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Heftige Schneefälle in Westdeutschland legen Verkehr lahm

Wie gestern angekündigt sind über Westdeutschland starke Schneefälle hinweggezogen. In vielen Städten und Regionen ging am Donnerstagmorgen im Berufsverkehr weitgehend nichts mehr. Auch in den nächsten Tagen bleibt das Winterwetter erhalten.

Dominik Jung Dominik Jung 15 Feb 2018 - 10:25 UTC
Stau durch Schneefall
starker Schneefall hat am Morgen in Westdeutschland für ein Verkehrschaos gesorgt

Schneetief Renate hat am Donnerstagmorgen viele Regionen in Westdeutschland in ein Verkehrschaos gestürzt. Rund um Köln, Bonn, Mainz, Wiesbaden oder Mannheim ging auf den Straßen teilweise nichts mehr. Binnen zwei bis drei Stunden hatte sich auf den Straßen eine 2 bis 3 cm dicke Schneedecke gebildet. Für diese Regionen, die mit Schnee meist nicht viel zu tun haben, war das zu viel. Es kam zu kilometerlangen Staus. Der Winter will auch in den kommenden Tagen nicht weichen. Bereits am Samstag kündigt sich im Süden Deutschlands das nächste Schneefallereignis an. Auch danach will der Winter einfach nicht zurückweichen. Die aktuellen Wettertrends deuten auf eine Fortdauer der spätwinterlichen Witterung hin und das mindestens bis Anfang März. Vom einem Frühstart in den Frühling kann damit keine Rede sein. Für die Meteorologen beginnt in zwei Wochen mit dem März bereits der Frühling.

Wie geht es in den kommenden Tagen weiter?

Nach dem Schneefall am Donnerstagvormittag, gehen die Niederschläge dahinter nach und nach in Regen über. Teilweise kann es aber auch gefrierenden Regen geben und dann sind die Straßen verbreitet spiegelglatt. Die Höchstwerte erreichen heute 0 bis 5 Grad. Am Freitag fällt im Süden weiterer Regen oder Schneeregen. Sonst lockern die Wolken auf und zeitweise scheint die Sonne vom Himmel. Nachmittags werden 2 bis 7 Grad erreicht.

Spannend wird es dann am Samstag. Dann könnte sich im Süden eine Luftmassengrenze ausbilden. Auf der nördlichen Seite könnte es zu starken Schneefällen kommen, auf der südlichen Seite eher zu länger andauernden Regenfällen. Dann kann sich in einem Streifen vom Saarland, über Rheinland-Pfalz und Hessen bis nach Thüringen wieder gefährliche Glätte einstellen. Nach Norden ist es meist trocken, örtlich scheint die Sonne. Die Temperaturen erreichen 0 bis 6 Grad. Dabei ist es in den Schneefallgebieten am kältesten.

Am Sonntag gibt es im Süden bei 2 bis 7 Grad noch etwas Regen oder Schneeregen, bevor es dann von Montag bis Mittwoch vorübergehend etwas ruhiger wird. Dann wechseln sich Sonne und Wolken ab und es ist trocken. Die Höchstwerte erreichen 2 bis 8 Grad. Nachts muss man weiterhin mit leichtem, teils mäßigen Frost rechnen.

Winterwetter bis Ostern?

Die aktuellen Wettertrends sehen weiterhin keine große Änderung in Sachen Spätwinterwetter. Bis Monatsende bleibt es bei der aktuellen Wetterlage und es könnte sogar noch kälter werden. In den letzten Februartagen sehen einige Wettermodelle einen Vorstoß neuer polarer Kaltluft und könnte neue Schneefälle mit sich bringen. Statt einem Frühlingserwachen stünde uns ein kalter Start in den ersten Frühlingsmonat März bevor. Der aktuelle Klimatrend des US-Wetterdienst NOAA sieht zudem einen eher durchschnittlichen bis leicht zu kühlen März auf uns zukommen. Damit ist es durchaus möglich, dass wir selbst zu Ostern noch mit dem Spätwinter zu tun haben.

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