<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><rss xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" version="2.0"><channel><title>Meteored Deutschland</title><link>https://www.daswetter.com</link><description>News rund ums Wetter: Aktuelle Wetternachrichten - Informieren Sie sich hier über die aktuellsten Wetternachrichten für Deutschland und weltweit. News rund um das Wetter: Wir halten Sie auf dem Laufenden!</description><language>de</language><lastBuildDate>Tue, 14 Jul 2026 12:20:17 +0000</lastBuildDate><pubDate>Tue, 14 Jul 2026 12:20:17 +0000</pubDate><atom:link href="https://www.daswetter.com/feed/" rel="self" type="application/rss+xml"/><copyright><![CDATA[ Copyright 2026 Meteored ]]></copyright><image><url>https://www.daswetter.com/imagenes/logo_rss.png</url><title>Meteored Deutschland</title><link>https://www.daswetter.com</link><width>144</width><height>144</height></image><sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod><sy:updateFrequency>6</sy:updateFrequency><item><title><![CDATA[Wie der Klimawandel Gewitter beeinflusst]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/wie-der-klimawandel-gewitter-beeinflusst.html</link><pubDate>Tue, 14 Jul 2026 11:12:00 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Gewitter sind relativ häufige Wetterphänomene, insbesondere in den Sommermonaten. Hitze und Luftfeuchtigkeit sind die wichtigsten Voraussetzungen für die Entstehung von Gewittern. Aber könnten sie angesichts des Klimawandels an Heftigkeit zunehmen?</p><figure id="first-image"> <img src="https://services.meteored.com/img/article/rechauffement-climatique-orages-climat-meteo-1782362369475.jpg" data-image="bfj9ofh0kd2s" alt="Gewitter treten im Sommer besonders häufig auf" title="Gewitter treten im Sommer besonders häufig auf"><figcaption>Gewitter treten vor allem im Sommer häufig auf.</figcaption></figure><p>Ein Sommergewitter. Die meisten von uns haben schon einmal eines erlebt, sei es in den Sommermonaten oder auf einer Reise in ein tropisches Land. Das Wetter ist schön, die Luft ist heiß, und manchmal fühlt sich die Luftfeuchtigkeit fast greifbar an. </p><p>Dann bildet sich plötzlich eine große dunkle Wolke am Horizont. Es ist der Beginn eines Gewitters. Diese Gewitter treten besonders häufig im Sommer auf, da dann ideale Bedingungen für diese Art von Wetterereignis herrschen.</p><h2>Aber warum treten Gewitter gerade im Sommer besonders häufig auf?</h2><p>Ganz einfach, weil alle notwendigen Wetterbedingungen gegeben sind. Bei hohen Temperaturen kann die Luft viel mehr Feuchtigkeit aufnehmen als sonst. Diese Feuchtigkeit bildet Wolken und, im Falle von Gewittern, Cumulonimbus-Wolken. </p><p>Diese Wolken sind außergewöhnlich hoch und verursachen Blitze. Kurz gesagt entsteht ein Gewitter, wenn warme, feuchte Luft in Bodennähe nach oben in die kältere Luft der oberen Schichten der Atmosphäre gedrückt wird.</p><h3>Hitze und Luftfeuchtigkeit: die notwendigen Zutaten für ein Gewitter</h3><p>Glücklicherweise erreichen nur etwa 10 % der Blitze tatsächlich den Boden. Die restlichen 90 % entladen sich innerhalb der Wolken selbst. Nur etwa 10 % der Gewitter werden von Wissenschaftlern als „heftig“ eingestuft. Diese gehen in der Regel mit sehr starken Winden von über 90 km/h und Hagelkörnern mit einem Durchmesser von mindestens 2,5 cm einher.</p><p>Experten zufolge ist der Sommer zwar die für Gewitter günstigste Jahreszeit, doch gibt es auch bestimmte Orte, die besonders anfällig für diese Wetterphänomene sind, vor allem in den Vereinigten Staaten. </p><p>Der Meteorologe Matthew Elliott erklärt, dass beispielsweise Kalifornien und Colorado Regionen sind, in denen Gewitter häufig vorkommen. Im Gegensatz dazu sei es in Texas und Oklahoma „sehr heiß und schwül, aber es gibt keine täglichen Gewitter“, erklärt der Experte.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/rechauffement-climatique-orages-climat-meteo-1782363488099.jpg" data-image="4rkgrx31ycnk" alt="Der Sommerregen ist ebenfalls auf eine meteorologische Konstante zurückzuführen" title="Der Sommerregen ist ebenfalls auf eine meteorologische Konstante zurückzuführen"><figcaption>Der Sommerregen ist ebenfalls auf eine meteorologische Konstante zurückzuführen</figcaption></figure><p>Natürlich sind heftige Gewitter in diesen beiden Bundesländern nichts Ungewöhnliches. Der Meteorologe weist darauf hin, dass „Unwetter überall und jederzeit auftreten können, es jedoch Regionen und Jahreszeiten gibt, die dafür besonders günstig sind“. Aber könnte sich das ändern? Wissenschaftler untersuchen derzeit die Auswirkungen des Klimawandels und seine möglichen Folgen.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="776731" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/vom-hochsommer-in-den-herbst-sturmboen-schauer-gewitter-veraendern-jetzt-das-wetterbild-in-deutschland-wen-triffts.html" title="Vom Hochsommer in den Herbst? Sturmböen, Schauer & Gewitter verändern jetzt das Wetterbild in Deutschland! Wen triffts ?">Vom Hochsommer in den Herbst? Sturmböen, Schauer & Gewitter verändern jetzt das Wetterbild in Deutschland! Wen triffts ?</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/vom-hochsommer-in-den-herbst-sturmboen-schauer-gewitter-veraendern-jetzt-das-wetterbild-in-deutschland-wen-triffts.html" title="Vom Hochsommer in den Herbst? Sturmböen, Schauer & Gewitter verändern jetzt das Wetterbild in Deutschland! Wen triffts ?"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/vom-hochsommer-in-den-herbst-sturmboen-schauer-gewitter-veraendern-jetzt-das-wetterbild-in-deutschland-wen-triffts-1782973027664_320.png" alt="Vom Hochsommer in den Herbst? Sturmböen, Schauer & Gewitter verändern jetzt das Wetterbild in Deutschland! Wen triffts ?"></a></article></aside><p>Eine aktuelle Studie hat diese möglichen Auswirkungen untersucht. Sie legt nahe, dass es – je nach den von den Forschern betrachteten Szenarien – in einigen Regionen zu mehr Gewittern kommen könnte, während andere Regionen möglicherweise etwas weniger anfällig dafür werden. </p><p>Matthew Elliott ist jedoch der Ansicht, dass die Studie mit Vorsicht interpretiert werden sollte. „[Die Vorhersage von Gewittern] ist nicht so einfach wie die Vorhersage von Hurrikanen, Überschwemmungen oder Waldbränden. Die Zusammenhänge [mit dem Klimawandel] sind viel komplexer.“<em></em></p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/rechauffement-climatique-orages-climat-meteo-1782363539456.jpg" data-image="mtm8gfsu2873" alt="Diese große schwarze Wolke, die sich am Horizont zusammenbraut, kündigt ein Gewitter an" title="Diese große schwarze Wolke, die sich am Horizont zusammenbraut, kündigt ein Gewitter an"><figcaption>Diese große schwarze Wolke, die sich am Horizont zusammenbraut, kündigt ein Gewitter an</figcaption></figure><p>Der Wissenschaftler sagt, dass Forscher trotz jahrzehntelanger „solider Daten“ weiterhin Vorsicht walten lassen müssen. „Ich denke, dass wir in den nächsten fünf bis zehn Jahren viel besser in der Lage sein werden, mehr dazu zu sagen, da wir dann viel klarer verstehen werden, wie diese Veränderungen tatsächlich aussehen werden.“<em></em></p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Kieran%20Mulvaney" data-year="2026" data-title="Pourquoi%20y%20a-t-il%20plus%20d'orages%20en%20%C3%A9t%C3%A9%20%3F" data-url="https%3A%2F%2Fwww.nationalgeographic.fr%2Fenvironnement%2Fculture-generale-meteorologie-pourquoi-y-a-t-il-plus-orages-en-ete-climat">Kieran Mulvaney. (2026). <a href="https://www.nationalgeographic.fr/environnement/culture-generale-meteorologie-pourquoi-y-a-t-il-plus-orages-en-ete-climat" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Pourquoi y a-t-il plus d'orages en été ?</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/wie-der-klimawandel-gewitter-beeinflusst.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Ahrtalflut vor fünf Jahren: Warum Meteorologen bei Starkregenlagen heute genauer hinsehen]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/ahrtalflut-vor-fuenf-jahren-warum-meteorologen-bei-starkregenlagen-heute-genauer-hinsehen.html</link><pubDate>Tue, 14 Jul 2026 10:31:19 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Fünf Jahre nach der Ahrtalflut richtet sich der Blick erneut auf Starkregen und Gewitter. Einige meteorologische Zutaten ähneln damaligen Wetterlagen – und zeigen, warum Wachsamkeit weiterhin wichtig bleibt.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/ahrtalflut-vor-fuenf-jahren-warum-meteorologen-bei-starkregenlagen-heute-genauer-hinsehen-1784024568678.png" data-image="br8kduxlk617" alt="Ahrtalflut, Wetterlage, Starkregen" title="Ahrtalflut, Wetterlage, Starkregen"><figcaption>Fünf Jahre nach der Ahrtalflut richtet sich der Blick erneut auf eine feuchtwarme und gewitteranfällige Wetterlage. Die Voraussetzungen unterscheiden sich im Detail, doch lokal kann Starkregen auch heute erhebliche Auswirkungen haben.</figcaption></figure><p>Fünf Jahre sind seit der verheerenden Flutkatastrophe im Ahrtal vergangen. Die Bilder von überfluteten Straßen, zerstörten Häusern und den dramatischen Rettungseinsätzen haben sich tief eingeprägt. Für viele Menschen sind die Ereignisse bis heute präsent.</p><p>Die aktuelle Wetterlage über Deutschland ist mit jener Katastrophe nicht vergleichbar. Dennoch zeigt sie, weshalb Meteorologen heute bei bestimmten Wetterlagen besonders aufmerksam werden. <strong>Denn Starkregen zählt zu den Wetterphänomenen, die lokal innerhalb kurzer Zeit große Auswirkungen haben können.</strong></p><p><strong>Gerade im Sommer reicht dafür oft eine Mischung aus feuchtwarmer Luft, kräftiger Sonneneinstrahlung und langsamen Gewittern.</strong></p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="778340" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/naechste-hitzewarnung-mit-36-grad-tropennaechte-gewitter-mit-starkregen-gefahr-dwd-warnt-vor-erhoehter-waermebelastung.html" title=" Nächste Hitzewarnung mit 36 Grad, Tropennächte & Gewitter mit Starkregen-Gefahr! DWD warnt vor erhöhter Wärmebelastung"> Nächste Hitzewarnung mit 36 Grad, Tropennächte & Gewitter mit Starkregen-Gefahr! DWD warnt vor erhöhter Wärmebelastung</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/naechste-hitzewarnung-mit-36-grad-tropennaechte-gewitter-mit-starkregen-gefahr-dwd-warnt-vor-erhoehter-waermebelastung.html" title=" Nächste Hitzewarnung mit 36 Grad, Tropennächte & Gewitter mit Starkregen-Gefahr! DWD warnt vor erhöhter Wärmebelastung"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/naechste-hitzewarnung-mit-36-grad-tropennaechte-gewitter-mit-starkregen-gefahr-dwd-warnt-vor-erhoehter-waermebelastung-1783923198552_320.png" alt=" Nächste Hitzewarnung mit 36 Grad, Tropennächte & Gewitter mit Starkregen-Gefahr! DWD warnt vor erhöhter Wärmebelastung"></a></article></aside><h2>Eine feuchte und energiereiche Atmosphäre über Deutschland</h2><p>Über Deutschland liegt derzeit eine sehr warme bis heiße Luftmasse. Gleichzeitig sorgt ein<strong> Höhentief über dem Nordosten des Landes für zusätzliche Hebungsimpulse.</strong></p><p>Über Deutschland spannt sich in der Höhe eine Art „Gewitterrinne“ auf. Sie erleichtert das Aufsteigen warmer Luftpakete und sorgt dafür, dass sich Quellwolken schneller zu Schauern und Gewittern entwickeln können. </p><p><strong>Am Boden zieht sich ein langgestreckter Bereich mit etwas niedrigerem Luftdruck quer über die Mitte Deutschlands als Konvergenzlinie. </strong>Dort treffen unterschiedliche Windströmungen aufeinander, sodass die feuchtwarme Luft nach oben ausweichen muss. Beim Aufsteigen kühlt sie ab, Wasserdampf kondensiert – Quellwolken, Schauer und kräftige Gewitter entstehen.</p><p>Die Potenzialrinne in der Höhe ist der <strong>Brandbeschleuniger</strong>.</p><p>Die Bodentiefrinne am Boden ist das <strong>Streichholz</strong>.</p><p><strong>Erst das Zusammenspiel beider Strukturen sorgt dafür, dass die feuchtwarme Luft heute besonders leicht in die Höhe schießt und sich kräftige Gewitter entwickeln können.</strong></p><p>Die Atmosphäre enthält dabei außergewöhnlich viel Feuchtigkeit. <strong>Die PPW-Werte liegen vielfach zwischen 30 und 35 Millimetern.</strong> Gleichzeitig werden <strong>CAPE-Werte</strong> von <strong>1000 bis 1500 Joule pro Kilogramm</strong> berechnet. Damit steht reichlich Energie für kräftige Gewitter zur Verfügung.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="778359" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetter-hammer-im-juli-erst-37-grad-wustenglut-dann-kippt-alles-ist-das-schon-das-sommer-aus.html" title="Wetter-Hammer in 2. Juli-Hälfte: Erst 37 Grad Wüstenglut – dann kippt alles! Ist das schon das Sommer-Aus?">Wetter-Hammer in 2. Juli-Hälfte: Erst 37 Grad Wüstenglut – dann kippt alles! Ist das schon das Sommer-Aus?</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetter-hammer-im-juli-erst-37-grad-wustenglut-dann-kippt-alles-ist-das-schon-das-sommer-aus.html" title="Wetter-Hammer in 2. Juli-Hälfte: Erst 37 Grad Wüstenglut – dann kippt alles! Ist das schon das Sommer-Aus?"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wetter-hammer-im-juli-erst-37-grad-wustenglut-dann-kippt-alles-ist-das-schon-das-sommer-aus-1783927826386_320.jpg" alt="Wetter-Hammer in 2. Juli-Hälfte: Erst 37 Grad Wüstenglut – dann kippt alles! Ist das schon das Sommer-Aus?"></a></article></aside><h2>Warum heute lokal Unwetter möglich sind</h2><p>Die Atmosphäre wirkt heute stellenweise wie ein überhitzter Dampfkessel. Sobald der Deckel aufgeht, können sich Gewitter explosionsartig entwickeln. Dann sind lokal sintflutartige Regenfälle, kräftige Hagelschauer und Sturm-Böen möglich. Weil sich die Gewitter nur langsam verlagern, besteht vor allem dort Gefahr, wo einzelne Zellen immer wieder über denselben Regionen rotieren. Genau diese sogenannten Mehrfachtreffer können innerhalb kurzer Zeit für außergewöhnlich hohe Niederschlagsmengen sorgen.</p><p>Dabei gilt: Nur wenige Kilometer können darüber entscheiden, ob ein Ort trocken bleibt oder innerhalb kurzer Zeit große Regenmengen erhält.</p><p>Besonders aufmerksam beobachten Meteorologen die sehr langsame Zuggeschwindigkeit der Gewitterzellen.</p><p>Wenn sich Gewitter kaum verlagern, kann derselbe Ort über längere Zeit unter kräftigen Schauern liegen. Genau dadurch entstehen lokal hohe Niederschlagsmengen von bis zu bis 40 Liter Regen und mehr pro Quadratmeter.</p><h2>Im Norden ruhiger, im Südwesten weiterhin heiß</h2><p>Während Gewitter vielerorts das Wetter bestimmen, setzt sich im Norden zunehmend trockenere Luft von der Ostsee durch.</p><p>Dort scheint häufig die Sonne bei 26 bis 30 Grad. An den Küsten bleiben die Temperaturen mit 21 bis 25 Grad etwas niedriger.</p><p>Im Südwesten hält die Wärmebelastung dagegen an. Am Oberrhein steigen die Temperaturen erneut auf 34 bis 35 Grad. Die feuchte Luft sorgt zusätzlich für eine erhöhte Schwüle.</p><figure><blockquote class="twitter-tweet" data-dnt="true" align="center"><p lang="de" dir="ltr"><a href="https://x.com/hashtag/WetterHeute?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#WetterHeute</a><br><br>️️ Norden freundlich: 2130 °C, an der Küste kühler<br><br>️ Mitte & Süden: kräftige Gewitter mit 2540 l/m² Starkregen, Hagel bis 3 cm<br><br> Lokal Sturmböen bis 90 km/h, im Südwesten bis 35 °C<br><br> ️ <a href="https://t.co/dxKrUw1khu">https://t.co/dxKrUw1khu</a> <a href="https://t.co/FQiUAEMRVc">pic.twitter.com/FQiUAEMRVc</a></p>— Meteored Deutschland (@MeteoredDE) <a href="https://x.com/MeteoredDE/status/2076884901333180595?ref_src=twsrc%5Etfw">July 14, 2026</a></blockquote></figure><h2>Zum Wochenende zeichnet sich ein Wetterwechsel ab</h2><p><strong>Ab Freitag verändert sich die Großwetterlage allmählich.</strong> Ein Trog greift von Nordwesten auf Mitteleuropa über und führt schrittweise kühlere Meeresluft nach Deutschland.</p><p><strong>Die Temperaturen in 850 hPa sinken von derzeit 14 bis 18 Grad auf nur noch 6 bis 10 Grad zum Wochenende. Damit geht die seit Wochen anhaltende Hitze deutlich zurück.</strong></p><p>Schauer und Gewitter bleiben zwar ein Thema, doch die extreme Wärme verliert zunehmend an Einfluss. </p><p>Die aktuelle Wetterlage zeigt zugleich, warum Starkregen auch Jahre nach der Ahrtalflut ein zentrales Thema der Wetterbeobachtung bleibt: Nicht jede Gewitterlage wird zur Katastrophe – aber jede verdient eine genaue Beobachtung.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/ahrtalflut-vor-fuenf-jahren-warum-meteorologen-bei-starkregenlagen-heute-genauer-hinsehen.html</guid><dc:creator><![CDATA[Kathy Schrey]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[5.100 Hitzetote in wenigen Tagen: Warum der Mensch gegen Hitze nahezu wehrlos ist – und Kälte viel besser übersteht]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/5-100-hitzetote-in-wenigen-tagen-warum-der-mensch-gegen-hitze-nahezu-wehrlos-ist-und-kaelte-viel-besser-uebersteht.html</link><pubDate>Tue, 14 Jul 2026 09:23:00 +0000</pubDate><category>Aktuell</category><description><![CDATA[<p>Vor Kälte können wir uns schützen. Wir ziehen eine Jacke an, heizen Wohnungen, nutzen Decken, Mützen und Handschuhe. Während Kälte durch zusätzliche Isolation abgewehrt werden kann, besitzt der menschliche Körper gegen extreme Hitze nur einen entscheidenden Schutzmechanismus: die Verdunstung von Schweiß.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/5-100-hitzetote-in-wenigen-tagen-warum-der-mensch-gegen-hitze-nahezu-wehrlos-ist-und-kaelte-viel-besser-uebersteht-1783945928378.png" data-image="nhsqq9qzzr1s" alt="Wetterbericht, Menschen, Feuchtkugeltemperatur" title="Wetterbericht, Menschen, Feuchtkugeltemperatur"><figcaption>n Wetterberichten taucht zunehmend ein Begriff auf, den viele Menschen bislang kaum kannten: die Feuchtkugeltemperatur.</figcaption></figure><p>Leider kann man dem Körper nicht beliebig viele „Kühlschichten“ anziehen. Er muss überschüssige Wärme aktiv an seine Umgebung abgeben.</p><p>Dabei gelten die Gesetze der <strong>Thermodynamik.</strong> Der Körper erzeugt selbst in Ruhe ständig Wärme durch den Stoffwechsel. </p><p><strong>Diese metabolische Wärme muss zusammen mit der von außen aufgenommenen Energie abgeführt werden. </strong>Dafür stehen grundsätzlich vier Wege zur Verfügung.</p><h2><strong>Wärmestrahlung, Konvektion, Wärmeleitung und Verdunstung</strong></h2><p>Solange die Luft kühler als die Haut ist, kann Wärme über Strahlung und Luftbewegung abgegeben werden. Steigt die Umgebungstemperatur jedoch in die Nähe der Hauttemperatur von etwa 33 bis 35 Grad, schrumpft dieses Temperaturgefälle. </p><div class="texto-destacado">Wird die Luft noch heißer, kehrt sich der Wärmefluss sogar um: Der Körper nimmt aus der Umgebung zusätzliche Wärme auf. </div><p>Dann bleibt praktisch nur noch die Verdunstung von Schweiß als wirksame Kühlung. Genau hier beginnt die physikalische Falle!</p><p>Die aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts zeigen, wie dramatisch die Folgen sein können. Für die außergewöhnliche Hitzeperiode Ende Juni 2026 schätzt das RKI rund <strong>5.100 hitzebedingte Todesfälle</strong> in Deutschland. Die Übersterblichkeit in der Kalenderwoche vom 22. bis 28. Juni lag nach Angaben des Statistischen Bundesamtes bei etwa <strong>6.800 Fällen</strong>.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="778340" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/naechste-hitzewarnung-mit-36-grad-tropennaechte-gewitter-mit-starkregen-gefahr-dwd-warnt-vor-erhoehter-waermebelastung.html" title=" Nächste Hitzewarnung mit 36 Grad, Tropennächte & Gewitter mit Starkregen-Gefahr! DWD warnt vor erhöhter Wärmebelastung"> Nächste Hitzewarnung mit 36 Grad, Tropennächte & Gewitter mit Starkregen-Gefahr! DWD warnt vor erhöhter Wärmebelastung</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/naechste-hitzewarnung-mit-36-grad-tropennaechte-gewitter-mit-starkregen-gefahr-dwd-warnt-vor-erhoehter-waermebelastung.html" title=" Nächste Hitzewarnung mit 36 Grad, Tropennächte & Gewitter mit Starkregen-Gefahr! DWD warnt vor erhöhter Wärmebelastung"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/naechste-hitzewarnung-mit-36-grad-tropennaechte-gewitter-mit-starkregen-gefahr-dwd-warnt-vor-erhoehter-waermebelastung-1783923198552_320.png" alt=" Nächste Hitzewarnung mit 36 Grad, Tropennächte & Gewitter mit Starkregen-Gefahr! DWD warnt vor erhöhter Wärmebelastung"></a></article></aside><h2><strong>Schweiß kühlt nicht – erst seine Verdunstung tut es</strong></h2><p>Schwitzen allein senkt die Körpertemperatur noch nicht. Entscheidend ist, dass der Schweiß auf der Haut tatsächlich verdunstet. </p><p>Für den Übergang von flüssigem Wasser zu Wasserdampf wird viel Energie benötigt. Diese sogenannte <strong>Verdampfungsenthalpie</strong> wird der Haut entzogen – dadurch entsteht Verdunstungskälte.</p><p><strong>Ein Gramm verdunstendes Wasser nimmt bei körpernahen Temperaturen ungefähr 2,4 Kilojoule Wärme auf. </strong></p><p>Verdunstet Schweiß effektiv, kann der Körper deshalb beträchtliche Wärmemengen abführen. </p><p>Bleibt der Schweiß dagegen als Flüssigkeit auf der Haut stehen oder tropft herunter, ist der Kühlungseffekt deutlich geringer.</p><p>Wie viel Wasser noch verdunsten kann, hängt vom <strong>Wasserdampf-Partialdruck</strong> der Umgebungsluft ab. Trockene Luft besitzt noch eine hohe Aufnahmefähigkeit für zusätzlichen Wasserdampf. Feuchte Luft dagegen ist bereits stark mit Wasserdampf beladen. </p><p><strong>Der Unterschied zwischen dem Dampfdruck an der feuchten Haut und dem Dampfdruck der Umgebung wird kleiner – und damit bricht auch die Verdunstungsleistung ein.</strong></p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="777965" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/die-nasa-und-die-esa-haben-eine-massive-meereshitzewelle-festgestellt-die-die-ruckkehr-von-el-nino-verstarkt.html" title="Die NASA und die ESA haben eine massive Meereshitzewelle festgestellt, die die Rückkehr von El Niño verstärkt">Die NASA und die ESA haben eine massive Meereshitzewelle festgestellt, die die Rückkehr von El Niño verstärkt</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/die-nasa-und-die-esa-haben-eine-massive-meereshitzewelle-festgestellt-die-die-ruckkehr-von-el-nino-verstarkt.html" title="Die NASA und die ESA haben eine massive Meereshitzewelle festgestellt, die die Rückkehr von El Niño verstärkt"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/la-nasa-esa-detectan-una-gigante-ola-calida-oceanica-que-fortalece-el-regreso-de-el-nino-1782049064286_320.jpg" alt="Die NASA und die ESA haben eine massive Meereshitzewelle festgestellt, die die Rückkehr von El Niño verstärkt"></a></article></aside><h2><strong>Die Feuchtkugeltemperatur zeigt die Grenze der Verdunstung</strong></h2><p>Genau diesen Prozess beschreibt die <strong>Feuchtkugeltemperatur</strong>, auch <strong>Kühlgrenztemperatur</strong> genannt. Sie ist die niedrigste Temperatur, auf die sich eine feuchte Oberfläche durch Verdunstung abkühlen kann.</p><h3>Traditionell wird sie mit einem <strong>Psychrometer</strong> gemessen:</h3><p>Dabei stehen zwei Thermometer nebeneinander. </p><ol><li><strong>Das eine misst die normale Lufttemperatur, die sogenannte Trockenkugeltemperatur. </strong></li><li><strong>Das zweite ist mit einem feuchten Stoff umgeben und wird belüftet. Verdunstendes Wasser entzieht ihm Wärme und kühlt es ab.</strong></li></ol><p>Der Unterschied zwischen beiden Messwerten heißt <strong>psychrometrische Differenz</strong>. Ist die Luft trocken, verdunstet viel Wasser: Die Differenz ist groß. Bei hoher relativer Luftfeuchtigkeit fällt sie kleiner aus. Bei 100 Prozent Luftfeuchtigkeit kann praktisch kein zusätzliches Wasser mehr verdunsten; beide Thermometer zeigen nahezu denselben Wert.</p><p><strong>Für den Menschen bedeutet das: Je näher Feuchtkugel- und Lufttemperatur zusammenrücken, desto schlechter funktioniert das körpereigene Kühlsystem.</strong></p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="777958" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetter-blockaden-lage-frankreich-und-spanien-gluehen-bei-44-c-deutschland-steuert-auf-die-naechsten-40-c-gluttage-zu.html" title="Wetter-Blockaden-Lage: Frankreich und Spanien glühen bei 44°C, Deutschland steuert auf die nächsten 40°C Gluttage zu">Wetter-Blockaden-Lage: Frankreich und Spanien glühen bei 44°C, Deutschland steuert auf die nächsten 40°C Gluttage zu</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetter-blockaden-lage-frankreich-und-spanien-gluehen-bei-44-c-deutschland-steuert-auf-die-naechsten-40-c-gluttage-zu.html" title="Wetter-Blockaden-Lage: Frankreich und Spanien glühen bei 44°C, Deutschland steuert auf die nächsten 40°C Gluttage zu"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wetter-blockaden-lage-frankreich-und-spanien-gluehen-bei-44-c-deutschland-steuert-auf-die-naechsten-40-c-gluttage-zu-1783675691989_320.png" alt="Wetter-Blockaden-Lage: Frankreich und Spanien glühen bei 44°C, Deutschland steuert auf die nächsten 40°C Gluttage zu"></a></article></aside><h2><strong>Warum der Körperkern gefährlich heiß wird</strong></h2><p><strong>Kann der Organismus die aufgenommene und selbst produzierte Wärme nicht mehr abgeben, entsteht eine positive Wärmebilanz.</strong> Die überschüssige Energie wird im Körper gespeichert. Mediziner sprechen von <strong>Wärmespeicherung</strong> beziehungsweise einem Anstieg des sogenannten <strong>Heat Storage.</strong></p><p>Die Körperkerntemperatur steigt. <strong>Gleichzeitig erweitert der Körper die Blutgefäße der Haut, um mehr warmes Blut an die Oberfläche zu transportieren. </strong>Diese <strong>kutane Vasodilatation</strong> belastet den Kreislauf, weil das Herz schneller pumpen muss. </p><p>Durch starkes Schwitzen verliert der Körper zusätzlich Wasser und Elektrolyte. </p><p><strong>Das Blutvolumen nimmt ab, die Herzfrequenz steigt weiter und die Durchblutung lebenswichtiger Organe kann beeinträchtigt werden.</strong></p><p>Die Folge reicht von Erschöpfung, Kopfschmerzen und Kreislaufproblemen bis zu <strong>Hyperthermie</strong>, Hitzekollaps und Hitzschlag. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, da ihre Schweißproduktion, Durstwahrnehmung und Kreislaufanpassung häufig eingeschränkt sind. Auch Herz-, Lungen- und Nierenerkrankungen erhöhen das Risiko erheblich.</p><figure><blockquote class="twitter-tweet" data-dnt="true" align="center"><p lang="de" dir="ltr">️ 850 hPa auf Hitzekurs!<br><br> Bis 20°C in 1500 Metern Höhe über dem Südwesten<br><br>️ Die heiße Luftmasse sorgt für 30 bis 38°C am Boden<br><br> Die Hitzebelastung nimmt weiter zu<br><br>Alle Infos zum Wetter gibt es hier <br> <a href="https://t.co/dxKrUw1khu">https://t.co/dxKrUw1khu</a> <a href="https://t.co/JtI7v3PejR">pic.twitter.com/JtI7v3PejR</a></p>— Meteored Deutschland (@MeteoredDE) <a href="https://x.com/MeteoredDE/status/2076578536094073154?ref_src=twsrc%5Etfw">July 13, 2026</a></blockquote></figure><h2><strong>Die alte 35-Grad-Grenze greift zu kurz</strong></h2><p>Lange galt eine Feuchtkugeltemperatur von 35 Grad als theoretische Überlebensgrenze. Diese Annahme beruhte jedoch auf stark vereinfachten Modellen.