<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><rss xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" version="2.0"><channel><title>Meteored Deutschland</title><link>https://www.daswetter.com</link><description>News rund ums Wetter: Aktuelle Wetternachrichten - Informieren Sie sich hier über die aktuellsten Wetternachrichten für Deutschland und weltweit. News rund um das Wetter: Wir halten Sie auf dem Laufenden!</description><language>de</language><lastBuildDate>Wed, 16 Sep 2026 10:30:12 +0000</lastBuildDate><pubDate>Wed, 16 Sep 2026 10:30:12 +0000</pubDate><atom:link href="https://www.daswetter.com/feed/" rel="self" type="application/rss+xml"/><copyright><![CDATA[ Copyright 2026 Meteored ]]></copyright><image><url>https://www.daswetter.com/imagenes/logo_rss.png</url><title>Meteored Deutschland</title><link>https://www.daswetter.com</link><width>144</width><height>144</height></image><sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod><sy:updateFrequency>6</sy:updateFrequency><item><title><![CDATA[„DAS zahlt jetzt jeder!" Dürre-Schock am Rhein – keiner entkommt der Preis-Lawine]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/das-zahlt-jetzt-jeder-durre-schock-am-rhein-keiner-entkommt-der-preis-lawine.html</link><pubDate>Wed, 16 Sep 2026 08:07:43 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Der Rhein bei Worms steht auf Null, die Dürre zieht sich bis Oktober – und die Rechnung dafür zahlt am Ende jeder Einzelne von uns. Es wird richtig teuer!</p><figure id="first-video" class="video-dailymotion"><div id="player-xb8aka2"><img src="https://services.meteored.com/img/video/preview/dailymotion-xb8aka2.jpg" id="xb8aka2"><span class="boton-video"><svg width="48" height="48" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 48 48"><circle cx="24" cy="24" r="24" style="fill:#fff"/><path d="m20.5 15.2 10.8 7.2c1.1.7 1.2 2.2.2 3l-11 7.3c-1.2.7-2.7-.2-2.7-1.6V16.8c0-1.4 1.5-2.3 2.7-1.6z" style="fill-rule:evenodd;clip-rule:evenodd;fill:#0074ad"/></svg></span></div></figure><p>Es ist der blanke Wahnsinn – und es trifft am Ende jeden von uns. Der <strong>Rhein bei Worms</strong> kratzt heute an der <strong>Null-Marke</strong>, so tief war der Strom seit Langem nicht mehr. Und es kommt noch dicker: Die große <strong>Dürre</strong> zieht sich nach den neuesten Modellrechnungen noch bis <strong>Anfang Oktober</strong> durch.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Besonders brutal trifft es den <strong>Südwesten</strong> – von der Pfalz bis zum Oberrhein bleibt der Boden staubtrocken. Regen? Fehlanzeige. Und was da gerade am Rhein passiert, wird schon bald <strong>jeder auf seinem Konto</strong> spüren.</p><h2>Der Rhein trocknet aus – und die Schiffe stehen</h2><p>Was das bedeutet, wissen erfahrene Schiffer nur zu gut: Fällt der Pegel so tief, können die großen <strong>Frachter nicht mehr voll beladen</strong> fahren. Manche laufen nur noch <strong>halb leer</strong> aus, andere bleiben gleich am Kai liegen.</p><p><strong>Kohle, Öl, Chemie, Baustoffe</strong> – alles staut sich an den Häfen. Der Rhein ist die wichtigste <strong>Wasserstraße Europas</strong>, und wenn hier nichts mehr läuft, gerät die halbe Industrie ins Stocken. <strong>Schäden in Millionenhöhe</strong> drohen – und die landen am Ende nicht bei irgendwem, sondern bei <strong>dir und mir</strong>.</p><h4>2018 lässt grüßen – nur schlimmer</h4><p>Genau dieser Cocktail hat uns schon <strong>2018</strong> böse erwischt, damals legte das Niedrigwasser wochenlang die Frachtschifffahrt lahm. Wer geglaubt hat, das war ein Ausrutscher, wird gerade eines Besseren belehrt.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/das-zahlt-jetzt-jeder-durre-schock-am-rhein-keiner-entkommt-der-preis-lawine-1789545851332.jpg" data-image="4mkaealfsef6" alt="dürre, wetter, deutschland" title="dürre, wetter, deutschland"><figcaption>Das sieht aber sehr trocken aus. Die kommenden 10 Tage bringen dem Südwesten kaum bis gar keinen Regen. </figcaption></figure><p>Schon im <strong>Frühjahr</strong> kämpfte der Rhein-Verkehr mit zu wenig Wasser – und jetzt kommt der richtig teure Teil. Bleibt der Regen aus, und danach sieht es aus, wird dieser <strong>Herbst 2026</strong> für <strong>jeden einzelnen Haushalt</strong> zur echten Belastungsprobe. Keiner kann sich da rausmogeln.</p><h4>Heizöl, Diesel, Sprit – jetzt zahlt JEDER drauf</h4><p>Und hier schlägt das Wetter voll auf <strong>deinen Geldbeutel</strong> durch. Die Reedereien packen bei Niedrigwasser saftige <strong>Niedrigwasser-Zuschläge</strong> obendrauf – und die zahlt am Ende der Kunde. Also <strong>du</strong>.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="788948" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/winter-kracher-voraus-us-modell-sagt-rekord-mildwinter-2026-2027-schnee-fans-mussen-jetzt-stark-sein.html" title="Winter-Kracher voraus: US-Modell sagt Rekord-Mildwinter 2026/2027 – „Schnee-Fans müssen jetzt stark sein'">Winter-Kracher voraus: US-Modell sagt Rekord-Mildwinter 2026/2027 – „Schnee-Fans müssen jetzt stark sein"</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/winter-kracher-voraus-us-modell-sagt-rekord-mildwinter-2026-2027-schnee-fans-mussen-jetzt-stark-sein.html" title="Winter-Kracher voraus: US-Modell sagt Rekord-Mildwinter 2026/2027 – „Schnee-Fans müssen jetzt stark sein'"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/winter-kracher-voraus-us-modell-sagt-rekord-mildwinter-2026-2027-schnee-fans-mussen-jetzt-stark-sein-1789544813251_320.jpg" alt="Winter-Kracher voraus: US-Modell sagt Rekord-Mildwinter 2026/2027 – „Schnee-Fans müssen jetzt stark sein'"></a></article></aside><p>Vor allem bei <strong>Heizöl, Diesel und Sprit</strong> dürften die Preise weiter anziehen, denn ein großer Teil davon rollt über den Rhein. Kommt weniger Ware durch, wird sie teurer – ein Automatismus, den wir jeden Niedrigwasser-Herbst aufs Neue erleben. Und ausgerechnet <strong>jetzt</strong>, kurz vor der Heizsaison, trifft das <strong>wirklich jeden</strong>: ob Mieter, Hausbesitzer oder Pendler.</p><h4>Wetter, Krisen, Weltlage – der perfekte Sturm</h4><p>Zum trockenen Rhein kommt die angespannte <strong>Weltlage</strong>: internationale Krisen und Unruhen treiben die <strong>Energiepreise</strong> ohnehin nach oben. Das Wetter legt jetzt noch eine Schippe drauf.</p><figure> <img src="https://services.meteored.com/img/article/das-zahlt-jetzt-jeder-durre-schock-am-rhein-keiner-entkommt-der-preis-lawine-1789546013704.jpg" data-image="ygz6x8wtemx0" alt="blocking, atlantik, wetter" title="blocking, atlantik, wetter"><figcaption>Hoher Luftdruck block sämtliche Tiefausläufer vom Atlantik ab. So kann das mit dem großen Regen nichts werden. </figcaption></figure><p>Trockenheit hier, Krisen dort – für die <strong>Preisspirale</strong> ist das brandgefährlich. Fachleute rechnen mit einem <strong>teuren Herbst</strong>, in dem <strong>jeder</strong> beim Tanken, Heizen und Einkaufen spürbar mehr zahlt. Wer kann, sollte seinen <strong>Heizöltank</strong> lieber früher als später füllen, bevor die nächste Welle rollt. Denn eines ist klar: Billiger wird es so schnell nicht.</p><h2>Und danach? Der Winter-Trend haut rein</h2><p>Bleibt die große Frage: Wann kommt endlich Regen? Nach den Modellen erst <strong>spät</strong> – der <strong>trockene Herbst</strong> hält uns wohl bis in den Oktober fest im Griff.</p><p>Und der <strong>Winter</strong>? Da zeichnet sich schon jetzt ein echter <strong>Rekord</strong> ab – allerdings anders, als viele denken. Das amerikanische <strong>CFS-Modell</strong> deutet auf einen erneut <strong>viel zu milden, nassen</strong> und womöglich <strong>stürmischen Winter</strong> hin. Von Dauerfrost und Schnee-Massen keine Spur, dafür droht der <strong>15. zu milde Winter in Folge</strong> – Rekord! Schneefans müssen jetzt stark sein. Aber das ist eine andere Geschichte, die wir uns ganz genau anschauen werden.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/das-zahlt-jetzt-jeder-durre-schock-am-rhein-keiner-entkommt-der-preis-lawine.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Winter-Kracher voraus: US-Modell sagt Rekord-Mildwinter 2026/2027 – „Schnee-Fans müssen jetzt stark sein"]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/winter-kracher-voraus-us-modell-sagt-rekord-mildwinter-2026-2027-schnee-fans-mussen-jetzt-stark-sein.html</link><pubDate>Wed, 16 Sep 2026 07:52:19 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Ein neuer Langfristtrend sorgt für Aufsehen: Der Winter 2026/2027 könnte einer der mildesten seit Jahren werden. Schneefans müssen jetzt ganz stark sein.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/winter-kracher-voraus-us-modell-sagt-rekord-mildwinter-2026-2027-schnee-fans-mussen-jetzt-stark-sein-1789544813251.jpg" data-image="22nhv3p544dg" alt="schnee, wetter, deutschland" title="schnee, wetter, deutschland"><figcaption>Schnee im kommenden Winter 2026/27? Kann es natürlich geben! Aber im Mittel soll der kommende Winter 2026/27 deutlich "zu warm" ausfallen. </figcaption></figure><p><br>Es ist ein Trend, der Wetterfans <strong>elektrisiert</strong> – und Winterfreunde <strong>eiskalt</strong> erwischt. Das amerikanische Langfristmodell <strong>CFS</strong> hat seine Berechnungen für den kommenden Winter 2026/2027 frisch aktualisiert – und die Karten glühen förmlich. Von den Alpen bis zur Ostsee, von Frankreich bis tief nach Osteuropa: alles rot.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Über weiten Teilen Mitteleuropas leuchtet es sogar <strong>tiefrot bis dunkelbraun</strong>. Das steht für Temperaturen, die deutlich über dem langjährigen Mittel liegen könnten – örtlich um bis zu <strong>zwei Grad zu warm</strong>. Kommt jetzt der <strong>wärmste Winter seit Jahren</strong>? Die Bilder sprechen jedenfalls eine glasklare Sprache.</p><h2>So heftig sieht das Modell den Mildwinter</h2><p>Schaut man genauer auf die Karte, wird das Ausmaß erst richtig deutlich. <strong>Deutschland</strong> versinkt komplett im roten Bereich, dazu Polen, Tschechien, Österreich und der halbe Balkan. Nur ganz im Norden, rund um Island und Grönland, mischt sich etwas Blau ins Bild – dort könnte es kälter als sonst werden.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="788942" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/super-el-nino-2026-luca-lombroso-stellt-klar-wer-behauptet-es-werde-ein-eisiger-winter-stiftet-verwirrung.html" title="Super-El-Niño 2026: Luca Lombroso stellt klar: „Wer behauptet, es werde ein eisiger Winter, stiftet Verwirrung“">Super-El-Niño 2026: Luca Lombroso stellt klar: „Wer behauptet, es werde ein eisiger Winter, stiftet Verwirrung“</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/super-el-nino-2026-luca-lombroso-stellt-klar-wer-behauptet-es-werde-ein-eisiger-winter-stiftet-verwirrung.html" title="Super-El-Niño 2026: Luca Lombroso stellt klar: „Wer behauptet, es werde ein eisiger Winter, stiftet Verwirrung“"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/super-el-nino-2026-luca-lombroso-fa-chiarezza-chi-dice-che-sara-un-inverno-di-gelo-sta-facendo-confusione-1789500722596_320.jpeg" alt="Super-El-Niño 2026: Luca Lombroso stellt klar: „Wer behauptet, es werde ein eisiger Winter, stiftet Verwirrung“"></a></article></aside><p>Für uns heißt das im Klartext: <strong>grüne Weihnachten</strong> statt weißer Pracht, Schneematsch statt Pulverschnee, Nebel und Regen statt klirrender Kälte. Wer im Flachland auf einen Schlitten-Winter hofft, könnte diesmal <strong>richtig in die Röhre gucken</strong>. Zumindest, wenn das Modell recht behält.</p><h4>Das bedeutet der Trend für uns alle</h4><p>Ein milder Winter hat zwei Gesichter. Die gute Nachricht zuerst: Wer <strong>Heizkosten</strong> sparen will, dürfte sich freuen. Bleiben die klirrenden Nächte aus, muss die Heizung seltener auf Hochtouren laufen – das schont am Ende den Geldbeutel spürbar.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/winter-kracher-voraus-us-modell-sagt-rekord-mildwinter-2026-2027-schnee-fans-mussen-jetzt-stark-sein-1789544971085.jpg" data-image="do6ovf35pte5" alt="winter, mild, deutschland" title="winter, mild, deutschland"><figcaption>Der Winter 2026/27 soll in Deutschland deutlich "zu warm" ausfallen laut der CFS-Prognose der NOAA.</figcaption></figure><p>Die schlechte Nachricht trifft alle <strong>Winter-Romantiker</strong>. Skigebiete in den Mittelgebirgen zittern jetzt schon, Rodler und Schneemann-Bauer schauen in die Röhre, und auch die Natur kommt aus dem Takt. Denn ein zu warmer Winter lässt Pflanzen viel zu früh austreiben – und dann reicht ein einziger später Frost, um alles zu <strong>zerstören</strong>.</p><h4>Warum das Wetter jetzt verrücktspielt</h4><p>Doch woher kommt dieser extreme Warm-Trend überhaupt? Die Erklärung ist eigentlich simpel. Milde Luft aus Richtung <strong>Atlantik</strong> wird immer wieder nach Mitteleuropa gepumpt – mit kräftigen Westwinden, die feuchte, aber vor allem <strong>warme</strong> Meeresluft zu uns tragen.</p><figure> <img src="https://services.meteored.com/img/article/winter-kracher-voraus-us-modell-sagt-rekord-mildwinter-2026-2027-schnee-fans-mussen-jetzt-stark-sein-1789545083134.jpg" data-image="nfagooamy5eh" alt="dezember, ecmwf, wetter" title="dezember, ecmwf, wetter"><figcaption>Der Dezember 2026 soll laut ECMWF-Prognose besonders in Süddeutschland sehr warm ausfallen. </figcaption></figure><p>Solange dieser atlantische Motor läuft, hat die bittere Kälte aus dem Osten kaum eine Chance. Dazu kommt: Die Meere sind derzeit ungewöhnlich warm, und diese Wärme wirkt wie eine <strong>riesige Fußbodenheizung</strong> für ganz Europa. Genau dieses Muster spiegelt das Modell für den kompletten Winter wider – Monat für Monat.</p><h4>Vorsicht, große Enttäuschung möglich</h4><p>Aber jetzt kommt das große <strong>Aber</strong> – und das ist entscheidend. Langfristprognosen über einen ganzen Winter sind mit äußerster Vorsicht zu genießen. Kein Modell der Welt kann heute seriös sagen, wie kalt der 15. Januar wird. Solche Karten zeigen einen <strong>Trend</strong>, keine echte Wettervorhersage.</p><p>Und gerade der Winter hat uns schon oft <strong>eiskalt überrascht</strong>. Es gab genug Jahre, in denen alle Modelle einen Mildwinter versprachen – und am Ende versank halb Deutschland im Schnee. Ein einziger Kaltluftausbruch aus dem Norden reicht, und aus dem Rekord-Mildwinter wird ganz schnell ein <strong>Schnee-Chaos</strong>.</p><h2>Das gilt jetzt wirklich</h2><p>Was bleibt also unterm Strich? Der Trend ist eindeutig – die Modelle sehen einen <strong>klar zu milden Winter</strong> für Deutschland und weite Teile Europas. Danach sieht es aktuell tatsächlich nach einem der wärmeren Winter der letzten Jahre aus.</p><p>Aber verlassen sollte sich darauf niemand. Einzelne <strong>eisige Wochen</strong>, Schnee bis ins Flachland und knackige Nächte sind trotz aller Warm-Signale jederzeit drin. Die nächsten Aktualisierungen werden spannend – und wir behalten den Wintertrend für Sie <strong>Tag für Tag</strong> genau im Blick. Es bleibt also spannend am Winterhimmel!</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/winter-kracher-voraus-us-modell-sagt-rekord-mildwinter-2026-2027-schnee-fans-mussen-jetzt-stark-sein.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Super-El-Niño 2026: Luca Lombroso stellt klar: „Wer behauptet, es werde ein eisiger Winter, stiftet Verwirrung“]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/super-el-nino-2026-luca-lombroso-stellt-klar-wer-behauptet-es-werde-ein-eisiger-winter-stiftet-verwirrung.html</link><pubDate>Wed, 16 Sep 2026 07:17:11 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Steht Europa aufgrund von El Niño ein Winter wie aus vergangenen Zeiten mit Schneestürmen und extremem Frost bevor? Auch in nationalen Tageszeitungen und Fernsehsendern kursieren unbestätigte Meldungen. Wir wollen Klarheit schaffen und dabei zwischen El Niño, Polarwirbel, Telekonnektivität und saisonalen Vorhersagen unterscheiden.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/super-el-nino-2026-luca-lombroso-fa-chiarezza-chi-dice-che-sara-un-inverno-di-gelo-sta-facendo-confusione-1789500722596.jpeg" data-image="jylj7ht8zrkx"><figcaption>Ein eisiger und schneereicher Winter aufgrund von El Niño – werden wir viele Schneepflüge im Einsatz sehen? In diesem Artikel klären wir die Zusammenhänge zwischen Fernverbindungen, Polarwirbel und saisonalen Vorhersagen.</figcaption></figure><p>El Niño gibt zunehmend Anlass zu Besorgnis, Diskussionen und verschiedenen Meldungen. Die jüngste Meldung, die derzeit die Runde macht, betrifft seinen <strong>vermuteten Einfluss auf den Polarwirbel, mit direkten Auswirkungen auf Europa und Italien</strong>, die sogar zu einem Winter wie aus vergangenen Zeiten führen könnten. </p><p>Wir haben bereits aufgeklärt, <strong>was El Niño ist und warum es sinnvoll ist, unabhängig vom ENSO-Phänomen Lebensmittelvorräte und Notfallausrüstung </strong>zu Hause zu haben. </p><p>Nun ist es an der Zeit,<strong> die Zusammenhänge zwischen ENSO (El Niño-Southern Oscillation) und dem Polarwirbel zu erläutern</strong> sowie darauf einzugehen, was die saisonalen Vorhersagen für den kommenden Winter besagen.</p><h2>Televerbindungen: Wiederholung</h2><p>Wenn wir uns die <strong>Karten zu den Auswirkungen</strong> ansehen, die auf den Websites der NOAA, der WMO, des IRI der Columbia University und anderer wissenschaftlicher Einrichtungen verfügbar sind, fällt auf, dass <strong>keine davon Hinweise auf Auswirkungen in Europa zeigt.</strong> Das bedeutet jedoch nicht, dass es auf unserem Kontinent keine Folgen gibt. Denn im Klimasystem der Erde ist alles miteinander verbunden. </p><p>Wie wir bereits in verschiedenen Artikeln erwähnt haben,<strong> wirkt sich El Niño in Europa indirekt aus, und zwar über Fernverbindungen</strong>. Konkret wirkt er indirekt, indem er die allgemeine Zirkulation in der Atmosphäre verändert.</p><p>Ähnlich wie beim Phänomen des „Stratwarming“ bedeutet das Aufbrechen der Lappen des Polarwirbels – sofern es überhaupt dazu kommt – nicht zwangsläufig, dass es in Europa kälter wird. Es hängt davon ab, wohin sich der kalte Lappen bewegt, denn je nachdem, ob er sich weiter östlich oder weiter westlich befindet, kann er im Gegenteil zu Blockadesituationen mit warmer Luft führen.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="787434" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/global-warming-und-eiswinter-zugleich-wie-el-nino-den-polarwirbel-schwachen-und-europa-auskuhlen-kann.html" title="Global Warming und Eiswinter zugleich? Wie El Niño den Polarwirbel schwächen und Europa auskühlen kann">Global Warming und Eiswinter zugleich? Wie El Niño den Polarwirbel schwächen und Europa auskühlen kann</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/global-warming-und-eiswinter-zugleich-wie-el-nino-den-polarwirbel-schwachen-und-europa-auskuhlen-kann.html" title="Global Warming und Eiswinter zugleich? Wie El Niño den Polarwirbel schwächen und Europa auskühlen kann"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/global-warming-und-eiswinter-zugleich-wie-el-nino-den-polarwirbel-schwachen-und-europa-auskuhlen-kann-1788712139551_320.png" alt="Global Warming und Eiswinter zugleich? Wie El Niño den Polarwirbel schwächen und Europa auskühlen kann"></a></article></aside><p>Die Veränderung der Störungsströmung in Richtung Europa kann beispielsweise – in Verbindung mit der Tatsache, dass in den positiven Phasen des ENSO die globalen Temperaturen tendenziell ansteigen – <strong>mildere und trockenere Winter in einigen europäischen Regionen</strong> oder im Gegenteil instabilere Wetterbedingungen zur Folge haben, je nach Phase und Intensität des Phänomens. </p><h2>Die Auswirkungen auf den Polarwirbel</h2><p>Si legge in vari siti e anche su quotidiani e media che <strong>El Niño potrebbe causare la rottura del vortice polare,</strong> da cui ne conseguirebbero ipotetiche grandi irruzioni fredde in Europa, compresa l’Italia. <strong>Una premessa è anzitutto d’obbligo. </strong></p><div class="texto-destacado">Auf verschiedenen Websites sowie in Tageszeitungen und anderen Medien ist zu lesen, dass <strong>El Niño zum Zusammenbruch des Polarwirbels führen könnte,</strong> was hypothetisch große Kälteeinbrüche in Europa, einschließlich Italien, zur Folge hätte. <strong>Zunächst einmal ist eine Vorbemerkung angebracht.</strong></div><p><br>In der Literatur finden sich verschiedene Artikel zu diesem Thema. So haben beispielsweise Palmeiro und andere Autoren im Jahr 2023 den <strong>Einfluss von ENSO auf die stratosphärische Erwärmung (SSW)</strong> untersucht. </p><p>Mithilfe von ERA5 und anderen Modellen haben die Forscher untersucht, wie ENSO die Häufigkeit, die Saisonalität und die Vorbedingungen der SSW beeinflussen kann. Laut dieser Studie<strong> führt El Niño nicht zu einer Zunahme der winterlichen stratosphärischen Erwärmungen, sondern konzentriert diese eher</strong> auf den Zeitraum zwischen Januar und Februar, wodurch der Polarwirbel abgeschwächt wird.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="788930" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/saftige-wiesn-preise-entsetzen-aber-wenigstens-spielt-das-wetter-mit-muenchen-startet-trocken-und-mild-ins-oktoberfest.html" title="Saftige Wiesn-Preise entsetzen– aber wenigstens spielt das Wetter mit: München startet trocken und mild ins Oktoberfest">Saftige Wiesn-Preise entsetzen– aber wenigstens spielt das Wetter mit: München startet trocken und mild ins Oktoberfest</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/saftige-wiesn-preise-entsetzen-aber-wenigstens-spielt-das-wetter-mit-muenchen-startet-trocken-und-mild-ins-oktoberfest.html" title="Saftige Wiesn-Preise entsetzen– aber wenigstens spielt das Wetter mit: München startet trocken und mild ins Oktoberfest"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/saftige-wiesn-preise-entsetzen-aber-wenigstens-spielt-das-wetter-mit-muenchen-startet-trocken-und-mild-ins-oktoberfest-1789538002997_320.png" alt="Saftige Wiesn-Preise entsetzen– aber wenigstens spielt das Wetter mit: München startet trocken und mild ins Oktoberfest"></a></article></aside><p>Der eigentliche Auslöser dieser Ereignisse ist jedoch eine Anomalie in den Strömungswellen des Jetstreams über Eurasien, die sich in viel kürzeren Zeiträumen auswirkt als der Einfluss von ENSO. </p><p>Praktisch gesehen <strong>gibt es keinen echten kausalen Zusammenhang</strong>, sondern lediglich einige Anzeichen dafür, dass ENSO „den Boden bereitet“, indem es den Polarwirbel mehr oder weniger anfällig macht, aber es ist nicht die direkte Ursache für das einzelne Ereignis.</p><h2>Was sagt das ECMWF?</h2><p>Einigen Quellen zufolge<strong> soll das ECMWF eine alarmierende Vorhersage</strong> für den kommenden Winter abgegeben haben.<strong> Aufgrund von El Niño käme es zum Zusammenbruch des Polarwirbels, </strong>zu Stürmen und zu einer Kältewelle in Skandinavien, wobei <strong>eiskalte arktische Luftmassen aus Sibirien Europa heimsuchen würden. </strong>Für diese Prognosen konnten wir keine Quelle ausfindig machen.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/super-el-nino-2026-luca-lombroso-fa-chiarezza-chi-dice-che-sara-un-inverno-di-gelo-sta-facendo-confusione-1789500864740.png" data-image="k1fccfmt78gs"> <figcaption data-lt-tmp-id="lt-975807">Die saisonalen Vorhersagen des ECMEF deuten auf einen Winter mit im Durchschnitt überdurchschnittlichen Temperaturen hin, ebenso wie die einzelnen Monate.</figcaption></figure><p>Auf der Website des ECMWF gibt es jedoch eine interessante Meldung zu einer <strong>Analyse des Winters 2015/16, der auf eine positive ENSO-Phase folgte.</strong> Der Artikel erläutert die Fernwechselwirkungen und wie schwierig es ist, diese in Modellen nachzubilden, insbesondere für Europa. Der historische Trend deutet darauf hin, dass <strong>in El-Niño-Wintern Nordeuropa tendenziell kälter ist</strong>, vor allem zwischen Januar und Februar.</p><p>Das ECMWF betont jedoch, dass <strong>es viele weitere Faktoren gibt, die das Klima in Europa beeinflussen, </strong>wie beispielsweise Meereis, die Meeresbedingungen im Atlantik und die Schneedecke. Darüber hinaus hängt der Einfluss des äquatorialen Pazifiks auf Europa von einer Reihe von Zwischenfaktoren ab, von denen einige noch nicht vollständig verstanden und schwer zu modellieren sind.</p><h2>Was sagen die Saisonkarten aus?