<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><rss xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" version="2.0"><channel><title>Meteored Deutschland</title><link>https://www.daswetter.com</link><description>News rund ums Wetter: Aktuelle Wetternachrichten - Informieren Sie sich hier über die aktuellsten Wetternachrichten für Deutschland und weltweit. News rund um das Wetter: Wir halten Sie auf dem Laufenden!</description><language>de</language><lastBuildDate>Sun, 26 Apr 2026 18:00:10 +0000</lastBuildDate><pubDate>Sun, 26 Apr 2026 18:00:10 +0000</pubDate><atom:link href="https://www.daswetter.com/feed/" rel="self" type="application/rss+xml"/><copyright><![CDATA[ Copyright 2026 Meteored ]]></copyright><image><url>https://www.daswetter.com/imagenes/logo_rss.png</url><title>Meteored Deutschland</title><link>https://www.daswetter.com</link><width>144</width><height>144</height></image><sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod><sy:updateFrequency>6</sy:updateFrequency><item><title><![CDATA[Wissenschaftler ermitteln die genaueste Messung der Expansion des Universums: die Hubble-Konstante]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/wissenschaftler-ermitteln-die-genaueste-messung-der-expansion-des-universums-die-hubble-konstante.html</link><pubDate>Sun, 26 Apr 2026 14:18:00 +0000</pubDate><category>Aktuell</category><description><![CDATA[<p>Einem internationalen Team von Astronomen ist es gelungen, die bislang genaueste direkte Messung der aktuellen Expansionsrate des Universums vorzunehmen, die als <strong>Hubble-Konstante</strong> bekannt ist.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/expansion-del-universo-csic-1775832208915.jpg" data-image="ulw8zzc1w324"><figcaption>Aufnahme von NGC 5468, einer Galaxie, die etwa 130 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt ist. NASA, ESA, CSA, STScI, Adam Riess</figcaption></figure><p>Das Institut für Weltraumwissenschaften ist an der Arbeit der H0-Distance-Network-Kollaboration beteiligt, deren Ergebnisse in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht wurden. Die Ergebnisse zeigen mit einer Genauigkeit von etwa 1 Prozent, dass sich das Universum mit einer Geschwindigkeit von 73,5 Kilometern pro Sekunde pro Megaparsec Entfernung ausdehnt, <strong>das heißt pro 3,26 Millionen Lichtjahre</strong>.</p><p>Die Hubble-Konstante bestimmt die Expansionsrate des Universums auf der Grundlage einer linearen Beziehung zwischen der Geschwindigkeit, mit der sich Galaxien von uns entfernen, und ihrer Entfernung: <strong>je größer die Entfernung einer Galaxie ist, desto schneller scheint sie sich zu entfernen</strong>. Seit fast einem Jahrhundert nutzt die Astronomie die sogenannte kosmische Entfernungsleiter, um diese Konstante zu messen, wobei immer weiter entfernte kosmische Objekte durch eine Abfolge miteinander verbundener Schritte kalibriert werden.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="763669" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/die-usa-feiern-den-erfolg-von-artemis-ii-aber-die-regierung-will-die-mittel-fur-die-wissenschaft-um-20-kurzen.html" title="Die USA feiern den Erfolg von Artemis II, aber die Regierung will die Mittel für die Wissenschaft um 20 % kürzen">Die USA feiern den Erfolg von Artemis II, aber die Regierung will die Mittel für die Wissenschaft um 20 % kürzen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/die-usa-feiern-den-erfolg-von-artemis-ii-aber-die-regierung-will-die-mittel-fur-die-wissenschaft-um-20-kurzen.html" title="Die USA feiern den Erfolg von Artemis II, aber die Regierung will die Mittel für die Wissenschaft um 20 % kürzen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/ee-uu-celebra-el-exito-de-artemis-ii-pero-el-gobierno-quiere-recortar-la-financiacion-para-la-ciencia-en-mas-del-1775770143951_320.jpg" alt="Die USA feiern den Erfolg von Artemis II, aber die Regierung will die Mittel für die Wissenschaft um 20 % kürzen"></a></article></aside><p>Diese Methode hat enorme Fortschritte gebracht, bedeutet aber auch, dass sich Unsicherheiten entlang der Kette ausbreiten können, <strong>ohne dass dabei der Vorteil einer Risikostreuung oder Lastenteilung zum Tragen kommt</strong>. Aus diesem Grund hat die H0-Distance-Network-Kooperation einen umfassenderen mathematischen Rahmen gewählt und einen einzelnen Messpfad durch ein lokales Distanznetzwerk ersetzt, das zahlreiche Distanzindikatoren gleichzeitig miteinander verknüpft.</p><p>Die Forschungsgruppe hat ermittelt, dass der Wert der Hubble-Konstante bei 73,5 Kilometern pro Sekunde pro Megaparsec Entfernung liegt, mit einer Fehlermarge von plus/minus 0,81 Kilometern pro Sekunde pro Megaparsec und somit <strong>mit einer Genauigkeit von nahezu 1 Prozent</strong>. Das bedeutet, dass eine Galaxie, die sich in einer Entfernung von einem Megaparsec von der Erde befindet – das sind etwa 3,26 Millionen Lichtjahre –, sich mit einer Geschwindigkeit von 73,5 Kilometern pro Sekunde von uns wegbewegt. Diese neue Messung verfeinert frühere Schätzungen, die je nach verwendeter Methode den Wert zwischen 67 und 73 Kilometern pro Sekunde pro Megaparsec angaben.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="765257" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/meteorologe-habermehl-erschrocken-musste-zweimal-hinsehen-was-zum-1-mai-droht.html" title="Meteorologe Habermehl erschrocken: „Musste zweimal hinsehen' – was zum 1. Mai droht">Meteorologe Habermehl erschrocken: „Musste zweimal hinsehen" – was zum 1. Mai droht</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/meteorologe-habermehl-erschrocken-musste-zweimal-hinsehen-was-zum-1-mai-droht.html" title="Meteorologe Habermehl erschrocken: „Musste zweimal hinsehen' – was zum 1. Mai droht"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/meteorologe-habermehl-erschrocken-musste-zweimal-hinsehen-was-zum-1-mai-droht-1776924283160_320.jpg" alt="Meteorologe Habermehl erschrocken: „Musste zweimal hinsehen' – was zum 1. Mai droht"></a></article></aside><p>„<em>Das wirklich Neue daran ist, dass sich ein großer Teil der Forschungsgemeinschaft eine Woche lang in Bern eingeschlossen hat, um jedes Detail der einzelnen Messmethoden zu erörtern und <strong>sich darauf zu einigen, wie man sie alle kombinieren kann, um die Statistiken zu verbessern und möglichst präzise Messergebnisse zu erzielen</strong>,</em>“, sagt Lluís Galbany, Forscher am ICE-CSIC und am Institut d’Estudis Espacials de Catalunya.</p><p>„<em>Gleichzeitig haben wir beschlossen, den Analysecode öffentlich zugänglich zu machen, der die Expansionsrate des Universums zusammenfasst und neu berechnet. <strong>Das bedeutet, dass in Zukunft neue Daten problemlos in das Netzwerk aufgenommen und neu berechnet werden können</strong>,</em>“, fügt er hinzu.</p><p>Anstatt sich auf einen einzigen Messweg zu stützen, verbindet das Netzwerk eine Vielzahl unabhängiger und sich überschneidender Entfernungsindikatoren. Dazu gehören in einer einzigen kohärenten Analyse: Cepheiden, <strong>eine Art pulsierender Sterne, die größer und heller sind als die Sonne</strong>, die Spitze des roten Riesenastes, Mira-Variablen, Megamaser, Supernovae vom Typ Ia und Typ II, Schwankungen der Oberflächenhelligkeit, die Tully-Fisher-Beziehung und die Fundamentalebene.</p><p>Im Wesentlichen berücksichtigt das Netzwerk durch eine vollständige Kovarianzgewichtung explizit gemeinsame Unsicherheiten und Korrelationen zwischen den Methoden – <strong>eine fortschrittliche statistische Methode, die mehrere Datenquellen kombiniert</strong>. Dadurch lässt sich erstmals die Kohärenz des gesamten Systems transparent bewerten.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="763687" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/nasa-schickt-weltraum-wurmer-als-test-astronauten-ins-all.html" title="NASA schickt Weltraum-Würmer als Test-Astronauten ins All">NASA schickt Weltraum-Würmer als Test-Astronauten ins All</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/nasa-schickt-weltraum-wurmer-als-test-astronauten-ins-all.html" title="NASA schickt Weltraum-Würmer als Test-Astronauten ins All"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/nasa-schickt-weltraum-wurmer-als-test-astronauten-ins-all-1776068859428_320.jpeg" alt="NASA schickt Weltraum-Würmer als Test-Astronauten ins All"></a></article></aside><p>„<em>Dies ist nicht nur ein neuer Wert für H₀, sondern ein von der Fachgemeinschaft entwickeltes Rahmenkonzept, das jahrzehntelange unabhängige Entfernungsmessungen auf transparente und leicht zugängliche Weise zusammenführt,</em>“, sagt Adam Riess, Professor an der Johns Hopkins University und Astrophysiker am Space Telescope Science Institute. Riess war einer der drei Gewinner des Nobelpreises für Physik im Jahr 2011 für seine Arbeit zur beschleunigten Expansion des Universums anhand von Beobachtungen entfernter Supernovae.</p><h2>Ein Netzwerk, kein einzelner Pfad</h2><p>Die Studie ist das Ergebnis einer breit angelegten gemeinschaftlichen Initiative, die im Rahmen des ISSI Breakthrough Workshops ins Leben gerufen wurde, der im März 2025 am International Space Science Institute in Bern, Schweiz, stattfand. Rund 40 Experten für Entfernungsmessungen und Kosmologie, die ein breites Spektrum an Institutionen und methodischen Ansätzen repräsentierten, nahmen direkt an den Sitzungen teil, darunter auch Lluís Galbany.</p><p>Vor der Durchführung der Berechnungen stimmten die Teilnehmer über die Auswahl der primären Distanzindikatoren ab, die <strong>als Referenzstandards zur Definition einer Basislösung dienten</strong>, sowie über vordefinierte Varianten zur Prüfung der Robustheit.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="761795" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/die-nasa-stellt-ihren-neuen-plan-vor-den-bau-bewohnbarer-stutzpunkte-auf-dem-mond-um-den-mars-zu-erreichen.html" title="Die NASA stellt ihren neuen Plan vor: den Bau bewohnbarer Stützpunkte auf dem Mond, um den Mars zu erreichen">Die NASA stellt ihren neuen Plan vor: den Bau bewohnbarer Stützpunkte auf dem Mond, um den Mars zu erreichen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/die-nasa-stellt-ihren-neuen-plan-vor-den-bau-bewohnbarer-stutzpunkte-auf-dem-mond-um-den-mars-zu-erreichen.html" title="Die NASA stellt ihren neuen Plan vor: den Bau bewohnbarer Stützpunkte auf dem Mond, um den Mars zu erreichen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/la-nasa-revela-su-nuevo-plan-construir-bases-habitables-en-la-luna-para-llegar-a-marte-1774778199045_320.png" alt="Die NASA stellt ihren neuen Plan vor: den Bau bewohnbarer Stützpunkte auf dem Mond, um den Mars zu erreichen"></a></article></aside><p>Die Netzwerkanalyse zeigt, dass unabhängige Entfernungsindikatoren innerhalb ihrer angegebenen Unsicherheiten und ohne Ausreißer miteinander vereinbar sind. Sie zeigt außerdem, dass das Entfernen oder Ersetzen von Schlüsselkomponenten wie Cepheiden, TRGB-Sternen oder Supernovae vom Typ Ia nur geringfügige Änderungen des abgeleiteten Werts der Hubble-Konstante zur Folge hat, <strong>und dass keine einzelne Methode das Endergebnis dominiert</strong>.</p><p>Um eine kritische Analyse und die Weiterverwendung zu fördern, veröffentlicht die Arbeitsgruppe Open-Source-Software und Datenprodukte, sodass jeder die Analyse nachvollziehen, alternative Annahmen untersuchen oder künftige Messungen einbeziehen kann, sobald neue Daten verfügbar werden.</p><h3>Implications for precision cosmology in the future</h3><p>Trotz beispielloser Präzision und interner Konsistenz weist die neue lokale Messung weiterhin erhebliche Abweichungen von den Werten auf, die aus Beobachtungen des frühen Universums im Rahmen des Standardmodells der Kosmologie, dem Lambda-CDM-Modell, abgeleitet wurden. Die ermittelte Expansionsrate weicht um etwa 5 bis 7 Standardabweichungen von aktuellen Messungen ab, die auf der kosmischen Mikrowellenhintergrundstrahlung und baryonischen akustischen Oszillationen basieren. Mit anderen Worten: <strong>diese Diskrepanzen sind nicht auf Rechenfehler zurückzuführen, sondern deuten darauf hin, dass das aktuelle kosmologische Modell unvollständig ist</strong>.</p><p>Das Ergebnis des Entfernungsnetzwerks deutet nicht auf einen Fehler in einer einzelnen Messmethode hin, sondern erweitert die Grundlage für die lokale Messung der Hubble-Konstante. Bislang gab es zwei Methoden zur Berechnung dieser Konstante: Die Messung naher Galaxien ergibt einen Wert von etwa 73 Kilometern pro Sekunde pro Megaparsec, während Berechnungen auf der Grundlage der kosmischen Mikrowellenhintergrundstrahlung einen Wert von etwa 67 Kilometern pro Sekunde pro Megaparsec ergeben. Diese Diskrepanz ist als Hubble-Spannung bekannt, <strong>ein zentrales Streitpunkt in der modernen Kosmologie</strong>.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="760754" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">Related article</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.yourweather.co.uk/news/astronomy/hubble-telescope-images-reveal-the-exact-moment-of-the-fragmentation-of-comet-c-2025-k.html" title="Hubble Telescope images reveal the exact moment of the fragmentation of comet C/2025 K1">Hubble Telescope images reveal the exact moment of the fragmentation of comet C/2025 K1</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.yourweather.co.uk/news/astronomy/hubble-telescope-images-reveal-the-exact-moment-of-the-fragmentation-of-comet-c-2025-k.html" title="Hubble Telescope images reveal the exact moment of the fragmentation of comet C/2025 K1"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/imagens-do-telescopio-hubble-revelam-momento-exato-da-fragmentacao-do-cometa-k-1774202478602_320.png" alt="Hubble Telescope images reveal the exact moment of the fragmentation of comet C/2025 K1"></a></article></aside><p>„Diese Arbeit schließt Erklärungen für den Hubble-Konflikt, die auf einem einzigen übersehenen Fehler bei den lokalen Entfernungsmessungen beruhen, praktisch aus. Sollte der Konflikt tatsächlich bestehen, wie immer mehr Hinweise nahelegen, könnte dies auf eine neue Physik jenseits des Standardmodells der Kosmologie hindeuten“, sagt Stefano Casertano, Forscher am Space Telescope Science Institute.</p><p>Das Local Distance Network liefert nicht nur die bislang genaueste direkte Messung der Hubble-Konstante, sondern schafft auch einen flexiblen und erweiterbaren Rahmen für die Zukunft. Mit neuen Observatorien, verbesserten Kalibrierungen und zusätzlichen geometrischen Entfernungsreferenzpunkten <strong>können diese Elemente integriert werden, um unser Verständnis der kosmischen Expansion zu verfeinern</strong> und zur Lösung des Hubble-Paradoxons beizutragen.</p><p>„<em>Diese Arbeit zeigt, dass Erklärungen, die sich auf einen einzigen, bisher übersehenen systematischen Fehler bei der Messung lokaler Entfernungen stützen, immer schwerer aufrechtzuerhalten sind. Sollte dieser Widerspruch die tatsächlichen physikalischen Gegebenheiten widerspiegeln, könnte dies auf neue Komponenten jenseits des Standardmodells der Kosmologie hindeuten oder eine Neubewertung unseres Verständnisses des frühen Universums erfordern,</em>“ schließt Eleonora Di Valentino, Forscherin an der University of Sheffield.</p><h3><em>Quellenhinweis: </em></h3><p><em>The Local Distance Network: a community consensus report on the measurement of the Hubble constant at ∼1% precisión. Astronomy & Astrophysics. DOI: doi.org/10.1051/0004-6361/202557993</em></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/wissenschaftler-ermitteln-die-genaueste-messung-der-expansion-des-universums-die-hubble-konstante.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Haie und Thunfische: Warum die großen Meeresräuber im Klimawandel doppelt belastet werden]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/haie-und-thunfische-warum-die-gro-en-meeresrauber-im-klimawandel-doppelt-belastet-werden.html</link><pubDate>Sun, 26 Apr 2026 14:06:00 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Einige der eindrucksvollsten Jäger der Meere geraten in eine gefährliche Lage: Haie und Thunfische heizen sich buchstäblich selbst auf – und zahlen dafür einen immer höheren Preis, wie eine neue Studie nun eindrücklich belegt.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/haie-und-thunfische-warum-die-gro-en-meeresrauber-im-klimawandel-doppelt-belastet-werden-1776952725870.jpg" alt="Einige Meeresbewohner gehören der seltenen Gruppe der mesothermen (auch: mischwarmen) Tiere an, etwa Haie und Thunfisch." title="Einige Meeresbewohner gehören der seltenen Gruppe der mesothermen (auch: mischwarmen) Tiere an, etwa Haie und Thunfisch."><figcaption>Einige Meeresbewohner gehören der seltenen Gruppe der mesothermen (auch: mischwarmen) Tiere an, etwa Haie und Thunfisch. Bild: Amanda Bear/Unsplash</figcaption></figure><p>Durch steigende Wassertemperaturen geraten einige der schnellsten Raubfische der Welt zunehmend an ihre Grenzen. Eine neue Studie zeigt nun, dass <strong>mischwarme Meeresräuber</strong> wie Haie und Thunfische gleich doppelt gefährdet sind: Einerseits benötigen die Tiere enorme Energiemengen, andererseits verschlechtern sich durch den Klimawandel ihre Lebensbedingungen und Nahrungsressourcen.</p><div class="texto-destacado">Mesothermie bezeichnet eine biologische Zwischenform zwischen endotherm (Temperatur von innen) und ektotherm (Temperatur von außen). Mesotherme Tiere erzeugen zwar Wärme durch ihren Stoffwechsel (endotherm), können aber ihre Körpertemperatur nicht immer konstant halten und passen sich teilweise der Umgebungstemperatur an (ektotherm).</div><p>Forschende des Trinity College Dublin und der Universität Pretoria haben nun herausgefunden, dass sogenannte mesotherme Fische das Vielfache der Energie vergleichbarer kaltblütiger Arten verbrauchen. Zu der seltenen Gruppe der mesothermen Fische zählen unter anderem <strong>Weiße Haie, Riesenhaie, Mondfische und Thunfische</strong>. Nur weniger als 0,1 Prozent aller Fischarten besitzen die Fähigkeit, Teile des Körpers wärmer als das umgebende Wasser zu halten.</p><h2>Anpassung mit Nebenwirkungen</h2><p>Die innere Wärmeproduktion hat gewisse Vorteile: höhere Geschwindigkeiten, lange Wanderungen und eine effizientere Jagd. Doch sie hat auch ihren Preis. „Die Ergebnisse waren wirklich bemerkenswert – nachdem wir Körpergröße und Temperatur berücksichtigt hatten, stellten wir fest, dass mesotherme Fische <strong>etwa 3,8-mal mehr Energie verbrauchen</strong> als gleich große kaltblütige Fische“, erklärt Dr. Nicholas Payne von der Trinity’s School of Natural Sciences. </p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>Außerdem erhöht ein Anstieg der Körpertemperatur um 10 °C den Grundumsatz des Fisches um mehr als das Doppelte, was praktisch bedeutet, dass warmblütige Räuber weit mehr konsumieren müssen, um ihren Lebensstil aufrechterhalten zu können.<svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p>Mit zunehmender Körpergröße verschärft sich das Problem. Die erhöhte Energienachfrage sei jedoch nur ein Teil der Geschichte, sagt Payne. „Mit wachsender Körpergröße erzeugen Fische schneller Wärme, als sie sie verlieren können.“</p><h2>Flucht in kühlere Gewässer</h2><p>Die Forschenden entwickelten ein Modell, das sogenannte <strong>Wärmeschwellen</strong> berechnet. Wärmeschwellen sind die Temperaturmarken, ab denen Fische ihre Körperwärme nicht mehr richtig regulieren können.</p><div class="texto-destacado"><strong>„Ein etwa eine Tonne schwerer warmblütiger Hai könnte Schwierigkeiten haben, in Gewässern über etwa 17 °C im Gleichgewicht zu bleiben.“</strong><br><br>– Prof. Andrew Jackson, Trinity’s School of Natural Sciences, Letztautor</div><p>Wird es zu warm, müssen die Tiere reagieren: <strong>langsamer schwimmen, ihre Durchblutung anpassen oder in tiefere Gefilde ausweichen</strong>. „Das hat jedoch seinen Preis – es könnte schwieriger werden, Nahrung zu finden oder zu fangen, besonders wenn Geschwindigkeit und Kraft die wichtigsten Jagdwerkzeuge sind“, erläutert Prof. Andrew Jackson von der Trinity’s School of Natural Sciences, der die Studie geleitet hat.</p><h2>Klimawandel verschärft die Lage</h2><p>Die Ergebnisse erklären, warum große Raubfische häufig in kühleren Regionen, größeren Tiefen oder höheren Breiten vorkommen. Viele Arten folgen saisonal optimalen Temperaturen. Doch diese Rückzugsräume schrumpfen. Besonders im Sommer könnten <strong>geeignete Lebensräume</strong> <strong>nun deutlich kleiner</strong> werden.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="731805" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/hai-kinderstube-in-der-nordsee-entdeckt-forscher-schlagen-alarm.html" title="Hai-Kinderstube in der Nordsee entdeckt – Forscher schlagen Alarm">Hai-Kinderstube in der Nordsee entdeckt – Forscher schlagen Alarm</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/hai-kinderstube-in-der-nordsee-entdeckt-forscher-schlagen-alarm.html" title="Hai-Kinderstube in der Nordsee entdeckt – Forscher schlagen Alarm"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/hai-kinderstube-in-der-nordsee-entdeckt-forscher-schlagen-alarm-1759130900307_320.png" alt="Hai-Kinderstube in der Nordsee entdeckt – Forscher schlagen Alarm"></a></article></aside><p>Selbst <strong>anpassungsfähige Arten</strong> wie der Atlantische Blauflossen-Thunfisch stoßen an Grenzen, wenn sich die Ozeane weiter erwärmen. „Diese Forschung zeigt, dass ein Hochleistungsräuber im Ozean zu sein mit höheren Kosten verbunden ist, als wir bisher angenommen haben“, sagt Dr. Edward Snelling von der Universität Pretoria.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="727007" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/unglaublich-der-klimawandel-sorgt-fuer-weniger-starke-haizaehne.html" title="Unglaublich! Der Klimawandel sorgt für weniger starke Haizähne">Unglaublich! Der Klimawandel sorgt für weniger starke Haizähne</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/unglaublich-der-klimawandel-sorgt-fuer-weniger-starke-haizaehne.html" title="Unglaublich! Der Klimawandel sorgt für weniger starke Haizähne"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/unglaublich-der-klimawandel-sorgt-fuer-weniger-starke-haizaehne-1756461128704_320.jpeg" alt="Unglaublich! Der Klimawandel sorgt für weniger starke Haizähne"></a></article></aside><p>Zusätzlich wird die Situation durch <strong>Überfischung</strong> verschärft. Viele Arten haben ohnehin einen engen Energiehaushalt. „Besonders besorgniserregend ist, dass diese Tiere bereits am Limit arbeiten und der Klimawandel ihre Optionen weiter einschränkt“, warnt Snelling.</p><h2>Alarmzeichen für die Zukunft</h2><p>Die Forschenden sehen <strong>Parallelen zu früheren Erdzeitaltern</strong>. Fossilien deuten darauf hin, dass große mischwarme Meeresräuber schon immer besonders empfindlich auf Klimaveränderungen reagiert haben. „Die Folgen sind ernüchternd, denn diese Erkenntnisse bringen diese Tiere in eine doppelte Gefährdung“, sagt Payne. </p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>Viele mesotherme Fische sind bereits stark durch Überfischung betroffen.<svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p>Die Studie stellt einen neuen Ansatz dar, wie gefährdete Arten im Klimawandel besser ermittelt werden können. Dabei fällt auf, dass gerade die schnellsten und stärksten Jäger sich als besonders verletzlich erweisen. Das Wissen über ihren Wärmehaushalt könnte letztlich über <strong>Schutzmaßnahmen</strong> entscheiden – bevor die Ozeane für die Giganten endgültig zu heiß werden.</p><h3><strong><em>Quellenhinweis</em></strong><strong><em>:</em></strong></h3><p><em>Payne</em><em>, N. L., et al. (2026): <a href="https://doi.org/10.1126/science.adt2981" title="Mesothermic fishes face high fuel demands and overheating risk in warming oceans" target="_blank">Mesothermic fishes face high fuel demands and overheating risk in warming oceans</a>. Science, 392, 301–305.