</p><p><strong>Neuere physiologische Untersuchungen zeigen, dass kritische Grenzen deutlich früher erreicht werden. </strong>Je nach Alter, Geschlecht, Sonneneinstrahlung, Bewegung und Luftfeuchtigkeit können bereits Feuchtkugeltemperaturen zwischen etwa <strong>22 und 34 Grad</strong> gefährlich werden. Besonders bei direkter Sonne und körperlicher Aktivität erhöht sich die aufgenommene Strahlungs- und Stoffwechselwärme zusätzlich.</p><h2><strong>WBGT: Der moderne Hitze-Index für den Menschen</strong></h2><p>Noch aussagekräftiger als die Feuchtkugeltemperatur ist der sogenannte <strong>WBGT (Wet Bulb Globe Temperature)</strong>. Dieser Index wird weltweit im Arbeits-, Gesundheits- und Sportbereich verwendet, um die tatsächliche Hitzebelastung des Menschen zu bewerten.</p><p>Der WBGT kombiniert gleich mehrere Einflussgrößen:</p><ul><li><strong>Lufttemperatur</strong><br><strong>Feuchtkugeltemperatur</strong> (Luftfeuchtigkeit und Verdunstung)<br><strong>Schwarzkugeltemperatur</strong> (Sonnen- und Wärmestrahlung)</li><li>Dadurch zeigt der WBGT nicht nur, wie heiß die Luft ist, sondern wie stark der menschliche Körper tatsächlich belastet wird.</li></ul>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/5-100-hitzetote-in-wenigen-tagen-warum-der-mensch-gegen-hitze-nahezu-wehrlos-ist-und-kaelte-viel-besser-uebersteht.html</guid><dc:creator><![CDATA[Kathy Schrey]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[„Das sieht nicht gut aus" – Wetter-Experte blickt auf den Winter und ahnt Böses]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/das-sieht-nicht-gut-aus-wetter-experte-blickt-auf-den-winter-und-ahnt-boses.html</link><pubDate>Tue, 14 Jul 2026 08:21:00 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Noch schwitzt Deutschland bei Sommerhitze – doch ein Blick auf die neuen Winterkarten sorgt schon jetzt für lange Gesichter. Vor allem eine Personengruppe dürfte enttäuscht sein.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/das-sieht-nicht-gut-aus-wetter-experte-blickt-auf-den-winter-und-ahnt-boses-1784011758624.jpg" data-image="orgvbjnayzzj" alt="winterwetter, deutschland, schnee" title="winterwetter, deutschland, schnee"><figcaption>Was erwartet uns im Winter 2026/27. Die ersten Prognosen trudeln ein. </figcaption></figure><p>Kaum zu glauben, aber wahr: Mitten im Hochsommer, wenn die meisten von uns eher an Freibad, Eisdiele und Ventilator denken, wandert der Blick der Langfrist-Rechner schon wieder Richtung Winter. <strong>Und die erste grobe Tendenz für die kalte Jahreszeit liegt tatsächlich schon auf dem Tisch.</strong></p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Was da gerade durch die Wetter-Szene geistert, ist zwar noch keine handfeste Vorhersage – <strong>aber spannend ist es allemal</strong>. Denn die Berechnung zeichnet ein ziemlich klares Bild.</p><h2>Was die neuen Karten wirklich verraten</h2><p>Das große amerikanische Klimamodell hat seine Trendkarte für die Wintermonate <strong>Dezember, Januar und Februar</strong> veröffentlicht. Und wer draufschaut, erkennt sofort: Fast ganz Deutschland leuchtet in kräftigem <strong>Rot</strong>. Das ist alles andere als ein Zufall.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/das-sieht-nicht-gut-aus-wetter-experte-blickt-auf-den-winter-und-ahnt-boses-1784011466481.jpg" data-image="l43aab88v3yd" alt="warm, dezember, deutschland" title="warm, dezember, deutschland"><figcaption>Der Dezember 2026 könnte laut dem aktuellen Trend des europäischen Wettermodells ECMWF eher recht mild ausfallen als kalt. </figcaption></figure><p>Rot bedeutet in diesem Fall nämlich nichts Gutes für alle Frostfans: Es steht für <strong>deutlich zu milde Temperaturen</strong>. Ein bis zwei Grad über dem langjährigen Mittel liegen im Bereich des Möglichen, mancherorts vielleicht sogar noch etwas mehr. Von einem eisigen Bilderbuchwinter ist auf dieser Karte weit und breit nichts zu sehen.</p><h3>Diese Gruppe wird richtig enttäuscht sein</h3><p>Sie ahnen es schon: Vor allem die <strong>Schnee-Fans</strong> dürfte diese Prognose so gar nicht schmecken. Wer auf klirrende Kälte, dick verschneite Landschaften und eine weiße Weihnacht hofft, muss jetzt ganz stark sein.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="778504" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/der-sommer-plant-seinen-nachsten-coup-kaum-einer-rechnet-damit-so-der-wetterexperte-habermehl.html" title="Der Sommer plant seinen nächsten Coup – „Kaum einer rechnet damit', so der Wetterexperte Habermehl">Der Sommer plant seinen nächsten Coup – „Kaum einer rechnet damit", so der Wetterexperte Habermehl</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/der-sommer-plant-seinen-nachsten-coup-kaum-einer-rechnet-damit-so-der-wetterexperte-habermehl.html" title="Der Sommer plant seinen nächsten Coup – „Kaum einer rechnet damit', so der Wetterexperte Habermehl"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/der-sommer-plant-seinen-nachsten-coup-kaum-einer-rechnet-damit-so-der-wetterexperte-habermehl-1784010942914_320.jpg" alt="Der Sommer plant seinen nächsten Coup – „Kaum einer rechnet damit', so der Wetterexperte Habermehl"></a></article></aside><p>Denn ein Winter, der überwiegend zu mild ausfällt, ist für Schneemann, Schlitten und Rodelpartie so ziemlich das schlechteste Szenario. <strong>Statt Pulverschnee droht eher Dauergrau</strong> – und das über weite Strecken hinweg.</p><h3>Und dann kommt auch noch das dazu</h3><p>Ein Blick auf die zweite Karte macht die Sache nicht besser. Für weite Teile Deutschlands zeigt sich hier reichlich <strong>Grün</strong> – und das steht für mehr Niederschlag als üblich. Klingt zunächst nach Winterspaß, ist aber leider keiner.</p><p>Der Grund ist simpel: Bei diesen milden Temperaturen fällt der ganze Niederschlag <strong>meistens als Regen statt als Schnee</strong> vom Himmel. Matsch, Nässe und ungemütliches Schmuddelwetter statt knirschender Winterlandschaft – so lautet das wenig romantische Fazit.</p><h3>Genau das kennen wir doch schon</h3><p>Wirklich überraschend ist das Ganze ehrlich gesagt nicht. Wer die vergangenen Winter im Kopf hat, erkennt ein bekanntes <strong>Muster</strong>. Auch da wollte sich der große, dauerhafte Frost meist einfach nicht einstellen.</p><div class="texto-destacado">Fünfzehn zu milde Winter in Folge – das ist längst kein Zufall mehr, sondern der neue Normalfall. Der große, verlässliche Dauerwinter ist bei uns fast schon ein Auslaufmodell geworden.</div><p>Immer öfter kippt der Winter in Deutschland Richtung <strong>mild statt eisig</strong>. Kurze Kälteklatscher, dann wieder Tauwetter – dieses ewige Hin und Her ist inzwischen fast schon die Regel geworden.</p><h2>Doch Vorsicht – so sicher ist das alles nicht</h2><p>Bei aller Aufregung ist eines wichtig: Solche Karten sind <strong>kein Wetterbericht für nächste Woche</strong>, sondern ein grober Trend über viele Wochen hinweg. Und der kann sich von Lauf zu Lauf noch ordentlich verschieben.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="777777" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/hundstage-2026-diese-regel-macht-angst-jetzt-kommt-die-hollenhitze-und-der-winter-zahlt-die-rechnung.html" title="Hundstage 2026: „Diese Regel macht Angst' – jetzt kommt die Höllenhitze, und der Winter zahlt die Rechnung">Hundstage 2026: „Diese Regel macht Angst" – jetzt kommt die Höllenhitze, und der Winter zahlt die Rechnung</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/hundstage-2026-diese-regel-macht-angst-jetzt-kommt-die-hollenhitze-und-der-winter-zahlt-die-rechnung.html" title="Hundstage 2026: „Diese Regel macht Angst' – jetzt kommt die Höllenhitze, und der Winter zahlt die Rechnung"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/hundstage-2026-diese-regel-macht-angst-jetzt-kommt-die-hollenhitze-und-der-winter-zahlt-die-rechnung-1783581698551_320.jpg" alt="Hundstage 2026: „Diese Regel macht Angst' – jetzt kommt die Höllenhitze, und der Winter zahlt die Rechnung"></a></article></aside><p>Selbst ein insgesamt milder Winter kann uns nämlich jederzeit mit einem <strong>knackigen Kälteeinbruch</strong> überraschen – inklusive Schnee bis ins Flachland. Ob der Winter am Ende wirklich so lasch wird, entscheidet sich erst in den kommenden Monaten. Wir bleiben für Sie dran.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/das-sieht-nicht-gut-aus-wetter-experte-blickt-auf-den-winter-und-ahnt-boses.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Wann man Rosen im Sommer gießen sollte: Die genaue Tageszeit, um Pilzkrankheiten zu vermeiden]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/wann-man-rosen-im-sommer-gie-en-sollte-die-genaue-tageszeit-um-pilzkrankheiten-zu-vermeiden.html</link><pubDate>Tue, 14 Jul 2026 07:02:42 +0000</pubDate><category>Pflanzen</category><description><![CDATA[<p>Rosen brauchen während der großen Hitze dieser Sommermonate viel Pflege und Aufmerksamkeit, genau wie die übrigen Pflanzen in Ihrem Garten.</p><figure id="first-image"> <img src="https://services.meteored.com/img/article/when-to-water-roses-in-summer-the-exact-time-of-day-to-avoid-fungal-disease-1783787376663.jpg" data-image="oh0k6oczmi0o" alt="Rosen" title="Rosen"><figcaption>Gießen Sie Ihre Rosen sorgfältig und früh am Morgen, am besten vor 10 Uhr, damit sie die Feuchtigkeit aufnehmen können, die sie zum Gedeihen brauchen. Bildquelle: <a href="https://pixabay.com/photos/roses-flowers-plants-garden-roses-3481982/" target="_blank">Pixabay</a></figcaption></figure><p><br>Man neigt nur allzu leicht dazu anzunehmen, dass Rosen so gut wie alle Bedingungen aushalten und trotzdem weiterblühen. Das stimmt auch, denn ich habe sie schon oft zu viel gegossen, und sie blühen trotzdem weiter. Dennoch haben Rosen bestimmte Bedürfnisse und Vorlieben, insbesondere was die Bewässerung und die allgemeine Pflege angeht, damit sie in diesen sengend heißen Sommermonaten gut gedeihen und sich von ihrer besten Seite zeigen.</p><h2>Häufige Krankheiten bei Rosen</h2><p>Wenn Sie ein erfahrener Rosenliebhaber sind, haben Sie mit Sicherheit schon einmal von Schwarzer Fleckigkeit (<em>Diplocarpon rosae</em>) und Rosenrost (<em>Phragmidium mucronatum</em>) gehört. Beide Krankheiten benötigen feuchte, nasse Bedingungen, um sich auf Rosen ansiedeln und diese befallen zu können. Deshalb wird empfohlen, Ihre Rosenpflanze am Fuß zu gießen, um zu verhindern, dass Wasser auf die Blätter spritzt und diese benetzt. </p><p>Rosenrost kann sich über den Wind und durch Wasserspritzer ausbreiten, während die Schwarzfleckenkrankheit eine Pilzkrankheit ist, die in abgestorbenen Blättern, die nicht entfernt wurden, in einem Ruhezustand verbleiben kann. Daher ist es auch wichtig, abgestorbene Triebe, die beim Rückschnitt Ihrer Rosen anfallen, zu entfernen, um eine erneute Kontamination der Werkzeuge zu vermeiden und eine weitere Ausbreitung der Krankheit von Jahr zu Jahr zu verhindern.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="770614" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/hobbygaertner-aufgepasst-so-wird-aus-ihrem-rasen-eine-bluehende-blumenwiese-voller-leben-farben-und-insektenvielfalt.html" title="Hobbygärtner aufgepasst: So wird aus Ihrem Rasen eine blühende Blumenwiese voller Leben, Farben und Insektenvielfalt ">Hobbygärtner aufgepasst: So wird aus Ihrem Rasen eine blühende Blumenwiese voller Leben, Farben und Insektenvielfalt </a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/hobbygaertner-aufgepasst-so-wird-aus-ihrem-rasen-eine-bluehende-blumenwiese-voller-leben-farben-und-insektenvielfalt.html" title="Hobbygärtner aufgepasst: So wird aus Ihrem Rasen eine blühende Blumenwiese voller Leben, Farben und Insektenvielfalt "><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/hobbygaertner-aufgepasst-so-wird-aus-ihrem-rasen-eine-bluehende-blumenwiese-voller-leben-farben-und-insektenvielfalt-1779708415783_320.png" alt="Hobbygärtner aufgepasst: So wird aus Ihrem Rasen eine blühende Blumenwiese voller Leben, Farben und Insektenvielfalt "></a></article></aside><p><a href="https://www.rhs.org.uk/disease/grey-mould" target="_blank"></a>Botrytis-Fäule (<em>Botrytis cinerea</em>) ist ebenfalls eine häufige Krankheit bei Rosen, die durch einen pilzlichen Erreger verursacht wird. Diese Fäule äußert sich in Form von flaumigen, gräulichen Sporen, die Knospen und Blätter befallen, die zarten Blütenblätter verfaulen lassen und Flecken auf den Blättern verursachen. Die Fäule beginnt möglicherweise mit rosa oder roten Flecken auf den Blütenblättern, die sich dann in ein weiches, breiiges Braun verwandeln, während Blätter und Stiele braun bis grau bzw. grauschwarz oder karamellfarben werden können.</p><figure class="video"><img src="https://img.youtube.com/vi/S1PjiUFiY9E/maxresdefault.jpg" alt="youtube video id=S1PjiUFiY9E" id="S1PjiUFiY9E"><span class="boton-video-lista-youtube"><svg width="48" height="48" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M24.194 7.985h.093l.368.002c2.89.014 14.174.124 17.294.967a5.785 5.785 0 0 1 4.067 4.1c.888 3.345.955 10.049.96 11.041v.249c-.005.992-.072 7.696-.96 11.04a5.786 5.786 0 0 1-4.067 4.101c-3.328.9-15.944.964-17.755.97h-.434c-.962-.003-4.974-.023-9.022-.175l-.715-.029c-3.329-.139-6.562-.372-8.018-.766a5.786 5.786 0 0 1-4.067-4.1c-.363-1.366-.589-3.29-.73-5.158l-.039-.558a93.08 93.08 0 0 1-.19-5.081l-.002-.244V24.095l.002-.244c.015-1.557.125-7.657.96-10.796a5.785 5.785 0 0 1 4.066-4.101c1.456-.393 4.69-.627 8.018-.766l.715-.028c3.572-.135 7.115-.166 8.56-.173l.37-.002h.092Zm-4.922 9.382v13.705l12.023-6.852-12.023-6.853Z" fill="#FFF" fill-rule="evenodd"/></svg></span></figure><p>Das Gießen im Sommer kann schnell zu einer Herausforderung werden, besonders wenn man einen vollen Terminkalender hat. Der Schlüssel liegt darin, morgens zu gießen, am besten vor 10 Uhr, da die Temperatur danach zu steigen beginnt und das Wasser sonst einfach verdunsten würde. Außerdem verhindert man durch das Vermeiden von Bewässerung tagsüber und in der heißesten Zeit am Nachmittag, dass Rosenblätter und -stiele verbrennen. </p><p>Bei großer Hitze sollten Rosen am besten mindestens einmal pro Woche gründlich gegossen werden. Da die Wurzeln tief reichen, ist eine gründliche Bewässerung in den kühlen Morgenstunden am besten geeignet, damit Ihre Rosen die benötigte Feuchtigkeit besser speichern können.</p><p>Wenn Sie morgens keine Zeit finden, Ihre Rosen zu gießen, sollten Sie am besten bis zum Abend warten, wenn es etwas schattiger ist und die Hitze des Tages nachgelassen hat.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/wann-man-rosen-im-sommer-gie-en-sollte-die-genaue-tageszeit-um-pilzkrankheiten-zu-vermeiden.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Der Sommer plant seinen nächsten Coup – „Kaum einer rechnet damit", so der Wetterexperte Habermehl]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/der-sommer-plant-seinen-nachsten-coup-kaum-einer-rechnet-damit-so-der-wetterexperte-habermehl.html</link><pubDate>Tue, 14 Jul 2026 06:37:15 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Über Deutschland tauschen sich gerade die Luftmassen aus – und dahinter steckt mehr, als viele ahnen. Was der Sommer als Nächstes aushecken könnte, hat es in sich.</p><figure id="first-video" class="video-dailymotion"><div id="player-xap3cke"><img src="https://services.meteored.com/img/video/preview/dailymotion-xap3cke.jpg" id="xap3cke"><span class="boton-video"><svg width="48" height="48" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 48 48"><circle cx="24" cy="24" r="24" style="fill:#fff"/><path d="m20.5 15.2 10.8 7.2c1.1.7 1.2 2.2.2 3l-11 7.3c-1.2.7-2.7-.2-2.7-1.6V16.8c0-1.4 1.5-2.3 2.7-1.6z" style="fill-rule:evenodd;clip-rule:evenodd;fill:#0074ad"/></svg></span></div></figure><p>Der Sommer 2026 ist längst nicht fertig – im Gegenteil, er zieht heimlich sein nächstes Ass aus dem Ärmel! Wochenlang saß ein mächtiges <strong>Sommerhoch</strong> wie festbetoniert über uns und pumpte heiße Luft aus Südost heran. Doch jetzt ist Schluss mit lustig: Ein <strong>Störimpuls</strong> aus Osteuropa schiebt sich unter das Hoch und bringt die ganze Wetterlage gehörig ins Wanken.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Die Folge? Die <strong>Luftmassen tauschen sich aus</strong> – trocken-heiße Glutluft trifft auf feuchtere, energiegeladene Massen. „Kaum einer rechnet damit, aber genau dieser Mix ist brandgefährlich", so die Einschätzung aus der Wetterküche. Wer geglaubt hat, der Sommer läuft gemütlich weiter, wird sich in den kommenden Tagen noch mächtig wundern.</p><h2>Wohin stürzen wir jetzt eigentlich?</h2><p>Kurz gesagt: erst mal ab in die <strong>Schwüle</strong>! Der <strong>Taupunkt</strong> klettert auf drückende 15 bis 21 Grad – und das macht die Hitze zur echten Belastung. Es fühlt sich klebrig, stickig, fast schon tropisch an. Die Nächte werden zur Qual, an erholsamen Schlaf ist unter der Bettdecke mancherorts kaum noch zu denken.</p><figure> <img src="https://services.meteored.com/img/article/der-sommer-plant-seinen-nachsten-coup-kaum-einer-rechnet-damit-so-der-wetterexperte-habermehl-1784010942914.jpg" data-image="63uuhul2sfsq" alt="kühler, anomalie, wetter" title="kühler, anomalie, wetter"><figcaption>Die Temperaturanomalie ist am Wochenende ganz klar negativ. Es ist für die Jahreszeit "zu kalt". </figcaption></figure><p>Tagsüber schießen dann die <strong>Quellwolken</strong> kilometerhoch in den Himmel. Was harmlos beginnt, endet am Nachmittag im Krachen: <strong>kräftige Gewitter</strong>, Starkregen, Hagel. Örtlich kann es richtig knallen – der Übergang von Bullenhitze zu Unwetter ist fließend.</p><h3>Kommen jetzt Superzellen und Tornados?</h3><p>Ausschließen kann das ehrlicherweise niemand. In so einer <strong>energiegeladenen Luftmasse</strong> steckt ordentlich Zunder. Fachleute warnen vor sogenannten <strong>Superzellen</strong> – das sind rotierende Gewitterriesen, die auch mal lokale Wirbel oder sogar einen kleinen Tornado ausspucken können.</p><p>„Da ist richtig Musik drin", würde so mancher Wetterfrosch sagen. Heißt im Klartext: <strong>Sturzfluten</strong>, volllaufende Keller, umstürzende Bäume. Wer diese Woche etwas draußen plant, sollte den Himmel gut im Auge behalten – das kann blitzschnell umschlagen.</p><h3>Wird es jetzt endlich mal kühler?</h3><p>Ein bisschen Verschnaufpause ist drin! Zieht der Störimpuls um den 18. bis 20. Juli über Nord- und Ostsee ab, drehen die Temperaturen ein Stück zurück. Statt brütender Glut sind dann <strong>26 bis 32 Grad</strong> angesagt, im Süden örtlich noch bis 34 Grad.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="778355" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/mochten-sie-diesem-sommer-der-hitze-entfliehen-dann-sind-diese-reiseziele-genau-das-richtige-fur-sie.html" title="Möchten Sie diesem Sommer der Hitze entfliehen? Dann sind diese Reiseziele genau das Richtige für Sie">Möchten Sie diesem Sommer der Hitze entfliehen? Dann sind diese Reiseziele genau das Richtige für Sie</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/mochten-sie-diesem-sommer-der-hitze-entfliehen-dann-sind-diese-reiseziele-genau-das-richtige-fur-sie.html" title="Möchten Sie diesem Sommer der Hitze entfliehen? Dann sind diese Reiseziele genau das Richtige für Sie"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/vous-voulez-echapper-a-la-chaleur-cet-ete-ces-destinations-sont-pour-vous-brest-france-quimper-islande-irlande-canada-1781509570569_320.jpeg" alt="Möchten Sie diesem Sommer der Hitze entfliehen? Dann sind diese Reiseziele genau das Richtige für Sie"></a></article></aside><p>Das klingt nach Abkühlung – ist aber keine echte. Denn der <strong>Hochsommer</strong> bleibt am Drücker, nur eben eine Nummer erträglicher. Von Herbstluft, kühlem Wind und Regenjacke sind wir meilenweit entfernt. Wer jetzt auf durchgreifende Erfrischung hofft, den muss ich leider enttäuschen.</p><h3>Und was ist mit den Hundstagen?</h3><p>Genau die stehen jetzt vor der Tür! Die <strong>Hundstage</strong> – traditionell die heißeste Zeit des Jahres von Ende Juli bis Ende August – machen ihrem Namen alle Ehre. Und die Karten stehen bestens, dass sie noch mal ordentlich einheizen.</p><p>Denn kippt die Wetterlage um den 23. bis 25. Juli erneut, dreht die Strömung auf <strong>Südwest</strong>. Dann pumpt es wieder schwül-warme, gewittrige Luft zu uns herauf. Übersetzt heißt das: Die nächste <strong>Hitze-Welle</strong> könnte schneller zurückkommen, als vielen von uns lieb ist.</p><h2>Das ist also der Coup des Sommers</h2><p>Und genau das ist der Clou, mit dem kaum einer rechnet: Der aktuelle Dämpfer ist nur eine kurze Atempause – längst kein Ende! Die <strong>Wettermodelle</strong> zeigen zwei Wege: Der eine bringt einen gemäßigten Sommer, der andere die volle <strong>Hitze-Keule</strong>. Und Stand heute hat die Hitze die besseren Karten in der Hand.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="778359" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetter-hammer-im-juli-erst-37-grad-wustenglut-dann-kippt-alles-ist-das-schon-das-sommer-aus.html" title="Wetter-Hammer in 2. Juli-Hälfte: Erst 37 Grad Wüstenglut – dann kippt alles! Ist das schon das Sommer-Aus?">Wetter-Hammer in 2. Juli-Hälfte: Erst 37 Grad Wüstenglut – dann kippt alles! Ist das schon das Sommer-Aus?</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetter-hammer-im-juli-erst-37-grad-wustenglut-dann-kippt-alles-ist-das-schon-das-sommer-aus.html" title="Wetter-Hammer in 2. Juli-Hälfte: Erst 37 Grad Wüstenglut – dann kippt alles! Ist das schon das Sommer-Aus?"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wetter-hammer-im-juli-erst-37-grad-wustenglut-dann-kippt-alles-ist-das-schon-das-sommer-aus-1783927826386_320.jpg" alt="Wetter-Hammer in 2. Juli-Hälfte: Erst 37 Grad Wüstenglut – dann kippt alles! Ist das schon das Sommer-Aus?"></a></article></aside><p>Mein Rat: Genießen Sie die etwas frischeren Tage, füllen Sie die Wasserflaschen auf und halten Sie den Ventilator griffbereit. Denn der Sommer 2026 hat noch was vor – und die <strong>Hundstage</strong> könnten uns bald noch mal so richtig ins Schwitzen bringen. Bleiben Sie dran!</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/der-sommer-plant-seinen-nachsten-coup-kaum-einer-rechnet-damit-so-der-wetterexperte-habermehl.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[„Achtung, Eisbrocken!" Unwetter jagt Deutschland – hier krachen Hagel-Klopper und Sturmböen mitten in die 35-Grad-Hitze]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/achtung-eisbrocken-unwetter-jagt-deutschland-hier-krachen-hagel-klopper-und-sturmboen-mitten-in-die-35-grad-hitze.html</link><pubDate>Tue, 14 Jul 2026 06:20:38 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Es wird ungemütlich! Tropenduschen, dicke Hagelkörner und heftige Sturmböen fegen heute über Teile Deutschlands – und das mitten in der Gluthitze. Wo Sie sich jetzt besser in Sicherheit bringen.</p><figure id="first-video" class="video-dailymotion"><div id="player-xap384m"><img src="https://services.meteored.com/img/video/preview/dailymotion-xap384m.jpg" id="xap384m"><span class="boton-video"><svg width="48" height="48" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 48 48"><circle cx="24" cy="24" r="24" style="fill:#fff"/><path d="m20.5 15.2 10.8 7.2c1.1.7 1.2 2.2.2 3l-11 7.3c-1.2.7-2.7-.2-2.7-1.6V16.8c0-1.4 1.5-2.3 2.7-1.6z" style="fill-rule:evenodd;clip-rule:evenodd;fill:#0074ad"/></svg></span></div></figure><p>Kaum zu glauben, aber wahr: Mitten im Hochsommer, wenn das Thermometer auf <strong>35 Grad</strong> klettert, fallen heute plötzlich <strong>Eisbrocken vom Himmel</strong>. Was sich anhört wie ein schlechter Scherz, ist bittere Realität.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Der Dienstag hat es faustdick hinter den Ohren – und mischt Gluthitze mit einer ordentlichen Portion <strong>Unwetter</strong>. Wer heute unterwegs ist, sollte gewarnt sein: Die Natur zeigt gerade ihre ganze Bandbreite, und zwar von einem Extrem ins andere.</p><h2>Tropenduschen und Hagel-Klopper: Jetzt wird's brenzlig</h2><p>Besonders von der <strong>Mitte bis in den Süden</strong> brauen sich am Nachmittag die dicken Gewitterwolken zusammen. Und die haben es faustdick in sich. <strong>Starkregen</strong> setzt in Windeseile ganze Straßen unter Wasser, teils prasseln <strong>40 Liter pro Quadratmeter</strong> in kürzester Zeit herunter.</p><p>Dazu gesellen sich <strong>Hagelkörner</strong> bis zu drei Zentimeter Durchmesser – dicke Klopper, die Autolack zerbeulen und Blumenbeete plattmachen. Wer sein Fahrzeug liebt, parkt es besser unter einem festen Dach, bevor es richtig teuer wird.</p><h3>Sturmböen mit bis zu 90 km/h</h3><p>Doch damit nicht genug: Zu Regen und Eis gesellt sich der Wind. <strong>Sturmböen</strong> mit bis zu <strong>90 km/h</strong> fegen über die Regionen hinweg, knicken Äste ab und wirbeln alles durch die Luft, was nicht niet- und nagelfest ist.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="778359" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetter-hammer-im-juli-erst-37-grad-wustenglut-dann-kippt-alles-ist-das-schon-das-sommer-aus.html" title="Wetter-Hammer in 2. Juli-Hälfte: Erst 37 Grad Wüstenglut – dann kippt alles! Ist das schon das Sommer-Aus?">Wetter-Hammer in 2. Juli-Hälfte: Erst 37 Grad Wüstenglut – dann kippt alles! Ist das schon das Sommer-Aus?</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetter-hammer-im-juli-erst-37-grad-wustenglut-dann-kippt-alles-ist-das-schon-das-sommer-aus.html" title="Wetter-Hammer in 2. Juli-Hälfte: Erst 37 Grad Wüstenglut – dann kippt alles! Ist das schon das Sommer-Aus?"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wetter-hammer-im-juli-erst-37-grad-wustenglut-dann-kippt-alles-ist-das-schon-das-sommer-aus-1783927826386_320.jpg" alt="Wetter-Hammer in 2. Juli-Hälfte: Erst 37 Grad Wüstenglut – dann kippt alles! Ist das schon das Sommer-Aus?"></a></article></aside><p>Im <strong>Südwesten</strong> kann es sogar noch eine Nummer heftiger kommen. Dort sind örtlich <strong>orkanartige Böen</strong> und wahre Wassermassen möglich, die im Handumdrehen Keller volllaufen lassen. Ein Grund mehr, heute die Wetterlage genau im Blick zu behalten.</p><h3>Warum das Ganze so unberechenbar ist</h3><p>Das Tückische an diesen <strong>Hitzegewittern</strong>: Sie sind extrem launisch. Während der eine bei strahlendem Sonnenschein im Liegestuhl schmort, kriegt der Nachbar ein paar Kilometer weiter die volle Ladung ab.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/achtung-eisbrocken-unwetter-jagt-deutschland-hier-krachen-hagel-klopper-und-sturmboen-mitten-in-die-35-grad-hitze-1784009963008.jpg" data-image="h9ci6ftlsvsl" alt="wetter, deutschland, brodelt" title="wetter, deutschland, brodelt"><figcaption>Am Dienstagnachmittag brodelt die Atmosphäre. Es kommt zu teils heftigen Gewittern und Unwettern. </figcaption></figure><p>Punktgenau vorherzusagen, wo genau es kracht, ist selbst für Profis eine echte Herausforderung. Die Zellen bilden sich blitzschnell und ziehen oft nur über schmale Streifen. Heißt für Sie: <strong>Augen auf</strong> und das Handy mit den Warnungen stets griffbereit halten.</p><h3>So schützen Sie sich richtig</h3><p>Wenn es losgeht, gilt vor allem eines: <strong>Ruhe bewahren</strong>. Suchen Sie rechtzeitig ein festes Gebäude auf und meiden Sie freie Flächen, hohe Bäume und Gewässer. Ein aufgespannter Regenschirm nützt bei Blitz und Böen herzlich wenig.