In den kältesten und dunkelsten Regionen unserer Galaxie entstehen Sterne. Nun ist es Forschenden erstmals gelungen, dort die Wirkung kosmischer Strahlung direkt zu messen – ein Meilenstein für die Sternentstehungsforschung.
In den kältesten und dunkelsten Regionen unserer Galaxie entstehen Sterne. Nun ist es Forschenden erstmals gelungen, dort die Wirkung kosmischer Strahlung direkt zu messen – ein Meilenstein für die Sternentstehungsforschung.
Leistenkrokodile haben einst tausende Kilometer offenen Ozeans überwunden. Eine neue Genanalyse zeichnet nun ihre Wanderung nach und klärt die Identität der Seychellen-Krokodile. Deren Abstammung hatte der Forschung lange Zeit Rätsel aufgegeben.
Die Atmosphären ferner Exoplaneten werden oft nur sehr vereinfacht untersucht – doch nun könnte das Verfahren grundlegend verbessert werden. Eine neue Theorie berücksichtigt erstmals die realistische Trübung von Atmosphären – und das genau zur richtigen Zeit.
Daten des Event Horizon Telescope liefern erste Hinweise darauf, wo der berühmte Jet der Galaxie Messier 87 entsteht – nämlich in der unmittelbaren Umgebung ihres extrem massereichen Schwarzen Lochs im Galaxieninneren.
Wie wir Entscheidungen treffen, hängt von verschiedenen Faktoren ab, etwa von der persönlichen Erfahrung oder Hinweisen aus dem Umfeld. Eine großangelegte Studie mit Eisanglerinnen und Eisanglern in Finnland zeigt nun, wie stark unser Verhalten von sozialen Informationen und vorherigen Erfolgen beeinflusst wird.
Erdmännchen sind für ihr besonderes Sozialverhalten bekannt. Forschende konnten nun zeigen, dass die Tiere sanfte Rufe nutzen, um ihre sozialen Bindungen zu stärken. Damit vermeiden sie Konflikte und erhalten ihre komplexe Gruppenordnung aufrecht.
Durch den Klimawandel entstehen weltweit neue Gletscherseen. Eine internationale Studie zeigt nun erstmals, wie viel Süßwasser sie speichern – und warum sorgfältig abgewogen werden muss, wie sie für Energieerzeugung und Versorgung eingesetzt werden.
Fast zwei Jahrhunderte nach dem Tod Johann Wolfgang von Goethes trägt dessen wissenschaftliche Arbeit erneut Früchte. Für Aufsehen sorgt diesmal die Bernsteinsammlung des Dichters – eines der Exemplare enthält eine längst ausgestorbene Ameisenart.
Lange dachten Forscher, dass das Mikroplastik in der Luft aus dem stark verschmutzten Meer stammt. Doch neueste Untersuchungen widersprechen dem nun. Demnach sind es vor allem Ablagerungen auf der Erdoberfläche, etwa von Reifenabrieb, welche die größte Verschmutzung verursachen. Muss die Forschung umdenken?
Jüngste Untersuchungen zeigen, dass abgebautes Material durch Strömungen wieder angespült wird – was erneute Eingriffe nötig macht. Zudem wurde festgestellt, dass bei solchen Maßnahmen enorme Mengen an Kohlenstoff freigesetzt werden, weltweit bis zu 500 Millionen Tonnen Kohlenstoff pro Jahr.
In den Zoos Nordamerikas und Europas werden die Tiere immer älter. Forscher haben die Altersstrukturen der Zoobestände untersucht, und fragen nun, ob die Einrichtungen ihrem Anspruch an den Artenschutz noch gerecht werden können.
An Sedimenten können Forscher die Klimageschichte bestimmter Orte ablesen. Bei der Untersuchung des antarktischen Festeises haben sie festgestellt, dass das Aufbrechen des Eises bestimmten Zyklen folgt – nämlich den großen Sonnenzyklen.
Die großen Ozeanströmungen sorgen dafür, dass sauerstoff- und kohlenstoffreiches Wasser in die Tiefe transportiert werden. Schwächen sich die Strömungen ab, kann sich das verheerend auf die globale Kohlenstoffspeicherung auswirken.
Im Jahr 2024 bebte im Vogtland die Erde. Das ist erst einmal nichts Besonderes, da die Gegend bekannt für seine Schwarmbeben ist. Bemerkenswert war jedoch, dass der Erdbebenschwarm mehrere tausend Beben umfasste. Wissenschaftler haben nun untersucht, was zu den vielen Erschütterungen geführt hat.
Wie hängen Klima, Migration und politische Umstürze zusammen? Dieser Frage sind Forscher nun auf den Grund gegangen. Am Beispiel der chinesischen Tang-Dynastie haben sie untersucht, wie ein sich wandelndes Klima gesellschaftliche Veränderungen in Gang setzt.
Bei der Beobachtung junger Planetensysteme wurde entdeckt, dass deren Trümmerscheiben teils ring- oder haloförmig aussehen. Anhand dieser Strukturen wollen Astronomen untersuchen, wie Planetensysteme entstehen – und damit auch, wie unser Sonnensystem entstanden ist.
Der Tiefseeboden ist der größte Lebensraum unseres Planeten: Rund 70 Prozent der Erdoberfläche liegen in mehreren tausend Metern Tiefe. Dennoch zählt die Tiefsee zu den am wenigsten erforschten Ökosystemen überhaupt.
Gute Nachrichten für Verbraucher: Die gesetzlichen Grenzwerte für Pflanzenschutzmittel werden hierzulande nur äußerst selten überschritten. Jede zweite untersuchte Probe weist keinerlei messbare Rückstände auf. Einige Produkte sind jedoch etwas mehr belastet, beispielsweise Grapefruits oder Kirschen.
Biologen haben herausgefunden, dass männliche Nachtigallen ihren komplexen Gesang an ihre Wettstreiter anpassen. Dabei spielt neben der Tonhöhe der fremden Gesänge auch deren Silbenlänge eine Rolle. Die Ergebnisse lassen sich auch mit dem menschlichen Verhalten vergleichen, so die Forschenden.
Wasserbedingte Katastrophen nehmen zu, so das Fazit des Global Water Monitor der TU Wien. Für das Jahr 2025 ordnet der Bericht die globale Landtemperatur als dritthöchste seit Beginn der Messungen ein.