<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><rss xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" version="2.0"><channel><title>Meteored Deutschland</title><link>https://www.daswetter.com</link><description>News rund ums Wetter: Aktuelle Wetternachrichten - Informieren Sie sich hier über die aktuellsten Wetternachrichten für Deutschland und weltweit. News rund um das Wetter: Wir halten Sie auf dem Laufenden!</description><language>de</language><lastBuildDate>Tue, 25 Aug 2026 15:10:17 +0000</lastBuildDate><pubDate>Tue, 25 Aug 2026 15:10:17 +0000</pubDate><atom:link href="https://www.daswetter.com/feed/" rel="self" type="application/rss+xml"/><copyright><![CDATA[ Copyright 2026 Meteored ]]></copyright><image><url>https://www.daswetter.com/imagenes/logo_rss.png</url><title>Meteored Deutschland</title><link>https://www.daswetter.com</link><width>144</width><height>144</height></image><sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod><sy:updateFrequency>6</sy:updateFrequency><item><title><![CDATA[Eisbrocken aus heiterem Himmel: Warum tonnenschwere Eisbomben wie aus dem Nichts auf die Erde stürzen können]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/eisbrocken-aus-heiterem-himmel-warum-tonnenschwere-eisbomben-wie-aus-dem-nichts-auf-die-erde-sturzen-konnen.html</link><pubDate>Tue, 25 Aug 2026 14:27:00 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Megakryometeore sind gigantischer Hagel, der Dächer durchschlagen kann und bis heute schwer vorherzusagen ist. Seine Entstehung gibt Forschern Rätsel auf – und manche Fälle lassen sich überraschend eindeutig erklären: Manche stammen aus Flugzeugen, andere offenbar aus der Atmosphäre.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/eisbrocken-aus-heiterem-himmel-warum-tonnenschwere-eisbomben-wie-aus-dem-nichts-auf-die-erde-sturzen-konnen-1787601990991.png" alt="Ein riesiger Eisklotz landete im April 2026 auf einem Sofa in Kalifornien. Dabei handelte es sich höchstwahrscheinlich um gefrorenes Eis, das von einem Flugzeug fiel." title="Ein riesiger Eisklotz landete im April 2026 auf einem Sofa in Kalifornien. Dabei handelte es sich höchstwahrscheinlich um gefrorenes Eis, das von einem Flugzeug fiel."><figcaption>Ein riesiger Eisklotz landete im April 2026 auf einem Sofa in Kalifornien. Dabei handelte es sich höchstwahrscheinlich um gefrorenes Eis, das von einem Flugzeug fiel. Bild: Los Angeles County Supervisor Janice Hahn/Facebook</figcaption></figure><p>Am 10. April 2026 schlug in Whittier, Kalifornien, ein gewaltiger Eisbrocken durch das Dach eines Hauses. Der gegen 11:15 Uhr herabgestürzte Block landete auf einem Sofa und schmolz dort. „Wir können von Glück sagen, dass (der Bewohner) Yuder nicht in seinem Wohnzimmer war, als dieser Eisblock durch seine Decke krachte“, sagt die Aufsichtsrätin des Bezirks Los Angeles, Janice Hahn.</p><p>Das Gebäude liegt unter der Anflugroute des Flughafens Los Angeles. Die US-amerikanische Luftfahrtbehörde FAA wurde eingeschaltet, veröffentlichte jedoch keinen Untersuchungsbericht. Die Herkunft schien nahezuliegen: Gefrorenes Wasser kann sich an Flugzeugen bilden und später beim Sinkflug abbrechen.</p><h2> Atmosphäre als Eisfabrik </h2><p>Doch nicht jede Eisbombe stammt von Flugzeugen. Am 3. Februar 2025 durchschlug in Palm Coast, Florida, ein etwa 1,8 x 0,9 Meter großer Eisblock ein Metalldach. Ein Flugzeug als Quelle konnte ausgeschlossen worden. </p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/eisbrocken-aus-heiterem-himmel-warum-tonnenschwere-eisbomben-wie-aus-dem-nichts-auf-die-erde-sturzen-konnen-1787601997045.png" alt="Das Eis schlug durch Decke und Dach des Wohnhauses – und landete schließlich auf dem Sofa." title="Das Eis schlug durch Decke und Dach des Wohnhauses – und landete schließlich auf dem Sofa."><figcaption>Das Eis schlug durch Decke und Dach des Wohnhauses – und landete schließlich auf dem Sofa. Bild: Los Angeles County Supervisor Janice Hahn/Facebook</figcaption></figure><p>„Die FAA kontaktierte die Fluggesellschaften, deren Flugzeuge zum Zeitpunkt des Vorfalls in diesem Gebiet unterwegs waren“, so die Stellungnahme der FAA gegenüber First Coast News. „Bei den Inspektionen dieser Flugzeuge wurden keine Hinweise auf Wasserlecks gefunden, die zur Eisbildung an der Außenseite des Flugzeugs hätten führen können.“</p><p>Solche Brocken werden als <strong>Megakryometeore</strong> bezeichnet. Sie können Strukturen wie Hagelkörner aufweisen und sind in verschiedenen Regionen der Erde dokumentiert. Seit etwa der Jahrtausendwende konnten mehr als 50 Megakryometeoriten erfasst werden, die 0,5 Kilogramm bis zu mehreren Dutzend Kilogramm wogen. Zwei in Brasilien gefundene Eisbrocken brachten es sogar auf 50 bzw. 200 Kilogramm.</p><p>Eine Studie aus dem Jahr 2006 kam zu dem Schluss, dass zumindest ein Teil dieser Eisblöcke weder von Flugzeugen noch aus dem Weltraum stammt. Demnach können atmosphärische Bedingungen ihre Entstehung begünstigen: Die kälteste Luftschicht sinkt um rund 3700 Meter ab, gleichzeitig steigt die Luftfeuchtigkeit. Auch stärkere Windscherung spielt offenbar eine Rolle.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/eisbrocken-aus-heiterem-himmel-warum-tonnenschwere-eisbomben-wie-aus-dem-nichts-auf-die-erde-sturzen-konnen-1787602003982.png" alt="Eines der Fragmente des Megakryometeors, der im spanischen San Felice de Lena, Asturien, am 26. Januar 2000 niederging. Bild: J. Martinez-Frias & A. Delgado Huertas (2006): Megacryometeors: Distribution on Earth and Current Research." title="Eines der Fragmente des Megakryometeors, der im spanischen San Felice de Lena, Asturien, am 26. Januar 2000 niederging. Bild: J. Martinez-Frias & A. Delgado Huertas (2006): Megacryometeors: Distribution on Earth and Current Research."><figcaption>Eines der Fragmente des Megakryometeors, der im spanischen San Felice de Lena, Asturien, am 26. Januar 2000 niederging. Bild: J. Martinez-Frias & A. Delgado Huertas (2006): Megacryometeors: Distribution on Earth and Current Research. Ambio, 35, 6, S. 315</figcaption></figure><p>Von Flugzeugen hingegen weiß man, dass Wasser aus Bordtoiletten oder anderen Lecks in großer Höhe sofort gefrieren kann. Solches Eis, wegen des blauen Desinfektionsmittels darin oft <strong>Blue Ice</strong> genannt, kann sich während des Sinkflugs lösen und zu Boden fallen.</p><h2>Rätsel mit langer Geschichte</h2><p>Die Flugzeugthese erklärt jedoch nicht die gesamte Geschichte. Berichte über riesige Eisbrocken reichen mehr als 200 Jahre zurück – einige stammen sogar aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, Jahrzehnte vor den ersten Motorflügen. Historischer Rekordhalter ist ein im Jahr 1849 in Schottland gefallener Brocken, mit einer Größe von etwa 2 Metern.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="731831" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/in-kanada-hinterlasst-riesiger-hagel-eine-200-kilometer-lange-narbe-die-vom-weltraum-aus-zu-sehen-ist.html" title="In Kanada hinterlässt riesiger Hagel eine 200 Kilometer lange Narbe, die vom Weltraum aus zu sehen ist">In Kanada hinterlässt riesiger Hagel eine 200 Kilometer lange Narbe, die vom Weltraum aus zu sehen ist</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/in-kanada-hinterlasst-riesiger-hagel-eine-200-kilometer-lange-narbe-die-vom-weltraum-aus-zu-sehen-ist.html" title="In Kanada hinterlässt riesiger Hagel eine 200 Kilometer lange Narbe, die vom Weltraum aus zu sehen ist"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/canada-granizo-gigante-deja-una-marca-de-200-kilometros-de-extension-que-se-observaba-desde-el-espacio-1758800897640_320.jpg" alt="In Kanada hinterlässt riesiger Hagel eine 200 Kilometer lange Narbe, die vom Weltraum aus zu sehen ist"></a></article></aside><p>Damit bleiben zwei mögliche Quellen übrig: Meteoriten und natürliche Eisbildung in der Atmosphäre. Wissenschaftler versuchen zunehmend, beide Phänomene klar voneinander abzugrenzen.