Eine außergewöhnlich seltene, fünffach abgebildete Supernova befeuert die Debatte um die Expansion des Universums. Forschende können nun die berühmte Hubble-Konstante genau bestimmen – was helfen könnte, die umstrittene Hubble-Spannung zu klären.
Eine außergewöhnlich seltene, fünffach abgebildete Supernova befeuert die Debatte um die Expansion des Universums. Forschende können nun die berühmte Hubble-Konstante genau bestimmen – was helfen könnte, die umstrittene Hubble-Spannung zu klären.
Nach mehr als einem Jahrzehnt Beobachtungszeit präsentieren internationale Forschende die bis dato genaueste Radiokarte des Nordhimmels. Mit dem neuen Katalog von 13,7 Millionen Quellen kann tief in aktive Galaxien, kosmische Magnetfelder und extreme astrophysikalische Prozesse geblickt werden.
Künftig könnten über dem Nordostatlantik und der Deutschen Bucht weniger Stürme auftreten – doch wenn besonders starke entstehen, werden diese womöglich noch heftiger ausfallen als bisher. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Analyse.
Das Neutrino-Observatorium IceCube ermittelt mitten im antarktischen Eis, ob Neutrinos aus dem Weltall auf die Erde gelangen. Mit hunderten neuen Hightech-Sensoren sind die technischen Möglichkeiten nun entscheidend erweitert worden.
Ein internationales Forschungsteam warnt davor, dass sich das Klimasystem immer schneller destabilisieren könnte. Mehrere Kipppunkte werden offenbar schneller erreicht als gedacht. Die Folgen für Ökosysteme, Meeresspiegel und menschliche Gesellschaften sind womöglich irreversibel.
Wie viel Wasserstoff im Erdinneren verborgen liegt, wird seit Jahrzehnten diskutiert. Ebenso umstritten ist die Frage, wie der leichte Stoff überhaupt dorthin gelangt ist. Neueste Experimente deuten nun darauf hin, dass sich im Erdkern enorme Mengen Wasserstoff verbergen.
Zusammenballungen von Galaxien, sogenannte Galaxienhaufen, können auf kosmologischem Maßstab als Schwergewichte bezeichnet werden. Eine neue Studie zeigt nun, dass sie rund doppelt so massereich sind wie bisher angenommen – und das womöglich ohne Dunkle Materie.
Warum ist Leben auf der Erde entstanden – und kaum anderswo? Forschende der ETH Zürich zeigen, dass Wasser nicht allein darüber entscheidet, ob ein ferner Planet Leben beheimaten kann. Besonders Sauerstoff bestimmt – während der Planetenentstehung –, ob die lebenswichtigen Elemente erhalten bleiben oder nicht.
Tiefe Schluchten wie der Grand Canyon in den USA sind durch jahrmillionenlange Erosion fließenden Wassers entstanden. Im Ozean fehlen solche Vorgänge. Dennoch existieren am Meeresboden Strukturen, die jene an Land hinsichtlich Größe und Tiefe noch übertreffen.
Ein historisch niedriger Wasserstand in der Ostsee schafft die idealen Voraussetzungen für einen seltenen Salzwassereinbruch aus der Nordsee. Der könnte frischen Sauerstoff mitbringen, was sich maßgeblich auf Ökosysteme und Tiefenwasser auswirken dürfte.
In Berliner Gewässern werden vermehrt tote und geschwächte Wasservögel entdeckt. Anhaltender Frost, vereiste Gewässer und die Vogelgrippe machen den Tieren zu schaffen. Behörden warnen vor gut gemeinten, aber gefährlichen Rettungsaktionen.
Ein einzelnes Teilchen mit unvorstellbarer Energie gibt der Forschung Rätsel auf. Neue Untersuchungen zeigen nun, dass sein Ursprung höchstwahrscheinlich nicht im kosmischen Niemandsland, dem Local Void, liegt, sondern dass es einer aktiven Nachbargalaxie entstammt.
In den kältesten und dunkelsten Regionen unserer Galaxie entstehen Sterne. Nun ist es Forschenden erstmals gelungen, dort die Wirkung kosmischer Strahlung direkt zu messen – ein Meilenstein für die Sternentstehungsforschung.
Leistenkrokodile haben einst tausende Kilometer offenen Ozeans überwunden. Eine neue Genanalyse zeichnet nun ihre Wanderung nach und klärt die Identität der Seychellen-Krokodile. Deren Abstammung hatte der Forschung lange Zeit Rätsel aufgegeben.
Die Atmosphären ferner Exoplaneten werden oft nur sehr vereinfacht untersucht – doch nun könnte das Verfahren grundlegend verbessert werden. Eine neue Theorie berücksichtigt erstmals die realistische Trübung von Atmosphären – und das genau zur richtigen Zeit.
Daten des Event Horizon Telescope liefern erste Hinweise darauf, wo der berühmte Jet der Galaxie Messier 87 entsteht – nämlich in der unmittelbaren Umgebung ihres extrem massereichen Schwarzen Lochs im Galaxieninneren.
Wie wir Entscheidungen treffen, hängt von verschiedenen Faktoren ab, etwa von der persönlichen Erfahrung oder Hinweisen aus dem Umfeld. Eine großangelegte Studie mit Eisanglerinnen und Eisanglern in Finnland zeigt nun, wie stark unser Verhalten von sozialen Informationen und vorherigen Erfolgen beeinflusst wird.
Erdmännchen sind für ihr besonderes Sozialverhalten bekannt. Forschende konnten nun zeigen, dass die Tiere sanfte Rufe nutzen, um ihre sozialen Bindungen zu stärken. Damit vermeiden sie Konflikte und erhalten ihre komplexe Gruppenordnung aufrecht.
Durch den Klimawandel entstehen weltweit neue Gletscherseen. Eine internationale Studie zeigt nun erstmals, wie viel Süßwasser sie speichern – und warum sorgfältig abgewogen werden muss, wie sie für Energieerzeugung und Versorgung eingesetzt werden.
Fast zwei Jahrhunderte nach dem Tod Johann Wolfgang von Goethes trägt dessen wissenschaftliche Arbeit erneut Früchte. Für Aufsehen sorgt diesmal die Bernsteinsammlung des Dichters – eines der Exemplare enthält eine längst ausgestorbene Ameisenart.