Die vergangenen Wochen brachten Portugal, Spanien und Frankreich die dort schon fast üblichen großen Hitzewellen. Allerdings kam die Hitze früher und dauerte länger. Die meteorologische Fachwelt schlägt Alarm.
Ralf Roschlau wohnt in Lauffen am Neckar. Er war in seinem langen Berufsleben in Leitungspositionen des Mittelstandes tätig, davon 18 Jahre als Geschäftsführer internationaler Unternehmen in Deutschland und Italien. Seit Jahren beschäftigt er sich mit neuen Unternehmensformen, wie z.B. der Gemeinwohlökonomie. Hierbei liegt sein Fokus auf der Einhaltung der 17 Nachhaltigkeitsziele der UN und dem Thema DEGROWTH.
Verbunden mit seinen Studien sind seit mehreren Jahren auch die möglichen Antworten der Fragen zu den Klimaproblemen.
Er ist Buchautor, schreibt für diverse Medien, darunter auch www.daswetter.com und arbeitet als Dozent an der Uni Konstanz im SQ-Zentrum für Nachhaltigkeit.
Sein internationales Netzwerk und seine Mehrsprachigkeit erlauben ihm Recherchen weit über Europa hinaus.
Ehrenamtlich arbeitet er in der Sprachförderung für Migranten.
Die vergangenen Wochen brachten Portugal, Spanien und Frankreich die dort schon fast üblichen großen Hitzewellen. Allerdings kam die Hitze früher und dauerte länger. Die meteorologische Fachwelt schlägt Alarm.
In der überwiegenden Anzahl meiner Artikel dieses Monats habe ich mich mit der Stromerzeugung beschäftigt. Mein Fokus lag dabei auf den regenerativen Energien und deren Ausbau. Auch das Thema Kernkraft als kohlenstoffarme Technologie, aber dafür mit anderen Risiken behaftet, habe ich betrachtet.
Im Kern County, einem Landstrich im Süden Kaliforniens, ging am 1. Juni 2026 die Tumbleweed-Netzbatterie in Betrieb. Sie speichert regenerativ erzeugten Strom und stellt ihn für acht Stunden Entladung bereit.
Die Erderwärmung nimmt fast überall zu. Eine eher beunruhigende Ausnahme gibt es in einer kleinen Region in Nordatlantik südöstlich von Grönland. Dieses Gebiet hat sich in den letzten Jahren abgekühlt.
In meinem letzten Artikel hatte ich das Thema Atomstrom und dessen Zukunft beleuchtet. Weltweit geht der prozentuale Anteil von Nuklearenergie am gesamten Strommix zurück, nicht zuletzt auch durch die großen Investitionen in regenerative Energieerzeugung.
Deutschland ist am 16. April 2023 durch die Abschaltung der restlichen drei deutschen AKWs aus der Kernkraft ausgestiegen. Die Diskussionen über einen Wiedereinstieg nehmen in den letzten Jahren wieder stark zu.
Die gute Nachricht zuerst: die Stromproduktion in der EU durch Energieträger ohne CO2-Emissionen sucht weltweit ihresgleichen. 450,6 Millionen EU-Bürgerinnen und -Bürger erhielten im vergangenen Jahr 71% ihres Stroms aus kohlenstoffarmer Erzeugung.
Deutschland galt lange Zeit als die Wiege der regenerativen Energiepolitik für Solar- und Windstrom. Die technologischen Entwicklungen bei der Photovoltaik und den Windkraftanlagen kamen zu Beginn überwiegend aus Deutschland.
Um welche wichtigen gesetzlichen Neuerungen für die Erneuerbaren geht es? Wie sehen die Konsequenzen für private Betreiber und Investoren aus? Wohin entwickelt sich die Energiewende als Ganzes? Wie müssen Netzengpässe und Strommarktprobleme gelöst werden, ohne die Klimaziele zu gefährden?
Indien und China stellen mit jeweils etwa 1,4 Milliarden Menschen knapp 35% der Weltbevölkerung. Gleichzeitig sind die beiden Länder für 43% der weltweiten CO2 Emissionen verantwortlich, wobei der Anteil Chinas bei 35 % und der Anteil Indiens bei 8% liegt.
Wissenschaftler nutzen Emissionsszenarien, um potenzielle zukünftige Klimazonen zu erforschen. Die Basis dafür liefern Hochrechnungen für die globale Energie- und Landnutzung in den kommenden Jahrzehnten und deren Auswirkungen auf die Treibhausgasemissionen.
Die Klimakrise sollte von der Weltgesundheitsorganisation WHO so schnell es geht zu einem globalen Gesundheitsnotstand erklärt werden. Sollte dies nicht erfolgen, würden Millionen von Menschen Folgen für Leib und Leben drohen.
Ab dem Jahr 2012 begann im Golf von Mexiko ein drastischer Anstieg der Wassertemperatur. Grundsätzlich sorgt der Klimawandel für eine weltweite Erwärmung der Ozeane. Nun erwärmte sich der Golf von Mexiko doppelt so schnell als die globalen restlichen Weltmeere.
Das arktische Meereis hat nach ungewöhnlich warmen Temperaturen in zwei Schlüsselgebieten ein Rekordtief erreicht. Dies geht auf einer Studie des japanischen National Institute of Polar Research (NIPR) hervor.
Das Institute for Energy Economics and Financial Analysis (IEEFA) hat sich in einem aktuellen Bericht eingehend mit den prognostizierten Gasmengen und deren veränderte Importströme für Europa beschäftigt. Das Fazit: Wir haben bei Gasimporten keine Mangellage, aber eine erhöhte Abhängigkeit von einem großen Lieferland.
Die internationale Energieagentur IEA hat vor einigen Wochen unter dem Titel „Key Questions on Energy and AI“ einen Bericht zum Energiebedarf in Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz herausgegeben. Er enthält aktuelle Schätzungen und zukünftige Prognosen.
Nicht nur technologisch machbare Methoden, sondern auch Verfahren, die Natur und Technik sinnvoll verbinden, stehen im Fokus unterschiedlicher Untersuchungen. Eines der Beispiele dafür ist die sogenannte Pflanzenkohle.
Der Angriffskrieg gegen den Iran und die Schließung der Straße von Hormus hat der Welt die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und die fragilen Lieferketten deutlich gemacht. Die Auswirkungen werden noch lange spürbar bleiben.
Am 22. April gab China eine Reihe von Leitlinien zur Energieeinsparung und Reduzierung der CO2-Emissionen bekannt. Darin werden die lokalen Regierungen aufgefordert, "den Verbrauch fossiler Brennstoffe streng zu kontrollieren", wie es in einem Text der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua heißt.
Das Treffen in Kolumbien wurde bereits während der Weltklimakonferenz COP30 im brasilianischen Belém vereinbart. Zumindest in Teilen war die Enttäuschung vieler Länder über das fehlende Ergebnis der Woche in Belém sehr groß, so dass Kolumbien und die Niederlande die Idee zu dieser Konferenz im kolumbianischen Santa Marta entwickelten.