<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><rss xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" version="2.0"><channel><title>Meteored Deutschland</title><link>https://www.daswetter.com</link><description>News rund ums Wetter: Aktuelle Wetternachrichten - Informieren Sie sich hier über die aktuellsten Wetternachrichten für Deutschland und weltweit. News rund um das Wetter: Wir halten Sie auf dem Laufenden!</description><language>de</language><lastBuildDate>Thu, 24 Sep 2026 08:20:17 +0000</lastBuildDate><pubDate>Thu, 24 Sep 2026 08:20:17 +0000</pubDate><atom:link href="https://www.daswetter.com/feed/" rel="self" type="application/rss+xml"/><copyright><![CDATA[ Copyright 2026 Meteored ]]></copyright><image><url>https://www.daswetter.com/imagenes/logo_rss.png</url><title>Meteored Deutschland</title><link>https://www.daswetter.com</link><width>144</width><height>144</height></image><sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod><sy:updateFrequency>6</sy:updateFrequency><item><title><![CDATA[Ungewöhnlich: Merkur, der kleinste Planet des Sonnensystems, schrumpft weiter]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/ungewohnlich-merkur-der-kleinste-planet-des-sonnensystems-schrumpft-weiter.html</link><pubDate>Thu, 24 Sep 2026 06:10:59 +0000</pubDate><category>Astronomie</category><description><![CDATA[<p>Der kleinste Planet des Sonnensystems könnte im Laufe seiner Geschichte stärker geschrumpft sein als bisher angenommen. Wissenschaftler schätzen nun, dass der Merkur seit seiner Entstehung bis zu 23 Kilometer an Durchmesser verloren haben könnte.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/insolite-mercure-la-plus-petite-planete-du-systeme-solaire-continue-de-retrecir-1789657793312.jpeg" data-image="hfiuj4x6l371" alt="merkur" title="merkur"><figcaption>Einer neuen Studie zufolge hat der Planet Merkur seit seiner Entstehung etwa 23 Kilometer an Durchmesser verloren.</figcaption></figure><p><strong>Merkur, der als kleinster Planet des Sonnensystems gilt</strong>, ist stärker geschrumpft, als Wissenschaftler bisher angenommen hatten. Eine neue Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt schätzt, dass sich sein Durchmesser seit seiner Entstehung um etwa 23 Kilometer verringert hat.</p><h2>Mercury schrumpfte stärker als erwartet</h2><p>Merkur ist derzeit der kleinste Planet im Sonnensystem – ein Titel, den er seit 2006 innehat. Zuvor galt Pluto mit einem Durchmesser von 2.377 km als der neunte Planet im Sonnensystem und damit als der kleinste. Doch durch die Neueinstufung von Pluto als Zwergplanet ging dieser Titel auf den Merkur über.</p><p>Merkur hat einen Durchmesser von etwa 4.880 km und ist damit fast dreimal kleiner als die Erde. Doch wie die anderen terrestrischen Planeten hat er sich seit seiner Entstehung weiterentwickelt. Während er allmählich abkühlt, ziehen sich seine inneren Schichten zusammen, was auch dazu führt, <strong>dass der gesamte Himmelskörper schrumpft.</strong></p><div class="texto-destacado">Dieses Phänomen betrifft alle vier Gesteinsplaneten des Sonnensystems: Merkur, Venus, Erde und Mars. Sie alle haben sich seit ihrer Entstehung allmählich abgekühlt, wodurch sich ihr Inneres zusammengezogen hat. Das Ausmaß dieses Prozesses variiert jedoch von Planet zu Planet.<br></div><p>Auf dem Merkur hat dieser Volumenverlust deutlich sichtbare Spuren auf der Oberfläche hinterlassen. Der Vorgang lässt sich mit dem Austrocknen eines Apfels vergleichen: Wenn dieser allmählich an Volumen verliert, bildet sich seine Schale. In ähnlicher Weise hat die Abkühlung des Merkurs zu Verformungen seiner Oberfläche geführt,<strong> unter anderem zur Bildung zahlreicher Klippen und Grate.</strong></p><figure></figure><figure><blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr"><a href="https://x.com/hashtag/Mercury?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#Mercury</a> is shrinking more than expected ... Astronomers have long known that Mercury is shrinking, as the <a href="https://x.com/hashtag/planet?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#planet</a> cools down and contracts. But now, new research has found that the planet has likely shrunk some 30% more than we thought:<a href="https://t.co/5vdLtJrHKK">https://t.co/5vdLtJrHKK</a><br><br> NASA. <a href="https://t.co/TA3lIcAIdq">pic.twitter.com/TA3lIcAIdq</a></p>— EarthSky (@earthskyscience) <a href="https://x.com/earthskyscience/status/2099868463304999326?ref_src=twsrc%5Etfw">September 15, 2026</a></blockquote></figure><p><strong>Das Ausmaß dieses Phänomens wurde jedoch unterschätzt. Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt schätzen,</strong> dass der Merkur seit seiner Entstehung bis zu 23 Kilometer an Durchmesser verloren hat, was zwischen 10 % und 30 % mehr ist als bisher angenommen.</p><h2>Durch Meteoriteneinschläge ausgelöschte Spuren</h2><p>Um zu diesem neuen Wert zu gelangen, untersuchten die Wissenschaftler die Strukturen auf der Oberfläche des der Sonne am nächsten gelegenen Planeten genauer. Insbesondere stellten sie fest, dass die zerklüftetsten Regionen weniger Spuren aufwiesen, die auf die allmähliche Kontraktion des Planeten zurückzuführen sind.</p><p>Dieses Merkmal lässt sich größtenteils durch die zahlreichen Meteoriteneinschläge erklären, die den Merkur im Laufe seiner Geschichte gezeichnet haben. Da der Planet über keine nennenswerte Atmosphäre verfügt, kann er einfliegende Objekte weder abbremsen noch zerbrechen, was zum Teil die Intensität des Meteoritenbombardements erklärt, dem er ausgesetzt war. Bei diesen Kollisionen herausgeschleudertes Gesteinsmaterial <strong>hat einige ältere Strukturen bedeckt und damit einen Teil der Spuren verdeckt</strong>, die durch die Kontraktion des Planeten entstanden sind.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="788411" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/asteroid-chariklo-james-webb-entdeckt-ungewohnliche-veranderungen-bei-den-ringen.html" title="Asteroid Chariklo: James Webb entdeckt ungewöhnliche Veränderungen bei den Ringen">Asteroid Chariklo: James Webb entdeckt ungewöhnliche Veränderungen bei den Ringen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/asteroid-chariklo-james-webb-entdeckt-ungewohnliche-veranderungen-bei-den-ringen.html" title="Asteroid Chariklo: James Webb entdeckt ungewöhnliche Veränderungen bei den Ringen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/asteroid-chariklo-james-webb-entdeckt-ungewohnliche-veranderungen-bei-den-ringen-1789252710941_320.jpg" alt="Asteroid Chariklo: James Webb entdeckt ungewöhnliche Veränderungen bei den Ringen"></a></article></aside><p>Die Forscher mussten diese Gebiete daher berücksichtigen, um das Ausmaß des Phänomens genauer einschätzen zu können. Auf diese Weise konnten sie durch den Vergleich tektonischer Strukturen und der Topografie in verschiedenen Regionen des Merkur ermitteln, inwieweit bestimmte Verformungen im Laufe der Zeit verwischt worden waren.</p><p>Diese neuen Daten haben Wissenschaftler dazu veranlasst, frühere Schätzungen nach oben zu korrigieren. Frühere Berechnungen deuteten darauf hin, dass der Merkur um maximal 16 Kilometer geschrumpft war. Nach den neuesten wissenschaftlichen Schätzungen könnte der Planet im Laufe seiner 4,5 Milliarden Jahre langen Existenz bis zu 23 Kilometer an Durchmesser verloren haben.</p><figure></figure><figure><blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Mercury Transfer Module separation confirmed! <br><br>After nearly eight years in space and billions of kilometres travelled, <a href="https://x.com/hashtag/BepiColombo?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#BepiColombo</a>'s Mercury Transfer Module has successfully separated.<br><br>Signal acquired via our Cebreros deep-space antenna confirms the spacecraft is healthy <a href="https://t.co/es5v8DqpAT">pic.twitter.com/es5v8DqpAT</a></p>— European Space Agency (@esa) <a href="https://x.com/esa/status/2095510865294381374?ref_src=twsrc%5Etfw">September 3, 2026</a></blockquote></figure><p>However, there is still much to discover about Mercury's evolution since its formation. New observations could allow us to measure the changes the planet has undergone more precisely and improve our understanding of how terrestrial planets evolve in different star systems. Scientists will be able to rely on the BepiColombo mission, led by ESA and JAXA, which is scheduled to enter orbit around Mercury in November.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Breizh-info" data-year="2026" data-title="Sciences%20Astronomie.%20La%20plan%C3%A8te%20Mercure%20a%20perdu%20jusqu%E2%80%99%C3%A0%2023%20km%20de%20diam%C3%A8tre%20depuis%20sa%20formation" data-url="https%3A%2F%2Fwww.breizh-info.com%2F2026%2F09%2F15%2F263979%2Fastronomie-la-planete-mercure-a-perdu-jusqua-23-km-de-diametre-depuis-sa-formation%2F">Breizh-info. (2026). <a href="https://www.breizh-info.com/2026/09/15/263979/astronomie-la-planete-mercure-a-perdu-jusqua-23-km-de-diametre-depuis-sa-formation/" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Astronomy: The planet Mercury has lost up to 23 km in diameter since its formation</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/ungewohnlich-merkur-der-kleinste-planet-des-sonnensystems-schrumpft-weiter.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Wüstenluft-Hammer zum Monatswechsel! Bis 31 Grad: „Das ist schon eine Hausnummer" – jetzt droht sogar eine Hitzewelle]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wustenluft-hammer-zum-monatswechsel-bis-31-grad-das-ist-schon-eine-hausnummer-jetzt-droht-sogar-eine-hitzewelle.html</link><pubDate>Thu, 24 Sep 2026 06:06:29 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Erst Bodenfrost, dann Sommer-Knaller! Ende September rollt heiße Luft aus dem Süden an. Im Südwesten drohen drei Hitzetage am Stück. Wird es so warm wie im Hochsommer?</p><figure id="first-video" class="video-dailymotion"><div id="player-xbce1za"><img src="https://services.meteored.com/img/video/preview/dailymotion-xbce1za.jpg" id="xbce1za"><span class="boton-video"><svg width="48" height="48" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 48 48"><circle cx="24" cy="24" r="24" style="fill:#fff"/><path d="m20.5 15.2 10.8 7.2c1.1.7 1.2 2.2.2 3l-11 7.3c-1.2.7-2.7-.2-2.7-1.6V16.8c0-1.4 1.5-2.3 2.7-1.6z" style="fill-rule:evenodd;clip-rule:evenodd;fill:#0074ad"/></svg></span></div></figure><p>Was für ein Wetter-Wahnsinn zum Ende des Septembers! Während viele schon die Heizung aufdrehen und die dicke Jacke aus dem Schrank holen, dreht der Spätsommer noch einmal richtig auf. Von Südwesten schaufelt ein Hoch <strong>Warmluft aus Richtung Nordafrika</strong> nach Deutschland, und die hat es in sich.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Im Südwesten sind ab Sonntag <strong>echte Hitzetage mit 30 Grad und mehr</strong> drin. Für Ende September ist das schon eine echte Hausnummer. Am Oberrhein könnten sogar drei Hitzetage am Stück zusammenkommen, und dann spricht man nach gängiger Definition von einer <strong>Hitzewelle</strong>.</p><h2>Erst Frost am Boden, dann das Sommer-Comeback</h2><p>Bis es so weit ist, zeigt sich das Wetter allerdings noch von seiner herbstlichen Seite. Heute ziehen im Norden und Osten <strong>Schauer und kurze Gewitter</strong> durch, dazu weht ein teils stürmischer Nordwestwind.</p><p>Mehr als 16 Grad sind im Nordosten kaum drin, sonst werden es 18 bis 23 Grad. In der Nacht wird es dann richtig frisch: Im Süden und Westen sinken die Werte bis auf 0 Grad, stellenweise gibt es <strong>Frost in Bodennähe</strong>.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/wustenluft-hammer-zum-monatswechsel-bis-31-grad-das-ist-schon-eine-hausnummer-jetzt-droht-sogar-eine-hitzewelle-1790229829140.jpg" data-image="jvxeo4dagria" alt="hitzwelle, wetter, deutschland" title="hitzwelle, wetter, deutschland"><figcaption>Das ist in der Tat extrem: Die Temperaturanomalie in Deutschland am kommenden Dienstag. </figcaption></figure><p>Am Freitag löst sich der Nebel auf, und von Südwesten setzt sich immer mehr die Sonne durch. Bis 24 Grad sind im Südwesten schon möglich. Am Samstag legt das Thermometer noch einmal eine Schippe darauf: verbreitet 20 bis 25 Grad, am Oberrhein <strong>bis zu 28 Grad</strong>. Nur im Norden ziehen noch Wolken und etwas Regen durch.</p><h4>Sonntag: Die 30-Grad-Marke fällt</h4><p>Am Sonntag ist es dann so weit. Nach morgendlichem Nebel scheint im Süden vielfach die Sonne, und die Luft heizt sich kräftig auf. 21 bis 25 Grad sind in weiten Teilen des Landes drin, im Südwesten sogar <strong>25 bis 29 Grad</strong>.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="789993" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/fruher-wintereinbruch-vergessen-sie-s-modelle-sehen-warme-herbst-bis-in-den-november.html" title="'Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!' – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November">"Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!" – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/fruher-wintereinbruch-vergessen-sie-s-modelle-sehen-warme-herbst-bis-in-den-november.html" title="'Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!' – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/fruher-wintereinbruch-vergessen-sie-s-modelle-sehen-warme-herbst-bis-in-den-november-1790105732004_320.jpg" alt="'Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!' – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November"></a></article></aside><p>Am Oberrhein wird die <strong>30-Grad-Marke</strong> geknackt, der erste Hitzetag ist damit im Kasten. Nur im Norden bleibt es mit 16 bis 21 Grad deutlich kühler. Ein richtiges <strong>Nord-Süd-Gefälle</strong> also: Wer im Süden wohnt, kann abends nochmal draußen sitzen wie im Hochsommer.</p><h4>Hitze-Trio zum Monatswechsel</h4><p>Und der Montag setzt noch einen drauf. Zwar ziehen im Westen ein paar Schauer durch, auch ein <strong>Gewitter</strong> ist nicht ganz ausgeschlossen. Trotzdem werden verbreitet <strong>25 bis 31 Grad</strong> erreicht, am Oberrhein stellenweise mehr. Selbst im Norden sind 18 bis 23 Grad drin.</p><figure> <img src="https://services.meteored.com/img/article/wustenluft-hammer-zum-monatswechsel-bis-31-grad-das-ist-schon-eine-hausnummer-jetzt-droht-sogar-eine-hitzewelle-1790229946702.jpg" data-image="3krgw3j8ocn1" alt="regen, dürre, deutschland" title="regen, dürre, deutschland"><figcaption>Bis in die nächste Woche hinein ist so gut wie kein Niederschlag in Sicht. Das betrifft besonders den Südwesten von Deutschland. </figcaption></figure><p>Der Dienstag dürfte dann der Höhepunkt werden: Im Südwesten sind <strong>bis zu 31 Grad</strong> möglich, fast überall liegen die Werte über 25 Grad. Damit wäre das <strong>Hitze-Trio am Oberrhein</strong> perfekt. Drei Tage mit 30 Grad Ende September, das erlebt man wahrlich nicht jedes Jahr.</p><h4>So warm wie im Juni oder Juli?</h4><p>Doch wie ordnet man diese Werte ein? Ende September liegen die üblichen Höchstwerte im Südwesten eher um die 20 Grad. Die kommenden Tage sind dort also <strong>rund zehn Grad wärmer als normal</strong> und entsprechen eher einem <strong>typischen Hochsommertag im Juni oder Juli</strong>.</p><p>An die Extremwerte der Hitzewellen aus dem Sommer kommt der September-Nachschlag allerdings nicht heran. Die Nächte sind jetzt deutlich länger, die Luft kühlt nach Sonnenuntergang spürbar ab. Die Tiefstwerte sinken meist auf <strong>15 bis 7 Grad</strong>, ideal zum Durchlüften und Durchschlafen.</p><h2>Wie lange hält der Spätsommer noch durch?</h2><p>Am Mittwoch, dem letzten Septembertag, bleibt es im Osten und Südosten sonnig und trocken. Am Oberrhein sind erneut <strong>30 oder 31 Grad</strong> drin, sonst 21 bis 25 Grad. Im Westen ziehen dagegen schon mehr Wolken auf, dazu kommen örtlich <strong>Schauer und einzelne Gewitter</strong>.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="790051" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-warnen-das-kann-richtig-kippen-monster-el-nino-bringt-erst-sturm-dann-droht-der-winter-konter.html" title="Wetterforscher warnen: 'Das kann richtig kippen!' Monster-El-Niño bringt erst Sturm, dann droht der Winter-Konter">Wetterforscher warnen: "Das kann richtig kippen!" Monster-El-Niño bringt erst Sturm, dann droht der Winter-Konter</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-warnen-das-kann-richtig-kippen-monster-el-nino-bringt-erst-sturm-dann-droht-der-winter-konter.html" title="Wetterforscher warnen: 'Das kann richtig kippen!' Monster-El-Niño bringt erst Sturm, dann droht der Winter-Konter"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wetterforscher-warnen-das-kann-richtig-kippen-monster-el-nino-bringt-erst-sturm-dann-droht-der-winter-konter-1790154913698_320.jpg" alt="Wetterforscher warnen: 'Das kann richtig kippen!' Monster-El-Niño bringt erst Sturm, dann droht der Winter-Konter"></a></article></aside><p>In der Nacht zum Donnerstag greift dann von Westen <strong>Regen</strong> über, und damit dürfte der Oktoberstart etwas getrübt werden. Wer kann, sollte die warmen Tage jetzt also unbedingt genießen. Wann es wieder solche Temperaturen gibt, steht in den Sternen. Spätestens im Oktober geht es dann Richtung Herbst.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wustenluft-hammer-zum-monatswechsel-bis-31-grad-das-ist-schon-eine-hausnummer-jetzt-droht-sogar-eine-hitzewelle.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Wie Vulkanausbrüche das Klima beeinflussen können]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/wie-vulkanausbruche-das-klima-beeinflussen-konnen.html</link><pubDate>Thu, 24 Sep 2026 05:51:53 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Wenn ein Vulkan explosiv ausbricht und Schwefeldioxid bis in die Stratosphäre schleudert, kann das die Erde messbar abkühlen. Die Ausbrüche des Pinatubo 1991 und des Tambora 1815 zeigen, wie stark und wie unterschiedlich lange dieser Effekt wirken kann.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/wie-vulkanausbruche-das-klima-beeinflussen-konnen-1790172926781.jpeg" data-image="b8791iybr53j"><figcaption>Wenn ein Vulkan explosiv ausbricht und Schwefeldioxid bis in die Stratosphäre schleudert, kann das die Erde messbar abkühlen. Foto: Tony Baggett</figcaption></figure><h2> Warum ausgerechnet Schwefeldioxid das Klima kühlt </h2><p>Vulkane stoßen bei einem Ausbruch vor allem Wasserdampf, Kohlendioxid und Schwefeldioxid aus. Wasserdampf und Kohlendioxid sind aber bereits in so großen Mengen in der Atmosphäre vorhanden, dass ein einzelner Ausbruch ihre Konzentration kaum verändert. </p><p>Die <strong>stärkste kurzfristige Klimawirkung geht stattdessen vom Schwefeldioxid aus</strong>, sofern der Ausbruch explosiv genug ist, um das Gas bis in die Stratosphäre zu schleudern. Diese Luftschicht beginnt je nach Breitengrad in etwa 6 bis 20 Kilometern Höhe und reicht bis in rund 50 Kilometer Höhe hinauf.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="775415" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/veranderungen-der-magmatemperatur-fuhren-zu-unterschieden-bei-vulkanischen-explosionen.html" title="Veränderungen der Magmatemperatur führen zu Unterschieden bei vulkanischen Explosionen">Veränderungen der Magmatemperatur führen zu Unterschieden bei vulkanischen Explosionen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/veranderungen-der-magmatemperatur-fuhren-zu-unterschieden-bei-vulkanischen-explosionen.html" title="Veränderungen der Magmatemperatur führen zu Unterschieden bei vulkanischen Explosionen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/magma-temperature-changes-drive-differences-in-volcanic-explosions-1782121741240_320.jpeg" alt="Veränderungen der Magmatemperatur führen zu Unterschieden bei vulkanischen Explosionen"></a></article></aside><p>Nicht jeder explosive Ausbruch wirkt sich aufs Klima aus. Der Ausbruch des <em>Mount St. Helens</em> 1980 etwa war zwar explosiv, setzte aber mit rund 2 Millionen Tonnen deutlich weniger Schwefeldioxid frei als <em>Pinatubo</em> und bestand zudem überwiegend aus Asche, weshalb er keine langfristige Klimawirkung hatte.</p><p>Umgekehrt stoßen Vulkane wie <em>Kilauea</em> auf Hawaii oder der <em>Ätna</em> große Mengen Schwefeldioxid aus, die aber meist in den unteren Luftschichten bleiben und das Klima nur bei einer deutlichen Verstärkung der Emissionen beeinflussen.</p><p><strong>Vulkanasche spielt für die Klimawirkung meist nur eine untergeordnete Rolle</strong>, da sie schwerer ist und meist schon nach wenigen Tagen bis Wochen wieder zu Boden sinkt. Sie kann Schwefeldioxid aber auch chemisch binden und so die Aerosolbildung verringern. </p><div class="texto-destacado"><strong>Sulfat-Aerosole: </strong>Feine Tröpfchen aus Schwefelsäure und Wasser, die entstehen, wenn vulkanisches Schwefeldioxid in der Stratosphäre mit Wasserdampf reagiert. Sie reflektieren Sonnenlicht und kühlen dadurch die Erdoberfläche ab. </div><p><strong>Schwefeldioxid, das die Stratosphäre erreicht</strong>, wandelt sich dort dagegen innerhalb weniger Wochen in feine Schwefelsäure-Tröpfchen um, die Sonnenlicht reflektieren. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="784057" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/der-jungste-ausbruch-des-vulkans-fuego-zwingt-tausende-zur-evakuierung-und-lost-in-ganz-mittelamerika-alarm-aus.html" title="Der jüngste Ausbruch des Vulkans Fuego zwingt Tausende zur Evakuierung und löst in ganz Mittelamerika Alarm aus">Der jüngste Ausbruch des Vulkans Fuego zwingt Tausende zur Evakuierung und löst in ganz Mittelamerika Alarm aus</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/der-jungste-ausbruch-des-vulkans-fuego-zwingt-tausende-zur-evakuierung-und-lost-in-ganz-mittelamerika-alarm-aus.html" title="Der jüngste Ausbruch des Vulkans Fuego zwingt Tausende zur Evakuierung und löst in ganz Mittelamerika Alarm aus"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/la-reciente-erupcion-del-volcan-de-fuego-obliga-a-evacuar-a-miles-de-personas-y-enciende-las-alarmas-en-centroamerica-1786381791101_320.png" alt="Der jüngste Ausbruch des Vulkans Fuego zwingt Tausende zur Evakuierung und löst in ganz Mittelamerika Alarm aus"></a></article></aside><p>Nach Angaben der US-Weltraumbehörde NASA und des Klimaforschers Alan Robock bleiben diese sogenannten Sulfat-Aerosole ein bis vier Jahre in der Stratosphäre nachweisbar, wobei ihre Konzentration bereits nach rund einem Jahr deutlich abnimmt.</p><h2>Pinatubo 1991: der am besten dokumentierte Fall </h2><p>Der Ausbruch des philippinischen Vulkans <em>Pinatubo</em> am 15. Juni 1991 gilt als der am besten dokumentierte Fall, weil ihn Satelliten so umfassend verfolgten wie keinen Ausbruch zuvor. Nach NASA-Angaben schleuderte er rund 17 bis 20 Millionen Tonnen Schwefeldioxid in die Stratosphäre. Die <strong>Aerosolwolke umrundete die Erde innerhalb weniger Wochen und war gut ein Jahr lang global nachweisbar</strong>.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="778694" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/drohnen-sollen-kunftig-vulkanausbruche-besser-vorhersagen-forscher-entwickeln-neue-messtechnik-mit-laser-und-ki.html" title="Drohnen sollen künftig Vulkanausbrüche besser vorhersagen – Forscher entwickeln neue Messtechnik mit Laser und KI">Drohnen sollen künftig Vulkanausbrüche besser vorhersagen – Forscher entwickeln neue Messtechnik mit Laser und KI</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/drohnen-sollen-kunftig-vulkanausbruche-besser-vorhersagen-forscher-entwickeln-neue-messtechnik-mit-laser-und-ki.html" title="Drohnen sollen künftig Vulkanausbrüche besser vorhersagen – Forscher entwickeln neue Messtechnik mit Laser und KI"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/drohnen-sollen-kunftig-vulkanausbruche-besser-vorhersagen-forscher-entwickeln-neue-messtechnik-mit-laser-und-ki-1784060154165_320.jpg" alt="Drohnen sollen künftig Vulkanausbrüche besser vorhersagen – Forscher entwickeln neue Messtechnik mit Laser und KI"></a></article></aside><p>Unabhängige Studien beziffern die globale Abkühlung in den Monaten danach auf <strong>0,2 bis 0,5 Grad Celsius</strong>. Frühe Auswertungen kamen auf bis zu 0,5 Grad, gemessen um Mitte 1992. Spätere Studien liegen niedriger: Eine 2002 im Fachjournal Science veröffentlichte Analyse fand rund 0,3 Grad, eine Modellstudie im Journal of Climate maß 2003 rund 0,35 Grad. Eine Neuauswertung von Satellitendaten aus dem Jahr 2024 kommt auf 0,2 bis 0,3 Grad über etwa 13 Monate. Die genaue Größenordnung wird also bis heute weiter präzisiert, der grundsätzliche Effekt ist aber in mehreren unabhängigen Studien belegt. </p><h2> Tambora 1815 und das "<em>Jahr ohne Sommer</em>" </h2><p>Deutlich größer war der Ausbruch des indonesischen Vulkans <em>Tambora</em> am 10. April 1815, der <strong>größte bekannte historische Vulkanausbruch</strong>. Rekonstruktionen aus Vulkangestein und aus Eisbohrkernen kommen übereinstimmend auf etwa 53 bis 58 Millionen Tonnen Schwefeldioxid, die in die Stratosphäre gelangten, etwa das Dreifache der Pinatubo-Menge. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="789627" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/kleine-eiszeit-warum-europa-jahrhunderte-lang-fror.html" title="Kleine Eiszeit: Warum Europa Jahrhunderte lang fror">Kleine Eiszeit: Warum Europa Jahrhunderte lang fror</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/kleine-eiszeit-warum-europa-jahrhunderte-lang-fror.html" title="Kleine Eiszeit: Warum Europa Jahrhunderte lang fror"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/kleine-eiszeit-warum-europa-jahrhunderte-lang-fror-1789929287040_320.jpg" alt="Kleine Eiszeit: Warum Europa Jahrhunderte lang fror"></a></article></aside><p>Modellrechnungen zufolge <strong>sank die globale Jahresmitteltemperatur bis Ende 1815 </strong><strong>um rund 0,7 Grad</strong>. Auf der Nordhalbkugel lag die Abkühlung in den Sommermonaten über Land laut Baumring-Rekonstruktionen sogar bei 0,8 bis 1,3 Grad.