<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><rss xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" version="2.0"><channel><title>Meteored Deutschland</title><link>https://www.daswetter.com</link><description>News rund ums Wetter: Aktuelle Wetternachrichten - Informieren Sie sich hier über die aktuellsten Wetternachrichten für Deutschland und weltweit. News rund um das Wetter: Wir halten Sie auf dem Laufenden!</description><language>de</language><lastBuildDate>Wed, 12 Aug 2026 13:20:16 +0000</lastBuildDate><pubDate>Wed, 12 Aug 2026 13:20:16 +0000</pubDate><atom:link href="https://www.daswetter.com/feed/" rel="self" type="application/rss+xml"/><copyright><![CDATA[ Copyright 2026 Meteored ]]></copyright><image><url>https://www.daswetter.com/imagenes/logo_rss.png</url><title>Meteored Deutschland</title><link>https://www.daswetter.com</link><width>144</width><height>144</height></image><sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod><sy:updateFrequency>6</sy:updateFrequency><item><title><![CDATA[Der Klimawandel führt nicht dazu, dass sich alle Bergbäume in höhere Lagen verlagern und dort wachsen]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/der-klimawandel-fuhrt-nicht-dazu-dass-sich-alle-bergbaume-in-hohere-lagen-verlagern-und-dort-wachsen.html</link><pubDate>Wed, 12 Aug 2026 12:56:00 +0000</pubDate><category>Aktuell</category><description><![CDATA[<p>Angesichts steigender globaler Temperaturen sind Wissenschaftler bislang weitgehend davon ausgegangen, dass Bergbaumarten auf der Suche nach kühleren Bedingungen in höhere Lagen wandern werden. Die Realität erweist sich jedoch als komplexer.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/cambio-climatico-arboles-de-montana-1786282691070.jpg" data-image="qqoyoym8llav"><figcaption>Die Green Mountains. Die Bäume, die auf den höchsten Gipfeln der Green Mountains wachsen, bilden Bergwälder und standen im Mittelpunkt dieser Studie. Bildnachweis: Ren Dillon, UVM.</figcaption></figure><p>Eine überraschende neue Studie zeigt, warum sich manche Bergbaumarten tatsächlich in tiefer gelegene Gebiete verlagern, während der Klimawandel andere dazu zwingt, in höhere, kühlere Lagen zu ziehen.</p><p>Eine neue, in <em>Nature Climate Change</em> veröffentlichte Studie zeichnet ein weitaus komplexeres Bild: Während sich manche Baumarten in höhere Lagen verlagern, wandern andere in tiefere Lagen, und der Schlüssel zum Verständnis dieser gegensätzlichen Reaktionen liegt darin, wie Bäume mit Wasser umgehen.</p><h2>Die Bergwälder werden durch den Klimawandel verändert</h2><p>In einer der umfassendsten Analysen dieser Art kombinierte ein internationales Forscherteam Baumringdaten von mehr als 121.000 Bäumen aus 45 Arten, Klima- und Wachstumsdaten von 3.057 Waldstandorten weltweit, Informationen zu hydraulischen Eigenschaften sowie globale Beobachtungen zu Verschiebungen der Höhenverbreitung bei 102 Bergbaumarten. Ihre Ergebnisse zeigen, dass die hydraulischen Eigenschaften von Baumarten – physiologische Merkmale, die den Wassertransport, die Trockenheitstoleranz und das Wachstum regulieren – wichtige Indikatoren dafür sind, wie sich Wälder als Reaktion auf den Klimawandel neu organisieren.</p><p>Tim Rademacher, Mitautor der Studie und Direktor des Proctor Maple Research Centre der UVM, beschrieb die Bedeutung der Ergebnisse: „Diese Forschung erklärt, warum sich manche Baumarten bei zunehmender Erwärmung in höhere Lagen verlagern, andere hingegen nicht, und verbessert damit unsere Fähigkeit, die zukünftige Verbreitung von Wäldern vorherzusagen und Prioritäten für den Naturschutz zu identifizieren. Das Verständnis dafür, wie Bäume Wachstum und Trockenresistenz in Einklang bringen, hilft dabei, ihre Reaktionen auf den Klimawandel zu erklären, und liefert Anhaltspunkte für die Vorhersage der Wälder der Zukunft.“</p><p>Die Forscher stellten fest, dass Arten mit hocheffizienten Wassertransportsystemen tendenziell empfindlicher auf die globale Erwärmung reagieren und sich schneller in höhere Lagen zurückziehen. Im Gegensatz dazu zeigen Arten, deren Eigenschaften ihnen einen besseren Schutz vor Trockenheit bieten, im Allgemeinen eine größere Widerstandsfähigkeit gegenüber der Erwärmung und breiten sich eher in tiefere Lagen aus. Diese gegensätzlichen Reaktionen tragen dazu bei, zu erklären, warum sich Bergwälder weltweit auf unerwartete Weise verändern.</p><p>Wichtig ist, dass die Studie ergab, dass die lokale Erwärmungsrate allein nicht erklären konnte, warum sich manche Arten schneller oder weiter verlagern als andere. Stattdessen spielten Unterschiede in den physiologischen Eigenschaften der einzelnen Arten eine weitaus wichtigere Rolle bei der Bestimmung sowohl der Geschwindigkeit als auch der Richtung der Veränderungen in ihrer geografischen Verbreitung.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/cambio-climatico-arboles-de-montana-1786282757468.jpg" data-image="o8heag2mvox7"><figcaption>Mechanistisches Modell, das hydraulische Merkmale mit Veränderungen in der Höhenverteilung von Arten unter Bedingungen von Erwärmung und Trockenheit verknüpft. Quelle: Nature Climate Change (2026). DOI: 10.1038/s41558-026-02726-6.</figcaption></figure><p>Die Ergebnisse geben zudem Anlass zur Sorge um die Zukunft der Artenvielfalt in Bergökosystemen. Arten, die als Reaktion auf die globale Erwärmung in höhere Lagen wandern, finden immer weniger geeignete Lebensräume, da die verfügbare Bergfläche zum Gipfel hin immer kleiner wird. Infolgedessen könnten sich viele klimasensible Arten in zunehmend überfüllten Rückzugsgebieten in großer Höhe konzentrieren, was den Wettbewerb möglicherweise verschärfen und das Aussterberisiko erhöhen könnte.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="780808" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/97-prozent-dieser-super-el-nino-steuert-jetzt-unseren-winter-das-bedeutet-er-fur-deutschland.html" title="97 Prozent: Dieser Super-El-Niño steuert jetzt unseren Winter – das bedeutet er für Deutschland">97 Prozent: Dieser Super-El-Niño steuert jetzt unseren Winter – das bedeutet er für Deutschland</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/97-prozent-dieser-super-el-nino-steuert-jetzt-unseren-winter-das-bedeutet-er-fur-deutschland.html" title="97 Prozent: Dieser Super-El-Niño steuert jetzt unseren Winter – das bedeutet er für Deutschland"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/97-prozent-dieser-super-el-nino-steuert-jetzt-unseren-winter-das-bedeutet-er-fur-deutschland-1785222027528_320.jpg" alt="97 Prozent: Dieser Super-El-Niño steuert jetzt unseren Winter – das bedeutet er für Deutschland"></a></article></aside><p>„Die globale Erwärmung verändert die Bergwälder weltweit, doch die Arten reagieren nicht alle auf dieselbe Weise“, sagte Hongyan Liu, Hauptautorin der Studie und Professorin an der Universität Peking. „Wir haben festgestellt, dass die hydraulische Strategie jeder Art dazu beiträgt zu erklären, ob sie sich an die Erwärmung anpasst, indem sie in höhere Lagen ausweicht, oder ob sie stattdessen bestehen bleibt und in tiefere, trockenere Gebiete vordringt.“ Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass Klimarefugien keine universelle Lösung sind. Viele dürreempfindliche Arten könnten auf immer kleinere Gebiete in höheren Lagen beschränkt werden, während dürretolerante Arten in tiefere Lagen vordringen. Das Verständnis dieser physiologischen Unterschiede ist entscheidend für die Vorhersage künftiger Veränderungen in den Wäldern.“</p><p>Die Studie trägt nicht nur zur Weiterentwicklung der ökologischen Theorie bei, sondern liefert auch ein praktisches Instrument für den Naturschutz und die Waldbewirtschaftung. Indem sie hydraulische Merkmale als grundlegenden Mechanismus identifiziert, der den Klimawandel mit der Umverteilung von Arten verknüpft, bietet die Forschung einen präziseren Rahmen für die Vorhersage, welche Arten am stärksten gefährdet sind und worauf sich künftige Naturschutzbemühungen konzentrieren sollten.</p><p>Bergregionen bedecken etwa ein Viertel der Landfläche der Erde und beherbergen eine außergewöhnlich hohe Artenvielfalt; zugleich erbringen sie lebenswichtige Ökosystemleistungen wie Kohlenstoffspeicherung und Wasserregulierung. Angesichts des sich beschleunigenden Klimawandels argumentieren die Autoren, dass die Naturschutzplanung über die einfache Annahme hinausgehen muss, dass sich alle Arten in höhere Lagen verlagern werden, und stattdessen die physiologischen Eigenschaften berücksichtigen muss, die die Anpassungsfähigkeit der einzelnen Arten bestimmen.</p><p>Quelle:<strong> <a href="https://www.uvm.edu/" target="_blank">Universität von Vermont</a></strong><a href="https://www.uvm.edu/" target="_blank"> </a></p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Xianliang%20Zhang%20et%20al" data-year="" data-title="Hydraulic%20traits%20govern%20opposing%20range%20shifts%20of%20montane%20trees%20under%20warming%2C%20Nature%20Climate%20Change" data-url="https%3A%2F%2Fdx.doi.org%2F10.1038%2Fs41558-026-02726-6%E2%80%8B">Xianliang Zhang et al. <a href="https://dx.doi.org/10.1038/s41558-026-02726-6" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Hydraulic traits govern opposing range shifts of montane trees under warming, Nature Climate Change</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/der-klimawandel-fuhrt-nicht-dazu-dass-sich-alle-bergbaume-in-hohere-lagen-verlagern-und-dort-wachsen.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Sandstrand, Steilküste und viel Sonne: Dieser Badeort verbindet Ruhe mit schönster Natur ]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/sandstrand-steilkuste-und-viel-sonne-dieser-badeort-verbindet-ruhe-mit-schonster-natur.html</link><pubDate>Wed, 12 Aug 2026 10:22:00 +0000</pubDate><category>Freizeit</category><description><![CDATA[<p>Das kleine Seebad auf der Halbinsel Wagria ist ab Hamburg schnell erreicht, bietet eine unaufgeregte Alternative zu den großen Ferienorten an der Ostsee und besitzt dazu fünfzehn traumhafte Küstenkilometer.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/sandstrand-steilkuste-und-viel-sonne-dieser-kurort-verbindet-ruhe-mit-viel-natur-1786461064022.jpeg" data-image="vway7cp5slty" alt="Großenbrode" title="Großenbrode"><figcaption>Weite Blicke: Die Seebrücke und der Südstrand. Foto: Jürgen Wackenhut / Adobe Stock</figcaption></figure><p>Die Region um <strong>Fehmarn </strong>gehört zu den sonnenreichsten Gebieten Deutschlands. Nach Angaben des NABU werden hier jährlich rund <strong>2200 Sonnenstunden</strong> registriert. Zum Vergleich: Hamburg kommt auf etwa 1500, Berlin auf rund 1600 Stunden. </p><h2>Sandstrände und Steilküste</h2><p>Das am Westrand der Mecklenburger Bucht im Nordosten von <strong>Schleswig-Holstein</strong> gelegene Seebad <strong>Großenbrode</strong> profitiert zusätzlich von seiner Lage an der Spitze der Halbinsel: Rund 15 Kilometer Küste umgeben den Ort, darunter breite Sandstrände ebenso wie naturbelassene Steilküsten.</p><p>Wer Ruhe sucht, ist hier goldrichtig. Trotz schöner Landschaft und des Status als <strong>Ostseeheilbad </strong>geht es in Großenbrode deutlich entspannter zu als in den bekannteren Ferienzentren der <strong>Lübecker Bucht</strong>. </p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/sandstrand-steilkuste-und-viel-sonne-dieser-kurort-verbindet-ruhe-mit-viel-natur-1786461172878.jpeg" data-image="hghu1qlrjh31" alt="Fehmarnsundbrücke" title="Fehmarnsundbrücke"><figcaption>Blick vom Großenbroder Hafen auf die Fehmarnsundbrücke. Foto: Jens Kestermann / Adobe Stock</figcaption></figure><p>Am nördlichen Ende der Halbinsel liegt ein kleiner Hafen, an der Ostküste führen <strong>Spazierwege</strong> entlang der Steilhänge. Das eigentliche Ortszentrum befindet sich im Südosten, wo sich auch die Einrichtungen des Kurorts befinden.</p><h3>Moorpackung, Massage und Meerwasser</h3><p>Großenbrode ist seit langem auf <strong>Erholung </strong>eingestellt. 1966 erhielt der Ort das Prädikat Seebad, 1986 folgte die Anerkennung als Ostseeheilbad. Das Kurmittelzentrum bietet Massagen, Moorpackungen und Heilgymnastik und besitzt ein <strong>Meerwasser-Schwimmbad</strong>. </p><p>Große Hotelkomplexe gibt es hier genauso wenig wie eine Partyszene; stattdessen dominieren kleine Pensionen und Hotels sowie Ferienwohnungen. </p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/sandstrand-steilkuste-und-viel-sonne-dieser-kurort-verbindet-ruhe-mit-viel-natur-1786461336889.jpeg" data-image="se3fshinhpak" alt="Großenbrode Südstrand" title="Großenbrode Südstrand"><figcaption>Chillen im Strandkorb am Südstrand von Großenbrode. Foto: Jürgen Wackenhut / Adobe Stock</figcaption></figure><p>Wenn es dann doch einmal mehr Action oder Nachtleben sein soll: Prominentere Ostseebäder wie <strong>Timmendorfer Strand</strong> oder <strong>Scharbeutz</strong> sind nicht weit entfernt.</p><h2>Radeln, Tauchen, Kitesurfen</h2><p><strong>Aktivurlauber </strong>müssen hingegen nichts entbehren. Die Halbinsel lässt sich mit dem Fahrrad erkunden, rund um Großenbrode gibt es mehrere Häfen. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="774545" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/geheimtipp-fur-natur-fans-dieses-traumhafte-stuck-ostseekuste-trotzt-dem-tourismus-boom.html" title="Geheimtipp für Natur-Fans: Dieses traumhafte Stück Ostseeküste trotzt dem Tourismus-Boom ">Geheimtipp für Natur-Fans: Dieses traumhafte Stück Ostseeküste trotzt dem Tourismus-Boom </a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/geheimtipp-fur-natur-fans-dieses-traumhafte-stuck-ostseekuste-trotzt-dem-tourismus-boom.html" title="Geheimtipp für Natur-Fans: Dieses traumhafte Stück Ostseeküste trotzt dem Tourismus-Boom "><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/geheimtipp-fur-natur-fans-dieses-traumhafte-stuck-kuste-in-mecklenburg-trotzt-dem-tourismus-boom-1781779242529_320.jpg" alt="Geheimtipp für Natur-Fans: Dieses traumhafte Stück Ostseeküste trotzt dem Tourismus-Boom "></a></article></aside><p>Auch Taucher finden geeignete Reviere, während vor allem Kitesurfer von den <strong>konstanten Windverhältnissen</strong> profitieren. Die <strong>gute Wasserqualität</strong> ist ein weiterer Pluspunkt für Badegäste und Wassersportler.</p><p>Zudem gibt es hier auch <strong>kulturhistorisch</strong> einiges zu entdecken: Großenbrode besitzt gleich fünf prähistorische Hügel- und Großsteingräber, darunter das Langbett Krausort aus der <strong>Jungsteinzeit. </strong>Es gehört zu den längsten Stätten dieser Art in Deutschland.</p><h3>So kommen Sie in das kleine Ostseeparadies</h3><p>Die Anreise ist unkompliziert. Von <strong>Hamburg</strong> aus ist Großenbrode mit dem Auto über die A1 und anschließend über Landstraßen in etwa <strong>90 Minuten</strong> erreichbar. Mit der Bahn dauert die Fahrt etwas mehr als zwei Stunden. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="769386" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/spaziergang-auf-die-seebruecke-kostet-nun-geld-ostseestaedte-regeln-besucherstrom.html" title="Spaziergang auf die Seebrücke kostet nun Geld – Ostseestädte regeln Besucherstrom">Spaziergang auf die Seebrücke kostet nun Geld – Ostseestädte regeln Besucherstrom</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/spaziergang-auf-die-seebruecke-kostet-nun-geld-ostseestaedte-regeln-besucherstrom.html" title="Spaziergang auf die Seebrücke kostet nun Geld – Ostseestädte regeln Besucherstrom"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/spaziergang-auf-die-seebruecke-kostet-nun-geld-ostseestaedte-regeln-besucherstrom-1779100261120_320.jpeg" alt="Spaziergang auf die Seebrücke kostet nun Geld – Ostseestädte regeln Besucherstrom"></a></article></aside><p>Allerdings müssen Reisende derzeit in <strong>Lübeck</strong> auf den Bus umsteigen: Die Bahnstrecke in Richtung <strong>Fehmarn</strong>, an der auch Großenbrode liegt, wird umfassend erneuert. Dabei lohnt es sich nicht, auf bessere Zeiten zu warten: Die Arbeiten werden noch mehrere Jahre in Anspruch nehmen.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="t-online%20kg" data-year="2026" data-title="Fast%20vergessenes%20Heilbad%20an%20der%20Ostsee%20ist%20noch%20nicht%20%C3%BCberlaufen" data-url="https%3A%2F%2Fhamburg.t-online.de%2Fregion%2Fhamburg%2Fid_100369292%2F15-kilometer-kueste-ostsee-heilbad-ist-nicht-ueberlaufen-hamburg-tipp.html">t-online kg. (2026). <a href="https://hamburg.t-online.de/region/hamburg/id_100369292/15-kilometer-kueste-ostsee-heilbad-ist-nicht-ueberlaufen-hamburg-tipp.html" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Fast vergessenes Heilbad an der Ostsee ist noch nicht überlaufen</a>.</cite><br><cite data-author="Wikipedia" data-year="2026" data-title="Langbett%20Krausort" data-url="https%3A%2F%2Fde.wikipedia.org%2Fwiki%2FLangbett_Krausort">Wikipedia. (2026). <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Langbett_Krausort" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Langbett Krausort</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/sandstrand-steilkuste-und-viel-sonne-dieser-badeort-verbindet-ruhe-mit-schonster-natur.html</guid><dc:creator><![CDATA[Stefanie Bisping]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[39 Grad am Freitag! Ist DAS der letzte Extrem-Hitzetag 2026 – oder kommt da noch was? Experte mit klarer Ansage]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/39-grad-am-freitag-ist-das-der-letzte-extrem-hitzetag-2026-oder-kommt-da-noch-was-experte-mit-klarer-ansage.html</link><pubDate>Wed, 12 Aug 2026 09:03:00 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Am Freitag glüht Deutschland bei bis zu 39 Grad. Doch ist das der Schlusspunkt der Extrem-Hitze 2026 – oder legt der Sommer noch mal nach? Die Prognose überrascht.</p><figure id="first-video" class="video-dailymotion"><div id="player-xax3cjy"><img src="https://services.meteored.com/img/video/preview/dailymotion-xax3cjy.jpg" id="xax3cjy"><span class="boton-video"><svg width="48" height="48" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 48 48"><circle cx="24" cy="24" r="24" style="fill:#fff"/><path d="m20.5 15.2 10.8 7.2c1.1.7 1.2 2.2.2 3l-11 7.3c-1.2.7-2.7-.2-2.7-1.6V16.8c0-1.4 1.5-2.3 2.7-1.6z" style="fill-rule:evenodd;clip-rule:evenodd;fill:#0074ad"/></svg></span></div></figure><p>Es wird noch einmal richtig ungemütlich – im positiven wie im negativen Sinne. Am <strong>Freitag</strong> klettern die Temperaturen in Deutschland auf bis zu <strong>39 Grad</strong>, die Luft steht, der Asphalt glüht, und viele fragen sich nur noch das eine: Ist das jetzt der Schlusspunkt?</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Denn genau das treibt gerade Millionen Menschen um: Ist der Freitag der <strong>letzte Extrem-Hitzetag 2026</strong> – oder kommt da noch was hinterher? Die Antwort ist überraschend eindeutig und trotzdem ein bisschen knifflig.</p><h2>Freitag wird zum Höhepunkt – dann ist Schluss mit dem Hammer</h2><p>Der Donnerstag bringt schon bis zu <strong>37 Grad</strong>, doch der Freitag setzt noch einen drauf: <strong>bis zu 39 Grad</strong> sind drin, örtlich schrammt das Thermometer nur knapp an der <strong>40-Grad-Marke</strong> vorbei. Dazu kommen <strong>Tropennächte</strong>, in denen die Temperatur nicht mehr unter 20 Grad fällt – Schlafen wird da zur echten Qual.</p><p>Für viele Regionen im Süden und Westen ist der Freitag damit der <strong>heißeste Tag dieser Hitzewelle</strong>. Wer glaubt, es geht ewig so weiter, den muss ich jetzt enttäuschen – oder erlösen, ganz wie man will.</p><h4>Am Wochenende dreht das Wetter komplett</h4><p>Denn ab <strong>Samstag</strong> kommt die große Wende. Von Westen her schieben sich <strong>Schauer und teils kräftige Gewitter</strong> heran, lokal drohen sogar <strong>Unwetter mit Hagel und Starkregen</strong>. Die drückende Hitze wird regelrecht weggespült.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/39-grad-am-freitag-ist-das-der-letzte-extrem-hitzetag-2026-oder-kommt-da-noch-was-experte-mit-klarer-ansage-1786523676444.jpg" data-image="gaxhwtd0tt6g" alt="39 grad, freitag, hitzewelle" title="39 grad, freitag, hitzewelle"><figcaption>Der Freitag wird in Deutschland nochmal extrem heiß. Auf bis zu 39 Grad klettern die Temperaturen. </figcaption></figure><p>Zum Start der neuen Woche stellt sich dann klassisches <strong>Rückseitenwetter</strong> ein: Die Temperaturen sacken auf <strong>21 bis 31 Grad</strong>, später sogar Richtung <strong>Mitte 20 Grad</strong> ab. Aus Backofen wird ganz schnell Sommer light.</p><h4>Doch den Ventilator jetzt noch nicht wegräumen!</h4><p>Wer jetzt schon die kurze Hose einmottet, sollte aufpassen. Der Hochsommer ist nämlich längst nicht abgemeldet. Die Großwetterlage zeigt eine hartnäckige <strong>Erhaltungsneigung</strong> – immer wieder pumpt eine <strong>Südwestströmung</strong> warme Luft nach Deutschland.</p><p>Schon in der Wochenmitte könnte es wieder <strong>hochsommerlich warm</strong> werden, und die Wettermodelle liebäugeln sogar mit einem erneuten <strong>Hitze-Schub</strong>. Von einem echten Sommer-Aus kann also überhaupt keine Rede sein.</p><h4>Trockenheit bleibt das eigentliche Problem</h4><p>Was dabei viele übersehen: Die paar Gewitter am Wochenende lösen das große Problem nicht. Die <strong>Böden sind knochentrocken</strong>, die Flüsse führen <strong>Niedrigwasser</strong>, und ein kräftiger Guss über einer Stadt hilft dem ausgedörrten Land nebenan herzlich wenig.</p><p>Erst gegen <strong>Ende August</strong> könnte sich das Muster grundlegend drehen, wenn der Atlantik wieder mehr Dynamik ins Spiel bringt. Aber „könnte" ist hier das Schlüsselwort – sicher ist das noch lange nicht.</p><h3>Das Fazit: Ja, Freitag ist der Extrem-Höhepunkt – aber…</h3><p>Fassen wir zusammen: Der <strong>Freitag</strong> ist mit bis zu 39 Grad aller Voraussicht nach der <strong>letzte Extrem-Hitzetag dieser Welle</strong> – die ganz großen Werte nahe der 40 verabschieden sich erst mal. Danach sorgen Gewitter für eine spürbare Abkühlung.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="783312" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/da-braut-sich-was-zusammen-dieser-wintermonat-konnte-uns-eiskalt-erwischen-trotz-rekordsommer.html" title="„Da braut sich was zusammen': Dieser Wintermonat könnte uns eiskalt erwischen – trotz Rekordsommer">„Da braut sich was zusammen": Dieser Wintermonat könnte uns eiskalt erwischen – trotz Rekordsommer</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/da-braut-sich-was-zusammen-dieser-wintermonat-konnte-uns-eiskalt-erwischen-trotz-rekordsommer.html" title="„Da braut sich was zusammen': Dieser Wintermonat könnte uns eiskalt erwischen – trotz Rekordsommer"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/da-braut-sich-was-zusammen-dieser-wintermonat-konnte-uns-eiskalt-erwischen-trotz-rekordsommer-1786522847484_320.jpeg" alt="„Da braut sich was zusammen': Dieser Wintermonat könnte uns eiskalt erwischen – trotz Rekordsommer"></a></article></aside><p>Aber: Der Sommer 2026 ist noch lange <strong>nicht durch</strong>. Warme, teils heiße Tage kommen zurück, und ob nach der letzten Augustwoche wirklich der große Umschwung folgt, entscheidet sich erst kurzfristig. Mein Tipp: Genießen Sie den Freitag – und halten Sie den Ventilator trotzdem griffbereit.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/39-grad-am-freitag-ist-das-der-letzte-extrem-hitzetag-2026-oder-kommt-da-noch-was-experte-mit-klarer-ansage.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Gletscherwanderungen: 4 Reiseziele in Südamerika, die aussehen, als kämen sie direkt aus einem Märchen]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/gletscherwanderungen-4-reiseziele-in-sudamerika-die-aussehen-als-kamen-sie-direkt-aus-einem-marchen.html</link><pubDate>Wed, 12 Aug 2026 08:42:50 +0000</pubDate><category>Freizeit</category><description><![CDATA[<p>Die Erkundung der gewaltigen Gletscher Südamerikas ist weit mehr als nur eine Wanderung. Diese Reisen versprechen atemberaubende Landschaften, unvergessliche Abenteuer und einige der spektakulärsten Eislandschaften der Welt. Hier sind vier unvergessliche Gletschererlebnisse.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/viajes-para-caminar-sobre-glaciares-4-rincones-de-sudamerica-que-parecen-sacados-de-un-libro-de-cuentos-1785755288393.jpeg" data-image="4u6vx3hgqk4f" alt="Gletscherwanderungen: 4 Reiseziele in Südamerika, die direkt aus einem Märchen zu stammen scheinen" title="Gletscherwanderungen: 4 Reiseziele in Südamerika, die direkt aus einem Märchen zu stammen scheinen"><figcaption>Gletscherwanderungen: 4 Reiseziele in Südamerika, die direkt aus einem Märchen zu stammen scheinen</figcaption></figure><p>Gletscher sind weit mehr als nur gefrorene Wassermassen; sie sind dynamische Gebilde und lebendige Überbleibsel der Eiszeiten. Eine Wanderung über sie bietet eine einzigartige Gelegenheit zu verstehen, wie Temperaturschwankungen und jahrtausendelange Schneefälle die Landschaften der Erde geprägt haben.</p><p>Diese unberührten, extremen Ökosysteme bilden eine Kulisse wie aus einem Märchenbuch. Hoch aufragende blaue Eiswände, tiefe Gletscherspalten und Gletscherschmelzwasserbäche prägen eine Landschaft, die sich ständig verändert und in der man die Kraft der Natur in jedem Riss und jedem Knacken des kompakten Eises spüren kann.</p><div class="texto-destacado">In Südamerika schützen die majestätischen Anden diese eisigen Überreste und ziehen Entdecker aus aller Welt an.<br></div><p>Im Folgenden stellen wir vier der spektakulärsten Gletscher des Kontinents vor, die man zu Fuß erkunden kann, und lüften dabei die Geheimnisse des bemerkenswerten Gletschererbes Südamerikas.</p><h2>Perito-Moreno-Gletscher (Argentinien)</h2><p>Dieser 250 Quadratkilometer (97 Quadratmeilen) große Gigant liegt im Nationalpark Los Glaciares in der argentinischen Provinz Santa Cruz und zählt zu den faszinierendsten glaziologischen Wundern der Welt sowie zu den schönsten Landschaften im Süden Argentiniens.</p><p>Er erstreckt sich vom südlichen patagonischen Eisfeld bis zum südlichen Ende des Lago Argentino. Der Gletscher selbst bedeckt eine Fläche, die größer ist als die gesamte Stadt Buenos Aires.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/viajes-para-caminar-sobre-glaciares-4-rincones-de-sudamerica-que-parecen-sacados-de-un-libro-de-cuentos-1785755389837.jpeg" data-image="ez6xk3u1js7s" alt="Perito-Moreno-Gletscher (Argentinien)" title="Perito-Moreno-Gletscher (Argentinien)"><figcaption>Perito-Moreno-Gletscher, Nationalpark Los Glaciares, Santa Cruz, Argentinien.</figcaption></figure><p>Er ist die Hauptattraktion des Nationalparks und am einfachsten von der Stadt El Calafate aus zu erreichen. Besucher können an geführten Gletscherwanderungen wie dem „Minitrekking“ oder dem anspruchsvolleren „Big Ice“-Abenteuer teilnehmen, bei denen sie mit Steigeisen und Helmen über das feste Eis des Gletschers wandern. <em>Das ist wirklich ein einmaliges Erlebnis.</em></p><p>Die Gegend verfügt zudem über ein ausgedehntes Netz gut angelegter Aussichtsstege sowie über ein neueres Angebot an Nachtführungen bei Vollmond. Dieses bemerkenswerte visuelle und akustische Erlebnis ermöglicht es den Besuchern, die ständige Bewegung des Gletschers zu hören und in der Stille Patagoniens die immense Kraft seiner Eisfälle mitzuerleben.