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="761755" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/wissenschaftler-gingen-davon-aus-dass-ein-komet-das-dramatischste-klimaereignis-der-erde-ausgelost-hat.html" title="Wissenschaftler gingen davon aus, dass ein Komet das dramatischste Klimaereignis der Erde ausgelöst hat">Wissenschaftler gingen davon aus, dass ein Komet das dramatischste Klimaereignis der Erde ausgelöst hat</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/wissenschaftler-gingen-davon-aus-dass-ein-komet-das-dramatischste-klimaereignis-der-erde-ausgelost-hat.html" title="Wissenschaftler gingen davon aus, dass ein Komet das dramatischste Klimaereignis der Erde ausgelöst hat"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/scientists-thought-a-comet-caused-one-of-earth-s-most-dramatic-climate-events-but-new-evidence-points-elsewhere-1774802678698_320.jpg" alt="Wissenschaftler gingen davon aus, dass ein Komet das dramatischste Klimaereignis der Erde ausgelöst hat"></a></article></aside><p>Die Brocken sind in jedem Fall gefährlich. Wegen ihrer seltenen und offenbar schwer vorhersehbaren Entstehung lassen sich Eisstürze kaum zuverlässig ankündigen. Für Menschen unter Flugrouten bleibt deshalb vor allem eines: hoffen, dass die nächste Eisbombe nicht das eigene Dach trifft.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/eisbrocken-aus-heiterem-himmel-warum-tonnenschwere-eisbomben-wie-aus-dem-nichts-auf-die-erde-sturzen-konnen.html</guid><dc:creator><![CDATA[Lisa Seyde]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Wohin, wenn die Welt untergeht? Diese Länder sind für globale Katastrophen am besten gerüstet]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/wohin-wenn-die-welt-untergeht-diese-lander-sind-fur-globale-katastrophen-am-besten-gerustet.html</link><pubDate>Tue, 25 Aug 2026 13:12:00 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Pandemie, Blackout oder nuklearer Winter – kein Land der Welt ist vor globalen Katastrophen gefeit. Doch Staaten unterscheiden sich erheblich darin, wie gut sie solche Krisen bewältigen könnten. Eine neue Studie zeigt nun, welche Staaten die besten Voraussetzungen haben – und warum Australien besonders widerstandsfähig ist.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/wohin-wenn-die-welt-untergeht-diese-lander-sind-fur-globale-katastrophen-am-besten-gerustet-1787600632189.jpg" alt="Wissenschaftler haben drei Faktoren identifiziert, die zu einer globalen Katastrophe führen könnten: Krankheiten, zerstörte Infrastruktur und fehlendes Sonnenlicht." title="Wissenschaftler haben drei Faktoren identifiziert, die zu einer globalen Katastrophe führen könnten: Krankheiten, zerstörte Infrastruktur und fehlendes Sonnenlicht."><figcaption>Wissenschaftler haben drei Faktoren identifiziert, die zu einer globalen Katastrophe führen könnten: Krankheiten, zerstörte Infrastruktur und fehlendes Sonnenlicht. Bild: Nelli Chaitanya/Unsplash</figcaption></figure><p>Globale Katastrophen können die Lebensgrundlagen von Milliarden Menschen bedrohen. Denkbar wären vor allem Atomvorfälle oder ansteckende Krankheiten. Wissenschaftler haben darum nun untersucht, welche Regionen besonders widerstandsfähig wären.</p><p>Untersucht wurden nur Ereignisse, die innerhalb kurzer Zeit mindestens zehn Prozent der Menschheit töten könnten. Der deutsche Forscher Dr. Florian Ulrich Jehn von der FernUniversität in Hagen erklärt, dass er gemeinsam mit einem internationalen, interdisziplinären Team gearbeitet hat: „Wir haben sozusagen ein ‚Allstar-Team‘ gebildet, um dem Thema gerecht zu werden.“</p><h2>Drei Szenarien, die die Welt verändern</h2><p>Die Studie unterscheidet drei große Risikogruppen: erstens biologische Gefahren wie Pandemien, zweitens den Zusammenbruch kritischer Infrastruktur und drittens Katastrophen, die das Sonnenlicht drastisch reduzieren. Zur letzten Kategorie zählen etwa Vulkanausbrüche, große Asteroideneinschläge oder nukleare Winter – „so etwas würde dazu führen, dass es global kälter wird“, erklärt Jehn.</p><p>Besonders gefährlich wäre auch ein weltweiter Stromausfall (Blackout). „Ohne Elektrizität haben wir auch schnell keinen Brennstoff mehr, ja nicht einmal Dünger für die Felder.“ Versorgungsketten, Landwirtschaft und Industrie würden gleichzeitig kollabieren.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/wohin-wenn-die-welt-untergeht-diese-lander-sind-fur-globale-katastrophen-am-besten-gerustet-1787600638167.jpg" alt="Die besten Voraussetzungen haben Inselstaaten und stabile Demokratien, wie Australien, Neuseeland und Japan." title="Die besten Voraussetzungen haben Inselstaaten und stabile Demokratien, wie Australien, Neuseeland und Japan."><figcaption>Die besten Voraussetzungen haben Inselstaaten und stabile Demokratien, wie Australien, Neuseeland und Japan. Bild: Joshua Earle/Unsplash</figcaption></figure><p>Die Studie untersucht nun, wie alle Länder der Welt in diesen drei großen Gefahrengruppen – biologische Gefahren, Infrastruktur und Sonnenlicht – abschneiden. Die besten Bewertungen erhalten Australien (3 Gefahren), Neuseeland (3), Japan (3), Argentinien (2), die Schweiz (2), Norwegen (1), Spitzbergen (1) und Island (1).</p><h2>Inseln mit entscheidendem Vorteil</h2><p>Im internationalen Vergleich schneidet Australien – neben Neuseeland und Japan – besonders gut ab. Zwar leidet der Kontinent selbst unter den Folgen des Klimawandels, doch seine geografische Lage und wirtschaftliche Struktur sind grundlegende Schutzfaktoren.</p><p>„Es ist eine Insel, sodass es sich einfacher abschotten und isolieren kann“, sagt Jehn. Australien produziere unheimlich viel Nahrung, habe viel eigene Industrie und Bergbau. „Außerdem ist es reich und eine recht stabile Demokratie – all das sind Sachen, die ein Land resilienter machen.“ Nachbarland Neuseeland verfügt ebenfalls über günstige Voraussetzungen, ist aber kleiner und weniger industrialisiert.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/wohin-wenn-die-welt-untergeht-diese-lander-sind-fur-globale-katastrophen-am-besten-gerustet-1787600644603.jpg" alt="Auch scheinbar gut vorbereitete Länder wie Deutschland erweisen sich als empfindlich, beispielsweise beim Strom." title="Auch scheinbar gut vorbereitete Länder wie Deutschland erweisen sich als empfindlich, beispielsweise beim Strom."><figcaption>Auch scheinbar gut vorbereitete Länder wie Deutschland erweisen sich als empfindlich, beispielsweise beim Strom. Bild: Jared Murray/Unsplash</figcaption></figure><p> Australien könnte sogar von seinen hohen Temperaturen profitieren, wenn ein nuklearer Winter die globale Durchschnittstemperatur senkt. Eine Garantie ist Australien dennoch nicht. Das Land benötigt internationale Lieferketten, unter anderem für Medikamente, Treibstoffe und Düngemittel. „Wir wollen nicht sagen, dass Australien der einzige Ort ist, der durchkommt – nur, dass es die besten Chancen hat.“</p><h2>Vorbereitung statt Fatalismus</h2><p>Länder wie Deutschland gehören dagegen nicht zu den widerstandsfähigsten Staaten. „Ohne Strom ist es völlig geliefert“, sagt Jehn. Stärken gebe es bei der demokratischen Stabilität und der Nahrungsmittelproduktion – die allerdings bei einer längerfristigen Verdunkelung der Sonne schnell an Grenzen stoße.</p><p>Jehn versteht die Studie deshalb auch als Weckruf. Das Ziel sei es, für das Thema zu sensibilisieren. Die Gesellschaft solle dringend darüber nachdenken. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="783118" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/ein-mysterioser-27-5-millionen-jahre-zyklus-konnte-die-gro-ten-katastrophen-der-erde-erklaren.html" title="Ein mysteriöser 27,5-Millionen-Jahre-Zyklus könnte die größten Katastrophen der Erde erklären">Ein mysteriöser 27,5-Millionen-Jahre-Zyklus könnte die größten Katastrophen der Erde erklären</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/ein-mysterioser-27-5-millionen-jahre-zyklus-konnte-die-gro-ten-katastrophen-der-erde-erklaren.html" title="Ein mysteriöser 27,5-Millionen-Jahre-Zyklus könnte die größten Katastrophen der Erde erklären"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/un-misterioso-ciclo-de-27-5-millones-de-anos-podria-explicar-las-mayores-catastrofes-de-la-tierra-1785459147254_320.jpg" alt="Ein mysteriöser 27,5-Millionen-Jahre-Zyklus könnte die größten Katastrophen der Erde erklären"></a></article></aside><p>Mögliche Maßnahmen reichen von internationalen Handelsvereinbarungen bis zu widerstandsfähigen Nahrungsmitteln (Resilient Foods). Dazu gehören Proteine, die mithilfe von Mikroorganismen in Bioreaktoren hergestellt werden können. Deutschland verfügt zudem über technisches Wissen und finanzielle Ressourcen.