</p><p>Die Folgen reichten bis ins Jahr 1816, das in weiten Teilen Nordamerikas und Europas als <strong>"Jahr ohne Sommer"</strong> in die Geschichte einging. Kühles, nasses Wetter ließ Ernten ausfallen, was Hungersnöte auslöste. </p><p>Je nach Studie schwanken die Schätzungen der Todesopfer zwischen rund 71.000 direkten Opfern in der Region und insgesamt bis zu 105.000 weltweit, Hungersnöte mit eingerechnet. </p><h2> Wichtige Testfälle für die Klimaforschung </h2><p>Beide Ausbrüche liefern bis heute wertvolle Testfälle für Klimamodelle. Die US-Bundesbehörde USGS verweist etwa auf Pinatubo als Vorbild für Pläne, das Klima künstlich mit Schwefel-Aerosolen in der Stratosphäre abzukühlen, warnt aber vor ungleich verteilten regionalen Folgen, anders als beim eher zufällig verteilten Effekt eines echten Vulkanausbruchs. </p><p>Dass selbst der bestdokumentierte Fall, Pinatubo, mehr als drei Jahrzehnte später noch neu vermessen wird, zeigt: Bei der Klimawirkung von Vulkanen gibt es weiterhin Forschungsbedarf. </p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/wie-vulkanausbruche-das-klima-beeinflussen-konnen.html</guid><dc:creator><![CDATA[Sabin Klein]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Wetterforscher warnen: "Das kann richtig kippen!" Monster-El-Niño bringt erst Sturm, dann droht der Winter-Konter]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-warnen-das-kann-richtig-kippen-monster-el-nino-bringt-erst-sturm-dann-droht-der-winter-konter.html</link><pubDate>Thu, 24 Sep 2026 02:17:00 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Im Pazifik kocht ein El Niño der Rekordklasse. Viele rechnen jetzt fest mit einem Schmuddelwinter ohne Schnee. Wetterforscher halten genau das für einen möglichen großen Irrtum.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/wetterforscher-warnen-das-kann-richtig-kippen-monster-el-nino-bringt-erst-sturm-dann-droht-der-winter-konter-1790154913698.jpg" data-image="swg6oiecoln4" alt="johannes habermehl, el nino, extrem" title="johannes habermehl, el nino, extrem"><figcaption>Trotz eines heftigen El Niño-Phänomens könnte der Winter 2026/27 auch in Deutschland extreme Schneeeskapaden bringen. </figcaption></figure><p><br>Im tropischen Pazifik braut sich etwas zusammen, das es so seit Jahrzehnten nicht gegeben hat. Das Meer vor Südamerika ist inzwischen rund <strong>zwei Grad wärmer als normal</strong>, und manche Modelle sehen den Wert bis zum Winter sogar Richtung drei Grad klettern. Das wäre ein <strong>Monster-El-Niño</strong>, wie ihn selbst erfahrene <strong>Wetterforscher</strong> kaum erlebt haben.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Die schnelle Schlussfolgerung liegt auf der Hand: Europa bekommt einen <strong>milden Schmuddelwinter</strong>, Schnee gibt es nur noch in den Alpen, fertig. So einfach ist die Sache aber nicht. Wer genauer hinschaut, entdeckt einen Haken, und der hat es in sich.</p><h2>Erst kommen die Stürme</h2><p>Tatsächlich spricht einiges dafür, dass der Frühwinter bei uns eher nass und windig ausfällt. Ein starker El Niño kann den <strong>Jetstream</strong> über dem Atlantik zusätzlich anheizen. Dann rauscht ein Tief nach dem anderen heran, oft mit <strong>Sturmböen</strong>, Dauerregen und Temperaturen, die im Flachland eher an Oktober als an Dezember erinnern.</p><p>Gerade November und Dezember könnten deshalb von einer kräftigen <strong>Westwetterlage</strong> geprägt sein. Weiße Weihnachten wären unter solchen Bedingungen eher Glückssache. Deutlich wahrscheinlicher ist das berüchtigte <strong>Weihnachtstauwetter</strong> mit grauem Himmel, nassen Straßen und ein paar Schneeresten höchstens auf den Bergen.</p><h4>Die Stratosphäre hat andere Pläne</h4><p>Jetzt wird es spannend. Der El Niño wirkt nämlich nicht nur direkt über den Atlantik, sondern auch über einen Umweg hoch oben in der <strong>Stratosphäre</strong>. In rund 30 Kilometern Höhe dreht sich im Winter der <strong>Polarwirbel</strong>, ein gewaltiger Kältekreisel über der Arktis. Solange er stark ist, bleibt die Kälte dort oben gefangen.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="789993" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/fruher-wintereinbruch-vergessen-sie-s-modelle-sehen-warme-herbst-bis-in-den-november.html" title="'Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!' – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November">"Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!" – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/fruher-wintereinbruch-vergessen-sie-s-modelle-sehen-warme-herbst-bis-in-den-november.html" title="'Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!' – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/fruher-wintereinbruch-vergessen-sie-s-modelle-sehen-warme-herbst-bis-in-den-november-1790105732004_320.jpg" alt="'Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!' – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November"></a></article></aside><p>Starke El-Niño-Winter können diesen Wirbel allerdings schwächen. Im Extremfall kommt es zu einer plötzlichen <strong>Stratosphärenerwärmung</strong>, der Wirbel gerät ins Taumeln oder bricht sogar auseinander. Einige Wochen später schlägt das oft bis nach unten durch. Dann baut sich ein Hoch über Skandinavien auf, und aus Russland strömt <strong>eisige Kontinentalluft</strong> nach Mitteleuropa.</p><h4>Zwei Winter, zwei völlig verschiedene Gesichter</h4><p>Dass El Niño keineswegs automatisch Mildwetter bedeutet, zeigen zwei Winter besonders deutlich. 2015/16 herrschte ebenfalls ein Super-El-Niño, und Deutschland erlebte einen der wärmsten Dezember überhaupt. Mancherorts blühten zu Weihnachten sogar Sträucher, Schnee war echte Mangelware.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/wetterforscher-warnen-das-kann-richtig-kippen-monster-el-nino-bringt-erst-sturm-dann-droht-der-winter-konter-1790155124127.jpg" data-image="s0jbmmy1cmlo" alt="pazifik, warm, extrem" title="pazifik, warm, extrem"><figcaption>Im Pazifik ist das Wasser extrem warm - das könnte ein besonders heftiges Wetterphänomen befeuern. </figcaption></figure><p>Ganz anders lief es 2009/10. Auch damals war im Pazifik ein kräftiger El Niño unterwegs. Trotzdem bekamen wir einen <strong>knackigen Winter</strong> mit viel Schnee, langen Frostphasen und reihenweise Glätteunfällen. Der Unterschied lag vor allem im Verhalten der Luftmassen über dem Nordatlantik, und genau dieses Muster kann sich wiederholen.</p><h4>Was hinter dem Januar-Risiko steckt</h4><p>Aus früheren starken El-Niño-Jahren wissen Wetterforscher, dass sich das Wetter in Europa oft im Laufe des Winters dreht. Während der Frühwinter gern von milder Atlantikluft dominiert wird, steigt im <strong>Januar und Februar</strong> die Chance auf blockierende Hochdrucklagen. Die gewohnte Westdrift kommt dann ins Stocken.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="788585" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/rekord-el-nino-im-anmarsch-jetzt-zeigt-der-polarwirbel-einen-riss-der-januar-konnte-alles-drehen.html" title="Rekord-El-Niño im Anmarsch: Jetzt zeigt der Polarwirbel einen Riss – der Januar könnte alles drehen">Rekord-El-Niño im Anmarsch: Jetzt zeigt der Polarwirbel einen Riss – der Januar könnte alles drehen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/rekord-el-nino-im-anmarsch-jetzt-zeigt-der-polarwirbel-einen-riss-der-januar-konnte-alles-drehen.html" title="Rekord-El-Niño im Anmarsch: Jetzt zeigt der Polarwirbel einen Riss – der Januar könnte alles drehen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/rekord-el-nino-im-anmarsch-jetzt-zeigt-der-polarwirbel-einen-riss-der-januar-konnte-alles-drehen-1789373871968_320.jpg" alt="Rekord-El-Niño im Anmarsch: Jetzt zeigt der Polarwirbel einen Riss – der Januar könnte alles drehen"></a></article></aside><p>Genau in solchen Phasen haben <strong>Kälteeinbrüche</strong> leichtes Spiel. Natürlich schiebt der <strong>Klimawandel</strong> die Temperaturen seit Jahren insgesamt nach oben, ein zu warmer Winter ist heute eher die Regel. Ein paar knackig kalte Wochen schließt das aber ausdrücklich nicht aus, und darin liegt die eigentliche Brisanz.</p><h2>Winter mit doppeltem Boden</h2><p>Unterm Strich zeichnet sich ein Winter ab, der zweigeteilt daherkommen könnte. Die erste Hälfte dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit <strong>stürmisch, nass und eher mild</strong> ausfallen. Wer bis Weihnachten auf Schlittenwetter hofft, braucht vermutlich viel Geduld.</p><p>Die zweite Hälfte bleibt dagegen offen, mit einem spürbar erhöhten Risiko für einen <strong>Winter-Konter aus dem Osten</strong>. Festnageln lässt sich das heute noch nicht, dafür ist die Atmosphäre zu launisch. Räumen Sie Schneeschaufel und Eiskratzer also besser nicht zu früh in die hinterste Ecke.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-warnen-das-kann-richtig-kippen-monster-el-nino-bringt-erst-sturm-dann-droht-der-winter-konter.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Das Pentagon gibt neue UFO-Akten frei: Beweisen sie die Existenz außerirdischer Raumschiffe?]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/das-pentagon-gibt-neue-ufo-akten-frei-beweisen-sie-die-existenz-au-erirdischer-raumschiffe.html</link><pubDate>Wed, 23 Sep 2026 15:08:00 +0000</pubDate><category>Aktuell</category><description><![CDATA[<p>Das Pentagon hat eine neue Sammlung von Unterlagen zu nicht identifizierten anomalen Phänomenen veröffentlicht, die international als UAP (Unidentified Anomalous Phenomena) und traditionell als UFOs bezeichnet werden.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/pentagono-desclasifica-nuevos-archivos-ovni-1789963262325.png" data-image="zr57s6fiqs5f" alt="Das Pentagon hat die sechste Tranche freigegebener Akten zu UFOs und nicht identifizierten anomalen Phänomenen veröffentlicht. Die Sammlung umfasst 71 Akten, darunter 15 Videos, 55 Dokumente und eine historische Aufnahme aus dem Jahr 1952 im Zusammenhang mit dem „Project Blue Book“." title="Das Pentagon hat die sechste Tranche freigegebener Akten zu UFOs und nicht identifizierten anomalen Phänomenen veröffentlicht. Die Sammlung umfasst 71 Akten, darunter 15 Videos, 55 Dokumente und eine historische Aufnahme aus dem Jahr 1952 im Zusammenhang mit dem „Project Blue Book“."><figcaption>Das Pentagon hat die sechste Tranche freigegebener Akten zu UFOs und nicht identifizierten anomalen Phänomenen veröffentlicht. Die Sammlung umfasst 71 Akten, darunter 15 Videos, 55 Dokumente und eine historische Aufnahme aus dem Jahr 1952 im Zusammenhang mit dem „Project Blue Book“.</figcaption></figure><p><br>Dies ist die sechste Veröffentlichung von freigegebenen Dokumenten im Rahmen des PURSUE-Programms, die Material aus einem Zeitraum von mehr als sieben Jahrzehnten – von 1952 bis 2025 – umfasst.</p><p>Die neue Veröffentlichung umfasst 71 Dateien, darunter 55 PDF-Dokumente, 15 Videos und eine Audioaufnahme. Der Großteil des Materials stammt vom US-Verteidigungsministerium, es sind jedoch auch vier Videos enthalten, die von Strafverfolgungsbehörden in Colorado zur Verfügung gestellt wurden.</p><p>Die Dokumente enthalten eine Mischung aus historischen Fällen, Aufzeichnungen von militärischen Sensoren, Sichtungsberichten und Unterlagen zu früheren Forschungsprogrammen. Die Veröffentlichung an sich bestätigt jedoch nicht, dass die beobachteten Phänomene außerirdischen Ursprungs sind.</p><h2>Eine neue Sammlung von UFO-Akten</h2><p>Die sechste Veröffentlichung erschien am 18. September 2026 im Rahmen von <em>PURSUE</em>, dem System, das geschaffen wurde, um die schrittweise Veröffentlichung historischer Unterlagen zu UAP zu ermöglichen.</p><p>Nach Angaben des Verteidigungsministeriums selbst werden dem Archiv weiterhin nach und nach neue Veröffentlichungen hinzugefügt. Die fünfte Tranche wurde am 7. August veröffentlicht, womit diese jüngste Veröffentlichung den regelmäßigen Aktualisierungsrhythmus der Sammlung beibehält.</p><p>Zu den auffälligsten Materialien zählen Videos, die von militärischen Plattformen in verschiedenen Teilen der Welt aufgenommen wurden, sowie historische Unterlagen, die bis in die Anfangsjahre der offiziellen US-Ermittlungen zu UFOs zurückreichen.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/pentagono-desclasifica-nuevos-archivos-ovni-1789963561715.gif" data-image="vncm8qipo2dg"><figcaption>Infrarotvideo, das im Jahr 2025 über einer Plattform des US-Militärs aufgenommen wurde. Es zeigt sechs kleine, offenbar kugelförmige Objekte, die ihre Richtung ändern und sich laut dem United States Central Command (CENTCOM) mit einer geschätzten Geschwindigkeit von 480 Meilen pro Stunde (770 km/h) fortbewegen. Das Video ist Teil der sechsten Veröffentlichung von UAP-Akten, die vom Pentagon freigegeben wurden. Quelle: US-Kriegsministerium</figcaption></figure><h2>Leuchtende Kugeln über einer Militärplattform</h2><p>Eines der eindrucksvollsten Videos der neuen Sammlung wurde im Jahr 2025 mit einem Infrarotsensor aufgenommen, der auf einer Plattform des US-Militärs installiert war.</p><p>Das Filmmaterial zeigt sechs kleine, offenbar kugelförmige Objekte, die am Himmel in einer Gruppe zu sehen sind. Der Militärbericht beschreibt sie als Objekte, die wendig wirkten und häufig die Richtung wechselten.</p><p>Der Beobachter schätzte, dass sie sich mit einer Geschwindigkeit von etwa 480 Meilen pro Stunde, also etwa 770 Kilometern pro Stunde, bewegt haben könnten.</p><p>Der Vorfall gilt weiterhin als ungeklärt. Die Einstufung eines Objekts als UAP bedeutet, dass seine Natur anhand der verfügbaren Daten nicht eindeutig bestimmt werden konnte – nicht jedoch, dass es sich nachweislich um ein außerirdisches Raumschiff handelt.</p><h2>Weitere vom Militär aufgenommene Videos</h2><p>Die neue Sammlung umfasst auch Aufnahmen, die während militärischer Einsätze in verschiedenen Gebieten mit Infrarotsensoren gemacht wurden.</p><p>Einer der Fälle betrifft einen Vorfall aus dem Jahr 2022 im Nahen Osten, bei dem mehrere Objekte in unterschiedlichen Höhen und mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten beobachtet wurden. Dem dazugehörigen Bericht zufolge könnten die Objekte zwischen einem und zwei Metern groß gewesen sein und schienen sich unregelmäßig zu bewegen.</p><p>Ein weiteres Video zeigt mehrere Objekte, die sich zu einer Gruppe zusammengeschlossen haben und sich als Formation fortbewegen.</p><p>Diese Art von Filmmaterial ist besonders interessant, da es von Sensoren stammt, die bei militärischen Einsätzen zum Einsatz kamen, und nicht ausschließlich aus Aufnahmen mit Mobiltelefonen oder herkömmlichen Kameras. Dennoch lassen sich allein anhand der Bilder nicht feststellen, um welche Objekte es sich bei den beobachteten Objekten handelte.</p><h2>Eine Tonaufnahme aus dem Jahr 1952 rückt das „Project Blue Book“ wieder in den Fokus</h2><p>Aus historischer Sicht ist vielleicht eines der interessantesten Dokumente eine Tonaufnahme aus dem Jahr 1952, die von Captain Edward J. Ruppelt angefertigt wurde, einem Offizier der US-Luftwaffe, der später das Projekt „Blue Book“ leiten sollte.</p><p>In der Aufnahme erläutert Ruppelt die Untersuchungen, die die US-Luftwaffe zu UFO-Meldungen durchführte.</p><p>Zu diesem Zeitpunkt waren im Rahmen der Untersuchung Hunderte von Meldungen zusammengekommen, von denen einige weiterhin ungeklärt blieben. Laut Ruppelt in diesem Vortrag konnten rund 20 % der von ihnen untersuchten Fälle anhand der verfügbaren Informationen immer noch nicht aufgeklärt werden.</p><p>Ruppelt sollte später zu einer der bekanntesten Persönlichkeiten im Zusammenhang mit dem „Project Blue Book“ werden, dem Programm der US-Luftwaffe, das zwischen 1952 und 1969 UFO-Sichtungen untersuchte.</p><p>Durch die Aufnahme dieser Aufzeichnung in die neue Sammlung wird es möglich, die Aussagen einer Schlüsselfigur aus der Anfangsphase der offiziellen Untersuchungen zu nicht identifizierten Luftphänomenen direkt zu hören.</p><h2>Was haben UFOs mit Wurmlöchern zu tun?</h2><p>Ein weiterer Aspekt, der große Aufmerksamkeit auf sich zieht, ist die Dokumentation zu Konzepten wie Wurmlöchern, Warp-Antrieb, Antigravitation, negativer Masse und Unsichtbarkeitssystemen.</p><p>Die Unterlagen stammen aus einem Forschungsprogramm der Defence Intelligence Agency, das unter der Bezeichnung „Advanced Aerospace Weapon System Applications Program“ (AAWSAP) lief, 2008 ins Leben gerufen wurde und 2012 endete.</p><p>Die sechste Veröffentlichung umfasst 37 „Defence Intelligence Reference Documents“ (DIRD), die im Rahmen dieses Programms erstellt wurden.</p><p>Ihre Titel mögen überraschend erscheinen, doch es gibt einen wichtigen Unterschied: Die Dokumente selbst werden als Referenz- und Synthese-Studien beschrieben, und ihre Veröffentlichung bedeutet nicht, dass die untersuchten Technologien entwickelt wurden oder dass die Vereinigten Staaten über Raumfahrzeuge verfügen, die in der Lage sind, Wurmlöcher oder Warp-Antriebe zu nutzen.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="786347" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/in-heidelberg-gebaut-jetzt-auf-dem-weg-ins-all-deutsche-praezision-hilft-der-nasa-unsichtbare-welten-aufzuspueren.html" title="In Heidelberg gebaut, jetzt auf dem Weg ins All: Deutsche Präzision hilft der NASA, unsichtbare Welten aufzuspüren">In Heidelberg gebaut, jetzt auf dem Weg ins All: Deutsche Präzision hilft der NASA, unsichtbare Welten aufzuspüren</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/in-heidelberg-gebaut-jetzt-auf-dem-weg-ins-all-deutsche-praezision-hilft-der-nasa-unsichtbare-welten-aufzuspueren.html" title="In Heidelberg gebaut, jetzt auf dem Weg ins All: Deutsche Präzision hilft der NASA, unsichtbare Welten aufzuspüren"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/in-heidelberg-gebaut-jetzt-auf-dem-weg-ins-all-deutsche-praezision-hilft-der-nasa-unsichtbare-welten-aufzuspueren-1788164255333_320.png" alt="In Heidelberg gebaut, jetzt auf dem Weg ins All: Deutsche Präzision hilft der NASA, unsichtbare Welten aufzuspüren"></a></article></aside><p>Mit anderen Worten: Die Tatsache, dass in einem offiziellen Dokument eine bestimmte technologische Möglichkeit untersucht wird, bedeutet nicht, dass diese Technologie bereits existiert.</p><h2>Ein Bericht über mögliche Verletzungen im Zusammenhang mit anomalen Phänomenen</h2><p>Zu den Unterlagen gehört auch eine technische Studie aus dem Jahr 2010, die sich mit mehreren Fällen befasst, in denen Menschen Berichten zufolge nach Ereignissen, die als anomal eingestuft wurden, Verletzungen erlitten haben.</p><p>Der Bericht untersucht drei konkrete Fälle, beschreibt die anschließend festgestellten körperlichen Symptome und vergleicht diese mit bekannten Vorfällen im Zusammenhang mit Hochfrequenzbelastung.</p><p>Das Dokument stellt Hypothesen zu möglichen fortschrittlichen Luft- und Raumfahrtsystemen auf, identifiziert jedoch weder eindeutig die Quelle der Expositionen noch belegt es, dass die Betroffenen mit außerirdischer Technologie in Kontakt gekommen waren.</p><h2>Vier Videos, die von Polizeibeamten in Colorado aufgenommen wurden</h2><p>Die neue Veröffentlichung enthält außerdem vier Videos von Strafverfolgungsbehörden in Colorado, die im Oktober 2023 aufgenommen wurden.</p><p>Laut der veröffentlichten Dokumentation beschrieb ein Beamter das Phänomen als geräuschlos, begleitet von blinkenden roten, blauen und grünen Lichtern.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="787094" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/was-passiert-wenn-man-3-300-bienen-ins-all-schickt-nasas-historisches-experiment-das-der-schwerkraft-trotzte.html" title="Was passiert, wenn man 3.300 Bienen ins All schickt? NASAs historisches Experiment, das der Schwerkraft trotzte">Was passiert, wenn man 3.300 Bienen ins All schickt? NASAs historisches Experiment, das der Schwerkraft trotzte</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/was-passiert-wenn-man-3-300-bienen-ins-all-schickt-nasas-historisches-experiment-das-der-schwerkraft-trotzte.html" title="Was passiert, wenn man 3.300 Bienen ins All schickt? NASAs historisches Experiment, das der Schwerkraft trotzte"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/que-pasa-si-envias-3-300-abejas-al-espacio-el-historico-experimento-de-la-nasa-que-desafio-a-la-gravedad-1787577448436_320.jpg" alt="Was passiert, wenn man 3.300 Bienen ins All schickt? NASAs historisches Experiment, das der Schwerkraft trotzte"></a></article></aside><p>Das Filmmaterial wurde mit Mobiltelefonen aufgenommen und ist nun Teil des offiziellen UAP-Archivs.</p><p>Diese Art von Zeugenaussage verdeutlicht einmal mehr eines der Hauptprobleme bei der Erforschung anomaler Phänomene: Eine Beobachtung kann zwar dokumentiert werden, bleibt aber dennoch ungeklärt, wenn keine ausreichenden Informationen über Entfernung, Größe, Geschwindigkeit, Flugbahn oder atmosphärische Bedingungen vorliegen.</p><h2>Beweisen diese Dateien, dass außerirdische Raumschiffe existieren?</h2><p>Nein.</p><p>Die neue Freigabe ist interessant, da sie Zugang zu Unterlagen gewährt, die jahrelang in Regierungsarchiven verborgen blieben, und Fälle aus einem Zeitraum von mehr als 70 Jahren zusammenfasst. Allerdings stellt keines der veröffentlichten Materialien für sich genommen einen Beweis dafür dar, dass es sich bei UAP um Raumfahrzeuge außerirdischen Ursprungs handelt.</p><p>Tatsächlich besteht ein erheblicher Teil der Dokumente aus Ermittlungen, technischen Berichten oder Fällen, die aufgrund unzureichender Informationen ungelöst bleiben.</p><div class="texto-destacado">Die Unterscheidung ist wichtig: „unbekannt“ bedeutet nicht zwangsläufig „außerirdisch“.</div><p>Die Sammlung vermittelt ein besseres Verständnis dafür, was Militärangehörige beobachtet haben, was US-Behörden untersucht haben und welche Phänomene sie anhand der verfügbaren Daten nicht identifizieren konnten. Außerdem enthält sie historisches Material, das nun von unabhängigen Forschern ausgewertet werden kann.</p><h2><strong>Und die Geschichte ist noch nicht zu Ende</strong></h2><p>Das Verteidigungsministerium hat angekündigt, dass es weiterhin schrittweise neue Akten veröffentlichen wird, was bedeutet, dass diese sechste Veröffentlichung nur ein weiteres Kapitel in einem viel umfassenderen Prozess der Freigabe von Geheimdokumenten sein könnte.</p><p>Das Augenmerk wird sich nun auf die nächsten Dokumente richten, insbesondere darauf, ob künftige Veröffentlichungen ausreichend vollständige instrumentelle Daten liefern, um einige der noch offenen Fälle aufzuklären.</p><p>Quelle: <a href="https://lanasa.net/" target="_blank"><strong>NASANET</strong> </a></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/das-pentagon-gibt-neue-ufo-akten-frei-beweisen-sie-die-existenz-au-erirdischer-raumschiffe.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Auf dem Mond wurde ein neuer Krater entdeckt – ein seltenes Ereignis!]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/auf-dem-mond-wurde-ein-neuer-krater-entdeckt-ein-seltenes-ereignis.html</link><pubDate>Wed, 23 Sep 2026 12:07:00 +0000</pubDate><category>Astronomie</category><description><![CDATA[<p>Auf der Mondoberfläche wurde gerade ein neuer Krater mit einem Durchmesser von 222 Metern entdeckt. Er entstand 2024 durch den Einschlag eines Asteroiden oder Kometen und ist der bislang größte junge Einschlagkrater, der im Sonnensystem identifiziert wurde.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/un-nouveau-cratere-a-ete-decouvert-sur-la-lune-un-evenement-rare-1789741048151.jpeg" data-image="p93965t6or2d" alt="Obwohl der Mond mit unzähligen Kratern übersät ist, wurde gerade einer davon, der viel jünger ist als die anderen, von einem amerikanischen Forscher entdeckt." title="Obwohl der Mond mit unzähligen Kratern übersät ist, wurde gerade einer davon, der viel jünger ist als die anderen, von einem amerikanischen Forscher entdeckt."><figcaption>Obwohl der Mond mit unzähligen Kratern übersät ist, wurde gerade einer davon, der viel jünger ist als die anderen, von einem amerikanischen Forscher entdeckt.</figcaption></figure><p>In einem am 16. September veröffentlichten Bericht gab die NASA die Entdeckung eines neuen Kraters mit einem Durchmesser von mehr als 200 Metern auf unserem natürlichen Satelliten bekannt. Die Entdeckung stützte sich auf Aufnahmen der US-Raumsonde „Lunar Reconnaissance Orbiter“.</p><h2>Eine kürzlich erfolgte Auswirkung</h2><p>Nach der Auswertung von Bildern der Kamera des Lunar Reconnaissance Orbiter, der seit dem 23. Juni 2009 den Mond umkreist, konnte ein US-amerikanischer Forscher einen hellen Fleck entdecken, der von einem dunklen Hof umgeben war und im Frühjahr 2024 auf der Oberfläche unseres Mondes erschien.</p><div class="texto-destacado">Nach genauerer Untersuchung dieses neuen Merkmals identifizierten die Wissenschaftler es schnell als einen 222 Meter breiten und 43 Meter tiefen Krater, der durch den Einschlag eines Kometen oder Asteroiden auf der Ostseite des Mondes zwischen dem 11. April und dem 22. Mai 2024 entstanden war.<br></div><p>Obwohl die Mondsonde den Einschlag leider nicht direkt erfassen konnte, kam die NASA zu dem Schluss, dass das Objekt, das diesen riesigen Krater verursacht hat, möglicherweise so groß wie ein drei- bis sechsstöckiges Gebäude gewesen sein könnte – groß genug, um die Mondoberfläche in einer Entfernung von bis zu 100 Kilometern vom Einschlagort zu beeinträchtigen.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="786347" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/in-heidelberg-gebaut-jetzt-auf-dem-weg-ins-all-deutsche-praezision-hilft-der-nasa-unsichtbare-welten-aufzuspueren.html" title="In Heidelberg gebaut, jetzt auf dem Weg ins All: Deutsche Präzision hilft der NASA, unsichtbare Welten aufzuspüren">In Heidelberg gebaut, jetzt auf dem Weg ins All: Deutsche Präzision hilft der NASA, unsichtbare Welten aufzuspüren</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/in-heidelberg-gebaut-jetzt-auf-dem-weg-ins-all-deutsche-praezision-hilft-der-nasa-unsichtbare-welten-aufzuspueren.html" title="In Heidelberg gebaut, jetzt auf dem Weg ins All: Deutsche Präzision hilft der NASA, unsichtbare Welten aufzuspüren"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/in-heidelberg-gebaut-jetzt-auf-dem-weg-ins-all-deutsche-praezision-hilft-der-nasa-unsichtbare-welten-aufzuspueren-1788164255333_320.png" alt="In Heidelberg gebaut, jetzt auf dem Weg ins All: Deutsche Präzision hilft der NASA, unsichtbare Welten aufzuspüren"></a></article></aside><p>Laut einem aktuellen Bericht der US-Raumfahrtbehörde ist dieser Einschlagkrater der größte neu entstandene Krater, der jemals im Sonnensystem entdeckt wurde. Den bisherigen Rekord hielt ein Krater mit einem Durchmesser von etwa 70 Metern, der sich im Oktober 2012 im Mare Humorum, ebenfalls auf dem Mond, gebildet hatte.