<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><rss xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" version="2.0"><channel><title>Meteored Deutschland</title><link>https://www.daswetter.com</link><description>News rund ums Wetter: Aktuelle Wetternachrichten - Informieren Sie sich hier über die aktuellsten Wetternachrichten für Deutschland und weltweit. News rund um das Wetter: Wir halten Sie auf dem Laufenden!</description><language>de</language><lastBuildDate>Sun, 26 Apr 2026 09:10:17 +0000</lastBuildDate><pubDate>Sun, 26 Apr 2026 09:10:17 +0000</pubDate><atom:link href="https://www.daswetter.com/feed/" rel="self" type="application/rss+xml"/><copyright><![CDATA[ Copyright 2026 Meteored ]]></copyright><image><url>https://www.daswetter.com/imagenes/logo_rss.png</url><title>Meteored Deutschland</title><link>https://www.daswetter.com</link><width>144</width><height>144</height></image><sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod><sy:updateFrequency>6</sy:updateFrequency><item><title><![CDATA[Warum Leckerli für Hunde gefährlich werden können]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/warum-leckerli-fur-hunde-gefahrlich-werden-konnen.html</link><pubDate>Sun, 26 Apr 2026 08:11:00 +0000</pubDate><category>Freizeit</category><description><![CDATA[<p>Ein Leckerli hier, ein Kauknochen da – was viele Hundehalter als liebevolle Aufmerksamkeit verstehen, kann schnell zur versteckten Kalorienfalle werden.</p><figure id="first-image"><a href="Snacks für den treuen Vierbeiner können schlimme Folgen haben (Foto: Adobe Stock)"><img src="https://services.meteored.com/img/article/warum-leckerli-fur-hunde-gefahrlich-werden-konnen-1777027775279.jpeg" alt="Snacks für den treuen Vierbeiner können schlimme Folgen haben (Foto: Adobe Stock)" title="Snacks für den treuen Vierbeiner können schlimme Folgen haben (Foto: Adobe Stock)"></a><figcaption>Snacks für den treuen Vierbeiner können schlimme Folgen haben (Foto: Adobe Stock)</figcaption></figure><p> Ein kurzer Griff in die Snackdose, ein erwartungsvoller Blick und schon landet das nächste Leckerli im Hundemaul. Für viele Halter ist das ein ganz normaler Moment im Alltag. Doch <strong>was wie ein harmloser Liebesbeweis wirkt, kann langfristig ernsthafte Folgen haben</strong>. Denn die Dimensionen sind enorm: Allein in Deutschland wurden <strong>im Jahr 2024 rund 752 Millionen Euro für Hundesnacks ausgegeben</strong>. Eine Zahl, die zeigt, wie selbstverständlich Zusatzfutter inzwischen geworden ist. Doch viele dieser Snacks sind alles andere als unproblematisch. </p><h2>Wenn Snacks zur unterschätzten Kalorienfalle werden</h2><p> Unter den Begriff Hundesnacks fällt alles, was zusätzlich zum Hauptfutter gegeben wird: von klassischen Leckerlis über Kauknochen bis hin zu Zahnpflegesticks. <strong>Das Problem: Viele Halter berücksichtigen diese Extras nicht im täglichen Energiebedarf ihres Hundes. </strong>Dabei haben es viele Produkte in sich. Sie sind oft stark verarbeitet, <strong>enthalten große Mengen an Fett, Zucker oder Zusatzstoffen</strong> und liefern gleichzeitig nur wenige wertvolle Nährstoffe. <strong>Kurz gesagt: viel Energie, wenig Nutzen.</strong> So entsteht schnell eine Kalorienfalle, die im Alltag kaum auffällt, aber kontinuierlich wirkt. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="749009" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/eine-studie-hat-ergeben-dass-das-futter-ihres-hundes-umweltschadlicher-ist-als-ihre-mahlzeit.html" title="Eine Studie hat ergeben, dass das Futter Ihres Hundes umweltschädlicher ist als Ihre Mahlzeit">Eine Studie hat ergeben, dass das Futter Ihres Hundes umweltschädlicher ist als Ihre Mahlzeit</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/eine-studie-hat-ergeben-dass-das-futter-ihres-hundes-umweltschadlicher-ist-als-ihre-mahlzeit.html" title="Eine Studie hat ergeben, dass das Futter Ihres Hundes umweltschädlicher ist als Ihre Mahlzeit"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/your-dog-s-food-is-more-damaging-to-the-environment-than-your-meal-finds-study-1768326334829_320.jpg" alt="Eine Studie hat ergeben, dass das Futter Ihres Hundes umweltschädlicher ist als Ihre Mahlzeit"></a></article></aside><h3>Der Prozess ist oft schleichend</h3><p> Der Einstieg ist meist harmlos: Ein Leckerli als Belohnung beim Training, eines beim Spaziergang, vielleicht noch ein kleines Extra zwischendurch. Doch aus diesen einzelnen Momenten entwickelt sich oft eine Routine. <strong>Snacks werden also nicht mehr gezielt eingesetzt, sondern beiläufig gegeben.</strong> Aus Gewohnheit oder Zuneigung. Genau hier liegt die Gefahr: <strong>Über den Tag verteilt summiert sich die Energiezufuhr erheblich, ohne dass es den meisten Haltern bewusst ist. </strong></p><h2><strong>Welche gesundheitlichen Folgen das für den Vierbeiner hat</strong></h2><p><strong>Eigentlich sollte die Hauptmahlzeit den kompletten Energiebedarf eines Hundes decken</strong>. Werden zusätzlich regelmäßig Snacks gefüttert, wird dieser Bedarf schnell überschritten. Die ersten Anzeichen sind oft sichtbar:<strong> Der Bauch wird runder, Fettpolster entstehen, die Körperform verändert sich.</strong> Gleichzeitig nimmt die Aktivität ab, der Hund wirkt träger und weniger belastbar. Und das kann langfristig ernsthafte Konsequenzen haben. <strong>Übergewicht begünstigt unter anderem Stoffwechselstörungen, belastet die Gelenke und erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. </strong>Auch Zahnprobleme können durch ungeeignete Snacks verstärkt werden.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="733235" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/plastikmull-und-flaschenverschlusse-sind-eine-gefahr-fur-hunde-sammeln-sie-sie-ein-um-unsere-haustiere-zu-schutzen.html" title="Plastikmüll und Flaschenverschlüsse sind eine Gefahr für Hunde: Sammeln Sie sie ein, um unsere Haustiere zu schützen">Plastikmüll und Flaschenverschlüsse sind eine Gefahr für Hunde: Sammeln Sie sie ein, um unsere Haustiere zu schützen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/plastikmull-und-flaschenverschlusse-sind-eine-gefahr-fur-hunde-sammeln-sie-sie-ein-um-unsere-haustiere-zu-schutzen.html" title="Plastikmüll und Flaschenverschlüsse sind eine Gefahr für Hunde: Sammeln Sie sie ein, um unsere Haustiere zu schützen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/picking-up-plastic-bottle-caps-and-shards-can-save-dogs-lives-1758791598520_320.jpeg" alt="Plastikmüll und Flaschenverschlüsse sind eine Gefahr für Hunde: Sammeln Sie sie ein, um unsere Haustiere zu schützen"></a></article></aside><h3>Wie viele Snacks sind okay?</h3><p>Ganz verzichten müssen Halter auf Leckerlis nicht. Entscheidend ist die richtige Menge. <strong>Als Faustregel gilt: Snacks sollten maximal zehn Prozent der täglichen Kalorienzufuhr ausmachen. </strong>Wer also einen erwachsenen Hund mit einem Gewicht von etwa 15 Kilogramm hat, sollte rund 900 Kalorien pro Tag einplanen. Davon sollten etwa 810 Kalorien über das Hauptfutter aufgenommen werden. Für Snacks bleiben lediglich rund 90 Kalorien übrig.</p><p><strong>Wie hoch der individuelle Bedarf tatsächlich ist, hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab:</strong> Alter, Rasse, Aktivitätslevel und Gesundheitszustand des Hundes. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte sich v<strong>on Tierärzten oder spezialisierten Ernährungsberatern beraten lassen.</strong></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/warum-leckerli-fur-hunde-gefahrlich-werden-konnen.html</guid><dc:creator><![CDATA[Elke Habekost]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Exojupiter: Unerwartete Wassereiswolken stellen bisherige Berechnungen zum fernen Gasgiganten infrage]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/exojupiter-unerwartete-wassereiswolken-stellen-bisherige-berechnungen-zum-fernen-gasgiganten-infrage.html</link><pubDate>Sun, 26 Apr 2026 07:03:00 +0000</pubDate><category>Astronomie</category><description><![CDATA[<p>Wissenschaftler haben in der Atmosphäre eines fernen Jupiterzwillings erstmals Hinweise auf Wassereiswolken entdeckt. Der Fund könnte unser Verständnis von Exoplanetenatmosphären grundlegend verändern und den Weg für die künftige Lebenssuche im All ebnen.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/exojupiter-unerwartete-wassereiswolken-stellen-bisherige-berechnungen-zum-fernen-gasgiganten-infrage-1776953265700.jpg" alt="Künstlerische Darstellung des Planeten Epsilon Indi Ab mit Wolken über seiner von Ammoniak dominierten Atmosphäre." title="Künstlerische Darstellung des Planeten Epsilon Indi Ab mit Wolken über seiner von Ammoniak dominierten Atmosphäre."><figcaption>Künstlerische Darstellung des Planeten Epsilon Indi Ab mit Wolken über seiner von Ammoniak dominierten Atmosphäre. Bild: E. C. Matthews, T. Müller (MPIA)/CC BY-SA 4.0</figcaption></figure><p>Astronominnen und Astronomen haben die Atmosphäre eines massereichen Exoplaneten genauer untersucht. Der ferne Gasriese zeigt Anzeichen für Wolken aus Wassereis, die in bisherigen Berechnungen kaum berücksichtigt wurden. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht der <strong>Planet</strong> <strong>Epsilon Indi Ab</strong>, ein Objekt, das Jupiter in vielerlei Hinsicht ähnelt.</p><div class="texto-destacado">Epsilon Indi Ab ist ein großer Gasplanet, der den Stern Epsilon Indi A im Sternbild Indus umkreist. Während bekannte Gasriesen oft nah an ihrem Stern kreisen und daher extrem heiß sind, ist dieser Planet weiter entfernt und vergleichsweise kühl.</div><p>Die Entdeckung stammt von einem Team unter Leitung von Elisabeth Matthews vom Max-Planck-Institut für Astronomie. Das Forschungsteam konnte den <strong>Planeten direkt sichtbar machen</strong>, indem es mithilfe des Mittelinfrarot-Instruments MIRI des James-Webb-Weltraumteleskops (JWST) das Licht des Zentralsterns ausblendete, sodass das schwache Leuchten des Planeten erfasst werden konnte.</p><h2>Unserem Jupiter ähnlich</h2><p>Mit <strong>Temperaturen zwischen etwa –70 und +20 Grad Celsius </strong>ist Epsilon Indi Ab zwar kühl, aber etwas wärmer als Jupiter. Die Wärme stammt vermutlich noch aus seiner Entstehungsphase.</p><div class="texto-destacado"><strong>„Dieser Planet hat eine deutlich größere Masse als Jupiter – in unserer Studie kommen wir auf 7,6 Jupitermassen –, aber der Durchmesser entspricht in etwa dem seines Verwandten im Sonnensystem.“</strong><br><br>– Bhavesh Rajpoot, Doktorand, Max-Planck-Institut für Astronomie, Mitautor</div><p>Über die Infrarot-Wellenlängen konnten die Forschenden die chemischen Bestandteile der Atmosphäre ermitteln. Weil beim Jupiter die oberen Schichten der Atmosphäre von <strong>Ammoniakgas und Ammoniakwolken</strong> dominiert werden, dachten die Forschenden, dass Epsilon Indi Ab ebenfalls viel Ammoniakgas enthält – allerdings ohne Ammoniakwolken. Vergleichende Aufnahmen zeigten jedoch, dass weniger Ammoniak vorhanden ist als erwartet, was bisherige Annahmen zur dortigen Atmosphäre grundlegend infrage stellt.</p><h2>Wolken aus Wassereis</h2><p>Die plausibelste Erklärung dafür ist, dass es eine dichte, aber <strong>nicht geschlossene Decke aus Wassereiswolken</strong> gibt, ähnlich den höhergelegenen Zirruswolken in der Erdatmosphäre. Die Wassereiswolken auf Epsilon Indi Ab könnten theoretisch Teile der Atmosphäre verdecken und dadurch die Messungen beeinflussen. In vielen bisherigen Berechnungen wurden solche Wolken nicht berücksichtigt. Nimmt man sie mit dazu, macht das zwar die Simulationen erheblich komplizierter, scheint aber unabdingbar zu sein.</p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>Diese Art von Problem ist immens spannend, und zeugt von den immensen Fortschritten, die wir dank des JWST machen. Was einst außer Reichweite unserer Beobachtungen schien, ist nun in greifbare Nähe gerückt.<svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p>„Wir können die Struktur dieser Atmosphären untersuchen, einschließlich des Vorhandenseins von Wolken“, sagt Koautor James Mang von der University of Texas in Austin. „Das eröffnet eine <strong>neue Ebene der Komplexität</strong>, die unsere Modelle erst allmählich erfassen.“ Und das wiederum öffne die Tür zu einer noch detaillierteren Charakterisierung der kalten, fernen Welten.</p><h2>Auf dem Weg zur zweiten Erde</h2><p>Die Exoplanetenforschung will langfristig Hinweise auf Leben außerhalb unseres Sonnensystems finden, wobei sich das Feld in den vergangenen Jahrzehnten stark weiterentwickelt hat. Zunächst lag der Schwerpunkt darauf, <strong>möglichst viele Planeten</strong> <strong>nachzuweisen</strong>; es wurden indirekte Methoden eingesetzt, die Daten zu Masse und Größe, aber kaum Detailinformationen lieferten.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="752528" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/durchbruch-bei-exoplaneten-neue-theorie-macht-ferne-atmospharen-besser-lesbar.html" title="Durchbruch bei Exoplaneten: Neue Theorie macht ferne Atmosphären besser lesbar">Durchbruch bei Exoplaneten: Neue Theorie macht ferne Atmosphären besser lesbar</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/durchbruch-bei-exoplaneten-neue-theorie-macht-ferne-atmospharen-besser-lesbar.html" title="Durchbruch bei Exoplaneten: Neue Theorie macht ferne Atmosphären besser lesbar"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/durchbruch-bei-exoplaneten-neue-theorie-macht-ferne-atmospharen-besser-lesbar-1770200002367_320.jpg" alt="Durchbruch bei Exoplaneten: Neue Theorie macht ferne Atmosphären besser lesbar"></a></article></aside><p>Mit der Inbetriebnahme des James-Webb-Weltraumteleskops (JWST) im Jahr 2022 wurde eine neue Ära eingeläutet, weil Forschende seitdem <strong>Atmosphären fremder Welten</strong> genau untersuchen und deren Zusammensetzung rekonstruieren können.</p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>Das JWST ermöglicht es uns endlich, Planeten, die denen im Sonnensystem ähneln, im Detail zu untersuchen.<svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p>„Wären wir Außerirdische, mehrere Lichtjahre entfernt, und blickten in Richtung Sonne, wäre das JWST das erste Teleskop, mit dem wir den Planeten Jupiter detailliert untersuchen könnten“, sagt Elisabeth Matthews. Und weiter: „Um solche Untersuchungen auch an der Erde vornehmen zu können, bräuchten wir allerdings noch weitaus <strong>leistungsfähigere Teleskope</strong>.“</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="760349" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/der-exoplanet-toi-1452-b-der-etwa-100-lichtjahre-von-der-erde-entfernt-ist-gilt-als-ozeanwelt.html" title="Der Exoplanet TOI-1452 b, der etwa 100 Lichtjahre von der Erde entfernt ist, gilt als Ozeanwelt">Der Exoplanet TOI-1452 b, der etwa 100 Lichtjahre von der Erde entfernt ist, gilt als Ozeanwelt</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/der-exoplanet-toi-1452-b-der-etwa-100-lichtjahre-von-der-erde-entfernt-ist-gilt-als-ozeanwelt.html" title="Der Exoplanet TOI-1452 b, der etwa 100 Lichtjahre von der Erde entfernt ist, gilt als Ozeanwelt"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/exoplaneta-mundo-oceanico-1774070944178_320.jpg" alt="Der Exoplanet TOI-1452 b, der etwa 100 Lichtjahre von der Erde entfernt ist, gilt als Ozeanwelt"></a></article></aside><p>Die Forschenden hoffen, ihre Ergebnisse bald weiter überprüfen zu können. Ein künftiges Weltraumteleskop soll beispielsweise direkt reflektiertes Licht von Wolken messen. Bis dahin bleibt das James-Webb-Teleskop das wichtigste Werkzeug. Weitere Beobachtungen sind bereits geplant, um ähnliche Planeten noch genauer zu untersuchen.</p><h3><strong><em>Quellenhinweis</em></strong><strong><em>:</em></strong></h3><p><em>Matthews, E. C.,</em><em> et al. (2026): <a href="https://doi.org/10.48550/arXiv.2603.08780" title="A second visit to Eps Ind Ab with JWST: new photometry confirms ammonia and suggests thick clouds in the exoplanet atmosphere of the closest super-Jupiter" target="_blank">A second visit to Eps Ind Ab with JWST: new photometry confirms ammonia and suggests thick clouds in the exoplanet atmosphere of the closest super-Jupiter</a>. Astrophysical Journal Letters.</em></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/exojupiter-unerwartete-wassereiswolken-stellen-bisherige-berechnungen-zum-fernen-gasgiganten-infrage.html</guid><dc:creator><![CDATA[Lisa Seyde]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Malaria als unsichtbare Grenze: Haben Krankheiten die frühe Verbreitung des Menschen beeinflusst?]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/malaria-als-unsichtbare-grenze-haben-krankheiten-die-fruhe-verbreitung-des-menschen-beeinflusst.html</link><pubDate>Sun, 26 Apr 2026 04:21:00 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Einst entschieden Krankheiten darüber, wo der frühe Mensch leben konnte. Das geht aus einer neuen Studie hervor. Demnach beeinflusste Malaria über zehntausende Jahre, wo Menschen lebten, wanderten und sich vermischten.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/malaria-als-unsichtbare-grenze-haben-krankheiten-die-fruhe-verbreitung-des-menschen-beeinflusst-1777110642771.jpg" alt="Die Landschaften südlich der Sahara können den idealen Nährboden für Malaria übertragende Mücken bieten." title="Die Landschaften südlich der Sahara können den idealen Nährboden für Malaria übertragende Mücken bieten."><figcaption>Die Landschaften südlich der Sahara können den idealen Nährboden für Malaria übertragende Mücken bieten. Bild: Seth R. Irish</figcaption></figure><p>Wo der moderne Mensch in Afrika entstehen und sich verbreiten konnte, ist längst nicht mehr auf eine einzige Ursprungsregion zurückzuführen. Stattdessen deuten zahlreiche Befunde darauf hin, dass sich Homo sapiens aus <strong>mehreren, regional verteilten Populationen</strong> entwickelte.</p><div class="texto-destacado">Der Mensch (Homo sapiens) ist die einzige überlebende Art der Gattung Homo. Eine archaische Form des Homo sapiens ist seit etwa 300.000 Jahren in Afrika fossil belegt. Der anatomisch moderne Mensch ist aus diesem hervorgegangen und ist ebenfalls in Afrika seit etwa 200.000 bis 100.000 Jahren belegt. </div><p>Bisher standen vor allem klimatische Bedingungen im Fokus, wenn es darum ging, diese Verteilung zu erklären. Doch eine neue Untersuchung legt nahe, dass ein weiterer Faktor erheblichen Einfluss hatte: <strong>Infektionskrankheiten</strong> – allen voran Malaria.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="659272" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/malaria-wie-wird-sich-der-klimawandel-auf-die-ausbreitung-der-vektoriell-ubertragenen-krankheit-auswirken.html" title="Malaria: Wie wird sich der Klimawandel auf die Ausbreitung der vektoriell übertragenen Krankheit auswirken?">Malaria: Wie wird sich der Klimawandel auf die Ausbreitung der vektoriell übertragenen Krankheit auswirken?</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/malaria-wie-wird-sich-der-klimawandel-auf-die-ausbreitung-der-vektoriell-ubertragenen-krankheit-auswirken.html" title="Malaria: Wie wird sich der Klimawandel auf die Ausbreitung der vektoriell übertragenen Krankheit auswirken?"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/malaria-how-will-climate-change-affect-the-spread-of-the-vector-borne-disease-1715681840765_320.jpeg" alt="Malaria: Wie wird sich der Klimawandel auf die Ausbreitung der vektoriell übertragenen Krankheit auswirken?"></a></article></aside><p>Ein Forschungsteam des Max-Planck-Instituts für Geoanthropologie (MPI-GEA) und der Universität Cambridge hat nun versucht, die Verbreitung von Malaria in Afrika über einen Zeitraum von 74.000 bis 5.000 Jahren zu rekonstruieren. Dabei wurde besonders der Erreger <em>Plasmodium falciparum</em> berücksichtigt. Die Ergebnisse wurden in <em>Science Advances</em> veröffentlicht. </p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>Wir verwendeten Artenverbreitungsmodelle von drei Hauptmückenkomplexen zusammen mit Paläoklimamodellen.<svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p>„Durch die Kombination dieser Modelle mit epidemiologischen Daten konnten wir das Malariaübertragungsrisiko in Subsahara-Afrika abschätzen“, erklärt Hauptautorin Dr. Margherita Colucci. Die Untersuchung ergab, dass <strong>Regionen mit hohem Risiko</strong> von frühen Menschen gemieden wurden oder langfristig nicht besiedelt werden konnten.</p><h2>Fragmentierung statt Vernetzung</h2><p>Die Vermeidung hatte tiefgreifende Folgen. Populationen wurden <strong>räumlich voneinander getrennt</strong>, was ihre Entwicklung über Jahrtausende hinweg beeinflusste. Begegnungen und genetischer Austausch fanden nur eingeschränkt statt.</p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>Die Auswirkungen dieser Entscheidungen prägten die menschliche Demografie in den letzten 74.000 Jahren und vermutlich schon früher.<svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p>„Durch die Fragmentierung menschlicher Gesellschaften über Landschaften hinweg trug Malaria zur heutigen Bevölkerungsstruktur bei“, erklärt Professorin Andrea Manica von der Universität Cambridge, eine der leitenden Autorinnen der Studie. Geografische Barrieren allein können demnach nicht erklären, warum sich menschliche Gruppen so unterschiedlich entwickelten.</p><h2>Bewegte Landschaften der Besiedlung</h2><p>Die Studie zeigt außerdem, dass sich das Malariarisiko im Laufe der Zeit veränderte. In bestimmten Perioden entstanden <strong>Korridore</strong>, die Wanderungen erleichterten, während in anderen Phasen isolierte Lebensräume dominierten.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/malaria-als-unsichtbare-grenze-haben-krankheiten-die-fruhe-verbreitung-des-menschen-beeinflusst-1777110648361.png" alt="Die Landkarten A, C und E zeigen, wo die Mücken vor 60.000 Jahren (60 ka) theoretisch leben konnten und wo sie heute vorkommen. Die Diagramme B, D und F zeigen, wann bestimmte Mückengattungen der Art Anopheles (An.) am meisten verbreitet waren. Die Gegenüberstellung beweist, dass sich das Verbreitungsgebiet der Mücken seit der letzten Eiszeit massiv verschoben oder ausgedehnt hat." title="Die Landkarten A, C und E zeigen, wo die Mücken vor 60.000 Jahren (60 ka) theoretisch leben konnten und wo sie heute vorkommen. Die Diagramme B, D und F zeigen, wann bestimmte Mückengattungen der Art Anopheles (An.) am meisten verbreitet waren. Die Gegenüberstellung beweist, dass sich das Verbreitungsgebiet der Mücken seit der letzten Eiszeit massiv verschoben oder ausgedehnt hat."><figcaption>Die Landkarten A, C und E zeigen, wo die Mücken vor 60.000 Jahren (60 ka) theoretisch leben konnten und wo sie heute vorkommen. Die Diagramme B, D und F zeigen, wann bestimmte Mückengattungen der Art Anopheles (An.) am meisten verbreitet waren. Die Gegenüberstellung beweist, dass sich das Verbreitungsgebiet der Mücken seit der letzten Eiszeit massiv verschoben oder ausgedehnt hat. Bild: Colucci et al., 2026</figcaption></figure><p>Besonders fällt ein <strong>Anstieg des Risikos nach der letzten Eiszeit </strong>auf. Menschen begannen offenbar erst dann, stärker in zuvor gemiedene Gebiete vorzudringen, was möglicherweise durch genetische Anpassungen wie die Sichelzellenmutation begünstigt wurde.</p><h2>Menschheitsgeschichte neu verstehen</h2><p>Die Erkenntnisse erweitern den Blick auf die menschliche Evolution erheblich. Krankheiten stellen demnach nicht nur eine Begleiterscheinung dar, sondern beeinflussen direkt historische Entwicklungen. „Diese Studie eröffnet neue Perspektiven für die Erforschung der menschlichen Evolution“, findet auch Professorin Eleanor Scerri von MPI-GEA, ebenfalls leitende Studienautorin.