</em></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/haie-und-thunfische-warum-die-gro-en-meeresrauber-im-klimawandel-doppelt-belastet-werden.html</guid><dc:creator><![CDATA[Lisa Seyde]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Gezieltes Geoengineering könnte den Regenwald langfristig schützen]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/gezieltes-geoengineering-koennte-den-regenwald-langfristig-schuetzen.html</link><pubDate>Sun, 26 Apr 2026 13:03:00 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Um das Klima zu schützen und die globale Erwärmung einzudämmen, setzen viele Fachleuchte und Wissenschaftler auf sogenanntes Geoengineering oder Climate Engineering. Die Eingriffe sollen beispielsweise den Ausstoß der CO<sub>2</sub>-Konzentration in der Atmosphäre oder die Versauerung der Meere vermindern.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/gezieltes-geoengineering-koennte-den-regenwald-langfristig-schuetzen-1776960574100.jpeg" data-image="zzsglotajuk3"><figcaption>Tropische Regenwälder sind vom Klimawandel bedroht</figcaption></figure><p>Eine neue Studie der University of Exeter im Vereinigten Königreich verbreitet Hoffnung. </p><h2>Geoengineering wird genutzt, um Klimafolgen abzufedern</h2><p><strong>Durch bewusste Steuerung einiger Prozesse könnte die Klimaerwärmung den Regenwald im Amazonas weniger hart treffen. Eigentlich sind Geoengineering-Projekte mit einer stratosphärische Aerosoleinbringung (SAI) nicht so gern gesehen.</strong></p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="764926" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/wissenschaft-schlaegt-alarm-atlantikstroemung-schwaecht-sich-drastisch-ab-mit-globalen-folgen-fuer-klima-und-gesellschaft.html" title="Wissenschaft schlägt Alarm: Atlantikströmung schwächt sich drastisch ab – mit globalen Folgen für Klima und Gesellschaft">Wissenschaft schlägt Alarm: Atlantikströmung schwächt sich drastisch ab – mit globalen Folgen für Klima und Gesellschaft</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/wissenschaft-schlaegt-alarm-atlantikstroemung-schwaecht-sich-drastisch-ab-mit-globalen-folgen-fuer-klima-und-gesellschaft.html" title="Wissenschaft schlägt Alarm: Atlantikströmung schwächt sich drastisch ab – mit globalen Folgen für Klima und Gesellschaft"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wissenschaft-schlaegt-alarm-atlantikstroemung-schwaecht-sich-drastisch-ab-mit-globalen-folgen-fuer-klima-und-gesellschaft-1776747609552_320.png" alt="Wissenschaft schlägt Alarm: Atlantikströmung schwächt sich drastisch ab – mit globalen Folgen für Klima und Gesellschaft"></a></article></aside><p>Solche Vorhaben zielen darauf ab, die Erde künstlich zu kühlen. Die Reflexion der Sonnenstrahlen wird deutlich erhöht und kann so die verursachten anthropogene Treibhausgase der Erwärmung ausgleichen. </p><h3>Stratosphärische Aerosoleinbringung ist umstritten</h3><p><strong>Solche Modelle sind mit Vorsicht zu betrachten, da durch die starke Verminderung des Sonnenlichts die Pflanzenproduktivität und die Niederschlagsmengen beeinflusst werden können. Das Team der University of Exeter zeigt jedoch, dass modernste Klimamodelle unter SAI einen Anstieg der globalen Kohlenstoffspeicherung an Land prognostizieren. </strong></p><p>Diese Wirkungen sehen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor allem in Regenwaldgebieten. Im Amazonas Gebiet könnten solche Geoengineering Projekte besonders gut funktionieren, da die Kohlenstoffspeicherung an Land im Vergleich zu einem Szenario mit hohen CO<sub>2</sub>-Emissionen um 10,8 % zunimmt. </p><div class="texto-destacado">„Überraschenderweise stellen wir in diesen Szenarien fest, dass der Amazonas-Regenwald mit SAI-Geoengineering am produktivsten und effektivsten ist.“, sagte Peter Cox, Professor am Global Systems Institute</div><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/gezieltes-geoengineering-koennte-den-regenwald-langfristig-schuetzen-1776960650226.jpeg" data-image="4sc3d73e2vnz"><figcaption>Schwere Dürren und Waldbrände setzen der Wäldern stark zu</figcaption></figure><p><strong>Nicht zuletzt sagen viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in bekannten Studien voraus, dass der Regenwald sehr gefährdet ist. Ein erfolgreicher Schutz vor den Klimaveränderungen würde das Weltklima positiv verändern. </strong></p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="763087" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/gerodete-regenwaelder-koennen-ihre-artenvielfalt-zurueckgewinnen.html" title="Gerodete Regenwälder können ihre Artenvielfalt zurückgewinnen">Gerodete Regenwälder können ihre Artenvielfalt zurückgewinnen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/gerodete-regenwaelder-koennen-ihre-artenvielfalt-zurueckgewinnen.html" title="Gerodete Regenwälder können ihre Artenvielfalt zurückgewinnen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/gerodete-regenwaelder-koennen-ihre-artenvielfalt-zurueckgewinnen-1775762205124_320.jpeg" alt="Gerodete Regenwälder können ihre Artenvielfalt zurückgewinnen"></a></article></aside><p>Der Regenwald im Amazonas Gebiet gilt zudem als sehr anfällig für Vegetationsverluste aufgrund der steigenden Temperaturen und Dürreperioden. </p><h3>„Der beste Schutz für den Amazonas-Regenwald auf lange Sicht ist eine Kombination aus einer Verringerung der Abholungsrate und des anthropogenen Klimawandels, aber SAI könnte einen gewissen Notfallschutz bieten, falls es uns nicht gelingt, den Klimawandel unter Kontrolle zu bringen“, erläutert die Hauptautorin Isobel Parry vom Fachbereich Mathematik und Statistik der University of Exeter</h3><p>Jedoch stellen die britischen Forscherinnen und Forscher klar, dass es immer noch berechtigte Bedenken hinsichtlich <strong>der Anwendbarkeit und Durchführbarkeit von SAI-Geoengineering-Projekten in der realen Welt gäbe, sodass die Forschung und die Auswirkungen offen diskutiert werden müssen. </strong></p><h3><em>Quellenhinweise</em></h3><p><em>Isobel M. Parry, Paul D. L. Ritchie, Olivier Boucher, Peter M. Cox, James M. Haywood, Ulrike Niemeier, Roland Séférian et. al. (2026). <a href="https://esd.copernicus.org/articles/17/387/2026/">Stratospheric aerosol injection geoengineering has the potential to increase land carbon storage and to protect the Amazon rainforest. European Geosciences Union. Volume 17, issue 2.</a></em></p><p><em>University of Exeter. (2026). <a href="https://news.exeter.ac.uk/faculty-of-environment-science-and-economy/geoengineering-could-protect-amazon-rainforest-from-climate-change/">Geoengineering could protect Amazon rainforest from climate change. Research news. Faculty of environmental science and economy.</a></em></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/gezieltes-geoengineering-koennte-den-regenwald-langfristig-schuetzen.html</guid><dc:creator><![CDATA[Anna Poth]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Steilklippen, Meer und Fischerboote: So schön ist das Tor zur Normandie ]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/steilklippen-meer-und-fischerboote-so-schon-ist-das-tor-zur-normandie.html</link><pubDate>Sun, 26 Apr 2026 11:10:00 +0000</pubDate><category>Freizeit</category><description><![CDATA[<p>Seit 200 Jahren reisen Badegäste in das kleine Städtchen Le Tréport am Ärmelkanal. Die spektakuläre Lage zwischen hohen Kreidefelsen, das Rauschen der Wellen und Berge frischer Meeresfrüchte sind nur einige der Gründe dafür.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/steilklippen-und-fischerboote-so-schon-ist-das-tor-zur-normandie-1776978246995.jpeg" data-image="e8yteode81qu" alt="Le Tréport" title="Le Tréport"><figcaption>Von den Klippen über Le Tréport öffnet sich ein grandioser Blick über den Hafen und Mers-les-Bains. Foto: Adobe Stock</figcaption></figure><p>Ein Schild mitten auf der Promenade klärt die Grenzverhältnisse: Zur Linken erstreckt sich der Teil der Region <strong>Hauts-de-France</strong>, der früher als <strong>Picardie</strong> bekannt war, auf der anderen Seite beginnt die <strong>Normandie</strong>. </p><p>Mers-le-Beins ist der westlichste Ort des Departements Somme. Das einen kurzen Spaziergang entfernte Le Tréport liegt bereits im normannischen Departement Seine-Maritime. <strong>Die Grenze zwischen Regionen und Verwaltungseinheiten bildet der Fluss Bresle</strong>. Vor bildschöner historischer Kulisse kann man hier von einer Region zur anderen schlendern.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="709058" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/unterwasserkraftwerke-im-armelkanal-frankreich-geht-neue-wege.html" title="Unterwasserkraftwerke im Ärmelkanal - Frankreich geht neue Wege">Unterwasserkraftwerke im Ärmelkanal - Frankreich geht neue Wege</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/unterwasserkraftwerke-im-armelkanal-frankreich-geht-neue-wege.html" title="Unterwasserkraftwerke im Ärmelkanal - Frankreich geht neue Wege"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/unterwasserkraftwerke-im-armelkanal-frankreich-geht-neue-wege-1746434261213_320.jpg" alt="Unterwasserkraftwerke im Ärmelkanal - Frankreich geht neue Wege"></a></article></aside><p>An der Uferstraße von Mers-les-Bains leuchten bunte Fassaden, <strong>Belle Époque- und Jugendstilvillen mit Meerblick</strong> reihen sich aneinander. Die Flaniermeile endet kurz vor der Mündung der Bresle ins Meer. Über eine Brücke erreicht man das Fischerstädtchen <strong>Le Tréport</strong> und mit ihm das Tor zur Normandie.</p><h2>Eine Standseilbahn führt auf die Klippen</h2><p>Rund <strong>4400 Menschen leben in dem Ort</strong>, der sich am Fuß der weißen Steilklippen und auf sie hinauf drängt. Im Sommer sind es gleich dreimal so viele. Eine <strong>1908 erbaute Standseilbahn</strong> erleichtert den Tréportais und ihren Gästen bis heute das Fortkommen zwischen Hafen und Klippen. </p><p>Die Nutzung der flotten Bahn ist für Bewohner wie Besucher gratis. Oben öffnet sich ein <strong>grandioser Ausblick über Klippen, Meer und das Städtchen</strong> – und ein attraktiver Wanderweg erschließt die Küstenlandschaft über dem Ärmelkanal.</p><h3>Das Dutzend Austern kostet zwölf Euro</h3><p>Auf Meereshöhe ist das Leben in Le Tréport bis heute maritim geprägt. In den Restaurants am Hafen werden Meeresfrüchte aufgefahren. <strong>Auf dem Fischmarkt am Wasser türmen sich Hummer, Garnelen, Jakobsmuscheln und Austern</strong>. Wer ein Austernmesser besitzt, kann kostengünstig zur Tat schreiten und sich selbst versorgen: Das Dutzend Austern kostet – je nach Größe – ab zwölf Euro, eine Zitrone gibt’s für einen weiteren Euro dazu.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="756186" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/diese-kuste-ist-ein-traumziel-fur-frankreich-fans-mit-einem-faible-fur-fossilien.html" title="Diese Küste ist ein Traumziel für Frankreich-Fans mit einem Faible für Fossilien">Diese Küste ist ein Traumziel für Frankreich-Fans mit einem Faible für Fossilien</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/diese-kuste-ist-ein-traumziel-fur-frankreich-fans-mit-einem-faible-fur-fossilien.html" title="Diese Küste ist ein Traumziel für Frankreich-Fans mit einem Faible für Fossilien"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/diese-kuste-ist-ein-traumziel-fur-strand-fans-mit-einem-faible-fur-fossilien-1772111319723_320.jpeg" alt="Diese Küste ist ein Traumziel für Frankreich-Fans mit einem Faible für Fossilien"></a></article></aside><p>So klein Le Tréport ist, so tief reicht seine Geschichte in die Vergangenheit. Auf halber Höhe thront die Kirche <strong>Saint Jacques au Tréport</strong> über dem Hafen. 1362 wurde sie erbaut, nahm aber im <strong>Hundertjährigen Krieg</strong> so viel Schaden, dass sie bereits 1699 restauriert werden musste. </p><p><strong>Wandbilder </strong>schmücken die Fassaden einiger der umliegenden Häuser und erzählen vom Leben der Stadt am Meer. Sie zeigen Fischer vor ihren Booten, über die Kreidefelsen gleitende Möwen und <strong>frühe Badegäste in langen Gewändern und mit Sonnenschirmen </strong>am Strand im knöcheltiefen Wasser waten.</p><h2>Einer der ersten Badeorte der Kanalküste</h2><p>Wegen der relativen Nähe zur Hauptstadt gehörte Le Tréport zu den ersten Badeorten an der französischen Kanalküste: Schon in den Zwanzigerjahren des 19. Jahrhunderts reisten Sommergäste aus Paris an - vor 200 Jahren. </p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/steilklippen-meer-und-fischerboote-so-schon-ist-das-tor-zur-normandie.html</guid><dc:creator><![CDATA[Stefanie Bisping]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Durch eine neue Berechnung ist der CO₂-Fußabdruck von Milch deutlich größer]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/durch-eine-neue-berechnung-ist-der-co2-fussabdruck-von-milch-deutlich-groesser.html</link><pubDate>Sun, 26 Apr 2026 10:03:00 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Finnische Expertinnen und Experten haben erstmalig die Kohlenstoffdioxid Emissionen neu berechnet und einen entscheidenden Wert hinzugenommen, den die Milchwirtschaft ebenfalls ausstößt. Generell ist bekannt, dass die Viehwirtschaft einen hohen Anteil an Treibhausgasemissionen hat.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/durch-eine-neue-berechnung-ist-der-co2-fussabdruck-von-milch-deutlich-groesser-1776961775782.jpeg" data-image="epnlpatjau31"><figcaption>Milch wird in Deutschland immer noch sehr gern getrunken</figcaption></figure><p>In der Milchproduktion blickten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bis jetzt nur auf die Methanemissionen der Kühe. </p><h2>Auch Bodenemissionen sollten berechnet werden</h2><p>Jedoch verändert sich durch die Kuhhaltung natürlich ebenfalls die Bodensubstanz. <strong>Der Kohlenstoff im Boden setzt ebenso Kohlenstoffdioxid frei. Laut der finnischen Studie könnte der CO₂-Fußabdruck von Milch deutlich größer sein als allgemein angenommen, wenn man den aus dem Boden freigesetzten Kohlenstoff hinzurechnet.</strong></p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="763832" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wonnemonat-oder-wettermonster-was-der-mai-2026-wirklich-bringt-und-warum-die-bauernregeln-diesmal-nicht-lugen.html" title="Wonnemonat oder Wettermonster? Was der Mai 2026 wirklich bringt – und warum die Bauernregeln diesmal nicht lügen">Wonnemonat oder Wettermonster? Was der Mai 2026 wirklich bringt – und warum die Bauernregeln diesmal nicht lügen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wonnemonat-oder-wettermonster-was-der-mai-2026-wirklich-bringt-und-warum-die-bauernregeln-diesmal-nicht-lugen.html" title="Wonnemonat oder Wettermonster? Was der Mai 2026 wirklich bringt – und warum die Bauernregeln diesmal nicht lügen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wonnemonat-oder-wettermonster-was-der-mai-2026-wirklich-bringt-und-warum-die-bauernregeln-diesmal-nicht-lugen-1776149882731_320.jpg" alt="Wonnemonat oder Wettermonster? Was der Mai 2026 wirklich bringt – und warum die Bauernregeln diesmal nicht lügen"></a></article></aside><p>Das finnische Forschungsteam analysierte die Veränderungen auf dem eigenen Forschungsbetrieb Viikki in Helsinki. </p><h3>Die Umweltauswirkungen sind oftmals konplexer</h3><p>Es wurde versucht die Auswirkungen mit verschiedenen Berechnungsmethoden darzulegen. Sie untersuchten Felder auf den in der Nachfolge Grasland oder Getreide entstehen sollte. </p><p><strong>Die Berechnungen stützten sich auf die sogenannte Ökobilanzierung. Mit dieser Methode werden die Umweltauswirkungen eines Produkts durch die Betrachtung aller Schritte seiner Entstehung ermittelt, vom Anbau des Viehfutters bis zur Güllewirtschaf</strong><strong>t.</strong></p><h3>„Weideland, das als Viehfutter genutzt wird, kann Kohlenstoff entweder im Boden binden oder in die Atmosphäre freisetzen. Die unterirdische Biomasse des Grases ist eine wichtige Quelle für den Kohlenstoffeintrag, der die Kohlenstoffbindung im Boden fördert.“, sagt der Postdoktorand Yajie Gao von der Fakultät für Land- und Forstwirtschaft der Universität Helsinki.</h3><p>Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass auf Gras- und Weideland die Menge an freigesetztem Kohlenstoff stark anstieg, wenn das Graswachstum sehr geschwächt war. </p><h3>Der CO₂-Fußabdruck der Milchproduktion ist deutlich höher</h3><p>Ein Umwandlung von Weideland zu einer Getreideanbaufläche ließ die Emissionen, um das Fünffache in die Höhe steigen. </p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/durch-eine-neue-berechnung-ist-der-co2-fussabdruck-von-milch-deutlich-groesser-1776961856991.jpeg" data-image="vvy8nhd1d7go"><figcaption>Bodenemissionen sollten mitberechnet werden</figcaption></figure><p><strong>Das Einbeziehen der Emissionen der Böden kann dazuführen, dass der CO₂-Fußabdruck der Milchproduktion um 41 Prozent höher läge, als bisher angenommen. Darüber hinaus konnte das Team herausstellen, dass der Klimawandel ebenso zu mehr Bodenemissionen führt.</strong></p><h3>Der Klimawandel hat Einfluss auf die Speicherung des Kohlenstoffs</h3><p>Wiederholte Frost-Tau-Zyklen schädigen das Gras und schwächen somit deren Wachstum. Besonders im Winter wird dann die Menge des im Boden gebundenen Kohlenstoffs verringert. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="762392" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/geht-der-sommer-2026-komplett-baden-diese-bauernregel-wird-plotzlich-gefahrlich.html" title="Geht der Sommer 2026 komplett baden? Diese Bauernregel wird plötzlich gefährlich">Geht der Sommer 2026 komplett baden? Diese Bauernregel wird plötzlich gefährlich</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/geht-der-sommer-2026-komplett-baden-diese-bauernregel-wird-plotzlich-gefahrlich.html" title="Geht der Sommer 2026 komplett baden? Diese Bauernregel wird plötzlich gefährlich"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/geht-der-sommer-2026-komplett-baden-diese-bauernregel-wird-plotzlich-gefahrlich-1775420311999_320.jpg" alt="Geht der Sommer 2026 komplett baden? Diese Bauernregel wird plötzlich gefährlich"></a></article></aside><p><strong>Es wird erwartet, dass der Klimawandel unvorhersehbare Auswirkungen wie Frost und Dürre mit sich bringt, die die Fähigkeit der Felder, als Kohlenstoffspeicher zu fungieren, weiter schwächen könnte.</strong></p><h3><em>Quellenhinweise</em></h3><p><em>Gao, Y., Hu, T., Roitto, M. et al. (2026). <a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s11367-026-02579-3">Improving the carbon footprint assessment of milk production: a case study integrating soil carbon stock changes with eddy covariance and DeNitrification-DeComposition model. Int J Life Cycle Assess 31, 4</a></em></p><p><em>University of Helsinki. (2026). <a href="https://www.helsinki.fi/en/news/climate-change/milk-production-carbon-footprint-may-be-larger-thought">Milk production carbon footprint may be larger than thought. News. News and press releases.</a></em></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/durch-eine-neue-berechnung-ist-der-co2-fussabdruck-von-milch-deutlich-groesser.html</guid><dc:creator><![CDATA[Anna Poth]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Warum Leckerli für Hunde gefährlich werden können]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/warum-leckerli-fur-hunde-gefahrlich-werden-konnen.html</link><pubDate>Sun, 26 Apr 2026 08:11:00 +0000</pubDate><category>Freizeit</category><description><![CDATA[<p>Ein Leckerli hier, ein Kauknochen da – was viele Hundehalter als liebevolle Aufmerksamkeit verstehen, kann schnell zur versteckten Kalorienfalle werden.</p><figure id="first-image"><a href="Snacks für den treuen Vierbeiner können schlimme Folgen haben (Foto: Adobe Stock)"><img src="https://services.meteored.com/img/article/warum-leckerli-fur-hunde-gefahrlich-werden-konnen-1777027775279.jpeg" alt="Snacks für den treuen Vierbeiner können schlimme Folgen haben (Foto: Adobe Stock)" title="Snacks für den treuen Vierbeiner können schlimme Folgen haben (Foto: Adobe Stock)"></a><figcaption>Snacks für den treuen Vierbeiner können schlimme Folgen haben (Foto: Adobe Stock)</figcaption></figure><p> Ein kurzer Griff in die Snackdose, ein erwartungsvoller Blick und schon landet das nächste Leckerli im Hundemaul. Für viele Halter ist das ein ganz normaler Moment im Alltag. Doch <strong>was wie ein harmloser Liebesbeweis wirkt, kann langfristig ernsthafte Folgen haben</strong>. Denn die Dimensionen sind enorm: Allein in Deutschland wurden <strong>im Jahr 2024 rund 752 Millionen Euro für Hundesnacks ausgegeben</strong>. Eine Zahl, die zeigt, wie selbstverständlich Zusatzfutter inzwischen geworden ist. Doch viele dieser Snacks sind alles andere als unproblematisch. </p><h2>Wenn Snacks zur unterschätzten Kalorienfalle werden</h2><p> Unter den Begriff Hundesnacks fällt alles, was zusätzlich zum Hauptfutter gegeben wird: von klassischen Leckerlis über Kauknochen bis hin zu Zahnpflegesticks. <strong>Das Problem: Viele Halter berücksichtigen diese Extras nicht im täglichen Energiebedarf ihres Hundes. </strong>Dabei haben es viele Produkte in sich. Sie sind oft stark verarbeitet, <strong>enthalten große Mengen an Fett, Zucker oder Zusatzstoffen</strong> und liefern gleichzeitig nur wenige wertvolle Nährstoffe. <strong>Kurz gesagt: viel Energie, wenig Nutzen.</strong> So entsteht schnell eine Kalorienfalle, die im Alltag kaum auffällt, aber kontinuierlich wirkt. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="749009" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/eine-studie-hat-ergeben-dass-das-futter-ihres-hundes-umweltschadlicher-ist-als-ihre-mahlzeit.html" title="Eine Studie hat ergeben, dass das Futter Ihres Hundes umweltschädlicher ist als Ihre Mahlzeit">Eine Studie hat ergeben, dass das Futter Ihres Hundes umweltschädlicher ist als Ihre Mahlzeit</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/eine-studie-hat-ergeben-dass-das-futter-ihres-hundes-umweltschadlicher-ist-als-ihre-mahlzeit.html" title="Eine Studie hat ergeben, dass das Futter Ihres Hundes umweltschädlicher ist als Ihre Mahlzeit"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/your-dog-s-food-is-more-damaging-to-the-environment-than-your-meal-finds-study-1768326334829_320.jpg" alt="Eine Studie hat ergeben, dass das Futter Ihres Hundes umweltschädlicher ist als Ihre Mahlzeit"></a></article></aside><h3>Der Prozess ist oft schleichend</h3><p> Der Einstieg ist meist harmlos: Ein Leckerli als Belohnung beim Training, eines beim Spaziergang, vielleicht noch ein kleines Extra zwischendurch. Doch aus diesen einzelnen Momenten entwickelt sich oft eine Routine. <strong>Snacks werden also nicht mehr gezielt eingesetzt, sondern beiläufig gegeben.</strong> Aus Gewohnheit oder Zuneigung. Genau hier liegt die Gefahr: <strong>Über den Tag verteilt summiert sich die Energiezufuhr erheblich, ohne dass es den meisten Haltern bewusst ist. </strong></p><h2><strong>Welche gesundheitlichen Folgen das für den Vierbeiner hat</strong></h2><p><strong>Eigentlich sollte die Hauptmahlzeit den kompletten Energiebedarf eines Hundes decken</strong>. Werden zusätzlich regelmäßig Snacks gefüttert, wird dieser Bedarf schnell überschritten. Die ersten Anzeichen sind oft sichtbar:<strong> Der Bauch wird runder, Fettpolster entstehen, die Körperform verändert sich.</strong> Gleichzeitig nimmt die Aktivität ab, der Hund wirkt träger und weniger belastbar. Und das kann langfristig ernsthafte Konsequenzen haben. <strong>Übergewicht begünstigt unter anderem Stoffwechselstörungen, belastet die Gelenke und erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. </strong>Auch Zahnprobleme können durch ungeeignete Snacks verstärkt werden.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="733235" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/plastikmull-und-flaschenverschlusse-sind-eine-gefahr-fur-hunde-sammeln-sie-sie-ein-um-unsere-haustiere-zu-schutzen.html" title="Plastikmüll und Flaschenverschlüsse sind eine Gefahr für Hunde: Sammeln Sie sie ein, um unsere Haustiere zu schützen">Plastikmüll und Flaschenverschlüsse sind eine Gefahr für Hunde: Sammeln Sie sie ein, um unsere Haustiere zu schützen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/plastikmull-und-flaschenverschlusse-sind-eine-gefahr-fur-hunde-sammeln-sie-sie-ein-um-unsere-haustiere-zu-schutzen.html" title="Plastikmüll und Flaschenverschlüsse sind eine Gefahr für Hunde: Sammeln Sie sie ein, um unsere Haustiere zu schützen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/picking-up-plastic-bottle-caps-and-shards-can-save-dogs-lives-1758791598520_320.jpeg" alt="Plastikmüll und Flaschenverschlüsse sind eine Gefahr für Hunde: Sammeln Sie sie ein, um unsere Haustiere zu schützen"></a></article></aside><h3>Wie viele Snacks sind okay?