</p><h2>Ein außergewöhnliches Ereignis!</h2><p>Unser natürlicher Satellit weist zahlreiche Krater unterschiedlicher Größe und Form auf. Der Mond verfügt praktisch über keine Atmosphäre, was bedeutet, dass Meteoroiden, Asteroiden und andere Weltraumtrümmer direkt auf seine Oberfläche auftreffen. Auf der Erde sowie auf anderen Planeten des Sonnensystems bremst die Atmosphäre hingegen einfallende Trümmer ab oder zersplittert sie teilweise, wodurch die Entstehung neuer Krater begrenzt wird.</p><p>Einschläge dieser Größenordnung sind jedoch selbst auf dem Mond nach wie vor selten. Laut der Fachzeitschrift „Science Advances“ kommt es auf dem Mond durchschnittlich einmal alle 132 Jahre zu einem Einschlag dieser Größenordnung, was diesen neuen Krater – der zu Ehren des renommierten Mond-Einschlagsexperten Thomas McGetchin den Namen „McGetchin“ erhielt – zu einem außergewöhnlichen Ereignis macht!</p><p>Obwohl unser natürlicher Satellit Tausende von Kratern aufweist, werden wir durch die Beobachtung der Entstehung eines solchen Kraters nahezu in Echtzeit und die Verfolgung seiner Entwicklung in den kommenden Jahren die komplexe Geologie des Mondes besser verstehen und gleichzeitig untersuchen können, wie sich die Mondoberfläche nach einem Einschlag dieser Größenordnung verändert.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="789993" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/fruher-wintereinbruch-vergessen-sie-s-modelle-sehen-warme-herbst-bis-in-den-november.html" title="'Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!' – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November">"Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!" – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/fruher-wintereinbruch-vergessen-sie-s-modelle-sehen-warme-herbst-bis-in-den-november.html" title="'Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!' – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/fruher-wintereinbruch-vergessen-sie-s-modelle-sehen-warme-herbst-bis-in-den-november-1790105732004_320.jpg" alt="'Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!' – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November"></a></article></aside><p>Die Beobachtung dieser Auswirkungen macht uns zudem deutlich, dass die Oberfläche unseres natürlichen Begleiters keineswegs statisch ist. Da für die kommenden Jahre neue Mondmissionen vorbereitet werden, werden Wissenschaftler ihre Beobachtungen ausweiten und weiterhin die vielen Geheimnisse entschlüsseln können, die den Mond noch immer umgeben.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="20%20mintes%20%26%20AFP" data-year="2026" data-title="Lune%20%3A%20%C2%AB%20%C3%87a%20n%E2%80%99arrive%20qu%E2%80%99une%20fois%20par%20si%C3%A8cle%20%C2%BB%E2%80%A6%20La%20Nasa%20d%C3%A9couvre%20un%20nouveau%20crat%C3%A8re" data-url="https%3A%2F%2Fwww.20minutes.fr%2Fplanete%2F4246157-20260917-lune-ca-arrive-fois-siecle-nasa-decouvre-nouveau-cratere">20 mintes & AFP. (2026). <a href="https://www.20minutes.fr/planete/4246157-20260917-lune-ca-arrive-fois-siecle-nasa-decouvre-nouveau-cratere" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Moon: "It only happens once a century"... NASA discovers a new crater</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/auf-dem-mond-wurde-ein-neuer-krater-entdeckt-ein-seltenes-ereignis.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Der Schutz des Regenwaldes ist effektiver als Wiederaufforstung]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/der-schutz-des-regenwaldes-ist-effektiver-als-wiederaufforstung.html</link><pubDate>Wed, 23 Sep 2026 10:14:00 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Ein internationales Forschungsteam der Lancaster University aus Großbritannien kommt zu dem Schluss, dass nur Schutzmaßnahmen langfristig den tropischen Regenwäldern helfen können. Ökosysteme müssen vor allem vor Wetterextremen geschützt werden.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/der-schutz-des-regenwaldes-ist-effektiver-als-wiederaufforstung-1789982976823.jpeg" data-image="ujltqhr2i99s"><figcaption>Ursprüngliche Regenwälder benötigen mehr Schutzmaßnahmen</figcaption></figure><p>In Bezug auf den starken <strong>El Niño </strong>in diesem Jahr wird immer wieder klar, dass die Ökosysteme der Erde mehr Schutz brauchen. <strong>Wetterextreme </strong>setzen auch intakten Systemen immer mehr zu und richten starke Schäden an. </p><h2>Tropische Regenwälder leider unter Wetterextremen</h2><p>Das Wetterphänomen sorgt weltweit für Temperaturextreme, extreme Wettereignisse wie Unwetter, Dürre und <strong>Überschwemmungen</strong>. Auch die tropischen Regenwälder sind von dem Wetterphänomen betroffen und leiden massiv.</p><p>Die internationale Forschungsgruppe aus Großbritannien, Brasilien, Schweden und Australien führte eine große <strong>Vergleichsstudie </strong>durch. Sie stellten verschiedene Maßnahmen zum Schutz der Wälder und Wiederaufforstungsprojekte gegenüber. </p><h2>Eine Vergleichsstudie liefert starke Erkenntnisse</h2><p>Insgesamt analysierten sie mehr als drei Millionen Hektar in den Regionen Santarém und Paragominas im brasilianischen Bundesstaat Pará.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/der-schutz-des-regenwaldes-ist-effektiver-als-wiederaufforstung-1789982778551.jpeg" data-image="xzdnuf6libkc"><figcaption>Tropische Regenwälder haben eine große Wirkung auf das weltweite Klima. Daher ist ihr Schutz besonders wichtig.</figcaption></figure><p>Im Detail schauten sie auf die Änderungen in den Jahren von <strong>2010 bis 2020</strong>. Sie verglichen und untersuchten hochauflösende Satellitenbilder mit Felddaten aus 381 Untersuchungen in 38 Einzugsgebieten und auf 499 ländlichen Grundstücken. Noch hinzu nahmen sie zudem Modelle zur Kartierung von 160 Vogelarten und 426 Baumarten.</p><h2>Verglichene Datenmengen stellen die Effektivität heraus</h2><p>Mit all diesen Datenmengen konnten die Forscherinnen und Forscher ausmachen, welche Methode, den Gebieten mehr Artenvielfalt und Widerstandsfähigkeit gegeben hat. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="763087" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/gerodete-regenwaelder-koennen-ihre-artenvielfalt-zurueckgewinnen.html" title="Gerodete Regenwälder können ihre Artenvielfalt zurückgewinnen">Gerodete Regenwälder können ihre Artenvielfalt zurückgewinnen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/gerodete-regenwaelder-koennen-ihre-artenvielfalt-zurueckgewinnen.html" title="Gerodete Regenwälder können ihre Artenvielfalt zurückgewinnen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/gerodete-regenwaelder-koennen-ihre-artenvielfalt-zurueckgewinnen-1775762205124_320.jpeg" alt="Gerodete Regenwälder können ihre Artenvielfalt zurückgewinnen"></a></article></aside><p>Sie konnten ableiten, welche Strategien zu mehr <strong>Artenvielfalt </strong>und weniger Kohlenstofffreisetzung geführt haben. Denn Studien haben gezeigt, dass Regenwälder mit hoher Artenvielfalt klimaresilienter sind. </p><div class="texto-destacado">„Diese Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit, politische Maßnahmen zu ergreifen und Ressourcen bereitzustellen, um die Waldbrände zu verhindern und zu bekämpfen, die tropische Wälder stören und schädigen“, erläutert Professor Jos Barlow der Lancaster University und leitender Autor der Studie.</div><p>Schnell wurde deutlich, dass die Vermeidung von Zerstörung durch Brände oder Rodung die bessere Maßnahme ist, um den Wald zu erhalten. </p><h2>Biologische Vielfalt von Anfang an</h2><p>Die biologische Vielfalt und Funktion der Wälder ist in den ursprünglichem Ökosystem immer noch am effektivsten. Sogenannte <strong>Aufforstungsprogramme</strong> sind natürlich nicht uneffektiv und lassen Artenvielfalt ebenfalls wieder einziehen. Jedoch ist der verglichene Impact im Gesamten weniger.</p><p>So bringt ein klarer Schutz der ursprünglichen Natur im Regenwaldgebiet mehr Effektivität und somit mehr Klimaschutz. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="765416" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/gezieltes-geoengineering-koennte-den-regenwald-langfristig-schuetzen.html" title="Gezieltes Geoengineering könnte den Regenwald langfristig schützen">Gezieltes Geoengineering könnte den Regenwald langfristig schützen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/gezieltes-geoengineering-koennte-den-regenwald-langfristig-schuetzen.html" title="Gezieltes Geoengineering könnte den Regenwald langfristig schützen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/gezieltes-geoengineering-koennte-den-regenwald-langfristig-schuetzen-1776960574100_320.jpeg" alt="Gezieltes Geoengineering könnte den Regenwald langfristig schützen"></a></article></aside><p>Dennoch sind Wiederaufforstungsprojekte ein <strong>wichtiger Schlüssel</strong>, um die klimatischen Veränderungen zu begrenzen und neues Leben in gerodeten Gebieten zu ermöglichen. </p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Leonardo%20S.%20Miranda%20et%20al" data-year="2026" data-title="Protecting%20tropical%20forests%20is%20more%20cost-effective%20for%20biodiversity%20and%20climate%20than%20restoration.%20Science%20393%2C1221-1225" data-url="https%3A%2F%2Fwww.science.org%2Fdoi%2F10.1126%2Fscience.adx9928">Leonardo S. Miranda et al. (2026). <a href="https://www.science.org/doi/10.1126/science.adx9928" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Protecting tropical forests is more cost-effective for biodiversity and climate than restoration. Science 393,1221-1225</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/der-schutz-des-regenwaldes-ist-effektiver-als-wiederaufforstung.html</guid><dc:creator><![CDATA[Anna Poth]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Dachten Sie, dass die Blumen mit dem Sommer verschwunden sind? Diese 4 Sträucher blühen im Herbst]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/dachten-sie-dass-die-blumen-mit-dem-sommer-verschwunden-sind-diese-4-straucher-bluhen-im-herbst.html</link><pubDate>Wed, 23 Sep 2026 09:28:10 +0000</pubDate><category>Pflanzen</category><description><![CDATA[<p>Herbstblumen beschränken sich nicht nur auf Chrysanthemen und andere saisonale Pflanzen. Auch diese vier Sträucher kommen in Frage: Sie können jetzt gepflanzt werden und blühen – zumindest teilweise – in dieser Jahreszeit.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/did-you-think-flowers-disappeared-with-summer-these-4-shrubs-bloom-in-fall-1790025292902.jpg" data-image="dp2nyvbqut7k" alt="Manche Sträucher können im Herbst gepflanzt werden, wenn die milderen Temperaturen ihren Wurzeln Zeit geben, sich vor dem Winter zu verwurzeln." title="Manche Sträucher können im Herbst gepflanzt werden, wenn die milderen Temperaturen ihren Wurzeln Zeit geben, sich vor dem Winter zu verwurzeln."><figcaption>Manche Sträucher können im Herbst gepflanzt werden, wenn die milderen Temperaturen ihren Wurzeln Zeit geben, sich vor dem Winter zu verwurzeln.</figcaption></figure><p>Nicht alle Neuanpflanzungen müssen bis zum Frühjahr warten. Einige Sträucher können im Herbst in den Garten gepflanzt werden, wenn mildere Temperaturen und weniger intensive Hitze ihnen mehrere Wochen Zeit geben, vor dem Winter Wurzeln zu schlagen.</p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>In kälteren Regionen sollte man sie am besten pflanzen, bevor der Boden gefriert.<svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p>Die Wahl hängt vom Klima und dem verfügbaren Platz ab. Zu den Pflanzen, die sich jetzt pflanzen lassen, gehören diese vier Sträucher, die zumindest teilweise auch im Herbst blühen.</p><h2><strong>Wiederblühende Azalee</strong></h2><p>Azaleen werden oft mit dem Frühling in Verbindung gebracht, doch die wiederblühenden Hybriden folgen einem anderen Blütezyklus. Nach ihrer ersten Blüte im Frühling blühen sie im Spätsommer und Herbst erneut. Je nach Sorte können die Blüten weiß, rosa, rot, violett oder orange sein.</p><p>Ihre Wurzeln sind flach – ein wichtiges Detail, das man beim Pflanzen beachten sollte. Sie benötigen sauren, organisch reichen und gut durchlässigen Boden. Mulch hilft, Feuchtigkeit zu speichern, sollte jedoch nicht direkt am Fuß des Strauchs aufgeschüttet werden.</p><div class="texto-destacado">Im Herbst ist das Gießen weiterhin wichtig, wenn der Strauch gerade erst gepflanzt wurde. Ein Rückschnitt ist jedoch nicht erforderlich: Ein Rückschnitt zu diesem Zeitpunkt könnte Knospen für die nächste Blüte entfernen.</div><h2><strong>Sasanqua-Kamelie</strong></h2><p><em></em><em>Camellia sasanqua</em> kann bereits im September zu blühen beginnen und mehrere Monate lang blühen. Ihre Blüten können weiß, rosa oder rot sowie einfach oder gefüllt sein und heben sich von dem dunkelgrünen Laub ab, das das ganze Jahr über erhalten bleibt.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="789993" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/fruher-wintereinbruch-vergessen-sie-s-modelle-sehen-warme-herbst-bis-in-den-november.html" title="'Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!' – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November">"Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!" – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/fruher-wintereinbruch-vergessen-sie-s-modelle-sehen-warme-herbst-bis-in-den-november.html" title="'Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!' – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/fruher-wintereinbruch-vergessen-sie-s-modelle-sehen-warme-herbst-bis-in-den-november-1790105732004_320.jpg" alt="'Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!' – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November"></a></article></aside><p>Bei Kamelien ist die Pflanztiefe wichtig: Der Wurzelballen sollte in leicht saurem, nährstoffreichem und gut durchlässigem Boden etwa auf gleicher Höhe mit dem umgebenden Boden liegen. Viele Sorten vertragen Morgensonne und etwas Schatten während der heißesten Stunden des Nachmittags.</p><div class="texto-destacado">Eine neu gepflanzte Kamelie benötigt in trockenen Perioden im Herbst noch Wasser. Wenn ihr Wuchs begrenzt werden soll oder einige Zweige entfernt werden müssen, ist es besser, mit dem Rückschnitt bis nach der Blüte zu warten.</div><h2><strong>Rispenhortensie</strong></h2><p>Es ist nicht notwendig, die Blüten der Rispenhortensie am Ende des Sommers zu entfernen. Die vertrockneten Blüten können während der kälteren Monate an den Zweigen verbleiben. Der Rückschnitt kann bis zum späten Winter oder frühen Frühling warten, bevor sich neue Triebe bilden.</p><div class="texto-destacado">Bei einer Pflanzung im Herbst muss in den ersten Wochen besonders auf die Bewässerung geachtet werden. Der Boden sollte etwas Feuchtigkeit speichern, ohne dass die Wurzeln ständig im Wasser stehen.</div><figure> <img src="https://services.meteored.com/img/article/did-you-think-flowers-disappeared-with-summer-these-4-shrubs-bloom-in-fall-1790025484436.jpg" data-image="xr12dkt2i8c0" alt="Selektiver Fokus auf Sträucher mit rosa Blüten und grünen Blättern im Garten; Phlox paniculata ist eine Blütenpflanzenart aus der Familie der Phloxgewächse (Polemoniaceae) im Sommer, Hintergrund mit Natur-Blumenmuster. Weniger anzeigen Von Sarawut" title="Selektiver Fokus auf Sträucher mit rosa Blüten und grünen Blättern im Garten; Phlox paniculata ist eine Blütenpflanzenart aus der Familie der Phloxgewächse (Polemoniaceae) im Sommer, Hintergrund mit Natur-Blumenmuster. Weniger anzeigen Von Sarawut"><figcaption>Selektiver Fokus auf Sträucher mit rosa Blüten und grünen Blättern im Garten; Phlox paniculata ist eine Blütenpflanzenart aus der Familie der Phloxgewächse (Polemoniaceae) im Sommer, Hintergrund mit Natur-Blumenmuster. Weniger anzeigen Von Sarawut</figcaption></figure><p>Diese Hortensie verträgt mehr Sonnenstunden als andere Sorten, obwohl etwas Schatten am Nachmittag in heißeren Regionen die Belastung für die Pflanze verringern kann.</p><h2><strong>Caryopteris oder Blaubart</strong></h2><p>Bei Caryopteris sollte man als Erstes den Boden überprüfen. Die Pflanze benötigt volle Sonne und einen Standort, an dem sich kein Wasser um die Wurzeln ansammelt, insbesondere in den kälteren Monaten.</p><div class="texto-destacado">Ihre blauen Blüten erscheinen ab dem Spätsommer in Büscheln entlang der Stängel und blühen bis in den Herbst hinein. Die Blüten ziehen in dieser Jahreszeit auch Bienen, Schmetterlinge und andere Bestäuber an.</div><p>In Regionen mit strengen Wintern können kalte Temperaturen die Stängel schädigen und sogar dazu führen, dass der oberirdische Teil der Pflanze fast bis zum Boden abstirbt. Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass der Strauch verloren ist. Sind die Wurzeln noch gesund, kann er im Frühjahr neue Triebe bilden. Es ist ratsam, mit einem starken Rückschnitt bis nach den ersten Frösten zu warten.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="SanSone%2C%20A." data-year="2026" data-title="6%20Fall-Blooming%20Shrubs%20That%20Put%20On%20A%20Show%20Until%20The%20First%20Frost" data-url="https%3A%2F%2Fwww.southernliving.com%2Fauthor%2Farricca-elin-sansone">SanSone, A.. (2026). <a href="https://www.southernliving.com/author/arricca-elin-sansone" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">6 Fall-Blooming Shrubs That Put On A Show Until The First Frost</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/dachten-sie-dass-die-blumen-mit-dem-sommer-verschwunden-sind-diese-4-straucher-bluhen-im-herbst.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Kräftemessen zwischen Wind, Wasser und Sand: Wie Küstenerosion diese Insel verwandelt]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/kraftemessen-zwischen-wind-wasser-und-sand-wie-kustenerosion-diese-insel-verwandelt.html</link><pubDate>Wed, 23 Sep 2026 09:09:00 +0000</pubDate><category>Freizeit</category><description><![CDATA[<p>Die westlichste der sieben ostfriesischen Inseln sieht aus der Vogelperspektive nicht mehr so aus wie noch vor einigen Jahrzehnten. Besonders am West- und Nordstrand hat sie sich durch Sandverlust verändert. </p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/kraftemessen-zwischen-wind-wasser-und-sand-wie-kustenerosion-diese-beliebte-ferieninsel-verwandelt-1790065131447.jpeg" data-image="nrd97slhv0di" alt="Borkum Strand" title="Borkum Strand"><figcaption>Sandflächen in Bewegung: Der Nordstrand (links) ist der Nordsee besonders ausgesetzt. Foto: Adobe Stock.</figcaption></figure><p>Strömungen, Wind, Gezeiten und Sturmfluten tragen Sand ab und verteilen ihn an anderer Stelle wieder. Satellitenaufnahmen machen diesen Wandel eindrucksvoll nachvollziehbar: Borkums einst <strong>charakteristische Silhouette</strong> hat sich verändert.</p><p>Die westlichste der sieben Ostfriesischen Inseln bekommt die Kräfte des Meeres besonders deutlich zu spüren. Borkum liegt rund <strong>10,5 Kilometer vom Festland</strong> entfernt. Das beschert der Insel als einziger unter den sieben <strong>Hochseeklima</strong>. Doch sie ist dadurch auch exponierter als die übrigen Inseln. </p><h2>Die beliebte Ferieninsel ist in Bewegung<br></h2><p>Einen vorgelagerten Riffbogen, der die Insel zusätzlich schützen könnte, gibt es nicht. Auch die <strong>Strömungen</strong> im Bereich der Außenems beeinflussen die <strong>Sandbewegungen</strong> rund um Borkum.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/kraftemessen-zwischen-wind-wasser-und-sand-wie-kustenerosion-diese-beliebte-ferieninsel-verwandelt-1790065452956.jpeg" data-image="dznid3qc9ohf" alt="Borkum Strand" title="Borkum Strand"><figcaption>Traumstrand und Hochseeklima: Borkum ist eines der beliebtesten Ziele an der Nordsee. Foto: Adobe Stock</figcaption></figure><p>Hinzu kommt der <strong>Wind</strong>: Häufig kommt er aus <strong>westlichen Richtungen</strong> und kann Sand an der Westseite abtragen und weiter östlich aufschichten. </p><p>Besonders betroffen ist der sogenannte <strong>Westkörper </strong>der Insel. Die Küstenlinie bleibt so nicht statisch, sondern verändert sich fortlaufend.</p><p>Wie stark sich die Form Borkums über die vergangenen Jahrzehnte verändert hat, lässt sich anhand von Satellitenbildern nachvollziehen. Auf Aufnahmen aus den 1990er-Jahren ist an der <strong>Westseite</strong> noch eine deutlich ausgeprägte, <strong>spitz zulaufende Landform</strong> zu erkennen. </p><h3>Der Strand im Norden wird kleiner</h3><p>In den folgenden Jahrzehnten verschwand diese zunehmend. Auf neueren Bildern ist die Ausbuchtung kaum noch vorhanden; zugleich hat sich die <strong>Fläche des Nordstrands</strong> verringert.</p><p>Was heute nach <strong>dauerhaftem Verlust </strong>aussieht, muss allerdings nicht das endgültige Schicksal dieses Küstenabschnitts sein. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="788148" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/nordsee-ziele-fur-spatsommer-und-herbst-5-kleine-kustenstadte-die-sich-besonders-lohnen.html" title="Nordsee-Ziele für Spätsommer und Herbst: 5 kleine Küstenstädte, die sich besonders lohnen">Nordsee-Ziele für Spätsommer und Herbst: 5 kleine Küstenstädte, die sich besonders lohnen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/nordsee-ziele-fur-spatsommer-und-herbst-5-kleine-kustenstadte-die-sich-besonders-lohnen.html" title="Nordsee-Ziele für Spätsommer und Herbst: 5 kleine Küstenstädte, die sich besonders lohnen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/nordsee-ziele-fur-spatsommer-und-herbst-5-kleine-kustenstadte-die-sich-besonders-lohnen-1789111914987_320.jpg" alt="Nordsee-Ziele für Spätsommer und Herbst: 5 kleine Küstenstädte, die sich besonders lohnen"></a></article></aside><p>Sand wird an der Nordsee nicht einfach nur abgetragen, sondern ständig umgelagert. Wo sich Strände verkleinern, können an anderer Stelle <strong>neue Sandflächen</strong> entstehen. </p><h2>Badeleben künftig eher am Südstrand?</h2><p>Deshalb lässt sich auch nicht zuverlässig vorhersagen, wie sich Borkums Strände langfristig entwickeln werden. Nach Angaben der Nordseeheilbad Borkum GmbH ist sogar denkbar, dass sich der Schwerpunkt des Badebetriebs künftig stärker zum <strong>Südstrand</strong> verlagert.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="770322" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/mehr-als-nur-frische-luft-und-strandnahe-funf-tipps-fur-trips-an-die-deutsche-nordseekuste.html" title="Mehr als nur frische Luft und Strandnähe: Fünf Tipps für Trips an die deutsche Nordseeküste">Mehr als nur frische Luft und Strandnähe: Fünf Tipps für Trips an die deutsche Nordseeküste</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/mehr-als-nur-frische-luft-und-strandnahe-funf-tipps-fur-trips-an-die-deutsche-nordseekuste.html" title="Mehr als nur frische Luft und Strandnähe: Fünf Tipps für Trips an die deutsche Nordseeküste"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/nicht-nur-frische-luft-und-strandlage-das-bieten-die-schonsten-deutschen-stadte-an-der-nordsee-1779542839141_320.jpeg" alt="Mehr als nur frische Luft und Strandnähe: Fünf Tipps für Trips an die deutsche Nordseeküste"></a></article></aside><p>Für Borkum ist der Umgang mit solchen Veränderungen nichts Neues. Bereits seit den 1920er-Jahren werden <strong>Maßnahmen gegen den Küstenabtrag</strong> ergriffen. Der Hauptbadestrand auf Höhe der Bismarckstraße wurde beispielsweise verstärkt, um ihn vor weiterem Sandverlust zu schützen.</p><h3>Die Nordsee bleibt ein aktiver Gestaltungsfaktor</h3><p>Die Insel wird sich auch künftig mit der Nordsee arrangieren müssen. Ihre Küstenlinie ist kein unveränderliches Landschaftsbild, sondern das Ergebnis eines <strong>ständigen Kräftespiels</strong> aus Wind, Wasser und Sand.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Steffen%20Koller" data-year="2026" data-title="%22Spielball%20der%20Nordsee%22%3A%20Borkum%20verliert%20seinen%20Sand" data-url="https%3A%2F%2Fbremen.t-online.de%2Fregion%2Fbremen%2Fid_100275198%2Fnordseeinsel-borkum-verliert-straende-bilder-zeigen-ausmass-bremen-reise.html">Steffen Koller. (2026). <a href="https://bremen.t-online.de/region/bremen/id_100275198/nordseeinsel-borkum-verliert-straende-bilder-zeigen-ausmass-bremen-reise.html" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">"Spielball der Nordsee": Borkum verliert seinen Sand</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/kraftemessen-zwischen-wind-wasser-und-sand-wie-kustenerosion-diese-insel-verwandelt.html</guid><dc:creator><![CDATA[Stefanie Bisping]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Jetzt beginnt der Herbst – aber warum sind Tag und Nacht nicht gleich lang?]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/jetzt-beginnt-der-herbst-aber-warum-sind-tag-und-nacht-nicht-gleich-lang.html</link><pubDate>Wed, 23 Sep 2026 08:53:19 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p><strong>Willkommen im Herbst 2026!</strong> Am 23. September beginnt der astronomische Herbst. Meteorologisch hat die Jahreszeit aber bereits am 1. September begonnen. Doch warum gibt es überhaupt zwei Termine?</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/jetzt-beginnt-der-herbst-aber-warum-sind-tag-und-nacht-nicht-gleich-lang-1790146763045.jpg" data-image="br3jlezw4t70" alt="Herbst Herbstanfang Sonne Blätter" title="Herbst Herbstanfang Sonne Blätter"><figcaption>Willkommen im astronomischen Herbst! Dieser beginnt heute am 23. September 2026. Doch warum hat er bei den Meteorologen schon vor 23 Tagen begonnen?