</p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>Krankheiten wurden selten als wesentlicher Faktor betrachtet, der die früheste Vorgeschichte unserer Spezies prägte.<svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p>Ohne direkte genetische Belege aus dieser Zeit war diese Rolle lange schwer zu fassen. Nun liefern Modelle erstmals ein konsistentes Bild – und zeigen, dass die Geschichte des Menschen auch eine Geschichte seiner Krankheitserreger ist.</p><h3><strong><em>Quellenhinweis:</em></strong></h3><p><em>Colucci, M., Leonardi, M., Blinkhorn, J., Irish, S. R., Padilla-Iglesias, C., Kaboth-Bahr, S., Gosling, W. D., Snow, R. W., Manica, A., Scerri, E. M. L. (2026): <a href="https://doi.org/10.1126/sciadv.aea2316" title="Malaria shaped human spatial organization for the past 74 thousand years" target="_blank">Malaria shaped human spatial organization for the past 74 thousand years</a>. Science Advances.</em></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/malaria-als-unsichtbare-grenze-haben-krankheiten-die-fruhe-verbreitung-des-menschen-beeinflusst.html</guid><dc:creator><![CDATA[Lisa Seyde]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Amazonas: Übermäßige Phosphor- und Metallkonzentrationen geben Anlass zur Sorge]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/amazonas-uberma-ige-phosphor-und-metallkonzentrationen-geben-anlass-zur-sorge.html</link><pubDate>Sun, 26 Apr 2026 04:11:00 +0000</pubDate><category>Aktuell</category><description><![CDATA[<p>Eine Studie, die Daten aus 41 Jahren auswertet, zeigt, dass Flüsse in der Nähe der Industriezentren Barcarena und Abaetetuba <strong>zwar typische Merkmale des Amazonasgebiets aufweisen, jedoch bereits einen überhöhten Phosphorgehalt, sinkende Werte an gelöstem Sauerstoff sowie Metallbelastungen aufweisen, die eine strengere Überwachung erfordern</strong>.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/rios-amazonicos-fosforo-em-excesso-e-metais-sob-alerta-perto-do-polo-industrial-no-para-1775519046758.jpg" data-image="z8yz0drme81i" alt="Regen, Fluss, Amazonas" title="Regen, Fluss, Amazonas"><figcaption>Ein typischer Amazonas-Flusslauf, an dem natürliche Faktoren und menschliche Aktivitäten beginnen, die Wasserqualität zu beeinflussen</figcaption></figure><p>Die Flüsse in der Region Barcarena und Abaetetuba im Bundesstaat Pará weisen nach wie vor die typischen Merkmale des feuchten Amazonasgebiets auf: warmes Wasser, leicht saure Bedingungen und einen starken Einfluss durch Niederschläge. Eine in „Scientific Reports“ veröffentlichte Studie zeigt jedoch, dass dieses natürliche Bild mittlerweile mit deutlichen Anzeichen menschlicher Beeinflussung einhergeht, insbesondere was die Phosphatwerte, den Gehalt an gelöstem Sauerstoff und bestimmte Metalle betrifft, die einer ständigen Überwachung bedürfen. </p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg><strong><em>Die Studie wertete Daten aus einem Zeitraum von 41 Jahren, von 1980 bis 2021, aus, um die erste langfristige Umweltbasislinie für dieses Gebiet in der Nähe des Industriezentrums zu erstellen.</em></strong><svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p><br>Dies ist wichtig, da es ohne eine solide historische Vergleichsgrundlage wesentlich schwieriger wird, natürliche Schwankungen in den Flüssen des Amazonasgebiets von den kumulativen Auswirkungen von Abwasser, Urbanisierung und industrieller Tätigkeit zu unterscheiden.</p><h2>Amazonaswasser, jedoch mit Anzeichen von Stress</h2><p>In vielerlei Hinsicht entspricht das Wasserverhalten nach wie vor den Erwartungen für große Flüsse im östlichen Amazonasgebiet. Die Temperaturen lagen weiterhin bei etwa 29 Grad Celsius, der durchschnittliche pH-Wert betrug 6,8 und der Gehalt an gelösten Stoffen blieb niedrig, was auf ein verdünntes System hindeutet, das durch den starken Wasserfluss stark durchspült wird. Gleichzeitig ist das Untersuchungsgebiet geprägt von städtischem Wachstum, einer unzureichenden Abwassersammlung und -behandlung sowie einer starken industriellen Expansion – <strong>ein Hintergrund, der erklärt, warum Anzeichen einer Verschlechterung immer deutlicher werden</strong>.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/rios-amazonicos-fosforo-em-excesso-e-metais-sob-alerta-perto-do-polo-industrial-no-para-1775519500036.jpg" data-image="lxv4i9q2vt4z" alt="Orla, Pará, Barcarena" title="Orla, Pará, Barcarena"><figcaption>Das Stadtufer von Barcarena, wo die Stadterweiterung direkt an die regionalen Amazonasflüsse anschließt</figcaption></figure><p>Das auffälligste Ergebnis in diesem Teil der Studie ist der Rückgang des gelösten Sauerstoffs im Laufe der Zeit. Der Durchschnittswert liegt zwar weiterhin über dem gesetzlichen Mindestwert, doch sind Episoden von Sauerstoffmangel, <strong>in denen der Sauerstoffgehalt auf sehr niedrige Werte absinkt</strong>, im letzten Jahrzehnt häufiger geworden. Einfach ausgedrückt bedeutet dies, dass der Fluss zwar noch funktioniert, aber zunehmend mehr leisten muss, um die in das System gelangende organische Belastung zu bewältigen. </p><h2>Der Phosphorgehalt steigt, und der Druck durch die Verstädterung wird deutlich </h2><p>Wenn es einen Faktor gibt, der die Warnung der Studie auf den Punkt bringt, dann ist es Phosphor. Die Gesamtphosphorkonzentration überschritt die Grenzwerte für Süßwasser und stieg im Laufe der Zeit an. Die Studie ergab zudem ein sehr niedriges Stickstoff-Phosphor-Verhältnis, <strong>was darauf hindeutet, dass dem System im Vergleich zu anderen Nährstoffen übermäßig viel Phosphor zugeführt wird</strong>.</p><div class="texto-destacado">In tropischen Regionen kann dies zu einer Verschlechterung der Wasserqualität führen und die natürliche Regenerationsfähigkeit der Flüsse beeinträchtigen.</div><p>Die Autoren analysierten die Ursachen dieses Drucks und stellten fest, dass der größte Anteil auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen ist:</p><ul> <li><strong>Das häusliche Abwasser machte 40 Prozent der geschätzten Phosphorbelastung aus</strong></li><li>Der Bodenabfluss machte 14 Prozent aus </li> <li><strong>Auf die städtische Entwässerung entfielen 10 Prozent, was die Bedeutung der Stadterweiterung unterstreicht</strong></li></ul><p>Das Problem wird bei einer Betrachtung der lokalen Infrastruktur deutlicher. Die Studie hebt hervor, dass der Anteil der Abwasseraufbereitung in der Region nach wie vor gering ist – <strong>in Teilen des untersuchten Systems unter 15 Prozent</strong> –, während Barcarena und Abaetetuba in den letzten Jahrzehnten ein Bevölkerungswachstum und eine wirtschaftliche Expansion verzeichneten. Die Folge ist, dass der Fluss mehr Schadstoffe aufnimmt, als er sicher verwerten kann.</p><h2>Metalle erfordern eine sorgfältigere Interpretation </h2><p>Nicht jedes in der Studie gefundene Metall deutet automatisch auf eine jüngere industrielle Verschmutzung hin. Eisen und Aluminium beispielsweise treten teilweise aufgrund der lokalen Geologie in hohen Konzentrationen auf, <strong>was mit der Barreiras-Formation und den stark ausgelaugten Böden in der Region zusammenhängt</strong>. </p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg><em>Die Studie wertete Daten aus einem Zeitraum von 41 Jahren, von 1980 bis 2021, aus, </em><strong>um die erste langfristige Umweltbasislinie für dieses Gebiet in der Nähe des Industriezentrums zu erstellen</strong><em>.</em><svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p><br>Den Autoren zufolge sollte man besonders auf Cadmium, Blei und Quecksilber achten. Die Cadmiumwerte lagen weiterhin sehr nahe am gesetzlichen Grenzwert, und auch die Quecksilberwerte näherten sich dem Referenzwert für diese Art von Wasser. Darüber hinaus zeigt die Studie, dass die Alkalität gering ist, was <strong>die Fähigkeit des Systems zur Neutralisierung chemischer Veränderungen einschränkt</strong>.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="757797" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/neue-studie-klimawandel-treibt-tropische-insekten-im-amazonas-an-ihre-grenzen.html" title="Neue Studie: Klimawandel treibt tropische Insekten im Amazonas an ihre Grenzen">Neue Studie: Klimawandel treibt tropische Insekten im Amazonas an ihre Grenzen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/neue-studie-klimawandel-treibt-tropische-insekten-im-amazonas-an-ihre-grenzen.html" title="Neue Studie: Klimawandel treibt tropische Insekten im Amazonas an ihre Grenzen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/neue-studie-klimawandel-treibt-tropische-insekten-im-amazonas-an-ihre-grenzen-1772912776786_320.jpg" alt="Neue Studie: Klimawandel treibt tropische Insekten im Amazonas an ihre Grenzen"></a></article></aside><p>In der Praxis bedeutet dies, dass diese Flüsse nicht nur wichtig, sondern auch äußerst empfindlich sind. In der Nähe eines Industriezentrums <strong>macht diese Kombination eine kontinuierliche Überwachung unverzichtbar und nicht nur optional</strong>.</p><h3><strong><em>Quellenhinweis:<br></em></strong></h3><p><em><a href="https://doi.org/10.1038/s41598-026-44852-3" target="_blank">Environmental background in Amazonian rivers near the industrial pole, northern Brazil</a>. 3 de abril, 2026. Rollnic, M., Noriega, C., Monteiro, S. et al.</em></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/amazonas-uberma-ige-phosphor-und-metallkonzentrationen-geben-anlass-zur-sorge.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Wetterforscher warnt: „Alles hängt an einem einzigen Grad" – Was der Mai wirklich plant]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-warnt-alles-hangt-an-einem-einzigen-grad-was-der-mai-wirklich-plant.html</link><pubDate>Sun, 26 Apr 2026 04:05:00 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Sonne, Frühsommer, Kälteeinbruch – der Mai 2026 könnte alles werden. Was die Modelle zeigen, macht Meteorologen nervös.</p><figure id="first-video" class="video-dailymotion"><div id="player-xa70xzo"><img src="https://services.meteored.com/img/video/preview/dailymotion-xa70xzo.jpg" id="xa70xzo"><span class="boton-video"><svg width="48" height="48" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 48 48"><circle cx="24" cy="24" r="24" style="fill:#fff"/><path d="m20.5 15.2 10.8 7.2c1.1.7 1.2 2.2.2 3l-11 7.3c-1.2.7-2.7-.2-2.7-1.6V16.8c0-1.4 1.5-2.3 2.7-1.6z" style="fill-rule:evenodd;clip-rule:evenodd;fill:#0074ad"/></svg></span></div></figure><p><br>Auf dem Atlantik sitzt gerade ein <strong>mächtiges Blockadehoch</strong> – und es ist nervös. Nicht im übertragenen Sinne, sondern meteorologisch gesehen: Es wackelt, wandert, sucht seinen Platz. Genau das macht den <strong>Maibeginn 2026</strong> zu einem der spannendsten seit Jahren.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Denn wo dieses Hoch seinen Schwerpunkt endgültig ablegt, entscheidet darüber, ob Deutschland ein <strong>frühsommerliches Langen-Wochenende</strong> erlebt – oder ob der 1. Mai mit Pullover begangen wird.</p><h2>Omega oder Absturz?</h2><p>Meteorologen sprechen derzeit viel über eine sogenannte <strong>Omegastruktur</strong>. Klingt technisch, ist aber simpel: Das Hoch drückt den Jetstream in eine große Schleife nach oben, blockiert Tiefs und <strong>friert das Wetter tagelang ein</strong>. Im besten Fall bedeutet das: Sonne, kaum Wind, Temperaturen bis <strong>+24 Grad im Südwesten</strong> – und das bereits am Maifeiertag.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/wetterforscher-warnt-alles-hangt-an-einem-einzigen-grad-was-der-mai-wirklich-plant-1777160271405.jpg" data-image="50ukxjr2f0rt" alt="wetter, mai, warm" title="wetter, mai, warm"><figcaption>Der Auftakt in den Mai fällt am Freitag deutlich wärmer "als normal" aus.</figcaption></figure><p>Das amerikanische Wettermodell rechnet genau damit und zeigt das Omegahoch direkt über Mitteleuropa. Die Europäer sind etwas zurückhaltender, sehen das Zentrum eher über Skandinavien – was für Deutschland immer noch <strong>trocken und freundlich</strong>, aber kühler bedeuten würde: rund <strong>+14 bis +18 Grad</strong>.</p><h3>Ein Grad macht den Unterschied</h3><p>Das Tückische: Zwischen Frühsommer und Kälteeinbruch liegt im wahrsten Sinne <strong>nur eine Frage der Position</strong>. Verbleibt das Hoch zu weit westlich, zieht es an seinem östlichen Rand <strong>eiskalte Polarluft</strong> aus dem Norden nach Süden – direkt über Deutschland. Statt Grillabend dann <strong>Frost-Alarm</strong>, vorgezogene Eisheilige und Temperaturen unter +10 Grad. Genau das meinen Experten, wenn sie sagen: „Alles hängt an einem einzigen Grad geographischer Breite."</p><h3>Trocken – das ist sicher</h3><p>Eines steht fest, egal welches Modell Recht behält: <strong>Regen wird bis mindestens 9. Mai Mangelware bleiben.</strong> Über dem Süden und Westen Deutschlands zeigen die Kontrollläufe so gut wie keine Niederschlagssignale.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="765543" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/hundertjahriger-kalender-sagt-hitze-ab-8-mai-voraus-meteorologe-habermehl-die-modelle-sehen-es-fast-genauso.html" title="Hundertjähriger Kalender sagt Hitze ab 8. Mai voraus – Meteorologe Habermehl: „Die Modelle sehen es fast genauso'">Hundertjähriger Kalender sagt Hitze ab 8. Mai voraus – Meteorologe Habermehl: „Die Modelle sehen es fast genauso"</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/hundertjahriger-kalender-sagt-hitze-ab-8-mai-voraus-meteorologe-habermehl-die-modelle-sehen-es-fast-genauso.html" title="Hundertjähriger Kalender sagt Hitze ab 8. Mai voraus – Meteorologe Habermehl: „Die Modelle sehen es fast genauso'"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/hundertjahriger-kalender-sagt-hitze-ab-8-mai-voraus-meteorologe-habermehl-die-modelle-sehen-es-fast-genauso-1777030184635_320.png" alt="Hundertjähriger Kalender sagt Hitze ab 8. Mai voraus – Meteorologe Habermehl: „Die Modelle sehen es fast genauso'"></a></article></aside><p><br>Gut für Wanderer und Grillmeister – aber <strong>schlecht für die Böden</strong>, die nach dem trockenen Frühjahr ohnehin schon lechzen. Die Niederschlagsprognosen wurden zuletzt sogar noch einmal nach unten korrigiert. Eine stille Dürre schleicht sich an, während alle auf die Sonne schauen.</p><h2>Was nach dem Feiertag kommt</h2><p>Das Omegahoch wird kein Dauergast sein. <strong>Ab dem 4. Mai</strong> verlagert sich der Schwerpunkt Richtung Russland, auf dem Atlantik baut sich das nächste Blockadehoch auf.</p><p>Das Muster bleibt also <strong>hochgradig meridional</strong> – Meteorologen-Deutsch für: Es geht rauf und runter, warm und kalt, ohne klare Linie. Beide großen Modelle, das amerikanische wie das europäische, sind sich dabei in einem einig: <strong>Der Mai 2026 wird insgesamt zu warm</strong> ausfallen – im Süden und der Mitte bis zu zwei Grad über dem Klimamittel. Aber gleichmäßig wird er nicht. Wer Sommerurlaub im eigenen Garten plant, sollte die <strong>Wetterapp im Blick behalten</strong> – und Geduld mitbringen.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-warnt-alles-hangt-an-einem-einzigen-grad-was-der-mai-wirklich-plant.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Wenn die Erde den Mond beleuchtet: Das Phänomen des Erdschimmers und wie man es beobachten kann]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/wenn-die-erde-den-mond-beleuchtet-das-phanomen-des-erdschimmers-und-wie-man-es-beobachten-kann.html</link><pubDate>Sat, 25 Apr 2026 15:43:00 +0000</pubDate><category>Astronomie</category><description><![CDATA[<p>Manchmal scheint der Mond sogar auf seiner dunklen Seite zu leuchten, und das ist keine optische Täuschung, sondern ein echtes Phänomen: Die Erde beleuchtet ihren eigenen Trabanten in einem seltsamen und besonderen Himmelsschauspiel.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/cuando-la-tierra-ilumina-la-luna-el-fenomeno-de-la-luz-cenicienta-y-como-observarlo-1775553188481.jpeg" data-image="ur3wgfpctt00"><figcaption>Wir erklären, worin das Phänomen des Erdschimmers besteht.</figcaption></figure><p>Es gibt Nächte, in denen der Mond nicht nur seinen schmalen, beleuchteten Umriss zeigt, sondern auch <strong>ein schwaches Leuchten, das seine gesamte Form nachzeichnet.</strong> Dieser sanfte, fast filmreife Schimmer wird als <strong>Erdlicht</strong> bezeichnet.</p><p>Es handelt sich keineswegs um ein einfaches Lichtspiel, sondern um ein perfektes Beispiel dafür, wie <strong>die Erde und der Mond</strong> in einem empfindlichen Gleichgewicht des Lichts ständig miteinander interagieren.</p><h2>Eine doppelte Reflexion: Von der Sonne zur Erde und von der Erde zum Mond</h2><p>Die Erklärung ist ebenso einfach wie faszinierend. <strong>Sonnenlicht beleuchtet die Erde, und ein Teil dieses Lichts wird zurück ins All reflektiert,</strong> und wenn die Geometrie genau stimmt, erreicht dieses reflektierte Licht den Mond und <strong>beleuchtet die Seite, die nicht direkt von der Sonne beschienen wird.</strong></p><p><strong>Das Ergebnis ist dieser graue oder „aschfarbene“ Farbton</strong>, der es uns ermöglicht, die gesamte Oberfläche des Mondes zu erkennen, selbst wenn wir nur eine kleine helle Sichel sehen.</p><p>Im Grunde genommen ist es <strong>dasselbe Phänomen, das es uns ermöglicht, den Mond von der Erde aus zu sehen</strong>… nur umgekehrt.</p><h2>Wann es passiert und warum es nicht immer sichtbar ist</h2><p>Der Erdschimmer tritt hauptsächlich an zwei Punkten im Mondzyklus auf: <strong>kurz nach Neumond</strong> (Zunehmende Mondphase) <strong>und kurz vor Neumond</strong> (Abnehmende Mondphase).</p><ul> </ul><p>In diesen Phasen ist <strong>der von der Sonne beleuchtete Teil sehr klein</strong>, wodurch das schwache Leuchten der Erde besser zur Geltung kommt.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="764015" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/europas-verborgener-ozean-die-nasa-mission-auf-der-suche-nach-leben-unter-dem-eis-des-jupiter.html" title="Europas verborgener Ozean: Die NASA-Mission auf der Suche nach Leben unter dem Eis des Jupiter">Europas verborgener Ozean: Die NASA-Mission auf der Suche nach Leben unter dem Eis des Jupiter</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/europas-verborgener-ozean-die-nasa-mission-auf-der-suche-nach-leben-unter-dem-eis-des-jupiter.html" title="Europas verborgener Ozean: Die NASA-Mission auf der Suche nach Leben unter dem Eis des Jupiter"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/el-oceano-oculto-de-europa-la-mision-de-la-nasa-que-intenta-descubrir-vida-bajo-el-hielo-de-jupiter-1775915740997_320.png" alt="Europas verborgener Ozean: Die NASA-Mission auf der Suche nach Leben unter dem Eis des Jupiter"></a></article></aside><p>Wenn wir von der Erde aus einen sehr schmalen Mond sehen, erscheint unser Planet von der Mondoberfläche aus betrachtet fast vollständig beleuchtet. Das bedeutet, dass <strong>die Erde wie ein „riesiger Spiegel“ wirkt, der Licht zum Mond reflektiert.</strong></p><h3>Ein Phänomen, das mit der „Albedo“ der Erde zusammenhängt</h3><p>Nicht alles Licht wird gleichermaßen reflektiert, da die Intensität des Erdschimmers von der sogenannten <strong>Albedo der Erde</strong> abhängt, also der Fähigkeit der Erde, Sonnenlicht zu reflektieren. Und hier kommen Faktoren wie <strong>Bewölkung, schneebedeckte Oberflächen und die Ozeane</strong> ins Spiel.</p><p>Dies sind Gebiete oder Oberflächen, die sich unmittelbar auf die Helligkeit auswirken, und tatsächlich <strong>kann dieses Phänomen noch stärker ausgeprägt sein</strong>, wenn große Teile des Planeten von Wolken oder Eis bedeckt sind, die mehr Licht reflektieren.</p><h2>So beobachtet man den Erdschimmer</h2><p>Das Schöne an diesem Phänomen ist, dass man kein Teleskop braucht: Man muss nur zur richtigen Zeit in den Himmel schauen. Dennoch können diese <strong>Tipps zur astronomischen Beobachtung</strong> dazu beitragen, dass man es noch mehr genießen kann.</p><ul> <li><strong>Beobachten Sie kurz nach Sonnenuntergang oder vor Sonnenaufgang.</strong></li> <li><strong>Entferne dich von der Lichtverschmutzung.</strong></li> <li><strong>Lass deine Augen sich an die Dunkelheit gewöhnen.</strong></li><li></li> </ul><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="765257" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/meteorologe-habermehl-erschrocken-musste-zweimal-hinsehen-was-zum-1-mai-droht.html" title="Meteorologe Habermehl erschrocken: „Musste zweimal hinsehen' – was zum 1. Mai droht">Meteorologe Habermehl erschrocken: „Musste zweimal hinsehen" – was zum 1. Mai droht</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/meteorologe-habermehl-erschrocken-musste-zweimal-hinsehen-was-zum-1-mai-droht.html" title="Meteorologe Habermehl erschrocken: „Musste zweimal hinsehen' – was zum 1. Mai droht"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/meteorologe-habermehl-erschrocken-musste-zweimal-hinsehen-was-zum-1-mai-droht-1776924283160_320.jpg" alt="Meteorologe Habermehl erschrocken: „Musste zweimal hinsehen' – was zum 1. Mai droht"></a></article></aside><p><strong>Das Wichtigste ist jedoch, einen sehr schmalen Mond zu finden</strong> (zu- oder abnehmend), denn wie wir bereits erklärt haben, lässt sich dieses Naturschauspiel so am besten genießen.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/wenn-die-erde-den-mond-beleuchtet-das-phanomen-des-erdschimmers-und-wie-man-es-beobachten-kann.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Unwort der US-Regierung: der Klimawandel]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/unwort-der-us-regierung-der-klimawandel.html</link><pubDate>Sat, 25 Apr 2026 14:07:00 +0000</pubDate><category>Aktuell</category><description><![CDATA[<p>Die Entwicklungsländer standen beim Frühjahrstreffen des IWF und der Weltbank vor dem Ende ihrer wichtigen Aktionspläne im Kampf gegen den Klimawandel. Der Grund: die Teilnahme der US- Regierung an diesem globalen Finanzgespräch.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/unwort-der-us-regierung-der-klimawandel-1776951423735.jpeg" data-image="agxxwpe3c5d9"><figcaption>Die Folgen des Klimawandels verursachen hohe Schäden</figcaption></figure><p>Die Regierungen des ärmeren Teils der Welt suchen verzweifelt nach Geld, um ihre Bürger vor den wachsenden Auswirkungen der Klimakrise zu schützen. </p><p>Ihre Vorgehensweise und ihre Bitten stehen bei allen globalen Konferenzen vor einer großen Herausforderung: das Wort „Klima“ und/oder „Klimawandel“ darf im Zusammenhang mit der Gewährung von Finanzmittel nicht erwähnt werden.</p><h2>IMFC in Washington (DC)</h2><p>Der <strong>Internationale Währungsfonds (IWF)</strong> und die <strong>Weltbankgruppe (WBG)</strong> hatten vom 13. bis zum 19. April inmitten einer fragilen Waffenruhe im Iran und der auf den Kopf gestellten Geopolitik zu einer großen internationalen Konferenz eingeladen, dem I<strong>NTERNATIONAL MONETARY AND FINANCIAL COMMITTE (IMFC) - Treffen.</strong></p><p>Eine der Prioritäten war es, einen neuen <strong>„Climate Change Action Plan“ (CCAP)</strong> für die weltweit größten Versorger von Finanzmitteln für die Entwicklungsländer zu schmieden. Dieser sollte die aktuelle Finanzierungstrategie ersetzen, die im Juni ausläuft.</p><p>Die <strong>Klimapolitik der USA </strong>hat dafür gesorgt, dass ein <strong>neuer Plan zunächst zurückgestellt werden muss</strong>, und zwar <strong>zusammen mit jeglicher substantiellen Diskussion über die Klimakrise.