</h3><p>Ganz verzichten müssen Halter auf Leckerlis nicht. Entscheidend ist die richtige Menge. <strong>Als Faustregel gilt: Snacks sollten maximal zehn Prozent der täglichen Kalorienzufuhr ausmachen. </strong>Wer also einen erwachsenen Hund mit einem Gewicht von etwa 15 Kilogramm hat, sollte rund 900 Kalorien pro Tag einplanen. Davon sollten etwa 810 Kalorien über das Hauptfutter aufgenommen werden. Für Snacks bleiben lediglich rund 90 Kalorien übrig.</p><p><strong>Wie hoch der individuelle Bedarf tatsächlich ist, hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab:</strong> Alter, Rasse, Aktivitätslevel und Gesundheitszustand des Hundes. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte sich v<strong>on Tierärzten oder spezialisierten Ernährungsberatern beraten lassen.</strong></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/warum-leckerli-fur-hunde-gefahrlich-werden-konnen.html</guid><dc:creator><![CDATA[Elke Habekost]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Exojupiter: Unerwartete Wassereiswolken stellen bisherige Berechnungen zum fernen Gasgiganten infrage]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/exojupiter-unerwartete-wassereiswolken-stellen-bisherige-berechnungen-zum-fernen-gasgiganten-infrage.html</link><pubDate>Sun, 26 Apr 2026 07:03:00 +0000</pubDate><category>Astronomie</category><description><![CDATA[<p>Wissenschaftler haben in der Atmosphäre eines fernen Jupiterzwillings erstmals Hinweise auf Wassereiswolken entdeckt. Der Fund könnte unser Verständnis von Exoplanetenatmosphären grundlegend verändern und den Weg für die künftige Lebenssuche im All ebnen.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/exojupiter-unerwartete-wassereiswolken-stellen-bisherige-berechnungen-zum-fernen-gasgiganten-infrage-1776953265700.jpg" alt="Künstlerische Darstellung des Planeten Epsilon Indi Ab mit Wolken über seiner von Ammoniak dominierten Atmosphäre." title="Künstlerische Darstellung des Planeten Epsilon Indi Ab mit Wolken über seiner von Ammoniak dominierten Atmosphäre."><figcaption>Künstlerische Darstellung des Planeten Epsilon Indi Ab mit Wolken über seiner von Ammoniak dominierten Atmosphäre. Bild: E. C. Matthews, T. Müller (MPIA)/CC BY-SA 4.0</figcaption></figure><p>Astronominnen und Astronomen haben die Atmosphäre eines massereichen Exoplaneten genauer untersucht. Der ferne Gasriese zeigt Anzeichen für Wolken aus Wassereis, die in bisherigen Berechnungen kaum berücksichtigt wurden. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht der <strong>Planet</strong> <strong>Epsilon Indi Ab</strong>, ein Objekt, das Jupiter in vielerlei Hinsicht ähnelt.</p><div class="texto-destacado">Epsilon Indi Ab ist ein großer Gasplanet, der den Stern Epsilon Indi A im Sternbild Indus umkreist. Während bekannte Gasriesen oft nah an ihrem Stern kreisen und daher extrem heiß sind, ist dieser Planet weiter entfernt und vergleichsweise kühl.</div><p>Die Entdeckung stammt von einem Team unter Leitung von Elisabeth Matthews vom Max-Planck-Institut für Astronomie. Das Forschungsteam konnte den <strong>Planeten direkt sichtbar machen</strong>, indem es mithilfe des Mittelinfrarot-Instruments MIRI des James-Webb-Weltraumteleskops (JWST) das Licht des Zentralsterns ausblendete, sodass das schwache Leuchten des Planeten erfasst werden konnte.</p><h2>Unserem Jupiter ähnlich</h2><p>Mit <strong>Temperaturen zwischen etwa –70 und +20 Grad Celsius </strong>ist Epsilon Indi Ab zwar kühl, aber etwas wärmer als Jupiter. Die Wärme stammt vermutlich noch aus seiner Entstehungsphase.</p><div class="texto-destacado"><strong>„Dieser Planet hat eine deutlich größere Masse als Jupiter – in unserer Studie kommen wir auf 7,6 Jupitermassen –, aber der Durchmesser entspricht in etwa dem seines Verwandten im Sonnensystem.“</strong><br><br>– Bhavesh Rajpoot, Doktorand, Max-Planck-Institut für Astronomie, Mitautor</div><p>Über die Infrarot-Wellenlängen konnten die Forschenden die chemischen Bestandteile der Atmosphäre ermitteln. Weil beim Jupiter die oberen Schichten der Atmosphäre von <strong>Ammoniakgas und Ammoniakwolken</strong> dominiert werden, dachten die Forschenden, dass Epsilon Indi Ab ebenfalls viel Ammoniakgas enthält – allerdings ohne Ammoniakwolken. Vergleichende Aufnahmen zeigten jedoch, dass weniger Ammoniak vorhanden ist als erwartet, was bisherige Annahmen zur dortigen Atmosphäre grundlegend infrage stellt.</p><h2>Wolken aus Wassereis</h2><p>Die plausibelste Erklärung dafür ist, dass es eine dichte, aber <strong>nicht geschlossene Decke aus Wassereiswolken</strong> gibt, ähnlich den höhergelegenen Zirruswolken in der Erdatmosphäre. Die Wassereiswolken auf Epsilon Indi Ab könnten theoretisch Teile der Atmosphäre verdecken und dadurch die Messungen beeinflussen. In vielen bisherigen Berechnungen wurden solche Wolken nicht berücksichtigt. Nimmt man sie mit dazu, macht das zwar die Simulationen erheblich komplizierter, scheint aber unabdingbar zu sein.</p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>Diese Art von Problem ist immens spannend, und zeugt von den immensen Fortschritten, die wir dank des JWST machen. Was einst außer Reichweite unserer Beobachtungen schien, ist nun in greifbare Nähe gerückt.<svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p>„Wir können die Struktur dieser Atmosphären untersuchen, einschließlich des Vorhandenseins von Wolken“, sagt Koautor James Mang von der University of Texas in Austin. „Das eröffnet eine <strong>neue Ebene der Komplexität</strong>, die unsere Modelle erst allmählich erfassen.“ Und das wiederum öffne die Tür zu einer noch detaillierteren Charakterisierung der kalten, fernen Welten.</p><h2>Auf dem Weg zur zweiten Erde</h2><p>Die Exoplanetenforschung will langfristig Hinweise auf Leben außerhalb unseres Sonnensystems finden, wobei sich das Feld in den vergangenen Jahrzehnten stark weiterentwickelt hat. Zunächst lag der Schwerpunkt darauf, <strong>möglichst viele Planeten</strong> <strong>nachzuweisen</strong>; es wurden indirekte Methoden eingesetzt, die Daten zu Masse und Größe, aber kaum Detailinformationen lieferten.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="752528" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/durchbruch-bei-exoplaneten-neue-theorie-macht-ferne-atmospharen-besser-lesbar.html" title="Durchbruch bei Exoplaneten: Neue Theorie macht ferne Atmosphären besser lesbar">Durchbruch bei Exoplaneten: Neue Theorie macht ferne Atmosphären besser lesbar</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/durchbruch-bei-exoplaneten-neue-theorie-macht-ferne-atmospharen-besser-lesbar.html" title="Durchbruch bei Exoplaneten: Neue Theorie macht ferne Atmosphären besser lesbar"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/durchbruch-bei-exoplaneten-neue-theorie-macht-ferne-atmospharen-besser-lesbar-1770200002367_320.jpg" alt="Durchbruch bei Exoplaneten: Neue Theorie macht ferne Atmosphären besser lesbar"></a></article></aside><p>Mit der Inbetriebnahme des James-Webb-Weltraumteleskops (JWST) im Jahr 2022 wurde eine neue Ära eingeläutet, weil Forschende seitdem <strong>Atmosphären fremder Welten</strong> genau untersuchen und deren Zusammensetzung rekonstruieren können.</p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>Das JWST ermöglicht es uns endlich, Planeten, die denen im Sonnensystem ähneln, im Detail zu untersuchen.<svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p>„Wären wir Außerirdische, mehrere Lichtjahre entfernt, und blickten in Richtung Sonne, wäre das JWST das erste Teleskop, mit dem wir den Planeten Jupiter detailliert untersuchen könnten“, sagt Elisabeth Matthews. Und weiter: „Um solche Untersuchungen auch an der Erde vornehmen zu können, bräuchten wir allerdings noch weitaus <strong>leistungsfähigere Teleskope</strong>.“</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="760349" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/der-exoplanet-toi-1452-b-der-etwa-100-lichtjahre-von-der-erde-entfernt-ist-gilt-als-ozeanwelt.html" title="Der Exoplanet TOI-1452 b, der etwa 100 Lichtjahre von der Erde entfernt ist, gilt als Ozeanwelt">Der Exoplanet TOI-1452 b, der etwa 100 Lichtjahre von der Erde entfernt ist, gilt als Ozeanwelt</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/der-exoplanet-toi-1452-b-der-etwa-100-lichtjahre-von-der-erde-entfernt-ist-gilt-als-ozeanwelt.html" title="Der Exoplanet TOI-1452 b, der etwa 100 Lichtjahre von der Erde entfernt ist, gilt als Ozeanwelt"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/exoplaneta-mundo-oceanico-1774070944178_320.jpg" alt="Der Exoplanet TOI-1452 b, der etwa 100 Lichtjahre von der Erde entfernt ist, gilt als Ozeanwelt"></a></article></aside><p>Die Forschenden hoffen, ihre Ergebnisse bald weiter überprüfen zu können. Ein künftiges Weltraumteleskop soll beispielsweise direkt reflektiertes Licht von Wolken messen. Bis dahin bleibt das James-Webb-Teleskop das wichtigste Werkzeug. Weitere Beobachtungen sind bereits geplant, um ähnliche Planeten noch genauer zu untersuchen.</p><h3><strong><em>Quellenhinweis</em></strong><strong><em>:</em></strong></h3><p><em>Matthews, E. C.,</em><em> et al. (2026): <a href="https://doi.org/10.48550/arXiv.2603.08780" title="A second visit to Eps Ind Ab with JWST: new photometry confirms ammonia and suggests thick clouds in the exoplanet atmosphere of the closest super-Jupiter" target="_blank">A second visit to Eps Ind Ab with JWST: new photometry confirms ammonia and suggests thick clouds in the exoplanet atmosphere of the closest super-Jupiter</a>. Astrophysical Journal Letters.</em></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/exojupiter-unerwartete-wassereiswolken-stellen-bisherige-berechnungen-zum-fernen-gasgiganten-infrage.html</guid><dc:creator><![CDATA[Lisa Seyde]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Malaria als unsichtbare Grenze: Haben Krankheiten die frühe Verbreitung des Menschen beeinflusst?]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/malaria-als-unsichtbare-grenze-haben-krankheiten-die-fruhe-verbreitung-des-menschen-beeinflusst.html</link><pubDate>Sun, 26 Apr 2026 04:21:00 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Einst entschieden Krankheiten darüber, wo der frühe Mensch leben konnte. Das geht aus einer neuen Studie hervor. Demnach beeinflusste Malaria über zehntausende Jahre, wo Menschen lebten, wanderten und sich vermischten.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/malaria-als-unsichtbare-grenze-haben-krankheiten-die-fruhe-verbreitung-des-menschen-beeinflusst-1777110642771.jpg" alt="Die Landschaften südlich der Sahara können den idealen Nährboden für Malaria übertragende Mücken bieten." title="Die Landschaften südlich der Sahara können den idealen Nährboden für Malaria übertragende Mücken bieten."><figcaption>Die Landschaften südlich der Sahara können den idealen Nährboden für Malaria übertragende Mücken bieten. Bild: Seth R. Irish</figcaption></figure><p>Wo der moderne Mensch in Afrika entstehen und sich verbreiten konnte, ist längst nicht mehr auf eine einzige Ursprungsregion zurückzuführen. Stattdessen deuten zahlreiche Befunde darauf hin, dass sich Homo sapiens aus <strong>mehreren, regional verteilten Populationen</strong> entwickelte.</p><div class="texto-destacado">Der Mensch (Homo sapiens) ist die einzige überlebende Art der Gattung Homo. Eine archaische Form des Homo sapiens ist seit etwa 300.000 Jahren in Afrika fossil belegt. Der anatomisch moderne Mensch ist aus diesem hervorgegangen und ist ebenfalls in Afrika seit etwa 200.000 bis 100.000 Jahren belegt. </div><p>Bisher standen vor allem klimatische Bedingungen im Fokus, wenn es darum ging, diese Verteilung zu erklären. Doch eine neue Untersuchung legt nahe, dass ein weiterer Faktor erheblichen Einfluss hatte: <strong>Infektionskrankheiten</strong> – allen voran Malaria.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="659272" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/malaria-wie-wird-sich-der-klimawandel-auf-die-ausbreitung-der-vektoriell-ubertragenen-krankheit-auswirken.html" title="Malaria: Wie wird sich der Klimawandel auf die Ausbreitung der vektoriell übertragenen Krankheit auswirken?">Malaria: Wie wird sich der Klimawandel auf die Ausbreitung der vektoriell übertragenen Krankheit auswirken?</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/malaria-wie-wird-sich-der-klimawandel-auf-die-ausbreitung-der-vektoriell-ubertragenen-krankheit-auswirken.html" title="Malaria: Wie wird sich der Klimawandel auf die Ausbreitung der vektoriell übertragenen Krankheit auswirken?"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/malaria-how-will-climate-change-affect-the-spread-of-the-vector-borne-disease-1715681840765_320.jpeg" alt="Malaria: Wie wird sich der Klimawandel auf die Ausbreitung der vektoriell übertragenen Krankheit auswirken?"></a></article></aside><p>Ein Forschungsteam des Max-Planck-Instituts für Geoanthropologie (MPI-GEA) und der Universität Cambridge hat nun versucht, die Verbreitung von Malaria in Afrika über einen Zeitraum von 74.000 bis 5.000 Jahren zu rekonstruieren. Dabei wurde besonders der Erreger <em>Plasmodium falciparum</em> berücksichtigt. Die Ergebnisse wurden in <em>Science Advances</em> veröffentlicht. </p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>Wir verwendeten Artenverbreitungsmodelle von drei Hauptmückenkomplexen zusammen mit Paläoklimamodellen.<svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p>„Durch die Kombination dieser Modelle mit epidemiologischen Daten konnten wir das Malariaübertragungsrisiko in Subsahara-Afrika abschätzen“, erklärt Hauptautorin Dr. Margherita Colucci. Die Untersuchung ergab, dass <strong>Regionen mit hohem Risiko</strong> von frühen Menschen gemieden wurden oder langfristig nicht besiedelt werden konnten.</p><h2>Fragmentierung statt Vernetzung</h2><p>Die Vermeidung hatte tiefgreifende Folgen. Populationen wurden <strong>räumlich voneinander getrennt</strong>, was ihre Entwicklung über Jahrtausende hinweg beeinflusste. Begegnungen und genetischer Austausch fanden nur eingeschränkt statt.</p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>Die Auswirkungen dieser Entscheidungen prägten die menschliche Demografie in den letzten 74.000 Jahren und vermutlich schon früher.<svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p>„Durch die Fragmentierung menschlicher Gesellschaften über Landschaften hinweg trug Malaria zur heutigen Bevölkerungsstruktur bei“, erklärt Professorin Andrea Manica von der Universität Cambridge, eine der leitenden Autorinnen der Studie. Geografische Barrieren allein können demnach nicht erklären, warum sich menschliche Gruppen so unterschiedlich entwickelten.</p><h2>Bewegte Landschaften der Besiedlung</h2><p>Die Studie zeigt außerdem, dass sich das Malariarisiko im Laufe der Zeit veränderte. In bestimmten Perioden entstanden <strong>Korridore</strong>, die Wanderungen erleichterten, während in anderen Phasen isolierte Lebensräume dominierten.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/malaria-als-unsichtbare-grenze-haben-krankheiten-die-fruhe-verbreitung-des-menschen-beeinflusst-1777110648361.png" alt="Die Landkarten A, C und E zeigen, wo die Mücken vor 60.000 Jahren (60 ka) theoretisch leben konnten und wo sie heute vorkommen. Die Diagramme B, D und F zeigen, wann bestimmte Mückengattungen der Art Anopheles (An.) am meisten verbreitet waren. Die Gegenüberstellung beweist, dass sich das Verbreitungsgebiet der Mücken seit der letzten Eiszeit massiv verschoben oder ausgedehnt hat." title="Die Landkarten A, C und E zeigen, wo die Mücken vor 60.000 Jahren (60 ka) theoretisch leben konnten und wo sie heute vorkommen. Die Diagramme B, D und F zeigen, wann bestimmte Mückengattungen der Art Anopheles (An.) am meisten verbreitet waren. Die Gegenüberstellung beweist, dass sich das Verbreitungsgebiet der Mücken seit der letzten Eiszeit massiv verschoben oder ausgedehnt hat."><figcaption>Die Landkarten A, C und E zeigen, wo die Mücken vor 60.000 Jahren (60 ka) theoretisch leben konnten und wo sie heute vorkommen. Die Diagramme B, D und F zeigen, wann bestimmte Mückengattungen der Art Anopheles (An.) am meisten verbreitet waren. Die Gegenüberstellung beweist, dass sich das Verbreitungsgebiet der Mücken seit der letzten Eiszeit massiv verschoben oder ausgedehnt hat. Bild: Colucci et al., 2026</figcaption></figure><p>Besonders fällt ein <strong>Anstieg des Risikos nach der letzten Eiszeit </strong>auf. Menschen begannen offenbar erst dann, stärker in zuvor gemiedene Gebiete vorzudringen, was möglicherweise durch genetische Anpassungen wie die Sichelzellenmutation begünstigt wurde.</p><h2>Menschheitsgeschichte neu verstehen</h2><p>Die Erkenntnisse erweitern den Blick auf die menschliche Evolution erheblich. Krankheiten stellen demnach nicht nur eine Begleiterscheinung dar, sondern beeinflussen direkt historische Entwicklungen. „Diese Studie eröffnet neue Perspektiven für die Erforschung der menschlichen Evolution“, findet auch Professorin Eleanor Scerri von MPI-GEA, ebenfalls leitende Studienautorin.</p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>Krankheiten wurden selten als wesentlicher Faktor betrachtet, der die früheste Vorgeschichte unserer Spezies prägte.<svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p>Ohne direkte genetische Belege aus dieser Zeit war diese Rolle lange schwer zu fassen. Nun liefern Modelle erstmals ein konsistentes Bild – und zeigen, dass die Geschichte des Menschen auch eine Geschichte seiner Krankheitserreger ist.</p><h3><strong><em>Quellenhinweis:</em></strong></h3><p><em>Colucci, M., Leonardi, M., Blinkhorn, J., Irish, S. R., Padilla-Iglesias, C., Kaboth-Bahr, S., Gosling, W. D., Snow, R. W., Manica, A., Scerri, E. M. L. (2026): <a href="https://doi.org/10.1126/sciadv.aea2316" title="Malaria shaped human spatial organization for the past 74 thousand years" target="_blank">Malaria shaped human spatial organization for the past 74 thousand years</a>. Science Advances.</em></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/malaria-als-unsichtbare-grenze-haben-krankheiten-die-fruhe-verbreitung-des-menschen-beeinflusst.html</guid><dc:creator><![CDATA[Lisa Seyde]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Amazonas: Übermäßige Phosphor- und Metallkonzentrationen geben Anlass zur Sorge]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/amazonas-uberma-ige-phosphor-und-metallkonzentrationen-geben-anlass-zur-sorge.html</link><pubDate>Sun, 26 Apr 2026 04:11:00 +0000</pubDate><category>Aktuell</category><description><![CDATA[<p>Eine Studie, die Daten aus 41 Jahren auswertet, zeigt, dass Flüsse in der Nähe der Industriezentren Barcarena und Abaetetuba <strong>zwar typische Merkmale des Amazonasgebiets aufweisen, jedoch bereits einen überhöhten Phosphorgehalt, sinkende Werte an gelöstem Sauerstoff sowie Metallbelastungen aufweisen, die eine strengere Überwachung erfordern</strong>.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/rios-amazonicos-fosforo-em-excesso-e-metais-sob-alerta-perto-do-polo-industrial-no-para-1775519046758.jpg" data-image="z8yz0drme81i" alt="Regen, Fluss, Amazonas" title="Regen, Fluss, Amazonas"><figcaption>Ein typischer Amazonas-Flusslauf, an dem natürliche Faktoren und menschliche Aktivitäten beginnen, die Wasserqualität zu beeinflussen</figcaption></figure><p>Die Flüsse in der Region Barcarena und Abaetetuba im Bundesstaat Pará weisen nach wie vor die typischen Merkmale des feuchten Amazonasgebiets auf: warmes Wasser, leicht saure Bedingungen und einen starken Einfluss durch Niederschläge. Eine in „Scientific Reports“ veröffentlichte Studie zeigt jedoch, dass dieses natürliche Bild mittlerweile mit deutlichen Anzeichen menschlicher Beeinflussung einhergeht, insbesondere was die Phosphatwerte, den Gehalt an gelöstem Sauerstoff und bestimmte Metalle betrifft, die einer ständigen Überwachung bedürfen. </p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg><strong><em>Die Studie wertete Daten aus einem Zeitraum von 41 Jahren, von 1980 bis 2021, aus, um die erste langfristige Umweltbasislinie für dieses Gebiet in der Nähe des Industriezentrums zu erstellen.</em></strong><svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p><br>Dies ist wichtig, da es ohne eine solide historische Vergleichsgrundlage wesentlich schwieriger wird, natürliche Schwankungen in den Flüssen des Amazonasgebiets von den kumulativen Auswirkungen von Abwasser, Urbanisierung und industrieller Tätigkeit zu unterscheiden.</p><h2>Amazonaswasser, jedoch mit Anzeichen von Stress</h2><p>In vielerlei Hinsicht entspricht das Wasserverhalten nach wie vor den Erwartungen für große Flüsse im östlichen Amazonasgebiet. Die Temperaturen lagen weiterhin bei etwa 29 Grad Celsius, der durchschnittliche pH-Wert betrug 6,8 und der Gehalt an gelösten Stoffen blieb niedrig, was auf ein verdünntes System hindeutet, das durch den starken Wasserfluss stark durchspült wird. Gleichzeitig ist das Untersuchungsgebiet geprägt von städtischem Wachstum, einer unzureichenden Abwassersammlung und -behandlung sowie einer starken industriellen Expansion – <strong>ein Hintergrund, der erklärt, warum Anzeichen einer Verschlechterung immer deutlicher werden</strong>.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/rios-amazonicos-fosforo-em-excesso-e-metais-sob-alerta-perto-do-polo-industrial-no-para-1775519500036.jpg" data-image="lxv4i9q2vt4z" alt="Orla, Pará, Barcarena" title="Orla, Pará, Barcarena"><figcaption>Das Stadtufer von Barcarena, wo die Stadterweiterung direkt an die regionalen Amazonasflüsse anschließt</figcaption></figure><p>Das auffälligste Ergebnis in diesem Teil der Studie ist der Rückgang des gelösten Sauerstoffs im Laufe der Zeit. Der Durchschnittswert liegt zwar weiterhin über dem gesetzlichen Mindestwert, doch sind Episoden von Sauerstoffmangel, <strong>in denen der Sauerstoffgehalt auf sehr niedrige Werte absinkt</strong>, im letzten Jahrzehnt häufiger geworden. Einfach ausgedrückt bedeutet dies, dass der Fluss zwar noch funktioniert, aber zunehmend mehr leisten muss, um die in das System gelangende organische Belastung zu bewältigen. </p><h2>Der Phosphorgehalt steigt, und der Druck durch die Verstädterung wird deutlich </h2><p>Wenn es einen Faktor gibt, der die Warnung der Studie auf den Punkt bringt, dann ist es Phosphor. Die Gesamtphosphorkonzentration überschritt die Grenzwerte für Süßwasser und stieg im Laufe der Zeit an. Die Studie ergab zudem ein sehr niedriges Stickstoff-Phosphor-Verhältnis, <strong>was darauf hindeutet, dass dem System im Vergleich zu anderen Nährstoffen übermäßig viel Phosphor zugeführt wird</strong>.</p><div class="texto-destacado">In tropischen Regionen kann dies zu einer Verschlechterung der Wasserqualität führen und die natürliche Regenerationsfähigkeit der Flüsse beeinträchtigen.</div><p>Die Autoren analysierten die Ursachen dieses Drucks und stellten fest, dass der größte Anteil auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen ist:</p><ul> <li><strong>Das häusliche Abwasser machte 40 Prozent der geschätzten Phosphorbelastung aus</strong></li><li>Der Bodenabfluss machte 14 Prozent aus </li> <li><strong>Auf die städtische Entwässerung entfielen 10 Prozent, was die Bedeutung der Stadterweiterung unterstreicht</strong></li></ul><p>Das Problem wird bei einer Betrachtung der lokalen Infrastruktur deutlicher. Die Studie hebt hervor, dass der Anteil der Abwasseraufbereitung in der Region nach wie vor gering ist – <strong>in Teilen des untersuchten Systems unter 15 Prozent</strong> –, während Barcarena und Abaetetuba in den letzten Jahrzehnten ein Bevölkerungswachstum und eine wirtschaftliche Expansion verzeichneten. Die Folge ist, dass der Fluss mehr Schadstoffe aufnimmt, als er sicher verwerten kann.