Menschen erkennen Gegenstände oft an ihrer Gesamtform. Künstliche neuronale Netze hingegen verlassen sich auf andere Anzeichen – wie die Oberflächentextur – und werden selbst bei ausgefeiltestem Training vom menschlichen Sehen übertroffen.
Studium der deutschen Philologie, Informatik und verschiedener Kulturwissenschaften an FU Berlin und Universität Leipzig. Heimat im Berliner Raum.
In den letzten Jahren hauptsächlich in Daten- und Digitalisierungsprojekten involviert, widmet sich Lisa jetzt wieder regelmäßig redaktionellen und akademischen Textarbeiten. Über die Zeit gehörten dazu Lektorate, Übersetzungen sowie ehrenamtliche Arbeiten für kleine Zeitschriften. Weitere Schwerpunkte lagen auf Wissensproduktion und kreativem Schreiben. Derzeit arbeitet sie freiberuflich bei einer Nachrichtenseite und versucht sich im Consulting.
Begeisterung für Wetter und Wetterphänomene besteht seit der Kindheit, später kam auch Interesse für Paläohydrologie und Big History dazu. Lisa verfügt über vertieftes Laienwissen bei Blitzen und optischen Phänomenen wie Halos.
In ihrer Freizeit sammelt sie Bücher, Steine und Briefmarken.
Menschen erkennen Gegenstände oft an ihrer Gesamtform. Künstliche neuronale Netze hingegen verlassen sich auf andere Anzeichen – wie die Oberflächentextur – und werden selbst bei ausgefeiltestem Training vom menschlichen Sehen übertroffen.
Beobachtungen von 21 extremen Trümmerscheiben zeigen, dass, wenn junge Planetenkörper zusammenstoßen, Gestein verdampft – und neue Welten entstehen. Staubsignaturen deuten darauf hin, dass sich in jungen Planetensystemen zwischen mond- und marsgroßen Körpern gewaltige Kollisionen ereignen.
Ein rätselhaftes Röntgensignal nach einem nur 0,4 Sekunden dauernden Gammablitz deutet auf eine ungewöhnliche Neutronenstern-Verschmelzung hin. Der Grund dafür könnte sein, dass dabei ein neuer Magnetar entstanden ist.
Peking plant, eine globale Referenzkarte des Roten Planeten zu erstellen. Das Projekt soll die Tianwen-3-Mission vorbereiten und den chinesischen Anteil an der weltweiten Marsforschung stärken. Damit nimmt die internationale Konkurrenz um Marsproben und wissenschaftliche Erkenntnisse noch einmal zu.
Was kosmische Schwerkraft mit Licht anstellen kann, beweist eine Aufnahme des James-Webb-Weltraumteleskops: Ein großer Galaxienhaufen verzerrt und vervielfacht die Ansichten dahinterliegender Galaxien. Solche optischen Verzerrungen durch die Schwerkraft werden auch als Gravitationslinsen bezeichnet.
Aktuell nimmt die Erde mehr Energie auf, als sie ins Weltall abgibt. Rund 90 Prozent der zusätzlichen Wärme im Klimasystem landen im Meer. Wissenschaftler haben nun untersucht, wie diese Energie aufgenommen und zwischen den Ozeanen verteilt wird.
Jugendliche, die täglich viele Schritte gehen, haben ein Jahr später weniger psychische Beschwerden. Eine große US-Studie zeigt nun, dass körperliche Aktivität und emotionale Widerstandsfähigkeit des Gehirns möglicherweise miteinander verbunden sind.
Astronomen konnten zeigen, wie ein junger Gasriese aus seiner protoplanetaren Scheibe hervorgeht. Radioteleskopaufnahmen belegen einen Gaswirbel um WISPIT 2b – der womöglich eine entscheidende Zwischenstufe bei der Planetenentstehung darstellt.
Wissenschaftler konnten am Beispiel Mexiko-Stadt zeigen, dass Hitze ab 25 Grad Celsius spürbar den Alltag verändert. Demnach erleben Menschen in der Stadt höhere Temperaturen als belastend – und ändern ihr Verhalten entsprechend.
Die NASA hat das geplante Weltraumteleskop PRIMA für die nächste Entwicklungsstufe ausgewählt. Die Mission soll ab 2033 das Universum im ferninfraroten Licht beobachten. Auch das Max-Planck-Institut für Astronomie liefert dafür zentrale Komponenten und Elektronik.
Neueste Analysen einer seltenen Probe aus Bennu zeigen, dass der Asteroid wahrscheinlich an der Wasser-Eis-Grenze entstand – also dort, wo sich Material aus dem inneren und dem äußeren Sonnensystem vermischte.
Messungen von der Mondrückseite weisen darauf hin, dass der frühe Mond ein starkes Magnetfeld besessen haben könnte. Wissenschaftler haben nun rekonstruiert, wie der lunare Dynamo einst funktioniert haben könnte.
Gute Nachrichten für die Suche nach Leben: Eines der derzeit vielversprechendsten Ziele, der Saturnmond Enceladus, könnte in seinem Ozean tatsächlich lebensfreundliche Bedingungen aufweisen. Und falls es dort wirklich Leben gibt, könnten die biologischen Spuren leichter festzustellen sein als zunächst gedacht. Das geht aus zwei neuen Studien hervor.
Wer Kinder und Enkel hat, blickt stärker in die Zukunft – und sorgt sich deshalb mehr um das Klima? Jüngste Untersuchungen finden keinen Beleg dafür, dass sich Großeltern durch ihre Enkelkinder stärker wegen des Klimawandels sorgen.
Bereits am ersten Lebenstag richten weibliche Neugeborene ihren Blick länger auf Gesichter als männliche – zumindest im Durchschnitt. Eine Studie mit 130 Neugeborenen zeigt Unterschiede bei der Aufmerksamkeit für Gesichter – ohne jedoch eine individuelle Entwicklung vorhersagen zu können. Die Ursachen dafür bleiben vorerst im Dunkeln.
Messungen der NASA-Sonde Juno zeigen, dass Jupiters Magnetfeld den Sonnenwind mit mehreren ineinandergreifenden Vorgängen abbremst. Demnach schützt sich Jupiter vor dem Sonnenwind mit einem überraschend komplizierten System aus Plasmawellen, Shocklets und sich erneuernden Stoßfronten.
Eine neue Studie zeichnet für Zentralasien drei markante Wendepunkte der Säugetierevolution nach. Die belegen, dass globale Klimaschwankungen und regionale Umweltveränderungen schon vor Millionen Jahren mit dem Wandel von Tiergemeinschaften verbunden waren.
Chinesische Wissenschaftler haben in lebenden Zellen ein rätselhaftes Signal entdeckt, das mit einem möglichen Quantenzustand der Mitochondrien zusammenhängen könnte. Die kleinen Zellorganellen stellen nämlich Energie für Zellvorgänge bereit – und womöglich spielen sich in ihrem Inneren Vorgänge ab, an denen Materie und Licht beteiligt sind.
Hitzewarnungen erreichen die Deutschen zwar, doch wann sie konkret handeln sollten, bleibt oft unklar. Eine Studie mit rund 2000 Befragten zeigt nun, wo die Kommunikation ansetzen muss, damit die Menschen sich rechtzeitig schützen.
US-Wissenschaftler haben eine erstaunliche Methode entwickelt, um antike, verbrannte Texte wiederherzustellen. Bisher unlesbare Schriften – wie die verkohlten Papyrusrollen aus Herculaneum – könnten nun mittels Röntgen-CT und virtueller Entrollung wieder erschlossen werden.