Das menschliche Gehirn ist überaus anpassungsfähig, besonders wenn es mit störenden Reizen umgehen muss. Eine aktuelle Studie zeigt nun, wie unser Gehirn lernen kann, visuelle Ablenkungen gezielt zu unterdrücken.
Das menschliche Gehirn ist überaus anpassungsfähig, besonders wenn es mit störenden Reizen umgehen muss. Eine aktuelle Studie zeigt nun, wie unser Gehirn lernen kann, visuelle Ablenkungen gezielt zu unterdrücken.
Die Andromeda-Galaxie ist von Zwerggalaxien umgeben, die sich in einer ungewöhnliche Konstellation anordnen. Eine wissenschaftliche Analyse zeigte nun, dass eine solche Asymmetrie nur in 0,3 % ähnlicher Systeme vorkommt – ein auffälliger Ausreißer im kosmologischen Paradigma.
Angesichts steigender Rohkaffeepreise und des zunehmenden Drucks auf Anbaugebiete durch den Klimawandel werden effizientere Methoden der Kaffeezubereitung immer wichtiger. Forscher haben sich nun auf die Suche nach neuen Methoden begeben.
Der neue Teilchenbeschleuniger des CERN, der Future Circular Collider (FCC), soll dreimal so groß werden wie der alte Large Hadron Collider (LHC). Nun wurde die Machbarkeitsstudie zu dem Projekt beendet.
Forscher haben ein Sternensystem aus zwei Weißen Zwergen entdeckt, bei dem die Sterne auf einer sehr schmalen Umlaufbahn umeinander kreisen und unweigerlich kollidieren werden. Bei der Entdeckung handelt es sich um das erste Doppelsternsystem seiner Art, bei dem gesichert ist, dass es in einer Typ-1a-Supernova enden wird.
Lassen sich Plastikabfälle bald für den 3D-Druck nutzen? Forscher haben Verpackungsabfälle aufbereitet und erste Bauteile daraus gefertigt. Perspektivisch könnte das Verfahren in der Luft- und Automobilindustrie angewendet werden.
Mitteleuropa steht ein trockener Sommer bevor. Experten warnen, dass sich die Dürreperiode besonders auf Getreideanbau und -ernte auswirken könnte. Neben Polen und der Ukraine sind auch Teile Deutschlands betroffen.
Neben der Artenvielfalt kann auch das Artenpotenzial, die sogenannte Dark Diversity, wissenschaftlich erfasst werden. Forscher haben die Pflanzenvielfalt an 5500 Standorten weltweit untersucht und sind zu dem Schluss gekommen, dass die Naturbelassenheit eines Ortes einen wesentlichen Faktor für die potenzielle Artenvielfalt darstellt.
Um genügend Nährstoffe und Flüssigkeit zu sich zu nehmen, muss das Gehirn die Signale des Körpers richtig auswerten. Eine neue Studie zeigt nun, dass spezielle Zellen an der Regulierung von Hunger und Durst beteiligt sind.
Seit Jahren ist bekannt, dass Feinstaub eine ernsthafte Bedrohung für die menschliche Gesundheit darstellt. Forscher der Universität Basel haben nun festgestellt, dass der Anteil schädlicher Substanzen in Feinstaubpartikeln deutlich höher ist als bisher angenommen.
Die Küstenregionen sind zunehmend durch den Klimawandel und den Anstieg des Meeresspiegels bedroht. Der traditionelle Küstenschutz muss dringend weiterentwickelt werden, um den Anforderungen des 21. Jahrhundert gerecht werden zu können. Ein hybrider, naturbasierter Ansatz ist die sogenannte Dünen-Deich-Lösung.
Wissenschaftler haben die bisher genaueste Karte der Antarktis erstellt. Die Karte namens Bedmap3 umfasst Vermessungsdaten aus über sechs Jahrzehnten – erfasst mit Flugzeugen, Satelliten und Hundeschlitten.
Tief im Meeresboden wirken unsichtbare Helfer: Sulfatreduzierende Bakterien zersetzen organische Substanzen und beeinflussen so den globalen Kohlenstoffkreislauf. Ihre besondere Stoffwechselstrategie macht sie unverzichtbar für Ozeane und Klima.
Eine Studie zeigt, dass Evolution nicht nur zufällig abläuft. So passen sich etwa Bakterien mit hoher Mutationsrate wesentlich schneller an neue Umgebungen an als solche mit niedriger. Die Evolution scheint demnach Mechanismen zu bevorzugen, die zukünftige Anpassung erleichtern. Der Prozess könnte die schnelle Resistenzbildung von Krankheitserregern erklären.
Ein internationales Forscherteam konnte nachweisen, dass massive Vulkanausbrüche vor 66 Millionen Jahren das Klima drastisch beeinflussten. Demzufolge könnten solche Ereignisse zur globalen Umweltveränderung und zum Massenaussterben beigetragen haben.
Forscher haben herausgefunden, dass die Kontaktgeschichte von Materialien eine entscheidende Rolle bei der elektrostatischen Aufladung spielt. Die Studie könnte einen bedeutenden Schritt im Verständnis von Elektrostatik und Materialwissenschaft markieren.
Weil sie subjektiv wahrgenommen werden, sind Gerüche oft schwer zu beschreiben. Forschende der Uni Jena haben darum untersucht, wie Menschen Gerüche erleben, und Datenbanken erstellt, die für technologische Anwendungen in Medizin, Lebensmittelkontrolle und Umweltanalytik genutzt werden können.
Ein Lächeln im Kaffeeschaum, ein grimmiges Gesicht auf der Baumrinde – warum erkennen manche Menschen Gesichter, wo eigentlich keine sind? Das Phänomen, bekannt als Gesichtspareidolie, beschäftigt Forschende schon lange.
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) will mithilfe künstlicher Intelligenz ein Hochwasser-Vorhersagemodell entwickeln, das deutschlandweit einheitliche Prognosen in kleinen Einzugsgebieten von unter 500 Quadratkilometern Größe erlaubt. Gleichzeitig soll die Vorhersagegenauigkeit in diesen Gebieten gesteigert werden.
Forscher haben sich bei der Ursachenforschung zu kognitivem Verfall und neurodegenerativen Erkrankungen lange auf Proteine und DNA fokussiert. Nun haben US-Wissenschaftler erstmals die Rolle von Zuckerketten untersucht.