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="777714" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/sport-im-sommer-warum-ein-t-shirt-bei-hitze-besser-kuhlt-und-training-trotz-hoher-temperaturen-sinnvoll-ist.html" title="Sport im Sommer: Warum ein T-Shirt bei Hitze besser kühlt und Training trotz hoher Temperaturen sinnvoll ist">Sport im Sommer: Warum ein T-Shirt bei Hitze besser kühlt und Training trotz hoher Temperaturen sinnvoll ist</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/sport-im-sommer-warum-ein-t-shirt-bei-hitze-besser-kuhlt-und-training-trotz-hoher-temperaturen-sinnvoll-ist.html" title="Sport im Sommer: Warum ein T-Shirt bei Hitze besser kühlt und Training trotz hoher Temperaturen sinnvoll ist"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/sport-im-sommer-warum-ein-t-shirt-bei-hitze-besser-kuhlt-und-training-trotz-hoher-temperaturen-sinnvoll-ist-1783538890432_320.jpg" alt="Sport im Sommer: Warum ein T-Shirt bei Hitze besser kühlt und Training trotz hoher Temperaturen sinnvoll ist"></a></article></aside><p>Auch das Auto ist bei Hagel kein perfekter Schutz, aber immer noch besser als gar keins. Räumen Sie den Balkon auf, holen Sie lose Gegenstände rein und schließen Sie Fenster und Türen. Kleine Handgriffe, die im Ernstfall großen Schaden verhindern.</p><h2>Endlich Aufatmen: So geht es weiter</h2><p>Doch es gibt auch gute Nachrichten für alle, die von der schwülen Hitze die Nase voll haben. Zum <strong>Wochenende</strong> dreht die Wetterküche endlich am Regler und schickt uns spürbar frischere Luft aus Nordwesten.</p><p>Im Norden geht es runter auf angenehme <strong>20 bis 25 Grad</strong>, der Süden bleibt mit 25 bis 30 Grad sommerlich, aber deutlich erträglicher. Und die Nächte werden herrlich kühl – teils nur noch acht Grad. Endlich wieder durchschlafen, ohne klatschnass aufzuwachen. Bis dahin heißt es aber: durchhalten.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/achtung-eisbrocken-unwetter-jagt-deutschland-hier-krachen-hagel-klopper-und-sturmboen-mitten-in-die-35-grad-hitze.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Hitzefalle Urlaub: Wenn das Smartphone plötzlich abschaltet – und warum 35 Grad für iPhone & Galaxy zum Risiko werden]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/hitzefalle-urlaub-wenn-das-smartphone-ploetzlich-abschaltet-und-warum-35-grad-fuer-iphone-galaxy-zum-risiko-werden.html</link><pubDate>Tue, 14 Jul 2026 05:59:55 +0000</pubDate><category>Aktuell</category><description><![CDATA[<p>Strand, Navigation, Tickets, Fotos – plötzlich ist das Handy tot. Europas Hitzewelle bringt Smartphones an ihre Grenzen. Warum iPhone und Galaxy abschalten und wie Urlauber ihre Daten schützen.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/hitzefalle-urlaub-wenn-das-smartphone-ploetzlich-abschaltet-und-warum-35-grad-fuer-iphone-galaxy-zum-risiko-werden-1783926528905.png" data-image="fshua8tzaq9u" alt="Experten empfehSmartphone,Schatten, Hintergrundprozesse, Sonneneinstrahlung" title="Experten empfehSmartphone,Schatten, Hintergrundprozesse, Sonneneinstrahlung"><figcaption>Experten empfehlen, Smartphones möglichst im Schatten aufzubewahren, unnötige Hintergrundprozesse zu reduzieren und direkte Sonneneinstrahlung konsequent zu vermeiden.</figcaption></figure><p>Die Szene spielt sich in diesem Sommer millionenfach ab: Das Flugticket liegt digital auf dem Smartphone, die Hotelbuchung ebenfalls. Die Navigation führt durch eine fremde Stadt, während die Kamera ununterbrochen Erinnerungsfotos speichert.</p><p><strong>Dann passiert plötzlich nichts mehr!</strong></p><p><strong>Das Display wird dunkel. Das Smartphone reagiert nicht mehr. Keine Karten, keine Tickets, keine Buchungen, keine Fotos.</strong></p><p>Was viele zunächst für einen Defekt halten, ist in Wahrheit oft ein Schutzmechanismus gegen Überhitzung.</p><p>Und genau dieses Risiko nimmt in Europas aktueller Hitzewelle deutlich zu.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="778250" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/die-hitzewelle-in-deutschland-hat-auch-badeopfer-auf-dem-gewissen.html" title="Die Hitzewelle in Deutschland hat auch Badeopfer auf dem Gewissen">Die Hitzewelle in Deutschland hat auch Badeopfer auf dem Gewissen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/die-hitzewelle-in-deutschland-hat-auch-badeopfer-auf-dem-gewissen.html" title="Die Hitzewelle in Deutschland hat auch Badeopfer auf dem Gewissen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/die-hitzewelle-in-deutschland-hat-auch-badeopfer-auf-dem-gewissen-1783873324584_320.jpeg" alt="Die Hitzewelle in Deutschland hat auch Badeopfer auf dem Gewissen"></a></article></aside><h2><strong>Europa glüht – Smartphones geraten unter Stress</strong></h2><p>Während in Teilen Portugal, Spaniens und Frankreichs lokal Temperaturen um 40 Grad und mehr gemessen werden, steigen die Werte auch in Deutschland vielerorts wieder auf über 35 Grad. In Autos, auf Armaturenbrettern oder in direkter Sonneneinstrahlung werden jedoch schnell 50 bis 70 Grad erreicht.</p><p><strong>Für Smartphones wird das kritisch. </strong>Sowohl Apple als auch Samsung geben für ihre Geräte einen empfohlenen Betriebsbereich von <strong>0 bis 35 Grad Celsius</strong> an. </p><div class="texto-destacado">Oberhalb dieser Schwelle von 35 Grad beginnen Schutzmechanismen, die empfindliche Komponenten vor Schäden bewahren sollen.</div><h2><strong>Wenn die Temperaturregelung eingreift</strong></h2><p>Moderne Smartphones überwachen permanent ihre Innentemperatur.</p><p>Steigt diese über den vorgesehenen Bereich, greift ein komplexes <strong>Thermal-Management-System</strong> ein. Ziel ist es, Prozessor, Akku, Speicher und Display vor dauerhaften Schäden zu schützen.</p><p>Die Folgen können Nutzer unmittelbar bemerken:</p><ul> <li> Das Display wird dunkler. </li> <li> Die Ladeleistung wird reduziert. </li> <li> Das kabellose Laden stoppt. </li> <li> Kamerafunktionen werden eingeschränkt. </li> <li> Apps reagieren langsamer. </li> <li> Die Bildrate sinkt. </li> <li> Das Gerät schaltet sich im Extremfall komplett ab. </li> </ul><p><strong>Apple blendet dann sogar eine Temperaturwarnung ein: Das iPhone muss zunächst abkühlen, bevor es wieder genutzt werden kann.</strong></p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="776613" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-spricht-klartext-das-wird-schlimmer-als-der-juni-was-ende-juli-anfang-august-auf-uns-zukommt.html" title="Wetterforscher spricht Klartext: 'Das wird schlimmer als der Juni' – Was Ende Juli/Anfang August auf uns zukommt">Wetterforscher spricht Klartext: "Das wird schlimmer als der Juni" – Was Ende Juli/Anfang August auf uns zukommt</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-spricht-klartext-das-wird-schlimmer-als-der-juni-was-ende-juli-anfang-august-auf-uns-zukommt.html" title="Wetterforscher spricht Klartext: 'Das wird schlimmer als der Juni' – Was Ende Juli/Anfang August auf uns zukommt"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wetterforscher-spricht-klartext-das-wird-schlimmer-als-der-juni-was-ende-juli-anfang-august-auf-uns-zukommt-1782895553289_320.jpg" alt="Wetterforscher spricht Klartext: 'Das wird schlimmer als der Juni' – Was Ende Juli/Anfang August auf uns zukommt"></a></article></aside><h2><strong>Der Akku ist besonders gefährdet</strong></h2><p>Besonders empfindlich reagiert der Lithium-Ionen-Akku.</p><p><strong>Hohe Temperaturen beschleunigen chemische Alterungsprozesse. Fachleute sprechen von thermischer Degradation. Dabei verliert der Akku dauerhaft Kapazität und Leistungsfähigkeit.</strong></p><h3>Noch kritischer wird es beim Laden:</h3><p>Wird ein Smartphone bei großer Hitze gleichzeitig intensiv genutzt und geladen, steigt die Wärmeentwicklung zusätzlich an. Deshalb reduzieren viele Geräte automatisch den Ladestrom oder stoppen den Ladevorgang vollständig.</p><h2><strong>Diese Fehler machen Urlauber besonders häufig</strong></h2><p>Vor allem fünf Situationen gelten als problematisch:</p><ul> <li> Smartphone auf dem Armaturenbrett im Auto </li> <li> Direkte Sonneneinstrahlung am Strand </li> <li> Navigation bei voller Displayhelligkeit </li> <li> Videoaufnahmen in 4K oder 8K </li> <li> Gleichzeitiges Laden mit Powerbank </li> </ul><p>In all diesen Fällen steigt die Prozessorlast deutlich an. Zusammen mit der Umgebungshitze kann die interne Temperatur rasch kritische Werte erreichen.</p><h2>Diese Notfall-Hacks können alles noch schlimmer machen</h2><p>Wenn das Smartphone wegen Überhitzung streikt, greifen viele Nutzer zu vermeintlichen Sofortmaßnahmen. </p><div class="texto-destacado">Experten raten jedoch davon ab, das Gerät in den Kühlschrank oder sogar ins Gefrierfach zu legen. </div><p>Der abrupte Temperaturwechsel kann zur Bildung von Kondenswasser im Inneren führen und empfindliche Elektronik beschädigen.</p><p>Auch das direkte Kühlen mit Eisbeuteln oder Kühlakkus gilt als problematisch. </p><figure><blockquote class="twitter-tweet" data-dnt="true" align="center"><p lang="fr" dir="ltr"> <a href="https://t.co/zAPoeGR6Qu">https://t.co/zAPoeGR6Qu</a><br>Batterie endommagée, composants en surchauffe, étanchéité ruinée... Ce que risquent vraiment vos smartphones Android et iOS si vous ne les protégez pas de la chaleur <a href="https://t.co/xzC1XYrCQh">pic.twitter.com/xzC1XYrCQh</a></p>— Les Numériques (@lesnums) <a href="https://x.com/lesnums/status/2075168181124018455?ref_src=twsrc%5Etfw">July 9, 2026</a></blockquote></figure><h2><strong>So schützen Sie Ihr digitales Urlaubsleben</strong></h2><p>Experten empfehlen, Smartphones möglichst im Schatten aufzubewahren, unnötige Hintergrundprozesse zu reduzieren und direkte Sonneneinstrahlung konsequent zu vermeiden.</p><p>Gerade während der aktuellen europäischen Hitzewelle ist das wichtiger denn je. <strong>Denn wenn das Smartphone ausgerechnet im Urlaub den Hitzekollaps erleidet, verschwinden nicht nur Karten, Tickets und Reservierungen vom Bildschirm – sondern im schlimmsten Fall auch der Zugang zu den wichtigsten digitalen Reisebegleitern.</strong></p><p>Und während Europa weiter unter einer außergewöhnlichen Hitzewelle schwitzt, geraten nicht nur Menschen an ihre Belastungsgrenzen, sondern zunehmend auch die Technik, auf die wir uns täglich verlassen. </p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Apple%20Support" data-year="" data-title="Wenn%20dein%20iPhone%20oder%20iPad%20zu%20hei%C3%9F%20oder%20zu%20kalt%20wird" data-url="https%3A%2F%2Fsupport.apple.com%2Fde-de%2F118431">Apple Support. <a href="https://support.apple.com/de-de/118431" target="_blank">Wenn dein iPhone oder iPad zu heiß oder zu kalt wird</a>.</cite><br><cite data-author="samsung%20support%2Fgalaxy-battery" data-year="" data-title="Optimale%20Umgebung%20f%C3%BCr%20die%20Akkunutzung" data-url="https%3A%2F%2Fwww.samsung.com%2Fde%2Fsupport%2Fgalaxy-battery%2Fpflege-und-wartung%2F">samsung support/galaxy-battery. <a href="https://www.samsung.com/de/support/galaxy-battery/pflege-und-wartung/" target="_blank">Optimale Umgebung für die Akkunutzung</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/hitzefalle-urlaub-wenn-das-smartphone-ploetzlich-abschaltet-und-warum-35-grad-fuer-iphone-galaxy-zum-risiko-werden.html</guid><dc:creator><![CDATA[Kathy Schrey]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Sunrise III: Sonnentornados, Ausbrüche und Plasmawirbel in der Sonnenatmosphäre entdeckt]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/sunrise-iii-sonnentornados-ausbruche-und-plasmawirbel-in-der-sonnenatmosphare-entdeckt.html</link><pubDate>Tue, 14 Jul 2026 05:21:00 +0000</pubDate><category>Astronomie</category><description><![CDATA[<p>Bei seinem Stratosphärenflug im Juli 2024 lieferte das europäische Sonnenobservatorium Sunrise III einzigartige Daten zur Sonnenatmosphäre. Nun haben Wissenschaftler eine erste Auswertung vorgelegt, die auf vielfältige Verbindungen von Photosphäre, Chromosphäre und Korona hinweist. </p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/sunrise-iii-sonnentornados-ausbruche-und-plasmawirbel-in-der-sonnenatmosphare-entdeckt-1783893026133.png" alt="Start des ballongetragenen Sonnenobservatoriums Sunrise III am 10. Juli 2024." title="Start des ballongetragenen Sonnenobservatoriums Sunrise III am 10. Juli 2024."><figcaption>Start des ballongetragenen Sonnenobservatoriums Sunrise III am 10. Juli 2024. Bild: SSC/Mattias Forsberg</figcaption></figure><p>Zwei Jahre nach dem spektakulären Stratosphärenflug des Sonnenobservatoriums Sunrise III liegen erste wissenschaftliche Ergebnisse vor. Im Rahmen der Mission wurden umfangreiche Daten über die sichtbare Oberfläche der Sonne und die darüberliegende Atmosphäre gesammelt.</p><div class="texto-destacado">Die Sonnenatmosphäre hat mehrere Schichten: Innen liegt die sichtbare, kühlere Sonnenoberfläche, auch Photosphäre genannt. Darüber schließt die 2000 Kilometer breite Übergangsschicht an, die Chromosphäre. Ganz außen formt die heiße Korona den berühmten Strahlenkranz, der auch bei Sonnenfinsternissen zu sehen ist.</div><p>Sechseinhalb Tage lang hatte das ballongetragene Observatorium im Juli 2024 unseren Stern beobachtet und flog dabei von Nordschweden bis in die kanadischen Nordwestterritorien hinein. Dabei entstanden mehr als 200 Terabyte Messdaten. Die erlauben es nun, in die rund 2000 Kilometer dicke Chromosphäre der Sonne zu blicken, in der heiße Plasmaströme, Magnetfelder und Wellen miteinander wechselwirken.</p><h2>Wellen, Flecken und Ausbrüche im Sonnenplasma</h2><p>„Sunrise III hat schon jetzt unseren Blick auf die Sonne nachhaltig veränderts“, sagt Sami K. Solanki, Direktor am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung und Leiter der Mission. „Die Daten zeigen, wie kleinste Strukturen und schnelle Prozesse in der Photosphäre und Chromosphäre das ungestüme Wesen unseres Sterns bestimmen.“</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/sunrise-iii-sonnentornados-ausbruche-und-plasmawirbel-in-der-sonnenatmosphare-entdeckt-1783893032607.png" alt="Am 13. Juli 2024 wurde Sunrise III Zeuge eines Strahlungsausbruchs der Kategorie M5.3. Die beiden Bilder zeigen die Photosphäre (links) und unterste Chromosphäre (rechts) zum Zeitpunkt des Ausbruchs." title="Am 13. Juli 2024 wurde Sunrise III Zeuge eines Strahlungsausbruchs der Kategorie M5.3. Die beiden Bilder zeigen die Photosphäre (links) und unterste Chromosphäre (rechts) zum Zeitpunkt des Ausbruchs."><figcaption>Am 13. Juli 2024 wurde Sunrise III Zeuge eines Strahlungsausbruchs der Kategorie M5.3. Die beiden Bilder zeigen die Photosphäre (links) und unterste Chromosphäre (rechts) zum Zeitpunkt des Ausbruchs. Bild: MPS/Sunrise III/TuMag-Team</figcaption></figure><p>Während des Flugs zeigte die Sonne ihre ganze Bandbreite: Neben ruhigen Regionen wurden Sonnenflecken, starke Magnetfelder und mehrere Strahlungsausbrüche beobachtet.</p><p>Die ersten Analysen geben Aufschluss über die komplexen Abläufe auf der Sonne. Bemerkenswert sind zum Beispiel die beobachteten Schwingungen, die durch turbulente Bewegungen im Sonneninneren entstehen. Die Wellen lassen sich durch Sunrise III erstmals über die gesamte Photosphäre und Chromosphäre hinweg verfolgen, wodurch der Einfluss von Magnetfeldern genauer bestimmt werden kann.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/sunrise-iii-sonnentornados-ausbruche-und-plasmawirbel-in-der-sonnenatmosphare-entdeckt-1783893039243.png" alt="Die beiden Bilder bilden Eigenschaften des Magnetfeldes in diesen Schichten (links: Photosphäre, rechts: unterste Chromosphäre) zum selben Zeitpunkt wie oben ab." title="Die beiden Bilder bilden Eigenschaften des Magnetfeldes in diesen Schichten (links: Photosphäre, rechts: unterste Chromosphäre) zum selben Zeitpunkt wie oben ab."><figcaption>Die beiden Bilder bilden Eigenschaften des Magnetfeldes in diesen Schichten (links: Photosphäre, rechts: unterste Chromosphäre) zum selben Zeitpunkt wie oben ab. Bild: MPS/Sunrise III/TuMag-Team</figcaption></figure><p>Auch ein Strahlungsausbruch der Kategorie M5.3 am 13. Juli 2024 wurde detailliert aufgezeichnet. Solche Ereignisse können auf der Erde unter anderem Satelliten und Stromnetze beeinflussen. Die Messungen zeigen nun noch genauer, wie sich Magnetfeldlinien in der Chromosphäre neu ordnen und dabei große Mengen Energie freisetzen.</p><p>„Die Ergebnisse, die schon jetzt vorliegen, sind so vielfältig wie die Sonne selbst“, erklärt MPS-Wissenschaftlerin Smitha Narayanamurthy. „Sie enthüllen Neues über den Ruhezustand der Sonne und helfen, ihre temperamentvolle Seite zu verstehen.“</p><h2>Kleine Wirbelstürme auf der Sonne</h2><p>Eine weitere Überraschung betrifft sogenannte Sonnentornados: Computersimulationen und Sunrise-III-Daten weisen darauf hin, dass selbst scheinbar geordnete Magnetfeldstrukturen von fein verdrehten Linien durchzogen sind. Die könnten heiße Plasmaströme in der Chromosphäre antreiben und kleine Wirbelstürme auf der Sonne erzeugen.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/sunrise-iii-sonnentornados-ausbruche-und-plasmawirbel-in-der-sonnenatmosphare-entdeckt-1783893047658.png" alt="Ein Sonnenfleck aufgenommen mit dem Instrument SUSI von Sunrise III. Das Bilddreieck links unten zeigt die unbearbeiteten Messdaten, das Bilddreieck rechts oben nach Verarbeitung. Sunrise III erreicht auf diese Weise eine Auflösung von bis zu 50 Kilometern auf der Sonne. Der hier gezeigte Sonnenfleck misst etwa 10000 Kilometer im Durchmesser." title="Ein Sonnenfleck aufgenommen mit dem Instrument SUSI von Sunrise III. Das Bilddreieck links unten zeigt die unbearbeiteten Messdaten, das Bilddreieck rechts oben nach Verarbeitung. Sunrise III erreicht auf diese Weise eine Auflösung von bis zu 50 Kilometern auf der Sonne. Der hier gezeigte Sonnenfleck misst etwa 10000 Kilometer im Durchmesser."><figcaption>Ein Sonnenfleck aufgenommen mit dem Instrument SUSI von Sunrise III. Das Bilddreieck links unten zeigt die unbearbeiteten Messdaten, das Bilddreieck rechts oben nach Verarbeitung. Sunrise III erreicht auf diese Weise eine Auflösung von bis zu 50 Kilometern auf der Sonne. Der hier gezeigte Sonnenfleck misst etwa 10000 Kilometer im Durchmesser. Bild: MPS/Sunrise III/SUSI</figcaption></figure><p>Möglich wurden die neuen Annahmen durch den Standort des Observatoriums in etwa 35 Kilometern Höhe, wo sich Sunrise III oberhalb des größten Teils der Erdatmosphäre befand. Dadurch entfielen störende Luftbewegungen, die bodengebundene Teleskope begrenzen.</p><p>Das ein Meter große Teleskop arbeitete mit drei Spezialinstrumenten: SUSI für ultraviolette Messungen, TuMag zur Untersuchung der Magnetfelder und SCIP für den infraroten Bereich. Die Systeme ermöglichten Aufnahmen im Viertelsekundentakt mit einer Auflösung von bis zu 50 Kilometern auf der Sonnenoberfläche.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="713620" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/atemberaubende-aufnahmen-der-sonnenkorona-veroffentlicht-erstmals-seit-80-jahren-fortschritte-bei-der-koronabeobachtung.html" title="Atemberaubende Aufnahmen der Sonnenkorona veröffentlicht: Erstmals seit 80 Jahren Fortschritte bei der Koronabeobachtung">Atemberaubende Aufnahmen der Sonnenkorona veröffentlicht: Erstmals seit 80 Jahren Fortschritte bei der Koronabeobachtung</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/atemberaubende-aufnahmen-der-sonnenkorona-veroffentlicht-erstmals-seit-80-jahren-fortschritte-bei-der-koronabeobachtung.html" title="Atemberaubende Aufnahmen der Sonnenkorona veröffentlicht: Erstmals seit 80 Jahren Fortschritte bei der Koronabeobachtung"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/atemberaubende-aufnahmen-der-sonnenkorona-veroffentlicht-erstmals-seit-80-jahren-fortschritte-bei-der-koronabeobachtung-1748981847871_320.png" alt="Atemberaubende Aufnahmen der Sonnenkorona veröffentlicht: Erstmals seit 80 Jahren Fortschritte bei der Koronabeobachtung"></a></article></aside><p>„Wir stehen noch ganz am Anfang“, sagt Sunrise-III-Projektmanager Andreas Korpi-Lagg. „Die Daten der Sunrise III-Mission werden uns noch viele Jahre beschäftigen – und enthalten bestimmt noch die ein oder andere Überraschung.“</p><p>Die Mission entstand unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung gemeinsam mit internationalen Partnern aus den USA, Spanien und Japan. Die weiteren Analysen sollen künftig helfen, die Entstehung von Sonnenaktivität und ihre Auswirkungen auf die Erde besser zu verstehen.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Solanki%2C%20S.%20K.%2C%20Smitha%2C%20H.%20N.%2C%20Lagg%2C%20A.%2C%20Gandorfer%2C%20A.%2C%20del%20Toro%20Iniesta%2C%20J.%20C.%2C%20et%20al" data-year="2026" data-title="Sunrise%20iii%3A%20Instrument%2C%20Mission%2C%20Data%2C%20and%20First%20Results" data-url="https%3A%2F%2Fdoi.org%2F10.3847%2F2041-8213%2Fae796b">Solanki, S. K., Smitha, H. N., Lagg, A., Gandorfer, A., del Toro Iniesta, J. C., et al. (2026). <a href="https://doi.org/10.3847/2041-8213/ae796b" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Sunrise iii: Instrument, Mission, Data, and First Results</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/sunrise-iii-sonnentornados-ausbruche-und-plasmawirbel-in-der-sonnenatmosphare-entdeckt.html</guid><dc:creator><![CDATA[Lisa Seyde]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Möchten Sie diesem Sommer der Hitze entfliehen? Dann sind diese Reiseziele genau das Richtige für Sie]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/mochten-sie-diesem-sommer-der-hitze-entfliehen-dann-sind-diese-reiseziele-genau-das-richtige-fur-sie.html</link><pubDate>Mon, 13 Jul 2026 16:11:00 +0000</pubDate><category>Freizeit</category><description><![CDATA[<p>Für manche ist der Sommer gleichbedeutend mit sengender Hitze und Strandtagen, während andere vor der Sonne fliehen, um der Hitze dieser Jahreszeit zu entkommen. Zu welcher Gruppe gehörst du: Liebst du die Hitze oder vermisst du schon den Winter?</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/vous-voulez-echapper-a-la-chaleur-cet-ete-ces-destinations-sont-pour-vous-brest-france-quimper-islande-irlande-canada-1781510161055.jpeg" data-image="lhwvmv20yfwe" alt="Die Stadt Dublin und Irland im Allgemeinen sind ein ideales Sommerreiseziel für alle, die der Hitze entfliehen möchten." title="Die Stadt Dublin und Irland im Allgemeinen sind ein ideales Sommerreiseziel für alle, die der Hitze entfliehen möchten."><figcaption>Die Stadt Dublin und Irland im Allgemeinen sind ein ideales Sommerreiseziel für alle, die der Hitze entfliehen möchten.</figcaption></figure><p>Die Temperaturen steigen von Jahr zu Jahr ein wenig weiter an, und Hitzewellen treten immer häufiger auf. Wenn Sie nach einem Ort suchen, an dem Sie einer Hitzewelle entfliehen können, gibt es sowohl in Frankreich als auch im Ausland zahlreiche Möglichkeiten.</p><p>Viele Urlauber suchen mittlerweile nach dem Gegenteil der traditionellen Reiseziele im Süden: ein bisschen kühle Luft, Meeresbrise und angenehme Temperaturen, um ihren Urlaub in vollen Zügen genießen zu können.</p><h2>Milde und kühle Sommer!</h2><p>Von windgepeitschten Küsten und Städten am Meer bis hin zu Reisezielen in Skandinavien – es ist durchaus möglich, einen wirklich coolen Urlaub zu planen. Entdecken Sie unsere Auswahl der besten Sommerreiseziele, um die Jahreszeit zu genießen, ohne unter extremer Hitze zu leiden.</p><h3>Reykjavík, Island: die Essenz nordischer Frische</h3><p>Reykjavík, Island: die Essenz nordischer Frische. Wenn es eine europäische Hauptstadt gibt, in der man mitten im Sommer keine Klimaanlage braucht, dann ist es Reykjavík. Im Juli, dem wärmsten Monat des Jahres, liegen die Tageshöchsttemperaturen in der Regel bei etwa 13 oder 14 °C, während die Nachttemperaturen bei knapp 9 °C liegen.</p><figure><blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Reykjavík comes alive during summer. ️<br>Long daylight hours, colorful streets, outdoor cafés, and waterfront views make the city feel especially vibrant during the season.<br><br>Pro tip: Evening walks around the harbor are even better under the midnight sun. <a href="https://t.co/TIaUPB2ELh">pic.twitter.com/TIaUPB2ELh</a></p>— Guide to Iceland (@guidetoiceland) <a href="https://x.com/guidetoiceland/status/2064680225758425232?ref_src=twsrc%5Etfw">June 10, 2026</a></blockquote></figure><p>Andererseits sind die Tage dank der Mitternachtssonne sehr lang. Mit seinen Vulkanen, Gletschern, Wasserfällen und geothermischen Bädern bietet Island einen kompletten Tapetenwechsel, ganz ohne die Gefahr von Hitzewellen.</p><h3>Dublin, die irische Hauptstadt: immer mildes Wetter</h3><p>Irland hat ein besonders mildes ozeanisches Klima. In Dublin steigen die Temperaturen im Sommer selten über 22 °C. Die Tage laden dazu ein, die Stadt zu erkunden, traditionelle Pubs zu entdecken oder die wilden Küsten der Insel zu besuchen.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/vous-voulez-echapper-a-la-chaleur-cet-ete-ces-destinations-sont-pour-vous-brest-france-quimper-islande-irlande-canada-1781509570569.jpeg" data-image="n4vxru11tzj9" alt="In Vancouver liegen die Sommertemperaturen zwischen 22 und 25 °C." title="In Vancouver liegen die Sommertemperaturen zwischen 22 und 25 °C."><figcaption>In Vancouver liegen die Sommertemperaturen zwischen 22 und 25 °C.</figcaption></figure><p>Das Land bietet eine hervorragende Alternative für alle, die den Sommer genießen möchten, ohne die intensive Hitze des Mittelmeerraums ertragen zu müssen. Und warum nicht einmal Vancouver in Kanada in Betracht ziehen, mit seiner Mischung aus Natur und gemäßigten Temperaturen? An der Pazifikküste gelegen, hat Vancouver in der Regel deutlich mildere Sommer als viele andere nordamerikanische Großstädte.</p><p>Dank der Nähe zum Meer herrschen hier angenehme Temperaturen, die im Sommer oft zwischen 22 und 25 °C liegen. Es ist ein ideales Reiseziel, um Wandern, Stadtstrände und Naturerkundungen miteinander zu verbinden.</p><h2>Auch Frankreich bietet Zuflucht vor der Hitze</h2><p>Für alle, die ein knapperes Budget haben oder einfach lieber nicht fliegen oder zu weit reisen möchten, gibt es französische Städte, in denen Hitzewellen für die Einwohner nicht zum Alltag gehören.</p><p>Im Süden werden Sie sie jedoch nicht finden. Wenn Sie der Hitze entfliehen möchten, sollten Sie die südliche Hälfte des Landes meiden – und zwar nicht nur die Mittelmeerküste, wo die Temperaturen im Juli und August oft in die Höhe schnellen. Stattdessen heißen die Bretagne und die nördlichen Departements Touristen willkommen, die kühleres Wetter suchen.</p><h3>Brest: Der Meister der sommerlichen Frische</h3><p>Dank seiner Lage an der Westspitze der Bretagne ist Brest im Sommer eine der kühlsten Städte Frankreichs. Die durchschnittlichen Höchsttemperaturen erreichen im Juli und August kaum 21 °C, während die Nachttemperaturen in der Regel zwischen 13 und 14 °C liegen.</p><p>Hier wirkt das Meer wie eine natürliche Klimaanlage. Daher treten Hitzewellen hier im Allgemeinen seltener und weniger intensiv auf als im Rest des Landes.</p><h3>Cherbourg: Vor allem die Meeresluft</h3><p>Cherbourg-en-Cotentin liegt im Departement Manche und zeichnet sich ebenfalls durch ein sehr mildes ozeanisches Klima aus. Selbst mitten im Sommer bleiben die Temperaturen dank des Einflusses des Meeres in der Regel moderat. Es ist ein ideales Reiseziel, um die Strände, Küstenlandschaften und Wanderwege der Normandie zu genießen, ohne unter der Hitze zu leiden.