Wasser bleibt bei mehr als 2300 Grad Celsius fest: Unter gewaltigem Druck konnte im Labor eine exotische Eisform erzeugt werden, deren Kristallstruktur die Magnetfelder von Uranus und Neptun erklären könnte.
Wasser bleibt bei mehr als 2300 Grad Celsius fest: Unter gewaltigem Druck konnte im Labor eine exotische Eisform erzeugt werden, deren Kristallstruktur die Magnetfelder von Uranus und Neptun erklären könnte.
Merkur ist kleiner geworden – und zwar kleiner als bisher angenommen. Bis zu 23 Kilometer könnte der sonnennächste Planet seit seiner Entstehung an Durchmesser verloren haben. Wie neueste Analysen zeigen, könnten Meteoriten ältere Spuren der planetaren Schrumpfung verwischt haben.
Das James-Webb-Weltraumreleskop hat beim Asteroiden Chariklo erstmals Veränderungen an dessen Ringsystem nachgewiesen – wobei der Wandel über wenige Jahre stattfand. Überraschend war, dass der innere Ring immer undurchlässiger wird, wohingegen der äußere allmählich verblasst.
Ist unsere Sonne ein Stern mit gewaltiger Sprengkraft? Denn prinzipiell wäre auch die Sonne zu sogenannten Superflares fähig, wie ein riesiger Sonnenfleck aus dem Jahr 1947 zeigt. Die extremen Ausbrüche wären für die Erde technisch hochriskant.
Das Nancy-Grace-Roman-Weltraumteleskop beginnt eine Mission, deren Ziel es ist, den Kosmos zu kartografieren, dunkle Energie und dunkle Materie zu erforschen und den Katalog der Exoplaneten zu erweitern.
Neue Beobachtungen der turbulenten Sonnenoberfläche zeigen winzige spiralförmige Strukturen, die Aufschluss darüber geben könnten, warum die äußere Atmosphäre der Sonne Millionen Grad heißer ist als ihre Oberfläche.
In einer Entfernung von 337 Lichtjahren beherbergt ein Roter Zwerg zwei gegensätzliche Planeten: einen glühend heißen, der möglicherweise von Lava bedeckt ist, und eine weitere Welt mit gemäßigtem Klima, die sich in der bewohnbaren Zone ihres Muttersterns befindet.
Ein gigantisches Observatorium soll künftig in den Tiefen des Erdreichs Gravitationswellen erfassen – Signale aus den frühesten Zeiten des Kosmos. Wissenschaftler entwickeln dafür eine KI, die störende Erdbewegungen unmittelbar herausrechnen soll.
Pluto benötigt 248 Jahre für eine Umlaufbahn um die Sonne, und im Jahr 2178 wird er wieder an den Punkt zurückkehren, an dem er sich bei seiner Entdeckung im Jahr 1930 befand.
Manche zentrale Schwarze Löcher wachsen deutlich schneller als die Galaxien, in deren Zentren sie sitzen. Das geht aus einer jüngsten Analyse von eROSITA-Daten hervor. Die Entdeckung stellt ein Grundbild der Galaxienentwicklung infrage.
Eine neue Studie versucht, den Ursprung von Strukturen zu erklären, die kürzlich im Zentrum der Milchstraße und anderer Galaxien beobachtet wurden.
Eine kleine Sonde, ein Budget von höchstens 15 Millionen Dollar und eine Reisezeit von rund 80.000 Jahren: Fermi Explorer plant einen ungewöhnlichen ersten Schritt in den interstellaren Raum. Ziel ist der nächstgelegene Nachbar unseres Sonnensystems, das Sternsystem Alpha Centauri.