Auch der Atlantische Hering gehört zu den wenigen Tierarten, die ihren Geburtsort zum Laichen bevorzugen. Das konnten Forscher nun erstmals nachweisen. Immerhin 56 bis 73 Prozent der Tiere suchen ihre ursprünglichen Laichgebiete wieder auf.
Auch der Atlantische Hering gehört zu den wenigen Tierarten, die ihren Geburtsort zum Laichen bevorzugen. Das konnten Forscher nun erstmals nachweisen. Immerhin 56 bis 73 Prozent der Tiere suchen ihre ursprünglichen Laichgebiete wieder auf.
Der London Underground Mosquito wurde lange Zeit für einen Briten gehalten. Doch die Stechmücke, die im Zweiten Weltkrieg in der Londoner U-Bahn entdeckt wurde, stammt aus dem östlichen Mittelmeerraum, sagen nun Wissenschaftler.
Private Smartphones könnten künftig die Erdbebenvorhersage verbessern: Forschende haben eine App entwickelt, die Erdbebenkarten anhand von Ortsdaten erstellt. Warnungen könnten dadurch 30 Sekunden früher erfolgen – wertvolle Zeit, um sich in Sicherheit zu bringen.
Die Frage, wie alles begann, gehört zu den großen Rätseln der Menschheit – und der Wissenschaft. Physiker stellen nun eine neue Theorie dazu vor, wie sich das Universum in seiner Anfangsphase entwickelt haben könnte.
War die Arktis einst eisfrei? Neueste Untersuchungen legen nahe, dass Grönland vor einigen Millionen Jahren durchschnittlich 14 Grad wärmer war als heute. Das haben Forscher nun auf einer Expedition zu einer grönländischen Höhle herausgefunden.
Das Universum dehnt sich unaufhörlich aus – und als Ursache dafür wurde lange Zeit die mysteriöse dunkle Energie angenommen. Nun haben Astronomen jedoch eine Arbeit vorgelegt, welche die Geometrie der Raumzeit selbst für die Expansion verantwortlich macht.
Manche Lebewesen sind scheuer als andere. Forscher haben nun an verschiedenen Vogelarten untersucht, woran das liegen könnte. Besonders Ernährungsweise und Zugverhalten der Tieren scheinen Faktoren zu sein, die das sogenannte neophobe Verhalten beeinflussen.
Schwärme koordinieren sich, indem sich die einzelnen Tiere neurologisch gleichschalten. Das haben Verhaltensbiologen nun herausgefunden. Demnach teilen die Tiere eine gleiche Raumwahrnehmung und verhalten sich wie ein einziger Organismus. Die Erkenntnisse dürften künftig in Robotik und künstlicher Intelligenz Anwendung finden.
Neuere Forschung belegt, dass sich Luftverschmutzung negativ auf den Stoffwechsel auswirkt. In der Folge kann es zu Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen kommen. Besonders Kinder reagieren stark auf die Luftqualität.
Unsere Umwelt wird immer mehr durch Kunststoff belastet, zunehmend auch Lebensmittel. Nun haben Forscher nachgewiesen, dass sich Nanoplastik auch in Zellkulturen von Rindern und Schweinen anreichert. Was das für unsere Gesundheit bedeutet, kann bereits erahnt werden.
Der jüngste Preissturz bei Kakao dürfte sich künftig auch bei den Verbrauchern bemerkbar machen. Die jedoch müssen sich in Geduld üben, sagen Experten. Mit einer Entspannung der Verbraucherpreise sei frühestens in sechs Monaten zu rechnen.
Ein internationales Astronomenteam hat ein außergewöhnliches Sternsystem im All entdeckt: Gleich sieben Sterne sind gemeinsam in einer einzigen Gas- und Staubscheibe entstanden. Die Beobachtungen belegen erstmals eine Art der Sternentstehung, die bisher nur theoretisch beschrieben wurde.
Jets sind gewaltige Ausbrüche von Energie und Materie an den Rotationspolen von beispielsweise Protosternen oder Schwarzen Löchern. Frankfurter Astronomen haben nun herausgefunden, dass die starken Magnetfelder für die Jets mit verantwortlich sind.
Astronomen haben die Windgeschwindigkeiten auf der Marsoberfläche neu berechnet. Dabei orientierten sie sich an Staubteufeln, weil sie an denen Richtung und Stärke der Winde genau ablesen konnten.
Astronomen haben erstmals den Magnetismus eines anderen Sterns untersucht. Der Stern Iota Horologii scheint magnetisch noch aktiver zu sein als unsere Sonne. Zum Beispiel kehrt er seine magnetischen Pole alle zwei Jahre um – wofür die Sonne immerhin 22 Jahre braucht.
Flusspferde überlebten in Europa viel länger als gedacht: Eine neue Studie zeigt, dass sie noch mitten in der Eiszeit vor 47.000 bis 31.000 Jahren im Oberrheingraben lebten, trotz Kälte und Eis.
Nahe der westfranzösischen Gemeinde Saint-Césaire haben Archäologen eine sensationelle Entdeckung gemacht: In der Stätte La Roche-à-Pierrot fanden sie die Überreste einer über 42.000 Jahre alten Werkstatt zur Herstellung von Muschelschmuck.
Normalerweise sorgen kalte Fallwinde dafür, dass sich Gletscher selbst abkühlen. Durch die sich erwärmende Atmosphäre wird dieses Kühlsystem jedoch empfindlich gestört – und auch die Wasserversorgung von hunderten Millionen Menschen gefährdet.
Im Jahr 2024 war in Österreich ein Meteorit niedergegangen. Der „Haag“ getaufte Himmelskörper wurde nun von Mineralogen untersucht. Die sagen, er gehöre zu einer bestimmten Gruppe von Mineralien, die Überreste des frühen Planetensystems seien.
Seit Jahrhunderten berichten Menschen von flackernden bläulichen Flammen, die in dunklen Nächten über Sümpfen, Friedhöfen oder Moorlandschaften schweben. Das geisterhafte Leuchten der Irrlichter ist jedoch kein Spuk, sondern geht auf natürliche Ursachen zurück.