</strong></p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="731255" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/trump-und-die-klimawissenschaft-eine-beziehung-ohne-zukunft.html" title="Trump und die Klimawissenschaft – eine Beziehung ohne Zukunft">Trump und die Klimawissenschaft – eine Beziehung ohne Zukunft</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/trump-und-die-klimawissenschaft-eine-beziehung-ohne-zukunft.html" title="Trump und die Klimawissenschaft – eine Beziehung ohne Zukunft"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/trump-und-die-klimawissenschaft-eine-beziehung-ohne-zukunft-1758804708837_320.jpeg" alt="Trump und die Klimawissenschaft – eine Beziehung ohne Zukunft"></a></article></aside><p>Die Worte des <strong>amerikanische Finanzministers Scott Bessent</strong> sprechen eine klare Sprache:</p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>In den letzten Jahren litt der IWF unter missionarischen Projekten ohne Sinn und Ziel. Seine Arbeit hat sich zu oft in Bereiche wie internationale Entwicklung, den Klimawandel, Gendergerechtigkeit und soziale Fragen ausgedehnt. Diese sind nicht Teil des Kernauftrags der Institution IWF. Um die Relevanz des IWF und seine Wirkung wiederherzustellen, hat er die Aufgabe, diese Fremdkörper sofort fallen lassen und sich auf die kritische, wirtschaftliche Entwicklung zu konzentrieren.<svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p>Damit hat Bessent sehr genau erklärt, welche Ausrichtungen und Prioritäten die US-Regierung beim IWF beenden will.</p><p>Zur <strong>Weltbank </strong>war seine Forderung noch deutlicher:</p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>Die Weltbank muss sich weiterhin auf ihre Kernaufgabe konzentrieren, die Armut zu verringern und das Wirtschaftswachstum der Entwicklungsländer zu fördern. Dies bedeutet, eine stärkere Entwicklungsagenda mit finanziellen Ressourcen für die Länder zu fördern, die am dringendsten auf grundlegende Investitionen angewiesen sind. Deren Produktivität und Wachstum muss erhöht und die Bankunterstützung auf Sicht beendet werden. Wichtig ist die Belieferung und der Zugang zu allen Technologien, die reichliche, zuverlässige und erschwingliche Energie liefern können. &lt;…&gt;<svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p>Das Klimafinanzierungsziel der Weltbankgruppe müsse beendet werden, da es nur Ineffizienz hervorbringt, die wirtschaftliche Entscheidungsfindung verzerrt und die Weltbank weg von ihrer Kernaufgabe bewege. </p><p>Zur gleichen Zeit erwartet Bessent mehr Effizienz, Disziplin und Rechenschaftspflicht, so dass jeder Dollar, den die USA finanzieren, mehr Wirkung entfalten werde.</p><p>Das gesamte Bessent - Statement auf der Konferenz habe ich am Ende dieses Artikels verlinkt.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="726156" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/trump-laesst-beide-nasa-klimasatelliten-zur-co2-ueberwachung-abschalten-ein-desaster-fuer-die-globale-klimaforschung.html" title="Trump lässt beide NASA-Klimasatelliten zur CO₂-Überwachung abschalten- Ein Desaster für die globale Klimaforschung">Trump lässt beide NASA-Klimasatelliten zur CO₂-Überwachung abschalten- Ein Desaster für die globale Klimaforschung</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/trump-laesst-beide-nasa-klimasatelliten-zur-co2-ueberwachung-abschalten-ein-desaster-fuer-die-globale-klimaforschung.html" title="Trump lässt beide NASA-Klimasatelliten zur CO₂-Überwachung abschalten- Ein Desaster für die globale Klimaforschung"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/trump-laesst-beide-nasa-klimasatelliten-zur-co2-ueberwachung-abschalten-ein-desaster-fuer-die-globale-klimaforschung-1756033494154_320.png" alt="Trump lässt beide NASA-Klimasatelliten zur CO₂-Überwachung abschalten- Ein Desaster für die globale Klimaforschung"></a></article></aside><p>Schon im <strong>vergangenen Herbst forderte Bessent die Streichung der Klimafinanzierungsziele aus den Zielen der Weltbank</strong>. Er bestand darauf, dass sie </p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>…alle erschwinglichen und zuverlässigen Energiequellen in Finanzierungpläne integriert werden müssen, insbesondere Gas, Öl und Kohle.<svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><h3>Von enttäuschten Erwartungen</h3><p>Da die Öl- und Gaskrise immer noch im Gange ist, hätten die<strong> Delegierten aus bis zu 189 Ländern</strong> auf der Konferenz in Washington DC erwartet, über <strong>Investitionen in erneuerbare Energien</strong> zu diskutieren, die viele als entscheidend für die Energiesicherheit und ein Gegenmittel gegen Energievolatilität ansehen. </p><p>Die <strong>Klimafinanzierung</strong> ist ein dringendes, zusätzliches Problem für arme Länder, die bereits jedes Jahr Milliarden zahlen, um die Schäden durch Dürren, Überschwemmungen und Stürme zu beheben.</p><p>Schon im Vorfeld haben Insider dem <strong>britischen Guardian</strong> gesagt, dass das <strong>Weiße Haus die teilnehmenden Länder stark dahingehend beeinflusst habe</strong>. Es ging um eine Entscheidung zwischen dem Ausblenden der Klimakrise und damit der Zustimmung der US-Regierung zu weiterer Finanzierung oder <strong>dem Versuch, grüne Prioritäten durch die Hintertür durchzudrücken</strong>.</p><p><strong>Viele Länder,</strong> darunter auch große Industrieländer, haben auf diese Versuche <strong>alarmiert</strong> reagiert. Leitende Mitarbeiter mehrerer internationaler Finanz- und Entwicklungsinstitutionen betonten, dass die USA den Druck auf die Weltbank, den IWF und andere öffentlich finanzierte Institutionen über das Thema des für die USA nichtexistierenden Klimawandels ausgeübt habe.</p><h2>Ende der klimabezogenen Finanzhilfen</h2><p>Im Rahmen ihrer derzeitigen CCAP zielte die <strong>Weltbankgruppe vor der Konferenz </strong>darauf ab, zunächst <strong>35 Prozent ihrer gesamten Mittel für klimabezogene Aktivitäten bereitzustellen.</strong> Die Hälfte sollte für die Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel bestimmt sein. </p><p>Die Weltbankgruppe hatte auch beschlossen, die meisten <strong>Finanzmittel für fossile Brennstoffe zu beenden</strong>, obwohl es in diesem Programm enorme Schlupflöcher gab. </p><p>Die <strong>Weltbank ist die größte und offiziell auch einzige gemeinsame Quelle</strong> der Weltstaatengemeinschaft für die Klimafinanzierung. Viele Geberländer kanalisieren ihre Finanzhilfen weitgehend die multilateralen Entwicklungsbanken. Wichtig: die <strong>USA sind mit rund 17 Prozent ihres Kapitals der größte Anteilseigner </strong>der Weltbank.</p><p>Auf dem <strong>Klimagipfel der COP29 </strong>in Aserbaidschan im Jahr 2024 einigten sich die Länder darauf, dass <strong>bis 2035 ca. 1,3 Billionen US$</strong> pro Jahr an <strong>Klimahilfen in die Entwicklungsländer </strong>fließen sollten. Damit sollen diesen Ländern geholfen werden, ihre <strong>Treibhausgasemissionen zu senken</strong> und gleichzeitig die <strong>Auswirkungen von Extremwetter zu bewältigen</strong>. </p><p>Die <strong>Industrieländer haben 300 Milliarden US$</strong> pro Jahr bereits fest zugesagt. </p><p>Das <strong>Erreichen des Ziels kann nicht ohne die Weltbank </strong>erfolgen.</p><p>Im letzten Geschäftsjahr der Weltbankgruppe vom 1. Juli 2024 bis zum 30. Juni 2025 qualifizierten sich 48 % der Finanzierungsmittel im Zusammenhang aus dem Klimabereich.</p><h3>Projekte umdeklarieren?</h3><p>Vieles könnte noch erreicht werden, ohne Projekte offiziell als klimabezogen zu kennzeichnen, sagte <strong>Lord Stern, ein ehemaliger Chefökonom der Weltbank und jetzt Professor an der London School of Economics, dem Guardian</strong>. </p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>Man muss keine großen Klimabanner auf viele Themen Dinge anbringen, sondern sie nur als eine gute Investition in die Infrastrukturen betrachten. <svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p>sagte er.</p><p>Der Druck der USA auf die Weltbank sei real, aber die Weltbank könne weiterhin Landwirtschaft, Wälder, Wasser, Energie und öffentliche Verkehrsmittel mit Finanzmitteln versehen. </p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>Diese Dinge sind für die Bewältigung der Klimakrise von großer Bedeutung – ohne den Klimawandel hervorzuheben<svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p>fügte er hinzu</p><p>Es gäbe noch viel zu tun, um zu klären, was das 300-Milliarden- bzw. das 1,3 Billionen-Ziel beinhalten sollte. Die Art und Weise, was zur Klimafinanzierung gezählt wird, ist etwas, wo es Entwicklungspotenzial gäbe. </p><p>Auch diese Konferenz zeigte, wie die USA von den Entwicklungsländern eine Unterwerfung zur US-amerikanischen Politik verlangt. </p><p>Wenn die <strong>Weltgemeinschaft diesem Treiben ohne Reaktion zusieht</strong>, wird die Finanzierung der Klimaanpassungsmaßnahmen auf Sicht weder über den IWF noch über die Weltbank erfolgen. </p><p>Dann müssten allein <strong>privat oder individuell zwischenstaatliche Unterstützungen an die Entwicklungsländer für einen Ausgleich</strong> sorgen. Das ist leider kein wahrscheinliches Szenario.</p><h3>Noch ein P.S. zu diesem Artikel:</h3><p>Das Thema Klimawandel und seine Folgen wurde auch von der Agenda des G7-Treffens zu Umweltthemen gestrichen, um die USA nicht zu provoizieren. </p><p>Dies sagte der Gastgeber Frankreich am 23. April, vertreten durch seine Umweltministerin Monique Barbut mit folgenden Worten:</p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>Wir haben uns entschieden, das Klimaproblem nicht direkt anzugehen ... da die Positionen der Vereinigten Staaten zu diesem Thema bekannt sind<br><svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p>Man wolle mit dieser Entscheidung die G7-Einheit priorisieren, insbesondere um dieses Forum zu schützen.</p><p>Das zweitägige Treffen, das am 24. April in Paris begann, werde sich nun auf "weniger umstrittene Themen" konzentrieren.</p><h3><em>Link</em></h3><p><a href="https://meetings.imf.org/en/-/media/amsm/files/sm2026/imfc/us.pdf"><em>Statement Scott Bessent auf dem IMFC-Treffen</em></a></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/unwort-der-us-regierung-der-klimawandel.html</guid><dc:creator><![CDATA[Ralf Roschlau]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Das „Auge“ der Sahara aus dem Weltraum beobachten]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/das-auge-der-sahara-aus-dem-weltraum-beobachten.html</link><pubDate>Sat, 25 Apr 2026 05:06:00 +0000</pubDate><category>Aktuell</category><description><![CDATA[<p>Sie ist auch als Richat-Struktur bekannt und stellt eine große geologische Formation dar, die aus konzentrischen Rippen besteht und sich auf der Ostseite eines Plateaus in Mauretanien befindet.</p><figure id="first-image"> <img src="https://services.meteored.com/img/article/el-ojo-del-sahara-desde-el-espacio-1776396144183.jpg" data-image="65xnmep9pac8"><figcaption>Das Bild zeigt die Richat-Struktur, auch bekannt als das „Auge der Sahara“, aufgenommen im März 2026 aus dem Weltraum mit den Satelliten Landsat 8 und Landsat 9, wobei ihre markanten konzentrischen Ringe deutlich zu erkennen sind. Quelle: NASA</figcaption></figure><p><br>Am Rande eines dunklen Plateaus, das von Wüstensand umgeben ist, sieht man eine große, konzentrische Felsformation, die einem Bullauge ähnelt und eine Vielzahl von Farben aufweist.</p><p>Die Richat-Struktur erscheint in diesem Mosaik, das aus Bildern besteht, die am 5. und 6. März 2026 vom Operational Land Imager auf Landsat 9 und Landsat 8 aufgenommen wurden, wie ein riesiges „Ziel“ auf einem mauretanischen Plateau.</p><h2>Ein Bauwerk mit einzigartiger Form</h2><p>In einer abgelegenen Region im Norden Mauretaniens, auf dem Adrar-Plateau, erstreckt sich eine Wüstenlandschaft, die reich an menschlicher Geschichte ist. Dieses Gebiet im Nordwesten Afrikas ist übersät mit Steinwerkzeugen aus der Altsteinzeit, Felsmalereien aus der Jungsteinzeit und Überresten mittelalterlicher Siedlungen, die einst von Karawanen genutzt wurden, die die Sahara durchquerten.</p><p>Aus dem Weltraum betrachtet scheint die Landschaft vor allem von natürlichen Kräften geprägt zu sein. Der Wind hat farbenprächtige Sanddünenmeere geformt und Hochebenen erodiert, die mit dunklem Wüstenpavement bedeckt sind, während einstige Wasserströme Täler und ein Netz aus ausgetrockneten Flussbetten geformt haben.</p><p>Das auffälligste Merkmal der Region ist jedoch, aus der Vogelperspektive betrachtet, die Richat-Struktur selbst, eine große geologische Formation, die aus konzentrischen Rippen auf der Ostseite des Plateaus besteht.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="754896" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/dieser-baum-uberlebte-300-jahre-lang-allein-inmitten-der-sahara-und-fand-sein-ende-durch-einen-betrunkenen-autofahrer.html" title="Dieser Baum überlebte 300 Jahre lang allein inmitten der Sahara und fand sein Ende durch einen betrunkenen Autofahrer">Dieser Baum überlebte 300 Jahre lang allein inmitten der Sahara und fand sein Ende durch einen betrunkenen Autofahrer</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/dieser-baum-uberlebte-300-jahre-lang-allein-inmitten-der-sahara-und-fand-sein-ende-durch-einen-betrunkenen-autofahrer.html" title="Dieser Baum überlebte 300 Jahre lang allein inmitten der Sahara und fand sein Ende durch einen betrunkenen Autofahrer"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/este-arbol-sobrevivio-300-anos-solo-en-medio-del-sahara-y-llego-a-su-fin-por-un-conductor-borracho-1770540068508_320.jpg" alt="Dieser Baum überlebte 300 Jahre lang allein inmitten der Sahara und fand sein Ende durch einen betrunkenen Autofahrer"></a></article></aside><p>Französische Geografen beschrieben es erstmals in den 1930er Jahren und nannten es das „Auge“ von Richat. Die NASA-Astronauten Ed White und James McDivitt trugen dazu bei, es weltweit als „Auge der Sahara“ bekannt zu machen, nachdem sie es während ihrer historischen Gemini-IV-Mission fotografiert hatten.</p><p>Zunächst wurde angenommen, dass es sich bei der 40 Kilometer breiten Struktur um einen Einschlagkrater handelte, da große Meteoriten kreisförmige Formationen auf der Erdoberfläche hinterlassen können. Später konnten Forscher jedoch nachweisen, dass es sich tatsächlich um einen stark erodierten geologischen Kuppel handelt, der durch die Anhebung von Gestein über einer unterirdischen Intrusion aus magmatischem Material entstanden ist. Im Laufe der Zeit führten unterschiedliche Erosionsraten der verschiedenen Gesteinsarten in der freiliegenden Kuppel zur Bildung kreisförmiger Bergrücken, die als Cuestas bekannt sind. Die orangefarbenen und grauen Töne spiegeln die Unterschiede zwischen Sediment- und Magmagesteinsarten innerhalb der Struktur und der umgebenden Landschaft wider.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="760898" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/geschichte-der-sahara-neue-studie-enthullt-abrupte-klimaschwankungen-uber-10-800-jahre-hinweg.html" title="Geschichte der Sahara: Neue Studie enthüllt abrupte Klimaschwankungen über 10.800 Jahre hinweg">Geschichte der Sahara: Neue Studie enthüllt abrupte Klimaschwankungen über 10.800 Jahre hinweg</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/geschichte-der-sahara-neue-studie-enthullt-abrupte-klimaschwankungen-uber-10-800-jahre-hinweg.html" title="Geschichte der Sahara: Neue Studie enthüllt abrupte Klimaschwankungen über 10.800 Jahre hinweg"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/geschichte-der-sahara-neue-studie-enthullt-abrupte-klimaschwankungen-uber-10-800-jahre-hinweg-1774557813902_320.jpg" alt="Geschichte der Sahara: Neue Studie enthüllt abrupte Klimaschwankungen über 10.800 Jahre hinweg"></a></article></aside><p>Bild vom NASA Earth Observatory, erstellt von Lauren Dauphin unter Verwendung von Landsat-Daten des United States Geological Survey. </p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/das-auge-der-sahara-aus-dem-weltraum-beobachten.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Hundertjähriger Kalender sagt Hitze ab 8. Mai voraus – Meteorologe Habermehl: „Die Modelle sehen es fast genauso"]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/hundertjahriger-kalender-sagt-hitze-ab-8-mai-voraus-meteorologe-habermehl-die-modelle-sehen-es-fast-genauso.html</link><pubDate>Sat, 25 Apr 2026 04:04:00 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Ein 400 Jahre alter Bauernkalender prophezeit ab dem 8. Mai eine Hitzewelle. Ausgerechnet ECMWF und NOAA stützen die alte Prognose jetzt erstaunlich deutlich. Meteorologe Habermehl erklärt, was wirklich dahintersteckt.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/hundertjahriger-kalender-sagt-hitze-ab-8-mai-voraus-meteorologe-habermehl-die-modelle-sehen-es-fast-genauso-1777030184635.png" data-image="sy73009sgzkr" alt="hitzewelle, hitze, wetter" title="hitzewelle, hitze, wetter"><figcaption>Der 100-jährige Kalender rechnet ab dem 8. Mai mit einer Hitzewelle. Ist da etwas dran?</figcaption></figure><p>Ich muss ehrlich sein: In meiner beruflichen Laufbahn habe ich den <strong>Hundertjährigen Kalender</strong> eher selten ernst genommen. Aber bei der Prognose für diesen Mai habe ich doch gestutzt. Das Werk geht auf den fränkischen Zisterzienser-Abt <strong>Mauritius Knauer</strong> zurück, der zwischen 1652 und 1658 im Kloster Langheim das Wetter protokollierte und daraus einen <strong>Sieben-Jahres-Zyklus</strong> bastelte.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Jedes Jahr bekommt einen Planeten zugeordnet – <strong>2026 ist ein Merkurjahr</strong>. Und für ebendiesen Merkur-Mai verspricht der Kalender ab dem <strong>8. Mai</strong> eine „schön warme und trockene Zeit", teils so heiß, dass das Pflanzenwachstum stockt. Ab dem <strong>24. Mai</strong> folgt nach kurzer Abkühlung gleich die nächste Trockenperiode.</p><h2>Was ECMWF und NOAA tatsächlich rechnen</h2><p>Nun zu den Daten, mit denen ich wirklich arbeite. Sowohl das <strong>europäische ECMWF-Modell</strong> als auch die <strong>amerikanische NOAA</strong> berechnen den Mai 2026 derzeit <strong>zu warm</strong> – in der Mitte und im Süden Deutschlands teils <strong>bis zu zwei Grad über dem langjährigen Klimamittel</strong>.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="765517" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetter-hammer-zum-1-mai-hoch-uli-zaubert-uns-sonne-satt-doch-ein-modell-funkt-dazwischen-und-droht-mit-regen.html" title="Wetter-Hammer zum 1. Mai! Hoch Uli zaubert uns Sonne satt – doch ein Modell funkt dazwischen und droht mit Regen">Wetter-Hammer zum 1. Mai! Hoch Uli zaubert uns Sonne satt – doch ein Modell funkt dazwischen und droht mit Regen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetter-hammer-zum-1-mai-hoch-uli-zaubert-uns-sonne-satt-doch-ein-modell-funkt-dazwischen-und-droht-mit-regen.html" title="Wetter-Hammer zum 1. Mai! Hoch Uli zaubert uns Sonne satt – doch ein Modell funkt dazwischen und droht mit Regen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wetter-hammer-zum-1-mai-hoch-uli-zaubert-uns-sonne-satt-doch-ein-modell-funkt-dazwischen-und-droht-mit-regen-1777023696951_320.jpg" alt="Wetter-Hammer zum 1. Mai! Hoch Uli zaubert uns Sonne satt – doch ein Modell funkt dazwischen und droht mit Regen"></a></article></aside><p>Zusätzlich zeichnet sich zum Monatsstart ein <strong>Omegahoch</strong> zwischen England und Skandinavien ab, in dessen Einflussbereich Deutschland mit ruhigem, sonnigem Wetter und Spitzenwerten von <strong>bis zu 27 Grad</strong> liegen kann. Das ist kein typisches Maiwetter mehr – das geht schon in Richtung Juni. Und ja, das deckt sich im Zeitfenster erstaunlich gut mit dem, was Knauer notiert hat.</p><h3>Warum das trotzdem kein Beweis für Merkur ist</h3><p>Bevor jetzt die Esoterik-Ecke jubelt: Der Sieben-Jahres-Zyklus hat <strong>physikalisch nichts</strong> mit der Atmosphäre zu tun. Die Planeten haben auf unsere Troposphäre <strong>exakt null</strong> messbaren Einfluss – das ist seit Galilei sauber abgeräumt.</p><p>Dass der Kalender gelegentlich trotzdem trifft, hat einen nüchternen Grund: Er sagt für den Mai in Mitteleuropa meistens <strong>warmes, trockenes Wetter</strong> voraus – und das passt statistisch ohnehin in etwa sechs von zehn Jahren. Durch den Klimawandel inzwischen noch häufiger. Die letzten vier Maimonate waren allesamt zu mild. Das ist kein Rauschen mehr, das ist ein Signal.</p><h3>Eisheilige – die Lücke, die Knauer übersah</h3><p>Was der alte Abt schlicht <strong>nicht auf dem Zettel hatte</strong>, ist die Klassiker-Falle im Mai: die <strong>Eisheiligen zwischen dem 11. und 15. Mai</strong>. Der Nordatlantik ist in dieser Jahreszeit noch kühl, der Sonnenstand aber fast hochsommerlich. In dieser Konstellation schiebt sich regelmäßig ein <strong>Kaltluftvorstoß aus Skandinavien</strong> bis nach Mitteleuropa – im Einzelfall mit <strong>Nachtfrost in Bodennähe</strong>.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="765358" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/kalteschock-7-c-zum-mai-erfrieren-jetzt-alle-pflanzen-gfs-volltreffer-ecmwf-streifschuss.html" title="Kälteschock –7 °C zum Mai! Erfrieren jetzt alle Pflanzen? GFS-Volltreffer, ECMWF-Streifschuss">Kälteschock –7 °C zum Mai! Erfrieren jetzt alle Pflanzen? GFS-Volltreffer, ECMWF-Streifschuss</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/kalteschock-7-c-zum-mai-erfrieren-jetzt-alle-pflanzen-gfs-volltreffer-ecmwf-streifschuss.html" title="Kälteschock –7 °C zum Mai! Erfrieren jetzt alle Pflanzen? GFS-Volltreffer, ECMWF-Streifschuss"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/kalteschock-7-c-zum-mai-erfrieren-jetzt-alle-pflanzen-gfs-volltreffer-ecmwf-streifschuss-1776943982207_320.png" alt="Kälteschock –7 °C zum Mai! Erfrieren jetzt alle Pflanzen? GFS-Volltreffer, ECMWF-Streifschuss"></a></article></aside><p>Die aktuellen Kontrollläufe lassen mir genau dieses Szenario für die Monatsmitte noch bemerkenswert offen. Mein Rat aus der Gärtnerpraxis: Tomaten, Gurken und Paprika würde ich bis nach Pfingsten noch nicht ungeschützt draußen lassen.</p><h3>Der zweite blinde Fleck: die Unwettersaison</h3><p>Und da ist noch ein Punkt, bei dem der Kalender schweigt – die <strong>erste scharfe Gewittersaison des Jahres</strong>. Wenn warme Feuchtluft aus dem Süden auf kühlere Höhenluft trifft – und genau dieses Setup deutet sich für die zweite Monatshälfte an –, sind die Zutaten für <strong>kräftige Unwetter mit Hagel, Sturmböen und Starkregen</strong> gegeben. Der Mai 2026 hat nach heutigem Stand das Potenzial, hier früh und deutlich zuzuschlagen. Mit Merkur hat das übrigens auch nichts zu tun, sondern mit Thermodynamik.</p><h2>Mein Fazit</h2><p><strong>1. Mai:</strong> nach jetzigem Stand freundlich, fast schon frühsommerlich – ideal fürs lange Wochenende. <strong>Christi Himmelfahrt am 14. Mai:</strong> da wäre ich vorsichtig, das fällt mitten in die kritische Eisheiligen-Phase.