</p><p>„Gesellschaften können so einiges überstehen, wenn sie sich nur vorbereiten und solidarisch bleiben“, sagt Jehn. Am besten wäre allerdings, eine Katastrophe gar nicht erst eintreten zu lassen: „Prävention ist natürlich immer besser als Resilienz.“</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Jehn%2C%20F.%20U.%2C%20R%C3%B6ssler%2C%20M.%2C%20Kemp%2C%20L.%2C%20Cassidy%2C%20M.%2C%20et%20al" data-year="2026" data-title="No%20place%20to%20hide%3F%20Regional%20resilience%20and%20vulnerability%20to%20global%20catastrophic%20risk.%20Global%20Challenges" data-url="https%3A%2F%2Fdoi.org%2F10.1002%2Fgch2.70146">Jehn, F. U., Rössler, M., Kemp, L., Cassidy, M., et al. (2026). <a href="https://doi.org/10.1002/gch2.70146" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">No place to hide? Regional resilience and vulnerability to global catastrophic risk. Global Challenges</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/wohin-wenn-die-welt-untergeht-diese-lander-sind-fur-globale-katastrophen-am-besten-gerustet.html</guid><dc:creator><![CDATA[Lisa Seyde]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Hurrikan, Taifun, Zyklon: Was ist der Unterschied?]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/hurrikan-taifun-zyklon-was-ist-der-unterschied.html</link><pubDate>Tue, 25 Aug 2026 13:09:00 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Je nachdem, wo auf der Welt ein tropischer Wirbelsturm entsteht, trägt er einen anderen Namen: Hurrikan, Taifun oder Zyklon. Meteorologisch handelt es sich dabei um dasselbe Phänomen. Wir erklären, woher die Begriffe stammen und wo die eigentlichen Unterschiede liegen.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/hurrikan-taifun-zyklon-was-ist-der-unterschied-1787588222700.jpeg" data-image="q9pcgzf00xqk"><figcaption> Ein Hurrikan nähert sich dem amerikanischen Kontinent. Foto: Mike Mareen</figcaption></figure><p>Auf Wetterkarten kursieren je nach Weltregion unterschiedliche Bezeichnungen für ein und dasselbe Wetterphänomen. Was in der Karibik oder den USA als <strong>Hurrikan</strong> gilt, heißt im Nordwestpazifik <strong>Taifun</strong> und im Indischen Ozean oder rund um Australien <strong>Zyklon</strong>. Fachleute sprechen international einheitlich von einem <strong>tropischen Wirbelsturm</strong>.<br> </p><h2> Welcher Name in welcher Weltregion gilt</h2><p>Die Bezeichnung hängt vom Ozean ab, über dem ein Sturm entsteht. Als <strong>Hurrikan</strong> werden tropische Wirbelstürme im Nordatlantik sowie im östlichen und zentralen Nordpazifik bezeichnet, etwa vor der Küste Mexikos oder Mittelamerikas. </p><p>Im Nordwestpazifik, rund um die Philippinen, Japan und China, heißen vergleichbare Stürme <strong>Taifun</strong>. </p><p>Im Südpazifik und im Indischen Ozean, etwa vor Australien, Indien oder Bangladesch, spricht man von einem <strong>Zyklon</strong>.</p><p>Für die Vergabe der Namen selbst ist die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) zuständig. Sie hat diese Aufgabe an fünf regionale Fachgremien delegiert, die für ihre jeweilige Sturmregion eigene Namenslisten festlegen. <br><br> </p><div class="texto-destacado"> <strong>Tropischer Wirbelsturm: </strong>Übergeordneter Fachbegriff für Hurrikan, Taifun und Zyklon. Er bezeichnet ein rotierendes System aus Wolken und Gewittern, das über tropischen oder subtropischen Gewässern entsteht und eine geschlossene, bodennahe Zirkulation aufweist.</div><h2>Woher die Namen stammen</h2><p>Die Namen selbst haben ganz unterschiedliche Wurzeln. Hurrikan geht auf Huracán zurück, den Sturmgott der Taíno in der Karibik, teils auch mit einer Windgottheit der Maya in Verbindung gebracht. </p><p>Zyklon leitet sich vom griechischen kyklos für Kreis ab. Geprägt hat den Begriff der britische Meteorologe Henry Piddington Mitte des 19. Jahrhunderts, um die spiralförmige Windbewegung der Stürme zu beschreiben.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="784463" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-schlagt-alarm-atlantik-wie-leergefegt-kommt-der-gro-e-hurrikan-knall-jetzt-erst.html" title="Wetterforscher schlägt Alarm: Atlantik wie leergefegt – kommt der große Hurrikan-Knall jetzt erst?">Wetterforscher schlägt Alarm: Atlantik wie leergefegt – kommt der große Hurrikan-Knall jetzt erst?</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-schlagt-alarm-atlantik-wie-leergefegt-kommt-der-gro-e-hurrikan-knall-jetzt-erst.html" title="Wetterforscher schlägt Alarm: Atlantik wie leergefegt – kommt der große Hurrikan-Knall jetzt erst?"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wetterforscher-schlagt-alarm-atlantik-wie-leergefegt-kommt-der-gro-e-hurrikan-knall-jetzt-erst-1787127766544_320.jpg" alt="Wetterforscher schlägt Alarm: Atlantik wie leergefegt – kommt der große Hurrikan-Knall jetzt erst?"></a></article></aside><p>Beim Wort Taifun ist sich die Forschung uneinig. Am häufigsten genannt wird ein chinesischer beziehungsweise kantonesischer Ursprung, tai fung für großer Wind. Diskutiert werden aber auch persische, griechische und arabische Wurzeln des Begriffs.<br> </p><h2> Ab wann ein Sturm zum Hurrikan wird</h2><p>Ein weiterer Unterschied liegt im Zeitpunkt der Namensgebung. Im <strong>Atlantik und Pazifik </strong>gilt ein Sturm <strong>erst ab einer anhaltenden Windgeschwindigkeit von etwa 119 km/h offiziell als Hurrikan oder Taifun</strong>. Darunter spricht man von einem tropischen Sturm.</p><p>In der Region rund um <strong>Australien</strong> reicht dagegen schon eine deutlich geringere Windgeschwindigkeit von rund <strong>63 km/h, um offiziell als Zyklon der Kategorie 1 eingestuft zu werden</strong>. Der Name hängt somit nicht nur vom Ort der Entstehung ab, sondern auch von unterschiedlichen regionalen Schwellenwerten.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="770974" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/hurrikan-vorhersagen-sind-besser-denn-je-doch-noaa-warnt-trumps-kurzungen-bedrohen-die-mittel.html" title="Hurrikan-Vorhersagen sind besser denn je – doch NOAA warnt: Trumps Kürzungen bedrohen die Mittel">Hurrikan-Vorhersagen sind besser denn je – doch NOAA warnt: Trumps Kürzungen bedrohen die Mittel</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/hurrikan-vorhersagen-sind-besser-denn-je-doch-noaa-warnt-trumps-kurzungen-bedrohen-die-mittel.html" title="Hurrikan-Vorhersagen sind besser denn je – doch NOAA warnt: Trumps Kürzungen bedrohen die Mittel"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/predicting-hurricanes-is-easier-than-ever-but-noaa-warns-that-trump-s-cuts-threaten-to-leave-them-without-funding-1779412427622_320.jpg" alt="Hurrikan-Vorhersagen sind besser denn je – doch NOAA warnt: Trumps Kürzungen bedrohen die Mittel"></a></article></aside><p>Ist die Schwelle einmal erreicht, wird die Sturmstärke in beiden Regionen zusätzlich in fünf Kategorien eingeteilt. </p><p>Auf der <strong>Saffir-Simpson-Skala</strong> reicht Kategorie 1 im Atlantik und Pazifik von 119 bis 153 km/h, Kategorie 5 beginnt ab 252 km/h. Die australische Kategorie 5 beginnt dagegen schon ab 200 km/h. Die beiden Skalen sind also nicht direkt vergleichbar.</p><p>Alle drei Sturmtypen sind durch niedrigen Luftdruck, kräftige Winde und ergiebigen Regen gekennzeichnet. So verschieden die Namen klingen: Die Gefahr für die betroffenen Regionen bleibt in jeder Weltregion dieselbe.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/hurrikan-taifun-zyklon-was-ist-der-unterschied.html</guid><dc:creator><![CDATA[Sabin Klein]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Windböen von 150 km/h und weltweite Staubstürme: So äußert sich extremes Wetter auf dem Mars]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/windboen-von-150-km-h-und-weltweite-staubsturme-so-au-ert-sich-extremes-wetter-auf-dem-mars.html</link><pubDate>Tue, 25 Aug 2026 12:17:00 +0000</pubDate><category>Astronomie</category><description><![CDATA[<p>Die Atmosphäre des Mars unterscheidet sich stark von der der Erde. Sie enthält viel CO₂, es wehen starke Winde und es bilden sich gewaltige Staubstürme, die einen Großteil des Roten Planeten bedecken.