</p><h2>Metalle erfordern eine sorgfältigere Interpretation </h2><p>Nicht jedes in der Studie gefundene Metall deutet automatisch auf eine jüngere industrielle Verschmutzung hin. Eisen und Aluminium beispielsweise treten teilweise aufgrund der lokalen Geologie in hohen Konzentrationen auf, <strong>was mit der Barreiras-Formation und den stark ausgelaugten Böden in der Region zusammenhängt</strong>. </p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg><em>Die Studie wertete Daten aus einem Zeitraum von 41 Jahren, von 1980 bis 2021, aus, </em><strong>um die erste langfristige Umweltbasislinie für dieses Gebiet in der Nähe des Industriezentrums zu erstellen</strong><em>.</em><svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p><br>Den Autoren zufolge sollte man besonders auf Cadmium, Blei und Quecksilber achten. Die Cadmiumwerte lagen weiterhin sehr nahe am gesetzlichen Grenzwert, und auch die Quecksilberwerte näherten sich dem Referenzwert für diese Art von Wasser. Darüber hinaus zeigt die Studie, dass die Alkalität gering ist, was <strong>die Fähigkeit des Systems zur Neutralisierung chemischer Veränderungen einschränkt</strong>.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="757797" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/neue-studie-klimawandel-treibt-tropische-insekten-im-amazonas-an-ihre-grenzen.html" title="Neue Studie: Klimawandel treibt tropische Insekten im Amazonas an ihre Grenzen">Neue Studie: Klimawandel treibt tropische Insekten im Amazonas an ihre Grenzen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/neue-studie-klimawandel-treibt-tropische-insekten-im-amazonas-an-ihre-grenzen.html" title="Neue Studie: Klimawandel treibt tropische Insekten im Amazonas an ihre Grenzen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/neue-studie-klimawandel-treibt-tropische-insekten-im-amazonas-an-ihre-grenzen-1772912776786_320.jpg" alt="Neue Studie: Klimawandel treibt tropische Insekten im Amazonas an ihre Grenzen"></a></article></aside><p>In der Praxis bedeutet dies, dass diese Flüsse nicht nur wichtig, sondern auch äußerst empfindlich sind. In der Nähe eines Industriezentrums <strong>macht diese Kombination eine kontinuierliche Überwachung unverzichtbar und nicht nur optional</strong>.</p><h3><strong><em>Quellenhinweis:<br></em></strong></h3><p><em><a href="https://doi.org/10.1038/s41598-026-44852-3" target="_blank">Environmental background in Amazonian rivers near the industrial pole, northern Brazil</a>. 3 de abril, 2026. Rollnic, M., Noriega, C., Monteiro, S. et al.</em></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/amazonas-uberma-ige-phosphor-und-metallkonzentrationen-geben-anlass-zur-sorge.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Wetterforscher warnt: „Alles hängt an einem einzigen Grad" – Was der Mai wirklich plant]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-warnt-alles-hangt-an-einem-einzigen-grad-was-der-mai-wirklich-plant.html</link><pubDate>Sun, 26 Apr 2026 04:05:00 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Sonne, Frühsommer, Kälteeinbruch – der Mai 2026 könnte alles werden. Was die Modelle zeigen, macht Meteorologen nervös.</p><figure id="first-video" class="video-dailymotion"><div id="player-xa70xzo"><img src="https://services.meteored.com/img/video/preview/dailymotion-xa70xzo.jpg" id="xa70xzo"><span class="boton-video"><svg width="48" height="48" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 48 48"><circle cx="24" cy="24" r="24" style="fill:#fff"/><path d="m20.5 15.2 10.8 7.2c1.1.7 1.2 2.2.2 3l-11 7.3c-1.2.7-2.7-.2-2.7-1.6V16.8c0-1.4 1.5-2.3 2.7-1.6z" style="fill-rule:evenodd;clip-rule:evenodd;fill:#0074ad"/></svg></span></div></figure><p><br>Auf dem Atlantik sitzt gerade ein <strong>mächtiges Blockadehoch</strong> – und es ist nervös. Nicht im übertragenen Sinne, sondern meteorologisch gesehen: Es wackelt, wandert, sucht seinen Platz. Genau das macht den <strong>Maibeginn 2026</strong> zu einem der spannendsten seit Jahren.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Denn wo dieses Hoch seinen Schwerpunkt endgültig ablegt, entscheidet darüber, ob Deutschland ein <strong>frühsommerliches Langen-Wochenende</strong> erlebt – oder ob der 1. Mai mit Pullover begangen wird.</p><h2>Omega oder Absturz?</h2><p>Meteorologen sprechen derzeit viel über eine sogenannte <strong>Omegastruktur</strong>. Klingt technisch, ist aber simpel: Das Hoch drückt den Jetstream in eine große Schleife nach oben, blockiert Tiefs und <strong>friert das Wetter tagelang ein</strong>. Im besten Fall bedeutet das: Sonne, kaum Wind, Temperaturen bis <strong>+24 Grad im Südwesten</strong> – und das bereits am Maifeiertag.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/wetterforscher-warnt-alles-hangt-an-einem-einzigen-grad-was-der-mai-wirklich-plant-1777160271405.jpg" data-image="50ukxjr2f0rt" alt="wetter, mai, warm" title="wetter, mai, warm"><figcaption>Der Auftakt in den Mai fällt am Freitag deutlich wärmer "als normal" aus.</figcaption></figure><p>Das amerikanische Wettermodell rechnet genau damit und zeigt das Omegahoch direkt über Mitteleuropa. Die Europäer sind etwas zurückhaltender, sehen das Zentrum eher über Skandinavien – was für Deutschland immer noch <strong>trocken und freundlich</strong>, aber kühler bedeuten würde: rund <strong>+14 bis +18 Grad</strong>.</p><h3>Ein Grad macht den Unterschied</h3><p>Das Tückische: Zwischen Frühsommer und Kälteeinbruch liegt im wahrsten Sinne <strong>nur eine Frage der Position</strong>. Verbleibt das Hoch zu weit westlich, zieht es an seinem östlichen Rand <strong>eiskalte Polarluft</strong> aus dem Norden nach Süden – direkt über Deutschland. Statt Grillabend dann <strong>Frost-Alarm</strong>, vorgezogene Eisheilige und Temperaturen unter +10 Grad. Genau das meinen Experten, wenn sie sagen: „Alles hängt an einem einzigen Grad geographischer Breite."</p><h3>Trocken – das ist sicher</h3><p>Eines steht fest, egal welches Modell Recht behält: <strong>Regen wird bis mindestens 9. Mai Mangelware bleiben.</strong> Über dem Süden und Westen Deutschlands zeigen die Kontrollläufe so gut wie keine Niederschlagssignale.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="765543" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/hundertjahriger-kalender-sagt-hitze-ab-8-mai-voraus-meteorologe-habermehl-die-modelle-sehen-es-fast-genauso.html" title="Hundertjähriger Kalender sagt Hitze ab 8. Mai voraus – Meteorologe Habermehl: „Die Modelle sehen es fast genauso'">Hundertjähriger Kalender sagt Hitze ab 8. Mai voraus – Meteorologe Habermehl: „Die Modelle sehen es fast genauso"</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/hundertjahriger-kalender-sagt-hitze-ab-8-mai-voraus-meteorologe-habermehl-die-modelle-sehen-es-fast-genauso.html" title="Hundertjähriger Kalender sagt Hitze ab 8. Mai voraus – Meteorologe Habermehl: „Die Modelle sehen es fast genauso'"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/hundertjahriger-kalender-sagt-hitze-ab-8-mai-voraus-meteorologe-habermehl-die-modelle-sehen-es-fast-genauso-1777030184635_320.png" alt="Hundertjähriger Kalender sagt Hitze ab 8. Mai voraus – Meteorologe Habermehl: „Die Modelle sehen es fast genauso'"></a></article></aside><p><br>Gut für Wanderer und Grillmeister – aber <strong>schlecht für die Böden</strong>, die nach dem trockenen Frühjahr ohnehin schon lechzen. Die Niederschlagsprognosen wurden zuletzt sogar noch einmal nach unten korrigiert. Eine stille Dürre schleicht sich an, während alle auf die Sonne schauen.</p><h2>Was nach dem Feiertag kommt</h2><p>Das Omegahoch wird kein Dauergast sein. <strong>Ab dem 4. Mai</strong> verlagert sich der Schwerpunkt Richtung Russland, auf dem Atlantik baut sich das nächste Blockadehoch auf.</p><p>Das Muster bleibt also <strong>hochgradig meridional</strong> – Meteorologen-Deutsch für: Es geht rauf und runter, warm und kalt, ohne klare Linie. Beide großen Modelle, das amerikanische wie das europäische, sind sich dabei in einem einig: <strong>Der Mai 2026 wird insgesamt zu warm</strong> ausfallen – im Süden und der Mitte bis zu zwei Grad über dem Klimamittel. Aber gleichmäßig wird er nicht. Wer Sommerurlaub im eigenen Garten plant, sollte die <strong>Wetterapp im Blick behalten</strong> – und Geduld mitbringen.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-warnt-alles-hangt-an-einem-einzigen-grad-was-der-mai-wirklich-plant.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Wenn die Erde den Mond beleuchtet: Das Phänomen des Erdschimmers und wie man es beobachten kann]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/wenn-die-erde-den-mond-beleuchtet-das-phanomen-des-erdschimmers-und-wie-man-es-beobachten-kann.html</link><pubDate>Sat, 25 Apr 2026 15:43:00 +0000</pubDate><category>Astronomie</category><description><![CDATA[<p>Manchmal scheint der Mond sogar auf seiner dunklen Seite zu leuchten, und das ist keine optische Täuschung, sondern ein echtes Phänomen: Die Erde beleuchtet ihren eigenen Trabanten in einem seltsamen und besonderen Himmelsschauspiel.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/cuando-la-tierra-ilumina-la-luna-el-fenomeno-de-la-luz-cenicienta-y-como-observarlo-1775553188481.jpeg" data-image="ur3wgfpctt00"><figcaption>Wir erklären, worin das Phänomen des Erdschimmers besteht.</figcaption></figure><p>Es gibt Nächte, in denen der Mond nicht nur seinen schmalen, beleuchteten Umriss zeigt, sondern auch <strong>ein schwaches Leuchten, das seine gesamte Form nachzeichnet.</strong> Dieser sanfte, fast filmreife Schimmer wird als <strong>Erdlicht</strong> bezeichnet.</p><p>Es handelt sich keineswegs um ein einfaches Lichtspiel, sondern um ein perfektes Beispiel dafür, wie <strong>die Erde und der Mond</strong> in einem empfindlichen Gleichgewicht des Lichts ständig miteinander interagieren.</p><h2>Eine doppelte Reflexion: Von der Sonne zur Erde und von der Erde zum Mond</h2><p>Die Erklärung ist ebenso einfach wie faszinierend. <strong>Sonnenlicht beleuchtet die Erde, und ein Teil dieses Lichts wird zurück ins All reflektiert,</strong> und wenn die Geometrie genau stimmt, erreicht dieses reflektierte Licht den Mond und <strong>beleuchtet die Seite, die nicht direkt von der Sonne beschienen wird.</strong></p><p><strong>Das Ergebnis ist dieser graue oder „aschfarbene“ Farbton</strong>, der es uns ermöglicht, die gesamte Oberfläche des Mondes zu erkennen, selbst wenn wir nur eine kleine helle Sichel sehen.</p><p>Im Grunde genommen ist es <strong>dasselbe Phänomen, das es uns ermöglicht, den Mond von der Erde aus zu sehen</strong>… nur umgekehrt.</p><h2>Wann es passiert und warum es nicht immer sichtbar ist</h2><p>Der Erdschimmer tritt hauptsächlich an zwei Punkten im Mondzyklus auf: <strong>kurz nach Neumond</strong> (Zunehmende Mondphase) <strong>und kurz vor Neumond</strong> (Abnehmende Mondphase).</p><ul> </ul><p>In diesen Phasen ist <strong>der von der Sonne beleuchtete Teil sehr klein</strong>, wodurch das schwache Leuchten der Erde besser zur Geltung kommt.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="764015" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/europas-verborgener-ozean-die-nasa-mission-auf-der-suche-nach-leben-unter-dem-eis-des-jupiter.html" title="Europas verborgener Ozean: Die NASA-Mission auf der Suche nach Leben unter dem Eis des Jupiter">Europas verborgener Ozean: Die NASA-Mission auf der Suche nach Leben unter dem Eis des Jupiter</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/europas-verborgener-ozean-die-nasa-mission-auf-der-suche-nach-leben-unter-dem-eis-des-jupiter.html" title="Europas verborgener Ozean: Die NASA-Mission auf der Suche nach Leben unter dem Eis des Jupiter"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/el-oceano-oculto-de-europa-la-mision-de-la-nasa-que-intenta-descubrir-vida-bajo-el-hielo-de-jupiter-1775915740997_320.png" alt="Europas verborgener Ozean: Die NASA-Mission auf der Suche nach Leben unter dem Eis des Jupiter"></a></article></aside><p>Wenn wir von der Erde aus einen sehr schmalen Mond sehen, erscheint unser Planet von der Mondoberfläche aus betrachtet fast vollständig beleuchtet. Das bedeutet, dass <strong>die Erde wie ein „riesiger Spiegel“ wirkt, der Licht zum Mond reflektiert.</strong></p><h3>Ein Phänomen, das mit der „Albedo“ der Erde zusammenhängt</h3><p>Nicht alles Licht wird gleichermaßen reflektiert, da die Intensität des Erdschimmers von der sogenannten <strong>Albedo der Erde</strong> abhängt, also der Fähigkeit der Erde, Sonnenlicht zu reflektieren. Und hier kommen Faktoren wie <strong>Bewölkung, schneebedeckte Oberflächen und die Ozeane</strong> ins Spiel.</p><p>Dies sind Gebiete oder Oberflächen, die sich unmittelbar auf die Helligkeit auswirken, und tatsächlich <strong>kann dieses Phänomen noch stärker ausgeprägt sein</strong>, wenn große Teile des Planeten von Wolken oder Eis bedeckt sind, die mehr Licht reflektieren.</p><h2>So beobachtet man den Erdschimmer</h2><p>Das Schöne an diesem Phänomen ist, dass man kein Teleskop braucht: Man muss nur zur richtigen Zeit in den Himmel schauen. Dennoch können diese <strong>Tipps zur astronomischen Beobachtung</strong> dazu beitragen, dass man es noch mehr genießen kann.</p><ul> <li><strong>Beobachten Sie kurz nach Sonnenuntergang oder vor Sonnenaufgang.</strong></li> <li><strong>Entferne dich von der Lichtverschmutzung.</strong></li> <li><strong>Lass deine Augen sich an die Dunkelheit gewöhnen.</strong></li><li></li> </ul><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="765257" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/meteorologe-habermehl-erschrocken-musste-zweimal-hinsehen-was-zum-1-mai-droht.html" title="Meteorologe Habermehl erschrocken: „Musste zweimal hinsehen' – was zum 1. Mai droht">Meteorologe Habermehl erschrocken: „Musste zweimal hinsehen" – was zum 1. Mai droht</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/meteorologe-habermehl-erschrocken-musste-zweimal-hinsehen-was-zum-1-mai-droht.html" title="Meteorologe Habermehl erschrocken: „Musste zweimal hinsehen' – was zum 1. Mai droht"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/meteorologe-habermehl-erschrocken-musste-zweimal-hinsehen-was-zum-1-mai-droht-1776924283160_320.jpg" alt="Meteorologe Habermehl erschrocken: „Musste zweimal hinsehen' – was zum 1. Mai droht"></a></article></aside><p><strong>Das Wichtigste ist jedoch, einen sehr schmalen Mond zu finden</strong> (zu- oder abnehmend), denn wie wir bereits erklärt haben, lässt sich dieses Naturschauspiel so am besten genießen.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/wenn-die-erde-den-mond-beleuchtet-das-phanomen-des-erdschimmers-und-wie-man-es-beobachten-kann.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Unwort der US-Regierung: der Klimawandel]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/unwort-der-us-regierung-der-klimawandel.html</link><pubDate>Sat, 25 Apr 2026 14:07:00 +0000</pubDate><category>Aktuell</category><description><![CDATA[<p>Die Entwicklungsländer standen beim Frühjahrstreffen des IWF und der Weltbank vor dem Ende ihrer wichtigen Aktionspläne im Kampf gegen den Klimawandel. Der Grund: die Teilnahme der US- Regierung an diesem globalen Finanzgespräch.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/unwort-der-us-regierung-der-klimawandel-1776951423735.jpeg" data-image="agxxwpe3c5d9"><figcaption>Die Folgen des Klimawandels verursachen hohe Schäden</figcaption></figure><p>Die Regierungen des ärmeren Teils der Welt suchen verzweifelt nach Geld, um ihre Bürger vor den wachsenden Auswirkungen der Klimakrise zu schützen. </p><p>Ihre Vorgehensweise und ihre Bitten stehen bei allen globalen Konferenzen vor einer großen Herausforderung: das Wort „Klima“ und/oder „Klimawandel“ darf im Zusammenhang mit der Gewährung von Finanzmittel nicht erwähnt werden.</p><h2>IMFC in Washington (DC)</h2><p>Der <strong>Internationale Währungsfonds (IWF)</strong> und die <strong>Weltbankgruppe (WBG)</strong> hatten vom 13. bis zum 19. April inmitten einer fragilen Waffenruhe im Iran und der auf den Kopf gestellten Geopolitik zu einer großen internationalen Konferenz eingeladen, dem I<strong>NTERNATIONAL MONETARY AND FINANCIAL COMMITTE (IMFC) - Treffen.</strong></p><p>Eine der Prioritäten war es, einen neuen <strong>„Climate Change Action Plan“ (CCAP)</strong> für die weltweit größten Versorger von Finanzmitteln für die Entwicklungsländer zu schmieden. Dieser sollte die aktuelle Finanzierungstrategie ersetzen, die im Juni ausläuft.</p><p>Die <strong>Klimapolitik der USA </strong>hat dafür gesorgt, dass ein <strong>neuer Plan zunächst zurückgestellt werden muss</strong>, und zwar <strong>zusammen mit jeglicher substantiellen Diskussion über die Klimakrise.</strong></p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="731255" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/trump-und-die-klimawissenschaft-eine-beziehung-ohne-zukunft.html" title="Trump und die Klimawissenschaft – eine Beziehung ohne Zukunft">Trump und die Klimawissenschaft – eine Beziehung ohne Zukunft</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/trump-und-die-klimawissenschaft-eine-beziehung-ohne-zukunft.html" title="Trump und die Klimawissenschaft – eine Beziehung ohne Zukunft"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/trump-und-die-klimawissenschaft-eine-beziehung-ohne-zukunft-1758804708837_320.jpeg" alt="Trump und die Klimawissenschaft – eine Beziehung ohne Zukunft"></a></article></aside><p>Die Worte des <strong>amerikanische Finanzministers Scott Bessent</strong> sprechen eine klare Sprache:</p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>In den letzten Jahren litt der IWF unter missionarischen Projekten ohne Sinn und Ziel. Seine Arbeit hat sich zu oft in Bereiche wie internationale Entwicklung, den Klimawandel, Gendergerechtigkeit und soziale Fragen ausgedehnt. Diese sind nicht Teil des Kernauftrags der Institution IWF. Um die Relevanz des IWF und seine Wirkung wiederherzustellen, hat er die Aufgabe, diese Fremdkörper sofort fallen lassen und sich auf die kritische, wirtschaftliche Entwicklung zu konzentrieren.<svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p>Damit hat Bessent sehr genau erklärt, welche Ausrichtungen und Prioritäten die US-Regierung beim IWF beenden will.</p><p>Zur <strong>Weltbank </strong>war seine Forderung noch deutlicher:</p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>Die Weltbank muss sich weiterhin auf ihre Kernaufgabe konzentrieren, die Armut zu verringern und das Wirtschaftswachstum der Entwicklungsländer zu fördern. Dies bedeutet, eine stärkere Entwicklungsagenda mit finanziellen Ressourcen für die Länder zu fördern, die am dringendsten auf grundlegende Investitionen angewiesen sind. Deren Produktivität und Wachstum muss erhöht und die Bankunterstützung auf Sicht beendet werden. Wichtig ist die Belieferung und der Zugang zu allen Technologien, die reichliche, zuverlässige und erschwingliche Energie liefern können. &lt;…&gt;<svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p>Das Klimafinanzierungsziel der Weltbankgruppe müsse beendet werden, da es nur Ineffizienz hervorbringt, die wirtschaftliche Entscheidungsfindung verzerrt und die Weltbank weg von ihrer Kernaufgabe bewege. </p><p>Zur gleichen Zeit erwartet Bessent mehr Effizienz, Disziplin und Rechenschaftspflicht, so dass jeder Dollar, den die USA finanzieren, mehr Wirkung entfalten werde.</p><p>Das gesamte Bessent - Statement auf der Konferenz habe ich am Ende dieses Artikels verlinkt.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="726156" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/trump-laesst-beide-nasa-klimasatelliten-zur-co2-ueberwachung-abschalten-ein-desaster-fuer-die-globale-klimaforschung.html" title="Trump lässt beide NASA-Klimasatelliten zur CO₂-Überwachung abschalten- Ein Desaster für die globale Klimaforschung">Trump lässt beide NASA-Klimasatelliten zur CO₂-Überwachung abschalten- Ein Desaster für die globale Klimaforschung</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/trump-laesst-beide-nasa-klimasatelliten-zur-co2-ueberwachung-abschalten-ein-desaster-fuer-die-globale-klimaforschung.html" title="Trump lässt beide NASA-Klimasatelliten zur CO₂-Überwachung abschalten- Ein Desaster für die globale Klimaforschung"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/trump-laesst-beide-nasa-klimasatelliten-zur-co2-ueberwachung-abschalten-ein-desaster-fuer-die-globale-klimaforschung-1756033494154_320.png" alt="Trump lässt beide NASA-Klimasatelliten zur CO₂-Überwachung abschalten- Ein Desaster für die globale Klimaforschung"></a></article></aside><p>Schon im <strong>vergangenen Herbst forderte Bessent die Streichung der Klimafinanzierungsziele aus den Zielen der Weltbank</strong>. Er bestand darauf, dass sie </p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>…alle erschwinglichen und zuverlässigen Energiequellen in Finanzierungpläne integriert werden müssen, insbesondere Gas, Öl und Kohle.<svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><h3>Von enttäuschten Erwartungen</h3><p>Da die Öl- und Gaskrise immer noch im Gange ist, hätten die<strong> Delegierten aus bis zu 189 Ländern</strong> auf der Konferenz in Washington DC erwartet, über <strong>Investitionen in erneuerbare Energien</strong> zu diskutieren, die viele als entscheidend für die Energiesicherheit und ein Gegenmittel gegen Energievolatilität ansehen. </p><p>Die <strong>Klimafinanzierung</strong> ist ein dringendes, zusätzliches Problem für arme Länder, die bereits jedes Jahr Milliarden zahlen, um die Schäden durch Dürren, Überschwemmungen und Stürme zu beheben.</p><p>Schon im Vorfeld haben Insider dem <strong>britischen Guardian</strong> gesagt, dass das <strong>Weiße Haus die teilnehmenden Länder stark dahingehend beeinflusst habe</strong>. Es ging um eine Entscheidung zwischen dem Ausblenden der Klimakrise und damit der Zustimmung der US-Regierung zu weiterer Finanzierung oder <strong>dem Versuch, grüne Prioritäten durch die Hintertür durchzudrücken</strong>.</p><p><strong>Viele Länder,</strong> darunter auch große Industrieländer, haben auf diese Versuche <strong>alarmiert</strong> reagiert. Leitende Mitarbeiter mehrerer internationaler Finanz- und Entwicklungsinstitutionen betonten, dass die USA den Druck auf die Weltbank, den IWF und andere öffentlich finanzierte Institutionen über das Thema des für die USA nichtexistierenden Klimawandels ausgeübt habe.</p><h2>Ende der klimabezogenen Finanzhilfen</h2><p>Im Rahmen ihrer derzeitigen CCAP zielte die <strong>Weltbankgruppe vor der Konferenz </strong>darauf ab, zunächst <strong>35 Prozent ihrer gesamten Mittel für klimabezogene Aktivitäten bereitzustellen.</strong> Die Hälfte sollte für die Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel bestimmt sein. </p><p>Die Weltbankgruppe hatte auch beschlossen, die meisten <strong>Finanzmittel für fossile Brennstoffe zu beenden</strong>, obwohl es in diesem Programm enorme Schlupflöcher gab. </p><p>Die <strong>Weltbank ist die größte und offiziell auch einzige gemeinsame Quelle</strong> der Weltstaatengemeinschaft für die Klimafinanzierung. Viele Geberländer kanalisieren ihre Finanzhilfen weitgehend die multilateralen Entwicklungsbanken. Wichtig: die <strong>USA sind mit rund 17 Prozent ihres Kapitals der größte Anteilseigner </strong>der Weltbank.</p><p>Auf dem <strong>Klimagipfel der COP29 </strong>in Aserbaidschan im Jahr 2024 einigten sich die Länder darauf, dass <strong>bis 2035 ca. 1,3 Billionen US$</strong> pro Jahr an <strong>Klimahilfen in die Entwicklungsländer </strong>fließen sollten. Damit sollen diesen Ländern geholfen werden, ihre <strong>Treibhausgasemissionen zu senken</strong> und gleichzeitig die <strong>Auswirkungen von Extremwetter zu bewältigen</strong>. </p><p>Die <strong>Industrieländer haben 300 Milliarden US$</strong> pro Jahr bereits fest zugesagt. </p><p>Das <strong>Erreichen des Ziels kann nicht ohne die Weltbank </strong>erfolgen.</p><p>Im letzten Geschäftsjahr der Weltbankgruppe vom 1. Juli 2024 bis zum 30. Juni 2025 qualifizierten sich 48 % der Finanzierungsmittel im Zusammenhang aus dem Klimabereich.</p><h3>Projekte umdeklarieren?