Wird die Offshore-Windenergie im Meer weiterhin massiv ausgebaut, könnte das regionale Wetterprozesse durcheinanderbringen. Eine neue Hereon-Studie zeigt nun, dass sich die Niederschläge verändern würden, und Küsten womöglich austrocknen.
Studium der deutschen Philologie, Informatik und verschiedener Kulturwissenschaften an FU Berlin und Universität Leipzig. Heimat im Berliner Raum.
In den letzten Jahren hauptsächlich in Daten- und Digitalisierungsprojekten involviert, widmet sich Lisa jetzt wieder regelmäßig redaktionellen und akademischen Textarbeiten. Über die Zeit gehörten dazu Lektorate, Übersetzungen sowie ehrenamtliche Arbeiten für kleine Zeitschriften. Weitere Schwerpunkte lagen auf Wissensproduktion und kreativem Schreiben. Derzeit arbeitet sie freiberuflich bei einer Nachrichtenseite und versucht sich im Consulting.
Begeisterung für Wetter und Wetterphänomene besteht seit der Kindheit, später kam auch Interesse für Paläohydrologie und Big History dazu. Lisa verfügt über vertieftes Laienwissen bei Blitzen und optischen Phänomenen wie Halos.
In ihrer Freizeit sammelt sie Bücher, Steine und Briefmarken.
Wird die Offshore-Windenergie im Meer weiterhin massiv ausgebaut, könnte das regionale Wetterprozesse durcheinanderbringen. Eine neue Hereon-Studie zeigt nun, dass sich die Niederschläge verändern würden, und Küsten womöglich austrocknen.
Der Stern S301 kommt Sagittarius A* näher als jedes bekannte Objekt und bewegt sich mit mehr als acht Prozent der Lichtgeschwindigkeit. Über die extreme Umlaufbahn können Astronomen erstmals direkt die Rotation des Schwarzen Lochs im Zentrum der Milchstraße vermessen.
Zwei Menschen müssen nicht komplett gleich ticken, um einander zu vertrauen: Eine neue Studie zeigt, dass Nähe zwischen Menschen vor allem durch bessere Vorhersagen des Gegenübers entsteht. Demnach bereitet es uns oft Probleme, Menschen zu vertrauen, wenn wir ihr Verhalten nicht zuverlässig abschätzen können.
Rund 200.000 Lasermessungen testen Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie so genau wie noch nie zuvor. Zwei Satelliten machen bei ihrer Erdumrundung sichtbar, wie die rotierende Erde die Raumzeit geringfügig mitzieht.
Nur zwei Wochen nach der Sonnenfinsternis folgt am 28. August eine partielle Mondfinsternis. In Deutschland ist sie allerdings früh am Morgen, kurz vor Sonnenaufgang, und darum nur eingeschränkt zu sehen.
Ob Single, verheiratet oder Eltern: Der Familienstand verändert, wie Menschen eine Stadt nutzen. So müssen Eltern beispielsweise stärker Schulen und Kindergärten aufsuchen. Experten fordern deshalb, dass Städte so geplant werden, dass unterschiedliche Lebenssituationen stärker berücksichtigt werden.
Schwarze Löcher könnten älter sein als das Universum. Das beschreibt zumindest ein neues Modell. Demnach könnte ein kosmischer Rückprall statt eines einmaligen Urknalls nachweisbare Spuren aus einer früheren Epoche hinterlassen haben.
Der Narwalzahn fasziniert Menschen seit Jahrhunderten und ist als „Einhornhorn“ in die Geschichte eingegangen. Nun zeigt eine internationale Studie, wie die charakteristische Spiralform des bis zu zwei Meter langen Stoßzahns entsteht: durch eine raffinierte, gegenläufige Struktur im Inneren.
Fast zwei Millionen Quellen machen den jüngsten eROSITA-Katalog zur bisher umfassendsten öffentlichen Bestandsaufnahme des hochenergetischen Universums. Die Daten zeigen, wo Schwarze Löcher wachsen, Sterne extreme Prozesse durchlaufen und sich die größten kosmischen Strukturen verteilen.
Auf langen Weltraummissionen reicht es nicht, in einem Schutzraum zu überleben. Stattdessen müssen Raumstationen so gestaltet werden, dass Menschen auch unter Isolation und Enge psychisch stabil bleiben. Wissenschaftler haben darum ein Werkzeug entwickelt, das die mentale Gesundheit bereits bei der Planung von Unterkünftigen berücksichtigt.
Die Besiedlung des Südpazifiks gibt schon lange Rätsel auf – besonders, weil die Inseln sehr weit voneinander entfernt liegen. Wissenschaftlern ist vor allem nicht klar, wie Menschen schon vor mehreren tausend Jahren viele dieser Inseln überhaupt erreichen konnten – und die weiten Strecken über den offenen Ozean ohne moderne Karten oder Schiffe zurücklegen konnten.
China hat eine neue geologische Mondkarte vorgestellt. Sie berücksichtigt neueste Forschungsergebnisse und verbessert damit die Chronologie der Mondgeschichte – während die USA und China zugleich um wissenschaftliche Standards konkurrieren.
Die drei kompakten NASA-Rover der CADRE-Mission sollen ab Ende 2026 auf dem Mond beweisen, dass Roboter auch ohne ständige Befehle von der Erde gemeinsam arbeiten können – sie sollen zusammen planen, navigieren und wissenschaftliche Daten sammeln.
Ein winziges Stück eines Meteoriten deutet darauf hin, dass auf dem jungen Mars bereits frühe Reaktionen von Wasser mit Gestein stattgefunden haben. Forschende konnten in dem schwarzen Gestein erstmals erfolgreich größere wasserstoffreiche Regionen kartieren – weitere Hinweise auf die wasserreiche Frühgeschichte des Roten Planeten.
Das James-Webb-Weltraumteleskop (JWST) hat ein außergewöhnliches Objekt aus der Frühzeit des Kosmos aufgespürt. Es könnte erklären, wie Schwarze Löcher binnen kürzester Zeit auf Milliarden Sonnenmassen anwachsen konnten.
Jüngste Simulationen der Universität Portsmouth deuten darauf hin, dass die Voraussetzungen für erdähnliche Planeten und möglicherweise sogar das Leben überraschend früh vorhanden waren. Demnach haben bereits schon vergleichsweise kurz nach dem Urknall Elemente wie Kohlenstoff, Sauerstoff und Eisen existiert.
Immer häufiger sorgen seltene Greifvögel am deutschen Himmel für Aufsehen. Durch steigende Temperaturen und günstige Winde Artenschutzmaßahmen erkunden junge europäische Geier zunehmend den Norden – bleiben allerdings nur auf Durchreise.
Ein alter Riesenstern nahe dem Zentrum der Milchstraße schleudert große Mengen Gas und Staub ins All. Das James-Webb-Teleskop hat dabei in seiner gewaltigen Hülle erstmals Wasser nachgewiesen.
Jüngste Simulationen zeigen, wie sich Galaxienzentren entwickeln. Demnach wachsen Kernsternhaufen und nukleare Sternscheiben nicht unabhängig voneinander, sondern entstehen aus denselben Vorgängen und beeinflussen sich gegenseitig.
Ein seltsamer Röntgenblitz aus einer rund 500 Millionen Lichtjahre entfernten Galaxie hat Wissenschaftler stutzig gemacht. Denn offenbar handelte es sich um keine gewöhnliche Sternexplosion. Die überraschende Entdeckung stellt bisherige Annahmen darüber infrage, wie Supernovae und Gammastrahlenausbrüchen zusammenhängen.