Die deutsche Klimapolitik ist zu schwach, um ihre Klimaziele zu erreichen. Das Bundesverwaltungsgericht zwingt die schwarz-rote Regierung jetzt zum Nachsteuern. Das Urteil bringt noch eine gute Nachricht: Es stärkt die Zivilgesellschaft.
Die deutsche Klimapolitik ist zu schwach, um ihre Klimaziele zu erreichen. Das Bundesverwaltungsgericht zwingt die schwarz-rote Regierung jetzt zum Nachsteuern. Das Urteil bringt noch eine gute Nachricht: Es stärkt die Zivilgesellschaft.
Alle Jahre wieder im frühen Herbst beginnen Forscherinnen und Forscher am CERN in Genf mit einem weitgehend unbekannten Forschungsprojekt: Zwei Wochen lang verbinden sie ihre Geräte mit Kabeln und Steckern, Laptops und Bildschirmen, Ventilatoren und Zählern.
Wenn Grönland weiter Eisflächen verliert, wird der globale Meeresspiegel steigen - und sein eigener Meeresspiegel wird fallen. Die Insel verändert sich so schnell durch die Eisschmelze, dass Wissenschaftler in einer Studie untersucht haben, wie das Innere der Erde funktioniert.
Ein knappes Drittel der Weltmeere soll mit dem nun verabschiedeten Hochseeabkommen international geschützt werden. Die breite Basis der Staaten, die den Vertrag ratifizieren wollen, ist ermutigend.
Unter der Erde ist es warm. Sehr warm. Pro hundert Meter klettert die Temperatur um rund drei Grad. Entsprechend heiß ist auch das Wasser, das in so mancher Region im Untergrund lagert. Neue interaktive Karten und eine verbesserte rechliche Grundlage verbessern die breitere Nutzung von Geothermie in Deutschland.
Unter dem Überbegriff Geoengineering untersuchen Wissenschaft und Industrie geeignete Methoden, um aus bestimmten Produktionsverfahren emittiertes Kohlendioxid (CO2) vor oder nach dem Eintritt in die Atmosphäre einzufangen und zu speichern.
Es ist ernüchternd, wenn unwissende Politikerinnen und Politiker auf steile Thesen hereinfallen. Das Ergebnis: völlig sinnlose Aussagen, die aber gleichzeitig sehr viel über den Hintergrund verraten.
Nicht nur die Nord- und Ostsee waren 2025 von starker Erwärmung der Wassertemperatur geprägt, sondern auch ein Großteil der Weltmeere insgesamt. Unsere Ozeane nehmen einen Großteil der zunehmenden Wärme auf und fungieren als Klimapuffer. So speicherten sie im Jahr 2025 so viel Energie, wie die gesamte Welt in 37 Jahren verbraucht.
Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) verzeichnete 2025 erneut extrem hohe Wassertemperaturen in Nordsee und Ostsee sowie einen deutlichen Anstieg des Wärmeinhalts.
Speziell Überschwemmungen sind den letzten Jahren zu einer großen Bedrohung geworden. Lange stationäre Regengebiete mit hohen Wassermengen in den Wolken und als Folge intensivem Regen verursachen nicht nur Sach- sondern auch zunehmend Personenschäden.
Hitzewellen, Dürren und Überschwemmungen haben im Sommer 2025 rund ein Viertel der EU-Regionen betroffen. Eine neue Studie zeigt: Die wirtschaftlichen Folgen sind erheblich – mit geschätzten Verlusten von 43 Milliarden Euro allein im Jahr 2025 und insgesamt 126 Milliarden Euro bis 2029.
Die Hoffnung wird oft als wundersame Emotion bezeichnet. Sie kann uns helfen, die dunklen Gefühle, die die aktuelle Zeit mit sich bringen, zu überwinden. Hoffnung ist das Gefühl, das mich durch die letzten 8 Jahre meiner Arbeit für Maßnahmen gegen die Erderwärmung, also einem Umdenken bei Politik, Wirtschaft und Gesellschaft getragen hat.
Das Nationale Zentrum für Atmosphärenforschung (National Center for Atmospheric Research, abgekürzt NCAR) in Boulder, Colorado, befindet sich auf der Spitze des Table Mesa, einer Erhebung in der Nähe des östlichen Randes der Rocky Mountains.
In Europa, Nordafrika und Teilen Vorderasiens spürt man die Folgen des Klimawandels vor allen Dingen im Mittelmeer und seinen zugehörigen Landregionen. Die Wasser- umd Lufttemperatur war im Jahr 2025 beispiellos. Die hohe Anzahl der Unwetter ist eine der daraus resultierenden Folgen.
In meinem Artikel vom 14.12. habe eine erste Antwort auf die Frage versucht, wer die Kosten für Klimaschutz und -folgen an die Entwicklungsländer bezahlt. Als erste Option habe ich die von vielen Nichtregierungsorganisationen bevorzugte Verteilung nach dem Verursacherprinzip betrachtet.
Sturmschäden und Starkregen? Hat es immer gegeben! Waldbrände aufgrund zu trockener Vegetation? Auch nichts Neues! Wassermangel und Ernteausfälle aufgrund von Dürren? Kennen wir seit Jahrhunderten immer wieder!
Es war keine Überraschung, dass die Bundesregierung das »Ende des Verbrenner-Aus« beschlossen hat. Zu sehr drehte sich die Stimmung in den vergangenen Monaten in diese Richtung. Zu hoch wurde von Woche zu Woche der Druck der Hersteller.
Zum Abschluss von Klimakonferenzen klingen Analysen häufig ähnlich: Die Einigung, die die Klimakrise abbremsen könnte, ist wieder einmal nicht gelungen. Wie soll sie auch gelingen, wenn selbst die großen Ölstaaten wie Saudi-Arabien mitentscheiden?
In den vergangenen Jahren hat sich die Erdrotation überraschend beschleunigt: Im Schnitt benötigt die Erde derzeit etwas weniger als 24 Stunden für die Drehung um die eigene Achse.
Kipppunkte für das Klima bezeichnen die Gefahr von Klimaveränderungen, die sich nicht rückgängig machen lassen. Dies trifft selbst dann zu, wenn es uns in Zukunft gelingen sollte, die fortschreitenden Erderwärmung wieder abzubremsen.