</h3><p>Vieles könnte noch erreicht werden, ohne Projekte offiziell als klimabezogen zu kennzeichnen, sagte <strong>Lord Stern, ein ehemaliger Chefökonom der Weltbank und jetzt Professor an der London School of Economics, dem Guardian</strong>. </p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>Man muss keine großen Klimabanner auf viele Themen Dinge anbringen, sondern sie nur als eine gute Investition in die Infrastrukturen betrachten. <svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p>sagte er.</p><p>Der Druck der USA auf die Weltbank sei real, aber die Weltbank könne weiterhin Landwirtschaft, Wälder, Wasser, Energie und öffentliche Verkehrsmittel mit Finanzmitteln versehen. </p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>Diese Dinge sind für die Bewältigung der Klimakrise von großer Bedeutung – ohne den Klimawandel hervorzuheben<svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p>fügte er hinzu</p><p>Es gäbe noch viel zu tun, um zu klären, was das 300-Milliarden- bzw. das 1,3 Billionen-Ziel beinhalten sollte. Die Art und Weise, was zur Klimafinanzierung gezählt wird, ist etwas, wo es Entwicklungspotenzial gäbe. </p><p>Auch diese Konferenz zeigte, wie die USA von den Entwicklungsländern eine Unterwerfung zur US-amerikanischen Politik verlangt. </p><p>Wenn die <strong>Weltgemeinschaft diesem Treiben ohne Reaktion zusieht</strong>, wird die Finanzierung der Klimaanpassungsmaßnahmen auf Sicht weder über den IWF noch über die Weltbank erfolgen. </p><p>Dann müssten allein <strong>privat oder individuell zwischenstaatliche Unterstützungen an die Entwicklungsländer für einen Ausgleich</strong> sorgen. Das ist leider kein wahrscheinliches Szenario.</p><h3>Noch ein P.S. zu diesem Artikel:</h3><p>Das Thema Klimawandel und seine Folgen wurde auch von der Agenda des G7-Treffens zu Umweltthemen gestrichen, um die USA nicht zu provoizieren. </p><p>Dies sagte der Gastgeber Frankreich am 23. April, vertreten durch seine Umweltministerin Monique Barbut mit folgenden Worten:</p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>Wir haben uns entschieden, das Klimaproblem nicht direkt anzugehen ... da die Positionen der Vereinigten Staaten zu diesem Thema bekannt sind<br><svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p>Man wolle mit dieser Entscheidung die G7-Einheit priorisieren, insbesondere um dieses Forum zu schützen.</p><p>Das zweitägige Treffen, das am 24. April in Paris begann, werde sich nun auf "weniger umstrittene Themen" konzentrieren.</p><h3><em>Link</em></h3><p><a href="https://meetings.imf.org/en/-/media/amsm/files/sm2026/imfc/us.pdf"><em>Statement Scott Bessent auf dem IMFC-Treffen</em></a></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/unwort-der-us-regierung-der-klimawandel.html</guid><dc:creator><![CDATA[Ralf Roschlau]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Das „Auge“ der Sahara aus dem Weltraum beobachten]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/das-auge-der-sahara-aus-dem-weltraum-beobachten.html</link><pubDate>Sat, 25 Apr 2026 05:06:00 +0000</pubDate><category>Aktuell</category><description><![CDATA[<p>Sie ist auch als Richat-Struktur bekannt und stellt eine große geologische Formation dar, die aus konzentrischen Rippen besteht und sich auf der Ostseite eines Plateaus in Mauretanien befindet.</p><figure id="first-image"> <img src="https://services.meteored.com/img/article/el-ojo-del-sahara-desde-el-espacio-1776396144183.jpg" data-image="65xnmep9pac8"><figcaption>Das Bild zeigt die Richat-Struktur, auch bekannt als das „Auge der Sahara“, aufgenommen im März 2026 aus dem Weltraum mit den Satelliten Landsat 8 und Landsat 9, wobei ihre markanten konzentrischen Ringe deutlich zu erkennen sind. Quelle: NASA</figcaption></figure><p><br>Am Rande eines dunklen Plateaus, das von Wüstensand umgeben ist, sieht man eine große, konzentrische Felsformation, die einem Bullauge ähnelt und eine Vielzahl von Farben aufweist.</p><p>Die Richat-Struktur erscheint in diesem Mosaik, das aus Bildern besteht, die am 5. und 6. März 2026 vom Operational Land Imager auf Landsat 9 und Landsat 8 aufgenommen wurden, wie ein riesiges „Ziel“ auf einem mauretanischen Plateau.</p><h2>Ein Bauwerk mit einzigartiger Form</h2><p>In einer abgelegenen Region im Norden Mauretaniens, auf dem Adrar-Plateau, erstreckt sich eine Wüstenlandschaft, die reich an menschlicher Geschichte ist. Dieses Gebiet im Nordwesten Afrikas ist übersät mit Steinwerkzeugen aus der Altsteinzeit, Felsmalereien aus der Jungsteinzeit und Überresten mittelalterlicher Siedlungen, die einst von Karawanen genutzt wurden, die die Sahara durchquerten.</p><p>Aus dem Weltraum betrachtet scheint die Landschaft vor allem von natürlichen Kräften geprägt zu sein. Der Wind hat farbenprächtige Sanddünenmeere geformt und Hochebenen erodiert, die mit dunklem Wüstenpavement bedeckt sind, während einstige Wasserströme Täler und ein Netz aus ausgetrockneten Flussbetten geformt haben.</p><p>Das auffälligste Merkmal der Region ist jedoch, aus der Vogelperspektive betrachtet, die Richat-Struktur selbst, eine große geologische Formation, die aus konzentrischen Rippen auf der Ostseite des Plateaus besteht.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="754896" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/dieser-baum-uberlebte-300-jahre-lang-allein-inmitten-der-sahara-und-fand-sein-ende-durch-einen-betrunkenen-autofahrer.html" title="Dieser Baum überlebte 300 Jahre lang allein inmitten der Sahara und fand sein Ende durch einen betrunkenen Autofahrer">Dieser Baum überlebte 300 Jahre lang allein inmitten der Sahara und fand sein Ende durch einen betrunkenen Autofahrer</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/dieser-baum-uberlebte-300-jahre-lang-allein-inmitten-der-sahara-und-fand-sein-ende-durch-einen-betrunkenen-autofahrer.html" title="Dieser Baum überlebte 300 Jahre lang allein inmitten der Sahara und fand sein Ende durch einen betrunkenen Autofahrer"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/este-arbol-sobrevivio-300-anos-solo-en-medio-del-sahara-y-llego-a-su-fin-por-un-conductor-borracho-1770540068508_320.jpg" alt="Dieser Baum überlebte 300 Jahre lang allein inmitten der Sahara und fand sein Ende durch einen betrunkenen Autofahrer"></a></article></aside><p>Französische Geografen beschrieben es erstmals in den 1930er Jahren und nannten es das „Auge“ von Richat. Die NASA-Astronauten Ed White und James McDivitt trugen dazu bei, es weltweit als „Auge der Sahara“ bekannt zu machen, nachdem sie es während ihrer historischen Gemini-IV-Mission fotografiert hatten.</p><p>Zunächst wurde angenommen, dass es sich bei der 40 Kilometer breiten Struktur um einen Einschlagkrater handelte, da große Meteoriten kreisförmige Formationen auf der Erdoberfläche hinterlassen können. Später konnten Forscher jedoch nachweisen, dass es sich tatsächlich um einen stark erodierten geologischen Kuppel handelt, der durch die Anhebung von Gestein über einer unterirdischen Intrusion aus magmatischem Material entstanden ist. Im Laufe der Zeit führten unterschiedliche Erosionsraten der verschiedenen Gesteinsarten in der freiliegenden Kuppel zur Bildung kreisförmiger Bergrücken, die als Cuestas bekannt sind. Die orangefarbenen und grauen Töne spiegeln die Unterschiede zwischen Sediment- und Magmagesteinsarten innerhalb der Struktur und der umgebenden Landschaft wider.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="760898" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/geschichte-der-sahara-neue-studie-enthullt-abrupte-klimaschwankungen-uber-10-800-jahre-hinweg.html" title="Geschichte der Sahara: Neue Studie enthüllt abrupte Klimaschwankungen über 10.800 Jahre hinweg">Geschichte der Sahara: Neue Studie enthüllt abrupte Klimaschwankungen über 10.800 Jahre hinweg</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/geschichte-der-sahara-neue-studie-enthullt-abrupte-klimaschwankungen-uber-10-800-jahre-hinweg.html" title="Geschichte der Sahara: Neue Studie enthüllt abrupte Klimaschwankungen über 10.800 Jahre hinweg"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/geschichte-der-sahara-neue-studie-enthullt-abrupte-klimaschwankungen-uber-10-800-jahre-hinweg-1774557813902_320.jpg" alt="Geschichte der Sahara: Neue Studie enthüllt abrupte Klimaschwankungen über 10.800 Jahre hinweg"></a></article></aside><p>Bild vom NASA Earth Observatory, erstellt von Lauren Dauphin unter Verwendung von Landsat-Daten des United States Geological Survey. </p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/das-auge-der-sahara-aus-dem-weltraum-beobachten.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Hundertjähriger Kalender sagt Hitze ab 8. Mai voraus – Meteorologe Habermehl: „Die Modelle sehen es fast genauso"]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/hundertjahriger-kalender-sagt-hitze-ab-8-mai-voraus-meteorologe-habermehl-die-modelle-sehen-es-fast-genauso.html</link><pubDate>Sat, 25 Apr 2026 04:04:00 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Ein 400 Jahre alter Bauernkalender prophezeit ab dem 8. Mai eine Hitzewelle. Ausgerechnet ECMWF und NOAA stützen die alte Prognose jetzt erstaunlich deutlich. Meteorologe Habermehl erklärt, was wirklich dahintersteckt.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/hundertjahriger-kalender-sagt-hitze-ab-8-mai-voraus-meteorologe-habermehl-die-modelle-sehen-es-fast-genauso-1777030184635.png" data-image="sy73009sgzkr" alt="hitzewelle, hitze, wetter" title="hitzewelle, hitze, wetter"><figcaption>Der 100-jährige Kalender rechnet ab dem 8. Mai mit einer Hitzewelle. Ist da etwas dran?</figcaption></figure><p>Ich muss ehrlich sein: In meiner beruflichen Laufbahn habe ich den <strong>Hundertjährigen Kalender</strong> eher selten ernst genommen. Aber bei der Prognose für diesen Mai habe ich doch gestutzt. Das Werk geht auf den fränkischen Zisterzienser-Abt <strong>Mauritius Knauer</strong> zurück, der zwischen 1652 und 1658 im Kloster Langheim das Wetter protokollierte und daraus einen <strong>Sieben-Jahres-Zyklus</strong> bastelte.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Jedes Jahr bekommt einen Planeten zugeordnet – <strong>2026 ist ein Merkurjahr</strong>. Und für ebendiesen Merkur-Mai verspricht der Kalender ab dem <strong>8. Mai</strong> eine „schön warme und trockene Zeit", teils so heiß, dass das Pflanzenwachstum stockt. Ab dem <strong>24. Mai</strong> folgt nach kurzer Abkühlung gleich die nächste Trockenperiode.</p><h2>Was ECMWF und NOAA tatsächlich rechnen</h2><p>Nun zu den Daten, mit denen ich wirklich arbeite. Sowohl das <strong>europäische ECMWF-Modell</strong> als auch die <strong>amerikanische NOAA</strong> berechnen den Mai 2026 derzeit <strong>zu warm</strong> – in der Mitte und im Süden Deutschlands teils <strong>bis zu zwei Grad über dem langjährigen Klimamittel</strong>.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="765517" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetter-hammer-zum-1-mai-hoch-uli-zaubert-uns-sonne-satt-doch-ein-modell-funkt-dazwischen-und-droht-mit-regen.html" title="Wetter-Hammer zum 1. Mai! Hoch Uli zaubert uns Sonne satt – doch ein Modell funkt dazwischen und droht mit Regen">Wetter-Hammer zum 1. Mai! Hoch Uli zaubert uns Sonne satt – doch ein Modell funkt dazwischen und droht mit Regen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetter-hammer-zum-1-mai-hoch-uli-zaubert-uns-sonne-satt-doch-ein-modell-funkt-dazwischen-und-droht-mit-regen.html" title="Wetter-Hammer zum 1. Mai! Hoch Uli zaubert uns Sonne satt – doch ein Modell funkt dazwischen und droht mit Regen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wetter-hammer-zum-1-mai-hoch-uli-zaubert-uns-sonne-satt-doch-ein-modell-funkt-dazwischen-und-droht-mit-regen-1777023696951_320.jpg" alt="Wetter-Hammer zum 1. Mai! Hoch Uli zaubert uns Sonne satt – doch ein Modell funkt dazwischen und droht mit Regen"></a></article></aside><p>Zusätzlich zeichnet sich zum Monatsstart ein <strong>Omegahoch</strong> zwischen England und Skandinavien ab, in dessen Einflussbereich Deutschland mit ruhigem, sonnigem Wetter und Spitzenwerten von <strong>bis zu 27 Grad</strong> liegen kann. Das ist kein typisches Maiwetter mehr – das geht schon in Richtung Juni. Und ja, das deckt sich im Zeitfenster erstaunlich gut mit dem, was Knauer notiert hat.</p><h3>Warum das trotzdem kein Beweis für Merkur ist</h3><p>Bevor jetzt die Esoterik-Ecke jubelt: Der Sieben-Jahres-Zyklus hat <strong>physikalisch nichts</strong> mit der Atmosphäre zu tun. Die Planeten haben auf unsere Troposphäre <strong>exakt null</strong> messbaren Einfluss – das ist seit Galilei sauber abgeräumt.</p><p>Dass der Kalender gelegentlich trotzdem trifft, hat einen nüchternen Grund: Er sagt für den Mai in Mitteleuropa meistens <strong>warmes, trockenes Wetter</strong> voraus – und das passt statistisch ohnehin in etwa sechs von zehn Jahren. Durch den Klimawandel inzwischen noch häufiger. Die letzten vier Maimonate waren allesamt zu mild. Das ist kein Rauschen mehr, das ist ein Signal.</p><h3>Eisheilige – die Lücke, die Knauer übersah</h3><p>Was der alte Abt schlicht <strong>nicht auf dem Zettel hatte</strong>, ist die Klassiker-Falle im Mai: die <strong>Eisheiligen zwischen dem 11. und 15. Mai</strong>. Der Nordatlantik ist in dieser Jahreszeit noch kühl, der Sonnenstand aber fast hochsommerlich. In dieser Konstellation schiebt sich regelmäßig ein <strong>Kaltluftvorstoß aus Skandinavien</strong> bis nach Mitteleuropa – im Einzelfall mit <strong>Nachtfrost in Bodennähe</strong>.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="765358" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/kalteschock-7-c-zum-mai-erfrieren-jetzt-alle-pflanzen-gfs-volltreffer-ecmwf-streifschuss.html" title="Kälteschock –7 °C zum Mai! Erfrieren jetzt alle Pflanzen? GFS-Volltreffer, ECMWF-Streifschuss">Kälteschock –7 °C zum Mai! Erfrieren jetzt alle Pflanzen? GFS-Volltreffer, ECMWF-Streifschuss</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/kalteschock-7-c-zum-mai-erfrieren-jetzt-alle-pflanzen-gfs-volltreffer-ecmwf-streifschuss.html" title="Kälteschock –7 °C zum Mai! Erfrieren jetzt alle Pflanzen? GFS-Volltreffer, ECMWF-Streifschuss"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/kalteschock-7-c-zum-mai-erfrieren-jetzt-alle-pflanzen-gfs-volltreffer-ecmwf-streifschuss-1776943982207_320.png" alt="Kälteschock –7 °C zum Mai! Erfrieren jetzt alle Pflanzen? GFS-Volltreffer, ECMWF-Streifschuss"></a></article></aside><p>Die aktuellen Kontrollläufe lassen mir genau dieses Szenario für die Monatsmitte noch bemerkenswert offen. Mein Rat aus der Gärtnerpraxis: Tomaten, Gurken und Paprika würde ich bis nach Pfingsten noch nicht ungeschützt draußen lassen.</p><h3>Der zweite blinde Fleck: die Unwettersaison</h3><p>Und da ist noch ein Punkt, bei dem der Kalender schweigt – die <strong>erste scharfe Gewittersaison des Jahres</strong>. Wenn warme Feuchtluft aus dem Süden auf kühlere Höhenluft trifft – und genau dieses Setup deutet sich für die zweite Monatshälfte an –, sind die Zutaten für <strong>kräftige Unwetter mit Hagel, Sturmböen und Starkregen</strong> gegeben. Der Mai 2026 hat nach heutigem Stand das Potenzial, hier früh und deutlich zuzuschlagen. Mit Merkur hat das übrigens auch nichts zu tun, sondern mit Thermodynamik.</p><h2>Mein Fazit</h2><p><strong>1. Mai:</strong> nach jetzigem Stand freundlich, fast schon frühsommerlich – ideal fürs lange Wochenende. <strong>Christi Himmelfahrt am 14. Mai:</strong> da wäre ich vorsichtig, das fällt mitten in die kritische Eisheiligen-Phase.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="765139" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/meteorologe-zeigt-prognose-fur-sommer-2026-eine-deutsche-region-trifft-die-hitze-mit-80-prozent-wahrscheinlichkeit.html" title="Meteorologe zeigt Prognose für Sommer 2026: Eine deutsche Region trifft die Hitze mit 80 Prozent Wahrscheinlichkeit">Meteorologe zeigt Prognose für Sommer 2026: Eine deutsche Region trifft die Hitze mit 80 Prozent Wahrscheinlichkeit</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/meteorologe-zeigt-prognose-fur-sommer-2026-eine-deutsche-region-trifft-die-hitze-mit-80-prozent-wahrscheinlichkeit.html" title="Meteorologe zeigt Prognose für Sommer 2026: Eine deutsche Region trifft die Hitze mit 80 Prozent Wahrscheinlichkeit"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/meteorologe-zeigt-prognose-fur-sommer-2026-eine-deutsche-region-trifft-die-hitze-mit-80-prozent-wahrscheinlichkeit-1776845930355_320.jpg" alt="Meteorologe zeigt Prognose für Sommer 2026: Eine deutsche Region trifft die Hitze mit 80 Prozent Wahrscheinlichkeit"></a></article></aside><p><strong>Pfingsten am 24./25. Mai:</strong> sieht momentan gut aus, wird aber erst in rund zehn Tagen wirklich belastbar. Der Merkur kann für all das nichts, und der Abt auch nicht. Der Mai liefert selten komplett glatte Wochen – das war vor 400 Jahren nicht anders als heute. Nur heiß wird er inzwischen eben häufiger. Und daran ist nicht die Planetenkonstellation schuld.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/hundertjahriger-kalender-sagt-hitze-ab-8-mai-voraus-meteorologe-habermehl-die-modelle-sehen-es-fast-genauso.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Bitterkalt, windig und trüb trotz Hochdruck? - Meteorologe erklärt "die Kälte an Nord- und Ostsee im Frühjahr"]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/bitterkalt-windig-trueb-hochdruck-nordsee-ostsee-fruehjahr.html</link><pubDate>Fri, 24 Apr 2026 13:24:44 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Mal wieder dominiert "Hochdruck ohne Ende" das Wetter in Deutschland. An den Küsten von Nord- und Ostsee bedeutet das in diesen Tagen aber nicht nur eitel Sonnenschein und zudem ist es hier auch deutlich kälter als weiter im Landesinneren. Warum aber ist das so? </p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/bitterkalt-windig-trueb-hochdruck-nordsee-ostsee-fruehjahr-1777027140025.jpeg" data-image="6hzvwe48iqfd" alt="Küsten" title="Küsten"><figcaption>Auch mit Sonnenschein ist es an den Küsten im Frühjahr oft sehr frisch</figcaption></figure><p>Die Wetterlage in Deutschland ist auch <strong>in diesem Frühjahr wieder ausgesprochen hochdrucklastig</strong> und damit in vielen Regionen auch viel zu trocken. Durch die Lage des Hochs ist die Luftmasse aber eher kühl und in den klaren Nächten kommt es verbreitet zu Bodenfrost, teilweise auch noch zu Luftfrost.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="765517" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetter-hammer-zum-1-mai-hoch-uli-zaubert-uns-sonne-satt-doch-ein-modell-funkt-dazwischen-und-droht-mit-regen.html" title="Wetter-Hammer zum 1. Mai! Hoch Uli zaubert uns Sonne satt – doch ein Modell funkt dazwischen und droht mit Regen">Wetter-Hammer zum 1. Mai! Hoch Uli zaubert uns Sonne satt – doch ein Modell funkt dazwischen und droht mit Regen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetter-hammer-zum-1-mai-hoch-uli-zaubert-uns-sonne-satt-doch-ein-modell-funkt-dazwischen-und-droht-mit-regen.html" title="Wetter-Hammer zum 1. Mai! Hoch Uli zaubert uns Sonne satt – doch ein Modell funkt dazwischen und droht mit Regen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wetter-hammer-zum-1-mai-hoch-uli-zaubert-uns-sonne-satt-doch-ein-modell-funkt-dazwischen-und-droht-mit-regen-1777023696951_320.jpg" alt="Wetter-Hammer zum 1. Mai! Hoch Uli zaubert uns Sonne satt – doch ein Modell funkt dazwischen und droht mit Regen"></a></article></aside><p>Während es aber Richtung Süden und Südwesten Deutschlands mit Werten um 20 Grad tagsüber recht frühlingshaft ist, sind die Temperaturen im Norden und Nordosten deutlich gedämpfter. Hier werden <strong>trotz Sonnenschein kaum 15 Grad</strong> erreicht. Noch kälter blieb und bleibt es an den <strong>Küsten von Nord- und Ostsee</strong>, wo am Donnerstag teilweise <strong>keine 10 Grad (Bremerhaven 9,6°C) erreicht wurden</strong>.</p><h2>Meerwasser noch kalt vom Winter</h2><p>An der Nordsee blieb es besonders<strong> zwischen der Weser- und der Elbmündung teilweise den ganzen Tag trüb </strong>durch Hochnebel, wodurch die Erwärmung zusätzlich gedämpft wurde. Statt nach Frühling fühlte es sich hier eher wie im Herbst an. Mit der <strong>nordwestlichen Strömung bildeten sich über dem noch kalten Nordseewassers ausgedehnte und flache Hochnebelfelder</strong>, die in der Nacht zum Freitag ins Landesinnere bis teilweise an die nördliche Mittelgebirgsgrenze zogen.</p><p>Tagsüber hat <strong>die Sonne jetzt Ende April allerdings schon genügend Kraft</strong>, um die Hochnebelfelder in den meisten Regionen aufzulösen, schafft es aber nicht überall. Durch die fehlende Sonne wird die Luft dann tagsüber kaum mehr wärmer. Dafür bleiben <strong>unter den dichten Wolken die Nächte frostfrei, da die nötige Ausstrahlung fehlt.</strong></p><figure><blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr"> WIND-UPDATE <br><br> nordfriesischen Küste Böen um 55 km/h (Bft 7) aus NW<br><br>️ Tagsüber: erneut auffrischend, bis 60 km/h (Bft 7) möglich<br><br> Na zu Sa: zunehmend windig verbreitet Bft 7, exponiert stürmische Böen (Bft 8)<br><br>Alles zum Wetter <br> <a href="https://t.co/dxKrUw1khu">https://t.co/dxKrUw1khu</a> <a href="https://t.co/MMUGv2fkjl">pic.twitter.com/MMUGv2fkjl</a></p>— Meteored Deutschland (@MeteoredDE) <a href="https://twitter.com/MeteoredDE/status/2047594251702182368?ref_src=twsrc%5Etfw">April 24, 2026</a></blockquote></figure><p>Warum es im Frühjahr aber auch<strong> mit viel Sonnenschein an den Küsten und auf den Inseln von Nord- und Ostsee tagsüber oft deutlich kälter</strong> als im Landesinneren ist, hat mit der Wassertemperatur zu tun. Das Wasser von Nord- und Ostsee ist <strong>nach dem Winter noch kalt</strong> und die aktuellen Wassertemperaturen liegen <strong>nur bei 6 bis 10 Grad</strong>.</p><p>Kommt der Wind vom Meer, was bei der derzeitigen Nordwest- bis Nordströmung fast überall der Fall ist, sind die <strong>Lufttemperaturen auf den Inseln und direkt an den Küsten denen der Wassertemperatur fast identisch</strong>. Mit dem teilweise stürmischen Wind fühlen sich diese Temperaturen dann sogar noch kälter an (Windchill). Im Herbst dreht sich dieser Effekt übrigens um, dann ist es bei Hochdruckwetter <strong>am Meer häufig noch wärmer als im Landesinneren, da das Wasser noch die Wärme vom Sommer "gespeichert" hat.</strong></p><h2>Stürmisch kalter Samstag, ab Sonntag wieder Sonne</h2><p>Am <strong>Samstag</strong> nähert sich dem Küstengebiet eine <strong>schwache Kaltfront</strong>, wodurch die Wolken zeitweise auch mal dichter ausfallen können. Ein paar Tropfen Regen können nicht ausgeschlossen werden, meist bleibt es aber trocken. Im Laufe des Tages wird es aber <strong>durch die großen Luftdruckgegensätze immer windiger</strong> und so können am Nachmittag durchaus<strong> Böen der Stärke 7 bis 8 (ca. 60 bis 70 km/h)</strong>, insbesondere an der Westküste Schleswig-Holsteins und an der Ostsee auch mal <strong>Stärke 8 bis 9 (70 bis 80 km/h)</strong> oder sogar noch etwas mehr, erreicht werden. Dazu bleibt es mit <strong>Höchstwerten um 10 Grad sehr frisch.</strong></p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="765501" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/ganz-deutschland-weiter-unter-antizyklonalem-einfluss-aber-maechtige-hochdruckblockade-zerreisst-das-fruehlingswetter.html" title="Ganz Deutschland weiter unter antizyklonalem Einfluss – aber mächtige Hochdruckblockade zerreißt das Frühlingswetter ">Ganz Deutschland weiter unter antizyklonalem Einfluss – aber mächtige Hochdruckblockade zerreißt das Frühlingswetter </a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/ganz-deutschland-weiter-unter-antizyklonalem-einfluss-aber-maechtige-hochdruckblockade-zerreisst-das-fruehlingswetter.html" title="Ganz Deutschland weiter unter antizyklonalem Einfluss – aber mächtige Hochdruckblockade zerreißt das Frühlingswetter "><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/ganz-deutschland-weiter-unter-antizyklonalem-einfluss-aber-maechtige-hochdruckblockade-zerreisst-das-fruehlingswetter-1777008740870_320.png" alt="Ganz Deutschland weiter unter antizyklonalem Einfluss – aber mächtige Hochdruckblockade zerreißt das Frühlingswetter "></a></article></aside><p>Am <strong>Sonntag</strong> und auch an den Tagen danach <strong>dominiert dann wieder der Hochdruckeinfluss</strong> und die Sonne scheint auch an den Küsten und auf den Inseln wieder häufig. Es bleibt mit der nördlichen und nordöstlichen Strömung aber kühl und die <strong>Höchstwerte liegen nur bei 10 bis 13 Grad</strong>. Der Wind schwächt sich allerdings deutlich ab und damit werden die <strong>Nächte besondere Richtung Landesinneren deutlich kälter mit 1 bis 5 Grad und der Gefahr von Bodenfrost.