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/vous-voulez-echapper-a-la-chaleur-cet-ete-ces-destinations-sont-pour-vous-brest-france-quimper-islande-irlande-canada-1781509918507.jpeg" data-image="bylfp6f2nx0t" alt="Brittany is truly underrated. Here is the city of Saint-Malo." title="Brittany is truly underrated. Here is the city of Saint-Malo."><figcaption>Brittany is truly underrated. Here is the city of Saint-Malo.</figcaption></figure><p>Wie zu erwarten, findet man die kühlsten Orte entlang der Küste, insbesondere am Ärmelkanal. Man könnte sich zum Beispiel für ein paar Tage in Saint-Malo niederlassen und einen angenehm kühlen Urlaub in der Bretagne genießen.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="778145" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/hollensommer-ist-da-nur-eine-frage-der-zeit-ab-montag-rollt-der-hitzedom-uber-deutschland-kein-ende-in-sicht.html" title="Höllensommer ist da! 'Nur eine Frage der Zeit' – ab Montag rollt der Hitzedom über Deutschland, kein Ende in Sicht">Höllensommer ist da! "Nur eine Frage der Zeit" – ab Montag rollt der Hitzedom über Deutschland, kein Ende in Sicht</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/hollensommer-ist-da-nur-eine-frage-der-zeit-ab-montag-rollt-der-hitzedom-uber-deutschland-kein-ende-in-sicht.html" title="Höllensommer ist da! 'Nur eine Frage der Zeit' – ab Montag rollt der Hitzedom über Deutschland, kein Ende in Sicht"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/hollensommer-ist-da-nur-eine-frage-der-zeit-ab-montag-rollt-der-hitzedom-uber-deutschland-kein-ende-in-sicht-1783767138904_320.jpg" alt="Höllensommer ist da! 'Nur eine Frage der Zeit' – ab Montag rollt der Hitzedom über Deutschland, kein Ende in Sicht"></a></article></aside><p>Obwohl diese berühmte „Kaper-Stadt“ jedes Jahr zahlreiche Besucher anzieht, hat sie doch einen wertvollen Vorteil: Die Temperaturen sind hier im Allgemeinen kühler als in den meisten anderen französischen Städten. Die Meeresbrise mildert die Hitze, sodass Spaziergänge entlang der Stadtmauern selbst mitten im August besonders angenehm sind.</p><h3>Quimper und der äußerste Westen der Bretagne</h3><p>Allgemein gesagt ist der gesamte westliche Teil der Bretagne eine sichere Wahl für Urlauber, die kühleres Wetter suchen. Städte wie Quimper, Douarnenez und Audierne genießen dank des ständigen Einflusses des Atlantiks in der Regel gemäßigte Sommer.</p><p>In einer Zeit, in der die Sommer in Frankreich immer heißer werden, gehört der Nordwesten des Landes nach wie vor zu den Regionen, die am wenigsten von extremer Hitze betroffen sind.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Matthier%20Goar%2C%20LeMonde%2C" data-year="02%2F09%2F2024" data-title="Climat%20%3A%20un%20%C3%A9t%C3%A9%202024%20plus%20cl%C3%A9ment%20mais%20toujours%20au-dessus%20des%20normales%20de%20saison" data-url="https%3A%2F%2Fwww.lemonde.fr%2Fplanete%2Farticle%2F2024%2F09%2F02%2Fclimat-un-ete-2024-plus-clement-mais-toujours-au-dessus-des-normales-de-saison_6302379_3244.html%3Futm_source%3Dchatgpt.com">Matthier Goar, LeMonde,. (02/09/2024). <a href="https://www.lemonde.fr/planete/article/2024/09/02/climat-un-ete-2024-plus-clement-mais-toujours-au-dessus-des-normales-de-saison_6302379_3244.html?utm_source=chatgpt.com" target="_blank">Climate: a milder summer in 2024, but still above seasonal averages</a>.</cite></p></section><p><em></em></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/mochten-sie-diesem-sommer-der-hitze-entfliehen-dann-sind-diese-reiseziele-genau-das-richtige-fur-sie.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Ein beeindruckender archäologischer Fund unter Wasser lässt eines der sieben Weltwunder der Antike wieder aufleben]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/ein-beeindruckender-archaologischer-fund-unter-wasser-lasst-eines-der-sieben-weltwunder-der-antike-wieder-aufleben.html</link><pubDate>Mon, 13 Jul 2026 11:09:00 +0000</pubDate><category>Aktuell</category><description><![CDATA[<p>Die Bergung von 22 Blöcken des Leuchtturms von Alexandria läutet eine neue Etappe bei der digitalen Rekonstruktion eines der sieben Weltwunder der Antike ein, nachdem dieser mehr als 1.600 Jahre unter dem Meer verbracht hatte.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/el-impresionante-hallazgo-arqueologico-bajo-el-agua-que-va-a-revivir-una-de-las-7-maravillas-del-mundo-antiguo-1782728655413.jpeg" data-image="hv18op6ey9az" alt="Nachbau des Leuchtturms von Alexandria" title="Nachbau des Leuchtturms von Alexandria"><figcaption>Diese mithilfe von KI erstellte Nachbildung des legendären Leuchtturms von Alexandria vermittelt einen Eindruck von der spektakulären Pracht dieses Weltwunders der Antike. Bild: National Geographic, GEDEON Programmes.</figcaption></figure><p>Die Gewässer des Mittelmeers vor der Küste Alexandrias waren Ausgangspunkt einer archäologischen Expedition, bei der <strong>bis zu 22 großformatige Blöcke des antiken und mythischen Leuchtturms von Alexandria geborgen werden konnten. </strong>Das Bauwerk lag seit mehr als 1.600 Jahren auf dem Meeresgrund, und seine Überreste waren dort nach wie vor verstreut. </p><div class="texto-destacado"> Der berühmte Leuchtturm von Alexandria, eines der sieben Weltwunder der Antike, war über 100 Meter hoch und diente den Seefahrern in Ägypten fast 1.500 Jahre lang als Wegweiser. Nachdem er durch mehrere Erdbeben eingestürzt war, blieben seine imposanten Ruinen auf dem Meeresgrund verborgen. Heute bergen mehrere archäologische Expeditionen große Blöcke und wichtige Teile seiner ursprünglichen Struktur aus dem Meer. </div><p>Der Fund stellt einen weiteren Schritt in einer vor Jahrzehnten begonnenen Untersuchung zu <strong>einem der bekanntesten Denkmäler der Antike</strong> dar. Unter den geborgenen Fundstücken befinden sich wesentliche Elemente des Haupteingangs des Gebäudes.</p><p>Das Projekt ist Teil des <strong>internationalen PHAR</strong>OS-Projekts, an dem das französische Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS) unter der Leitung der Archäologin Isabelle Hairy, das ägyptische Ministerium für Tourismus und Altertümer sowie die Dassault Systèmes-Stiftung mitwirken. Ziel ist es,<strong> jeden Block mithilfe digitaler Techniken zu dokumentieren </strong>, um eine virtuelle Rekonstruktion des Denkmals zu erstellen. In die Arbeiten fließen zudem historische Informationen verschiedener Fachleute ein.</p><h2>Leuchtturm von Alexandria: Teile mit einem Gewicht von bis zu 80 Tonnen werden geborgen</h2><p>Zu den geborgenen Bauteilen gehören<strong>Stürze, Pfosten, Schwellen und Bodenplatten, die zum monumentalen Zugang des Leuchtturms gehörten. </strong>Einige davon wiegen zwischen 70 und 80 Tonnen. Die Architektur des Gebäudes vereinte Elemente der ägyptischen und griechischen Bautradition – ein Merkmal, das nun dank der neu geborgenen Bauteile genauer untersucht werden kann.</p><figure><blockquote class="twitter-tweet"><p lang="es" dir="ltr">Después de siglos bajo las aguas, el legendario Faro de Alejandría comienza a revelar sus secretos gracias a un ambicioso proyecto arqueológico franco-egipcio. <a href="https://t.co/ImP6bNDX12">pic.twitter.com/ImP6bNDX12</a></p>— MUY Interesante (@muyinteresante) <a href="https://x.com/muyinteresante/status/1945111507756298696?ref_src=twsrc%5Etfw">July 15, 2025</a></blockquote></figure><p>Obwohl die Überreste bereits seit 1968 bekannt waren, begannen die archäologischen Unterwasseruntersuchungen erst vor mehr als zwanzig Jahren kontinuierlich. Ein entscheidender Moment kam 1994, als <strong>der französische Archäologe Jean-Yves Empereur eine groß angelegte Kampagne leitete, bei der mehr als 3.300 Objekte</strong> in diesem Gebiet erfasst wurden, darunter Säulen, Obelisken, Sphinxe und große Granitblöcke.</p><p>Die Bergung dieser 22 Objekte erfolgte <strong>nach fast drei Jahrzehnten Unterwasserarbeiten. </strong>Die ersten Identifizierungen durch Jean-Yves Empereur dienten als Grundlage dafür, dass das Team mit den heutigen Werkzeugen einige der voluminösesten, an der Fundstelle erhaltenen Objekte bergen konnte.</p><h2>Digitale Rekonstruktion des Leuchtturms von Alexandria</h2><p>In den letzten zehn Jahren wurden bereits mehr als hundert architektonische Fragmente digital gescannt, ohne sie vom Meeresboden zu entfernen. Diese Informationen<strong> werden nun dazu dienen, ein wesentlich präziseres virtuelles Modell des Gebäudes zu erstellen.</strong></p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/el-impresionante-hallazgo-arqueologico-bajo-el-agua-que-va-a-revivir-una-de-las-7-maravillas-del-mundo-antiguo-1782728866756.jpeg" data-image="y81y9mssmo8h" alt="Bergung von Teilen des Leuchtturms von Alexandria" title="Bergung von Teilen des Leuchtturms von Alexandria"><figcaption>Archäologen bergen aus dem Mittelmeer 22 Blöcke des Leuchtturms von Alexandria, eines der sieben Weltwunder der Antike. Die bis zu 80 Tonnen schweren Teile ermöglichen nach mehr als 1.600 Jahren unter Wasser eine digitale Rekonstruktion des Leuchtturms. Bild: National Geographic, GEDEON Programmes</figcaption></figure><p>Jeder Block wird einem hochpräzisen photogrammetrischen Verfahren unterzogen. Anschließend <strong>untersuchen die Spezialisten der Dassault Systèmes-Stiftung seine ursprüngliche Position</strong>, um ihn mittels einer computergestützten Rekonstruktion wieder in das architektonische Gesamtbild einzufügen.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="777393" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/die-natur-schreibt-den-fahrplan-auf-diese-insel-gelangen-sie-nur-zu-bestimmten-zeiten.html" title="Die Natur schreibt den Fahrplan: Auf diese Insel gelangen Sie nur zu bestimmten Zeiten">Die Natur schreibt den Fahrplan: Auf diese Insel gelangen Sie nur zu bestimmten Zeiten</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/die-natur-schreibt-den-fahrplan-auf-diese-insel-gelangen-sie-nur-zu-bestimmten-zeiten.html" title="Die Natur schreibt den Fahrplan: Auf diese Insel gelangen Sie nur zu bestimmten Zeiten"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/der-weg-ist-das-ziel-auf-diese-nordseeinsel-gelangen-sie-nur-mit-der-fahre-1783357861405_320.jpeg" alt="Die Natur schreibt den Fahrplan: Auf diese Insel gelangen Sie nur zu bestimmten Zeiten"></a></article></aside><p>Das Projekt umfasst zudem <strong>historische Unterlagen, die von Archäologen, Architekten, Historikern und Numismatikern zusammengetragen wurden</strong>. Dank der alten Beschreibungen und erhaltenen Darstellungen lassen sich nun die bei den Ausgrabungen gewonnenen Daten mit den seit der Antike bekannten Quellen vergleichen.</p><h2>Wie sah der Leuchtturm von Alexandria aus?</h2><p><strong>Der Bau des Leuchtturms von Alexandria begann zu Beginn des 3. Jahrhunderts </strong>v. Chr. während der Herrschaft von Ptolemäus I. Soter. Der Entwurf stammte vom griechischen Architekten Sostratos von Knidos, und der Turm wurde auf der Insel Pharos errichtet und war über 100 Meter hoch.</p><figure> <img src="https://services.meteored.com/img/article/el-impresionante-hallazgo-arqueologico-bajo-el-agua-que-va-a-revivir-una-de-las-7-maravillas-del-mundo-antiguo-1782729096638.jpeg" data-image="tjfby9u1kqxh" alt="Archäologen, die an der Restaurierung des Leuchtturms von Alexandria arbeiten" title="Archäologen, die an der Restaurierung des Leuchtturms von Alexandria arbeiten"><figcaption>Ein internationales Archäologenteam arbeitet auf dem Grund des Mittelmeers daran, die Überreste des Leuchtturms von Alexandria zu dokumentieren. Dabei werden Unterwasserausgrabungen mit digitalem Scannen kombiniert, um das antike Bauwerk zu rekonstruieren. Bild: National Geographic, GEDEON Programmes </figcaption></figure><p>Seine Aufgabe bestand darin, die Schiffe, die im Hafen von Alexandria anlegten, zu lotsen. <strong>Über 1.600 Jahre lang zählte er zu den höchsten von Menschenhand errichteten Bauwerken, die zu seiner Zeit bekannt waren. </strong> Außerdem wurde er in die Liste der 7 Weltwunder der Antike aufgenommen, zusammen mit der Großen Pyramide von Gizeh, den Hängenden Gärten von Babylon, dem Artemis-Tempel in Ephesos, der Zeus-Statue in Olympia, dem Mausoleum von Halikarnassos und dem Koloss von Rhodos.</p><p>Der Leuchtturm von Alexandria <strong>wurde durch drei Erdbeben zwischen den Jahren 956 und 1323 zerstört. </strong>Später, im Jahr 1477, verwendete Sultan Al-Ashraf Sayf al-Din Qa’it Bay einen Teil der Steine, um an derselben Stelle, an der einst der historische Leuchtturm stand, eine Festung zu errichten.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/ein-beeindruckender-archaologischer-fund-unter-wasser-lasst-eines-der-sieben-weltwunder-der-antike-wieder-aufleben.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[ Nächste Hitzewarnung mit 36 Grad, Tropennächte & Gewitter mit Starkregen-Gefahr! DWD warnt vor erhöhter Wärmebelastung]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/naechste-hitzewarnung-mit-36-grad-tropennaechte-gewitter-mit-starkregen-gefahr-dwd-warnt-vor-erhoehter-waermebelastung.html</link><pubDate>Mon, 13 Jul 2026 08:11:00 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Am Oberrhein läuft die Hitzeserie bereits in die vierte Woche. Jetzt verschärft sich die Lage erneut: bis zu 36 Grad, Tropennächte und erste kräftige Gewitter.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/naechste-hitzewarnung-mit-36-grad-tropennaechte-gewitter-mit-starkregen-gefahr-dwd-warnt-vor-erhoehter-waermebelastung-1783923198552.png" data-image="wty5cw3kkcs2" alt="500 hPa, Klimamittel, Höhenrücken, Deutschland, Hochdruckeinfluss" title="500 hPa, Klimamittel, Höhenrücken, Deutschland, Hochdruckeinfluss"><figcaption>500 hPa deutlich über dem Klimamittel. Denn der Höhenrücken hält Deutschland weiter unter blockierendem Hochdruckeinfluss.</figcaption></figure><p>Deutschlands Südwesten hofft auf Regen und Abkühlung, doch es setzt sich die außergewöhnlich warme bis heiße Wetterphase fort. Besonders entlang des Oberrheins dauert die Hitzeserie schon mehrere Wochen an. Von einer nachhaltigen Entspannung kann allerdings auch in dieser Woche keine Rede sein.</p><p><strong>Bereits zum Wochenstart werden in vielen Regionen 30 bis 35 Grad erreicht.</strong> Die höchsten Temperaturen treten erneut entlang des Rheins, im Südwesten sowie in Teilen des Rhein-Main-Gebiets auf. Dort steigt die Wärmebelastung weiter an.</p><h2>In der Atmosphäre wächst die Spannung</h2><p>Der Blick in die mittlere Troposphäre zeigt eine interessante Entwicklung. In rund 5500 Metern Höhe liegt Deutschland zwischen einem Höhentief über Norddeutschland und einer Geopotenzialrinne, die sich bis nach Frankreich erstreckt. <strong>Der flache Geopotenzialtrog bringt die zuvor stabile Atmosphäre zunehmend aus dem Gleichgewicht.</strong> </p><p><strong>Aufsteigende Luft wird begünstigt, sodass sich die Gewitterbereitschaft von Tag zu Tag erhöht.Gleichzeitig hält sich über Nordwesteuropa weiterhin hoher Luftdruck.</strong></p><p>So wird die Atmosphäre zunehmend labiler. Die bislang dominierende Blockadelage verliert langsam an Stabilität und erste Hebungsimpulse greifen auf Deutschland über.</p><p>Meteorologisch entsteht damit eine Konstellation, bei der Hitze und Gewitter gleichzeitig an Bedeutung gewinnen.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="778341" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/unwetterwarnung-wetterforscher-ratselt-kommt-jetzt-die-gro-e-abkuhlung-und-die-erlosung-von-der-durre.html" title="Unwetterwarnung - Wetterforscher rätselt: „Kommt jetzt die große Abkühlung – und die Erlösung von der Dürre???">Unwetterwarnung - Wetterforscher rätselt: „Kommt jetzt die große Abkühlung – und die Erlösung von der Dürre???</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/unwetterwarnung-wetterforscher-ratselt-kommt-jetzt-die-gro-e-abkuhlung-und-die-erlosung-von-der-durre.html" title="Unwetterwarnung - Wetterforscher rätselt: „Kommt jetzt die große Abkühlung – und die Erlösung von der Dürre???"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/unwetterwarnung-wetterforscher-ratselt-kommt-jetzt-die-gro-e-abkuhlung-und-die-erlosung-von-der-durre-1783922201780_320.jpg" alt="Unwetterwarnung - Wetterforscher rätselt: „Kommt jetzt die große Abkühlung – und die Erlösung von der Dürre???"></a></article></aside><h2>20 Grad in 1500 Metern Höhe</h2><p>Besonders eindrucksvoll zeigt sich die Entwicklung auf dem 850-hPa-Niveau in rund 1500 Metern Höhe. Über dem Südwesten werden dort weiterhin Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad simuliert.</p><p><strong>Solche Werte sind ein unschlagbares Indiz für eine sehr warme bis heiße Luftmasse. Durch starke Sonneneinstrahlung und ungehindertes Absinken gelangt diese Wärme bis zum Boden. </strong>Die Folge sind Höchstwerte zwischen 30 und 36 Grad.</p><p>Während an den Küsten meist 20 bis 28 Grad erreicht werden, herrscht im Süden und Westen verbreitet Hochsommerwetter. <strong>Am Oberrhein gehören Spitzenwerte um 36 Grad erneut zum Bereich des Möglichen.</strong></p><h2>Tropennächte bleiben ein Thema</h2><p>Nicht nur tagsüber wird es belastend. Auch nachts kann sich die Luft vielerorts nur noch begrenzt abkühlen.</p><p><strong>Vor allem entlang des Rheins, in Ballungsräumen und im Südwesten sinken die Temperaturen regional nicht mehr unter 20 Grad. </strong>Tropennächte bleiben damit weiterhin ein Thema. Die fehlende nächtliche Abkühlung erhöht die Belastung für den Körper deutlich und erschwert die Erholung.</p><p>Entsprechend weist auch der Deutsche Wetterdienst auf eine erhöhte Wärmebelastung hin.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="778250" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/die-hitzewelle-in-deutschland-hat-auch-badeopfer-auf-dem-gewissen.html" title="Die Hitzewelle in Deutschland hat auch Badeopfer auf dem Gewissen">Die Hitzewelle in Deutschland hat auch Badeopfer auf dem Gewissen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/die-hitzewelle-in-deutschland-hat-auch-badeopfer-auf-dem-gewissen.html" title="Die Hitzewelle in Deutschland hat auch Badeopfer auf dem Gewissen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/die-hitzewelle-in-deutschland-hat-auch-badeopfer-auf-dem-gewissen-1783873324584_320.jpeg" alt="Die Hitzewelle in Deutschland hat auch Badeopfer auf dem Gewissen"></a></article></aside><h2>Gewitter-Batterien laden sich auf</h2><p>Mit zunehmender Hitze steigt gleichzeitig das Gewitterpotenzial. Besonders im Norden, später auch über Mittelgebirgen und Alpenregionen, stehen der Atmosphäre zunehmend größere Energiemengen zur Verfügung.</p><p><strong>CAPE-Werte von 1000 bis 1500 J/kg treffen auf PPW-Werte zwischen 25 und 30 Millimetern. Gleichzeitig ziehen Gewitter aufgrund schwacher Höhenströmungen oft nur langsam.</strong></p><p>Genau darin liegt die Gefahr. <strong>Lokal können kräftige Gewitter innerhalb kurzer Zeit 20 bis 30 Liter Regen pro Quadratmeter bringen.</strong> Vereinzelt sind auch höhere Mengen nicht ausgeschlossen. Neben Starkregen treten örtlich Hagel und stürmische Böen auf.</p><figure><blockquote class="twitter-tweet" data-dnt="true" align="center"><p lang="de" dir="ltr"><a href="https://x.com/hashtag/WetterHeute?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#WetterHeute</a><br><br>️ Viel Sonne, verbreitet 30 bis 35°C, am Oberrhein bis 35°C<br><br> Norden & nördliche Mitte: kräftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und Böen<br><br> Südwesten: starke Wärmebelastung, nachts erste Tropennächte<br><br>️ ️ <a href="https://t.co/dxKrUw1khu">https://t.co/dxKrUw1khu</a> <a href="https://t.co/HiYyOzcLTz">pic.twitter.com/HiYyOzcLTz</a></p>— Meteored Deutschland (@MeteoredDE) <a href="https://x.com/MeteoredDE/status/2076524015850488137?ref_src=twsrc%5Etfw">July 13, 2026</a></blockquote></figure><h2>Die zweite Wochenhälfte bleibt hochsommerlich</h2><p>Auch ab Mittwoch und Donnerstag bleibt Deutschland auf der warmen Seite der Wetterkarte. Die Temperaturen erreichen vielerorts weiterhin 27 bis 35 Grad.</p><p>Zwar nimmt die Gewitterneigung langsam zu, flächendeckender Regen ist jedoch weiterhin nicht in Sicht. Damit verschärft sich das Problem der Trockenheit vielerorts weiter.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/naechste-hitzewarnung-mit-36-grad-tropennaechte-gewitter-mit-starkregen-gefahr-dwd-warnt-vor-erhoehter-waermebelastung.html</guid><dc:creator><![CDATA[Kathy Schrey]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Wetter-Hammer in 2. Juli-Hälfte: Erst 37 Grad Wüstenglut – dann kippt alles! Ist das schon das Sommer-Aus?]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetter-hammer-im-juli-erst-37-grad-wustenglut-dann-kippt-alles-ist-das-schon-das-sommer-aus.html</link><pubDate>Mon, 13 Jul 2026 07:32:27 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Deutschland schwitzt sich durch die dritte Hitzewelle, doch pünktlich zum Hochsommer bahnt sich der große Knick an. Was die zweite Julihälfte wirklich bringt – und ob der Sommer jetzt Geschichte ist.</p><figure id="first-video" class="video-dailymotion"><div id="player-xaoswuy"><img src="https://services.meteored.com/img/video/preview/dailymotion-xaoswuy.jpg" id="xaoswuy"><span class="boton-video"><svg width="48" height="48" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 48 48"><circle cx="24" cy="24" r="24" style="fill:#fff"/><path d="m20.5 15.2 10.8 7.2c1.1.7 1.2 2.2.2 3l-11 7.3c-1.2.7-2.7-.2-2.7-1.6V16.8c0-1.4 1.5-2.3 2.7-1.6z" style="fill-rule:evenodd;clip-rule:evenodd;fill:#0074ad"/></svg></span></div></figure><p>Machen Sie sich bereit – bevor irgendetwas kippt, dreht der Sommer noch einmal richtig auf. Ein mächtiges Hoch schiebt sich bis zur Wochenmitte über Deutschland und legt eine Achse bis ans Mittelmeer. Die Folge: Die Temperaturen klettern verbreitet auf <strong>29 bis 34 Grad</strong>, im Südwesten werden bis zu <strong>37 Grad</strong> und damit echte Wüstentage fällig.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Und diesmal bleibt der Norden nicht verschont – auch in Hamburg, Berlin und an der Elbe rollt die Hitze an. Nur direkt an Nord- und Ostsee bleibt es mit 25 bis 29 Grad einigermaßen erträglich.</p><h2>Schwül, drückend, gefährlich: Die Nächte werden zur Qual</h2><p>Das eigentlich Fiese ist nicht die Zahl auf dem Thermometer – es ist die Schwüle. Der Taupunkt schießt auf 14 bis 21 Grad hoch, und plötzlich fühlt sich jede Bewegung an wie im Dampfbad. In vielen Städten sinkt das Thermometer nachts nicht mehr unter <strong>20 Grad</strong> – die berüchtigten <strong>Tropennächte</strong> sind zurück.</p><p>Wer schlecht schläft, kennt das Spiel: Fenster auf, Ventilator an, und trotzdem kein Auge zu. Für ältere Menschen, Kinder und Kreislaufgeplagte wird diese Kombination aus Hitze und Schwüle zur echten Belastung.</p><h3>Achtung, Gewitter! Ab Wochenmitte knallt's im Süden</h3><p>Wo so viel feuchtwarme Energie in der Luft steckt, bleibt es nicht ruhig. Ab Dienstag und Mittwoch türmen sich nachmittags gewaltige Quellwolken auf, vor allem über der <strong>Südhälfte</strong>. Was dann runterkommt, hat es in sich: <strong>Starkregen, Hagel, Sturmböen</strong> – lokal unwetterartig.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/wetter-hammer-im-juli-erst-37-grad-wustenglut-dann-kippt-alles-ist-das-schon-das-sommer-aus-1783927826386.jpg" data-image="9ti2u9a8lh2k" alt="regen, schauer, gewitter" title="regen, schauer, gewitter"><figcaption>Ist das die große Wetterwende? Ab Dienstagnachmittag teils starke Gewitter und Unwetter. </figcaption></figure><p>Das Tückische: Der Boden ist nach Wochen ohne echten Regen steinhart. Statt zu versickern, schießt das Wasser oberflächlich ab, überflutet Unterführungen und Keller, während der Grundwasserspiegel trotzdem im Keller bleibt. Ein Regen, der mehr Schaden anrichtet als Segen bringt.</p><h3>Der große Knick: Um den 20. Juli kippt die Wetterlage</h3><p>Und jetzt kommt der Moment, auf den viele warten. Zum Start in den eigentlichen Hochsommer reißt ein Störimpuls eine Lücke in die Hitzeglocke. In einer <strong>Nordwestströmung</strong> rauscht frischere Luft heran, die Temperaturen sacken auf <strong>20 bis 25 Grad</strong> ab – gefühlt fast schon herbstlich nach der Wüstenwoche.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="778341" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/unwetterwarnung-wetterforscher-ratselt-kommt-jetzt-die-gro-e-abkuhlung-und-die-erlosung-von-der-durre.html" title="Unwetterwarnung - Wetterforscher rätselt: „Kommt jetzt die große Abkühlung – und die Erlösung von der Dürre???">Unwetterwarnung - Wetterforscher rätselt: „Kommt jetzt die große Abkühlung – und die Erlösung von der Dürre???</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/unwetterwarnung-wetterforscher-ratselt-kommt-jetzt-die-gro-e-abkuhlung-und-die-erlosung-von-der-durre.html" title="Unwetterwarnung - Wetterforscher rätselt: „Kommt jetzt die große Abkühlung – und die Erlösung von der Dürre???"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/unwetterwarnung-wetterforscher-ratselt-kommt-jetzt-die-gro-e-abkuhlung-und-die-erlosung-von-der-durre-1783922201780_320.jpg" alt="Unwetterwarnung - Wetterforscher rätselt: „Kommt jetzt die große Abkühlung – und die Erlösung von der Dürre???"></a></article></aside><p>Schauer und Gewitter ziehen durch, Schwerpunkt südlich einer Linie Köln–Dresden. Im Norden bleibt es dagegen oft trocken. Und ausgerechnet dort, wo der Regen am dringendsten gebraucht wird – in der Mitte und im Osten –, kommt am wenigsten an.</p><h2>Doch dann schlägt der Sommer zurück</h2><p>Wer jetzt schon die Sommergarderobe wegräumt, ist zu früh dran. Die Abkühlung ist nur ein kurzes Gastspiel. Schon zwischen dem <strong>22. und 27. Juli</strong> drückt ein Keil des Azorenhochs zurück nach Mitteleuropa, die Strömung kippt von Nordwest auf <strong>Südwest</strong> – und mit ihr klettern die Werte wieder auf <strong>27 bis 33 Grad</strong>.</p><p>Es bleibt zwar unbeständig, mit weiteren Gewittern über der Südhälfte, aber warm bis heiß. Und im Hintergrund lauert noch mehr: Ein Wettermodell spielte kurzzeitig sogar irrwitzige 47 Grad durch – ein extremer Ausreißer, wieder verworfen, aber ein Fingerzeig, wozu diese Großwetterlage fähig wäre.</p><h2>War's das mit dem Sommer? Ganz klares Nein!</h2><p>Fassen wir zusammen: Die zweite Julihälfte bringt keinen stabilen Dauer-Hochsommer, aber garantiert auch kein Sommer-Aus. Nach der Glut-Woche folgt eine kurze, kräftige Zäsur um den 20. Juli – danach meldet sich die Wärme prompt zurück.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="777625" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/der-grund-warum-experten-in-diesem-sommer-vor-dem-schwimmen-in-bergseen-warnen.html" title="Der Grund, warum Experten in diesem Sommer vor dem Schwimmen in Bergseen warnen">Der Grund, warum Experten in diesem Sommer vor dem Schwimmen in Bergseen warnen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/der-grund-warum-experten-in-diesem-sommer-vor-dem-schwimmen-in-bergseen-warnen.html" title="Der Grund, warum Experten in diesem Sommer vor dem Schwimmen in Bergseen warnen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/lac-montagne-ete-ne-vous-baignez-pas-1781591396584_320.jpg" alt="Der Grund, warum Experten in diesem Sommer vor dem Schwimmen in Bergseen warnen"></a></article></aside><p>Unterm Strich bleibt die <strong>letzte Juli-Dekade deutlich zu warm</strong>: im Norden ein bis anderthalb Grad, im Süden bis zu drei Grad über dem langjährigen Mittel. Heißt für Sie: Freibad, Grillabend und Sommerurlaub sind noch lange nicht gelaufen. Nur der Regenschirm sollte in Griffweite bleiben – denn dieser Sommer bleibt ein Sommer der Extreme.