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="765139" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/meteorologe-zeigt-prognose-fur-sommer-2026-eine-deutsche-region-trifft-die-hitze-mit-80-prozent-wahrscheinlichkeit.html" title="Meteorologe zeigt Prognose für Sommer 2026: Eine deutsche Region trifft die Hitze mit 80 Prozent Wahrscheinlichkeit">Meteorologe zeigt Prognose für Sommer 2026: Eine deutsche Region trifft die Hitze mit 80 Prozent Wahrscheinlichkeit</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/meteorologe-zeigt-prognose-fur-sommer-2026-eine-deutsche-region-trifft-die-hitze-mit-80-prozent-wahrscheinlichkeit.html" title="Meteorologe zeigt Prognose für Sommer 2026: Eine deutsche Region trifft die Hitze mit 80 Prozent Wahrscheinlichkeit"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/meteorologe-zeigt-prognose-fur-sommer-2026-eine-deutsche-region-trifft-die-hitze-mit-80-prozent-wahrscheinlichkeit-1776845930355_320.jpg" alt="Meteorologe zeigt Prognose für Sommer 2026: Eine deutsche Region trifft die Hitze mit 80 Prozent Wahrscheinlichkeit"></a></article></aside><p><strong>Pfingsten am 24./25. Mai:</strong> sieht momentan gut aus, wird aber erst in rund zehn Tagen wirklich belastbar. Der Merkur kann für all das nichts, und der Abt auch nicht. Der Mai liefert selten komplett glatte Wochen – das war vor 400 Jahren nicht anders als heute. Nur heiß wird er inzwischen eben häufiger. Und daran ist nicht die Planetenkonstellation schuld.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/hundertjahriger-kalender-sagt-hitze-ab-8-mai-voraus-meteorologe-habermehl-die-modelle-sehen-es-fast-genauso.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Bitterkalt, windig und trüb trotz Hochdruck? - Meteorologe erklärt "die Kälte an Nord- und Ostsee im Frühjahr"]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/bitterkalt-windig-trueb-hochdruck-nordsee-ostsee-fruehjahr.html</link><pubDate>Fri, 24 Apr 2026 13:24:44 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Mal wieder dominiert "Hochdruck ohne Ende" das Wetter in Deutschland. An den Küsten von Nord- und Ostsee bedeutet das in diesen Tagen aber nicht nur eitel Sonnenschein und zudem ist es hier auch deutlich kälter als weiter im Landesinneren. Warum aber ist das so? </p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/bitterkalt-windig-trueb-hochdruck-nordsee-ostsee-fruehjahr-1777027140025.jpeg" data-image="6hzvwe48iqfd" alt="Küsten" title="Küsten"><figcaption>Auch mit Sonnenschein ist es an den Küsten im Frühjahr oft sehr frisch</figcaption></figure><p>Die Wetterlage in Deutschland ist auch <strong>in diesem Frühjahr wieder ausgesprochen hochdrucklastig</strong> und damit in vielen Regionen auch viel zu trocken. Durch die Lage des Hochs ist die Luftmasse aber eher kühl und in den klaren Nächten kommt es verbreitet zu Bodenfrost, teilweise auch noch zu Luftfrost.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="765517" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetter-hammer-zum-1-mai-hoch-uli-zaubert-uns-sonne-satt-doch-ein-modell-funkt-dazwischen-und-droht-mit-regen.html" title="Wetter-Hammer zum 1. Mai! Hoch Uli zaubert uns Sonne satt – doch ein Modell funkt dazwischen und droht mit Regen">Wetter-Hammer zum 1. Mai! Hoch Uli zaubert uns Sonne satt – doch ein Modell funkt dazwischen und droht mit Regen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetter-hammer-zum-1-mai-hoch-uli-zaubert-uns-sonne-satt-doch-ein-modell-funkt-dazwischen-und-droht-mit-regen.html" title="Wetter-Hammer zum 1. Mai! Hoch Uli zaubert uns Sonne satt – doch ein Modell funkt dazwischen und droht mit Regen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wetter-hammer-zum-1-mai-hoch-uli-zaubert-uns-sonne-satt-doch-ein-modell-funkt-dazwischen-und-droht-mit-regen-1777023696951_320.jpg" alt="Wetter-Hammer zum 1. Mai! Hoch Uli zaubert uns Sonne satt – doch ein Modell funkt dazwischen und droht mit Regen"></a></article></aside><p>Während es aber Richtung Süden und Südwesten Deutschlands mit Werten um 20 Grad tagsüber recht frühlingshaft ist, sind die Temperaturen im Norden und Nordosten deutlich gedämpfter. Hier werden <strong>trotz Sonnenschein kaum 15 Grad</strong> erreicht. Noch kälter blieb und bleibt es an den <strong>Küsten von Nord- und Ostsee</strong>, wo am Donnerstag teilweise <strong>keine 10 Grad (Bremerhaven 9,6°C) erreicht wurden</strong>.</p><h2>Meerwasser noch kalt vom Winter</h2><p>An der Nordsee blieb es besonders<strong> zwischen der Weser- und der Elbmündung teilweise den ganzen Tag trüb </strong>durch Hochnebel, wodurch die Erwärmung zusätzlich gedämpft wurde. Statt nach Frühling fühlte es sich hier eher wie im Herbst an. Mit der <strong>nordwestlichen Strömung bildeten sich über dem noch kalten Nordseewassers ausgedehnte und flache Hochnebelfelder</strong>, die in der Nacht zum Freitag ins Landesinnere bis teilweise an die nördliche Mittelgebirgsgrenze zogen.</p><p>Tagsüber hat <strong>die Sonne jetzt Ende April allerdings schon genügend Kraft</strong>, um die Hochnebelfelder in den meisten Regionen aufzulösen, schafft es aber nicht überall. Durch die fehlende Sonne wird die Luft dann tagsüber kaum mehr wärmer. Dafür bleiben <strong>unter den dichten Wolken die Nächte frostfrei, da die nötige Ausstrahlung fehlt.</strong></p><figure><blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr"> WIND-UPDATE <br><br> nordfriesischen Küste Böen um 55 km/h (Bft 7) aus NW<br><br>️ Tagsüber: erneut auffrischend, bis 60 km/h (Bft 7) möglich<br><br> Na zu Sa: zunehmend windig verbreitet Bft 7, exponiert stürmische Böen (Bft 8)<br><br>Alles zum Wetter <br> <a href="https://t.co/dxKrUw1khu">https://t.co/dxKrUw1khu</a> <a href="https://t.co/MMUGv2fkjl">pic.twitter.com/MMUGv2fkjl</a></p>— Meteored Deutschland (@MeteoredDE) <a href="https://twitter.com/MeteoredDE/status/2047594251702182368?ref_src=twsrc%5Etfw">April 24, 2026</a></blockquote></figure><p>Warum es im Frühjahr aber auch<strong> mit viel Sonnenschein an den Küsten und auf den Inseln von Nord- und Ostsee tagsüber oft deutlich kälter</strong> als im Landesinneren ist, hat mit der Wassertemperatur zu tun. Das Wasser von Nord- und Ostsee ist <strong>nach dem Winter noch kalt</strong> und die aktuellen Wassertemperaturen liegen <strong>nur bei 6 bis 10 Grad</strong>.</p><p>Kommt der Wind vom Meer, was bei der derzeitigen Nordwest- bis Nordströmung fast überall der Fall ist, sind die <strong>Lufttemperaturen auf den Inseln und direkt an den Küsten denen der Wassertemperatur fast identisch</strong>. Mit dem teilweise stürmischen Wind fühlen sich diese Temperaturen dann sogar noch kälter an (Windchill). Im Herbst dreht sich dieser Effekt übrigens um, dann ist es bei Hochdruckwetter <strong>am Meer häufig noch wärmer als im Landesinneren, da das Wasser noch die Wärme vom Sommer "gespeichert" hat.</strong></p><h2>Stürmisch kalter Samstag, ab Sonntag wieder Sonne</h2><p>Am <strong>Samstag</strong> nähert sich dem Küstengebiet eine <strong>schwache Kaltfront</strong>, wodurch die Wolken zeitweise auch mal dichter ausfallen können. Ein paar Tropfen Regen können nicht ausgeschlossen werden, meist bleibt es aber trocken. Im Laufe des Tages wird es aber <strong>durch die großen Luftdruckgegensätze immer windiger</strong> und so können am Nachmittag durchaus<strong> Böen der Stärke 7 bis 8 (ca. 60 bis 70 km/h)</strong>, insbesondere an der Westküste Schleswig-Holsteins und an der Ostsee auch mal <strong>Stärke 8 bis 9 (70 bis 80 km/h)</strong> oder sogar noch etwas mehr, erreicht werden. Dazu bleibt es mit <strong>Höchstwerten um 10 Grad sehr frisch.</strong></p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="765501" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/ganz-deutschland-weiter-unter-antizyklonalem-einfluss-aber-maechtige-hochdruckblockade-zerreisst-das-fruehlingswetter.html" title="Ganz Deutschland weiter unter antizyklonalem Einfluss – aber mächtige Hochdruckblockade zerreißt das Frühlingswetter ">Ganz Deutschland weiter unter antizyklonalem Einfluss – aber mächtige Hochdruckblockade zerreißt das Frühlingswetter </a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/ganz-deutschland-weiter-unter-antizyklonalem-einfluss-aber-maechtige-hochdruckblockade-zerreisst-das-fruehlingswetter.html" title="Ganz Deutschland weiter unter antizyklonalem Einfluss – aber mächtige Hochdruckblockade zerreißt das Frühlingswetter "><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/ganz-deutschland-weiter-unter-antizyklonalem-einfluss-aber-maechtige-hochdruckblockade-zerreisst-das-fruehlingswetter-1777008740870_320.png" alt="Ganz Deutschland weiter unter antizyklonalem Einfluss – aber mächtige Hochdruckblockade zerreißt das Frühlingswetter "></a></article></aside><p>Am <strong>Sonntag</strong> und auch an den Tagen danach <strong>dominiert dann wieder der Hochdruckeinfluss</strong> und die Sonne scheint auch an den Küsten und auf den Inseln wieder häufig. Es bleibt mit der nördlichen und nordöstlichen Strömung aber kühl und die <strong>Höchstwerte liegen nur bei 10 bis 13 Grad</strong>. Der Wind schwächt sich allerdings deutlich ab und damit werden die <strong>Nächte besondere Richtung Landesinneren deutlich kälter mit 1 bis 5 Grad und der Gefahr von Bodenfrost.</strong></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/bitterkalt-windig-trueb-hochdruck-nordsee-ostsee-fruehjahr.html</guid><dc:creator><![CDATA[Markus Köss]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Dajomes-Glasfrosch: Ecuadors neue Art ist eine Hommage an Wissenschaft und Sport]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/dajomes-glasfrosch-ecuadors-neue-art-ist-eine-hommage-an-wissenschaft-und-sport.html</link><pubDate>Fri, 24 Apr 2026 13:06:00 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Versteckt in den Wäldern Ecuadors besticht ein neu entdeckter Glasfrosch durch seine durchsichtige Haut und seine geheimnisvolle Ausstrahlung – ein Hinweis auf eine riesige, noch unentdeckte Artenvielfalt, während er still den potenziellen Bedrohungen durch menschliche Aktivitäten in seiner Nähe ausgesetzt ist.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/dajomes-glassfrog-ecuador-s-new-species-celebrates-science-and-sport-1776456040977.jpg" data-image="6pgx8ewcovnv" alt="Glasfrosch" title="Glasfrosch"><figcaption>Foto von Forschern und einem Frosch. Bildnachweis: PUCE-BIOWEB (CC-BY 4.0, https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/).</figcaption></figure><p>Wissenschaftler haben <strong>in Ecuador eine neue Glasfroschart entdeckt</strong>, die sie <strong>nach Neisi Dajomes, der ersten Ecuadorianerin, die eine olympische Goldmedaille gewann, als Dajomes-Glasfrosch benannt haben</strong>. Mylena Masache, eine Biologiestudentin der Pontificia Universidad Católica del Ecuador, und ihre Kollegen beschreiben den Frosch in einem Artikel, der in der Fachzeitschrift <em>PLOS One</em> veröffentlicht wurde.</p><h2>Was ist ein Glasfrosch?</h2><p>Glasfrösche sind eine Gruppe von 167 Froscharten, die in den Bäumen der tropischen Wälder Mittel- und Südamerikas leben; die meisten von ihnen sind <strong>auf der Oberseite grün und haben eine durchsichtige Haut, die ihre Unterseite und ihren Bauch bedeckt</strong>. Durch die durchsichtige Haut lassen sich manchmal die inneren Organe, darunter auch das Herz, sehr detailliert erkennen. </p><p>Das Forschungsteam entdeckte den Dajomes-Glasfrosch 2017 und 2018 im Rahmen biologischer Erhebungen im Naturschutzgebiet El Quimi im Süden Ecuadors. Die neue Art hat eine einheitlich grüne Haut, deren Oberfläche eine kieselsteinartige Struktur aufweist. Ihre <strong>Unterseite besteht aus einer weißen Membran, die mit lichtreflektierenden Zellen ausgekleidet ist und Herz, Magen, Nieren und Speiseröhre bedeckt</strong>, während die anderen inneren Membranen durchsichtig sind. Beim Vergleich ihrer DNA mit der verwandter Arten schätzte Masaches Team, dass der Dajomes-Glasfrosch im Pliozän vor etwa 4,5 Millionen Jahren entstanden ist.</p><p> </p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/dajomes-glassfrog-ecuador-s-new-species-celebrates-science-and-sport-1776456263183.jpg" data-image="upg3hbpyrkho" alt="Lebender Glasfrosch" title="Lebender Glasfrosch"><figcaption>Lebender Holotyp von Nymphargus dajomesae. Bildquelle: Masache-Sarango et al., 2026, PLOS One, CC-BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/).</figcaption></figure><p>Derzeit ist nicht bekannt, ob die Art gefährdet oder bedroht ist, da der erste Glasfrosch nur wenige Kilometer von einem landwirtschaftlichen Gebiet und einem großflächigen Bergbaubetrieb entfernt entdeckt wurde. <strong>Der Bergbau in diesem Gebiet hat zu einem Rückgang der lokalen Amphibienpopulationen geführt und könnte diese Froschart in Zukunft bedrohen</strong>. </p><h2>Mögliche zukünftige Forschungsarbeiten</h2><p>Während der beiden Expeditionen in das Naturschutzgebiet El Quimi, bei denen der Dajomes-Glasfrosch entdeckt wurde, waren mehr als 85 % der beobachteten Amphibienarten bisher unbekannt. Das Forschungsteam ist der Ansicht, dass diese Region eine <strong>„verlorene Welt der Amphibienvielfalt“</strong> sein könnte, und regt weitere Forschungen, Biodiversitätserhebungen und Bemühungen zur Artenidentifizierung an diesem Ort sowie im Südosten Ecuadors und jenseits der Grenze im Nordosten Perus an.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="759080" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterfroscher-stellt-klar-das-war-nicht-das-letzte-mal-kommt-die-nachste-kalte-schon-am-wochenende.html" title="Wetterfroscher stellt klar: „Das war nicht das letzte Mal“: Kommt die nächste Kälte schon am Wochenende?">Wetterfroscher stellt klar: „Das war nicht das letzte Mal“: Kommt die nächste Kälte schon am Wochenende?</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterfroscher-stellt-klar-das-war-nicht-das-letzte-mal-kommt-die-nachste-kalte-schon-am-wochenende.html" title="Wetterfroscher stellt klar: „Das war nicht das letzte Mal“: Kommt die nächste Kälte schon am Wochenende?"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wetterfroscher-stellt-klar-das-war-nicht-das-letzte-mal-kommt-die-nachste-kalte-schon-am-wochenende-1773604851276_320.jpg" alt="Wetterfroscher stellt klar: „Das war nicht das letzte Mal“: Kommt die nächste Kälte schon am Wochenende?"></a></article></aside><p>Die Autoren fügen hinzu: „Wir waren erstaunt über die hohe Anzahl neuer Arten, die an diesem Standort gefunden wurden. <strong>Nur wenige Orte in den tropischen Anden beherbergen eine so einzigartige Amphibienfauna wie die, die in El Quimi gefunden wurde</strong>.“</p><p>Der Autor Dr. Diego Cisneros sagte: „Es ist <strong>besonders bedeutsam, dass diese Entdeckung von einer jungen Wissenschaftlerin geleitet wird und eine ecuadorianische Olympiasiegerin ehrt</strong> – diese Art wird zu einem Symbol dafür, wie Wissenschaft und Gesellschaft Frauen würdigen und feiern können, die die Zukunft gestalten.“</p><h3><em> Quellenhinweis: </em></h3><p><em><a href="https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0345097" target="_blank">A secret from a hidden world: A new glassfrog of the genus Nymphargus (Anura: Centrolenidae) from Cordillera del Cóndor, Ecuador | PLOS One</a>. Masache-Sarango, M.V., Cisneros-Heredia, D.F. and Ron, S.R. 8<sup>th</sup> April 2026. </em></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/dajomes-glasfrosch-ecuadors-neue-art-ist-eine-hommage-an-wissenschaft-und-sport.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Eine neue Hypothese besagt, dass Dunkle Materie aus verschiedenen Arten von Teilchen besteht]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/eine-neue-hypothese-besagt-dass-dunkle-materie-aus-verschiedenen-arten-von-teilchen-besteht.html</link><pubDate>Fri, 24 Apr 2026 09:51:00 +0000</pubDate><category>Astronomie</category><description><![CDATA[<p>Ein im <em>Journal of Cosmology and Astroparticle Physics</em> veröffentlichter Artikel legt nahe, dass Dunkle Materie vielfältiger sein könnte als bisher angenommen.</p><figure id="first-image"> <img src="https://services.meteored.com/img/article/nova-hipotese-sugere-que-a-materia-escura-e-composta-por-diferentes-tipos-de-particulas-1775938835230.png" data-image="43w6x6ramne0" alt="Eine neue Studie legt nahe, dass Dunkle Materie aus mehreren Komponenten bestehen könnte, die sich in Zwerggalaxien unterschiedlich verhalten. Bildquelle: ESA" title="Eine neue Studie legt nahe, dass Dunkle Materie aus mehreren Komponenten bestehen könnte, die sich in Zwerggalaxien unterschiedlich verhalten. Bildquelle: ESA"> <figcaption>Eine neue Studie legt nahe, dass Dunkle Materie aus mehreren Komponenten bestehen könnte, die sich in Zwerggalaxien unterschiedlich verhalten. Bildquelle: ESA</figcaption> </figure><p>Die Natur der Dunklen Materie ist eines der wichtigsten ungelösten Probleme der Kosmologie, da sie nicht direkt beobachtet werden kann, sondern nur durch ihre Gravitationswirkungen. <strong>Zu den Hinweisen zählen Rotationskurven von Galaxien, die Dynamik von Sternhaufen und Muster in der kosmischen Mikrowellenhintergrundstrahlung.</strong> Ihre mikroskopische Beschaffenheit bleibt jedoch unbekannt, da sie nicht mit elektromagnetischer Strahlung in Wechselwirkung tritt. Dies verhindert ihre direkte Erfassung mit herkömmlichen Instrumenten, sodass ihre Beobachtung von indirekten Methoden abhängt.</p><p>Eines der erfolgreichsten Modelle ist <em>kalte dunkle Materie</em> (CDM), das davon ausgeht, dass dunkle Materie aus massereichen, nicht-relativistischen Teilchen besteht. <strong>Das CDM-Modell stimmt mit großräumigen Beobachtungen überein, wie beispielsweise der Verteilung von Galaxien und den Daten zur kosmischen Mikrowellenhintergrundstrahlung, die von Missionen wie Planck gemessen wurden.</strong> Darüber hinaus geben numerische Simulationen auf der Grundlage dieses Modells die filamentäre Struktur des Universums erfolgreich wieder.</p><p>Trotz des Erfolgs des CDM-Modells <strong>gibt es auf kleineren Skalen einige Unstimmigkeiten, wie beispielsweise bei der Verteilung der Materie in Zwerggalaxien, was auf mögliche Einschränkungen hindeutet</strong>. Daher wird in einer neuen Studie, die im <em>Journal of Cosmology and Astroparticle Physics</em> veröffentlicht wurde, die These aufgestellt, dass Dunkle Materie nicht aus einem einzigen Teilchentyp besteht. Das Modell berücksichtigt mehrere Komponenten mit unterschiedlichen Eigenschaften, deren Verhalten je nach kosmologischer Umgebung variieren kann.</p><h2>Kalte Dunkle Materie</h2><p>Kaltes Dunkle Materie (CDM) ist ein Modell, nach dem Dunkle Materie aus massereichen Teilchen besteht, die sich mit nichtrelativistischen Geschwindigkeiten bewegen, also deutlich langsamer als die Lichtgeschwindigkeit. <strong>Diese Teilchen wirken hauptsächlich über die Gravitation auf einander ein, ohne elektromagnetische Strahlung auszusenden oder zu absorbieren.</strong> Diese Eigenschaft ermöglicht es, dass sich kleine Dichtefluktuationen im Laufe der Zeit ausbreiten. Die Dynamik begünstigt die Erhaltung von Strukturen über verschiedene Skalen hinweg und bildet so Muster nach, die in der Verteilung der Materie im Universum beobachtet werden.</p><div class="texto-destacado"> <strong>Die Vorstellung ist, dass Dichtefluktuationen im frühen Universum für die Entstehung von Halos aus dunkler Materie verantwortlich waren, die den Prozess der Galaxienentstehung in Gang setzten.</strong><br> </div><p></p><p><strong>Zu den wichtigsten Beobachtungsgrößen im Zusammenhang mit dem CDM-Modell zählen die Rotationskurven von Galaxien, die Gravitationslinsenwirkung und Anisotropien in der kosmischen Mikrowellenhintergrundstrahlung.</strong> Darüber hinaus geben kosmologische Simulationen auf der Grundlage dieses Modells die Entstehung des kosmischen Netzes aus Filamenten und Hohlräumen erfolgreich wieder. Trotz einiger Abweichungen auf kleineren Skalen bleibt das Modell aufgrund seiner Fähigkeit, die meisten Beobachtungsdaten zu erklären, das am weitesten akzeptierte.</p><h2>Teilchen der Dunklen Materie</h2><p>In verschiedenen Modellen zur Dunklen Materie wird angenommen, dass sie aus Teilchen besteht, die sich bei einer Kollision gegenseitig vernichten und dabei hochenergetische Strahlung wie Gammastrahlen freisetzen. <strong>Dieser Vernichtungsprozess ist eine der wichtigsten indirekten Methoden zu ihrer Erkennung, da Dunkle Materie kein Licht direkt aussendet.</strong> Observatorien wie Fermi haben einen Überschuss an Gammastrahlung aus dichten Regionen, wie beispielsweise dem Zentrum der Milchstraße, festgestellt.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="754883" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/das-weltraumteleskop-einstein-probe-hat-moglicherweise-ein-schwarzes-loch-entdeckt.html" title="Das Weltraumteleskop Einstein Probe hat möglicherweise ein Schwarzes Loch entdeckt">Das Weltraumteleskop Einstein Probe hat möglicherweise ein Schwarzes Loch entdeckt</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/das-weltraumteleskop-einstein-probe-hat-moglicherweise-ein-schwarzes-loch-entdeckt.html" title="Das Weltraumteleskop Einstein Probe hat möglicherweise ein Schwarzes Loch entdeckt"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/el-telescopio-espacial-einstein-probe-podria-haber-detectado-un-agujero-negro-desgarrando-a-una-enana-blanca-1770936630330_320.jpg" alt="Das Weltraumteleskop Einstein Probe hat möglicherweise ein Schwarzes Loch entdeckt"></a></article></aside><p>Modelle zur Annihilation von Dunkler Materie sagen je nach Wirkungsquerschnitt und Geschwindigkeit der Teilchen unterschiedliche Verhaltensweisen voraus. <strong>In einfacheren Szenarien ist die Vernichtungsrate konstant, was bedeutet, dass ähnliche Signale auch in anderen Systemen mit hohem Anteil an dunkler Materie, wie beispielsweise Zwerggalaxien, nachweisbar sein müssten.</strong> In Modellen hingegen, in denen die Vernichtung von der Geschwindigkeit abhängt, machen die geringen Teilchengeschwindigkeiten in galaktischen Halos den Prozess extrem selten, was das Fehlen von Signalen in Zwerggalaxien erklärt.</p><h2>Neue Hypothese</h2><p>Eine neue Hypothese besagt, dass Dunkle Materie nicht aus einer einzigen Komponente, sondern aus mehr als einer Art von Teilchen besteht. <strong>In diesem Szenario findet die Annihilation nicht zwischen identischen Teilchen statt, sondern zwischen zwei verschiedenen Komponenten, die miteinander interagieren müssen.</strong> Dies führt zu einer zusätzlichen Abhängigkeit, die mit der relativen Häufigkeit der einzelnen Teilchentypen in verschiedenen Umgebungen zusammenhängt. Selbst wenn die Annihilationswahrscheinlichkeit konstant ist, hängt die effektive Ereignisrate dann von der Wahrscheinlichkeit der Begegnungen zwischen diesen beiden Populationen ab.</p><figure class="video"><img src="https://img.youtube.com/vi/GTSy0gYi4v8/maxresdefault.jpg" alt="youtube video id=GTSy0gYi4v8" id="GTSy0gYi4v8"><span class="boton-video-lista-youtube"><svg width="48" height="48" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M24.194 7.985h.093l.368.002c2.89.014 14.174.124 17.294.967a5.785 5.785 0 0 1 4.067 4.1c.888 3.345.955 10.049.96 11.041v.249c-.005.992-.072 7.696-.96 11.04a5.786 5.786 0 0 1-4.067 4.101c-3.328.9-15.944.964-17.755.97h-.434c-.962-.003-4.974-.023-9.022-.175l-.715-.029c-3.329-.139-6.562-.372-8.018-.766a5.786 5.786 0 0 1-4.067-4.1c-.363-1.366-.589-3.29-.73-5.158l-.039-.558a93.08 93.08 0 0 1-.19-5.081l-.002-.244V24.095l.002-.244c.015-1.557.125-7.657.96-10.796a5.785 5.785 0 0 1 4.066-4.101c1.456-.393 4.69-.627 8.018-.766l.715-.028c3.572-.135 7.115-.166 8.56-.173l.37-.002h.092Zm-4.922 9.382v13.705l12.023-6.852-12.023-6.853Z" fill="#FFF" fill-rule="evenodd"/></svg></span></figure><p>Infolgedessen würden Regionen mit ähnlichen Anteilen der einzelnen Komponenten tendenziell stärkere Signale aufweisen. <strong>Diese Struktur hilft, Beobachtungsunterschiede zwischen Systemen wie der Milchstraße und Zwerggalaxien zu erklären.</strong> In größeren Galaxien, in denen beide Partikeltypen möglicherweise in gleichen Anteilen vorkommen, wäre die Vernichtungsrate höher, was zu Signalen wie einem Überschuss an Gammastrahlen führen würde. Im Gegensatz dazu würde in Zwerggalaxien ein möglicher Unterschied in der Häufigkeit die Wahrscheinlichkeit verringern und zu einer schwächeren Emission führen, was mit den aktuellen Beobachtungen übereinstimmt.