</strong></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/bitterkalt-windig-trueb-hochdruck-nordsee-ostsee-fruehjahr.html</guid><dc:creator><![CDATA[Markus Köss]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Dajomes-Glasfrosch: Ecuadors neue Art ist eine Hommage an Wissenschaft und Sport]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/dajomes-glasfrosch-ecuadors-neue-art-ist-eine-hommage-an-wissenschaft-und-sport.html</link><pubDate>Fri, 24 Apr 2026 13:06:00 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Versteckt in den Wäldern Ecuadors besticht ein neu entdeckter Glasfrosch durch seine durchsichtige Haut und seine geheimnisvolle Ausstrahlung – ein Hinweis auf eine riesige, noch unentdeckte Artenvielfalt, während er still den potenziellen Bedrohungen durch menschliche Aktivitäten in seiner Nähe ausgesetzt ist.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/dajomes-glassfrog-ecuador-s-new-species-celebrates-science-and-sport-1776456040977.jpg" data-image="6pgx8ewcovnv" alt="Glasfrosch" title="Glasfrosch"><figcaption>Foto von Forschern und einem Frosch. Bildnachweis: PUCE-BIOWEB (CC-BY 4.0, https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/).</figcaption></figure><p>Wissenschaftler haben <strong>in Ecuador eine neue Glasfroschart entdeckt</strong>, die sie <strong>nach Neisi Dajomes, der ersten Ecuadorianerin, die eine olympische Goldmedaille gewann, als Dajomes-Glasfrosch benannt haben</strong>. Mylena Masache, eine Biologiestudentin der Pontificia Universidad Católica del Ecuador, und ihre Kollegen beschreiben den Frosch in einem Artikel, der in der Fachzeitschrift <em>PLOS One</em> veröffentlicht wurde.</p><h2>Was ist ein Glasfrosch?</h2><p>Glasfrösche sind eine Gruppe von 167 Froscharten, die in den Bäumen der tropischen Wälder Mittel- und Südamerikas leben; die meisten von ihnen sind <strong>auf der Oberseite grün und haben eine durchsichtige Haut, die ihre Unterseite und ihren Bauch bedeckt</strong>. Durch die durchsichtige Haut lassen sich manchmal die inneren Organe, darunter auch das Herz, sehr detailliert erkennen. </p><p>Das Forschungsteam entdeckte den Dajomes-Glasfrosch 2017 und 2018 im Rahmen biologischer Erhebungen im Naturschutzgebiet El Quimi im Süden Ecuadors. Die neue Art hat eine einheitlich grüne Haut, deren Oberfläche eine kieselsteinartige Struktur aufweist. Ihre <strong>Unterseite besteht aus einer weißen Membran, die mit lichtreflektierenden Zellen ausgekleidet ist und Herz, Magen, Nieren und Speiseröhre bedeckt</strong>, während die anderen inneren Membranen durchsichtig sind. Beim Vergleich ihrer DNA mit der verwandter Arten schätzte Masaches Team, dass der Dajomes-Glasfrosch im Pliozän vor etwa 4,5 Millionen Jahren entstanden ist.</p><p> </p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/dajomes-glassfrog-ecuador-s-new-species-celebrates-science-and-sport-1776456263183.jpg" data-image="upg3hbpyrkho" alt="Lebender Glasfrosch" title="Lebender Glasfrosch"><figcaption>Lebender Holotyp von Nymphargus dajomesae. Bildquelle: Masache-Sarango et al., 2026, PLOS One, CC-BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/).</figcaption></figure><p>Derzeit ist nicht bekannt, ob die Art gefährdet oder bedroht ist, da der erste Glasfrosch nur wenige Kilometer von einem landwirtschaftlichen Gebiet und einem großflächigen Bergbaubetrieb entfernt entdeckt wurde. <strong>Der Bergbau in diesem Gebiet hat zu einem Rückgang der lokalen Amphibienpopulationen geführt und könnte diese Froschart in Zukunft bedrohen</strong>. </p><h2>Mögliche zukünftige Forschungsarbeiten</h2><p>Während der beiden Expeditionen in das Naturschutzgebiet El Quimi, bei denen der Dajomes-Glasfrosch entdeckt wurde, waren mehr als 85 % der beobachteten Amphibienarten bisher unbekannt. Das Forschungsteam ist der Ansicht, dass diese Region eine <strong>„verlorene Welt der Amphibienvielfalt“</strong> sein könnte, und regt weitere Forschungen, Biodiversitätserhebungen und Bemühungen zur Artenidentifizierung an diesem Ort sowie im Südosten Ecuadors und jenseits der Grenze im Nordosten Perus an.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="759080" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterfroscher-stellt-klar-das-war-nicht-das-letzte-mal-kommt-die-nachste-kalte-schon-am-wochenende.html" title="Wetterfroscher stellt klar: „Das war nicht das letzte Mal“: Kommt die nächste Kälte schon am Wochenende?">Wetterfroscher stellt klar: „Das war nicht das letzte Mal“: Kommt die nächste Kälte schon am Wochenende?</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterfroscher-stellt-klar-das-war-nicht-das-letzte-mal-kommt-die-nachste-kalte-schon-am-wochenende.html" title="Wetterfroscher stellt klar: „Das war nicht das letzte Mal“: Kommt die nächste Kälte schon am Wochenende?"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wetterfroscher-stellt-klar-das-war-nicht-das-letzte-mal-kommt-die-nachste-kalte-schon-am-wochenende-1773604851276_320.jpg" alt="Wetterfroscher stellt klar: „Das war nicht das letzte Mal“: Kommt die nächste Kälte schon am Wochenende?"></a></article></aside><p>Die Autoren fügen hinzu: „Wir waren erstaunt über die hohe Anzahl neuer Arten, die an diesem Standort gefunden wurden. <strong>Nur wenige Orte in den tropischen Anden beherbergen eine so einzigartige Amphibienfauna wie die, die in El Quimi gefunden wurde</strong>.“</p><p>Der Autor Dr. Diego Cisneros sagte: „Es ist <strong>besonders bedeutsam, dass diese Entdeckung von einer jungen Wissenschaftlerin geleitet wird und eine ecuadorianische Olympiasiegerin ehrt</strong> – diese Art wird zu einem Symbol dafür, wie Wissenschaft und Gesellschaft Frauen würdigen und feiern können, die die Zukunft gestalten.“</p><h3><em> Quellenhinweis: </em></h3><p><em><a href="https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0345097" target="_blank">A secret from a hidden world: A new glassfrog of the genus Nymphargus (Anura: Centrolenidae) from Cordillera del Cóndor, Ecuador | PLOS One</a>. Masache-Sarango, M.V., Cisneros-Heredia, D.F. and Ron, S.R. 8<sup>th</sup> April 2026. </em></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/dajomes-glasfrosch-ecuadors-neue-art-ist-eine-hommage-an-wissenschaft-und-sport.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Eine neue Hypothese besagt, dass Dunkle Materie aus verschiedenen Arten von Teilchen besteht]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/eine-neue-hypothese-besagt-dass-dunkle-materie-aus-verschiedenen-arten-von-teilchen-besteht.html</link><pubDate>Fri, 24 Apr 2026 09:51:00 +0000</pubDate><category>Astronomie</category><description><![CDATA[<p>Ein im <em>Journal of Cosmology and Astroparticle Physics</em> veröffentlichter Artikel legt nahe, dass Dunkle Materie vielfältiger sein könnte als bisher angenommen.</p><figure id="first-image"> <img src="https://services.meteored.com/img/article/nova-hipotese-sugere-que-a-materia-escura-e-composta-por-diferentes-tipos-de-particulas-1775938835230.png" data-image="43w6x6ramne0" alt="Eine neue Studie legt nahe, dass Dunkle Materie aus mehreren Komponenten bestehen könnte, die sich in Zwerggalaxien unterschiedlich verhalten. Bildquelle: ESA" title="Eine neue Studie legt nahe, dass Dunkle Materie aus mehreren Komponenten bestehen könnte, die sich in Zwerggalaxien unterschiedlich verhalten. Bildquelle: ESA"> <figcaption>Eine neue Studie legt nahe, dass Dunkle Materie aus mehreren Komponenten bestehen könnte, die sich in Zwerggalaxien unterschiedlich verhalten. Bildquelle: ESA</figcaption> </figure><p>Die Natur der Dunklen Materie ist eines der wichtigsten ungelösten Probleme der Kosmologie, da sie nicht direkt beobachtet werden kann, sondern nur durch ihre Gravitationswirkungen. <strong>Zu den Hinweisen zählen Rotationskurven von Galaxien, die Dynamik von Sternhaufen und Muster in der kosmischen Mikrowellenhintergrundstrahlung.</strong> Ihre mikroskopische Beschaffenheit bleibt jedoch unbekannt, da sie nicht mit elektromagnetischer Strahlung in Wechselwirkung tritt. Dies verhindert ihre direkte Erfassung mit herkömmlichen Instrumenten, sodass ihre Beobachtung von indirekten Methoden abhängt.</p><p>Eines der erfolgreichsten Modelle ist <em>kalte dunkle Materie</em> (CDM), das davon ausgeht, dass dunkle Materie aus massereichen, nicht-relativistischen Teilchen besteht. <strong>Das CDM-Modell stimmt mit großräumigen Beobachtungen überein, wie beispielsweise der Verteilung von Galaxien und den Daten zur kosmischen Mikrowellenhintergrundstrahlung, die von Missionen wie Planck gemessen wurden.</strong> Darüber hinaus geben numerische Simulationen auf der Grundlage dieses Modells die filamentäre Struktur des Universums erfolgreich wieder.</p><p>Trotz des Erfolgs des CDM-Modells <strong>gibt es auf kleineren Skalen einige Unstimmigkeiten, wie beispielsweise bei der Verteilung der Materie in Zwerggalaxien, was auf mögliche Einschränkungen hindeutet</strong>. Daher wird in einer neuen Studie, die im <em>Journal of Cosmology and Astroparticle Physics</em> veröffentlicht wurde, die These aufgestellt, dass Dunkle Materie nicht aus einem einzigen Teilchentyp besteht. Das Modell berücksichtigt mehrere Komponenten mit unterschiedlichen Eigenschaften, deren Verhalten je nach kosmologischer Umgebung variieren kann.</p><h2>Kalte Dunkle Materie</h2><p>Kaltes Dunkle Materie (CDM) ist ein Modell, nach dem Dunkle Materie aus massereichen Teilchen besteht, die sich mit nichtrelativistischen Geschwindigkeiten bewegen, also deutlich langsamer als die Lichtgeschwindigkeit. <strong>Diese Teilchen wirken hauptsächlich über die Gravitation auf einander ein, ohne elektromagnetische Strahlung auszusenden oder zu absorbieren.</strong> Diese Eigenschaft ermöglicht es, dass sich kleine Dichtefluktuationen im Laufe der Zeit ausbreiten. Die Dynamik begünstigt die Erhaltung von Strukturen über verschiedene Skalen hinweg und bildet so Muster nach, die in der Verteilung der Materie im Universum beobachtet werden.</p><div class="texto-destacado"> <strong>Die Vorstellung ist, dass Dichtefluktuationen im frühen Universum für die Entstehung von Halos aus dunkler Materie verantwortlich waren, die den Prozess der Galaxienentstehung in Gang setzten.</strong><br> </div><p></p><p><strong>Zu den wichtigsten Beobachtungsgrößen im Zusammenhang mit dem CDM-Modell zählen die Rotationskurven von Galaxien, die Gravitationslinsenwirkung und Anisotropien in der kosmischen Mikrowellenhintergrundstrahlung.</strong> Darüber hinaus geben kosmologische Simulationen auf der Grundlage dieses Modells die Entstehung des kosmischen Netzes aus Filamenten und Hohlräumen erfolgreich wieder. Trotz einiger Abweichungen auf kleineren Skalen bleibt das Modell aufgrund seiner Fähigkeit, die meisten Beobachtungsdaten zu erklären, das am weitesten akzeptierte.</p><h2>Teilchen der Dunklen Materie</h2><p>In verschiedenen Modellen zur Dunklen Materie wird angenommen, dass sie aus Teilchen besteht, die sich bei einer Kollision gegenseitig vernichten und dabei hochenergetische Strahlung wie Gammastrahlen freisetzen. <strong>Dieser Vernichtungsprozess ist eine der wichtigsten indirekten Methoden zu ihrer Erkennung, da Dunkle Materie kein Licht direkt aussendet.</strong> Observatorien wie Fermi haben einen Überschuss an Gammastrahlung aus dichten Regionen, wie beispielsweise dem Zentrum der Milchstraße, festgestellt.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="754883" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/das-weltraumteleskop-einstein-probe-hat-moglicherweise-ein-schwarzes-loch-entdeckt.html" title="Das Weltraumteleskop Einstein Probe hat möglicherweise ein Schwarzes Loch entdeckt">Das Weltraumteleskop Einstein Probe hat möglicherweise ein Schwarzes Loch entdeckt</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/das-weltraumteleskop-einstein-probe-hat-moglicherweise-ein-schwarzes-loch-entdeckt.html" title="Das Weltraumteleskop Einstein Probe hat möglicherweise ein Schwarzes Loch entdeckt"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/el-telescopio-espacial-einstein-probe-podria-haber-detectado-un-agujero-negro-desgarrando-a-una-enana-blanca-1770936630330_320.jpg" alt="Das Weltraumteleskop Einstein Probe hat möglicherweise ein Schwarzes Loch entdeckt"></a></article></aside><p>Modelle zur Annihilation von Dunkler Materie sagen je nach Wirkungsquerschnitt und Geschwindigkeit der Teilchen unterschiedliche Verhaltensweisen voraus. <strong>In einfacheren Szenarien ist die Vernichtungsrate konstant, was bedeutet, dass ähnliche Signale auch in anderen Systemen mit hohem Anteil an dunkler Materie, wie beispielsweise Zwerggalaxien, nachweisbar sein müssten.</strong> In Modellen hingegen, in denen die Vernichtung von der Geschwindigkeit abhängt, machen die geringen Teilchengeschwindigkeiten in galaktischen Halos den Prozess extrem selten, was das Fehlen von Signalen in Zwerggalaxien erklärt.</p><h2>Neue Hypothese</h2><p>Eine neue Hypothese besagt, dass Dunkle Materie nicht aus einer einzigen Komponente, sondern aus mehr als einer Art von Teilchen besteht. <strong>In diesem Szenario findet die Annihilation nicht zwischen identischen Teilchen statt, sondern zwischen zwei verschiedenen Komponenten, die miteinander interagieren müssen.</strong> Dies führt zu einer zusätzlichen Abhängigkeit, die mit der relativen Häufigkeit der einzelnen Teilchentypen in verschiedenen Umgebungen zusammenhängt. Selbst wenn die Annihilationswahrscheinlichkeit konstant ist, hängt die effektive Ereignisrate dann von der Wahrscheinlichkeit der Begegnungen zwischen diesen beiden Populationen ab.</p><figure class="video"><img src="https://img.youtube.com/vi/GTSy0gYi4v8/maxresdefault.jpg" alt="youtube video id=GTSy0gYi4v8" id="GTSy0gYi4v8"><span class="boton-video-lista-youtube"><svg width="48" height="48" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M24.194 7.985h.093l.368.002c2.89.014 14.174.124 17.294.967a5.785 5.785 0 0 1 4.067 4.1c.888 3.345.955 10.049.96 11.041v.249c-.005.992-.072 7.696-.96 11.04a5.786 5.786 0 0 1-4.067 4.101c-3.328.9-15.944.964-17.755.97h-.434c-.962-.003-4.974-.023-9.022-.175l-.715-.029c-3.329-.139-6.562-.372-8.018-.766a5.786 5.786 0 0 1-4.067-4.1c-.363-1.366-.589-3.29-.73-5.158l-.039-.558a93.08 93.08 0 0 1-.19-5.081l-.002-.244V24.095l.002-.244c.015-1.557.125-7.657.96-10.796a5.785 5.785 0 0 1 4.066-4.101c1.456-.393 4.69-.627 8.018-.766l.715-.028c3.572-.135 7.115-.166 8.56-.173l.37-.002h.092Zm-4.922 9.382v13.705l12.023-6.852-12.023-6.853Z" fill="#FFF" fill-rule="evenodd"/></svg></span></figure><p>Infolgedessen würden Regionen mit ähnlichen Anteilen der einzelnen Komponenten tendenziell stärkere Signale aufweisen. <strong>Diese Struktur hilft, Beobachtungsunterschiede zwischen Systemen wie der Milchstraße und Zwerggalaxien zu erklären.</strong> In größeren Galaxien, in denen beide Partikeltypen möglicherweise in gleichen Anteilen vorkommen, wäre die Vernichtungsrate höher, was zu Signalen wie einem Überschuss an Gammastrahlen führen würde. Im Gegensatz dazu würde in Zwerggalaxien ein möglicher Unterschied in der Häufigkeit die Wahrscheinlichkeit verringern und zu einer schwächeren Emission führen, was mit den aktuellen Beobachtungen übereinstimmt.</p><h2>Warum ist dunkle Materie so schwer zu verstehen?</h2><p><strong>Die Natur der Dunklen Materie lässt sich nach wie vor nicht durch bestehende physikalische Modelle erklären und bleibt eines der größten Rätsel.</strong> Modelle wie CDM können einige Beobachtungen erfolgreich nachbilden. Einige Versuche der indirekten Detektion, wie beispielsweise die Suche nach Annihilationssignalen in Gammastrahlen, stoßen jedoch auf Schwierigkeiten bei der Übereinstimmung mit der Theorie. Daher ist es aufgrund fehlender direkter Beobachtungen schwierig, ein bestimmtes Modell zu validieren.</p><p>Darüber hinaus erhöhen neue theoretische Ansätze, wie beispielsweise die Möglichkeit mehrerer Komponenten, die Komplexität des Problems noch weiter. <strong>Diese Modelle führen Umgebungsabhängigkeiten und zusätzliche Parameter ein, wodurch Vorhersagen flexibler werden.</strong> Beobachtungsunterschiede zwischen Systemen wie der Milchstraße und Zwerggalaxien lassen sich auf vielfältige Weise interpretieren, ohne dass es eine einzige eindeutige Lösung gibt. Auch instrumentelle Einschränkungen und astrophysikalische Unsicherheiten tragen zu diesem Rätsel bei.</p><h3><em>Quellenhinweis: </em></h3><p><em>Berlin et al. 2026 <a href="https://arxiv.org/abs/2504.12372" target="_blank">dSph-obic dark matter</a> Journal of Cosmology and Astroparticle Physics</em></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/eine-neue-hypothese-besagt-dass-dunkle-materie-aus-verschiedenen-arten-von-teilchen-besteht.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Wetter-Hammer zum 1. Mai! Hoch Uli zaubert uns Sonne satt – doch ein Modell funkt dazwischen und droht mit Regen]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetter-hammer-zum-1-mai-hoch-uli-zaubert-uns-sonne-satt-doch-ein-modell-funkt-dazwischen-und-droht-mit-regen.html</link><pubDate>Fri, 24 Apr 2026 09:42:47 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Kaum zu glauben, aber wahr: Hoch Uli hält tapfer durch und beschert uns ein sonniges Mai-Wochenende zum Reinbeißen. Doch ein einziges Wettermodell tanzt aus der Reihe und sorgt für Spannung.</p><figure id="first-video" class="video-dailymotion"><div id="player-xa6vcag"><img src="https://services.meteored.com/img/video/preview/dailymotion-xa6vcag.jpg" id="xa6vcag"><span class="boton-video"><svg width="48" height="48" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 48 48"><circle cx="24" cy="24" r="24" style="fill:#fff"/><path d="m20.5 15.2 10.8 7.2c1.1.7 1.2 2.2.2 3l-11 7.3c-1.2.7-2.7-.2-2.7-1.6V16.8c0-1.4 1.5-2.3 2.7-1.6z" style="fill-rule:evenodd;clip-rule:evenodd;fill:#0074ad"/></svg></span></div></figure><p>Wer täglich die großen Wetterkarten studiert, weiß: Einigkeit zwischen dem europäischen <strong>ECMWF-Modell</strong> und dem amerikanischen <strong>GFS</strong> ist eher die Ausnahme als die Regel. Diesmal aber ziehen beide an einem Strang. Beide Rechenzentren sehen <strong>bis einschließlich Sonntag, 3. Mai, durchgehend Trockenheit</strong> über Deutschland.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Erst danach – also ab dem 4. Mai – deuten sich erste zaghafte Anzeichen einer Umstellung an. Ob die Großwetterlage dann tatsächlich kippt oder das Hoch uns doch noch länger treu bleibt, steht in den Sternen. <strong>So weit voraus ist jede Prognose mit Vorsicht zu genießen.</strong></p><h2><strong>Das ICON-Modell tanzt aus der Reihe</strong></h2><p>Einen Spielverderber gibt es trotzdem – und der kommt ausgerechnet aus Deutschland. Das <strong>ICON-Modell des Deutschen Wetterdienstes</strong> sieht die Sache etwas anders und rechnet für <strong>Montag auf Dienstag kommender Woche</strong> mit einer kleinen Störung: Ein <strong>Höhentief</strong> könnte über Deutschland hinwegziehen und hier und da ein paar Regentropfen abwerfen.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/wetter-hammer-zum-1-mai-hoch-uli-zaubert-uns-sonne-satt-doch-ein-modell-funkt-dazwischen-und-droht-mit-regen-1777023575836.jpg" data-image="y0xsxaz863kw" alt="regen, ecmwf, wetter" title="regen, ecmwf, wetter"><figcaption>Das ist recht eindeutig: Das ECMWF sieht bis zum 3. Mai in den meisten Regionen Deutschlands so gut wie keinen Regen. </figcaption></figure><p>Wir reden hier allerdings nicht von Land unter, sondern von <strong>homöopathischen 1 bis 3 Litern pro Quadratmeter</strong> – mehr nicht. Für die staubtrockenen Böden wäre das kaum der Rede wert. Aber: <strong>Höhentiefs sind berüchtigt dafür, die Modelle ordentlich ins Schwitzen zu bringen</strong>, weil sie sich oft quer zur großen Strömung bewegen und schwer zu fassen sind.</p><h3><strong>Frostige Nächte trüben die Frühlingsfreude</strong></h3><p>Trotz aller Sonnenschein-Euphorie: Die Nächte haben es nach wie vor in sich. Bei oft klarem Himmel und wenig Wind kühlt die Luft ordentlich aus. In ungünstigen Lagen muss verbreitet mit <strong>Bodenfrost, örtlich sogar mit leichtem Luftfrost</strong> gerechnet werden.<br></p><div class="texto-destacado"><strong>Warum sind Spätfröste so gefährlich?</strong><br><br>Spätfröste im April und Mai sind besonders tückisch, weil Obstbäume bereits blühen und Jungpflanzen frisch gesetzt sind – fallen die Temperaturen nachts unter null, <strong>platzen die Pflanzenzellen auf</strong> und das Gewebe wird irreparabel geschädigt. Die Folge: <strong>Totalausfälle bei Kirschen, Äpfeln und Wein</strong>, wie zuletzt 2024 dramatisch erlebt. Nach einem milden Vorfrühling sind die Pflanzen ihrer Entwicklung oft zwei Wochen voraus – und damit umso verwundbarer.</div><p><strong>Hobbygärtner aufgepasst:</strong> Die empfindlichen Tomaten, Basilikum-Töpfe und frisch gesetzten Balkonpflanzen sollten nachts besser noch in Sicherheit gebracht oder abgedeckt werden. Die legendären <strong>Eisheiligen Mitte Mai</strong> lassen ohnehin schon grüßen.</p><figure> <img src="https://services.meteored.com/img/article/wetter-hammer-zum-1-mai-hoch-uli-zaubert-uns-sonne-satt-doch-ein-modell-funkt-dazwischen-und-droht-mit-regen-1777023696951.jpg" data-image="nk8q4cmp6ml2" alt="sonne, wetter, warm" title="sonne, wetter, warm"><figcaption>Die letzten Apriltage und die ersten Maitage versprechen in vielen Regionen Deutschlands trocken und auch teilweise sonnig auszufallen. </figcaption></figure><h2><strong>Das Fazit: Es steht 2:1 für Traumwetter</strong></h2><p>Unterm Strich steht es also <strong>2:1 für das goldene Sonnen-Szenario</strong>. Zwei von drei Top-Modellen zeigen Uli fest im Sattel, nur ICON will nicht so recht mitspielen. Die Chancen auf ein <strong>Bilderbuch-Maiwochenende</strong> stehen damit ausgezeichnet. Tagsüber mal kühler, mal angenehm mild – aber eben meist sonnig und trocken. Also: <strong>Sonnencreme raus, Terrasse wischen, Liegestuhl aufbauen!</strong> Danke, Uli – du bist ein wahrer Frühlings-Held!</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetter-hammer-zum-1-mai-hoch-uli-zaubert-uns-sonne-satt-doch-ein-modell-funkt-dazwischen-und-droht-mit-regen.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Am 2. Mai ist Welt-Frischbrötchen-Tag - und der wird an der Ostsee gefeiert]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/am-2-mai-ist-welt-frischbrotchen-tag-und-der-wird-an-der-ostsee-gefeiert.html</link><pubDate>Fri, 24 Apr 2026 09:30:16 +0000</pubDate><category>Aktuell</category><description><![CDATA[<p>Mit Fisch-Hundeeis, Bilderbuchkino und Fischbrötchen-Paddeltour:<br> Die Ostsee Schleswig-Holstein und die Holsteinische Schweiz verlängern <br>den Kulttag mit den "Fisch-Erlebnis-Wochen" erneut auf den ganzen Mai. </p><figure id="first-image"><a href="Ein leckeres Fischbrötchen ist nicht nur am 2. Mai ein Muss (Foto: http://www.ostsee-schleswig-holstein.de/Oliver Franke)"><img src="https://services.meteored.com/img/article/am-2-mai-ist-welt-frischbrotchen-tag-und-der-wird-an-der-ostsee-gefeiert-1776934655973.jpg" alt="Ein leckeres Fischbrötchen ist nicht nur am 2. Mai ein Muss (Foto: http://www.ostsee-schleswig-holstein.de/Oliver Franke)" title="Ein leckeres Fischbrötchen ist nicht nur am 2. Mai ein Muss (Foto: http://www.ostsee-schleswig-holstein.de/Oliver Franke)"></a><figcaption>Ein leckeres Fischbrötchen ist nicht nur am 2. Mai ein Muss (Foto: http://www.ostsee-schleswig-holstein.de/Oliver Franke)</figcaption></figure><p> Der Welt-Fischbrötchen-Tag kehrt auch 2026 zurück: <strong>Am Samstag, 2. Mai 2026, feiert die Ostsee Schleswig-Holstein und die Holsteinische Schweiz erneut ihren wohl kultigsten Küstensnack</strong>. Begleitet wird der Aktionstag wieder von den Fisch-Erlebnis-Wochen, die den gesamten Mai über Veranstaltungen, Führungen und Mitmachangebote rund um das Thema Fisch in der Region bündeln. <strong>Die Angebote reichen von Fischwanderung und Räucherseminar über Bilderbuchkino sowie Fischbrötchen-Paddel- oder Radtour bis zu den Sprottentagen und dem Plattfischtag rund um Pfingsten</strong>. Außerdem gratuliert das "Fischbrötchen" an diesem Tag auch dem Land Schleswig-Holstein zum 80. Geburtstag. </p><h2>Fischbrötchen sind der maritime Klassiker</h2><p>Es gibt nur wenige kulinarische Klassiker, die es vom Imbiss direkt in den Feiertagskalender geschafft haben. Das Fischbrötchen gehört dazu. <strong>Zwischen Glücksburg und Travemünde sowie in der Holsteinischen Schweiz ist es längst mehr als ein Snack</strong>. Mit eigenem Gedicht, Krimi-Schnitzeljagd und seit vergangenem Jahr sogar eigenem Song – dem <strong>Fischbrötchensong "Star der Waterkant" </strong>– wird der maritime Klassiker auch 2026 wieder gefeiert.