</figcaption></figure><p>Der Sommer ist vorbei: Am <strong>23. September beginnt auf der Nordhalbkugel der astronomische Herbst</strong>. Der Zeitpunkt ist nicht jedes Jahr exakt gleich, weil die Erde für einen Umlauf um die Sonne nicht genau 365 Tage benötigt.</p><p>Für Meteorologen ist der Herbst dagegen schon seit dem 1. September Realität. Das klingt zunächst widersprüchlich, hat aber einen einfachen Grund: Die beiden Definitionen verfolgen unterschiedliche Ziele.</p><h2>Warum beginnt der meteorologische Herbst schon am 1. September?</h2><p>Meteorologen teilen das Jahr in vier Jahreszeiten mit jeweils drei vollständigen Monaten ein. Der meteorologische Herbst umfasst deshalb immer September, Oktober und November.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="789993" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/fruher-wintereinbruch-vergessen-sie-s-modelle-sehen-warme-herbst-bis-in-den-november.html" title="'Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!' – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November">"Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!" – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/fruher-wintereinbruch-vergessen-sie-s-modelle-sehen-warme-herbst-bis-in-den-november.html" title="'Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!' – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/fruher-wintereinbruch-vergessen-sie-s-modelle-sehen-warme-herbst-bis-in-den-november-1790105732004_320.jpg" alt="'Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!' – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November"></a></article></aside><p>Das macht klimatologische Auswertungen einfacher. Temperatur, Niederschlag und Sonnenschein lassen sich dadurch für immer gleich lange Zeiträume vergleichen. <strong>Der meteorologische Herbst beginnt also nicht deshalb am 1. September, weil sich an diesem Tag das Wetter schlagartig verändert.</strong></p><p>Der astronomische Herbst orientiert sich dagegen an der Position der Erde zur Sonne.</p><h2>Was passiert beim astronomischen Herbstanfang?</h2><p>Am 23. September 2026 überquert die Sonne auf ihrer scheinbaren Jahresbahn den Himmelsäquator von Norden nach Süden. Dieser Zeitpunkt wird als <strong>Tagundnachtgleiche oder Äquinoktium</strong> bezeichnet.</p><p>Die Erdachse ist dabei weder zur Sonne hin noch von ihr weg geneigt. Beide Erdhalbkugeln erhalten dadurch grundsätzlich ähnlich viel Sonnenlicht.</p><p>Deshalb spricht man häufig von der „Tag-und-Nacht-Gleiche“. Ganz exakt stimmt das allerdings nicht.</p><h2>Warum sind Tag und Nacht nicht genau zwölf Stunden lang?</h2><p>Der Name Äquinoktium stammt aus dem Lateinischen und bedeutet sinngemäß „gleiche Nacht“. Trotzdem sind Tag und Nacht am 23. September in Deutschland nicht exakt zwölf Stunden lang.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/jetzt-beginnt-der-herbst-aber-warum-sind-tag-und-nacht-nicht-gleich-lang-1790146976734.jpg" data-image="ae6m7684sp3w" alt="Tag und Nacht" title="Tag und Nacht"><figcaption>Tag und Nacht - Ein Wechselspiel, welches durch die Rotation der Erde um ihre eigene Achse entsteht</figcaption></figure><p>Ein Grund liegt in der <strong>atmosphärischen Lichtbrechung</strong>. Die Atmosphäre lenkt das Sonnenlicht leicht ab. Dadurch können wir die Sonne bereits sehen, obwohl sie geometrisch noch knapp unter dem Horizont steht.</p><p>Hinzu kommt, dass Sonnenaufgang und Sonnenuntergang nicht anhand des Mittelpunktes der Sonnenscheibe definiert werden. Entscheidend ist, wann der obere Rand der Sonne den Horizont erreicht.</p><p><strong>Dadurch ist der lichte Teil des Tages rund um die Tagundnachtgleiche an den meisten Orten etwas länger als zwölf Stunden.</strong> Der tatsächlich exakt zwölf Stunden lange Tag fällt deshalb je nach geografischer Breite auf einen anderen Zeitpunkt.</p><h2>Zwei Herbstanfänge – und trotzdem derselbe Herbst</h2><p>Meteorologischer und astronomischer Herbst widersprechen sich also nicht. Sie beschreiben lediglich unterschiedliche Dinge.</p><p>Der meteorologische Herbst ist eine praktische Einteilung für Statistik und Klimatologie. Der astronomische Herbst bezeichnet dagegen einen konkreten Zeitpunkt, der sich aus der Stellung der Erde zur Sonne ergibt.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="789600" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/munchener-temperaturachterbahn-kommt-jetzt-der-hochsommer-im-herbst.html" title="Temperaturachterbahn zum Oktoberfest: Kommt jetzt der Hochsommer im Herbst?">Temperaturachterbahn zum Oktoberfest: Kommt jetzt der Hochsommer im Herbst?</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/munchener-temperaturachterbahn-kommt-jetzt-der-hochsommer-im-herbst.html" title="Temperaturachterbahn zum Oktoberfest: Kommt jetzt der Hochsommer im Herbst?"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/munchener-temperaturachterbahn-kommt-jetzt-der-hochsommer-im-herbst-1789913973561_320.jpg" alt="Temperaturachterbahn zum Oktoberfest: Kommt jetzt der Hochsommer im Herbst?"></a></article></aside><p>Und auch wenn der astronomische Herbst erst jetzt beginnt, bedeutet das nicht automatisch, dass es sofort überall herbstlich wird. <strong>Das Wetter folgt keinem Kalender.</strong> Spätsommerliche Wärme, Altweibersommer oder bereits kühle und nasse Tage sind Ende September gleichermaßen möglich.</p><p>Wie passend das ist, zeigt auch der Blick auf die aktuelle Wetterentwicklung: <strong>Während der Kalender jetzt auf Herbst steht, deuten die Wettermodelle bereits auf einen zunehmend spätsommerlichen Monatsausklang hin.</strong></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/jetzt-beginnt-der-herbst-aber-warum-sind-tag-und-nacht-nicht-gleich-lang.html</guid><dc:creator><![CDATA[Tobias Röser]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[2,2 Grad zu warm, erst 37 Liter Regen: Konferenzen wie „Nachhaltige Geldanlagen 26“ werden mit jedem Monat wichtiger]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/2-2-grad-zu-warm-erst-37-liter-regen-konferenzen-wie-nachhaltige-geldanlagen-26-werden-mit-jedem-monat-wichtiger.html</link><pubDate>Wed, 23 Sep 2026 08:51:55 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Der September fällt bislang deutlich zu warm und vergleichsweise trocken aus. Die bisherigen September-Wetter-Daten verleihen der heutigen Frankfurter Konferenz über nachhaltige Geldanlagen eine Aktualität, die weit über den Finanzsektor spürbar hinausreicht.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/2-2-grad-zu-warm-erst-37-liter-regen-konferenzen-wie-nachhaltige-geldanlagen-26-werden-mit-jedem-monat-wichtiger-1790145490441.png" data-image="wuktrt1sug6k" alt="Frankfurter Finanzmetropole, September , Konferenz Nachhaltige Geldanlagen 26" title="Frankfurter Finanzmetropole, September , Konferenz Nachhaltige Geldanlagen 26"><figcaption>Sonnige Aussichten über der Frankfurter Finanzmetropole – doch der deutlich zu warme September verleiht der heutigen Konferenz „Nachhaltige Geldanlagen 26“ eine besondere Dringlichkeit.</figcaption></figure><p>Während sich die Finanzbranche heute in Frankfurt zur Konferenz „Nachhaltige Geldanlagen 26“ trifft, liefert das Wetter einen bemerkenswerten Hintergrund. <strong>Der September 2026 erreichte in Deutschland bis zum 23. September eine vorläufige Mitteltemperatur von rund 16 Grad.</strong> Gegenüber der international gebräuchlichen Klimaperiode von 1991 bis 2020 ergibt sich damit eine Abweichung von etwa plus 2,2 Grad.</p><p>Auch beim Niederschlag fällt die bisherige Bilanz auf: <strong>Deutschlandweit kamen bis zum Morgen des 23. September im Mittel ungefähr 37 Liter Regen pro Quadratmeter zusammen.</strong> Zum Vergleich: In einem vollständigen September fallen langfristig durchschnittlich rund 62 Liter. Da der Monat noch nicht beendet ist, lässt sich daraus keine endgültige Niederschlagsbilanz ableiten. Der Zwischenstand zeigt jedoch, dass noch eine beträchtliche Menge fehlt.</p><h2>Ein einzelner Monat ist kein Beweis – die Reihe zählt</h2><p>Ein warmer und trockener September allein beweist noch keinen Klimawandel. Entscheidend ist die langfristige Entwicklung. <strong>Die deutsche Temperaturreihe reicht bis 1881 zurück und zeigt besonders in den vergangenen Jahrzehnten einen deutlichen Anstieg der Septembertemperaturen.</strong> Sehr/Zu warme Monate sind mittlerweile die Regel und bestimmen die Schlagazeilen.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="789854" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/wegen-el-nino-ruft-kalifornien-den-notstand-aus-doom-marketing-oder-klimarealitat-ist-europa-zu-fatalistisch.html" title="Wegen El Niño ruft Kalifornien den Notstand aus: Doom-Marketing oder Klimarealität – ist Europa zu fatalistisch?">Wegen El Niño ruft Kalifornien den Notstand aus: Doom-Marketing oder Klimarealität – ist Europa zu fatalistisch?</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/wegen-el-nino-ruft-kalifornien-den-notstand-aus-doom-marketing-oder-klimarealitat-ist-europa-zu-fatalistisch.html" title="Wegen El Niño ruft Kalifornien den Notstand aus: Doom-Marketing oder Klimarealität – ist Europa zu fatalistisch?"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wegen-el-nino-ruft-kalifornien-den-notstand-aus-doom-marketing-oder-klimarealitat-ist-europa-zu-fatalistisch-1790063047440_320.png" alt="Wegen El Niño ruft Kalifornien den Notstand aus: Doom-Marketing oder Klimarealität – ist Europa zu fatalistisch?"></a></article></aside><p>Beim Regen ist das Bild unruhiger. Auf äußerst nasse Septembermonate können ausgesprochen trockene folgen. <strong>Ein klarer, gleichmäßiger Trend ist dort schwerer zu erkennen. Gleichzeitig kann höhere Wärme die Verdunstung verstärken.</strong> Dann verlieren Böden und Pflanzen schneller Feuchtigkeit – selbst wenn die Niederschlagssumme auf den ersten Blick nicht außergewöhnlich niedrig erscheint.</p><h2>Frankfurt diskutiert über die Verantwortung des Kapitals</h2><p>Mitten in dieses hochaktuelle Spannungsfeld fällt die heutige Jahreskonferenz an der Frankfurt School of Finance & Management. Mehr als 25 Fachleute und über 150 Teilnehmende beschäftigen sich in mehr als 15 Veranstaltungen mit der Frage, wie Kapital gezielter für den ökologischen und wirtschaftlichen Umbau eingesetzt werden kann.</p><p><strong>Nachhaltige Geldanlagen können Investitionen in erneuerbare Energien, energiesparende Gebäude, klimaverträgliche Industrieprozesse und widerstandsfähige Infrastruktur ermöglichen.</strong> Sie ersetzen allerdings weder wirksame Klimapolitik noch verbindliche Regeln. Ohne ausreichend Kapital lassen sich viele notwendige Projekte jedoch kaum verwirklichen.</p><p>Dabei kommt es auf überprüfbare Kriterien an.<strong> Nicht jedes Finanzprodukt mit grünem Etikett bewirkt automatisch eine messbare Veränderung.</strong> Transparenz, nachvollziehbare Klimaziele und ein kritischer Blick auf mögliche Täuschungen bleiben deshalb unverzichtbar.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/2-2-grad-zu-warm-erst-37-liter-regen-konferenzen-wie-nachhaltige-geldanlagen-26-werden-mit-jedem-monat-wichtiger-1790145702574.png" data-image="tzsjuob7vp0o" alt="Bulle gegen Bär, Rendite, Frankfurt, Kapital, Gewinne, klimafreundlich, Wirtschaft" title="Bulle gegen Bär, Rendite, Frankfurt, Kapital, Gewinne, klimafreundlich, Wirtschaft"><figcaption>Bulle gegen Bär, Rendite gegen Risiko: In Frankfurt geht es heute darum, ob Kapital künftig nicht nur Gewinne erzielt, sondern auch den klimafreundlichen Umbau der Wirtschaft finanziert.</figcaption></figure><h2>Die Temperaturinflation geht weiter: die 30-Grad-Marke rückt wieder näher</h2><p>Nach einer vorübergehend wechselhaften und windigen Wetterphase steigt der Luftdruck erneut. Zum Wochenende gelangt ungewöhnlich warme subtropische Luft nach Deutschland. Häufig werden 20 bis 25 Grad erreicht, <strong>im Südwesten sind anschließend sogar Werte zwischen 25 und 30 Grad</strong> möglich.</p><p>Der September könnte damit so enden, wie er bislang verlaufen ist:<strong> deutlich zu warm und regional viel zu trocken. </strong>Die Wetterdaten treffen keine Anlageentscheidung. Sie zeigen aber, warum die Diskussion über eine nachhaltigere Kapital- und Finanzwirtschaft mit jedem außergewöhnlichen Monat dringlicher wird.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Frankfurt%20School%20Forum" data-year="23.%20September%202026" data-title="19.%20Jahreskonferenz%20Nachhaltige%20Geldanlagen%2026" data-url="https%3A%2F%2Fforum.frankfurt-school.de%2Fkonferenzen%2Fnachhaltige-geldanlagen%2F">Frankfurt School Forum. (23. September 2026). <a href="https://forum.frankfurt-school.de/konferenzen/nachhaltige-geldanlagen/" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">19. Jahreskonferenz Nachhaltige Geldanlagen 26</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/2-2-grad-zu-warm-erst-37-liter-regen-konferenzen-wie-nachhaltige-geldanlagen-26-werden-mit-jedem-monat-wichtiger.html</guid><dc:creator><![CDATA[Kathy Schrey]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Hitzewelle Ende September! „Der Extremsommer 2026 hat noch nicht fertig" – bis 32 Grad im Südwesten]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/hitzewelle-ende-september-der-extremsommer-2026-hat-noch-nicht-fertig-bis-32-grad-im-sudwesten.html</link><pubDate>Wed, 23 Sep 2026 06:56:18 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Wer dachte, der Sommer sei vorbei, irrt gewaltig! Ab Samstag drohen im Südwesten drei Hitzetage in Folge, am Sonntag sogar bis 32 Grad. Eine echte Hitzewelle Ende September!</p><figure id="first-video" class="video-dailymotion"><div id="player-xbbszbe"><img src="https://services.meteored.com/img/video/preview/dailymotion-xbbszbe.jpg" id="xbbszbe"><span class="boton-video"><svg width="48" height="48" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 48 48"><circle cx="24" cy="24" r="24" style="fill:#fff"/><path d="m20.5 15.2 10.8 7.2c1.1.7 1.2 2.2.2 3l-11 7.3c-1.2.7-2.7-.2-2.7-1.6V16.8c0-1.4 1.5-2.3 2.7-1.6z" style="fill-rule:evenodd;clip-rule:evenodd;fill:#0074ad"/></svg></span></div></figure><p>Die Jacken hängen schon an der Garderobe, im Supermarkt stapeln sich Lebkuchen und Spekulatius. Doch das Wetter spielt da einfach nicht mit! Der <strong>Sommer 2026</strong> holt noch einmal zum großen Schlag aus und schickt uns ausgerechnet Ende September eine <strong>waschechte Hitzewelle</strong>.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Vor allem der <strong>Südwesten Deutschlands</strong> muss sich auf Temperaturen einstellen, die man sonst eher aus dem Hochsommer kennt. Ab Samstag gehen dort jeden Tag die <strong>30 Grad</strong> und mehr, am Sonntag sind sogar bis zu <strong>32 Grad</strong> drin. Der Extremsommer 2026 hat noch nicht fertig!</p><h2>Sturmtief bei Island pumpt heiße Luft nach Deutschland</h2><p>Hinter dem Wärme-Comeback steckt eine ganz besondere Wetterlage. Draußen auf dem Atlantik dreht sich ein <strong>kräftiges Sturmtief bei Island</strong>, das extrem tiefen Luftdruck hat. Auf seiner Vorderseite baut sich über <strong>Mitteleuropa</strong> ein mächtiger <strong>Hochdruckkeil</strong> auf, und genau diese Kombination ist der Motor der Hitze.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/hitzewelle-ende-september-der-extremsommer-2026-hat-noch-nicht-fertig-bis-32-grad-im-sudwesten-1790146324177.jpg" data-image="ufdzkhj2onbp" alt="wetter, hitzewelle, deutschland" title="wetter, hitzewelle, deutschland"><figcaption>Das Wochenende wird deutlich "zu warm" ausfallen in Deutschland. Das zeigt die Wetterkarte mit den Temperaturanomalien. </figcaption></figure><p>Zwischen Tief und Hoch entsteht eine stramme <strong>Südwestströmung</strong>. Die schaufelt eine für die Jahreszeit <strong>ungewöhnlich warme Luftmasse</strong> aus Südwesteuropa direkt zu uns.Das Tief bei Island wirkt wie eine riesige Pumpe, die uns die Wärme aus dem Süden nach Deutschland schiebt. Dazu gibt es unter dem Hoch viel <strong>Sonnenschein</strong>.</p><h4>Oberrhein wird zum Hitze-Hotspot</h4><p>Am heißesten wird es wie so oft am <strong>Oberrhein</strong>. Rund um <strong>Freiburg, Karlsruhe und Mannheim</strong> sind die 30 Grad am Wochenende praktisch gesetzt. Aber auch in der <strong>Pfalz</strong>, in <strong>Rheinhessen</strong> und im Saarland wird es richtig sommerlich, hier klettern die Werte ebenfalls bis an die 30-Grad-Marke heran.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="789993" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/fruher-wintereinbruch-vergessen-sie-s-modelle-sehen-warme-herbst-bis-in-den-november.html" title="'Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!' – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November">"Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!" – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/fruher-wintereinbruch-vergessen-sie-s-modelle-sehen-warme-herbst-bis-in-den-november.html" title="'Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!' – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/fruher-wintereinbruch-vergessen-sie-s-modelle-sehen-warme-herbst-bis-in-den-november-1790105732004_320.jpg" alt="'Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!' – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November"></a></article></aside><p>Weiter nördlich und östlich bleibt es zwar etwas gemäßigter, aber auch dort kann sich das Wetter sehen lassen. Viele Regionen bekommen noch einmal <strong>Biergarten-Wetter</strong> vom Feinsten. Den Spitzenwert erwartet der Experte am <strong>Sonntag</strong>, dann sind im Südwesten örtlich bis zu <strong>32 Grad</strong> möglich.</p><h4>Hitzewelle? Ja, fachlich ganz klar!</h4><p>Manch einer mag jetzt die Stirn runzeln: Eine Hitzewelle im Herbst, gibt es das überhaupt? Die Antwort ist eindeutig. Von einer <strong>Hitzewelle</strong> spricht man in der Meteorologie, wenn an mindestens <strong>drei Tagen in Folge 30 Grad</strong> oder mehr gemessen werden.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/hitzewelle-ende-september-der-extremsommer-2026-hat-noch-nicht-fertig-bis-32-grad-im-sudwesten-1790146449604.jpg" data-image="x0xdvnchc9c4" alt="dürre, wetter, deutschland" title="dürre, wetter, deutschland"><figcaption>Kaum Regen in Deutschland - bis Montag bleibt es in den meisten Landesteilen trocken. </figcaption></figure><p>Genau das wird im Südwesten am <strong>Samstag, Sonntag und Montag</strong> passieren. „Damit ist das Kriterium für eine Hitzewelle <strong>ganz klar erfüllt</strong>. Das ist fachlich sauber definiert, da gibt es kein Wenn und Aber und auch nichts zu lamentieren", stellt Jung klar. Für die letzten Septembertage ist das absolut <strong>außergewöhnlich</strong>.</p><h4>Warum 30 Grad Ende September so besonders sind</h4><p>Normalerweise liegen die Höchstwerte Ende September im Südwesten eher bei <strong>gemütlichen 18 bis 20 Grad</strong>. Die Sonne steht schon deutlich tiefer, die Tage sind spürbar kürzer als im Juli. Um da noch auf 30 Grad zu kommen, braucht es richtig <strong>heiße Luft von oben</strong>, und genau die kommt jetzt.</p><p>Typisch für die Jahreszeit sind trotzdem die <strong>frischen Morgenstunden</strong>. In den langen Nächten kühlt es ordentlich ab, in Flusstälern kann sich zäher <strong>Nebel</strong> halten. Morgens noch Pulli, nachmittags T-Shirt und Sonnencreme, so wird das die nächsten Tage laufen.</p><h2>Der Extremsommer 2026 legt noch einmal nach</h2><p>Der <strong>Sommer 2026</strong> hat Deutschland schon mit mehreren Hitzewellen ordentlich eingeheizt. Dass jetzt noch eine obendrauf kommt, passt perfekt ins Bild eines echten <strong>Extremsommers</strong>. Wer das Wochenende draußen verbringt, sollte trotz Herbstkalender an <strong>Sonnenschutz</strong> und genug <strong>Trinken</strong> denken.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="789718" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/alpen-wanderwetter-herbst-hoehentief-sommer-comeback.html" title="Alpen: Das (fast) perfekte Wanderwetter zum Start in den Herbst - Höhentief am Donnerstag, dann 'Sommer-Comeback'?">Alpen: Das (fast) perfekte Wanderwetter zum Start in den Herbst - Höhentief am Donnerstag, dann "Sommer-Comeback"?</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/alpen-wanderwetter-herbst-hoehentief-sommer-comeback.html" title="Alpen: Das (fast) perfekte Wanderwetter zum Start in den Herbst - Höhentief am Donnerstag, dann 'Sommer-Comeback'?"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/alpen-wanderwetter-herbst-hoehentief-sommer-comeback-1789985915811_320.jpeg" alt="Alpen: Das (fast) perfekte Wanderwetter zum Start in den Herbst - Höhentief am Donnerstag, dann 'Sommer-Comeback'?"></a></article></aside><p>Wie lange die Hitze über den Montag hinaus bleibt, ist noch nicht in Stein gemeißelt. Genießen Sie diese Tage, sie sind ein echtes <strong>Geschenk zum Saisonende. </strong>Denn eines ist sicher: Irgendwann holt sich der Herbst sein Recht zurück, aber eben noch nicht an diesem Wochenende!</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/hitzewelle-ende-september-der-extremsommer-2026-hat-noch-nicht-fertig-bis-32-grad-im-sudwesten.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Der Klimawandel beeinflusste die Säugetierwelt schon vor 66 bis 23 Millionen Jahren]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/der-klimawandel-beeinflusste-die-saugetierwelt-schon-vor-66-bis-23-millionen-jahren.html</link><pubDate>Wed, 23 Sep 2026 06:30:41 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Eine neue Studie zeichnet für Zentralasien drei markante Wendepunkte der Säugetierevolution nach. Die belegen, dass globale Klimaschwankungen und regionale Umweltveränderungen schon vor Millionen Jahren mit dem Wandel von Tiergemeinschaften verbunden waren.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/der-klimawandel-beeinflusste-die-saugetierwelt-schon-vor-66-bis-23-millionen-jahren-1790100047337.png" alt="Anhand von Fossilien und Klimasimulationen wurde untersucht, wie das Klima die Säugetiervielfalt Zentralasiens vor etwa 66 bis 23 Millionen Jahren veränderte." title="Anhand von Fossilien und Klimasimulationen wurde untersucht, wie das Klima die Säugetiervielfalt Zentralasiens vor etwa 66 bis 23 Millionen Jahren veränderte."><figcaption>Anhand von Fossilien und Klimasimulationen wurde untersucht, wie das Klima die Säugetiervielfalt Zentralasiens vor etwa 66 bis 23 Millionen Jahren veränderte. Bild: KI-generiert</figcaption></figure><p>Untersucht wurde das <strong>Paläogen</strong>, die Zeit zwischen dem Massenaussterben der Dinosaurier vor rund 66 Millionen Jahren und etwa 23 Millionen Jahren vor heute. In dieser Epoche entwickelten sich Säugetiere zu den dominierenden Landwirbeltieren.</p><p>„Wir haben anhand von Fossilfunden in der Mongolei und China die taxonomische Vielfalt und Zusammensetzung von Säugetiergemeinschaften und die Entwicklung der Körpermasse der Tiere im Laufe der Zeit rekonstruiert“, erklärt Studienleiterin Dr. Gemma Louise Benevento, Forscherin am Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig und der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Beneventos Forschungsteam entdeckte dabei drei Umbrüche, die mit Klimaveränderungen zusammenfielen.</p><h2>Drei Klimaepisoden, drei Umbrüche</h2><p>Der erste Umbruch fällt in das Paläozän-Eozän-Temperaturmaximum <strong>vor etwa 56 Millionen Jahren</strong>. Innerhalb von etwa 100.000 Jahren stieg die globale Temperatur um fünf bis zehn Grad Celsius an. Das sich allmählich begrünende Land – eine zuvor trockene Binnenlandschaft – ließ die Säugetiervielfalt stark ansteigen: Sie verdreifachte sich.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/der-klimawandel-beeinflusste-die-saugetierwelt-schon-vor-66-bis-23-millionen-jahren-1790100067267.png" alt="Das Xining-Becken liegt im Untersuchungsgebiet." title="Das Xining-Becken liegt im Untersuchungsgebiet."><figcaption>Das Xining-Becken liegt im Untersuchungsgebiet. Bild: Benevento et al., 2026 </figcaption></figure><p>Der zweite Einschnitt folgte am Übergang vom Eozän zum Oligozän <strong>vor etwa 33,9 Millionen Jahren</strong>. Eine langfristige Abkühlung und Austrocknung leitete den Wandel von einer warmen „Treibhauswelt“ zu einer kühleren „Eishauswelt“ mit polaren Eiskappen ein. In Zentralasien sank dabei die Artenvielfalt, die Körpergröße der Säugetiere nahm ab und ihre Gemeinschaften veränderten sich stark.</p><p>Zwischen den globalen Ereignissen entdeckten die Forschenden jedoch einen weiteren Wendepunkt: Bereits <strong>vor etwa 40 Millionen Jahren</strong> wurde Zentral-Ostasien trockener. Darauf hatten bereits geologische und ökologische Spuren hingedeutet, etwa durch Verwitterung und Pollen. </p><p>„Für diesen Zeitraum wurde eine Zunahme von Pollenarten festgestellt, die für Wüstenlandschaften typisch sind“, erklärt Benevento. Klimasimulationen bestätigten nun die regionale Austrocknung, die demnach rund sechs Millionen Jahre früher einsetzte als bisher angenommen.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/der-klimawandel-beeinflusste-die-saugetierwelt-schon-vor-66-bis-23-millionen-jahren-1790100056341.jpg" alt="Wie Spuren von Pollen und Verwitterung zeigen, muss es im Xining-Becken während des mittleren Eozäns eine regionale Trockenphase gegeben haben – die sich wiederum auf die Säugetierwelt auswirkte." title="Wie Spuren von Pollen und Verwitterung zeigen, muss es im Xining-Becken während des mittleren Eozäns eine regionale Trockenphase gegeben haben – die sich wiederum auf die Säugetierwelt auswirkte."><figcaption>Wie Spuren von Pollen und Verwitterung zeigen, muss es im Xining-Becken während des mittleren Eozäns eine regionale Trockenphase gegeben haben – die sich wiederum auf die Säugetierwelt auswirkte. Bild: Benevento et al., 2026</figcaption></figure><p>Für die Säugetiergemeinschaften erwies sich die regionale Entwicklung als ähnlich folgenreich wie die großen globalen Klimasignale. </p><h2>Vergangenheit – und Gegenwart?