</p><h2>Warum ist dunkle Materie so schwer zu verstehen?</h2><p><strong>Die Natur der Dunklen Materie lässt sich nach wie vor nicht durch bestehende physikalische Modelle erklären und bleibt eines der größten Rätsel.</strong> Modelle wie CDM können einige Beobachtungen erfolgreich nachbilden. Einige Versuche der indirekten Detektion, wie beispielsweise die Suche nach Annihilationssignalen in Gammastrahlen, stoßen jedoch auf Schwierigkeiten bei der Übereinstimmung mit der Theorie. Daher ist es aufgrund fehlender direkter Beobachtungen schwierig, ein bestimmtes Modell zu validieren.</p><p>Darüber hinaus erhöhen neue theoretische Ansätze, wie beispielsweise die Möglichkeit mehrerer Komponenten, die Komplexität des Problems noch weiter. <strong>Diese Modelle führen Umgebungsabhängigkeiten und zusätzliche Parameter ein, wodurch Vorhersagen flexibler werden.</strong> Beobachtungsunterschiede zwischen Systemen wie der Milchstraße und Zwerggalaxien lassen sich auf vielfältige Weise interpretieren, ohne dass es eine einzige eindeutige Lösung gibt. Auch instrumentelle Einschränkungen und astrophysikalische Unsicherheiten tragen zu diesem Rätsel bei.</p><h3><em>Quellenhinweis: </em></h3><p><em>Berlin et al. 2026 <a href="https://arxiv.org/abs/2504.12372" target="_blank">dSph-obic dark matter</a> Journal of Cosmology and Astroparticle Physics</em></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/eine-neue-hypothese-besagt-dass-dunkle-materie-aus-verschiedenen-arten-von-teilchen-besteht.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Wetter-Hammer zum 1. Mai! Hoch Uli zaubert uns Sonne satt – doch ein Modell funkt dazwischen und droht mit Regen]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetter-hammer-zum-1-mai-hoch-uli-zaubert-uns-sonne-satt-doch-ein-modell-funkt-dazwischen-und-droht-mit-regen.html</link><pubDate>Fri, 24 Apr 2026 09:42:47 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Kaum zu glauben, aber wahr: Hoch Uli hält tapfer durch und beschert uns ein sonniges Mai-Wochenende zum Reinbeißen. Doch ein einziges Wettermodell tanzt aus der Reihe und sorgt für Spannung.</p><figure id="first-video" class="video-dailymotion"><div id="player-xa6vcag"><img src="https://services.meteored.com/img/video/preview/dailymotion-xa6vcag.jpg" id="xa6vcag"><span class="boton-video"><svg width="48" height="48" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 48 48"><circle cx="24" cy="24" r="24" style="fill:#fff"/><path d="m20.5 15.2 10.8 7.2c1.1.7 1.2 2.2.2 3l-11 7.3c-1.2.7-2.7-.2-2.7-1.6V16.8c0-1.4 1.5-2.3 2.7-1.6z" style="fill-rule:evenodd;clip-rule:evenodd;fill:#0074ad"/></svg></span></div></figure><p>Wer täglich die großen Wetterkarten studiert, weiß: Einigkeit zwischen dem europäischen <strong>ECMWF-Modell</strong> und dem amerikanischen <strong>GFS</strong> ist eher die Ausnahme als die Regel. Diesmal aber ziehen beide an einem Strang. Beide Rechenzentren sehen <strong>bis einschließlich Sonntag, 3. Mai, durchgehend Trockenheit</strong> über Deutschland.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Erst danach – also ab dem 4. Mai – deuten sich erste zaghafte Anzeichen einer Umstellung an. Ob die Großwetterlage dann tatsächlich kippt oder das Hoch uns doch noch länger treu bleibt, steht in den Sternen. <strong>So weit voraus ist jede Prognose mit Vorsicht zu genießen.</strong></p><h2><strong>Das ICON-Modell tanzt aus der Reihe</strong></h2><p>Einen Spielverderber gibt es trotzdem – und der kommt ausgerechnet aus Deutschland. Das <strong>ICON-Modell des Deutschen Wetterdienstes</strong> sieht die Sache etwas anders und rechnet für <strong>Montag auf Dienstag kommender Woche</strong> mit einer kleinen Störung: Ein <strong>Höhentief</strong> könnte über Deutschland hinwegziehen und hier und da ein paar Regentropfen abwerfen.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/wetter-hammer-zum-1-mai-hoch-uli-zaubert-uns-sonne-satt-doch-ein-modell-funkt-dazwischen-und-droht-mit-regen-1777023575836.jpg" data-image="y0xsxaz863kw" alt="regen, ecmwf, wetter" title="regen, ecmwf, wetter"><figcaption>Das ist recht eindeutig: Das ECMWF sieht bis zum 3. Mai in den meisten Regionen Deutschlands so gut wie keinen Regen. </figcaption></figure><p>Wir reden hier allerdings nicht von Land unter, sondern von <strong>homöopathischen 1 bis 3 Litern pro Quadratmeter</strong> – mehr nicht. Für die staubtrockenen Böden wäre das kaum der Rede wert. Aber: <strong>Höhentiefs sind berüchtigt dafür, die Modelle ordentlich ins Schwitzen zu bringen</strong>, weil sie sich oft quer zur großen Strömung bewegen und schwer zu fassen sind.</p><h3><strong>Frostige Nächte trüben die Frühlingsfreude</strong></h3><p>Trotz aller Sonnenschein-Euphorie: Die Nächte haben es nach wie vor in sich. Bei oft klarem Himmel und wenig Wind kühlt die Luft ordentlich aus. In ungünstigen Lagen muss verbreitet mit <strong>Bodenfrost, örtlich sogar mit leichtem Luftfrost</strong> gerechnet werden.<br></p><div class="texto-destacado"><strong>Warum sind Spätfröste so gefährlich?</strong><br><br>Spätfröste im April und Mai sind besonders tückisch, weil Obstbäume bereits blühen und Jungpflanzen frisch gesetzt sind – fallen die Temperaturen nachts unter null, <strong>platzen die Pflanzenzellen auf</strong> und das Gewebe wird irreparabel geschädigt. Die Folge: <strong>Totalausfälle bei Kirschen, Äpfeln und Wein</strong>, wie zuletzt 2024 dramatisch erlebt. Nach einem milden Vorfrühling sind die Pflanzen ihrer Entwicklung oft zwei Wochen voraus – und damit umso verwundbarer.</div><p><strong>Hobbygärtner aufgepasst:</strong> Die empfindlichen Tomaten, Basilikum-Töpfe und frisch gesetzten Balkonpflanzen sollten nachts besser noch in Sicherheit gebracht oder abgedeckt werden. Die legendären <strong>Eisheiligen Mitte Mai</strong> lassen ohnehin schon grüßen.</p><figure> <img src="https://services.meteored.com/img/article/wetter-hammer-zum-1-mai-hoch-uli-zaubert-uns-sonne-satt-doch-ein-modell-funkt-dazwischen-und-droht-mit-regen-1777023696951.jpg" data-image="nk8q4cmp6ml2" alt="sonne, wetter, warm" title="sonne, wetter, warm"><figcaption>Die letzten Apriltage und die ersten Maitage versprechen in vielen Regionen Deutschlands trocken und auch teilweise sonnig auszufallen. </figcaption></figure><h2><strong>Das Fazit: Es steht 2:1 für Traumwetter</strong></h2><p>Unterm Strich steht es also <strong>2:1 für das goldene Sonnen-Szenario</strong>. Zwei von drei Top-Modellen zeigen Uli fest im Sattel, nur ICON will nicht so recht mitspielen. Die Chancen auf ein <strong>Bilderbuch-Maiwochenende</strong> stehen damit ausgezeichnet. Tagsüber mal kühler, mal angenehm mild – aber eben meist sonnig und trocken. Also: <strong>Sonnencreme raus, Terrasse wischen, Liegestuhl aufbauen!</strong> Danke, Uli – du bist ein wahrer Frühlings-Held!</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetter-hammer-zum-1-mai-hoch-uli-zaubert-uns-sonne-satt-doch-ein-modell-funkt-dazwischen-und-droht-mit-regen.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Am 2. Mai ist Welt-Frischbrötchen-Tag - und der wird an der Ostsee gefeiert]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/am-2-mai-ist-welt-frischbrotchen-tag-und-der-wird-an-der-ostsee-gefeiert.html</link><pubDate>Fri, 24 Apr 2026 09:30:16 +0000</pubDate><category>Aktuell</category><description><![CDATA[<p>Mit Fisch-Hundeeis, Bilderbuchkino und Fischbrötchen-Paddeltour:<br> Die Ostsee Schleswig-Holstein und die Holsteinische Schweiz verlängern <br>den Kulttag mit den "Fisch-Erlebnis-Wochen" erneut auf den ganzen Mai. </p><figure id="first-image"><a href="Ein leckeres Fischbrötchen ist nicht nur am 2. Mai ein Muss (Foto: http://www.ostsee-schleswig-holstein.de/Oliver Franke)"><img src="https://services.meteored.com/img/article/am-2-mai-ist-welt-frischbrotchen-tag-und-der-wird-an-der-ostsee-gefeiert-1776934655973.jpg" alt="Ein leckeres Fischbrötchen ist nicht nur am 2. Mai ein Muss (Foto: http://www.ostsee-schleswig-holstein.de/Oliver Franke)" title="Ein leckeres Fischbrötchen ist nicht nur am 2. Mai ein Muss (Foto: http://www.ostsee-schleswig-holstein.de/Oliver Franke)"></a><figcaption>Ein leckeres Fischbrötchen ist nicht nur am 2. Mai ein Muss (Foto: http://www.ostsee-schleswig-holstein.de/Oliver Franke)</figcaption></figure><p> Der Welt-Fischbrötchen-Tag kehrt auch 2026 zurück: <strong>Am Samstag, 2. Mai 2026, feiert die Ostsee Schleswig-Holstein und die Holsteinische Schweiz erneut ihren wohl kultigsten Küstensnack</strong>. Begleitet wird der Aktionstag wieder von den Fisch-Erlebnis-Wochen, die den gesamten Mai über Veranstaltungen, Führungen und Mitmachangebote rund um das Thema Fisch in der Region bündeln. <strong>Die Angebote reichen von Fischwanderung und Räucherseminar über Bilderbuchkino sowie Fischbrötchen-Paddel- oder Radtour bis zu den Sprottentagen und dem Plattfischtag rund um Pfingsten</strong>. Außerdem gratuliert das "Fischbrötchen" an diesem Tag auch dem Land Schleswig-Holstein zum 80. Geburtstag. </p><h2>Fischbrötchen sind der maritime Klassiker</h2><p>Es gibt nur wenige kulinarische Klassiker, die es vom Imbiss direkt in den Feiertagskalender geschafft haben. Das Fischbrötchen gehört dazu. <strong>Zwischen Glücksburg und Travemünde sowie in der Holsteinischen Schweiz ist es längst mehr als ein Snack</strong>. Mit eigenem Gedicht, Krimi-Schnitzeljagd und seit vergangenem Jahr sogar eigenem Song – dem <strong>Fischbrötchensong "Star der Waterkant" </strong>– wird der maritime Klassiker auch 2026 wieder gefeiert.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="755705" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/meer-in-der-nahrstofffalle-warum-sich-die-uberdungte-ostsee-nur-schleppend-erholt.html" title="Meer in der Nährstofffalle: Warum sich die überdüngte Ostsee nur schleppend erholt">Meer in der Nährstofffalle: Warum sich die überdüngte Ostsee nur schleppend erholt</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/meer-in-der-nahrstofffalle-warum-sich-die-uberdungte-ostsee-nur-schleppend-erholt.html" title="Meer in der Nährstofffalle: Warum sich die überdüngte Ostsee nur schleppend erholt"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/meer-in-der-nahrstofffalle-warum-sich-die-uberdungte-ostsee-nur-schleppend-erholt-1771885263850_320.jpg" alt="Meer in der Nährstofffalle: Warum sich die überdüngte Ostsee nur schleppend erholt"></a></article></aside><p>Im Mittelpunkt steht der Weltfischbrötchentag am 2. Mai 2026, an dem zahlreiche Orte mit Aktionen, neuen Kreationen und Bühnenprogrammen dabei sind. <strong>Zugleich bildet der Aktionstag erneut den Auftakt für die Fisch-Erlebnis-Wochen, die sich über den gesamten Mai erstrecken.</strong></p><h3><strong><strong>Fisch-Erlebnis-Wochen 2026: Aus einem Kulttag wird ein ganzer Aktionsmonat</strong></strong></h3><p>Bereits zum zweiten Mal wird der Weltfischbrötchentag 2026 durch die Fisch-Erlebnis-Wochen erweitert. <strong>Damit wächst das bekannte Veranstaltungsformat über den kuriosen Feiertag hinaus zu einem Themenmonat rund um Fisch, Küste und maritime Traditionen.</strong></p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="732166" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/wissenschaftler-entwickeln-neues-instrument-um-fischgesprache-zu-belauschen.html" title="Wissenschaftler entwickeln neues Instrument, um Fischgespräche zu belauschen">Wissenschaftler entwickeln neues Instrument, um Fischgespräche zu belauschen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/wissenschaftler-entwickeln-neues-instrument-um-fischgesprache-zu-belauschen.html" title="Wissenschaftler entwickeln neues Instrument, um Fischgespräche zu belauschen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/scientists-develop-new-tool-to-listen-in-on-fishy-conversations-1759009091605_320.jpg" alt="Wissenschaftler entwickeln neues Instrument, um Fischgespräche zu belauschen"></a></article></aside><p>Geplant sind im Mai unter anderem <strong>Kutterfahrten, Fischwanderungen, Radtouren, Paddel-Safaris mit Fischbrötchen, Räucherseminare sowie Familien- und Kinderprogramme</strong>, etwa mit Bilderbuchkino. Dazu kommen <strong>regionale Formate wie die Sprottentage in Eckernförde oder der Plattfischtag in Neustadt i. H..</strong> Die Erweiterung soll in Zukunft weiter ausgebaut werden. Die meisten Aktionen finden zwar weiterhin am Weltfischbrötchentag selbst statt. Die Fisch-Erlebnis-Wochen geben dem Thema 2026 jedoch deutlich mehr Raum. </p><h2><strong>Von klassisch bis kreativ: Fischbrötchen zeigen 2026 viele Gesichter</strong></h2><p><strong>Matjes, Bismarck, Backfisch, Lachs oder Fischfrikadelle bleiben feste Größen.</strong> Gleichzeitig zeigt die Region zwischen Glücksburg und Travemünde sowie die Holsteinische Schweiz, wie wandelbar das Fischbrötchen inzwischen geworden ist. <strong>Neben klassischen Varianten rücken auch neue, kreative sowie vegetarische und vegane Interpretationen stärker in den Fokus.</strong></p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="704527" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/mehr-geschmack-als-schlussel-zu-mehr-akzeptanz-bei-vegetarischer-ernahrung.html" title="Mehr Geschmack als Schlüssel zu mehr Akzeptanz bei vegetarischer Ernährung">Mehr Geschmack als Schlüssel zu mehr Akzeptanz bei vegetarischer Ernährung</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/mehr-geschmack-als-schlussel-zu-mehr-akzeptanz-bei-vegetarischer-ernahrung.html" title="Mehr Geschmack als Schlüssel zu mehr Akzeptanz bei vegetarischer Ernährung"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/mehr-geschmack-als-schlussel-zu-mehr-akzeptanz-bei-vegetarischer-ernahrung-1743841451991_320.png" alt="Mehr Geschmack als Schlüssel zu mehr Akzeptanz bei vegetarischer Ernährung"></a></article></aside><p>So gibt es unter anderem pflanzliche Fischbrötchen mit Karotten-Lax, Varianten mit Avocado, veganer Mayonnaise und Apfelchutney, Alternativen auf Basis von Blumenkohl oder Erbsenmus sowie sogar fischfreie Fish and Chips. Was zunächst ungewöhnlich klingt, ist längst <strong>Teil einer neuen kulinarischen Vielfalt an der Küste.</strong> Auch mit Fisch finden sich moderne Interpretationen zum Aktionstag: zum Beispiel<strong> Fisch-Canapés, Thunfisch- oder Sardellen-Crêpe, Minifischbrötchen oder die „Sinfonie einer Fischfrikadelle“</strong> (Hohwacht). Ebenso kommen Hunde auf ihre Kosten, z.B. mit dem Fisch-Hunde-Eis (Marina Wendtorf).</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/am-2-mai-ist-welt-frischbrotchen-tag-und-der-wird-an-der-ostsee-gefeiert.html</guid><dc:creator><![CDATA[Elke Habekost]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Ganz Deutschland weiter unter antizyklonalem Einfluss – aber mächtige Hochdruckblockade zerreißt das Frühlingswetter ]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/ganz-deutschland-weiter-unter-antizyklonalem-einfluss-aber-maechtige-hochdruckblockade-zerreisst-das-fruehlingswetter.html</link><pubDate>Fri, 24 Apr 2026 09:29:38 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Deutschland bleibt im Hochdruckgriff gefangen: Während im Süden die Sonne ungestört knallt und frühlingshafte Wärme bringt, kämpft der Norden unter einer zähen Wolkendecke, starkem Wind und randdynamischen Störungen eines nahenden Tiefs. Ein Wochenende voller extremer Gegensätze. Doch eins bleibt für ganz gleich: Der Regen bleibt überregional aus:</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/ganz-deutschland-weiter-unter-antizyklonalem-einfluss-aber-maechtige-hochdruckblockade-zerreisst-das-fruehlingswetter-1777008740870.png" data-image="4uceovmhup2g" alt="Berlin, Sonnenschein, Wetter" title="Berlin, Sonnenschein, Wetter"><figcaption>Am Sonntag kann auch Berlin mit ausgiebigen Sonnenschein rechnen.</figcaption></figure><p>Deutschland verbleibt am Wochenende unter ausgeprägtem antizyklonalem Einfluss, gesteuert durch die seit Tagen blockierende Hochdruckzone über dem Nordostatlantik und Westeuropa. Hoch Ulli hat die zonale Westströmung gekappt und lenkt Tiefdruckgebiete nach Skandinavien und Osteuropa- quasi um un s herum. </p><p><strong>In der Höhe zeigt sich ein stabiler Rücken, während bodennah ein Hochkeil bis nach Mitteleuropa reicht. Die Folge ist großräumiges Absinken, das die Luft trocknet und stabilisiert.</strong></p><h2>Was passiert in der Troposphäre über den Köpfen der Deutschen </h2><p>Dennoch ist die Luftmasse nicht homogen. Es handelt sich um modifizierte Polarluft, die sich über dem Kontinent erwärmt hat. Unter Hochdruckbedingungen kann sich diese Luft tagsüber effizient wegen der Kraft der Sonne aufheizen, was insbesondere im Süden und Südwesten zu frühsommerlich anmutenden Temperaturen führt. Dort sind heute Höchstwerte von 18 bis 24 Grad möglich.</p><h3>Stratus- und Stratocumulusfelder verdecken die Sonne </h3><p>Im Gegensatz dazu bleibt der Norden stärker von feuchter Meeresluft geprägt. Diese führt zur Ausbildung ausgedehnter Stratus- und Stratocumulusfelder, die sich nur zögerlich auflösen. </p><p><strong>Entsprechend groß sind die Unterschiede bei den Sonnenstunden: Während im Südwesten bis zu 14 Sonnenstunden registriert werden, kommen Berlin und Brandenburg teils nur auf etwa drei Stunden. </strong></p><p>Die Temperaturen bleiben unter der dichten Bewölkung stark gedämpft und erreichen im Norden und Osten meist nur 13 bis 17 Grad, an den Küsten bei auflandigem Wind bleibt es bei sehr frischen 10 Grad.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="765266" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/diesmal-glaube-ich-es-selbst-wetterexperte-uber-mega-el-nino-starkster-seit-100-jahren-erwartet.html" title="„Diesmal glaube ich es selbst!' Wetterexperte über Mega-El-Niño – stärkster seit 100 Jahren erwartet">„Diesmal glaube ich es selbst!" Wetterexperte über Mega-El-Niño – stärkster seit 100 Jahren erwartet</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/diesmal-glaube-ich-es-selbst-wetterexperte-uber-mega-el-nino-starkster-seit-100-jahren-erwartet.html" title="„Diesmal glaube ich es selbst!' Wetterexperte über Mega-El-Niño – stärkster seit 100 Jahren erwartet"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/diesmal-glaube-ich-es-selbst-wetterexperte-uber-mega-el-nino-starkster-seit-100-jahren-erwartet-1776929068429_320.jpg" alt="„Diesmal glaube ich es selbst!' Wetterexperte über Mega-El-Niño – stärkster seit 100 Jahren erwartet"></a></article></aside><h2>Stürmische Böen fegen heute </h2><p>Dynamisch interessanter wird es im Norden durch die Annäherung eines Tiefdrucksystems über der Ostsee. Der Druckgradient verschärft sich zunehmend, was bereits heute an der nordfriesischen Küste zu Böen um 55 km/h (7 Bft) aus Nordwest führt. </p><p>Tagsüber sind dort erneut steife Böen bis etwa 60 km/h möglich. In der Nacht zum Samstag verstärkt sich der Gradient weiter, sodass an Nord- und Ostsee verbreitet Böen der Stärke 7, exponiert auch stürmische Böen (Bft 8) auftreten.</p><h2>Schlappe Kaltfront, Kaltluftadvektion und Hebungsprozesse oder auch nicht...</h2><p>Am Samstag erreicht eine schwach ausgeprägte Kaltfront Norddeutschland, verliert dabei jedoch rasch an Wirkung, weil die entscheidenden Aufwärtsbewegungen in der Atmosphäre bereits weit östlich über dem Baltikum stattfinden und Deutschland kaum noch erfassen. </p><div class="texto-destacado">Der Front fehlt dadurch die vertikale Dynamik, die normalerweise für kräftige Wolkenbildung und Regen sorgt. </div><p>Stattdessen strömt hinter ihr kühlere Luft nach, die die Atmosphäre stabilisiert und Aufwinde zusätzlich unterdrückt. Die Folge: Die Front bleibt wettertechnisch weitgehend wirkungslos – sie bringt kaum Niederschlag, sondern lediglich einen spürbaren Temperaturrückgang in der Nordhälfte auf 11 bis 16 Grad, während der Süden weiter unter Hochdruckeinfluss bleibt.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="765076" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wer-jetzt-aufatmet-macht-einen-fehler-wetterforscher-habermehl-warnt-vor-dem-was-im-mai-noch-kommt.html" title="Wer jetzt aufatmet, macht einen Fehler – Wetterforscher Habermehl warnt vor dem, was im Mai noch kommt">Wer jetzt aufatmet, macht einen Fehler – Wetterforscher Habermehl warnt vor dem, was im Mai noch kommt</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wer-jetzt-aufatmet-macht-einen-fehler-wetterforscher-habermehl-warnt-vor-dem-was-im-mai-noch-kommt.html" title="Wer jetzt aufatmet, macht einen Fehler – Wetterforscher Habermehl warnt vor dem, was im Mai noch kommt"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wer-jetzt-aufatmet-macht-einen-fehler-wetterforscher-habermehl-warnt-vor-dem-was-im-mai-noch-kommt-1776802929901_320.png" alt="Wer jetzt aufatmet, macht einen Fehler – Wetterforscher Habermehl warnt vor dem, was im Mai noch kommt"></a></article></aside><h2><strong>Ulli setzt das deutsche Wetter weiterhin 'Schachmatt'</strong></h2><p>Im Süden bleibt der Hochdruckeinfluss von Hoch Ulli weitgehend ungestört. Die trockene Luft und das Absinken sorgen für viel Sonnenschein und eine anhaltende Erwärmung auf bis zu 23 Grad. am Sonntag.</p><p>In den Nächten zeigt sich jedoch die Kehrseite der klaren Verhältnisse: Durch starke Ausstrahlung kommt es vor allem in der Mitte und im Süden zu Frost und am Boden gibt es gemeinen Blümchen-Alarm mit mäßigen frostigen Werten.</p><figure><blockquote class="twitter-tweet" data-dnt="true" align="center"><p lang="de" dir="ltr"><a href="https://twitter.com/hashtag/WetterHeute?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#WetterHeute</a><br><br>️ Norden/Osten wolkig, aber trocken Süden & Westen sonnig ️<br><br>️ 1317 °C im Norden, sonst 1824 °C, am Rhein am wärmsten<br><br> Mäßiger Wind, an der Nordsee kräftige Böen<br><br>️ <a href="https://t.co/dxKrUw1khu">https://t.co/dxKrUw1khu</a> <a href="https://t.co/dW9jbNYmTA">pic.twitter.com/dW9jbNYmTA</a></p>— Meteored Deutschland (@MeteoredDE) <a href="https://twitter.com/MeteoredDE/status/2047527693659320732?ref_src=twsrc%5Etfw">April 24, 2026</a></blockquote></figure><h2>Trotz gleicher Großwetterlage regional sehr unterschiedlich </h2><p><strong>Paradoxerweise zeichnet sich ein typisches Hochdruck-Wochenende für ganz Deutschland ab: </strong></p><p>Es bleibt ruhig, trocken und meist freundlich. <strong>Dennoch kristallisieren sich beim Wetter-Charakter große Unterschiede heraus.</strong> </p><p>Im Süden scheint oft die Sonne und es wird angenehm warm. Im Norden dagegen hängen häufiger Wolken und es weht zeitweise frischer Wind, besonders an der Küste. </p><p>Dazu kommen kleine Wetterunterschiede je nach Region – mal etwas mehr Sonne, mal zähe Wolken oder Nebel. </p><p>Auch Randstörungen von Tiefs streifen den Norden gelegentlich und bringen dort mehr Wind und dichtere Bewölkung. Unterm Strich heißt das: Während der Süden das Frühlingswetter leichter Kleidung genießt, muss der Norden öfter mit grauem Himmel und frischem Wind leben, wobei die 'Windjacke' - der nordische Klassiker- empfohlen sei.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/ganz-deutschland-weiter-unter-antizyklonalem-einfluss-aber-maechtige-hochdruckblockade-zerreisst-das-fruehlingswetter.html</guid><dc:creator><![CDATA[Kathy Schrey]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[El Niño und seine Auswirkungen auf die weltweite Landwirtschaft]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/el-nino-und-seine-auswirkungen-auf-die-weltweite-landwirtschaft.html</link><pubDate>Fri, 24 Apr 2026 08:11:00 +0000</pubDate><category>Aktuell</category><description><![CDATA[<p>Die mögliche Entstehung eines mäßigen bis sehr starken El-Niño-Ereignisses Ende 2026 und Anfang 2027 hat in den direkt von diesem Phänomen betroffenen Regionen Alarm ausgelöst, da starke Regenfälle und schwere Dürren die Landwirtschaft und die Viehzucht in vielen Teilen der Welt erheblich beeinträchtigen dürften.