Aerosole sind die größte Unsicherheitsquelle in der Klimaforschung. Nun liefert eine internationale Studie erstmals belastbare Zahlen zu ihrem kühlenden Effekt –Klimaprognosen dürften dadurch deutlich verbessert werden.
Aerosole sind die größte Unsicherheitsquelle in der Klimaforschung. Nun liefert eine internationale Studie erstmals belastbare Zahlen zu ihrem kühlenden Effekt –Klimaprognosen dürften dadurch deutlich verbessert werden.
Einige Vogelarten leben nahezu ausschließlich von Nektar und süßen Früchten. Eine internationale Studie zeigt nun, welche genetischen Anpassungen es ihnen ermöglichen, enorme Zuckermengen schadlos zu verarbeiten – und was das für die Medizin bedeuten könnte.
Würde der Amazonasregenwald vollständig gerodet, nähmen Extremniederschläge, Hitzestress und Sturmereignisse deutlich zu. Das geht aus einer neuen Klimastudie hervor. Die Ergebnisse zeigen, wie empfindlich regionale Klimasysteme auf Waldverlust reagieren.
Grünflächen bringen in dicht bebaute Städte ein Stück Natur zurück. Doch was der Gesundheit dienen soll, kann für Allergiker schnell zur Last werden. Forschende untersuchen nun, wie Stadtgrün Allergien beeinflusst – und wie es überhaupt zu allergenen Hotspots durch Pollenpflanzen kommt.
Spurensuche im Sternenmeer: Mithilfe der computergestützten Astrophysik wollen Wissenschaftler die Vergangenheit der Milchstraße ergründen. Im Rahmen eines neuen Forschungsprojekts sollen nun riesige Himmelsdatensätze noch genauer ausgewertet und die galaktische Geschichte neu geschrieben werden.
Bei der Nahrungssuche treffen Hummeln täglich Hunderte Entscheidungen. Eine neue Studie zeigt nun, dass sie dabei erstaunlich ökonomisch vorgehen – und in ihrer Strategie dem Menschen ähnlicher sind, als lange vermutet.
Lange wurde angenommen, dass Wölfe die Nähe des Menschen eher meiden. Doch neueste Forschungsergebnisse zeigen nun, dass sich die Tiere in urbanisierten Gebieten erstaunlich schnell an menschliche Nähe gewöhnen – zumindest wenn es sich lohnt.
Ein alltäglicher Stoff rückt in den Fokus der Grundlagenforschung: Haushaltszucker. Physikerinnen und Physiker prüfen derzeit, ob Saccharose-Kristalle dazu geeignet sind, extrem leichte Teilchen der Dunklen Materie aufzuspüren. Erste Experimente liefern überraschende Ergebnisse.
Der massive Ausbau der Offshore-Windenergie wird die Nordsee großräumig verändern. Forschende des Helmholtz-Zentrum Hereon haben erstmals simuliert, wie sich Wind- und Gezeiten-Nachläufe der Bauwerke langfristig auswirken werden, und sind dabei auf gravierende Änderungen von Strömung, Sedimenten und Ökosystemen gestoßen.
Das grüne Erdsystem befindet sich überraschend in Bewegung: Der Schwerpunkt der weltweiten Pflanzenaktivität wandert nach Nordosten – und das schneller als erwartet. Satellitendaten machen die Veränderungen der globalen Vegetation erstmals in Kilometern sichtbar.
Während sich die Erde erwärmt, kühlen Teile des Pazifiks ab. Ein neues Modell kann nun erstmals diesen scheinbaren Widerspruch erklären – und stärkt das Vertrauen in künftige Klimaprognosen.
Ein internationales Forschungsteam hat erstmals seit 20 Jahren wieder fluggestützte Aerosol-Messungen über der Antarktis durchgeführt. Die Kampagne SANAT liefert neue Erkenntnisse darüber, wie Wolken entstehen – und welche Rolle winzige Aerosole für das Klimasystem spielen.
Altsteinzeitliche Kerben und Punkte könnten ein Vorgänger der bekannten antiken Schriftsysteme sein. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie. Demnach besitzen die 40.000 Jahre alten Zeichenfolgen eine vergleichbare Informationsdichte wie die früheste Schrift Mesopotamiens.
Seit Jahrzehnten wird die Nährstoffbelastung der Ostsee reduziert. Doch Algenblüten und die berüchtigten Todeszonen bleiben. Eine neue Studie zeigt nun, was die Erholung am meisten ausbremst, nämlich Altlasten im Sediment, komplexe Nährstoffkreisläufe und die sich erwärmenden Wassermassen.
Eine außergewöhnlich seltene, fünffach abgebildete Supernova befeuert die Debatte um die Expansion des Universums. Forschende können nun die berühmte Hubble-Konstante genau bestimmen – was helfen könnte, die umstrittene Hubble-Spannung zu klären.
Nach mehr als einem Jahrzehnt Beobachtungszeit präsentieren internationale Forschende die bis dato genaueste Radiokarte des Nordhimmels. Mit dem neuen Katalog von 13,7 Millionen Quellen kann tief in aktive Galaxien, kosmische Magnetfelder und extreme astrophysikalische Prozesse geblickt werden.
Künftig könnten über dem Nordostatlantik und der Deutschen Bucht weniger Stürme auftreten – doch wenn besonders starke entstehen, werden diese womöglich noch heftiger ausfallen als bisher. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Analyse.
Das Neutrino-Observatorium IceCube ermittelt mitten im antarktischen Eis, ob Neutrinos aus dem Weltall auf die Erde gelangen. Mit hunderten neuen Hightech-Sensoren sind die technischen Möglichkeiten nun entscheidend erweitert worden.
Ein internationales Forschungsteam warnt davor, dass sich das Klimasystem immer schneller destabilisieren könnte. Mehrere Kipppunkte werden offenbar schneller erreicht als gedacht. Die Folgen für Ökosysteme, Meeresspiegel und menschliche Gesellschaften sind womöglich irreversibel.
Wie viel Wasserstoff im Erdinneren verborgen liegt, wird seit Jahrzehnten diskutiert. Ebenso umstritten ist die Frage, wie der leichte Stoff überhaupt dorthin gelangt ist. Neueste Experimente deuten nun darauf hin, dass sich im Erdkern enorme Mengen Wasserstoff verbergen.