Anhand des Sternenlichts lässt sich erkennen, welche Temperatur und chemische Zusammensetzung ein Stern besitzt. Zusammen mit der Helligkeit eines Sterns kann man daraus eine Reihe grundlegender Eigenschaften ableiten.
Anhand des Sternenlichts lässt sich erkennen, welche Temperatur und chemische Zusammensetzung ein Stern besitzt. Zusammen mit der Helligkeit eines Sterns kann man daraus eine Reihe grundlegender Eigenschaften ableiten.
Westafrika spielt bereits seit über tausend Jahren eine zentrale Rolle im internationalen Goldhandel. Schon früh gelangte das Edelmetall über Transsaharahandelsrouten bis in den Mittelmeerraum. Mit dem Aufstieg des Seehandels im 15. Jahrhundert rückte die Goldküste im heutigen Ghana in den Fokus europäischer Mächte, die dort zahlreiche Forts und Handelsstützpunkte errichteten.
Leichte Glasfaserkabel könnten künftig als ultragenaue Sensoren den Mond überziehen. Ein Forschungsteam der ETH Zürich untersucht derzeit, wie sich damit seismische Aktivitäten und verborgene Strukturen im Inneren des Mondes sichtbar machen lassen.
Ein besonderer Bohrkern aus der Sahara liefert neue Erkenntnisse zur Klimageschichte Nordafrikas. Offenbar wurden selbst lange Feuchtphasen immer wieder von abrupten Trockenzeiten unterbrochen, und das mindestens drei Mal, wie die Analyse zeigt.
Der Astronomietag am 28. März 2026 wird zu einem Highlight für Himmelsbeobachter: Im Mittelpunkt stehen diesmal der Goldene Henkel im Mond, die vier Jupitermonde sowie der Sternenhimmel mit Sirius und Orion.
Eine neue Studie offenbart, wie sehr der Mensch die Meereschemie beeinflusst. Keine der untersuchten Proben war frei von Spuren – und selbst in abgelegensten Regionen der Welt ließen sich die chemischen Rückstände der modernen Zivilisation nachweisen.
Wissenschaftler haben steinzeitliche Herstellungsverfahren rekonstruiert und dabei entdeckt, dass Birkenpech eine antibakterielle Wirkung hat. Es sei durchaus möglich, dass Neandertaler die zähe, schwarze Substanz bereits medizinisch nutzten, sagen die Experten.
Die Klimaerwärmung verändert Europas Pflanzenwelt, jedoch nicht überall gleich schnell. Besonders Bergregionen reagieren sensibel auf die steigenden Temperaturen, andere Ökosysteme hingegen hinken hinterher. Forschende sprechen von einer Klimaschuld, die schwerwiegende Folgen haben könnte.
Die Entstehung eines winzigen Funkens beim Zusammenstoß zweier Staubkörner mag unscheinbar wirken. Doch genau solche Prozesse könnten einst chemische Reaktionen in Gang gesetzt haben, die Leben überhaupt erst möglich machten.
Aktuelle Vermessungen belegen einen drastischen Rückgang der bayerischen Gletscher. Innerhalb von nur zwei Jahren ist ein erheblicher Teil verschwunden – ein klares Signal für die zunehmende Geschwindigkeit der Eisschmelze.
Eine großangelegte Studie belegt den weiterhin großen Einfluss des Fernsehens auf die Klimakommunikation. Trotz hoher Reichweite werden neue Zielgruppen jedoch nur schlecht erreicht. Gesellschaftliche Debatten lassen sich immer schwerer breit verankern.
Das Bäumepflanzen ist der neue Hoffnungsträger im Kampf gegen die Klimakrise. Eine neue Studie zeigt nun jedoch, dass nicht nur die Menge der gepflanzten Bäume über den klimatischen Effekt entscheidet, sondern vor allem ihr Standort.
Viele gesellschaftliche Maßnahmen scheitern nicht an mangelndem Wissen, sondern am Verhalten der Menschen – zum Beispiel beim Klimaschutz. Eine neue Studie zeigt nun, dass das soziale Umfeld und persönliche Schwellenwerte darüber entscheiden, wann Menschen Veränderungen annehmen.
Zebrafinken reagieren schneller und zuverlässiger, wenn Artgenossen ihnen vertraut sind. Eine Studie zeigt, dass selbst angeborene Rufe durch soziale Beziehungen beeinflusst werden – was sich auch in der Aktivität des Vogelgehirns widerspiegelt.
Auch fernab von Sternen könnte es lebensfreundliche Bedingungen geben. Forschende zeigen, dass Monde sogenannter freifliegender Planeten durch Gezeitenwärme und dichte Wasserstoffatmosphären ihre Ozeane über Milliarden Jahre hinweg flüssig halten könnten.
Die Geschwindigkeit, mit der sich das Universum ausdehnt, gehört zu den zentralen Fragen der modernen Kosmologie. Zwei aktuelle Studien liefern nun Hinweise darauf, dass die Expansion direkt in unserer kosmischen Nachbarschaft langsamer verläuft als bisher angenommen.
Die Erde war in ihrer frühesten Geschichte offenbar geologisch aktiver und vielfältiger als lange angenommen. Neue Analysen uralter Minerale deuten darauf hin, dass sich bereits im Hadaikum unterschiedliche tektonische Systeme abwechselten.
Mehr als 40 Prozent der großen Süßwassertiere wurden gezielt in neue Lebensräume eingebracht. Eine neue Studie zeigt nun, dass die wirtschaftlichen Vorteile solcher Einführungen oft mit erheblichen Risiken einhergehen – und dass fast jede zweite Art Probleme verursacht.
Ein spektakulärer Fossilfund aus Ungarn stellt infrage, wie Europa und Afrika in der Dinosaurierzeit miteinander verbunden waren. Die Untersuchung des urzeitlichen Krokodils deutet darauf hin, dass die Urkontinente früher getrennt waren als lange gedacht.
Viele tropische Insekten können steigende Temperaturen kaum ausgleichen. Das zeigt eine neue internationale Studie. Besonders im Amazonasgebiet könnten künftig bis zu 50 Prozent der Arten in lebensbedrohliche Hitzezonen geraten.