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/el-nino-impactos-agricultura-global-1776491282085.png" data-image="32ni1od26wsi"><figcaption>Historische El-Niño-Trends: trockene und feuchte Bedingungen nach Monaten und betroffenen Regionen. Quelle: Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation</figcaption></figure><p><strong>El Niño ist ein natürliches Klimaphänomen, bei dem es zu einer ungewöhnlichen Erwärmung der Oberflächengewässer im zentralen</strong> und östlichen Pazifik kommt, was weltweit zu Veränderungen der Wetterverhältnisse führt.</p><p>Im Durchschnitt tritt es alle zwei bis sieben Jahre auf und dauert in der Regel zwischen 9 und 12 Monaten. Da sich El Niño oft schon mehrere Monate im Voraus vorhersagen lässt und sich langsam nach einem relativ regelmäßigen Muster entwickelt, ist es möglich, <strong>vorbeugende Maßnahmen und Notfallmaßnahmen rechtzeitig im Voraus zu planen.</strong></p><h3>El Niño und die Landwirtschaft</h3><p><strong>Die durch El Niño verursachten klimatischen Gefahren stellen eine ernsthafte Bedrohung für die Ernährungssicherheit dar.</strong> Durch die Störung der Niederschlags- und Temperaturmuster kann dies erhebliche Auswirkungen auf die Landwirtschaft und die Lebensgrundlagen der ländlichen Bevölkerung haben.</p><p>Landwirte, Viehzüchter, Fischer und andere Kleinproduzenten sind am unmittelbarsten und direktesten von den Folgen wie Dürren und Überschwemmungen betroffen. Wirksame Präventionsmaßnahmen müssen sich daher darauf konzentrieren, Schäden und Verluste an Ernten, Viehbeständen, landwirtschaftlichen Flächen, Wasserressourcen und Infrastruktur zu vermeiden, um die Nahrungsmittelversorgung an der Quelle zu sichern. Dies gewährleistet nicht nur die lokale Nahrungsmittelversorgung, sondern trägt auch dazu bei, weitreichendere Auswirkungen auf Gemeinden, die lokale Wirtschaft und den humanitären Bedarf abzumildern.</p><p>Hier sind einige allgemeine Beispiele für die Auswirkungen in den verschiedenen Regionen.</p><h3>Asien und der Pazifikraum</h3><p>In Teilen Südostasiens führt El Niño in der Regel zu unterdurchschnittlichen Niederschlagsmengen, insbesondere während der Hauptmonsunzeit von Juni bis September in weiten Teilen Südasiens. Das Phänomen kann zudem auf einigen Pazifikinseln zu trockeneren Bedingungen führen, was die Versorgung mit Nahrungsmitteln und Wasser gefährdet. In Zentralasien hingegen geht El Niño oft mit überdurchschnittlichen Niederschlagsmengen einher, <strong>die Überschwemmungen und Erdrutsche auslösen können, wodurch Saatgut weggespült und Ernten sowie Viehbestände zerstört werden.</strong></p><h3>Afrika</h3><p>El Niño führt am Horn von Afrika zwischen Oktober und Dezember in der Regel zu überdurchschnittlichen Niederschlagsmengen, was zu Überschwemmungen und Erdrutschen führen kann, die sich negativ auf die Landwirtschaft auswirken und das Krankheitsrisiko erhöhen. Zwischen Juli und September werden in den westlichen unimodalen Gebieten Ostafrikas, darunter Westäthiopien,<strong> Westkenia, der Sudan und der Südsudan, unterdurchschnittliche Niederschlagsmengen verzeichnet. </strong></p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="765139" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/meteorologe-zeigt-prognose-fur-sommer-2026-eine-deutsche-region-trifft-die-hitze-mit-80-prozent-wahrscheinlichkeit.html" title="Meteorologe zeigt Prognose für Sommer 2026: Eine deutsche Region trifft die Hitze mit 80 Prozent Wahrscheinlichkeit">Meteorologe zeigt Prognose für Sommer 2026: Eine deutsche Region trifft die Hitze mit 80 Prozent Wahrscheinlichkeit</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/meteorologe-zeigt-prognose-fur-sommer-2026-eine-deutsche-region-trifft-die-hitze-mit-80-prozent-wahrscheinlichkeit.html" title="Meteorologe zeigt Prognose für Sommer 2026: Eine deutsche Region trifft die Hitze mit 80 Prozent Wahrscheinlichkeit"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/meteorologe-zeigt-prognose-fur-sommer-2026-eine-deutsche-region-trifft-die-hitze-mit-80-prozent-wahrscheinlichkeit-1776845930355_320.jpg" alt="Meteorologe zeigt Prognose für Sommer 2026: Eine deutsche Region trifft die Hitze mit 80 Prozent Wahrscheinlichkeit"></a></article></aside><p>In weiten Teilen des südlichen Afrikas geht El Niño mit geringeren Niederschlägen zwischen November und März einher, was mit der Hauptanbausaison zusammenfällt. Dies könnte sich auf die Ernteaussichten und die Produktivität der Viehhaltung auswirken und die Ernährungsunsicherheit in ohnehin schon gefährdeten Ländern verschärfen.</p><p>In Westafrika und der Sahelzone hat El Niño in der Vergangenheit zwischen Juli und September zu unterdurchschnittlichen Niederschlägen geführt – ebenfalls während der Hauptwachstumsperiode –, was angesichts der <strong>weltweit hohen Preise die Abhängigkeit von Nahrungsmittelimporten potenziell verstärken könnte. </strong></p><h3>Lateinamerika und die Karibik</h3><p><strong>In northern South America, El Niño leads to below-average rainfall between June and May.</strong> In Central America, particularly in the Dry Corridor, it is associated with dry conditions between June and December, affecting the end of the first planting season and the performance of the second season between September and December. The first season represents the main maize harvest and overall agricultural cycle in most countries in the region.</p><p><em>Quelle:</em><a href="https://www.fao.org/" target="_blank"><em> <strong>FAO</strong></em> </a></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/el-nino-und-seine-auswirkungen-auf-die-weltweite-landwirtschaft.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Die fünf größten Irrtümer im Frühling]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/die-funf-gro-ten-irrtumer-im-fruhling.html</link><pubDate>Fri, 24 Apr 2026 04:14:59 +0000</pubDate><category>Aktuell</category><description><![CDATA[<p>Der Frühling ist da - und mit ihm einige einige hartnäckige Mythen. Höchste Zeit, mit ihnen aufzuräumen und Klarheit in die schöne Jahreszeit zu bringen.</p><figure id="first-image"> <a href="Über den Frühling gibt es einige Irrglauben (Foto: Adobe Stock)"><img src="https://services.meteored.com/img/article/die-funf-gro-ten-irrtumer-im-fruhling-1776928445768.jpeg" alt="Über den Frühling gibt es einige Irrglauben (Foto: Adobe Stock)" title="Über den Frühling gibt es einige Irrglauben (Foto: Adobe Stock)"></a><figcaption>Über den Frühling gibt es einige Irrglauben (Foto: Adobe Stock)</figcaption></figure><p>Endlich werden die Tage länger, die Sonnenstrahlen intensiver und der Alltag wieder etwas leichter. <strong>Der Frühling weckt neue Kräfte in uns und sorgt dafür, dass die Lust aufs Leben wieder gesteigert wird. </strong>Doch gerade um die wohl schönste Jahreszeit ranken sich so einige Irrtümer, mit denen wir aufzuräumen wollen. Denn <strong>so aufregend der Frühling auch sein mag - er hat auch seine Tücken</strong>, die es zu durchschauen gilt. </p><h2>Irrtum 1: Im Frühling wird es konstant wärmer </h2><p>Ja, gerade nach einem langen, harten Winter saugen wir die Wärme und die Sonnenstrahlen regelrecht auf. Doch <strong>der Mythos, dass es im Frühling konstant wärmer wird, klingt zwar logisch, stimmt aber nur bedingt.</strong> Der Frühling ist eine Übergangszeit zwischen Winter und Sommer. Und genau deshalb sind <strong>starke Schwankungen völlig normal.</strong> Warme Tage können jederzeit von Kälteeinbrüchen abgelöst werden. Da ist es keine Überraschung, wenn man an einem Tag bei 18 Grad den Grill rausholt und am nächsten wieder die dickere Winterjacke überziehen muss.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="763688" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wie-entsteht-eigentlich-fruhlingsregen.html" title="Wie entsteht eigentlich Frühlingsregen?">Wie entsteht eigentlich Frühlingsregen?</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wie-entsteht-eigentlich-fruhlingsregen.html" title="Wie entsteht eigentlich Frühlingsregen?"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wie-entsteht-eigentlich-fruhlingsregen-1776070492777_320.jpeg" alt="Wie entsteht eigentlich Frühlingsregen?"></a></article></aside><h3> Irrtum 2: Aprilwetter ist eher ungewöhnlich</h3><p>"April, April, der macht, was er will!" Eine Redewendung, die wohl jeder kennt und die tatsächlich auch stimmt. <strong>Denn gerade der vierte Monat des Jahres ist in Sachen Wetterprognose eine echte Überraschungskiste.</strong> Regen, Sonne, Hagel, Graupel, Wind und sogar Schnee sind keine Seltenheit. <strong>O</strong><strong>ft schlägt das Wetter innerhalb weniger Stunden um</strong> und sorgt so dafür, dass es verdammt wird, sich für die richtigen Verhältnisse zu wappnen.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="764594" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-habermehl-was-ab-mittwoch-passiert-haben-wir-so-im-april-selten-gesehen-fruhling-kommt-mit-anlauf.html" title="Wetterforscher Habermehl: „Was ab Mittwoch passiert, haben wir so im April selten gesehen' – Frühling kommt mit Anlauf ">Wetterforscher Habermehl: „Was ab Mittwoch passiert, haben wir so im April selten gesehen" – Frühling kommt mit Anlauf </a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-habermehl-was-ab-mittwoch-passiert-haben-wir-so-im-april-selten-gesehen-fruhling-kommt-mit-anlauf.html" title="Wetterforscher Habermehl: „Was ab Mittwoch passiert, haben wir so im April selten gesehen' – Frühling kommt mit Anlauf "><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wetterforscher-habermehl-was-ab-mittwoch-passiert-haben-wir-so-im-april-selten-gesehen-fruhling-kommt-mit-anlauf-1776546570092_320.jpg" alt="Wetterforscher Habermehl: „Was ab Mittwoch passiert, haben wir so im April selten gesehen' – Frühling kommt mit Anlauf "></a></article></aside><h2>Irrtum 3: Nach einem warmen Tag bleibt es mild</h2><p>Ja, es wäre so schön, wenn man sich im Frühling auf beständige Wetterverhältnisse verlassen könnte. Doch dass es nach einem warmen Tag weiterhin mild bleibt, ist ein häufiger Trugschluss. <strong>Gerade im Frühling kann es nachts stark abkühlen.</strong> Vor allem bei klarem Himmel. <strong>Dann entweicht die Wärme schnell, und die Temperaturen können sogar in den Frostbereich fallen.</strong> Die Folge: Der nächste Tag ist wieder deutlich kälter und das Bibbern (gerade am Morgen!) hat weiterhin kein Ende.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="764389" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/kaltfront-fruehling-bayern-luftmassenwechsel-gewitter-frostgefahr.html" title="Kaltfront beendet den Frühling in Bayern abrupt - Luftmassenwechsel, Gewitter und Frostgefahr!">Kaltfront beendet den Frühling in Bayern abrupt - Luftmassenwechsel, Gewitter und Frostgefahr!</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/kaltfront-fruehling-bayern-luftmassenwechsel-gewitter-frostgefahr.html" title="Kaltfront beendet den Frühling in Bayern abrupt - Luftmassenwechsel, Gewitter und Frostgefahr!"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/kaltfront-fruehling-bayern-luftmassenwechsel-gewitter-frostgefahr-1776420517100_320.jpeg" alt="Kaltfront beendet den Frühling in Bayern abrupt - Luftmassenwechsel, Gewitter und Frostgefahr!"></a></article></aside><h3>Irrtum 4: Regen im Frühling ist schlecht</h3><p>Viele verbinden Regen mit schlechtem Wetter, doch im Frühling ist er extrem wichtig für die Natur. Denn<strong> ohne ausreichend Niederschlag hätten Pflanzen große Probleme zu wachsen</strong>. Der Regen ist also die <strong>Grundlage für das satte Grün und die Blütenpracht</strong>, die uns langfristig im Frühling und Sommer erfreuen soll.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="764403" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/achtung-hobbygaertner-nicht-alle-blumen-durfen-jetzt-in-die-erde-denn-nicht-alle-pflanzen-geheoren-im-fruehling-ins-beet.html" title="Achtung Hobbygärtner: Nicht alle Blumen dürfen jetzt in die Erde! Denn nicht alle Pflanzen gehören im Frühling ins Beet">Achtung Hobbygärtner: Nicht alle Blumen dürfen jetzt in die Erde! Denn nicht alle Pflanzen gehören im Frühling ins Beet</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/achtung-hobbygaertner-nicht-alle-blumen-durfen-jetzt-in-die-erde-denn-nicht-alle-pflanzen-geheoren-im-fruehling-ins-beet.html" title="Achtung Hobbygärtner: Nicht alle Blumen dürfen jetzt in die Erde! Denn nicht alle Pflanzen gehören im Frühling ins Beet"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/achtung-hobbygaertner-nicht-alle-blumen-gehoeren-jetzt-in-die-erde-diese-pflanzen-nicht-im-fruehling-pflanzen-1776428533449_320.png" alt="Achtung Hobbygärtner: Nicht alle Blumen dürfen jetzt in die Erde! Denn nicht alle Pflanzen gehören im Frühling ins Beet"></a></article></aside><h2>Irrtum 5: Ab dem Frühlingsanfang geht es aufwärts</h2><p> Der kalendarische Frühlingsanfang im März bedeutet nicht automatisch frühlingshafte Temperaturen. <strong>Meteorologisch kann es noch Wochen dauern, bis sich stabile milde Luft durchsetzt.</strong> Doch wie heißt es so schön: Vorfreude ist die schönste Freude. Und irgendwann setzt sich die Sonne dann wirklich durch und ist gekommen, um zu bleiben.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/die-funf-gro-ten-irrtumer-im-fruhling.html</guid><dc:creator><![CDATA[Elke Habekost]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Kälteschock –7 °C zum Mai! Erfrieren jetzt alle Pflanzen? GFS-Volltreffer, ECMWF-Streifschuss]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/kalteschock-7-c-zum-mai-erfrieren-jetzt-alle-pflanzen-gfs-volltreffer-ecmwf-streifschuss.html</link><pubDate>Fri, 24 Apr 2026 03:56:00 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Frostalarm zum Monatswechsel! Während das amerikanische GFS eiskalte <strong>–7 Grad</strong> am Boden rechnet, lockt das kanadische GEM mit <strong>25 Grad</strong> am 1. Mai. Zwei Modelle, zwei Welten – Deutschlands Gärtner zittern.</p><figure id="first-video" class="video-dailymotion"><div id="player-xa6lklq"><img src="https://services.meteored.com/img/video/preview/dailymotion-xa6lklq.jpg" id="xa6lklq"><span class="boton-video"><svg width="48" height="48" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 48 48"><circle cx="24" cy="24" r="24" style="fill:#fff"/><path d="m20.5 15.2 10.8 7.2c1.1.7 1.2 2.2.2 3l-11 7.3c-1.2.7-2.7-.2-2.7-1.6V16.8c0-1.4 1.5-2.3 2.7-1.6z" style="fill-rule:evenodd;clip-rule:evenodd;fill:#0074ad"/></svg></span></div></figure><p>Noch genießen wir mildes Frühlingswetter, doch am Monatswechsel April/Mai zieht sich der Himmel zu. Ein kräftiger <strong>Trog über Skandinavien</strong> schaufelt polare Kaltluft bis nach Mitteleuropa – und genau hier scheiden sich die Geister der großen Wettercomputer.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Wer in den letzten Tagen in die Modellkarten geschaut hat, reibt sich verwundert die Augen: So weit auseinander lagen die Läufe von GFS, ECMWF und GEM selten.</p><h2>–7 Grad am Boden – das amerikanische Horrorszenario</h2><p>Das amerikanische GFS fährt die ganz harte Tour. In der Nacht zum 1. Mai rechnet es mit <strong>klaren Nächten, schwachem Wind und einströmender Polarluft</strong> – die perfekte Mischung für knackigen Bodenfrost. In windgeschützten Senken, auf Wiesen und in den klassischen Kältelöchern der Mittelgebirge sind dann <strong>Werte bis –7 Grad (!) in fünf Zentimetern Höhe</strong> realistisch.</p><p>In zwei Metern Messhöhe – der offiziellen Wetterhütte – bleibt es mit etwa <strong>–1 bis –3 Grad</strong> zwar etwas gnädiger, aber für zarte Tomatenpflänzchen, ausgetriebene Obstbäume und die gerade gepflanzten Balkonblumen wäre das ein Todesurteil.</p><h3>Das kanadische GEM rechnet 25 Grad – der krasse Gegenpol</h3><p>Und dann das GEM aus Kanada: ein Wurf, der die Kartenbastler im Netz aufschreien lässt. Der Kanadier verlagert den Trog weiter nach Osten ab, Deutschland bleibt auf der <strong>warmen Seite der Strömung</strong>. Kräftige Südwestwinde, viel Sonne und am 1. Mai örtlich <strong>bis zu 25 Grad</strong> am Oberrhein.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/kalteschock-7-c-zum-mai-erfrieren-jetzt-alle-pflanzen-gfs-volltreffer-ecmwf-streifschuss-1776943982207.png" data-image="pjn8c3fz9w7h" alt="frost, mai, johannes habermehl" title="frost, mai, johannes habermehl"><figcaption>Meteorologe Johannes Habermehl warnt vor einem "echten Frostschock" zum Monatswechsel.</figcaption></figure><p>Zwischen GFS und GEM klafft damit eine Differenz von über <strong>30 Grad</strong> – einen solchen Spread drei bis vier Tage vor dem Ereignis sieht man wirklich selten. Das ECMWF steht übrigens dazwischen – und das ist meteorologisch betrachtet die spannendste Information von allen.</p><h3>Wer hat recht? Die Wahrheit liegt wohl in der Mitte</h3><p>Aus meteorologischer Sicht halte ich das GEM für den <strong>Ausreißer nach oben</strong> – solche extremen Warmvarianten fliegen im kanadischen Modell öfter mal aus der Kurve. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="765139" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/meteorologe-zeigt-prognose-fur-sommer-2026-eine-deutsche-region-trifft-die-hitze-mit-80-prozent-wahrscheinlichkeit.html" title="Meteorologe zeigt Prognose für Sommer 2026: Eine deutsche Region trifft die Hitze mit 80 Prozent Wahrscheinlichkeit">Meteorologe zeigt Prognose für Sommer 2026: Eine deutsche Region trifft die Hitze mit 80 Prozent Wahrscheinlichkeit</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/meteorologe-zeigt-prognose-fur-sommer-2026-eine-deutsche-region-trifft-die-hitze-mit-80-prozent-wahrscheinlichkeit.html" title="Meteorologe zeigt Prognose für Sommer 2026: Eine deutsche Region trifft die Hitze mit 80 Prozent Wahrscheinlichkeit"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/meteorologe-zeigt-prognose-fur-sommer-2026-eine-deutsche-region-trifft-die-hitze-mit-80-prozent-wahrscheinlichkeit-1776845930355_320.jpg" alt="Meteorologe zeigt Prognose für Sommer 2026: Eine deutsche Region trifft die Hitze mit 80 Prozent Wahrscheinlichkeit"></a></article></aside><p>Das ECMWF zeigt in der Mittellinie moderate 15 bis 18 Grad, dazu <strong>ein bis zwei kühle Nächte mit lokalem Bodenfrost</strong> zwischen Donnerstag und Samstag, vor allem nördlich der Donau und im Alpenvorland. Das ist mein favorisiertes Szenario.</p><h3>Gärtner aufgepasst: Die Eisheiligen lassen grüßen</h3><p>Wer jetzt schon alles draußen hat, sollte die Vorhersagen bis Mittwochabend genau verfolgen. Vlies, Folie oder einfach rein damit in den Schuppen – die alte Bauernregel „Pflanze nie vor der kalten Sophie" (15. Mai) kommt nicht von ungefähr. Wir erleben gerade eindrucksvoll, warum unsere Urgroßeltern bis Mitte Mai mit dem Auspflanzen gewartet haben.</p><h2>Mein Fazit</h2><p>Die nächsten <strong>72 Stunden</strong> entscheiden, welches Modell gewinnt. Ich rechne am Wochenende mit einer deutlichen Annäherung der Läufe – aktualisierte Zahlen gibt's dann hier.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/kalteschock-7-c-zum-mai-erfrieren-jetzt-alle-pflanzen-gfs-volltreffer-ecmwf-streifschuss.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Landwirtschaftliche Überwachung: Fortschritte bei der künstlichen Intelligenz zur Erkennung von Blattkrankheiten]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/landwirtschaftliche-uberwachung-fortschritte-bei-der-kunstlichen-intelligenz-zur-erkennung-von-blattkrankheiten.html</link><pubDate>Thu, 23 Apr 2026 14:09:00 +0000</pubDate><category>Pflanzen</category><description><![CDATA[<p>Eine Studie zeigt, dass ein System auf Basis künstlicher Intelligenz Blattkrankheiten mit hoher Genauigkeit erkennen und die Überwachung von Kulturpflanzen beschleunigen kann, was den Weg für schnellere Reaktionen vor Ort und fundiertere Entscheidungen ebnet.</p><figure id="first-image"> <img src="https://services.meteored.com/img/article/monitoramento-agricola-inteligencia-artificial-avanca-na-leitura-de-doencas-foliares-1776460030865.jpg" data-image="civw6d94vodd" alt="pflanzen" title="pflanzen"><figcaption>Das System für künstliche Intelligenz erkennt visuelle Muster in Blättern und trägt so dazu bei, landwirtschaftliche Krankheiten anhand digitaler Bilder frühzeitig zu erkennen.</figcaption></figure><p>Wenn eine Kulturpflanze an Vitalität verliert, <strong>zeigen sich die ersten Symptome fast immer an den Blättern</strong>. Flecken, Verfärbungen, Deformationen und trockene Stellen treten in der Regel auf, bevor sich das Problem in einem Ertragsrückgang niederschlägt. Eine zur Veröffentlichung in <em>Scientific Reports</em> angenommene Studie stellt <strong>ein System auf Basis künstlicher Intelligenz vor, das Blattkrankheiten mit hoher Präzision und Geschwindigkeit klassifizieren kann</strong>.</p><div class="texto-destacado">Der Vorschlag zeichnet sich dadurch aus, dass er ein seit langem bestehendes Problem in der Branche angeht: die frühzeitige Erkennung von Veränderungen am Pflanzenbestand.</div><p>In dieser Arbeit entwickelten die Forscher das DeepGreen-Modell, das auf einer Conv-7-DCNN-Architektur (Deep Convolutional Neural Network mit 7 Faltungsschichten) mit einer modifizierten Aufmerksamkeitsschicht basiert, um Krankheiten in Tomaten-, Kartoffel- und Paprikablättern zu erkennen. Das erzielte Ergebnis war eine Genauigkeit von <strong>99,18 % bei einer durchschnittlichen Präzision von 99,17 %</strong> – Werte, die das System zu einem der leistungsstärksten in der im Artikel verglichenen Gruppe machen.</p><h2>Ein Foto eines Blattes kann viel schneller zu einer Warnmeldung werden</h2><p>Die Studie geht von einer einfachen Idee aus: <strong>die Verwendung von Blattbildern zur Erkennung von Mustern, die auf den ersten Blick möglicherweise verwechselt oder zu spät erkannt werden</strong>. Zum Trainieren des Systems nutzten die Autoren die öffentlich zugängliche PlantVillage-Datenbank auf Kaggle, die 20.638 Bilder umfasst, die auf 15 Kategorien verteilt sind und sich auf gesunde und kranke Blätter von Tomaten, Kartoffeln und Paprika beziehen. Die Bilder wurden in ihrer Größe angepasst, normalisiert und mit künstlichen Informationen ergänzt, um das Training des Modells zu verbessern.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/monitoramento-agricola-inteligencia-artificial-avanca-na-leitura-de-doencas-foliares-1776460426578.jpg" data-image="cgjs41pc4ear" alt="Pflanzenblatt mit Flecken" title="Pflanzenblatt mit Flecken"><figcaption>Typische Symptome von Blattkrankheiten, wie Flecken und Verfärbungen, können von Deep-Learning-Modellen, die anhand von Tausenden von Bildern trainiert wurden, automatisch erkannt werden.</figcaption></figure><p>In der Praxis bedeutet dies, dass die Kamera zu <strong>einer Art Frühwarnsystem</strong> wird. Das System „heilt“ die Pflanze zwar nicht und ersetzt auch keinen Fachmann, kann jedoch die Zeit zwischen dem Auftreten des Symptoms und der Entscheidung über die weitere Vorgehensweise verkürzen. Dem Artikel zufolge war das Modell auch für Echtzeitanwendungen geeignet, mit 112,49 Bildern pro Sekunde, einer Inferenzzeit von 18,34 Sekunden für 2.064 Testproben und 8,89 Millisekunden pro Bild.</p><h2>Warum ist das über das Labor hinaus interessant?