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetter-hammer-im-juli-erst-37-grad-wustenglut-dann-kippt-alles-ist-das-schon-das-sommer-aus.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Wissenschaftler nutzen die Methode der schnellen Attribution, um die Spuren des Klimawandels in Hitzewellen zu ermitteln]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/wissenschaftler-nutzen-die-methode-der-schnellen-attribution-um-die-spuren-des-klimawandels-in-hitzewellen-zu-ermitteln.html</link><pubDate>Mon, 13 Jul 2026 06:55:35 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Es kommt zu einer außergewöhnlichen Hitzewelle, die nur wenige Tage andauert. Klimatologen schätzen, dass ein solches Phänomen ohne die globale Erwärmung praktisch unmöglich gewesen wäre. Anhand welcher Mechanismen gelangen sie so schnell zu dieser Schlussfolgerung?</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/comment-les-climatologues-savent-ils-si-une-canicule-porte-l-empreinte-du-changement-climatique-attribution-climat-1783157007732.jpeg" data-image="sjm60rodritb" alt="Hitzewellen sind für Klimatologen zu regelrechten Freiluftlabors geworden." title="Hitzewellen sind für Klimatologen zu regelrechten Freiluftlabors geworden."><figcaption>Hitzewellen sind für Klimatologen zu regelrechten Freiluftlabors geworden.</figcaption></figure><p>Wenn es heute zu einer Hitzewelle kommt, stellt sich unweigerlich die Frage: Handelt es sich dabei um ein normales Wetterphänomen oder um eine Folge des Klimawandels?</p><h2>Ein neues Fachgebiet, das schnelle Antworten liefern kann</h2><p>Bis vor etwa einem Jahrzehnt dauerte es oft Monate oder sogar Jahre, bis die Wissenschaft eine endgültige Antwort geben konnte. Heute können Forscher dank der Fortschritte in der <strong>Klimamodellierung</strong> bereits innerhalb weniger Tage eine erste Analyse veröffentlichen.</p><p>Dieses Fachgebiet, das <strong>als Wissenschaft der Zuordnung von Extremereignissen</strong> bekannt ist, versucht nicht zu ermitteln, ob der Klimawandel eine Hitzewelle „verursacht“ hat, sondern inwieweit er die Wahrscheinlichkeit oder Intensität eines solchen Ereignisses erhöht hat.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="778250" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/die-hitzewelle-in-deutschland-hat-auch-badeopfer-auf-dem-gewissen.html" title="Die Hitzewelle in Deutschland hat auch Badeopfer auf dem Gewissen">Die Hitzewelle in Deutschland hat auch Badeopfer auf dem Gewissen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/die-hitzewelle-in-deutschland-hat-auch-badeopfer-auf-dem-gewissen.html" title="Die Hitzewelle in Deutschland hat auch Badeopfer auf dem Gewissen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/die-hitzewelle-in-deutschland-hat-auch-badeopfer-auf-dem-gewissen-1783873324584_320.jpeg" alt="Die Hitzewelle in Deutschland hat auch Badeopfer auf dem Gewissen"></a></article></aside><p>Genau diese Arbeit leistet das internationale Netzwerk „World Weather Attribution“ (WWA), das <strong>Forscher aus verschiedenen Ländern zusammenbringt und eine in der wissenschaftlichen Gemeinschaft weithin anerkannte Methodik anwendet.</strong></p><h2>Vergleich zwischen dem heutigen Klima und dem Klima der Vergangenheit</h2><p>Um die Auswirkungen zu verstehen, vergleichen Klimatologen zwei Welten. Die erste ist die Welt, in der wir heute leben, <strong>die durch eine globale Erwärmung von etwa 1,4 °C gegenüber dem vorindustriellen Niveau gekennzeichnet ist.</strong> Die zweite ist ein <strong>rekonstruiertes Klimaszenario, in dem die vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen das Klimasystem nicht verändert haben.</strong></p><p>Wissenschaftler kombinieren meteorologische Beobachtungen, aktuelle Vorhersagen und Klimamodelle, um die Häufigkeit und Intensität eines bestimmten Phänomens in beiden Kontexten zu vergleichen. Für diese Studie <strong>konzentrierten sie sich insbesondere auf die historischen Hitzewellen von 1976 und 2003, zwei wichtige Meilensteine für Hitzewellen in Europa.</strong></p><p>Ihre Schlussfolgerung ist eindeutig: <strong>Die Hitzewelle vom Juni 2026 wäre zu dieser Jahreszeit ohne den vom Menschen verursachten Klimawandel praktisch unmöglich gewesen.</strong></p><h2>Zahlen, die für sich sprechen</h2><p>Die Studie zeigt, in welchem Ausmaß sich das Ausgangsklima im Laufe von nur wenigen Jahrzehnten verändert hat. Hätte es 1976 eine vergleichbare atmosphärische Zirkulation gegeben, <strong>wären die Tagestemperaturen um etwa 3,5 °C und die Nachttemperaturen um 2,4 °C niedriger gewesen.</strong></p><div class="texto-destacado">Selbst im Jahr 2003, das von einer historischen Hitzewelle geprägt war, <strong>wären die Tagestemperaturen, die wir heute erleben, etwa 2 °C niedriger und die Nachttemperaturen 1,3 °C kühler gewesen</strong>. Auch die Wahrscheinlichkeiten haben sich drastisch verändert.</div><p><strong>Die Wahrscheinlichkeit, dass es tagsüber zu solch extremer Hitze kommt, ist heute etwa zehnmal höher als im Jahr 2003</strong>, während die Wahrscheinlichkeit, dass es zu solch heißen Nächten kommt, mehr als hundertmal höher ist.</p><p>Diese Ergebnisse veranschaulichen ein grundlegendes klimatologisches Phänomen: <strong>Die </strong><strong>gleichen Wetterlagen führen heute aufgrund der Erwärmung der klimatischen Ausgangsbasis zu deutlich höheren Temperaturen.</strong></p><h2>Eine vertraute Zeit in einem ungewohnten Klima</h2><p>Entgegen der landläufigen Meinung wurde diese Hitzewelle nicht durch ein beispielloses meteorologisches Phänomen verursacht. Wie schon bei anderen historischen Ereignissen dieser Art hatte sich ein starkes Hochdruckgebiet über Westeuropa festgesetzt, das bei klarem, sonnigem Wetter sehr heiße Luft aus Afrika heranzog. Der Unterschied liegt im Klima selbst.</p><p>Forschern zufolge gab es diese atmosphärische Konstellation bereits Mitte des 20. Jahrhunderts. Allerdings <strong>führt sie heute zu deutlich höheren Temperaturen, da sich die klimatische Ausgangsbasis angehoben hat.</strong> Darüber hinaus <strong>schließen die Analysen einen nennenswerten Einfluss des El-Niño-Phänomens aus</strong>; es spielte bei dieser Hitzewelle keine Rolle.</p><h2>Bei Hitze geht es um mehr als nur den Wert auf dem Thermometer</h2><p>Um Gesundheitsrisiken zu bewerten, beschränken sich Forscher nicht nur auf die reine Lufttemperatur. Sie verwenden außerdem den <em>WBGT</em>-Index (Wet-Bulb-Globe-Temperatur), <strong>einen Indikator für Hitzestress, der Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Sonneneinstrahlung und Luftbewegung kombiniert.</strong></p><p>Dieser Indikator liefert eine wesentlich genauere Einschätzung der Schwierigkeiten, die der menschliche Körper bei der Abkühlung durch Schwitzen hat, und dient als Referenz in den Bereichen Sport und Arbeitsmedizin.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/comment-les-scientifiques-savent-ils-en-un-temps-record-si-une-canicule-porte-l-empreinte-du-changement-climatique-attribution-climat-1783170021975.png" data-image="bpn92hbvvug3" alt="Städte (EU, Schweiz, Vereinigtes Königreich und städtische Gebiete in Norwegen mit mehr als 50.000 Einwohnern), in denen während dieser Hitzewelle WBGT-Rekorde gebrochen wurden – oder möglicherweise gebrochen wurden. Etwa 45 % der städtischen Gebiete verzeichneten einen Rekord. (c) WWA" title="Städte (EU, Schweiz, Vereinigtes Königreich und städtische Gebiete in Norwegen mit mehr als 50.000 Einwohnern), in denen während dieser Hitzewelle WBGT-Rekorde gebrochen wurden – oder möglicherweise gebrochen wurden. Etwa 45 % der städtischen Gebiete verzeichneten einen Rekord. (c) WWA"><figcaption>Städte (EU, Schweiz, Vereinigtes Königreich und städtische Gebiete in Norwegen mit mehr als 50.000 Einwohnern), in denen während dieser Hitzewelle WBGT-Rekorde gebrochen wurden oder hätten gebrochen werden können. In etwa 45 % der städtischen Gebiete wurde ein Rekord verzeichnet. (c) WWA</figcaption></figure><p>Die Ergebnisse sind besorgniserregend. Zwischen dem 18. und 29. Juni <strong>überschritten fast 45 % der 854 untersuchten Städte in 30 europäischen Ländern die historischen Schwellenwerte für Hitzestress oder lagen kurz davor, diese zu überschreiten.</strong></p><h2>Eine Gesellschaft, die an ihre eigenen Grenzen stößt</h2><p>Die Folgen reichen weit über bloße Wetterrekorde hinaus. Derzeit <strong>fordern Hitzewellen in Europa mehr Todesopfer als alle anderen Naturkatastrophen zusammen</strong>. Im Sommer 2022 <strong>wurden sie mit mehr als 60.000 Todesfällen in Verbindung gebracht.</strong></p><p>Selbst im Jahr 2023, einem kühleren Jahr, <strong>verursachten sie mehr als 47.000 Todesfälle</strong>. Schätzungen zufolge <strong>führte allein die erste Hitzewelle des Jahres 2025 in zwölf europäischen Städten zu rund 2.300 Todesfällen.</strong></p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="777714" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/sport-im-sommer-warum-ein-t-shirt-bei-hitze-besser-kuhlt-und-training-trotz-hoher-temperaturen-sinnvoll-ist.html" title="Sport im Sommer: Warum ein T-Shirt bei Hitze besser kühlt und Training trotz hoher Temperaturen sinnvoll ist">Sport im Sommer: Warum ein T-Shirt bei Hitze besser kühlt und Training trotz hoher Temperaturen sinnvoll ist</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/sport-im-sommer-warum-ein-t-shirt-bei-hitze-besser-kuhlt-und-training-trotz-hoher-temperaturen-sinnvoll-ist.html" title="Sport im Sommer: Warum ein T-Shirt bei Hitze besser kühlt und Training trotz hoher Temperaturen sinnvoll ist"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/sport-im-sommer-warum-ein-t-shirt-bei-hitze-besser-kuhlt-und-training-trotz-hoher-temperaturen-sinnvoll-ist-1783538890432_320.jpg" alt="Sport im Sommer: Warum ein T-Shirt bei Hitze besser kühlt und Training trotz hoher Temperaturen sinnvoll ist"></a></article></aside><p><strong>Die Auswirkungen betreffen auch die Infrastruktur</strong>: Rekordnachfrage nach Klimaanlagen (die höchste seit mindestens 45 Jahren), erhöhtes Brandrisiko, Störungen im Schienenverkehr aufgrund von Gleisausdehnung, Überlastung der Stromnetze und mögliche Einschränkungen bei der Kernenergieerzeugung, da sich die zur Kühlung genutzten Gewässer erwärmen.</p><p>Städte sind von dieser Anfälligkeit am stärksten betroffen. Der <strong>städtische Wärmeinseleffekt</strong>, der alternde Wohnungsbestand und soziale Ungleichheiten erhöhen die Gefährdung der Einwohner, insbesondere von älteren Menschen, Menschen mit chronischen Erkrankungen, Obdachlosen und den wirtschaftlich am stärksten benachteiligten Gruppen.</p><h2>Die Gegenwart entschlüsseln, um zukünftige Risiken zu antizipieren</h2><p>Eine Hitzewelle auf den Klimawandel zurückzuführen bedeutet nicht, mit dem Finger auf einen einzigen Schuldigen zu zeigen. Vielmehr geht es darum, mithilfe fundierter wissenschaftlicher Methoden zu ermitteln, inwiefern menschliche Aktivitäten die Wahrscheinlichkeit extremer Wetterereignisse allmählich verändern.</p><p>Eine Studie von World Weather Attribution (WWA) zeigt, dass innerhalb weniger Jahrzehnte <strong>Temperaturen, die einst fast unvorstellbar waren, mittlerweile weitaus wahrscheinlicher geworden sind.</strong> Diese Möglichkeit, Analysen innerhalb weniger Tage zu erstellen, ist für Entscheidungsträger zu einem unschätzbaren Hilfsmittel geworden.</p><p>Dadurch können sich Städte, Gesundheitssysteme und die Infrastruktur an ein Klima anpassen, das sich schneller verändert als unsere Gesellschaften. <strong>Das Verständnis dieser Mechanismen ist unerlässlich, um die Bevölkerung besser vor Extremereignissen zu schützen.</strong></p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="France%2024" data-year="" data-title="Le%20changement%20climatique%2C%20coupable%20%22sans%20%C3%A9quivoque%22%20de%20la%20canicule%20exceptionnelle%20en%20Europe" data-url="https%3A%2F%2Fwww.france24.com%2Ffr%2Ffrance%2F20260626-le-changement-climatique-coupable-sans-%25C3%25A9quivoque-de-la-canicule-exceptionnelle-en-europe">France 24. <a href="https://www.france24.com/fr/france/20260626-le-changement-climatique-coupable-sans-%C3%A9quivoque-de-la-canicule-exceptionnelle-en-europe" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Le changement climatique, coupable "sans équivoque" de la canicule exceptionnelle en Europe</a>.</cite><br><cite data-author="Keeping%2C%20T.%20et%20al." data-year="" data-title="Fossil%20fuel%20emissions%20have%20rapidly%20worsened%20European%20heatwaves%20in%20just%20a%20few%20decades" data-url="https%3A%2F%2Fwww.worldweatherattribution.org%2Ffossil-fuel-emissions-have-rapidly-worsened-european-heatwaves-in-just-a-few-decades%2F">Keeping, T. et al.. <a href="https://www.worldweatherattribution.org/fossil-fuel-emissions-have-rapidly-worsened-european-heatwaves-in-just-a-few-decades/" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Fossil fuel emissions have rapidly worsened European heatwaves in just a few decades</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/wissenschaftler-nutzen-die-methode-der-schnellen-attribution-um-die-spuren-des-klimawandels-in-hitzewellen-zu-ermitteln.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Unwetterwarnung - Wetterforscher rätselt: „Kommt jetzt die große Abkühlung – und die Erlösung von der Dürre???]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/unwetterwarnung-wetterforscher-ratselt-kommt-jetzt-die-gro-e-abkuhlung-und-die-erlosung-von-der-durre.html</link><pubDate>Mon, 13 Jul 2026 05:58:32 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Krachende Gewitter, lokal sogar Unwetter – bringt diese Woche endlich die große Wende? Doch Vorsicht: Bei Abkühlung und Dürre-Erlösung könnte am Ende die böse Überraschung lauern. Bis zu 37 Grad!</p><figure id="first-video" class="video-dailymotion"><div id="player-xaoscga"><img src="https://services.meteored.com/img/video/preview/dailymotion-xaoscga.jpg" id="xaoscga"><span class="boton-video"><svg width="48" height="48" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 48 48"><circle cx="24" cy="24" r="24" style="fill:#fff"/><path d="m20.5 15.2 10.8 7.2c1.1.7 1.2 2.2.2 3l-11 7.3c-1.2.7-2.7-.2-2.7-1.6V16.8c0-1.4 1.5-2.3 2.7-1.6z" style="fill-rule:evenodd;clip-rule:evenodd;fill:#0074ad"/></svg></span></div></figure><p>Jetzt geht's rund am Himmel! In dieser Woche zieht eine ganze Serie von <strong>Schauern und Gewittern</strong> über Deutschland, örtlich ist sogar <strong>Unwetter</strong> mit Starkregen möglich. Viele hoffen jetzt auf den großen Knall – endlich Schluss mit der Bruthitze der letzten Tage.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Doch wer glaubt, dass uns die Gewitter eine spürbare <strong>Abkühlung</strong> bringen, der irrt gewaltig. Die Temperaturen bleiben <strong>hochsommerlich</strong>, und statt einer echten Wende erleben wir eher ein hitziges Wechselspiel aus Sonne, Schwüle und Blitz und Donner.</p><h2>Bis zu 37 Grad – der Wochenstart wird zum Glutofen</h2><p>Schon <strong>heute</strong> meint es Petrus stellenweise brutal: In der Nordhälfte türmen sich am Nachmittag dicke Quellwolken auf, aus denen einzelne <strong>Schauer und Gewitter</strong> niedergehen. Der Westen, die Mitte und der Süden bleiben dagegen sonnig und staubtrocken. Die Höchstwerte klettern im Norden und Nordosten auf <strong>24 bis 30 Grad</strong>, an den Küsten bleibt es mit 20 bis 23 Grad angenehmer.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/unwetterwarnung-wetterforscher-ratselt-kommt-jetzt-die-gro-e-abkuhlung-und-die-erlosung-von-der-durre-1783922201780.jpg" data-image="aipb0ppthnld" alt="hitze, gewitter, unwetter" title="hitze, gewitter, unwetter"><figcaption>Ab Dienstagnachmittag bilden sich einzelne Gewitter. Lokal kann es auch zu Unwettern kommen. </figcaption></figure><p>Doch entlang des <strong>Rheins</strong> wird's richtig heiß: Hier sind <strong>bis zu 37 Grad</strong> drin! Am <strong>Dienstag</strong> legt die Sonne im Norden und Nordosten sogar noch eine Schippe drauf, während im Süden und in den Mittelgebirgen teils kräftige Gewitter für Action sorgen. Verbreitet stehen 30 bis 36 Grad auf dem Zettel.</p><h4>Wochenmitte: Hitze bleibt, Gewitter grummeln weiter</h4><p>Zur <strong>Wochenmitte</strong> ändert sich am grundsätzlichen Bild wenig – und genau das ist die Überraschung. Der <strong>Mittwoch</strong> startet vielerorts sonnig, ehe sich am Nachmittag vor allem in der Südhälfte und im Bergland wieder mächtige Quellwolken auftürmen. Dann drohen erneut <strong>kräftige Gewitter</strong>. Die Werte pendeln sich bei schwülwarmen 26 bis 34 Grad ein.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="778145" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/hollensommer-ist-da-nur-eine-frage-der-zeit-ab-montag-rollt-der-hitzedom-uber-deutschland-kein-ende-in-sicht.html" title="Höllensommer ist da! 'Nur eine Frage der Zeit' – ab Montag rollt der Hitzedom über Deutschland, kein Ende in Sicht">Höllensommer ist da! "Nur eine Frage der Zeit" – ab Montag rollt der Hitzedom über Deutschland, kein Ende in Sicht</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/hollensommer-ist-da-nur-eine-frage-der-zeit-ab-montag-rollt-der-hitzedom-uber-deutschland-kein-ende-in-sicht.html" title="Höllensommer ist da! 'Nur eine Frage der Zeit' – ab Montag rollt der Hitzedom über Deutschland, kein Ende in Sicht"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/hollensommer-ist-da-nur-eine-frage-der-zeit-ab-montag-rollt-der-hitzedom-uber-deutschland-kein-ende-in-sicht-1783767138904_320.jpg" alt="Höllensommer ist da! 'Nur eine Frage der Zeit' – ab Montag rollt der Hitzedom über Deutschland, kein Ende in Sicht"></a></article></aside><p>Am <strong>Donnerstag</strong> dreht die Hitze noch einmal richtig auf: Bis zu <strong>36 Grad</strong> sind möglich, nur an der See bleibt es mit rund 25 Grad erträglich. Von einer Abkühlung also weit und breit keine Spur – im Gegenteil, die Schwüle nimmt weiter zu und macht vielen Menschen ordentlich zu schaffen.</p><h4>Freitag: Jetzt drohen sogar lokale Unwetter</h4><p>Zum <strong>Freitag</strong> wird es dann spannend – und für manche auch ungemütlich. Besonders im Südwesten ballen sich die Wolken zusammen, es kommt zu <a href="https://www.daswetter.com/radar-deutsc-regen.html" data-mrf-recirculation="cuerpo_intext">Schauern und schauerartigem Regen</a>. Lokal krachen <strong>kräftige Gewitter</strong> herunter, und punktuell ist sogar <strong>Unwetter</strong> mit Starkregen nicht ausgeschlossen.</p><p>Trotzdem – und das ist der Clou – bleibt es mit <strong>27 bis 35 Grad</strong> weiter hochsommerlich heiß. Die Gewitter sind also keine Kaltfront, die das ganze Land durchlüftet, sondern nur ein kurzes, örtliches Gewummer. Kaum ist der Spuk vorbei, brennt die Sonne schon wieder vom Himmel.</p><h4>Wochenende: Erste zaghafte Entspannung in Sicht</h4><p>Immerhin: Am <strong>Wochenende</strong> deutet sich zumindest ein Hauch von Milderung an. Der <strong>Samstag</strong> bringt wechselnde Bewölkung und über der Südhälfte wieder örtliche Schauer und kräftige Gewitter, lokal sind Unwetter erneut möglich. Mit 26 bis 33 Grad bleibt's aber weiter heiß, am wärmsten im Osten.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="777998" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/jetzt-schlagen-die-wettermodelle-alarm-es-wird-noch-hei-er-und-dann-kommt-das-im-september.html" title="Jetzt schlagen die Wettermodelle Alarm: „Es wird noch heißer' – und dann kommt DAS im September ">Jetzt schlagen die Wettermodelle Alarm: „Es wird noch heißer" – und dann kommt DAS im September </a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/jetzt-schlagen-die-wettermodelle-alarm-es-wird-noch-hei-er-und-dann-kommt-das-im-september.html" title="Jetzt schlagen die Wettermodelle Alarm: „Es wird noch heißer' – und dann kommt DAS im September "><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/jetzt-schlagen-die-wettermodelle-alarm-es-wird-noch-hei-er-und-dann-kommt-das-im-september-1783687126313_320.jpg" alt="Jetzt schlagen die Wettermodelle Alarm: „Es wird noch heißer' – und dann kommt DAS im September "></a></article></aside><p>Erst am <strong>Sonntag</strong> wird es mit <strong>21 bis 30 Grad</strong> eine Spur weniger heiß, unter 24 Grad vor allem im Nordwesten und an der See. Das ist die berühmte „Abkühlung" – doch von echter Erfrischung mag hier niemand sprechen. Auch nachts wird es mit 20 bis 15 Grad kaum richtig kühl.</p><h2>Die große Enttäuschung: Kein echter Wetterwechsel in Sicht</h2><p>Und wer nun auf die kommende Woche als Rettung setzt, wird ebenfalls enttäuscht. Zwar sinkt das Temperaturniveau ab <strong>Montag</strong> ein wenig auf meist <strong>23 bis 30 Grad</strong>, doch von einem echten Umschwung kann keine Rede sein. Es bleibt wechselhaft, mit Schauern und Gewittern, lokal auch mal Starkregen.</p><p>Das eigentliche Drama aber ist ein anderes: In der Fläche <a href="https://www.daswetter.com/radar-deutsc-regen.html" data-mrf-recirculation="cuerpo_intext">fällt weiterhin <strong>kaum nennenswerter Regen</strong>.</a> Die Gewitter sind zu lokal, zu punktuell – die große <strong>Trockenheit</strong> geht munter weiter. Der ersehnte Landregen bleibt aus, und die Böden lechzen weiter nach Wasser. Fazit: viel Getöse am Himmel, aber die große Wende? Fehlanzeige!</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/unwetterwarnung-wetterforscher-ratselt-kommt-jetzt-die-gro-e-abkuhlung-und-die-erlosung-von-der-durre.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[„Künstliche Kryosphäre“: Wie Kühltechnologien die moderne Gesellschaft aufrechterhalten]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/kunstliche-kryosphare-wie-kuhltechnologien-die-moderne-gesellschaft-aufrechterhalten.html</link><pubDate>Mon, 13 Jul 2026 05:41:38 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Obwohl sie weitestgehend unsichtbar ist, ist künstliche Kälte zur unverzichtbaren Infrastruktur des 21. Jahrhunderts geworden, zur „stillen Grundbedingung der Moderne“. Wissenschaftler untersuchen nun, wie sich das kulturell auf uns auswirkt, welche ökologischen Kosten und welche Alternativen es gibt – in einer immer wärmer werdenden Welt.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/kunstliche-kryosphare-wie-kuhltechnologien-die-moderne-gesellschaft-aufrechterhalten-1783894044120.jpg" alt="Unsere moderne Gesellschaft ist derart geprägt von Kühltechnik, dass Experten inzwischen von einer „künstlichen Kryosphäre“ sprechen. Der Begriff wird normalerweise für die natürlichen Eisvorkommen an den Polen oder in Gebirgsgletschern verwendet." title="Unsere moderne Gesellschaft ist derart geprägt von Kühltechnik, dass Experten inzwischen von einer „künstlichen Kryosphäre“ sprechen. Der Begriff wird normalerweise für die natürlichen Eisvorkommen an den Polen oder in Gebirgsgletschern verwendet."><figcaption>Unsere moderne Gesellschaft ist derart geprägt von Kühltechnik, dass Experten inzwischen von einer „künstlichen Kryosphäre“ sprechen. Der Begriff wird normalerweise für die natürlichen Eisvorkommen an den Polen oder in Gebirgsgletschern verwendet. Bild: Lukáš Lehotský/Unsplash</figcaption></figure><p>Kühlschränke, Klimaanlagen, industrielle Kühlanlagen und Rechenzentren bestimmen den Alltag moderner Gesellschaften. Ohne sie wären Lebensmittelversorgung, medizinische Versorgung, digitale Kommunikation und viele wirtschaftliche Prozesse nicht aufrechtzuerhalten. Dennoch bleibt die Kühltechnik hinter der erzeugten Kälte weitgehend unsichtbar.</p><p>Das internationale Forschungsprojekt <em>Cultures of the Cryosphere</em> nimmt diese Abhängigkeit nun erstmals umfassend in den Blick, indem analysiert wird, wie künstliche Kälte mit sozialen Gewohnheiten, technischen Systemen und kulturellen Vorstellungen verbunden ist.</p><h2>Eine globale künstliche Kryosphäre</h2><p>Die Forschenden sprechen von einer „künstlichen Kryosphäre“ (von gr. <em>kryo</em> – kalt) – einem weltweiten Netzwerk aus Kühlketten, klimatisierten Räumen, Kryobanken und Datenzentren. Es entsteht eine Art unsichtbarer Dauerwinter, der die Grenzen natürlicher Jahreszeiten zunehmend aufhebt.</p><p>Künstliche Kälte hat auch den Umgang mit <strong>Zeit</strong> grundlegend verändert. Lebensmittel sind unabhängig von Erntezeiten verfügbar, biologische Prozesse lassen sich durch Tiefkühlung verlangsamen und Daten können weltweit nahezu ohne Verzögerung verarbeitet werden.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/kunstliche-kryosphare-wie-kuhltechnologien-die-moderne-gesellschaft-aufrechterhalten-1783894033201.jpg"><figcaption>Städtische Klimaanlagen tragen zwar erheblich zur Kühlung bei, erhöhen jedoch durch Abwärme die Außentemperaturen um bis zu 2,5 Grad Celsius. Bild: Adi Fauzanto/Unsplash</figcaption></figure><p>Gleichzeitig entsteht ein problematischer Kreislauf: Klimaanlagen schützen Menschen vor zunehmender Hitze, können aber durch Abwärme die Temperatur vieler Städte erhöhen, bis zu 2,5 Grad Celsius. Zudem steigt der städtische <strong>Energieverbrauch.</strong> Je heißer die Erde wird, desto stärker wächst auch der Bedarf an Kühlung.</p><p>Bereits heute entfallen rund 20 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs auf Kältesysteme. Eine weltweite Übernahme des heutigen westlichen Kühlmodells würde den Energiebedarf <strong>verfünffachen</strong>. Besonders betroffen sind Menschen in Regionen, die wenig zur Klimakrise beitragen, aber stärker unter Hitze leiden.</p><h2>Zwölf Thesen zum gekühlten Leben im 21. Jahrhundert </h2><p>Das unter anderem am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) angesiedelte Projekt will mit einem <strong>digitalen Atlas </strong>die weltweite Verbreitung von Kühltechnologien sichtbar machen und in einem Archiv alternative Praktiken sammeln. Dazu gehören passive Architektur, energieeffiziente Technologien, Begrünung und veränderte Konsummuster.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/kunstliche-kryosphare-wie-kuhltechnologien-die-moderne-gesellschaft-aufrechterhalten-1783894038200.jpg" alt="Der Kühlbedarf von Rechenzentren für Cloudcomputing, Streaming, Social Media und Künstliche Intelligenz gehört zu den am schnellsten wachsenden Energieverbräuchen weltweit, sagen die Forschenden." title="Der Kühlbedarf von Rechenzentren für Cloudcomputing, Streaming, Social Media und Künstliche Intelligenz gehört zu den am schnellsten wachsenden Energieverbräuchen weltweit, sagen die Forschenden."><figcaption>Der Kühlbedarf von Rechenzentren für Cloudcomputing, Streaming, Social Media und Künstliche Intelligenz gehört zu den am schnellsten wachsenden Energieverbräuchen weltweit, sagen die Forschenden. Bild: Cristiano Firmani/Unsplash</figcaption></figure><p>Untersucht werden vier besonders von der Erderwärmung betroffene Regionen: Sydney, Mumbai, Frankfurt am Main und New Orleans. Fallstudien beschäftigen sich unter anderem mit Klimaanlagen, Lebensmitteltransporten, biomedizinischer Kryokonservierung und dem steigenden Kühlbedarf digitaler Infrastrukturen.