In Baden-Württemberg und Bayern laufen die Sommerferien noch bis 12. und 14. September. Wer für die letzten freien Tage noch kein Ziel hat: Der Wörthersee in Kärnten ist von beiden Ländern aus gut erreichbar – zeigt sich jedoch wechselhaft.
Sabin Klein ist Geospatial- und Fernerkundungsanalystin mit dem Ziel, Klima- und Umweltdaten verständlich zu machen.
Sie hat einen akademischen Hintergrund in Physischer Geographie (RWTH Aachen) und einen Master in Environmental Earth Sciences (Freie Universität Berlin, in Kooperation mit der Nanjing University in China, gefördert durch ein DAAD-Stipendium), mit Schwerpunkt auf Umwelt- und Klimawandel sowie Fernerkundung. Zusätzlich hat sie Zertifikate als Data Scientist, Data Engineer und GIS Analyst.
Beruflich war sie als Geospatial- und Fernerkundungsanalystin in den Themenfeldern Umweltmonitoring, Standortanalysen für erneuerbare Energien sowie Analyse von Klimadaten tätig, unter anderem im Rahmen eines ESA-geförderten Projekts zur Überwachung der Kohlenstoffspeicherung in Vegetation mittels Satellitendaten. Ehrenamtlich unterstützte sie zudem ein Naturschutzprojekt im Amazonas-Regenwald mit Kartierungen zur Artenvielfalt.
Vor ihrer Tätigkeit in der Geoinformatik arbeitete sie als Lektorin bei einem wissenschaftlichen Fachverlag (Wiley-VCH/Ernst & Sohn) mit Schwerpunkt Geotechnik und nachhaltiges Bauen.
In Baden-Württemberg und Bayern laufen die Sommerferien noch bis 12. und 14. September. Wer für die letzten freien Tage noch kein Ziel hat: Der Wörthersee in Kärnten ist von beiden Ländern aus gut erreichbar – zeigt sich jedoch wechselhaft.
Ende Mai 2026 kletterten die Temperaturen in Teilen Westeuropas auf Rekordwerte, während sich über Mitteleuropa eine stabile Hitzeglocke festsetzte. Verantwortlich dafür war ein Wettermuster, das direkt mit einem der wichtigsten Steuerungselemente unseres Wetters zusammenhängt: dem Jetstream.
Je nachdem, wo auf der Welt ein tropischer Wirbelsturm entsteht, trägt er einen anderen Namen: Hurrikan, Taifun oder Zyklon. Meteorologisch handelt es sich dabei um dasselbe Phänomen. Wir erklären, woher die Begriffe stammen und wo die eigentlichen Unterschiede liegen.
Auf Sardinien bleibt es sommerlich: Ein Hoch sorgt in Olbia, Cagliari und Alghero bis weit in den September für Werte um oder über 30 Grad, kaum Regen und nur leichten Wind. Auch das Mittelmeer selbst ist ungewöhnlich warm.
Die Tornadosaison 2026 verläuft in Deutschland bislang deutlich ruhiger als im langjährigen Mittel. Mitte August sorgte eine aktivere Wetterphase für mehrere bestätigte Tornados und Sturmschäden in mehreren Bundesländern, an der grundsätzlichen Bilanz änderte das bislang wenig.
Zeeland ist bei deutschen Urlaubern seit Jahren einer der beliebtesten Küstenabschnitte der Niederlande. Nach einem der heißesten und trockensten Sommer der letzten Jahre schlägt das Wetter jetzt um: Schauer, Gewitter und Wind bestimmen die Woche, das Meer bleibt ungewöhnlich warm.
Zwischen Ljubljanica-Altstadt und Julischen Alpen liegen Ljubljana und der Bled-See nur eine gute Zugstunde auseinander. Mildes Spätsommerklima, ein Gletschersee mit Insel und nahe Karsthöhlen machen die slowenische Region geografisch besonders vielseitig für Naturinteressierte.
Ende Juli maß der Copernicus-Dienst CAMS in Bordeaux Feinstaubwerte, die den EU-Tagesgrenzwert ums Zwölffache übertrafen. Möglich wird das durch ein mehrstufiges System aus Satelliten und Rechenmodellen, das Europas Waldbrände inzwischen fast in Echtzeit aus dem All verfolgt.
2026 ist ein historisches Waldbrandjahr für Europa: Erstmals stehen mit Belgien und Deutschland auch Länder in Mittel- und Nordwesteuropa im Zentrum der Krise. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen spricht von „höchster Alarmbereitschaft“. EU-weit sind bereits über 576.000 ha verbrannt (Stand: 15.08.).
Nach Monaten mit wenig Regen und hohen Temperaturen ist der Boden in weiten Teilen Deutschlands ungewöhnlich trocken. Der DWD vergleicht die Lage nun direkt mit den Dürresommern 2018 und 2022 – vor allem im Süden wird es für Landwirtschaft und Natur eng.
Das arktische Meereis erreichte 2026 erneut einen Tiefstand, statistisch gleichauf mit dem Rekordtief von 2025. Zwei neue Studien zeigen: Die vermeintliche Pause beim Rückgang ist vorbei – mit spürbaren Folgen für das arktische Ökosystem.
Wenn Flüsse wochenlang kaum Wasser führen, spüren das Frachtschiffe, Kraftwerke und ganze Ökosysteme. Was Niedrigwasser ist, warum es entsteht und was es konkret bedeutet, zeigt der Rhein im Sommer 2026 besonders deutlich.
Am Rhein purzeln die Rekorde: Bei Duisburg-Ruhrort und Emmerich fiel der Pegel bereits unter die bisherigen Tiefstwerte, in Köln und Kaub fehlen nur wenige Zentimeter. Regen ist zwei Wochen lang nicht in Sicht.
Seit Freitag kämpfen hunderte Feuerwehrleute bei Porto Germeno nahe Athen gegen ein Großfeuer, das Fachleute als „Megafire“ einstufen. Hunderte Menschen wurden per Schiff evakuiert. Auch für Montag gilt in Attika und Mittelgriechenland die höchste Gefahrenstufe.
Nach dem Feuer in den Landes gilt seit Dienstagabend auch der Waldbrand im Var als gelöscht. In der Gironde bleibt die Lage dagegen angespannt: 42 000 Hektar verbrannt, 110 verletzte Feuerwehrleute, und heute erreicht dort eine neue Hitzewelle mit Orange-Warnung ihren Höhepunkt.
Der Ministerrat hat 211 Gebiete in 14 Regionen zu Katastrophengebieten erklärt und damit Steuererleichterungen und Wiederaufbauhilfen freigegeben. Der Waldbrandkomplex bei Madrid und Ávila leibt weiterhin „nicht unter Kontrolle“, auch wenn die Comunidad de Madrid die Evakuierung in mehreren Gemeinden bereits aufgehoben hat. Auch Castellón brennt weiter unkontrolliert, und mit der vierten Hitzewelle drohen neue Rückschläge.
Nach einer wechselhaften Woche zeigt sich Deutschland am Wochenende von seiner freundlichen Seite: Der Samstag bringt verbreitet Sonne und sommerliche Temperaturen bis 32 Grad. Am Sonntag ziehen dann von Süden und Norden her wieder Schauer und Gewitter auf.
Mallorca steckt mitten in einer Hitzewelle: Am Dienstag klettern die Werte auf bis zu 37 Grad, dazu sorgt Saharastaub für diesigen Himmel. Ab Donnerstag zeichnet sich eine langsame Abkühlung ab, auch wenn es in der zweiten Woche voraussichtlich weiterhin sommerlich warm bleibt.