China hat eine neue geologische Mondkarte vorgestellt. Sie berücksichtigt neueste Forschungsergebnisse und verbessert damit die Chronologie der Mondgeschichte – während die USA und China zugleich um wissenschaftliche Standards konkurrieren.
China hat eine neue geologische Mondkarte vorgestellt. Sie berücksichtigt neueste Forschungsergebnisse und verbessert damit die Chronologie der Mondgeschichte – während die USA und China zugleich um wissenschaftliche Standards konkurrieren.
Die drei kompakten NASA-Rover der CADRE-Mission sollen ab Ende 2026 auf dem Mond beweisen, dass Roboter auch ohne ständige Befehle von der Erde gemeinsam arbeiten können – sie sollen zusammen planen, navigieren und wissenschaftliche Daten sammeln.
Ein winziges Stück eines Meteoriten deutet darauf hin, dass auf dem jungen Mars bereits frühe Reaktionen von Wasser mit Gestein stattgefunden haben. Forschende konnten in dem schwarzen Gestein erstmals erfolgreich größere wasserstoffreiche Regionen kartieren – weitere Hinweise auf die wasserreiche Frühgeschichte des Roten Planeten.
Das James-Webb-Weltraumteleskop (JWST) hat ein außergewöhnliches Objekt aus der Frühzeit des Kosmos aufgespürt. Es könnte erklären, wie Schwarze Löcher binnen kürzester Zeit auf Milliarden Sonnenmassen anwachsen konnten.
Jüngste Simulationen der Universität Portsmouth deuten darauf hin, dass die Voraussetzungen für erdähnliche Planeten und möglicherweise sogar das Leben überraschend früh vorhanden waren. Demnach haben bereits schon vergleichsweise kurz nach dem Urknall Elemente wie Kohlenstoff, Sauerstoff und Eisen existiert.
Immer häufiger sorgen seltene Greifvögel am deutschen Himmel für Aufsehen. Durch steigende Temperaturen und günstige Winde Artenschutzmaßahmen erkunden junge europäische Geier zunehmend den Norden – bleiben allerdings nur auf Durchreise.
Ein alter Riesenstern nahe dem Zentrum der Milchstraße schleudert große Mengen Gas und Staub ins All. Das James-Webb-Teleskop hat dabei in seiner gewaltigen Hülle erstmals Wasser nachgewiesen.
Jüngste Simulationen zeigen, wie sich Galaxienzentren entwickeln. Demnach wachsen Kernsternhaufen und nukleare Sternscheiben nicht unabhängig voneinander, sondern entstehen aus denselben Vorgängen und beeinflussen sich gegenseitig.
Ein seltsamer Röntgenblitz aus einer rund 500 Millionen Lichtjahre entfernten Galaxie hat Wissenschaftler stutzig gemacht. Denn offenbar handelte es sich um keine gewöhnliche Sternexplosion. Die überraschende Entdeckung stellt bisherige Annahmen darüber infrage, wie Supernovae und Gammastrahlenausbrüchen zusammenhängen.
Wie entstanden die ersten Zellen auf der Erde? Eine internationale Studie hat den Ursprung des Lebens neu untersucht und ist zu einem überraschenden Schluss gekommen: Der genetische Code entstand nur einmal, das Leben jedoch offenbar zweimal.
Schmetterlinge reagieren weltweit auf den Klimawandel. Eine internationale Studie mit Daten zu 1758 Arten zeigt, dass sich die Verbreitungsgebiete der farbenfrohen Insekten vielfach verschieben. Besonders in tropischen Regionen könnte sich die fortschreitende Erwärmung negativ auf die Artenvielfalt auswirken.
Schwarze Löcher gehören zu den rätselhaftesten Objekten des Universums. Eine neue Simulation zeigt nun, dass sich in der Milchstraße rund 170 Millionen stellare Schwarze Löcher verbergen – und dass sie sich sogar über den Galaxienrand hinaus verteilen.
Ob Glühwürmchen oder blau schimmernde Meereswellen: Das Licht vieler natürlicher Phänomene entsteht durch chemische Reaktionen. Wissenschaftler haben nun einen noch unbekannten Mechanismus entdeckt, der dieses Leuchten unter mechanischer Belastung auslöst.
Das menschliche Erbgut birgt offenbar noch Geheimnisse. Ein internationales Forschungsteam hat genetische Spuren zweier bislang unbekannter ausgestorbener Menschenlinien gefunden, die bis heute im menschlichen Genom überdauern.
Das HI-Virus hat sich seit den 1980er Jahren zu einer globalen Pandemie entwickelt, an der bereits 42 Millionen Menschen gestorben sind. Inzwischen gibt es jedoch große Fortschritte bei der Behandlung: Mit Medikamenten kann das Virus so sehr unterdrückt werden, dass die Ansteckung auf ein Minimum reduziert und ein Ausbruch der Krankheit AIDS verhindert wird. Nun wurde sogar eine neue Tablette entwickelt, die nur einmal pro Woche eingenommen werden muss.
Die Herkunft der schweren Elemente wie Gold, Platin und Uran gibt der Forschung seit Jahrzehnten Rätsel auf. Wissenschaftler haben nun ihre Beschreibungen dazu verbessert, wie sie im Universum entstehen könnten.
Die Taiga ist das größte Waldgebiet der Erde. Eine neue Studie belegt nun, dass ihre Baumkronen dauerhaft das Erdreich und insbesondere den Permafrost unter ihnen kühlen und dadurch große Kohlenstoffmengen im Boden einschließen.
Kinder, die auf Bauernhöfen aufwachsen, erkranken deutlich seltener an Asthma, Heuschnupfen oder Allergien. Wissenschaftler haben nun erstmals untersucht, welche Bakterien und Stoffwechselprodukte hinter dem seit Jahren bekannten Bauernhof-Effekt stecken.
Seit Jahrzehnten vermuteten Forschende, dass der Rote Überriese Betelgeuse einen Begleitstern besitzt. Nun liefern Beobachtungen mit dem Very Large Telescope der Europäischen Südsternwarte den bisher stärksten Beleg dafür. Was das für unser Verständnis des Sterns bedeutet, bleibt abzuwarten.
Die heutige Vielfalt von rund 7500 Sprachen ist offenbar nur ein Überrest einer einst viel reicheren Sprachlandschaft. Eine neue Studie zeichnet die Entwicklung der vergangenen 12.000 Jahre nach – und deckt einen unerwarteten Trend auf.