</h2><p>Als mögliche Ursache nennen die Forschenden <strong>veränderte Luftströmungen</strong> infolge des Rückzugs des Paratethys-Meeres und der Hebung des Tibetischen Plateaus. Beides könnte den Wassertransport in der Atmosphäre verändert und zur Austrocknung Zentralasiens geführt haben.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="783112" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/warum-gab-es-keine-winzigen-dinosaurier-saugetiere-konnten-die-antwort-darauf-liefern.html" title="Warum gab es keine winzigen Dinosaurier? Säugetiere könnten die Antwort darauf liefern">Warum gab es keine winzigen Dinosaurier? Säugetiere könnten die Antwort darauf liefern</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/warum-gab-es-keine-winzigen-dinosaurier-saugetiere-konnten-die-antwort-darauf-liefern.html" title="Warum gab es keine winzigen Dinosaurier? Säugetiere könnten die Antwort darauf liefern"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/why-were-there-no-tiny-dinosaurs-mammals-may-hold-the-answer-1786286194815_320.jpg" alt="Warum gab es keine winzigen Dinosaurier? Säugetiere könnten die Antwort darauf liefern"></a></article></aside><p>Bemerkenswert sei, „dass diese regionalen Austrocknungsphase offenbar einen ähnlich starken Einfluss auf die Säugetiergemeinschaften hatte wie die ‚großen‘ globalen Klimaereignisse“, so Benevento. Für die Gegenwart bedeute das, dass Klimafolgen nicht allein anhand globaler Temperaturwerte verstanden werden können.</p><p> Die Studie verweist deshalb auf <strong>regionale Faktoren</strong> wie Wasserverfügbarkeit, atmosphärischer Feuchtigkeitstransport und sich verschiebende Lebensräume. Veränderungen dieser Art können bestimmen, welche Arten in einer Region überdauern und wie sich Tiergemeinschaften zusammensetzen. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="688466" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/der-alteste-vorfahre-der-saugetiere-sah-aus-wie-ein-hund-hatte-aber-saebelzahne.html" title="Der älteste Vorfahre der Säugetiere sah aus wie ein Hund, hatte aber Säbelzähne">Der älteste Vorfahre der Säugetiere sah aus wie ein Hund, hatte aber Säbelzähne</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/der-alteste-vorfahre-der-saugetiere-sah-aus-wie-ein-hund-hatte-aber-saebelzahne.html" title="Der älteste Vorfahre der Säugetiere sah aus wie ein Hund, hatte aber Säbelzähne"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/oldest-ancestor-of-mammals-looked-like-a-dog-but-with-sabre-teeth-1734516664211_320.jpg" alt="Der älteste Vorfahre der Säugetiere sah aus wie ein Hund, hatte aber Säbelzähne"></a></article></aside><p>Der Blick in die Vergangenheit zeigt damit, dass sich der Klimawandel biologisch nicht überall gleich auswirkt – und dass auch die regionale Umwelt über die künftige Biodiversität entscheidet.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Benevento%2C%20G.%20L.%2C%20Meijer%2C%20N.%2C%20Brugger%2C%20J.%2C%20et%20al" data-year="2026" data-title="Global%20and%20regional%20climate%20change%20impacted%20Paleogene%20mammal%20faunas%20in%20Central%20Asia.%20Nature%20Communications" data-url="https%3A%2F%2Fdoi.org%2F10.1038%2Fs41467-026-77374-7">Benevento, G. L., Meijer, N., Brugger, J., et al. (2026). <a href="https://doi.org/10.1038/s41467-026-77374-7" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Global and regional climate change impacted Paleogene mammal faunas in Central Asia. Nature Communications</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/der-klimawandel-beeinflusste-die-saugetierwelt-schon-vor-66-bis-23-millionen-jahren.html</guid><dc:creator><![CDATA[Lisa Seyde]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Chinesische Forscher entdecken möglichen Quantenzustand in lebenden Zellen: Was heißt das für die Energiegewinnung?]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/chinesische-forscher-entdecken-moglichen-quantenzustand-in-lebenden-zellen-was-hei-t-das-fur-die-energiegewinnung.html</link><pubDate>Wed, 23 Sep 2026 06:30:18 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Chinesische Wissenschaftler haben in lebenden Zellen ein rätselhaftes Signal entdeckt, das mit einem möglichen Quantenzustand der Mitochondrien zusammenhängen könnte. Die kleinen Zellorganellen stellen nämlich Energie für Zellvorgänge bereit – und womöglich spielen sich in ihrem Inneren Vorgänge ab, an denen Materie und Licht beteiligt sind. </p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/chinesische-forscher-entdecken-moglichen-quantenzustand-in-lebenden-zellen-was-hei-t-das-fur-die-energiegewinnung-1790099195606.png" alt="Wissenschaftler haben eigenwillige Schwingungen der Mitochondrien gemessen – die womöglich mit der Energiebereitstellung zu tun haben." title="Wissenschaftler haben eigenwillige Schwingungen der Mitochondrien gemessen – die womöglich mit der Energiebereitstellung zu tun haben."><figcaption>Wissenschaftler haben eigenwillige Schwingungen der Mitochondrien gemessen – die womöglich mit der Energiebereitstellung zu tun haben. Bild: KI-generiert</figcaption></figure><p>Mitochondrien versorgen Zellen mit Energie, indem sie Nährstoffe in das energiereiche Molekül <strong>ATP</strong> (Adenosintriphosphat) umwandeln. Wie diese winzigen „Kraftwerke der Zelle“ ihre Vorgänge genau organisieren, konnte jedoch noch nicht vollständig geklärt werden.</p><p>Ein Forschungsteam um Bo Song von der University of Shanghai for Science and Technology hat nun menschliche Zellen und Gewebe aus Nieren, Leber, Herz und Skelettmuskeln von Mäusen untersucht – und dabei möglicherweise einen <strong>quantenphysikalischen Zusammenhang</strong> entdeckt.</p><h2>Ein Signal aus den Zellkraftwerken</h2><p>Die Wissenschaftler setzten bei der Untersuchung die sogenannte Fourier-Transform-Infrarotspektroskopie ein – mit der lassen sich charakteristische Schwingungen von Molekülen und Zellstrukturen bestimmen, womit man wiederum prüfen kann, wie sie <strong>auf verschiedene Frequenzen reagieren</strong>. Dabei stießen sie auf ein ungewöhnliches Signal bei 71 Terahertz – also 71 Billionen Schwingungen pro Sekunde.</p><p>Bemerkenswert war, dass das Signal sowohl in lebenden Zellen und Mausgewebe als auch in isolierten Mitochondrien auftrat. Wurden die Proben dagegen getrocknet und zermahlen, verschwand es. „Der <strong>mitochondriale Quantenzustand</strong> bietet eine gute Möglichkeit, die unbekannte Frequenz zu erklären“, sagt Song gegenüber<em> ScienceAlert</em>.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/chinesische-forscher-entdecken-moglichen-quantenzustand-in-lebenden-zellen-was-hei-t-das-fur-die-energiegewinnung-1790099208364.jpg" alt="Elektronenmikroskopische Aufnahme zweier Mitochondrien. Die genauen Vorgänge im Innern dieser Zellorganellen werden derzeit noch erforscht." title="Elektronenmikroskopische Aufnahme zweier Mitochondrien. Die genauen Vorgänge im Innern dieser Zellorganellen werden derzeit noch erforscht."><figcaption>Elektronenmikroskopische Aufnahme zweier Mitochondrien. Die genauen Vorgänge im Innern dieser Zellorganellen werden derzeit noch erforscht. Bild: Public Domain</figcaption></figure><p>Die Forscher vermuten, dass die Ursache in den gefalteten Innenmembranen der Mitochondrien, den sogenannten <strong>Cristae</strong>, zu suchen ist. Dort befinden sich nämlich Lipide mit CH2-Bindungen, die natürlicherweise bei etwa 87 Terahertz schwingen.</p><h2>Ein möglicher Quanteneffekt</h2><p>Das theoretische Modell beschreibt eine <strong>Kopplung</strong> <strong>zwischen Lichtteilchen und diesen</strong> <strong>kollektiven Molekülschwingungen</strong>. Dabei könnte ein sogenannter Polaritonen-Zustand entstehen, der Eigenschaften von Licht und Materie miteinander verbindet. Das Modell sagt voraus, dass sich die ursprüngliche 87-Terahertz-Schwingung in zwei Energieniveaus aufspaltet – bei etwa 71 und 103 Terahertz.</p><p>Die Forscher sehen darin eine mögliche Erklärung für ihr Messergebnis. Mitochondrien könnten aufgrund ihrer Größe und Struktur zudem wie winzige <strong>Resonanzräume</strong> wirken, in denen Licht kurzfristig eingeschlossen wird und eine solche Wechselwirkung ermöglicht.</p><p>Doch der Quantenzustand wurde nicht unmittelbar beobachtet, sondern nur aus dem gemessenen Signal und dem übereinstimmenden theoretischen Modell abgeleitet. Die Studie wurde als Preprint auf <em>bioRxiv</em> veröffentlicht.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/chinesische-forscher-entdecken-moglichen-quantenzustand-in-lebenden-zellen-was-hei-t-das-fur-die-energiegewinnung-1790099201975.png" alt="Mit Polaritonenzustand ist ein Zustand gemeint, bei dem Licht extrem stark mit Materie wechselwirkt. Womöglich spielt sich so etwas auch in Mitochondrien ab, sagen die Forschenden." title="Mit Polaritonenzustand ist ein Zustand gemeint, bei dem Licht extrem stark mit Materie wechselwirkt. Womöglich spielt sich so etwas auch in Mitochondrien ab, sagen die Forschenden."><figcaption>Mit Polaritonenzustand ist ein Zustand gemeint, bei dem Licht extrem stark mit Materie wechselwirkt. Womöglich spielt sich so etwas auch in Mitochondrien ab, sagen die Forschenden. Bild: KI-generiert</figcaption></figure><p>Anschließend untersuchte das Team, ob die vermutete Wechselwirkung die <strong>Energieproduktion</strong> tatsächlich beeinflussen könnte. Lebende Zellen wurden zehn Minuten lang schwachem mittleren Infrarotlicht ausgesetzt.</p><p>Bei 71 Terahertz stieg die ATP-Produktion um 10,3 Prozent, bei 87 Terahertz um 10,1 Prozent. Eine Kontrollfrequenz von 53,7 Terahertz zeigte dagegen keinen signifikanten Effekt. Das spricht dafür, dass nicht allein die Bestrahlung, sondern möglicherweise die gewählte Frequenz entscheidend war.</p><p>Die Forscher bringen den Effekt mit dem <strong>Citratzyklus</strong> in Verbindung, ein grundlegender Stoffwechselvorgang bei der ATP-Produktion. „Der mitochondriale Quantenzustand könnte die Effizienz der TCA-Zyklen erhöhen und dadurch die ATP-Produktion beeinflussen“, sagt Song.</p><h2>Noch kein Beweis</h2><p>Die Ergebnisse müssen jedoch mit Vorsicht interpretiert werden. Getestet wurde unter anderem nur eine kultivierte menschliche Zelllinie, und jede Versuchsgruppe umfasste acht Proben. Ob der vorgeschlagene Mechanismus auch in Organismen oder im menschlichen Körper eine Rolle spielt, bleibt offen.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="757961" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/was-man-zum-fruhstuck-essen-sollte-um-mehr-energie-zu-haben-5-von-experten-empfohlene-optionen.html" title="Was man zum Frühstück essen sollte, um mehr Energie zu haben: 5 von Experten empfohlene Optionen">Was man zum Frühstück essen sollte, um mehr Energie zu haben: 5 von Experten empfohlene Optionen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/was-man-zum-fruhstuck-essen-sollte-um-mehr-energie-zu-haben-5-von-experten-empfohlene-optionen.html" title="Was man zum Frühstück essen sollte, um mehr Energie zu haben: 5 von Experten empfohlene Optionen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/que-desayunar-para-tener-mas-energia-5-opciones-respaldadas-por-expertos-1772046438093_320.jpg" alt="Was man zum Frühstück essen sollte, um mehr Energie zu haben: 5 von Experten empfohlene Optionen"></a></article></aside><p> Auch andere Erklärungen für das 71-Terahertz-Signal müssen ausgeschlossen werden. Ebenso ist noch unklar, ob tatsächlich ein Energieaustausch zwischen Licht und Molekülschwingungen stattfindet.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="743607" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/das-team-aus-oxford-entdeckt-dass-der-eigentliche-energieverbrauch-von-quantenuhren-lediglich-in-deren-ablesen-besteht.html" title="Das Team aus Oxford entdeckt, dass der eigentliche Energieverbrauch von Quantenuhren lediglich in deren Ablesen besteht">Das Team aus Oxford entdeckt, dass der eigentliche Energieverbrauch von Quantenuhren lediglich in deren Ablesen besteht</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/das-team-aus-oxford-entdeckt-dass-der-eigentliche-energieverbrauch-von-quantenuhren-lediglich-in-deren-ablesen-besteht.html" title="Das Team aus Oxford entdeckt, dass der eigentliche Energieverbrauch von Quantenuhren lediglich in deren Ablesen besteht"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/quantum-timekeeping-has-a-hidden-energy-bill-and-it-s-not-where-you-d-think-1764606321667_320.jpg" alt="Das Team aus Oxford entdeckt, dass der eigentliche Energieverbrauch von Quantenuhren lediglich in deren Ablesen besteht"></a></article></aside><p>„Unsere wichtigste Einschränkung ist das Fehlen einer Dynamik des energiebezogenen Transfers durch 87-Terahertz-Licht“, sagt Song. Daher müssen noch unabhängige Experimente und direkte Messungen des Quantenzustands durchgeführt werden. </p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Yang%2C%20Y.%2C%20Gu%2C%20Z.%2C%20%26%20Song%2C%20B." data-year="2026" data-title="A%20quantum%20state%20of%20mitochondria%20in%20the%20living%20cell.%20bioRxiv" data-url="https%3A%2F%2Fdoi.org%2F10.64898%2F2026.09.10.750628">Yang, Y., Gu, Z., & Song, B.. (2026). <a href="https://doi.org/10.64898/2026.09.10.750628" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">A quantum state of mitochondria in the living cell. bioRxiv</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/chinesische-forscher-entdecken-moglichen-quantenzustand-in-lebenden-zellen-was-hei-t-das-fur-die-energiegewinnung.html</guid><dc:creator><![CDATA[Lisa Seyde]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Überraschender Fund: Nofretets Grab macht wieder Schlagzeilen]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/ueberraschender-fund-nofretets-grab-macht-wieder-schlagzeilen.html</link><pubDate>Wed, 23 Sep 2026 06:29:45 +0000</pubDate><category>Aktuell</category><description><![CDATA[<p> Mehr als 1200 Messungen im Umfeld von Tutanchamuns Grab haben Hinweise auf bislang unbekannte Strukturen geliefert. Und die könnten auch etwas mit Nofretete zu tun haben.</p><figure id="first-image"><a href="Um die ägyptische Königin Nofretete ranken sich noch immer viele Geheimnisse (Foto: Adobe Stock)"><img src="https://services.meteored.com/img/article/ueberraschender-fund-nofretets-grab-macht-wieder-schlagzeilen-1790059714144.jpeg" alt="Um die ägyptische Königin Nofretete ranken sich noch immer viele Geheimnisse (Foto: Adobe Stock)" title="Um die ägyptische Königin Nofretete ranken sich noch immer viele Geheimnisse (Foto: Adobe Stock)"></a><figcaption>Um die ägyptische Königin Nofretete ranken sich noch immer viele Geheimnisse (Foto: Adobe Stock)</figcaption></figure><p>Tutanchamuns Grab im Tal der Könige gehört zu den bekanntesten archäologischen Fundstätten der Welt. Nun liefern<strong> neue geophysikalische Untersuchungen</strong> Hinweise auf mögliche Strukturen rund um die <strong>Grabstätte KV62</strong>. Die Ergebnisse sind interessant, lassen sich bislang aber nicht eindeutig interpretieren.</p><p>Wie das Wissenschaftsportal "GreWi.de" laut der "Bild"-Zeitung zuerst berichtete, haben Forscher die Umgebung des Grabes erneut <strong>mit verschiedenen Messverfahren untersucht.</strong> Zum Einsatz kamen unter anderem <strong>Bodenradar und Mikrogravimetrie</strong>. Bei der Mikrogravimetrie werden<strong> winzige Unterschiede im Schwerefeld der Erde erfasst</strong>. Solche Abweichungen können auf Unterschiede in der Dichte des Untergrunds hinweisen.</p><p><strong>Besonders auffällig ist ein möglicher, etwa zwei Meter breiter Gang, der von Tutanchamuns Grabkammer wegzuführen scheint.</strong> Der Geophysiker und Bauingenieur George Ballard vermutet, dass dieser Bereich mit Geröll gefüllt sein könnte.</p><p>Das ist wichtig, <strong>weil frühere Untersuchungen möglicherweise gezielt nach einem größeren, leeren Hohlraum gesucht hatten. </strong>Ein mit Geröll verfüllter Gang wäre mit solchen Methoden möglicherweise schwerer zu erkennen. Ballard erklärte gegenüber "Nature", die Daten deuteten auf Strukturen hin, deren Achsen auffällig parallel zur Nordwand verlaufen.</p><h2>1200 Messungen – aber noch kein Beweis</h2><p>Für die Mikrogravimetrie wurden laut "Nature" mehr als 1200 Messungen auf rund 35 Quadratmetern vorgenommen. Dabei zeigten sich mehrere <strong>rechtwinklige Strukturen mit vergleichsweise geringer Dichte</strong>.</p><p>Besonders interessant ist eine davon: "Anomalie 7". Die Messdaten weisen dort auf einen möglichen hohlen Bereich hin. Darin zeichnet sich wiederum ein nahezu quadratisches Objekt mit höherer Dichte ab.</p><p><strong>Ballard hält es für möglich, dass sich dort eine Kammer mit Grabbeigaben befinden könnte. </strong>Mehr lässt sich aus den Daten derzeit jedoch nicht sicher ableiten. Der Forscher betont selbst, dass die Messungen <strong>"an den Grenzen der Nachweisbarkeit" liegen.</strong></p><figure><a href="Die Pyramiden in Ägypten bergen viele Geheimnisse"><img src="https://services.meteored.com/img/article/ueberraschender-fund-nofretets-grab-macht-wieder-schlagzeilen-1790090852322.jpeg" data-image="l3gz8f5ntnwd" alt="Die Pyramiden in Ägypten bergen viele Geheimnisse" title="Die Pyramiden in Ägypten bergen viele Geheimnisse"></a><figcaption>Die Pyramiden in Ägypten bergen viele Geheimnisse</figcaption></figure><p> Auch andere Fachleute bewerten die Ergebnisse entsprechend vorsichtig. <strong>Christopher Gaffney von der University of Bradford</strong> bezeichnete die Befunde gegenüber "Nature" als "faszinierend", <strong>betonte aber, dass die Daten noch keine eindeutigen Schlussfolgerungen zuließen.</strong></p><p>Der <strong>Geophysiker Peter Styles von der Keele University</strong> <strong>hält die Existenz von Kammern auf Grundlage der Mikrogravimetrie zwar für "plausibel".</strong> Auch er möchte jedoch weitere Daten sehen. Damit ist derzeit weder bewiesen, dass sich hinter Tutanchamuns Grab weitere Räume befinden, noch steht fest, dass es sich bei den gemessenen Strukturen überhaupt um archäologische Räume handelt. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="699602" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/entdeckung-das-erste-pharaonengrab-das-forscher-in-agypten-seit-dem-von-tutanchamun-gefunden-haben.html" title="Entdeckung: Das erste Pharaonengrab, das Forscher in Ägypten seit dem von Tutanchamun gefunden haben">Entdeckung: Das erste Pharaonengrab, das Forscher in Ägypten seit dem von Tutanchamun gefunden haben</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/entdeckung-das-erste-pharaonengrab-das-forscher-in-agypten-seit-dem-von-tutanchamun-gefunden-haben.html" title="Entdeckung: Das erste Pharaonengrab, das Forscher in Ägypten seit dem von Tutanchamun gefunden haben"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/descoberta-a-primeira-tumba-de-farao-encontrada-por-pesquisadores-no-egito-desde-a-de-tutancamon-1740176381513_320.jpg" alt="Entdeckung: Das erste Pharaonengrab, das Forscher in Ägypten seit dem von Tutanchamun gefunden haben"></a></article></aside><h3>Was hat das mit Nofretete zu tun?</h3><p>Die Ergebnisse <strong>erinnern an eine Theorie, die der britische Ägyptologe Nicholas Reeves bereits 2015 aufgestellt hatte</strong>. Er vermutet, dass <strong>Tutanchamuns vergleichsweise kleines Grab ursprünglich Teil einer größeren königlichen Grabanlage gewesen sein könnte.</strong></p><p>Daraus entstand die Überlegung, dass sich hinter den bekannten Grabkammern möglicherweise weitere Räume befinden könnten – möglicherweise sogar das <strong>lange gesuchte Grab der Königin Nofretete</strong>.</p><p>Die aktuellen Messungen bestätigen diese Theorie allerdings nicht. Sie liefern lediglich Hinweise auf Strukturen, die mit einem solchen Szenario vereinbar sein könnten. <strong>Ob tatsächlich weitere Kammern existieren, was sich darin befindet und ob überhaupt ein Zusammenhang mit Nofretete besteht, ist weiterhin offen.</strong></p><p>Der <strong>Ägyptologe Mamdouh Eldamaty</strong>, Leiter der Untersuchung, spricht laut "Nature" von einem <strong>möglichen "verborgenen Komplex aus Gängen und Räumen".</strong> Das Wort "möglich" ist dabei entscheidend:<strong> Bislang handelt es sich um geophysikalische Hinweise, nicht um einen archäologischen Nachweis.</strong></p><p>Weitere Untersuchungen müssen deshalb zeigen, was tatsächlich hinter den Messwerten steckt. <strong>Erst wenn sich die Strukturen mit zusätzlichen Methoden bestätigen lassen, könnte aus dem rätselhaften Signal ein konkreter archäologischer Fund werden. </strong>Bis dahin bleibt Nofretetes Grab eine spannende, aber unbewiesene Möglichkeit.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Bild.de" data-year="2026" data-title="Forscher%20finden%20Hinweise%20auf%20Nofretetes%20Grab" data-url="https%3A%2F%2Fwww.bild.de%2Fleben-wissen%2Fnofretetes-grab-neue-hinweise-hinter-tutanchamun-6ab0d7a30b0dd38676db98c2">Bild.de. (2026). <a href="https://www.bild.de/leben-wissen/nofretetes-grab-neue-hinweise-hinter-tutanchamun-6ab0d7a30b0dd38676db98c2" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Forscher finden Hinweise auf Nofretetes Grab</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/ueberraschender-fund-nofretets-grab-macht-wieder-schlagzeilen.html</guid><dc:creator><![CDATA[Elke Habekost]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Hitzeschutz: Warum Wetterwarnungen allein Menschen noch nicht zuverlässig zum Handeln bringen]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/hitzeschutz-warum-wetterwarnungen-allein-menschen-noch-nicht-zuverlassig-zum-handeln-bringen.html</link><pubDate>Wed, 23 Sep 2026 05:06:00 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Hitzewarnungen erreichen die Deutschen zwar, doch wann sie konkret handeln sollten, bleibt oft unklar. Eine Studie mit rund 2000 Befragten zeigt nun, wo die Kommunikation ansetzen muss, damit die Menschen sich rechtzeitig schützen. </p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/hitzeschutz-warum-wetterwarnungen-allein-menschen-noch-nicht-zuverlassig-zum-handeln-bringen-1789838984243.jpg" alt="Menschen nehmen zwar Hitzewarnungen ernst, wissen jedoch oft nicht, ab wann welche Schutzmaßnahmen zu ergreifen sind." title="Menschen nehmen zwar Hitzewarnungen ernst, wissen jedoch oft nicht, ab wann welche Schutzmaßnahmen zu ergreifen sind."><figcaption>Menschen nehmen zwar Hitzewarnungen ernst, wissen jedoch oft nicht, ab wann welche Schutzmaßnahmen zu ergreifen sind. Bild: Herbert Goetsch/Unsplash</figcaption></figure><p>Hitze wird in Deutschland zunehmend zum Gesundheitsrisiko. Das Monitoring des Robert Koch-Instituts schätzt, dass im Sommer 2026 bis zum 10. September rund 16.300 Menschen infolge hoher Temperaturen gestorben sind. Mit steigenden Durchschnittstemperatun dürfte die Belastung weiter zunehmen.</p><p>„Durch den voranschreitenden <strong>Klimawandel</strong> und eine alternde Bevölkerung erwarten wir für die Zukunft eine weitere Zuspitzung sowohl der Belastung als auch der Anfälligkeit der Menschen durch Hitze“, sagt Prof. Dr. Falko Sniehotta, Leiter des Zentrums für Präventivmedizin und Digitale Gesundheit (CPD) der Medizinischen Fakultät Mannheim. „Darauf müssen wir die Bevölkerung vorbereiten.“ </p><p>Genau hier setzt eine neue Studie an, die am CPD unter Leitung von Vincent Brugger entstanden ist. Die Mannheimer Forschenden wollten wissen, wie Menschen Wetterangaben deuten und ab welchen Bedingungen sie im Freien <strong>Schutz vor Hitze oder UV-Strahlung </strong>erwägen.</p><h2>Temperatur wichtiger als Wärmebelastung</h2><p>Für die Untersuchung wurde ein variierter Wetterbericht rund 2000 Personen vorgelegt. Diese sollten anschließend angeben, welche Schutzvorkehrungen sie bei einer Nachmittagsaktivität in der Stadt treffen würden.</p><p>Durch die Veränderung einzelner Angaben ließ sich ermitteln, welche Wetterinformationen <strong>Schutzabsichten</strong> auslösen. Betrachtet wurden unter anderem die erwartete Höchsttemperatur, die gefühlte Temperatur und die Sonnenscheindauer.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/hitzeschutz-warum-wetterwarnungen-allein-menschen-noch-nicht-zuverlassig-zum-handeln-bringen-1789838999481.jpg" alt="Auch bei Hitze brauche es konkrete Schwellenwerte, ähnlich wie beim UV-Wert, damit konkrete Schutzmaßnahmen empfohlen werden können." title="Auch bei Hitze brauche es konkrete Schwellenwerte, ähnlich wie beim UV-Wert, damit konkrete Schutzmaßnahmen empfohlen werden können."><figcaption>Auch bei Hitze brauche es konkrete Schwellenwerte, ähnlich wie beim UV-Wert, damit konkrete Schutzmaßnahmen empfohlen werden können. Bild: Delaney Van/Unsplash</figcaption></figure><p>Das Ergebnis offenbart, dass sich Hitze- und UV-Schutz unterscheiden. Während der <strong>UV-Index</strong> seit Jahren verständliche Verhaltensschwellen vermittelt, fehlt bei Hitze ein vergleichbares, verankertes Orientierungssystem.</p><p>Besonders auffällig ist, dass sich geplantes Verhalten vor allem an der <strong>maximalen Lufttemperatur</strong> orientiert. Die physiologisch relevantere gefühlte Temperatur, die weitere meteorologische Faktoren berücksichtigt, spielt dagegen eine untergeordnete Rolle. Damit könnte eine wichtige Information, an der sich die gesundheitliche Belastung abschätzen lässt, an Bedeutung verlieren.</p><h2>Von der Warnung zur Handlung</h2><p>Menschen erkennen zwar, dass Hitze gefährlich sein kann, verfügen aber offenbar nicht über einfache Regeln, die ihnen bei bestimmten Wetterlagen unmittelbar eine passende Reaktion nahelegen. Warnungen allein reichen deshalb nicht aus, um intuitive Handlungsmuster zu erzeugen. </p><p>Zwar erhöhen Hitzewarnungen die Bereitschaft zu Schutzmaßnahmen, doch ohne verständliche Schwellenwerte entstehen keine festen „Wenn-Dann-Regeln“. „Die Studie zeigt, dass wir für eine wirksame Prävention klare, leicht verständliche <strong>Hitzeschwellen</strong> brauchen – analog zum UV-Index“, sagt Vincent Brugger. „Sie sorgen dafür, dass Menschen intuitiv rechtzeitig handeln.