Forschende haben mit einer schwimmenden Sammelvorrichtung größere Müllteile im Rhein gezählt. Die Werte sind alarmierend – und weisen einmal mehr darauf hin, dass wir unser Produktions- und Konsumverhalten dringend ändern müssen.
Forschende haben mit einer schwimmenden Sammelvorrichtung größere Müllteile im Rhein gezählt. Die Werte sind alarmierend – und weisen einmal mehr darauf hin, dass wir unser Produktions- und Konsumverhalten dringend ändern müssen.
Wenn es nach der Überzeugung vieler Menschen geht, ist der Klimawandel vor allem ein Problem der anderen. Die eigene Betroffenheit werde dabei oft unterschätzt, so das Fazit einer neuen Studie.
Wissenschaftler haben um einen alten, erloschenen Stern einen markanten Materiestrom entdeckt. Das Besondere daran ist, dass es sich bei dem Stern um einen Weißen Zwerg handelt, also einen längst erloschenen Sternüberrest.
Wasser tritt nicht nur in den uns bekannten Formen auf, sondern kann unter extremen Bedingungen auch andere Zustände annehmen – beispielsweise als superionisches Wasser, das sowohl die Eigenschaften von Festkörpern als auch von Flüssigkeiten aufweist.
Der Klimawandel verschiebt die Lebensrhythmen der Wälder. Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass die Bäume insgesamt weniger wachsen – und keineswegs mehr, wie man aufgrund der steigenden Temperaturen vielleicht annehmen könnte.
Schneeringe – auch Snow Rollers genannt – sind hohle Schneezylinder, die sich vor allem auf Feldern und Hügeln bilden. Sie entstehen ohne menschliches Zutun, nur wenn bestimmte Bedingungen zusammenkommen und Wind, Temperatur sowie Feuchte genau zusammenpassen.
Die winterlichen Wetterlagen täuschen leicht darüber hinweg, dass die Temperaturen oft noch über dem Gefrierpunkt liegen. Experten warnen dringend davor, Eisflächen bereits zu betreten. Tragfähig sei das Eis erst ab einer Dicke von 15 bis 20 Zentimetern.
Einige Gegenden in Deutschland werden besonders unter den Folgen des Klimawandels zu leiden haben. Das zeigt ein neuer Index des Instituts der deutschen Wirtschaft. Am härtesten wird es Regionen an Küsten und großen Flüssen treffen.
Astronomen haben herausgefunden, dass junge Galaxien bereits mehr schwere Elemente aufweisen als lange angenommen, etwa Kohlenstoff und Sauerstoff. Auch der Aufbau scheint weiter fortgeschritten zu sein, als man es für die Frühphase angenommen hatte.
Eine extrem aktive Region auf der Sonne hat im Jahr 2024 spektakuläre Polarlichter hervorgebracht – aber auch für massive Störungen auf der Erde gesorgt. Dank zweier Raumsonden konnte die Entwicklung erstmals nahezu lückenlos über drei Sonnenrotationen hinweg beobachtet werden.
Einer alten Vorstellung aus dem 19. Jahrhundert zufolge besteht unsere Materie aus kleinen unsichtbaren Knoten. Japanische und deutsche Wissenschaftler haben den Gedanken nun aufgegriffen, um zu erklären, warum es im Universum mehr Materie als Antimaterie gibt.
Satellitenmessungen belegen, dass sich Nord- und Südhalbkugel zunehmend asymmetrisch erwärmen. Der Norden absorbiert mehr Sonnenstrahlung und erwärmt sich schneller – Niederschläge und die globale Zirkulation verändern sich. Forschende warnen nun vor den Folgen.
Eiskristalle sind einzigartig. Zwar lassen sich gewisse Ähnlichkeiten feststellen – so gibt es etwa Säulen, Plättchen oder sechsarmige Sterne –, doch nie findet man zwei, die genau gleich aussehen. Schneeflockenexperten erklären, warum.
Forschende konnten anhand von Experimenten nachweisen, dass der innere Erdkern höchstwahrscheinlich mehrschichtig aufgebaut ist. Der Nachweis gelang über Legierungen, die man großen Drücken aussetzte – wie sie auch im Erdinneren vorherrschen.
Besonders zu Weihnachten wird vermehrt an die Nächstenliebe – im weiteren Sinne an das Mitgefühl gegenüber anderen – appelliert. Denn wer anderen mit Mitgefühl begegnet, tut einerseits Gutes. Andererseits stärkt es auch das eigene Wohlbefinden. Das zeigt nun eine neue Studie.
Eine unscheinbare Schicht aus Erde, Asche und Ton kann ganze Kapitel der Menschheitsgeschichte eröffnen. Genau das ist Forschenden nun im heutigen irakischen Kurdistan gelungen. Dort haben Archäologen eine außergewöhnlich gut erhaltene Töpferwerkstatt aus der Eisenzeit freigelegt – ein seltener Glücksfall für die Wissenschaft.
Die Schamanin von Bad Dürrenberg stellt einen der wichtigsten Funde aus der mitteleuropäischen Vorgeschichte dar. Nun konnten Archäologen in ihrem Grab Federn nachweisen, und auch, von welchen Vogelarten diese stammten.
In der Eifel haben Wissenschaftler das dortige Vulkanfeld neu kartiert und dabei unter anderem tausende von Mikrobeben festgestellt. Mit den neuen Messungen soll künftig die Gefahrenabschätzung verbessert werden.
Wenn der Permafrost in den Hochgebirgen abnimmt, könnten auch die Gebirge selbst porös werden – so der derzeitige Stand der Forschung. Dadurch kann es zu massiven Erdrutschen und Abspaltungen im Fels kommen. Ganze Berge könnten wegbrechen.
Je näher der Heilige Abend rückt, desto häufiger stehen sie an Straßenecken, auf Marktplätzen und vor Gartencentern: Weihnachtsbäume. Kaum im Wohnzimmer angekommen, verströmen sie ihren typischen Duft. Doch wirkt sich der wohlige Geruch auch auf unseren Körper aus?