</h2><p>Im vergangenen Mai hatten wir einen voraussichtlich sehr heißen Sommer angekündigt, unabhängig von El Niño. Das zeigen uns nun auch die Saisonkarten: <strong>Die Wintertemperaturen und auch die Temperaturen der einzelnen Monate werden wahrscheinlich über dem Durchschnitt liegen.</strong> Die einzige Region mit neutralen Vorzeichen ist gerade Nordeuropa. Der Mittelmeerraum, Italien, Spanien und auch Mittel- und Westeuropa weisen hingegen eine deutliche positive Abweichung auf. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="788267" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/der-winter-entscheidet-sich-in-sibirien-meteorologe-nennt-die-wichtigste-zahl-des-herbstes.html" title="„Der Winter entscheidet sich in Sibirien': Meteorologe nennt die wichtigste Zahl des Herbstes">„Der Winter entscheidet sich in Sibirien": Meteorologe nennt die wichtigste Zahl des Herbstes</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/der-winter-entscheidet-sich-in-sibirien-meteorologe-nennt-die-wichtigste-zahl-des-herbstes.html" title="„Der Winter entscheidet sich in Sibirien': Meteorologe nennt die wichtigste Zahl des Herbstes"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/der-winter-entscheidet-sich-in-sibirien-meteorologe-nennt-die-wichtigste-zahl-des-herbstes-1789163441655_320.jpg" alt="„Der Winter entscheidet sich in Sibirien': Meteorologe nennt die wichtigste Zahl des Herbstes"></a></article></aside><p>Die Niederschlagsvorhersagen deuten darauf hin, dass es im Januar und Februar in Norditalien zu überdurchschnittlichen Niederschlägen kommen könnte, während sie im Süden unterdurchschnittlich ausfallen dürften. Dies lässt daher häufige Stürme vom Atlantik erwarten.</p><p>Es lässt sich jedoch nicht sagen, ob es im Rahmen eines voraussichtlich milden und regnerischen Winters zu Kaltlufteinbrüchen kommen wird, die möglicherweise zu starken, plötzlichen Schneefällen in tieferen Lagen oder in der Ebene führen könnten.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Palmeiro%2C%20F.%20M.%2C%20Garc%C3%ADa-Serrano%2C%20J.%2C%20Ruggieri%2C%20P.%2C%20Batt%C3%A9%2C%20L.%2C%20%26%20Gualdi%2C%20S." data-year="2023" data-title="On%20the%20influence%20of%20ENSO%20on%20sudden%20stratospheric%20warmings.%20Journal%20of%20Geophysical%20Research%3A%20Atmospheres%2C%20128%2C%20e2022JD037607." data-url="https%3A%2F%2Fdoi.org%2F10.1029%2F2022JD037607">Palmeiro, F. M., García-Serrano, J., Ruggieri, P., Batté, L., & Gualdi, S.. (2023). <a href="https://doi.org/10.1029/2022JD037607" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">On the influence of ENSO on sudden stratospheric warmings. Journal of Geophysical Research: Atmospheres, 128, e2022JD037607.</a>.</cite><br><cite data-author="ECMWF" data-year="" data-title="The%202015%2F2016%20El%20Ni%C3%B1o%20and%20beyond" data-url="https%3A%2F%2Fwww.ecmwf.int%2Fen%2Fnewsletter%2F151%2Fmeteorology%2F2015-2016-el-nino-and-beyond">ECMWF. <a href="https://www.ecmwf.int/en/newsletter/151/meteorology/2015-2016-el-nino-and-beyond" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">The 2015/2016 El Niño and beyond</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/super-el-nino-2026-luca-lombroso-stellt-klar-wer-behauptet-es-werde-ein-eisiger-winter-stiftet-verwirrung.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Superionisches Eis im Inneren der Eisriesen? Wasser bleibt bei mehr als 2300 Grad Celsius fest]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/superionisches-eis-im-inneren-der-eisriesen-wasser-bleibt-bei-mehr-als-2300-grad-celsius-fest.html</link><pubDate>Wed, 16 Sep 2026 07:09:34 +0000</pubDate><category>Astronomie</category><description><![CDATA[<p>Wasser bleibt bei mehr als 2300 Grad Celsius fest: Unter gewaltigem Druck konnte im Labor eine exotische Eisform erzeugt werden, deren Kristallstruktur die Magnetfelder von Uranus und Neptun erklären könnte. </p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/superionisches-eis-im-inneren-der-eisriesen-wasser-bleibt-bei-mehr-als-2300-grad-celsius-fest-1789504363349.jpg" alt="Forschern ist es gelungen, im Labor superionisches Eis zu erzeugen: eine Form von Eis, die bei sehr hohem Druck und hohen Temperaturen fest ist – und elektrisch leitfähig. (Symbolbild)" title="Forschern ist es gelungen, im Labor superionisches Eis zu erzeugen: eine Form von Eis, die bei sehr hohem Druck und hohen Temperaturen fest ist – und elektrisch leitfähig. (Symbolbild)"><figcaption>Forschern ist es gelungen, im Labor superionisches Eis zu erzeugen: eine Form von Eis, die bei sehr hohem Druck und hohen Temperaturen fest ist – und elektrisch leitfähig. (Symbolbild) Bild: Maria Kovalets/Unsplash</figcaption></figure><p>Wissenschaftlern ist es gelungen, die extremen Bedingungen, die in den Gasriesen Uranus und Neptun vorherrschen, im Labor nachzustellen und eine exotische Variante von superionischem Eis zu erzeugen. Dabei wurde erstmals eindeutig eine spezielle Struktur beobachtet, die sich <strong>hexagonal dicht gepackte Form</strong> nennt, kurz hcp.</p><p>Für das Experiment pressten Alexis Forestier vom französischen Commissariat à l’énergie atomique et aux énergies alternatives (CEA) und sein Team winzige Wassermengen zwischen Diamantstempel. Der Druck stieg dabei auf bis zu 229 Gigapascal an – das ist mehr als zwei Millionen Mal der normale Luftdruck auf der Erde.</p><p>Mit Laserlicht erhitzten die Wissenschaftler die Probe auf bis zu 2630 Kelvin, also rund 2357 Grad Celsius. Trotzdem verdampfte das Wasser nicht. Röntgenbeugungsmessungen an der European Synchrotron Radiation Facility in Frankreich zeigten stattdessen, wie sich die Sauerstoffatome zu einem Kristallgitter ordneten.</p><h2>Ein Kristallgitter mit beweglichen Protonen</h2><p>Superionisches Eis unterscheidet sich stark von gefrorenem Wasser, wie man es aus dem Alltag kennt. Während die Sauerstoffatome in einem festen Gitter sitzen, können sich Wasserstoffkerne beziehungsweise Protonen frei durch diese Struktur bewegen. Dadurch kann das Material elektrische Ladung leiten.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/superionisches-eis-im-inneren-der-eisriesen-wasser-bleibt-bei-mehr-als-2300-grad-celsius-fest-1789504377536.jpg" alt="Die Forschenden unterscheiden zwei Formen von Eis: die uns bekannte kubisch-flächenzentrierte Form (fcc) und die hexagonal dicht gepackte Form (hcp), die nun im Labor erzeugt wurde. (Symbolbild)" title="Die Forschenden unterscheiden zwei Formen von Eis: die uns bekannte kubisch-flächenzentrierte Form (fcc) und die hexagonal dicht gepackte Form (hcp), die nun im Labor erzeugt wurde. (Symbolbild)"><figcaption>Die Forschenden unterscheiden zwei Formen von Eis: die uns bekannte kubisch-flächenzentrierte Form (fcc) und die hexagonal dicht gepackte Form (hcp), die nun im Labor erzeugt wurde. (Symbolbild) Bild: Jill Wellington/Pixabay</figcaption></figure><p>Eine solche Materieform war bereits vor über 30 Jahren vorhergesagt worden. Erst im Jahr 2018 gelang ein überzeugender experimenteller Hinweis auf superionisches Wasser. Ein Jahr später konnten Forschende seine atomare Struktur mithilfe schneller Röntgenbeugung untersuchen.</p><p>Die neuen Versuche decken einen Druckbereich von 80 bis 229 Gigapascal und Temperaturen von 300 bis 2630 Kelvin ab. Die Messungen zeigen, dass die bekannte <strong>kubisch-flächenzentrierte Form</strong>, fcc genannt, bei mehr als etwa 1800 Kelvin und 160 Gigapascal zunehmend in die hcp-Struktur übergeht. Bei 219 Gigapascal und 2630 Kelvin dominierte hcp.</p><h2>Innere Schichten der Eisriesen</h2><p>Der Strukturwechsel erfolgt offenbar nicht abrupt. Vielmehr verschieben sich die Atomlagen allmählich, bis die neue Anordnung unter den extremen Bedingungen stabiler wird. Dabei könnten sich Eigenschaften verändern – etwa die Wärmeleitung, die mechanische Stabilität und die Beweglichkeit geladener Teilchen.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/superionisches-eis-im-inneren-der-eisriesen-wasser-bleibt-bei-mehr-als-2300-grad-celsius-fest-1789504370652.jpg" alt="Superionisches Eis könnte die eigentümlichen Magnetfelder von Uranus und Neptun erklären." title="Superionisches Eis könnte die eigentümlichen Magnetfelder von Uranus und Neptun erklären."><figcaption>Superionisches Eis könnte die eigentümlichen Magnetfelder von Uranus und Neptun erklären. Bild: NASA/JPL/Scientific Visualization Studio/Tom Bridgman</figcaption></figure><p>Bemerkenswert ist zudem die Wärmeausdehnung des hcp-Eises. Oberhalb von etwa 1700 Kelvin dehnt sich die Struktur vor allem in einer kristallografischen Richtung aus. Das könnte darauf hindeuten, dass sich Wasserstoff in bestimmten Richtungen leichter durch das Gitter bewegt.</p><p>Das macht den Befund für die Planetenforschung so interessant. Die Raumsonde Voyager 2 entdeckte bei Uranus 1986 und bei Neptun 1989 ungewöhnliche <strong>Magnetfelder</strong>. Anders als das Erdmagnetfeld sind sie stark geneigt, nicht rotationssymmetrisch und gegenüber den Planetenzentren versetzt.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="748197" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/wissenschaftler-untersuchen-die-struktur-der-au-ersten-planeten-unseres-sonnensystems-uranus-und-neptun.html" title="Wissenschaftler untersuchen die Struktur der äußersten Planeten unseres Sonnensystems, Uranus und Neptun">Wissenschaftler untersuchen die Struktur der äußersten Planeten unseres Sonnensystems, Uranus und Neptun</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/wissenschaftler-untersuchen-die-struktur-der-au-ersten-planeten-unseres-sonnensystems-uranus-und-neptun.html" title="Wissenschaftler untersuchen die Struktur der äußersten Planeten unseres Sonnensystems, Uranus und Neptun"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/estructura-planetas-mas-externos-sistema-solar-1765772960654_320.jpg" alt="Wissenschaftler untersuchen die Struktur der äußersten Planeten unseres Sonnensystems, Uranus und Neptun"></a></article></aside><p>Das wird oft dadurch erklärt, dass elektrische Ströme in einer relativ dünnen, leitfähigen Schicht tief im Inneren der beiden Eisriesen ihre Magnetfelder erzeugen. Superionisches Wasser gilt dabei als wichtiger Kandidat für das leitfähige Material.</p><p>Dass dieses Eis nicht nur in der fcc-, sondern auch in der hcp-Form existieren kann, könnte solche Modelle verändern. Unterschiedliche Kristallstrukturen desselben Materials können Wärme und elektrische Ladung unterschiedlich transportieren.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="743758" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/bestehen-neptun-und-uranus-aus-stein-neue-datenlage-weist-auf-unerwartete-zusammensetzung-hin.html" title="Bestehen Neptun und Uranus aus Stein? Neue Datenlage weist auf unerwartete Zusammensetzung hin">Bestehen Neptun und Uranus aus Stein? Neue Datenlage weist auf unerwartete Zusammensetzung hin</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/bestehen-neptun-und-uranus-aus-stein-neue-datenlage-weist-auf-unerwartete-zusammensetzung-hin.html" title="Bestehen Neptun und Uranus aus Stein? Neue Datenlage weist auf unerwartete Zusammensetzung hin"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/bestehen-neptun-und-uranus-aus-stein-neue-datenlage-weist-auf-unerwartete-zusammensetzung-hin-1765571404141_320.png" alt="Bestehen Neptun und Uranus aus Stein? Neue Datenlage weist auf unerwartete Zusammensetzung hin"></a></article></aside><p>Die Forschenden wollen nun bestimmen, unter welchen Druck- und Temperaturbedingungen hcp-Superioneneis stabil bleibt. Entscheidend ist dabei, wie sich die beweglichen Protonen durch das Gitter bewegen – und ob diese anisotrope Leitfähigkeit die rätselhaften Magnetfelder von Uranus und Neptun besser erklären kann.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Forestier%2C%20A.%2C%20Weck%2C%20G.%2C%20Ninet%2C%20S.%2C%20Garbarino%2C%20G.%2C%20Mezouar%2C%20M.%2C%20Datchi%2C%20F.%2C%20%26%20Loubeyre%2C%20P" data-year="2026" data-title="Observation%20of%20Hexagonal%20Close-Packed%20Water%20Ice%20at%20Conditions%20in%20Ice%20Giant%20Planetary%20Interiors.%20Physical%20Review%20Letters" data-url="https%3A%2F%2Fdoi.org%2F10.1103%2Fsdrk-3m4t">Forestier, A., Weck, G., Ninet, S., Garbarino, G., Mezouar, M., Datchi, F., & Loubeyre, P. (2026). <a href="https://doi.org/10.1103/sdrk-3m4t" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Observation of Hexagonal Close-Packed Water Ice at Conditions in Ice Giant Planetary Interiors. Physical Review Letters</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/superionisches-eis-im-inneren-der-eisriesen-wasser-bleibt-bei-mehr-als-2300-grad-celsius-fest.html</guid><dc:creator><![CDATA[Lisa Seyde]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Saftige Wiesn-Preise entsetzen– aber wenigstens spielt das Wetter mit: München startet trocken und mild ins Oktoberfest]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/saftige-wiesn-preise-entsetzen-aber-wenigstens-spielt-das-wetter-mit-muenchen-startet-trocken-und-mild-ins-oktoberfest.html</link><pubDate>Wed, 16 Sep 2026 07:07:59 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Gestern noch 25,6 Grad, heute Gewitter – doch pünktlich zum Wiesn-Anstich beruhigt sich das Münchner Wetter. Trotz saftiger Preise dürfen sich Besucher am Samstag auf elf Sonnenstunden und milde Temperaturen freuen.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/saftige-wiesn-preise-entsetzen-aber-wenigstens-spielt-das-wetter-mit-muenchen-startet-trocken-und-mild-ins-oktoberfest-1789538002997.png" data-image="nwi98gi616jf" alt="Zuckerwatte, Dirndl, Wiesn-Auftakt, Sonnenstunden, Preise, Symbolbild" title="Zuckerwatte, Dirndl, Wiesn-Auftakt, Sonnenstunden, Preise, Symbolbild"><figcaption>Zuckerwatte, Dirndl und Sonne satt: Zum Wiesn-Auftakt lässt sich das süße Vergnügen bei bis zu elf Sonnenstunden genießen – nur der Blick auf die Preise dürfte manchem die Laune verhageln. Symbolbild.</figcaption></figure><p>Wenn wenigstens der Sonnenschein nichts kostet...Ein paar Stündchen Wiesn-Gaudi können ein erstaunlich großes Loch in den Geldbeutel reißen. <strong>Zwei Maß Bier und ein halbes Hendl schlagen bereits mit rund 47 bis 55 Euro zu Buche.</strong> Versüßt ihr euch den Besuch anschließend noch mit dem Traditionsgericht <strong>Kaiserschmarrn, kommen je nach Festzelt bis zu 27,50 Euro</strong> hinzu.</p><p><strong>Doch wenigstens der Himmel zeigt sich spendabel:</strong> Zum Fassanstich am Samstag schenkt das Münchner Wetter den Besuchern bis zu elf Sonnenstunden, trockene Bedingungen und angenehme 20 bis 23 Grad.</p><h2>Von 25,6 Grad direkt in den Wettersturz</h2><p>Gestern wurden in der Münchner Innenstadt noch spätsommerliche <strong>25,6 Grad</strong> gemessen. Doch bereits heute, am Mittwoch, beendet die Kaltfront von Tief ZURI dieses September-Sommer-Wetter. <strong>Nach letzten sonnigen Abschnitten verdichten sich die Wolken, aus Westen ziehen Schauer und einzelne kräftige Gewitter auf.</strong></p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="788784" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/achtung-heute-nur-ruhe-vor-dem-sturm-10-sonnenstunden-in-hessen-dann-kommen-gewitter-starkregen-hagel-sturmboen.html" title="Erst 10 Sonnenstunden in Hessen – dann schlägt das Wetter um: Gewitter, Starkregen, Hagel & Sturmböen rollen an">Erst 10 Sonnenstunden in Hessen – dann schlägt das Wetter um: Gewitter, Starkregen, Hagel & Sturmböen rollen an</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/achtung-heute-nur-ruhe-vor-dem-sturm-10-sonnenstunden-in-hessen-dann-kommen-gewitter-starkregen-hagel-sturmboen.html" title="Erst 10 Sonnenstunden in Hessen – dann schlägt das Wetter um: Gewitter, Starkregen, Hagel & Sturmböen rollen an"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/achtung-heute-nur-ruhe-vor-dem-sturm-10-sonnenstunden-in-hessen-dann-kommen-gewitter-starkregen-hagel-sturmboen-1789452956991_320.png" alt="Erst 10 Sonnenstunden in Hessen – dann schlägt das Wetter um: Gewitter, Starkregen, Hagel & Sturmböen rollen an"></a></article></aside><p>Dabei stehen Starkregen, Hagel und stürmische Böen im Vorhersagebild. Am Abend gehen die Gewitter zunehmend in länger anhaltenden Regen über. Besonders in den Alpen und im Vorland verstärken sich die Niederschläge.<strong> Dort fallen innerhalb von zwölf Stunden verbreitet 30 bis 40 Liter pro Quadratmeter.</strong> </p><h2>Donnerstag kommt die kühle Luft in München an</h2><p>Hinter der Kaltfront dreht der Wind auf Nordwest und führt deutlich kühlere Luft heran. Am Donnerstag werden in Bayern nur noch 17 bis 22 Grad erreicht. In 2.000 Metern Höhe sinkt die Temperatur auf etwa 8 Grad, auf der Zugspitze auf ungefähr 2 Grad.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/saftige-wiesn-preise-entsetzen-aber-wenigstens-spielt-das-wetter-mit-muenchen-startet-trocken-und-mild-ins-oktoberfest-1789538157003.png" data-image="94vhy5cicxox" alt="Herzbrezn, Dirndl, Sonne, Symbolbild" title="Herzbrezn, Dirndl, Sonne, Symbolbild"><figcaption>Herzbrezn, Dirndl und elf Stunden Sonne: Zum Auftakt zeigt sich die Wiesn von ihrer schönsten Seite. Bei 20 bis 23 Grad bleibt es trocken – nur die saftigen Preise könnten den Appetit bremsen. Symbolbild.</figcaption></figure><p>In München ziehen die letzten Regentropfen am Vormittag ab. Danach öffnen sich zunehmend Wolkenlücken. Am Freitag dominieren zwar zeitweise noch die Wolken, größere Regenmengen stehen aber nicht mehr in den Berechnungen. Bei 18 bis 21 Grad bleibt es überwiegend trocken.</p><h2>Elf Sonnenstunden zum Wiesn-Anstich</h2><p><strong>Pünktlich zur Eröffnung dreht das Wetter auf Festbetrieb.</strong> Nach der Auflösung einzelner Frühnebelfelder scheint am Samstag in München bis zu <strong>elf Stunden lang die Sonne</strong>. Lockere Quellwolken ändern am freundlichen Charakter wenig. Mit Höchstwerten von <strong>20 bis 23 Grad</strong> wird es weder heiß noch unangenehm kühl.</p><figure><blockquote class="twitter-tweet" data-dnt="true" align="center"><p lang="de" dir="ltr"><a href="https://x.com/hashtag/WetterHeute?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#WetterHeute</a><br><br>️ Vormittags Regen und starke Gewitter vom Westen über die Mitte bis zur Ostsee<br><br>️ Nachmittags im Südosten: Starkregen, Hagel bis 2 cm und Sturmböen<br><br> Kühler mit 18 bis 24 Grad, am Inn 26 Grad an den Alpen später Dauerregen<br><br>️ <a href="https://t.co/dxKrUw1khu">https://t.co/dxKrUw1khu</a> <a href="https://t.co/trX6BMoA50">pic.twitter.com/trX6BMoA50</a></p>— Meteored Deutschland (@MeteoredDE) <a href="https://x.com/MeteoredDE/status/2100086518496842146?ref_src=twsrc%5Etfw">September 16, 2026</a></blockquote></figure><p>Die Ensemble-Mitglieder des GFS-Wettermodells stützen diesen freundlichen Auftakt für die jährliche Münchner-Hochzeit. <strong>Die Temperaturkurven liegen bis Samstag eng beieinander und bündeln sich tagsüber überwiegend im Bereich um 20 Grad.</strong> </p><h2>Wie lange hält das Wiesn-Wetter?</h2><p>In der Nacht zum Sonntag nimmt die Bewölkung von Nordwesten zu, zunächst bleibt es trocken. Danach wachsen die Unterschiede zwischen den einzelnen Berechnungen. Auf der Ensemblekarte fächern sowohl die Temperaturkurven als auch die Niederschlagssignale sichtbar auseinander.</p><p>Eine <strong>neue Kaltfront nimmt am Sonntag</strong> Kurs auf Süddeutschland. Ihr genauer Zeitplan entscheidet, wie lange das freundliche Auftaktwetter in München anhält. Für den Anstich selbst ist die Aussage dagegen deutlich: Die Wiesn wird teuer – aber immerhin starten die Besucher mit viel Sonne, milden Temperaturen und trockenen Maßkrügen von außen.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/saftige-wiesn-preise-entsetzen-aber-wenigstens-spielt-das-wetter-mit-muenchen-startet-trocken-und-mild-ins-oktoberfest.html</guid><dc:creator><![CDATA[Kathy Schrey]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Der Knall kommt heute! Superzellen brodeln über Deutschland – und ein Wort macht Meteorologen nervös]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/der-knall-kommt-heute-superzellen-brodeln-uber-deutschland-und-ein-wort-macht-meteorologen-nervos.html</link><pubDate>Wed, 16 Sep 2026 02:23:00 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Gestern noch 31 Grad, heute der Knall: Eine Kaltfront jagt schwere Gewitter über Deutschland. Superzellen brodeln – und ein Wort sorgt bei Fachleuten für Anspannung. Wo es jetzt gefährlich wird.</p><figure id="first-video" class="video-dailymotion"><div id="player-xb83ljq"><img src="https://services.meteored.com/img/video/preview/dailymotion-xb83ljq.jpg" id="xb83ljq"><span class="boton-video"><svg width="48" height="48" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 48 48"><circle cx="24" cy="24" r="24" style="fill:#fff"/><path d="m20.5 15.2 10.8 7.2c1.1.7 1.2 2.2.2 3l-11 7.3c-1.2.7-2.7-.2-2.7-1.6V16.8c0-1.4 1.5-2.3 2.7-1.6z" style="fill-rule:evenodd;clip-rule:evenodd;fill:#0074ad"/></svg></span></div></figure><p>Der Spätsommer hat gestern noch einmal alles gegeben: Bis zu <strong>31 Grad</strong> im Südwesten, dazu Nächte, in denen es kaum unter 20 Grad abkühlte. Es fühlte sich an wie mitten im Hochsommer. Doch damit ist jetzt schlagartig Schluss.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Denn von Nordwesten schiebt sich eine <strong>Kaltfront</strong> heran und knallt frontal in die schwüle Luft. Genau dieser Zusammenprall macht den heutigen Mittwoch so brisant. Und es gibt ein Wort, das Meteorologen bei dieser Lage ganz besonders aufhorchen lässt. Dazu gleich mehr.</p><h2>Explosive Mischung: Warum jetzt die Superzellen drohen</h2><p>Über Deutschland liegt ein hochexplosives Gemisch: feuchte, energiereiche Luft am Boden und ein extrem kräftiger Wind in der Höhe darüber. Fachleute sprechen von einer außergewöhnlich starken <strong>Windscherung</strong>. Und die ist heute der entscheidende Zünder für alles Weitere.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/der-knall-kommt-heute-superzellen-brodeln-uber-deutschland-und-ein-wort-macht-meteorologen-nervos-1789495929234.jpg" data-image="tsthid20h8uo" alt="unwetter, gewitter, zellen" title="unwetter, gewitter, zellen"><figcaption>Schwere Unwetter im Verlauf des Mittwochs über Deutschland.</figcaption></figure><p>Denn wo der Wind oben viel schneller und aus anderer Richtung weht als unten, kann ein Gewitter regelrecht in <strong>Rotation</strong> geraten. Aus einer harmlosen Wolke wird dann eine langlebige, drehende <strong>Superzelle</strong> – die heftigste Gewitterart, die es gibt. Und genau hier kommt jenes Wort ins Spiel.</p><h4>Das Wort, das alle nervös macht: Tornado</h4><p>Ja, es geht um einen <strong>Tornado</strong>. In einer Scherungslage wie heute lässt sich ein kurzlebiger Wirbel nie ganz ausschließen. Das ist der Grund, warum erfahrene Wetterprofis heute besonders genau auf die Radarbilder starren und jede Zelle im Blick behalten.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/der-knall-kommt-heute-superzellen-brodeln-uber-deutschland-und-ein-wort-macht-meteorologen-nervos-1789496179724.jpg" data-image="r4jy02kgs52s" alt="wetter, unwetter, superzellen" title="wetter, unwetter, superzellen"><figcaption>Am Mittwoch geht es rund. Es kommt zu heftigen Schauer und Gewittern.</figcaption></figure><p>Aber keine Panik: Wahrscheinlich ist so ein Tornado nicht, nur eben nicht unmöglich. Ein Faktor bremst die ganz großen Extreme sogar aus. Weil sich die bodennahe Luft am Nachmittag schon abkühlt, verlieren viele Zellen den Kontakt zum Boden. Das dämpft vor allem die Gefahr durch <strong>schwere Sturmböen</strong>.</p><h4>Hier wird es am gefährlichsten</h4><p>Am heftigsten dürfte es am Nachmittag und Abend im <strong>Südosten</strong> zur Sache gehen. Dort steckt noch die energiereichste Luft des Tages, und der Boden ist von den Regenfällen der Vortage längst randvoll gesogen. Ein wirklich gefährlicher Cocktail.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="788799" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/september-wahnsinn-erst-rekord-warme-und-30-grad-dann-schlagt-die-bauernregel-alarm-eisiger-winter.html" title="September-Wahnsinn: Erst Rekord-Wärme und 30 Grad – dann schlägt die Bauernregel Alarm: „Eisiger Winter'?">September-Wahnsinn: Erst Rekord-Wärme und 30 Grad – dann schlägt die Bauernregel Alarm: „Eisiger Winter"?</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/september-wahnsinn-erst-rekord-warme-und-30-grad-dann-schlagt-die-bauernregel-alarm-eisiger-winter.html" title="September-Wahnsinn: Erst Rekord-Wärme und 30 Grad – dann schlägt die Bauernregel Alarm: „Eisiger Winter'?"