“</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="778152" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/deutliche-mehrheit-der-deutschen-fordert-mehr-hitzeschutz.html" title="Den Deutschen reicht's: Klarer Ruf nach mehr Hitzeschutz">Den Deutschen reicht's: Klarer Ruf nach mehr Hitzeschutz</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/deutliche-mehrheit-der-deutschen-fordert-mehr-hitzeschutz.html" title="Den Deutschen reicht's: Klarer Ruf nach mehr Hitzeschutz"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/deutliche-mehrheit-der-deutschen-fordert-mehr-hitzeschutz-1783848823283_320.jpeg" alt="Den Deutschen reicht's: Klarer Ruf nach mehr Hitzeschutz"></a></article></aside><p>Ein solches System könnte Wetterinformationen stärker mit konkreten Empfehlungen verknüpfen: Bei bestimmten Bedingungen könnten etwa Trinken, Kopfbedeckung oder der Aufenthalt in kühleren Innenräumen als Schutzmaßnahmen kommuniziert werden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) empfehlen <strong>regionale Warnsysteme</strong>, weil sie nachweislich präventives Verhalten fördern.</p><p>„Und natürlich müssen wir in Feldstudien überprüfen, ob sich geplante Schutzmaßnahmen auch in tatsächliches Verhalten übersetzen“, fügt Prof. Sniehotta hinzu.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Brugger%2C%20V.%2C%20Hoeppe%2C%20A.%2C%20Dhami%2C%20R.%2C%20Kaiser%2C%20A.%2C%20Araujo-Soares%2C%20V.%2C%20et%20al" data-year="2026" data-title="Conditional%20protective%20behaviour%20intentions%20in%20response%20to%20heat%20stress%20and%20UV%20radiation%3A%20Evidence%20from%20a%20representative%20behavioural%20experiment.%20Environment%20International" data-url="https%3A%2F%2Fdoi.org%2F10.1016%2Fj.envint.2026.110423">Brugger, V., Hoeppe, A., Dhami, R., Kaiser, A., Araujo-Soares, V., et al. (2026). <a href="https://doi.org/10.1016/j.envint.2026.110423" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Conditional protective behaviour intentions in response to heat stress and UV radiation: Evidence from a representative behavioural experiment. Environment International</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/hitzeschutz-warum-wetterwarnungen-allein-menschen-noch-nicht-zuverlassig-zum-handeln-bringen.html</guid><dc:creator><![CDATA[Lisa Seyde]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA["Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!" – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/fruher-wintereinbruch-vergessen-sie-s-modelle-sehen-warme-herbst-bis-in-den-november.html</link><pubDate>Wed, 23 Sep 2026 02:19:00 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Nach dem Hitzesommer geht es warm weiter. Oktober und November sollen deutlich zu mild werden. Ein früher Wintereinbruch ist kaum in Sicht, der Herbstrekord wackelt.</p><figure id="first-video" class="video-dailymotion"><div id="player-xbblx92"><img src="https://services.meteored.com/img/video/preview/dailymotion-xbblx92.jpg" id="xbblx92"><span class="boton-video"><svg width="48" height="48" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 48 48"><circle cx="24" cy="24" r="24" style="fill:#fff"/><path d="m20.5 15.2 10.8 7.2c1.1.7 1.2 2.2.2 3l-11 7.3c-1.2.7-2.7-.2-2.7-1.6V16.8c0-1.4 1.5-2.3 2.7-1.6z" style="fill-rule:evenodd;clip-rule:evenodd;fill:#0074ad"/></svg></span></div></figure><p>Am Mittwoch beginnt kalendarisch der <strong>Herbst</strong>. Wer jetzt mit Nebel, Sturm und den ersten Frostnächten rechnet, dürfte sich allerdings wundern. Schon der <strong>September</strong> fällt rund <strong>2 Grad zu warm</strong> aus, gemessen am Mittel der Jahre 1991 bis 2020.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong><br> </div><p>Und die neuen <strong>Langfristmodelle</strong> legen nach. Für Oktober und November zeigen sie ebenfalls ein deutliches Plus. Nach einem der heißesten Sommer der Messgeschichte bahnt sich damit der nächste <strong>Wärmerekord</strong> an, oder er kommt ihm zumindest gefährlich nahe.</p><h2>Oktober und November deutlich zu mild</h2><p>Für den <strong>Oktober</strong> rechnen die Modelle mit einer Abweichung von etwa <strong>plus 2 Grad</strong>. Das klingt erst mal unspektakulär, bedeutet in der Praxis aber viele Tage mit 15 bis 20 Grad, im Südwesten bei Sonnenschein auch mal etwas mehr.</p><figure> <img src="https://services.meteored.com/img/article/fruher-wintereinbruch-vergessen-sie-s-modelle-sehen-warme-herbst-bis-in-den-november-1790105921041.jpg" data-image="zztvg4j35p0t" alt="september, wetter, warm" title="september, wetter, warm"><figcaption>Der September 2026 fällt deutlich zu warm aus. </figcaption></figure><p>Richtig auffällig wird es im <strong>November</strong>. Hier liegt das Plus bei rund <strong>3 Grad</strong>. Statt Novembergrau mit Nieselregen und 5 Grad könnte es sich über weite Strecken eher nach Anfang Oktober anfühlen. In vielen Haushalten dürfte die <strong>Heizperiode</strong> deshalb später starten als sonst.</p><h4>Früher Wintereinbruch ist kaum in Sicht</h4><p>Schnee bis ins Flachland schon im Oktober oder November hat es in der Vergangenheit immer wieder gegeben. In diesem Jahr spricht nach aktuellem Stand wenig dafür. Die <strong>kalte Luft</strong> bleibt weit im Norden, über Skandinavien und dem Nordmeer.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="789605" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/klimaforscher-nicht-tauschen-lassen-super-el-nino-baut-sich-auf-und-der-spatwinter-hat-noch-ein-ass-im-armel.html" title="Klimaforscher: „Nicht täuschen lassen!' – Super-El-Niño baut sich auf, und der Spätwinter hat noch ein Ass im Ärmel">Klimaforscher: „Nicht täuschen lassen!" – Super-El-Niño baut sich auf, und der Spätwinter hat noch ein Ass im Ärmel</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/klimaforscher-nicht-tauschen-lassen-super-el-nino-baut-sich-auf-und-der-spatwinter-hat-noch-ein-ass-im-armel.html" title="Klimaforscher: „Nicht täuschen lassen!' – Super-El-Niño baut sich auf, und der Spätwinter hat noch ein Ass im Ärmel"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/klimaforscher-nicht-tauschen-lassen-super-el-nino-baut-sich-auf-und-der-spatwinter-hat-noch-ein-ass-im-armel-1789914545170_320.jpg" alt="Klimaforscher: „Nicht täuschen lassen!' – Super-El-Niño baut sich auf, und der Spätwinter hat noch ein Ass im Ärmel"></a></article></aside><p>Stattdessen schiebt der <strong>Atlantik</strong> immer neue Tiefs mit milder Luft heran. Das bringt zwar auch Regen und Wind, aber eben keinen Winter. Einzelne kalte Nächte mit <strong>Bodenfrost</strong> sind trotzdem möglich, vor allem bei klarem Himmel und schwachem Wind. Empfindliche Kübelpflanzen sollten Sie also im Blick behalten.</p><h4>Der Polarwirbel hält die Kälte gefangen</h4><p>Ein wichtiger Grund für die milde Aussicht liegt hoch über unseren Köpfen. Im Herbst baut sich über der Arktis der <strong>Polarwirbel</strong> auf, ein riesiges Kaltluftgebiet in der Stratosphäre. Ist er stark und stabil, sperrt er die eisige Luft im Norden regelrecht ein.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/fruher-wintereinbruch-vergessen-sie-s-modelle-sehen-warme-herbst-bis-in-den-november-1790105732004.jpg" data-image="tniazxmmxecb" alt="november, wetter, regen" title="november, wetter, regen"><figcaption>Der November kann im Südwesten richtig nass werden. </figcaption></figure><p>Für Deutschland heißt das meist: <strong>Westwetterlage</strong>, milde Luft vom Atlantik, wenig Chancen für Frost und Schnee. Erst wenn der Wirbel geschwächt wird oder sogar zerfällt, kann die <strong>Kaltluft</strong> nach Süden ausbrechen. Das passiert allerdings selten vor Dezember, häufiger erst im Januar oder Februar.</p><h4>Rekordherbst von 2006 gerät ins Wanken</h4><p>Der bislang <strong>wärmste Herbst</strong> seit Beginn der Aufzeichnungen stammt aus dem Jahr <strong>2006</strong>. Damals lag das Mittel in Deutschland bei <strong>12,0 Grad</strong>. Platz zwei belegt der Herbst 2023 mit 11,5 Grad.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="789600" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/munchener-temperaturachterbahn-kommt-jetzt-der-hochsommer-im-herbst.html" title="Temperaturachterbahn zum Oktoberfest: Kommt jetzt der Hochsommer im Herbst?">Temperaturachterbahn zum Oktoberfest: Kommt jetzt der Hochsommer im Herbst?</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/munchener-temperaturachterbahn-kommt-jetzt-der-hochsommer-im-herbst.html" title="Temperaturachterbahn zum Oktoberfest: Kommt jetzt der Hochsommer im Herbst?"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/munchener-temperaturachterbahn-kommt-jetzt-der-hochsommer-im-herbst-1789913973561_320.jpg" alt="Temperaturachterbahn zum Oktoberfest: Kommt jetzt der Hochsommer im Herbst?"></a></article></aside><p>Kommen September, Oktober und November so wie berechnet, landet der Herbst 2026 bei etwa <strong>11,7 Grad</strong>. Das wäre der <strong>zweitwärmste Herbst</strong> der Messgeschichte. Bis zum Rekord fehlen dann nur noch rund drei Zehntel. Schon ein etwas wärmerer November könnte reichen, um 2006 ernsthaft zu gefährden.</p><h2>Was der Wärme-Herbst für den Winter bedeutet</h2><p>Ein milder Herbst sagt übrigens noch nichts über den <strong>Winter</strong> aus. Es gab schon viele Jahre, in denen auf einen warmen November ein knackiger Januar folgte. Entscheidend wird sein, wie sich der Polarwirbel in den kommenden Wochen entwickelt.</p><p>Für den Moment gilt aber: Die <strong>Winterjacke</strong> kann noch im Schrank bleiben. Wer auf einen <strong>goldenen Oktober</strong> hofft, hat gute Karten. Nach dem zweitwärmsten Sommer seit 1881 wäre ein Rekordherbst das nächste dicke Ausrufezeichen in diesem ungewöhnlichen Wetterjahr.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/fruher-wintereinbruch-vergessen-sie-s-modelle-sehen-warme-herbst-bis-in-den-november.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Die Moor-Wende: eine gute Option zur CO2-Speicherung]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/die-moor-wende-eine-gute-option-zur-co2-speicherung.html</link><pubDate>Tue, 22 Sep 2026 16:42:00 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Als Szenerie vieler Kriminal- und Fantasy-Filme haben Moore einen eher negativen Ruf. Die Landschaften erscheinen trostlos. Nebelschwaden schaffen eine gruselige Atmosphäre. Und im Matsch der Moore droht man zu versinken. </p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/die-moor-wende-eine-gute-option-zur-co2-speicherung-1789978547791.jpeg" data-image="tf9szkrpifne"><figcaption>Moore - die natürlichen Klimaaktivisten</figcaption></figure><p>Für die <strong>Klima- und Umweltwissenschaft sind Moore jedoch etwas völlig anderes.</strong> Bei der Minderung von Flutschäden kommt ihr Schwammeffekt zum Tragen, denn Moore können große Wassermengen speichern und dadurch Überflutungen verhindern. Ihre Torfmoose können bis zum 40-fachen ihres Eigengewichts an Wasser aufnehmen. </p><p>Moore haben eine <strong>regulierende Wirkung auf den Nährstoffhaushalt </strong>und kühlen ihre Umgebung, was dem lokalen Klima zugutekommt. </p><h2>CO2-Bindung</h2><p>Die für den Kampf gegen den Klimawandel herausragende <strong>Eigenschaft der Moore</strong> ist jedoch ihre <strong>Fähigkeit, riesige Mengen an CO2 aufzunehmen und in Form von Kohlenstoff zu binden.</strong></p><p>Moore sind einzigartige und seltene Ökosysteme. Obwohl sie nur etwa 3-4% der Landoberfläche unseres Planeten bedecken, enthalten sie bis zu einem Drittel des weltweiten Bodenkohlenstoffs. Dieser liegt etwa doppelt so hoch wie der Kohlenstoff, der in den Wäldern der Welt gespeichert wird. </p><p>Trotzdem wurde die Bedeutung von Mooren lange Zeit völlig übersehen. Besonders in Europa wurde der <strong>Großteil der Moore trockengelegt</strong>, und zwar für Torfabbau, Äcker, Weiden, Forste und Siedlungen. </p><p>Ein trockengelegtes Moor verliert jedoch seine positive Wirkung als Ökosystem.</p><h3>Umdenken notwendig</h3><p>Es gibt unterschiedliche Problemstellungen beim Umgang mit Mooren. In der Breite der B<strong>evölkerung ist deren positive Wirkung auf das Klima weitgehend - wenn nicht sogar vollkommen unbekannt.</strong> Die mächtige Sprache der oft schaurigen Moorbilder zeigt offensichtlich ihre Wirkung.</p><p>In der <strong>Land- und Forstwirtschaft </strong>bot und bietet das <strong>Trockenlegen von Mooren fruchtbare und damit wertvolle Böden.</strong> Garten-Center freuen sich über preisgünstige Angebote von Torf als Grundmaterial für ihre Kunden.</p><p>Klima- und Naturschützer dagegen tun <strong>alles</strong> dafür, um die <strong>Wiedervernässung von Mooren</strong> mit großer Dynamik auf den Weg zu bringen. Eine weltweite Initiative, die dieses Ziel verfolgt, ist die <strong>Global Peatland Initiative,</strong> zu deren Gründungsmitgliedern auch das deutsche <strong>Greifswald Moor Centrum</strong> gehört.</p><p>Sie alle fordern ein völliges<strong> Umdenken beim Umgang mit Mooren</strong>, wenn wir deren Potenzial auf den Gebieten des Klima und Naturschutzes komplett ausnutzen wollen. </p><p>Notwendig dafür ist nicht nur eine <strong>globale Wiedervernässung in großem Stil, </strong>sondern auch neue Wege, Moore zu nutzen. Dies beinhaltet auch notwendige Milliarden-Finanzierungen für die Umstrukturierung. </p><p>Oder wie die <strong>Klimajournalistin Ann-Kathrin Büüsker </strong>schreibt: </p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>Die Moor-Regionen stehen vor einem Strukturwandel, der dem des Kohleausstiegs gleicht. <svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p>Ich habe den Artikel von Frau Büüsker am Ende meines Textes verlinkt.</p><h3>Trauriges Bild in Deutschland</h3><p>In <strong>Deutschland</strong> liegen die <strong>verbliebenen Moore</strong> vor allem <strong>in fünf Bundesländern:</strong> Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Schleswig-Holstein und Bayern. Dort, wie auch in allen anderen Bundesländern sind jedoch <strong>fast alle Moorböden, nämlich 92 Prozent des ursprünglichen Bestandes entwässert. </strong></p><p>Dabei wurde übersehen, dass die Trockenlegung von Mooren eine absolut klimaschädliche Wirkung hatte und hat. Statt der Speicherung von Kohlenstoff setzen sie im Zuge der Trockenlegung und danach große Mengen an Treibhausgasen frei.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="729762" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/warum-moore-fur-den-klimaschutz-so-wichtig-sind.html" title="Warum Moore für den Klimaschutz so wichtig sind">Warum Moore für den Klimaschutz so wichtig sind</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/warum-moore-fur-den-klimaschutz-so-wichtig-sind.html" title="Warum Moore für den Klimaschutz so wichtig sind"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/warum-moore-fur-den-klimaschutz-so-wichtig-sind-1758108823707_320.jpg" alt="Warum Moore für den Klimaschutz so wichtig sind"></a></article></aside><p>Nach <strong>Angabe des Bundesumweltministeriums</strong> entspricht dies <strong>jährlich etwa 53 Millionen t an<a href="https://sesmails.steadyhq.com/CL0/https:%2F%2Fwww.bundesumweltministerium.de%2Fpublikation%2Fnationale-moorschutzstrategie/1/010701a0b7d3e567-ef506413-24c3-4b99-9036-2bb6b768c579-000000/rvcN205VwUfjuc_kHy6ewIv-DYUf1J9r6IEpdbA8o9c=258"> </a>CO2-Äquivalente </strong>– und damit <strong>mehr als sieben Prozent</strong> der gesamten <strong>deutschen Emissionen</strong>. </p><p>Diese Menge entspricht etwa der Emission der gesamten Stahlindustrie. Was aber verursacht diese negative Wirkung im Einzelnen?</p><h3>Das besondere Ökosystem Moor</h3><p>Wenn Pflanzen sterben, werden sie normalerweise von Bakterien, Pilzen oder kleinsten Tierchen abgebaut. Dabei wird der Kohlenstoff aus dem Pflanzenmaterial freigesetzt. </p><p>Bei <strong>Mooren ist dieser Prozess jedoch anders.</strong></p><p>Dort wachsen vor allem Moose, Sauergräser und verschiedene Sträucher. Sterben sie ab, werden sie vom Wasser eingeschlossen und nur teilweise zersetzt. Grund dafür ist die Verdrängung von Luft und damit von Sauerstoff durch das Wasser. Sauerstoff ist jedoch notwendig, damit die Mikroorganismen die Pflanzen abbauen. Auch ist das <strong>Moorwasser extrem sauer</strong>, was die Mikroorganismen ebenfalls negativ beeinflusst.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/die-moor-wende-eine-gute-option-zur-co2-speicherung-1789898080374.jpg" data-image="espohcmx6196"><figcaption>Schaurig-schön und immens wichtig: die Moore der Welt</figcaption></figure><p>Somit <strong>lagern sich die Pflanzenreste ab </strong>und werden vom <strong>Gewicht der nachwachsenden Pflanzen zusammengepresst.</strong> Schicht für Schicht entsteht <strong>Torf</strong>, in dem der Kohlenstoff der nicht zersetzten Pflanzen dauerhaft gebunden bleibt. </p><p>Nach Schätzungen wächst der Torf in einem funktionierenden Moor pro Jahr um einen Millimeter in die Höhe. Dies führt dazu, dass Torfschichten in alten Mooren mehrere Meter dick sind.</p><p>In den <strong>Torfschichten stecken Unmengen an Kohlenstoff</strong>. Senkt sich der Wasserstand jedoch ab, weil Entwässerungsgräben gebaut werden, dringt Luft in den Torf ein und aktiviert die Mikroorganismen. </p><p>Sie<strong> zersetzen das organische Material,</strong> der Moorboden sackt ab und der <strong>Kohlenstoff gelangt in Form von CO<sub>2</sub> in die Atmosphäre</strong>. Damit wird das trockengelegte Moor zu einem Emittenten von CO<sub>2</sub>.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="548351" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/moore-natuerliche-kohlenstoffspeicher.html" title="Moore: natürliche Kohlenstoffspeicher! Was hat es damit genau auf sich? ">Moore: natürliche Kohlenstoffspeicher! Was hat es damit genau auf sich? </a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/moore-natuerliche-kohlenstoffspeicher.html" title="Moore: natürliche Kohlenstoffspeicher! Was hat es damit genau auf sich? "><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/moore-natuerliche-kohlenstoffspeicher-1695300338812_320.jpg" alt="Moore: natürliche Kohlenstoffspeicher! Was hat es damit genau auf sich? "></a></article></aside><h3>Neue Studie zeigt gute Initiativen</h3><p>Eine neue internationale Studie <strong>"<a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s13280-026-02433-8" target="_blank">Bright spots in peatland conservation, rewetting and restoration</a>"</strong>, veröffentlicht in <strong>Ambio</strong>, zeigt <strong>neun Handlungsfelder</strong> und Initiativen, die bereits heute erfolgreich Moore schützen, wiedervernässen und nachhaltig nutzen.</p><p>Die zentrale Erkenntnis: <strong>Erfolgreicher Moorschutz hat viele Gesichter. </strong>Entscheidend sind die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Politik und lokalen Gemeinschaften sowie der Mut, neue Wege zu gehen.</p><p>Beispiele dafür reichen von großflächigen Programmen der Wiedervernässung über gemeinschaftliche Renaturierungsprojekte.</p><p>Sie machen deutlich, dass <strong>Wiedervernässung und nachhaltige Nutzung von Mooren bereits heute funktionieren </strong>und wertvolle Beiträge zum Klima- und Biodiversitätsschutz leisten können. </p><p>Die Studie wurde gemeinsam von Forschenden der Universität Greifswald – Partner im Greifswald Moor Centrum und Mitgliedern des Sonderforschungsbereichs WETSCAPES2.0 – sowie dem Copernicus Institute of Sustainable Development an der Universität Utrecht geleitet. </p><h2>Das Greifswald Moor Centrum</h2><p>Die <strong>Universität Greifswald</strong>, die Michael Succow Stiftung, das Institut für Nachhaltige Entwicklung der Naturräume der Erde (DUENE e.V.) und die Stiftung Moorbibliothek arbeiten am Standort Greifswald als <strong>eigenständige Institutionen </strong>mit unterschiedlicher Expertise in Bezug auf Moore. </p><p>Das Greifswald Moor Centrum ist eine strategische Kooperation zwischen diesen vier Institutionen. Partnerübergreifende Aufgaben, Koordination, gemeinsame Datenbanken werden über den GMC e.V. organisiert. </p><p>Dazu gehören die weltweit größte Datenbank zu Verbreitung und Zustand der Moore sowie die umfangreiche Moorbibliothek.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Ann-Kathroin%20B%C3%BC%C3%BCsker" data-year="" data-title="Die%20Moor-Revolution" data-url="https%3A%2F%2Fsteady.page%2Fde%2Fder-uuberblick%2Fposts%2Fc47ce185-5fce-4a2a-a171-538550bca99e">Ann-Kathroin Büüsker. <a href="https://steady.page/de/der-uuberblick/posts/c47ce185-5fce-4a2a-a171-538550bca99e" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Die Moor-Revolution</a>.</cite><br><cite data-author="Greifswald-Moor-Centrum" data-year="" data-title="Datengrundlage%20Moore" data-url="https%3A%2F%2Fwww.greifswaldmoor.de%2Fglobal-peatland-database.html">Greifswald-Moor-Centrum. <a href="https://www.greifswaldmoor.de/global-peatland-database.html" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Datengrundlage Moore</a>.</cite><br><cite data-author="Greifswald-Moor-Centrum" data-year="" data-title="Die%20Moor-Bibliothek" data-url="https%3A%2F%2Fwww.greifswaldmoor.de%2Fpencil.html">Greifswald-Moor-Centrum. <a href="https://www.greifswaldmoor.de/pencil.html" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Die Moor-Bibliothek</a>.</cite></p></section><p><a href="https://steady.page/de/der-uuberblick/posts/c47ce185-5fce-4a2a-a171-538550bca99e"></a></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/die-moor-wende-eine-gute-option-zur-co2-speicherung.html</guid><dc:creator><![CDATA[Ralf Roschlau]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Septemberfinale mit Übergang zum Goldenen Oktober: Legt der Altweibersommer noch einmal richtig los?]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/septemberfinale-mit-ubergang-zum-goldenen-oktober-legt-der-altweibersommer-noch-einmal-richtig-los.html</link><pubDate>Tue, 22 Sep 2026 15:29:00 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Zum Monatswechsel deutet sich eine markante Wetterumstellung an. Nach einem kühleren Abschnitt könnte der Altweibersommer noch einmal kräftig aufdrehen und vielleicht sogar nochmal die letzte Hitze des Jahres bringen.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/septemberfinale-mit-ubergang-zum-goldenen-oktober-legt-der-altweibersommer-noch-einmal-richtig-los-1790066391233.jpg" data-image="r6mpfmlwrlr4" alt="Herbst Sonne" title="Herbst Sonne"><figcaption>Auch der Herbst kann seine schönen und vor allem warmen Seiten haben, wie wir in der nächsten Zeit sehen werden</figcaption></figure><p>Nach einem zunächst wechselhaften und teilweise kühlen Abschnitt könnte sich das Wetter in Deutschland zum Monatswechsel deutlich verändern. <strong>Die aktuellen Modellberechnungen zeigen zunehmend Hinweise auf eine wärmere und trockenere Wetterphase ab dem letzten Septemberwochenende.</strong></p><p>Besonders interessant ist dabei der Zeitraum vom 28. September bis in die ersten Oktobertage. Noch ist die Entwicklung nicht sicher genug für eine klassische Detailprognose. Das großräumige Signal für eine Erwärmung zeichnet sich allerdings bereits ab, wie auch am aktuellen Trend für <a href="https://www.daswetter.com/wetter_Berlin-Europa-Deutschland-Berlin--1-26301.html" data-mrf-recirculation="cuerpo_intext">Berlin</a> zu sehen ist.</p><h2>Vom kühlen Septemberende zurück in den Spätsommer</h2><p>Zunächst muss sich die Wetterlage noch umstellen. Bis etwa Donnerstag oder Freitag kann es vor allem im Norden und in der Mitte Deutschlands wechselhaft bleiben. Auch kühlere Luftmassen können sich vorübergehend durchsetzen.</p><p>Danach steigen die Chancen auf höheren Luftdruck über Mitteleuropa. Damit könnte sich die Wetterlage zunehmend beruhigen. <strong>Sonne und deutlich wärmere bis sogar heiße Temperaturen wären dann möglich.</strong></p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="788706" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/sommer-comeback-im-september-jetzt-sturmt-schon-die-nachste-hitze-heran-bis-zu-30-grad.html" title="Sommer-Comeback im September: Jetzt stürmt schon die nächste Hitze heran – bis zu 30 Grad">Sommer-Comeback im September: Jetzt stürmt schon die nächste Hitze heran – bis zu 30 Grad</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/sommer-comeback-im-september-jetzt-sturmt-schon-die-nachste-hitze-heran-bis-zu-30-grad.html" title="Sommer-Comeback im September: Jetzt stürmt schon die nächste Hitze heran – bis zu 30 Grad"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/sommer-comeback-im-september-jetzt-sturmt-schon-die-nachste-hitze-heran-bis-zu-30-grad-1789407012452_320.jpg" alt="Sommer-Comeback im September: Jetzt stürmt schon die nächste Hitze heran – bis zu 30 Grad"></a></article></aside><p>Wie stark die Erwärmung ausfällt, hängt allerdings entscheidend von der genauen Lage des Hochdruckgebiets ab. Besonders im Süden und Osten Deutschlands könnten sich dabei günstige Voraussetzungen für spätsommerliche Temperaturen ergeben. Im Norden ist der Einfluss atlantischer Tiefdruckgebiete tendenziell größer.</p><p>Einige aktuelle Berechnungen lassen zum Monatswechsel wieder Temperaturen im Bereich von 20 bis 25 Grad zu. Regional wären bei einer optimalen Entwicklung auch höhere Werte denkbar.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/septemberfinale-mit-ubergang-zum-goldenen-oktober-legt-der-altweibersommer-noch-einmal-richtig-los-1790066569476.jpg" data-image="73jxnz6bfrf0" alt="Wärme Hitze Herbst September" title="Wärme Hitze Herbst September"><figcaption>Neben verbreitet Temperaturen auf sommerlichem Niveau um 25 °C, sind regional sogar Werte an die 30 °C denkbar. Somit gäbe es noch einmal Hitzetage - wohl dann aber die letzten des Jahres</figcaption></figure><p><strong>Für Ende September und den Beginn des Oktobers wäre eine solche Wärmephase durchaus bemerkenswert, aber keineswegs außergewöhnlich.</strong> Ein Altweibersommer gehört grundsätzlich zur möglichen Wetterentwicklung dieser Jahreszeit.</p><h2>Was bedeutet eigentlich Altweibersommer?</h2><p>Der Begriff bezeichnet eine länger anhaltende Phase mit trockenem, ruhigem und häufig ungewöhnlich mildem Wetter im Herbst. Eine feste meteorologische Definition gibt es allerdings nicht.