Sonnenprotuberanzen zählen zu den spektakulärsten Phänomenen unserer Sonne. Neue Simulationen zeigen nun erstmals umfassend, wie sie entstehen, stabil bleiben und warum ihr Verhalten entscheidend für den Schutz moderner Infrastruktur ist.
Sonnenprotuberanzen zählen zu den spektakulärsten Phänomenen unserer Sonne. Neue Simulationen zeigen nun erstmals umfassend, wie sie entstehen, stabil bleiben und warum ihr Verhalten entscheidend für den Schutz moderner Infrastruktur ist.
Gravitationslinsen sind rätselhafte optische Phänomene: Lichtbögen, die sich um Galaxien herum gruppieren und die nur äußerst selten zu sehen sind. Um nun in bisher unveröffentlichten Euclid-Aufnahmen die raren Erscheinungen aufzuspüren, wurde das bürgerwissenschaftliche Projekt Space Warps ins Leben gerufen.
Wissenschaftler haben in der Atmosphäre eines fernen Jupiterzwillings erstmals Hinweise auf Wassereiswolken entdeckt. Der Fund könnte unser Verständnis von Exoplanetenatmosphären grundlegend verändern und den Weg für die künftige Lebenssuche im All ebnen.
Manchmal scheint der Mond sogar auf seiner dunklen Seite zu leuchten, und das ist keine optische Täuschung, sondern ein echtes Phänomen: Die Erde beleuchtet ihren eigenen Trabanten in einem seltsamen und besonderen Himmelsschauspiel.
Ein im Journal of Cosmology and Astroparticle Physics veröffentlichter Artikel legt nahe, dass Dunkle Materie vielfältiger sein könnte als bisher angenommen.
Wie viel Wasser braucht ein Planet, um dauerhaft Leben zu beheimaten? Eine neue Studie dämpft die Hoffnungen, dass es bewohnbare Wüstenwelten im Universum geben könnte. Offenbar ist es vor allem Kohlenstoff, der ohne Wasser nicht ausreichend zirkulieren kann.
Magnetfelder könnten Sterne ihr gesamtes Leben lang begleiten und noch in ihren Überresten nachweisbar sein. Das zeigt eine neueste Studie. In der wurden nun erstmals Magnetfelder mit verschiedenen Entwicklungsphasen von Sternen zusammengebracht, wie Roten Riesen und Weißen Zwergen.
Ein Forschungsteam konnte erstmals berechnen, wie unser Sonnensystem den sogenannten weichen Röntgenhimmel beeinflusst. Möglich wurde das durch Daten des Weltraumteleskops eROSITA, das etwa 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt Röntgenstrahlung misst.
Lange war unklar, wie bei jungen Sternen aus chaotisch einströmendem Gas strukturierte Planetenscheiben entstehen können. Nun zeigt eine Studie erstmals, was genau am Übergang geschieht – und wie Sonnen- bzw. Sternensysteme überhaupt entstehen.
Forschende konnten anhand von Simulationen zeigen, dass das kosmologische Standardmodell weiterhin gültig ist – aber nur, wenn kaltes Gas und Staub miteinbezogen werden. Die virtuellen Universen, die im Rahmen des COLIBRE-Projekts entstehen, sind die bisher realistischsten, was die Galaxienentwicklung anbelangt.
Obwohl die Oberfläche der Venus eine giftige Höllenlandschaft ist, könnten ihre geheimnisvollen Wolken in gemäßigten Breiten außerirdische Mikroorganismen beherbergen, die aus einer fernen Vergangenheit stammen und einen gemeinsamen Ursprung mit der Erde haben.
Die ersten Sterne, die im Universum entstehen konnten, konnten sich allein aus Wasserstoff und Helium bilden – und nicht aus Metallen, denn die entstanden erst, als die ersten Sterne in Supernovae kollabierten. Forschende haben nun einen außergewöhnlich metallarmen – und damit sehr ursprünglichen – Stern entdeckt.