</p><p>Dabei verfolgen die Wissenschaftler einen interdisziplinären Ansatz aus Kulturgeschichte, Sozialwissenschaft, Geografie, Informatik, Philosophie und Technikethik, der darauf abzielt, nicht nur technische Entwicklungen zu beschreiben, sondern die gesellschaftlichen Entscheidungen hinter dem wachsenden Kälteverbrauch sichtbar zu machen.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="711179" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/ki-als-klimarisiko-energieverbrauch-von-rechenzentren-wird-sich-bis-2030-verzehnfachen.html" title="KI als Klimarisiko: Energieverbrauch von Rechenzentren wird sich bis 2030 verzehnfachen">KI als Klimarisiko: Energieverbrauch von Rechenzentren wird sich bis 2030 verzehnfachen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/ki-als-klimarisiko-energieverbrauch-von-rechenzentren-wird-sich-bis-2030-verzehnfachen.html" title="KI als Klimarisiko: Energieverbrauch von Rechenzentren wird sich bis 2030 verzehnfachen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/ki-als-klimarisiko-energieverbrauch-von-rechenzentren-wird-sich-bis-2030-verzehnfachen-1747643762811_320.jpg" alt="KI als Klimarisiko: Energieverbrauch von Rechenzentren wird sich bis 2030 verzehnfachen"></a></article></aside><p>Im Rahmen des Projekts wurden die obigen Erkenntnisse nun zu <strong>12 Thesen zum globalen Kältekonsum</strong> zusammengefasst. Eine der Wichtigsten ist zweifelsohne, dass unser gesellschaftliches Leben, wie wir es kennen, ohne Dauerkühlung zusammenbrechen würde. Kühltechnik ist den Forschenden zufolge die „unsichtbare Grundbedingung des modernen Lebens“ geworden.</p><p>Unser Umgang mit Kälte ist demnach keine natürliche Notwendigkeit, sondern das Ergebnis historischer Entwicklungen und gesellschaftlicher Entscheidungen. Anders zu kühlen ist möglich – und angesichts der Klimakrise sind solche Anpassungen dringend erforderlich.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/kunstliche-kryosphare-wie-kuhltechnologien-die-moderne-gesellschaft-aufrechterhalten.html</guid><dc:creator><![CDATA[Lisa Seyde]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Die Hitzewelle in Deutschland hat auch Badeopfer auf dem Gewissen]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/die-hitzewelle-in-deutschland-hat-auch-badeopfer-auf-dem-gewissen.html</link><pubDate>Mon, 13 Jul 2026 05:41:13 +0000</pubDate><category>Freizeit</category><description><![CDATA[<p>In Deutschland ist die Zahl der Verunglückten oder Ertrunkenen besonders in Seen und Flüssen deutlich angestiegen. Die heißen Temperaturen locken viele in das unbekannte Nass. Dabei sind die Opfer deutlich mehr Männer als Frauen. </p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/die-hitzewelle-in-deutschland-hat-auch-badeopfer-auf-dem-gewissen-1783873324584.jpeg" data-image="6df02qcqygjr"><figcaption>An der Nord- und Ostsee passieren die wenigsten tödlichen Badeunfälle</figcaption></figure><p>Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft berichtete bereits Ende Juni über mehr <strong>Badetote</strong>. In den letzten Wochen wurde immer wieder über gefährliche und herausfordernde <strong>Rettungszenarien </strong>in Flüssen und Seen berichtet.</p><h2>Flüsse und Seen versprechen schnelle Abkühlung</h2><p>Oftmals kommt es in Flüssen wie beispielsweise dem <strong>Rhein </strong>oder in <strong>Seen </strong>wie dem Bodensee<strong> </strong>und künstlichen Baggerseen<strong> </strong>zu vermeidbaren Katastrophen. Ein großer Faktor spielt immer wieder die <strong>Selbstüberschätzung</strong>. Diese Überschätzung der eignen Fähigkeiten ist laut DLRG eines der häufigsten Ursachen bei Ertrinkungsunfällen.</p><p>Laut Wolfgang Gaissler, Professor für Sozialpsychologie und Entscheidungsforschung an der Universität Konstanz tritt diese <strong>Überschätzung</strong> besonders bei Männern auf. Besonders häufig trifft es junge Männer.</p><h2>Selbstüberschätzung kann in einer Katastrophe enden</h2><p>Sie seien vor allen deutlich <strong>risikobereiter </strong>als Frauen. So kann es beispielsweise schnell passieren, dass sie die Kälte des Wassers nicht so ernst nehmen und überschätzen, wie stabil ihr Kreislauf tatsächlich ist.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/die-hitzewelle-in-deutschland-hat-auch-badeopfer-auf-dem-gewissen-1783873441237.jpeg" data-image="zs7z67wtf77d"><figcaption>Der Sprung in den See ist sehr verlockend und erfrischt. Geeignete Badestellen lassen sich schon durch eine kurze Recherche finden.</figcaption></figure><p>Vor allem in <strong>Gruppen </strong>am Badesee lauert immer wieder eine weitere gruppenpsychologische Gefahr. Das gegenseitige Messen und <strong>Aufschaukeln </strong>kann zu gefährlichen Situationen führen. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="770201" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/badewetter-in-deutschland-die-schoensten-seen-in-bayern-ein-fraenkischer-see-sichert-sich-einen-spitzenplatz.html" title="Badewetter in Deutschland! Die schönsten Seen in Bayern: Ein fränkischer See sichert sich einen Spitzenplatz">Badewetter in Deutschland! Die schönsten Seen in Bayern: Ein fränkischer See sichert sich einen Spitzenplatz</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/badewetter-in-deutschland-die-schoensten-seen-in-bayern-ein-fraenkischer-see-sichert-sich-einen-spitzenplatz.html" title="Badewetter in Deutschland! Die schönsten Seen in Bayern: Ein fränkischer See sichert sich einen Spitzenplatz"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/badewetter-in-deutschland-die-schoensten-seen-in-bayern-ein-fraenkischer-see-sichert-sich-einen-spitzenplatz-1779463296310_320.jpeg" alt="Badewetter in Deutschland! Die schönsten Seen in Bayern: Ein fränkischer See sichert sich einen Spitzenplatz"></a></article></aside><p>Ute Vogt, die Präsidentin der DLRG unterstreicht sehr deutlich:</p><div class="texto-destacado">"Es gibt im Badesee keinen Preis zu gewinnen - aber das Leben zu verlieren."</div><p>Bereits im letzten Jahr 2025 waren die Statistiken der DLRG ähnlich. Die meisten Unfälle und Tote sind in der Sommerzeit passiert. </p><h2>Ertrinkungsunfälle passieren in Flüsse und Seen - DLRG setzt auf Aufklärung</h2><p>Davon waren über <strong>80 Prozent </strong>männlich. Die fatalen Ertrinkungsunfälle waren vor allem auf Flüsse und Seen zurückzuführen. </p><div class="texto-destacado">„Immer noch sind es die Binnengewässer, von denen die größte Gefahr ausgeht. Wir haben neun von zehn tödlichen Unfällen an Seen und Flüssen. An der Küste haben sie bewachte Badestellen, aber die Menschen sind teilweise auch ein bisschen vorsichtiger, weil sie mehr Respekt haben.“, erläutert Ute Vogt.</div><p>Insgesamt starben <strong>393 Menschen </strong>im Jahr 2025. Eine große Anzahl von 282 Menschen sind in Flüssen und Seen ums Leben gekommen. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="777482" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/hinein-ins-nass-im-norden-verbirgt-sich-eine-der-ruhigsten-badestellen-deutschlands.html" title="Hinein ins Nass: Im Norden verbirgt sich eine der ruhigsten Badestellen Deutschlands ">Hinein ins Nass: Im Norden verbirgt sich eine der ruhigsten Badestellen Deutschlands </a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/hinein-ins-nass-im-norden-verbirgt-sich-eine-der-ruhigsten-badestellen-deutschlands.html" title="Hinein ins Nass: Im Norden verbirgt sich eine der ruhigsten Badestellen Deutschlands "><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/abkuhlung-in-norddeutschland-verbirgt-sich-eine-der-ruhigsten-badestellen-deutschlands-1783423511139_320.jpeg" alt="Hinein ins Nass: Im Norden verbirgt sich eine der ruhigsten Badestellen Deutschlands "></a></article></aside><p>Die DLRG setzt weiter auf <strong>Aufklärung </strong>und spezielle Kampagnen für junge Leute. Einige Städte und Landkreise wollen sich ebenfalls an <strong>Informationskampagnen</strong> beteiligen.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="dlrg.de" data-year="2026" data-title="Mindestens%20393%20Menschen%20in%20Deutschland%20ertrunken" data-url="https%3A%2F%2Fwww.dlrg.de%2Finformieren%2Fdie-dlrg%2Fpresse%2Fstatistik-ertrinken%2F">dlrg.de. (2026). <a href="https://www.dlrg.de/informieren/die-dlrg/presse/statistik-ertrinken/" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Mindestens 393 Menschen in Deutschland ertrunken</a>.</cite><br><cite data-author="swr.de" data-year="2026" data-title="Badeunf%C3%A4lle%3A%20Warum%20ertrinken%20mehr%20M%C3%A4nner%20als%20Frauen%3F" data-url="https%3A%2F%2Fwww.swr.de%2Fswraktuell%2Fbaden-wuerttemberg%2Fbaden-unfaelle-tote-maenner-dlrg-psychologie-100.html">swr.de. (2026). <a href="https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/baden-unfaelle-tote-maenner-dlrg-psychologie-100.html" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Badeunfälle: Warum ertrinken mehr Männer als Frauen?</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/die-hitzewelle-in-deutschland-hat-auch-badeopfer-auf-dem-gewissen.html</guid><dc:creator><![CDATA[Anna Poth]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Garten-Experten erklären: Mit diesen Maßnahmen retten Sie einen Oleander mit gelben Blättern]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/garten-experten-erklaeren-mit-diesen-massnahmen-retten-sie-einen-oleander-mit-gelben-blaettern.html</link><pubDate>Mon, 13 Jul 2026 05:40:46 +0000</pubDate><category>Pflanzen</category><description><![CDATA[<p>Die beliebten Gartenpflanzen mögen es besonders gern an einem sonnigen und windgeschützten Ort. Einige Blätter können sich bei den aktuellen Temperaturen und der andauernden Trockenheit schnell mal verfärben. </p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/garten-experten-erklaeren-mit-diesen-massnahmen-retten-sie-einen-oleander-mit-gelben-blaettern-1783870022629.jpeg" data-image="mn1g90uhhl7r"><figcaption>Oleander ist im Süden beheimatet und benötigt ein sonniges Plätzchen</figcaption></figure><p><strong>Verfärbungen </strong>am Oleander können verschiedene Ursachen haben. Oftmals ist die häufigste Ursache tatsächlich zu wenig <strong>Wasser</strong>. </p><h2>Der Oleander hat im Hochsommer immer Durst</h2><p>Im Hochsommer benötigen die Pflanzen deutlich mehr <strong>Gießwasser </strong>als im Frühling oder im Herbst. Die Pflanze sollte nicht durch die Nachmittagshitze komplett austrocknen. Der Oleander kann reichlich gegossen werden. Es kann so viel gegossen werden bis der Untersetzer voll mit Wasser ist. Über den Tag holt sich die Pflanze das Wasser wieder.</p><h2>Ein kalkhaltiger Boden ist das Paradies</h2><p>Auch die <strong>Bodenqualität </strong>kann helfen und vor dem <strong>Austrocknen </strong>schützen. Vor allem kalkhaltiger Boden ist beim Oleander sehr beliebt. Manchmal ist es ratsam, die Pflanze einfach in einen größeren Kübel oder Topf zu setzen. Je mehr Erde vorhanden ist, desto mehr Wasser kann gespeichert werden. </p><p>Ein weiterer Grund für gelbe Verfärbungen an den Blättern ist der <strong>Mangel an Nährstoffen</strong>. Für die Bildung von grünen Blättern sind Elemente wie Magnesium, Eisen und Zink gefragt. </p><h2>Natürlicher Dünger gibt der Pflanze ausreichend Nährstoffe</h2><p>Ein natürlicher Dünger wäre beispielsweise <strong>Hornmehl</strong>. Dies kommt direkt in die Erde und wird untergemischt.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/garten-experten-erklaeren-mit-diesen-massnahmen-retten-sie-einen-oleander-mit-gelben-blaettern-1783870120467.jpeg" data-image="b1wis4xxyfvb"><figcaption>Pflanzen und Blumen in Kübeln und Töpfen sind enorm auf Frischwasser angewiesen und trocknen schnell aus</figcaption></figure><p>In der <strong>Sommerzeit </strong>kann auf flüssigen Dünger zurückgegriffen werden. Es gibt verschiedene Qualitäten im Bau- oder Gartencenter. Mit Blick auf andere Pflanzen und Insekten macht es Sinn Dünger in Bio-Qualität zu verwenden.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="768466" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/sehr-aergerlich-gruene-tomaten-trotz-sonne-experten-schwoeren-auf-diesen-duenger-hack-aus-kuechenabfalelen.html" title="Sehr ärgerlich: Grüne Tomaten trotz Sonne? Experten schwören auf diesen Dünger-Hack aus Küchenabfällen">Sehr ärgerlich: Grüne Tomaten trotz Sonne? Experten schwören auf diesen Dünger-Hack aus Küchenabfällen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/sehr-aergerlich-gruene-tomaten-trotz-sonne-experten-schwoeren-auf-diesen-duenger-hack-aus-kuechenabfalelen.html" title="Sehr ärgerlich: Grüne Tomaten trotz Sonne? Experten schwören auf diesen Dünger-Hack aus Küchenabfällen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/sehr-aergerlich-gruene-tomaten-trotz-sonne-experten-schwoeren-auf-diesen-duenger-hack-aus-kuechenabfalelen-1778583147394_320.png" alt="Sehr ärgerlich: Grüne Tomaten trotz Sonne? Experten schwören auf diesen Dünger-Hack aus Küchenabfällen"></a></article></aside><p>Nicht zuletzt können Oleanderblätter durch den <strong>falschen Standort</strong> ihre Farbe verlieren. Oleander ist eine Pflanze, die in der Regel immer in der prallen Sonne zu finden ist und dies oftmals an <strong>Flussufern </strong>mit wenig hohen Bäumen oder Sträuchern. </p><h2>Die Pflanze liebt Sonne pur</h2><p>Die Pflanze sollte so prominent und frei wie möglich stehen. Bereits eine Hecke oder ein größerer Busch können dem Oleander die <strong>Sonne stehlen</strong>. Am besten steht der Oleander am selben Platz wie die eigenen Gartenliegen, die zum Sonnen einladen. </p><p>Schlussendlich gibt es auch beim Oleander mögliche Schädlinge oder Krankheiten, die für gelbe Blätter verantwortlich sind. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="776405" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/die-3-pflanzen-die-2026-der-gro-te-gartentrend-werden-sollen-schnellwuchsig-und-langlebig.html" title="Die 3 Pflanzen, die 2026 der größte Gartentrend werden sollen: schnellwüchsig und langlebig">Die 3 Pflanzen, die 2026 der größte Gartentrend werden sollen: schnellwüchsig und langlebig</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/die-3-pflanzen-die-2026-der-gro-te-gartentrend-werden-sollen-schnellwuchsig-und-langlebig.html" title="Die 3 Pflanzen, die 2026 der größte Gartentrend werden sollen: schnellwüchsig und langlebig"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/cuales-son-las-3-plantas-que-seran-tendencia-absoluta-en-2026-crecen-rapido-y-duran-una-eternidad-1779005417183_320.jpg" alt="Die 3 Pflanzen, die 2026 der größte Gartentrend werden sollen: schnellwüchsig und langlebig"></a></article></aside><p>Hier ist immer zu empfehlen, die erkrankten oder befallenen Triebe ausreichend zu entfernen. Besonders eine schwache Pflanze ist anfällig für <strong>Schädlinge </strong>und Krankheiten. Fakt ist, der Oleander braucht gute Pflege und viel Wasser im Hochsommer.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Meinsch%C3%B6nerGarten.de" data-year="2026" data-title="Der%20Oleander%20hat%20gelbe%20Bl%C3%A4tter%20-%20was%20ist%20los%3F" data-url="https%3A%2F%2Fwww.mein-schoener-garten.de%2Fnews%2Fder-oleander-hat-gelbe-blaetter-was-ist-los-82619">MeinschönerGarten.de. (2026). <a href="https://www.mein-schoener-garten.de/news/der-oleander-hat-gelbe-blaetter-was-ist-los-82619" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Der Oleander hat gelbe Blätter - was ist los?</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/garten-experten-erklaeren-mit-diesen-massnahmen-retten-sie-einen-oleander-mit-gelben-blaettern.html</guid><dc:creator><![CDATA[Anna Poth]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Rover gibt Aufschluss darüber, wie lange warmes Wasser unter der Marsoberfläche überdauert haben könnte]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/rover-gibt-aufschluss-daruber-wie-lange-warmes-wasser-unter-der-marsoberflache-uberdauert-haben-konnte.html</link><pubDate>Sun, 12 Jul 2026 16:03:00 +0000</pubDate><category>Astronomie</category><description><![CDATA[<p>Von Curiosity analysierte Mineralien zeigen, dass auf dem Mars über Millionen von Jahren hinweg warmes Grundwasser erhalten blieb, was die Debatte über das Klima des Planeten, seine Bewohnbarkeit und die mögliche Existenz von Leben unter seiner Oberfläche weiter anheizt.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/rover-revela-cuanto-tiempo-pudo-sobrevivir-el-agua-calida-bajo-la-superficie-de-marte-1783019839809.jpg" data-image="m5cz2xtspvat"><figcaption>Ein an Hämatit reichhaltiger Bergrücken im oberen Bereich des Mount Sharp. Foto aufgenommen von Curiosity. Bildquelle: NASA/JPL-Caltech/MSSS.</figcaption></figure><p>Wenn wir an den Mars denken, stellen wir uns meist eine trockene, kalte und oxidierte Welt vor. Seine Gesteine erzählen jedoch eine weitaus komplexere Geschichte. Curiosity hat herausgefunden, dass Hämatitkristalle Aufschluss darüber geben könnten, wie lange Wasser unter der Oberfläche vorhanden war.</p><p>Die Entdeckung stammt nicht von einem Bild aus dem Orbit oder einer Computersimulation, sondern von echten Proben, die im Gale-Krater entnommen, im Rover selbst zermahlen und analysiert wurden. Dadurch können Wissenschaftler mikroskopische Details untersuchen, die aus dem Orbit nicht mit derselben Präzision erkannt werden können.</p><p>Hämatit, ein Eisenoxid, das für viele der rötlichen Farbtöne des Mars verantwortlich ist, galt bereits als Hinweis auf frühere Wasseraktivität. Nun erweist sich die Größe seiner Kristalle als noch präziserer Anhaltspunkt für frühere Temperaturen, die Dauer des Vorhandenseins von Wasser und die Veränderungen der Umweltbedingungen im Laufe der Zeit.</p><div class="texto-destacado">Tanya Peretyazhko, Planetenforscherin bei der NASA, fasste die Ergebnisse zusammen und erklärte, dass in den unter der Erde liegenden Gesteinsschichten über lange Zeiträume hinweg warme und feuchte Bedingungen herrschten, während das Klima auf dem Mars allmählich kälter wurde.</div><p>Die Studie legt nahe, dass der Mars seine Bewohnbarkeit nicht auf einfache oder einheitliche Weise verloren hat. Während die Oberfläche zunehmend trockener wurde, könnten einige tiefere Schichten über Millionen von Jahren hinweg warmes Grundwasser gespeichert haben.</p><h2>Hämatit als Indikator für das frühere Klima des Mars</h2><p>Mithilfe des CheMin-Instruments und der Röntgenbeugung analysierte das Forschungsteam 20 Proben, die Curiosity in verschiedenen Tiefen im Gale-Krater entnommen hatte, und stellte fest, dass die tiefer liegenden Schichten ältere geologische Epochen widerspiegelten. Mit dieser Technik lassen sich Mineralien identifizieren und die Eigenschaften ihrer Kristallstrukturen messen.</p><figure> <img src="https://services.meteored.com/img/article/rover-revela-cuanto-tiempo-pudo-sobrevivir-el-agua-calida-bajo-la-superficie-de-marte-1783019887330.jpg" data-image="g2m8inv83ee5"><figcaption>Zwölf der 20 Bohrproben, die der Rover „Curiosity“ im Gale-Krater entnommen hat und die für die Studie analysiert wurden. Bildquelle: NASA/JPL-Caltech/MSSS.</figcaption></figure><p>In den oberen Schichten wiesen die Hämatitkristallite eine Größe von weniger als 10 Nanometern auf und wurden neben Goethit gefunden, einem weiteren Mineral, dessen Struktur sowohl Eisen als auch Wasser enthält. In tieferen Schichten fehlte Goethit jedoch, und die Hämatitkristalle erreichten Größen von bis zu 65 Nanometern.</p><p>Dieser Unterschied deutet auf Prozesse hin, die stattfanden, nachdem die Sedimente unter warmem Grundwasser mit einem neutralen oder leicht alkalischen pH-Wert begraben worden waren. Unter diesen Bedingungen wandelt sich Goethit in Hämatit um, während sich die kleineren Kristalle auflösen und nach und nach das Wachstum größerer Kristalle fördern.</p><p>Dieser als Ostwald-Reifung bezeichnete Prozess erfordert lange Zeiträume und stabile Bedingungen. Die Forscher kommen daher zu dem Schluss, dass die tiefer liegenden Grundwasserleiter unter dem Gale-Krater möglicherweise bis zu 4,7 Millionen Jahre lang warm und aktiv geblieben sind.</p><h3>Was „Curiosity“ enthüllt hat und wohin die Suche führt</h3><p>Dieser neue Indikator wird dabei helfen, zu bestimmen, wo bei künftigen Missionen gesucht werden soll. Wenn in vergrabenen Regionen warmes Wasser länger zurückgehalten wurde, könnten Gesteine, die mit alten Grundwasserleitern in Verbindung stehen, chemische Spuren weitaus besser bewahren als Schichten, die der Strahlung an der Oberfläche ausgesetzt sind.</p><p>Der Rover „Curiosity“ erreichte den Gale-Krater im Jahr 2012 mit einer zentralen Frage: Gab es auf dem Mars einst Lebensräume, die mikrobielles Leben ermöglichen konnten? Seitdem hat er die Existenz urzeitlicher Seen, durch Wasser geformter Sedimente, Tonmineralien, Salze, organischer Verbindungen und Schwankungen im Methangehalt bestätigt.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/rover-revela-cuanto-tiempo-pudo-sobrevivir-el-agua-calida-bajo-la-superficie-de-marte-1783019936930.jpg" data-image="8ov9dor5yay0"><figcaption>Künstlerische Darstellung des Curiosity-Rovers mit den beschrifteten wissenschaftlichen Instrumenten. Bildquelle: NASA/JPL-Caltech/MSSS.</figcaption></figure><p>Im Jahr 2025 machte der Rover eine weitere wichtige Entdeckung, als er Dekan, Undekan und Dodekan nachwies – die bislang größten organischen Moleküle, die auf dem Mars identifiziert wurden. Im Jahr 2026 enthüllte eine Probe namens „Mary Anning 3“ die vielfältigste Sammlung marsianischer organischer Moleküle, die jemals in uraltem Gestein erhalten gefunden wurde.</p><p>Diese Erkenntnisse beweisen zwar nicht, dass es einst Leben auf dem Mars gab, doch sie tragen dazu bei, die Fragestellung klarer zu definieren, indem sie zeigen, dass es auf dem Planeten über lange Zeiträume hinweg Wasser, organische Chemie und sich verändernde Umweltbedingungen gab. Die Herausforderung besteht nun darin, innerhalb einer Planetengeschichte, die weitaus komplexer und älter ist als bisher angenommen, zwischen geologischen und atmosphärischen Prozessen sowie möglichen präbiotischen Entwicklungswegen zu unterscheiden.</p><h3>Ein Planet, der sich Schicht für Schicht veränderte</h3><p>Die Bedeutung von Hämatit liegt in seiner Fähigkeit, anhand einer mineralischen Signatur einen zeitlichen Überblick über die Entwicklungsgeschichte des Mars zu liefern. Die Frage lautet nicht mehr nur, ob es auf dem Mars einst Wasser gab, sondern wie lange es bestand, bei welchen Temperaturen und in welchen Regionen es unter der Oberfläche stabil blieb.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="775413" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/wissenschaftler-entdecken-ein-wichtiges-mineral-der-erde-in-einem-marsgestein.html" title="Wissenschaftler entdecken ein wichtiges Mineral der Erde in einem Marsgestein">Wissenschaftler entdecken ein wichtiges Mineral der Erde in einem Marsgestein</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/wissenschaftler-entdecken-ein-wichtiges-mineral-der-erde-in-einem-marsgestein.html" title="Wissenschaftler entdecken ein wichtiges Mineral der Erde in einem Marsgestein"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/cientificos-hallan-un-mineral-clave-de-la-tierra-en-una-roca-de-marte-algo-nunca-antes-visto-1781904236798_320.jpg" alt="Wissenschaftler entdecken ein wichtiges Mineral der Erde in einem Marsgestein"></a></article></aside><p>Der Gale-Krater ist zweifellos ein bemerkenswertes geologisches Archiv, in dem jede Schicht einen Teil eines globalen Wandels bewahrt. Die unteren Schichten deuten auf einen Untergrund hin, der warmes Wasser enthielt, während die oberen Schichten kältere Bedingungen, eine geringere Wasserverfügbarkeit und die allmähliche Entwicklung des Urklimas des Planeten widerspiegeln.</p><p>Für die Astrobiologie ist diese Unterscheidung von entscheidender Bedeutung, da Oberflächenumgebungen relativ schnell lebensfeindlich geworden sein könnten, während unterirdische Umgebungen über weitaus längere Zeiträume Schutz, chemische Stabilität und Wasser geboten haben könnten.</p><p>Gerade in diesen verborgenen Umgebungen könnten Spuren organischer Prozesse am besten erhalten geblieben sein, auch wenn dort nie tatsächlich lebende Organismen existiert haben sollten. Curiosity zeigt immer wieder, dass sich die Geschichte des Mars nicht in einer einzigen Momentaufnahme erfassen lässt. Seine Beobachtungen helfen Wissenschaftlern dabei, die Bedingungen zu rekonstruieren, die den Mars in seiner fernen Vergangenheit bewohnbar machten.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Amy%20J.%20Williams%2C%20Jennifer%20L.%20Eigenbrode%2C%20Ma%C3%ABva%20Millan%2C%20et%20al" data-year="2026" data-title="Diverse%20organic%20molecules%20on%20Mars%20revealed%20by%20the%20first%20SAM%20TMAH%20experiment" data-url="https%3A%2F%2Fwww.nature.com%2Farticles%2Fs41467-026-70656-0">Amy J. Williams, Jennifer L. Eigenbrode, Maëva Millan, et al. (2026). <a href="https://www.nature.com/articles/s41467-026-70656-0" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Diverse organic molecules on Mars revealed by the first SAM TMAH experiment</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/rover-gibt-aufschluss-daruber-wie-lange-warmes-wasser-unter-der-marsoberflache-uberdauert-haben-konnte.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Orionnebel: Radioteleskope offenbaren neue Gasstrukturen, die bei der Geburt von Sternen entstehen]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/orionnebel-radioteleskope-offenbaren-neue-gasstrukturen-die-bei-der-geburt-von-sternen-entstehen.html</link><pubDate>Sun, 12 Jul 2026 13:18:25 +0000</pubDate><category>Astronomie</category><description><![CDATA[<p>Astronomen haben im Orionnebel Formen und Strukturen entdeckt, die bisher völlig unbekannt waren. Auf jüngsten Radiokarten offenbarten sich großräumige Spuren von Gas, die wahrscheinlich bei der Entstehung neuer Sterne entstanden sind. Möglicherweise müssen wir nun unsere Vorstellung davon, wie sich massereiche Sterne bilden, ergänzen.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/orionnebel-radioteleskope-offenbaren-neue-gasstrukturen-die-bei-der-geburt-von-sternen-entstehen-1783682640829.jpg" alt="Radioemission von neutralen Wasserstoffatomen in Richtung des Orionnebels. Die roten Farben zeigen die 21-cm-Emission von Wasserstoff, die erstmals mit diesem Detailgrad aufgelöst wurde." title="Radioemission von neutralen Wasserstoffatomen in Richtung des Orionnebels. Die roten Farben zeigen die 21-cm-Emission von Wasserstoff, die erstmals mit diesem Detailgrad aufgelöst wurde."><figcaption>Radioemission von neutralen Wasserstoffatomen in Richtung des Orionnebels. Die roten Farben zeigen die 21-cm-Emission von Wasserstoff, die erstmals mit diesem Detailgrad aufgelöst wurde. Bild: Juan D. Soler/Universität Wien/NRAO/Jansky VLA/NASA/WISE</figcaption></figure><p>Der Orionnebel (auch <em>M42 </em>genannt) gehört zu den schönsten Himmelsobjekten überhaupt – und zu den am besten erforschten. Denn an dem sogenannten Sternentstehungsgebiet lässt sich hervorragend untersuchen, wie sich neue Sterne bilden. Nun zeigt eine neue Studie, dass das Verständnis dieser kosmischen Kinderstube bisher unvollständig gewesen sein muss.