</p><p>Entscheidend ist deshalb weniger, ob an einem einzelnen Tag 25 Grad erreicht werden. Interessanter wäre eine mehrere Tage andauernde Kombination aus Hochdruckeinfluss, viel Sonnenschein und überdurchschnittlichen Temperaturen.</p><p>Genau diese Entwicklung deutet sich in den aktuellen Modellberechnungen zumindest an. <strong>Noch ist aber offen, wie stabil die Wetterlage tatsächlich wird.</strong></p><h2>Wie sicher ist der warme Start in den Oktober?</h2><p>Hier lohnt sich ein genauer Blick auf die Wettermodelle. <strong>Das Signal für eine Erwärmung ist derzeit deutlich belastbarer als die genaue Temperaturentwicklung.</strong></p><p>Die Ensembleprognosen des europäischen Wettermodells ECMWF bestehen aus vielen unterschiedlichen Modellberechnungen. Sie zeigen damit nicht nur eine mögliche Wetterentwicklung, sondern auch die Bandbreite verschiedener Szenarien. Je weiter der Prognosezeitraum reicht, desto größer wird diese Bandbreite und die damit verbundenen Unsicherheiten.</p><p>Für den Monatswechsel bedeutet das: Eine wärmere Wetterphase zeichnet sich zunehmend ab. Ob daraus tatsächlich mehrere sonnige Tage mit 25 Grad oder mehr entstehen, ist dagegen deutlich unsicherer.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/septemberfinale-mit-ubergang-zum-goldenen-oktober-legt-der-altweibersommer-noch-einmal-richtig-los-1790066987011.jpg" data-image="th9ps9x985ns" alt="Herbst Wärme Sonne Blätter" title="Herbst Wärme Sonne Blätter"><figcaption>Im Zusammenspiel mit den ersten fallenden Blättern und der noch warmen Septembersonne wird es in der nächsten Zeit wohl häufiger so aussehen können</figcaption></figure><p>Die genaue Entwicklung zum Monatswechsel bleibt allerdings noch offen. Entscheidend wird sein, wie sich das Hochdruckgebiet in den kommenden Tagen über Mitteleuropa positioniert und wie lange es sich dort halten kann.</p><p>Sollte sich die Wetterlage tatsächlich stabilisieren, könnten die ersten Oktobertage deutlich freundlicher und wärmer ausfallen als es für diese Jahreszeit üblich wäre.</p><h2>Goldener Oktober oder nur kurze Wärme?</h2><p>Die entscheidende Frage wird deshalb sein, wie lange sich das Hochdruckgebiet über Mitteleuropa halten kann. Sollte sich die Wetterlage stabilisieren, könnte die warme und trockene Witterung auch nach dem Monatswechsel anhalten.</p><p>Verlagert sich das Hoch dagegen ungünstig oder setzt sich erneut eine westliche Strömung durch, kann die Wärme wesentlich schneller wieder verschwinden.</p><p><strong>Derzeit spricht also einiges für einen versöhnlichen Septemberausklang und einen milden Start in den Oktober – eine komplette Altweibersommerwoche ist aber noch keineswegs sicher.</strong></p><p>Die kommenden Modellläufe werden vor allem zeigen müssen, wie stabil die Hochdrucklage tatsächlich ist. Dann lässt sich auch besser abschätzen, ob der Altweibersommer nur einen kurzen Auftritt bekommt oder tatsächlich noch einmal richtig loslegt.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/septemberfinale-mit-ubergang-zum-goldenen-oktober-legt-der-altweibersommer-noch-einmal-richtig-los.html</guid><dc:creator><![CDATA[Tobias Röser]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Könnte die Sonne einen Planeten verschlungen haben? Astronomen suchen in ihrem Inneren nach versteckten Hinweisen]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/konnte-die-sonne-einen-planeten-verschlungen-haben-astronomen-suchen-in-ihrem-inneren-nach-versteckten-hinweisen.html</link><pubDate>Tue, 22 Sep 2026 15:24:00 +0000</pubDate><category>Astronomie</category><description><![CDATA[<p>Die Sonne könnte in ihrer Entstehungsphase eine Supererde verschlungen haben. Eine aktuelle Studie legt nahe, dass dieses Ereignis nachweisbare Spuren in unserem Stern hinterlassen hat, die einen einzigartigen Einblick in die Geschichte des Sonnensystems bieten.</p><figure id="first-image"> <img src="https://services.meteored.com/img/article/sol-pode-ter-engolido-um-planeta-astronomos-procuram-pistas-escondidas-em-seu-interior-1789322149594.png" data-image="izkujkz9v5il" alt="Möglicherweise hat die Sonne eine Supererde verschlungen, als das Sonnensystem noch jung war. Der Planet könnte in den ersten paar Millionen Jahren in den Stern eingezogen worden sein." title="Möglicherweise hat die Sonne eine Supererde verschlungen, als das Sonnensystem noch jung war. Der Planet könnte in den ersten paar Millionen Jahren in den Stern eingezogen worden sein."><figcaption>Möglicherweise hat die Sonne eine Supererde verschlungen, als das Sonnensystem noch jung war. Der Planet könnte in den ersten paar Millionen Jahren in den Stern eingezogen worden sein.</figcaption></figure><p><strong>Das Sonnensystem entstand vor etwa 4,6 Milliarden Jahren durch den gravitativen Kollaps einer Gas- und Staubwolke.</strong> In den ersten paar Millionen Jahren herrschte in dieser Umgebung extremes Chaos: Planetesimale und Protoplaneten kollidierten miteinander, wanderten umher und tauschten Energie und Drehimpuls aus.</p><p><strong>Eine Hypothese besagt, dass die Sonne inmitten dieses Chaos in dieser frühen Phase einen Gesteinsplaneten verschlungen hat, </strong>dessen Größe der einer Supererde entsprach. Gravitationskräfte und Wechselwirkungen mit der protoplanetaren Scheibe könnten dazu geführt haben, dass sich seine Umlaufbahn verkleinerte, bis der Planet zerstört und in den Stern eingegliedert wurde.</p><p>Eine neue Studie schlägt vor, im Inneren der Sonne nach möglichen „Spuren“ zu suchen, die der Planet bei der Kollision möglicherweise hinterlassen hat. Die Idee besteht darin, Veränderungen in der Zusammensetzung oder Struktur<strong> des Sterns zu identifizieren, die mit der Einlagerung von planetarem Material vereinbar sind.</strong></p><h2>Chaos im inneren Sonnensystem</h2><p>In den ersten paar Millionen Jahren nach der Entstehung des Sonnensystems war die Umgebung weitaus dynamischer und instabiler als heute. Die protoplanetare Scheibe enthielt unzählige Körper, die gravitativ miteinander wechselwirkten, wobei es häufig zu Kollisionen und Bahnänderungen kam.</p><div class="texto-destacado">Gravitationswechselwirkungen könnten Objekte in andere Bereiche des Systems schleudern oder dazu führen, dass sie mit Planeten oder sogar mit der Sonne selbst kollidieren.</div><p>Eines der wichtigsten Beispiele ist die Hypothese vom Rieseneinschlag, an dem die Erde und Theia, ein Protoplanet von etwa der Größe des Mars, beteiligt waren. Die Kollision könnte vor etwa 4,5 Milliarden Jahren stattgefunden haben und eine große Menge an Material in die Erdumlaufbahn geschleudert haben. Dieses Material könnte sich später zum Mond zusammengeballt haben.</p><h2>Auf der Suche nach Hinweisen</h2><p>Eine weitere Hypothese besagt, dass die Sonne einen Planeten von der Größe einer Supererde verschlungen hat. Forscher untersuchen derzeit, ob dieses Ereignis möglicherweise Spuren im Inneren der Sonne hinterlassen hat, die auch heute noch nachweisbar sind. Das Team modellierte die <strong>Entwicklung der Sonne und verglich die Ergebnisse mit Beobachtungen der inneren Struktur des Sterns.</strong></p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/sol-pode-ter-engolido-um-planeta-astronomos-procuram-pistas-escondidas-em-seu-interior-1789322131416.png" data-image="2kzy2tonmnvj" alt="Obwohl der Planet vor Milliarden von Jahren verschwunden ist, könnte er im Inneren der Sonne „Spuren“ hinterlassen haben. Chemische und strukturelle Veränderungen könnten Aufschluss darüber geben, ob dieses Ereignis tatsächlich stattgefunden hat. Bildquelle: NASA" title="Obwohl der Planet vor Milliarden von Jahren verschwunden ist, könnte er im Inneren der Sonne „Spuren“ hinterlassen haben. Chemische und strukturelle Veränderungen könnten Aufschluss darüber geben, ob dieses Ereignis tatsächlich stattgefunden hat. Bildquelle: NASA"><figcaption>Obwohl der Planet vor Milliarden von Jahren verschwunden ist, könnte er im Inneren der Sonne „Spuren“ hinterlassen haben. Chemische und strukturelle Veränderungen könnten Aufschluss darüber geben, ob dieses Ereignis tatsächlich stattgefunden hat. Bildquelle: NASA</figcaption></figure><p>Die Modelle deuten darauf hin, dass eine Supererde möglicherweise chemische Spuren in den tieferen Schichten der Sonne hinterlassen hat. Diese Veränderung könnte dazu beitragen, einige hartnäckige Diskrepanzen zwischen den gängigen Sonnenmodellen und den Beobachtungen zu erklären. Einer der möglichen Hinweise ist die geringe Lithiumkonzentration, die in der Sonne festgestellt wurde.</p><h2>Eine Supererde verschlingen</h2><p>Die von den Forschern entwickelten Modelle deuten darauf hin, dass es sich bei dem Planeten, der in die Sonne eingezogen wurde, wahrscheinlich um eine Supererde handelte, deren Masse das Fünf- bis Zehnfache der Erdmasse betrug. Das Team nutzte das Sternentwicklungsmodell MESA, um verschiedene Akkretionsverläufe zu simulieren und die Ergebnisse zu vergleichen.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="787094" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/was-passiert-wenn-man-3-300-bienen-ins-all-schickt-nasas-historisches-experiment-das-der-schwerkraft-trotzte.html" title="Was passiert, wenn man 3.300 Bienen ins All schickt? NASAs historisches Experiment, das der Schwerkraft trotzte">Was passiert, wenn man 3.300 Bienen ins All schickt? NASAs historisches Experiment, das der Schwerkraft trotzte</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/was-passiert-wenn-man-3-300-bienen-ins-all-schickt-nasas-historisches-experiment-das-der-schwerkraft-trotzte.html" title="Was passiert, wenn man 3.300 Bienen ins All schickt? NASAs historisches Experiment, das der Schwerkraft trotzte"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/que-pasa-si-envias-3-300-abejas-al-espacio-el-historico-experimento-de-la-nasa-que-desafio-a-la-gravedad-1787577448436_320.jpg" alt="Was passiert, wenn man 3.300 Bienen ins All schickt? NASAs historisches Experiment, das der Schwerkraft trotzte"></a></article></aside><p>Das Szenario mit einer Supererde in diesem Massenbereich wies die beste Übereinstimmung mit mehreren Eigenschaften der Sonne auf. Sollten die von den Modellen vorhergesagten Merkmale nachgewiesen werden, könnten sie ein starkes Indiz dafür liefern, dass vor Milliarden von Jahren eine Supererde in die Sonne eingearbeitet wurde.</p><h2>Wie wahrscheinlich ist das?</h2><p><strong>Die Möglichkeit, dass die Sonne eine Supererde verschlungen hat, hängt mit der Dynamik des Sonnensystems </strong>während seiner Entstehung zusammen. Es ist denkbar, dass sich Gesteinsplaneten in Regionen gebildet haben, die näher an der Sonne liegen als die heutige Umlaufbahn des Merkur. Kollisionen und gravitative Wechselwirkungen könnten das Wachstum von Himmelskörpern begünstigt haben, deren Masse ein Vielfaches der Erdmasse betrug.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/sol-pode-ter-engolido-um-planeta-astronomos-procuram-pistas-escondidas-em-seu-interior-1789322105467.png" data-image="ev0iypjug05r" alt="Eine Supererde ist ein Planet, dessen Masse größer ist als die der Erde, aber kleiner als die der Gasriesen. Diese Welten können felsig sein und ein Vielfaches der Erdmasse aufweisen. Bildquelle: NASA." title="Eine Supererde ist ein Planet, dessen Masse größer ist als die der Erde, aber kleiner als die der Gasriesen. Diese Welten können felsig sein und ein Vielfaches der Erdmasse aufweisen. Bildquelle: NASA."><figcaption>Eine Supererde ist ein Planet, dessen Masse größer ist als die der Erde, aber kleiner als die der Gasriesen. Diese Welten können felsig sein und ein Vielfaches der Erdmasse aufweisen. Bildquelle: NASA.</figcaption></figure><p>Einige dieser Objekte haben möglicherweise ihre Bahnstabilität verloren und sind nach innen gewandert, um schließlich in den Stern eingezogen zu werden. Junge Sterne sind von protoplanetaren Scheiben umgeben, in denen Material zwischen der Scheibe und dem Stern selbst ausgetauscht werden kann. Auch wenn es keine feststehende Wahrscheinlichkeit für ein solches Ereignis gibt, ist dieses Szenario durchaus möglich.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Silva%20et%20al" data-year="2026" data-title="A%20solution%20to%20the%20paradox%20of%20youth%20in%20the%20Galactic%20centre" data-url="https%3A%2F%2Fwww.aanda.org%2Farticles%2Faa%2Ffull_html%2F2026%2F08%2Faa60648-26%2Faa60648-26.html">Silva et al. (2026). <a href="https://www.aanda.org/articles/aa/full_html/2026/08/aa60648-26/aa60648-26.html" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">A solution to the paradox of youth in the Galactic centre</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/konnte-die-sonne-einen-planeten-verschlungen-haben-astronomen-suchen-in-ihrem-inneren-nach-versteckten-hinweisen.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Wegen El Niño ruft Kalifornien den Notstand aus: Doom-Marketing oder Klimarealität – ist Europa zu fatalistisch?]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/wegen-el-nino-ruft-kalifornien-den-notstand-aus-doom-marketing-oder-klimarealitat-ist-europa-zu-fatalistisch.html</link><pubDate>Tue, 22 Sep 2026 14:13:00 +0000</pubDate><category>Aktuell</category><description><![CDATA[<p><br>Kalifornien mobilisiert Behörden, Nationalgarde und Hochwasserschutz, bevor die erwarteten El-Niño-Stürme eintreffen. Während Kaliforniens Gouverneur wissenschaftliche Warnungen in konkrete Vorsorge übersetzt, stellt sich die Frage: Handelt Europa besonnen – oder wartet es fatalistisch auf die nächste Katastrophe? Die Pressemitteilung der kalifornischen Regierung lässt aufhorchen.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/wegen-el-nino-ruft-kalifornien-den-notstand-aus-doom-marketing-oder-klimarealitat-ist-europa-zu-fatalistisch-1790063047440.png" data-image="cfnpoasgemz4" alt="Symbolbild, Super-El Niño, Hitze, Dürre, Kalifornien, Starkregen, Überflutungen, Erdrutsche" title="Symbolbild, Super-El Niño, Hitze, Dürre, Kalifornien, Starkregen, Überflutungen, Erdrutsche"><figcaption>Symbolbild: „Super-El Niño“ klingt nach Hitze und Dürre – doch Kalifornien rüstet sich vor allem gegen Starkregen, Überflutungen und Erdrutsche. Wie viel Vorsorge ist angemessen, bevor der erste schwere Sturm überhaupt eintrifft?</figcaption></figure><p>Kalifornien entscheidet sich für Vorsorge – trotz des politischen Gegenwinds aus dem eigenen Land. Der Kurs des Bundesstaates steht diametral zur Politik von Donald Trump.</p><p>Während der US-Präsident auf fossile Energien, weniger Umweltauflagen und „Energiedominanz“ setzt, hält Gouverneur Gavin Newsom an wissenschaftsbasiertem Klimaschutz und der Anpassung an Wetterextreme fest. Washington ging bereits gegen kalifornische Vorgaben für emissionsarme Fahrzeuge vor. Kalifornien wehrt sich mit Klagen und eigenen Gesetzen.</p><p>Dieser politische Gegensatz bleibt eine zusätzliche Hürde. Die Notstandserklärung wegen El Niño zeigt jedoch, dass der Bundesstaat nicht auf einen gemeinsamen Kurs der USA wartet.</p><h2>Ein Notstand, bevor die Stürme kommen</h2><p>Die Pressemitteilung der kalifornischen Regierung lässt aufhorchen. Noch bevor die erwarteten Winterstürme eintreffen, ruft Newsom den Notstand aus.<strong> Dadurch können Behörden schneller Material beschaffen, gefährdete Gemeinden vorbereiten und Schutzmaßnahmen ohne langwierige Verfahren umsetzen.</strong></p><p>Sandsäcke, Pumpen und weitere Hochwasserausrüstung werden bereitgestellt. Caltrans positioniert Geräte für Verkehrslenkung, Straßensperrungen und Schneeräumung. <strong>Die Nationalgarde bereitet sich auf mögliche Hochwasser-, Rettungs- und Logistikeinsätze vor.</strong> Auch Warnungen vor Überschwemmungen, Evakuierungen und Stromausfällen sollen barrierefrei und mehrsprachig verbreitet werden.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/wegen-el-nino-ruft-kalifornien-den-notstand-aus-doom-marketing-oder-klimarealitat-ist-europa-zu-fatalistisch-1790063324724.png" data-image="bsdgwm3opwl2" alt="Symbolbild: Ein Klimaphänomen, völlig gegensätzliche Extreme – El Niño, Stürme, Fluten, Dürren, Schneemassen, Wettermustern" title="Symbolbild: Ein Klimaphänomen, völlig gegensätzliche Extreme – El Niño, Stürme, Fluten, Dürren, Schneemassen, Wettermustern"><figcaption>Symbolbild: Ein Klimaphänomen, völlig gegensätzliche Extreme – El Niño kann Stürme, Fluten, Dürren und Schneemassen begünstigen. Welche Region getroffen wird, entscheidet sich jedoch erst im Zusammenspiel mit den jeweiligen Wettermustern.</figcaption></figure><h2>„Wir warten nicht, bis die Stürme vor der Tür stehen“</h2><p><strong>„Wir warten nicht, bis die Stürme dieser Saison unmittelbar vor unserer Tür stehen“, sagt Caroline Thomas Jacobs, Direktorin des kalifornischen Katastrophenschutzes Cal OES.</strong></p><p>Ihre Begründung klingt weder nach Resignation noch nach blindem Alarmismus. Behörden und örtliche Partner sollen mögliche Bedürfnisse erkennen, bevor die ersten schweren Schäden entstehen. Gemeinden und Einsatzkräfte benötigen Personal, Ausrüstung und klare Abläufe, um schnell reagieren zu können.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="789544" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/deutschlands-fluesse-erreichen-historische-tiefstande-weltweit-spitzt-sich-die-wasserkrise-zu-die-wmo-schlagt-alarm.html" title="Deutschlands Flüsse erreichen historische Tiefstände – weltweit spitzt sich die Wasserkrise zu: Die WMO schlägt Alarm">Deutschlands Flüsse erreichen historische Tiefstände – weltweit spitzt sich die Wasserkrise zu: Die WMO schlägt Alarm</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/deutschlands-fluesse-erreichen-historische-tiefstande-weltweit-spitzt-sich-die-wasserkrise-zu-die-wmo-schlagt-alarm.html" title="Deutschlands Flüsse erreichen historische Tiefstände – weltweit spitzt sich die Wasserkrise zu: Die WMO schlägt Alarm"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/deutschlands-fluesse-erreichen-historische-tiefstande-weltweit-spitzt-sich-die-wasserkrise-zu-die-wmo-schlagt-alarm-1789888355073_320.png" alt="Deutschlands Flüsse erreichen historische Tiefstände – weltweit spitzt sich die Wasserkrise zu: Die WMO schlägt Alarm"></a></article></aside><p><strong>Auch Kaliforniens Minister für natürliche Ressourcen Wade Crowfoot begründet die frühe Mobilisierung deutlich: „Wir wissen, wie schwerwiegend diese durch den Klimawandel verstärkten Wetterextreme sein können.“</strong></p><h2>Warum Kalifornien gerade jetzt handelt</h2><p>El Niño verstärkt sich über dem tropischen Pazifik. <strong>Nach den in der Pressemitteilung genannten Prognosen besteht eine Wahrscheinlichkeit von mehr als 90 Prozent für ein sehr starkes Ereignis. Mit 75-prozentiger Wahrscheinlichkeit könnte es historische Stärke erreichen.</strong></p><p>Kalifornien drohen wiederholter Starkregen, Sturm, große Schneemengen in den Bergen, Überschwemmungen, Erdrutsche, Schuttströme und Küstenhochwasser. Erste Überflutungen an der Küste wurden bereits mit El Niño in Verbindung gebracht.</p><p>Der Notstand bedeutet nicht, dass jede dieser Gefahren eintreten wird. Er schafft Handlungsmöglichkeiten für den Fall, dass sie eintreten.</p><figure><blockquote class="twitter-tweet" data-dnt="true" align="center"><p lang="en" dir="ltr">I'm declaring a state of emergency to mobilize state resources for a potentially historic El Niño winter in California.<br><br>With higher risks of heavy rain, flooding, and mudslides over the next several months, we're launching a whole-of-government effort to protect Californians. <a href="https://t.co/nOcdVn8dwx">pic.twitter.com/nOcdVn8dwx</a></p>— Governor Gavin Newsom (@CAgovernor) <a href="https://x.com/CAgovernor/status/2102087880307011690?ref_src=twsrc%5Etfw">September 21, 2026</a></blockquote></figure><h2>Was Bürger von ihren Politikern hören sollten</h2><p>Gouverneur Gavin Newsom spricht über die Verantwortung des Staates gegenüber den Bürgern:</p><blockquote><p>„<strong>Kalifornien ist am stärksten, wenn wir aufeinander achten.</strong> Darum geht es bei dieser Maßnahme: den Gemeinden die Unterstützung zu geben, die sie benötigen, den Einsatzkräften die Mittel für ihre Arbeit bereitzustellen und den Familien die Gewissheit zu geben, dass ihr Bundesstaat vorbereitet ist.</p><p><strong>Wir bereiten uns frühzeitig auf diesen El Niño vor, weil jeder Mensch in Kalifornien das Recht darauf hat, in seinem Zuhause sicher, mit seiner Gemeinschaft verbunden und bei schweren Unwettern geschützt zu sein</strong>.“</p></blockquote><p>Das sind Sätze, die Bürger von ihren Politikern hören sollten. Newsom verspricht Vorbereitung, Schutz und staatliche Handlungsfähigkeit. Die Bevölkerung soll darauf vertrauen können, dass Warnungen ernst genommen werden und Hilfe nicht erst organisiert wird, wenn Straßen bereits überflutet und Gemeinden von der Außenwelt abgeschnitten sind.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Governor%20%20Gavin%20Newsom" data-year="Sep%2021%2C%202026" data-title="Governor%20Newsom%20proclaims%20state%20of%20emergency%20to%20bolster%20statewide%20El%20Nino%20preparedness%2C%20protect%20California" data-url="https%3A%2F%2Fwww.gov.ca.gov%2F2026%2F09%2F21%2Fgovernor-newsom-proclaims-state-of-emergency-to-bolster-statewide-el-nino-preparedness-protect-california%2F">Governor Gavin Newsom. (Sep 21, 2026). <a href="https://www.gov.ca.gov/2026/09/21/governor-newsom-proclaims-state-of-emergency-to-bolster-statewide-el-nino-preparedness-protect-california/" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Governor Newsom proclaims state of emergency to bolster statewide El Nino preparedness, protect California</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/wegen-el-nino-ruft-kalifornien-den-notstand-aus-doom-marketing-oder-klimarealitat-ist-europa-zu-fatalistisch.html</guid><dc:creator><![CDATA[Kathy Schrey]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Jede 2025 ausgestoßene Tonne CO₂ kostet laut Studie 41 Dollar – allein durch Produktivitätsverluste der Beschäftigten]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/jede-2025-ausgesto-ene-tonne-co-kostet-laut-studie-41-dollar-allein-durch-produktivitatsverluste-der-beschaftigten.html</link><pubDate>Tue, 22 Sep 2026 13:14:00 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Neueste Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass jede Tonne CO₂, die im Jahr 2025 ausgestoßen wird, allein durch Hitzestress Produktivitätsverluste in Höhe von 41 US-Dollar verursacht und damit nach hitzebedingten Todesfällen den zweitgrößten Anteil an den Gesamtkosten des CO₂-Ausstoßes ausmacht.</p><figure id="first-image"> <img src="https://services.meteored.com/img/article/every-tonne-of-co2-emitted-in-2025-cost-41-in-lost-worker-productivity-alone-study-finds-1789928197315.png" data-image="gobv92gspexv" alt="Forscher schätzen, dass hitzebedingte Einbußen bei der Arbeitsproduktivität mittlerweile einen wesentlichen Anteil an den durch CO₂-Emissionen verursachten wirtschaftlichen Schäden ausmachen." title="Forscher schätzen, dass hitzebedingte Einbußen bei der Arbeitsproduktivität mittlerweile einen wesentlichen Anteil an den durch CO₂-Emissionen verursachten wirtschaftlichen Schäden ausmachen."><figcaption>Forscher schätzen, dass hitzebedingte Einbußen bei der Arbeitsproduktivität mittlerweile einen wesentlichen Anteil an den durch CO₂-Emissionen verursachten wirtschaftlichen Schäden ausmachen.</figcaption></figure><p>Da die globalen Temperaturen weiter steigen, sind weltweit immer mehr Arbeitnehmer einer Hitze ausgesetzt, die die Ausübung ihrer Arbeit körperlich erschwert. </p><p>Und das ist keineswegs eine neue Erkenntnis – jeder, der schon einmal bei 35 °C im Freien gearbeitet hat, weiß, was das mit einem macht. Doch die Kosten, die dadurch für die Weltwirtschaft entstehen, in Zahlen zu fassen, war bisher schwierig.</p><p>Eine von Forschern der UC Davis durchgeführte Studie hat sich damit befasst, und laut der Hauptautorin Frances Moore sind die Zahlen so bedeutend, dass sie die Klimapolitik beeinflussen sollten.</p><h2>Satte 41 Dollar pro Tonne CO₂</h2><p>Das Forschungsteam schätzte, dass jede Tonne CO₂, die im Jahr 2025 ausgestoßen wird, weltweit Produktivitätsverluste in Höhe von 41 US-Dollar verursacht. Damit sind hitzebedingte Produktivitätsverluste der zweitgrößte Bestandteil dessen, was Ökonomen als „gesellschaftliche Kosten des Kohlenstoffs“ bezeichnen – direkt hinter den hitzebedingten Todesfällen.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/every-tonne-of-co2-emitted-in-2025-cost-41-in-lost-worker-productivity-alone-study-finds-1789928230634.png" data-image="39fgrpw765w1" alt="Die Studie ergab, dass Landwirte und Bauarbeiter sowie Menschen, die in nicht klimatisierten Innenräumen arbeiten, zu den Gruppen gehören, die bei steigenden Temperaturen am stärksten von zunehmender Hitzebelastung betroffen sind." title="Die Studie ergab, dass Landwirte und Bauarbeiter sowie Menschen, die in nicht klimatisierten Innenräumen arbeiten, zu den Gruppen gehören, die bei steigenden Temperaturen am stärksten von zunehmender Hitzebelastung betroffen sind."><figcaption>Die Studie ergab, dass Landwirte und Bauarbeiter sowie Menschen, die in nicht klimatisierten Innenräumen arbeiten, zu den Gruppen gehören, die bei steigenden Temperaturen am stärksten von zunehmender Hitzebelastung betroffen sind.</figcaption></figure><p>Laut Moore stützen die Ergebnisse nachdrücklich einen Wert für die gesellschaftlichen Kosten von Kohlenstoff in Höhe von rund 200 Dollar pro Tonne, was in etwa dem Wert entspricht, den die US-Umweltschutzbehörde bereits im Jahr 2023 geschätzt hatte. </p><p>Die aktuellen Leitlinien der Bundesregierung unter der Trump-Administration erkennen diesen Maßstab nicht an und versuchen, davon abzuraten, die Auswirkungen von Treibhausgasemissionen in Dollar zu beziffern.</p><p>„Wir können einen SC-CO2-Wert von null oder darunter mit Sicherheit ausschließen“, heißt es in der Studie.</p><h2>Wer ist am stärksten betroffen?</h2><p>Um die Zahlen zu ermitteln, kombinierten die Wissenschaftler Temperaturprognosen mit Daten darüber, wie körperlich anstrengend verschiedene Berufe sind, wie viel Zeit die Arbeitnehmer im Freien verbringen und ob sie Zugang zu Einrichtungen wie Schatten und Klimaanlagen haben.