</p><h2>Viedma-Gletscher (Argentinien)</h2><p>Der Viedma-Gletscher liegt ebenfalls in der Ökoregion „Patagonischer Wald“ und befindet sich in der Nähe von El Chaltén, einem der weltweit beliebtesten Reiseziele für Bergwanderungen.</p><p>Mit einer Fläche von 977 Quadratkilometern (377 Quadratmeilen) und einer 2,5 Kilometer (1,6 Meilen) breiten sowie etwa 50 Meter (164 Fuß) hohen Eisfront ist er der größte Gletscher im Nationalpark Los Glaciares und der längste Gletscher Südamerikas.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/viajes-para-caminar-sobre-glaciares-4-rincones-de-sudamerica-que-parecen-sacados-de-un-libro-de-cuentos-1785756205880.jpeg" data-image="8ncfdpa8dhrs" alt="Der Viedma-Gletscher in der Nähe von El Chaltén" title="Der Viedma-Gletscher in der Nähe von El Chaltén"><figcaption>Der Viedma-Gletscher liegt in der argentinischen Region „Patagonischer Wald“ in der Nähe von El Chaltén.</figcaption></figure><p>Aufgrund seines raschen Rückgangs ist das Wandern auf dem Gletscher seit 2017 nicht mehr möglich, da er stark geomorphologisch instabil ist und sich die Eismasse von den umgebenden Felswänden gelöst hat. Besucher können diese spektakuläre Landschaft jedoch weiterhin bei Bootsausflügen erleben, die vom Hafen Bahía Túnel aus starten.</p><p>Die heutigen wissenschaftlichen und touristischen Exkursionen beinhalten Landungen auf Felsvorsprüngen, von denen aus die Besucher eines der markantesten Merkmale des Gletschers beobachten können: dunkle Streifen, die sich durch das blaue Eis ziehen und durch Schichten von Vulkanasche entstanden sind, die sich über Jahrtausende hinweg im Gletscher abgelagert haben. <em>Ein wahrhaft unvergesslicher Anblick.</em><em></em></p><h2>Condoriri (Bolivien)</h2><p>Condoriri liegt in der bolivianischen Cordillera Real, etwa 60 Kilometer (37 Meilen) von La Paz entfernt, und ist ein Hochgebirgsgebiet, das erfahrenen Wanderern mit ausgezeichneter körperlicher Verfassung vorbehalten ist. Die gesamte Route verläuft in Höhenlagen von deutlich über 4.000 Metern (13.100 Fuß) über dem Meeresspiegel.</p><figure> <img src="https://services.meteored.com/img/article/viajes-para-caminar-sobre-glaciares-4-rincones-de-sudamerica-que-parecen-sacados-de-un-libro-de-cuentos-1785755446019.jpeg" data-image="oenq0t5vf6nc" alt="Condoriri (Bolivien)" title="Condoriri (Bolivien)"><figcaption>Condoriri, Bolivien.</figcaption></figure><p>Das Hauptbasislager liegt am Ufer der vereisten Chiar-Khota-Lagune, dem Ausgangspunkt für Gletscherexpeditionen. Die klassische Route erfordert drei Tage intensives Wandern in dünner Luft mit deutlich reduziertem Sauerstoffgehalt.</p><p>Als Belohnung erwartet einen ein atemberaubender Panoramablick auf die zentralen Anden. Von den hohen Moränen aus können Wanderer die schneebedeckten Gipfel des Huayna Potosí und des Illimani sowie die weiten Gewässer des Titicaca-Sees deutlich erkennen.</p><h2>Torres del Paine (Chile)</h2><p>Der Nationalpark Torres del Paine liegt an der Westseite der chilenischen Anden und ist ein UNESCO-Biosphärenreservat, das rund 227.000 Hektar vielfältiger Ökosysteme schützt. Die Landschaft wird von spektakulären Granitmassiven geprägt, deren zentrale Gipfel eine Höhe von bis zu 2.850 Metern (9.350 Fuß) erreichen.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/viajes-para-caminar-sobre-glaciares-4-rincones-de-sudamerica-que-parecen-sacados-de-un-libro-de-cuentos-1785755463863.jpeg" data-image="r60lqlsc1dui" alt="Torres del Paine (Chile)" title="Torres del Paine (Chile)"><figcaption>Nationalpark Torres del Paine, Chile.</figcaption></figure><p>Im Gegensatz zu den Gletschern im Osten Patagoniens erfordert die Erkundung dieser Region anspruchsvolle mehrtägige Wanderungen. Der berühmte W-Circuit erstreckt sich über mehr als 80 Kilometer (50 Meilen) und dauert etwa fünf Tage; dabei durchquert man Steppenlandschaften und dichte südliche Wälder und wandert an gewaltigen Gletscherfronten entlang.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="783312" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/da-braut-sich-was-zusammen-dieser-wintermonat-konnte-uns-eiskalt-erwischen-trotz-rekordsommer.html" title="„Da braut sich was zusammen': Dieser Wintermonat könnte uns eiskalt erwischen – trotz Rekordsommer">„Da braut sich was zusammen": Dieser Wintermonat könnte uns eiskalt erwischen – trotz Rekordsommer</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/da-braut-sich-was-zusammen-dieser-wintermonat-konnte-uns-eiskalt-erwischen-trotz-rekordsommer.html" title="„Da braut sich was zusammen': Dieser Wintermonat könnte uns eiskalt erwischen – trotz Rekordsommer"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/da-braut-sich-was-zusammen-dieser-wintermonat-konnte-uns-eiskalt-erwischen-trotz-rekordsommer-1786522847484_320.jpeg" alt="„Da braut sich was zusammen': Dieser Wintermonat könnte uns eiskalt erwischen – trotz Rekordsommer"></a></article></aside><p>Das äußerst unvorhersehbare Wetter in dieser Region macht eine sorgfältige Planung unerlässlich. Aufgrund der sich rasch ändernden Bedingungen und der starken Temperaturschwankungen ist es von entscheidender Bedeutung, geeignete Funktionskleidung mitzuführen und vor dem Aufbruch die lokalen Wettervorhersagen sorgfältig zu prüfen.</p><h3>Reference</h3><p><cite>Luísa Knaak. <a href="https://viagemeturismo.abril.com.br/mundo/4-lugares-para-fazer-trekking-em-paisagens-geladas-na-america-do-sul/" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">4 Places to Go Trekking Through Icy Landscapes in South America</a>.</cite></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/gletscherwanderungen-4-reiseziele-in-sudamerika-die-aussehen-als-kamen-sie-direkt-aus-einem-marchen.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[„Da braut sich was zusammen": Dieser Wintermonat könnte uns eiskalt erwischen – trotz Rekordsommer]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/da-braut-sich-was-zusammen-dieser-wintermonat-konnte-uns-eiskalt-erwischen-trotz-rekordsommer.html</link><pubDate>Wed, 12 Aug 2026 08:24:54 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Der Sommer brach alle Rekorde, das Mittelmeer kocht – und trotzdem beschäftigt mich gerade ein möglicher Kälteknall. Ich verrate Ihnen, welcher Monat plötzlich frostig werden könnte und warum.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/da-braut-sich-was-zusammen-dieser-wintermonat-konnte-uns-eiskalt-erwischen-trotz-rekordsommer-1786522847484.jpeg" data-image="8fw11mfw4lzh" alt="schnee, wetter, heftig" title="schnee, wetter, heftig"><figcaption>Dieser Monat könnte im kommenden Winter 2026/27 das größte Schneepotenzial bringen. </figcaption></figure><p>Ich beobachte das Wetter seit Jahrzehnten, aber so eine verrückte Ausgangslage erlebt man selten. Wir haben gerade den <strong>heißesten Sommer der Messgeschichte</strong> hinter uns, das Mittelmeer glüht mit über 30 Grad – und trotzdem sitze ich hier und schaue mit Sorge auf einen <strong>ganz bestimmten Wintermonat</strong>.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Denn während alle noch von Hitze reden, ziehen im Hintergrund die ersten Signale auf, die mir zeigen: Der Winter hat vielleicht eine <strong>eiskalte Überraschung</strong> im Gepäck. Und die trifft uns womöglich früher, als viele denken.</p><h2>Der Pazifik hat schon vorgelegt</h2><p>Schuld ist ein alter Bekannter, der gerade zu Höchstform aufläuft: <strong>El Niño</strong>. Tausende Kilometer entfernt, mitten im Pazifik, quillt warmes Wasser an die Oberfläche – und diesmal nicht als laues Lüftchen, sondern als echtes Schwergewicht.</p><div class="texto-destacado"><strong>Was ist El Niño?</strong><br>El Niño ist eine natürliche Klimaschaukel im tropischen Pazifik, bei der sich das Meerwasser vor Südamerika ungewöhnlich stark aufheizt. Diese Wärme verschiebt weltweit Wind- und Regenmuster und kann so das Wetter auf der ganzen Erde durcheinanderbringen. Alle paar Jahre kehrt das Phänomen wieder – mal schwach, mal als echtes Schwergewicht wie in diesem Jahr. </div><p>Die Rechnungen der großen Wetterdienste zeigen alle in dieselbe Richtung: Wir steuern auf einen <strong>Super-El-Niño</strong> zu, der seinen Höhepunkt ausgerechnet <strong>mitten im Winter</strong> erreicht. So ein Kaliber gab es seit Jahren nicht. Und ja, dieses Pazifik-Monster geht auch uns hier in Deutschland etwas an.</p><h3>Warum wir ein echter Wackelkandidat sind</h3><p>Jetzt kommt der Haken, und den verschweige ich Ihnen nicht. Für Deutschland ist der Draht zu El Niño <strong>berüchtigt wackelig</strong>. Mal landet die Kälte tatsächlich bei uns, mal rauscht sie komplett an uns vorbei nach Nordamerika.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="783105" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/nach-dem-rekordsommer-das-eine-szenario-das-deutschland-in-einen-extrem-winter-kippt.html" title="Nach dem Rekordsommer: Das eine Szenario, das Deutschland in einen Extrem-Winter kippt">Nach dem Rekordsommer: Das eine Szenario, das Deutschland in einen Extrem-Winter kippt</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/nach-dem-rekordsommer-das-eine-szenario-das-deutschland-in-einen-extrem-winter-kippt.html" title="Nach dem Rekordsommer: Das eine Szenario, das Deutschland in einen Extrem-Winter kippt"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/nach-dem-rekordsommer-das-eine-szenario-das-deutschland-in-einen-extrem-winter-kippt-1786429177186_320.jpg" alt="Nach dem Rekordsommer: Das eine Szenario, das Deutschland in einen Extrem-Winter kippt"></a></article></aside><p>Ehrlich ist auch: Die letzten <strong>fünfzehn Winter</strong> waren allesamt zu warm, und wahrscheinlich startet auch dieser erst einmal <strong>mild und nass</strong> ins Rennen. Wer auf knackigen Dauerfrost wettet, wettet gegen eine verdammt lange Serie. Trotzdem lasse ich den Winter noch lange nicht als lauwarm abstempeln.</p><h3>Das kochende Mittelmeer ist der Brennstoff</h3><p>Und hier kommt das heiße <strong>Mittelmeer</strong> ins Spiel, das viele komplett unterschätzen. Dieses rekordwarme Wasser ist nichts anderes als <strong>purer Brennstoff</strong> für unser Winterwetter.</p><p>Zieht später kalte Luft über dieses aufgeheizte Becken, saugt sie Feuchtigkeit und Energie ohne Ende auf. Genau daraus entstehen die kräftigen Tiefs, die uns dann von Süden her ihre volle Ladung bringen. Und wenn die Kaltluft im richtigen Moment sitzt, fällt der <strong>Schnee bis ganz tief in die Niederungen</strong>. Das Potenzial ist in diesem Jahr riesig.</p><h3>Der Januar ist mein heißer Verdacht</h3><p>Und jetzt zu dem Monat, der mir am meisten unter den Nägeln brennt: der <strong>Januar</strong>. Hoch über dem Nordpol dreht sich im Winter ein gewaltiges Windband, der <strong>Polarwirbel</strong>. Solange er stabil läuft, hält er die Eisluft brav dort oben fest.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="782273" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/die-weltorganisation-fur-meteorologie-bestatigt-el-nino-erreicht-eine-seit-jahren-nicht-mehr-gesehene-starke.html" title="Die Weltorganisation für Meteorologie bestätigt: „El Niño erreicht eine seit Jahren nicht mehr gesehene Stärke“">Die Weltorganisation für Meteorologie bestätigt: „El Niño erreicht eine seit Jahren nicht mehr gesehene Stärke“</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/die-weltorganisation-fur-meteorologie-bestatigt-el-nino-erreicht-eine-seit-jahren-nicht-mehr-gesehene-starke.html" title="Die Weltorganisation für Meteorologie bestätigt: „El Niño erreicht eine seit Jahren nicht mehr gesehene Stärke“"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/la-organizacion-meteorologica-mundial-confirma-el-nino-alcanza-una-fuerza-no-vista-en-anos-1785833605061_320.png" alt="Die Weltorganisation für Meteorologie bestätigt: „El Niño erreicht eine seit Jahren nicht mehr gesehene Stärke“"></a></article></aside><p>Ein starker El Niño kann diesen Deckel aber gehörig ins Wanken bringen. <strong>Kippt der Wirbel</strong> im Januar oder Februar, schwappt die Arktis-Kälte binnen weniger Tage nach Süden zu uns. Aus einem sanften Winter wird dann über Nacht eine knackige Frostwelle – und genau dieser eine Monat könnte uns <strong>richtig eiskalt erwischen</strong>.</p><h2>Mein ehrliches Fazit für Sie</h2><p>Versprechen kann und will ich Ihnen <strong>keinen Jahrhundertwinter</strong> – das wäre unseriös, und so etwas hören Sie von mir nicht. Die Atmosphäre lässt sich nicht auf Bestellung kalt schalten.</p><p>Aber ich sage Ihnen genauso ehrlich: Die Chance auf eine eiskalte Überraschung ist in diesem Winter <strong>deutlich höher als sonst</strong>, und der Januar ist für mich der klare Kandidat. Halten Sie die <strong>dicke Jacke</strong> lieber griffbereit. Ich behalte die Entwicklung für Sie im Auge und melde mich, sobald die Wackelkandidaten kippen.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/da-braut-sich-was-zusammen-dieser-wintermonat-konnte-uns-eiskalt-erwischen-trotz-rekordsommer.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Feuer, Fluten, Dürre wie in der biblischen Offenbarung: Warum Klimaangst und Klimatrauer völlig normale Reaktionen sind]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/feuer-fluten-duerre-wie-in-der-biblischen-offenbarung-warum-klimaangst-und-klimatrauer-vollig-normale-reaktionen-sind.html</link><pubDate>Wed, 12 Aug 2026 08:10:58 +0000</pubDate><category>Aktuell</category><description><![CDATA[<p>Wer christlich geprägt aufgewachsen ist, fühlt sich angesichts von Feuer, Fluten und Dürre womöglich in der Apokalypse. Doch Angst und Klimatrauer sind keine Überreaktion, sondern zunächst normale menschliche Reaktionen darauf.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/feuer-fluten-duerre-wie-in-der-biblischen-offenbarung-warum-klimaangst-und-klimatrauer-vollig-normale-reaktionen-sind-1786465980472.png" data-image="e44hg47rlhko" alt="Erwachsene, Kinder, Extremsommer 202Feuer, Dürre, Landschaften, Angst, Trauer, Gefühle" title="Erwachsene, Kinder, Extremsommer 202Feuer, Dürre, Landschaften, Angst, Trauer, Gefühle"><figcaption>Erwachsene und auch Kinder erleben den Extremsommer 2026 unmittelbar oder täglich in den Nachrichten. Bilder von Feuer, Dürre und zerstörten Landschaften können Angst und Trauer auslösen – Gefühle, die keineswegs unnormal sind.</figcaption></figure><p>Brennende Wälder, ausgetrocknete Flüsse, sterbende Tiere, zerstörte Ernten und eine Hitze, vor der sich Millionen Menschen schützen müssen: <strong>Die Nachrichten dieses Sommers erzeugen Bilder, die an apokalyptische Erzählungen erinnern.</strong> Feuer, Wassermangel und Verwüstung erscheinen nicht mehr als ferne Zukunftsszenarien, sondern dringen in unseren Alltag ein.</p><p>Vielleicht reagieren Sie darauf mit Angst. Vielleicht empfinden Sie Trauer um Landschaften, die sich unwiederbringlich verändern. Möglicherweise kommen Wut, Schuldgefühle, Hilflosigkeit oder die quälende Sorge hinzu, in welcher Welt Kinder und Enkel einmal leben werden.</p><h3>Die wichtigste Botschaft der Wissenschaft lautet zunächst: </h3><p><strong>Solche Gefühle sind keine Überreaktion. Sie können eine natürliche und verständliche Antwort auf eine reale oder erwartete Bedrohung sein.</strong></p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="782903" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/historisches-niedrigwasser-droht-deutsche-schifffahrt-lahmzulegen-rhein-kurz-vor-der-teilung-das-hat-heftige-folgen.html" title="Historisches Niedrigwasser droht deutsche Schifffahrt lahmzulegen: Rhein kurz vor der Teilung! Das hat heftige Folgen!">Historisches Niedrigwasser droht deutsche Schifffahrt lahmzulegen: Rhein kurz vor der Teilung! Das hat heftige Folgen!</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/historisches-niedrigwasser-droht-deutsche-schifffahrt-lahmzulegen-rhein-kurz-vor-der-teilung-das-hat-heftige-folgen.html" title="Historisches Niedrigwasser droht deutsche Schifffahrt lahmzulegen: Rhein kurz vor der Teilung! Das hat heftige Folgen!"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/historisches-niedrigwasser-droht-deutsche-schifffahrt-lahmzulegen-rhein-kurz-vor-der-teilung-das-hat-heftige-folgen-1786358184347_320.png" alt="Historisches Niedrigwasser droht deutsche Schifffahrt lahmzulegen: Rhein kurz vor der Teilung! Das hat heftige Folgen!"></a></article></aside><h2>Ihre Angst ist keine Überreaktion sondern ein legitimes Gefühl</h2><p>Angst besitzt eine wichtige Funktion. Sie warnt Sie vor Gefahren, erhöht Ihre Aufmerksamkeit und bereitet Ihren Körper darauf vor, zu reagieren. Wenn Sie angesichts von Waldbränden, Überschwemmungen oder langfristigen Klimaveränderungen besorgt sind, leiden Sie deshalb nicht automatisch unter einer psychischen Erkrankung.</p><p>Die Psychologin Hannah Comtesse und ihr Forschungsteam ordnen die <strong>'Klimaangst',</strong> die vielleicht Sie oder einer Ihrer Lieben empfinden, in einer wissenschaftlichen Veröffentlichung zunächst als angemessene Reaktion auf mögliche zukünftige Bedrohungen durch den Klimawandel ein. </p><div class="texto-destacado">Zugleich betonen sie, dass ökologische Trauer eine natürliche und nachvollziehbare Antwort auf tatsächliche Verluste sein kann.</div><p>Denn Trauer ist nicht auf den Tod eines Menschen beschränkt. Sie können um einen abgebrannten Wald, einen schwindenden Gletscher, eine verschwundene Tierart oder eine vertraute Jahreszeit trauern. </p><p><strong>Diese Reaktion auf den Verlust bedeutsamer Landschaften, Arten, Ökosysteme oder Lebensweisen wird als ökologische Trauer oder Klimatrauer bezeichnet.</strong></p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="782875" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/die-wmo-warnt-vor-waldbranden-der-klimawandel-erhoht-das-risiko-ist-aber-nicht-die-einzige-ursache.html" title="Die WMO warnt vor Waldbränden: „Der Klimawandel erhöht das Risiko, ist aber nicht die einzige Ursache“">Die WMO warnt vor Waldbränden: „Der Klimawandel erhöht das Risiko, ist aber nicht die einzige Ursache“</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/die-wmo-warnt-vor-waldbranden-der-klimawandel-erhoht-das-risiko-ist-aber-nicht-die-einzige-ursache.html" title="Die WMO warnt vor Waldbränden: „Der Klimawandel erhöht das Risiko, ist aber nicht die einzige Ursache“"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/el-aviso-de-la-omm-sobre-los-incendios-forestales-el-cambio-climatico-aumenta-el-riesgo-pero-no-es-el-unico-culpable-1785751856331_320.jpeg" alt="Die WMO warnt vor Waldbränden: „Der Klimawandel erhöht das Risiko, ist aber nicht die einzige Ursache“"></a></article></aside><h2>Sie trauern möglicherweise um eine Welt, die noch existiert</h2><p>Das Ungewöhnliche an Klimatrauer ist, dass Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ineinanderfließen. Einige Verluste sind bereits eingetreten, andere zeichnen sich erst ab. <strong>Menschen trauern deshalb nicht nur um das, was verschwunden ist, sondern auch um das, was sie möglicherweise noch verlieren werden.</strong></p><p>Eltern können beispielsweise darunter leiden, dass ihre Kinder bestimmte Winter, Wälder oder Tierarten vielleicht nicht mehr so erleben werden wie sie selbst. Die befürchtete Veränderung liegt in der Zukunft – die Trauer darüber wird jedoch bereits heute empfunden.</p><h2>Solastalgie: Ein Gefühl was eintreten kann wenn Heimat und Identität können verloren gehen </h2><p>Menschen entwickeln Bindungen zu Wäldern, Flüssen, Bergen und anderen vertrauten Orten. Diese Landschaften tragen Erinnerungen, vermitteln Sicherheit und können Teil der persönlichen oder kulturellen Identität werden.</p><p><strong>Verändert sich ein solcher Ort unwiederbringlich, verlieren Menschen deshalb nicht nur Natur. Sie können das Gefühl bekommen, dass ihnen ein Teil ihrer Heimat und ihrer eigenen Lebensgeschichte genommen wird. </strong></p><p>Für den besonderen Schmerz über die unerwünschte Veränderung einer vertrauten Landschaft verwendet die Wissenschaft den Begriff <strong>Solastalgie:</strong></p><p>Gemeint ist eine Art Heimweh, das entsteht, obwohl man seine Heimat gar nicht verlassen hat – weil der vertraute Ort selbst nicht mehr derselbe ist.</p><h2>Ohnmacht, Wut und Schuld gehören zum Gefühlsgemisch</h2><p>Klimatrauer besteht selten allein aus Traurigkeit:</p><ul><li>Hinzukommen können Angst, Wut, Bitterkeit, Schuld, Scham und ein Verlust von Sicherheit. </li><li>Manche Menschen zweifeln an ihren Lebensentscheidungen. </li><li>Andere reagieren wütend auf politische Untätigkeit oder das Verhalten großer Unternehmen.</li></ul><p>Die wissenschaftliche Veröffentlichung von Hannah Comtesse und ihren Kollegen beschreibt solche Reaktionen zunächst nicht als pathologisch. Sie können ausdrücken, dass Menschen eine enge Beziehung zur Natur besitzen und erkennen, dass etwas Wertvolles bedroht ist.</p><h2>Normal bedeutet nicht, dass man alles ertragen muss</h2><p>Die Feststellung „Ihre Angst ist normal“ darf jedoch nicht bedeuten, dass Betroffene mit ihr alleinbleiben sollen. <strong>Wird das Grübeln unkontrollierbar, treten dauerhafte Schlafprobleme auf oder ziehen sich Menschen vollständig aus ihrem sozialen Leben zurück, kann professionelle Unterstützung notwendig werden.</strong></p><p>Entscheidend ist, wie stark und wie lange der Alltag beeinträchtigt wird. Eine verständliche Reaktion auf eine reale Gefahr und eine behandlungsbedürftige psychische Erkrankung sind nicht dasselbe.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="781374" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/der-klimawandel-hat-in-prahistorischer-zeit-waldbrande-in-ganz-europa-angeheizt.html" title="Der Klimawandel hat in prähistorischer Zeit Waldbrände in ganz Europa angeheizt">Der Klimawandel hat in prähistorischer Zeit Waldbrände in ganz Europa angeheizt</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/der-klimawandel-hat-in-prahistorischer-zeit-waldbrande-in-ganz-europa-angeheizt.html" title="Der Klimawandel hat in prähistorischer Zeit Waldbrände in ganz Europa angeheizt"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/climate-change-fuelled-wildfires-across-europe-in-prehistoric-times-1785338140984_320.jpeg" alt="Der Klimawandel hat in prähistorischer Zeit Waldbrände in ganz Europa angeheizt"></a></article></aside><h2>Ihre Angst zeigt, dass Ihnen diese Welt nicht gleichgültig ist</h2><p>Klimatrauer kann lähmen und das Gefühl erzeugen, ohnehin nichts mehr bewirken zu können. Sie kann aber auch sichtbar machen, was uns besonders wichtig ist. Wer um einen Wald, eine vertraute Landschaft oder die Zukunft seiner Kinder trauert, empfindet diesen Schmerz, weil eine tiefe Bindung besteht.</p><p>Die Aufgabe besteht deshalb nicht darin, jede Angst zum Schweigen zu bringen. <strong>Es geht darum, sie anzuerkennen, gemeinsam zu verarbeiten und daraus Handlungsmöglichkeiten entstehen zu lassen.</strong> </p><p>Klimaangst ist nicht automatisch ein Zeichen persönlicher Schwäche. Sie kann zeigen, dass ein Mensch die Gefahr erkennt – und dass ihm die Welt, in der er lebt, nicht gleichgültig geworden ist.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Hannah%20Comtesse%201%2C%20Verena%20Ertl%201%2C%20Sophie%20M%20C%20Hengst%202%2C%20Rita%20Rosner%201%2C%20Geert%20E%20Smid%202%2C3%2C*" data-year="16%20January%202021" data-title="Ecological%20Grief%20as%20a%20Response%20to%20Environmental%20Change%3A%20A%20Mental%20Health%20Risk%20or%20Functional%20Response%3F" data-url="https%3A%2F%2Fpmc.ncbi.nlm.nih.gov%2Farticles%2FPMC7830022%2F%3Futm_source%3Dchatgpt.com%23abstract1">Hannah Comtesse 1, Verena Ertl 1, Sophie M C Hengst 2, Rita Rosner 1, Geert E Smid 2,3,*. (16 January 2021). <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7830022/?utm_source=chatgpt.com#abstract1" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Ecological Grief as a Response to Environmental Change: A Mental Health Risk or Functional Response?</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/feuer-fluten-duerre-wie-in-der-biblischen-offenbarung-warum-klimaangst-und-klimatrauer-vollig-normale-reaktionen-sind.html</guid><dc:creator><![CDATA[Kathy Schrey]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Flip-Flops im Sommer: Wann die luftigen Schuhe den Füßen schaden]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/flip-flops-im-sommer-wann-die-luftigen-schuhe-den-fuessen-schaden.html</link><pubDate>Wed, 12 Aug 2026 08:00:52 +0000</pubDate><category>Aktuell</category><description><![CDATA[<p>Flip-Flops sind bequem, leicht und für viele aus dem Sommer nicht wegzudenken. Wer allerdings über längere Zeit ausschließlich in den Zehensandalen unterwegs ist, kann seinen Füße durchaus damit schaden.</p><figure id="first-image"><a href="Bei heißen Temperaturen sind Flip-Flops für viele einfach ideal (Foto: Adobe Stock)"><img src="https://services.meteored.com/img/article/flip-flops-im-sommer-wann-die-luftigen-schuhe-den-fuessen-schaden-1786436963580.jpeg" alt="Bei heißen Temperaturen sind Flip-Flops für viele einfach ideal (Foto: Adobe Stock)" title="Bei heißen Temperaturen sind Flip-Flops für viele einfach ideal (Foto: Adobe Stock)"></a><figcaption>Bei heißen Temperaturen sind Flip-Flops für viele einfach ideal (Foto: Adobe Stock)</figcaption></figure><p> Kaum ein anderer Schuh steht so sehr für warme Tage wie der Flip-Flop. Schnell hineingeschlüpft, leicht am Fuß und<strong> ideal für Strand, Freibad oder einen kurzen Weg durch die Stadt</strong>. Doch die luftigen Zehensandalen haben auch eine Kehrseite: <strong>Wer sie dauerhaft trägt, fordert seine Füße</strong> auf eine Weise, die langfristig problematisch werden kann. </p><h2>Fehlende Fersenfixierung belastet die Sehnen</h2><p>Das zentrale Problem der beliebten Sommerschuhe liegt laut <strong>Dr. Mathias Schettle</strong>, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, an der fehlenden Stabilisierung der Ferse. "<strong>Der entscheidende Nachteil von Flip-Flops ist die fehlende Fixierung der Ferse</strong>", erklärt der Mediziner gegenüber der "Bild"-Zeitung. Wer die Schuhe monatelang trägt, kann dadurch seine Beugesehnen reizen. "Zunächst drohen Reizzustände der Beugesehnen. Als Folge dessen können sich die Sehnen dauerhaft verkürzen, was schließlich zur <strong>Bildung von Krallenzehen</strong> führen kann.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="783099" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/schon-hitzefrei-in-der-ersten-schulwoche-58-400-i-tupfelchen-starten-heute-und-hessen-steuert-auf-bis-zu-39-grad-zu.html" title="Schon hitzefrei in der ersten Schulwoche? 58.400 I-Tüpfelchen starten heute – und Hessen steuert auf bis zu 39 Grad zu">Schon hitzefrei in der ersten Schulwoche? 58.400 I-Tüpfelchen starten heute – und Hessen steuert auf bis zu 39 Grad zu</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/schon-hitzefrei-in-der-ersten-schulwoche-58-400-i-tupfelchen-starten-heute-und-hessen-steuert-auf-bis-zu-39-grad-zu.html" title="Schon hitzefrei in der ersten Schulwoche? 58.400 I-Tüpfelchen starten heute – und Hessen steuert auf bis zu 39 Grad zu"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/schon-hitzefrei-in-der-ersten-schulwoche-58-400-i-tupfelchen-starten-heute-und-hessen-steuert-auf-bis-zu-39-grad-zu-1786425547844_320.png" alt="Schon hitzefrei in der ersten Schulwoche? 