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/la-atmosfera-de-marte-y-su-meteorologia-1786343253900.jpg" data-image="2q4f12va8pc5" alt="Der Mars und seine Atmosphäre" title="Der Mars und seine Atmosphäre"><figcaption>Der Mars mit seiner dünnen Atmosphäre und dem Cassini-Krater im Vordergrund in der Region Arabia Terra, aufgenommen von der Sonde der Emirates Mars Mission. © UAESA / MBRSC / Hope Mars Mission / EXI / Andrea Luck</figcaption></figure><p>Wie die Erde verfügt auch der Mars über eine Atmosphäre, in der sich hochgelegene und orografische Wolken bilden, Winde wehen und verschiedene Wetterphänomene auftreten, allerdings mit deutlichen Unterschieden aufgrund der unterschiedlichen Eigenschaften beider Planeten und ihrer Gashüllen. Der Mars ist etwa halb so groß wie die Erde und seine Masse beträgt 10 % der Erdmasse, was bedeutet, dass die Schwerkraft dort viel schwächer ist: 38 % unserer Schwerkraft (3,7 m/s² im Vergleich zu 9,8 m/s²).</p><p>Die Aufnahmen der verschiedenen Sonden, die auf der Marsoberfläche gelandet sind (<em>Landegeräte</em>), und derjenigen, die bestimmte Gebiete des Planeten durchquert haben (<em>Rover</em>) – von den Viking-Missionen in den 1970er Jahren bis hin zu neueren Missionen wie Perseverance/Ingenuity (2021) – zeigen einen lachsfarbenen Himmel, dessen Intensität je nach Konzentration des in der Atmosphäre schwebenden Feinstaubs variiert, der stets in großen Mengen vorhanden ist. Dieser Umstand sorgt für bläulich gefärbte Sonnenuntergänge.</p><h2>Eine von CO₂ dominierte Atmosphäre, in der jedoch kaum ein Treibhauseffekt auftritt</h2><p>Die vertikale thermische Struktur und die chemische Zusammensetzung der Marsatmosphäre unterscheiden sich erheblich von denen der Erdatmosphäre. Das mit Abstand am häufigsten vorkommende Gas ist CO₂, auf das etwa 96 % entfallen, gefolgt von Stickstoff und Argon (jeweils etwa 2 %), während der verbleibende geringe Anteil (weniger als 1 %) aus Spurengasen wie molekularem Sauerstoff, Kohlenmonoxid und Wasserdampf besteht. Das Vorhandensein von Wasserdampf ermöglicht die Bildung von Wolken, die aus Eis bestehen und sich vorwiegend in der oberen Atmosphäre bilden.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/la-atmosfera-de-marte-y-su-meteorologia-1786343287447.jpg" data-image="jjzepoenbuyr" alt="Die Atmosphären von Mars und Erde" title="Die Atmosphären von Mars und Erde"><figcaption>Vergleich der chemischen Zusammensetzung der Atmosphären von Mars (links) und Erde (rechts). Quelle: ©ESA</figcaption></figure><p>Die geringe Dichte der Marsatmosphäre (die extrem dünn ist) schwächt den Treibhauseffekt von CO₂ ab, obwohl dieses der vorherrschende gasförmige Bestandteil ist. Die globale Durchschnittstemperatur auf der Marsoberfläche liegt bei etwa -60 °C, wobei es erhebliche Schwankungen zwischen Tag und Nacht sowie zwischen den Jahreszeiten gibt.</p><p>Tagsüber im Sommer und in der Äquatorregion können die Temperaturen etwa 20 °C erreichen, während sie im Winter nachts und in den Polarregionen manchmal bis auf -150 °C sinken. Der Treibhauseffekt auf dem Mars trägt nicht mehr als 5 °C zur an der Oberfläche des Roten Planeten gemessenen Temperatur bei.</p><h2>Staubstürme auf dem Mars</h2><p>Wenn es ein Merkmal gibt, das das Wetter auf dem Mars prägt, dann sind es Staubstürme, deren Ausbreitung außergewöhnlich ist und sich über weite Teile des Planeten erstreckt. Der niedrige Oberflächendruck (durchschnittlich etwa 7 hPa im Vergleich zum durchschnittlichen Luftdruck auf Meereshöhe der Erde von 1013 hPa) begünstigt die Freisetzung großer Staubmengen aus der Oberfläche, die von den starken vorherrschenden Winden über weite Strecken transportiert werden.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/la-atmosfera-de-marte-y-su-meteorologia-1786343321013.jpg" data-image="4xdrtl2ojgpf" alt="Staubteufel" title="Staubteufel"> <figcaption data-lt-tmp-id="lt-991004" >Aufnahme eines Staubteufels und seines sich schlängelnden Schattens auf der Marsoberfläche, aufgenommen vom Mars Reconnaissance Orbiter der NASA am 16. Februar 2012. © NASA/JPL-Caltech/University of Arizona</figcaption></figure><p>Die Entstehung von Wirbelstürmen oder Staubteufeln, deren Morphologie den auf der Erde auftretenden Staubteufeln ähnelt, ist auf der Marsoberfläche weit verbreitet. Dort, auf dem Roten Planeten, wehen die Winde stärker als auf der Erde, wobei die Windböen leicht Geschwindigkeiten von 150 km/h erreichen. Die Dichte der Marsatmosphäre ist so gering, dass wir, wären wir dort auf der Oberfläche, den Wind kaum spüren würden. Er macht sich vor allem durch die Wirbelwinde bemerkbar, die sich manchmal über der staubigen Oberfläche bilden, insbesondere im Frühling und Sommer.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="782128" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/astronomen-entdecken-das-erste-sternpaar-das-eine-doppelte-supernova-explosion-uberstanden-hat.html" title="Astronomen entdecken das erste Sternpaar, das eine doppelte Supernova-Explosion überstanden hat">Astronomen entdecken das erste Sternpaar, das eine doppelte Supernova-Explosion überstanden hat</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/astronomen-entdecken-das-erste-sternpaar-das-eine-doppelte-supernova-explosion-uberstanden-hat.html" title="Astronomen entdecken das erste Sternpaar, das eine doppelte Supernova-Explosion überstanden hat"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/os-astronomos-descobrem-o-primeiro-par-de-estrelas-que-sobreviveu-a-explosao-de-uma-supernova-dupla-1784809370135_320.jpg" alt="Astronomen entdecken das erste Sternpaar, das eine doppelte Supernova-Explosion überstanden hat"></a></article></aside><p>Um noch einmal auf die Staubstürme zurückzukommen (eigentlich handelt es sich um Staubtempeste, doch das Wort <em>storm</em> wird aus dem Englischen üblicherweise mit „tormenta“ übersetzt): Die großen Mengen an Staub, die permanent in der Marsatmosphäre schweben, bewegen sich schnell, angetrieben von den starken vorherrschenden Winden. Im Winter sind diese Winde in den Polarregionen besonders stark, was zu Stürmen führt, die sich zunächst lokal bilden, sich aber schließlich zu Unwettern entwickeln, die sich über weite Teile des Planeten erstrecken. </p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/la-atmosfera-de-marte-y-su-meteorologia-1786343355679.jpg" data-image="0t6k0octtk04" alt="Mars und Staubsturm" title="Mars und Staubsturm"><figcaption>Aufnahmen vom Mars, die 2001 im Abstand von weniger als drei Monaten von einer der planetarischen Weitwinkelkameras des Hubble-Weltraumteleskops aufgenommen wurden und die Auswirkungen eines großen Staubsturms auf dem Planeten zeigen (rechts). Quelle: © NASA</figcaption></figure><p>Fast der gesamte Mars ist von einem undurchsichtigen Schleier mit gelblichen, orangefarbenen und rosafarbenen Nuancen bedeckt, der verhindert, dass die verschiedenen Merkmale der Marslandschaft (Gebirgszüge, Krater, Täler …) von außerhalb des Planeten aus beobachtet werden können, wie Bilder von Sonden, die den Planeten umkreisen, sowie von den Weltraumteleskopen Hubble (im Bild) und James Webb bestätigen.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/windboen-von-150-km-h-und-weltweite-staubsturme-so-au-ert-sich-extremes-wetter-auf-dem-mars.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Wissenschaftler machen Starlink zu einem riesigen Scanner für die obere Erdatmosphäre]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/wissenschaftler-machen-starlink-zu-einem-riesigen-scanner-fur-die-obere-erdatmosphare.html</link><pubDate>Tue, 25 Aug 2026 07:47:36 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Forscher der Universität Kyoto haben anhand von Umlaufbahndaten von rund 1.200 Starlink-Satelliten die atmosphärische Dichte in einer Höhe von etwa 500 km über der Erde kartiert, was dazu beitragen könnte, das Risiko von Kollisionen im Orbit zu verringern.</p><figure id="first-image"> <img src="https://services.meteored.com/img/article/scientists-turn-starlink-into-a-giant-scanner-for-earth-s-upper-atmosphere-1787324290085.png" data-image="evx8xtgfzkkd" alt="Forscher haben anhand von Umlaufbahndaten von rund 1.200 Satelliten rekonstruiert, wie sich die atmosphärische Dichte in der Thermosphäre in einer Höhe von etwa 500 Kilometern über der Erde verändert." title="Forscher haben anhand von Umlaufbahndaten von rund 1.200 Satelliten rekonstruiert, wie sich die atmosphärische Dichte in der Thermosphäre in einer Höhe von etwa 500 Kilometern über der Erde verändert."><figcaption>Forscher haben anhand von Umlaufbahndaten von rund 1.200 Satelliten rekonstruiert, wie sich die atmosphärische Dichte in der Thermosphäre in einer Höhe von etwa 500 Kilometern über der Erde verändert.