</p><p>Landwirtschaftliche Arbeitskräfte und Bauarbeiter erwiesen sich aus offensichtlichen Gründen als am stärksten gefährdet – da sie im Freien schwere körperliche Arbeit verrichten. Die Studie ergab jedoch auch, dass Arbeitnehmer in Innenräumen ohne Klimaanlage ebenfalls einem erheblichen Risiko ausgesetzt sind. </p><p>Ein Datensatz, der 33 Länder umfasst, zeigte laut den Forschern, dass die Verbreitung von Klimaanlagen zwischen 0 % im Südsudan und 90 % in Japan schwankt.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="789696" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/zimt-fur-pflanzen-wozu-er-dient-und-welcher-fehler-ihnen-schaden-kann.html" title="Zimt für Pflanzen: Wozu er dient und welcher Fehler ihnen schaden kann">Zimt für Pflanzen: Wozu er dient und welcher Fehler ihnen schaden kann</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/zimt-fur-pflanzen-wozu-er-dient-und-welcher-fehler-ihnen-schaden-kann.html" title="Zimt für Pflanzen: Wozu er dient und welcher Fehler ihnen schaden kann"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/canela-en-las-plantas-para-que-sirve-y-el-error-que-puede-danarlas-1789607960250_320.png" alt="Zimt für Pflanzen: Wozu er dient und welcher Fehler ihnen schaden kann"></a></article></aside><p>Der Studie zufolge waren die am stärksten betroffenen Länder jene mit hoher Bevölkerungsdichte, die bereits mit einer kritischen Kombination aus Hitze und Luftfeuchtigkeit zu kämpfen hatten, wie beispielsweise Indien, Nigeria, China, Pakistan sowie weite Teile des Nahen Ostens und Subsahara-Afrikas.</p><p>Moore sagte, Arbeitgeber und politische Entscheidungsträger müssten Hitze „als das echte Gesundheitsrisiko betrachten, das sie darstellt“, und nannte Schatten, Trinkpausen und die Verlegung der Arbeit in kühlere Stunden als Maßnahmen, die Abhilfe schaffen könnten.</p><p>„Wir werden weiterhin immer häufiger und intensivere Hitzeextreme erleben“, fügte sie hinzu.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="University%20of%20California%2C%20Davis" data-year="September%202026" data-title="%E2%80%8B%E2%80%8BThe%20high%20cost%20of%20climate%20change%20on%20worker%20productivity" data-url="%E2%80%8B%E2%80%8Bhttps%3A%2F%2Fwww.eurekalert.org%2Fnews-releases%2F1144132">University of California, Davis. (September 2026). <a href="https://www.eurekalert.org/news-releases/1144132" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">The high cost of climate change on worker productivity</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/jede-2025-ausgesto-ene-tonne-co-kostet-laut-studie-41-dollar-allein-durch-produktivitatsverluste-der-beschaftigten.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Erst Bodenfrost, dann läuft die Warmluftdüse wieder heiß: Am Wochenende noch mal Sommer mit 30 Grad in Deutschland]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/erst-bodenfrost-dann-laeuft-die-warmluftduese-wieder-heiss-am-wochenende-noch-mal-sommer-mit-30-grad-in-deutschland.html</link><pubDate>Tue, 22 Sep 2026 12:46:00 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Nach frostigen Frühstunden dreht die Wetterlage überraschend. Ungewöhnlich warme Luft erreicht Deutschland, treibt die Temperaturen am Wochenende örtlich auf 30 Grad und lässt den Sommer zu einem späten Gastspiel zurückkehren.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/erst-bodenfrost-dann-laeuft-die-warmluftduese-wieder-heiss-am-wochenende-noch-mal-sommer-mit-30-grad-in-deutschland-1790055620883.png" data-image="eyy6no5tm4fw" alt="Thermometer, Deutschland, 30 Grad ,Comeback, Sommers" title="Thermometer, Deutschland, 30 Grad ,Comeback, Sommers"><figcaption>Die Warmluftdüse springt wieder an: Nach frostigen Nächten klettert das Thermometer am Wochenende in Deutschland örtlich auf 30 Grad – ein spätes Comeback des Sommers.</figcaption></figure><p>Der heutige Dienstagmorgen liefert bereits den ersten Teil dieser ungewöhnlichen Wettergeschichte. Über Deutschland lag die durchschnittliche Tiefsttemperatur bei knapp 8 Grad. In windgeschützten Gegenden Süddeutschlands wurden jedoch nur 1 bis 3 Grad gemessen. </p><p><strong>Dabei muss zwischen Luft- und Bodenfrost unterschieden werden</strong>: Die reguläre Temperatur wird in zwei Metern Höhe gemessen, unmittelbar über Gras ist es in klaren Nächten mehrere Grad kälter.</p><p><strong>Unter Einfluss von Hoch Zander lockerten die Wolken auf, der Wind schlief ein und der Boden gab seine tagsüber gespeicherte Wärme ungehindert an den Himmel ab.</strong> Besonders Mulden, Täler und freie Wiesen kühlten stark aus. Auch in der Nacht zum Mittwoch sind bei längerem Aufklaren im Südosten Werte um den Gefrierpunkt und verbreitet Frost in Bodennähe ein Thema.</p><h2>In 1.500 Metern Höhe beginnt der Umschwung</h2><p>In rund 1.500 Metern Höhe, meteorologisch als 850-hPa-Niveau bezeichnet, liegen die Temperaturen zunächst vielerorts unter dem langjährigen Mittel. Die Modellanimation zeigt über Deutschland anfangs eine Kälte mit negativen Abweichungen von 1 bis 5 Grad.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="789688" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/deutschland-im-regen-dilemma-ein-hoehentief-bringt-ein-paar-tropfen-doch-die-trockenblockade-kehrt-sofort-zuruck.html" title="Deutschland im Regen-Dilemma: Ein Höhentief bringt ein Paar Tropfen – doch die Trockenblockade kehrt sofort zurück">Deutschland im Regen-Dilemma: Ein Höhentief bringt ein Paar Tropfen – doch die Trockenblockade kehrt sofort zurück</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/deutschland-im-regen-dilemma-ein-hoehentief-bringt-ein-paar-tropfen-doch-die-trockenblockade-kehrt-sofort-zuruck.html" title="Deutschland im Regen-Dilemma: Ein Höhentief bringt ein Paar Tropfen – doch die Trockenblockade kehrt sofort zurück"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/deutschland-im-regen-dilemma-ein-hoehentief-bringt-ein-paar-tropfen-doch-die-trockenblockade-kehrt-sofort-zuruck-1789971490999_320.png" alt="Deutschland im Regen-Dilemma: Ein Höhentief bringt ein Paar Tropfen – doch die Trockenblockade kehrt sofort zurück"></a></article></aside><p><strong>Ab der zweiten Wochenhälfte verschiebt sich dieses Muster:</strong></p><p><strong>Am Donnerstag</strong> wandert ein Regengebiet quer über Deutschland. Darin können sich intensivere Regengüsse und einzelne Gewitter entwickeln. Gleichzeitig wird die Luftbewegung deutlich lebhafter: Auch abseits der Küste wird es zeitweise ruppig, an der Nordsee treten stürmische Böen auf. Danach stabilisiert sich die Atmosphäre wieder, und der Luftdruck steigt.</p><h2>Erst Regen, anschließend übernimmt die Sonne</h2><p><strong>Am Freitag </strong>setzt sich die Sonne von Baden-Württemberg über Hessen bis in die westlichen Mittelgebirge zunehmend durch.<strong> Im Osten halten sich noch mehr Wolken. Die Höchstwerte erreichen 16 bis 25 Grad. </strong>Nachts bleibt die große Temperaturspanne erhalten: Unter Wolken ist es vergleichsweise mild, <strong>bei klarem Himmel kann sich erneut Nebel bilden und der Boden stark auskühlen.</strong></p><p>Angetrieben wird die Erwärmung durch das Zusammenspiel eines Hochdruckgebietes über dem westlichen Europa und tieferen Luftdrucks über dem Nordatlantik. Dazwischen dreht die Strömung auf Südwest und öffnet den Weg für ungewöhnlich warme Luft.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/erst-bodenfrost-dann-laeuft-die-warmluftduese-wieder-heiss-am-wochenende-noch-mal-sommer-mit-30-grad-in-deutschland-1790055804583.png" data-image="tsaiur2vqlgy" alt="De Herbst, Thermometer, frostigen Morgenstunden, spätsommerlicher Wärme" title="De Herbst, Thermometer, frostigen Morgenstunden, spätsommerlicher Wärme"><figcaption>Der Kalender steht auf Herbst, doch das Thermometer schlägt noch einmal aus: Zwischen frostigen Morgenstunden und spätsommerlicher Wärme liegen nur wenige Tage.</figcaption></figure><h2>Die Warmluftdüse läuft wieder heiß</h2><p><strong>Am Samstag </strong>wird der Luftmassenwechsel deutlich spürbar. Entlang des Oberrheins steigen die Temperaturen auf bis zu 28 Grad. Zwischen den Mittelgebirgen und dem Alpenrand werden vielfach 20 bis 25 Grad erreicht. Nur an den Küsten ziehen zunächst dichtere Wolken und etwas Regen vorüber.</p><p><strong>Am Sonntag </strong>erreicht die Erwärmung ihren vorläufigen Höhepunkt. Die 850-hPa-Temperaturen liegen nach den aktuellen Berechnungen regional 5 bis 10 Grad über dem langjährigen Mittel.<strong> Abseits der Küsten werden 20 bis 25 Grad erwartet, im Südwesten 25 bis 30 Grad.</strong> Damit drängt sich der Sommer tatsächlich noch einmal zum Ende des Septembers zurück nach Deutschland.</p><p>Doch nächtlicher Nebel oder Hochnebel kann sich morgens hartnäckig halten und die Erwärmung örtlich bremsen. <strong>Wo sich die Sonne früh durchsetzt, wird es dagegen ungewöhnlich warm.</strong> Innerhalb weniger Tage reicht die Wetterspanne damit vom Bodenfrost bis zum Badewetter.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/erst-bodenfrost-dann-laeuft-die-warmluftduese-wieder-heiss-am-wochenende-noch-mal-sommer-mit-30-grad-in-deutschland.html</guid><dc:creator><![CDATA[Kathy Schrey]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Herculaneum- Schriftrollen: 2000 Jahre alte, verbrannte Papyrusrollen sollen per Röntgen lesbar gemacht werden]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/herculaneum-schriftrollen-2000-jahre-alte-verbrannte-papyrusrollen-sollen-per-rontgen-lesbar-gemacht-werden.html</link><pubDate>Tue, 22 Sep 2026 11:21:00 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>US-Wissenschaftler haben eine erstaunliche Methode entwickelt, um antike, verbrannte Texte wiederherzustellen. Bisher unlesbare Schriften – wie die verkohlten Papyrusrollen aus Herculaneum – könnten nun mittels Röntgen-CT und virtueller Entrollung wieder erschlossen werden.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/herculaneum-schriftrollen-2000-jahre-alte-verbrannte-papyrusrollen-sollen-per-rontgen-lesbar-gemacht-werden-1789858478989.jpg" alt="Die Modell-Papyrusrollen links vor und rechts nach der Verbrennung." title="Die Modell-Papyrusrollen links vor und rechts nach der Verbrennung."><figcaption>Die Modell-Papyrusrollen links vor und rechts nach der Verbrennung. Bild: Seiler et al., 2026</figcaption></figure><p>Als der Vesuv im Jahr 79 n. Chr. ausbrach, begrub seine Asche nicht nur Pompeji unter sich. Auch in der Stadt <strong>Herculaneum</strong> verkohlte eine Bibliothek mit 1800 Schriftrollen und Fragmenten. Die Hitze verwandelte das Papyrusmaterial in spröde, schwarze Rollen – bewahrte die Texte aber zugleich vor vollständiger Zerstörung.</p><p>Nun haben Wissenschaftler der University of California in Berkeley eine neue Möglichkeit entwickelt, wie die Rollen entziffert werden können: Die Forschenden stellten eigene Schriftrollen her und verbrannten sie. Douglas Seiler, Mitarbeiter von Berkeley SETI, beschaffte Papyrus aus Ägypten, Schilffedern und Rußtinte aus Japan. Jugendliche beschrieben die Rollen mit Passagen aus der Bibel und „Star Wars“. Anschließend wurden die Modelle in einer sauerstoffarmen Kammer erhitzt.</p><h2>Blei macht die Schrift sichtbar</h2><p>Der entscheidende Unterschied lag in der Tinte. Seiler versetzte sie mit Mengen <strong>Bleinitrat</strong>. In einer jüngst in <em>PLOS One</em> veröffentlichten Studie zeigen die Forscher, dass die Bleimengen bei einer Röntgen-Computertomografie hervortreten. Blei absorbiert bis zu 25-mal mehr Röntgenstrahlung als das verkohlte Papyrus.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/herculaneum-schriftrollen-2000-jahre-alte-verbrannte-papyrusrollen-sollen-per-rontgen-lesbar-gemacht-werden-1789857959146.jpg" alt="Vorbereitung der Papyrusrollen mit unterschiedlich konzentrierten Tintearten." title="Vorbereitung der Papyrusrollen mit unterschiedlich konzentrierten Tintearten."><figcaption>Vorbereitung der Papyrusrollen mit unterschiedlich konzentrierten Tintearten. Bild: Seiler et al., 2026</figcaption></figure><p>„Mit Blei in der Tinte würde man ein riesiges Signal bekommen“, erklärt Seiler. Deshalb müsse man gezielt nach Schriftrollen mit Bleitinte suchen. Ein tragbarer Röntgenfluoreszenz-Scanner kann solche Rollen vorsortieren, bevor CT-Aufnahmen erfolgen.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="789503" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/godzilla-el-nino-erwacht-im-pazifik-forscher-schlagt-alarm-und-fur-unseren-winter-wird-es-jetzt-ernst.html" title="„Godzilla-El-Niño' erwacht im Pazifik: Forscher schlägt Alarm – und für unseren Winter wird es jetzt ernst">„Godzilla-El-Niño" erwacht im Pazifik: Forscher schlägt Alarm – und für unseren Winter wird es jetzt ernst</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/godzilla-el-nino-erwacht-im-pazifik-forscher-schlagt-alarm-und-fur-unseren-winter-wird-es-jetzt-ernst.html" title="„Godzilla-El-Niño' erwacht im Pazifik: Forscher schlägt Alarm – und für unseren Winter wird es jetzt ernst"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/godzilla-el-nino-erwacht-im-pazifik-forscher-schlagt-alarm-und-fur-unseren-winter-wird-es-jetzt-ernst-1789853111829_320.jpg" alt="„Godzilla-El-Niño' erwacht im Pazifik: Forscher schlägt Alarm – und für unseren Winter wird es jetzt ernst"></a></article></aside><p>Für die Untersuchung wurde eine <strong>verkohlte Modellrolle im Röntgenstrahl gedreht</strong>, wobei tausende Einzelaufnahmen ein dreidimensionales Bild erzeugten. Ein Algorithmus, der ursprünglich für die Analyse aufgerollter Strukturen in Lithium-Ionen-Batterien entwickelt worden war, wurde angepasst, um der ungleichmäßigen Dicke der Papyruslagen gerecht zu werden.</p><h2>Herculaneum: Hoffnung für die Bibliothek</h2><p>Die Methode könnte die digitale Entzifferung der Herculaneum-Rollen beschleunigen. Bisher wurden nur wenige der verkohlten Texte virtuell entrollt. Frühere Versuche, die Rollen mechanisch zu öffnen, endeten häufig in Asche, weshalb solche Eingriffe nach ihrer Entdeckung im Jahr 1752 eingestellt wurden.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/herculaneum-schriftrollen-2000-jahre-alte-verbrannte-papyrusrollen-sollen-per-rontgen-lesbar-gemacht-werden-1789857966927.jpg" alt="Die Versuchsrollen hatten einen Durchmesser von 4 Zentimetern und eine Länge von 11 Zentimetern." title="Die Versuchsrollen hatten einen Durchmesser von 4 Zentimetern und eine Länge von 11 Zentimetern."><figcaption>Die Versuchsrollen hatten einen Durchmesser von 4 Zentimetern und eine Länge von 11 Zentimetern. Bild: D. Seiler and the EduceLab, Univ. of Kentucky</figcaption></figure><p>„Der Wert dieses Projekts ist praktisch nicht zu beziffern“, sagt die Berkeley-Archäologin Leah Packard-Grams. „Auf dem Spiel steht ein großer Teil der Geschichte der griechischen Literatur.“ Viele der entzifferten Texte stammen vom epikureischen Philosophen <strong>Philodemos</strong>. Die Rollen gelten als unmittelbare Zeugnisse antiker Geisteswelten, nicht als spätere Abschriften.</p><p>Seit 2023 treibt die Vesuvius Challenge die digitale Entzifferung voran. Mithilfe von CT-Aufnahmen und künstlicher Intelligenz wurden Wörter und Textkolumnen sichtbar gemacht. Im Jahr 2026 gelang die Entschlüsselung von Fragmenten, die offenbar einen Kommentar zur stoischen Philosophie enthalten.</p><p>Die Forschenden sehen ihre verbrannten Modellrollen deshalb vor allem als <strong>Trainingsmaterial</strong>. „Wenn man ein Modell beschädigt, ist das in Ordnung. Wenn man ein 2300 Jahre altes Artefakt beschädigt, stehen eine Menge Archäologen bereit, um einen anzuspringen“, sagt Packard-Grams.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/herculaneum-schriftrollen-2000-jahre-alte-verbrannte-papyrusrollen-sollen-per-rontgen-lesbar-gemacht-werden-1789857979021.jpg" alt="Eine spezielle Software kann die Bleisignaturen „entrollen“ und die Schriftzeichen korrekt aneinanderfügen." title="Eine spezielle Software kann die Bleisignaturen „entrollen“ und die Schriftzeichen korrekt aneinanderfügen."><figcaption>Eine spezielle Software kann die Bleisignaturen „entrollen“ und die Schriftzeichen korrekt aneinanderfügen. Bild: Seiler et al., 2026</figcaption></figure><p>Ob viele der Herculaneum-Rollen Bleitinte enthalten, ist noch unklar. Systematisch untersucht wurde das bisher noch nicht. Die chemische Zusammensetzung der Tinten soll nun genauer erfasst werden, um die Röntgenbilder und Algorithmen weiter zu verbessern. So könnte aus verkohltem Papyrus nach zwei Jahrtausenden wieder lesbare Geschichte werden.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Seiler%2C%20D.%2C%20LaManna%2C%20J.%20M.%2C%20McOsker%2C%20M.%2C%20Kreimer%2C%20D.%2C%20Daugherty%2C%20M.%20C.%2C%20%26%20Dopke%2C%20J" data-year="2026" data-title="A%20model%20carbonized%20papyrus%20scroll%20opens%20a%20novel%20path%20to%20identifying%20readable%20scrolls%20of%20the%20Herculaneum%20Library.%20PLoS%20One" data-url="https%3A%2F%2Fdoi.org%2F10.1371%2Fjournal.pone.0353485">Seiler, D., LaManna, J. M., McOsker, M., Kreimer, D., Daugherty, M. C., & Dopke, J. (2026). <a href="https://doi.org/10.1371/journal.pone.0353485" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">A model carbonized papyrus scroll opens a novel path to identifying readable scrolls of the Herculaneum Library. PLoS One</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/herculaneum-schriftrollen-2000-jahre-alte-verbrannte-papyrusrollen-sollen-per-rontgen-lesbar-gemacht-werden.html</guid><dc:creator><![CDATA[Lisa Seyde]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Wie Eis sich selbst am Schmelzen hindert: Hauchdünne Luftschicht bremst die Wärmeabgabe von Eis]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/wie-eis-sich-selbst-am-schmelzen-hindert-hauchdunne-luftschicht-bremst-die-warmeabgabe-von-eis.html</link><pubDate>Tue, 22 Sep 2026 10:16:00 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Wenn Eis auf eine extrem heiße Oberfläche trifft, müsste es sich nach klassischen Vorstellungen rasch erwärmen. Versuche ergaben jedoch, dass sich in Nanosekunden zwischen Metall und Eis eine winzige Dampfschicht bildet, die den Wärmetransport drastisch bremst.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/wie-eis-sich-selbst-am-schmelzen-hindert-hauchdunne-luftschicht-bremst-die-warmeabgabe-von-eis-1789989837125.jpg" alt="Wenn sich Eis sehr schnell erhitzt, bildet sich eine Art Barriere, welche die Wärmeabgabe reduziert." title="Wenn sich Eis sehr schnell erhitzt, bildet sich eine Art Barriere, welche die Wärmeabgabe reduziert."><figcaption>Wenn sich Eis sehr schnell erhitzt, bildet sich eine Art Barriere, welche die Wärmeabgabe reduziert. Bild: CHUTTERSNAP/Unsplash</figcaption></figure><p>Am European XFEL, einer Hamburger Röntgenlaser-Forschungseinrichtung, wurde standardmäßig untersucht, wie sich <strong>amorphes Eis </strong>verhält – eine nichtkristalline, glasartige Form gefrorenen Wassers. Im Experiment wurde eine ultradünne Eisschicht auf einer Metallfläche abgelegt und das Metall sehr schnell erhitzt.</p><p>Das Ergebnis widersprach den Erwartungen der Forschenden. Obwohl die verwendete <strong>Platinfolie</strong> stark aufgeheizt wurde, erwärmte sich das Eis innerhalb der untersuchten Nanosekunden kaum. Auch seine Struktur veränderte sich nur geringfügig.</p><h2>Eine nanometerdünne Barriere</h2><p>Mit Röntgenmessungen an der Experimentierstation FXE ließ sich zusammen mit Computersimulationen die Ursache ermitteln: Durch die abrupte Erwärmung entsteht offenbar eine etwa sechs Nanometer dicke<strong> Dampfschicht</strong> an der Grenzfläche zwischen Platin und Eis.</p><p>Die Schicht unterbricht den direkten Wärmekontakt und reduziert dadurch den Energiefluss vom heißen Metall in das Eis. Sie wirkt also wie eine <strong>thermische Barriere</strong>. Die Beobachtung erinnert damit an den Leidenfrost-Effekt: Ein Wassertropfen kann auf einer extrem heißen Oberfläche auf einem schützenden Dampfkissen gleiten.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/wie-eis-sich-selbst-am-schmelzen-hindert-hauchdunne-luftschicht-bremst-die-warmeabgabe-von-eis-1789989843889.jpg" alt="Wissenschaftler konnten im Experiment mit Röntgenlasern die nanometerdünne Dampfbarriere nachweisen." title="Wissenschaftler konnten im Experiment mit Röntgenlasern die nanometerdünne Dampfbarriere nachweisen."><figcaption>Wissenschaftler konnten im Experiment mit Röntgenlasern die nanometerdünne Dampfbarriere nachweisen. Bild: Diamond Rehab Thailand/Unsplash</figcaption></figure><p>„Dieses Ergebnis ist ein gutes Beispiel dafür, wie wissenschaftliche Forschung völlig unerwartet in eine neue Richtung führen kann“, bemerkt Tobias Eklund, XFEL-Doktorand und an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. „Was als Experiment zur Untersuchung der Phasenübergänge von amorphem Eis begann, offenbarte einen anomalen Energietransport an der Grenzfläche, der sich dadurch erklären lässt, dass sich eine isolierende Dampfschicht bildet.“</p><p>Christopher Milne, Gruppenleiter an der FXE-Station, fasst das so zusammen: „Ein auffälliges Messergebnis, sorgfältige Analysen und Modellierungen – und eine neue Erkenntnis.“</p><h2>Weitere Erforschung von Grenzflächen</h2><p>Die Studie zeigt zugleich, dass <strong>schnelle Erwärmung</strong> Grenzflächen zwischen Materialien grundlegend anders beeinflussen kann als in herkömmlichen Modellen angenommen. Statt Wärme direkt vom Metall in das Eis zu übertragen, verändert sich die Kontaktzone und erzeugt kurzfristig eine isolierende Zwischenschicht.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/wie-eis-sich-selbst-am-schmelzen-hindert-hauchdunne-luftschicht-bremst-die-warmeabgabe-von-eis-1789989849760.jpg" alt="Momentaufnahmen für a) eine langsame Abkühlung (10 ns) und (b) eine schnelle Abkühlung (1 ns). In beiden Fällen bildet sich an der Grenzfläche innerhalb von &lt;1 ns eine nanometerdicke Dampfschicht." title="Momentaufnahmen für a) eine langsame Abkühlung (10 ns) und (b) eine schnelle Abkühlung (1 ns). In beiden Fällen bildet sich an der Grenzfläche innerhalb von &lt;1 ns eine nanometerdicke Dampfschicht."><figcaption>Momentaufnahmen für a) eine langsame Abkühlung (10 ns) und (b) eine schnelle Abkühlung (1 ns). In beiden Fällen bildet sich an der Grenzfläche innerhalb von &lt;1 ns eine nanometerdicke Dampfschicht. Bild: Liu et al., 2026</figcaption></figure><p>Es sei erstaunlich zu sehen, wie Wasser uns immer noch überraschen kann, sagt Katrin Amann-Winkel, Koordinatorin der Studie von der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und Gruppenleiterin am Max-Planck-Institut für Polymerforschung. „Die Ergebnisse sind wichtig für unser Verständnis von Wasser und Eis in der Atmosphäre, aber auch im Weltraum, wo sich amorphes Eis an winzige Staubkörner anlagert.“</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="788891" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/superionisches-eis-im-inneren-der-eisriesen-wasser-bleibt-bei-mehr-als-2300-grad-celsius-fest.html" title="Superionisches Eis im Inneren der Eisriesen? Wasser bleibt bei mehr als 2300 Grad Celsius fest">Superionisches Eis im Inneren der Eisriesen? Wasser bleibt bei mehr als 2300 Grad Celsius fest</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/superionisches-eis-im-inneren-der-eisriesen-wasser-bleibt-bei-mehr-als-2300-grad-celsius-fest.html" title="Superionisches Eis im Inneren der Eisriesen? Wasser bleibt bei mehr als 2300 Grad Celsius fest"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/superionisches-eis-im-inneren-der-eisriesen-wasser-bleibt-bei-mehr-als-2300-grad-celsius-fest-1789504363349_320.jpg" alt="Superionisches Eis im Inneren der Eisriesen? Wasser bleibt bei mehr als 2300 Grad Celsius fest"></a></article></aside><p>Die Forschenden wollen nun klären, ob vergleichbare Dampfschichten auch<strong> an anderen Materialgrenzflächen</strong> entstehen. Von besonderem Interesse sind Systeme, die extrem schnell erhitzt werden. Damit rückt die Grenzfläche selbst in den Mittelpunkt, weil sie den Energiefluss offenbar kurzfristig verändern kann. Weiterführende Anwendungen wären laut den Forschenden laserbasierte Fertigungsverfahren, Datenspeichertechnologien oder katalytische Prozesse.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="788522" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/das-bizarre-eisbrocken-experiment-aus-dem-jahr.html" title="Das bizarre Eisbrocken-Experiment aus dem Jahr 1977">Das bizarre Eisbrocken-Experiment aus dem Jahr 1977</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/das-bizarre-eisbrocken-experiment-aus-dem-jahr.html" title="Das bizarre Eisbrocken-Experiment aus dem Jahr 1977"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/el-disparatado-experimento-de-1977-que-traslado-un-bloque-de-hielo-de-una-tonelada-desde-alaska-hasta-iowa-1788163144230_320.jpg" alt="Das bizarre Eisbrocken-Experiment aus dem Jahr 1977"></a></article></aside><p>Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift <em>Communications Chemistry</em> veröffentlicht. Die neue Beobachtung erweitert damit einerseits unser Verständnis von Eis – und beweist andererseits auch, dass sich Wärmeübertragung auf kleinsten Zeit- und Längenskalen unerwartet entwickeln kann.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Liu%2C%20Y.%2C%20Eklund%2C%20T.%2C%20Karina%2C%20A.%2C%20et%20al" data-year="2026" data-title="Formation%20of%20nanoscale%20vapour%20films%20governing%20thermal%20resistance%20in%20amorphous%20ice.%20Communications%20Chemistry" data-url="https%3A%2F%2Fdoi.org%2F10.1038%2Fs42004-026-02177-2">Liu, Y., Eklund, T., Karina, A., et al. (2026). <a href="https://doi.org/10.1038/s42004-026-02177-2" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Formation of nanoscale vapour films governing thermal resistance in amorphous ice. Communications Chemistry</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/wie-eis-sich-selbst-am-schmelzen-hindert-hauchdunne-luftschicht-bremst-die-warmeabgabe-von-eis.html</guid><dc:creator><![CDATA[Lisa Seyde]]></dc:creator></item></channel></rss>