58.400 I-Tüpfelchen starten heute – und Hessen steuert auf bis zu 39 Grad zu"></a></article></aside><h3>Der Prozess entwickelt sich langsam</h3><p>Krallenzehen entstehen nicht plötzlich. Nach Angaben des Orthopäden handelt es sich um einen <strong>langsamen Prozess</strong>, der zunächst nicht unbedingt Schmerzen verursacht.<strong> Ist der Zeh jedoch dauerhaft gekrümmt, lässt sich die Veränderung nicht einfach rückgängig machen</strong>. Für das fortgeschrittene Stadium formuliert Schettle deshalb: <strong>"einmal krumm bleibt krumm"</strong>. Dann kann eine Operation notwendig werden. Ob nur zwei Zehen oder alle vier kleinen Zehen betroffen sind, hängt unter anderem vom individuellen Gangbild ab.</p><figure><a href="Wer bereits unter Fußproblemen leidet, sollte auf Flip-Flops besser verzichten (Foto: Adobe Stock)"><img src="https://services.meteored.com/img/article/flip-flops-im-sommer-wann-die-luftigen-schuhe-den-fuessen-schaden-1786437344188.jpeg" data-image="awript6s4tts" alt="Wer bereits unter Fußproblemen leidet, sollte auf Flip-Flops besser verzichten (Foto: Adobe Stock)" title="Wer bereits unter Fußproblemen leidet, sollte auf Flip-Flops besser verzichten (Foto: Adobe Stock)"></a><figcaption>Wer bereits unter Fußproblemen leidet, sollte auf Flip-Flops besser verzichten (Foto: Adobe Stock)</figcaption></figure><h2>Eine Urlaubswoche ist unproblematisch</h2><p>Komplett auf Flip-Flops verzichten müssen Menschen mit gesunden Füßen trotzdem nicht. <strong>Schettle ist kein grundsätzlicher Gegner der Schuhe</strong>, sondern empfiehlt, sie<strong> "in Maßen" zu tragen</strong>. Eine Urlaubswoche, in der man Flip-Flops trägt, sei "bei gesunden Füßen kein Problem". Das gelte ebenso für Kinder. Entscheidend ist demnach, die Zehensandalen nicht über den gesamten Sommer zum Standardschuh zu machen.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="759905" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/orthopaedin-schlagt-alarm-65-prozent-tragen-falsche-schuhe.html" title="Kinder-Orthopädin schlägt Alarm: 65 Prozent der deutschen Kids tragen falsche Schuhe">Kinder-Orthopädin schlägt Alarm: 65 Prozent der deutschen Kids tragen falsche Schuhe</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/orthopaedin-schlagt-alarm-65-prozent-tragen-falsche-schuhe.html" title="Kinder-Orthopädin schlägt Alarm: 65 Prozent der deutschen Kids tragen falsche Schuhe"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/leichtfu-ig-durch-den-fruhling-kinder-orthopadin-schlagt-alarm-1774024395269_320.jpeg" alt="Kinder-Orthopädin schlägt Alarm: 65 Prozent der deutschen Kids tragen falsche Schuhe"></a></article></aside><h3>Bei Fußfehlstellungen steigt das Risiko</h3><p><strong>Vorsichtiger sollten Menschen mit einem Knick-Senk-Spreizfuß sein</strong>. Bei dieser Fehlstellung ist das Quergewölbe des Fußes nicht oder nicht mehr ausreichend ausgebildet. Dadurch versuchen die Zehen, Stabilität herzustellen: "Es <strong>veranlasst die Zehen zu einer krallenden Kompensationsbewegung</strong>, um eine Art Gewölbe herzustellen." Schettle zufolge sind die Zehen bei Betroffenen dadurch "ohnehin schon in eine Richtung gezogen, die Richtung Krallenzehen geht". Flip-Flops können diese Entwicklung fördern. Eine<strong> Operation kommt vor allem infrage, wenn mechanische Beschwerden entstehen, etwa schmerzhafte Hühneraugen.</strong></p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="603211" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/spannende-frage-einstein-kopf-alt-fuesse.html" title="Einsteins Relativitätstheorie: Warum ist unser Kopf älter als unsere Füße?">Einsteins Relativitätstheorie: Warum ist unser Kopf älter als unsere Füße?</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/spannende-frage-einstein-kopf-alt-fuesse.html" title="Einsteins Relativitätstheorie: Warum ist unser Kopf älter als unsere Füße?"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/teoria-de-la-relatividad-de-einstein-por-que-nuestra-cabeza-es-mas-vieja-que-nuestros-pies-1701219798591_320.jpg" alt="Einsteins Relativitätstheorie: Warum ist unser Kopf älter als unsere Füße?"></a></article></aside><h2>Fersenriemen sind die bessere Wahl</h2><p>Wer seine Füße entlasten möchte, sollte regelmäßig die Beugesehnen dehnen. Noch günstiger sind Sandalen mit Fersenriemen.<strong> Sie verhindern, dass die Zehen den Schuh ständig festhalten müssen</strong>. Dadurch entfallen die unnatürliche muskuläre Anspannung und das krampfhafte Greifen der Zehen. Flip-Flops bleiben damit ein gelegentlicher Begleiter – aber besser nicht als Dauerschuh.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Bild.de" data-year="" data-title="Deshalb%20sollten%20Sie%20nicht%20dauernd%20Flip-Flops%20tragen" data-url="https%3A%2F%2Fwww.bild.de%2Fleben-wissen%2Fmedizin%2Forthopaede-warnt-vor-krallenzehen-deshalb-sollten-sie-nicht-dauernd-flip-flops-tragen-6a797f7697ee93b7ce854725">Bild.de. <a href="https://www.bild.de/leben-wissen/medizin/orthopaede-warnt-vor-krallenzehen-deshalb-sollten-sie-nicht-dauernd-flip-flops-tragen-6a797f7697ee93b7ce854725" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Deshalb sollten Sie nicht dauernd Flip-Flops tragen</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/flip-flops-im-sommer-wann-die-luftigen-schuhe-den-fuessen-schaden.html</guid><dc:creator><![CDATA[Elke Habekost]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Europa, Kanada, Nord- und Südamerika in Flammen: Hat das vom Menschen geschaffene Pyrozän längst begonnen?]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/europa-kanada-nord-und-suedamerika-in-flammen-hat-das-vom-menschen-geschaffene-pyrozan-laengst-begonnen.html</link><pubDate>Wed, 12 Aug 2026 04:56:23 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Von den Mittelmeerländern über Finnland und Kanada bis nach Südamerika brennen Landschaften. Feuerhistoriker Stephen Pyne erkennt darin die Vorboten eines neuen Zeitalters – des vom Menschen geschaffenen Pyrozäns.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/europa-kanada-und-die-usa-in-flammen-hat-das-vom-menschen-geschaffene-pyrozan-laengst-begonnen-1786452640321.png" data-image="00lrrsfx0lxw" alt="Was, wenn diese Flammen nicht nur einen Wald vernichten, sondern den Beginn eines neuen, vom Menschen geschaffenen Feuerzeitalters markieren?" title="Was, wenn diese Flammen nicht nur einen Wald vernichten, sondern den Beginn eines neuen, vom Menschen geschaffenen Feuerzeitalters markieren?"><figcaption>Was, wenn diese Flammen nicht nur einen Wald vernichten, sondern den Beginn eines neuen, vom Menschen geschaffenen Feuerzeitalters markieren?</figcaption></figure><p>In Südeuropa kämpfen Einsatzkräfte seit Wochen immer wieder gegen verheerende Vegetationsbrände. Doch auch Nordeuropa und die Gebiete jenseits des Atlantiks bleiben nicht verschont. In Kanada, den USA und Teilen Südamerikas bedrohen Wald- und Vegetationsbrände aktuell riesige Landschaften, Ökosysteme und Siedlungen. Weltweit kämpfen tausende Feuerwehrleute und andere Einsatzkräfte während einer besonders schwerer Brandsaison gleichzeitig gegen zahlreiche Feuer.</p><div class="texto-destacado">Sind diese Brände noch einzelne Extremereignisse – oder erleben wir bereits den Beginn eines neuen, vom Menschen geschaffenen Feuerzeitalters?</div><h2>Das Feuerzeitalter beginnt nicht im Wald – sondern in Kraftwerken und Motoren</h2><p>Der amerikanische Feuerhistoriker Stephen Pyne ordnet die gegenwärtigen Landschaftsbrände in eine viel umfassendere Entwicklung ein: </p><p><strong>Der Mensch hat das Feuer von der Verbrennung lebender Biomasse auf Kohle, Erdöl und Erdgas ausgeweitet und damit begonnen, die Erde grundlegend zu verändern. </strong>Das entscheidende Feuer lodert nicht ausschließlich in Kanada, den USA oder Südeuropa. Es brennt täglich in Kraftwerken, Industrieanlagen, Heizungen, Flugzeugturbinen und den Motoren von Milliarden Fahrzeugen.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="782875" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/die-wmo-warnt-vor-waldbranden-der-klimawandel-erhoht-das-risiko-ist-aber-nicht-die-einzige-ursache.html" title="Die WMO warnt vor Waldbränden: „Der Klimawandel erhöht das Risiko, ist aber nicht die einzige Ursache“">Die WMO warnt vor Waldbränden: „Der Klimawandel erhöht das Risiko, ist aber nicht die einzige Ursache“</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/die-wmo-warnt-vor-waldbranden-der-klimawandel-erhoht-das-risiko-ist-aber-nicht-die-einzige-ursache.html" title="Die WMO warnt vor Waldbränden: „Der Klimawandel erhöht das Risiko, ist aber nicht die einzige Ursache“"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/el-aviso-de-la-omm-sobre-los-incendios-forestales-el-cambio-climatico-aumenta-el-riesgo-pero-no-es-el-unico-culpable-1785751856331_320.jpeg" alt="Die WMO warnt vor Waldbränden: „Der Klimawandel erhöht das Risiko, ist aber nicht die einzige Ursache“"></a></article></aside><p>Pyne unterscheidet zwischen drei Formen des Feuers: </p><p><strong>Dem natürlichen Feuer durch Blitze oder Vulkane, dem vom Menschen kontrollierten Feuer und der industriellen Verbrennung fossiler Energieträger.</strong></p><p> Für diese dritte Form holt die Menschheit Kohle, Erdöl und Erdgas aus den Tiefen der Erde und setzt deren gespeicherte Energie innerhalb kürzester Zeit frei.</p><p><strong>Damit hat der Mensch das Feuer von seinen natürlichen Grenzen befreit. Es kann unabhängig von Jahreszeiten, Vegetation und Wetter jederzeit brennen – solange fossiler Brennstoff verfügbar ist.</strong></p><h2>Vom Pleistozän, dem Eiszeitalter, über das Holozän zum Pyrozän: Wir erschaffen ein Feuerzeitalter</h2><p>Das Ergebnis bezeichnet Pyne als „Pyrozän“: ein vom Menschen geschaffenes Zeitalter des Feuers. Der Begriff ist keine offiziell anerkannte geologische Epoche, <strong>sondern ein wissenschaftliches Denkmodell.</strong> Es soll erklären, wie die Verbrennung fossiler Energieträger die Energie- und Stoffkreisläufe der Erde verändert:</p><ul><li>Die daraus entstehende Erderwärmung verstärkt Hitzeperioden und kann Landschaften schneller austrocknen. </li><li>Brennt anschließend die Vegetation, gelangen weitere Treibhausgase in die Atmosphäre. </li><li>Gleichzeitig können Wälder geschädigt werden, die zuvor Kohlenstoff gespeichert haben. Fossiles und landschaftliches Feuer greifen dadurch ineinander.</li></ul><p>Nicht jedes heutige Großfeuer lässt sich allein dem Klimawandel zuschreiben. Doch die veränderten Bedingungen können Brände größer, intensiver und schwerer kontrollierbar werden lassen.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="782880" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/bei-den-riesigen-waldbranden-in-sudfrankreich-explodieren-mehr-als-400-blindganger-aus-dem-zweiten-weltkrieg.html" title="Bei den riesigen Waldbränden in Südfrankreich explodieren mehr als 400 Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg">Bei den riesigen Waldbränden in Südfrankreich explodieren mehr als 400 Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/bei-den-riesigen-waldbranden-in-sudfrankreich-explodieren-mehr-als-400-blindganger-aus-dem-zweiten-weltkrieg.html" title="Bei den riesigen Waldbränden in Südfrankreich explodieren mehr als 400 Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/los-megaincendio-en-el-sur-de-francia-hace-estallar-mas-de-400-proyectiles-olvidados-de-la-segunda-guerra-mundial-1785835049012_320.jpeg" alt="Bei den riesigen Waldbränden in Südfrankreich explodieren mehr als 400 Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg"></a></article></aside><h2><strong>Feuer ersetzt den Rhythmus des Eises</strong></h2><p>Pyne geht mit seiner These noch weiter. Über Jahrtausende bestimmten Eiszeiten und wärmere Zwischeneiszeiten den großen Rhythmus des Erdklimas. <strong>Durch die massive Freisetzung von Treibhausgasen hat die Menschheit diesen Ablauf durchbrochen und eine natürliche zukünftige Abkühlung überlagert.</strong></p><div class="texto-destacado">Seine drastische Analogie lautet deshalb: Die Menschheit hat den natürlichen Rhythmus von Eiszeiten und Zwischeneiszeiten durchbrochen – und ersetzt eine künftige Eiszeit durch ein Feuerzeitalter.</div><p>Das Pyrozän sagt nicht exakt voraus, welche Region wann brennen wird. Es verbindet jedoch die einzelnen Katastrophen zu einer gemeinsamen Geschichte: Der Mensch lernte zunächst, Feuer zu nutzen. Danach begann er, ganze Landschaften umzubauen. Schließlich erschloss er fossile Brennstoffe und veränderte damit das Klima des Planeten.</p><figure><blockquote class="twitter-tweet" data-dnt="true" align="center"><p lang="en" dir="ltr"> Southern Europe is seeing fewer wildfires than it did in the 1980s, but hotter, drier weather is making the fires that do start far more dangerous.<br><br> Wildfire risk reduction needs to keep pace with these changing conditions.<br><br>️ <a href="https://t.co/2xgo03RrwQ">https://t.co/2xgo03RrwQ</a> <a href="https://t.co/dqVTtBcaEX">pic.twitter.com/dqVTtBcaEX</a></p>— UNDRR (@UNDRR) <a href="https://x.com/UNDRR/status/2087147295695335858?ref_src=twsrc%5Etfw">August 11, 2026</a></blockquote></figure><h2>Das Feuer übernimmt in Pynes Analogie die Rolle des Eises</h2><p>Pynes Vorstellung vom Pyrozän reicht weit über häufigere Waldbrände hinaus: <strong>Den prägenden Erscheinungen einer Eiszeit stellt er die tiefgreifenden Veränderungen einer vom Feuer geformten Welt gegenüber.</strong></p><p>An die Stelle von Eisschilden, großen eiszeitlichen Seen, Permafrost und ausgedehnten Ablagerungsflächen treten vom Feuer veränderte Lebensgemeinschaften, unter einem Mangel an natürlichem Feuer leidende Ökosysteme, tauender Permafrost und gewaltige Rauchdecken.</p><p>Auch andere Entwicklungen verlaufen in entgegengesetzter Richtung:</p><ul><li>Während während einer Eiszeit große Wassermengen in Eisschilden gebunden sind und der Meeresspiegel sinkt, lassen die gegenwärtige Erwärmung und das Abschmelzen von Landeis den Meeresspiegel steigen. </li><li>Gleichzeitig verändern sich Lebensräume und die biologische Vielfalt geht zurück. </li></ul><p><strong>Für Pyne wird das Feuer damit zu einem Bild für eine Kraft, die den Planeten auf unterschiedlichen Wegen grundlegend umgestaltet: unmittelbar durch Landschaftsbrände und mittelbar durch die Verbrennung fossiler Energieträger.</strong></p><p>Wir treten demnach nicht bloß in eine Zukunft mit mehr Landschaftsbränden ein. Nach Pynes Konzept erschafft die Menschheit eine Welt, in der offenes und fossiles Feuer die Erde so tiefgreifend umgestalten, wie es in vergangenen Erdzeitaltern das Eis getan hat – das Pyrozän.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Stephen%20J.%20Pyne%2C%20Earth%E2%80%99s%20Future" data-year="17%20October%202020%202020" data-title="From%20Pleistocene%20to%20Pyrocene%3A%20Fire%20Replaces%20Ice" data-url="https%3A%2F%2Fagupubs.onlinelibrary.wiley.com%2Fdoi%2F10.1029%2F2020EF001722%3Futm_source%3Dchatgpt.com">Stephen J. Pyne, Earth’s Future. (17 October 2020 2020). <a href="https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1029/2020EF001722?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">From Pleistocene to Pyrocene: Fire Replaces Ice</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/europa-kanada-nord-und-suedamerika-in-flammen-hat-das-vom-menschen-geschaffene-pyrozan-laengst-begonnen.html</guid><dc:creator><![CDATA[Kathy Schrey]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Herbst-Prognose: Noch mal 32 Grad – dann der Winter-Schock? „Der November hat es in sich"]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/herbst-prognose-noch-mal-32-grad-dann-der-winter-schock-der-november-hat-es-in-sich.html</link><pubDate>Wed, 12 Aug 2026 03:03:00 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>September noch mal richtig warm, Oktober golden – doch im November droht der große Umschwung. Kommt der erste Wintereinbruch früher als gedacht? Die Aussichten für die nächsten Wochen.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/herbst-prognose-noch-mal-32-grad-dann-der-winter-schock-der-november-hat-es-in-sich-1786431032687.jpg" data-image="8g7k9tl44guk" alt="früher wintereinbruch, november, herbst" title="früher wintereinbruch, november, herbst"><figcaption>Kommt der Winter in diesem Jahr als gedacht? Es wird spannend.</figcaption></figure><p>Kaum ist der heiße Sommer 2026 abgehakt, brennt vielen schon die nächste Frage unter den Nägeln: Wie wird eigentlich der <strong>Herbst</strong>? Und so viel sei verraten – langweilig wird es garantiert nicht.</p><p>Die neuesten Berechnungen zeigen einen Herbst der Extreme: erst noch mal Sonne satt und <strong>Sommerwärme</strong>, dann ein goldener Oktober zum Verlieben – und am Ende möglicherweise die kalte Dusche.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Für alle, die den Sommer nicht loslassen wollen, gibt es zunächst gute Nachrichten. Der September könnte noch einmal richtig auftrumpfen. Doch danach wird es spannend, denn die große Frage lautet: Schlägt der Winter diesmal früher zu als sonst? Wir haben uns die Aussichten für September, Oktober und November genau angeschaut.</p><h2>September – der Sommer geht in die Verlängerung</h2><p>Beginnen wir mit dem September, und der hat es in sich. Nach dem, was sich derzeit abzeichnet, dürfen sich Sonnenanbeter freuen: Immer wieder schaufelt sich warme Luft aus dem Süden zu uns nach Deutschland. Werte um die <strong>28 bis 30 Grad</strong> sind gut möglich, im Südwesten und am Oberrhein sind örtlich sogar noch einmal <strong>32 Grad</strong> drin. Das wäre Spätsommer vom Feinsten.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="782783" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/schnee-alarm-mitten-im-hochsommer-bauernregel-verrat-den-winter-2026-27-das-hatte-keiner-gedacht.html" title="Schnee-Alarm mitten im Hochsommer! Bauernregel verrät den Winter 2026/27 – „das hätte keiner gedacht'">Schnee-Alarm mitten im Hochsommer! Bauernregel verrät den Winter 2026/27 – „das hätte keiner gedacht"</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/schnee-alarm-mitten-im-hochsommer-bauernregel-verrat-den-winter-2026-27-das-hatte-keiner-gedacht.html" title="Schnee-Alarm mitten im Hochsommer! Bauernregel verrät den Winter 2026/27 – „das hätte keiner gedacht'"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/schnee-alarm-mitten-im-hochsommer-bauernregel-verrat-den-winter-2026-27-das-hatte-keiner-gedacht-1786282525216_320.jpg" alt="Schnee-Alarm mitten im Hochsommer! Bauernregel verrät den Winter 2026/27 – „das hätte keiner gedacht'"></a></article></aside><p>Meteorologen sprechen dann gern vom <strong>Altweibersommer</strong> – jener Phase mit stabilem Hochdruck, milden Tagen und kühlen, klaren Nächten. Wichtig zu wissen: In Stein gemeißelt ist das bisher nicht. Aber die Signale für einen <strong>warmen Septemberstart</strong> sind deutlich. Wer also noch Freibadtage oder ein spätes Grillfest plant, sollte vor allem die erste Monatshälfte fest im Blick behalten.</p><h4>Oktober – kommt der goldene Traumherbst?</h4><p>Der Oktober gilt als Königsmonat des Herbstes – und 2026 könnte er seinem Ruf gerecht werden. Vieles deutet auf einen echten <strong>goldenen Oktober</strong> hin: neblige Morgenstunden, die sich zu strahlend blauen Nachmittagen aufklaren, dazu bunt gefärbte Wälder und angenehme <strong>18 bis 20 Grad</strong> in der Sonne. Für Wanderer und Hobbyfotografen wäre das ein Fest.</p><p>Doch Vorsicht: Der Oktober ist auch ein Monat der Gegensätze. Zieht das Hoch ab, kann es blitzschnell ungemütlich werden – mit <strong>Sturmtiefs</strong> vom Atlantik, Dauerregen und den ersten frostigen Nächten in den Mittelgebirgen. Der Sprung vom Spätsommer in den Vollherbst passiert oft innerhalb weniger Tage. Genau das macht diesen Monat so unberechenbar.</p><h4>November – droht der frühe Wintereinbruch?</h4><p>Jetzt wird es heikel. Denn im November stellt sich die entscheidende Frage: Erwischt uns der Winter früher als gewohnt? Einzelne Berechnungen spielen mit einer Variante, die Winterfans jubeln lässt – und alle anderen zittern. Kippt die Großwetterlage, könnte <strong>kalte Polarluft</strong> bis weit nach Mitteleuropa vorstoßen. Dann wären selbst im Flachland die <strong>ersten Schneeflocken</strong> denkbar.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="782872" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetter-im-spatsommer-kommt-jetzt-der-goldene-herbst-wetterforscher-sicher-die-chancen-sind-riesig.html" title="Wetter im Spätsommer: Kommt jetzt der goldene Herbst? Wetterforscher sicher: 'Die Chancen sind riesig'">Wetter im Spätsommer: Kommt jetzt der goldene Herbst? Wetterforscher sicher: "Die Chancen sind riesig"</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetter-im-spatsommer-kommt-jetzt-der-goldene-herbst-wetterforscher-sicher-die-chancen-sind-riesig.html" title="Wetter im Spätsommer: Kommt jetzt der goldene Herbst? Wetterforscher sicher: 'Die Chancen sind riesig'"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wetter-im-spatsommer-kommt-jetzt-der-goldene-herbst-wetterforscher-sicher-die-chancen-sind-riesig-1786344721543_320.jpg" alt="Wetter im Spätsommer: Kommt jetzt der goldene Herbst? Wetterforscher sicher: 'Die Chancen sind riesig'"></a></article></aside><p>Besonders die Nächte hätten es dann in sich: <strong>Frost</strong>, gefrierender Nebel und glatte Straßen könnten uns schon vor dem ersten Advent auf Trab halten. Noch ist das keine ausgemachte Sache – die Unsicherheit auf so lange Sicht ist riesig. Aber die Zutaten für einen <strong>frühen Wintereinbruch</strong> liegen auf dem Tisch. Autofahrer sollten die Winterreifen dann besser nicht zu lange im Keller vergessen.</p><h4>Warum dieser Herbst so schwer vorherzusagen ist</h4><p>Eines vorweg: Wer Ihnen jetzt schon tagesgenau sagt, wann der erste Schnee fällt, <strong>der flunkert</strong>. Wetterlagen über Wochen im Voraus zu berechnen, gleicht einem Blick in die Glaskugel – die großen Linien lassen sich erkennen, die feinen Details verschwimmen. Und ausgerechnet in diesem Jahr funken gleich mehrere Faktoren dazwischen, die das Spiel besonders spannend machen.</p><p>Da wäre einmal das ungewöhnlich <strong>warme Mittelmeer</strong>, das noch reichlich Energie für kräftige Tiefs liefert. Dazu kommen Schwankungen in der Höhenströmung, die mal milde Südluft, mal eisige Nordluft zu uns lenken. Kurzum: Der Herbst 2026 hält sich alle Türen offen – vom <strong>T-Shirt-Wetter</strong> bis zur Schneeschippe ist alles dabei.</p><h2>Das Fazit – ein Herbst wie eine Achterbahn</h2><p>Fassen wir zusammen: Der September macht noch mal Lust auf Sommer, der Oktober lockt mit goldener Pracht – und der November könnte den ersten kräftigen <strong>Wintergruß</strong> bringen. Genau diese Mischung macht den Herbst 2026 so reizvoll. Es wird ein ständiges Auf und Ab, ein Wechselbad der Gefühle für alle, die das Wetter lieben.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="782266" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/kommt-der-jahrhundertwinter-meteorologe-nennt-die-prozent-chance-und-die-uberrascht.html" title="Kommt der Jahrhundertwinter? Meteorologe nennt die Prozent-Chance – und die überrascht">Kommt der Jahrhundertwinter? Meteorologe nennt die Prozent-Chance – und die überrascht</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/kommt-der-jahrhundertwinter-meteorologe-nennt-die-prozent-chance-und-die-uberrascht.html" title="Kommt der Jahrhundertwinter? Meteorologe nennt die Prozent-Chance – und die überrascht"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/kommt-der-jahrhundertwinter-meteorologe-nennt-die-prozent-chance-und-die-uberrascht-1785997942571_320.jpg" alt="Kommt der Jahrhundertwinter? Meteorologe nennt die Prozent-Chance – und die überrascht"></a></article></aside><p>Unser Rat: Genießen Sie die warmen Tage, solange sie da sind – und halten Sie den Schirm trotzdem griffbereit. Denn eines ist sicher: Dieser Herbst wird uns überraschen. Bleiben Sie dran, wir behalten die Entwicklung für Sie im Auge und melden uns, sobald sich das nächste Kapitel abzeichnet.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/herbst-prognose-noch-mal-32-grad-dann-der-winter-schock-der-november-hat-es-in-sich.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Galaxienzentren: Sternhaufen und Sternscheiben entstehen und entwickeln sich zusammen]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/galaxienzentren-sternhaufen-und-sternscheiben-entstehen-und-entwickeln-sich-zusammen.html</link><pubDate>Tue, 11 Aug 2026 16:03:00 +0000</pubDate><category>Astronomie</category><description><![CDATA[<p>Jüngste Simulationen zeigen, wie sich Galaxienzentren entwickeln. Demnach wachsen Kernsternhaufen und nukleare Sternscheiben nicht unabhängig voneinander, sondern entstehen aus denselben Vorgängen und beeinflussen sich gegenseitig.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/galaxienzentren-sternhaufen-und-sternscheiben-entstehen-und-entwickeln-sich-zusammen-1786430956650.jpg" alt="Der zentrale Balken der Großen Balkenspiralgalaxie (NGC 1365) beeinflusst die Sternentstehung in der gesamten Galaxie und beheimatet ein supermassereiches Schwarzes Loch, das hinter zahlreichen neu entstandenen Sternen verborgen liegt." title="Der zentrale Balken der Großen Balkenspiralgalaxie (NGC 1365) beeinflusst die Sternentstehung in der gesamten Galaxie und beheimatet ein supermassereiches Schwarzes Loch, das hinter zahlreichen neu entstandenen Sternen verborgen liegt."><figcaption>Der zentrale Balken der Großen Balkenspiralgalaxie (NGC 1365) beeinflusst die Sternentstehung in der gesamten Galaxie und beheimatet ein supermassereiches Schwarzes Loch, das hinter zahlreichen neu entstandenen Sternen verborgen liegt. Bild: Dark Energy Survey/DOE/FNAL/DECam/CTIO/NOIRLab/NSF/AURA</figcaption></figure><p>Galaxienzentren zählen zu den geheimnisvollsten Regionen des Universums. Dort befinden sich meist supermassereiche Schwarze Löcher, die von dichten Ansammlungen aus Sternen umgeben sind. Wie diese Strukturen entstehen und sich über Milliarden Jahre entwickeln, gehört zu den zentralen Fragen der modernen Astrophysik.</p><p>Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) konnte nun mithilfe einer hochauflösenden Computersimulation zeigen, dass zwei charakteristische Bestandteile vieler Galaxien – Kernsternhaufen und nukleare Sternscheiben – eng miteinander verbunden sind und gemeinsam wachsen.</p><h2>Gemeinsamer Ursprung im Zentrum</h2><p><strong>Kernsternhaufen </strong>(Nuclear Star Cluster, NSC) sind extrem dichte, kompakte Ansammlungen von Millionen Sternen im innersten Zentrum einer Galaxie, die häufig ein supermassereiches Schwarzes Loch umgeben und durch enorme Schwerkraft zusammengehalten werden.</p><p><strong>Nukleare Sternscheiben</strong> (Nuclear Stellar Disc, NSD) hingegen sind flache, rotierende Scheiben aus Sternen und Gas, ebenfalls im galaktischen Zentrum, die sich um den Kernsternhaufen erstrecken und durch stetigen Gaseinstrom kontinuierlich neue Sterne bilden.