</figcaption></figure><p>Hunderte von Kilometern über der Erde befindet sich eine Atmosphärenschicht namens Thermosphäre, die fast ausschließlich aus elektrisch neutralem Gas besteht, was ihre Messung bekanntermaßen erschwert. Das ist ein Problem, denn selbst in diesen Höhen ist die Atmosphäre laut Forschern immer noch dicht genug, um Satelliten zu bremsen – und da die Umlaufbahnen von Jahr zu Jahr dichter werden, ist es für die Vermeidung von Kollisionen entscheidend, die genaue Dichte zu kennen. </p><p>Nun hat ein Team der Universität Kyoto einen Weg gefunden, das Messproblem zu umgehen, indem es sich einer Technik aus der Medizin bediente. </p><p>Anhand öffentlich zugänglicher Umlaufbahndaten von etwa 1.200 Starlink-Satelliten, die in einer Höhe von rund 482 Kilometern fliegen, wandten sie ein Verfahren namens Tomographie an – das gleiche Prinzip, das auch hinter CT-Scans steckt –, um anhand des Luftwiderstands, der jeden Satelliten verlangsamte, zu berechnen, wie dicht die Atmosphäre um sie herum war.</p><h2>Anwendung medizinischer Bildgebungsverfahren am Himmel</h2><p>Anhand der von ihnen gesammelten Daten erstellten die Wissenschaftler das, was sie als „erste zweidimensionale Längen- und Breiten-Momentaufnahme“ der Dichte in der Thermosphäre in einer Höhe von etwa 500 km bezeichnen. </p><p>Die von ihnen festgestellten Muster stimmten gut mit unabhängigen Beobachtungen der SWARM-Satelliten der Europäischen Weltraumorganisation überein, was ihnen die Gewissheit gab, dass die Methode funktionierte.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/scientists-turn-starlink-into-a-giant-scanner-for-earth-s-upper-atmosphere-1787324319149.png" data-image="ggze8mi9t1nj" alt="Die neue Methode hat gezeigt, wie sich der Luftwiderstand von Satelliten zur Verbesserung von Bahnvorhersagen nutzen lässt, wodurch die Navigation in zunehmend überfüllten Regionen des Weltraums potenziell sicherer wird." title="Die neue Methode hat gezeigt, wie sich der Luftwiderstand von Satelliten zur Verbesserung von Bahnvorhersagen nutzen lässt, wodurch die Navigation in zunehmend überfüllten Regionen des Weltraums potenziell sicherer wird."><figcaption>Die neue Methode hat gezeigt, wie sich der Luftwiderstand von Satelliten zur Verbesserung von Bahnvorhersagen nutzen lässt, wodurch die Navigation in zunehmend überfüllten Regionen des Weltraums potenziell sicherer wird.</figcaption></figure><p>„Es handelt sich um eine interdisziplinäre Studie an der Schnittstelle zwischen Weltraumwissenschaft und Weltraumtechnik“, sagte der korrespondierende Autor Mamoru Yamamoto. </p><p>„Beim Lesen von Artikeln aus beiden Forschungsbereichen wurde uns klar, dass ein intensiverer Austausch zwischen Forschern beider Bereiche notwendig ist.“</p><p>Die Studie baut auf früheren Arbeiten derselben Forschungsgruppe auf, in denen diese anhand von Starlink-Daten untersucht hatte, wie sich die Dichte im Laufe der Zeit und in Abhängigkeit von der Höhe veränderte. Neu an diesem Schritt ist jedoch, dass nun auch die horizontale Dimension einbezogen wird – also wie sich die Dichte in verschiedenen Teilen der Erde unterscheidet –, was nach Angaben der Forscher mit diesem Ansatz bisher noch nicht durchgeführt worden war.</p><h2>Warum dies für jeden, der eine Satellitenantenne besitzt, von Bedeutung sein könnte</h2><p>Nach Angaben des Teams gibt es einen Vorteil, und zwar einen recht praktischen. Bessere Daten zur atmosphärischen Dichte ermöglichen nämlich genauere Vorhersagen darüber, wo sich Satelliten befinden werden. Und genauere Vorhersagen bedeuten weniger Beinahe-Zusammenstöße und Kollisionen in Umlaufbahnen, die von Jahr zu Jahr dichter werden.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="785211" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/weltraumspiegel-konnten-den-vollmond-in-den-schatten-stellen-und-die-wissenschaft-ist-alarmiert.html" title="Weltraumspiegel könnten den Vollmond in den Schatten stellen, und die Wissenschaft ist alarmiert">Weltraumspiegel könnten den Vollmond in den Schatten stellen, und die Wissenschaft ist alarmiert</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/weltraumspiegel-konnten-den-vollmond-in-den-schatten-stellen-und-die-wissenschaft-ist-alarmiert.html" title="Weltraumspiegel könnten den Vollmond in den Schatten stellen, und die Wissenschaft ist alarmiert"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/space-mirrors-could-outshine-the-full-moon-and-the-scientific-community-is-alarmed-1786802407859_320.jpeg" alt="Weltraumspiegel könnten den Vollmond in den Schatten stellen, und die Wissenschaft ist alarmiert"></a></article></aside><p>Den Forschern zufolge könnte diese Technik künftig eine nahezu in Echtzeit erfolgende Überwachung der atmosphärischen Bedingungen rund um Satelliten ermöglichen. Dies würde ihrer Ansicht nach in die Weltraumwettervorhersage einfließen und den Satellitenbetrieb insgesamt sicherer und berechenbarer machen.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Kyoto%20University%2FScienceDaily" data-year="2026" data-title="Scientists%20turn%20Starlink%20into%20a%20giant%20scanner%20for%20Earth's%20upper%20atmosphere" data-url="https%3A%2F%2Fwww.sciencedaily.com%2Freleases%2F2026%2F08%2F260812015212.htm">Kyoto University/ScienceDaily. (2026). <a href="https://www.sciencedaily.com/releases/2026/08/260812015212.htm" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Scientists turn Starlink into a giant scanner for Earth's upper atmosphere</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/wissenschaftler-machen-starlink-zu-einem-riesigen-scanner-fur-die-obere-erdatmosphare.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[„Schnee auf der Wiesn – kein Problem!" – Dieses Oktoberfest-Wetter in München sorgt für Gänsehaut]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/schnee-auf-der-wiesn-kein-problem-dieses-oktoberfest-wetter-in-munchen-sorgt-fur-gansehaut.html</link><pubDate>Tue, 25 Aug 2026 07:06:06 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>onne, Bier, Dirndl – und plötzlich Schneeflocken über den Bierzelten? Auf der Theresienwiese ist genau das schon passiert. Die frostigsten Momente der Wiesn-Geschichte – und ein Ausblick auf 2026.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/schnee-auf-der-wiesn-kein-problem-dieses-oktoberfest-wetter-in-munchen-sorgt-fur-gansehaut-1787641146428.jpg" data-image="t65rtxn5hmnv" alt="wetter, münchen, oktoberfest" title="wetter, münchen, oktoberfest"><figcaption>Welches Wiesn-Wetter erwartet München in diesem Jahr? Sonne, Wolken, Regen oder sogar Schnee? Richtig gehört: Auch Schnee hat es auf dem Oktoberfest schon einmal gegeben.</figcaption></figure><p>Blaue Bierzelte, Blasmusik, ein kühles <strong>Maß</strong> in der Hand und Sonne satt über der Theresienwiese – so kennen und lieben Millionen Menschen das größte Volksfest der Welt. Doch das <strong>Wiesn-Wetter</strong> hat auch eine völlig andere Seite, die kaum jemand auf dem Schirm hat.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Denn zwischen Lederhose und Lebkuchenherz tanzten schon <strong>echte Schneeflocken</strong> über die Festzelte – mitten in München, mitten auf dem Oktoberfest.</p><h2>Schnee auf der Wiesn – das gab es wirklich</h2><p>Was für viele klingt wie ein Aprilscherz, ist bittere meteorologische Realität: Auf der <strong>Theresienwiese</strong> ist es tatsächlich schon geschneit – und das gleich mehrfach. Schnee-Wiesn gab es bereits <strong>1829, 1867, 1888</strong> und <strong>1956</strong>, ehe <strong>2002</strong> ein knackiger <strong>Wintereinbruch</strong> die feiernden Gäste völlig kalt erwischte.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="784883" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/so-ungemutlich-wird-der-winter-wetterforscher-sieht-milden-sturm-und-hochwasser-winter.html" title="„So ungemütlich wird der Winter': Wetterforscher sieht milden Sturm- und Hochwasser-Winter 2026/2027">„So ungemütlich wird der Winter": Wetterforscher sieht milden Sturm- und Hochwasser-Winter 2026/2027</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/so-ungemutlich-wird-der-winter-wetterforscher-sieht-milden-sturm-und-hochwasser-winter.html" title="„So ungemütlich wird der Winter': Wetterforscher sieht milden Sturm- und Hochwasser-Winter 2026/2027"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/so-ungemutlich-wird-der-winter-wetterforscher-sieht-milden-sturm-und-hochwasser-winter-1787309811902_320.jpg" alt="„So ungemütlich wird der Winter': Wetterforscher sieht milden Sturm- und Hochwasser-Winter 2026/2027"></a></article></aside><p>Verschneite Bierzelte, frierende Wiesn-Besucher in dünnen Dirndln und Trachtenjankern, dampfender Atem statt Sommerhitze – <strong>Bilder</strong>, die so gar nicht zum Klischee vom goldenen Oktoberfest passen wollen. Kein Wunder, dass solche Wiesn-Jahre bis heute für Gesprächsstoff sorgen.