Viele tropische Insekten können steigende Temperaturen kaum ausgleichen. Das zeigt eine neue internationale Studie. Besonders im Amazonasgebiet könnten künftig bis zu 50 Prozent der Arten in lebensbedrohliche Hitzezonen geraten.
Viele tropische Insekten können steigende Temperaturen kaum ausgleichen. Das zeigt eine neue internationale Studie. Besonders im Amazonasgebiet könnten künftig bis zu 50 Prozent der Arten in lebensbedrohliche Hitzezonen geraten.
Der Klimawandel könnte die Landwirtschaft in Deutschland grundlegend verändern. Eine neue Studie zeigt nun, dass Franken bis zum Ende des Jahrhunderts klimatisch Norditalien ähneln könnte – was sich auch auf Anbau, Erträge und Sortenwahl auswirken dürfte.
Extreme Hitzesommer in Europa haben mit den Temperaturmustern im Nordatlantik zu tun. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass Vorhersagen deutlich realistischer werden, wenn sie die Bewegungen des Ozeans in höherer Auflösung berechnen.
Brände, Stürme und Borkenkäfer könnten die Schäden für die europäischen Wälder massiv erhöhen. Selbst bei moderater Erwärmung dürfte künftig noch mehr Waldfläche im Jahr zerstört werden als heute.
Mit den ersten wissenschaftlichen Alarmmeldungen läutet das Vera C. Rubin Observatory in Chile eine neue Phase der Himmelsbeobachtung ein. Künftig sollen Millionen Ereignisse pro Nacht nahezu in Echtzeit erfasst und weltweit geteilt werden.
Jungtiere müssen Gefahren meistern, um zu überleben – doch der Lernprozess in einem gefährlichen Umfeld ist ein riskantes Unterfangen. Biologen zeigen nun, dass ein geschütztes, realitätsnahes Trainingsumfeld die Überlebenschancen deutlich erhöht.
Aerosole sind die größte Unsicherheitsquelle in der Klimaforschung. Nun liefert eine internationale Studie erstmals belastbare Zahlen zu ihrem kühlenden Effekt –Klimaprognosen dürften dadurch deutlich verbessert werden.
Einige Vogelarten leben nahezu ausschließlich von Nektar und süßen Früchten. Eine internationale Studie zeigt nun, welche genetischen Anpassungen es ihnen ermöglichen, enorme Zuckermengen schadlos zu verarbeiten – und was das für die Medizin bedeuten könnte.
Würde der Amazonasregenwald vollständig gerodet, nähmen Extremniederschläge, Hitzestress und Sturmereignisse deutlich zu. Das geht aus einer neuen Klimastudie hervor. Die Ergebnisse zeigen, wie empfindlich regionale Klimasysteme auf Waldverlust reagieren.
Grünflächen bringen in dicht bebaute Städte ein Stück Natur zurück. Doch was der Gesundheit dienen soll, kann für Allergiker schnell zur Last werden. Forschende untersuchen nun, wie Stadtgrün Allergien beeinflusst – und wie es überhaupt zu allergenen Hotspots durch Pollenpflanzen kommt.
Spurensuche im Sternenmeer: Mithilfe der computergestützten Astrophysik wollen Wissenschaftler die Vergangenheit der Milchstraße ergründen. Im Rahmen eines neuen Forschungsprojekts sollen nun riesige Himmelsdatensätze noch genauer ausgewertet und die galaktische Geschichte neu geschrieben werden.
Bei der Nahrungssuche treffen Hummeln täglich Hunderte Entscheidungen. Eine neue Studie zeigt nun, dass sie dabei erstaunlich ökonomisch vorgehen – und in ihrer Strategie dem Menschen ähnlicher sind, als lange vermutet.
Lange wurde angenommen, dass Wölfe die Nähe des Menschen eher meiden. Doch neueste Forschungsergebnisse zeigen nun, dass sich die Tiere in urbanisierten Gebieten erstaunlich schnell an menschliche Nähe gewöhnen – zumindest wenn es sich lohnt.
Ein alltäglicher Stoff rückt in den Fokus der Grundlagenforschung: Haushaltszucker. Physikerinnen und Physiker prüfen derzeit, ob Saccharose-Kristalle dazu geeignet sind, extrem leichte Teilchen der Dunklen Materie aufzuspüren. Erste Experimente liefern überraschende Ergebnisse.
Der massive Ausbau der Offshore-Windenergie wird die Nordsee großräumig verändern. Forschende des Helmholtz-Zentrum Hereon haben erstmals simuliert, wie sich Wind- und Gezeiten-Nachläufe der Bauwerke langfristig auswirken werden, und sind dabei auf gravierende Änderungen von Strömung, Sedimenten und Ökosystemen gestoßen.
Das grüne Erdsystem befindet sich überraschend in Bewegung: Der Schwerpunkt der weltweiten Pflanzenaktivität wandert nach Nordosten – und das schneller als erwartet. Satellitendaten machen die Veränderungen der globalen Vegetation erstmals in Kilometern sichtbar.
Während sich die Erde erwärmt, kühlen Teile des Pazifiks ab. Ein neues Modell kann nun erstmals diesen scheinbaren Widerspruch erklären – und stärkt das Vertrauen in künftige Klimaprognosen.
Ein internationales Forschungsteam hat erstmals seit 20 Jahren wieder fluggestützte Aerosol-Messungen über der Antarktis durchgeführt. Die Kampagne SANAT liefert neue Erkenntnisse darüber, wie Wolken entstehen – und welche Rolle winzige Aerosole für das Klimasystem spielen.
Altsteinzeitliche Kerben und Punkte könnten ein Vorgänger der bekannten antiken Schriftsysteme sein. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie. Demnach besitzen die 40.000 Jahre alten Zeichenfolgen eine vergleichbare Informationsdichte wie die früheste Schrift Mesopotamiens.
Seit Jahrzehnten wird die Nährstoffbelastung der Ostsee reduziert. Doch Algenblüten und die berüchtigten Todeszonen bleiben. Eine neue Studie zeigt nun, was die Erholung am meisten ausbremst, nämlich Altlasten im Sediment, komplexe Nährstoffkreisläufe und die sich erwärmenden Wassermassen.