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/september-wahnsinn-erst-rekord-warme-und-30-grad-dann-schlagt-die-bauernregel-alarm-eisiger-winter-1789455547118_320.jpg" alt="September-Wahnsinn: Erst Rekord-Wärme und 30 Grad – dann schlägt die Bauernregel Alarm: „Eisiger Winter'?"></a></article></aside><p>Fällt jetzt neuer <strong>Starkregen</strong> von 30 oder 40 Litern in kurzer Zeit, läuft das Wasser kaum noch ab. <strong>Überflutete Straßen</strong>, volllaufende Keller und Bäche, die zu reißenden Rinnsalen anschwellen, sind dann schnell möglich. Dazu drohen Hagel und Böen, die Äste abknicken lassen.</p><h4>Kommt jetzt sogar der erste Schnee?</h4><p>Hinter der Front atmet Deutschland kurz durch, kühlere Meeresluft strömt heran. Doch gleich vorweg: <strong>Schnee</strong> ist im Flachland überhaupt kein Thema, dafür ist es viel zu mild. Höchstens die obersten Alpengipfel könnten sich ganz zart zuckern.</p><p>Und richtig kalt wird es sowieso nicht. Schon zum <strong>Wochenende</strong> dreht der Wind, im Südwesten kehrt spätsommerliche Wärme zurück. Nächste Woche sind gebietsweise wieder <strong>über 25 Grad</strong> drin. Der Sommer will einfach nicht loslassen und meldet sich prompt zurück.</p><h2>Das eigentliche Problem bleibt: die Dürre</h2><p>So spektakulär die Gewitter heute aussehen – das große Wasserproblem lösen sie nicht. Die Schauer treffen nur punktuell, weite Landstriche gehen erneut komplett leer aus. Vor allem im <strong>Südwesten</strong> entlang des <strong>Rheins</strong> bleibt die Lage angespannt.</p><p>Dort ist es seit Monaten viel zu trocken, die Böden sind ausgezehrt, die Flusspegel niedrig. Ein paar Gewitterkleckse ändern an diesem Defizit herzlich wenig. Die <strong>Dürre</strong> zieht sich ungebremst weiter in den Herbst hinein – und genau das dürfte uns noch lange beschäftigen.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/der-knall-kommt-heute-superzellen-brodeln-uber-deutschland-und-ein-wort-macht-meteorologen-nervos.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Hibbel-Hunde im Herbst? Das steckt dahinter]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/herbst-blues-bei-hunden-warum-sie-ploetzlich-unruhiger-werden.html</link><pubDate>Tue, 15 Sep 2026 17:51:35 +0000</pubDate><category>Aktuell</category><description><![CDATA[<p>Kaum wird es kühler, scheint sich bei manchen Hunden ein Schalter umzulegen: Sie sind unruhiger, reagieren stärker auf ihre Umgebung und haben plötzlich mehr Energie. Und das hat einen Grund!</p><figure id="first-image"><a href="Der Wetterumschwung wirkt nicht nur auf die Menschen, sondern auch auf Vierbeiner (Foto: Adobe Stock)"><img src="https://services.meteored.com/img/article/herbst-blues-bei-hunden-warum-sie-ploetzlich-unruhiger-werden-1789463272731.jpeg" alt="Der Wetterumschwung wirkt nicht nur auf die Menschen, sondern auch auf Vierbeiner (Foto: Adobe Stock)" title="Der Wetterumschwung wirkt nicht nur auf die Menschen, sondern auch auf Vierbeiner (Foto: Adobe Stock)"></a><figcaption>Der Wetterumschwung wirkt nicht nur auf die Menschen, sondern auch auf Vierbeiner (Foto: Adobe Stock)</figcaption></figure><p>Sinkende Temperaturen, fallendes Laub und kürzere Tage verändern nicht nur den Alltag der Menschen. Auch <strong>Hunde nehmen den Wechsel der Jahreszeit deutlich wahr</strong>. Während die Sommerhitze viele Tiere ausbremst,<strong> kann das kühlere Wetter wie ein natürlicher Energie-Booster wirken</strong>. Manche Hunde bewegen sich wieder lieber, werden aktiver und erscheinen dadurch gleichzeitig unruhiger.</p><p><strong>Hundetrainerin Katharina Marioth</strong> bezeichnet dieses Verhalten als sogenannten “Herbst-Hibbel”. Ungewöhnlich ist das nicht. <strong>Für Hunde verändert sich im Herbst gleich an mehreren Stellen ihre Umwelt </strong>– und gerade ihre empfindliche Nase nimmt davon besonders viel wahr.</p><h2>Für kleine Spürnasen beginnt eine spannende Jahreszeit</h2><p>Feuchte Luft und herabfallendes Laub sorgen dafür, dass Hunde <strong>zahlreiche Gerüche wahrnehmen </strong>können. Gleichzeitig sind im Herbst mehr Wildtiere unterwegs. <strong>Rehe, Wildschweine und andere Tiere hinterlassen Spuren</strong>, die für die Vierbeiner äußerst interessant sind.</p><p>Für manche Hunde bedeutet das: Beim Spaziergang gibt es plötzlich <strong>deutlich mehr zu entdecken</strong>. Jeder neue Geruch kann die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, eine Wildspur den Jagdtrieb auslösen. <strong>Dadurch fällt es einigen Tieren schwerer, sich auf ihre Halter zu konzentrieren </strong>oder nach dem Spaziergang wieder zur Ruhe zu kommen.</p><p>Auch die kürzeren Tage verändern die Situation. Spaziergänge finden häufiger in der Dämmerung oder sogar im Dunkeln statt.<strong> Andere Lichtverhältnisse, neue Geräusche und ungewohnte Gerüche</strong> können dazu führen, dass Hunde aufmerksamer und teilweise auch reizbarer reagieren.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="788517" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/ist-die-nase-ihres-hundes-nach-dem-fruhstuck-zuverlassiger.html" title="Ist die Nase Ihres Hundes nach dem Frühstück zuverlässiger?">Ist die Nase Ihres Hundes nach dem Frühstück zuverlässiger?</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/ist-die-nase-ihres-hundes-nach-dem-fruhstuck-zuverlassiger.html" title="Ist die Nase Ihres Hundes nach dem Frühstück zuverlässiger?"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/is-your-dog-s-nose-more-reliable-after-breakfast-1789202723302_320.jpg" alt="Ist die Nase Ihres Hundes nach dem Frühstück zuverlässiger?"></a></article></aside><h3>Fellwechsel & Co. sorgen für Veränderungen</h3><p>Nicht nur die Umgebung spielt im Herbst eine Rolle. Bei vielen Hunden steht außerdem der Fellwechsel an. <strong>Der Körper stellt sich auf die veränderten Bedingungen ein, was zusätzliche Energie beanspruchen kann.</strong></p><p>Hinzu kommen<strong> mögliche hormonelle Veränderungen</strong>. Experten vermuten, dass auch sie das Verhalten beeinflussen können. Manche Hunde wirken während dieser Phase sensibler oder sind schneller überfordert.</p><p>Das bedeutet allerdings nicht, dass jeder Hund im Herbst automatisch unruhig wird. <strong>Wie stark ein Tier auf die Veränderungen reagiert, kann unterschiedlich ausfallen.</strong></p><figure><a href="Ruhe statt Dauer-Bespaßung: Jedes Tier hat seine eigenen Bedürfnisse"><img src="https://services.meteored.com/img/article/herbst-blues-bei-hunden-warum-sie-ploetzlich-unruhiger-werden-1789466372367.jpeg" data-image="03qa7gjniryh" alt="Ruhe statt Dauer-Bespaßung: Jedes Tier hat seine eigenen Bedürfnisse" title="Ruhe statt Dauer-Bespaßung: Jedes Tier hat seine eigenen Bedürfnisse"></a><figcaption>Ruhe statt Dauer-Bespaßung: Jedes Tier hat seine eigenen Bedürfnisse</figcaption></figure><h2><strong><strong>Mehr Bewegung ist nicht immer die richtige Lösung</strong></strong></h2><p>Wenn der eigene Hund plötzlich hibbeliger wird, liegt für viele Halter eine schnelle Lösung nahe: mehr Bewegung und mehr Beschäftigung. Also werden <strong>Spaziergänge verlängert, Bälle geworfen oder zusätzliche Action-Programme eingebaut.</strong></p><p>Das kann jedoch genau den <strong>gegenteiligen Effekt </strong>haben. Denn wenn auf Unruhe immer noch mehr Aktivität folgt, kann der Hund lernen, dass aufgeregtes Verhalten weitere spannende Beschäftigung nach sich zieht. <strong>Statt den Vierbeiner herunterzufahren, wird die Aufregung damit möglicherweise weiter verstärkt.</strong></p><p>Gefragt sind deshalb vor allem<strong> klare Strukturen, ausreichend Ruhe und gezielte Beschäftigung</strong>.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="765538" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/warum-leckerli-fur-hunde-gefahrlich-werden-konnen.html" title="Warum Leckerli für Hunde gefährlich werden können">Warum Leckerli für Hunde gefährlich werden können</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/warum-leckerli-fur-hunde-gefahrlich-werden-konnen.html" title="Warum Leckerli für Hunde gefährlich werden können"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/warum-leckerli-fur-hunde-gefahrlich-werden-konnen-1777027775279_320.jpeg" alt="Warum Leckerli für Hunde gefährlich werden können"></a></article></aside><h3>Nasen-Action statt Dauer-Bespaßung</h3><p>Eine gute Möglichkeit ist Nasenarbeit.<strong> Suchspiele, kleine Futterspuren oder ausgiebiges Schnüffeln können einen Hund beschäftigen</strong>, ohne ihn durch ständige Bewegung zusätzlich hochzufahren.</p><p>Auch <strong>Übungen zur Impulskontrolle </strong>können im Herbst hilfreich sein. Der Hund lernt dabei, nicht jedem Reiz sofort nachzugeben. Das ist besonders praktisch, wenn beim Spaziergang überall interessante Gerüche oder Wildspuren auftauchen.</p><p>Ebenso wichtig sind <strong>bewusste Ruhephasen</strong>. Ein fester Liegeplatz, ruhige Routinen und ein klarer Tagesablauf können dabei helfen, dass der Hund leichter abschaltet.</p><p><strong>Der "Herbst-Hibbel" muss damit nicht zum Dauerzustand werden. </strong>Wer die zusätzlichen Reize der Jahreszeit berücksichtigt und nicht jede Unruhe mit noch mehr Action beantwortet, kann seinem Hund helfen, trotz spannender Gerüche, Wildspuren und neuer Eindrücke wieder besser zur Ruhe zu finden.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Bild.de" data-year="2026" data-title="Darum%20werden%20viele%20Hunde%20im%20Herbst%20unruhiger" data-url="https%3A%2F%2Fwww.bild.de%2Fleben-wissen%2Fhaustiere%2Ftrainerin-erklaert-darum-werden-viele-hunde-im-herbst-hippelig-6a9ac2c4b3e0470a1975bbb3">Bild.de. (2026). <a href="https://www.bild.de/leben-wissen/haustiere/trainerin-erklaert-darum-werden-viele-hunde-im-herbst-hippelig-6a9ac2c4b3e0470a1975bbb3" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Darum werden viele Hunde im Herbst unruhiger</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/herbst-blues-bei-hunden-warum-sie-ploetzlich-unruhiger-werden.html</guid><dc:creator><![CDATA[Elke Habekost]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Die Sonne steht kurz davor, „ihr Gedächtnis zu verlieren“. Was passiert gerade mit der Sonne?]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/die-sonne-steht-kurz-davor-ihr-gedachtnis-zu-verlieren-was-passiert-gerade-mit-der-sonne.html</link><pubDate>Tue, 15 Sep 2026 17:11:00 +0000</pubDate><category>Aktuell</category><description><![CDATA[<p>Unser Mutterstern durchläuft derzeit Prozesse, die nach Ansicht einiger Wissenschaftler damit gleichzusetzen sind, dass er <strong>„sein Sonnengedächtnis verliert“.</strong> Was bedeutet das? Derzeit durchläuft die Sonne ihren <strong>Sonnenzyklus 25</strong>.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/el-sol-esta-apunto-de-perder-su-memoria-1788237761385.png" data-image="456rlfl7cc8d"><figcaption>Sonnenflecken am 31. August 2026, nur zur Veranschaulichung. Quelle: NASA / Spaceweather. Das Bild zeigt die Sonnenfleckenaktivität während des laufenden Sonnenzyklus 25, der sich seiner abklingenden Phase nähert.</figcaption></figure><p><strong>Laut Spaceweather ist dies das überraschende Ergebnis einer neuen Studie, die von Forschern der Universität Oulu in Finnland </strong>durchgeführt wurde. Das Team untersuchte den aa-Index (eine Aufzeichnung der geomagnetischen Aktivität, die bis ins Jahr 1844 zurückreicht) über einen Zeitraum von 180 Jahren und stellte fest, dass die Sonne nach ungeraden Sonnenzyklen vergisst, was in der Vergangenheit geschehen ist.</p><h2>Was passiert gerade mit der Sonne?</h2><p>Wir nähern uns diesem Moment, da der 25. Sonnenzyklus von seinem Höhepunkt abfällt.</p><p>Ausgangspunkt ihrer Forschung ist die wenig bekannte Gnevyshev-Ohl-Regel. Diese 1948 entdeckte Regel besagt, dass Sonnenzyklen paarweise auftreten, wobei der ungerade Zyklus intensiver ist als der gerade. Sehen Sie sich diese historische Grafik an, die die Anzahl der Sonnenflecken zeigt:</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/el-sol-esta-apunto-de-perder-su-memoria-1788237776384.gif" data-image="68fxtf6hugyj"><figcaption>Entwicklung der Sonnenzyklen. Einzelheiten siehe Text. Bild: Spaceweather.com. Die Grafik verdeutlicht die schwankende Intensität aufeinanderfolgender Sonnenzyklen und das durch die Gnevyshev-Ohl-Regel beschriebene Muster.</figcaption></figure><p>Wenn man die Gnevyshev-Ohl-Regel einmal erkannt hat, kann man sie unmöglich ignorieren. Mit nur einer Ausnahme in den letzten 180 Jahren (Sonnenzyklen 22–23) waren die ungeraden Zyklen stets stärker als die geraden. Die aktuellen Zyklen 24–25 folgen zweifellos dieser Regel.</p><div class="texto-destacado">Die Studie ergab, dass die Speicherdaten gelöscht werden, sobald ein ungerader Zyklus endet. Nichts in den aa-Aufzeichnungen lässt Rückschlüsse auf die Intensität des nächsten Zyklus zu. Die Sonne beginnt einfach von vorne.</div><p><strong>Der Sonnenzyklus 26 wird etwa im Jahr 2030 beginnen. Sollten diese Forschungsergebnisse zutreffen</strong>, könnte er von Grund auf neu beginnen. Prognostiker werden erst dann verwertbare Informationen über den neuen Zyklus erhalten, wenn dieser bereits im Gange ist und neue Sonnenflecken sowie geomagnetische Stürme eine detaillierte Vorhersage ermöglichen.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="787588" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/teurer-herbst-schock-erst-altweibersommer-dann-preis-hammer-das-wetter-macht-alles-teurer.html" title="Teurer Herbst-Schock: Erst Altweibersommer, dann Preis-Hammer – „Das Wetter macht alles teurer'">Teurer Herbst-Schock: Erst Altweibersommer, dann Preis-Hammer – „Das Wetter macht alles teurer"</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/teurer-herbst-schock-erst-altweibersommer-dann-preis-hammer-das-wetter-macht-alles-teurer.html" title="Teurer Herbst-Schock: Erst Altweibersommer, dann Preis-Hammer – „Das Wetter macht alles teurer'"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/teurer-herbst-schock-erst-altweibersommer-dann-preis-hammer-das-wetter-macht-alles-teurer-1788802679743_320.jpg" alt="Teurer Herbst-Schock: Erst Altweibersommer, dann Preis-Hammer – „Das Wetter macht alles teurer'"></a></article></aside><p>Anmerkung: Der Centennial-Gleissberg-Zyklus könnte hier eine Rolle spielen. Dabei handelt es sich um eine 90- bis 100-jährige Schwingung, die die Amplitude der Sonnenzyklen moduliert. Wir haben bereits im Jahr 2025 über dieses Phänomen berichtet. Der Gleissberg-Zyklus nimmt derzeit zu, was darauf hindeutet, dass das nächste Paar von Sonnenzyklen intensiver ausfallen wird als das vorherige.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="788346" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/30-grad-ende-september-wetterforscher-genau-eine-zahl-verrat-jetzt-wie-unser-winter-wird.html" title="30 Grad Ende September! Wetterforscher: „Genau eine Zahl verrät jetzt, wie unser Winter wird'">30 Grad Ende September! Wetterforscher: „Genau eine Zahl verrät jetzt, wie unser Winter wird"</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/30-grad-ende-september-wetterforscher-genau-eine-zahl-verrat-jetzt-wie-unser-winter-wird.html" title="30 Grad Ende September! Wetterforscher: „Genau eine Zahl verrät jetzt, wie unser Winter wird'"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/30-grad-ende-september-wetterforscher-genau-eine-zahl-verrat-jetzt-wie-unser-winter-wird-1789222767741_320.jpg" alt="30 Grad Ende September! Wetterforscher: „Genau eine Zahl verrät jetzt, wie unser Winter wird'"></a></article></aside><p>Was wird der Sonnenzyklus 26 bringen? Das weiß niemand – vielleicht nicht einmal die Sonne selbst..</p><p>Source: <a href="https://spaceweather.com/" target="_blank"><strong>Spaceweather.com</strong> </a></p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Qvick%2C%20T.%2C%20Asikainen%2C%20T.%2C%20%26%20Mursula%2C%20K" data-year="" data-title="Predicting%20geomagnetic%20activity%20in%20the%20ascending%20and%20declining%20phases%20of%20the%20solar%20cycle.%20Space%20Weather" data-url="https%3A%2F%2Fagupubs.onlinelibrary.wiley.com%2Fdoi%2F10.1029%2F2026SW004992">Qvick, T., Asikainen, T., & Mursula, K. <a href="https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1029/2026SW004992" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Predicting geomagnetic activity in the ascending and declining phases of the solar cycle. Space Weather</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/die-sonne-steht-kurz-davor-ihr-gedachtnis-zu-verlieren-was-passiert-gerade-mit-der-sonne.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Fische der Urzeit hatten Kiefer wie mittelalterliche Waffen]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/fische-der-urzeit-hatten-kiefer-wie-mittelalterliche-waffen.html</link><pubDate>Tue, 15 Sep 2026 10:12:00 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Wissenschaftler haben herausgefunden, wie urzeitliche Panzerfische vor mehr als 400 Millionen Jahren mit überraschend unterschiedlichen Kiefern jagten und ihre Beute zermalmten, was neue Erkenntnisse über die frühe Evolution liefert.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/ancient-fish-packed-jaws-like-medieval-weapons-1789293388462.jpg" data-image="nvo8960rvfnq" alt="Fischkiefer" title="Fischkiefer"><figcaption>Einer der untersuchten Fischschädel. Bildquelle: Flinders University.</figcaption></figure><p><strong>Forscher der Flinders University haben eine neue Studie veröffentlicht,</strong> in der untersucht wird, wie urzeitliche gepanzerte Fische, sogenannte Plakodermen, in einem urzeitlichen Riff im heutigen Norden von Westaustralien Beute gefangen haben dürften. </p><h2>Gepanzerte Fische entwickelten Kieker, die sowohl zermalmen als auch durchbohren können</h2><p>Lange vor den Dinosauriern entwickelten diese wilden Fische zermalmende Kiefer und scharfe Zähne, um in den Urmeeren zu überleben. Das Team war überrascht, als es feststellte, dass diese Fische zwei verschiedene Methoden entwickelt hatten, um in andere gepanzerte Beutetiere zu beißen. </p><p>„Die Placodermen experimentierten in der frühen Evolutionsgeschichte der Wirbeltiere mit einer außergewöhnlichen Vielfalt an Kieferformen und Beißorganen“, sagte Dr. Alice Clement, eine ARC Future Fellow. „Sie bieten eine seltene Gelegenheit,<strong> zu verstehen, wie sich einige der ersten Kiefer an unterschiedliche Ernährungsweisen anpassten.“</strong></p><p>Die kleineren Arten nutzten breite, flache Mahlplatten, um ihre Beute im Ganzen zu zermalmen; größere Arten entwickelten waffenähnliche Zähne, mit denen sie Tiere mit Panzer durchbohrten und zerbrachen, die zu groß waren, um sie im Ganzen zu verschlingen. </p><p>„Wir wissen, dass Tiere, die sich von harter Nahrung ernähren, in der Regel stärkere Kiefer und breitere, flachere Zerkleinerungsflächen entwickeln, aber genau das haben wir bei dieser Analyse nicht festgestellt“, sagte Dr. Clement vom Flinders Palaeontology Lab.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="788322" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/herbstblueher-bringen-farbe-in-den-eigenen-garten.html" title="Herbstblüher bringen Farbe in den eigenen Garten">Herbstblüher bringen Farbe in den eigenen Garten</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/herbstblueher-bringen-farbe-in-den-eigenen-garten.html" title="Herbstblüher bringen Farbe in den eigenen Garten"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/herbstblueher-bringen-farbe-in-den-eigenen-garten-1789216833036_320.jpeg" alt="Herbstblüher bringen Farbe in den eigenen Garten"></a></article></aside><p>Das Team nutzte eine neue Methode der Finite-Elemente-Analyse, bei der computergestützte Simulationen und eine dreidimensionale Analyse ihrer Bissflächen zum Einsatz kamen, um zu verstehen, wie acht dieser Arten vor etwa 385 Millionen Jahren ihre Beute fraßen.</p><p>Dr. Rex Mitchell, der Erstautor der Studie, untersucht die Zusammenhänge <strong>zwischen den Schädeln von Tieren und ihrer Ernährung, um ökologische und evolutionäre Prozesse zu erklären. </strong></p><p>„Im Gegensatz zu vielen heute lebenden Tieren, einschließlich des Menschen, verfügten die Placodermen nicht über einen einzigen Unterkieferknochen. Stattdessen bestanden ihre Kiefer aus paarweise angeordneten, durch Knorpel gestützten Knochenplatten, deren Oberflächen von breiten Zerkleinerungsplatten bis hin zu scharfen Schneidkanten mit zahnähnlichen Strukturen reichten“, erklärte Dr. Mitchell vom College of Science and Engineering der Flinders University.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/ancient-fish-packed-jaws-like-medieval-weapons-1789293539416.jpg" data-image="yq36i5xteutk" alt="foto" title="foto"><figcaption>Die Paläontologen Austin Fitzpatrick und Dr. Alice Clement von der Flinders University mit einem der Kieferknochen eines Plakoderms. Bildquelle: Flinders University.</figcaption></figure><p>Das Team führte digitale Bisssimulationen an 3D-Modellen der fossilen Kieferknochen durch, um zu ermitteln, wie diese die Beißkräfte aufgenommen hätten, und verglich die Ergebnisse anschließend mit der Komplexität der jeweiligen Bissflächen. </p><p>Sie stellten fest, dass sowohl die größten als auch die kleinsten Placodermen über die stärksten Kiefer verfügten, um harte Beute zu bewältigen, obwohl sie unterschiedliche Beißwerkzeuge einsetzten. </p><p><strong>„Das war eine interessante Überraschung“, sagte der Doktorand und Mitautor Austin Fitzpatrick. </strong>„Sowohl die kleinsten als auch die größten Tiere hatten kräftige Kiefer entwickelt, aber sie hatten das Problem der Verarbeitung härterer Nahrung auf völlig unterschiedliche Weise gelöst.“</p><p>Die Forscher vermuten, dass die Antwort im Verhältnis zwischen der Körpergröße von Raubtier und Beute liegt, wenn es darum geht, gepanzerte Beute mit harter Schale zu beißen. </p><p><strong>Kleinere, gepanzerte Beutetiere konnten im Ganzen gefressen und zwischen flachen Bissplatten zerkleinert </strong>werden; größere Beutetiere mussten hingegen vor dem Verschlucken in kleinere Stücke zerbrochen werden. Dies würde komplexere Zahnstrukturen erfordern. </p><p>Die größte der untersuchten Arten wies Zähne auf, die entlang eines knöchernen Kamms angeordnet waren und so eine Struktur bildeten, die mittelalterlichen panzerbrechenden Waffen wie Streitäxten und Kriegshämmern ähnelte. Dies lässt darauf schließen, dass die Fische ihre Kiefer dazu nutzten, die Schalen aufzustechen, bevor sie diese in kleinere Stücke zerbrachen. </p><p><strong>Die Ergebnisse zeigen, dass die Nahrungsaufnahme harter Objekte </strong>bei den frühesten Kieferwirbeltieren nicht durch eine einzige evolutionäre Lösung erreicht wurde. Stattdessen brachte die Evolution vielfältige Kieferkonstruktionen hervor, die es den Placodermen ermöglichten,<strong> in urzeitlichen Riffökosystemen unterschiedliche Beutetiere zu fressen.</strong></p><h2>Entdeckung einiger der verwendeten Fossilien</h2><p>Der Mitautor und emeritierte Professor der Flinders University, John Long, arbeitet seit über vier Jahrzehnten an der Fossilienfundstätte in Westaustralien und hat einige der in der Studie verwendeten Fossilien entdeckt. </p><p><strong>„Seit 2013 werden Plakodermen direkt mit unserer Evolution in Verbindung gebracht</strong>, da sie den Anfang der Entwicklungslinie bilden, die von den Fischen zum Menschen führt. Das Verständnis der Plakodermen ist nun von entscheidender Bedeutung, um die Ursprünge des menschlichen Körperbaus aufzudecken“, sagte Professor Long.</p><p>„Unsere Arbeit trägt zu einem immer umfassenderen Bild der Nischenaufteilung und ökologischen Spezialisierung im urzeitlichen devonischen Riff während des sogenannten ‚Zeitalters der Fische‘ bei, <strong>das heute als die lange Entwicklungslinie anerkannt ist, die von den Fischen zum Menschen führt.“</strong></p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Mitchell%2C%20D.%20R.%2C%20Trinajstic%2C%20K.%2C%20Long%2C%20J.%20A.%2C%20Fitzpatrick%2C%20A.%20N.%2C%20Bland%2C%20J.%2C%20%26%20Clement%2C%20A.%20M." data-year="2026" data-title="Hard-object%20feeding%20adaptations%20infer%20relative%20predator-prey%20size%20relationships%20in%20devonian%20placoderms" data-url="https%3A%2F%2Fwww.nature.com%2Farticles%2Fs41598-026-57261-3">Mitchell, D. R., Trinajstic, K., Long, J. A., Fitzpatrick, A. N., Bland, J., & Clement, A. M.. (2026). <a href="https://www.nature.com/articles/s41598-026-57261-3" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Hard-object feeding adaptations infer relative predator-prey size relationships in devonian placoderms</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/fische-der-urzeit-hatten-kiefer-wie-mittelalterliche-waffen.