</p><h4>Minus 2,5 Grad – der eiskalte Rekord</h4><p>Noch krasser wird es beim Blick auf die Temperaturen. Der <strong>kälteste Wiesn-Tag aller Zeiten</strong> war der <strong>29. September 1936</strong> mit frostigen minus 2,5 Grad – Dauerfrost mitten im Volksfest-Trubel. Schon <strong>1973</strong> fror es so früh, dass der Einzug der Wirte bei <strong>Schneegestöber</strong> über die Theresienwiese zog, und <strong>1995</strong> mussten die Festzelte am Wiesn-Ende sogar im Schnee abgebaut werden.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/schnee-auf-der-wiesn-kein-problem-dieses-oktoberfest-wetter-in-munchen-sorgt-fur-gansehaut-1787641495946.jpg" data-image="tawuqyohug46" alt="schnee, oktoberfest, münchen" title="schnee, oktoberfest, münchen"><figcaption>Tatsächlich gab es in München schonmal Schnee im September und das sogar genau zum Oktoberfest. </figcaption></figure><p>Wer glaubt, so etwas sei bei uns unmöglich, unterschätzt den bayerischen <strong>Herbst</strong> gewaltig. Ende September und Anfang Oktober kann das Wetter in München von einem Tag auf den anderen komplett kippen. Ein früher Kaltlufteinbruch aus dem Norden oder feuchte Luft, die sich an den Alpen staut, genügt – und schon fallen die Werte in den Keller.</p><h4>Von der Glut-Wiesn zur Bibber-Wiesn</h4><p>Wie extrem die Spanne ist, zeigt der Gegenpol: Erst kürzlich wurde am ersten Wiesn-Samstag mit über <strong>30 Grad</strong> der heißeste Oktoberfest-Tag seit Beginn der Messungen gefeiert. Die Menschen standen Schlange an den Trinkwasserstellen, jeder <strong>Schattenplatz</strong> war heiß begehrt.</p><p>Sonnen-Wiesn, Glühwein-Wiesn, Bibber-Wiesn – kaum ein Volksfest schwankt so wild zwischen den <strong>Wetterextremen</strong>. Der alte Spruch, die Wiesn komme im Sommer und gehe im Herbst, trifft es oft erstaunlich genau. Nur wenige Jahre trennen also den Hitze-Rekord vom Frost – enger geht es kaum.</p><h4>Darum ist die Wiesn ein echtes Wetter-Lotto</h4><p>Genau das macht das <strong>Oktoberfest</strong> aus Sicht eines Wetterfans so spannend. In diesen gut zwei Wochen prallen Spätsommer und Frühherbst aufeinander – und niemand kann seriös versprechen, welche Seite gewinnt. Mal drückt spätsommerliche Wärme bis in den Oktober, mal schiebt sich eine Kaltfront quer über Bayern.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="783320" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/das-ist-erst-der-auftakt-der-bereits-starke-el-nino-durfte-noch-an-starke-gewinnen.html" title="„Das ist erst der Auftakt“: Der bereits starke El Niño dürfte noch an Stärke gewinnen">„Das ist erst der Auftakt“: Der bereits starke El Niño dürfte noch an Stärke gewinnen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/das-ist-erst-der-auftakt-der-bereits-starke-el-nino-durfte-noch-an-starke-gewinnen.html" title="„Das ist erst der Auftakt“: Der bereits starke El Niño dürfte noch an Stärke gewinnen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/this-is-only-a-warm-up-act-already-strong-el-nino-expected-to-get-stronger-1785940198289_320.jpg" alt="„Das ist erst der Auftakt“: Der bereits starke El Niño dürfte noch an Stärke gewinnen"></a></article></aside><p>Wer clever ist, packt deshalb beides ein: <strong>Sonnenbrille</strong> für die warmen Tage und eine dicke Jacke für den Fall, dass der Herbst früh die Muskeln spielen lässt. Wetterfühlige sollten die Prognosen in dieser Zeit besonders aufmerksam verfolgen.</p><h2>Und wie wird das Oktoberfest 2026?</h2><p>Vom <strong>19. September bis 4. Oktober 2026</strong> heißt es wieder „O'zapft is". Ob uns dann eine goldene Sonnen-Wiesn, graue Regentage oder gar der nächste frostige <strong>Überraschungsgast</strong> erwartet, steht Wochen vorher noch in den Sternen.</p><p>Eines aber hat die Geschichte eindrucksvoll bewiesen: Die <strong>Theresienwiese</strong> kann jederzeit für ein weißes Wunder sorgen – und dann heißt es tatsächlich Schnee auf der Wiesn, kein Problem.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/schnee-auf-der-wiesn-kein-problem-dieses-oktoberfest-wetter-in-munchen-sorgt-fur-gansehaut.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Kaltfront wird zum Ernte-Krimi: Rettet der Regen dieser Woche Deutschlands Äpfel – oder bringt er neue Schäden?]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/kaltfront-wird-zum-ernte-krimi-rettet-der-regen-dieser-woche-deutschlands-aepfel-oder-bringt-er-neue-schaeden.html</link><pubDate>Tue, 25 Aug 2026 06:15:16 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Wiederholter Regen lässt die Landwirte diese Woche aufatmen und hilft späten Obstsorten beim Wachstum. Doch am Freitag drohen Starkregen, Hagel und Sturmböen. Besonders brisant für die laufende Apfelernte: Sie liegt ohnehin 5,4 Prozent unter dem Zehnjahresmittel, viele Früchte sind bereits klein oder vorgeschädigt – weitere Ausfälle wären für die Betriebe besonders schmerzhaft.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/kaltfront-wird-zum-ernte-krimi-rettet-der-regen-dieser-woche-deutschlands-aepfel-oder-bringt-er-neue-schaeden-1787635562299.png" data-image="9dsv52694gnn" alt="Regen für die durstigen Apfelbäume – doch ausgerechnet, Wetter, Freitag, Ernte , Gefahr" title="Regen für die durstigen Apfelbäume – doch ausgerechnet, Wetter, Freitag, Ernte , Gefahr"><figcaption>Endlich Regen für die durstigen Apfelbäume – doch ausgerechnet das Wetter am Freitag könnte für die bereits geschwächte Ernte zur nächsten großen Gefahr werden.</figcaption></figure><p>Die ersten Äpfel liegen bereits im Handel, doch auf vielen Plantagen ist die Saison längst nicht entschieden.<strong> Wiederkehrende Hitze und anhaltende Trockenheit haben den Früchten zugesetzt. </strong>Manche blieben klein, andere zeigen Sonnenbrand oder fielen vorzeitig vom Baum. Besonders am Bodensee hoffen Obstbauern deshalb noch auf Regen, damit spätere Sorten in den verbleibenden Wochen an Größe zulegen können.</p><p>Nach einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes werden 2026 rund 934.000 Tonnen Äpfel geerntet. <strong>Das wären 5,4 Prozent weniger als im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre und sogar 17,9 Prozent weniger als bei der besonders guten Vorjahresernte.</strong> </p><p>Regional sind die Unterschiede enorm: Während Baden-Württemberg leicht über seinem langjährigen Mittel liegt, wird für<strong> Thüringen ein Einbruch von 45,1 Prozent</strong> erwartet.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="785205" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/da-wird-viel-unsinn-erzahlt-wetterexperte-dominik-jung-raumt-mit-den-klima-mythen-der-afd-auf.html" title="'Da wird viel Unsinn erzählt': Wetterexperte Dominik Jung räumt mit den Klima-Mythen der AfD auf">"Da wird viel Unsinn erzählt": Wetterexperte Dominik Jung räumt mit den Klima-Mythen der AfD auf</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/da-wird-viel-unsinn-erzahlt-wetterexperte-dominik-jung-raumt-mit-den-klima-mythen-der-afd-auf.html" title="'Da wird viel Unsinn erzählt': Wetterexperte Dominik Jung räumt mit den Klima-Mythen der AfD auf"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/da-wird-viel-unsinn-erzahlt-wetterexperte-dominik-jung-raumt-mit-den-klima-mythen-der-afd-auf-1787555322063_320.jpg" alt="'Da wird viel Unsinn erzählt': Wetterexperte Dominik Jung räumt mit den Klima-Mythen der AfD auf"></a></article></aside><h2><strong>Erst Regen, dann noch einmal große Hitze</strong></h2><p><strong>Am Dienstag </strong>breitet sich ein Regengebiet vom Süden bis in die Mitte Deutschlands aus. Meist fällt leichter, schauerartiger Regen. <strong>Bei einzelnen Gewittern können im Südwesten und an den Alpen lokal um 20 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit zusammenkommen.