</p><p>Unter Leitung von Juan Diego Soler von der Universität Wien erstellte ein internationales Team die bisher genauesten Karten des neutralen atomaren Wasserstoffs (HI, sprich: „H eins“) im Orionnebel – aus dem schließlich Sterne gemacht sind. Die Studie ist das erste wissenschaftliche Ergebnis des NeAtHood-Projekts der Universität Wien, in dessen Rahmen atomarer Wasserstoff in nahen Sternentstehungsgebieten untersucht wird. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal <em>Astronomy & Astrophysics</em> veröffentlicht.</p><h2>Radiotechnik macht unsichtbares Gas sichtbar</h2><p>Radioteleskope erfassen kein sichtbares Licht, sondern nur Radiostrahlung. Für die neueste Studie wurden Daten zweier besonders leistungsfähiger Radioteleskope miteinander verbunden, einmal des Karl G. Jansky Very Large Array (VLA) in den USA sowie des Five-hundred-meter Aperture Spherical Radio Telescope (FAST) in China. Die Teleskope detektierten schwache Signale des neutralen Wasserstoffs mit einer Wellenlänge von 21 Zentimetern.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/orionnebel-radioteleskope-offenbaren-neue-gasstrukturen-die-bei-der-geburt-von-sternen-entstehen-1783682618376.png" alt="Erweiterte Hülle des Orionnebels (M42) in einer Kombination aus HI-, Hα- und Infrarotdaten. Markiert sind die EON- und M43-Hüllen, ihre vermuteten Ursprungssterne sowie die Auflösung der HI-Beobachtungen (atomarer Wasserstoff)." title="Erweiterte Hülle des Orionnebels (M42) in einer Kombination aus HI-, Hα- und Infrarotdaten. Markiert sind die EON- und M43-Hüllen, ihre vermuteten Ursprungssterne sowie die Auflösung der HI-Beobachtungen (atomarer Wasserstoff)."><figcaption>Erweiterte Hülle des Orionnebels (M42) in einer Kombination aus HI-, Hα- und Infrarotdaten. Markiert sind die EON- und M43-Hüllen, ihre vermuteten Ursprungssterne sowie die Auflösung der HI-Beobachtungen (atomarer Wasserstoff). Bild: Soler et al., 2026</figcaption></figure><p>„Diese Studie ist ein spannender Beweis dafür, wie leistungsfähig Radioteleskope der neuesten Generation sind, um neue Puzzleteile zur Entstehung von Sternen aufzudecken“, erklärt Mitautorin Claire Murray vom Space Telescope Science Institute.</p><p>Die Beobachtungen enthüllten riesige expandierende Schalen, neue Hohlräume und langgezogene Gasstrukturen. Weil das kalte atomare Gas nur über Radiostrahlung sichtbar wird, waren diese Strukturen in früheren Untersuchungen verborgen geblieben.</p><p>Überraschend war auch, dass die Masse einer großen Gashülle rund um den Orionnebel neubewertet werden musste. Frühere Berechnungen waren von etwa tausend Sonnenmassen ausgegangen. Die neuen Messungen weisen jedoch auf eine fast zehnmal geringere Masse hin.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/orionnebel-radioteleskope-offenbaren-neue-gasstrukturen-die-bei-der-geburt-von-sternen-entstehen-1783682624640.png" alt="Der Orionnebel und seine Umgebung im Orion-Molekülwolkenkomplex (OMC), dargestellt mit CO-Emission. Markiert sind die Hauptkomponenten der Molekülwolke und der oben gezeigte Bildausschnitt." title="Der Orionnebel und seine Umgebung im Orion-Molekülwolkenkomplex (OMC), dargestellt mit CO-Emission. Markiert sind die Hauptkomponenten der Molekülwolke und der oben gezeigte Bildausschnitt."><figcaption>Der Orionnebel und seine Umgebung im Orion-Molekülwolkenkomplex (OMC), dargestellt mit CO-Emission. Markiert sind die Hauptkomponenten der Molekülwolke und der oben gezeigte Bildausschnitt. Bild: Soler et al., 2026</figcaption></figure><p>„Masse zu messen ist grundlegend“, sagt Juan Diego Soler vom Institut für Astrophysik der Universität Wien, „denn sie sagt uns etwas über die Effizienz dieser neu entstandenen Sterne, die ihre Umgebung mit Wind und Strahlung formen.“</p><h2>Über mehrere Sternengenerationen entstanden</h2><p>Die neuen Karten zeigen außerdem eine zweite expandierende Hohlstruktur innerhalb der bekannten Hauptschale. Hinzu kommt eine etwa vier Lichtjahre lange Auswölbung aus atomarem Gas, die aus der Blase herausragt.</p><p>Die Formen sprechen dafür, dass der Orionnebel nicht durch ein einzelnes Ereignis entstanden ist. Stattdessen dürfte er durch mehrere Phasen stellaren Feedbacks geprägt worden sein – also durch den Einfluss junger Sterne auf ihre Umgebung, etwa durch Strahlung und Sternwinde.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/orionnebel-radioteleskope-offenbaren-neue-gasstrukturen-die-bei-der-geburt-von-sternen-entstehen-1783682631842.png" alt="Oben: HI-Emission (atomarer Wasserstoff) überlagert auf Karten der Staubverteilung und Staubtemperatur. Unten: HI-Emission in drei Bereichen der EON-Blase bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten." title="Oben: HI-Emission (atomarer Wasserstoff) überlagert auf Karten der Staubverteilung und Staubtemperatur. Unten: HI-Emission in drei Bereichen der EON-Blase bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten."><figcaption>Oben: HI-Emission (atomarer Wasserstoff) überlagert auf Karten der Staubverteilung und Staubtemperatur. Unten: HI-Emission in drei Bereichen der EON-Blase bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Bild: Soler et al., 2026</figcaption></figure><p>„Um die Sternentstehung zu verstehen, arbeiten wir an physikbasierten Simulationen, die Ergebnisse liefern sollen, die den Beobachtungen ähneln“, sagt Daniel Seifried von der Universität zu Köln. Diese Beobachtungen würden die theoretischen Modelle und numerischen Simulationen infragestellen, mit denen die Forschenden ursprünglich verstehen wollten, wie massereiche Sterne ihr direktes Umfeld beeinflussen.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="773083" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/james-webb-teleskop-enthullt-die-geburtsstatten-der-sterne-im-orionnebel-in-nie-dagewesener-detailtiefe.html" title="James-Webb-Teleskop enthüllt die Geburtsstätten der Sterne im Orionnebel in nie dagewesener Detailtiefe">James-Webb-Teleskop enthüllt die Geburtsstätten der Sterne im Orionnebel in nie dagewesener Detailtiefe</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/james-webb-teleskop-enthullt-die-geburtsstatten-der-sterne-im-orionnebel-in-nie-dagewesener-detailtiefe.html" title="James-Webb-Teleskop enthüllt die Geburtsstätten der Sterne im Orionnebel in nie dagewesener Detailtiefe"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/james-webb-teleskop-enthullt-die-geburtsstatten-der-sterne-im-orionnebel-in-nie-dagewesener-detailtiefe-1781029169868_320.jpg" alt="James-Webb-Teleskop enthüllt die Geburtsstätten der Sterne im Orionnebel in nie dagewesener Detailtiefe"></a></article></aside><p>Orion sei nur der Anfang, sagt Soler. „Unsere neu entwickelten Methoden zeigen, wie zukünftige Interferometer die verborgene Struktur und Dynamik des interstellaren Mediums aufdecken werden – selbst in Regionen, die Astronom*innen bereits als gut verstanden glaubten.“</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Soler%2C%20J.%20D.%2C%20Beuther%2C%20H.%2C%20Glover%2C%20S.%20C.%20O.%2C%20Klessen%2C%20R.%20S.%2C%20Ott%2C%20J.%2C%20et%20al" data-year="2026" data-title="The%20Neutral%20Atomic%20Hydrogen%20in%20the%20solar%20neighborhood%20(NeAtHood)%20project%20I.%20Ghost%20in%20the%20shell%3A%20Neutral%20atomic%20hydrogen%20in%20the%20extended%20Orion%20nebula" data-url="https%3A%2F%2Fdoi.org%2F10.1051%2F0004-6361%2F202659272">Soler, J. D., Beuther, H., Glover, S. C. O., Klessen, R. S., Ott, J., et al. (2026). <a href="https://doi.org/10.1051/0004-6361/202659272" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">The Neutral Atomic Hydrogen in the solar neighborhood (NeAtHood) project I. Ghost in the shell: Neutral atomic hydrogen in the extended Orion nebula</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/orionnebel-radioteleskope-offenbaren-neue-gasstrukturen-die-bei-der-geburt-von-sternen-entstehen.html</guid><dc:creator><![CDATA[Lisa Seyde]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Den Deutschen reicht's: Klarer Ruf nach mehr Hitzeschutz]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/deutliche-mehrheit-der-deutschen-fordert-mehr-hitzeschutz.html</link><pubDate>Sun, 12 Jul 2026 13:17:39 +0000</pubDate><category>Aktuell</category><description><![CDATA[<p>Die Bekämpfung des Klimawandels und seiner Folgen erfordert politisches Handeln. Ob Politiker in demokratischen Ländern wie Deutschland jedoch Klimaschutzmaßnahmen umsetzen, hängt von ihrer Wahrnehmung der Bereitschaft der Wähler ab, solche Maßnahmen zu akzeptieren. </p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/deutliche-mehrheit-der-deutschen-fordert-mehr-hitzeschutz-1783848823283.jpeg" data-image="26dvsovzp3ks"><figcaption>Die Reduzierung der Treibhausgaseissionen entscheidet über die Erderwärmung und ihre Folgen</figcaption></figure><p>In einer Studie, die ich am Ende des Artikels verlinkt habe, wurden 1599 deutsche Politiker über ihre E-Mail-Adressen kontaktiert und um ihre Meinung gebeten, die <strong>Bereitschaft der Öffentlichkeit, den Klimaschutz zu unterstützen</strong>, einzuschätzen. </p><p>Abgeglichen wurden die Antworten mit der tatsächlichen Bereitschaft, die in zwei national repräsentativen Stichproben von jeweils etwa 1.000 Deutschen ermittelt wurde. </p><p>Dabei haben die politischen Parteien die <strong>öffentliche Akzeptanz von Steuern und Gesetzen unterschätzt</strong>. Die befragte Bevölkerung wurde auch nach ihrer Bereitschaft gefragt, mit einem Prozent des Einkommens an der Eindämmung des Klimawandels beizutragen.</p><h2>Gegensätzliche Positionen von Politik und Gesellschaft </h2><p>Die Bekämpfung des Klimawandels ist eine Herausforderung, die uns alle angeht. Da menschliches Verhalten die Ursache des Klimawandels ist, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass es auch Teil der Lösung sein muss. </p><p>Sie erfordert jedoch nicht nur <strong>individuelle Verhaltensänderungen bei uns allen, </strong>sondern vor allen Dingen auch <strong>strukturelle Maßnahme</strong>n, die von den politischen Entscheidungsträgern umgesetzt werden müssen. </p><p>Da diese in demokratischen Gesellschaften nach der Meinung ihrer Wähler handeln, ist es entscheidend, dass sie die bestehende <strong>öffentliche Unterstützung </strong>für solche Maßnahmen<strong> genau einschätzen</strong>. Das Ergebnis der Studie war eine <strong>Fehleinschätzung </strong>der befragten politischen Akteure aus dem gesamten im Bundestag vertretenen Parteienspektrum.</p><h3>Studien als Barometer der Stimmung</h3><p>Mehrere große Studien deuten darauf hin, dass auch die <strong>Öffentlichkeit selbst falsch einschätzt</strong>, wie weit verbreitet die <strong>Unterstützung für Klimaschutzmaßnahmen </strong>ist. </p><p>Die bisher größte Studie beruhte auf einer <strong>globalen Umfrage unter fast 130.000 Befragten </strong>aus 125 Ländern. Daraus ging hervor, dass die meisten Menschen sogar bereit sind, den Klimawandel aktiv zu bekämpfen, indem sie mit einem Prozent ihres Einkommens an Maßnahmen zur Eindämmung beitragen, während sie die Bereitschaft anderer, dasselbe zu tun, erheblich unterschätzten. </p><p>Wenn nun die Bevölkerung selbst die Bereitschaft ihrer Mitmenschen, aktiv gegen den Klimawandel vorzugehen, falsch einschätzt, kann es nicht überraschen, dass die politischen Akteure diese Bereitschaft ebenfalls unterschätzen.</p><h3>ARD-Deutschland TREND bestätigt Notwendigkeit zu mehr Maßnahmen beim Hitzeschutz</h3><p>Eine repräsentative Umfrage von <strong>infratest dimap unter 1.317 Wahlberechtigten</strong> für den <strong>ARD-DeutschlandTREND</strong> hat ergeben, dass sich <strong>Anhänger aller im Bundestag vertretenen Parteien</strong> mit jeweils <strong>deutlicher Mehrheit</strong> für mehr Investitionen in den Hitzeschutz der Infrastruktur aussprechen. </p><p>Am deutlichsten ist die Zustimmung bei Anhängern von Linken (99 Prozent) und Grünen (97 Prozent), aber auch 91Prozent der SPD-Anhänger, 83 Prozent Unions-Anhänger sowie 81 Prozent der AfD-Anhänger sind dafür.<br> <br> Zwei von drei Deutschen machen sich sehr große bzw. große Sorgen, dass der Klimawandel unsere Lebensgrundlagen zerstört. Knapp ein Drittel teilt diese Sorge weniger bzw. gar nicht. Die Sorge ist unter Frauen deutlich stärker ausgeprägt als unter Männern.<br> <br> Dass der <strong>Klimaschutz</strong> angesichts der aktuellen Krisen und Herausforderungen im politischen Handeln v<strong>orübergehend hintenanstehen sollte, unterstützten 36 Prozent </strong>der befragten Deutschen. Eine <strong>Mehrheit mit 58 Prozent lehnt</strong> das jedoch <strong>ab</strong>, fordert also hohe Priorität des Themas im politischen Handeln.</p><h3>Politische Entscheidungen stehen im Gegensatz zu den Umfragen</h3><p>In dieser Woche hat der Bundestag zwei Entscheidungen getroffen, die eine komplett andere Richtung zum Thema Klimawandel bedeuten. </p><p>Das verabschiedete <strong>Gebäude-Modernisierung-Gesetz </strong>macht den Weg für den Fortbestand und neue Investitionen von fossilen Heizungen in privaten Gebäuden frei.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="756064" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/neues-gebaudemodernisierungsgesetz-die-auferstehung-der-fossilen.html" title="Neues Gebäudemodernisierungsgesetz: die Auferstehung der Fossilen">Neues Gebäudemodernisierungsgesetz: die Auferstehung der Fossilen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/neues-gebaudemodernisierungsgesetz-die-auferstehung-der-fossilen.html" title="Neues Gebäudemodernisierungsgesetz: die Auferstehung der Fossilen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/neues-gebaudemodernisierungsgesetz-die-auferstehung-der-fossilen-1772050364419_320.jpg" alt="Neues Gebäudemodernisierungsgesetz: die Auferstehung der Fossilen"></a></article></aside><p>Auch zahlreiche <strong>neue Gaskraftwerke</strong> sollen in den nächsten 5 Jahren in Deutschland gebaut werden. Es fehlt nur noch die Zustimmung der EU-Kommission, da die neuen Anlagen mit Milliardensummen gefördert werden. Bezahlt werden soll dies von allen Stromnutzern über eine neue Umlage ab 2031. Ein genauer <strong>Betrag der zu erwartenden Teuerung wurde nicht genannt.</strong></p><h3>Goodbye, Klimaneutralität bis 2045?</h3><p>Führende Vertreter aus<strong> Wirtschaft, Gewerkschaften und der CDU/CSU </strong>fordern eine <strong>Verschiebung des Ziels zur Klimaneutralität</strong>. Das derzeitige nationale Ziel der Dekarbonisierung bis 2045 sei nicht sinnvoll und sollte an das europäische Zieljahr 2050 angepasst werden.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/deutliche-mehrheit-der-deutschen-fordert-mehr-hitzeschutz-1783848917009.jpeg" data-image="b59d20fhf6g5"><figcaption>Die Dekarbonisierung ist eine Notwendigkeit und kein "nice to have"</figcaption></figure><p>Der bisherige deutsche Sonderweg, fünf Jahre vor ‌der Europäischen Union klimaneutral werden zu wollen, mache den Industriestandort nur teurer, ohne dem Klima zu nützen, sagte RWE-Chef Markus Krebber laut einem Vorabbericht. </p><p>Deutschland hat mit den <strong>Entscheidungen und den Forderungen</strong> zu einem Verlassen der vereinbarten Klimaziele einen <strong>Weg </strong>beschritten, der offensichtlich komplett <strong>konträr zum mehrheitlichen Willen der Bevölkerung </strong>steht. </p><p>Damit folgt unser Land der Aussage des Bundeskanzlers, nachdem die deutsche Industrie nicht den Klimaziele zum Opfer fallen dürfe. </p><p>Nun stellt sich die berechtigte Frage, ob die zu erwartenden menschlichen und wirtschaftlichen Opfer der Folgen des Klimawandels nicht schwerer wiegen, als der Erhalt und der Fortbestand einer Industrie, deren Basis weiterhin fossile Energieträger sind. Die <strong>Folge dieser Entscheidungen </strong>werden die <strong>Emissionen von Treibhausgasen </strong>letztendlich <strong>auch in Deutschland wieder steigen</strong> lassen. </p><p>Wenn sich die Welt so verhalten würde, wie es gerade die deutsche Politik tut, würde sich die Erderwärmung in einem Maße beschleunigen, wie dies in den 2,5 oder 3 Grad-Erwärmungsszenarien der Klimawissenschaft dargestellt wird.</p><h3>Eine andere Klimapolitik ist notwendig!</h3><p>Die Zahlen der überwiegenden Zustimmung, dass der <strong>Klimawandel unsere Lebensgrundlagen zerstört</strong>, bennenen und <strong>fordern Maßnahmen der Politik</strong>. Dies bestätigt auch das <strong>„89-Prozent-Projekt“</strong> des Klimajournalisten-Netzwerks <strong>Covering Climate Now,</strong> über das ich im Artikel zur verstärkten Klimaberichterstattung in Japans Nachrichtenmedien geschrieben habe.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="777969" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/japans-nachrichtenmedien-verstarken-die-klimaberichterstattung.html" title="Wende in Japan: Nachrichtenmedien schlagen beim Klima plötzlich Alarm">Wende in Japan: Nachrichtenmedien schlagen beim Klima plötzlich Alarm</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/japans-nachrichtenmedien-verstarken-die-klimaberichterstattung.html" title="Wende in Japan: Nachrichtenmedien schlagen beim Klima plötzlich Alarm"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/japans-nachrichtenmedien-verstarken-die-klimaberichterstattung-1783673277464_320.jpeg" alt="Wende in Japan: Nachrichtenmedien schlagen beim Klima plötzlich Alarm"></a></article></aside><p>Von großer Bedeutung ist das Fazit der zitierten Studie. Über alle parlamentarischen Ebenen und politischen Parteien hinweg, ergab die Umfrage eine wesentliche Unterschätzung der öffentlichen Unterstützung für Klimaschutzmaßnahmen. </p><div class="texto-destacado">Meines Erachtens unterstreicht die Studie, dass diese Unterschätzung ein wichtiges, wenn nicht sogar entscheidendes Hindernis für eine wirksame Klimapolitik darstellt. </div><p>In großen Teilen Deutschlands erleben die Menschen derzeit eine zweite, große Hitzewelle innerhalb weniger Wochen. </p><div class="texto-destacado">Hören wir endlich auf, davon zu sprechen und zu schreiben, dass es sich um normale Wetterphänome handelt, wie dies in der Argumentation der Leugner des menschengemachten Klimawandels ausgedrückt wird. </div><p>Beachten wir endlich die Hinweise von Wissenschaftlern aus den Bereichen Meteorologie und Klima, die eindeutig und ohne jeden wissenschaftlichen Zweifel auf die Hitzewellen als Folgen der Erderwärmung hinweisen. </p><div class="texto-destacado">Der einzige Unterschied zu früheren Jahren: jetzt sind wir in Deutschland auch mittendrin statt nur Zuschauer.</div><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="A.%20Timur%20Sevincer%2C%20Luisa%20Hostlowsky%2C%20Fenja%20Styhler%20%26%20Wilhelm%20Hofmann" data-year="" data-title="Public%20support%20for%20climate%20action%20is%20underestimated%20in%20the%20German%20political%20domain" data-url="https%3A%2F%2Fwww.nature.com%2Farticles%2Fs43247-026-03721-7">A. Timur Sevincer, Luisa Hostlowsky, Fenja Styhler & Wilhelm Hofmann. <a href="https://www.nature.com/articles/s43247-026-03721-7" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Public support for climate action is underestimated in the German political domain</a>.</cite></p></section><div class="texto-destacado"><br></div>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/deutliche-mehrheit-der-deutschen-fordert-mehr-hitzeschutz.html</guid><dc:creator><![CDATA[Ralf Roschlau]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Menschliche Aktivitäten haben zum Rückgang des am schnellsten schmelzenden Gletschers der Antarktis geführt]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/menschliche-aktivitaten-haben-zum-ruckgang-des-am-schnellsten-schmelzenden-gletschers-der-antarktis-gefuhrt.html</link><pubDate>Sun, 12 Jul 2026 04:26:00 +0000</pubDate><category>Aktuell</category><description><![CDATA[<p>Die erste Studie, die den Rückgang der antarktischen Gletscher direkt auf den Klimawandel zurückführt, zeigt, dass der Pine-Island-Gletscher durch die vom Menschen verursachte globale Erwärmung deutlich weiter ins Landesinnere verdrängt wurde.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/glaciar-que-se-derrite-mas-rapidamente-antartida-1782965543951.png" data-image="tkpmh9ewbr6t"><figcaption>Luftaufnahme eines Gletschers. Quelle: King’s College London.</figcaption></figure><p>Der vom Menschen verursachte Klimawandel hat den Rückgang eines der bedeutendsten Gletscher der Antarktis im Laufe des 20. Jahrhunderts erheblich beschleunigt.</p><p>Der Pine-Island-Gletscher, über den ein großer Teil des westantarktischen Eisschildes in die Amundsen-See abfließt, trägt maßgeblich zum globalen Anstieg des Meeresspiegels bei.</p><p>Diese bahnbrechende Studie, die von Wissenschaftlern des King’s College London und des British Antarctic Survey geleitet und in <em>The Cryosphere</em> veröffentlicht wurde, ist die erste, die Veränderungen an einem großen antarktischen Auslassgletscher direkt auf menschliche Aktivitäten zurückführt.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/glaciar-que-se-derrite-mas-rapidamente-antartida-1782966616696.png" data-image="6ceq8t4p909a"><figcaption>Lage des im Artikel erwähnten Gletschers, im roten Kasten hervorgehoben. Bild: Soziale Medien.</figcaption></figure><p>Die Autoren der Studie warnen zudem davor, dass die Auswirkungen menschlicher Aktivitäten den Eisverlust in der Antarktis noch über Jahrhunderte hinweg beeinflussen werden.</p><h3>Ein unaufhaltsamer Gletscherschwund</h3><p>Die Forschungsergebnisse zeigen, dass die Treibhausgasemissionen den Rückgang des Pine-Island-Gletschers seit den 1940er Jahren um 18 bis 20 Prozent beschleunigt haben. Dadurch hat sich sein Rückzug landeinwärts um mehrere Kilometer verlängert.</p><p>Der Hauptautor Dr. Alex Bradley vom Institut für Geographie erklärt, es sei höchst unwahrscheinlich, dass der im Industriezeitalter beobachtete Rückgang ohne menschlichen Einfluss in diesem Ausmaß stattgefunden hätte.</p><p>„Unsere Ergebnisse zeigen, dass der Klimawandel den Rückgang des Pine-Island-Gletschers erheblich beschleunigt hat“, sagte Dr. Bradley, der Hauptautor der Studie. „Ohne die anhaltende Erwärmung des umliegenden Ozeans seit Mitte des 20. Jahrhunderts wäre der Gletscher nicht so weit zurückgegangen.“</p><p>Während Attributionsstudien den Rückgang der Gebirgsgletscher bereits zuvor mit der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung in Verbindung gebracht haben, hat sich die Anwendung ähnlicher Methoden auf antarktische Gletscher als weitaus schwieriger erwiesen.</p><p>„Diese Art von Forschung ist bei Hitzewellen und Überschwemmungen bereits gang und gäbe und wird zunehmend auch bei Gebirgsgletschern angewendet“, sagte Dr. Bradley. „Das Neue daran ist, dass hier quantitativ nachgewiesen wird, wie der Einfluss des Menschen den Verlauf eines großen antarktischen Gletschers verändert hat.“</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="773710" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">Related article</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.yourweather.co.uk/news/science/what-lies-beneath-antarctic-meltwater-faster-glaciers-and-a-surprising-ecosystem.html" title="What lies beneath: Antarctic meltwater, faster glaciers, and a surprising ecosystem">What lies beneath: Antarctic meltwater, faster glaciers, and a surprising ecosystem</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.yourweather.co.uk/news/science/what-lies-beneath-antarctic-meltwater-faster-glaciers-and-a-surprising-ecosystem.html" title="What lies beneath: Antarctic meltwater, faster glaciers, and a surprising ecosystem"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/what-lies-beneath-antarctic-meltwater-faster-glaciers-and-a-surprising-ecosystem-1781373384576_320.jpg" alt="What lies beneath: Antarctic meltwater, faster glaciers, and a surprising ecosystem"></a></article></aside><p>„Unsere Ergebnisse untermauern die wachsende Zahl von Belegen dafür, dass der vom Menschen verursachte Klimawandel wahrscheinlich sogar die entlegensten Regionen der Erde beeinflusst. Veränderungen in der Antarktis haben globale Folgen, insbesondere für den Anstieg des Meeresspiegels, und verdeutlichen die weitreichenden Auswirkungen einer sich erwärmenden Welt.“</p><p>— Mira Adhikari, Expertin für Eisschildmodellierung beim British Antarctic Survey.</p><p>Geologische Aufzeichnungen deuten darauf hin, dass der Pine-Island-Gletscher in den 1940er Jahren begann, sich rasch zurückzuziehen, was wahrscheinlich auf ein verstärktes Eindringen von warmem Meerwasser unter sein schwimmendes Schelfeis zurückzuführen ist. Diese Studie zeigt, dass die vom Menschen verursachte Erwärmung der Ozeane, die vermutlich in den 1960er Jahren einsetzte, diesen Rückzug noch weiter beschleunigt hat.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="777714" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/sport-im-sommer-warum-ein-t-shirt-bei-hitze-besser-kuhlt-und-training-trotz-hoher-temperaturen-sinnvoll-ist.html" title="Sport im Sommer: Warum ein T-Shirt bei Hitze besser kühlt und Training trotz hoher Temperaturen sinnvoll ist">Sport im Sommer: Warum ein T-Shirt bei Hitze besser kühlt und Training trotz hoher Temperaturen sinnvoll ist</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/sport-im-sommer-warum-ein-t-shirt-bei-hitze-besser-kuhlt-und-training-trotz-hoher-temperaturen-sinnvoll-ist.html" title="Sport im Sommer: Warum ein T-Shirt bei Hitze besser kühlt und Training trotz hoher Temperaturen sinnvoll ist"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/sport-im-sommer-warum-ein-t-shirt-bei-hitze-besser-kuhlt-und-training-trotz-hoher-temperaturen-sinnvoll-ist-1783538890432_320.jpg" alt="Sport im Sommer: Warum ein T-Shirt bei Hitze besser kühlt und Training trotz hoher Temperaturen sinnvoll ist"></a></article></aside><p>Mithilfe eines Modells, das das Verhalten von Gletschern simuliert, indem es beobachtete Veränderungen der Eisdicke und des Gletscherrückgangs nachbildet, verglichen die Forscher Szenarien mit und ohne vom Menschen verursachte globale Erwärmung.</p><p>Simulationen ohne Berücksichtigung menschlicher Einflüsse ergaben, dass sich die Ankerlinie des Gletschers bis 2015 um etwa 4 km weniger zurückgezogen hatte. Dieser Unterschied entspricht knapp einem Fünftel des beobachteten Rückgangs des Gletschers.</p><p>Mit Blick auf die Zukunft deuten die Modelle darauf hin, dass sich der Pine-Island-Gletscher gegen Ende dieses Jahrhunderts kurzzeitig stabilisieren könnte, wenn er einen Kamm im darunterliegenden Grundgestein erreicht. Diese Pause dürfte jedoch nur vorübergehend sein, sollte sich die globale Erwärmung fortsetzen, wobei der Einfluss des Menschen im 22. Jahrhundert erneut zum dominierenden Faktor für den Rückgang werden dürfte.</p><p>„Eisschilde reagieren nur langsam“, sagte Dr. Bradley. „Die Auswirkungen der heutigen Emissionen werden den Eisverlust in der Antarktis noch über Jahrhunderte hinweg prägen.“</p><p>Quelle:<strong><a href="https://www.kcl.ac.uk/" target="_blank"> King´s College London</a></strong></p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Alexander%20T.%20Bradley%2C%20et%20al" data-year="" data-title="Detection%20and%20attribution%20of%20the%20role%20of%20anthropogenic%20climate%20change%20in%20industrial-era%20retreat%20of%20Pine%20Island%20Glacier.