</p><p>Lange gingen Wissenschaftler davon aus, dass beide Komponenten unabhängig voneinander entstehen. Beobachtungen weisen bisher nicht eindeutig auf einen Zusammenhang zwischen ihren Massen oder Größen hin. Realistische Simulationen, die ihre Entwicklung nachvollziehen konnten, fehlten ebenfalls.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/galaxienzentren-sternhaufen-und-sternscheiben-entstehen-und-entwickeln-sich-zusammen-1786430939971.png" alt="Simulation des SMUGGLE-Ring-Projekts" title="Simulation des SMUGGLE-Ring-Projekts"><figcaption>Simulation des SMUGGLE-Ring-Projekts. Bild: AIP/S. Kwak</figcaption></figure><p>Die nun vorgestellte hydrodynamische Simulation einer milchstraßenähnlichen Balkengalaxie schließt diese Lücke. Die Galaxienentwicklung wird über einen Zeitraum von vier Milliarden Jahren verfolgt, und erstmals wird abgebildet, wie beide Strukturen innerhalb eines einzigen Modells entstehen.</p><p>Im Mittelpunkt steht dabei der galaktische <strong>Balken</strong> – eine langgestreckte Sternenstruktur im Inneren vieler Spiralgalaxien. Er transportiert Gas aus den äußeren Bereichen in Richtung Zentrum und schafft so die Grundlage für neue Sternentstehung.</p><p>„Unsere Simulation verdeutlicht dies, indem sie zeigt, wie der galaktische Balken wie ein kosmisches Förderband wirkt, das Gas nach innen leitet, so dass beide Strukturen gleichzeitig aus genau demselben Reservoir versorgt werden“, erklärt Dr. SungWon Kwak vom AIP.</p><h2>Milliarden Jahre galaktischer Entwicklung</h2><p>Im Zentrum sammelt sich dadurch immer mehr Gas an. Gleichzeitig lösen Schockwellen sterbender Sterne wiederholt neue Phasen der Sternbildung aus. Über Milliarden Jahre entstehen so zentrale Sternpopulationen mit einer Gesamtmasse von mehreren hundert Millionen Sonnenmassen.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/galaxienzentren-sternhaufen-und-sternscheiben-entstehen-und-entwickeln-sich-zusammen-1786430948520.jpg" alt="In der Balkenspiralgalaxie NGC 1300 zeigt der Kern eine eigene außergewöhnliche Spiralstruktur von etwa 3300 Lichtjahren Länge. Nur Galaxien mit großräumigen Balken scheinen diese groß gestalteten inneren Scheiben zu haben – eine Spirale innerhalb einer Spirale." title="In der Balkenspiralgalaxie NGC 1300 zeigt der Kern eine eigene außergewöhnliche Spiralstruktur von etwa 3300 Lichtjahren Länge. Nur Galaxien mit großräumigen Balken scheinen diese groß gestalteten inneren Scheiben zu haben – eine Spirale innerhalb einer Spirale."><figcaption>In der Balkenspiralgalaxie NGC 1300 zeigt der Kern eine eigene außergewöhnliche Spiralstruktur von etwa 3300 Lichtjahren Länge. Nur Galaxien mit großräumigen Balken scheinen diese groß gestalteten inneren Scheiben zu haben – eine Spirale innerhalb einer Spirale. Bild: NASA/ESA/The Hubble Heritage Team STScI/AURA</figcaption></figure><p>Der große Vorteil der Simulation liegt darin, dass sie Entwicklungen sichtbar macht, die sich astronomisch nicht direkt beobachten lassen. Teleskope liefern stets nur Momentaufnahmen einzelner Galaxien. Das Computermodell hingegen zeigt Schritt für Schritt, wie sich Balken bilden, Gas ins Zentrum strömt und die Sternscheibe allmählich nach außen wächst.</p><p>Die Ergebnisse erklären außerdem, weshalb Kernsternhaufen und nukleare Sternscheiben in verschiedenen Galaxien oft sehr unterschiedlich erscheinen. Ihre Beziehung verändert sich ständig im Laufe der Entwicklung.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="781942" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/astronomen-beobachten-eine-massereiche-galaxie-die-sich-nur-1-2-milliarden-jahre-nach-dem-urknall-entwickelt.html" title="Astronomen beobachten eine massereiche Galaxie, die sich nur 1,2 Milliarden Jahre nach dem Urknall entwickelt">Astronomen beobachten eine massereiche Galaxie, die sich nur 1,2 Milliarden Jahre nach dem Urknall entwickelt</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/astronomen-beobachten-eine-massereiche-galaxie-die-sich-nur-1-2-milliarden-jahre-nach-dem-urknall-entwickelt.html" title="Astronomen beobachten eine massereiche Galaxie, die sich nur 1,2 Milliarden Jahre nach dem Urknall entwickelt"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/astronomos-acompanham-uma-galaxia-massiva-crescendo-1-2-bilhoes-de-anos-apos-big-bang-1785011969511_320.png" alt="Astronomen beobachten eine massereiche Galaxie, die sich nur 1,2 Milliarden Jahre nach dem Urknall entwickelt"></a></article></aside><p>„Die scheinbar fehlende Verbindung bedeutet nicht, dass sich die Sterne selbst grundlegend in Alter, chemischer Zusammensetzung oder Bewegung unterscheiden“, erklärt Mitautorin Dr. Cristina Chiappini. Vielmehr entwickle sich die strukturelle Beziehung beider Komponenten im Laufe der Zeit auf natürliche Weise.</p><h2>Verschmelzungen im galaktischen Herzen</h2><p>Besonders spektakulär ist ein Ereignis innerhalb der Simulation: Ein rund 30 Millionen Sonnenmassen schwerer Sternhaufen wandert spiralförmig ins Galaxienzentrum und verschmilzt dort mit dem Kernsternhaufen. Vergleichbare Objekte wurden inzwischen auch in der Balkengalaxie NGC 1365 beobachtet.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="772356" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/james-webb-lost-ein-gro-es-astrophysikalisches-ratsel-schwarze-locher-entstanden-vor-ihren-eigenen-galaxien.html" title="James Webb löst ein großes astrophysikalisches Rätsel: Schwarze Löcher entstanden vor ihren eigenen Galaxien">James Webb löst ein großes astrophysikalisches Rätsel: Schwarze Löcher entstanden vor ihren eigenen Galaxien</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/james-webb-lost-ein-gro-es-astrophysikalisches-ratsel-schwarze-locher-entstanden-vor-ihren-eigenen-galaxien.html" title="James Webb löst ein großes astrophysikalisches Rätsel: Schwarze Löcher entstanden vor ihren eigenen Galaxien"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/james-webb-resuelve-el-gran-enigma-astrofisico-los-agujeros-negros-nacieron-antes-que-sus-propias-galaxias-1780186480620_320.jpg" alt="James Webb löst ein großes astrophysikalisches Rätsel: Schwarze Löcher entstanden vor ihren eigenen Galaxien"></a></article></aside><p>Solche Verschmelzungen können Masse und Ausdehnung der zentralen Sternhaufen innerhalb kurzer Zeit verändern. Da sich im Zentrum zudem ein supermassereiches Schwarzes Loch befindet, könnte auch dessen Wachstum beeinflusst werden. Anhand der neuen Simulationen könnten dann künftige Beobachtungen galaktischer Zentren besser eingeordnet und ihre Entwicklung besser verstanden werden.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Kwak%2C%20S.%2C%20Schultheis%2C%20M.%2C%20Minchev%2C%20I.%2C%20Chiappini%2C%20C.%2C%20Kim%2C%20W.-T.%2C%20Baek%2C%20S.%2C%20Marinacci%2C%20F.%2C%20Vogelsberger%2C%20M.%2C%20Sales%2C%20L.%20V.%2C%20Li%2C%20H.%2C%20%26%20Steinmetz%2C%20M" data-year="2026" data-title="SMUGGLE-Ring%3A%20Evolutionary%20link%20between%20nuclear%20star%20cluster%20and%20nuclear%20disk.%20A%26A%20Letter" data-url="https%3A%2F%2Fdoi.org%2F10.48550%2FarXiv.2606.05157">Kwak, S., Schultheis, M., Minchev, I., Chiappini, C., Kim, W.-T., Baek, S., Marinacci, F., Vogelsberger, M., Sales, L. V., Li, H., & Steinmetz, M. (2026). <a href="https://doi.org/10.48550/arXiv.2606.05157" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">SMUGGLE-Ring: Evolutionary link between nuclear star cluster and nuclear disk. A&A Letter</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/galaxienzentren-sternhaufen-und-sternscheiben-entstehen-und-entwickeln-sich-zusammen.html</guid><dc:creator><![CDATA[Lisa Seyde]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Ein mysteriöser 27,5-Millionen-Jahre-Zyklus könnte die größten Katastrophen der Erde erklären]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/ein-mysterioser-27-5-millionen-jahre-zyklus-konnte-die-gro-ten-katastrophen-der-erde-erklaren.html</link><pubDate>Tue, 11 Aug 2026 14:15:00 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Eine neue Studie hat eine umstrittene Hypothese wiederbelebt, wonach die größten geologischen Krisen der Erde möglicherweise einem natürlichen Zyklus folgen, der sich seit Hunderten von Millionen Jahren wiederholt.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/un-misterioso-ciclo-de-27-5-millones-de-anos-podria-explicar-las-mayores-catastrofes-de-la-tierra-1785459147254.jpg" data-image="fkmg65t02w3b" alt="Katastrophe auf dem Planeten Erde" title="Katastrophe auf dem Planeten Erde"><figcaption>Die Forscher werteten bereits veröffentlichte geologische Datenbanken aus, die Aufzeichnungen zu 89 bedeutenden Ereignissen aus den letzten 260 Millionen Jahren enthielten.</figcaption></figure><p>Massenaussterben, gewaltige Vulkanausbrüche und Zeiträume, in denen die Ozeane einen Großteil ihres Sauerstoffs verloren, mögen auf den ersten Blick als voneinander unabhängige Ereignisse erscheinen. Eine neue Studie legt jedoch nahe, dass diese bedeutenden Ereignisse in der Erdgeschichte durch ein bemerkenswertes Muster miteinander verbunden sein könnten, das sich etwa alle 27,5 Millionen Jahre wiederholt.</p><p>Die in der Fachzeitschrift <em>Evolving Earth</em> veröffentlichte Studie greift eine Hypothese wieder auf, die seit Jahrzehnten für Diskussionen unter Geologen sorgt. Diese Idee tauchte erstmals in den 1980er Jahren auf, als mehrere Studien die These aufstellten, dass einige der bedeutendsten Ereignisse in der Erdgeschichte nicht gänzlich zufällig stattfanden, sondern einem Zyklus folgten, der sich über mehrere zehn Millionen Jahre erstreckte. Seitdem wurde diese Theorie gleichermaßen angefochten wie verteidigt.</p><p>Nun hat der Geologe Michael Rampino von der New York University die Beweislage unter Verwendung aktualisierter geologischer Zeitskalen und präziserer statistischer Methoden erneut untersucht. Seinen Erkenntnissen zufolge steht die Existenz dieses Zyklus nicht nur nach wie vor im Einklang mit den vorliegenden Beweisen, sondern die Argumente dafür haben sich im Laufe der Zeit sogar noch verstärkt.</p><h2>Eine Analyse, die sich über 260 Millionen Jahre geologischer Geschichte erstreckt</h2><p>Für die Durchführung der Studie wertete Rampino bereits veröffentlichte geologische Datenbanken aus, die Aufzeichnungen zu 89 bedeutenden Ereignissen aus den letzten 260 Millionen Jahren enthielten.</p><p>Der Datensatz umfasst marine Massensterben, Zeiträume, in denen die Ozeane fast vollständig sauerstofffrei waren, massive Basaltflut-Eruptionen auf den Kontinenten, globale Schwankungen des Meeresspiegels, das Aussterben von Landwirbeltieren, Veränderungen der Geschwindigkeit der Meeresbodenausbreitung sowie Phasen verstärkter vulkanischer Aktivität innerhalb der tektonischen Platten.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/un-misterioso-ciclo-de-27-5-millones-de-anos-podria-explicar-las-mayores-catastrofes-de-la-tierra-1785459187982.jpg" data-image="ngda5ayvh0i5" alt="Katastrophe auf dem Planeten Erde" title="Katastrophe auf dem Planeten Erde"><figcaption>Das Alter einiger der größten bekannten Einschlagkrater auf der Erde scheint mit dem vorgeschlagenen 27,5-Millionen-Jahre-Zyklus übereinzustimmen.</figcaption></figure><p>Bei der gemeinsamen Auswertung all dieser Informationen zeigte sich erneut dasselbe vorherrschende Muster von etwa 27,5 Millionen Jahren. Die Ergebnisse brachten zudem ein deutlich schwächeres sekundäres Signal mit einer Periodizität von etwa 8,9 Millionen Jahren zum Vorschein.</p><p>Die Studie legt nicht nahe, dass eine bestimmte Art von geologischer Katastrophe direkt eine andere verursacht. Vielmehr wird darin die These aufgestellt, dass verschiedene Systeme der Erde möglicherweise in regelmäßigen Abständen auf denselben zugrunde liegenden Mechanismus reagieren, der sich über extrem lange Zeiträume erstreckt.</p><h2>Was könnte diesen Rhythmus bestimmen?</h2><p>Die Erklärung ist nach wie vor unklar, obwohl Forscher verschiedene Möglichkeiten untersuchen.</p><p>Eine Hypothese verweist auf Vorgänge tief im Erdinneren. Der Erdmantel befindet sich durch extrem langsame Konvektionsströmungen in ständiger Bewegung. Periodische Veränderungen dieser Zirkulation oder das Aufsteigen großer Plumes aus heißem Material aus den Tiefen des Planeten könnten die vulkanische Aktivität, die Bewegungen der tektonischen Platten und die Gebirgsbildung beeinflussen.</p><div class="texto-destacado"><strong><strong>Da all diese Prozesse eng miteinander verknüpft sind, könnte eine Veränderung, die tief im Erdinneren ihren Ursprung hat, Millionen von Jahren später schließlich Auswirkungen auf die Erdoberfläche, die Ozeane, das Klima und sogar die Artenvielfalt haben.</strong></strong></div><p>Eine weitere Möglichkeit sind sehr langfristige Schwankungen der Erdumlaufbahn. Diese Veränderungen können das Klima und den Meeresspiegel beeinflussen und dazu führen, dass enorme Mengen an Wasser, Eis und Sedimenten über die Erdoberfläche verteilt werden. Laut Rampino könnten diese Verschiebungen der Oberflächenbelastung die auf die Erdkruste und den oberen Mantel einwirkenden Spannungen geringfügig verändern und bestimmte tektonische und vulkanische Prozesse begünstigen.</p><h2>Wissenschaftler untersuchen zudem kosmische Erklärungsansätze</h2><p>Die Studie befasst sich zudem mit eher spekulativen Szenarien, die mit der Position des Sonnensystems innerhalb der Milchstraße zusammenhängen.</p><p>Da das Sonnensystem den Mittelpunkt der Galaxie umkreist, durchquert es in regelmäßigen Abständen die galaktische Ebene. Einige Forscher vermuten, dass diese Durchquerungen die weit entfernte Oortsche Wolke durch Gravitationskräfte stören könnten, wodurch die Wahrscheinlichkeit steigt, dass große Kometen in das innere Sonnensystem abgelenkt werden, und somit auch die Gefahr von Einschlägen auf der Erde zunimmt.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/un-misterioso-ciclo-de-27-5-millones-de-anos-podria-explicar-las-mayores-catastrofes-de-la-tierra-1785459222409.jpg" data-image="jhum0e5lqqm9" alt="Katastrophe auf dem Planeten Erde" title="Katastrophe auf dem Planeten Erde"><figcaption>Verschiedene Systeme der Erde können in regelmäßigen Abständen auf denselben zugrunde liegenden Mechanismus reagieren, der sich über extrem lange Zeiträume erstreckt.</figcaption></figure><p>Rampino erörtert zudem eine Hypothese, die mit dunkler Materie zusammenhängt. Sollte dunkle Materie in der Nähe der galaktischen Ebene stärker konzentriert sein, könnten bei diesen Durchquerungen geringe Mengen davon in der Erde eingeschlossen werden und über Millionen von Jahren hinweg zu einer leichten Zunahme der inneren Erwärmung führen. Er räumt jedoch ein, dass es derzeit keine direkten Belege gibt, die einen dieser Mechanismen stützen, weshalb sie nach wie vor höchst umstritten sind.</p><p>Große Asteroideneinschläge wurden in der statistischen Hauptanalyse nicht berücksichtigt. Der Forscher weist jedoch darauf hin, dass das Alter einiger der größten bekannten Einschlagkrater offenbar mit dem vorgeschlagenen 27,5-Millionen-Jahre-Zyklus übereinstimmt. Dennoch geht er nicht so weit, einen direkten kausalen Zusammenhang zu vermuten.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="782457" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/sturmsysteme-in-der-antarktis-treten-immer-haufiger-auf-und-werden-immer-heftiger-die-auswirkungen.html" title="Sturmsysteme in der Antarktis treten immer häufiger auf und werden immer heftiger: die Auswirkungen">Sturmsysteme in der Antarktis treten immer häufiger auf und werden immer heftiger: die Auswirkungen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/sturmsysteme-in-der-antarktis-treten-immer-haufiger-auf-und-werden-immer-heftiger-die-auswirkungen.html" title="Sturmsysteme in der Antarktis treten immer häufiger auf und werden immer heftiger: die Auswirkungen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/borrascas-antartida-mas-frecuentes-e-intensas-1785402033882_320.png" alt="Sturmsysteme in der Antarktis treten immer häufiger auf und werden immer heftiger: die Auswirkungen"></a></article></aside><p>Derzeit ist die Existenz dieses vermuteten geologischen Rhythmus noch ungeklärt. Die geologischen Aufzeichnungen sind unvollständig, und die Datierung sehr alter Ereignisse wird umso unsicherer, je weiter die Forscher in die Vergangenheit zurückblicken. Zudem können statistische Analysen manchmal Muster aufzeigen, die verschwinden, sobald neue Daten vorliegen.</p><p>Dennoch argumentiert Rampino, dass das Fortbestehen dieses Signals über Jahrzehnte der Forschung hinweg in Verbindung mit immer umfassenderen geologischen Datensätzen eine weitere Untersuchung dieser Hypothese rechtfertigt. Sollten zukünftige Studien diese bestätigen, könnten die größten Katastrophen der Erdgeschichte nicht mehr als isolierte Ereignisse betrachtet werden, sondern als periodischer Ausdruck tiefer geologischer Prozesse, die den Planeten seit Hunderten von Millionen Jahren geprägt haben.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/ein-mysterioser-27-5-millionen-jahre-zyklus-konnte-die-gro-ten-katastrophen-der-erde-erklaren.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Rätselhafter Sterntod: Seltene Supernova ohne Gammablitz stellt bisherige Vorstellungen infrage]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/ratselhafter-sterntod-seltene-supernova-ohne-gammablitz-stellt-bisherige-vorstellungen-infrage.html</link><pubDate>Tue, 11 Aug 2026 12:28:00 +0000</pubDate><category>Astronomie</category><description><![CDATA[<p>Ein seltsamer Röntgenblitz aus einer rund 500 Millionen Lichtjahre entfernten Galaxie hat Wissenschaftler stutzig gemacht. Denn offenbar handelte es sich um keine gewöhnliche Sternexplosion. Die überraschende Entdeckung stellt bisherige Annahmen darüber infrage, wie Supernovae und Gammastrahlenausbrüchen zusammenhängen.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/ratselhafter-sterntod-seltene-supernova-ohne-gammablitz-stellt-bisherige-vorstellungen-infrage-1786429674381.jpg" alt="Die Supernova SN 2026gzf ist als leuchtender Punkt in der zentralen blauen Galaxie zu sehen. Sie wurde durch einen Röntgenblitz entdeckt, der am 21. März 2026 von der Einstein-Sonde aufgenommen wurde." title="Die Supernova SN 2026gzf ist als leuchtender Punkt in der zentralen blauen Galaxie zu sehen. Sie wurde durch einen Röntgenblitz entdeckt, der am 21. März 2026 von der Einstein-Sonde aufgenommen wurde."><figcaption>Die Supernova SN 2026gzf ist als leuchtender Punkt in der zentralen blauen Galaxie zu sehen. Sie wurde durch einen Röntgenblitz entdeckt, der am 21. März 2026 von der Einstein-Sonde aufgenommen wurde. Bild: CTIO/NOIRLab/DOE/NSF/AURA</figcaption></figure><p>Ein kurzer, schwacher Röntgenblitz hat Astronomen auf eine außergewöhnliche Sternexplosion aufmerksam gemacht. Das Ereignis mit der Bezeichnung <strong>EP260321a </strong>wurde vom Satelliten Einstein Probe registriert und ist ein sogen annter <strong>Schockausbruch</strong> – in solch einem Moment durchbricht die Stoßwelle eines kollabierenden massereichen Sterns dessen Oberfläche und setzt das erste Licht einer Supernova frei.</p><p>Solche Schockausbrüche treten eigentlich immer auf, wenn massereiche Sterne sterben, sind jedoch extrem schwer nachzuweisen. Sie dauern nur wenige Minuten und strahlen vor allem im Röntgenbereich. Entsprechend selten sind gesicherte Beobachtungen – innerhalb von zwei Jahrzehnten ist das erst zum zweiten Mal gelungen.</p><h2>Weltweite Jagd nach der Explosion</h2><p>Der registrierte Blitz löste umgehend eine internationale Beobachtungskampagne aus. Zu den ersten Einrichtungen gehörte das 2,1-Meter-Fraunhofer-Teleskop der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) am Wendelstein-Observatorium. Dort wurde die rasch heller werdende <strong>Supernova SN 2026gzf</strong> entdeckt.</p><p>Später wurde sie den breitlinigen Typ-Ic-Supernovae zugeordnet. Diese besonders energiereichen Explosionen hängen normalerweise eng mit Gammastrahlenausbrüchen zusammen, weil sie Materie in nahezu Lichtgeschwindigkeit als schmale Jets ins All schleudern.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/ratselhafter-sterntod-seltene-supernova-ohne-gammablitz-stellt-bisherige-vorstellungen-infrage-1786429693609.png" alt="Eine Abfolge von Bildern über mehrere Tage, die vom Fraunhofer-Teleskop der LMU im Verlauf der Supernova aufgenommen wurde. Der umgebende blaue Fleck ist ein großes Gebiet neu entstandener Sterne, in einer nahegelegenen Galaxie." title="Eine Abfolge von Bildern über mehrere Tage, die vom Fraunhofer-Teleskop der LMU im Verlauf der Supernova aufgenommen wurde. Der umgebende blaue Fleck ist ein großes Gebiet neu entstandener Sterne, in einer nahegelegenen Galaxie."><figcaption>Eine Abfolge von Bildern über mehrere Tage, die vom Fraunhofer-Teleskop der LMU im Verlauf der Supernova aufgenommen wurde. Der umgebende blaue Fleck ist ein großes Gebiet neu entstandener Sterne, in einer nahegelegenen Galaxie. Bild: Wendelstein-Observatorium/Surya Shivaprasad (LMU)</figcaption></figure><p>Genau dieser erwartete Jet fehlte jedoch vollständig. Weder Gammastrahlung noch typische Nachleuchterscheinungen ließen sich nachweisen, und das, obwohl die Explosion selbst außergewöhnlich energiereich war.</p><p>„Täglich sterben irgendwo im Universum Sterne. Doch nur selten geschieht etwas Ungewöhnliches in unserer Nähe, sodass Beobachtungen grundlegend neue Erkenntnisse liefern können“, sagt LMU-Astrophysiker Daniel Gruen. „EP260321a ließ sofort die Alarmglocken läuten – ein Röntgenblitz, aber kein Gamma-Strahlen-Alarm?“</p><h2>Kein Jet, kein Nachleuchten</h2><p>Brendan O’Connor kombinierte Daten zahlreicher Observatorien, darunter das Chandra-Röntgenobservatorium und das Very Large Array. SN 2026gzf weise bemerkenswerte Ähnlichkeiten mit anderen energiereichen Supernovae auf, die zuvor mit Gammastrahlenausbrüchen in Verbindung gebracht wurden, sagt O’Connor. </p><p>„Doch bei Folgebeobachtungen mit allen Wellenlängen unter Einsatz der empfindlichsten Teleskope der Welt fanden sich keine Hinweise auf einen Jet oder ein Nachleuchten, wie sie bei solchen Ereignissen typischerweise zu beobachten sind.“ Eine Möglichkeit sei, dass zunächst ein Jet vorhanden war, dieser jedoch entweder durch die Oberfläche des Sterns oder durch ihn umgebendes Material „abgewürgt“ wurde, so O’Connor.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="782128" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/astronomen-entdecken-das-erste-sternpaar-das-eine-doppelte-supernova-explosion-uberstanden-hat.html" title="Astronomen entdecken das erste Sternpaar, das eine doppelte Supernova-Explosion überstanden hat">Astronomen entdecken das erste Sternpaar, das eine doppelte Supernova-Explosion überstanden hat</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/astronomen-entdecken-das-erste-sternpaar-das-eine-doppelte-supernova-explosion-uberstanden-hat.html" title="Astronomen entdecken das erste Sternpaar, das eine doppelte Supernova-Explosion überstanden hat"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/os-astronomos-descobrem-o-primeiro-par-de-estrelas-que-sobreviveu-a-explosao-de-uma-supernova-dupla-1784809370135_320.jpg" alt="Astronomen entdecken das erste Sternpaar, das eine doppelte Supernova-Explosion überstanden hat"></a></article></aside><p>Weitere Hinweise lieferten Spektren des Explosionsortes, also Farbanalysen, aus denen hervorgeht, welche Elemente sich dort befinden. Die Untersuchungen zeigen, dass der Stern in einer äußerst <strong>metallarmen Gaswolke</strong> entstand.</p><p>„Was wir im Spektrum festgestellt haben, ist, dass der explodierte Stern aus einer Wolke aus in seinem ursprünglichen Zustand belassenen Gas entstanden war“, erläutert Mitautor und LMU-Doktorand Malte Busmann. „Nun, diese Metalle werden gerade hinzugefügt. Nur vier Tage nach dem Ausbruch der Schockwelle können wir bereits erste Signaturen der Metalle im Spektrum sehen.“</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="768946" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/sternenstaub-im-ewigen-eis-antarktisproben-deuten-auf-spuren-uralter-supernovae-hin.html" title="Sternenstaub im ewigen Eis: Antarktisproben deuten auf Spuren uralter Supernovae hin">Sternenstaub im ewigen Eis: Antarktisproben deuten auf Spuren uralter Supernovae hin</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/sternenstaub-im-ewigen-eis-antarktisproben-deuten-auf-spuren-uralter-supernovae-hin.html" title="Sternenstaub im ewigen Eis: Antarktisproben deuten auf Spuren uralter Supernovae hin"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/sternenstaub-im-ewigen-eis-antarktisproben-deuten-auf-spuren-uralter-supernovae-hin-1778828679265_320.jpg" alt="Sternenstaub im ewigen Eis: Antarktisproben deuten auf Spuren uralter Supernovae hin"></a></article></aside><p>Lange Zeit galt eine geringe Metallhäufigkeit als günstige Voraussetzung dafür, dass schnelle Jets entstehen. SN 2026gzf widerspricht dieser Annahme nun jedoch und deutet darauf hin, dass massereiche Sterne auf unterschiedliche Weise sterben können.</p><p>„Wenn ein massereicher Stern aus so metallarmem Gas gebildet wird, erwarten wir, dass er etwa die Hälfte seines Materials abstößt, bevor er als Supernova explodiert“, sagt Joachim Puls, der massereiche Sterne und deren Winde an der LMU erforscht. „Das passt also mit der Hypothese zusammen, dass ein Jet von Material in der Umgebung des Sternes abgebremst wurde.“ Künftige Beobachtungen, unter anderem mit dem James-Webb-Weltraumteleskop, sollen die ungewöhnliche Explosion nun noch genauer untersuchen.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="O%E2%80%99Connor%2C%20B.%2C%20Hall%2C%20X.%20J.%2C%20Busmann%2C%20M.%2C%20Gruen%2C%20D.%2C%20Floris%2C%20A.%2C%20Cabrera%2C%20T.%2C%20Zhu%2C%20Z.%2C%20Palmese%2C%20A.%2C%20Green%2C%20D.%2C%20%26%20Banovetz%2C%20J" data-year="2026" data-title="EP260321a%2FSN%202026gzf%3A%20The%20Faintest%20Shock%20Breakout%20Associated%20with%20a%20Broad-lined%20Supernova.%20The%20Astrophysical%20Journal%20Letters" data-url="https%3A%2F%2Fiopscience.iop.org%2Farticle%2F10.3847%2F2041-8213%2Fae84ba">O’Connor, B., Hall, X. J., Busmann, M., Gruen, D., Floris, A., Cabrera, T., Zhu, Z., Palmese, A., Green, D., & Banovetz, J. (2026). <a href="https://iopscience.iop.org/article/10.3847/2041-8213/ae84ba" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">EP260321a/SN 2026gzf: The Faintest Shock Breakout Associated with a Broad-lined Supernova. The Astrophysical Journal Letters</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/ratselhafter-sterntod-seltene-supernova-ohne-gammablitz-stellt-bisherige-vorstellungen-infrage.html</guid><dc:creator><![CDATA[Lisa Seyde]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Weltweit leiden junge Menschen vor allem unter Hitzewellen bestätigt eine australische Studie]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/weltweit-leiden-junge-menschen-vor-allem-unter-hitzewellen-bestaetigt-eine-australische-studie.html</link><pubDate>Tue, 11 Aug 2026 12:08:00 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Während in Europa die aktuelle Dürreperiode und Hitze dauerhaft präsent sind, bereiten sich die Länder wie Australien und Neuseeland noch auf den extremen Sommer vor, der noch vor ihnen liegt.