Wie entstanden die ersten Zellen auf der Erde? Eine internationale Studie hat den Ursprung des Lebens neu untersucht und ist zu einem überraschenden Schluss gekommen: Der genetische Code entstand nur einmal, das Leben jedoch offenbar zweimal.
Wie entstanden die ersten Zellen auf der Erde? Eine internationale Studie hat den Ursprung des Lebens neu untersucht und ist zu einem überraschenden Schluss gekommen: Der genetische Code entstand nur einmal, das Leben jedoch offenbar zweimal.
Schmetterlinge reagieren weltweit auf den Klimawandel. Eine internationale Studie mit Daten zu 1758 Arten zeigt, dass sich die Verbreitungsgebiete der farbenfrohen Insekten vielfach verschieben. Besonders in tropischen Regionen könnte sich die fortschreitende Erwärmung negativ auf die Artenvielfalt auswirken.
Schwarze Löcher gehören zu den rätselhaftesten Objekten des Universums. Eine neue Simulation zeigt nun, dass sich in der Milchstraße rund 170 Millionen stellare Schwarze Löcher verbergen – und dass sie sich sogar über den Galaxienrand hinaus verteilen.
Ob Glühwürmchen oder blau schimmernde Meereswellen: Das Licht vieler natürlicher Phänomene entsteht durch chemische Reaktionen. Wissenschaftler haben nun einen noch unbekannten Mechanismus entdeckt, der dieses Leuchten unter mechanischer Belastung auslöst.
Das menschliche Erbgut birgt offenbar noch Geheimnisse. Ein internationales Forschungsteam hat genetische Spuren zweier bislang unbekannter ausgestorbener Menschenlinien gefunden, die bis heute im menschlichen Genom überdauern.
Das HI-Virus hat sich seit den 1980er Jahren zu einer globalen Pandemie entwickelt, an der bereits 42 Millionen Menschen gestorben sind. Inzwischen gibt es jedoch große Fortschritte bei der Behandlung: Mit Medikamenten kann das Virus so sehr unterdrückt werden, dass die Ansteckung auf ein Minimum reduziert und ein Ausbruch der Krankheit AIDS verhindert wird. Nun wurde sogar eine neue Tablette entwickelt, die nur einmal pro Woche eingenommen werden muss.
Die Herkunft der schweren Elemente wie Gold, Platin und Uran gibt der Forschung seit Jahrzehnten Rätsel auf. Wissenschaftler haben nun ihre Beschreibungen dazu verbessert, wie sie im Universum entstehen könnten.
Die Taiga ist das größte Waldgebiet der Erde. Eine neue Studie belegt nun, dass ihre Baumkronen dauerhaft das Erdreich und insbesondere den Permafrost unter ihnen kühlen und dadurch große Kohlenstoffmengen im Boden einschließen.
Kinder, die auf Bauernhöfen aufwachsen, erkranken deutlich seltener an Asthma, Heuschnupfen oder Allergien. Wissenschaftler haben nun erstmals untersucht, welche Bakterien und Stoffwechselprodukte hinter dem seit Jahren bekannten Bauernhof-Effekt stecken.
Seit Jahrzehnten vermuteten Forschende, dass der Rote Überriese Betelgeuse einen Begleitstern besitzt. Nun liefern Beobachtungen mit dem Very Large Telescope der Europäischen Südsternwarte den bisher stärksten Beleg dafür. Was das für unser Verständnis des Sterns bedeutet, bleibt abzuwarten.
Die heutige Vielfalt von rund 7500 Sprachen ist offenbar nur ein Überrest einer einst viel reicheren Sprachlandschaft. Eine neue Studie zeichnet die Entwicklung der vergangenen 12.000 Jahre nach – und deckt einen unerwarteten Trend auf.
Die Suche nach außerirdischen Zivilisationen könnte bisher in die falsche Richtung gegangen sein. Statt gigantischer Dyson-Sphären schlägt eine neue Studie nun vor, dass fortschrittliche Kulturen ihre Energie ebenso aus der Rotation ihrer Sterne gewinnen könnten – nahezu unsichtbar für bisherige Suchmethoden.
Der Weißstorch ist zurück: In Deutschland brüten so viele Paare wie seit Beginn der Erfassungen nicht mehr. Doch der Erfolg hat Gründe – und verändert das Verbreitungsbild der Art.
Massenaussterben, gewaltige Vulkanausbrüche und abrupte Umweltkrisen könnten Teil eines uralten Musters sein. Eine neue Untersuchung legt nahe, dass sich viele der größten Katastrophen der Erdgeschichte in regelmäßigen Abständen wiederholen.
Versteinertes Holz aus dem Kyffhäuser-Gebirge enthält Informationen über die geologische Entwicklung Mitteleuropas, und zwar über einen Zeitraum von rund 300 Millionen Jahren. Der Forschung werden nun völlig neue Möglichkeiten eröffnet.
Der Saturnmond Enceladus ist derzeit einer der aussichtsreichsten Orte für die Suche nach außerirdischem Leben. Doch auch, wenn der Nachweis ausbleibt, könnte das eine wissenschaftliche Revolution auslösen und unser Verständnis vom Ursprung des Lebens grundlegend verändern.
Lange dachte man, die sei Venus geologisch erstarrt. Neueste Computermodelle sprechen nun jedoch dafür, dass die tektonische Aktivität weiter anhält. Demnach erstecken sich riesige Gräben in der Kruste unseres Nachbarplaneten.
Die NASA-Sonde Juno hat erstmals die Wärme unter der Oberfläche des Jupitermondes Io gemessen. Die Temperaturen lassen auf den Wärmetransport im Inneren des vulkanisch äußerst aktiven Mondes schließen – und könnten letztlich unser Wissen über irdische Vulkane erweitern.
Der Mond scheint der nächste große Schauplatz der bemannten Raumfahrt zu werden. Doch mit den geplanten Langzeitmissionen rücken zunehmend auch unscheinbare Gefahren ins Blickfeld, etwa der feine Staub der Mondoberfläche. Wissenschaftler haben nun erstmals die Wirkung des Mondstaubs auf das menschliche Atemwegsgewebe simuliert.
Die Rekordhitze Ende Juni 2026 hat beim Berliner Rettungsdienst zu einem sprunghaften Anstieg der Einsätze geführt. Das belegt eine neue Studie der Freien Universität Berlin. Die Auswirkungen der großen Hitze reichten noch weit über das Ende der eigentlichen Hitzewelle hinaus.