In der Frühzeit der Erde war der Erdkern lange Zeit flüssig, weswegen auch kein Magnetfeld erzeugt wurde – glaubte man zumindest. Doch das konnten Wissenschaftler nun widerlegen. Hat demnach auch das Leben früher begonnen?
In der Frühzeit der Erde war der Erdkern lange Zeit flüssig, weswegen auch kein Magnetfeld erzeugt wurde – glaubte man zumindest. Doch das konnten Wissenschaftler nun widerlegen. Hat demnach auch das Leben früher begonnen?
Die weltweite Trinkwasserversorgung steht vor einer neuen Herausforderung: Flüsse, die unter dem Einfluss von Gezeiten stehen, sind zunehmend von Versalzung bedroht. Diese Flüsse sind für viele Regionen der Erde eine wichtige Quelle für Süßwasser. Eine neue Studie warnt nun erstmals eindringlich vor den Folgen.
Veränderte Niederschlagsmuster und eine schwächere Ozeanzirkulation könnten die Regenwälder austrocknen, das zeigt eine neue Studie. Empfindliche Ökosysteme werden bedroht und die Lebensgrundlagen in den Tropen zerstört.
Wie die hauchdünne Atmosphäre des Mondes, die Exosphäre, entstanden ist, war der Mondforschung lange ein Rätsel. Ursprünglich hatte man angenommen, dass der Sonnenwind – also starke Ausbrüche von Sonnenstrahlung – kleinste Teilchen aus der Mondoberfläche schlägt. Doch nun haben Astronomen eine neue Erklärung gefunden.
Eine Gruppe anzuführen, kostet Kraft – das zeigt eine Studie an Perlhühnern. Besonders gestresst waren die Tiere, wenn ihre Führungsversuche scheiterten. Könnte das erklären, warum viele lieber im Hintergrund bleiben?
Konsumenten und Konsumentinnen sind zunehmend unsicher, ob Lebensmittel wie Fisch und Meeresfrüchte noch genießbar sind. Die Nachrichten über Mikroplastik in der Umwelt und Plastikverschmutzung in den Weltmeeren häufen sich. Wissenschaftler forschen darum fieberhaft an neuen Nachweismethoden.
Die „Stadt der Viertelstunde“ ist ein Stadtkonzept, nach dem zentrale Einrichtungen des täglichen Bedarfs in 15 Minuten erreichbar sein sollen. Eine neue Studie zeigt nun, wie weit das Konzept hierzulande bereits umgesetzt ist.
Der Orionnebel, die Plejaden und die Hyaden könnten drei Altersstufen eines Sternsystems darstellen. Das vermutet ein internationales Forscherteam. Mithilfe eines simulierten Sternclusters ist es gelungen, die drei Sternhaufen in eine zeitliche Abfolge zu bringen.
US-Forscher haben herausgefunden, warum wir manche Ziele zu lange verfolgen: Statt vorausschauend zu planen, neigen wir offenbar dazu, unsere Ziele auf Erfahrungswerte zu gründen. Die Wissenschaftler geben einige Tipps, wie wir uns strategisch besser aufstellen können.
Lange war man davon ausgegangen, dass bei den Primaten die Männchen den Ton angeben. Doch nun konnten Forscher zeigen, dass sich Machtverhältnisse von Art zu Art unterscheiden – und oft sogar die Weibchen das Sagen haben.
Gelegentlich eine Tiefkühlpizza oder ein Schokoriegel zwischendurch schaden niemandem, doch in manchen Ländern überschreitet der Konsum ultraverarbeiteter Lebensmittel kritische Werte: In den USA etwa stammen rund 60 Prozent der Kalorienzufuhr Erwachsener aus hochverarbeiteten Lebensmitteln, bei Kindern sogar fast 70 Prozent.
Der Kiefernwald in Südwestdeutschland wurde durch die wiederkehrenden Hitze- und Dürrejahre seit 2018 langfristig geschädigt. Mehr als 60 Prozent der Kiefern sind abgestorben, wie nun eine aktuelle Untersuchung eines Versuchswalds bei Hartheim am Rhein zeigt.
Ländliche Siedlungen übernehmen immer noch Schlüsselfunktionen, zumindest was die Biodiversität und den Lebensraum der Menschen angeht. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie. Entscheidend jedoch ist, in welcher Landschaft die Dörfer angesiedelt sind.
Ein grünes Mineral aus der Atacama-Wüste hat jüngst für Aufsehen gesorgt: Bei Untersuchungen haben Wissenschaftler festgestellt, dass sich Atacamit bei Berührung mit einem Magnetfeld ungewöhnlich stark abkühlt. Die Experten sehen darin vielversprechende Ansätze für umweltfreundliche, energieeffiziente Kühltechnologien der Zukunft.
Seit den 1970er Jahren steigen die Wassertemperaturen des Rheins pro Jahrzehnt um durchschnittlich 0,4 °C an. Dieser Trend werde sich noch verschärfen, sagt nun eine neue Studie der Bundesanstalt für Gewässerkunde.
Zahlen sind faszinierend. Sie vermitteln Sicherheit und Orientierung. Besonders im Gesundheitsbereich erheben wir gern Kennzahlen zur digitalen Selbstkontrolle, zählen etwa Schritte oder Kalorien. Doch viele Zielwerte sind willkürlich gewählt, wie Forscher nun am Mythos der 200 Essensentscheidungen zeigen.
Hektik, hohe Reizdichte, Lärm und Luftverschmutzung – das städtische Leben wirkt sich direkt oder indirekt auf die seelische Verfassung aus. Wissenschaftler beschäftigen sich darum mit der Frage, wie städtische Räume gestaltet werden müssen, um die seelische Gesundheit zu fördern.
Mit insgesamt rund 3000 Bootsstationierungsanlagen und 200.000 Wasserliegeplätzen, davon knapp 150.000 im Süßwasser, ist Deutschland ein Paradies für Freizeitkapitäne. Beliebte Gewässer sind etwa die Ostseeküste, die Mecklenburger Seenplatte, die Berliner Gewässer oder der Bodensee. Doch die massive Nutzung bleibt nicht folgenlos, wie nun ein neuer Bericht zeigt.
Durch Wind und Wetter gelangt ein großer Teil des Reifenabriebs in die umliegenden Gewässer und die Natur. Problematisch daran ist nicht allein das Mikroplastik, sondern vor allem die giftigen Substanzen, die dieses freisetzt.
Das Wattenmeer gehört seit 2009 zum UNESCO-Weltnaturerbe – doch die Artenvielfalt nimmt kontinuierlich ab, wie nun eine neue Studie demonstriert. Besonders betroffen sind Fische, Seevögel, Schalentiere und verschiedene Planktonarten.