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/weltweit-leiden-junge-menschen-vor-allem-unter-hitzewellen-bestaetigt-eine-australische-studie-1786359601306.jpeg" data-image="ubkt0lj98vll"><figcaption>Kinder und Jugendliche haben ein höheres Risiko für psychische Erkrankungen und leiden besonders in Hitzeperioden</figcaption></figure><p>Eine neue globale <strong>Übersichtsstudie </strong>des Flinders University in Adelaide und der University of Canberra in Australien zeigen deutlich, dass die mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen unter Wetterextremen leidet.</p><h2>El Niño wird auch dort für intensive Temperaturen sorgen</h2><div class="texto-destacado">„Es gibt eine Reihe von Gründen, warum Kinder anfälliger für Klimaveränderungen sind, die mit sozialen und entwicklungsbezogenen Stressfaktoren zusammenhängen, darunter fallen insbesondere Beeinträchtigungen bei Aktivitäten im Freien, in der Schule und bei Freizeitaktivitäten.“, sagt Jacqueline Stephens, außerordentliche Professorin am Health and Medical Research Institute</div><p>Insgesamt wurden 23 Studien ausgewertet. Das Forschungsteam legte einen Fokus auf den Zusammenhang zwischen <strong>Temperatur, Hitzewellen und psychischer Gesundheit</strong>. So sind Kinder und Jugendliche im Alter von fünf bis 18 Jahren besonders gefährdet.</p><h2>Psychische Erkrankungen werden häufiger</h2><p>Das Risiko für psychische Erkrankungen und Gesundheitsprobleme steigt in dem Zeitraum von Hitzewellen auf <strong>25 Prozent </strong>sowie bei höheren Temperaturen im Allgemeinen um 1,5 Prozent.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/weltweit-leiden-junge-menschen-vor-allem-unter-hitzewellen-bestaetigt-eine-australische-studie-1786359293386.jpeg" data-image="an9fnx0nvrx7"><figcaption>Die Hitze raubt auch Kindern und Jugendlichen den Schlaf</figcaption></figure><p>Einen klaren Zusammenhang sehen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern schon bei den Belastungen der heißen und tropische Nächte und der mentalen Gesundheit. Die <strong>Schlafstörungen </strong>beeinflussen direkt die Entwicklungen der jungen Menschen und haben Auswirkungen beispielsweise auf die <strong>emotionale</strong> <strong>Regulierung</strong>, Konfliktanfälligkeit und Sensibilität. </p><h2>Schlafmangel und heiße Nächte beeinflussen die psychische Entwicklung</h2><p>Die schulischen Leistungen sind in Hitzewellen ebenso deutlich schlechter und sorgen so beispielsweise für noch mehr Stress und familiäre Konflikte.</p><div class="texto-destacado">„Die Pubertät ist zudem eine sensible Phase für die Entwicklung der psychischen Gesundheit, was die Anfälligkeit gegenüber extremer Hitze erhöhen kann.“, ergänzt Stephens</div><p>Die extremen Wetterlagen und insbesondere die Hitze führen bei Kindern und Jugendliche zu <strong>instabilen Verhältnissen</strong>. Sie benötigen deutlich mehr Schutz und Handlungsmöglichkeiten als Erwachsene. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="780059" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/belasten-extremwetter-wie-duerre-und-hitze-unsere-psyche.html" title="Belasten Extremwetter wie Dürre und Hitze unsere Psyche?">Belasten Extremwetter wie Dürre und Hitze unsere Psyche?</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/belasten-extremwetter-wie-duerre-und-hitze-unsere-psyche.html" title="Belasten Extremwetter wie Dürre und Hitze unsere Psyche?"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/belasten-extremwetter-wie-duerre-und-hitze-unsere-psyche-1784821678615_320.jpeg" alt="Belasten Extremwetter wie Dürre und Hitze unsere Psyche?"></a></article></aside><p>So stellt das Forschungsteam ebenfalls einen deutlichen Zusammenhang zwischen Hitzewellen und dem Anstieg von jungen Patientinnen und Patienten in den Notaufnahmen, von <strong>Angstzuständen </strong>und Depressionen sowie von Suizidversuchen her.</p><h2>Mehr Kinder- und Jugendschutz fordern die Wissenschaftler</h2><p>Das Forschungsteam fordert eindringlich weltweit die Klassenzimmer herunterzukühlen, die Unterrichtsformen zu verändern, bessere <strong>Belüftungsmöglichkeiten </strong>und schattige Außenbereiche einzurichten. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="773951" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/die-menschliche-gesundheit-wird-bei-klimaanpassung-nur-zu-12-prozent-beruecksichtigt.html" title="Die menschliche Gesundheit wird bei Klimaanpassung nur zu 12 Prozent berücksichtigt">Die menschliche Gesundheit wird bei Klimaanpassung nur zu 12 Prozent berücksichtigt</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/die-menschliche-gesundheit-wird-bei-klimaanpassung-nur-zu-12-prozent-beruecksichtigt.html" title="Die menschliche Gesundheit wird bei Klimaanpassung nur zu 12 Prozent berücksichtigt"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/die-menschliche-gesundheit-wird-bei-klimaanpassung-nur-zu-12-prozent-beruecksichtigt-1781515450531_320.jpeg" alt="Die menschliche Gesundheit wird bei Klimaanpassung nur zu 12 Prozent berücksichtigt"></a></article></aside><p>Weitere Forschungen sollen dann festhalten, ob die psychische Gesundheit der jungen Menschen wieder besser wird.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="International%20Journal%20of%20Epidemiology" data-year="2026" data-title="First%20global%20synthesis%20of%20heat-related%20mental%20health%20impacts%20in%20children%20and%20young%20people%3A%20a%20systematic%20review%20and%20meta-analysis" data-url="https%3A%2F%2Facademic.oup.com%2Fije%2Farticle%2F55%2F4%2Fdyag121%2F8741913%3Flogin%3Dfalse">International Journal of Epidemiology. (2026). <a href="https://academic.oup.com/ije/article/55/4/dyag121/8741913?login=false" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">First global synthesis of heat-related mental health impacts in children and young people: a systematic review and meta-analysis</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/weltweit-leiden-junge-menschen-vor-allem-unter-hitzewellen-bestaetigt-eine-australische-studie.html</guid><dc:creator><![CDATA[Anna Poth]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Warum gab es keine winzigen Dinosaurier? Säugetiere könnten die Antwort darauf liefern]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/warum-gab-es-keine-winzigen-dinosaurier-saugetiere-konnten-die-antwort-darauf-liefern.html</link><pubDate>Tue, 11 Aug 2026 10:08:00 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Dinosaurier sind für ihre enorme Größe bekannt, doch Wissenschaftler haben ein überraschendes Rätsel gelüftet, warum manche Dinosaurier nie wirklich winzig wurden, und damit Hinweise auf ihre Evolution geliefert.</p><figure id="first-image"> <img src="https://services.meteored.com/img/article/why-were-there-no-tiny-dinosaurs-mammals-may-hold-the-answer-1786286194815.jpg" data-image="fozt71skvq9b" alt="fossil" title="fossil"><figcaption>Fossil eines Microraptors. Bildnachweis: Mick Ellison / ©AMNH.</figcaption></figure><p>In einer neuen Studie, die in der Fachzeitschrift <em>Evolution</em> veröffentlicht wurde, beschreiben Wissenschaftler des American Museum of Natural History und der Princeton University, dass das Rätsel der Dinosaurier-Evolution nicht darin besteht, wie sie so groß wurden, sondern warum kleine Dinosaurier nie wirklich winzig waren. </p><p>Das Team analysierte anhand mathematischer Modelle die Entwicklung der Körpergröße bei Wirbeltieren und stellte fest, dass zwar Physiologie und Energiehaushalt die Größe eines Säugetiers, Vogels oder einer Schildkröte erklären können, jedoch nicht, warum die kleinsten Nicht-Vogel-Dinosaurier im Laufe der Evolutionsgeschichte dennoch groß blieben.</p><h2>Warum waren Dinosaurier so groß und nie winzig?</h2><p>Die Ergebnisse deuten vielmehr darauf hin, dass der Wettbewerb mit kleinwüchsigen frühen Säugetieren die Dinosaurier daran gehindert hätte, so klein wie eine Maus oder ein Spatz zu werden – Tierarten, die unter den heutigen Wirbeltieren sehr verbreitet sind. </p><p>„Jeder liebt riesige Dinosaurier“, sagte Roger Benson, Macaulay-Kurator für Dinosaurier-Paläobiologie am Museum. „Aber wir haben uns entschlossen, das andere Ende der Skala zu betrachten. Das Fehlen winziger Dinosaurier könnte genauso interessant sein wie die Existenz riesiger Exemplare. Wir wussten bereits, dass Dinosaurier vor dem Massensterben am Ende der Kreidezeit verhinderten, dass sich Säugetiere zu großen Größen entwickelten. Hier legen wir nahe, dass Säugetiere ihrerseits verhinderten, dass sich Dinosaurier zu kleinen Größen entwickelten.“</p><p>Während die größten Dinosaurier bis zu 80 Tonnen wiegen konnten, wog der kleinste Dinosaurier nur 450 Gramm – etwa so viel wie ein Kaninchen. Das ist 200 Mal mehr als der kleinste Vogel der Welt, der nur 1,75 Gramm wiegt. </p><p>Etwa 75 % der heute lebenden Säugetiere und 90 % der heute lebenden Vögel sind kleiner als die kleinsten Nicht-Vogel-Dinosaurier. </p><p>„Kleine Tiere dominieren moderne Ökosysteme“, sagte Stephanie Lechki, Hauptautorin der Studie und Postdoktorandin an der Princeton University. „Wenn wir verstehen wollen, wie sich die heutige Artenvielfalt entwickelt hat, müssen wir verstehen, warum winzige Dinosaurier offenbar gefehlt haben.“</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="750953" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/in-portugal-entdecktes-dinosauriernest-beeindruckt-die-wissenschaftliche-gemeinschaft.html" title="In Portugal entdecktes Dinosauriernest beeindruckt die wissenschaftliche Gemeinschaft">In Portugal entdecktes Dinosauriernest beeindruckt die wissenschaftliche Gemeinschaft</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/in-portugal-entdecktes-dinosauriernest-beeindruckt-die-wissenschaftliche-gemeinschaft.html" title="In Portugal entdecktes Dinosauriernest beeindruckt die wissenschaftliche Gemeinschaft"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/ninho-de-dinossauro-descoberto-em-portugal-impressiona-a-comunidade-cientifica-1768857404943_320.jpg" alt="In Portugal entdecktes Dinosauriernest beeindruckt die wissenschaftliche Gemeinschaft"></a></article></aside><p>Eine Theorie besagt, dass Paläontologen den kleinsten Dinosaurier noch nicht gefunden haben, da kleinere Tiere aufgrund ihrer zerbrechlichen Beschaffenheit nur schwer zu entdecken sind. Benson und Lechki halten diese Erklärung jedoch für unwahrscheinlich, da in Fossilienlagerstätten, in denen Dinosaurier erhalten geblieben sind, auch kleinere Tiere wie Säugetiere, Eidechsen und Amphibien zu finden sind. Wenn es tatsächlich mausgroße Dinosaurier gegeben hätte, würden Wissenschaftler erwarten, sie zusammen mit diesen anderen kleinen Tieren zu finden. </p><p>Die Fossilienfunde deuten darauf hin, dass winzige Nicht-Vogel-Dinosaurier äußerst selten gewesen wären oder möglicherweise gar nicht existiert haben. </p><p>Um zu untersuchen, warum sie nicht winzig wurden, verwendeten sie mathematische Modelle, die vorhersagen, wie die natürliche Selektion die Körpergröße auf der Grundlage der Energieaufnahme und der Fortpflanzung beeinflusst. Die Modelle basieren auf der Vorstellung, dass sich Tiere zu einer Größe entwickeln, die es ihnen ermöglicht, Energie effizient in Nachkommen umzuwandeln. </p><p>Damit ließen sich die beobachteten Körpergrößenverteilungen von Vögeln, Schildkröten und Säugetieren erfolgreich vorhersagen, bei Eidechsen, Schlangen und Krokodilen funktionierte dies jedoch nicht. Selbst unter Berücksichtigung einer Reihe physiologischer Möglichkeiten konnten die Modelle nicht erklären, warum die meisten Nicht-Vogel-Dinosaurier so groß waren.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/why-were-there-no-tiny-dinosaurs-mammals-may-hold-the-answer-1786286042204.jpg" data-image="msyrxwbpr495" alt="Microraptor" title="Microraptor"><figcaption>Ein Modell eines Microraptors, das im American Museum of Natural History ausgestellt wird. Der Microraptor war einer der kleinsten bekannten Dinosaurier und wog etwa ein Pfund – er war ungefähr so groß wie ein großes Kaninchen. Bildnachweis: Alvaro Keding / ©AMNH.</figcaption></figure><p>Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Körpergröße der Dinosaurier nicht allein durch physiologische Faktoren erklärt werden kann. Vielmehr dürften ökologische Faktoren wie Prädation und Konkurrenz eine große Rolle dabei gespielt haben, wie klein nicht-fliegende Dinosaurier werden konnten. </p><p>Die Studie gibt zudem Aufschluss über einen der dramatischsten Übergänge in der Evolutionsgeschichte – die Entstehung der Vögel. Vögel haben sich aus Dinosauriern entwickelt, doch heutige Vögel sind sogar viel kleiner als der kleinste bekannte Nicht-Vogel-Dinosaurier. In der kurzen Zeit nach ihrem ersten Auftreten in der frühen Kreidezeit entwickelten Vögel Körpergrößen, die weitaus kleiner waren als die jeder anderen Dinosauriergruppe. </p><p>Das Team stellte fest, dass sich diese Entwicklung hin zu einer geringeren Körpergröße ebenfalls nicht allein durch physiologische Faktoren erklären lässt. Stattdessen gehen sie davon aus, dass die Entwicklung des aktiven Fluges die ökologischen Möglichkeiten der frühen Vögel verändert haben dürfte. </p><p>„Die Fähigkeit zu fliegen hat möglicherweise völlig neue Lebensweisen eröffnet“, sagte Lechki. „Sobald die Vögel diese neuen ökologischen Nischen besetzt hatten, konnten sie sich zu Körpergrößen entwickeln, die für andere Dinosaurier schlichtweg unmöglich gewesen wären.“</p><h2>Zukünftige Studie</h2><p>Zukünftige Studien könnten weitere Erkenntnisse über die ökologischen Einflüsse liefern, die darüber entschieden haben, welche Körpergrößen sich durchsetzen konnten und welche nie die Chance hatten, sich weiterzuentwickeln. </p><p>„Wir haben es hier mit einer ungewöhnlichen Situation zu tun, in der die Vorfahren der Dinosaurier winzig gewesen sein könnten. Die lebenden Nachkommen der Dinosaurier – die Vögel – können winzig sein. Aber den Dinosauriern selbst schien es verwehrt zu sein, winzig zu sein“, sagte Benson. „Wir verstehen das zwar noch nicht so recht, aber es ist eine Frage, der wir weiter nachgehen sollten, wenn wir die Dinosaurier und ihre faszinierende Biologie wirklich verstehen wollen.“</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Lechki%2C%20S.%20C.%2C%20%26%20Benson%2C%20R.%20B.%20J." data-year="2026" data-title="The%20explanatory%20power%20of%20energetic%20fitness%20models%20across%20living%20amniotes%20and%20extinct%20non-avian%20dinosaurs." data-url="https%3A%2F%2Facademic.oup.com%2Fevolut%2Fadvance-article%2Fdoi%2F10.1093%2Fevolut%2Fqpag117%2F8738986">Lechki, S. C., & Benson, R. B. J.. (2026). <a href="https://academic.oup.com/evolut/advance-article/doi/10.1093/evolut/qpag117/8738986" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">The explanatory power of energetic fitness models across living amniotes and extinct non-avian dinosaurs.</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/warum-gab-es-keine-winzigen-dinosaurier-saugetiere-konnten-die-antwort-darauf-liefern.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Blaualgen-Alarm an deutschem Ostseestrand]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/blaualgen-alarm-an-deutschem-ostseestrand.html</link><pubDate>Tue, 11 Aug 2026 09:39:42 +0000</pubDate><category>Aktuell</category><description><![CDATA[<p>Urlauber an der Ostsee müssen derzeit besonders aufmerksam sein: Vor Warnemünde ist ein Algenteppich entdeckt worden, bei dem es sich möglicherweise um giftige Blaualgen handelt. </p><figure id="first-image"><a href="Zwischen Warnemünde und Kühlungsborn herrscht derzeit eine Gefahr durch Blaualgen (Foto: Adobe Stock)"><img src="https://services.meteored.com/img/article/blaualgen-alarm-an-deutschem-ostseestrand-1786440040432.jpeg" alt="Zwischen Warnemünde und Kühlungsborn herrscht derzeit eine Gefahr durch Blaualgen (Foto: Adobe Stock)" title="Zwischen Warnemünde und Kühlungsborn herrscht derzeit eine Gefahr durch Blaualgen (Foto: Adobe Stock)"></a><figcaption>Zwischen Warnemünde und Kühlungsborn herrscht derzeit eine Gefahr durch Blaualgen (Foto: Adobe Stock)</figcaption></figure><p>Für viele Urlauber gehört ein Sprung in die Ostsee zu einem perfekten Sommertag im August mit dazu. An einem <strong>Strandabschnitt westlich von Warnemünde </strong>sollten Badegäste darauf allerdings momentan verzichten. Wie die Hansestadt Rostock mitteilt, wurde dort ein Algenteppich entdeckt. Nach Einschätzung der Behörden besteht der Verdacht, dass es sich um Blaualgen handeln könnte.</p><p>Eine Erkenntnis, über die übereinstimmend auch die "Bild"-Zeitung berichtet. Vor allem in Bezug auf die damit verbundene Bade-Warnung. Die Behörden beobachten die Entwicklung aufmerksam, denn <strong>Wind und Strömungen könnten den Algenteppich in Richtung Ufer treiben.</strong></p><p>Betroffen sind nach Angaben der Stadt die <strong>Strandabschnitte 30 bis 36</strong>. Das entspricht einem <strong>Bereich von ungefähr zwei Kilometern</strong> westlich von Warnemünde. In der Mitteilung heißt es: "In der Ostsee westlich von Warnemünde wurde ein Algenteppich beobachtet. Darüber informiert das Amt für Brandschutz/Rettungsdienst und Katastrophenschutz."</p><h2>Ausdrückliches Badeverbot verhängt</h2><p>Die Warnung betrifft konkret den Bereich "etwa vom Neuen Friedhof Warnemünde aus in westlicher Richtung". Wer dort seinen Urlaub verbringt, sollte deshalb derzeit nicht ins Wasser gehen. <strong>Das Amt empfiehlt ausdrücklich, "in diesem Bereich derzeit nicht zu baden und Hautkontakt mit den Algen zu vermeiden“</strong>.</p><p>Der Grund für die Vorsicht: <strong>Einige Blaualgen können Giftstoffe bilden</strong>. Bei Kontakt mit der Haut sind unter anderem allergische Reaktionen oder Schwellungen möglich. <strong>Wird belastetes Wasser verschluckt, können außerdem Magen-Darm-Beschwerden auftreten</strong>. Bei einer besonders hohen Konzentration können auch stärkere Beschwerden wie Erbrechen oder Atemnot auftreten.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="778986" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/erst-die-hitze-jetzt-die-kalte-dusche-starkregen-bleibt-scheinbar-an-der-ostsee-hangen.html" title="Erst die Hitze, jetzt die kalte Dusche - Starkregen bleibt scheinbar über der Ostseeküste hängen!">Erst die Hitze, jetzt die kalte Dusche - Starkregen bleibt scheinbar über der Ostseeküste hängen!</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/erst-die-hitze-jetzt-die-kalte-dusche-starkregen-bleibt-scheinbar-an-der-ostsee-hangen.html" title="Erst die Hitze, jetzt die kalte Dusche - Starkregen bleibt scheinbar über der Ostseeküste hängen!"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/erst-die-hitze-jetzt-die-kalte-dusche-starkregen-bleibt-scheinbar-an-der-ostsee-hangen-1784231203365_320.jpg" alt="Erst die Hitze, jetzt die kalte Dusche - Starkregen bleibt scheinbar über der Ostseeküste hängen!"></a></article></aside><h3>Kinder und Hunde müssen besonders geschützt werden</h3><p>Besonders wichtig ist die Warnung für Familien mit Kindern. K<strong>leine Kinder reagieren möglicherweise empfindlicher</strong> und neigen zudem dazu, beim Baden oder Spielen Wasser zu verschlucken. Auch <strong>Hunde sollten von dem betroffenen Wasser ferngehalten werden.</strong> Sie dürfen das Wasser keinesfalls trinken und sollten nicht mit dem Algenteppich in Kontakt kommen.</p><figure><a href="Auch für Hunde können die Blaualgen zur Gefahr werden (Foto: Adobe Stock)"><img src="https://services.meteored.com/img/article/blaualgen-alarm-an-deutschem-ostseestrand-1786440555949.jpeg" data-image="sh5i6ukcwm6l" alt="Auch für Hunde können die Blaualgen zur Gefahr werden (Foto: Adobe Stock)" title="Auch für Hunde können die Blaualgen zur Gefahr werden (Foto: Adobe Stock)"></a><figcaption>Auch für Hunde können die Blaualgen zur Gefahr werden (Foto: Adobe Stock)</figcaption></figure><p><strong>Blaualgen, die biologisch zu den Cyanobakterien zählen, können sich vor allem bei warmen Bedingungen stark vermehren</strong>. Hohe Temperaturen und nährstoffreiches Wasser begünstigen solche Entwicklungen. Erkennbar sind entsprechende Ansammlungen häufig an einer grünlichen oder blaugrünen Verfärbung des Wassers. <strong>Teilweise bilden sich deutlich sichtbare Schlieren oder Teppiche auf der Wasseroberfläche.</strong></p><h2>Auch in Graal-Müritz wurden Algen entdeckt</h2><p>Nicht nur in Warnemünde haben Strandbesucher zuletzt auffällige Algenansammlungen beobachtet. Auch aus Graal-Müritz, das<strong> rund 15 Kilometer östlich von Warnemünde</strong> in der Rostocker Heide liegt, wurden am Wochenende <strong>grüne Algenteppiche gemeldet.</strong></p><p>Für diesen Bereich besteht nach den vorliegenden Informationen allerdings <strong>derzeit keine entsprechende Bade-Warnung</strong>. Urlauber sollten die örtlichen Hinweise dennoch beachten und <strong>bei auffälligen Verfärbungen oder Algenteppichen vorsichtig sein</strong>.</p><p><strong>Die Situation an der Ostsee kann sich zudem durch Wind und Strömung verändern.</strong> Ein Algenteppich, der zunächst weiter draußen beobachtet wird, kann dadurch näher an den Strand gelangen. <strong>Wer aktuell an der Ostsee baden möchte, sollte deshalb insbesondere die Hinweise der örtlichen Behörden beachten.</strong></p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Bild.de" data-year="" data-title="Algen-Invasion%20an%20beliebtem%20Ostseestrand" data-url="https%3A%2F%2Fwww.bild.de%2Fregional%2Fmecklenburg-vorpommern%2Fgesundheitsamt-warnt-blaualgen-alarm-an-beliebtem-ostsee-strand-6a797df4e22753e756e9b5ba">Bild.de. <a href="https://www.bild.de/regional/mecklenburg-vorpommern/gesundheitsamt-warnt-blaualgen-alarm-an-beliebtem-ostsee-strand-6a797df4e22753e756e9b5ba" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Algen-Invasion an beliebtem Ostseestrand</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/blaualgen-alarm-an-deutschem-ostseestrand.html</guid><dc:creator><![CDATA[Elke Habekost]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[CDR: die finale Lösung der Klimafrage? - Teil 1 -]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/cdr-die-finale-losung-der-klimafrage-teil.html</link><pubDate>Tue, 11 Aug 2026 09:22:00 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Die Hitzetage der letzten Monate haben uns die Auswirkungen der Erderwärmung sehr deutlich vor Augen geführt. Vom 10.- 12. Juni 2026 trafen sich mehr als 260 Forscher in Mailand, um die Chancen, Herausforderungen und Risiken zu diskutieren, die mit der technischen Skalierung der „Kohlendioxidentfernung“ (CDR) verbunden sind. </p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/cdr-die-finale-losung-der-klimafrage-teil-1786270733661.jpeg" data-image="j9yr8qime9h0"><figcaption>Die Wälder - der aktivste, naturürliche Kohlenstoff-Speicher</figcaption></figure><p>Ziel der Konferenz war es, alle Mehoden zu diskutieren, mit denen das emittierte Kohlendioxid aus dem Kreislauf des Treibhauseffektes entfernen werden kann, um damit den Klimawandel einzudämmen.</p><p>Die Konferenz fand auf dem <strong>Campus des Politecnico di Milano </strong>statt. Sie ist die vierte nach früheren Konferenzen im britischen Oxford im Jahr 2024 und im schwedischen Göteborg in den Jahren 2018 und 2022. </p><h2><strong>Hochkarätige Klimawissenschaft arbeitete an schwierigen Fragen</strong></h2><p>Ein breites Spektrum von Wissenschaftlern – von <strong>Wälder-, Meeres- und Bodenexperten bis hin zu Sozial- und Politikwissenschaftlern – </strong>diskutierte die Vor- und Nachteile sowie die Kompromisse, die mit der von CO<sub>2</sub> aus der Atmosphäre verbunden sind. Schwerpunkt waren die <strong>Versuche von Antworten</strong> zur Art und Weise, <strong>wie die Politik den CDR-Einsatz vorantreiben könnte</strong>.</p><p><strong>Carbon Brief </strong>berichtete ausführlich über die Konferenz und führte zahlreiche Interviews. So sagte <strong>Dr. Soheil Shayegh</strong>, Direktor des industriellen und planetarischen Kohlenstoff-Kreislaufprogramms der <strong>Fondazione Centro Euro-Mediterraneo für Klimawandel (CMCC)</strong>, dass die Idee hinter der Konferenz sei </p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>… Wissenschaftler zusammenzubringen, um den politischen Entscheidungsträgern eine Botschaft darüber zu vermitteln, wo die Technologie steht".<svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p>Er fuhr fort: </p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>Wir sollten sehr deutlich machen, dass es immer noch große Unsicherheiten über die Wirksamkeit vieler dieser CDR-Technologien gibt. Sind sie marktfähig oder nicht? Was uns aber klar ist, das ist die Notwendigkeit von CDR.<svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p><strong>Dr. Morgan Edwards</strong>, Hauptautor des kürzlich veröffentlichten <strong>„State of CDR-Report 2026“,</strong> sagte den Delegierten, dass die Erreichung des 1,5<sup>o</sup>C. -Ziels des Pariser Abkommens von 2015 bis zum Ende dieses Jahrhunderts erfordern würde, dass <strong>CDR-Technologien bis 2050 von heute 2,2 Milliarden Tonnen CO<sup>2</sup> </strong>(GtCO<sup>2</sup> pro Jahr) <strong>auf 8,8GtCO<sub>2</sub> dynamisch wachsen </strong>müssten.</p><h3>Letzte Ausfahrt CDR??</h3><p>Die Entfernung von Kohlenstoff aus der Atmosphäre gilt als entscheidend, um die Emissionen von Treibhausgasen, vor allem Kohlendioxid (CO<sub>2</sub>) aus menschlichen Aktivitäten zu kompensieren. </p><p>Vor allen Dingen gibt es Bereiche, die sehr<strong> schwierig zu dekarbonisieren</strong> sind, wie die industrielle und private Energieerzeugung, die Luftfahrt oder die Landwirtschaft. </p><div class="texto-destacado">Die Mailänder Konferenz kommt zu dem Schluss, dass das 1,5<sup>o</sup>-C.-Ziel des Pariser Abkommens mit seinem Bezug auf einen 20-Jahres-Durchschnitt bis zum Ende dieses Jahrzehnts überschritten werden könnte. </div><h3>Größte Aufgabe seit Menschengedenken</h3><p><strong>Prof. Massimo Tavoni</strong>, wissenschaftlicher Direktor des RFF-CMCC European Institute on Economics and the Environment, beschrieb die Notwendigkeit und die Absicht, die <strong>Temperaturen mit Hilfe von CDR auf 1,5<sup>o</sup> C. zurückzuführen</strong>, als das </p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>……größte Erdwiederherstellungsprojekt aller Zeiten.<svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p>Tavoni stellte fest, dass <strong>alle neuen Emissionsszenarien</strong>, die vor der siebten Phase des im April 2026 vorgestellten <strong>Coupled Model Intercomparison Project (CMIP7) </strong>dargestellt sind, die <strong>1,5<sup>o</sup> C.-Grenze überschritten </strong>haben. </p><p>Das Projekt CMIP ist eine globale Initiative, die die Arbeit von Dutzenden von Klimamodellierungszentren auf der ganzen Welt koordiniert. Sie veröffentlicht eine gemeinsame Reihe von <strong>Modellexperimenten zu Szenarien der Erderwärmung </strong>bis Ende dieses Jahrhunderts.</p><p>Eine Reihe von Sitzungen auf der Konferenz befasste sich mit der Reaktion des Erdsystems auf groß angelegte, technologische Kohlensotffentnahme.