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[September-Wahnsinn: Erst Rekord-Wärme und 30 Grad – dann schlägt die Bauernregel Alarm: „Eisiger Winter"?]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/september-wahnsinn-erst-rekord-warme-und-30-grad-dann-schlagt-die-bauernregel-alarm-eisiger-winter.html</link><pubDate>Tue, 15 Sep 2026 07:00:56 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>September 2026 zählt zu den wärmsten und trockensten seit 1881. Jetzt kommt sogar noch mal Sommer mit 30 Grad. Doch eine alte Bauernregel macht Winter-Fans Hoffnung – oder Angst.</p><figure id="first-video" class="video-dailymotion"><div id="player-xb7tjt2"><img src="https://services.meteored.com/img/video/preview/dailymotion-xb7tjt2.jpg" id="xb7tjt2"><span class="boton-video"><svg width="48" height="48" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 48 48"><circle cx="24" cy="24" r="24" style="fill:#fff"/><path d="m20.5 15.2 10.8 7.2c1.1.7 1.2 2.2.2 3l-11 7.3c-1.2.7-2.7-.2-2.7-1.6V16.8c0-1.4 1.5-2.3 2.7-1.6z" style="fill-rule:evenodd;clip-rule:evenodd;fill:#0074ad"/></svg></span></div></figure><p>Was für ein Spätsommer! Der <strong>September 2026</strong> reiht sich schon jetzt unter die <strong>fünf wärmsten seit Messbeginn 1881</strong> ein – und gehört gleichzeitig zu den <strong>trockensten</strong> überhaupt. Während sonst um diese Zeit längst die Regenschirme regieren, meldet der Monat bislang nur einen Bruchteil des üblichen Niederschlags.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Dazu satte Sonne fast rund um die Uhr, staubtrockene Böden und Temperaturen, die eher nach Hochsommer schmecken als nach Herbst. Kurz gesagt: Der Sommer denkt gar nicht daran, die Bühne zu räumen.</p><h2>Erst Abkühlung, dann rollt die Wärme zurück</h2><p>Doch ganz ohne Dämpfer geht es nicht weiter. <strong>Ab Mittwoch</strong> schiebt sich ein Tief von Norden heran, bringt Wind, ein paar Wolken und spürbar kühlere Luft. Für ein, zwei Tage heißt es also durchatmen – die ganz große Herbstkeule ist das aber nicht.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="787588" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/teurer-herbst-schock-erst-altweibersommer-dann-preis-hammer-das-wetter-macht-alles-teurer.html" title="Teurer Herbst-Schock: Erst Altweibersommer, dann Preis-Hammer – „Das Wetter macht alles teurer'">Teurer Herbst-Schock: Erst Altweibersommer, dann Preis-Hammer – „Das Wetter macht alles teurer"</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/teurer-herbst-schock-erst-altweibersommer-dann-preis-hammer-das-wetter-macht-alles-teurer.html" title="Teurer Herbst-Schock: Erst Altweibersommer, dann Preis-Hammer – „Das Wetter macht alles teurer'"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/teurer-herbst-schock-erst-altweibersommer-dann-preis-hammer-das-wetter-macht-alles-teurer-1788802679743_320.jpg" alt="Teurer Herbst-Schock: Erst Altweibersommer, dann Preis-Hammer – „Das Wetter macht alles teurer'"></a></article></aside><p>Denn schon <strong>zum Sonntag und Montag</strong> dreht die Großwetterlage zurück. Die Temperaturen klettern wieder auf <strong>25 Grad und mehr</strong>, im <strong>Südwesten</strong> sind an Ober- und Hochrhein sogar noch einmal <strong>bis zu 30 Grad</strong> drin. „Der Sommer will einfach nicht weichen", sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net.</p><h4>Trocken, trockener, September 2026</h4><p>Die Kehrseite der Dauer-Sonne: Es ist viel zu trocken. In weiten Teilen des Landes kam bisher <strong>nur rund ein Viertel</strong> des normalen Monatsregens zusammen. Die Böden sind bis in tiefe Schichten ausgedörrt, viele Flüsse führen wenig Wasser, und in etlichen Regionen bleibt die <strong>Waldbrandgefahr</strong> hoch.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/september-wahnsinn-erst-rekord-warme-und-30-grad-dann-schlagt-die-bauernregel-alarm-eisiger-winter-1789455270174.jpg" data-image="k944ffs8izld" alt="warm, wetter, deutschland" title="warm, wetter, deutschland"><figcaption>Schon am kommenden Sonntag erreichen uns erneut aus Südwesten deutlich "zu warme" Luftmassen.</figcaption></figure><p>Für Landwirte und Gärtner ist das ein handfestes Problem. Was jetzt fehlt, ist ein ordentlicher, tagelanger Landregen – und ausgerechnet der ist vorerst nicht in Sicht. Vor allem im Süden und in der Mitte hält die Dürre hartnäckig durch.</p><h4>Steuern wir auf einen Rekord-Herbst zu?</h4><p>Die große Frage, die viele umtreibt: Wird das jetzt ein <strong>Rekord-Herbst</strong>? Die Zutaten sind jedenfalls da. Ein extrem warmer, sonniger und knochentrockener Start – diese Kombination hat es nur selten gegeben.</p><p>Bleibt es bei der warmen Südwestlage, könnte der September am Ende tatsächlich in den Geschichtsbüchern landen. Ob ganz oben, entscheiden aber die letzten beiden Wochen. Ein paar kühle, nasse Tage können die Bilanz noch drücken.</p><h2>Warmer Herbst, eisiger Winter – was ist dran?</h2><p>Und jetzt kommt der Teil, der Winterfans elektrisiert. Eine uralte <strong>Bauernregel</strong> raunt: <em>„Ist der Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter drein."</em> Übersetzt heißt das: Je milder der Herbst, desto eisiger soll die kalte Jahreszeit ausfallen.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/september-wahnsinn-erst-rekord-warme-und-30-grad-dann-schlagt-die-bauernregel-alarm-eisiger-winter-1789455547118.jpg" data-image="kl4kdbxl01cc" alt="heftig, spannung, winter" title="heftig, spannung, winter"><figcaption>Kommt nach dem sehr warmen Herbst eher ein kalter Winter?</figcaption></figure><p>Klingt spannend – aber Vorsicht. Solche Sprüche sind Volksweisheit, keine Wissenschaft. Mal passt die Regel erstaunlich gut, mal liegt sie komplett daneben. „Aus einem warmen September lässt sich der Winter seriös nicht ableiten", bremst Jung allzu große Erwartungen.</p><h2>Das erwartet uns wirklich</h2><p>Fakt ist: Ein warmer Herbst ist längst kein Garant für einen Schnee-Winter – im Gegenteil. In den vergangenen Jahren folgten auf milde Herbste oft ebenso milde Winter. Der <strong>Klimawandel</strong> verschiebt die Statistik zusätzlich nach oben.</p><p>Wer also auf Väterchen Frost, Schlitten und weiße Weihnachten hofft, sollte die Bauernregel mit einem Augenzwinkern nehmen. Sicher ist bis dahin nur eins: Erst genießen wir noch ein paar goldene Spätsommertage – und dann schauen wir gemeinsam, was der Herbst wirklich zu bieten hat.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/september-wahnsinn-erst-rekord-warme-und-30-grad-dann-schlagt-die-bauernregel-alarm-eisiger-winter.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Erst 10 Sonnenstunden in Hessen – dann schlägt das Wetter um: Gewitter, Starkregen, Hagel & Sturmböen rollen an]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/achtung-heute-nur-ruhe-vor-dem-sturm-10-sonnenstunden-in-hessen-dann-kommen-gewitter-starkregen-hagel-sturmboen.html</link><pubDate>Tue, 15 Sep 2026 06:38:27 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Heute genießt ihr in Hessen noch einmal echten Septembersommer mit bis zu zehn Sonnenstunden. Doch die Ruhe täuscht: Am Abend rücken Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen aus Nordwesten heran.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/achtung-heute-nur-ruhe-vor-dem-sturm-10-sonnenstunden-in-hessen-dann-kommen-gewitter-starkregen-hagel-sturmboen-1789452956991.png" data-image="siyj38un0cxp" alt="Gewitter, Starkregen, Hagel, Sturmböen, Hessen, Symbolbild" title="Gewitter, Starkregen, Hagel, Sturmböen, Hessen, Symbolbild"><figcaption>Über Frankfurts Skyline mit der Europäischen Zentralbank scheint heute noch bis zu zehn Stunden die Sonne. In der Nacht ändert sich das Bild: Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen ziehen über Hessen. Symbolbild.</figcaption></figure><p>Dieser Dienstag beginnt stellenweise herbstlich. In einigen Tälern und Niederungen hängt am frühen Morgen dichter Nebel.<strong> Die Sicht kann dabei kurzzeitig unter 150 Meter sinken.</strong> Nach Sonnenaufgang löst sich das Grau jedoch rasch auf – und dann zeigt der September, wie viel Sommer noch in ihm steckt.</p><p><strong>Die Wettermodelle berechnen für Kassel etwa sieben Sonnenstunden. In Frankfurt scheint die Sonne sogar bis zu zehn Stunden. </strong></p><p>Dazu strömt aus Südwesten warme Luft nach Hessen. Die Temperaturen steigen auf spätsommerliche Werte zwischen 23 und 28 Grad. Wer draußen unterwegs ist, erlebt einen 'Sommer-September-Tag' in seiner vollen Pracht.</p><p>Verantwortlich dafür ist das <strong>Hoch Xanthos.</strong> Es lässt die Luft über Hessen absinken und verhindert zunächst die Bildung mächtiger Regenwolken. Doch dieses Hoch verliert im Tagesverlauf seinen Einfluss und fängt an zu schwächeln wegen eines herannahenden übermächtigen Tiefdruckgebiet aus Nordwesten.</p><h2>Am Abend kippt die Wetterlage</h2><p>Der sonnige Dienstag täuscht über den bevorstehenden Wetterwechsel hinweg. <strong>Tief Zuri </strong>übernimmt am Abend die Regie und schickt aus Nordwesten eine deutlich feuchtere Luftmasse nach Hessen. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="788479" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterprognose-koln-so-wird-die-kommende-woche.html" title="Wetterprognose Köln: So wird die kommende Woche">Wetterprognose Köln: So wird die kommende Woche</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterprognose-koln-so-wird-die-kommende-woche.html" title="Wetterprognose Köln: So wird die kommende Woche"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wetterprognose-koln-so-wird-die-kommende-woche-1789311658989_320.jpg" alt="Wetterprognose Köln: So wird die kommende Woche"></a></article></aside><p>Demzufolge liefern die Berechnungen der Wettermodelle kräftige Hebungsimpulse in ihren Prognosen: Die Luft steigt auf, kühlt sich mit zunehmender Höhe ab und erreicht schließlich den Sättigungspunkt.<strong> Aus zunächst harmlosen Wolken wachsen dadurch Schauer und Gewitter, die Hessen in der Nacht überqueren.</strong></p><p><strong>Die ersten Gewitter erreichen in den späteren Abendstunden den Nordwesten Hessens. </strong>In der Nacht breiten sie sich weiter über das Bundesland aus und ziehen bis Mittwochmorgen in südöstliche Richtung. <strong>Die Modelle zeigen dabei kleinkörnigen Hagel, Sturmböen um 75 Kilometer pro Stunde und örtlich bis zu 20 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde.</strong></p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/achtung-heute-nur-ruhe-vor-dem-sturm-10-sonnenstunden-in-hessen-dann-kommen-gewitter-starkregen-hagel-sturmboen-1789453415037.png" data-image="3lvme0p27cau" alt="Hessen, Regenband, Mittwochmorgen, Gewitter, Starkregen, kleinkörnigem Hagel, Sturmböen" title="Hessen, Regenband, Mittwochmorgen, Gewitter, Starkregen, kleinkörnigem Hagel, Sturmböen"><figcaption>Hessen, heute genießt ihr noch die Sonne – doch in der Nacht rollt dieses Regenband heran. Am Mittwochmorgen ziehen Gewitter mit Starkregen, kleinkörnigem Hagel und Sturmböen über das Land.</figcaption></figure><h2>Warum 20 Liter bereits problematisch werden</h2><p><strong>Zwanzig Liter pro Quadratmeter entsprechen zwei vollen Wassereimern auf jedem einzelnen Quadratmeter – und das innerhalb nur einer Stunde. Damit liegt die berechnete Menge bereits im Bereich einer markanten Starkregenlage.</strong></p><div class="texto-destacado">Entscheidend ist nicht allein die Regenmenge, sondern die Geschwindigkeit, mit der das Wasser fällt. </div><p>Kanalisation und Boden können solche Mengen häufig nicht schnell genug aufnehmen. Dann sammelt sich Wasser auf Straßen, läuft in Unterführungen oder strömt über abschüssiges Gelände. Kleine Bäche reagieren ebenfalls innerhalb kurzer Zeit.</p><p>Da Gewitter räumlich begrenzt auftreten, erlebt nicht jeder Ort dieselbe Intensität. <strong>Unter einer kräftigen Zelle verschärfen Hagel und Sturmböen die Situation zusätzlich. </strong>Sonnenschirme, leichte Gartenmöbel und andere lose Gegenstände sollten deshalb rechtzeitig gesichert werden.</p><figure><blockquote class="twitter-tweet" data-dnt="true" align="center"><p lang="de" dir="ltr">Heute wird es turbulent!<br><br>️ Eine Kaltfront zieht nach Südosten und bringt kräftige Gewitter, Starkregen und stürmische Böen.<br><br>An den Alpen berechnen die Modelle 30 bis 50 l/m² in 12 Stunden auf den höchsten Gipfeln fällt Schnee. ️<br><br>Alle Infos <br> <a href="https://t.co/dxKrUw1khu">https://t.co/dxKrUw1khu</a> <a href="https://t.co/oD2zMkCFSQ">pic.twitter.com/oD2zMkCFSQ</a></p>— Meteored Deutschland (@MeteoredDE) <a href="https://x.com/MeteoredDE/status/2099740534008881420?ref_src=twsrc%5Etfw">September 15, 2026</a></blockquote></figure><h2>Auch der Mittwoch bleibt unruhig</h2><p>Am Mittwochmorgen ziehen die nächtlichen Gewitter zunächst südostwärts ab. Hinter der Wetterfront strömt kühlere Luft nach Hessen. Die Höchstwerte erreichen nur noch etwa 18 bis 24 Grad.</p><p><strong>Am Mittwochabend berechnen die Modelle besonders für den Norden Hessens eine weitere Gewitterrunde. </strong>Erneut stehen <strong>Starkregen bis 20 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde, kleinkörniger Hagel und Sturmböen um 75 Kilometer pro Stunde im Fokus.</strong> In der ersten Hälfte der Nacht zum Donnerstag beruhigt sich das Wetter. Wo der Himmel länger aufklart, entsteht erneut örtlich dichter Nebel.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/achtung-heute-nur-ruhe-vor-dem-sturm-10-sonnenstunden-in-hessen-dann-kommen-gewitter-starkregen-hagel-sturmboen.html</guid><dc:creator><![CDATA[Kathy Schrey]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Studie warnt: Die ärmsten Menschen der Welt könnten bis 2050 die Hälfte ihres Einkommens für Lebensmittel ausgeben]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/studie-warnt-die-armsten-menschen-der-welt-konnten-bis-2050-die-halfte-ihres-einkommens-fur-lebensmittel-ausgeben.html</link><pubDate>Tue, 15 Sep 2026 06:10:51 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Laut einer neuen groß angelegten Modellstudie könnten die ärmsten Menschen in einigen Teilen der Welt bis zum Jahr 2050 etwa die Hälfte ihres Einkommens allein für Lebensmittel ausgeben, während die Reichsten etwa 5 % dafür aufwenden.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/draft-the-poorest-people-could-be-spending-half-their-income-on-food-by-2050-study-warns-1789393331425.png" data-image="vnkn460zt4z4" alt="Forscher gehen davon aus, dass die ärmsten Haushalte weltweit bis zum Jahr 2050 mit deutlich höheren Kosten für Lebensmittel, Wasser und Energie konfrontiert sein könnten, wobei einige fast die Hälfte ihres Einkommens allein für Lebensmittel ausgeben würden." title="Forscher gehen davon aus, dass die ärmsten Haushalte weltweit bis zum Jahr 2050 mit deutlich höheren Kosten für Lebensmittel, Wasser und Energie konfrontiert sein könnten, wobei einige fast die Hälfte ihres Einkommens allein für Lebensmittel ausgeben würden."> <figcaption data-lt-tmp-id="lt-591209">Forscher gehen davon aus, dass die ärmsten Haushalte weltweit bis zum Jahr 2050 mit deutlich höheren Kosten für Lebensmittel, Wasser und Energie konfrontiert sein könnten, wobei einige fast die Hälfte ihres Einkommens allein für Lebensmittel ausgeben würden.</figcaption></figure><p>Im Vereinigten Königreich geben die meisten Menschen etwa 10 bis 15 % ihres Haushaltseinkommens für Lebensmittel aus.</p><p>Laut einer aktuellen Studie, die unter anderem von Forschern des MIT, der Tulane University und der Stanford University erstellt wurde, könnten einige der ärmsten Gemeinden der Welt bis 2050 jedoch Werte erreichen, die näher an 50 % liegen.</p><p><strong>Das Forschungsteam simulierte 3.735</strong> verschiedene Szenarien mit Hilfe eines bestehenden globalen Modells namens GCAM und passte dabei 12 wichtige Variablen an, darunter Bevölkerung, BIP, Einkommensverteilung, Landnutzung, Handelsbedingungen und Energieverbrauch, um zu untersuchen, wie sich der Zugang zu Nahrungsmitteln, Wasser und Energie bis zum Jahr 2050 in 32 Regionen der Welt verändern könnte.</p><h2>Wo die größten Lücken auftraten</h2><p>Das regionale Bild, das sich aus der Modellierung ergab, war den Forschern zufolge erschreckend. Für das südliche Afrika errechneten sie, dass die einkommensschwächsten 10 % der Bevölkerung letztlich etwa 49,6 % ihres Einkommens für Lebensmittel ausgeben könnten, verglichen mit 5,5 % bei den wohlhabendsten 10 %. <strong>In West- und Ostafrika lag die prognostizierte Lebensmittelbelastung für die untersten 10 % bei 48,4 % bzw. 42,5 %.</strong></p><p>Um dies in einen Zusammenhang zu setzen: Laut den Basisdaten des Modells gab dieselbe Einkommensgruppe in Westafrika im Jahr 2015 noch etwa 25 % ihres Einkommens für Lebensmittel aus. </p><p>Es ist jedoch zu beachten, dass diese Prognosen für das Jahr 2050 je nach Szenario zwischen 20 % und 75 % lagen, was verdeutlicht, wie groß die Unsicherheit nach wie vor ist.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/draft-the-poorest-people-could-be-spending-half-their-income-on-food-by-2050-study-warns-1789393440467.png" data-image="i6ywie0vx8kk" alt="Die Studie hat gezeigt, dass die künftige Ressourcenunsicherheit nicht von einem einzelnen Faktor abhängt, sondern von einem komplexen Zusammenspiel aus Einkommen, regionalen Gegebenheiten, Landnutzung, Energiesystemen und Wasserverfügbarkeit." title="Die Studie hat gezeigt, dass die künftige Ressourcenunsicherheit nicht von einem einzelnen Faktor abhängt, sondern von einem komplexen Zusammenspiel aus Einkommen, regionalen Gegebenheiten, Landnutzung, Energiesystemen und Wasserverfügbarkeit."> <figcaption data-lt-tmp-id="lt-615220">Die Studie hat gezeigt, dass die künftige Ressourcenunsicherheit nicht von einem einzelnen Faktor abhängt, sondern von einem komplexen Zusammenspiel aus Einkommen, regionalen Gegebenheiten, Landnutzung, Energiesystemen und Wasserverfügbarkeit.</figcaption></figure><p><strong>„Alles, was die Hälfte Ihres Einkommens verschlingt, kann Ihr gesamtes Leben aus dem Gleichgewicht bringen, </strong>weil dadurch nur noch sehr wenige Mittel für andere wichtige Bedürfnisse und grundlegende Lebensnotwendigkeiten übrig bleiben“, sagte Jennifer Morris, leitende Wissenschaftlerin am MIT und eine der Autorinnen der Studie.</p><p>Der Zugang zu Energie gibt ebenso Anlass zur Sorge. In Teilen des Nahen Ostens wird die Energiekostenbelastung der Haushalte im Jahr 2050 für die höchste Einkommensgruppe auf 1,7 % geschätzt, für die niedrigste hingegen auf 18,9 %. Und in Osteuropa beläuft sich dieser Anteil für die ärmsten Haushalte auf 11,3 %.</p><h2>Es gibt keine Patentlösung</h2><p><strong>Laut Mitautor Gi Joo Kim von der Tulane University</strong> ist einer der Kernpunkte der Studie, dass es keinen einzigen Faktor gibt, der all dies bestimmt. </p><p>„Das Einkommen ist zwar wichtig, aber auch die regionalen Gegebenheiten, die Landnutzung, die Energiesysteme, die Wasserverfügbarkeit und das Verbraucherverhalten beeinflussen die Risiken, denen die Menschen ausgesetzt sind“, erklärte er.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="788267" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/der-winter-entscheidet-sich-in-sibirien-meteorologe-nennt-die-wichtigste-zahl-des-herbstes.html" title="„Der Winter entscheidet sich in Sibirien': Meteorologe nennt die wichtigste Zahl des Herbstes">„Der Winter entscheidet sich in Sibirien": Meteorologe nennt die wichtigste Zahl des Herbstes</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/der-winter-entscheidet-sich-in-sibirien-meteorologe-nennt-die-wichtigste-zahl-des-herbstes.html" title="„Der Winter entscheidet sich in Sibirien': Meteorologe nennt die wichtigste Zahl des Herbstes"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/der-winter-entscheidet-sich-in-sibirien-meteorologe-nennt-die-wichtigste-zahl-des-herbstes-1789163441655_320.jpg" alt="„Der Winter entscheidet sich in Sibirien': Meteorologe nennt die wichtigste Zahl des Herbstes"></a></article></aside><p>Kim warnte zudem davor, sich auf regionale Durchschnittswerte zu verlassen:</p><p>„Regionale Durchschnittswerte können zukünftige Risiken für die Versorgungssicherheit überschaubarer erscheinen lassen, als sie tatsächlich sind“, fügte er hinzu. „Analysen, die sich auf den Durchschnittswert beschränken, könnten genau jene Bevölkerungsgruppen übersehen, die gegenüber zukünftigen Veränderungen am anfälligsten sind.“</p><p>Die Forscher erklärten, die Arbeit sei darauf ausgerichtet, Problembereiche aufzuzeigen, anstatt eine bestimmte Zukunft vorherzusagen, und dass die Modellierung den politischen Entscheidungsträgern helfen könne, zu verstehen, welche konkreten Kombinationen von Faktoren in ihrer Region zu Anfälligkeit führen.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="MIT%20News" data-year="2026" data-title="Study%20predicts%20large%20disparities%20in%20access%20to%20food%2C%20water%2C%20and%20energy%20in%202050" data-url="https%3A%2F%2Fnews.mit.edu%2F2026%2Fstudy-predicts-large-disparities-access-food-water-energy-2050-0908">MIT News. (2026). <a href="https://news.mit.edu/2026/study-predicts-large-disparities-access-food-water-energy-2050-0908" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Study predicts large disparities in access to food, water, and energy in 2050</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/studie-warnt-die-armsten-menschen-der-welt-konnten-bis-2050-die-halfte-ihres-einkommens-fur-lebensmittel-ausgeben.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Festung mit Ausblick: Die größte Burgruine Deutschlands liegt auf einem Vulkankegel ]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/festung-mit-ausblick-die-gro-te-burgruine-deutschlands-liegt-auf-einem-vulkankegel.html</link><pubDate>Tue, 15 Sep 2026 06:05:20 +0000</pubDate><category>Freizeit</category><description><![CDATA[<p>Eine einzigartige Landschaft nahe der Schweizer Grenze besitzt eindrucksvolle historische Burgen, die sich zu Fuß und per Rad erkunden lassen. Dazu öffnen Berge Ausblicke vom Bodensee bis zu den Alpen. </p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/die-gro-te-burgruine-deutschlands-liegt-auf-einem-vulkankegel-1789415400490.jpg" data-image="4qnztmkn3b57" alt="Hegau" title="Hegau"><figcaption>Landschaft mit Vulkankegeln und Aussicht bis zu den Alpen: der Hegau. Foto: Pixabay</figcaption></figure><p>Ein <strong>Vulkanberg</strong>, eine gewaltige Festungsanlage und ein Panorama, das bei klarer Sicht vom Bodensee bis zu den Alpen reicht: Der <strong>Hohentwiel bei Singen</strong> gehört zu den ungewöhnlichsten Wanderzielen im <strong>Hegau</strong>, einer von <strong>Vulkankegeln</strong> geprägten Landschaft im Süden Baden-Württembergs. </p><p>Sie liegt <strong>westlich des Bodensees </strong>und nördlich des Rheins an der Grenze zur <strong>Schweiz</strong>. Auf 9,3 Hektar erstreckt sich hier die <strong>größte Festungsruine Deutschlands </strong>auf dem bewaldeten Bergkegel.</p><h2>Mehr als 1100 Jahre Geschichte</h2><p>Die Geschichte des Hohentwiel reicht bis ins Jahr 915 zurück. Aus der <strong>mittelalterlichen Burg</strong> wurde im 17. Jahrhundert eine <strong>württembergische Landesfestung</strong>, deren Mauern und Türme heute als Ruinen erhalten sind. </p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/die-gro-te-burgruine-deutschlands-liegt-auf-einem-vulkankegel-1789415570023.jpg" data-image="fbcmj0j26y28" alt="Hohentwiel" title="Hohentwiel"><figcaption>Wie aus dem Berg gewachsen: die Festung Hohentwiel im Hegau. Foto: Wikipedia</figcaption></figure><p>Ein Rundgang führt durch die weitläufige Anlage, vorbei an ehemaligen Wirtschaftsgebäuden, Weinkellern, Bäckerei und Schmiede. Informationstafeln helfen dabei, die einstigen Funktionen der Gebäude zuzuordnen.</p><h3>Kirchturmblick bis zum Bodensee</h3><p>Besonders eindrucksvoll ist die <strong>Kernburg</strong>. Zwischen Mauern, Gewölben und überwucherten Festungsresten ergeben sich immer wieder neue Ausblicke. Eine Holztreppe führt auf den <strong>historischen Kirchturm</strong>. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="784550" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/trip-ins-mittelalter-das-bietet-die-falkenburg-im-teutoburger-wald-wanderern-und-familien.html" title="Trip ins Mittelalter: Das bietet die Falkenburg im Teutoburger Wald Wanderern und Familien ">Trip ins Mittelalter: Das bietet die Falkenburg im Teutoburger Wald Wanderern und Familien </a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/trip-ins-mittelalter-das-bietet-die-falkenburg-im-teutoburger-wald-wanderern-und-familien.html" title="Trip ins Mittelalter: Das bietet die Falkenburg im Teutoburger Wald Wanderern und Familien "><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/tagestrip-ins-mittelalter-das-bietet-die-falkenburg-im-teutoburger-wald-wanderern-und-familien-1787166945472_320.jpg" alt="Trip ins Mittelalter: Das bietet die Falkenburg im Teutoburger Wald Wanderern und Familien "></a></article></aside><p>Von der Aussichtsplattform aus sieht man den Hegau mit seinen charakteristischen Vulkankegeln; bei guter Sicht reicht der Blick über den <strong>Bodensee</strong> bis zu den <strong>Alpen</strong>. Der Aufstieg zur Festung ist allerdings nicht ganz ohne: Vom Eingang führt ein ziemlich steiler Weg empor. </p><h2>Auf Burgen- und Vulkantour durch den Hegau</h2><p>Der Hohentwiel ist nur eine von mehreren mittelalterlichen Anlagen auf den Vulkankegeln des Hegaus. Auch die Ruinen <strong>Hohenkrähen</strong>, <strong>Mägdeberg</strong> und <strong>Staufen</strong> lassen sich erwandern. </p><p>Wer mehrere davon verbinden möchte, findet mit dem <strong>Hegauer Kegelspiel</strong> sieben Premium-Wanderwege, die die außergewöhnliche Landschaft erschließen.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="706904" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/unterirdische-abenteuer-die-5-faszinierendsten-hohlen-in-baden-wuerttemberg-fuer-die-ganze-familie.html" title="Unterirdische Abenteuer: Die 5 faszinierendsten Höhlen in Baden-Württemberg für die ganze Familie">Unterirdische Abenteuer: Die 5 faszinierendsten Höhlen in Baden-Württemberg für die ganze Familie</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/unterirdische-abenteuer-die-5-faszinierendsten-hohlen-in-baden-wuerttemberg-fuer-die-ganze-familie.html" title="Unterirdische Abenteuer: Die 5 faszinierendsten Höhlen in Baden-Württemberg für die ganze Familie"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/unterirdische-abenteuer-die-5-faszinierendsten-hohlen-in-baden-wuerttemberg-fuer-die-ganze-familie-1745251987761_320.png" alt="Unterirdische Abenteuer: Die 5 faszinierendsten Höhlen in Baden-Württemberg für die ganze Familie"></a></article></aside><p>Eine passende Tour für Burgenfans ist der <strong>Hohentwieler Premiumwanderweg</strong>. Die Rundstrecke beginnt am Fuß des Hohentwiel, führt zur <strong>Ruine Staufen</strong> und wieder zurück. Die zusätzlichen Höhenmeter für die Aufstiege zu den beiden Burgen sorgen für ein adäquates Herz-Lungen- und Wadentraining.</p><h3>Mit dem Fahrrad von Festung zu Festung</h3><p>Noch mehr Festungen kann man mit dem Fahrrad erkunden: Der <strong>Burgenradweg</strong> <strong>3 </strong>verbindet die vier großen Ruinen auf einer rund <strong>38 Kilometer</strong> langen Runde mit <strong>566 Höhenmetern</strong>. </p><p>Fahrräder können während des Aufstiegs zum Hohentwiel am Infozentrum abgestellt werden; dort stehen auch <strong>Ladestationen für E-Bikes</strong> zur Verfügung.</p><p>Als <strong>Ausgangspunkt</strong> eignet sich das Dorf Hohentwiel am Fuß des Berges. Dort befinden sich die Touristeninformation und eine <strong>Ausstellung zur Geschichte</strong>. Von hier lässt sich der Besuch der Festungsruine mit einer <strong>abwechslungsreichen Wanderung durch die Hegauer Vulkanlandschaft</strong> verbinden.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Nick%20Schindowski" data-year="2026" data-title="Deutschlands%20gr%C3%B6%C3%9Fte%20Burgruine%20thront%20auf%20einem%20Vulkan%20-%20der%20Aufstieg%20lohnt%20sich" data-url="https%3A%2F%2Fwww.chip.de%2Fnews%2Fhobby-freizeit%2Fdeutschlands-groesste-burgruine-thront-auf-einem-vulkan-der-aufstieg-lohnt-sich_cca1c43c-8db9-418c-8f21-44fdb3f7b80d.html">Nick Schindowski. (2026). <a href="https://www.chip.de/news/hobby-freizeit/deutschlands-groesste-burgruine-thront-auf-einem-vulkan-der-aufstieg-lohnt-sich_cca1c43c-8db9-418c-8f21-44fdb3f7b80d.html" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Deutschlands größte Burgruine thront auf einem Vulkan - der Aufstieg lohnt sich</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/festung-mit-ausblick-die-gro-te-burgruine-deutschlands-liegt-auf-einem-vulkankegel.html</guid><dc:creator><![CDATA[Stefanie Bisping]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Merkur wird immer kleiner: Neue Daten deuten auf Veränderungen seines Inneren hin]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/merkur-wird-immer-kleiner-neue-daten-deuten-auf-veranderungen-seines-inneren-hin.html</link><pubDate>Tue, 15 Sep 2026 06:01:22 +0000</pubDate><category>Astronomie</category><description><![CDATA[<p>Merkur ist kleiner geworden – und zwar kleiner als bisher angenommen. Bis zu 23 Kilometer könnte der sonnennächste Planet seit seiner Entstehung an Durchmesser verloren haben. Wie neueste Analysen zeigen, könnten Meteoriten ältere Spuren der planetaren Schrumpfung verwischt haben.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/merkur-wird-immer-kleiner-neue-daten-deuten-auf-veranderungen-seines-inneren-hin-1789422626241.jpg" alt="Die Sicht von Messenger über Merkurs Horizont in einer Aufnahme vom 6. Oktober 2008." title="Die Sicht von Messenger über Merkurs Horizont in einer Aufnahme vom 6. Oktober 2008."><figcaption>Die Sicht von Messenger über Merkurs Horizont in einer Aufnahme vom 6. Oktober 2008. Bild: NASA</figcaption></figure><p><strong>Eine neue Auswertung von Merkurs Oberflächendaten</strong> legt nahe, dass der Planet seit seiner Entstehung einen Durchmesser von bis zu 23 Kilometern eingebüßt hat. Frühere Berechnungen kamen auf höchstens 14 Kilometer.</p><p>Das Ergebnis stammt von Forschenden aus Japan und Deutschland und wurde in den <em>Geophysical Research Letters</em> veröffentlicht. Entscheidend ist eine Besonderheit der Merkuroberfläche: Sie ist von sogenannten Verkürzungsstrukturen durchzogen –<strong> Falten, Rücken und steilen Bruchstufen, die entstehen, wenn die Kruste unter Druck gerät.</strong></p><p>Der sonnennächste Planet entstand vor rund 4,5 Milliarden Jahren aus Material der jungen Sonnenscheibe. Die frühen Kollisionen erhitzten ihn stark. Beim anschließenden Auskühlen zog sich sein Inneres zusammen. Die feste Kruste musste dieser Volumenabnahme folgen und wurde dabei gestaucht<strong>. So entstanden die heute sichtbaren tektonischen Strukturen.</strong></p><h2>Alte Spuren vielerorts verschwunden</h2><p>Bisher hatten Wissenschaftler die Schrumpfung anhand dieser Strukturen geschätzt. Das Verfahren hatte allerdings eine Schwachstelle: Die Brüche sind auf Merkur keineswegs gleichmäßig verteilt. Manche Gebiete weisen zahlreiche markante Formen auf, andere erscheinen nahezu frei davon – obwohl eine globale Abkühlung eigentlich eine viel gleichmäßigere Verteilung erwarten ließe.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/merkur-wird-immer-kleiner-neue-daten-deuten-auf-veranderungen-seines-inneren-hin-1789422631933.jpg" alt="Rauheitskarte mit einer Basislinie von 10 km. Die weiße gestrichelte Linie umreißt die ungefähre Ausdehnung eines unebenen Geländes um (40° N, 60° W)." title="Rauheitskarte mit einer Basislinie von 10 km. Die weiße gestrichelte Linie umreißt die ungefähre Ausdehnung eines unebenen Geländes um (40° N, 60° W)."><figcaption>Rauheitskarte mit einer Basislinie von 10 km. Die weiße gestrichelte Linie umreißt die ungefähre Ausdehnung eines unebenen Geländes um (40° N, 60° W). Bild: Nishiyama et al. 2026</figcaption></figure><p>Das Team um Gaku Nishiyama vom Institut für Weltraumforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) vermutet den Grund in späteren Einschlägen. Asteroiden und Meteoriten schleuderten Material über die Oberfläche, veränderten das Gelände und können ältere Verwerfungen überdeckt haben. Besonders unruhige, geologisch jüngere Regionen enthalten deshalb offenbar weniger erkennbare Spuren der früheren Kontraktion.</p><p>Für die neue Analyse verglichen die Forschenden globale Karten der Oberflächenrauigkeit mit Katalogen tektonischer Strukturen. Dabei zeigte sich: Je rauer eine Region ist, desto seltener werden Verkürzungsstrukturen erkannt. Die bisherige Bestandsaufnahme unterschätzt die tatsächliche Zahl solcher Formen damit systematisch. Nach Angaben der Studie<strong> könnte die radiale Schrumpfung dadurch um bis zu 30 Prozent größer sein als bisher gedacht.</strong></p><h2>Was im Planeteninneren vor sich geht</h2><p><strong>Die neue Zahl bedeutet nicht nur, dass der Planet kleiner wird. Wie stark Merkur schrumpft,</strong> weist ebenso auf seine innere Zusammensetzung und thermische Entwicklung hin. „Ein stärkeres Schrumpfen deutet auf einen größeren Kern aus Metall hin“, erklärt Nishiyama. „Weitere Möglichkeiten wären ein geringerer Anteil an leichten Elementen im Metallkern oder eine höhere Temperatur bei seiner Entstehung.“</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/merkur-wird-immer-kleiner-neue-daten-deuten-auf-veranderungen-seines-inneren-hin-1789422637702.jpg" alt="Karte der Kompressionsdehnung, ausgedrückt in der Einheit der radialen Kontraktion. Die violetten Linien kennzeichnen Verkürzungsstrukturen." title="Karte der Kompressionsdehnung, ausgedrückt in der Einheit der radialen Kontraktion. Die violetten Linien kennzeichnen Verkürzungsstrukturen."><figcaption>Karte der Kompressionsdehnung, ausgedrückt in der Einheit der radialen Kontraktion. Die violetten Linien kennzeichnen Verkürzungsstrukturen. Bild: Nishiyama et al. 2026</figcaption></figure><p>Und selbst die neue Schätzung könnte noch zu niedrig liegen. Denn die ausgewerteten Daten machen vor allem größere, zusammenhängende Verwerfungen sichtbar. Kleinere Strukturen könnten unentdeckt geblieben sein und die tatsächliche Kontraktion rechnerisch weiter erhöhen.</p><p>Neue Beobachtungen sollen die Unsicherheit verringern. Die europäisch-japanische Mission BepiColombo soll am 21. November in eine Umlaufbahn um Merkur einschwenken und den Planeten genau kartieren. Die Instrumente sollen Oberflächenstrukturen noch detaillierter erfassen als frühere Aufnahmen.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="784793" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/merkur-ist-naher-an-der-sonne-aber-die-venus-ist-hei-er-das-extreme-phanomen-das-dieses-paradoxon-erklart.html" title="Merkur ist näher an der Sonne, aber die Venus ist heißer: Das extreme Phänomen, das dieses Paradoxon erklärt">Merkur ist näher an der Sonne, aber die Venus ist heißer: Das extreme Phänomen, das dieses Paradoxon erklärt</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/merkur-ist-naher-an-der-sonne-aber-die-venus-ist-hei-er-das-extreme-phanomen-das-dieses-paradoxon-erklart.html" title="Merkur ist näher an der Sonne, aber die Venus ist heißer: Das extreme Phänomen, das dieses Paradoxon erklärt"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/mercurio-esta-mas-cerca-del-sol-pero-venus-es-mas-caliente-el-fenomeno-extremo-que-explica-esta-paradoja-1786116756810_320.jpg" alt="Merkur ist näher an der Sonne, aber die Venus ist heißer: Das extreme Phänomen, das dieses Paradoxon erklärt"></a></article></aside><p><strong> Damit bietet die Mission eine Gelegenheit, die Schrumpfung neu zu vermessen.</strong> Zugleich könnte die Studienmethode auch über Merkur hinaus auf anderen Gesteinswelten angewendet werden, etwa beim Mond, wo geologisch junge und raue Oberflächen ältere tektonische Spuren verdecken könnten. </p><p>Die Falten des Merkur werden zu einem Hinweis darauf, dass die Geschichte eines Planeten nicht nur davon abhängt, was auf seiner Oberfläche sichtbar ist – sondern auch davon, was längst überdeckt wurde.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Nishiyama%2C%20G.%2C%20Broquet%2C%20A.%2C%20Tosi%2C%20N.%2C%20Preusker%2C%20F.%2C%20Stark%2C%20A.%2C%20Hussmann%2C%20H.%2C%20%26%20Hauber%2C%20E" data-year="2026" data-title="Underestimation%20of%20planetary%20contraction%20due%20to%20obscuration%20by%20surface%20roughness%3A%20The%20case%20of%20Mercury.%20Geophysical%20Research%20Letters" data-url="https%3A%2F%2Fdoi.org%2F10.1029%2F2026GL124067">Nishiyama, G., Broquet, A., Tosi, N., Preusker, F., Stark, A., Hussmann, H., & Hauber, E. (2026). <a href="https://doi.org/10.1029/2026GL124067" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Underestimation of planetary contraction due to obscuration by surface roughness: The case of Mercury. Geophysical Research Letters</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/merkur-wird-immer-kleiner-neue-daten-deuten-auf-veranderungen-seines-inneren-hin.html</guid><dc:creator><![CDATA[Lisa Seyde]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Sommer-Comeback im September: Jetzt stürmt schon die nächste Hitze heran – bis zu 30 Grad]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/sommer-comeback-im-september-jetzt-sturmt-schon-die-nachste-hitze-heran-bis-zu-30-grad.html</link><pubDate>Tue, 15 Sep 2026 02:12:00 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Ende August prophezeiten viele den großen Regen und das Sommer-Aus. Doch es kommt ganz anders: Der Sommer stürmt noch einmal radikal heran, mit Werten bis zu 30 Grad.</p><figure id="first-video" class="video-dailymotion"><div id="player-xb7ntae"><img src="https://services.meteored.com/img/video/preview/dailymotion-xb7ntae.jpg" id="xb7ntae"><span class="boton-video"><svg width="48" height="48" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 48 48"><circle cx="24" cy="24" r="24" style="fill:#fff"/><path d="m20.5 15.2 10.8 7.2c1.1.7 1.2 2.2.2 3l-11 7.3c-1.2.7-2.7-.2-2.7-1.6V16.8c0-1.4 1.5-2.3 2.7-1.6z" style="fill-rule:evenodd;clip-rule:evenodd;fill:#0074ad"/></svg></span></div></figure><p><br>Man muss sich nur zurückerinnern, was Ende August auf so manchem Wetterportal und in so manchem Wetterkanal erzählt wurde: Der <strong>große, flächendeckende Regen</strong> stehe bevor, der Sommer sei praktisch vorbei, der Herbst übernehme das Kommando.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Auf daswetter.com haben wir genau das Gegenteil gesagt – und die Realität gibt uns recht. Von einem nassen Umschwung ist bis heute nichts zu sehen, stattdessen <strong>stürmt der Sommer noch einmal radikal heran</strong>.</p><h2>Auf daswetter.com lagen wir richtig</h2><p>Während anderswo längst der Herbst ausgerufen wurde, haben wir an dieser Stelle seit Wochen ein klares Bild gezeichnet: einen <strong>warmen bis heißen, trockenen Herbst</strong> mit viel Sonne und kaum Niederschlag.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/sommer-comeback-im-september-jetzt-sturmt-schon-die-nachste-hitze-heran-bis-zu-30-grad-1789406672754.jpg" data-image="sdc2qi3wc2hj" alt="wärme, september, deutschland" title="wärme, september, deutschland"><figcaption>Es wird auch nächste Woche nochmal spätsommerlich warm in Deutschland.</figcaption></figure><p>Genau so kommt es jetzt. Kein Absturz ins Kühle, keine Regenflut – sondern eine Wetterlage, die den Spätsommer noch einmal mit voller Wucht zurückholt. Wer uns die vergangenen Wochen gelesen hat, ist bestens vorbereitet.</p><h4>Nächste Woche schon wieder bis zu 30 Grad</h4><p>Und es bleibt nicht bei einer netten Restwärme. Schon in der kommenden Woche geht es wieder hinauf auf <strong>25 bis 30 Grad</strong>, ganz besonders im Westen und Südwesten fühlt sich das nach purem Hochsommer an.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="788346" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/30-grad-ende-september-wetterforscher-genau-eine-zahl-verrat-jetzt-wie-unser-winter-wird.html" title="30 Grad Ende September! Wetterforscher: „Genau eine Zahl verrät jetzt, wie unser Winter wird'">30 Grad Ende September! Wetterforscher: „Genau eine Zahl verrät jetzt, wie unser Winter wird"</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/30-grad-ende-september-wetterforscher-genau-eine-zahl-verrat-jetzt-wie-unser-winter-wird.html" title="30 Grad Ende September! Wetterforscher: „Genau eine Zahl verrät jetzt, wie unser Winter wird'"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/30-grad-ende-september-wetterforscher-genau-eine-zahl-verrat-jetzt-wie-unser-winter-wird-1789222767741_320.jpg" alt="30 Grad Ende September! Wetterforscher: „Genau eine Zahl verrät jetzt, wie unser Winter wird'"></a></article></aside><p>Der Sommer macht also keine Pause, er holt gerade einmal kurz Luft. Danach dreht er wieder voll auf – und schiebt die eigentlich fällige Herbstkühle konsequent zur Seite.</p><h4>Selbst zum Monatsende bleibt es heiß</h4><p>Wer glaubt, das sei nur ein kurzes Strohfeuer, der irrt. Auch an den <strong>letzten Septembertagen</strong> deuten sich noch einmal Spitzenwerte bis zu <strong>30 Grad</strong> an – Werte, die um diese Jahreszeit kaum noch jemand auf dem Zettel hat.</p><p>Damit bestätigt sich exakt das, was die Langfristmodelle schon vor Monaten zeigten: Dieser <strong>September</strong> wird ein außergewöhnlich warmer Vertreter. Von goldenem Herbst kann man da fast nicht mehr sprechen – das ist Spätsommer mit Nachdruck.</p><h4>Der große Regen? Fehlanzeige – der Rhein leidet</h4><p>So schön die Wärme ist, ein Problem wächst mit jedem trockenen Tag. Der versprochene <strong>große Regen</strong> bleibt aus, und bis Ende September ändert sich daran ziemlich sicher nichts.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/sommer-comeback-im-september-jetzt-sturmt-schon-die-nachste-hitze-heran-bis-zu-30-grad-1789407012452.jpg" data-image="li47fan1bob2" alt="wetter, hitze, dienstag" title="wetter, hitze, dienstag"><figcaption>Heute ist es nochmal sehr warm bis heiß in Deutschland. Doch das war offenbar immer noch nicht das letzte Mal. </figcaption></figure><p><span style="letter-spacing: 0.03em;"><br></span></p><p><span style="letter-spacing: 0.03em;">Am deutlichsten zeigt sich das am </span><strong style="letter-spacing: 0.03em;">Rhein</strong><span style="letter-spacing: 0.03em;">: Das Niedrigwasser wird immer schlimmer, die Pegel sinken weiter und weiter. Die kräftige Warmluft schiebt jedes Tief konsequent an uns vorbei – für Entspannung sorgt das nicht.</span></p><h2>Fazit: Der Sommer stürmt radikal zurück</h2><p>Unterm Strich bleibt es dabei: Wer den Sommer mit dem Dienstag abschreibt, liegt daneben – hier auf daswetter.com haben wir es anders gesehen, und wir behalten Recht.</p><p>Die <strong>kommenden beiden Septemberwochen</strong> bringen noch einmal richtig Hitze, mehrfach kratzen wir an der 30-Grad-Marke. Für Sommerfans sind das goldene Aussichten – für die durstige Natur dagegen wird die Lage von Tag zu Tag angespannter.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/sommer-comeback-im-september-jetzt-sturmt-schon-die-nachste-hitze-heran-bis-zu-30-grad.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Eine interaktive Karte ermöglicht Gletschern beim Schrumpfen zuzusehen]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/eine-interaktive-karte-ermoeglicht-gletschern-beim-schrumpfen-zuzusehen.html</link><pubDate>Mon, 14 Sep 2026 17:32:38 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Eine neue interaktive Karte wurde von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Virje Universiteit Brüssel und der ETH Zürich entwickelt. Die Daten der Karte beruhen auf Studienergebnissen der letzten Jahre. </p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/eine-interaktive-karte-ermoeglicht-gletschern-beim-schrumpfen-zuzusehen-1789396057463.jpeg" data-image="ow05alqjz5n2"><figcaption>Immer mehr Eis schmilzt durch die globale Klimaerwärmung</figcaption></figure><p>Internationale <strong>Forscherteams </strong>machen immer wieder deutlich, dass durch die globale Klimaerwärmung die Gletscher in den Bergen weltweit stark bedroht sind. </p><h2>Gletscher schmelzen immer schneller</h2><p>Die <strong>interaktive Karte </strong>zeigt es nun mehr als deutlich. So soll die Karte nochmals die Bedrohung durch den Klimawandel hervorheben und zugleich Bürgerinnen und Bürgern sowie Verantwortlichen vor Ort, die Möglichkeit geben, sich auf die Veränderungen einzustellen. </p><div class="texto-destacado">„Globale Zahlen wie der Massen- oder Flächenverlust von Gletschern können sehr abstrakt wirken. Mit dieser Website können die Menschen ihr eigenes Tal oder ihre Bergregion heranzoomen und sehen, was unterschiedliche Ausprägungen der globalen Erwärmung für die ihnen bekannten Gletscher bedeuten könnten“, erläutert Lander Van Tricht</div><p>Das Jahr 2026 ist erneut ein besonders schlechtes Jahr für die Gletscher in den europäischen Alpen und auch weltweit. Neben der <strong>Gletscherschmelze </strong>sind vor allem Lawinen und Geröllabrutsche ein großes Problem und eine Gefahr für die Bergregionen. </p><h2>Der Klimawandel ist eine der Hauptursache für die Gletscherschmelze</h2><p>Immer wieder ist es eine Kombination aus geringen <strong>Schneemengen </strong>im Winter und starken Hitzewellen im Sommer, die zu erheblichem Eisverlust führen.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/eine-interaktive-karte-ermoeglicht-gletschern-beim-schrumpfen-zuzusehen-1789396131111.jpeg" data-image="u898ap9l3qrl"><figcaption>Starke Hitze- und Dürreperioden setzen auch den Gletschern und Bergwelten massiv zu</figcaption></figure><p>Beispielsweise ist der schweizerische Gletscher bei Saint-Luc in diesem August offiziell als erloschen erklärt worden. Dieses offizielle Abschmelzen deckt sich tatsächlich mit den Daten und Erkenntnissen aus der Wissenschaft. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="777974" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/menschliche-aktivitaten-haben-zum-ruckgang-des-am-schnellsten-schmelzenden-gletschers-der-antarktis-gefuhrt.html" title="Menschliche Aktivitäten haben zum Rückgang des am schnellsten schmelzenden Gletschers der Antarktis geführt">Menschliche Aktivitäten haben zum Rückgang des am schnellsten schmelzenden Gletschers der Antarktis geführt</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/menschliche-aktivitaten-haben-zum-ruckgang-des-am-schnellsten-schmelzenden-gletschers-der-antarktis-gefuhrt.html" title="Menschliche Aktivitäten haben zum Rückgang des am schnellsten schmelzenden Gletschers der Antarktis geführt"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/glaciar-que-se-derrite-mas-rapidamente-antartida-1782965543951_320.png" alt="Menschliche Aktivitäten haben zum Rückgang des am schnellsten schmelzenden Gletschers der Antarktis geführt"></a></article></aside><p>Hier gab es eine Prognose für den <strong>Bella-Tola-Gletscher</strong>, die ein Verschwinden in den Jahren 2026 – 2029 für möglich hielt.</p><h2>Wissenschaftliche Vorhersagen decken sich mit der Realität</h2><p>Bei einer globalen <strong>Erwärmung </strong>um +1,5 Grad Celsius werden weltweit wahrscheinlich um die 2.000 Gletscher pro Jahr zum Zeitpunkt des „Peak Glacier Extinction“ verschwinden. Bei einer Erwärmung von +4 °C würde sich diese Zahl in etwa verdoppeln. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="787742" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/glaziologe-warnt-vor-den-auswirkungen-des-klimawandels-auf-gletscherkatastrophen-zwischen-nepal-und-tibet.html" title="Glaziologe warnt vor den Auswirkungen des Klimawandels auf Gletscherkatastrophen zwischen Nepal und Tibet">Glaziologe warnt vor den Auswirkungen des Klimawandels auf Gletscherkatastrophen zwischen Nepal und Tibet</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/glaziologe-warnt-vor-den-auswirkungen-des-klimawandels-auf-gletscherkatastrophen-zwischen-nepal-und-tibet.html" title="Glaziologe warnt vor den Auswirkungen des Klimawandels auf Gletscherkatastrophen zwischen Nepal und Tibet"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/un-glaciologo-mette-in-guardia-sull-impatto-dei-cambiamenti-climatici-nei-disastri-glaciali-tra-nepal-e-tibet-1788368902482_320.png" alt="Glaziologe warnt vor den Auswirkungen des Klimawandels auf Gletscherkatastrophen zwischen Nepal und Tibet"></a></article></aside><p>Bis 2100 könnte so bei einer Erwärmung um +1,5 °C fast die Hälfte der heutigen Gletscher jedoch erhalten bleiben.