</h2><p>Der wichtigste Aspekt der Forschung ist nicht nur die hohe Genauigkeit, sondern auch <strong>der praktische Nutzen durch Zeitersparnis</strong>. Bei empfindlichen Kulturpflanzen können schon wenige Tage Verzögerung zwischen dem Auftreten der ersten Symptome und der Reaktion vor Ort zu höheren Verlusten und steigenden Bewirtschaftungskosten führen. Die Studie zeigt, dass das vorgeschlagene Modell bekannte Vergleichsmodelle wie VGG-19, MobileNet, ResNet50V2, InceptionV3 und DenseNet121 deutlich übertraf. In dieser Gruppe war DenseNet121 mit einer Genauigkeit von 93,12 % das beste der vortrainierten Modelle, lag jedoch immer noch unter den 99,18 %, die das vorgeschlagene Modell erreichte.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="765257" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/meteorologe-habermehl-erschrocken-musste-zweimal-hinsehen-was-zum-1-mai-droht.html" title="Meteorologe Habermehl erschrocken: „Musste zweimal hinsehen' – was zum 1. Mai droht">Meteorologe Habermehl erschrocken: „Musste zweimal hinsehen" – was zum 1. Mai droht</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/meteorologe-habermehl-erschrocken-musste-zweimal-hinsehen-was-zum-1-mai-droht.html" title="Meteorologe Habermehl erschrocken: „Musste zweimal hinsehen' – was zum 1. Mai droht"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/meteorologe-habermehl-erschrocken-musste-zweimal-hinsehen-was-zum-1-mai-droht-1776924283160_320.jpg" alt="Meteorologe Habermehl erschrocken: „Musste zweimal hinsehen' – was zum 1. Mai droht"></a></article></aside><p>In der landwirtschaftlichen Praxis kann dieses Werkzeug helfen:</p><ul> <li><strong>Bereiche mit erhöhtem Infektionsverdacht vorrangig behandeln;</strong></li> <li>Inspektionen schneller organisieren;</li><li><strong>die visuelle Entwicklung</strong> der Symptome dokumentieren;</li><li><strong>die Zeitspanne zwischen Beobachtung und Entscheidung verkürzen</strong>;</li><li>Support-Teams, die nicht unmittelbar auf Fachleute zurückgreifen können.</li></ul><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg><strong><em>Diese Art der Anwendung eignet sich vor allem als Überwachungsinstrument, nicht jedoch zur endgültigen Diagnose des Zustands der Pflanze.</em></strong><svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p>Sein Vorteil liegt darin, dass <strong>die anfängliche Beurteilung des Problems beschleunigt wird</strong>, insbesondere wenn das Gebiet groß ist oder eine häufige Überwachung erforderlich ist.</p><h2>Eine hohe Genauigkeit macht eine Validierung nicht überflüssig</h2><p>Der Artikel enthält einen wichtigen Hinweis: <strong>Selbst bei sehr hohen Werten besteht weiterhin die Möglichkeit von Fehlern</strong>. Die Autoren weisen darauf hin, dass falsch-negative Ergebnisse die Behandlung verzögern und Verluste vergrößern können, während falsch-positive Ergebnisse unnötige Eingriffe zur Folge haben und die Kosten in die Höhe treiben können.</p><div class="texto-destacado">Daher argumentieren sie, dass Vorhersagen mit geringer Konfidenz von Experten überprüft werden sollten und dass das System mit vielfältigeren Datenbanken trainiert werden sollte.</div><p>Eine weitere interessante Tatsache ist, dass <strong>das Modell auch mit anderen Datensätzen getestet wurde</strong>. In der Mais-Datenbank erreichte es eine Genauigkeit von 97,38 %; im Salat-Datensatz 0,97 %. Diese Zahlen deuten auf ein Generalisierungspotenzial hin, lösen jedoch noch nicht das Hauptproblem des alltäglichen Einsatzes: Wie verhält sich das System unter realen Bedingungen auf dem Feld, bei Schwankungen in Bezug auf Licht, Schatten, Staub, überlappende Blätter und unterschiedliche Kameras?</p><p>Die eigentliche Neuigkeit ist daher nicht die Einführung einer Wunderlösung, sondern die Weiterentwicklung eines <strong>Instruments, das die Überwachung der Landwirtschaft schneller, standardisierter</strong> und für die praktische Entscheidungsfindung nützlicher machen kann.</p><h3><em>Quellenhinweis: </em></h3><p><em>- <a href="https://doi.org/10.1038/s41598-026-45395-3" target="_blank">DeepGreen: a real-time deep learning system for smart agriculture monitoring</a>. April 17, 2026. Rathor, A.S., Choudhury, S., Sharma, A. et al.</em></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/landwirtschaftliche-uberwachung-fortschritte-bei-der-kunstlichen-intelligenz-zur-erkennung-von-blattkrankheiten.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Lust auf eine Solo-Reise? Hier sind fünf ideale Reiseziele dafür]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/lust-auf-eine-solo-reise-hier-sind-funf-ideale-reiseziele-dafur.html</link><pubDate>Thu, 23 Apr 2026 11:03:00 +0000</pubDate><category>Freizeit</category><description><![CDATA[<p>Denken Sie darüber nach, alleine zu verreisen? Der Schlüssel liegt darin, Ihr Reiseziel sorgfältig auszuwählen. Ob Sie sich für die Wärme Südamerikas, die kulturellen Kontraste Asiens oder die Erreichbarkeit Europas entscheiden – alleine zu reisen ist ein Abenteuer an sich</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/voyage-en-solo-5-destinations-mexique-japon-danemark-1776330801342.jpg" data-image="f38of9dwpvqh" alt="Mexiko ist ein ideales Reiseziel für Alleinreisende" title="Mexiko ist ein ideales Reiseziel für Alleinreisende"><figcaption>Mexiko ist ein ideales Reiseziel für eine Solo-Reise.</figcaption></figure><p>Eine Solo-Reise – sei es ein kurzer Städtetrip in die nähere Umgebung oder eine einmalige Reise um die ganze Welt – ist ideal, um die eigene Komfortzone zu verlassen. Fernab von vertrauter Umgebung und gewohnten Routinen taucht man in die lokale Atmosphäre ein und entdeckt Menschen, Kultur und Traditionen. Es ist wichtig, diese Erfahrung anzunehmen und sich an die lokalen Gepflogenheiten anzupassen. Es macht wenig Sinn zu reisen, wenn man einfach nur das wiederholt, was man auch zu Hause tut.</p><h2>Europa, Südamerika oder Asien … die Möglichkeiten sind endlos</h2><p>Ist dies Ihre erste Solo-Reise und legen Sie besonderen Wert auf Sicherheit? Das ist vollkommen verständlich. Die dänische Hauptstadt Kopenhagen ist ideal für einen ersten Solo-Kurzurlaub von ein paar Tagen. Einfach, sicher und einladend, besticht sie durch ihre nordische Architektur und ihre Kunstgalerien. Die Jægersborggade ist ein Hotspot für Ästheten, die sich in ihre künstlerische Atmosphäre verlieben werden. Lass dich vom Konzept des „Hygge“ verzaubern, das in Dänemark für Wohlbefinden steht und den Alltag prägt.</p><h2>Großstadtfieber, tropische Ruhe oder ferne Entdeckungen?</h2><p>Es geht darum, die dänische Lebensart zu respektieren. Zu diesem Zweck gibt die Architektin Nikoline Dyrup Carlsen dem National Geographic einige Tipps. Sie verbindet Architektur mit Gastronomie. „Mein Lieblingsort in Kopenhagen ist das Hart Bageri in Holmen – ich liebe die Atmosphäre dieses alten roten Hauses am Wasser. Mit Terrassen auf beiden Seiten ist es zu jeder Tageszeit perfekt.“</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="757553" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/ki-steuert-auf-eine-katastrophe-a-la-hindenburg-zu-sagt-oxford-professor.html" title="KI steuert auf eine Katastrophe à la Hindenburg zu, sagt Oxford-Professor">KI steuert auf eine Katastrophe à la Hindenburg zu, sagt Oxford-Professor</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/ki-steuert-auf-eine-katastrophe-a-la-hindenburg-zu-sagt-oxford-professor.html" title="KI steuert auf eine Katastrophe à la Hindenburg zu, sagt Oxford-Professor"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/ai-headed-for-a-hidenburg-style-disaster-says-oxford-professor-1772638417619_320.jpg" alt="KI steuert auf eine Katastrophe à la Hindenburg zu, sagt Oxford-Professor"></a></article></aside><p>Eine weitere Option in der Nähe ist Dublin. Literaturliebhaber, insbesondere Fans von Oscar Wilde, werden sich ohne zu zögern für die irische Hauptstadt entscheiden. Der Doktorand der Kunstgeschichte Andrew Lear empfiehlt sogar, in einem symbolträchtigen Hotel zu übernachten: dem Shelbourne, in dem Wilde einst während seiner Vortragsreise wohnte.<em></em></p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/voyage-en-solo-5-destinations-mexique-japon-danemark-1776330871887.jpg" data-image="irr8thaei8cc" alt="Kopenhagen verspricht ein unvergessliches Erlebnis" title="Kopenhagen verspricht ein unvergessliches Erlebnis"><figcaption>Kopenhagen verspricht ein unvergessliches Erlebnis.</figcaption></figure><p>Wenn Sie auf der Suche nach etwas Exotischerem und kulturell Andersartigem sind, sollten Sie vielleicht nach Japan reisen. Hier fühlt sich alles einzigartig an, von der Stadtlandschaft über die Küche bis hin zur Kultur. Wer die Energie Japans erleben möchte, entscheidet sich oft für Tokio, während diejenigen, die eine ruhigere Atmosphäre bevorzugen, Kyoto wählen. Ein Aufenthalt in einem traditionellen Ryokan ist sehr zu empfehlen.</p><p>Eine weitere Option jenseits des Atlantiks ist schließlich Mexiko-Stadt. Diese geschäftige Hauptstadt bietet unzählige Entdeckungsmöglichkeiten. Die Expertin für Alleinreisen, Jen Tenzer, rät zu sorgfältiger Planung: „Es ist wichtig, jeden Tag mindestens eine Hauptaktivität einzuplanen, damit sich die Alleinreise nicht zu einsam anfühlt oder sich auf das Hotelzimmer beschränkt.“<em></em></p><h3><em>Quellenhinweis: </em></h3><p><a href="https://www.nationalgeographic.fr/voyage/voyage-en-solitaire-les-sept-meilleures-destinations-pour-voyager-seul-ou-seule-europe-etats-unis-asie" target="_blank">Les sept meilleures destinations pour voyager seul(e) </a></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/lust-auf-eine-solo-reise-hier-sind-funf-ideale-reiseziele-dafur.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Der Duft des Frühlings: Darum riecht es immer etwas nach Regen]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/der-duft-des-fruhlings-darum-riecht-es-immer-etwas-nach-regen.html</link><pubDate>Thu, 23 Apr 2026 09:08:20 +0000</pubDate><category>Aktuell</category><description><![CDATA[<p>Gerade im Frühling liegt er oft in der Luft: frisch, erdig, fast schon beruhigend. Doch was steckt eigentlich hinter dem Duft nach Regen?</p><p class="top-inicio"></p><p>j</p><figure id="first-image"><a href="Der Duft nach Regen liegt im Frühling oft in der Luft (Foto: Adobe Stock)"><img src="https://services.meteored.com/img/article/der-duft-des-fruhlings-darum-riecht-es-immer-etwas-nach-regen-1776929901849.jpeg" alt="Der Duft nach Regen liegt im Frühling oft in der Luft (Foto: Adobe Stock)" title="Der Duft nach Regen liegt im Frühling oft in der Luft (Foto: Adobe Stock)"></a><figcaption>Der Duft nach Regen liegt im Frühling oft in der Luft (Foto: Adobe Stock)</figcaption></figure><p>Sonne, Regen und Wind wechseln sich im Frühjahr ab. Doch vor allem dieser typische Geruch nach einem Schauer ist <strong>ein Phänomen</strong>, <strong>das sogar einen wissenschaftlichen Namen: Petrichor.</strong> Geprägt wurde der Begriff in den 1960er-Jahren von Forschern, die dem Phänomen auf den Grund gegangen sind. Wir verraten, woher der Duft kommt, wie er wirkt und <strong>warum man ihn sogar als Stimmungsaufheller bezeichnen kann.</strong></p><h2>Pflanzen, Öle und Mikroorganismen </h2><p><strong>Während längerer Trockenphasen geben Pflanzen bestimmte Öle an ihre Umgebung ab. </strong>Diese lagern sich im Boden und auf Oberflächen ab. Gleichzeitig leben im Boden unzählige Mikroorganismen, darunter Bakterien, die ebenfalls Duftstoffe produzieren. <strong>Einer dieser Stoffe ist besonders entscheidend: Geosmin.</strong> Er sorgt für den typisch erdigen Geruch, den viele Menschen so angenehm finden.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="763688" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wie-entsteht-eigentlich-fruhlingsregen.html" title="Wie entsteht eigentlich Frühlingsregen?">Wie entsteht eigentlich Frühlingsregen?</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wie-entsteht-eigentlich-fruhlingsregen.html" title="Wie entsteht eigentlich Frühlingsregen?"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wie-entsteht-eigentlich-fruhlingsregen-1776070492777_320.jpeg" alt="Wie entsteht eigentlich Frühlingsregen?"></a></article></aside><h3>Wenn Regentropfen alles freisetzen </h3><p>Der eigentliche “Magie-Moment” passiert allerdings erst dann, wenn es zu regnen beginnt. <strong>Die Tropfen treffen auf den Boden und schleudern winzige Partikel (darunter die angesammelten Öle und Duftstoffe) in die Luft.</strong> Diese werden dann von uns Menschen eingeatmet. Besonders spannend dabei: J<strong>e trockener der Boden war, desto intensiver nehmen wir den Geruch wahr.</strong> Deshalb riecht der erste Regen nach einer längeren Trockenphase oft besonders stark.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="764762" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/ueber-80l-qm-regen-als-rekordwert-in-brandenburg-und-eine-markante-high-over-low-wetterlage-wie-passt-das-zusammen.html" title="Über 80l/qm Regen als Rekordwert in Brandenburg und eine markante High-over-Low-Wetterlage- wie passt das zusammen?">Über 80l/qm Regen als Rekordwert in Brandenburg und eine markante High-over-Low-Wetterlage- wie passt das zusammen?</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/ueber-80l-qm-regen-als-rekordwert-in-brandenburg-und-eine-markante-high-over-low-wetterlage-wie-passt-das-zusammen.html" title="Über 80l/qm Regen als Rekordwert in Brandenburg und eine markante High-over-Low-Wetterlage- wie passt das zusammen?"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/ueber-80l-qm-regen-als-rekordwert-in-brandenburg-und-eine-markante-high-over-low-wetterlage-wie-passt-das-zusammen-1776666850925_320.png" alt="Über 80l/qm Regen als Rekordwert in Brandenburg und eine markante High-over-Low-Wetterlage- wie passt das zusammen?"></a></article></aside><h2>Warum es im Frühling intensiver riecht </h2><p>Doch wieso nehmen wir Frühjahr alles so viel intensiver wahr? Vermutlich, weil die Natur im Aufbruch ist und wir nach den kalten Monaten deutlich aufmerksamer, unsere Antennen also feinfühliger sind.<strong> Pflanzen wachsen, Böden trocknen zwischen den Schauern immer wieder aus. Das sind also ideale Bedingungen für die Entstehung von Petrichor.</strong> Außerdem ist die Luft oft noch relativ sauber, sodass der Duft weniger "überdeckt" wird, wir ihn also ganz pur genießen können.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="764376" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/pflanzen-die-auf-lehmigen-und-feuchten-boden-gut-gedeihen-und-ihren-garten-verwandeln-konnen.html" title="Pflanzen, die auf lehmigen und feuchten Böden gut gedeihen und Ihren Garten verwandeln können">Pflanzen, die auf lehmigen und feuchten Böden gut gedeihen und Ihren Garten verwandeln können</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/pflanzen-die-auf-lehmigen-und-feuchten-boden-gut-gedeihen-und-ihren-garten-verwandeln-konnen.html" title="Pflanzen, die auf lehmigen und feuchten Böden gut gedeihen und Ihren Garten verwandeln können"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/las-plantas-que-prosperan-en-suelos-arcillosos-y-humedos-y-pueden-transformar-tu-jardin-1774853940785_320.jpg" alt="Pflanzen, die auf lehmigen und feuchten Böden gut gedeihen und Ihren Garten verwandeln können"></a></article></aside><h3>Frühlingsschauer spülen die schlechte Stimmung einfach weg</h3><p>Denn was viele vielleicht überraschen mag: Die meisten Menschen nehmen den Geruch nach Regen positiv wahr. Für sie ist er angenehm oder sogar entspannend. Das liegt vermutlich daran,<strong> dass unser Gehirn den Schauer mit Frischem, Wasser und Leben verbindet </strong>– also mit durchweg positiven Dingen, die wir uns gerade im April und Mai besonders herbei sehnen<strong>. Da ist es dann wohl auch kein Wunder, dass ein Frühlingsschauer nicht nur die Luft reinigt, sondern auch unsere Stimmung heben kann. </strong></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/der-duft-des-fruhlings-darum-riecht-es-immer-etwas-nach-regen.html</guid><dc:creator><![CDATA[Elke Habekost]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Das MIT hat eine wichtige Chemikalie entdeckt, die die Erholung der Ozonschicht um sieben Jahre verzögern könnte]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/das-mit-hat-eine-wichtige-chemikalie-entdeckt-die-die-erholung-der-ozonschicht-um-sieben-jahre-verzogern-konnte.html</link><pubDate>Thu, 23 Apr 2026 07:44:21 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Forscher des MIT haben herausgefunden, dass durch austretende Industriechemikalien die Regeneration der Ozonschicht um bis zu sieben Jahre verzögert werden könnte, was möglicherweise zu einer weltweit steigenden UV-Belastung beiträgt.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/mit-finds-key-chemical-that-could-delay-ozone-layer-recovery-by-seven-years-1776798891228.jpg" data-image="er5pcituc8hc" alt="Blick auf die Ozonschicht aus dem Weltraum." title="Blick auf die Ozonschicht aus dem Weltraum."><figcaption>Forscher des MIT haben chemische Leckagen entdeckt, die die Erholung der Ozonschicht verzögern könnten.</figcaption></figure><p>Die Ozonschicht spielt eine wichtige Rolle beim Schutz der Erde, und seit Jahrzehnten werden weltweit Anstrengungen unternommen, sie wiederherzustellen. Ihre allmähliche Erholung gilt als Beweis dafür, wie wirksam globales Handeln beim Umweltschutz sein kann. Eine neue Studie hat ergeben, dass es eine übersehene Lücke gibt, die diesen Fortschritt hinter den Kulissen still und leise verlangsamen könnte.</p><h2>Kleine Leckagen in der Industrie summieren sich</h2><p>Das Team am MIT untersuchte ozonschädigende Chemikalien, deren Verwendung als industrielle „Ausgangsstoffe“ – also chemische Bausteine zur Herstellung von Kunststoffen, Beschichtungen und Ersatzkältemitteln – nach dem Montrealer Protokoll weiterhin zulässig ist.</p><p>Als das Montrealer Protokoll 1987 unterzeichnet wurde, gingen Wissenschaftler davon aus, dass nur etwa 0,5 % dieser Chemikalien in die Atmosphäre entweichen würden. Neue Messungen zeigen nun, dass die Entweichungsraten deutlich höher liegen, nämlich bei etwa 3,6 %, wobei bei einigen Chemikalien wie Tetrachlorkohlenstoff sogar noch größere Verluste zu verzeichnen sind.</p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg><strong><em>„Wir haben in den letzten Jahren erkannt, dass diese chemischen Ausgangsstoffe ein Fehler im System sind“, sagte Susan Solomon, Lee- und Geraldine-Martin-Professorin für Umweltwissenschaften und Chemie am MIT.</em></strong><svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p><br>Forschern zufolge ist diese Ausnahmeregelung zu einem „Fehler im System“ geworden, der es ermöglicht, dass schädliche Gase noch lange nach dem Auslaufen der meisten ozonschädigenden Chemikalien in die Atmosphäre gelangen. Diese Leckagen mögen geringfügig erscheinen, doch im Laufe der Zeit können sie die Erholung erheblich verlangsamen.</p><p>Die Studie wurde in <em>Nature Communications</em> veröffentlicht und von einem internationalen Forscherteam unter der Leitung von Wissenschaftlern des MIT, der NASA, der NOAA sowie mehrerer globaler Forschungseinrichtungen in den USA, Europa und Asien durchgeführt.</p><h2>Die Erholung der Ozonschicht könnte sich verzögern</h2><p>Anhand von Atmosphärenmessungen aus den Überwachungsnetzen AGAGE und NOAA verglichen Wissenschaftler verschiedene Zukunftsszenarien bis zum Jahr 2100. Sie untersuchten, was passieren würde , wenn die Leckageraten hoch blieben, auf frühere Schätzwerte zurückgingen oder ganz beseitigt würden.</p><div class="texto-destacado">Ihre Ergebnisse zeigten, dass die Ozonschicht möglicherweise erst im Jahr 2073 wieder den Zustand von 1980 erreichen wird, sollte der Ozonabbau auf dem derzeitigen hohen Niveau anhalten. </div><p>Würden die Emissionen stärker auf das ursprünglich veranschlagte Niveau gesenkt, könnte die Erholung etwa im Jahr 2066 eintreten. Das bedeutet, dass die derzeitigen Emissionsverluste die Erholung um etwa sieben Jahre verzögern könnten.</p><figure><blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Continuing industrial emissions are delaying the recovery of the stratospheric ozone layer <a href="https://t.co/4NglPhraXG">https://t.co/4NglPhraXG</a> (RSS) <a href="https://twitter.com/hashtag/nature?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#nature</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/MassSpecRSS?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#MassSpecRSS</a> <a href="https://t.co/tfTeGhJkCj">pic.twitter.com/tfTeGhJkCj</a></p>— Kermit Murray (@kermitmurray) <a href="https://twitter.com/kermitmurray/status/2044796864361595092?ref_src=twsrc%5Etfw">April 16, 2026</a></blockquote></figure><p>Zu den Hauptverursachern zählen Tetrachlorkohlenstoff und CFC-113, Chemikalien, die in Produkten wie Antihaftbeschichtungen, Kunststoffen und der industriellen Fertigung zum Einsatz kommen. Wissenschaftler sind der Ansicht, dass eine Verringerung der Leckagen aus diesen Quellen den größten Unterschied bewirken würde.</p><h2>Ein lösbares Problem mit weltweiten Vorteilen</h2><p>Forscher betonen, dass viele dieser Chemikalien ersetzt werden könnten und dass bessere industrielle Kontrollmaßnahmen die Emissionen ohne größere Beeinträchtigungen senken könnten. Solomon sagt, die chemische Industrie habe eine lange Tradition darin, sich an Veränderungen anzupassen.</p><p>Eine Verringerung dieser Emissionen könnte die Auswirkungen auf das Klima abmildern und die schädliche UV-Strahlung reduzieren, die mit Hautkrebs und anderen Gesundheitsrisiken in Verbindung gebracht wird. Selbst wenn der Zeitrahmen für die Erholung nur um einige Jahre verkürzt würde, könnte dies weltweit einen bedeutenden Unterschied bewirken.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="763970" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/hitze-und-durre-treffen-milliarden-menschen-weltweit-verscharft-der-klimawandel-kombinierte-extreme.html" title="Hitze und Dürre treffen Milliarden Menschen weltweit: Verschärft der Klimawandel kombinierte Extreme?">Hitze und Dürre treffen Milliarden Menschen weltweit: Verschärft der Klimawandel kombinierte Extreme?</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/hitze-und-durre-treffen-milliarden-menschen-weltweit-verscharft-der-klimawandel-kombinierte-extreme.html" title="Hitze und Dürre treffen Milliarden Menschen weltweit: Verschärft der Klimawandel kombinierte Extreme?"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/hitze-und-durre-treffen-milliarden-menschen-weltweit-verscharft-der-klimawandel-kombinierte-extreme-1776196552142_320.jpg" alt="Hitze und Dürre treffen Milliarden Menschen weltweit: Verschärft der Klimawandel kombinierte Extreme?"></a></article></aside><p>Da die Länder das Montrealer Protokoll weiterhin überprüfen, könnte die Schließung dieser Lücken bei der Erholung der Ozonschicht dazu beitragen, künftige Risiken durch UV-Strahlung zu verringern. </p><h3><em>Quellenhinweis: </em></h3><p>Massachusetts Institute of Technology. "MIT scientists just found a hidden problem slowing the ozone comeback." ScienceDaily. ScienceDaily, 16 April 2026. <a href="https://www.sciencedaily.com/releases/2026/04/260416071945.htm" target="_blank">https://www.sciencedaily.com/releases/2026/04/260416071945.htm</a></p><p> Reimann, S., Western, L.M., Lickley, M.J. <em>et al.</em> Continuing industrial emissions are delaying the recovery of the stratospheric ozone layer. <em>Nat Commun</em> 17, 3190 (2026). https://doi.org/10.1038/s41467-026-70533-w </p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/das-mit-hat-eine-wichtige-chemikalie-entdeckt-die-die-erholung-der-ozonschicht-um-sieben-jahre-verzogern-konnte.