</p><h2>Keine schnelle Umkehr</h2><p><strong>Dr. Momme Butenschön vom CMCC</strong> präsentierte Forschungen, wie die <strong>Ozeane auf „globale Netto-Negativ-Emissionen“ reagieren </strong>würden. Er untersuchte mit seinem Team hypothetische Situationen, in denen mehr Kohlenstoff aus der Atmosphäre entfernt wird, als durch Emissionen hinzugefügt wird. </p><p><strong>Modellläufe bis 2100 </strong>würden deutlich machen, dass ein <strong>Rückgang der globalen Oberflächentemperatur </strong>die<strong> Temperaturen in der oberen Schicht des Ozeans </strong>für mindestens 30-40 Jahre<strong> nicht absenken würde.</strong> Die Meerestemperaturen würden während dieser Zeit aufgrund der Trägheit des Ozeans gleichbleiben. </p><p>In <strong>tieferen Zonen von 200-1.000 Meter </strong>unter der Oberfläche würde sich der <strong>Ozean weiter erwärmen</strong>. Seine Temperatur würde also erst später wieder sinken. Dort ginge alles, also <strong>Versauerung, Sauerstoffknappheit und Erwärmung </strong>unvermindert weiter. </p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>Der tiefe Ozean merkt nicht einmal, dass es negative Emissionen gibt <svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p>sagte Dr. Butenschön gegenüber Carbon Brief</p><h3>Wälder: ein entscheidendes Kriterium </h3><p>In einer Plenarsitzung erklärte <strong>Dr. Edwards – Assistenzprofessorin an der University of Wisconsin und Hauptautorin des CDR-Berichts 2026 – </strong>dass der</p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>…größte Anteil der CDR, die heute stattfindet, sogenannte ‚konventionelle‘ CDR ist – also vor allem die Entfernung von CO<sup>2</sup> aus Wäldern.<svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p>Edwards fasste einige der Ergebnisse des neuesten<strong> "State of CDR-Reports“ </strong>zusammen, der besagt, dass derzeit 99,9% der bestehenden CDR "konventionelle", also landbasierte Techniken wie Baumpflanzung sind.</p><p>Die <strong>Wälder der Welt entfernen derzeit 2,2 GtCO<sub>2</sub> pro Jahr</strong>, was laut dem Bericht rund 5% der weltweiten CO<sub>2</sub>-Emissionen entspricht. Es bestätigte, dass „Klimaszenarien mit hoher Zielsetzung" notwendig machen, dass <strong>alle Formen von CDR bis 2035 einen Medianwert von 3,9 GtCO<sub>2</sub> und bis 2050 8,8 GtCO<sub>2</sub></strong> erreichen.</p><p>Edwards sagte, dass <strong>konventionelle CDR-Methoden tendenziell gut etabliert </strong>sind. Beachtenswert ist auch die gute Kostenbilanz der landbasierten Techniken. In der Regel lägen ihre Kosten bei weniger als $ 10 pro Tonne CO<sub>2</sub> und damit sehr deutlich unter den Kosten technologischer Methoden.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="781888" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/schutzt-die-taiga-das-klima-walder-speichern-im-permafrost-gewaltige-mengen-an-kohlenstoff.html" title="Schützt die Taiga das Klima? Wälder speichern im Permafrost gewaltige Mengen an Kohlenstoff">Schützt die Taiga das Klima? Wälder speichern im Permafrost gewaltige Mengen an Kohlenstoff</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/schutzt-die-taiga-das-klima-walder-speichern-im-permafrost-gewaltige-mengen-an-kohlenstoff.html" title="Schützt die Taiga das Klima? Wälder speichern im Permafrost gewaltige Mengen an Kohlenstoff"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/schutzt-die-taiga-das-klima-walder-speichern-im-permafrost-gewaltige-mengen-an-kohlenstoff-1785792519811_320.jpg" alt="Schützt die Taiga das Klima? Wälder speichern im Permafrost gewaltige Mengen an Kohlenstoff"></a></article></aside><h3>Diversifizierung notwendig</h3><p>Experten wiesen während der gesamten Konferenz wiederholt darauf hin, dass die <strong>CDR-Methoden diversifiziert werden müssten</strong>. </p><div class="texto-destacado">Nur so könne die Kohlenstoffentfernung das Niveau erreichen, dass erforderlich sei, um mit CDR entscheidend die Auswirkungen der Klimaveränderungen zu stoppen. </div><p>Dr. Shayegh von CMCC erklärte, dass die Welt angesichts der "großen Kompromisse", die mit verschiedenen CDR-Ansätzen verbunden sind, ein <strong>"Portfolio" an Lösungen benötigen </strong>würde. Er erklärte dazu:</p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>Bei Wäldern muss man für konventionelle CDR-Methoden viel bewirtschaftetes Land umwandeln, was die Landwirtschaft stören würde. Es gäbe also einen Wettbewerb zwischen Aufforstung als CDR-Methode und der Lebensmittel- und Biokraftstoff-Versorgung. <svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p>In einer Forschungssitzung stellte <strong>Dr. Clemens Schwingshackl von der LMU München</strong> fest, dass <strong>CDR aus Aufforstung und Wiederaufforstung zwischen 2014 und 2023 etwa 6% </strong>der menschengemachten <strong>Treibhausgasemissionen</strong> aus fossiler Verbrennung <strong>kompensiert.</strong> </p><p>Er betonte die großen unbekannten Faktoren bei der Berechnung, wie Waldbrände und deren Folgen, Abholzungen und deren Auswirkungen und fehlende Informationen über Aufforstungsprojekte.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/cdr-die-finale-losung-der-klimafrage-teil-1786270805253.jpeg" data-image="mwjj389ooi8h"><figcaption>Waldbrände - Vernichtungsmechanismus unserer wichtigen Kohlenstoff-Speicher</figcaption></figure><p><strong>Barbara Saget von der Paris School of Economics </strong>präsentierte die Ergebnisse einer Studie, mit der das optimale Timing und die Skalierung von naturbasierter und technologischer CDR verständlicher und genauer dargestellt werden können. </p><p>Damit soll bestimmt werden, inwieweit sich Netto-Null-Ziele nur auf naturbasierte CDR stützen können.</p><p>Ihre Forschung zeigte, dass<strong> naturbasierte CDR mittelfristig benötigt wurde</strong>, um schwer zu reduzierende Emissionen auszugleichen und die Abhängigkeit von teureren, technologischen Lösungen zu begrenzen. </p><p>Die<strong> Modellergebnisse zeigten jedoch</strong>, dass mit dem<strong> Wachstum der Wälder </strong>ein <strong>zunehmender Anteil</strong> an abgefangenem CO<sub>2</sub> <strong>verwendet</strong> wird, um das bei <strong>Waldbränden entstehende CO<sub>2</sub> zu kompensieren</strong>, anstelle der vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="781374" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/der-klimawandel-hat-in-prahistorischer-zeit-waldbrande-in-ganz-europa-angeheizt.html" title="Der Klimawandel hat in prähistorischer Zeit Waldbrände in ganz Europa angeheizt">Der Klimawandel hat in prähistorischer Zeit Waldbrände in ganz Europa angeheizt</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/der-klimawandel-hat-in-prahistorischer-zeit-waldbrande-in-ganz-europa-angeheizt.html" title="Der Klimawandel hat in prähistorischer Zeit Waldbrände in ganz Europa angeheizt"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/climate-change-fuelled-wildfires-across-europe-in-prehistoric-times-1785338140984_320.jpeg" alt="Der Klimawandel hat in prähistorischer Zeit Waldbrände in ganz Europa angeheizt"></a></article></aside><p>Darüber hinaus schränkt die Frage der geringen <strong>Landverfügbarkeit </strong>in der EU die Ausweitung der natürlichen CDR (durch Aufforstung) ein. Saget erklärte dazu:</p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>Unser theoretisches Modell zeigt, dass Wälder auf lange Sicht nicht zuverlässig sind, um die schwer zu reduzierenden Emissionen auszugleichen … Wir müssen uns also auf die technologische CDR verlassen, um letztendlich das notwendige Reduktionsniveau der Emissionen zu erreichen.<svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p>Und genau darum wird es im zweiten Teil meiner Betrachtung der CDR-Konferenz vom Juni 2026 gehen. </p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="-" data-year="2026" data-title="CRD-Konferenz%20in%20Mailand" data-url="https%3A%2F%2Fwww.cmcc.it%2Flectures_conferences%2F4th-international-conference-on-carbon-dioxide-removal-formerly-international-conference-on-negative-co%25E2%2582%2582-emissions">-. (2026). <a href="https://www.cmcc.it/lectures_conferences/4th-international-conference-on-carbon-dioxide-removal-formerly-international-conference-on-negative-co%E2%82%82-emissions" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">CRD-Konferenz in Mailand</a>.</cite><br><cite data-author="-" data-year="" data-title="Link%20zum%20CMCC" data-url="https%3A%2F%2Fwww.cmcc.it%2F">-. <a href="https://www.cmcc.it/" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Link zum CMCC</a>.</cite><br><cite data-author="-" data-year="2026" data-title="State%20of%20CRD%2C%20Edition%202026" data-url="https%3A%2F%2Fwww.stateofcdr.org%2Freport%2F3rd-edition">-. (2026). <a href="https://www.stateofcdr.org/report/3rd-edition" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">State of CRD, Edition 2026</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/cdr-die-finale-losung-der-klimafrage-teil.html</guid><dc:creator><![CDATA[Ralf Roschlau]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Ein starkes Erdbeben der Stärke 7,4 erschüttert Kolumbien – Dutzende Tote und Millionen Menschen in Schock]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/ein-starkes-erdbeben-der-starke-7-4-erschuttert-kolumbien-dutzende-tote-und-millionen-menschen-in-schock.html</link><pubDate>Tue, 11 Aug 2026 07:10:42 +0000</pubDate><category>Aktuell</category><description><![CDATA[<p>Am Montag erschütterte ein starkes Erdbeben der Stärke 7,4 den Westen Kolumbiens. Dabei kamen Dutzende Menschen ums Leben, Gebäude in mehreren Städten wurden beschädigt und Millionen Menschen spürten die Erschütterungen, obwohl das Beben seinen Ursprung 68 Meilen unter der Erdoberfläche hatte. Hier erfahren Sie, warum dieses tiefliegende Erdbeben dennoch weitreichende Zerstörungen verursachen konnte.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/powerful-magnitude-7-4-earthquake-rocks-colombia-leaving-dozens-dead-and-millions-shaken-1786382827567.jpg" data-image="18aqhffepx78" alt="Seismograph und Erdbeben Von Andrey VP" title="Seismograph und Erdbeben Von Andrey VP"><figcaption>Aus Pereira, Cali, Manizales, Quibdó und Buenaventura wurden erhebliche Schäden gemeldet: Dort stürzten Gebäude teilweise oder vollständig ein, Straßen wurden beschädigt, und Rettungskräfte eilten herbei, um nach Überlebenden zu suchen, die unter den Trümmern verschüttet waren.</figcaption></figure><p>Am Montag erschütterte ein starkes Erdbeben der Stärke 7,4 den Westen Kolumbiens. Dabei kamen mindestens <a href="https://abcnews.com/International/colombia-earthquake-fatalities-buildings-collapsed/story?id=135518897">50</a> Menschen ums Leben, Hunderte wurden verletzt, und in weiten Teilen des Landes wurden Gebäude in Schutt und Asche gelegt. Obwohl das Erdbeben seinen Ursprung 110 Kilometer (68 Meilen) unter der Erdoberfläche hatte, war es dennoch stark genug, um Millionen von Menschen in seinen Bann zu ziehen – ein Beweis dafür, dass die Tiefe allein das Risiko einer großen Katastrophe nicht ausschließt.</p><figure><blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr"> A powerful magnitude 7.4 earthquake causes damage in <a href="https://x.com/hashtag/Pereira?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#Pereira</a> and <a href="https://x.com/hashtag/Manizales?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#Manizales</a>, Colombia. <a href="https://t.co/sSWyNCOAei">pic.twitter.com/sSWyNCOAei</a></p>— Meteored (@meteoredcom) <a href="https://x.com/meteoredcom/status/2086825174385459476?ref_src=twsrc%5Etfw">August 10, 2026</a></blockquote></figure><p>Vorläufige Schätzungen des U.S. Geological Survey (USGS) zeigen, dass rund 10,5 Millionen Menschen starke bis sehr starke Erschütterungen verspürten; die Behörde warnt vor einer hohen Wahrscheinlichkeit weitreichender Schäden und Opfer. Rettungskräfte suchen weiterhin in beschädigten Gebäuden, während Seismologen darauf hinweisen, dass die Region auf weitere Nachbeben vorbereitet sein sollte, von denen einige starke Erschütterungen auslösen können.</p><h2>Warum es zu diesem Erdbeben kam</h2><p>Der Westen Kolumbiens liegt an einer der aktivsten tektonischen Grenzen der Welt, an der sich die Nazca-Platte ständig nach Osten unter die südamerikanische Platte schiebt. Dieses Erdbeben entstand jedoch nicht an der Schnittstelle dieser beiden Platten.</p><div class="texto-destacado">Stattdessen gehen <a href="https://earthquake.usgs.gov/earthquakes/eventpage/us6000tjl2/executive">Wissenschaftler</a> davon aus, dass es innerhalb der Nazca-Platte selbst stattfand, nachdem die ozeanische Platte bereits tief unter Südamerika abgesunken war. Während sich die Platte unter enormem Druck verbiegt und verformt, bauen sich Spannungen auf, bis das Gestein plötzlich bricht und die Energie in Form eines Erdbebens freisetzt.</div><figure> <img src="https://services.meteored.com/img/article/powerful-magnitude-7-4-earthquake-rocks-colombia-leaving-dozens-dead-and-millions-shaken-1786383197540.jpg" data-image="9jwcrsyv36bd" alt="Erdbeben (1900–2019), Quelle: USGS" title="Erdbeben (1900–2019), Quelle: USGS"><figcaption>Karte, die die Verteilung der tektonischen Platten und die wichtigsten Plattengrenzen in der Region Kolumbien zeigt.</figcaption></figure><p><br>Analysen der USGS deuten darauf hin, dass das Beben in erster Linie durch eine Verschiebung entlang einer Querverschiebungsverwerfung verursacht wurde, bei der Gesteinsabschnitte horizontal aneinander vorbeigleiten. Obwohl Erdbeben auf Karten als einzelne Punkte dargestellt werden, reißt ein Beben der Stärke 7,4 tatsächlich einen großen Teil einer Verwerfung auf, wahrscheinlich ein Gebiet von etwa 105 Kilometern (65 Meilen) Länge.</p><h3>Warum die Tiefe genauso wichtig ist wie die Größe</h3><p>Wenn ein Erdbeben eintritt, entsteht seine Energie an einem Punkt im Untergrund, der als Hypozentrum oder Herd bezeichnet wird. Je weiter dieser Punkt von der Erdoberfläche entfernt ist, desto größere Strecke müssen die seismischen Wellen zurücklegen, bevor sie Menschen und Gebäude erreichen. Im Allgemeinen bedeutet dies, dass tiefere Erdbeben direkt über dem Epizentrum schwächere Erschütterungen verursachen als Erdbeben gleicher Stärke, die nahe an der Oberfläche auftreten. </p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>Dabei gibt es jedoch einen wichtigen Kompromiss: Da sich die seismischen Wellen tief im Erdinneren durch festes Gestein ausbreiten, erstrecken sie sich oft über ein viel größeres Gebiet, bevor sie an Energie verlieren.<svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p>Genau das ist in Kolumbien passiert. Obwohl das Erdbeben seinen Ursprung in einer Tiefe von etwa 110 Kilometern hatte, spürten dennoch Millionen von Menschen die Erschütterungen, und es gab Berichte, die weit über das Epizentrum hinausreichten.</p><h2>Kolumbien hat schon früher verheerende Erdbeben erlebt – doch dieses hier ist anders</h2><p>Kolumbien ist zwar an seismische Aktivitäten gewöhnt, doch dieses Erdbeben sticht sowohl hinsichtlich seines Ortes als auch seiner Tiefe hervor. Seit 1950 gab es im Umkreis von etwa 250 Kilometern um das Epizentrum des Erdbebens vom Montag nur zwei Erdbeben der Stärke 7,0 oder höher, und beide ereigneten sich näher an der Pazifikküste.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="778756" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/die-erdbeben-in-venezuela-haben-an-der-nordkuste-des-landes-zu-einer-verschiebung-des-bodens-gefuhrt.html" title="Die Erdbeben in Venezuela haben an der Nordküste des Landes zu einer Verschiebung des Bodens geführt">Die Erdbeben in Venezuela haben an der Nordküste des Landes zu einer Verschiebung des Bodens geführt</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/die-erdbeben-in-venezuela-haben-an-der-nordkuste-des-landes-zu-einer-verschiebung-des-bodens-gefuhrt.html" title="Die Erdbeben in Venezuela haben an der Nordküste des Landes zu einer Verschiebung des Bodens geführt"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/terremotos-de-venezuela-desplazamiento-1783741182641_320.jpg" alt="Die Erdbeben in Venezuela haben an der Nordküste des Landes zu einer Verschiebung des Bodens geführt"></a></article></aside><p>Die meisten der verheerenden Erdbeben in Kolumbien waren vielmehr flache Erdbeben, die entweder vor der Küste entlang der Plattengrenze oder innerhalb der kontinentalen Kruste unterhalb von besiedelten Gebieten auftraten. Diese Ereignisse führen in der Regel zu wesentlich stärkeren lokalen Erschütterungen, auch wenn sie nur ein kleineres geografisches Gebiet betreffen.</p><h2>Die Erdbebenserie hält weiterhin an</h2><p>Für die Katastrophenschutzverantwortlichen markiert das Hauptbeben den Beginn und nicht das Ende der Krise. Da sich die Erdkruste an die während des Hauptbruchs freigesetzte Spannung anpasst, ist mit Nachbeben zu rechnen.</p><p>Die meisten davon werden zwar schwächer ausfallen, doch einige könnten dennoch bereits geschwächte Gebäude beschädigen oder in den bergigen Gebieten Kolumbiens Erdrutsche auslösen. Während die Schadensbegutachtung fortgesetzt und die Such- und Rettungsmaßnahmen ausgeweitet werden, werden auch Wissenschaftler dieses Erdbeben genau untersuchen. </p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="USGS" data-year="August%2010%2C%202026" data-title="Latest%20on%20the%20M%207.4%20earthquake%20-%205%20km%20S%20of%20San%20Jos%C3%A9%20del%20Palmar%2C%20Colombia" data-url="https%3A%2F%2Fearthquake.usgs.gov%2Fearthquakes%2Feventpage%2Fus6000tjl2%2Fexecutive">USGS. (August 10, 2026). <a href="https://earthquake.usgs.gov/earthquakes/eventpage/us6000tjl2/executive" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Latest on the M 7.4 earthquake - 5 km S of San José del Palmar, Colombia</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/ein-starkes-erdbeben-der-starke-7-4-erschuttert-kolumbien-dutzende-tote-und-millionen-menschen-in-schock.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Nach dem Rekordsommer: Das eine Szenario, das Deutschland in einen Extrem-Winter kippt]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/nach-dem-rekordsommer-das-eine-szenario-das-deutschland-in-einen-extrem-winter-kippt.html</link><pubDate>Tue, 11 Aug 2026 07:07:00 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Der Sommer 2026 hat sämtliche Hitzerekorde pulverisiert. Jetzt richtet sich der Blick auf den Winter. Es gibt genau eine Wetterlage, die das Land eiskalt erwischen könnte – und sie ist nicht ausgeschlossen.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/nach-dem-rekordsommer-das-eine-szenario-das-deutschland-in-einen-extrem-winter-kippt-1786429177186.jpg" data-image="etii36xjt16r" alt="schnee, schneemassen, winter" title="schnee, schneemassen, winter"><figcaption>Was wäre wenn der kommende Winter genauso Rekordwinter werden würde wie der Sommer 2026 Rekordsommer war?</figcaption></figure><p><strong>41,8 Grad im Juni</strong>, ein Sommer knapp am Allzeitrekord: Was in diesem Jahr an Hitze über Deutschland hinwegzog, war historisch. Kein Wunder, dass jetzt eine Frage die Runde macht. Schlägt das Pendel im Winter genauso heftig zurück?</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Die meisten würden auf Kälte tippen. Doch so einfach ist es nicht. Ein echter <strong>Extrem-Winter</strong> hängt heute an einem einzigen, entscheidenden Schalter weit über unseren Köpfen. Springt er um, kippt das Land binnen Tagen. Bleibt er stehen, wird es ein Winter wie so viele zuletzt: mild, nass, unspektakulär.</p><h2>Warum ein Kälte-Rekord eigentlich unmöglich geworden ist</h2><p>Fangen wir mit der unbequemen Wahrheit an. Ein Winter, der im Schnitt so kalt wird wie 1962/63, ist heute kaum noch zu schaffen. Das Grundniveau ist schlicht zu warm.</p><p>Die Klimaerwärmung hebt jeden Winter um mehrere Grad an. Selbst ein knackiger Kälteeinbruch wird immer wieder von milden Phasen aufgefangen und aus der Statistik gebügelt. Ein Rekordhitze-Sommer läuft mit dem Trend, ein Rekordkälte-Winter muss gegen ihn ankämpfen. Genau deshalb braucht es<strong> für ein Extrem-Ereignis </strong>inzwischen ein sehr spezielles Zusammenspiel in großer Höhe.</p><h3>Der Polarwirbel – der Schalter für alles</h3><p><strong>Dieser Schalter sitzt in rund 30 Kilometern Höhe</strong>. Dort kreist im Winter der Polarwirbel, ein gigantischer Kaltluftkreisel über der Arktis. Solange er stabil und rund läuft, bleibt die Kälte im hohen Norden eingesperrt, und Deutschland bekommt milde Atlantikluft.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="782872" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetter-im-spatsommer-kommt-jetzt-der-goldene-herbst-wetterforscher-sicher-die-chancen-sind-riesig.html" title="Wetter im Spätsommer: Kommt jetzt der goldene Herbst? Wetterforscher sicher: 'Die Chancen sind riesig'">Wetter im Spätsommer: Kommt jetzt der goldene Herbst? Wetterforscher sicher: "Die Chancen sind riesig"</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetter-im-spatsommer-kommt-jetzt-der-goldene-herbst-wetterforscher-sicher-die-chancen-sind-riesig.html" title="Wetter im Spätsommer: Kommt jetzt der goldene Herbst? Wetterforscher sicher: 'Die Chancen sind riesig'"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wetter-im-spatsommer-kommt-jetzt-der-goldene-herbst-wetterforscher-sicher-die-chancen-sind-riesig-1786344721543_320.jpg" alt="Wetter im Spätsommer: Kommt jetzt der goldene Herbst? Wetterforscher sicher: 'Die Chancen sind riesig'"></a></article></aside><p>Wird dieser Wirbel jedoch gestört, ändert sich alles. Auslöser ist meist eine plötzliche Erwärmung der Stratosphäre, die den Kreisel abbremst und aus dem Takt bringt. <strong>Und hier beginnt das eine Szenario, das diesen Winter so brisant machen könnte.</strong></p><h3>Das eine Szenario: Wenn der Wirbel zerreißt</h3><p><strong>Kippt die Stratosphäre </strong>stark genug, kann der Polarwirbel sich verformen oder sogar in zwei Teile zerreißen. Dann ist der Deckel weg, der die arktische Kälte bislang festgehalten hat.</p><p>Die Folge: Ein riesiges Kältereservoir rutscht nach Süden und schwappt aus Nordost bis nach Mitteleuropa. Statt Westwind vom milden Atlantik dreht der Wind auf eisigen Ost, direkt aus dem sibirischen Kältevorrat. Genau diese Konstellation stand hinter fast jedem großen Wintereinbruch der letzten Jahrzehnte. Und das Beste für Prognostiker: <strong>Sie kündigt sich oft zwei bis drei Wochen vorher an.</strong></p><h3>Super-El-Niño als Brandbeschleuniger</h3><p>Ein Faktor macht das Ganze in diesem Jahr noch heikler. Im Pazifik baut sich derzeit ein außergewöhnlich kräftiger El Niño auf, ein sogenannter Super-El-Niño. Solche Ereignisse mischen die Luftströmungen rund um den Globus neu auf.</p><p>Für Europa wirkt El Niño nur aus der Ferne, dafür aber spürbar: Die Atlantikfront wird dynamischer, Tiefdruckgebiete werden häufiger und heftiger, und das Potenzial für kräftige Schneefälle steigt. Trifft ein solcher gestörter Polarwirbel auf diese <strong>aufgeladene Großwetterlage, ist die Bühne für ein Extrem-Ereignis bereitet.</strong></p><h2>So würde sich dieser Extrem-Winter anfühlen</h2><p><strong>Man muss ihn sich in Wellen vorstellen, nicht als monatelangen Dauerfrost. Erst tagelang bleierne Kälte</strong> mit Werten um minus 10 Grad am Tag und klirrenden Nächten, dazu Schneeverwehungen und ein Verkehr, der streckenweise stillsteht.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="782783" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/schnee-alarm-mitten-im-hochsommer-bauernregel-verrat-den-winter-2026-27-das-hatte-keiner-gedacht.html" title="Schnee-Alarm mitten im Hochsommer! Bauernregel verrät den Winter 2026/27 – „das hätte keiner gedacht'">Schnee-Alarm mitten im Hochsommer! Bauernregel verrät den Winter 2026/27 – „das hätte keiner gedacht"</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/schnee-alarm-mitten-im-hochsommer-bauernregel-verrat-den-winter-2026-27-das-hatte-keiner-gedacht.html" title="Schnee-Alarm mitten im Hochsommer! Bauernregel verrät den Winter 2026/27 – „das hätte keiner gedacht'"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/schnee-alarm-mitten-im-hochsommer-bauernregel-verrat-den-winter-2026-27-das-hatte-keiner-gedacht-1786282525216_320.jpg" alt="Schnee-Alarm mitten im Hochsommer! Bauernregel verrät den Winter 2026/27 – „das hätte keiner gedacht'"></a></article></aside><p>Dann, oft ebenso plötzlich, der Umschwung: mildes Tauwetter, Regen auf Schnee, steigende Flüsse, Hochwasser. <strong>Dieser wilde Wechsel aus arktischer Strenge und stürmischer Milde wäre das neue Gesicht eines Rekordwinters</strong>. Nicht kälter als früher im Schnitt, aber ruppiger und unberechenbarer als je zuvor. Ob der Schalter tatsächlich umspringt, entscheidet sich in den kommenden Wochen.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/nach-dem-rekordsommer-das-eine-szenario-das-deutschland-in-einen-extrem-winter-kippt.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Schon hitzefrei in der ersten Schulwoche? 58.400 I-Tüpfelchen starten heute – und Hessen steuert auf bis zu 39 Grad zu]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/schon-hitzefrei-in-der-ersten-schulwoche-58-400-i-tupfelchen-starten-heute-und-hessen-steuert-auf-bis-zu-39-grad-zu.html</link><pubDate>Tue, 11 Aug 2026 06:07:34 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Für 58.400 Kinder in Hessen heißt es heute: Erster Schultag. Und das mitten in der nächsten Hitzewelle: Bis Freitag drohen bis zu 39 Grad. Damit wird ausgerechnet in der ersten Schulwoche die enorme Wärmebelastung für Kinder, Eltern und Schulen zu einer weiteren Herausforderung.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/schon-hitzefrei-in-der-ersten-schulwoche-58-400-i-tupfelchen-starten-heute-und-hessen-steuert-auf-bis-zu-39-grad-zu-1786425547844.png" data-image="exnejajy4gqw" alt="Erste Schulwoche, Hitze-Hammer, I-Tüpfelchen, Hessen,39 Grad" title="Erste Schulwoche, Hitze-Hammer, I-Tüpfelchen, Hessen,39 Grad"><figcaption>Erste Schulwoche und gleich der Hitze-Hammer: 58.400 I-Tüpfelchen starten – Hessen steuert auf bis zu 39 Grad zu</figcaption></figure><p>Großer Tag für rund 58.400 Kinder in Hessen: An diesem Dienstag beginnt für viele von ihnen die Schulzeit. <strong>Schultüte, neuer Ranzen, fremde Gesichter und ein völlig neuer Tagesablauf – aufregender könnte eine Woche für die I-Tüpfelchen kaum sein. </strong></p><p>Doch ausgerechnet während ihrer ersten Schultage meldet sich der Hochsommer mit voller Kraft zurück.</p><p>Heute ist die große Hitze allerdings noch nicht überall angekommen. Deutschland steckt in einem bemerkenswerten Temperaturkontrast: Während im Norden vergleichsweise kühle Meeresluft liegt, hält sich im Süden die sommerlich warme bis heiße Luft. </p><p><strong>Gleichzeitig gewinnt Hoch RALF zunehmend die Oberhand. Regen wird damit zur Ausnahme, die Luft trocknet ab und über weiten Teilen des Landes übernimmt die Sonne- zum Teil auch wieder gnadenlos.</strong></p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="783042" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-erstaunt-das-gibt-s-doch-nicht-kippt-jetzt-das-wetter-regen-hammer-nach-12-wochen-durre.html" title="Wetterforscher erstaunt: 'Das gibt's doch nicht!' Kippt JETZT das Wetter? Regen-Hammer nach 12 Wochen Dürre!">Wetterforscher erstaunt: "Das gibt's doch nicht!" Kippt JETZT das Wetter? Regen-Hammer nach 12 Wochen Dürre!</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-erstaunt-das-gibt-s-doch-nicht-kippt-jetzt-das-wetter-regen-hammer-nach-12-wochen-durre.html" title="Wetterforscher erstaunt: 'Das gibt's doch nicht!' Kippt JETZT das Wetter? Regen-Hammer nach 12 Wochen Dürre!"