%20The%20Cryosphere" data-url="https%3A%2F%2Ftc.copernicus.org%2Farticles%2F20%2F3443%2F2026%2F">Alexander T. Bradley, et al. <a href="https://tc.copernicus.org/articles/20/3443/2026/" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Detection and attribution of the role of anthropogenic climate change in industrial-era retreat of Pine Island Glacier. The Cryosphere</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/menschliche-aktivitaten-haben-zum-ruckgang-des-am-schnellsten-schmelzenden-gletschers-der-antarktis-gefuhrt.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Höllensommer ist da! "Nur eine Frage der Zeit" – ab Montag rollt der Hitzedom über Deutschland, kein Ende in Sicht]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/hollensommer-ist-da-nur-eine-frage-der-zeit-ab-montag-rollt-der-hitzedom-uber-deutschland-kein-ende-in-sicht.html</link><pubDate>Sun, 12 Jul 2026 03:33:00 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Jahrelang wurde über den Höllensommer gespottet. Jetzt ist er da! Ab Montag legt sich ein glühender Hitzedom über Deutschland – eine ganze Woche Extremhitze, Wüstentage und kein Ende in Sicht.</p><figure id="first-video" class="video-dailymotion"><div id="player-xaodn0u"><img src="https://services.meteored.com/img/video/preview/dailymotion-xaodn0u.jpg" id="xaodn0u"><span class="boton-video"><svg width="48" height="48" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 48 48"><circle cx="24" cy="24" r="24" style="fill:#fff"/><path d="m20.5 15.2 10.8 7.2c1.1.7 1.2 2.2.2 3l-11 7.3c-1.2.7-2.7-.2-2.7-1.6V16.8c0-1.4 1.5-2.3 2.7-1.6z" style="fill-rule:evenodd;clip-rule:evenodd;fill:#0074ad"/></svg></span></div></figure><p>Die Zahlen, die da auf uns zurollen, sind heftig. Verbreitet klettert das Thermometer über die <strong>35-Grad-Marke</strong>, im Rhein-Main-Gebiet und in den großen Städten drohen Spitzenwerte an die <strong>40 Grad</strong>. Wüstentage am laufenden Band, dazu Nächte, in denen die Wohnungen einfach nicht mehr auskühlen.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Das Fatale daran: Eine Abkühlung ist vorerst <strong>nicht in Sicht</strong>. Der Hochdruck legt sich wie ein glühender Deckel über das Land und lässt keine kühlere Luft heran. Wer jetzt auf ein befreiendes Gewitter hofft, der dürfte lange, lange warten müssen.</p><h2>Erst Griechenland – der Hitzedom von 2024</h2><p>Erinnern Sie sich noch? Vor zwei Jahren lag der große <strong>Hitzedom</strong> über Griechenland. Dort kletterten die Werte auf über <strong>43 Grad</strong>, die Akropolis musste über die Mittagsstunden dichtgemacht werden, das Land verbrachte Woche um Woche in der puren Hölle.</p><figure> <img src="https://services.meteored.com/img/article/hollensommer-ist-da-nur-eine-frage-der-zeit-ab-montag-rollt-der-hitzedom-uber-deutschland-kein-ende-in-sicht-1783767138904.jpg" data-image="5n8uqo5dhaep" alt="extremhitze, wetter, deutschland" title="extremhitze, wetter, deutschland"><figcaption>In der neuen Woche ist die Wetterlage in Deutschland sehr heiß.</figcaption></figure><p>Damals schauten viele bei uns fast ein wenig neidisch nach Süden – schön warm sei es dort unten. Dass diese Hitzekuppel irgendwann auch zu uns <strong>nordwärts wandern</strong> könnte, wollte in dem Moment kaum jemand so richtig hören.</p><h3>Dann Skandinavien – Rekorde am Polarkreis 2025</h3><p>Ein Jahr später traf es ausgerechnet den hohen Norden. <strong>Skandinavien</strong>, sonst für seine kühlen Sommer bekannt, schwitzte im Juli 2025 unter einer historischen Hitzewelle. In Norwegen wurden fast <strong>35 Grad</strong> gemessen, teils <strong>13 Hitzetage am Stück</strong> – und das nahe dem Polarkreis.</p><p>Menschen badeten im Nordmeer wie an der Karibik, während die Böden austrockneten und die Waldbrandgefahr in die Höhe schoss. Wer da immer noch glaubte, das sei alles ganz weit weg, der lag <strong>gewaltig daneben</strong>.</p><h3>"Es war nur eine Frage der Zeit"</h3><p>Und genau hier schließt sich der Kreis. Erst der Süden, dann der Norden – und jetzt legt sich die ganze Glut mitten über <strong>Deutschland</strong>. Über Jahre haben Fachleute vor genau diesem Szenario gewarnt und wurden dafür oft nur belächelt.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="777714" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/sport-im-sommer-warum-ein-t-shirt-bei-hitze-besser-kuhlt-und-training-trotz-hoher-temperaturen-sinnvoll-ist.html" title="Sport im Sommer: Warum ein T-Shirt bei Hitze besser kühlt und Training trotz hoher Temperaturen sinnvoll ist">Sport im Sommer: Warum ein T-Shirt bei Hitze besser kühlt und Training trotz hoher Temperaturen sinnvoll ist</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/sport-im-sommer-warum-ein-t-shirt-bei-hitze-besser-kuhlt-und-training-trotz-hoher-temperaturen-sinnvoll-ist.html" title="Sport im Sommer: Warum ein T-Shirt bei Hitze besser kühlt und Training trotz hoher Temperaturen sinnvoll ist"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/sport-im-sommer-warum-ein-t-shirt-bei-hitze-besser-kuhlt-und-training-trotz-hoher-temperaturen-sinnvoll-ist-1783538890432_320.jpg" alt="Sport im Sommer: Warum ein T-Shirt bei Hitze besser kühlt und Training trotz hoher Temperaturen sinnvoll ist"></a></article></aside><p>Zu dick aufgetragen, hieß es damals gerne. Reine Panikmache. Doch <strong>die Warnungen</strong> haben sich Schritt für Schritt bewahrheitet. Es war, so muss man es heute wohl ehrlich sagen, nur eine <strong>Frage der Zeit</strong>, bis es auch uns mit voller Wucht erwischt.</p><h2>So kommen Sie durch die Extremwoche</h2><p>Für viele Menschen wird diese Woche zur echten <strong>Belastungsprobe</strong>. Trinken Sie deutlich mehr als sonst, meiden Sie die pralle Mittagssonne und lüften Sie am besten nur in den frühen Morgenstunden. Besonders <strong>ältere Menschen, Kinder und Kreislaufschwache</strong> sollten es jetzt bewusst langsam angehen lassen.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="774006" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/so-kuehlen-sie-ihre-wohnung-bei-hitze-7-wirksame-tipps-fuer-kuehlere-raeume.html" title="So kühlen Sie Ihre Wohnung bei Hitze: 7 wirksame Tipps für kühlere Räume">So kühlen Sie Ihre Wohnung bei Hitze: 7 wirksame Tipps für kühlere Räume</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/so-kuehlen-sie-ihre-wohnung-bei-hitze-7-wirksame-tipps-fuer-kuehlere-raeume.html" title="So kühlen Sie Ihre Wohnung bei Hitze: 7 wirksame Tipps für kühlere Räume"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/so-kuehlen-sie-ihre-wohnung-bei-hitze-7-wirksame-tipps-fuer-kuehlere-raeume-1781532897433_320.jpeg" alt="So kühlen Sie Ihre Wohnung bei Hitze: 7 wirksame Tipps für kühlere Räume"></a></article></aside><p>Und danach? Eine echte Entwarnung ist nicht in Sicht. Vieles deutet darauf hin, dass uns die <strong>Hitze erhalten bleibt</strong> – der Sommer 2026 könnte tatsächlich als der große Höllensommer in die Geschichtsbücher eingehen. Fest steht nur eines: Ab Montag beginnt eine Woche, die man in Deutschland so schnell nicht vergisst.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/hollensommer-ist-da-nur-eine-frage-der-zeit-ab-montag-rollt-der-hitzedom-uber-deutschland-kein-ende-in-sicht.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Der „Cold Blob“ im Atlantik könnte außergewöhnliche Hitzewellen auf dem europäischen Kontinent auslösen]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/der-cold-blob-im-atlantik-konnte-au-ergewohnliche-hitzewellen-auf-dem-europaischen-kontinent-auslosen.html</link><pubDate>Sat, 11 Jul 2026 16:18:00 +0000</pubDate><category>Aktuell</category><description><![CDATA[<p>Eine aktuelle Klimastudie erläutert, wie das Schmelzwasser aus der Arktis zu extremeren Hitzewellen und bestimmten Wetterphänomenen führt, die sich direkt auf unser Land und den Rest Europas auswirken.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/la-mancha-fria-del-atlantico-podria-estar-alimentando-las-olas-de-calor-extraordinarias-en-el-continente-europeo-1782033686769.jpeg" data-image="oe1ydn4p2eb6" alt="Extreme Hitze" title="Extreme Hitze"><figcaption>Die stärkeren Hitzewellen in Europa stehen im Zusammenhang mit der Temperaturanomalie im Nordatlantik.</figcaption></figure><p>Eine aktuelle wissenschaftliche Studie bringt den „Cold Blob“ im Nordatlantik mit einer anhaltenderen atmosphärischen Blockade und den Bedingungen in Verbindung, die zu intensiveren Hitzewellen in ganz Europa führen können.</p><div class="texto-destacado">Der <em>Kaltfleck</em> ist eine thermische Anomalie im Nordatlantik, in der die Wassertemperaturen sinken, während sich die übrigen Ozeane der Welt weiter erwärmen. Diese kalte Region steht in krassem Gegensatz zum allgemeinen Erwärmungstrend des Planeten und hat direkte Auswirkungen auf das Klima in Europa.</div><p>In der Studie von <em>Oltmanns et al.</em> aus dem Jahr 2024 wiesen die Forscher nach, dass arktisches Schmelzwasser, das in den Nordatlantik gelangt, als äußerst zuverlässiger mehrjähriger Indikator für wärmere und trockenere Sommer in Europa dient.</p><h2>Wo befindet sich der Cold Blob?</h2><p>Dieser „Kältefleck“ befindet sich im Nordatlantik, südlich von Grönland und Island. Auf globalen Klimakarten erscheint er oft als tiefblaues Gebiet, das von roten und orangefarbenen Bereichen umgeben ist, die mit steigenden Temperaturen in Verbindung stehen.</p><p>Diese ungewöhnliche Abkühlung kann erhebliche meteorologische Folgen haben, da sie die Wechselwirkungen zwischen Ozean und Atmosphäre verändert. Zu ihren Auswirkungen zählen Veränderungen der Windverhältnisse sowie mögliche Veränderungen bei Niederschlägen, Stürmen und Temperaturverläufen in ganz Europa.</p><h2>Hauptursachen</h2><p>Wissenschaftler führen dieses Phänomen auf zwei Hauptfaktoren zurück, die mit dem Klimawandel zusammenhängen:</p><ul> </ul><ul><li>Verlangsamung der AMOC: Die Atlantische Meridionale Umwälzströmung (AMOC) ist eine Strömung, die wie ein Förderband funktioniert und warmes Wasser aus den Tropen nach Norden transportiert. Diese Strömung verlangsamt sich, wodurch weniger Wärme in die Region gelangt.</li> </ul><ul><li>Eisschmelze in Grönland: Das durch schmelzende Gletscher freigesetzte frische, kalte Wasser beeinflusst die Dichte des Meerwassers, stört die natürliche Ozeanzirkulation und trägt zur Abkühlung der Meeresoberfläche bei.</li></ul><h2>Welche Ereignisse löst der Cold Blob aus?</h2><p>Dieses Phänomen, das oft als „Salinity-to-Storm-Mechanismus“ (SSM) bezeichnet wird, folgt einer Abfolge von Ereignissen, die sich nach Erkenntnissen der Forscher von Jahr zu Jahr vorhersagen lässt:</p><ul> <li>Stratifizierung der Ozeane: Schmelzwasser und Abfluss im subpolaren Nordatlantik bilden eine flache Oberflächenschicht mit geringem Salzgehalt.</li> <li>Abkühlung im Winter: Da diese Oberflächenschicht eine geringere Dichte aufweist und besser isoliert ist, kühlt sie im Winter wesentlich schneller ab, wodurch eine scharfe Grenze der Meeresoberflächentemperatur (SST) entsteht.</li> <li>Verstärkte Sturmaktivität: Entlang dieses ausgeprägten Temperaturgefälles bilden sich stärkere Stürme, die kräftige Westwinde erzeugen, welche den warmen Nordatlantikstrom weiter nach Norden drängen.</li> <li>Sommerliche Hochdruckblockade: Im folgenden Sommer wirkt dieses verdrängte warme Wasser wie eine Barriere, die den Jetstream umleitet und dazu führt, dass sich Hochdruck-„Hitzekuppeln“ und Dürrebedingungen über Europa festsetzen.</li> </ul><p>Ein besseres Verständnis des „Salinity-to-Storm“-Mechanismus könnte Wissenschaftlern helfen, schwere Hitzewellen in Europa Monate im Voraus und manchmal sogar Jahre im Voraus vorherzusagen.</p><h2>Auswirkungen auf die Iberische Halbinsel</h2><p>Der <em>Kaltlufttropfen</em> steht in direktem Zusammenhang mit den Wetterverhältnissen auf der gesamten Iberischen Halbinsel, da er die Zugbahnen von Stürmen und Luftmassen beeinflusst, die vom Atlantik herankommen. Obwohl er weit entfernt in der Nähe von Grönland liegt, löst er einen atmosphärischen Dominoeffekt aus, der als Telekonnektion bezeichnet wird. Zu den wichtigsten Auswirkungen auf Spanien und den Rest der Halbinsel zählen:</p><h3>1. Ein stärker gewellter Jetstream</h3><p>Der starke thermische Kontrast zwischen dem kalten Wasserklumpen und dem umgebenden wärmeren Wasser verzerrt den Jetstream, jenes schnell strömende Luftband, das Wettersysteme lenkt.</p><ul><li>Anstatt geradlinig von West nach Ost zu verlaufen, bildet der Jetstream ausgeprägte Wellen.</li> <li>Diese Wellenbewegungen können sehr kalte arktische oder polare Luftmassen weiter nach Süden drängen, sodass sie die Iberische Halbinsel unerwartet schnell erreichen.</li> </ul><h3>2. Häufigere DANAs (Cut-Off-Tiefs)</h3><p>Da sich die traditionelle atlantische Zirkulation abschwächt und die obere Atmosphäre instabiler wird, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich in höheren Schichten der Atmosphäre Kaltluftmassen ablösen. Dies erhöht das Risiko von „Depresiones Aisladas en Niveles Altos“ (DANAs) bzw. abgeschnittenen Tiefdruckgebieten, die mit dem zunehmend wärmer werdenden Mittelmeer in Wechselwirkung treten und extreme Starkregenfälle sowie Überschwemmungen im Osten und Süden Spaniens verstärken können.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="777625" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/der-grund-warum-experten-in-diesem-sommer-vor-dem-schwimmen-in-bergseen-warnen.html" title="Der Grund, warum Experten in diesem Sommer vor dem Schwimmen in Bergseen warnen">Der Grund, warum Experten in diesem Sommer vor dem Schwimmen in Bergseen warnen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/der-grund-warum-experten-in-diesem-sommer-vor-dem-schwimmen-in-bergseen-warnen.html" title="Der Grund, warum Experten in diesem Sommer vor dem Schwimmen in Bergseen warnen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/lac-montagne-ete-ne-vous-baignez-pas-1781591396584_320.jpg" alt="Der Grund, warum Experten in diesem Sommer vor dem Schwimmen in Bergseen warnen"></a></article></aside><h3>3. Veränderungen im Azorenhoch und bei den atlantischen Sturmrouten</h3><p>Der <em>Kaltlufttropfen</em> beeinflusst die Druckgebiete über dem Nordatlantik und kann möglicherweise zu zwei gegensätzlichen Extremen führen:</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/la-mancha-fria-del-atlantico-podria-estar-alimentando-las-olas-de-calor-extraordinarias-en-el-continente-europeo-1782052904032.png" data-image="7knxkwvajd0x" alt="kalter Blob" title="kalter Blob"><figcaption>Bild aus einer aktuellen Studie, das die Position des „Cold Blob“ im Atlantik zeigt.</figcaption></figure><ul><li>Winter mit aufeinanderfolgenden Stürmen: Wenn sich über Nordeuropa ein Hochdruckgebiet festsetzt, verlagern sich die atlantischen Sturmrouten nach Süden, wodurch ein direkter Korridor für wiederholte Regenfronten nach Galicien, an die kantabrische Küste und in die Binnengebiete der Halbinsel entsteht.</li> <li>Trockene Hochdruckblockade: Umgekehrt kann eine ungewöhnliche Verschiebung des Azorenhochs Niederschläge vollständig unterbinden und so die chronische Winterdürre in Spanien verschlimmern.</li> </ul><h3>4. Blöcke gegen extreme Sommerhitze</h3><p>Die durch diese Abkühlung im Norden verursachten Verzerrungen des Jetstreams können dazu führen, dass afrikanische Hochdruckrücken – wie derjenige, der diese Woche Europa beeinflusst – im Sommer über der Iberischen Halbinsel festsitzen und stagnieren. Dies kann zu länger anhaltenden, intensiveren und hartnäckigeren Hitzewellen führen.</p><h3><em>Quellenhinweis: </em></h3><p><em>Oltmanns, M., et al. (2024). <a href="https://wcd.copernicus.org/articles/5/109/2024/" target="_blank">European summer weather linked to North Atlantic freshwater anomalies in preceding years</a>. European Geosciences Union.</em></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/der-cold-blob-im-atlantik-konnte-au-ergewohnliche-hitzewellen-auf-dem-europaischen-kontinent-auslosen.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Wende in Japan: Nachrichtenmedien schlagen beim Klima plötzlich Alarm]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/japans-nachrichtenmedien-verstarken-die-klimaberichterstattung.html</link><pubDate>Sat, 11 Jul 2026 10:38:47 +0000</pubDate><category>Aktuell</category><description><![CDATA[<p>Die Weltpolitik und ihre täglich wechselnden Szenarien erschweren die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten, die sich auf die Thematik der Klimaveränderungen und ihren Folgen konzentrieren. Berichte über den Klimawandel sind speziell in Deutschland derzeit eher „out“.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/japans-nachrichtenmedien-verstarken-die-klimaberichterstattung-1783673277464.jpeg" data-image="x05xpn0kl497"><figcaption>Die Treibhausgasemissionen müssen weiter sinken, wenn wir die Erderwärming stoppen wollen</figcaption></figure><p>In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob dieses <strong>Ausblenden einer für die gesamte Weltgemeinschaft existenziellen Krise</strong> bereits das Verschließen der Augen vor dem scheinbar Unabwendbaren bedeutet?</p><h2>Diskussion über Maßnahmen statt Ursachen</h2><p>Ich hatte in meinem letzten Artikel bereits geschrieben, dass sich Maßnahmen zum kurz- und mittelfristigen Schutz zum Beispiel gegen lange Hitzeperioden auf die Installation von Klimaanlagen oder das Anschaffen von Ventilatoren beschränken - und dabei die Ursachenbekämpfung völlig außer Acht lassen.</p><h3>Das 89-Prozent-Projekt</h3><p><strong>Covering Climate Now (CCNow)</strong> ist ein internationales Netzwerk von Klimajournalisten. Über eine breite Umfrage innerhalb der Mitglieder des Netzwerks entstand das „<strong>89-Prozent-Projekt“.</strong> </p><p>Dessen Fundament ist eine <strong>globale Medienkooperation</strong>, die hervorhebt, dass sich die breite Mehrheit der Menschen auf der Welt für den Klimawandel interessiert und den Willen betont, dass ihre jeweiligen Regierungen etwas dagegen tun.</p><p>Die erste Phase des Projekts begann im April 2025, als Nachrichtenredaktionen aus mehr als 20 Ländern darüber berichteten, dass eine überwältigende Mehrheit der Menschen auf der Welt mehr gegen die Klimakrise tun möchte.</p><h3>Japan greift das Thema auf</h3><p>Auf der Basis der Initiative von CCNow begann in Japan in diesem Frühjahr auf allen Sendekanälen ein <strong>Programm mit öffentlichen Werbespots</strong>, in denen darauf hingewiesen wird, dass 80-89 % der Menschen in Japan den Klimaschutz unterstützen.</p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>Menschen sollten und dürfen keine Angst haben, über den Klimawandel zu sprechen <svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p>sagt die bekannte <strong>Klimawissenschaftskommunikatorin Katharine Hayhoe.</strong></p><p>Dies sei oft - oder sogar immer - ein wesentlicher erster Schritt, um etwas dagegen zu tun.</p><h3>Breites Engagement</h3><p>Aktuell sind <strong>136 japanischen Medienagenturen </strong>einen Schritt weiter gegangen. Sie haben sich einem öffentlichen Sensibilisierungsprojekt unter dem Titel <strong>"Ich gehöre zu den 89 %, die die globale Erwärmung stoppen wollen"</strong> angeschlossen. </p><p>Das vom UN-Informationszentrum in Japan organisierte Projekt zielt darauf ab, die Stimmen prominenter Persönlichkeiten und Menschen aus allen Gesellschaftsschichten, die die globale Erwärmung beenden wollen, sichtbar zu machen und sie zu einer <strong>kollektiven Stimme der Gesellschaft </strong>zu verstärken.</p><p>Viele der größten Namen in den japanischen Nachrichtenmedien nehmen teil, darunter CCNow-Partner The Asahi Shimbun, der NHK Public Broadcasting Service und The Hokkaido Shimbun. </p><p>Zu den weiteren Teilnehmern gehören die Zeitungen Yomiuri Shimbun, Nikkei und Hokkaido Shimbun und die kommerziellen Sender Nippon TV und Fuji Television. </p><p><strong>Ab dem 25. Juni </strong>veröffentlichten die Verkaufsstellen <strong>jeden Tag</strong> eine 89-Prozent- Nachricht auf ihren Social-Media-Konten, Websites und anderen Plattformen. </p><h3>Japan - auch ein Schlüsselland im Kampf gegen den Klimawandel</h3><p>Das Projekt verbreitet sich in einem Land, das ein prominenter, wenn auch oft übersehener Teil der globalen Herausforderungen bei den Themen rund um die Klimaveränderungen ist. <strong>Japan</strong> ist seit langem e<strong>ine der größten Volkswirtschaften der Welt.</strong> Das Land liegt laut dem Internationalen Währungsfonds derzeit auf dem vierten Platz, hinter den USA, China und Deutschland.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="751374" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/japan-neue-konzepte-fuer-optimierte-und-klimafreundliche-haeuser-koennten-auch-in-der-eu-erfolgreich-sein.html" title="Japan: Neue Konzepte für optimierte und klimafreundliche Häuser könnten auch in der EU erfolgreich sein">Japan: Neue Konzepte für optimierte und klimafreundliche Häuser könnten auch in der EU erfolgreich sein</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/japan-neue-konzepte-fuer-optimierte-und-klimafreundliche-haeuser-koennten-auch-in-der-eu-erfolgreich-sein.html" title="Japan: Neue Konzepte für optimierte und klimafreundliche Häuser könnten auch in der EU erfolgreich sein"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/japan-neue-konzepte-fuer-optimierte-und-klimafreundliche-haeuser-koennten-auch-in-der-eu-erfolgreich-sein-1769602262696_320.jpeg" alt="Japan: Neue Konzepte für optimierte und klimafreundliche Häuser könnten auch in der EU erfolgreich sein"></a></article></aside><p><strong>Japan</strong> ist aber auch seit langem einer der <strong>größten jährlichen Emittenten von Treibhausgasen.</strong> Seine CO<sub>2</sub>-Emissionen haben es im Jahr 2024 auf Platz fünf der Welt bei den Emittenten gebracht. </p><p>Gleichzeitig ist Japan sehr anfällig für die Auswirkungen des Klimawandels, insbesondere durch extreme Hitze und verstärkte Taifune. So war der Sommer 2025 der heißeste in der Geschichte Japans.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/japans-nachrichtenmedien-verstarken-die-klimaberichterstattung-1783673598154.jpeg" data-image="6xh8crscrdir"><figcaption>Japan wird regelmäßg mit den Folgen des Klimawandels konfrontiert</figcaption></figure><h3>Japanische Politik - konträr zur gesellschaftlichen Meinung?</h3><p>Trotz der belegbaren Tatsachen zu den Folgen der Klimaveränderungen hat die konservative <strong>Premierministerin des Landes, Sanae Takaichi</strong>, bisher wenig Interesse daran gezeigt, die Situation zu entschärfen. Damit geht sie ähnliche Wege wie ihre Kollegen in den USA und vielen Ländern Europas, darunter auch Deutschland. </p><p><strong>Bloomberg Green</strong> berichtete vor einigen Monaten von einem <strong>Handelsabkommen,</strong> das <strong>Takaichi im Oktober zusammen mit Donald Trump </strong>unterzeichnete. Demnach wird Japan 33 Milliarden Dollar in ein Gaskraftwerk in Ohio investieren. Nach dessen Fertigstellung werde es zu einer der größten Quellen für CO<sub>2</sub>-Emissionen aus der Stromerzeugung gehören. Seine Emissionen entsprächen in etwa der einjährigen Emissionen von 3,8 Millionen PKWs mit Verbrennungsmotoren.</p><p>Takaichi ignoriert offensichtlich, dass ein Großteil der japanischen Bevölkerung erwartet, dass ihre Regierung stärkere Klimaschutzmaßnahmen ergreift.</p><p>Damit folgt sie dem Muster vieler Politiker in zahlreichen Ländern, die fälschlicherweise davon ausgehen, dass sich ihre Wähler nicht besonders für den Kampf gegen den Klimawandel interessieren.</p><h2>Studie bestätigt Diskrepanz zwischen Politik und Gesellschaft</h2><p>In Deutschland wurde<strong> aktuell eine neue Studie </strong>zur Diskrepanz zwischen Politik und Gesellschaft veröffentlicht. Aus Interviews mit Hunderten von Parlamentariern aus dem gesamten parteiischen Spektrum kamen die beteiligten Wissenschaftler zu dem Schluss, dass die <strong>politischen Akteure die Unterstützung der Öffentlichkeit für Klimaschutzmaßnahmen unterschätzen</strong>. Dies betrifft insbesondere die Maßnahmen, die am wirkungsvollsten sein können, wie höhere Steuern und strengere Gesetze. Ich werde diese Studie in einem separaten Artikel analysieren und bewerten.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="777067" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/hamburger-sehen-klimawandel-zunehmend-als-personliche-gefahr-risikobewusstsein-erreicht-neuen-hochststand.html" title="Hamburger sehen Klimawandel zunehmend als persönliche Gefahr: Risikobewusstsein erreicht neuen Höchststand">Hamburger sehen Klimawandel zunehmend als persönliche Gefahr: Risikobewusstsein erreicht neuen Höchststand</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/hamburger-sehen-klimawandel-zunehmend-als-personliche-gefahr-risikobewusstsein-erreicht-neuen-hochststand.html" title="Hamburger sehen Klimawandel zunehmend als persönliche Gefahr: Risikobewusstsein erreicht neuen Höchststand"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/hamburger-sehen-klimawandel-zunehmend-als-personliche-gefahr-risikobewusstsein-erreicht-neuen-hochststand-1783172545975_320.jpg" alt="Hamburger sehen Klimawandel zunehmend als persönliche Gefahr: Risikobewusstsein erreicht neuen Höchststand"></a></article></aside><p>Diese Diskrepanz zwischen dem, was die meisten Verbraucher wollen, und dem, was Politiker glauben, dass sie wollen, besteht in einer Zeit, in der schnelle, effektive Klimaschutzmaßnahmen dringender denn je benötigt werden. </p><div class="texto-destacado">Der Planet wird nicht nur heißer als seit der Entstehung der Zivilisation vor 10.000 Jahren, er wird auch schneller heißer, als selbst Wissenschaftler erwartet hatten. </div><p>Die globalen Temperaturen werden weiter steigen, bis die Verbrennung fossiler Brennstoffe beendet sein wird, was laut Wissenschaftlern mit bestehenden Technologien erreicht werden kann.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="CC%20Now" data-year="" data-title="CC%20Now%20-%20Projektinformationen" data-url="https%3A%2F%2Fcoveringclimatenow.org%2Fprojects%2F">CC Now. <a href="https://coveringclimatenow.org/projects/" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">CC Now - Projektinformationen</a>.</cite><br><cite data-author="CC%20Now" data-year="" data-title="Informationen%20zum%2089-Prozent-Projekt" data-url="https%3A%2F%2F89percent.org%2Ffaq%2F">CC Now. <a href="https://89percent.org/faq/" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Informationen zum 89-Prozent-Projekt</a>.</cite><br><cite data-author="A.%20Timur%20Sevincer%2C%20Luisa%20Hostlowsky%2C%20Fenja%20Styhler%20%26%20Wilhelm%20Hofmann" data-year="" data-title="Public%20support%20for%20climate%20action%20is%20underestimated%20in%20the%20German%20political%20domain" data-url="https%3A%2F%2Fwww.nature.com%2Farticles%2Fs43247-026-03721-7">A. Timur Sevincer, Luisa Hostlowsky, Fenja Styhler & Wilhelm Hofmann. <a href="https://www.nature.com/articles/s43247-026-03721-7" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Public support for climate action is underestimated in the German political domain</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/japans-nachrichtenmedien-verstarken-die-klimaberichterstattung.html</guid><dc:creator><![CDATA[Ralf Roschlau]]></dc:creator></item></channel></rss>