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="755705" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/meer-in-der-nahrstofffalle-warum-sich-die-uberdungte-ostsee-nur-schleppend-erholt.html" title="Meer in der Nährstofffalle: Warum sich die überdüngte Ostsee nur schleppend erholt">Meer in der Nährstofffalle: Warum sich die überdüngte Ostsee nur schleppend erholt</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/meer-in-der-nahrstofffalle-warum-sich-die-uberdungte-ostsee-nur-schleppend-erholt.html" title="Meer in der Nährstofffalle: Warum sich die überdüngte Ostsee nur schleppend erholt"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/meer-in-der-nahrstofffalle-warum-sich-die-uberdungte-ostsee-nur-schleppend-erholt-1771885263850_320.jpg" alt="Meer in der Nährstofffalle: Warum sich die überdüngte Ostsee nur schleppend erholt"></a></article></aside><p>Im Mittelpunkt steht der Weltfischbrötchentag am 2. Mai 2026, an dem zahlreiche Orte mit Aktionen, neuen Kreationen und Bühnenprogrammen dabei sind. <strong>Zugleich bildet der Aktionstag erneut den Auftakt für die Fisch-Erlebnis-Wochen, die sich über den gesamten Mai erstrecken.</strong></p><h3><strong><strong>Fisch-Erlebnis-Wochen 2026: Aus einem Kulttag wird ein ganzer Aktionsmonat</strong></strong></h3><p>Bereits zum zweiten Mal wird der Weltfischbrötchentag 2026 durch die Fisch-Erlebnis-Wochen erweitert. <strong>Damit wächst das bekannte Veranstaltungsformat über den kuriosen Feiertag hinaus zu einem Themenmonat rund um Fisch, Küste und maritime Traditionen.</strong></p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="732166" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/wissenschaftler-entwickeln-neues-instrument-um-fischgesprache-zu-belauschen.html" title="Wissenschaftler entwickeln neues Instrument, um Fischgespräche zu belauschen">Wissenschaftler entwickeln neues Instrument, um Fischgespräche zu belauschen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/wissenschaftler-entwickeln-neues-instrument-um-fischgesprache-zu-belauschen.html" title="Wissenschaftler entwickeln neues Instrument, um Fischgespräche zu belauschen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/scientists-develop-new-tool-to-listen-in-on-fishy-conversations-1759009091605_320.jpg" alt="Wissenschaftler entwickeln neues Instrument, um Fischgespräche zu belauschen"></a></article></aside><p>Geplant sind im Mai unter anderem <strong>Kutterfahrten, Fischwanderungen, Radtouren, Paddel-Safaris mit Fischbrötchen, Räucherseminare sowie Familien- und Kinderprogramme</strong>, etwa mit Bilderbuchkino. Dazu kommen <strong>regionale Formate wie die Sprottentage in Eckernförde oder der Plattfischtag in Neustadt i. H..</strong> Die Erweiterung soll in Zukunft weiter ausgebaut werden. Die meisten Aktionen finden zwar weiterhin am Weltfischbrötchentag selbst statt. Die Fisch-Erlebnis-Wochen geben dem Thema 2026 jedoch deutlich mehr Raum. </p><h2><strong>Von klassisch bis kreativ: Fischbrötchen zeigen 2026 viele Gesichter</strong></h2><p><strong>Matjes, Bismarck, Backfisch, Lachs oder Fischfrikadelle bleiben feste Größen.</strong> Gleichzeitig zeigt die Region zwischen Glücksburg und Travemünde sowie die Holsteinische Schweiz, wie wandelbar das Fischbrötchen inzwischen geworden ist. <strong>Neben klassischen Varianten rücken auch neue, kreative sowie vegetarische und vegane Interpretationen stärker in den Fokus.</strong></p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="704527" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/mehr-geschmack-als-schlussel-zu-mehr-akzeptanz-bei-vegetarischer-ernahrung.html" title="Mehr Geschmack als Schlüssel zu mehr Akzeptanz bei vegetarischer Ernährung">Mehr Geschmack als Schlüssel zu mehr Akzeptanz bei vegetarischer Ernährung</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/mehr-geschmack-als-schlussel-zu-mehr-akzeptanz-bei-vegetarischer-ernahrung.html" title="Mehr Geschmack als Schlüssel zu mehr Akzeptanz bei vegetarischer Ernährung"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/mehr-geschmack-als-schlussel-zu-mehr-akzeptanz-bei-vegetarischer-ernahrung-1743841451991_320.png" alt="Mehr Geschmack als Schlüssel zu mehr Akzeptanz bei vegetarischer Ernährung"></a></article></aside><p>So gibt es unter anderem pflanzliche Fischbrötchen mit Karotten-Lax, Varianten mit Avocado, veganer Mayonnaise und Apfelchutney, Alternativen auf Basis von Blumenkohl oder Erbsenmus sowie sogar fischfreie Fish and Chips. Was zunächst ungewöhnlich klingt, ist längst <strong>Teil einer neuen kulinarischen Vielfalt an der Küste.</strong> Auch mit Fisch finden sich moderne Interpretationen zum Aktionstag: zum Beispiel<strong> Fisch-Canapés, Thunfisch- oder Sardellen-Crêpe, Minifischbrötchen oder die „Sinfonie einer Fischfrikadelle“</strong> (Hohwacht). Ebenso kommen Hunde auf ihre Kosten, z.B. mit dem Fisch-Hunde-Eis (Marina Wendtorf).</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/am-2-mai-ist-welt-frischbrotchen-tag-und-der-wird-an-der-ostsee-gefeiert.html</guid><dc:creator><![CDATA[Elke Habekost]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Ganz Deutschland weiter unter antizyklonalem Einfluss – aber mächtige Hochdruckblockade zerreißt das Frühlingswetter ]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/ganz-deutschland-weiter-unter-antizyklonalem-einfluss-aber-maechtige-hochdruckblockade-zerreisst-das-fruehlingswetter.html</link><pubDate>Fri, 24 Apr 2026 09:29:38 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Deutschland bleibt im Hochdruckgriff gefangen: Während im Süden die Sonne ungestört knallt und frühlingshafte Wärme bringt, kämpft der Norden unter einer zähen Wolkendecke, starkem Wind und randdynamischen Störungen eines nahenden Tiefs. Ein Wochenende voller extremer Gegensätze. Doch eins bleibt für ganz gleich: Der Regen bleibt überregional aus:</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/ganz-deutschland-weiter-unter-antizyklonalem-einfluss-aber-maechtige-hochdruckblockade-zerreisst-das-fruehlingswetter-1777008740870.png" data-image="4uceovmhup2g" alt="Berlin, Sonnenschein, Wetter" title="Berlin, Sonnenschein, Wetter"><figcaption>Am Sonntag kann auch Berlin mit ausgiebigen Sonnenschein rechnen.</figcaption></figure><p>Deutschland verbleibt am Wochenende unter ausgeprägtem antizyklonalem Einfluss, gesteuert durch die seit Tagen blockierende Hochdruckzone über dem Nordostatlantik und Westeuropa. Hoch Ulli hat die zonale Westströmung gekappt und lenkt Tiefdruckgebiete nach Skandinavien und Osteuropa- quasi um un s herum. </p><p><strong>In der Höhe zeigt sich ein stabiler Rücken, während bodennah ein Hochkeil bis nach Mitteleuropa reicht. Die Folge ist großräumiges Absinken, das die Luft trocknet und stabilisiert.</strong></p><h2>Was passiert in der Troposphäre über den Köpfen der Deutschen </h2><p>Dennoch ist die Luftmasse nicht homogen. Es handelt sich um modifizierte Polarluft, die sich über dem Kontinent erwärmt hat. Unter Hochdruckbedingungen kann sich diese Luft tagsüber effizient wegen der Kraft der Sonne aufheizen, was insbesondere im Süden und Südwesten zu frühsommerlich anmutenden Temperaturen führt. Dort sind heute Höchstwerte von 18 bis 24 Grad möglich.</p><h3>Stratus- und Stratocumulusfelder verdecken die Sonne </h3><p>Im Gegensatz dazu bleibt der Norden stärker von feuchter Meeresluft geprägt. Diese führt zur Ausbildung ausgedehnter Stratus- und Stratocumulusfelder, die sich nur zögerlich auflösen. </p><p><strong>Entsprechend groß sind die Unterschiede bei den Sonnenstunden: Während im Südwesten bis zu 14 Sonnenstunden registriert werden, kommen Berlin und Brandenburg teils nur auf etwa drei Stunden. </strong></p><p>Die Temperaturen bleiben unter der dichten Bewölkung stark gedämpft und erreichen im Norden und Osten meist nur 13 bis 17 Grad, an den Küsten bei auflandigem Wind bleibt es bei sehr frischen 10 Grad.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="765266" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/diesmal-glaube-ich-es-selbst-wetterexperte-uber-mega-el-nino-starkster-seit-100-jahren-erwartet.html" title="„Diesmal glaube ich es selbst!' Wetterexperte über Mega-El-Niño – stärkster seit 100 Jahren erwartet">„Diesmal glaube ich es selbst!" Wetterexperte über Mega-El-Niño – stärkster seit 100 Jahren erwartet</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/diesmal-glaube-ich-es-selbst-wetterexperte-uber-mega-el-nino-starkster-seit-100-jahren-erwartet.html" title="„Diesmal glaube ich es selbst!' Wetterexperte über Mega-El-Niño – stärkster seit 100 Jahren erwartet"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/diesmal-glaube-ich-es-selbst-wetterexperte-uber-mega-el-nino-starkster-seit-100-jahren-erwartet-1776929068429_320.jpg" alt="„Diesmal glaube ich es selbst!' Wetterexperte über Mega-El-Niño – stärkster seit 100 Jahren erwartet"></a></article></aside><h2>Stürmische Böen fegen heute </h2><p>Dynamisch interessanter wird es im Norden durch die Annäherung eines Tiefdrucksystems über der Ostsee. Der Druckgradient verschärft sich zunehmend, was bereits heute an der nordfriesischen Küste zu Böen um 55 km/h (7 Bft) aus Nordwest führt. </p><p>Tagsüber sind dort erneut steife Böen bis etwa 60 km/h möglich. In der Nacht zum Samstag verstärkt sich der Gradient weiter, sodass an Nord- und Ostsee verbreitet Böen der Stärke 7, exponiert auch stürmische Böen (Bft 8) auftreten.</p><h2>Schlappe Kaltfront, Kaltluftadvektion und Hebungsprozesse oder auch nicht...</h2><p>Am Samstag erreicht eine schwach ausgeprägte Kaltfront Norddeutschland, verliert dabei jedoch rasch an Wirkung, weil die entscheidenden Aufwärtsbewegungen in der Atmosphäre bereits weit östlich über dem Baltikum stattfinden und Deutschland kaum noch erfassen. </p><div class="texto-destacado">Der Front fehlt dadurch die vertikale Dynamik, die normalerweise für kräftige Wolkenbildung und Regen sorgt. </div><p>Stattdessen strömt hinter ihr kühlere Luft nach, die die Atmosphäre stabilisiert und Aufwinde zusätzlich unterdrückt. Die Folge: Die Front bleibt wettertechnisch weitgehend wirkungslos – sie bringt kaum Niederschlag, sondern lediglich einen spürbaren Temperaturrückgang in der Nordhälfte auf 11 bis 16 Grad, während der Süden weiter unter Hochdruckeinfluss bleibt.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="765076" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wer-jetzt-aufatmet-macht-einen-fehler-wetterforscher-habermehl-warnt-vor-dem-was-im-mai-noch-kommt.html" title="Wer jetzt aufatmet, macht einen Fehler – Wetterforscher Habermehl warnt vor dem, was im Mai noch kommt">Wer jetzt aufatmet, macht einen Fehler – Wetterforscher Habermehl warnt vor dem, was im Mai noch kommt</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wer-jetzt-aufatmet-macht-einen-fehler-wetterforscher-habermehl-warnt-vor-dem-was-im-mai-noch-kommt.html" title="Wer jetzt aufatmet, macht einen Fehler – Wetterforscher Habermehl warnt vor dem, was im Mai noch kommt"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wer-jetzt-aufatmet-macht-einen-fehler-wetterforscher-habermehl-warnt-vor-dem-was-im-mai-noch-kommt-1776802929901_320.png" alt="Wer jetzt aufatmet, macht einen Fehler – Wetterforscher Habermehl warnt vor dem, was im Mai noch kommt"></a></article></aside><h2><strong>Ulli setzt das deutsche Wetter weiterhin 'Schachmatt'</strong></h2><p>Im Süden bleibt der Hochdruckeinfluss von Hoch Ulli weitgehend ungestört. Die trockene Luft und das Absinken sorgen für viel Sonnenschein und eine anhaltende Erwärmung auf bis zu 23 Grad. am Sonntag.</p><p>In den Nächten zeigt sich jedoch die Kehrseite der klaren Verhältnisse: Durch starke Ausstrahlung kommt es vor allem in der Mitte und im Süden zu Frost und am Boden gibt es gemeinen Blümchen-Alarm mit mäßigen frostigen Werten.</p><figure><blockquote class="twitter-tweet" data-dnt="true" align="center"><p lang="de" dir="ltr"><a href="https://twitter.com/hashtag/WetterHeute?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#WetterHeute</a><br><br>️ Norden/Osten wolkig, aber trocken Süden & Westen sonnig ️<br><br>️ 1317 °C im Norden, sonst 1824 °C, am Rhein am wärmsten<br><br> Mäßiger Wind, an der Nordsee kräftige Böen<br><br>️ <a href="https://t.co/dxKrUw1khu">https://t.co/dxKrUw1khu</a> <a href="https://t.co/dW9jbNYmTA">pic.twitter.com/dW9jbNYmTA</a></p>— Meteored Deutschland (@MeteoredDE) <a href="https://twitter.com/MeteoredDE/status/2047527693659320732?ref_src=twsrc%5Etfw">April 24, 2026</a></blockquote></figure><h2>Trotz gleicher Großwetterlage regional sehr unterschiedlich </h2><p><strong>Paradoxerweise zeichnet sich ein typisches Hochdruck-Wochenende für ganz Deutschland ab: </strong></p><p>Es bleibt ruhig, trocken und meist freundlich. <strong>Dennoch kristallisieren sich beim Wetter-Charakter große Unterschiede heraus.</strong> </p><p>Im Süden scheint oft die Sonne und es wird angenehm warm. Im Norden dagegen hängen häufiger Wolken und es weht zeitweise frischer Wind, besonders an der Küste. </p><p>Dazu kommen kleine Wetterunterschiede je nach Region – mal etwas mehr Sonne, mal zähe Wolken oder Nebel. </p><p>Auch Randstörungen von Tiefs streifen den Norden gelegentlich und bringen dort mehr Wind und dichtere Bewölkung. Unterm Strich heißt das: Während der Süden das Frühlingswetter leichter Kleidung genießt, muss der Norden öfter mit grauem Himmel und frischem Wind leben, wobei die 'Windjacke' - der nordische Klassiker- empfohlen sei.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/ganz-deutschland-weiter-unter-antizyklonalem-einfluss-aber-maechtige-hochdruckblockade-zerreisst-das-fruehlingswetter.html</guid><dc:creator><![CDATA[Kathy Schrey]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[El Niño und seine Auswirkungen auf die weltweite Landwirtschaft]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/el-nino-und-seine-auswirkungen-auf-die-weltweite-landwirtschaft.html</link><pubDate>Fri, 24 Apr 2026 08:11:00 +0000</pubDate><category>Aktuell</category><description><![CDATA[<p>Die mögliche Entstehung eines mäßigen bis sehr starken El-Niño-Ereignisses Ende 2026 und Anfang 2027 hat in den direkt von diesem Phänomen betroffenen Regionen Alarm ausgelöst, da starke Regenfälle und schwere Dürren die Landwirtschaft und die Viehzucht in vielen Teilen der Welt erheblich beeinträchtigen dürften.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/el-nino-impactos-agricultura-global-1776491282085.png" data-image="32ni1od26wsi"><figcaption>Historische El-Niño-Trends: trockene und feuchte Bedingungen nach Monaten und betroffenen Regionen. Quelle: Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation</figcaption></figure><p><strong>El Niño ist ein natürliches Klimaphänomen, bei dem es zu einer ungewöhnlichen Erwärmung der Oberflächengewässer im zentralen</strong> und östlichen Pazifik kommt, was weltweit zu Veränderungen der Wetterverhältnisse führt.</p><p>Im Durchschnitt tritt es alle zwei bis sieben Jahre auf und dauert in der Regel zwischen 9 und 12 Monaten. Da sich El Niño oft schon mehrere Monate im Voraus vorhersagen lässt und sich langsam nach einem relativ regelmäßigen Muster entwickelt, ist es möglich, <strong>vorbeugende Maßnahmen und Notfallmaßnahmen rechtzeitig im Voraus zu planen.</strong></p><h3>El Niño und die Landwirtschaft</h3><p><strong>Die durch El Niño verursachten klimatischen Gefahren stellen eine ernsthafte Bedrohung für die Ernährungssicherheit dar.</strong> Durch die Störung der Niederschlags- und Temperaturmuster kann dies erhebliche Auswirkungen auf die Landwirtschaft und die Lebensgrundlagen der ländlichen Bevölkerung haben.</p><p>Landwirte, Viehzüchter, Fischer und andere Kleinproduzenten sind am unmittelbarsten und direktesten von den Folgen wie Dürren und Überschwemmungen betroffen. Wirksame Präventionsmaßnahmen müssen sich daher darauf konzentrieren, Schäden und Verluste an Ernten, Viehbeständen, landwirtschaftlichen Flächen, Wasserressourcen und Infrastruktur zu vermeiden, um die Nahrungsmittelversorgung an der Quelle zu sichern. Dies gewährleistet nicht nur die lokale Nahrungsmittelversorgung, sondern trägt auch dazu bei, weitreichendere Auswirkungen auf Gemeinden, die lokale Wirtschaft und den humanitären Bedarf abzumildern.</p><p>Hier sind einige allgemeine Beispiele für die Auswirkungen in den verschiedenen Regionen.</p><h3>Asien und der Pazifikraum</h3><p>In Teilen Südostasiens führt El Niño in der Regel zu unterdurchschnittlichen Niederschlagsmengen, insbesondere während der Hauptmonsunzeit von Juni bis September in weiten Teilen Südasiens. Das Phänomen kann zudem auf einigen Pazifikinseln zu trockeneren Bedingungen führen, was die Versorgung mit Nahrungsmitteln und Wasser gefährdet. In Zentralasien hingegen geht El Niño oft mit überdurchschnittlichen Niederschlagsmengen einher, <strong>die Überschwemmungen und Erdrutsche auslösen können, wodurch Saatgut weggespült und Ernten sowie Viehbestände zerstört werden.</strong></p><h3>Afrika</h3><p>El Niño führt am Horn von Afrika zwischen Oktober und Dezember in der Regel zu überdurchschnittlichen Niederschlagsmengen, was zu Überschwemmungen und Erdrutschen führen kann, die sich negativ auf die Landwirtschaft auswirken und das Krankheitsrisiko erhöhen. Zwischen Juli und September werden in den westlichen unimodalen Gebieten Ostafrikas, darunter Westäthiopien,<strong> Westkenia, der Sudan und der Südsudan, unterdurchschnittliche Niederschlagsmengen verzeichnet. </strong></p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="765139" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/meteorologe-zeigt-prognose-fur-sommer-2026-eine-deutsche-region-trifft-die-hitze-mit-80-prozent-wahrscheinlichkeit.html" title="Meteorologe zeigt Prognose für Sommer 2026: Eine deutsche Region trifft die Hitze mit 80 Prozent Wahrscheinlichkeit">Meteorologe zeigt Prognose für Sommer 2026: Eine deutsche Region trifft die Hitze mit 80 Prozent Wahrscheinlichkeit</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/meteorologe-zeigt-prognose-fur-sommer-2026-eine-deutsche-region-trifft-die-hitze-mit-80-prozent-wahrscheinlichkeit.html" title="Meteorologe zeigt Prognose für Sommer 2026: Eine deutsche Region trifft die Hitze mit 80 Prozent Wahrscheinlichkeit"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/meteorologe-zeigt-prognose-fur-sommer-2026-eine-deutsche-region-trifft-die-hitze-mit-80-prozent-wahrscheinlichkeit-1776845930355_320.jpg" alt="Meteorologe zeigt Prognose für Sommer 2026: Eine deutsche Region trifft die Hitze mit 80 Prozent Wahrscheinlichkeit"></a></article></aside><p>In weiten Teilen des südlichen Afrikas geht El Niño mit geringeren Niederschlägen zwischen November und März einher, was mit der Hauptanbausaison zusammenfällt. Dies könnte sich auf die Ernteaussichten und die Produktivität der Viehhaltung auswirken und die Ernährungsunsicherheit in ohnehin schon gefährdeten Ländern verschärfen.</p><p>In Westafrika und der Sahelzone hat El Niño in der Vergangenheit zwischen Juli und September zu unterdurchschnittlichen Niederschlägen geführt – ebenfalls während der Hauptwachstumsperiode –, was angesichts der <strong>weltweit hohen Preise die Abhängigkeit von Nahrungsmittelimporten potenziell verstärken könnte. </strong></p><h3>Lateinamerika und die Karibik</h3><p><strong>In northern South America, El Niño leads to below-average rainfall between June and May.</strong> In Central America, particularly in the Dry Corridor, it is associated with dry conditions between June and December, affecting the end of the first planting season and the performance of the second season between September and December. The first season represents the main maize harvest and overall agricultural cycle in most countries in the region.</p><p><em>Quelle:</em><a href="https://www.fao.org/" target="_blank"><em> <strong>FAO</strong></em> </a></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/el-nino-und-seine-auswirkungen-auf-die-weltweite-landwirtschaft.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Die fünf größten Irrtümer im Frühling]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/die-funf-gro-ten-irrtumer-im-fruhling.html</link><pubDate>Fri, 24 Apr 2026 04:14:59 +0000</pubDate><category>Aktuell</category><description><![CDATA[<p>Der Frühling ist da - und mit ihm einige einige hartnäckige Mythen. Höchste Zeit, mit ihnen aufzuräumen und Klarheit in die schöne Jahreszeit zu bringen.</p><figure id="first-image"> <a href="Über den Frühling gibt es einige Irrglauben (Foto: Adobe Stock)"><img src="https://services.meteored.com/img/article/die-funf-gro-ten-irrtumer-im-fruhling-1776928445768.jpeg" alt="Über den Frühling gibt es einige Irrglauben (Foto: Adobe Stock)" title="Über den Frühling gibt es einige Irrglauben (Foto: Adobe Stock)"></a><figcaption>Über den Frühling gibt es einige Irrglauben (Foto: Adobe Stock)</figcaption></figure><p>Endlich werden die Tage länger, die Sonnenstrahlen intensiver und der Alltag wieder etwas leichter. <strong>Der Frühling weckt neue Kräfte in uns und sorgt dafür, dass die Lust aufs Leben wieder gesteigert wird. </strong>Doch gerade um die wohl schönste Jahreszeit ranken sich so einige Irrtümer, mit denen wir aufzuräumen wollen. Denn <strong>so aufregend der Frühling auch sein mag - er hat auch seine Tücken</strong>, die es zu durchschauen gilt. </p><h2>Irrtum 1: Im Frühling wird es konstant wärmer </h2><p>Ja, gerade nach einem langen, harten Winter saugen wir die Wärme und die Sonnenstrahlen regelrecht auf. Doch <strong>der Mythos, dass es im Frühling konstant wärmer wird, klingt zwar logisch, stimmt aber nur bedingt.</strong> Der Frühling ist eine Übergangszeit zwischen Winter und Sommer. Und genau deshalb sind <strong>starke Schwankungen völlig normal.</strong> Warme Tage können jederzeit von Kälteeinbrüchen abgelöst werden. Da ist es keine Überraschung, wenn man an einem Tag bei 18 Grad den Grill rausholt und am nächsten wieder die dickere Winterjacke überziehen muss.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="763688" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wie-entsteht-eigentlich-fruhlingsregen.html" title="Wie entsteht eigentlich Frühlingsregen?">Wie entsteht eigentlich Frühlingsregen?</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wie-entsteht-eigentlich-fruhlingsregen.html" title="Wie entsteht eigentlich Frühlingsregen?"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wie-entsteht-eigentlich-fruhlingsregen-1776070492777_320.jpeg" alt="Wie entsteht eigentlich Frühlingsregen?"></a></article></aside><h3> Irrtum 2: Aprilwetter ist eher ungewöhnlich</h3><p>"April, April, der macht, was er will!" Eine Redewendung, die wohl jeder kennt und die tatsächlich auch stimmt. <strong>Denn gerade der vierte Monat des Jahres ist in Sachen Wetterprognose eine echte Überraschungskiste.</strong> Regen, Sonne, Hagel, Graupel, Wind und sogar Schnee sind keine Seltenheit. <strong>O</strong><strong>ft schlägt das Wetter innerhalb weniger Stunden um</strong> und sorgt so dafür, dass es verdammt wird, sich für die richtigen Verhältnisse zu wappnen.