</p><h2>Nicht alle Gletscher werden verschwinden</h2><p>Hinter diesen globalen Zahlen verbergen sich starke <strong>regionale Unterschiede</strong>: In den europäischen Alpen könnten bei einer Erwärmung um +2,7 Grad Celsius nur noch rund 110 Gletscher die Hitze überstehen.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Van%20Tricht%2C%20L.%2C%20Zekollari%2C%20H.%2C%20Huss%2C%20M.%20et%20al" data-year="2026" data-title="Peak%20glacier%20extinction%20in%20the%20mid-twenty-first%20century.%20%20Nat.%20Clim.%20Chang.%2016%2C%20143%E2%80%93147" data-url="https%3A%2F%2Fwww.nature.com%2Farticles%2Fs41558-025-02513-9">Van Tricht, L., Zekollari, H., Huss, M. et al. (2026). <a href="https://www.nature.com/articles/s41558-025-02513-9" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Peak glacier extinction in the mid-twenty-first century. Nat. Clim. Chang. 16, 143–147</a>.</cite><br><cite data-author="Vrije%20Universiteit%20Brussels" data-year="2026" data-title="When%20will%20your%20glacier%20disappear%3F%20From%20projections%20to%20reality" data-url="https%3A%2F%2Fwww.vub.be%2Findex%252Ephp%2Fen%2Fnews%2Fwhen-will-your-glacier-disappear-from-projections-realit">Vrije Universiteit Brussels. (2026). <a href="https://www.vub.be/index%2Ephp/en/news/when-will-your-glacier-disappear-from-projections-realit" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">When will your glacier disappear? From projections to reality</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/eine-interaktive-karte-ermoeglicht-gletschern-beim-schrumpfen-zuzusehen.html</guid><dc:creator><![CDATA[Anna Poth]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Das bizarre Eisbrocken-Experiment aus dem Jahr 1977]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/das-bizarre-eisbrocken-experiment-aus-dem-jahr.html</link><pubDate>Mon, 14 Sep 2026 15:14:00 +0000</pubDate><category>Aktuell</category><description><![CDATA[<p>Im Jahr 1977 brachte Saudi-Arabien eine ungewöhnliche Idee in die Vereinigten Staaten ein: zu untersuchen, ob durch den Transport von Eisbergen aus Alaska trockene Regionen mit Süßwasser versorgt werden könnten.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/el-disparatado-experimento-de-1977-que-traslado-un-bloque-de-hielo-de-una-tonelada-desde-alaska-hasta-iowa-1788163144230.jpg" data-image="gq5sqa6n0ljm" alt="Eisblock von Alaska bis Iowa" title="Eisblock von Alaska bis Iowa"><figcaption>Ein eine Tonne schwerer Eisblock wurde 1977 von Alaska nach Iowa transportiert, um zu prüfen, ob Eisberge als Süßwasserquelle dienen könnten.</figcaption></figure><p><strong>Der Wassermangel veranlasste Saudi-Arabien in den 1970er Jahren, eine Idee zu prüfen,</strong> die ebenso einfach zu formulieren wie schwer umzusetzen war: den Transport von Eisbergen aus den Polarregionen in trockene Gebiete. Der Vorschlag basierte auf einer gigantischen Süßwasserreserve, die in Form von Eis gespeichert war, mit dem Ziel, diese als Wasserquelle für Gebiete mit begrenzten Vorräten zu nutzen.</p><p>Das Interesse an dieser Idee führte schließlich dazu, dass im Oktober 1977 rund 200 Fachleute aus 18 Ländern nach Iowa kamen<strong>.</strong> Ingenieure, Meeresbiologen, Beamte und Geschäftsleute nahmen an der Ersten Internationalen Konferenz zur Eisbergnutzung teil, auf der sie untersuchten, wie große Eisblöcke aus den Polarregionen transportiert werden könnten <strong>und vor allem, ob der Vorschlag praktische Anwendbarkeit haben könnte.</strong></p><h2>Der Eisblock aus Alaska, der bis nach Iowa gelangte</h2><p>Die Konferenz beschränkte sich nicht darauf, die mögliche Rolle von Eisbergen zu erörtern. Es gab auch einen praktischen Test. Die Organisatoren beschlossen, einen etwa eine Tonne schweren Eisblock von Alaska nach Iowa zu transportieren, um zu beobachten, wie er sich während der Reise verhalten würde.</p><p>Die Reise umfasste drei verschiedene Transportmittel. Das Eis verließ Alaska per Hubschrauber und wurde mit Isoliermaterialien und Trockeneis geschützt. Anschließend wurde es in ein Flugzeug verladen und setzte nach seiner Ankunft in den Vereinigten Staaten seine Reise in einem Kühl-Lkw nach Ames, Iowa, fort. Die Aktion kostete rund 8.500 Dollar – eine beträchtliche Summe für den Transport von nur einer Tonne Eis. Aufgrund dieser Kosten erhielt der Eisblock einen Spitznamen, der die Einzigartigkeit des Experiments auf den Punkt brachte: der „teuerste Eiswürfel der Welt“.</p><p><strong>In Ames angekommen, konnten Fachleute das Eis nach der gesamten Reise untersuchen.</strong> Dieser Test im kleinen Maßstab ermöglichte es, ein viel größeres Problem zu untersuchen: Wenn ein ein Tonnen schwerer Block während des Transports erhalten bleiben konnte, welche Schwierigkeiten würden dann auftreten, wenn man versuchen würde, dasselbe mit einem riesigen Eisberg zu tun?</p><p><span style="letter-spacing: 0.03em;"></span></p><h2>Frischwasser für die trockensten Regionen der Welt</h2><p>Das Interesse Saudi-Arabiens an dieser Möglichkeit hing mit dem Bedarf an mehr Wasserressourcen zusammen. Das Land war bereits auf Verfahren wie die Meerwasserentsalzung angewiesen, die spezielle Anlagen, einen erheblichen Energieverbrauch und beträchtliche finanzielle Investitionen erfordert.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/el-disparatado-experimento-de-1977-que-traslado-un-bloque-de-hielo-de-una-tonelada-desde-alaska-hasta-iowa-1788163241492.jpg" data-image="2gwitld3yxw5" alt="Eisblock von Alaska nach Iowa" title="Eisblock von Alaska nach Iowa"><figcaption>In den 1970er Jahren untersuchte Saudi-Arabien die Möglichkeit, Eisberge aus den Polarregionen abzuschleppen, um seine trockensten Gebiete mit Süßwasser zu versorgen.</figcaption></figure><p>Im Vergleich zu dieser Alternative boten Eisberge eine Frischwasserreserve, die bereits in den Polarregionen gebildet worden war. Das Problem war nicht die Verfügbarkeit der Ressource, sondern vielmehr die Frage, <strong>wie man sie von abgelegenen Orten an Orte transportieren konnte, an denen Wasserknappheit herrschte.</strong></p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="788479" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterprognose-koln-so-wird-die-kommende-woche.html" title="Wetterprognose Köln: So wird die kommende Woche">Wetterprognose Köln: So wird die kommende Woche</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterprognose-koln-so-wird-die-kommende-woche.html" title="Wetterprognose Köln: So wird die kommende Woche"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wetterprognose-koln-so-wird-die-kommende-woche-1789311658989_320.jpg" alt="Wetterprognose Köln: So wird die kommende Woche"></a></article></aside><p>An der Konferenz nahmen Vertreter unterschiedlichster Fachrichtungen teil, um sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen: Ingenieure, Meeresbiologen, Behördenvertreter und Unternehmer. Rund 200 Personen aus 18 Ländern nahmen daran teil. Ziel war es, zu ermitteln, ob der Transport von Eis praktische Anwendungsmöglichkeiten bieten könnte <strong>und welche Probleme überwunden werden müssten, um dies zu ermöglichen.</strong></p><h2>Warum der Transport von Eisbergen nicht gelang</h2><p>Das Experiment von 1977 ermöglichte es zwar, den Transport einer kleinen Menge Eis zu untersuchen, doch der groß angelegte Vorschlag brachte ganz andere Herausforderungen mit sich. Die Verlegung eines Eisbergs war mit hohen Kosten und zahlreichen technischen Problemen verbunden, die mit dem Transport einer riesigen gefrorenen Masse einhergingen. Aus diesem Grund wurde das Projekt nie zu einem Wasserversorgungssystem weiterentwickelt.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/el-disparatado-experimento-de-1977-que-traslado-un-bloque-de-hielo-de-una-tonelada-desde-alaska-hasta-iowa-1788163845210.jpg" data-image="egs9xjmr6c3b" alt="Eisblock aus dem Jahr 1977, der von Alaska nach Iowa transportiert werden sollte" title="Eisblock aus dem Jahr 1977, der von Alaska nach Iowa transportiert werden sollte"><figcaption>Der Transport von Eisbergen in trockene Regionen erwies sich als zu kostspielig und zu aufwendig: Die enormen Kosten und technischen Schwierigkeiten verhinderten, dass sich diese Idee als praktikable Trinkwasserquelle durchsetzen konnte.</figcaption></figure><p>Die Idee, Eisberge abzuschleppen, ist jedoch im Rahmen von Diskussionen über die Verfügbarkeit von Süßwasser immer wieder aufgekommen. Die Wüstenbildung und Probleme im Zusammenhang mit den Wasserressourcen haben die Debatte über mögliche alternative Quellen am Leben erhalten.</p><figure class="video"><img src="https://img.youtube.com/vi/TRjL9xerJuA/maxresdefault.jpg" alt="youtube video id=TRjL9xerJuA" id="TRjL9xerJuA"><span class="boton-video-lista-youtube"><svg width="48" height="48" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M24.194 7.985h.093l.368.002c2.89.014 14.174.124 17.294.967a5.785 5.785 0 0 1 4.067 4.1c.888 3.345.955 10.049.96 11.041v.249c-.005.992-.072 7.696-.96 11.04a5.786 5.786 0 0 1-4.067 4.101c-3.328.9-15.944.964-17.755.97h-.434c-.962-.003-4.974-.023-9.022-.175l-.715-.029c-3.329-.139-6.562-.372-8.018-.766a5.786 5.786 0 0 1-4.067-4.1c-.363-1.366-.589-3.29-.73-5.158l-.039-.558a93.08 93.08 0 0 1-.19-5.081l-.002-.244V24.095l.002-.244c.015-1.557.125-7.657.96-10.796a5.785 5.785 0 0 1 4.066-4.101c1.456-.393 4.69-.627 8.018-.766l.715-.028c3.572-.135 7.115-.166 8.56-.173l.37-.002h.092Zm-4.922 9.382v13.705l12.023-6.852-12.023-6.853Z" fill="#FFF" fill-rule="evenodd"/></svg></span></figure><p>Fast fünf Jahrzehnte später erinnert dieses Experiment daran, wie weit das saudische Projekt ging. Zwar wurde kein ganzer Eisberg in ein Wüstenland transportiert, doch gelang es, eine Tonne Eis mit Hilfe eines Hubschraubers, eines Flugzeugs und eines Kühl-Lkw von Alaska nach Iowa zu befördern. Und die gesamte Aktion kostete 8.500 Dollar – eine beträchtliche Summe im Jahr 1977.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/das-bizarre-eisbrocken-experiment-aus-dem-jahr.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Asteroid Chariklo: James Webb entdeckt ungewöhnliche Veränderungen bei den Ringen]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/asteroid-chariklo-james-webb-entdeckt-ungewohnliche-veranderungen-bei-den-ringen.html</link><pubDate>Mon, 14 Sep 2026 13:55:33 +0000</pubDate><category>Astronomie</category><description><![CDATA[<p>Das James-Webb-Weltraumreleskop hat beim Asteroiden Chariklo erstmals Veränderungen an dessen Ringsystem nachgewiesen – wobei der Wandel über wenige Jahre stattfand. Überraschend war, dass der innere Ring immer undurchlässiger wird, wohingegen der äußere allmählich verblasst.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/asteroid-chariklo-james-webb-entdeckt-ungewohnliche-veranderungen-bei-den-ringen-1789252710941.jpg" alt="Eine künstlerische Darstellung des zu der Asteroidengruppe der Zentauren gezählten Himmelskörpers Chariklo mitsamt Ringsystem. Der helle Fleck in der oberen rechten Ecke stellt die Sonne dar, von Chariklo aus gesehen." title="Eine künstlerische Darstellung des zu der Asteroidengruppe der Zentauren gezählten Himmelskörpers Chariklo mitsamt Ringsystem. Der helle Fleck in der oberen rechten Ecke stellt die Sonne dar, von Chariklo aus gesehen."><figcaption>Eine künstlerische Darstellung des zu der Asteroidengruppe der Zentauren gezählten Himmelskörpers Chariklo mitsamt Ringsystem. Der helle Fleck in der oberen rechten Ecke stellt die Sonne dar, von Chariklo aus gesehen. Bild: L. Maquet/Observatoire de Paris</figcaption></figure><p>Ein kleiner Himmelskörper sorgt für Aufsehen: Die Ringe des Asteroiden Chariklo haben sich innerhalb weniger Jahre verändert. Und offenbar entwickeln sich ihre Eigenschaften gegensätzlich, wie Beobachtungen mit dem James-Webb-Weltraumteleskops nun zeigen.</p><p><strong>Chariklo ist mit rund 250 Kilometern Durchmesser winzig im Vergleich zu den Gasriesen Saturn und Uranus</strong>, zwischen denen er seine Bahn zieht. Gleichzeitig befindet sich der Körper fast 17-mal weiter von der Sonne entfernt als die Erde. Im Jahr 2013 wurden um Chariklo zwei dichte Ringe entdeckt – eine unerwartete Besonderheit, denn Ringsysteme galten lange als Kennzeichen der großen Planeten Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun.</p><h2>Zwei Ringe, gegensätzliche Entwicklung</h2><p><strong>Nun hat eine internationale Forschungsgruppe unter Leitung des Instituto de Astrofísica de Andalucía (IAA-CSIC)</strong> herausgefunden, dass diese Ringe keineswegs statisch sind. Die Ergebnisse, die in <em>Science Advances</em> veröffentlicht wurden, beruhen auf einer gezielten Beobachtung am 18. Oktober 2022. An diesem Datum zog Chariklo vor einem entfernten Stern vorbei – eine sogenannte Sternbedeckung –, sodass die Forschenden aus den kurzzeitigen Helligkeitseinbrüchen auf die Struktur der Ringe schließen konnten.</p><p>Eine Sternbedeckung (Okkultation) ist das vorübergehende Verdecken eines Sterns durch einen vorbeiziehenden Himmelskörper. Sie dient dazu, Form, Größe, Atmosphären sowie Ringsysteme ferner, kleiner Objekte genauer zu untersuchen.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/asteroid-chariklo-james-webb-entdeckt-ungewohnliche-veranderungen-bei-den-ringen-1789252717112.png" alt="Schema der Sternbedeckung durch die Ringe von Chariklo, beobachtet mit dem James-Webb-Weltraumteleskop (JWST). Ein Vergleich mit früheren Bedeckungen zeigt entgegengesetzte Veränderungen bei beiden Ringen: C1R weist ein intensiveres Signal auf, während C2R deutlich schwächer erscheint." title="Schema der Sternbedeckung durch die Ringe von Chariklo, beobachtet mit dem James-Webb-Weltraumteleskop (JWST). Ein Vergleich mit früheren Bedeckungen zeigt entgegengesetzte Veränderungen bei beiden Ringen: C1R weist ein intensiveres Signal auf, während C2R deutlich schwächer erscheint."><figcaption>Schema der Sternbedeckung durch die Ringe von Chariklo, beobachtet mit dem James-Webb-Weltraumteleskop (JWST). Ein Vergleich mit früheren Bedeckungen zeigt entgegengesetzte Veränderungen bei beiden Ringen: C1R weist ein intensiveres Signal auf, während C2R deutlich schwächer erscheint. Bild: Kılıç, Santos-Sanz, Navas (IAA-CSIC)</figcaption></figure><p>Der Vergleich mit früheren Sternbedeckungen ergab einen überraschenden Befund. „Während der innere Ring eine deutlich größere Opazität zeigt, weist der äußere Ring eine geringere Opazität auf“, erklärt Pablo Santos-Sanz vom IAA-CSIC, der die Studie leitete. Der innere Ring (C1R) erscheint damit dichter beziehungsweise lichtundurchlässiger, während der äußere (C2R) schwächer hervortritt.</p><p><strong>Damit deutet sich an, dass das System bewegter sein könnte als bisher angenommen.</strong> Was dafür verantwortlich ist, ist allerdings noch offen. Denkbar wären tatsächliche Veränderungen der Ringstruktur, Unterschiede zwischen den verwendeten Beobachtungsfiltern oder ein Zusammenspiel beider Faktoren.</p><h2>Keine direkten Aufnahmen möglich</h2><p>Es handelte sich außerdem um die erste Sternbedeckung, die speziell für eine Beobachtung mit dem James-Webb-Teleskop vorhergesagt, geplant und erfolgreich durchgeführt wurde. Dafür mussten die Bahn Chariklos, die Position des Hintergrundsterns und die Bewegung des Teleskops genau bekannt sein.</p><p>Auch die Gaia-Mission der Europäischen Weltraumorganisation ESA lieferte notwendige Daten zur Sternposition. Webb befindet sich rund 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt in der Umgebung des L2-Lagrange-Punkts und muss dort regelmäßig korrigiert werden. Zum Zeitpunkt der Messung bewegte sich Chariklo relativ zum Teleskop lediglich mit etwa 2,5 Kilometern pro Sekunde.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="777782" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/die-nasa-sonde-lucy-entdeckt-einen-sich-drehenden-erdnussformigen-asteroiden.html" title="Die NASA-Sonde „Lucy“ entdeckt einen sich drehenden, erdnussförmigen Asteroiden">Die NASA-Sonde „Lucy“ entdeckt einen sich drehenden, erdnussförmigen Asteroiden</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/die-nasa-sonde-lucy-entdeckt-einen-sich-drehenden-erdnussformigen-asteroiden.html" title="Die NASA-Sonde „Lucy“ entdeckt einen sich drehenden, erdnussförmigen Asteroiden"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/nasa-s-lucy-finds-a-tumbling-peanut-shaped-asteroid-1782500917503_320.png" alt="Die NASA-Sonde „Lucy“ entdeckt einen sich drehenden, erdnussförmigen Asteroiden"></a></article></aside><p>Die geringe Relativgeschwindigkeit ermöglichte eine bis dato unerreichte räumliche Auflösung. Direkt fotografieren lassen sich die extrem schmalen Ringe trotz Webbs Leistungsfähigkeit nicht. Ihre Signatur wird stattdessen indirekt über die kurz dauernden Verdunkelungen eines Sterns erfasst, wenn die Ringe dessen Licht blockieren.</p><p>Auch Ringsysteme kleiner Körper könnten sich also innerhalb kurzer Zeit verändern. „Unsere Ergebnisse zwingen uns dazu, neu darüber nachzudenken, wie sie entstehen, wie sie sich entwickeln und welche Mechanismen ihre Stabilität aufrechterhalten“, sagt Santos-Sanz<strong>. Die nachweisbaren Veränderungen lassen uns die Entwicklung solcher Systeme nachvollziehen und möglicherweise auch andere Ringsysteme besser verstehen.</strong></p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Santos-Sanz%2C%20P.%2C%20et%20al" data-year="2026" data-title="JWST%20stellar%20occultation%20reveals%20unexpected%20changes%20in%20Chariklo%E2%80%99s%20ring%20system" data-url="https%3A%2F%2Fdoi.org%2F10.1126%2Fsciadv.aeh4794">Santos-Sanz, P., et al. (2026). <a href="https://doi.org/10.1126/sciadv.aeh4794" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">JWST stellar occultation reveals unexpected changes in Chariklo’s ring system</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/asteroid-chariklo-james-webb-entdeckt-ungewohnliche-veranderungen-bei-den-ringen.html</guid><dc:creator><![CDATA[Lisa Seyde]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Robotik in Städten: Warum autonome Systeme allein nicht ausreichen – und was Städte noch tun müssen]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/robotik-in-stadten-warum-autonome-systeme-allein-nicht-ausreichen-und-was-stadte-noch-tun-mussen.html</link><pubDate>Mon, 14 Sep 2026 13:54:47 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Roboter könnten künftig Müll sammeln, Grünflächen pflegen, Gebäude kontrollieren oder Menschen durch Kliniken und Geschäfte begleiten. Doch zwischen technischer Machbarkeit und einem verlässlichen kommunalen Regelbetrieb liegt eine entscheidende Hürde: Städte müssen ihre Strukturen noch auf die neuen Systeme vorbereiten.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/robotik-in-stadten-warum-autonome-systeme-allein-nicht-ausreichen-und-was-stadte-noch-tun-mussen-1789252133335.jpg" alt="Ein sinnvolles Einsatzfeld für autonome Robotik ist die Katastrophenhilfe." title="Ein sinnvolles Einsatzfeld für autonome Robotik ist die Katastrophenhilfe."><figcaption>Ein sinnvolles Einsatzfeld für autonome Robotik ist die Katastrophenhilfe. Bild: Fraunhofer IAO 2026</figcaption></figure><p><strong>Autonome Robotik ist technisch bereits weiter, als es der öffentliche Raum vermuten lässt. </strong>In Städten bleiben die Anwendungen jedoch meist auf einzelne Versuche beschränkt. Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) beschreibt Robotik nicht als isolierte Technologie, sondern als Bestandteil eines soziotechnischen Systems. </p><p><strong>Für einen dauerhaften Einsatz müssten Kommunen mehrere Faktoren zusammendenken,</strong> wie organisatorische Strukturen, Governance, Infrastruktur, Daten und Interoperabilität. Auch Zuständigkeiten müssten genau definiert werden, denn an urbanen Robotiklösungen sind typischerweise mehrere Akteure beteiligt, etwa Verwaltung, Dienstleister oder Technologieanbieter.</p><h2>Von der Abfallentsorgung bis zur Klinik</h2><p>„Erst das Zusammenspiel aus Robotern, Datenplattformen, Infrastruktur und klar geregelten Verantwortlichkeiten ermöglicht einen erfolgreichen und wirtschaftlich nachhaltigen Betrieb im städtischen Alltag“, sagt Prof. Dr.-Ing. Vanessa Borkmann, Leiterin des Forschungsbereichs Urban Systems Engineering am Fraunhofer IAO.</p><p><strong>Entscheidend sei heute weniger die Frage, ob autonome Systeme grundsätzlich eingesetzt werden könnten</strong>. Vielmehr gehe es darum, „wie sie dauerhaft, wirtschaftlich tragfähig und verantwortungsvoll in den Alltag integriert werden können“, sagt Borkmann.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/robotik-in-stadten-warum-autonome-systeme-allein-nicht-ausreichen-und-was-stadte-noch-tun-mussen-1789252146024.jpg" alt="Roboter werden ebenfalls zur Inspektion von Gebäuden wie Brücken oder Tunneln verwendet." title="Roboter werden ebenfalls zur Inspektion von Gebäuden wie Brücken oder Tunneln verwendet."><figcaption>Roboter werden ebenfalls zur Inspektion von Gebäuden wie Brücken oder Tunneln verwendet. Bild: Fraunhofer IAO 2026</figcaption></figure><p>In einem neuen Whitepaper dazu nennt das Fraunhofer-IAO sechs Anwendungsfelder, in denen Robotik Kommunen das öffentliche Leben unterstützen könnte: bei der Abfallentsorgung nach Bedarf, der Grünflächenpflege, der selbstständigen Schadensprüfung von Brücken und Tunneln, als Assistenzroboter im Gesundheitswesen – zum Beispiel als Patientenbegleitung in Krankenhäusern – und als Einkaufsunterstützung im Einzelhandel.</p><p>Damit würden Roboter nicht mehr nur einzelne Maschinen für eine klar begrenzte Aufgabe sein, sondern könnten mit digitalen Plattformen, Verkehrswegen, Gebäuden und weiteren Systemen verknüpft werden. Diese Vernetzung würde von einzelnen Pilotversuchen zu einer dauerhaft nutzbaren urbanen Dienstleistung führen.</p><h2>Geschichte der urbanen Robotik</h2><p>Die Entwicklung der Robotik begann in den 1950er- und 1960er-Jahren mit stationären Industrierobotern, die vor allem für automatisierte Fertigungsprozesse eingesetzt wurden. Mit mobilen Robotern wie „Shakey“ (1966–1972) verlagerte sich der Schwerpunkt dann zunehmend auf selbstständige Navigation. In den 1990er- und 2000er-Jahren bewiesen Marsrover und erste Haushaltsroboter, dass autonome Systeme auch außerhalb von Fabriken eingesetzt werden können. </p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/robotik-in-stadten-warum-autonome-systeme-allein-nicht-ausreichen-und-was-stadte-noch-tun-mussen-1789252139724.jpg" alt="Auch im Gesundheitswesen gibt es sinnvolle Einsatzbereiche, etwa bei der Begleitung von Patienten oder Patientinnen im Krankenhaus." title="Auch im Gesundheitswesen gibt es sinnvolle Einsatzbereiche, etwa bei der Begleitung von Patienten oder Patientinnen im Krankenhaus."><figcaption>Auch im Gesundheitswesen gibt es sinnvolle Einsatzbereiche, etwa bei der Begleitung von Patienten oder Patientinnen im Krankenhaus. Bild: Fraunhofer IAO 2026</figcaption></figure><p>Seit etwa 2010 ermöglichen Fortschritte in Sensorik, künstlicher Intelligenz und Rechenleistung zunehmend mobile und laufende Roboter. Heute finden solche Systeme Anwendung in Städten, etwa als Liefer-, Inspektions- oder Serviceroboter, und bewegen sich zunehmend selbstständig in komplexen öffentlichen Umgebungen.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="736822" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/roboter-sind-noch-nicht-bereit-uns-die-jobs-wegzunehmen-robotikexperte-identifiziert-massive-lucke.html" title="Roboter sind noch nicht bereit, uns die Jobs wegzunehmen: Robotikexperte identifiziert massive Lücke">Roboter sind noch nicht bereit, uns die Jobs wegzunehmen: Robotikexperte identifiziert massive Lücke</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/roboter-sind-noch-nicht-bereit-uns-die-jobs-wegzunehmen-robotikexperte-identifiziert-massive-lucke.html" title="Roboter sind noch nicht bereit, uns die Jobs wegzunehmen: Robotikexperte identifiziert massive Lücke"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/robots-are-not-ready-to-steal-our-jobs-roboticist-identifies-massive-robo-skills-gap-1761673767131_320.jpeg" alt="Roboter sind noch nicht bereit, uns die Jobs wegzunehmen: Robotikexperte identifiziert massive Lücke"></a></article></aside><p>Ob eine Stadt überhaupt für urbane Robotik gerüstet ist, soll der nun vorgestellte Urban Robotics Readiness Index des Fraunhofer-IAO sichtbar machen. An dem Index können Kommunen ihre organisatorische, technische und rechtliche Ausgangslage prüfen und Lücken frühzeitig erkennen. Von der Anschaffung eines Roboters verschiebt sich der Blick zunehmend auf den gesamten Betrieb.