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[„Diesmal glaube ich es selbst!" Wetterexperte über Mega-El-Niño – stärkster seit 100 Jahren erwartet]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/diesmal-glaube-ich-es-selbst-wetterexperte-uber-mega-el-nino-starkster-seit-100-jahren-erwartet.html</link><pubDate>Thu, 23 Apr 2026 07:25:34 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Ich warne bei El-Niño-Schlagzeilen sonst regelmäßig zur Vorsicht. Diesmal nicht. Was sich im Pazifik zusammenbraut, ist der stärkste Klima-Hammer seit Jahrzehnten – und er trifft auch unseren Sommer mit voller Wucht.</p><figure id="first-image"> <img src="https://services.meteored.com/img/article/diesmal-glaube-ich-es-selbst-wetterexperte-uber-mega-el-nino-starkster-seit-100-jahren-erwartet-1776929068429.jpg" data-image="oix75mrzj6c5" alt="hitze, wetter, peaks" title="hitze, wetter, peaks"><figcaption>Mehr Hitzepeaks im Sommer und im Herbst? Ein spannendes Wetterphänomen könnte es möglich machen. </figcaption></figure><p><br>Seit Jahren regen sich bei mir die Nackenhaare, wenn ich irgendwo „Super-El-Niño!" in einer Überschrift lese. Meistens ist das <strong>Rauschen im Blätterwald weit dramatischer </strong>als das, was am Ende wirklich passiert. Diesmal allerdings schaue ich selbst mit offenem Mund auf die Daten.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p><strong>Denn was das<a href="https://www.daswetter.com/modelle/" data-mrf-recirculation="cuerpo_intext"> europäische Wettermodell ECMWF gerade ausspuckt</a>, ist keine Wetterkapriole mehr </strong>– das ist ein Klima-Schalter, der auf „an" gekippt wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich im Sommer oder Herbst 2026 ein waschechter Super-El-Niño im tropischen Pazifik aufbaut, ist zuletzt massiv gestiegen. Und manche Modelle rechnen sogar damit, dass dieser der stärkste seit rund hundert Jahren werden könnte.</p><h2><strong>Was passiert da eigentlich im Pazifik?</strong></h2><p>Vereinfacht gesagt: Normalerweise schieben Passatwinde warmes Meerwasser vom amerikanischen Kontinent weg Richtung Asien. Erlahmen diese Winde –<strong> oder drehen sogar um, wie aktuell – schwappt die aufgestaute Wärme zurück Richtung Südamerika.</strong></p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="759809" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/fruhling-prognose-2026-teilweise-sommerwarme-klimaexperte-warnt-mai-wird-explosiv.html" title="Frühling Prognose 2026: Teilweise Sommerwärme – Klimaexperte warnt: „Mai wird explosiv">Frühling Prognose 2026: Teilweise Sommerwärme – Klimaexperte warnt: „Mai wird explosiv</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/fruhling-prognose-2026-teilweise-sommerwarme-klimaexperte-warnt-mai-wird-explosiv.html" title="Frühling Prognose 2026: Teilweise Sommerwärme – Klimaexperte warnt: „Mai wird explosiv"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/fruhling-prognose-2026-teilweise-sommerwarme-klimaexperte-warnt-mai-wird-explosiv-1773996325838_320.jpg" alt="Frühling Prognose 2026: Teilweise Sommerwärme – Klimaexperte warnt: „Mai wird explosiv"></a></article></aside><p>Genau das beobachten wir seit Wochen: gigantische Mengen ungewöhnlich warmen Wassers bewegen sich unter der Meeresoberfläche ostwärts. Das ist der Treibsatz für das, was kommt. Und weil wir aus einer schwachen<strong> La-Niña-Phase heraus in dieses Muster rutschen, holt das Klima-System jetzt quasi Versäumtes mit voller Wucht nach.</strong></p><h3><strong>Das bedeutet er für Deutschland</strong></h3><p>Jetzt wird's konkret für uns. Ein Super-El-Niño erhitzt zunächst vor allem den Pazifik-Raum, schickt aber innerhalb weniger Monate seine Wellen bis zu uns. Rechnen Sie mit einem Sommer, <strong>in dem die Hitze-Peaks neue Marken knacke</strong>n – und gleichzeitig mit abrupten Unwetter-Lagen, weil mehr Energie in der Atmosphäre steckt.</p><p>Der Herbst dürfte deutlich gedreht ausfallen: milder, nasser, stürmischer. Und der Winter 2026/27? Den schreibe ich ungern vorher fest, aber El-Niño-Winter fallen in Mitteleuropa fast immer milder und wechselhafter aus als normale Jahre. Der Skiurlauber wird fluchen, die Heizkosten atmen auf.</p><h3><strong>Warum dieser Hammer anders ist</strong></h3><p>Das Entscheidende ist nicht der El-Niño allein. Es ist die Kombination. Wir starten bereits auf einem historisch nie dagewesenen Temperaturniveau – <strong>die 1,5-Grad-Schwelle ist global längst gerissen.</strong></p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="765139" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/meteorologe-zeigt-prognose-fur-sommer-2026-eine-deutsche-region-trifft-die-hitze-mit-80-prozent-wahrscheinlichkeit.html" title="Meteorologe zeigt Prognose für Sommer 2026: Eine deutsche Region trifft die Hitze mit 80 Prozent Wahrscheinlichkeit">Meteorologe zeigt Prognose für Sommer 2026: Eine deutsche Region trifft die Hitze mit 80 Prozent Wahrscheinlichkeit</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/meteorologe-zeigt-prognose-fur-sommer-2026-eine-deutsche-region-trifft-die-hitze-mit-80-prozent-wahrscheinlichkeit.html" title="Meteorologe zeigt Prognose für Sommer 2026: Eine deutsche Region trifft die Hitze mit 80 Prozent Wahrscheinlichkeit"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/meteorologe-zeigt-prognose-fur-sommer-2026-eine-deutsche-region-trifft-die-hitze-mit-80-prozent-wahrscheinlichkeit-1776845930355_320.jpg" alt="Meteorologe zeigt Prognose für Sommer 2026: Eine deutsche Region trifft die Hitze mit 80 Prozent Wahrscheinlichkeit"></a></article></aside><p><strong>Wenn sich darauf jetzt ein Super-El-Niño setzt, wird er nicht nur „heiß", er wird auf einem ohnehin überhitzten Planeten wirken.</strong> Die Wahrscheinlichkeit, dass 2026 oder 2027 das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen wird, ist nach heutiger Datenlage quasi eingepreist.</p><h2><strong>Mein Rat: Ruhe bewahren – aber hinschauen</strong></h2><p><strong>Keine Panik, bitte. Ein Super-El-Niño ist kein Weltuntergang, er ist ein natürliches Klimamuster, </strong>das der Mensch mit seiner Emissions-Last nur kräftig aufpumpt. Aber er ist auch kein Grund, sich zurückzulehnen. Wer jetzt einen Sommerurlaub im Mittelmeerraum plant, sollte Hitze-Pausen einkalkulieren.</p><p>Wer die alte Klimaanlage im Keller stehen hat, bringt sie jetzt zum Fachmann. Und wer weiter ruhig schläft, weil er denkt, das Ganze spiele sich schon irgendwo weit weg ab – der wird sich im August und September noch wundern. Ich bleibe für Sie dran.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/diesmal-glaube-ich-es-selbst-wetterexperte-uber-mega-el-nino-starkster-seit-100-jahren-erwartet.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Meteorologe Habermehl erschrocken: „Musste zweimal hinsehen" – was zum 1. Mai droht]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/meteorologe-habermehl-erschrocken-musste-zweimal-hinsehen-was-zum-1-mai-droht.html</link><pubDate>Thu, 23 Apr 2026 06:06:40 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Hoch „Uli" pumpt derzeit eisige Polarluft direkt aus der Arktis nach Deutschland – doch das ist erst der Anfang. Pünktlich zum langen Mai-Wochenende drohen Tiefstwerte, die selbst erfahrene Wetterforscher staunen lassen.</p><figure id="first-video" class="video-dailymotion"><div id="player-xa6ihsi"><img src="https://services.meteored.com/img/video/preview/dailymotion-xa6ihsi.jpg" id="xa6ihsi"><span class="boton-video"><svg width="48" height="48" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 48 48"><circle cx="24" cy="24" r="24" style="fill:#fff"/><path d="m20.5 15.2 10.8 7.2c1.1.7 1.2 2.2.2 3l-11 7.3c-1.2.7-2.7-.2-2.7-1.6V16.8c0-1.4 1.5-2.3 2.7-1.6z" style="fill-rule:evenodd;clip-rule:evenodd;fill:#0074ad"/></svg></span></div></figure><p>Die Wetterküche brodelt – und das Drehbuch für die kommenden Tage wird alle sechs Stunden neu geschrieben. <strong>Aktuell thront ein Hochdruckriese namens „Uli"</strong> <a href="https://www.daswetter.com/wetter-Europa-Island-1-1-11.html" data-mrf-recirculation="cuerpo_intext">über Island, mit einem Kerndruck</a> von deutlich über 1040 Hektopascal. Ein echtes Schwergewicht.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Im Uhrzeigersinn schaufelt er eisige Luftmassen direkt aus der Spitzbergen-Region über die Nordsee nach Mitteleuropa. Die Nächte sind schon jetzt empfindlich kalt, in weiten <strong>Teilen Deutschlands muss verbreitet mit leichtem Frost gerechnet werden. Und das ist erst die Ouvertüre.</strong></p><h2><strong>Geht „Uli" vor dem Feiertag die Puste aus?</strong></h2><p><strong>Die große Frage: Hält „Uli" bis zum 1. Mai durch? Oder kippt die Wetterlage noch komplett?</strong> Die Rechenmodelle springen wie Pingpong-Bälle hin und her. Eine Variante zeigt ein mächtiges Omega-Hoch über Mitteleuropa mit frühsommerlichen 24 Grad und Sonne satt. Die andere, aktuell mit wachsenden Chancen: Ein sogenannter Kaltlufttropfen schnürt sich zwischen Skandinavien und Osteuropa ab und nimmt direkten Kurs auf Deutschland. Tritt das ein, wird aus dem Maifeiertag ein echter Zitter-Feiertag.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/meteorologe-habermehl-erschrocken-musste-zweimal-hinsehen-was-zum-1-mai-droht-1776924283160.jpg" data-image="thu75zusgqtq" alt="uli, doof, kalt" title="uli, doof, kalt"><figcaption>Uli liegt für warmes Frühlingswetter "schlecht". Wir gelangen auch nächste Woche in den Einflussbereich kalter Luftmassen. </figcaption></figure><h3><strong>Dieser Fiesling ist der Schlüssel</strong></h3><p><strong>Ein Kaltlufttropfen ist meteorologisch ein kleines Biest: ein abgekapseltes Höhentief voller Polarluft,</strong> das sich losgelöst von der großen Strömung durch Europa treibt – und genau deshalb so schwer zu berechnen ist. Ein paar hundert Kilometer weiter westlich oder östlich entscheiden über Frühsommer oder Frostschock. Ich muss ganz ehrlich sein: Als ich den GFS-Lauf heute Morgen gesehen habe, musste ich zweimal hinsehen.</p><h3><strong>Die Zahlen, die jeder Hobbygärtner fürchtet</strong></h3><p>Dann drohen am frühen Morgen des 1. Mai verbreitet Tiefstwerte um minus 4 Grad – gemessen in zwei Metern Höhe. Direkt am Erdboden, wo die Pflanzen stehen, stürzen die Werte sogar auf minus 6 bis minus 7 Grad. Ein richtiger Frostschock, wie er Anfang Mai statistisch nur alle paar Jahre vorkommt. <strong>Nicht rekordverdächtig, aber knackig genug, um massiv Schaden anzurichten.</strong></p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="765076" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wer-jetzt-aufatmet-macht-einen-fehler-wetterforscher-habermehl-warnt-vor-dem-was-im-mai-noch-kommt.html" title="Wer jetzt aufatmet, macht einen Fehler – Wetterforscher Habermehl warnt vor dem, was im Mai noch kommt">Wer jetzt aufatmet, macht einen Fehler – Wetterforscher Habermehl warnt vor dem, was im Mai noch kommt</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wer-jetzt-aufatmet-macht-einen-fehler-wetterforscher-habermehl-warnt-vor-dem-was-im-mai-noch-kommt.html" title="Wer jetzt aufatmet, macht einen Fehler – Wetterforscher Habermehl warnt vor dem, was im Mai noch kommt"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wer-jetzt-aufatmet-macht-einen-fehler-wetterforscher-habermehl-warnt-vor-dem-was-im-mai-noch-kommt-1776802929901_320.png" alt="Wer jetzt aufatmet, macht einen Fehler – Wetterforscher Habermehl warnt vor dem, was im Mai noch kommt"></a></article></aside><h3><strong>Warum es diesmal richtig weh tut</strong></h3><p><strong>Durch den Klimawandel ist der Vegetationsbeginn</strong> in den letzten Jahrzehnten deutlich nach vorne gerutscht. Die Apfelblüte startet heute rund elf Tage früher als noch vor 30 Jahren.</p><p><strong>Die Natur steht voll im Saft – und genau das wird ihr zum Verhängnis. Wenn jetzt minus 7 Grad am Boden zuschlagen</strong>, reden wir nicht über eine unangenehme Frühlingsnacht, sondern über Totalschäden bei Obstblüten, Weinreben und frisch gesetztem Gemüse. Tomaten, Gurken, Paprika? Chancenlos. Die Obstbauern in Franken, an der Bergstraße und am Bodensee werden in diesen Nächten kaum ein Auge zutun.</p><h2><strong>Mein Rat: Decken und Vlies griffbereit halten</strong></h2><p>Wer sein Gemüse schon vorgezogen hat, lässt die Pflänzchen bitte noch drinnen oder stellt sie griffbereit unter Dach. Decken, Vlies und auch alte Bettlaken gehören jetzt in die erste Reihe.</p><p>Die klassischen Eisheiligen mit Mamertus, Pankraz & Co. kommen eigentlich erst zwischen dem 11. und 15. Mai – doch in diesem Jahr könnten sie ihren Auftritt deutlich vorverlegen. Ob das Kälte-Szenario tatsächlich eintritt, <strong>entscheidet sich in den nächsten 48 bis 72 Stunden. Ich bleibe für Sie dran.</strong></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/meteorologe-habermehl-erschrocken-musste-zweimal-hinsehen-was-zum-1-mai-droht.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Sind Wüstenplaneten zu trocken für Leben? Neue Studie weist erstmals den hohen Wasserbedarf bewohnbarer Planeten nach]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/sind-wustenplaneten-zu-trocken-fur-leben-neue-studie-weist-erstmals-den-hohen-wasserbedarf-bewohnbarer-planeten-nach.html</link><pubDate>Thu, 23 Apr 2026 05:40:58 +0000</pubDate><category>Astronomie</category><description><![CDATA[<p>Wie viel Wasser braucht ein Planet, um dauerhaft Leben zu beheimaten? Eine neue Studie dämpft die Hoffnungen, dass es bewohnbare Wüstenwelten im Universum geben könnte. Offenbar ist es vor allem Kohlenstoff, der ohne Wasser nicht ausreichend zirkulieren kann.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/sind-wustenplaneten-zu-trocken-fur-leben-neue-studie-weist-erstmals-den-hohen-wasserbedarf-bewohnbarer-planeten-nach-1776851180441.png" alt="Das Bild von Venus (links), aufgenommen von der NASA-Sonde Mariner 10, neben der künstlerischen Illustration der drei möglichen Atmosphären des kürzlich entdeckten Exoplaneten Gliese 12b. Die neue Studie erforscht, wie viel Oberflächenwasser ein Planet benötigt, um Leben zu beherbergen." title="Das Bild von Venus (links), aufgenommen von der NASA-Sonde Mariner 10, neben der künstlerischen Illustration der drei möglichen Atmosphären des kürzlich entdeckten Exoplaneten Gliese 12b. Die neue Studie erforscht, wie viel Oberflächenwasser ein Planet benötigt, um Leben zu beherbergen."><figcaption>Das Bild von Venus (links), aufgenommen von der NASA-Sonde Mariner 10, neben der künstlerischen Illustration der drei möglichen Atmosphären des kürzlich entdeckten Exoplaneten Gliese 12b. Die neue Studie erforscht, wie viel Oberflächenwasser ein Planet benötigt, um Leben zu beherbergen. Bild: NASA/JPL-Caltech/R. Hurt (Caltech-IPAC)</figcaption></figure><p>Die Suche nach außerirdischem Leben könnte sich als schwieriger erweisen als bisher angenommen. Eine neue Untersuchung zeigt, dass Planeten wesentlich mehr Wasser benötigen, um langfristig lebensfreundlich zu sein. Demnach reicht es nicht aus, wenn sich ein Himmelskörper lediglich in der <strong>habitablen Zone</strong> <strong>eines Sterns</strong> befindet. Auch Wasser muss in ausreichendem Maße vorhanden sein, damit grundlegende natürliche Kreisläufe geregelt ablaufen können.</p><div class="texto-destacado">Die habitable Zone ist ein Bereich um einen Stern herum, in dem theoretisch Wasser existieren und es somit potenziell Leben geben könnte. Die Temperatur darf nicht zu hoch sein (der Stern darf also nicht zu nah sein) und nicht zu niedrig sein (der Stern darf nicht zu weit entfernt sein).</div><p>Zwar ist Wasser eine Grundvoraussetzung für Leben, doch sein Vorkommen allein garantiert noch keine Bewohnbarkeit. Forschende der University of Washington (UW) haben nun berechnet, dass ein erdgroßer Planet <strong>mindestens</strong> <strong>20 bis 50 Prozent der Wassermenge der irdischen Ozeane</strong> benötigt, um lebensfreundlich zu bleiben.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="731133" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/die-suche-nach-leben-au-erhalb-unseres-sonnensystems-wer-hat-den-ersten-exoplaneten-entdeckt-und-wie.html" title="Die Suche nach Leben außerhalb unseres Sonnensystems: Wer hat den ersten Exoplaneten entdeckt und wie?">Die Suche nach Leben außerhalb unseres Sonnensystems: Wer hat den ersten Exoplaneten entdeckt und wie?</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/die-suche-nach-leben-au-erhalb-unseres-sonnensystems-wer-hat-den-ersten-exoplaneten-entdeckt-und-wie.html" title="Die Suche nach Leben außerhalb unseres Sonnensystems: Wer hat den ersten Exoplaneten entdeckt und wie?"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/how-were-the-first-exoplanets-discovered-1758623826608_320.jpeg" alt="Die Suche nach Leben außerhalb unseres Sonnensystems: Wer hat den ersten Exoplaneten entdeckt und wie?"></a></article></aside><p>Erst ab diesem Wert kann ein <strong>stabiler Kreislauf </strong>entstehen, der Temperaturen reguliert und Wasser langfristig an der Oberfläche hält. „Wenn man im weiten Universum mit begrenzten Ressourcen nach Leben sucht, muss man einige Planeten aussortieren“, erklärt Haskelle White-Gianella, Doktorandin für Earth and Space Sciences an der UW und leitende Autorin der in <em>The Planetary Science Journal</em> veröffentlichten Arbeit.</p><h2>Kohlenstoff entscheidend</h2><p>Im Mittelpunkt der Studie stand der geologische <strong>Kohlenstoffkreislauf</strong>, der über Millionen Jahre hinweg dafür sorgt, dass Kohlendioxid (CO₂) zwischen Atmosphäre, Gestein und Ozeanen zirkulieren kann. </p><div class="texto-destacado">Vulkane setzen CO₂ frei, das sich in der Atmosphäre anreichert und schließlich durch Regen wieder gebunden wird. Über chemische Reaktionen gelangt es ins Meer und wird durch Plattentektonik in das Erdinnere transportiert.</div><p>Fehlt jedoch ausreichend Wasser für Niederschläge, gerät der Kohlenstoffkreislauf ins Stocken. CO₂ sammelt sich ungebremst in der Atmosphäre an, was zu einem <strong>extremen Treibhauseffekt</strong> führt.</p><h2>Wenn Planeten austrocknen</h2><p>Sinkt der Wasseranteil unter einen kritischen Wert, verdunstet das verbleibende Wasser zunehmend und die Temperaturen steigen weiter an. Der selbstverstärkende Prozess macht den Planeten schließlich unbewohnbar. „Das bedeutet leider, dass diese trockenen Planeten in habitablen Zonen wahrscheinlich <strong>keine guten Kandidaten für Leben</strong> sind“, sagt White-Gianella.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="740482" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/enceladus-ist-laut-cassini-der-top-kandidat-fur-au-erirdisches-leben.html" title="Enceladus ist laut Cassini der „Top-Kandidat” für außerirdisches Leben">Enceladus ist laut Cassini der „Top-Kandidat” für außerirdisches Leben</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/enceladus-ist-laut-cassini-der-top-kandidat-fur-au-erirdisches-leben.html" title="Enceladus ist laut Cassini der „Top-Kandidat” für außerirdisches Leben"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/enceladus-top-contender-for-extra-terrestrial-life-cassini-data-shows-1763550980796_320.jpeg" alt="Enceladus ist laut Cassini der „Top-Kandidat” für außerirdisches Leben"></a></article></aside><p>Um auch trockene Planeten realistisch abzubilden, wurden bestehende Simulationen modifiziert. Frühere Modelle konzentrierten sich vor allem auf kühlere, wasserreichere Welten. Nun wurden zusätzliche Faktoren wie <strong>Wind und genauere Verdunstungsraten</strong> berücksichtigt.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="754547" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/intelligenz-ist-ein-kosmischer-zufall-warum-wir-moglicherweise-allein-im-universum-sind.html" title="Intelligenz ist ein kosmischer Zufall: Warum wir möglicherweise allein im Universum sind">Intelligenz ist ein kosmischer Zufall: Warum wir möglicherweise allein im Universum sind</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/intelligenz-ist-ein-kosmischer-zufall-warum-wir-moglicherweise-allein-im-universum-sind.html" title="Intelligenz ist ein kosmischer Zufall: Warum wir möglicherweise allein im Universum sind"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/dove-sono-tutti-l-illusione-dell-inevitabilita-perche-potremmo-essere-soli-nell-universo-1770726745065_320.jpeg" alt="Intelligenz ist ein kosmischer Zufall: Warum wir möglicherweise allein im Universum sind"></a></article></aside><p>„Diese ausgefeilten, mechanistischen Modelle des Kohlenstoffkreislaufs sind aus dem Versuch entstanden zu verstehen, wie der Thermostat der Erde funktioniert – oder eben nicht“, erklärt Prof. Joshua Krissanen-Totton, der Earth and Space Sciences an der UW lehrt. Die Ergebnisse zeigen, dass selbst Planeten, die ursprünglich Wasser besitzen, dieses im Laufe der Zeit verlieren können. Damit wandeln sie sich <strong>von potenziell bewohnbar zu lebensfeindlich</strong>.</p><h2>Venus als warnendes Beispiel</h2><p>Ein bekanntes Beispiel für eine solche Entwicklung ist die <strong>Venus</strong>, die der Erde in Größe und Entstehungszeit ähnelt und einst vergleichbare Wassermengen besessen haben könnte. Heute jedoch herrschen dort extreme Bedingungen. Die Oberflächentemperaturen sind so hoch wie in einem Holzofen, und der Druck entspricht dem Gewicht von zehn Blauwalen.</p><div class="texto-destacado">Eine mögliche Erklärung dafür könnte sein, dass die Venus näher an der Sonne entstand und von Beginn an über etwas weniger Wasser verfügte. Das Ungleichgewicht könnte den Kohlenstoffkreislauf destabilisiert haben.</div><p>Künftige Missionen sollen klären, ob die Venus tatsächlich einst lebensfreundlich war. Ihre Erforschung könnte wichtige Informationen über ferne Exoplaneten liefern.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="754893" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/die-suche-nach-leben-richtet-sich-auf-die-venus-was-sich-in-ihren-wolken-verbirgt.html" title="Die Suche nach Leben richtet sich auf die Venus: Was sich in ihren Wolken verbirgt">Die Suche nach Leben richtet sich auf die Venus: Was sich in ihren Wolken verbirgt</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/die-suche-nach-leben-richtet-sich-auf-die-venus-was-sich-in-ihren-wolken-verbirgt.html" title="Die Suche nach Leben richtet sich auf die Venus: Was sich in ihren Wolken verbirgt"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/la-busqueda-de-vida-gira-hacia-venus-lo-que-hay-en-sus-nubes-ha-despertado-el-interes-cientifico-1770914525336_320.jpg" alt="Die Suche nach Leben richtet sich auf die Venus: Was sich in ihren Wolken verbirgt"></a></article></aside><p>„Es ist sehr unwahrscheinlich, dass wir zu unseren Lebzeiten auf einem Exoplaneten landen werden, aber die Venus – unser Nachbar – ist wohl das beste Analog“, sagt White-Gianella. Die Studie wirkt sich damit auf die Suche nach Leben im All aus, indem viele einst vielversprechende Planeten aufgrund von Wassermangel aus dem Raster fallen könnten.</p><h3><strong><em>Quellenhinweis:</em></strong></h3><p><em>White-Gianella, H. T., & Krissansen-Totton, J. (2026): <a href="https://doi.org/10.3847/PSJ/ae4faa" title="Carbon Cycle Imbalances on Arid Terrestrial Planets with Implications for Venus" target="_blank">Carbon Cycle Imbalances on Arid Terrestrial Planets with Implications for Venus</a>. The Planetary Science Journal, 7, 79, 4.</em></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/sind-wustenplaneten-zu-trocken-fur-leben-neue-studie-weist-erstmals-den-hohen-wasserbedarf-bewohnbarer-planeten-nach.html</guid><dc:creator><![CDATA[Lisa Seyde]]></dc:creator></item></channel></rss>