</strong> Für ausgetrocknete Böden ist das zumindest ein Anfang. Eine lange Trockenphase lässt sich mit einem einzelnen Regengebiet jedoch nicht ausgleichen. Insbesondere Pflanzen mit tiefen Wurzeln profitieren erst bei länger anhaltenden Landregen.</p><p><strong>Am Mittwoch </strong>wird es wieder wärmer. Im Süden sind bis zu 30 Grad möglich, am <strong>Donnerstag erreicht die Hitze mit 28 bis 34 Grad ihren</strong> Höhepunkt. Die Verdunstung steigt damit erneut deutlich an. Zugleich gelangt immer feuchtere Luft nach Deutschland – der Treibstoff für die Wetterverschärfung am Donnerstagabend.</p><h2><strong>Die Kaltfront bringt noch mehr Regen</strong></h2><p>Von Westen nähert sich ein Tief, dessen Kaltfront in der Nacht zum Freitag Deutschland überquert. <strong>Bereits am Donnerstagabend entwickeln sich im Westen und Südwesten kräftige Gewitter, die später auf die Mitte übergreifen. </strong>In der Nacht können Gewitter wiederholt über dieselben Gebiete ziehen. Dadurch wächst die Gefahr von mehrstündigem Starkregen.</p><p>Für Obstplantagen, die von der Trockenheit besonders betroffen sind, kann ergiebiger und möglichst gleichmäßiger Regen noch wertvoll sein. <strong>Spätere Sorten wie Jonagold, Braeburn oder Boskop befinden sich teilweise weiterhin in der Wachstums- und Reifephase.</strong> Steht den Bäumen wieder Wasser zur Verfügung, können die Früchte noch an Größe gewinnen. Auch die Bäume selbst werden nach Wochen mit hohem Trockenstress entlastet.</p><figure><blockquote class="twitter-tweet" data-dnt="true" align="center"><p lang="de" dir="ltr">Achtung <br><br>️ Ab Dienstag breitet sich Regen vom Südwesten auf die Mitte aus<br><br>️ Mittwoch und Donnerstag drohen kräftige Schauer, Gewitter und örtlich mehrstündiger Starkregen<br><br>️ Freitag zieht ein gewittriges Regenband über Deutschland<br><br>Alle Infos <br> <a href="https://t.co/dxKrUw1khu">https://t.co/dxKrUw1khu</a> <a href="https://t.co/R8egDjyI1s">pic.twitter.com/R8egDjyI1s</a></p>— Meteored Deutschland (@MeteoredDE) <a href="https://x.com/MeteoredDE/status/2091798641967091743?ref_src=twsrc%5Etfw">August 24, 2026</a></blockquote></figure><h2><strong>Zwischen Wachstumsschub und neuen Ernteschäden</strong></h2><p>Ob der Regen tatsächlich zum Segen wird, hängt jedoch entscheidend davon ab, wie er fällt. Lang anhaltender, mäßiger Niederschlag kann in den Boden eindringen. Wolkenbruchartiger Starkregen fließt auf trockenen oder verdichteten Böden dagegen teilweise oberflächlich ab und erreicht die tieferen Wurzeln schlechter.</p><p><strong>Noch größer ist die Sorge vor Hagel und schweren Sturmböen. Hagelkörner können die Schale verletzen und Früchte innerhalb weniger Minuten unverkäuflich machen.</strong> Sturmböen lassen reife Äpfel vorzeitig zu Boden fallen oder beschädigen Äste und Netze. Zudem erschwert anhaltende Nässe die Ernte und kann den Krankheitsdruck erhöhen.</p><p><strong>Damit wird die Kaltfront am Freitag für Deutschlands Apfelbauern zu einem Wetter-Lotteriespiel:</strong> Der Regen wird dringend gebraucht, doch seine Begleiter könnten neue Verluste verursachen. Entscheidend ist nicht allein, wie viel Wasser fällt – sondern ob es ruhig genug fällt, um den Äpfeln wirklich zu helfen.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/kaltfront-wird-zum-ernte-krimi-rettet-der-regen-dieser-woche-deutschlands-aepfel-oder-bringt-er-neue-schaeden.html</guid><dc:creator><![CDATA[Kathy Schrey]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Offshore-Windparks können an deutschen Küsten zu weniger Regen führen]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/offshore-windparks-koennen-an-deutschen-kuesten-zu-weniger-regen-fuehren.html</link><pubDate>Tue, 25 Aug 2026 06:13:52 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Ein Ausbau der Windenergie kann nach einer neuen Studie zu weniger Regen in den deutschen Küstenregionen an der Nord- und Ostsee führen. Eine Forschungsgruppe des Helmholtz-Zentrum Hereon in Geesthacht veröffentlichte eine Analyse.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/offshore-windparks-koennen-an-deutschen-kuesten-zu-weniger-regen-fuehren-1787587256405.jpeg" data-image="t5jjd18h0yxs"><figcaption>Windkraftanlagen gibt es bereits seit mehreren Jahren an der deutschen Küste</figcaption></figure><p>Das Forschungsteam hat sich die möglichen Auswirkungen genauer angesehen. Große <strong>Offshore-Windparks</strong> gibt es vor allem an der schottischen Küste, in den skandinavischen Ländern und ein wenig kleinere Versionen an der niederländischen und an der deutschen Küste. </p><h2>Ein massiver Ausbau von Windenergie könnte das Wetter beeinflussen</h2><p>Ein großer Ausbau der <strong>Windenergie </strong>kann somit dazu führen, dass die Windparks Auswirkungen auf das regionale Wettergeschehen haben können. </p><div class="texto-destacado">„Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Windgeschwindigkeit abnimmt, je mehr Offshore-Windturbinen installiert werden“, erläutern die Forscherinnen und Forscher</div><p>Navid Akhtar und sein Team haben durch verschiedene Klimamodelle ihre Analyse durchgeführt und in Relation mit diversen Ausbauszenarien an der Nord- und Ostseeküste gesetzt. </p><h2>Die Ergebnisse stützen sich auf lokale Klimamodelle</h2><p>Die hochauflösenden und <strong>lokalen Klimamodelle </strong>zeigen die aktuellen Entwicklungen mit den bereits existierenden Windparks und werfen Blicke in die Zukunft. So wurden weitere Ausbauszenarien für die Jahre 2030 und 2050 unter die Lupe genommen.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/offshore-windparks-koennen-an-deutschen-kuesten-zu-weniger-regen-fuehren-1787587185269.jpeg" data-image="m1hdap7ihsv7"><figcaption>Ein starker Ausbau der Windenergie könnte die Niederschlagsmenge verringern</figcaption></figure><p>Die maximale Veränderung des Niederschlags wird dann eintreten, wenn massiv weitere Offshore-Windparks Anlagen gebaut werden. So gäbe es beispielsweise in Schleswig-Holstein und Niedersachsen bis zu <strong>15 Prozent</strong> weniger Regen im Monat als noch im Jahr 2023. </p><h2>Denkbar wären rund 15 Prozent weniger Niederschlag</h2><p>In Durchschnitt wären es circa fünf bis acht Milimeter weniger Niederschlag pro Monat.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="772095" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/die-abnehmende-dynamik-der-eu-beim-ausbau-von-solar-und-windstrom.html" title="Die abnehmende Dynamik der EU beim Ausbau von Solar- und Windstrom">Die abnehmende Dynamik der EU beim Ausbau von Solar- und Windstrom</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/die-abnehmende-dynamik-der-eu-beim-ausbau-von-solar-und-windstrom.html" title="Die abnehmende Dynamik der EU beim Ausbau von Solar- und Windstrom"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/die-abnehmende-dynamik-der-eu-beim-ausbau-von-solar-und-windstrom-1780492253228_320.jpeg" alt="Die abnehmende Dynamik der EU beim Ausbau von Solar- und Windstrom"></a></article></aside><p>Die aktuelle Energiepolitik in Deutschland und den Niederlanden lässt jedoch wenig Raum für große Sorge. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien geht aktuell schleppend voran. In Deutschland wurden im Jahr 2025 nur <strong>958</strong> <strong>Windenergieanlagen </strong>hinzugenommen. </p><h2>Der Ausbau der Windenergie in Deutschland stagniert</h2><p>Der stärkste Ausbau geschah in Deutschland bereits in den Jahren 2001 und 2002 mit einem Zubau von jeweils rund 2250 Energieträgern.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="771478" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/mega-energieparks-fur-pv-und-windstrom.html" title="Mega-Energieparks für PV und Windstrom">Mega-Energieparks für PV und Windstrom</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/mega-energieparks-fur-pv-und-windstrom.html" title="Mega-Energieparks für PV und Windstrom"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/mega-energieparks-fur-pv-und-windstrom-1780152067325_320.jpeg" alt="Mega-Energieparks für PV und Windstrom"></a></article></aside><p>So nimmt der Zubau von Windkraft im den letzten <strong>10-20 Jahren</strong> immer weiter ab. Darüber hinaus lässt die Studie viele weitere Fragen offen. Nicht zuletzt kommt es in den Zeiten des Klimawandels zu Veränderungen des Wetters. </p><h2>Klimaveränderungen sind deutlich stärker</h2><p>So sind die Ergebnisse der Studie mit Vorsicht zu betrachten. <strong>Extremwetterereignisse </strong>wie Hitze, Dürre oder Starkregen setzen der Umwelt und dem Menschen in Relation deutlich mehr zu und beeinträchtigen die Ökosysteme nachhaltig.