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="773844" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/spurroboter-auf-vier-beinen-feuerwehrleute-sollen-kunftig-bei-gefahrstoffeinsatzen-unterstutzt-werden.html" title="Spürroboter auf vier Beinen: Feuerwehrleute sollen künftig bei Gefahrstoffeinsätzen unterstützt werden">Spürroboter auf vier Beinen: Feuerwehrleute sollen künftig bei Gefahrstoffeinsätzen unterstützt werden</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/spurroboter-auf-vier-beinen-feuerwehrleute-sollen-kunftig-bei-gefahrstoffeinsatzen-unterstutzt-werden.html" title="Spürroboter auf vier Beinen: Feuerwehrleute sollen künftig bei Gefahrstoffeinsätzen unterstützt werden"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/spurroboter-auf-vier-beinen-feuerwehrleute-sollen-kunftig-bei-gefahrstoffeinsatzen-unterstutzt-werden-1781452888483_320.jpg" alt="Spürroboter auf vier Beinen: Feuerwehrleute sollen künftig bei Gefahrstoffeinsätzen unterstützt werden"></a></article></aside><p>Die zentrale Botschaft ist damit, dass Robotik nicht primär als Produkt betrachtet werden sollte, das eine einzelne Aufgabe erledigt. Sie muss vielmehr in die bestehende städtische Infrastruktur, Verwaltungsprozesse und Verantwortungsstrukturen eingebettet werden. </p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Fraunhofer-Institut%20f%C3%BCr%20Arbeitswirtschaft%20und%20Organisation%20(IAO)" data-year="2026" data-title="Orchestrating%20Urban%20Robotics%3A%20From%20Fragmented%20Pilots%20to%20Integrated%20Systems" data-url="https%3A%2F%2Fpublica.fraunhofer.de%2Fentities%2Fpublication%2F3612ba71-2bcb-44c3-a411-db2ce1b8e830">Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO). (2026). <a href="https://publica.fraunhofer.de/entities/publication/3612ba71-2bcb-44c3-a411-db2ce1b8e830" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Orchestrating Urban Robotics: From Fragmented Pilots to Integrated Systems</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/robotik-in-stadten-warum-autonome-systeme-allein-nicht-ausreichen-und-was-stadte-noch-tun-mussen.html</guid><dc:creator><![CDATA[Lisa Seyde]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Urlaub in Sachsen: Warum die historische Stadt an der Elbe als Reiseziel unterschätzt wird ]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/urlaub-in-sachsen-warum-die-historische-stadt-an-der-elbe-als-reiseziel-unterschatzt-wird.html</link><pubDate>Mon, 14 Sep 2026 12:13:00 +0000</pubDate><category>Freizeit</category><description><![CDATA[<p>Deutschlands ältestes Schloss, Europas älteste Porzellanmanufaktur und eine reizvolle Altstadt zwischen Weinbergen und Wasser: Meißen hat weit mehr zu bieten als sein berühmtes „weiße Gold".</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/urlaub-in-sachsen-warum-die-historische-stadt-an-der-elbe-als-reiseziel-unterschatzt-wird-1789305390662.jpg" data-image="si8z376eblpw" alt="Meißen" title="Meißen"><figcaption>Schmuckstück an der Elbe: Die Altstadt mit der Albrechtsburg. Foto: Pixabay</figcaption></figure><p>Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen eng beieinander, doch die Stadt ist alles andere als ein Freilichtmuseum. Über den Gassen erhebt sich der <strong>Burgberg</strong> mit Albrechtsburg und Dom, unten fließt die Elbe vorbei, an den Hängen wachsen <strong>Reben</strong>. </p><p>Dazwischen: Bürgerhäuser, kleine Plätze, Innenhöfe und Treppen und immer wieder neue Perspektiven auf die Altstadt und den Fluss.</p><p>Für einen ersten Eindruck reicht ein Tag. Wer auch Museen, <strong>Porzellantradition</strong> und das Weinland rund um die Stadt kennenlernen möchte, bleibt ein ganzes <strong>Wochenende</strong>.</p><h2>Durch romantische Gassen zum Marktplatz</h2><p>Am besten beginnt man<strong> </strong>den <strong>Rundgang </strong>mitten in der Altstadt. Kopfsteinpflaster führt durch enge Gassen zum Marktplatz, an dem das <strong>spätgotische Rathaus</strong>, die Frauenkirche und <strong>historische Bürgerhäuser</strong> stehen. </p><p>Sehenswert sind auch die Details: verzierte Portale, kleine Höfe, Brunnen und steile Treppen zum Burgberg.</p><p>In der <strong>Frauenkirche</strong> hängt ein ungewöhnliches Stück Meißner Stadtgeschichte: Zur vollen Stunde erklingen im Turm <strong>Porzellanglocken</strong>. Wer die <strong>193 Stufen</strong> hinaufsteigt, erreicht außerdem eine Aussichtsplattform mit weitem Blick über Elbe, Altstadt und Weinberge.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/urlaub-in-sachsen-warum-die-historische-stadt-an-der-elbe-als-reiseziel-unterschatzt-wird-1789305500368.jpg" data-image="ib8d8j551q7x" alt="Meißen 2" title="Meißen 2"><figcaption>Alles gesehen? Elbe und Elbland lassen sich bei einem Bootsausflug erkunden. Foto: Pixabay</figcaption></figure><p>Noch höher liegen <strong>Albrechtsburg</strong> und <strong>Dom</strong>. Die Burg gilt als Deutschlands <strong>ältestes Schloss</strong>. Der spätgotische Bau entstand ab dem späten 15. Jahrhundert als schmucker Herrschaftssitz und wurde später zum <strong>Produktionsort für Porzellan</strong>. </p><p>Heute lassen sich hier Gewölbe und Wandmalereien bewundern. Ein Aufzug ermöglicht den Zugang zum Burgberg auch ohne den steilen Fußweg.</p><h3>Wo einst Porzellan entstand - und wo es heute gefertigt wird</h3><p>Die Geschichte des berühmten Porzellans gehört untrennbar zu Meißen. 1710 wurde hier die <strong>erste europäische Porzellanmanufaktur</strong> gegründet. Die Produktion befindet sich heute nicht mehr auf der Albrechtsburg, sondern im Besucherbereich der <strong>Staatlichen Porzellan-Manufaktur</strong> Meissen.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/urlaub-in-sachsen-warum-die-historische-stadt-an-der-elbe-als-reiseziel-unterschatzt-wird-1789305716617.jpg" data-image="0wedt3n98p37" alt="Porzellan" title="Porzellan"><figcaption>Meißen ist weltweit für sein Porzellan bekannt. Foto: Pixabay</figcaption></figure><p>In der <strong>Schauwerkstatt</strong> lässt sich beobachten, wie aus dem weißen Material kunstvoll bemalte Stücke entstehen. Dabei zeigt sich, wie viel Handarbeit hinter dem berühmten Namen steckt. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="784693" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/attraktives-ausflugsziel-warum-die-region-saale-unstrut-als-toskana-des-nordens-gilt.html" title="Attraktives Ausflugsziel: Warum die Region Saale-Unstrut als „Toskana des Nordens' gilt ">Attraktives Ausflugsziel: Warum die Region Saale-Unstrut als „Toskana des Nordens" gilt </a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/attraktives-ausflugsziel-warum-die-region-saale-unstrut-als-toskana-des-nordens-gilt.html" title="Attraktives Ausflugsziel: Warum die Region Saale-Unstrut als „Toskana des Nordens' gilt "><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/attraktives-ausflugsziel-warum-die-region-saale-unstrut-als-toskana-des-nordens-gilt-1787244599129_320.jpg" alt="Attraktives Ausflugsziel: Warum die Region Saale-Unstrut als „Toskana des Nordens' gilt "></a></article></aside><p>Von der Geschichte bis zur Gestaltung der Gegenwart zieht sich das Leitmotiv Porzellan quer durch die Stadt.</p><h2>Weinberge über der Elbe, Weinstuben in der Stadt<br></h2><p>Ebenso wichtig ist der <strong>Wein</strong>. Die Hänge an der Elbe gehören zum sächsischen Weinbaugebiet; angebaut werden unter anderem <strong>Müller-Thurgau</strong>, <strong>Riesling </strong>und <strong>Weißburgunder</strong>. In den Weinstuben der Stadt lässt sich der Wein verkosten.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="787416" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/ausflug-an-die-saale-wie-ein-320-meter-langes-holzbauwerk-ostsee-klima-schafft.html" title="Ausflug an die Saale: Wie ein 320 Meter langes Holzbauwerk Ostsee-Klima schafft ">Ausflug an die Saale: Wie ein 320 Meter langes Holzbauwerk Ostsee-Klima schafft </a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/ausflug-an-die-saale-wie-ein-320-meter-langes-holzbauwerk-ostsee-klima-schafft.html" title="Ausflug an die Saale: Wie ein 320 Meter langes Holzbauwerk Ostsee-Klima schafft "><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/ausflug-an-die-saale-wie-ein-320-meter-langes-holzbauwerk-ostsee-klima-schafft-1788699374275_320.jpeg" alt="Ausflug an die Saale: Wie ein 320 Meter langes Holzbauwerk Ostsee-Klima schafft "></a></article></aside><p>Heute kein Wein? Die <strong>Meissner Schwerter Privatbrauerei </strong>gehört zu den ältesten noch bestehenden Privatbrauereien Sachsens und braut bis heute Biere unter der Marke Meissner Schwerter.</p><h3>Klein genug für einen entspannten Städtetrip</h3><p>Meißen lässt sich gut zu Fuß erkunden und eignet sich deshalb auch für einen <strong>Ausflug</strong> oder <strong>Kurzurlaub ohne Auto</strong>. Von <strong>Dresden</strong> ist die Stadt mit der S-Bahn in etwa 30 Minuten erreichbar, von <strong>Leipzig</strong> dauert die Zugfahrt rund anderthalb Stunden.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Dariusch%20Rimkus" data-year="" data-title="Weinberge%2C%20verwinkelte%20Gassen%2C%20beeindruckendes%20Schloss%3A%20Diese%20Stadt%20an%20der%20Elbe%20ist%20perfekt%20f%C3%BCr%20deinen%20n%C3%A4chsten%20St%C3%A4dtetrip" data-url="https%3A%2F%2Fwww.watson.de%2Fleben%2Furlaub-freizeit%2F927943840-weinberge-verwinkelte-gassen-beeindruckendes-schloss-diese-stadt-an-der-elbe-ist-perfekt-fuer-deinen-naechsten-staedtetrip">Dariusch Rimkus. <a href="https://www.watson.de/leben/urlaub-freizeit/927943840-weinberge-verwinkelte-gassen-beeindruckendes-schloss-diese-stadt-an-der-elbe-ist-perfekt-fuer-deinen-naechsten-staedtetrip" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Weinberge, verwinkelte Gassen, beeindruckendes Schloss: Diese Stadt an der Elbe ist perfekt für deinen nächsten Städtetrip</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/urlaub-in-sachsen-warum-die-historische-stadt-an-der-elbe-als-reiseziel-unterschatzt-wird.html</guid><dc:creator><![CDATA[Stefanie Bisping]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Nach dem Dauerregen folgt im Rheinland das Sommerfinale - "Wohl ein letztes Mal Hochsommerfeeling"]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/nach-dem-dauerregen-sommerfinale-rheinland-hochsommer.html</link><pubDate>Mon, 14 Sep 2026 09:56:12 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Der verregnete Sonntag brachte endlich einmal größere Regenmengen für das Rheinland. Ein wahrscheinlich letztes Mal in diesem Jahr folgt jetzt ein richtiger Hochsommertag mitten im September.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/nach-dem-dauerregen-sommerfinale-rheinland-hochsommer-1789372959439.jpeg" data-image="e4kwcyiv1qa0" alt="Hochsommer" title="Hochsommer"><figcaption>Wohl zum letzten Mal in diesem Jahr zeigt sich das Wetter nochmal wie im Hochsommer</figcaption></figure><p>Nach dem trockenen Sommer fiel am Sonntag <strong>endlich der ersehnte Regen</strong> im Rheinland. Diesmal allerdings nicht nur in Form von eng begrenzten Schauern und Gewittern, sondern <strong>verbreitet als schöner Landregen über den ganzen Tag </strong>verteilt. Ein wahrer Segen für die Natur!</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="788526" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/katastrophe-am-rhein-neue-schwere-gewitter-rollen-an-pegel-sturzt-auf-mini-werte.html" title="„Katastrophe' am Rhein! Neue schwere Gewitter rollen an – Pegel stürzt auf Mini-Werte">„Katastrophe" am Rhein! Neue schwere Gewitter rollen an – Pegel stürzt auf Mini-Werte</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/katastrophe-am-rhein-neue-schwere-gewitter-rollen-an-pegel-sturzt-auf-mini-werte.html" title="„Katastrophe' am Rhein! Neue schwere Gewitter rollen an – Pegel stürzt auf Mini-Werte"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/katastrophe-am-rhein-neue-schwere-gewitter-rollen-an-pegel-sturzt-auf-mini-werte-1789336651530_320.jpg" alt="„Katastrophe' am Rhein! Neue schwere Gewitter rollen an – Pegel stürzt auf Mini-Werte"></a></article></aside><p>Dabei fielen in den <strong>24 Stunden von Sonntagmorgen (8 Uhr) bis Montagmorgen (8 Uhr) </strong>verbreitet um oder sogar mehr als<strong> 20 Liter pro Quadratmeter </strong>(entspricht "mm") Regen vom Himmel. In der <strong>Kölner Innenstadt</strong> kamen an der Messstation des Autors dieses Artikels <strong>19,6 mm</strong> Regen zusammen, am <strong>Flughafen Köln/Bonn</strong> waren es sogar <strong>27 mm</strong> und damit mehr als dort im <strong>ganzen Monat Juli</strong> fielen.</p><h2>Hochsommertag im September</h2><p>Spitzenreiter beim Niederschlag war am Sonntag aber die Station <strong>Solingen-Hohenscheid (152m)</strong> mit <strong>35 Litern Regen</strong> (mm). Weniger Regen fiel dagegen in der Eifel: <strong>Kall-Sistig (505m) </strong>meldete lediglich<strong> 4,7 mm</strong> und <strong>Dahlem (572m)</strong> nur <strong>4,0 mm </strong>Niederschlag.</p><p>Wenn auch das Regenwetter so manchem den Sonntagsausflug vermasselt hat, für die Natur ist weiterhin viel Regen notwendig, um das teils<strong> enorme Niederschlagsdefizit des Sommers</strong> wieder auszugleichen. Der Pegel des Rheins liegt zum Beispiel in <strong>Köln mit aktuell nur 74 cm</strong> (14.09.26 um 10.15 Uhr) immer noch auf einem extrem niedrigen Niveau.</p><figure><blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">Am Dienstag wird es nochmal bis in den Norden spätsommerlich warm. An Rhein und Mosel geht es womöglich nochmal bis nahe 30 Grad. /LD<a href="https://t.co/UST7FdGjzL">https://t.co/UST7FdGjzL</a></p>— Kachelmannwetter (@Kachelmannwettr) <a href="https://x.com/Kachelmannwettr/status/2099126296143913291?ref_src=twsrc%5Etfw">September 13, 2026</a></blockquote></figure><p>Wer vom Sommer aber immer noch nicht genug hat, für den gibt es auch im Rheinland nochmal eine Zugabe. Wahrscheinlich<strong> zum letzten Mal in diesem Jahr bringt Sommerluft viel Sonnenschein </strong>und nochmal hochsommerliche Temperaturen. Eine Kaltfront sorgt aber schnell wieder für Temperaturen, die<strong> "der Jahreszeit entsprechen".</strong></p><p>Aber der Reihe nach: Die <strong>Nacht zu Dienstag</strong> wird im Rheinland meist nur leicht bewölkt oder klar und recht lau für Mitte September bei Tiefstwerten von <strong>17 Grad am Rhein</strong> und <strong>13 Grad im Bergland</strong>. Am <strong>Dienstag </strong>gibt es dann viel Sonnenschein mit nur wenigen (hohen) Wolken und es bleibt tagsüber auch durchweg trocken. Dazu wird es noch einmal <strong>hochsommerlich warm </strong>mit Höchsttemperaturen von <strong>25 bis 28 Grad,</strong> in einigen Städten am Rhein sind auch<strong> knapp 30°C </strong>möglich.</p><h2>Nur kurzes Sommer-Intermezzo</h2><p>In der <strong>Nacht zu Montag</strong> nähert sich dann aus dem <strong>Nordwesten eine Kaltfront</strong> dem Rheinland. Zuvor gibt es aber nochmal <strong>einen äußerst lauen Sommerabend</strong>, selbst um <strong>Mitternacht hat es noch verbreitet 20 bis 24 Grad</strong>. Nach den neuesten Modellen ist die <strong>Kaltfront eher im Norden und Nordwesten Deutschlands</strong> mit teils kräftigen Schauern und Gewittern im Vorfeld der Front aktiv. Zwar kann in der zweiten Nachthälfte mal ein kurzer Schauer auch im Rheinland nicht ausgeschlossen werden, viel dürfte hier aber nicht passieren.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="787975" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/ein-sommer-wie-er-frueher-einmal-am-mittelmeer-war-koeln-venedig-freiburg-sizilien.html" title="Ein Sommer, wie er früher einmal am Mittelmeer war - 'Köln wie Venedig, Freiburg auf Sizilien'">Ein Sommer, wie er früher einmal am Mittelmeer war - "Köln wie Venedig, Freiburg auf Sizilien"</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/ein-sommer-wie-er-frueher-einmal-am-mittelmeer-war-koeln-venedig-freiburg-sizilien.html" title="Ein Sommer, wie er früher einmal am Mittelmeer war - 'Köln wie Venedig, Freiburg auf Sizilien'"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/ein-sommer-wie-er-frueher-einmal-am-mittelmeer-war-koeln-venedig-freiburg-sizilien-1789030912782_320.jpeg" alt="Ein Sommer, wie er früher einmal am Mittelmeer war - 'Köln wie Venedig, Freiburg auf Sizilien'"></a></article></aside><p>Hinter der Kaltfront kühlt es dann zum Morgen auf <strong>16 bis 12 Grad</strong> ab. Am <strong>Mittwoch</strong> ist das <strong>Sommer-Intermezzo im September</strong> dann wieder vorbei. Bei wechselnder Bewölkung gibt es einige Schauer, am Nachmittag und Abend vielleicht auch ein kurzes Gewitter mit Höchstwerten<strong> um 20 Grad</strong> in den Niederungen, im Bergland um <strong>17 Grad</strong>. Auch die Folgetage bleiben im <strong>Rheinland leicht wechselhaft bei "für die Jahreszeit entsprechenden Temperaturen" </strong>von um die <strong>20 Grad</strong> am Tag.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/nach-dem-dauerregen-sommerfinale-rheinland-hochsommer.html</guid><dc:creator><![CDATA[Markus Köss]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Superflares auf der Sonne? Neue Studie zeigt verheerendes Potenzial unseres Heimatsterns auf]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/superflares-auf-der-sonne-neue-studie-zeigt-verheerendes-potenzial-unseres-heimatsterns-auf.html</link><pubDate>Mon, 14 Sep 2026 08:22:44 +0000</pubDate><category>Astronomie</category><description><![CDATA[<p>Ist unsere Sonne ein Stern mit gewaltiger Sprengkraft? Denn prinzipiell wäre auch die Sonne zu sogenannten Superflares fähig, wie ein riesiger Sonnenfleck aus dem Jahr 1947 zeigt. Die extremen Ausbrüche wären für die Erde technisch hochriskant. </p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/superflares-auf-der-sonne-neue-studie-zeigt-verheerendes-potenzial-unseres-heimatsterns-auf-1789335202646.png" alt="Sonnenähnliche Sterne produzieren Superflares ungefähr einmal alle hundert Jahre." title="Sonnenähnliche Sterne produzieren Superflares ungefähr einmal alle hundert Jahre."><figcaption>Sonnenähnliche Sterne produzieren Superflares ungefähr einmal alle hundert Jahre. Bild: MPS / Alexey Chizhik</figcaption></figure><p>Die Sonne ist keineswegs ein ruhiger Stern. Immer wieder schleudert sie energiereiche Teilchen und Strahlung ins All. Treffen solche Teilchen auf die Erde, können sie Satelliten beeinträchtigen, Stromnetze gefährden und Funkverbindungen stören. Wie mächtig solche Ereignisse sein können, zeigte das Carrington-Ereignis von 1859: Polarlichter waren bis in die Karibik sichtbar, in Telegrafenstationen kam es zu Funkenüberschlägen.</p><p>Noch extremer wären Superflares – gigantische Entladungen auf der Sonnenoberfläche, bei der ebenfalls Teilchen fortgeschleudert werden. Diese Plasmaeruptionen setzen mehr Energie frei als Billionen Wasserstoffbomben und wurden bisher nur auf fernen Sternen beobachtet. Forschende des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS) und der University of Colorado haben nun herausgefunden, dass das theoretisch auch auf der Sonne passieren kann.</p><p>„Unsere Sonne hat Superflare-Potenzial“, erklärt MPS-Forscherin Natalie Krivova, die Hauptautorin der neuen Studie. „Sie kann massive Sonnenflecken erzeugen, die prinzipiell als Ausgangspunkt für die extremsten Strahlungsausbrüche dienen können.“</p><h2>Blick auf andere Sterne</h2><p>Dass man Energie von Sonneneruptionen direkt messen konnte, war erst seit Beginn des Raumfahrtzeitalters vor rund 70 Jahren möglich. Seitdem wurde kein Superflare beobachtet. Für einen 4,6 Milliarden Jahre alten Stern ist dieser Zeitraum allerdings verschwindend kurz. „Es gibt einige Hinweise darauf, dass auch die Sonne in großen Abständen Superflares erzeugen kann“, so Krivova. „Einen direkten Beweis gibt es jedoch nicht.“</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/superflares-auf-der-sonne-neue-studie-zeigt-verheerendes-potenzial-unseres-heimatsterns-auf-1789335211165.png" alt="Historische handgezeichnete Illustration des großen Sonnenflecks, der am Sonntag im April 1947 sichtbar war." title="Historische handgezeichnete Illustration des großen Sonnenflecks, der am Sonntag im April 1947 sichtbar war."><figcaption>Historische handgezeichnete Illustration des großen Sonnenflecks, der am Sonntag im April 1947 sichtbar war. Bild: Mount Wilson Observatory</figcaption></figure><p>Wichtige Vergleichswerte stammen von sonnenähnlichen Sternen. Ende 2024 konnten Wissenschaftler zeigen, dass solche Sterne ungefähr einmal pro Jahrhundert einen Superflare erzeugen. Dass es solch extreme Sonnenaktivität tatsächlich gibt, lässt sich außerdem an Baumringen und Eisarchiven ablesen, wo kurzzeitige Ausschläge radioaktiver Isotope auf ungewöhnlich starke Teilchenstürme in der Vergangenheit hindeuten. Ob dabei jeweils auch Superflares auftraten, bleibt offen.</p><h2>Zurück ins Jahr 1947</h2><p>Für die neue Untersuchung wertete Krivovas Team Beobachtungen des Solar Dynamics Observatory (SDO) der NASA aus den Jahren 2010 bis 2016 aus. Analysiert wurden die 300 stärksten Flares und die Größe ihrer aktiven Regionen, wo sich besonders starke und komplexe Magnetfelder befanden – mit denen wiederum Sonnenflecken verbunden sind.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="785647" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/sonne-so-konnten-solare-superflares-und-die-heliosphare-in-der-vergangenheit-unseren-planeten-beeinflusst-haben.html" title="Sonne: So könnten solare Superflares und die Heliosphäre in der Vergangenheit unseren Planeten beeinflusst haben">Sonne: So könnten solare Superflares und die Heliosphäre in der Vergangenheit unseren Planeten beeinflusst haben</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/sonne-so-konnten-solare-superflares-und-die-heliosphare-in-der-vergangenheit-unseren-planeten-beeinflusst-haben.html" title="Sonne: So könnten solare Superflares und die Heliosphäre in der Vergangenheit unseren Planeten beeinflusst haben"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/sonne-so-konnten-solare-superflares-und-die-heliosphare-in-der-vergangenheit-unseren-planeten-beeinflusst-haben-1787748955355_320.png" alt="Sonne: So könnten solare Superflares und die Heliosphäre in der Vergangenheit unseren Planeten beeinflusst haben"></a></article></aside><p>„Natürlich wussten wir, dass während des Beobachtungszeitraums keine Superflares aufgetreten waren“, sagt Krivova. Der statistische Zusammenhang zwischen Energie und Größe der aktiven Region sollte ihrer Einschätzung nach jedoch auch stärkere Ereignisse repräsentieren.</p><p>Anschließend untersuchten die Forschenden Sonnenflecken aus der rund 400-jährigen Geschichte systematischer Beobachtungen. Ein außergewöhnlicher Fall war der Sonnenfleck vom April 1947. Er bedeckte etwa 0,6 Prozent der sichtbaren Sonnenscheibe und hatte einen Durchmesser von ungefähr dem 40-Fachen der Erde. Damals trat kein Superflare auf.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="688759" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/neue-studie-warnt-sonnenahnliche-sterne-sto-en-einmal-pro-jahrhundert-superflares-aus.html" title="Neue Studie warnt: Sonnenähnliche Sterne stoßen einmal pro Jahrhundert Superflares aus">Neue Studie warnt: Sonnenähnliche Sterne stoßen einmal pro Jahrhundert Superflares aus</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/neue-studie-warnt-sonnenahnliche-sterne-sto-en-einmal-pro-jahrhundert-superflares-aus.html" title="Neue Studie warnt: Sonnenähnliche Sterne stoßen einmal pro Jahrhundert Superflares aus"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/estrellas-similares-al-sol-emiten-superllamaradas-una-vez-por-siglo-segun-un-nuevo-estudio-1734271795318_320.jpg" alt="Neue Studie warnt: Sonnenähnliche Sterne stoßen einmal pro Jahrhundert Superflares aus"></a></article></aside><p>Die neue Analyse zeigt jedoch, dass solch ein Sonnenfleck unter seltenen Bedingungen einen verheerenden Ausbruch auslösen könnte. Das heißt, dass uns die extremsten Möglichkeiten unseres Sterns womöglich verborgen geblieben sind. Ob die Sonne schon einmal einen Superflare entfesselt hat, muss aber vorerst eine offene Frage der Sonnenforschung bleiben.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Krivova%2C%20N.%2C%20Chatzistergos%2C%20T.%2C%20Kazachenko%2C%20M.%2C%20%26%20I%C5%9F%C4%B1k%2C%20E" data-year="2026" data-title="Empirical%20flare%20energy%20limits%20for%20the%20largest%20historical%20sunspots.