Messungen von der Mondrückseite weisen darauf hin, dass der frühe Mond ein starkes Magnetfeld besessen haben könnte. Wissenschaftler haben nun rekonstruiert, wie der lunare Dynamo einst funktioniert haben könnte.
Messungen von der Mondrückseite weisen darauf hin, dass der frühe Mond ein starkes Magnetfeld besessen haben könnte. Wissenschaftler haben nun rekonstruiert, wie der lunare Dynamo einst funktioniert haben könnte.
Gute Nachrichten für die Suche nach Leben: Eines der derzeit vielversprechendsten Ziele, der Saturnmond Enceladus, könnte in seinem Ozean tatsächlich lebensfreundliche Bedingungen aufweisen. Und falls es dort wirklich Leben gibt, könnten die biologischen Spuren leichter festzustellen sein als zunächst gedacht. Das geht aus zwei neuen Studien hervor.
Neue Aufnahmen vom Mars zeigen eine Polarregion, in der sich rötliche Farbtöne mit Violett, Rosa und Blau vermischen und so die Vielfalt der Materialien und Prozesse offenbaren, die die Oberfläche des Planeten geprägt haben.
Messungen der NASA-Sonde Juno zeigen, dass Jupiters Magnetfeld den Sonnenwind mit mehreren ineinandergreifenden Vorgängen abbremst. Demnach schützt sich Jupiter vor dem Sonnenwind mit einem überraschend komplizierten System aus Plasmawellen, Shocklets und sich erneuernden Stoßfronten.
Der kleinste Planet des Sonnensystems könnte im Laufe seiner Geschichte stärker geschrumpft sein als bisher angenommen. Wissenschaftler schätzen nun, dass der Merkur seit seiner Entstehung bis zu 23 Kilometer an Durchmesser verloren haben könnte.
Auf der Mondoberfläche wurde gerade ein neuer Krater mit einem Durchmesser von 222 Metern entdeckt. Er entstand 2024 durch den Einschlag eines Asteroiden oder Kometen und ist der bislang größte junge Einschlagkrater, der im Sonnensystem identifiziert wurde.
Die Sonne könnte in ihrer Entstehungsphase eine Supererde verschlungen haben. Eine aktuelle Studie legt nahe, dass dieses Ereignis nachweisbare Spuren in unserem Stern hinterlassen hat, die einen einzigartigen Einblick in die Geschichte des Sonnensystems bieten.
An dunklen Herbstmorgen erhebt sich ein kaum auffälliger, dreieckiger Lichtkegel über den Horizont – das Zodiakallicht. Es entsteht nicht erst in der Erdatmosphäre, sondern durch Sonnenlicht, das Staub im interplanetaren Raum beleuchtet. Unter günstigen Bedingungen lässt sich das Zodiakallicht jetzt am frühen Morgen mit bloßem Auge erkennen.
Fast 5 Milliarden Kilometer von der Erde entfernt begann das eisige Objekt 450P/LONEOS, Gas und Staub freizusetzen. Wissenschaftler vermuten, dass es sich derzeit in einer entscheidenden Phase seiner Entwicklung zum Kometen befindet.
Nach weiteren Berechnungen und Beobachtungen sind Wissenschaftler zu dem Schluss gekommen, dass der Planet GJ 3378 b möglicherweise bewohnbar sein könnte – anders als ursprünglich bei seiner Entdeckung angenommen.
Die Sonne könnte vor Milliarden Jahren einen Planeten mit mehreren Erdmassen verschlungen haben. Das geht aus einer neuen Studie hervor. Die Forschenden vermuten, dass dessen Spuren noch heute im Stern verborgen sind.
Eine neue Studie stellt Elon Musks ambitionierte Pläne für eine Millionenstadt auf dem Mond infrage: Nicht die Energie, sondern vor allem das knappe Wasser wird zum limitierenden Faktor. Selbst bei effizientem Recycling kann man eine solche Anzahl an Menschen nur rund ein Jahrhundert lang versorgen.