Die Erdachse bleibt nicht immer hundertprozentig starr, sondern unterliegt minimalen Schwankungen – etwa durch den Einfluss von Sonne und Mond. Ein neuer Laser kann die kleinen Taumelbewegungen nun mit bisher ungekannter Genauigkeit erfassen.
Die Erdachse bleibt nicht immer hundertprozentig starr, sondern unterliegt minimalen Schwankungen – etwa durch den Einfluss von Sonne und Mond. Ein neuer Laser kann die kleinen Taumelbewegungen nun mit bisher ungekannter Genauigkeit erfassen.
US-Forscher haben eine Rekordentdeckung im arktischen Eis gemacht: Bestimmte Kieselalgen sind dort noch bei eisigen –15 Grad Celsius aktiv. Die Entdeckung könnte das Verständnis des arktischen Ökosystems von Grund auf revolutionieren.
Durch die anhaltenden Temperaturrekorde in den Ozeanen kommt es zu globalen Veränderungen der CO₂-Speicherung. Noch wird zwar der Verlust ausreichend kompensiert – doch wie sich das schwindende Gleichgewicht in Zukunft verändern wird, ist schwer zu sagen.
Forscher haben untersucht, wie sich Mikroplastik auf den Rhein auswirkt. Dabei stellten sie fest, dass manche Kleinstlebewesen zunehmen, besonders diejenigen Arten, die sich an die Chemikalien aus Reifenabrieb angepasst haben.
Feenkreise waren lange Zeit ein geologisches Rätsel. Nun haben Wissenschaftler herausgefunden, wie die großflächigen Naturphänomene der Energiewirtschaft nutzen könnten. Und auch wenn noch viel geforscht werden muss: Die Experten sind begeistert.
Der Klimawandel macht auch vor dem Mittelmeerraum nicht halt. Steigende Temperaturen und Meeresspiegel, veränderte Niederschläge und Küstenerosion bedrohen zusehends das ökologische Gleichgewicht. Heimische Tier- und Pflanzenarten leiden – invasive Arten breiten sich aus.
Lange war unklar, ob sich Mikroplastik überhaupt in Wäldern festsetzen kann. Doch Forscher haben nun herausgefunden, dass sich Partikel aus der Atmosphäre auch auf Laub und Waldböden ablagern.
Gebirge türmen sich normalerweise dadurch auf, dass zwei Kontinentalplatten untereinander abtauchen – der Vorgang ist auch als Subduktion bekannt. Wissenschaftler haben nun aber eine rätselhafte Kraft im Erdreich ausgemacht, die noch tausende Kilometer entfernt ihre Wirkung entfaltet.
Für den europäischen Raum stellen sommerliche Superzellen-Gewitter eines der zerstörerischsten Wetterphänomene dar. Neben Gebäudeschäden, Ernteausfällen und Schäden an der Infrastruktur werden auch immer wieder Verletzte und Tote beklagt.
Wolken beeinflussen maßgeblich, wie stark sich die Erde erwärmt, besonders bei zunehmenden Treibhausgasen. Dass Ausdehnung und Helligkeit von Wolken darauf Einfluss nehmen, war bereits bekannt. Wissenschaftler haben nun untersucht, ob sich auch ihre Höhe auf die sogenannte Klimasensitivität auswirkt.
Durch den Klimawandel werden Wetterextreme immer häufiger, auch hier in Europa. Neben den unmittelbaren Schäden leidet auch die Wirtschaft darunter, wie neueste Untersuchungen nun zeigen.
Experten haben drei Roboter vorgestellt, mit denen sie künftig unterirdische Höhlen auf dem Mond oder dem Mars erforschen wollen. Damit rückt eine jahrzehntealte Vision in greifbare Nähe.
Ob Soja, Erbsen, Algen oder Pilze – pflanzliche Proteine füllen inzwischen Supermarktregale und Speisekarten. Doch künftig könnte eine andere – heimische – Pflanze den Markt erobern: der Raps.
Lange Zeit wurde Ursa Major III für eine äußerst lichtschwache Zwerggalaxie gehalten. Doch neueste Studien deuten auf einen besonderen Kern hin – mit Schwarzen Löchern und Neutronensternen.
Ende März bebte in Myanmar die Erde – mit katastrophalen Folgen: Tausende Menschen starben, die Schäden waren verheerend. Nun haben Forschende das Beben genauer untersucht und dabei festgestellt, dass es sich um eines der seltenen Supershear-Beben handelte.
Sonnenstürme führen regelmäßig dazu, dass Satelliten ausfallen oder Schaden nehmen. Auch irdische Technologien können von der Sonnenstrahlung beeinträchtigt werden. Lange war unklar, welche Faktoren die Sonnenaktivität steuern, doch Dresdener Forschende könnten nun eine Ursache dafür gefunden haben.
Die Sahara ist die größte Trockenwüste der Welt. Dennoch waren in ihrem zentralen Gebirge, dem Tibesti, mächtige Seen entstanden, die einige Jahrtausende überdauerten. Lange Zeit war unklar, wie sich diese Seen bilden konnten.
Wer morgens Kaffee trinkt, hat tendenziell positivere Gefühle als ohne das Getränk. Das belegt eine neue Studie. Demnach fühlen wir uns glücklicher und weniger ängstlich, wenn wir regelmäßig zur Tasse greifen.
Auch auf deutschen Feldern hält der Trend zu Plastikkulturen an: Forschende haben auf einer Fläche von 140.000 Hektar Plastikfolien oder -abdeckungen festgestellt. Wie sich die Kunststoffe langfristig auf die Umwelt auswirken, ist noch ungewiss.
Warum sind manche Bio- Logos leichter zu verstehen als andere? Besonders das europäische Bio-Siegel tut sich am Markt etwas schwer. Darum haben Forscher nun untersucht, wie man das Label umgestalten könnte.