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wetterforscher-erstaunt-das-gibt-s-doch-nicht-kippt-jetzt-das-wetter-regen-hammer-nach-12-wochen-durre-1786396542809_320.jpg" alt="Wetterforscher erstaunt: 'Das gibt's doch nicht!' Kippt JETZT das Wetter? Regen-Hammer nach 12 Wochen Dürre!"></a></article></aside><h2><strong>Die Hitze arbeitet sich zurück nach Norden</strong></h2><p>Ab Mittwoch beginnt sich das Temperaturbild deutlich zu verändern. Der Schwerpunkt des Hochs zieht weiter nach Osten. Damit dreht sich auch die Luftmassenzufuhr für Deutschland: <strong>Sehr warme Luft kann sich wieder weiter nach Norden ausbreiten.</strong></p><p>Wie kräftig dieser Vorgang ausfällt, zeigt der Blick in etwa 1.500 Meter Höhe. Dort werden im Südwesten am Mittwoch bereits rund <strong>20 Grad</strong> erwartet. Am Boden sind deutschlandweit <strong>26 bis 35 Grad</strong> möglich. Die höchsten Temperaturen konzentrieren sich zunächst auf den Südwesten.</p><p>Noch hilft die trockene Luft während der Nacht: Bei klarem und wolkenlosen Himmel kann viel Wärme wieder ausgestrahlt werden. Deshalb fallen die Temperaturen in der Nacht zum Donnerstag verbreitet auf <strong>16 bis 8 Grad</strong>. Danach wird allerdings auch die nächtliche Erholung schwieriger.</p><h2><strong>Bis zu 37 Grad – und dann kommt der Freitag</strong></h2><p>Am Donnerstag erreicht die Hitze immer größere Teile Deutschlands. Fast ungestörter Sonnenschein und die immer wärmere Luftmasse treiben die Höchstwerte auf <strong>27 bis 37 Grad</strong>. Damit steigt auch die Wärmebelastung erheblich.</p><p>Noch eine Stufe heißer könnte es am Freitag werden. Dann werden in rund 1.500 Metern Höhe bereits etwa <strong>18 Grad im Norden und bis zu 23 Grad im Süden</strong> berechnet. Unter kräftiger Augustsonne sind am Boden <strong>29 bis 39 Grad</strong> möglich.</p><p>Und auch die Nächte reagieren: In Ballungsräumen im, wie zum Beispiel im Rhein-Main-Gebiet, wird es in der Nacht zum Samstag stellenweise <strong>nicht mehr unter 20 Grad</strong> abkühlen.</p><h2><strong>Für Schulanfänger werden die ersten Tage zur Belastungsprobe</strong></h2><p>Gerade für die jüngsten Schülerinnen und Schüler werden die kommenden Tage zur Belastungsprobe. Das Hessische Kultusministerium macht darauf aufmerksam, dass Kinder und Jugendliche empfindlicher auf hohe Temperaturen reagieren. </p><div class="texto-destacado">Schulen sollen deshalb ihren Tagesablauf an die Hitze anpassen. </div><p><strong>Viel trinken, die morgendliche Kühle für die Klassenräume nutzen und die Belastung durch Sonne und körperliche Aktivitäten möglichst gering halten</strong>, gehören zu den empfohlenen Schutzmaßnahmen.</p><figure><blockquote class="twitter-tweet" data-dnt="true" align="center"><p lang="de" dir="ltr"> <a href="https://x.com/hashtag/Gro%C3%9Fwetterlage?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#Großwetterlage</a><br><br>️ N/NO 1825 °C, wolkiger, meist trocken<br><br>️ W/S viel Sonne- bis 14 Sonnenstunden, 2632 °C, am Hochrhein bis 34 °C<br><br>️ Alpen einzelne Schauer/Gewitter, an der See böiger Nordwind mit einzelnen steife Böen bis 60 km/h <br><br> ️ <a href="https://t.co/dxKrUw1khu">https://t.co/dxKrUw1khu</a> <a href="https://t.co/aVRIQ1RWBD">pic.twitter.com/aVRIQ1RWBD</a></p>— Meteored Deutschland (@MeteoredDE) <a href="https://x.com/MeteoredDE/status/2087025705641021460?ref_src=twsrc%5Etfw">August 11, 2026</a></blockquote></figure><h2><strong>Hitzefrei schon in der ersten Schulwoche?</strong></h2><p>Ob tatsächlich hitzefrei gegeben wird, lässt sich aus der Temperaturprognose allein nicht ableiten. Fest steht aber: <strong>Donnerstag und vor allem Freitag fallen mitten in eine ausgeprägte Hitzephase.</strong></p><p>Danach könnte die Wetterküche grundlegend umgebaut werden. Ab Samstag gelangt zunehmend feuchtere Luft nach Deutschland. Gleichzeitig steckt noch enorme Energie in der aufgeheizten Atmosphäre: Bis zu <strong>2000 J/kg MU-CAPE</strong> werden berechnet. Damit steigt das Risiko kräftiger Gewitter mit Starkregen, Hagel und schweren Sturmböen deutlich an.</p><p>Zu Beginn der kommenden Woche verdichten sich schließlich sogar die Signale für <strong>den langersehnten Landregen!</strong> Nach der extrem trockenen Hochdruckphase wäre das eine bemerkenswerte und erlösende Veränderung. </p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Hessen%20Kultus" data-year="abgerufen%20am%2011.08.2026" data-title="Empfehlungen%20zum%20%20Umgang%20mit%20Hitze%20an%20Schulen" data-url="https%3A%2F%2Fkultus.hessen.de%2Fumgang-mit-hitze-an-schulen">Hessen Kultus. (abgerufen am 11.08.2026). <a href="https://kultus.hessen.de/umgang-mit-hitze-an-schulen" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Empfehlungen zum Umgang mit Hitze an Schulen</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/schon-hitzefrei-in-der-ersten-schulwoche-58-400-i-tupfelchen-starten-heute-und-hessen-steuert-auf-bis-zu-39-grad-zu.html</guid><dc:creator><![CDATA[Kathy Schrey]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Garten-Tipp bei Hitze: Wie Sie mit einem Glas den Wasserbedarf Ihres Rasens messen]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/garten-tipp-bei-hitze-wie-sie-mit-einem-glas-den-wasserbedarf-ihres-rasens-messen.html</link><pubDate>Tue, 11 Aug 2026 06:06:53 +0000</pubDate><category>Pflanzen</category><description><![CDATA[<p>Die anhaltende Hitze und die Trockenheit machen dem eigenen Rasen im Garten ordentlich zu schaffen. Lokale Bewässerungsverbote sorgen ebenfalls für zunehmenden Dürrestress. Die gute Nachricht ist, dass sich der Rasen schnell wieder erholen kann.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/garten-tipp-bei-hitze-wie-sie-mit-einem-glas-den-wasserbedarf-ihres-rasens-messen-1786355912604.jpeg" data-image="7ev1w5vvvk3x"><figcaption>Mit einem einfachen Marmeladenglas lässt sich die Bewässerungsmenge bestimmen</figcaption></figure><p>In manchen Gebieten gibt es tatsächlich noch keine <strong>Bewässerungseinschränkungen</strong>, sodass hier die oder der eine täglich versucht mit dem eigenen Trinkwasser den Rasen im Garten fit zu halten. Jedoch ist das tägliche Gießen bei Hitze und Trockenheit nicht so förderlich.</p><h2>Der Rasen sollte nicht täglich bewässert werden</h2><p>Es ist ratsam, sich ein neues Bewässerungsritual anzugewöhnen. <strong>Gartenexperte</strong> Elmar Mai empfiehlt eine gründliche Bewässerung nur zwei- bis maximal dreimal in der Woche. Wenig Bewässerung und dafür täglich können bei der Dürre nicht viel ausrichten. Das Wasser kommt nicht an die <strong>Wurzeln </strong>heran. </p><h2>Eine ausreichende Menge zwei Mal pro Woche ist effektiver</h2><p>Mit einem leeren <strong>Marmeladenglas </strong>lässt sich bequem feststellen, wie viel Wasser der Rasen wirklich benötigt. </p><p>Ein handelsübliches Glas hat etwa ein Fassungsvermögen von 200 Milliliter und wird inmitten der Wiese platziert. Elmar Mai erläutert, dass es ausreicht, wenn der <strong>Rasensprenger </strong>dieses Glas zur Hälfte gefüllt hat. Nicht zuletzt ist ausschlaggebend, wann der Rasen gewässert wird. </p><h2>Die beste Zeit ist in den frühen Morgenstunden</h2><p>So ist es in Gebieten mit Wasserknappheit meistens schon geregelt, dass nur in den Abend- oder Morgenstunden gegossen werden darf.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/garten-tipp-bei-hitze-wie-sie-mit-einem-glas-den-wasserbedarf-ihres-rasens-messen-1786355675373.jpeg" data-image="7r8vb8ravpj9"><figcaption>Der Rasen ist durch die Trockenheit merkbar gestresst, dennoch ist eine tägliche Bewässerung nicht notwendig</figcaption></figure><p>Hier sind die Expertinnen und Experten derselben Meinung. Ideal ist eine Bewässerung des eigenen Rasens am <strong>frühen Morgen</strong>. Am Abend kann ebenso gegossen werden, wenn die Nächte nicht merkbar abkühlen. Bei eher kühlen Nächten ist das Gießen am Morgen der beste Zeitpunkt.</p><h2>Nach der Dürre kommt der Rasen wieder</h2><p>Darüber hinaus ist es mittlerweile eine Form der eigenen <strong>Einstellung </strong>und des eigenen Geldbeutels. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="775157" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/nicht-einfach-wegwerfen-warum-ihr-rasenschnitt-wertvoller-ist-als-sie-denken.html" title="Nicht einfach wegwerfen: Warum Ihr Rasenschnitt wertvoller ist, als Sie denken">Nicht einfach wegwerfen: Warum Ihr Rasenschnitt wertvoller ist, als Sie denken</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/nicht-einfach-wegwerfen-warum-ihr-rasenschnitt-wertvoller-ist-als-sie-denken.html" title="Nicht einfach wegwerfen: Warum Ihr Rasenschnitt wertvoller ist, als Sie denken"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/don-t-bag-it-why-your-grass-clippings-are-more-valuable-than-you-think-1781640252380_320.jpg" alt="Nicht einfach wegwerfen: Warum Ihr Rasenschnitt wertvoller ist, als Sie denken"></a></article></aside><p>Aus wissenschaftlicher Sicht benötigt der Rasen <strong>keine Bewässerung</strong> im Sommer. Der Rasen kommt von selbst wieder, sobald die Dürre nachlässt und es wieder regelmäßig regnet. Mit ein wenig Dünger kann dann der frisch gewachsene Rasen auch den Winter gut überstehen.</p><h2>Der Rasen kann resilienter werden</h2><p>So ist vielleicht der <strong>braune Rasen</strong> einfach kein schöner Anblick, doch dringend auf Wasser angewiesen, ist der Rasen tatsächlich nicht. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="775992" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/rasenmaehen-bei-ueber-30-grad-so-bleibt-die-rasenflaeche-trotz-sommerlicher-hitze-gesund.html" title="Rasenmähen bei über 30 Grad: So bleibt die Rasenfläche trotz sommerlicher Hitze gesund">Rasenmähen bei über 30 Grad: So bleibt die Rasenfläche trotz sommerlicher Hitze gesund</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/rasenmaehen-bei-ueber-30-grad-so-bleibt-die-rasenflaeche-trotz-sommerlicher-hitze-gesund.html" title="Rasenmähen bei über 30 Grad: So bleibt die Rasenfläche trotz sommerlicher Hitze gesund"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/rasenmaehen-bei-ueber-30-grad-so-bleibt-die-rasenflaeche-trotz-sommerlicher-hitze-gesund-1782574855255_320.jpeg" alt="Rasenmähen bei über 30 Grad: So bleibt die Rasenfläche trotz sommerlicher Hitze gesund"></a></article></aside><p>Resilienter und widerstandsfähiger wird der eigene Rasen beispielsweise, wenn er nicht kurz gemäht wird. Eine Länge von <strong>8 Zentimetern </strong>hilft dem Rasen selbst Feuchtigkeit zu speichern.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="stern.de" data-year="2026" data-title="Saftig%20gr%C3%BCner%20Rasen%20trotz%20Hitze%20%E2%80%93%20dank%20des%20Marmeladenglas-Tricks" data-url="https%3A%2F%2Fwww.stern.de%2Fpanorama%2Fwissen%2Fgruener-rasen-trotz-hitze--so-funktioniert-der-marmeladenglas-trick-38034450.html">stern.de. (2026). <a href="https://www.stern.de/panorama/wissen/gruener-rasen-trotz-hitze--so-funktioniert-der-marmeladenglas-trick-38034450.html" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Saftig grüner Rasen trotz Hitze – dank des Marmeladenglas-Tricks</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/garten-tipp-bei-hitze-wie-sie-mit-einem-glas-den-wasserbedarf-ihres-rasens-messen.html</guid><dc:creator><![CDATA[Anna Poth]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[100 Liter Regen in Sicht: Kommt jetzt die große Wetter-Wende? – „Noch nichts fix!"]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/100-liter-regen-in-sicht-kommt-jetzt-die-gro-e-wetter-wende-noch-nichts-fix.html</link><pubDate>Tue, 11 Aug 2026 06:05:56 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Über 100 Liter Regen in der zweiten Augusthälfte – die Böden lechzen, die Flüsse dürsten. Doch Meteorologen zögern: Ist das die ersehnte Erlösung oder nur ein Strohfeuer?</p><figure id="first-video" class="video-dailymotion"><div id="player-xawpzj2"><img src="https://services.meteored.com/img/video/preview/dailymotion-xawpzj2.jpg" id="xawpzj2"><span class="boton-video"><svg width="48" height="48" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 48 48"><circle cx="24" cy="24" r="24" style="fill:#fff"/><path d="m20.5 15.2 10.8 7.2c1.1.7 1.2 2.2.2 3l-11 7.3c-1.2.7-2.7-.2-2.7-1.6V16.8c0-1.4 1.5-2.3 2.7-1.6z" style="fill-rule:evenodd;clip-rule:evenodd;fill:#0074ad"/></svg></span></div></figure><p>Es klingt fast zu schön, um wahr zu sein: <strong>Über 100 Liter Regen</strong> pro Quadratmeter sollen in der <strong>zweiten Augusthälfte</strong> vom Himmel fallen – und das ausgerechnet dort, wo die Not am größten ist. Nach Wochen der <strong>Trockenheit</strong>, staubtrockenen Feldern und historisch niedrigen Pegeln wäre das die reinste <strong>Erlösung</strong>.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Doch bevor jetzt alle jubeln: So einfach ist die Sache leider nicht. Denn die <strong>Wettermodelle</strong> spielen gerade völlig verrückt – und je nach Berechnung liegen zwischen Segen und Enttäuschung nur ein paar Kilometer. Die große Frage lautet also: Wie <strong>seriös</strong> ist dieser Regen-Traum wirklich?</p><h2>Ausgerechnet der Süden: Hier soll es richtig krachen</h2><p>Besonders im <strong>Süden Deutschlands</strong> rechnen einzelne Modelle mit üppigen Mengen. Vor allem das europäische <strong>ECMWF</strong> wirft für Bayern und den Alpenrand Regensummen aus, die selbst hartgesottene Wetterfrösche kurz schlucken lassen. <strong>Über 100 Liter</strong> über mehrere Tage verteilt – das würde die <strong>Flüsse</strong> endlich wieder steigen lassen und den Grundwasserspeichern spürbar guttun.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/100-liter-regen-in-sicht-kommt-jetzt-die-gro-e-wetter-wende-noch-nichts-fix-1786428127663.jpg" data-image="akodhnxfzpee" alt="wetter, regen, deutschland" title="wetter, regen, deutschland"><figcaption>Bis Sonntagabend sieht es in Sachen Regen noch recht bescheiden aus. Viel Niederschlag ist bis dahin nicht in Sicht. </figcaption></figure><p>Aber – und das ist ein dickes Aber – genau bei solchen Extremwerten ist <strong>höchste Vorsicht</strong> geboten. Modelle neigen dazu, in der Ferne gern mal kräftig zu übertreiben. Was heute nach <strong>Jahrhundert-Regen</strong> aussieht, kann morgen schon zum kläglichen Nieselregen zusammenschrumpfen.</p><h3>Start erst am 17. August – und das ist noch verdammt weit weg</h3><p>Losgehen soll das Ganze frühestens am <strong>Montag, den 17. August</strong>. Und genau hier liegt der Haken: Dieser Termin ist aus heutiger Sicht noch <strong>meilenweit entfernt</strong>. In der Wetterprognose sind zehn Tage im Voraus eine halbe Ewigkeit – da kann sich das komplette Bild noch dutzendfach drehen.</p><p>Wer jetzt also schon die Regentonne rausstellt, könnte am Ende ganz schön enttäuscht dastehen. <strong>Fest ist rein gar nichts.</strong> Die Modelle rechnen bei jedem neuen Lauf komplett neu – und gerade bei so einer heiklen Großwetterlage schwanken die Ergebnisse von Tag zu Tag teils dramatisch.</p><h3>Andere Modelle bremsen die Euphorie sofort aus</h3><p>Denn während das eine Modell in Feierlaune ist, treten andere kräftig auf die Bremse. In <strong>exakt denselben Regionen</strong>, für die das ECMWF von über 100 Litern träumt, sehen konkurrierende Berechnungen gerade einmal <strong>magere 10 bis 20 Liter</strong>. Ein himmelweiter Unterschied – und ein klares Warnsignal.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="782783" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/schnee-alarm-mitten-im-hochsommer-bauernregel-verrat-den-winter-2026-27-das-hatte-keiner-gedacht.html" title="Schnee-Alarm mitten im Hochsommer! Bauernregel verrät den Winter 2026/27 – „das hätte keiner gedacht'">Schnee-Alarm mitten im Hochsommer! Bauernregel verrät den Winter 2026/27 – „das hätte keiner gedacht"</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/schnee-alarm-mitten-im-hochsommer-bauernregel-verrat-den-winter-2026-27-das-hatte-keiner-gedacht.html" title="Schnee-Alarm mitten im Hochsommer! Bauernregel verrät den Winter 2026/27 – „das hätte keiner gedacht'"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/schnee-alarm-mitten-im-hochsommer-bauernregel-verrat-den-winter-2026-27-das-hatte-keiner-gedacht-1786282525216_320.jpg" alt="Schnee-Alarm mitten im Hochsommer! Bauernregel verrät den Winter 2026/27 – „das hätte keiner gedacht'"></a></article></aside><p>Diese enorme <strong>Spannbreite</strong> zeigt: Die Atmosphäre hat sich noch längst nicht entschieden. Mal landet das Tief weiter westlich, mal weiter östlich, mal zerfasert es komplett. Für eine belastbare Aussage ist es schlicht <strong>zu früh</strong> – auch wenn die dicken Zahlen natürlich mächtig verlockend sind.</p><h3>So viel Regen bräuchten wir wirklich – und der fehlt</h3><p>Und selbst wenn: Für eine echte <strong>Entspannung</strong> der Lage bräuchte es keine Eintagsfliege. Damit sich Böden, Bäche und Flüsse nachhaltig erholen, müssten <strong>100 bis 200 Liter</strong> über mehrere Tage verteilt herunterkommen – schön gleichmäßig, ohne alles auf einmal wegzuschwemmen.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/100-liter-regen-in-sicht-kommt-jetzt-die-gro-e-wetter-wende-noch-nichts-fix-1786428292808.jpg" data-image="z6tv1sotgaj8" alt="regenwetter, wetteränderung, deutschland" title="regenwetter, wetteränderung, deutschland"><figcaption>Ist das das Ender große Dürre? Nächste Woche könnte es immer wieder Regen geben. </figcaption></figure><p>Genau diese Mengen sind aktuell aber <strong>höchst unsicher</strong> und ehrlich gesagt kaum in Sicht. Ein paar kräftige Schauer helfen dem ausgedörrten Land nur für den Moment. Was danach passiert, entscheidet, ob wir von echter Erholung oder nur von einem <strong>Tropfen auf den heißen Stein</strong> sprechen.</p><h2>Mini-Entspannung statt Dürre-Ende?</h2><p>Der Blick weiter nach vorn macht die Hoffnung leider auch nicht größer. Das amerikanische <strong>CFS-Modell</strong> deutet an, dass sowohl der <strong>September</strong> als auch der <strong>Oktober</strong> wieder deutlich <strong>zu trocken</strong> ausfallen könnten. Von einer echten Wende im Herbst ist also erst einmal keine Spur.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="782269" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/september-prognose-ist-da-und-sie-ist-ein-schock-oh-gott-der-arme-rhein.html" title="September-Prognose ist da – und sie ist ein Schock: 'Oh Gott, der arme Rhein'">September-Prognose ist da – und sie ist ein Schock: "Oh Gott, der arme Rhein"</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/september-prognose-ist-da-und-sie-ist-ein-schock-oh-gott-der-arme-rhein.html" title="September-Prognose ist da – und sie ist ein Schock: 'Oh Gott, der arme Rhein'"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/september-prognose-ist-da-und-sie-ist-ein-schock-oh-gott-der-arme-rhein-1786000949678_320.jpg" alt="September-Prognose ist da – und sie ist ein Schock: 'Oh Gott, der arme Rhein'"></a></article></aside><p>Wie nennt man das Ganze dann? Am ehesten eine <strong>Mini-Entspannung</strong> – eine kleine <strong>Dürrepause</strong>, mehr nicht. Sollten die 100 Liter tatsächlich kommen, wäre das ein Segen für ein paar Tage. Doch das große Aufatmen sieht anders aus. Bleibt also nur eins: <strong>Daumen drücken und abwarten</strong> – und hoffen, dass die Modelle diesmal nicht mogeln.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/100-liter-regen-in-sicht-kommt-jetzt-die-gro-e-wetter-wende-noch-nichts-fix.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Wetterforscher erstaunt: "Das gibt's doch nicht!" Kippt JETZT das Wetter? Regen-Hammer nach 12 Wochen Dürre!]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-erstaunt-das-gibt-s-doch-nicht-kippt-jetzt-das-wetter-regen-hammer-nach-12-wochen-durre.html</link><pubDate>Tue, 11 Aug 2026 04:09:42 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Wochenlang nur Hitze und Trockenheit – doch jetzt zeigen die neuen Wetterkarten etwas, das kaum einer für möglich hielt. Was da auf Deutschland zurollt, sorgt für ungläubiges Staunen. Kommt die große Wende?</p><figure id="first-video" class="video-dailymotion"><div id="player-xawkdvq"><img src="https://services.meteored.com/img/video/preview/dailymotion-xawkdvq.jpg" id="xawkdvq"><span class="boton-video"><svg width="48" height="48" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 48 48"><circle cx="24" cy="24" r="24" style="fill:#fff"/><path d="m20.5 15.2 10.8 7.2c1.1.7 1.2 2.2.2 3l-11 7.3c-1.2.7-2.7-.2-2.7-1.6V16.8c0-1.4 1.5-2.3 2.7-1.6z" style="fill-rule:evenodd;clip-rule:evenodd;fill:#0074ad"/></svg></span></div></figure><p>Man reibt sich verwundert die Augen. Wochenlang zeigten die Wetterkarten nur eine einzige Farbe – heißes, gnadenloses Rot über ausgedörrten Feldern und rissigen Böden.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Doch was die neuesten Berechnungen jetzt ausspucken, lässt selbst erfahrene Beobachter kurz stutzen: Da bahnt sich etwas an, mit dem kaum noch jemand gerechnet hatte. Auf einmal tauchen auf den Karten Farben auf, die es gefühlt eine halbe Ewigkeit nicht mehr gab. Blau. Grün. <strong>Regen.</strong> Und zwar nicht nur ein bisschen.</p><p>Kommt jetzt tatsächlich der große Umschwung, auf den halb Deutschland sehnsüchtig gewartet hat?</p><h2>Erst noch mal Vollgas Hitze – dann der verblüffende Bruch</h2><p>Doch der Reihe nach. Wer jetzt schon jubelt, muss sich noch ein wenig gedulden. Denn bis zum Wochenende bleibt es zunächst <strong>heiß</strong>. Die Sonne knallt weiter, in vielen Regionen klettern die Temperaturen noch einmal in schwindelerregende Höhen. Es ist das letzte große Aufbäumen des Hochsommers – bevor die Karten komplett neu gemischt werden.</p><figure> <img src="https://services.meteored.com/img/article/wetterforscher-erstaunt-das-gibt-s-doch-nicht-kippt-jetzt-das-wetter-regen-hammer-nach-12-wochen-durre-1786396542809.jpg" data-image="6bcycvy3xkun" alt="regen, wetter, sommer" title="regen, wetter, sommer"><figcaption>Endlich Regen? Das europäische Wettermodell ECMWF macht Hoffnung auf Niederschläge in der zweiten Augusthälfte.</figcaption></figure><p>Und genau dann passiert das Erstaunliche: <strong>Ab dem 17. oder 18. August</strong> könnte die Wetterlage regelrecht kippen. Nicht langsam, nicht zaghaft – sondern so deutlich, dass man beim Blick auf die Modelle zweimal hinschauen muss.</p><h3>50 bis 100 Liter Regen – kaum zu glauben nach dieser Dürre</h3><p>Und dann diese Zahl, die einen kurz die Luft anhalten lässt: <strong>50 bis 100 Liter Regen</strong> pro Quadratmeter könnten in der zweiten Augusthälfte fallen. Nach zwölf Wochen Staubtrockenheit klingt das fast schon zu schön, um wahr zu sein.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="782872" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetter-im-spatsommer-kommt-jetzt-der-goldene-herbst-wetterforscher-sicher-die-chancen-sind-riesig.html" title="Wetter im Spätsommer: Kommt jetzt der goldene Herbst? Wetterforscher sicher: 'Die Chancen sind riesig'">Wetter im Spätsommer: Kommt jetzt der goldene Herbst? Wetterforscher sicher: "Die Chancen sind riesig"</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetter-im-spatsommer-kommt-jetzt-der-goldene-herbst-wetterforscher-sicher-die-chancen-sind-riesig.html" title="Wetter im Spätsommer: Kommt jetzt der goldene Herbst? Wetterforscher sicher: 'Die Chancen sind riesig'"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wetter-im-spatsommer-kommt-jetzt-der-goldene-herbst-wetterforscher-sicher-die-chancen-sind-riesig-1786344721543_320.jpg" alt="Wetter im Spätsommer: Kommt jetzt der goldene Herbst? Wetterforscher sicher: 'Die Chancen sind riesig'"></a></article></aside><p>Ganz ehrlich: Die Dürre wäre damit nicht mit einem Schlag beendet. Dafür sitzt der Wassermangel nach diesem Extrem-Sommer viel zu tief. Aber es wäre ein <strong>gewaltiger Schritt</strong> in die richtige Richtung – einer, den Landwirte, Gärtner und die ausgedörrte Natur so dringend brauchen.</p><h3>Kühler, wechselhaft – plötzlich ist alles anders</h3><p>Mit dem Regen kommt auch die ersehnte Abkühlung. Statt Rekordhitze zeigt das Thermometer nach dem Wochenende nur noch <strong>20 bis 25 Grad</strong> – Temperaturen, bei denen man endlich wieder durchatmen kann. Dazu immer wieder <strong>Schauer und Gewitter</strong>, teils sogar länger anhaltender Landregen.</p><p>Das Verblüffende daran: Es bleibt nicht bei diesen kurzen Wärmegewittern, die verpuffen, bevor der Boden überhaupt nass wird. Diesmal deutet vieles auf nachhaltigen, flächigen Regen hin – die Art, die tatsächlich in der Tiefe ankommt.</p><h3>Der Hammer: Auch der Südwesten am Rhein soll was abbekommen</h3><p>Und jetzt kommt der Punkt, der so manchen überrascht: Selbst der oft benachteiligte <strong>Südwesten</strong> soll diesmal nicht leer ausgehen. Ausgerechnet die Regionen entlang des <strong>Rheins</strong>, die unter der Dürre am meisten gelitten haben, könnten endlich Regen sehen. Dort, wo die Pegel niedrig und die Böden am durstigsten sind.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="782783" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/schnee-alarm-mitten-im-hochsommer-bauernregel-verrat-den-winter-2026-27-das-hatte-keiner-gedacht.html" title="Schnee-Alarm mitten im Hochsommer! Bauernregel verrät den Winter 2026/27 – „das hätte keiner gedacht'">Schnee-Alarm mitten im Hochsommer! Bauernregel verrät den Winter 2026/27 – „das hätte keiner gedacht"</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/schnee-alarm-mitten-im-hochsommer-bauernregel-verrat-den-winter-2026-27-das-hatte-keiner-gedacht.html" title="Schnee-Alarm mitten im Hochsommer! Bauernregel verrät den Winter 2026/27 – „das hätte keiner gedacht'"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/schnee-alarm-mitten-im-hochsommer-bauernregel-verrat-den-winter-2026-27-das-hatte-keiner-gedacht-1786282525216_320.jpg" alt="Schnee-Alarm mitten im Hochsommer! Bauernregel verrät den Winter 2026/27 – „das hätte keiner gedacht'"></a></article></aside><p>Das ist alles andere als selbstverständlich. Oft genug bleibt gerade der Südwesten bei solchen Umstellungen trocken, während nur der Norden abregnet. Dass diesmal auch das Rheingebiet mitspielt, macht die Aussichten so erstaunlich wertvoll.</p><h2>Können wir jetzt endlich aufatmen? Der ehrliche Blick nach vorn</h2><p>Bleibt die große Frage: Ist die Dürre damit Geschichte? Ganz so weit ist es nicht. Wetterlagen können sich schnell wieder drehen, und ob am Ende überall die volle Regenmenge fällt, muss sich erst noch zeigen. Ein nasser Abschnitt macht noch keinen Ausgleich für zwölf Wochen Trockenheit.</p><p>Aber die Richtung stimmt – und das ist nach diesem Sommer fast schon eine kleine Sensation. Nach Wochen der Dürre, der Rekordhitze und der bangen Blicke auf verdorrte Felder liegt zum ersten Mal wieder <strong>echte Zuversicht</strong> in der Luft. Die Karten der Hoffnung sind da. Und wenn sie recht behalten, dürfen wir bald tatsächlich aufatmen. <strong>Endlich.</strong></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-erstaunt-das-gibt-s-doch-nicht-kippt-jetzt-das-wetter-regen-hammer-nach-12-wochen-durre.