Jupiters Atmosphäre reicht tausende Kilometer tief ins Planeteninnere. Neue Messungen der NASA-Mission Juno verändern nun unser Verständnis des Gasriesen grundlegend – und werfen zugleich neue Fragen auf.
Jupiters Atmosphäre reicht tausende Kilometer tief ins Planeteninnere. Neue Messungen der NASA-Mission Juno verändern nun unser Verständnis des Gasriesen grundlegend – und werfen zugleich neue Fragen auf.
Durch das Flackern eines fernen Pulsars können Astronomen erstmals auf geordnete Gasstrukturen im interstellaren Raum schließen. Möglich wurde das durch eine neuartige Beobachtungstechnik mit Radioteleskopen in Deutschland und China.
Mit riesigen Solarparks und künstlichen Dünen wollen es Wissenschaftler in Wüstenregionen regnen lassen. Ein neues Projekt in den Vereinigten Arabischen Emiraten soll nun beweisen, dass sich das lokale Wetter in großem Maßstab beeinflussen lässt.
Planetarische Nebel zählen zu den eindrucksvollsten Erscheinungen des Nachthimmels. Sie entstehen am Ende eines Sternenlebens und zeigen, wie spektakulär kosmischer Wandel aussehen kann – farbenreich, filigran und oft überraschend symmetrisch.
In den Schwefelquellen Südmexikos liefern sich Fischschwärme und Vögel ein lebhaftes Duell. Neue Forschungsergebnisse zeigen nun, dass die Tiere ihr Verhalten ständig aneinander anpassen – wobei der Schwarm sogar ein eigenes Kurzzeitgedächtnis zu haben scheint.
Ein neues KI-Modell kann komplexe Wechselwirkungen im Erdsystem ermitteln und dadurch Extremwetter deutlich besser vorhersagen – selbst bei unvollständigen Daten. Die werden nämlich einfach mit sinnvollen Daten aufgefüllt.
Seit Zehntausenden Jahren bewegt sich unser Sonnensystem durch eine interstellare Wolke aus Gas und Staub. Nun zeigen Analysen antarktischer Eisbohrkerne, dass die Erde bei ihrer Wanderung kontinuierlich Überreste uralter Sternexplosionen einsammelt.
Astronomen haben mit dem James-Webb-Weltraumteleskop eine gewaltige Galaxie entdeckt, die bereits kurz nach dem Urknall aufhörte, zu rotieren. Der Fund dürfte bisherige Theorien darüber, wie sich große Galaxien bilden, grundlegend verändern.
Der gewaltige Ausbruch des Unterwasservulkans Hunga Tonga-Hunga Ha’apai im Südpazifik hat Forschende überrascht: Der Vulkan setzte nicht nur Methan frei, sondern baute zugleich einen Teil des klimaschädlichen Gases wieder ab.
Eine neue Studie warnt vor der lebensbedrohlichen Hitze beim Hadsch. Besonders riskant werde die Lage etwa ab dem Jahr 2050. Wissenschaftler sehen die religiöse Praxis durch den Klimawandel gefährdet.
Dass Dantes berühmte Höllenvision eine rein religiöse Dichtung war, stellt eine neue Studie infrage. Die Göttliche Komödie könne auch eine erstaunlich genaue Beschreibung eines gewaltigen Meteoriteneinschlags sein, behauptet ein Experte.
Der Aufbau der nächsten Mobilfunkgeneration 6G nimmt Fahrt auf. Forschende in Stuttgart und Bremen arbeiten an Technologien, die Daten schneller, flexibler und flächendeckender übertragen sollen – auch dort, wo Glasfaser an ihre Grenzen stößt.
Forschende haben ein bisher ungelöstes Problem der Weltraumlogistik mathematisch geknackt. Nun können erstmals Routenplanungen für Raumsonden genau ermittelt werden – was auch Verkehrssystemen auf der Erde zugutekommen wird.
Lange bevor Sauerstoff die Atmosphäre veränderte, griffen primitive Mikroben auf seltene Metalle zurück. Eine neue Studie zeigt nun, dass Molybdän und Wolfram schon sehr früh eine Schlüsselrolle für das Leben spielten.
Ein Forschungsteam der TU Wien konnte einen lange nur theoretisch vermuteten Mechanismus experimentell bestätigen: Wasser ermöglicht es bestimmten Mineralien, Kohlendioxid deutlich schneller als angenommen dauerhaft in Gestein zu binden.
Mit dem James-Webb-Weltraumteleskop haben Forschende die Oberfläche einer fernen Supererde untersucht. Die Ergebnisse deuten auf eine luftlose, extrem heiße Welt hin – auf der es statt einer Erdkruste nur noch Basalt gibt.
Eichen reagieren auf Raupenfraß überraschenderweise damit, dass sie im nächsten Jahr später austreiben. Die Verzögerung bringt die Insekten aus dem Takt und reduziert Schäden erheblich, wie eine neue Studie nun zeigt.
Immer mehr Menschen halten Honigbienen in der Stadt – doch das gut gemeinte Engagement bringt das ökologische Gleichgewicht ins Wanken. Forschende entwickeln nun ein Konzept, um Wildbienen besser zu schützen.
Eine umfassende Studie zu über 580 Rochenarten beweist, dass auffällige Augenflecken kein Zufall sind. Sie entstehen nur unter besonderen ökologischen Bedingungen – als Teil eines umfassenden Abwehrsystems gegen Fressfeinde.
Der Grönlandhai kann mehrere Jahrhunderte alt werden. Eine neue Studie zeigt nun, dass sein Herz deutlich altert – doch statt zu sterben, kann der Körper die Schäden erstaunlich gut verkraften.