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="764594" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-habermehl-was-ab-mittwoch-passiert-haben-wir-so-im-april-selten-gesehen-fruhling-kommt-mit-anlauf.html" title="Wetterforscher Habermehl: „Was ab Mittwoch passiert, haben wir so im April selten gesehen' – Frühling kommt mit Anlauf ">Wetterforscher Habermehl: „Was ab Mittwoch passiert, haben wir so im April selten gesehen" – Frühling kommt mit Anlauf </a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-habermehl-was-ab-mittwoch-passiert-haben-wir-so-im-april-selten-gesehen-fruhling-kommt-mit-anlauf.html" title="Wetterforscher Habermehl: „Was ab Mittwoch passiert, haben wir so im April selten gesehen' – Frühling kommt mit Anlauf "><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wetterforscher-habermehl-was-ab-mittwoch-passiert-haben-wir-so-im-april-selten-gesehen-fruhling-kommt-mit-anlauf-1776546570092_320.jpg" alt="Wetterforscher Habermehl: „Was ab Mittwoch passiert, haben wir so im April selten gesehen' – Frühling kommt mit Anlauf "></a></article></aside><h2>Irrtum 3: Nach einem warmen Tag bleibt es mild</h2><p>Ja, es wäre so schön, wenn man sich im Frühling auf beständige Wetterverhältnisse verlassen könnte. Doch dass es nach einem warmen Tag weiterhin mild bleibt, ist ein häufiger Trugschluss. <strong>Gerade im Frühling kann es nachts stark abkühlen.</strong> Vor allem bei klarem Himmel. <strong>Dann entweicht die Wärme schnell, und die Temperaturen können sogar in den Frostbereich fallen.</strong> Die Folge: Der nächste Tag ist wieder deutlich kälter und das Bibbern (gerade am Morgen!) hat weiterhin kein Ende.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="764389" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/kaltfront-fruehling-bayern-luftmassenwechsel-gewitter-frostgefahr.html" title="Kaltfront beendet den Frühling in Bayern abrupt - Luftmassenwechsel, Gewitter und Frostgefahr!">Kaltfront beendet den Frühling in Bayern abrupt - Luftmassenwechsel, Gewitter und Frostgefahr!</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/kaltfront-fruehling-bayern-luftmassenwechsel-gewitter-frostgefahr.html" title="Kaltfront beendet den Frühling in Bayern abrupt - Luftmassenwechsel, Gewitter und Frostgefahr!"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/kaltfront-fruehling-bayern-luftmassenwechsel-gewitter-frostgefahr-1776420517100_320.jpeg" alt="Kaltfront beendet den Frühling in Bayern abrupt - Luftmassenwechsel, Gewitter und Frostgefahr!"></a></article></aside><h3>Irrtum 4: Regen im Frühling ist schlecht</h3><p>Viele verbinden Regen mit schlechtem Wetter, doch im Frühling ist er extrem wichtig für die Natur. Denn<strong> ohne ausreichend Niederschlag hätten Pflanzen große Probleme zu wachsen</strong>. Der Regen ist also die <strong>Grundlage für das satte Grün und die Blütenpracht</strong>, die uns langfristig im Frühling und Sommer erfreuen soll.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="764403" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/achtung-hobbygaertner-nicht-alle-blumen-durfen-jetzt-in-die-erde-denn-nicht-alle-pflanzen-geheoren-im-fruehling-ins-beet.html" title="Achtung Hobbygärtner: Nicht alle Blumen dürfen jetzt in die Erde! Denn nicht alle Pflanzen gehören im Frühling ins Beet">Achtung Hobbygärtner: Nicht alle Blumen dürfen jetzt in die Erde! Denn nicht alle Pflanzen gehören im Frühling ins Beet</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/achtung-hobbygaertner-nicht-alle-blumen-durfen-jetzt-in-die-erde-denn-nicht-alle-pflanzen-geheoren-im-fruehling-ins-beet.html" title="Achtung Hobbygärtner: Nicht alle Blumen dürfen jetzt in die Erde! Denn nicht alle Pflanzen gehören im Frühling ins Beet"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/achtung-hobbygaertner-nicht-alle-blumen-gehoeren-jetzt-in-die-erde-diese-pflanzen-nicht-im-fruehling-pflanzen-1776428533449_320.png" alt="Achtung Hobbygärtner: Nicht alle Blumen dürfen jetzt in die Erde! Denn nicht alle Pflanzen gehören im Frühling ins Beet"></a></article></aside><h2>Irrtum 5: Ab dem Frühlingsanfang geht es aufwärts</h2><p> Der kalendarische Frühlingsanfang im März bedeutet nicht automatisch frühlingshafte Temperaturen. <strong>Meteorologisch kann es noch Wochen dauern, bis sich stabile milde Luft durchsetzt.</strong> Doch wie heißt es so schön: Vorfreude ist die schönste Freude. Und irgendwann setzt sich die Sonne dann wirklich durch und ist gekommen, um zu bleiben.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/die-funf-gro-ten-irrtumer-im-fruhling.html</guid><dc:creator><![CDATA[Elke Habekost]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Kälteschock –7 °C zum Mai! Erfrieren jetzt alle Pflanzen? GFS-Volltreffer, ECMWF-Streifschuss]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/kalteschock-7-c-zum-mai-erfrieren-jetzt-alle-pflanzen-gfs-volltreffer-ecmwf-streifschuss.html</link><pubDate>Fri, 24 Apr 2026 03:56:00 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Frostalarm zum Monatswechsel! Während das amerikanische GFS eiskalte <strong>–7 Grad</strong> am Boden rechnet, lockt das kanadische GEM mit <strong>25 Grad</strong> am 1. Mai. Zwei Modelle, zwei Welten – Deutschlands Gärtner zittern.</p><figure id="first-video" class="video-dailymotion"><div id="player-xa6lklq"><img src="https://services.meteored.com/img/video/preview/dailymotion-xa6lklq.jpg" id="xa6lklq"><span class="boton-video"><svg width="48" height="48" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 48 48"><circle cx="24" cy="24" r="24" style="fill:#fff"/><path d="m20.5 15.2 10.8 7.2c1.1.7 1.2 2.2.2 3l-11 7.3c-1.2.7-2.7-.2-2.7-1.6V16.8c0-1.4 1.5-2.3 2.7-1.6z" style="fill-rule:evenodd;clip-rule:evenodd;fill:#0074ad"/></svg></span></div></figure><p>Noch genießen wir mildes Frühlingswetter, doch am Monatswechsel April/Mai zieht sich der Himmel zu. Ein kräftiger <strong>Trog über Skandinavien</strong> schaufelt polare Kaltluft bis nach Mitteleuropa – und genau hier scheiden sich die Geister der großen Wettercomputer.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Wer in den letzten Tagen in die Modellkarten geschaut hat, reibt sich verwundert die Augen: So weit auseinander lagen die Läufe von GFS, ECMWF und GEM selten.</p><h2>–7 Grad am Boden – das amerikanische Horrorszenario</h2><p>Das amerikanische GFS fährt die ganz harte Tour. In der Nacht zum 1. Mai rechnet es mit <strong>klaren Nächten, schwachem Wind und einströmender Polarluft</strong> – die perfekte Mischung für knackigen Bodenfrost. In windgeschützten Senken, auf Wiesen und in den klassischen Kältelöchern der Mittelgebirge sind dann <strong>Werte bis –7 Grad (!) in fünf Zentimetern Höhe</strong> realistisch.</p><p>In zwei Metern Messhöhe – der offiziellen Wetterhütte – bleibt es mit etwa <strong>–1 bis –3 Grad</strong> zwar etwas gnädiger, aber für zarte Tomatenpflänzchen, ausgetriebene Obstbäume und die gerade gepflanzten Balkonblumen wäre das ein Todesurteil.</p><h3>Das kanadische GEM rechnet 25 Grad – der krasse Gegenpol</h3><p>Und dann das GEM aus Kanada: ein Wurf, der die Kartenbastler im Netz aufschreien lässt. Der Kanadier verlagert den Trog weiter nach Osten ab, Deutschland bleibt auf der <strong>warmen Seite der Strömung</strong>. Kräftige Südwestwinde, viel Sonne und am 1. Mai örtlich <strong>bis zu 25 Grad</strong> am Oberrhein.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/kalteschock-7-c-zum-mai-erfrieren-jetzt-alle-pflanzen-gfs-volltreffer-ecmwf-streifschuss-1776943982207.png" data-image="pjn8c3fz9w7h" alt="frost, mai, johannes habermehl" title="frost, mai, johannes habermehl"><figcaption>Meteorologe Johannes Habermehl warnt vor einem "echten Frostschock" zum Monatswechsel.</figcaption></figure><p>Zwischen GFS und GEM klafft damit eine Differenz von über <strong>30 Grad</strong> – einen solchen Spread drei bis vier Tage vor dem Ereignis sieht man wirklich selten. Das ECMWF steht übrigens dazwischen – und das ist meteorologisch betrachtet die spannendste Information von allen.</p><h3>Wer hat recht? Die Wahrheit liegt wohl in der Mitte</h3><p>Aus meteorologischer Sicht halte ich das GEM für den <strong>Ausreißer nach oben</strong> – solche extremen Warmvarianten fliegen im kanadischen Modell öfter mal aus der Kurve. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="765139" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/meteorologe-zeigt-prognose-fur-sommer-2026-eine-deutsche-region-trifft-die-hitze-mit-80-prozent-wahrscheinlichkeit.html" title="Meteorologe zeigt Prognose für Sommer 2026: Eine deutsche Region trifft die Hitze mit 80 Prozent Wahrscheinlichkeit">Meteorologe zeigt Prognose für Sommer 2026: Eine deutsche Region trifft die Hitze mit 80 Prozent Wahrscheinlichkeit</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/meteorologe-zeigt-prognose-fur-sommer-2026-eine-deutsche-region-trifft-die-hitze-mit-80-prozent-wahrscheinlichkeit.html" title="Meteorologe zeigt Prognose für Sommer 2026: Eine deutsche Region trifft die Hitze mit 80 Prozent Wahrscheinlichkeit"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/meteorologe-zeigt-prognose-fur-sommer-2026-eine-deutsche-region-trifft-die-hitze-mit-80-prozent-wahrscheinlichkeit-1776845930355_320.jpg" alt="Meteorologe zeigt Prognose für Sommer 2026: Eine deutsche Region trifft die Hitze mit 80 Prozent Wahrscheinlichkeit"></a></article></aside><p>Das ECMWF zeigt in der Mittellinie moderate 15 bis 18 Grad, dazu <strong>ein bis zwei kühle Nächte mit lokalem Bodenfrost</strong> zwischen Donnerstag und Samstag, vor allem nördlich der Donau und im Alpenvorland. Das ist mein favorisiertes Szenario.</p><h3>Gärtner aufgepasst: Die Eisheiligen lassen grüßen</h3><p>Wer jetzt schon alles draußen hat, sollte die Vorhersagen bis Mittwochabend genau verfolgen. Vlies, Folie oder einfach rein damit in den Schuppen – die alte Bauernregel „Pflanze nie vor der kalten Sophie" (15. Mai) kommt nicht von ungefähr. Wir erleben gerade eindrucksvoll, warum unsere Urgroßeltern bis Mitte Mai mit dem Auspflanzen gewartet haben.</p><h2>Mein Fazit</h2><p>Die nächsten <strong>72 Stunden</strong> entscheiden, welches Modell gewinnt. Ich rechne am Wochenende mit einer deutlichen Annäherung der Läufe – aktualisierte Zahlen gibt's dann hier.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/kalteschock-7-c-zum-mai-erfrieren-jetzt-alle-pflanzen-gfs-volltreffer-ecmwf-streifschuss.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Landwirtschaftliche Überwachung: Fortschritte bei der künstlichen Intelligenz zur Erkennung von Blattkrankheiten]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/landwirtschaftliche-uberwachung-fortschritte-bei-der-kunstlichen-intelligenz-zur-erkennung-von-blattkrankheiten.html</link><pubDate>Thu, 23 Apr 2026 14:09:00 +0000</pubDate><category>Pflanzen</category><description><![CDATA[<p>Eine Studie zeigt, dass ein System auf Basis künstlicher Intelligenz Blattkrankheiten mit hoher Genauigkeit erkennen und die Überwachung von Kulturpflanzen beschleunigen kann, was den Weg für schnellere Reaktionen vor Ort und fundiertere Entscheidungen ebnet.</p><figure id="first-image"> <img src="https://services.meteored.com/img/article/monitoramento-agricola-inteligencia-artificial-avanca-na-leitura-de-doencas-foliares-1776460030865.jpg" data-image="civw6d94vodd" alt="pflanzen" title="pflanzen"><figcaption>Das System für künstliche Intelligenz erkennt visuelle Muster in Blättern und trägt so dazu bei, landwirtschaftliche Krankheiten anhand digitaler Bilder frühzeitig zu erkennen.</figcaption></figure><p>Wenn eine Kulturpflanze an Vitalität verliert, <strong>zeigen sich die ersten Symptome fast immer an den Blättern</strong>. Flecken, Verfärbungen, Deformationen und trockene Stellen treten in der Regel auf, bevor sich das Problem in einem Ertragsrückgang niederschlägt. Eine zur Veröffentlichung in <em>Scientific Reports</em> angenommene Studie stellt <strong>ein System auf Basis künstlicher Intelligenz vor, das Blattkrankheiten mit hoher Präzision und Geschwindigkeit klassifizieren kann</strong>.</p><div class="texto-destacado">Der Vorschlag zeichnet sich dadurch aus, dass er ein seit langem bestehendes Problem in der Branche angeht: die frühzeitige Erkennung von Veränderungen am Pflanzenbestand.</div><p>In dieser Arbeit entwickelten die Forscher das DeepGreen-Modell, das auf einer Conv-7-DCNN-Architektur (Deep Convolutional Neural Network mit 7 Faltungsschichten) mit einer modifizierten Aufmerksamkeitsschicht basiert, um Krankheiten in Tomaten-, Kartoffel- und Paprikablättern zu erkennen. Das erzielte Ergebnis war eine Genauigkeit von <strong>99,18 % bei einer durchschnittlichen Präzision von 99,17 %</strong> – Werte, die das System zu einem der leistungsstärksten in der im Artikel verglichenen Gruppe machen.</p><h2>Ein Foto eines Blattes kann viel schneller zu einer Warnmeldung werden</h2><p>Die Studie geht von einer einfachen Idee aus: <strong>die Verwendung von Blattbildern zur Erkennung von Mustern, die auf den ersten Blick möglicherweise verwechselt oder zu spät erkannt werden</strong>. Zum Trainieren des Systems nutzten die Autoren die öffentlich zugängliche PlantVillage-Datenbank auf Kaggle, die 20.638 Bilder umfasst, die auf 15 Kategorien verteilt sind und sich auf gesunde und kranke Blätter von Tomaten, Kartoffeln und Paprika beziehen. Die Bilder wurden in ihrer Größe angepasst, normalisiert und mit künstlichen Informationen ergänzt, um das Training des Modells zu verbessern.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/monitoramento-agricola-inteligencia-artificial-avanca-na-leitura-de-doencas-foliares-1776460426578.jpg" data-image="cgjs41pc4ear" alt="Pflanzenblatt mit Flecken" title="Pflanzenblatt mit Flecken"><figcaption>Typische Symptome von Blattkrankheiten, wie Flecken und Verfärbungen, können von Deep-Learning-Modellen, die anhand von Tausenden von Bildern trainiert wurden, automatisch erkannt werden.</figcaption></figure><p>In der Praxis bedeutet dies, dass die Kamera zu <strong>einer Art Frühwarnsystem</strong> wird. Das System „heilt“ die Pflanze zwar nicht und ersetzt auch keinen Fachmann, kann jedoch die Zeit zwischen dem Auftreten des Symptoms und der Entscheidung über die weitere Vorgehensweise verkürzen. Dem Artikel zufolge war das Modell auch für Echtzeitanwendungen geeignet, mit 112,49 Bildern pro Sekunde, einer Inferenzzeit von 18,34 Sekunden für 2.064 Testproben und 8,89 Millisekunden pro Bild.</p><h2>Warum ist das über das Labor hinaus interessant?</h2><p>Der wichtigste Aspekt der Forschung ist nicht nur die hohe Genauigkeit, sondern auch <strong>der praktische Nutzen durch Zeitersparnis</strong>. Bei empfindlichen Kulturpflanzen können schon wenige Tage Verzögerung zwischen dem Auftreten der ersten Symptome und der Reaktion vor Ort zu höheren Verlusten und steigenden Bewirtschaftungskosten führen. Die Studie zeigt, dass das vorgeschlagene Modell bekannte Vergleichsmodelle wie VGG-19, MobileNet, ResNet50V2, InceptionV3 und DenseNet121 deutlich übertraf. In dieser Gruppe war DenseNet121 mit einer Genauigkeit von 93,12 % das beste der vortrainierten Modelle, lag jedoch immer noch unter den 99,18 %, die das vorgeschlagene Modell erreichte.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="765257" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/meteorologe-habermehl-erschrocken-musste-zweimal-hinsehen-was-zum-1-mai-droht.html" title="Meteorologe Habermehl erschrocken: „Musste zweimal hinsehen' – was zum 1. Mai droht">Meteorologe Habermehl erschrocken: „Musste zweimal hinsehen" – was zum 1. Mai droht</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/meteorologe-habermehl-erschrocken-musste-zweimal-hinsehen-was-zum-1-mai-droht.html" title="Meteorologe Habermehl erschrocken: „Musste zweimal hinsehen' – was zum 1. Mai droht"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/meteorologe-habermehl-erschrocken-musste-zweimal-hinsehen-was-zum-1-mai-droht-1776924283160_320.jpg" alt="Meteorologe Habermehl erschrocken: „Musste zweimal hinsehen' – was zum 1. Mai droht"></a></article></aside><p>In der landwirtschaftlichen Praxis kann dieses Werkzeug helfen:</p><ul> <li><strong>Bereiche mit erhöhtem Infektionsverdacht vorrangig behandeln;</strong></li> <li>Inspektionen schneller organisieren;</li><li><strong>die visuelle Entwicklung</strong> der Symptome dokumentieren;</li><li><strong>die Zeitspanne zwischen Beobachtung und Entscheidung verkürzen</strong>;</li><li>Support-Teams, die nicht unmittelbar auf Fachleute zurückgreifen können.</li></ul><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg><strong><em>Diese Art der Anwendung eignet sich vor allem als Überwachungsinstrument, nicht jedoch zur endgültigen Diagnose des Zustands der Pflanze.</em></strong><svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p>Sein Vorteil liegt darin, dass <strong>die anfängliche Beurteilung des Problems beschleunigt wird</strong>, insbesondere wenn das Gebiet groß ist oder eine häufige Überwachung erforderlich ist.</p><h2>Eine hohe Genauigkeit macht eine Validierung nicht überflüssig</h2><p>Der Artikel enthält einen wichtigen Hinweis: <strong>Selbst bei sehr hohen Werten besteht weiterhin die Möglichkeit von Fehlern</strong>. Die Autoren weisen darauf hin, dass falsch-negative Ergebnisse die Behandlung verzögern und Verluste vergrößern können, während falsch-positive Ergebnisse unnötige Eingriffe zur Folge haben und die Kosten in die Höhe treiben können.</p><div class="texto-destacado">Daher argumentieren sie, dass Vorhersagen mit geringer Konfidenz von Experten überprüft werden sollten und dass das System mit vielfältigeren Datenbanken trainiert werden sollte.</div><p>Eine weitere interessante Tatsache ist, dass <strong>das Modell auch mit anderen Datensätzen getestet wurde</strong>. In der Mais-Datenbank erreichte es eine Genauigkeit von 97,38 %; im Salat-Datensatz 0,97 %. Diese Zahlen deuten auf ein Generalisierungspotenzial hin, lösen jedoch noch nicht das Hauptproblem des alltäglichen Einsatzes: Wie verhält sich das System unter realen Bedingungen auf dem Feld, bei Schwankungen in Bezug auf Licht, Schatten, Staub, überlappende Blätter und unterschiedliche Kameras?</p><p>Die eigentliche Neuigkeit ist daher nicht die Einführung einer Wunderlösung, sondern die Weiterentwicklung eines <strong>Instruments, das die Überwachung der Landwirtschaft schneller, standardisierter</strong> und für die praktische Entscheidungsfindung nützlicher machen kann.</p><h3><em>Quellenhinweis: </em></h3><p><em>- <a href="https://doi.org/10.1038/s41598-026-45395-3" target="_blank">DeepGreen: a real-time deep learning system for smart agriculture monitoring</a>. April 17, 2026. Rathor, A.S., Choudhury, S., Sharma, A. et al.</em></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/landwirtschaftliche-uberwachung-fortschritte-bei-der-kunstlichen-intelligenz-zur-erkennung-von-blattkrankheiten.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Lust auf eine Solo-Reise? Hier sind fünf ideale Reiseziele dafür]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/lust-auf-eine-solo-reise-hier-sind-funf-ideale-reiseziele-dafur.html</link><pubDate>Thu, 23 Apr 2026 11:03:00 +0000</pubDate><category>Freizeit</category><description><![CDATA[<p>Denken Sie darüber nach, alleine zu verreisen? Der Schlüssel liegt darin, Ihr Reiseziel sorgfältig auszuwählen. Ob Sie sich für die Wärme Südamerikas, die kulturellen Kontraste Asiens oder die Erreichbarkeit Europas entscheiden – alleine zu reisen ist ein Abenteuer an sich</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/voyage-en-solo-5-destinations-mexique-japon-danemark-1776330801342.jpg" data-image="f38of9dwpvqh" alt="Mexiko ist ein ideales Reiseziel für Alleinreisende" title="Mexiko ist ein ideales Reiseziel für Alleinreisende"><figcaption>Mexiko ist ein ideales Reiseziel für eine Solo-Reise.</figcaption></figure><p>Eine Solo-Reise – sei es ein kurzer Städtetrip in die nähere Umgebung oder eine einmalige Reise um die ganze Welt – ist ideal, um die eigene Komfortzone zu verlassen. Fernab von vertrauter Umgebung und gewohnten Routinen taucht man in die lokale Atmosphäre ein und entdeckt Menschen, Kultur und Traditionen. Es ist wichtig, diese Erfahrung anzunehmen und sich an die lokalen Gepflogenheiten anzupassen. Es macht wenig Sinn zu reisen, wenn man einfach nur das wiederholt, was man auch zu Hause tut.</p><h2>Europa, Südamerika oder Asien … die Möglichkeiten sind endlos</h2><p>Ist dies Ihre erste Solo-Reise und legen Sie besonderen Wert auf Sicherheit? Das ist vollkommen verständlich. Die dänische Hauptstadt Kopenhagen ist ideal für einen ersten Solo-Kurzurlaub von ein paar Tagen. Einfach, sicher und einladend, besticht sie durch ihre nordische Architektur und ihre Kunstgalerien. Die Jægersborggade ist ein Hotspot für Ästheten, die sich in ihre künstlerische Atmosphäre verlieben werden. Lass dich vom Konzept des „Hygge“ verzaubern, das in Dänemark für Wohlbefinden steht und den Alltag prägt.</p><h2>Großstadtfieber, tropische Ruhe oder ferne Entdeckungen?</h2><p>Es geht darum, die dänische Lebensart zu respektieren. Zu diesem Zweck gibt die Architektin Nikoline Dyrup Carlsen dem National Geographic einige Tipps. Sie verbindet Architektur mit Gastronomie. „Mein Lieblingsort in Kopenhagen ist das Hart Bageri in Holmen – ich liebe die Atmosphäre dieses alten roten Hauses am Wasser. Mit Terrassen auf beiden Seiten ist es zu jeder Tageszeit perfekt.“</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="757553" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/ki-steuert-auf-eine-katastrophe-a-la-hindenburg-zu-sagt-oxford-professor.html" title="KI steuert auf eine Katastrophe à la Hindenburg zu, sagt Oxford-Professor">KI steuert auf eine Katastrophe à la Hindenburg zu, sagt Oxford-Professor</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/ki-steuert-auf-eine-katastrophe-a-la-hindenburg-zu-sagt-oxford-professor.html" title="KI steuert auf eine Katastrophe à la Hindenburg zu, sagt Oxford-Professor"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/ai-headed-for-a-hidenburg-style-disaster-says-oxford-professor-1772638417619_320.jpg" alt="KI steuert auf eine Katastrophe à la Hindenburg zu, sagt Oxford-Professor"></a></article></aside><p>Eine weitere Option in der Nähe ist Dublin. Literaturliebhaber, insbesondere Fans von Oscar Wilde, werden sich ohne zu zögern für die irische Hauptstadt entscheiden. Der Doktorand der Kunstgeschichte Andrew Lear empfiehlt sogar, in einem symbolträchtigen Hotel zu übernachten: dem Shelbourne, in dem Wilde einst während seiner Vortragsreise wohnte.<em></em></p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/voyage-en-solo-5-destinations-mexique-japon-danemark-1776330871887.jpg" data-image="irr8thaei8cc" alt="Kopenhagen verspricht ein unvergessliches Erlebnis" title="Kopenhagen verspricht ein unvergessliches Erlebnis"><figcaption>Kopenhagen verspricht ein unvergessliches Erlebnis.</figcaption></figure><p>Wenn Sie auf der Suche nach etwas Exotischerem und kulturell Andersartigem sind, sollten Sie vielleicht nach Japan reisen. Hier fühlt sich alles einzigartig an, von der Stadtlandschaft über die Küche bis hin zur Kultur. Wer die Energie Japans erleben möchte, entscheidet sich oft für Tokio, während diejenigen, die eine ruhigere Atmosphäre bevorzugen, Kyoto wählen. Ein Aufenthalt in einem traditionellen Ryokan ist sehr zu empfehlen.</p><p>Eine weitere Option jenseits des Atlantiks ist schließlich Mexiko-Stadt. Diese geschäftige Hauptstadt bietet unzählige Entdeckungsmöglichkeiten. Die Expertin für Alleinreisen, Jen Tenzer, rät zu sorgfältiger Planung: „Es ist wichtig, jeden Tag mindestens eine Hauptaktivität einzuplanen, damit sich die Alleinreise nicht zu einsam anfühlt oder sich auf das Hotelzimmer beschränkt.“<em></em></p><h3><em>Quellenhinweis: </em></h3><p><a href="https://www.nationalgeographic.fr/voyage/voyage-en-solitaire-les-sept-meilleures-destinations-pour-voyager-seul-ou-seule-europe-etats-unis-asie" target="_blank">Les sept meilleures destinations pour voyager seul(e) </a></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/lust-auf-eine-solo-reise-hier-sind-funf-ideale-reiseziele-dafur.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item></channel></rss>