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Historisches Niedrigwasser droht deutsche Schifffahrt lahmzulegen: Rhein kurz vor der Teilung! Das hat heftige Folgen!]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/historisches-niedrigwasser-droht-deutsche-schifffahrt-lahmzulegen-rhein-kurz-vor-der-teilung-das-hat-heftige-folgen.html</link><pubDate>Tue, 11 Aug 2026 04:05:00 +0000</pubDate><category>Aktuell</category><description><![CDATA[<p>Ausflugs- und Kreuzfahrtschiffe stehen bereits still, Frachter transportieren weniger als 20 Prozent, Transportkosten haben sich verdreifacht, Rohstoffengpässe bestehen bereits. Nun drohen eine geteilte Rheinroute, Inflation und 0,4 Prozentpunkte weniger Wirtschaftsleistung- und alles nur wegen 'Niedrigwasser'!</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/historisches-niedrigwasser-droht-deutsche-schifffahrt-lahmzulegen-rhein-kurz-vor-der-teilung-das-hat-heftige-folgen-1786358184347.png" data-image="5azwm3rjs4qa" alt="Symbolbild, Rhein, Tiefstände , Kaub, Pegel, Wasserstraße, Deutschland" title="Symbolbild, Rhein, Tiefstände , Kaub, Pegel, Wasserstraße, Deutschland"><figcaption>Symbolbild: Der Rhein fällt auf historische Tiefstände. Bei Kaub könnte der Pegel einstellig werden und die wichtigste Wasserstraße Deutschlands zerreißen. </figcaption></figure><p>Auf dem Rhein werden die Folgen der extremen Trockenheit unübersehbar. Am Pegel Kaub zwischen Mainz und Koblenz droht nun erstmals ein einstelliger Wert. <strong>Jens Schwanen, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Binnenschifffahrt, warnte gegenüber der „Rheinischen Post“, dass der Rhein damit für die Schifffahrt nicht mehr durchgängig befahrbar wäre.</strong></p><h2>Europas wichtigste Wasserstraße droht als Transportachse auszufallen </h2><p>Nördlich des kritischen Mittelrheinabschnitts könnten Transporte zwischen den großen Nordseehäfen und dem westdeutschen Kanalgebiet fortgesetzt werden. Südlich davon blieben die angeschlossenen Wasserstraßen grundsätzlich nutzbar. <strong>Dazwischen aber droht die entscheidende Verbindung wegzubrechen.</strong></p><div class="texto-destacado">Damit würde eine der bedeutendsten europäischen Transportachsen ausgerechnet an einer besonders flachen Stelle des Mittelrheins unterbrochen. </div><p>Für Industrie und Handel wären die Folgen erheblich: Zusätzliche Transporte über Straße und Schiene können die fehlenden Schiffskapazitäten nur begrenzt ersetzen.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="782433" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/40-grad-wetterforscher-warnt-die-hitze-dreht-jetzt-voll-auf-extrem-sommer-und-durre-ohne-ende-in-deutschland.html" title="40 Grad? Wetterforscher warnt: „Die Hitze dreht jetzt voll auf!' – Extrem-Sommer und Dürre ohne Ende in Deutschland">40 Grad? Wetterforscher warnt: „Die Hitze dreht jetzt voll auf!" – Extrem-Sommer und Dürre ohne Ende in Deutschland</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/40-grad-wetterforscher-warnt-die-hitze-dreht-jetzt-voll-auf-extrem-sommer-und-durre-ohne-ende-in-deutschland.html" title="40 Grad? Wetterforscher warnt: „Die Hitze dreht jetzt voll auf!' – Extrem-Sommer und Dürre ohne Ende in Deutschland"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/40-grad-wetterforscher-warnt-die-hitze-dreht-jetzt-voll-auf-extrem-sommer-und-durre-ohne-ende-in-deutschland-1786088066237_320.jpg" alt="40 Grad? Wetterforscher warnt: „Die Hitze dreht jetzt voll auf!' – Extrem-Sommer und Dürre ohne Ende in Deutschland"></a></article></aside><h2>Das Niedrigwasser erfasst ganz Deutschland</h2><p>Doch der Blick allein auf Kaub greift zu kurz.<strong> Die Bundesanstalt für Gewässerkunde stellt in ihrem Bericht „Niedrigwasser wird immer extremer“ fest, dass sämtliche deutschen Stromgebiete stark betroffen sind. </strong>An freifließenden Abschnitten von Rhein, Donau und Elbe wurden bereits niedrigste bekannte Wasserstände erreicht oder sogar unterschritten.</p><h3>Außergewöhnlich ist nicht nur die Intensität, sondern auch der Zeitpunkt:</h3><p><strong>Normalerweise beginnt die Niedrigwassersaison in Mitteleuropa außerhalb der Hochgebirge erst im Herbst. 2026 geraten die großen Flüsse dagegen bereits mitten im Sommer an historische Marken.</strong></p><h2>2026 unterbietet selbst berüchtigte Dürrejahre</h2><p>Die Ursache liegt in einem gewaltigen und weiter wachsenden <strong>Niederschlagsdefizit.</strong> Innerhalb von 30 Tagen fielen in den mitteleuropäischen Flusseinzugsgebieten durchschnittlich nur etwa 45 Prozent des langjährigen Mittels.</p><p>Besonders dramatisch ist die Situation im Rheingebiet zwischen Andernach und Lobith. Dort erreichte die Regenmenge nur 28 Prozent des üblichen Wertes. </p><p>Noch alarmierender ist die Jahresbilanz: Die kumulierte Niederschlagssumme von 2026 liegt bereits unter den Werten der großen Niedrigwasserjahre 2003, 2018 und 2022 – und sogar knapp unter dem Minimum der Referenzperiode von 1993 bis 2022.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="781870" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/nur-noch-24-zentimeter-pegel-kaub-bricht-jahrhundert-rekord-seit-1905-gab-es-das-nie.html" title="Nur noch 24 cm! Pegel Kaub bricht Jahrhundert-Rekord – seit 1905 gab es das nie! Wetterforscher: 'Es wird schlimmer'">Nur noch 24 cm! Pegel Kaub bricht Jahrhundert-Rekord – seit 1905 gab es das nie! Wetterforscher: "Es wird schlimmer"</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/nur-noch-24-zentimeter-pegel-kaub-bricht-jahrhundert-rekord-seit-1905-gab-es-das-nie.html" title="Nur noch 24 cm! Pegel Kaub bricht Jahrhundert-Rekord – seit 1905 gab es das nie! Wetterforscher: 'Es wird schlimmer'"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/nur-noch-24-zentimeter-pegel-kaub-bricht-jahrhundert-rekord-seit-1905-gab-es-das-nie-1785781810678_320.jpg" alt="Nur noch 24 cm! Pegel Kaub bricht Jahrhundert-Rekord – seit 1905 gab es das nie! Wetterforscher: 'Es wird schlimmer'"></a></article></aside><h2>Warum heftige Gewitter den Flüssen kaum helfen</h2><p>Ein Gewitter kann einen Bach anschwellen oder einen einzelnen Pegel kurzzeitig anheben. Um Rhein, Donau und Elbe nachhaltig zu stabilisieren, müsste es dagegen über große Teile ihrer Einzugsgebiete ausdauernd und ergiebig regnen. Doch dieser flächendeckende Landregen ist bislang ausgeblieben.</p><h2>Historischer Pegel – aber kein historischer Abfluss</h2><p>Die BfG mahnt zugleich zu einer wichtigen Unterscheidung. <strong>Ein rekordtiefer Pegelstand bedeutet nicht automatisch, dass auch noch nie so wenig Wasser durch den Rhein geflossen ist. </strong>Pegelstände verändern sich langfristig ebenfalls durch Eintiefungen der Flusssohle und wasserbauliche Maßnahmen.</p><p><strong>Am Pegel Kaub wurde am 5. August mit 20 Zentimetern über dem Pegelnullpunkt ein neuer niedrigster bekannter Wasserstand registriert. Der gleichzeitig gemessene Abfluss von 521 Kubikmetern pro Sekunde war jedoch kein Rekord. Seit 1901 wurde dieser Wert in sechs Jahren unterschritten.</strong></p><p>Für die Schifffahrt bleibt der niedrige Pegel dennoch entscheidend. Er bestimmt gemeinsam mit der Fahrrinnentiefe, wie tief Schiffe eintauchen und wie viel Ladung sie noch aufnehmen können.</p><figure><blockquote class="twitter-tweet" data-dnt="true" align="center"><p lang="de" dir="ltr">️ Temperaturtrend<br><br> Die Atmosphäre dreht wieder völlig auf: Heute 850 hPa von 5 bis 20 °C doch die Heißluft schlägt zurück!<br><br> Do bis 22 °C, Fr sogar 23 °C in 850 hPa<br><br> Am Boden drohen bis 38 °C die nächste massive Hitzespitze!<br><br>️ <a href="https://t.co/dxKrUw1khu">https://t.co/dxKrUw1khu</a> <a href="https://t.co/vQ50slTqKq">pic.twitter.com/vQ50slTqKq</a></p>— Meteored Deutschland (@MeteoredDE) <a href="https://x.com/MeteoredDE/status/2086755221418500499?ref_src=twsrc%5Etfw">August 10, 2026</a></blockquote></figure><h2>Hochdruckwetter verschärft die Krise</h2><p>Eine nachhaltige Entspannung ist weiterhin nicht in Sicht. Hochdruckeinfluss bringt häufig sonniges, warmes bis heißes und überwiegend trockenes Wetter. <strong>Tiefausläufer können zwar regional neue Schauer und Gewitter auslösen, doch für eine grundlegende Erholung der Flüsse reicht das nicht.</strong></p><p>Damit droht sich das extreme Niedrigwasser weiter festzusetzen. <strong>Schätzungen zufolge könnte die Wirtschaftsleistung durch das Niedrigwasser um 0,4 Prozentpunkte schrumpfen</strong>. Was am Rhein sichtbar wird, ist deshalb längst mehr als ein Problem der Binnenschiffer – es ist eine Krise mit Folgen für ganz Deutschland.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="BfS" data-year="06.08.2026" data-title="Niedrigwasser%20wird%20immer%20extremer" data-url="https%3A%2F%2Fwww.bafg.de%2FSharedDocs%2FDownloads%2FDE%2Fbfg_niedrigwasserbericht%2F2026%2F260806_nw_bericht.pdf%3F__blob%3DpublicationFile%26v%3D6">BfS. (06.08.2026). <a href="https://www.bafg.de/SharedDocs/Downloads/DE/bfg_niedrigwasserbericht/2026/260806_nw_bericht.pdf?__blob=publicationFile&v=6" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Niedrigwasser wird immer extremer</a>.</cite><br><cite data-author="Rheinische%20Post" data-year="10.08.2026" data-title="Rhein%20droht%20f%C3%BCr%20Schifffahrt%20zweigeteilt%20zu%20werden" data-url="">Rheinische Post. (10.08.2026). Rhein droht für Schifffahrt zweigeteilt zu werden.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/historisches-niedrigwasser-droht-deutsche-schifffahrt-lahmzulegen-rhein-kurz-vor-der-teilung-das-hat-heftige-folgen.html</guid><dc:creator><![CDATA[Kathy Schrey]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Ladebordsteine - für eine verbesserte Ladeinfrastruktur]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/ladebordsteine-fur-eine-verbesserte-ladeinfrastruktur.html</link><pubDate>Mon, 10 Aug 2026 17:13:00 +0000</pubDate><category>Aktuell</category><description><![CDATA[<p>Wie und vor allen Dingen wo lädt man das E-Auto in engen Innenstädten? Die Installation von Ladesäulen ist teuer. Der Platz ist beengt. Laden an der eigenen Steckdose ist nicht erlaubt, wenn das Stromkabel dafür über den Bürgersteig verläuft. Das Laden von Elektroautos in städtischer Umgebung kann herausfordernd sein.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/ladebordsteine-fur-eine-verbesserte-ladeinfrastruktur-1786432299381.jpg" data-image="fbcbh6cyl89t"><figcaption>Bordsteinladen - ein Experiment mit Zukunft</figcaption></figure><p>E-Autofahrer in Bamberg können ab sofort ihr Auto direkt am Bordstein laden. Die Stadt testet seit kurzem ein neues <strong>Ladesystem für E-Autos,</strong> und zwar <strong>Ladebordsteine</strong>. Die Vorteile liegen auf der Hand. Versenkte Ladebuchsen sind platzsparend, unauffällig und robust. Das mühsame Einparken an den Ladesäulen entfällt. </p><p>Die <strong>Weltkulturerbe-Stadt Bamberg</strong> hat sich damit einem Test eines neues Ladesystems angeschlossen, dass seine <strong>Premiere</strong> in einigen Großstädten in <strong>Nordrhein-Westfalen</strong> hatte. </p><p><strong>Neue Technik aus NRW </strong></p><p>Die neue Ladetechnik ist ein <strong>„Made in Germany“-Produkt</strong> und wurde von der Firma <strong>Rheinmetall</strong> entwickelt. Das Laden an der Bordsteinkante funktioniert genauso wie eine Ladesäule. Der große Unterschied: das Kabel muss zum Aufladen nicht in eine Säule, sondern in den Ladepunkt am Boden eingesteckt werden. </p><p>Rheinmetall hat ein System erfunden, dass gerade für die <strong>Enge in den Großstädten viele Vorteile </strong>bietet.</p><p>Nachdem der Hersteller erste Ladebordsteine in Düsseldorf, Dortmund und Köln getestet hat, will er nun weitere, <strong>vor allem historische Städte</strong> damit ausstatten. Genau deshalb viel die Entscheidung auch für Bamberg als nächste „Teststadt“. </p><p><strong>Jan Giersberg von den Stadtwerken Bamberg</strong> erklärte dazu bei <strong>BR24: </strong></p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>Wir sind hier in der Weltkulturerbestadt. Da passen die großen, weißen, klobigen Ladesäulen einfach nicht rein. Die stören das Bild."<svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><h2>Attraktives Angebot</h2><p>Bordsteinladestellen sind im Stadtbild kaum wahrnehmbar. Dadurch können sie sich gerade in einer historischen Altstadt wie Bamberg <strong>stadtgestalterisch gut integrieren. </strong>Allerdings ist das auch ein zumindest kleiner Schwachpunkt des Systems, denn die <strong>Ladepunkte im Bordstein können auch leicht übersehen werden. </strong></p><p>Während der Ladezeit ist in Bamberg das Parken bis zu zwei Stunden kostenlos. </p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>Ist der Testbetrieb erfolgreich, könnten die Bordsteinladestationen dort zum Einsatz kommen, wo der Einsatz klassischer Ladesäulen an Platz, Gestaltung oder baulichen Vorgaben scheitert <svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p>so die <strong>Stadtwerke Bamberg bei BR24.</strong></p><h3>Anschaffungskosten (noch) höher</h3><p>Ein<strong> kleiner Nachteil</strong> ist die Tatsache, dass zumindest noch im Moment die <strong>Anschaffungskosten höher</strong> sind als bei den klassischen Ladesäulen. Der Hersteller erwartet bei <strong>zunehmender Nachfrage aus positive Skaleneffekte</strong>, die zu einer Kostenreduzierung des Systems führen könnten.</p><p>Bereits heute können die höheren Kosten dadurch kompensiert werden, dass die <strong>Bordsteinlösung weniger anfällig für Störungen </strong>ist. Wichtig ist auch, dass vor allem<strong> Vandalismusschäden vermieden </strong>werden.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/ladebordsteine-fur-eine-verbesserte-ladeinfrastruktur-1786432369537.jpg" data-image="1ww4vvj1gp97"><figcaption>Ansicht des "Innenlebens" des Lademoduls</figcaption></figure><p>Auch die Wartung sei nach Aussagen des Herstellers deutlich einfacher als bei einer Ladesäule.</p><h3><strong>Edelstahlmodul statt Ladesäule </strong></h3><p>Der Ladebordstein ist einen Meter lang. Er sieht auf den ersten Blick genauso aus, wie ein normaler Bordstein. Bei genauerem Hinsehen entdeckt man, dass in dem Segment ein <strong>Edelstahlmodul mit Lade-Steckdose, Kartenlesegerät und Kontrolldisplay</strong> eingebaut ist. </p><p>Wie bei einer Ladesäule funktioniert das Ab- und Anmelden per RFID-Ladekarte oder mit einer App. Bei Beschädigung kann das Modul sehr einfach ausgetauscht werden. </p><p>Die beiden neuen Bordsteinladestationen ermöglichen <strong>Wechselstromladen (AC) bis zu 22 kWh.</strong></p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="728825" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/elektromobilitat-sehenden-auges-den-wandel-verschlafen.html" title="Elektromobilität: Sehenden Auges den Wandel verschlafen?">Elektromobilität: Sehenden Auges den Wandel verschlafen?</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/elektromobilitat-sehenden-auges-den-wandel-verschlafen.html" title="Elektromobilität: Sehenden Auges den Wandel verschlafen?"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/elektromobilitat-sehenden-auges-den-wandel-verschlafen-1757592382382_320.jpeg" alt="Elektromobilität: Sehenden Auges den Wandel verschlafen?"></a></article></aside><h2>Feldversuche und Meinungen</h2><p>Bei den ersten Test-Ladebordsteinen in <strong>Köln-Lindenthal wurde 2.800 Ladevorgänge</strong> mit einer <strong>Zuverlässigkeit von 99 Prozent</strong> durchgeführt. Rheinmetall hat nach einem <strong>Bericht von AutoBILD</strong> am Ende eines einjährigen Feldversuchs in Köln viele Kunden befragt, die den Ladebordstein für ihr E-Auto nutzten. Das Stimmungsbild nach dieser Umfrage war positiv. </p><p>Gelobt wurden Platzersparnis, weniger Vandalismus und einfache Nutzbarkeit. Der einzige Kritikpunkt war die Sichtbarkeit: Ladesäulen sieht man zumeist schon von Weitem. Den unauffälligen <strong>Ladebordstein hingegen mussten Kunden oft suchen. </strong></p><p>Probleme mit Schmutz oder Hinterlassenschaften von Hunden hab es laut der Befragung nicht. Das liegt auch an der<strong> ausgeklügelten Abdeckung des Ladesystems</strong>. Ist es für das Laden freigegeben, also entsperrt, lässt sie sich mit dem <strong>Typ-2-Stecker des Elektroauto-Ladekabels aufschieben</strong>, ohne dass mit der Hand den Ladebordstein berührt wird. </p><p>Einzelne Kunden hielten die Beleuchtung für unzureichend. Doch letztendlich fand in beiden Punkten die große Mehrheit der Befragten die Ladebordsteine "befriedigend", "gut" oder sogar "sehr gut".</p><h3><strong>Wie funktioniert das System bei Regen?</strong></h3><p>Die Ladeelektronik ist innerhalb des Bauteils <strong>komplett wasserdicht verbaut</strong>. So können weder Regenwasser noch Wasser aus Schneeschmelze in die sensiblen Bereiche vordringen, was ein störungsfreies Laden ermöglicht. </p><p>Das System verfügt auch über einen <strong>Wasserstandssensor</strong>. Sollte durch ein außergewöhnliches Ereignis, zum Beispiel Überschwemmung, der <strong>Ladebordstein unter Wasser liegen, alarmiert der Sensor die Ladeelektronik</strong>. Dann wird der Ladevorgang unterbrochen, anschließend schaltet ein integrierter FI-Schutzschalter den gesamten Ladebordstein stromlos.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="754749" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/von-elektrostaaten-und-fossilen-staaten.html" title="Von Elektrostaaten und fossilen Staaten">Von Elektrostaaten und fossilen Staaten</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/von-elektrostaaten-und-fossilen-staaten.html" title="Von Elektrostaaten und fossilen Staaten"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/von-elektrostaaten-und-fossilen-staaten-1771409948825_320.jpeg" alt="Von Elektrostaaten und fossilen Staaten"></a></article></aside><h3>Zusatznutzen Wohngebiete</h3><p>Ein weiterer Vorteil des Ladebordsteins könnte ihn zur <strong>perfekten Lösung für Wohngebiete </strong>machen, bei denen zwischen Stromleitung und Straße ein Bürgersteig liegt. Es ist wenig bekannt, dass das <strong>zeitweise Verlegen eines Ladekabel quer über den Fußgängerweg nicht erlaub</strong><strong>t</strong> ist. </p><p>Mit der im Bordstein integrierten Ladestation besteht eine sehr gute Lademöglichkeit für Mieter in Mehrfamilienhäusern oder Eigenheimbesitzer ohne Stellplatz auf dem eigenen Grundstück.</p><h3><strong>Mehrere Alternativen sind schon auf dem Markt </strong></h3><p>In den <strong>Niederlanden sind in den Innenstädten kleine Wallboxen an Laternenmasten</strong> zu finden, die ebenfalls weniger auffällig sind. <strong>Großbritannien </strong>bietet das System von <strong>UrbanFox Lademöglichkeiten an der Bordsteinkante </strong>mit einer <strong>versenkbaren Ladesäule.</strong></p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/ladebordsteine-fur-eine-verbesserte-ladeinfrastruktur-1786202552784.png" data-image="b2zsr71obllx"><figcaption>urbanFox - ein Bordstein-Ladesystem aus Großbritannien</figcaption></figure><p><strong>Bamberg </strong>hat sich neben dem Bordsteinladen zu einer weiteren, neuen Variante entschieden. In <strong>Granitstelen verbaute Ladestationen </strong>sollen sich ebenfalls in der historischen Innenstadt stadtgestalterisch einpassen. </p><p>Die Altrernative wurde von einem örtlichen Natursteinwerk in Bamberg entwickelt. Die Technik der Ladeeinheit kommt ebenfalls vom einem ortsansässigen E-Modulhersteller.</p><p>Die <strong>E-Mobilität ist nicht mehr aufzuhalten</strong>, was im Hinblick auf die Maßnahmen zur Reduzierung fossiler Energieträger und damit zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen hoffnungsvoll stimmt</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/ladebordsteine-fur-eine-verbesserte-ladeinfrastruktur.html</guid><dc:creator><![CDATA[Ralf Roschlau]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Bei den riesigen Waldbränden in Südfrankreich explodieren mehr als 400 Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/bei-den-riesigen-waldbranden-in-sudfrankreich-explodieren-mehr-als-400-blindganger-aus-dem-zweiten-weltkrieg.html</link><pubDate>Mon, 10 Aug 2026 15:41:00 +0000</pubDate><category>Aktuell</category><description><![CDATA[<p>Eine beispiellose Waldbrandkrise hat Frankreich erfasst und dabei ein unerwartetes Phänomen ausgelöst: die Explosion historischer Munition. Die Waldbrände führten zur Detonation tödlicher Waffen aus dem Zweiten Weltkrieg, die jahrzehntelang unter der Erde verborgen gelegen hatten.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/los-megaincendio-en-el-sur-de-francia-hace-estallar-mas-de-400-proyectiles-olvidados-de-la-segunda-guerra-mundial-1785835049012.jpeg" data-image="3i54xzm5e27f" alt="Die Großbrände in Südfrankreich lassen mehr als 400 vergessene Geschosse aus dem Zweiten Weltkrieg explodieren" title="Die Großbrände in Südfrankreich lassen mehr als 400 vergessene Geschosse aus dem Zweiten Weltkrieg explodieren"><figcaption>Die Großbrände in Südfrankreich lassen mehr als 400 vergessene Geschosse aus dem Zweiten Weltkrieg explodieren</figcaption></figure><p>Die malerischen Landschaften, für die der Südwesten Frankreichs traditionell bekannt ist, haben sich in Verwüstungslandschaften verwandelt. Anhaltende Dürre und dauerhaft überdurchschnittliche Temperaturen haben die rasante Ausbreitung der Brände über weite Vegetationsgebiete begünstigt und das ökologische Gleichgewicht der Region dramatisch verändert.</p><div class="texto-destacado">Die durch die Brände entstehende extreme Hitze wirkte als Auslöser, wodurch Sprengladungen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs gezündet wurden und Feuerwehrleute sowie Rettungskräfte einer erheblichen Gefahr durch umherfliegende Trümmer und Blindgänger ausgesetzt waren.</div><p>Dieses extreme Verbrennungsereignis führte dazu, dass sich das Feuer unter der Oberfläche ausbreitete, wo es mit nicht explodierten Kampfmitteln aus dem Zweiten Weltkrieg in Kontakt kam, die unter Schichten von Waldhumus vergraben geblieben waren. Der Vorfall verdeutlicht die gefährliche Schnittstelle zwischen der aktuellen Klimakrise und den anhaltenden ökologischen Folgen des Krieges.</p><h2>Departement Gironde</h2><p>Die Region Gironde ist zum Epizentrum dieser Umweltkatastrophe geworden. Mehr als 40.000 Hektar Wald wurden zerstört, wodurch Pyrocumulus-Wolken entstanden und den lokalen Ökosystemen schwerer Schaden zugefügt wurde, was zur höchsten seit 1949 verzeichneten Entwaldungsrate führte.</p><p>Meteorologische Beobachtungen deuten darauf hin, dass die niedrige Luftfeuchtigkeit und starke Winde als Auslöser für die unkontrollierbare Ausbreitung der Flammen wirkten. Diese Bedingungen hinderten die Feuerwehrleute daran, den Brand schnell einzudämmen, und erforderten einen beispiellosen Notfalleinsatz in der gesamten Region.</p><p>Trotz der Schwere der Brände gelang es durch Eindämmungsmaßnahmen, wirtschaftlich wichtige Weinbaugebiete zu schützen. Die ökologischen Auswirkungen auf die lokale Tierwelt und die Störung der Bodenkreisläufe sind jedoch nach wie vor äußerst gravierend.</p><h2>Die Stadt Le Porge</h2><p>Die Gemeinde Le Porge war sowohl von Gebäudebränden als auch von explodierenden Sprengkörpern betroffen. In diesem Gebiet löste intensive Hitze im Boden eine Kettenreaktion aus, die zur Detonation von fast 100 Mörsergranaten und deutsch-französischen Panzerabwehrwaffen führte.</p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>Nach Angaben von Bürgermeister Martial Zaninetti gegenüber dem französischen Sender France Info waren in der zweiten Nacht des Waldbrands mehr als 100 Explosionen zu hören, die er mit „Kriegsgeräuschen“ verglich.<svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p><br>Die Wucht der Explosionen, die zunächst fälschlicherweise für explodierende Haushaltsgasflaschen gehalten wurden, veranlasste die Behörden dazu, eine strenge Sperrzone einzurichten. Spezialisierte Bombenräumkommandos wurden hinzugezogen, um rund 400 verrostete Sprengkörper zu entschärfen, die unter der Oberfläche zum Vorschein gekommen waren.</p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>„Bestimmte Gebiete sind nach wie vor nicht zugänglich. Mehr als 180 Häuser in der Gegend wurden durch den Waldbrand zerstört“, sagte Bürgermeister Zaninetti.<svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p><br>Maßnahmen zur Eindämmung und Entsorgung verzögerten die Rückkehr der Bewohner in die betroffenen Gemeinden. Laut Berichten lokaler Medien führten die Behörden Risikomanagementmaßnahmen durch, um sicherzustellen, dass die Munition sicher eingesammelt und später auf Militärgelände vernichtet werden konnte.</p><h2>Der Wald der Landes de Gascogne</h2><p>Das Waldökosystem der Landes de Gascogne hat erhebliche Schäden davongetragen. Brennendes Kiefernharz und dichte Schichten organischen Materials begünstigten die Ausbreitung von Untergrundbränden, wodurch die Hitze direkt auf vergrabene Kriegsmunition übertragen wurde.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="695363" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/klimwandel-jahr-erhaltung-gletscher-schmelze-gletscherschwund.html" title="Klimwandel: UN erklärt 2025 zum 'Jahr zur Erhaltung der Gletscher' - Ist das überhaupt noch möglich?">Klimwandel: UN erklärt 2025 zum "Jahr zur Erhaltung der Gletscher" - Ist das überhaupt noch möglich?</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/klimwandel-jahr-erhaltung-gletscher-schmelze-gletscherschwund.html" title="Klimwandel: UN erklärt 2025 zum 'Jahr zur Erhaltung der Gletscher' - Ist das überhaupt noch möglich?"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/klimwandel-jahr-erhaltung-gletscher-schmelze-gletscherschwund-1738662597086_320.jpeg" alt="Klimwandel: UN erklärt 2025 zum 'Jahr zur Erhaltung der Gletscher' - Ist das überhaupt noch möglich?"></a></article></aside><p>Diese Wärmeübertragung durch Wärmeleitung führte dazu, dass die Temperatur der Metallgehäuse aus dem Zweiten Weltkrieg über den Punkt stieg, ab dem sie chemisch stabil blieben. Die Folge war eine Reihe spontaner Explosionen, die die Bemühungen, die Brände unter Kontrolle zu bringen, erheblich erschwerten.</p><p>Eine Analyse nach dem Brand hat ergeben, dass durch die Zerstörung des Walddachs – der obersten Schicht eines Waldes, die aus den Baumkronen besteht, das Sonnenlicht filtert, die Auswirkungen von Niederschlägen mindert und dazu beiträgt, Feuchtigkeit in der Luft zu binden – eine beträchtliche Menge an Granatsplittern und zahlreiche Sekundärkrater freigelegt wurden. Nun sind archäologische Untersuchungen und umfangreiche Dekontaminierungsarbeiten erforderlich, bevor der Wald wieder als sicher gelten kann.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="BBC" data-year="" data-title="France%20wildfires%20reveal%20hundreds%20of%20WW2%20shells%20in%20village" data-url="https%3A%2F%2Fwww.bbc.com%2Fnews%2Farticles%2Fcgmkxjrrwdvo">BBC. <a href="https://www.bbc.com/news/articles/cgmkxjrrwdvo" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">France wildfires reveal hundreds of WW2 shells in village</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/bei-den-riesigen-waldbranden-in-sudfrankreich-explodieren-mehr-als-400-blindganger-aus-dem-zweiten-weltkrieg.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item></channel></rss>