%20Philosophical%20Transactions%20of%20the%20Royal%20Society%20A" data-url="https%3A%2F%2Fdoi.org%2F10.1098%2Frsta.2025.0290">Krivova, N., Chatzistergos, T., Kazachenko, M., & Işık, E. (2026). <a href="https://doi.org/10.1098/rsta.2025.0290" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Empirical flare energy limits for the largest historical sunspots. Philosophical Transactions of the Royal Society A</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/superflares-auf-der-sonne-neue-studie-zeigt-verheerendes-potenzial-unseres-heimatsterns-auf.html</guid><dc:creator><![CDATA[Lisa Seyde]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Rekord-El-Niño im Anmarsch: Jetzt zeigt der Polarwirbel einen Riss – der Januar könnte alles drehen]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/rekord-el-nino-im-anmarsch-jetzt-zeigt-der-polarwirbel-einen-riss-der-januar-konnte-alles-drehen.html</link><pubDate>Mon, 14 Sep 2026 08:21:37 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Der stärkste El Niño seit Menschengedenken baut sich auf. Und hoch über dem Nordpol zeigt sich bereits jetzt ein Riss, der unseren milden Winter komplett kippen könnte.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/rekord-el-nino-im-anmarsch-jetzt-zeigt-der-polarwirbel-einen-riss-der-januar-konnte-alles-drehen-1789373871968.jpg" data-image="js1dxz63tct0" alt="winter, wetter, deutschland" title="winter, wetter, deutschland"><figcaption>Der Winter 2026/27 soll laut den führenden Wettermodellen in Deutschland sehr warm ausfallen. Doch könnte sich diese Prognose auch noch ändern?</figcaption></figure><p><br>Im äquatorialen Pazifik spielt sich gerade etwas ab, das Meteorologen weltweit elektrisiert. Das Wasser dort heizt sich in einem Tempo auf, wie man es kaum je gesehen hat. Die Rede ist von einem <strong>Super-El-Niño</strong> – und die aktuellen Modellläufe deuten darauf hin, dass es der stärkste werden könnte, der jemals gemessen wurde.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Warmwerte von über drei Grad über dem Normalen zeichnen sich ab, in der Spitze sogar Richtung vier Grad. Das klingt nach weit weg. Doch was im Pazifik beginnt, entscheidet am Ende auch über das Wetter in Deutschland – und über die große Frage, ob unser <strong>Winter</strong> mild bleibt oder brutal kippt.</p><h2>Was El Niño mit unserem Winter zu tun hat</h2><p>El Niño ist keine Wetterlage, sondern ein <strong>globaler Taktgeber</strong>. Das ungewöhnlich warme Pazifikwasser verschiebt riesige Regen- und Gewittergebiete, und das setzt eine Kette in Gang: Die sogenannte Walker-Zirkulation gerät durcheinander, gewaltige Wellen in der Atmosphäre – die planetaren Wellen – werden angeregt und pflanzen sich bis in große Höhen fort.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="788346" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/30-grad-ende-september-wetterforscher-genau-eine-zahl-verrat-jetzt-wie-unser-winter-wird.html" title="30 Grad Ende September! Wetterforscher: „Genau eine Zahl verrät jetzt, wie unser Winter wird'">30 Grad Ende September! Wetterforscher: „Genau eine Zahl verrät jetzt, wie unser Winter wird"</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/30-grad-ende-september-wetterforscher-genau-eine-zahl-verrat-jetzt-wie-unser-winter-wird.html" title="30 Grad Ende September! Wetterforscher: „Genau eine Zahl verrät jetzt, wie unser Winter wird'"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/30-grad-ende-september-wetterforscher-genau-eine-zahl-verrat-jetzt-wie-unser-winter-wird-1789222767741_320.jpg" alt="30 Grad Ende September! Wetterforscher: „Genau eine Zahl verrät jetzt, wie unser Winter wird'"></a></article></aside><p>Genau diese Wellen sind der Schlüssel. Sie transportieren Energie nach oben, bis in die <strong>Stratosphäre</strong>, wo in rund 30 Kilometern Höhe der Polarwirbel thront. Und je stärker der El Niño, desto kräftiger das Bombardement von unten. Der Polarwirbel bekommt Druck – und der ist in diesem Jahr enorm.</p><h4>Der Polarwirbel – unser Türsteher gegen die Kälte</h4><p>Man kann sich den <strong>Polarwirbel</strong> wie einen gewaltigen Luftstrudel vorstellen, der im Winter über der Arktis rotiert. Solange er stabil und schnell dreht, hält er die eisige Polarluft wie ein Türsteher oben fest. Bei uns bleibt es dann mild, westwindgetrieben, oft nass und grau – der klassische Warm-Winter der letzten Jahre.</p><figure> <img src="https://services.meteored.com/img/article/rekord-el-nino-im-anmarsch-jetzt-zeigt-der-polarwirbel-einen-riss-der-januar-konnte-alles-drehen-1789374037410.jpg" data-image="hd6j1x5fasin" alt="wetter, januar 2027, ecmwf" title="wetter, januar 2027, ecmwf"><figcaption>Die Europaprognose für den Januar 2027. Das könnte eine recht milde Angelegenheit werden - zumindest nach dem aktuellen europäischen Wettermodell ECMWF.</figcaption></figure><p>Wird er aber gestört und bricht seine Rotation zusammen, kippt das ganze System. Fachleute sprechen dann von einer <strong>Plötzlichen Stratosphärenerwärmung</strong>. Die Temperaturen in der Höhe schießen binnen Tagen um Dutzende Grad nach oben, der Wirbel taumelt – und die Kälte, die er zurückgehalten hat, ergießt sich nach Süden. Nach Sibirien, nach Skandinavien. Und manchmal mitten nach Mitteleuropa.</p><h4>Das Alarmsignal steht schon im Januar</h4><p>Und hier wird es spannend. Die Langfristmodelle zeigen bereits jetzt, Monate im Voraus, ein <strong>Schwächesignal</strong> für den Polarwirbel – und zwar ausgerechnet für den <strong>Januar</strong>. Die Berechnungen deuten auf einen verschobenen, angeschlagenen Wirbelkern hin, während sich daneben ein Hochdruckgebiet in der Stratosphäre aufbaut.</p><p>Ein garantierter Kältewinter ist das nicht, und das wäre unseriös zu behaupten. Aber die Zutaten liegen selten so klar auf dem Tisch: ein historischer El Niño, auffällig wenig arktisches Meereis und ein Polarwirbel, der schon in den Startlöchern wackelt. Diese Mischung hat in der Vergangenheit mehr als einmal für <strong>Winter-Überraschungen</strong> gesorgt.</p><h4>Warum viele trotzdem auf mild tippen</h4><p>Interessant ist der Widerspruch. Die meisten Saisonprognosen sehen für Europa nämlich weiter einen <strong>milden, westlich geprägten Winter</strong> – angetrieben von einem warmen Atlantik direkt vor unserer Haustür und tiefem Luftdruck über dem Ozean, der uns milde Südwestluft zuschaufelt.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="788267" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/der-winter-entscheidet-sich-in-sibirien-meteorologe-nennt-die-wichtigste-zahl-des-herbstes.html" title="„Der Winter entscheidet sich in Sibirien': Meteorologe nennt die wichtigste Zahl des Herbstes">„Der Winter entscheidet sich in Sibirien": Meteorologe nennt die wichtigste Zahl des Herbstes</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/der-winter-entscheidet-sich-in-sibirien-meteorologe-nennt-die-wichtigste-zahl-des-herbstes.html" title="„Der Winter entscheidet sich in Sibirien': Meteorologe nennt die wichtigste Zahl des Herbstes"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/der-winter-entscheidet-sich-in-sibirien-meteorologe-nennt-die-wichtigste-zahl-des-herbstes-1789163441655_320.jpg" alt="„Der Winter entscheidet sich in Sibirien': Meteorologe nennt die wichtigste Zahl des Herbstes"></a></article></aside><p>Doch genau das ist der Knackpunkt: Über Europa hängt der Winter an einem <strong>seidenen Faden</strong>. Kippt der Polarwirbel, ist die milde Grundtendenz von jetzt auf gleich Makulatur. Kein anderer Kontinent reagiert so empfindlich auf diese Störung wie der unsere. Ein einziger Bruch in der Stratosphäre – und aus Dauergrau wird Dauerfrost.</p><h2>Was das für Deutschland bedeutet</h2><p>Für Sie heißt das vor allem eins: Verlassen Sie sich in diesem Winter nicht blind auf die Mild-Prognosen. Die erste Hälfte, also der <strong>Dezember</strong>, dürfte tatsächlich oft zu warm und wechselhaft ausfallen. Der scharfe Blick gilt dem Januar.</p><p>Sollte der Polarwirbel dann tatsächlich einknicken, kann es in kürzester Zeit richtig winterlich werden – mit <strong>Schnee bis ins Flachland</strong> und strengem Frost. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob aus dem Riss in der Höhe ein echter Kälte-Einbruch wird. Fest steht schon jetzt: Langweilig wird dieser Winter garantiert nicht.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/rekord-el-nino-im-anmarsch-jetzt-zeigt-der-polarwirbel-einen-riss-der-januar-konnte-alles-drehen.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Ein Regenbogen im Topf: So pflegen Sie Croton Petra]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/ein-regenbogen-im-topf-so-pflegen-sie-croton-petra.html</link><pubDate>Mon, 14 Sep 2026 07:20:00 +0000</pubDate><category>Pflanzen</category><description><![CDATA[<p>Ihre Blätter sehen aus, als wären sie von Hand bemalt, doch es kann eine Herausforderung sein, ihre Farben leuchtend zu erhalten. Erfahren Sie, wie Sie diese Pflanze pflegen und sie zum Blickfang Ihres Gartens machen können.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/un-arcoiris-en-una-maceta-como-cuidar-el-croton-petra-para-que-sus-hojas-sigan-siendo-las-protagonistas-del-balcon-1788067816881.png" data-image="nji1r610lnrh" alt="Krotone können jede Ecke des Gartens in eine lebendige Mischung aus Grün-, Gelb-, Orange- und Rottönen verwandeln." title="Krotone können jede Ecke des Gartens in eine lebendige Mischung aus Grün-, Gelb-, Orange- und Rottönen verwandeln."> <figcaption data-lt-tmp-id="lt-629034" >Krotone können jede Ecke des Gartens in eine lebendige Mischung aus Grün-, Gelb-, Orange- und Rottönen verwandeln.</figcaption></figure><p>Die Croton Petra (<em>Codiaeum variegatum</em> ‚Petra‘) sieht aus wie ein Miniaturkunstwerk, fast so, als wäre sie von Hand gemalt worden. Ihre großen, glänzenden Blätter zeigen eine Farbpalette aus Grün-, Gelb-, Orange- und Rottönen, die durch markante Adern hervorgehoben werden.<strong> Deshalb wird sie oft als „Regenbogen im Topf“ bezeichnet.</strong></p><p>Obwohl sie den Ruf hat, zerbrechlich und empfindlich zu sein, braucht sie eigentlich nur stabile Bedingungen, um gut zu gedeihen. Es ist keine Pflanze, die man wochenlang vernachlässigen kann, aber sie erfordert auch keine außergewöhnliche Pflege.</p><div class="texto-destacado">Bei ausreichender Beleuchtung, ausreichender Luftfeuchtigkeit und richtiger Bewässerung behält sie ihr farbenfrohes Laub das ganze Jahr über.</div><p><strong>In warmen Klimazonen kann sie auf geschützten Balkonen gedeihen, insbesondere dort, </strong>wo sie in den frühen Morgenstunden Sonnenlicht erhält. In gemäßigten oder kalten Klimazonen gedeiht sie besser in Innenräumen in der Nähe eines hellen Fensters. Entscheidend ist, plötzliche Veränderungen zu vermeiden, da sie kalte Temperaturen und Zugluft nicht gut verträgt.</p><p>Es ist außerdem wichtig zu verstehen, dass die Farbe der Pflanze nicht feststeht. Sie muss Pigmente wie Anthocyane und Carotinoide bilden, die für ihre roten, gelben und orangefarbenen Töne verantwortlich sind. Erhält die Pflanze jedoch zu wenig Licht, dominiert das Chlorophyll, wodurch die Blätter grüner und matter wirken.</p><p>Deshalb ist es besonders wichtig, das Laub genau zu beobachten, um zu erkennen, was die Pflanze braucht. Blätter, die ihre Farbe verlieren, sich einrollen, trockene Spitzen entwickeln <strong>oder abfallen, sind allesamt deutliche Warnzeichen.</strong></p><h2>Licht, Temperatur und Bewässerung: Das Gleichgewicht, das die Farben lebendig hält</h2><p>Licht ist der wichtigste Faktor für den Erhalt der Blattfarbe. Einfach ausgedrückt: Je mehr Licht die Pflanze erhält, desto intensiver sind ihre Gelb-, Orange- und Rottöne. Idealerweise sollte sie täglich vier bis sechs Stunden gutes Licht erhalten, vorzugsweise die sanftere Morgensonne.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/un-arcoiris-en-una-maceta-como-cuidar-el-croton-petra-para-que-sus-hojas-sigan-siendo-las-protagonistas-del-balcon-1788067849504.png" data-image="hgn1xd8t8vws" alt="Jedes Blatt entwickelt ein einzigartiges Muster, sodass es fast unmöglich ist, zwei Pflanzen zu finden, die genau gleich aussehen." title="Jedes Blatt entwickelt ein einzigartiges Muster, sodass es fast unmöglich ist, zwei Pflanzen zu finden, die genau gleich aussehen."><figcaption>Jedes Blatt entwickelt ein einzigartiges Muster, sodass es fast unmöglich ist, zwei Pflanzen zu finden, die genau gleich aussehen.</figcaption></figure><p>Stellen Sie die Pflanze in Innenräumen in die Nähe eines Fensters, durch das viel Licht hereinkommt. Sollte das direkte Sonnenlicht zu intensiv werden oder den Bereich übermäßig aufheizen, können Sie es mit einem dünnen Vorhang abschwächen. Es empfiehlt sich außerdem, den Topf jede Woche leicht zu drehen, damit alle Seiten Licht erhalten und die Pflanze gleichmäßig wächst.</p><div class="texto-destacado">Vermeiden Sie die starke Mittagssonne, die die Blätter verbrennen und trockene Stellen hinterlassen kann.</div><p>Sie benötigt eine warme Umgebung ohne plötzliche Temperaturschwankungen. Halten Sie sie im Winter von Klimaanlagenauslässen, häufig geöffneten Türen und offenen Fenstern fern. <strong>Kalte Zugluft kann die Pflanze belasten und dazu führen, dass sie innerhalb kurzer Zeit mehrere Blätter verliert.</strong></p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="788346" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/30-grad-ende-september-wetterforscher-genau-eine-zahl-verrat-jetzt-wie-unser-winter-wird.html" title="30 Grad Ende September! Wetterforscher: „Genau eine Zahl verrät jetzt, wie unser Winter wird'">30 Grad Ende September! Wetterforscher: „Genau eine Zahl verrät jetzt, wie unser Winter wird"</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/30-grad-ende-september-wetterforscher-genau-eine-zahl-verrat-jetzt-wie-unser-winter-wird.html" title="30 Grad Ende September! Wetterforscher: „Genau eine Zahl verrät jetzt, wie unser Winter wird'"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/30-grad-ende-september-wetterforscher-genau-eine-zahl-verrat-jetzt-wie-unser-winter-wird-1789222767741_320.jpg" alt="30 Grad Ende September! Wetterforscher: „Genau eine Zahl verrät jetzt, wie unser Winter wird'"></a></article></aside><p>Was das Gießen angeht, sollte die Erde leicht feucht bleiben. Verwenden Sie Wasser mit Raumtemperatur und lassen Sie überschüssiges Wasser durch die Löcher im Topfboden ablaufen. Leeren Sie anschließend den Untersetzer, da Wasser, das am Boden stehen bleibt, Wurzelfäule verursachen und die Pflanze schwächen kann.</p><h3>Luftfeuchtigkeit, Ernährung und Lösungen für häufige Probleme</h3><p>Da der Croton Petra aus tropischen Regionen stammt, gedeiht er in feuchten Umgebungen.<strong> Idealerweise sollte die Luftfeuchtigkeit über 50 % liegen, das heißt, die Luft sollte nicht zu trocken werden.</strong></p><p>Um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, können Sie die Pflanze in die Nähe anderer Pflanzen stellen, einen Luftbefeuchter verwenden oder den Topf auf eine Schale mit Kieselsteinen und etwas Wasser stellen – achten Sie dabei darauf, dass der Topfboden das Wasser nicht berührt.</p><p>Der Boden sollte locker sein und Wasser gut ableiten. Sie können Universal-Blumenerde mit Perlit – den kleinen weißen Körnchen, die die Drainage verbessern – sowie etwas feiner Rinde mischen.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/un-arcoiris-en-una-maceta-como-cuidar-el-croton-petra-para-que-sus-hojas-sigan-siendo-las-protagonistas-del-balcon-1788067905970.png" data-image="rjx924hjegcv" alt="Die Blätter der verschiedenen Sorten gibt es in vielen Formen, von breit bis lang und spitz, wie bunte Pfeile." title="Die Blätter der verschiedenen Sorten gibt es in vielen Formen, von breit bis lang und spitz, wie bunte Pfeile."><figcaption>Die Blätter der verschiedenen Sorten gibt es in vielen Formen, von breit bis lang und spitz, wie bunte Pfeile.</figcaption></figure><p>Der Topf sollte am Boden über Abflusslöcher verfügen, damit überschüssiges Wasser abfließen kann. Das Umtopfen kann alle ein bis zwei Jahre erfolgen, insbesondere wenn die Wurzeln den Großteil des Topfes ausfüllen.</p><p>An seinen Blättern lässt sich deutlich erkennen, wenn etwas nicht stimmt:</p><ul><li>Sie verlieren ihre Farbe und sehen grüner aus: Die Pflanze braucht mehr Licht.</li> <li>Plötzlich beginnen sie zu welken: Kalte Temperaturen, Zugluft oder Veränderungen bei der Bewässerung können die Ursache sein.</li> <li>Es bilden sich blasse, trockene Stellen: Die Pflanze erhält zu viel direktes Sonnenlicht.</li> <li>Die Spitzen verfärben sich braun: Möglicherweise ist die Luft zu trocken oder das Wasser enthält zu viele Salze.</li> <li>Sie sehen klebrig aus oder weisen winzige Flecken auf: Überprüfen Sie die Pflanze auf Wollläuse oder Spinnmilben, kleine Schädlinge, die sich von der Pflanze ernähren.</li> </ul><p>Wenn die Pflanze zu groß wird oder ihre Form verliert, können Sie im Frühjahr einige Zweige zurückschneiden. Verwenden Sie dazu stets eine saubere Schere, um Krankheiten vorzubeugen, und tragen Sie Handschuhe, da beim Schneiden der Stängel ein weißer Saft austritt, der die Haut reizen kann.</p><p>Kurz gesagt: Diese wunderschöne Pflanze benötigt gute Lichtverhältnisse, warme und konstante Temperaturen, eine angemessene Luftfeuchtigkeit und mäßige Bewässerung. Schützen Sie sie vor starker direkter Sonneneinstrahlung, kalten Temperaturen und Staunässe. Auch wenn sie etwas mehr Pflege erfordert als manche andere Pflanzen, können Sie durch regelmäßiges Überprüfen der Blätter und der Bodenfeuchtigkeit Probleme frühzeitig erkennen.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/ein-regenbogen-im-topf-so-pflegen-sie-croton-petra.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Wegen des Klimawandels: 695 Milliarden Tonnen Eis in der Antarktis]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/wegen-des-klimawandels-695-milliarden-tonnen-eis-in-der-antarktis.html</link><pubDate>Mon, 14 Sep 2026 05:23:00 +0000</pubDate><category>Aktuell</category><description><![CDATA[<p>Fast 695 Milliarden Tonnen Eismasse hat die Antarktis innerhalb von 22 Monaten hinzugewonnen. Damit handelt es sich um den größten Massezuwachs seit rund zwei Jahrzehnten.</p><figure id="first-image"><a href="Die Situation in der Antarktis verschärft sich (Foto: Adobe Stock)"><img src="https://services.meteored.com/img/article/wegen-des-klimawandels-695-milliarden-tonnen-eis-in-der-antarktis-1789306174692.jpeg" alt="Die Situation in der Antarktis verschärft sich (Foto: Adobe Stock)" title="Die Situation in der Antarktis verschärft sich (Foto: Adobe Stock)"></a><figcaption>Die Situation in der Antarktis verschärft sich (Foto: Adobe Stock)</figcaption></figure><p>Die Antarktis hat innerhalb von 22 Monaten rund 695 Milliarden Tonnen Eismasse hinzugewonnen. Das ist der größte Massenzuwachs, der dort in den vergangenen zwei Jahrzehnten gemessen wurde. Verantwortlich war vor allem <strong>außergewöhnlich starker Schneefall in der Ostantarktis</strong>.</p><p>Auslöser waren<strong> ungewöhnlich warme Meerestemperaturen vor Indonesien</strong>. Dort lagen die Wassertemperaturen durchschnittlich 0,5 Grad Celsius über dem Normalwert. Die <strong>Erwärmung beeinflusste die Atmosphäre</strong> und setzte eine Kette von Wetterveränderungen in Gang.</p><p><strong>Die Messungen stammen von den GRACE-Satelliten.</strong> An der Studie war unter anderem die Chinese Academy of Sciences beteiligt.</p><h2>Feuchte Luft wird bis zur Antarktis transportiert</h2><p>Die Wärme vor Indonesien gelangte nicht direkt bis zur Antarktis. Stattdessen <strong>veränderte sie die atmosphärische Zirkulation</strong>. Dabei entstanden sogenannte <strong>Rossby-Wellen, die sich bis nach Süden ausbreiteten</strong>.</p><p>Über der Ostantarktis bildete sich dadurch ein Hochdruckgebiet. Es <strong>lenkte feuchte Luftmassen aus dem Indischen Ozean in Richtung Südpol</strong>. Über sogenannte atmosphärische Flüsse gelangte die Feuchtigkeit über große Entfernungen.</p><p><strong>Als die feuchte Luft auf die kalte kontinentale Luft traf, fiel sie als Schnee nieder.</strong> Rund 45 Prozent des zusätzlichen Wassers stammten aus drei Regionen des Indischen Ozeans.</p><p><strong>Besonders stark war der Effekt zwischen Queen Mary Land und Wilkes Land.</strong> Dort nahm der jährliche Niederschlag um etwa 85 Millimeter zu. Die Region machte rund 68 Prozent des gesamten Massenzuwachses aus – etwa 470 Milliarden Tonnen.</p><figure><a href="Die beeindruckende Landschaft steht auf der Kippe"><img src="https://services.meteored.com/img/article/wegen-des-klimawandels-695-milliarden-tonnen-eis-in-der-antarktis-1789308077345.jpeg" data-image="tio5luhbby11" alt="Die beeindruckende Landschaft steht auf der Kippe" title="Die beeindruckende Landschaft steht auf der Kippe"></a><figcaption>Die beeindruckende Landschaft steht auf der Kippe</figcaption></figure><h3>Natur-Phänonem: Die West-Antarktis verliert Eis</h3><p><strong>Der starke Eisgewinn in der Ostantarktis bedeutet jedoch nicht, dass sich die Eissituation auf dem gesamten Kontinent verbessert.</strong> Gleichzeitig verlor die Westantarktis weiter Eismasse.</p><p>Besonders deutlich zeigte sich das Ende 2022 am<strong> Hektoria-Gletscher auf der Antarktischen Halbinsel</strong>. Er <strong>verlor innerhalb von nur acht Wochen rund 8 Kilometer seiner Eisfront.</strong> Teilweise zog sich die Front um bis zu 800 Meter pro Tag zurück. Das war der schnellste dokumentierte Gletscherrückzug in der modernen Geschichte der Antarktis.</p><p>Der Gletscher verlor den Kontakt zum Untergrund, <strong>begann aufzuschwimmen und zerbrach anschließend in große Eisblöcke</strong>. Forschende der University of Colorado warnen, dass ähnliche Bedingungen unter den größeren Gletschern Thwaites und Pine Island existieren.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="787608" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/urzeitliche-waldbrande-nahe-dem-sudpol-so-haben-feuer-einst-antarktische-moore-entstehen-lassen.html" title="Urzeitliche Waldbrände nahe dem Südpol: So haben Feuer einst antarktische Moore entstehen lassen">Urzeitliche Waldbrände nahe dem Südpol: So haben Feuer einst antarktische Moore entstehen lassen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/urzeitliche-waldbrande-nahe-dem-sudpol-so-haben-feuer-einst-antarktische-moore-entstehen-lassen.html" title="Urzeitliche Waldbrände nahe dem Südpol: So haben Feuer einst antarktische Moore entstehen lassen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/urzeitliche-waldbrande-nahe-dem-sudpol-so-haben-feuer-einst-antarktische-moore-entstehen-lassen-1788811868496_320.jpg" alt="Urzeitliche Waldbrände nahe dem Südpol: So haben Feuer einst antarktische Moore entstehen lassen"></a></article></aside><h2>Historisches Minimum beim Meereis</h2><p>Auch das antarktische Meereis erreichte 2023 einen historischen Tiefstand. <strong>Die winterliche Meereisfläche lag mehr als 2 Millionen Quadratkilometer unter dem üblichen Wert </strong>– eine Fläche von etwa 5,5-mal der Größe Deutschlands.</p><p>Eine Studie in den Geophysical Research Letters kam zu dem Ergebnis, dass ein solches Ereignis <strong>ohne den Einfluss des Klimawandels statistisch nur etwa einmal in 2.000 Jahren zu erwarten gewesen wäre</strong>.</p><p>Eine <strong>dauerhafte Erholung des Meereises wird zunehmend als unwahrscheinlich angesehen</strong>. Der außergewöhnliche Eisgewinn durch starke Schneefälle steht damit einer Entwicklung gegenüber, bei der Gletscher und Meereis gleichzeitig erheblich zurückgehen.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Bild.de" data-year="2026" data-title="695%20Mrd.%20Tonnen!%20Gigantisches%20Eis-Wachstum%20in%20der%20Antarktis" data-url="https%3A%2F%2Fwww.bild.de%2Fleben-wissen%2Fwarum-die-antarktis-in-nur-22-monaten-um-695-milliarden-tonnen-eis-gewachsen-ist-6aa43b68240b302c8a841bf0">Bild.de. (2026). <a href="https://www.bild.de/leben-wissen/warum-die-antarktis-in-nur-22-monaten-um-695-milliarden-tonnen-eis-gewachsen-ist-6aa43b68240b302c8a841bf0" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">695 Mrd. Tonnen! Gigantisches Eis-Wachstum in der Antarktis</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/wegen-des-klimawandels-695-milliarden-tonnen-eis-in-der-antarktis.html</guid><dc:creator><![CDATA[Elke Habekost]]></dc:creator></item></channel></rss>