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Akhtar%2C%20N.%2C%20Elizalde%2C%20A.%2C%20Geyer%2C%20B.%20et%20al." data-year="2026" data-title="Projected%20impacts%20of%20future%20offshore%20wind%20farms%20on%20coastal%20precipitation%20over%20the%20Northwest%20European%20shelf.%20Commun%20Earth%20Environ%207%2C%20651%20(2026)" data-url="https%3A%2F%2Fwww.nature.com%2Farticles%2Fs43247-026-03852-x">Akhtar, N., Elizalde, A., Geyer, B. et al.. (2026). <a href="https://www.nature.com/articles/s43247-026-03852-x" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Projected impacts of future offshore wind farms on coastal precipitation over the Northwest European shelf. Commun Earth Environ 7, 651 (2026)</a>.</cite><br><cite data-author="Bundesverband%20WindEnergie%20e.V." data-year="2026" data-title="Windenergie%20in%20Deutschland%20-%20Zahlen%20und%20Fakten" data-url="https%3A%2F%2Fwww.wind-energie.de%2Fthemen%2Fzahlen-und-fakten%2Fdeutschland%2F">Bundesverband WindEnergie e.V.. (2026). <a href="https://www.wind-energie.de/themen/zahlen-und-fakten/deutschland/" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Windenergie in Deutschland - Zahlen und Fakten</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/offshore-windparks-koennen-an-deutschen-kuesten-zu-weniger-regen-fuehren.html</guid><dc:creator><![CDATA[Anna Poth]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Sardinien im Spätsommer: Sonne, Hitze und ein rekordwarmes Meer]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/sardinien-im-spatsommer-sonne-hitze-und-ein-rekordwarmes-meer.html</link><pubDate>Tue, 25 Aug 2026 06:13:08 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p> <br>Auf Sardinien bleibt es sommerlich: Ein Hoch sorgt in Olbia, Cagliari und Alghero bis weit in den September für Werte um oder über 30 Grad, kaum Regen und nur leichten Wind. Auch das Mittelmeer selbst ist ungewöhnlich warm.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/sardinien-im-spatsommer-sonne-hitze-und-ein-rekordwarmes-meer-1787576560861.jpeg" data-image="nvs8bt1kethx"><figcaption>Türkisblaues Wasser, feine Sandstrände und schroffe Steilküsten so eindrucksvoll erstrahlt Sardinien. Foto: Pixelshop.</figcaption></figure><h2>Sardinien im Spätsommerhoch</h2><p>Kaum eine Insel im Mittelmeer verbindet türkisblaues Wasser, feine Sandstrände und schroffe Steilküsten so eindrucksvoll wie Sardinien. Wer jetzt eine Reise plant, kann sich auf beständiges Spätsommerwetter freuen: </p><p>Grund ist ein Hochdruckgebiet, das laut der italienischen Wetterbehörde Aeronautica Militare (MeteoAM) bis mindestens Anfang September über der Region liegt und für überdurchschnittliche Temperaturen und kaum Regen sorgt.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="784188" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/mittelmeer-kocht-mit-33-grad-habermehl-warnt-das-habe-ich-noch-nie-erlebt-urlauber-aufgepasst.html" title="Mittelmeer kocht mit 33 Grad! Habermehl warnt: „Das habe ich noch nie erlebt' – Urlauber aufgepasst">Mittelmeer kocht mit 33 Grad! Habermehl warnt: „Das habe ich noch nie erlebt" – Urlauber aufgepasst</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/mittelmeer-kocht-mit-33-grad-habermehl-warnt-das-habe-ich-noch-nie-erlebt-urlauber-aufgepasst.html" title="Mittelmeer kocht mit 33 Grad! Habermehl warnt: „Das habe ich noch nie erlebt' – Urlauber aufgepasst"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/mittelmeer-kocht-mit-33-grad-habermehl-warnt-das-habe-ich-noch-nie-erlebt-urlauber-aufgepasst-1787001474718_320.jpg" alt="Mittelmeer kocht mit 33 Grad! Habermehl warnt: „Das habe ich noch nie erlebt' – Urlauber aufgepasst"></a></article></aside><p> Wie sich das Wetter über die kommenden zwei Wochen in den drei wichtigsten Urlaubsregionen der Insel entwickelt, erfahren Sie hier im Überblick. <br> </p><h2> Warum auch das Meer so warm ist</h2><p>Wer zum Baden kommt, kann sich auf warmes Meerwasser einstellen: Laut aktuellen Satellitendaten des Copernicus Marine Service lag die <strong>Wassertemperatur</strong> rund um Sardinien am 21. August bei <strong>rund 28,6 Grad</strong>, in flachen, sonnigen Buchten stellenweise auch etwas höher.</p><div class="texto-destacado"><strong>Marine Hitzewelle: </strong>Ein Zeitraum, in dem die Wassertemperatur eines Meeresgebiets deutlich und über mehrere Tage hinweg über dem langjährigen Mittel liegt, das Pendant zur Hitzewelle an Land, nur im Ozean.</div><p>Solche Hitzewellen im Meer entstehen meist bei anhaltendem, ruhigem Hochdruckwetter: Die Wasseroberfläche heizt sich stärker auf, während fehlender Wind die Durchmischung mit kühlerem Tiefenwasser verhindert. Die<strong> </strong>langfristige Erwärmung des Mittelmeers durch den Klimawandel kann dies begünstigen.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="744133" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/das-mittelmeer-hotspot-der-klimakrise.html" title="Das Mittelmeer: Hotspot der Klimakrise">Das Mittelmeer: Hotspot der Klimakrise</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/das-mittelmeer-hotspot-der-klimakrise.html" title="Das Mittelmeer: Hotspot der Klimakrise"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/das-mittelmeer-hotspot-der-klimakrise-1765816689141_320.jpeg" alt="Das Mittelmeer: Hotspot der Klimakrise"></a></article></aside><p>Wie ausgeprägt das ist, zeigt der Rekord: Laut dem europäischen Klimadienst Copernicus Climate Change Service (C3S) und dem Ozeandienst Mercator Ocean International war der <strong>Juli 2026 mit 27,07 Grad im Mittel der wärmste je gemessene Juli im Mittelmeer</strong>. </p><p> Im westlichen Becken, zu dem auch die Gewässer um Sardinien zählen, lag die Abweichung stellenweise <strong>bis zu 3 Grad</strong><strong> über dem langjährigen Mittel</strong> von 1993 bis 2022. </p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/sardinien-im-spatsommer-sonne-hitze-und-ein-rekordwarmes-meer-1787578262538.jpg" data-image="ypz8fpq4nxu4"><figcaption>Anomalie der Meeresoberflächentemperatur: der 21.08.2026 im Vergleich zum langjährigen Mittel. Datengrundlage: Generated using E.U. Copernicus Marine Service Information; DOI 0.48670/moi-00165, DOI 10.48670/moi-00168. Graph: Sabin Klein</figcaption></figure><p>An mindestens einem Tag im Juli war rund 79 Prozent des Mittelmeers von einer starken bis extremen marinen Hitzewelle betroffen, mehr als im bisherigen Rekordjahr 2025.<br> </p><h2> Olbia und Costa Smeralda: Sonne bis Donnerstag</h2><p>Wer in Olbia oder an der Costa Smeralda Urlaub macht, kann sich auf beständiges Spätsommerwetter einstellen. MeteoAM zeigt <strong>Höchstwerte bis 36 Grad</strong> am Dienstag und Donnerstag, die Nächte bleiben mit 22 bis 25 Grad tropisch warm. </p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/sardinien-im-spatsommer-sonne-hitze-und-ein-rekordwarmes-meer-1787577769816.jpg" data-image="nzjpvwchjx7n"><figcaption>Temperatur-Prognose für Olbia. Basierend auf MeteoAM und ECMWF Open Data (CC BY 4.0)</figcaption></figure><p> Der Wind weht schwach bis mäßig aus Ost bis Südost mit 10 bis 20 km/h, kräftige Böen sind nicht in Sicht. </p><h2> Cagliari im Süden: heiße Tage, tropische Nächte</h2><p>Auch im Süden bleibt es bei der Hauptstadt Cagliari sommerlich. Die Tageshöchsttemperaturen erreichen <strong>30 bis 34 Grad</strong>, mit Spitze am Dienstag, während die Nächte mit 25 bis 29 Grad tropisch warm bleiben. </p><p>Der Wind weht meist aus Süd bis Südost, schwach bis mäßig mit 5 bis 20 km/h.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/sardinien-im-spatsommer-sonne-hitze-und-ein-rekordwarmes-meer-1787578693197.jpg" data-image="dgybykic1rwq"><figcaption>Temperatur-Prognose für Cagliari. Basierend auf MeteoAM und ECMWF Open Data (CC BY 4.0)</figcaption></figure><p> <br>Auffällig ist die Modelltendenz für Freitag, den 28. August: Sie deutet auf den heißesten Tag im gesamten Ausblick hin, könnte aufgrund Modellunsicherheiten nach oben wie unten aber auch einige Grad abweichen.</p><h2> Alghero im Nordwesten: kühlerer Wind zum Monatswechsel </h2><p>Als dritte Region im Nordwesten schwanken die Temperaturen in Alghero deutlich mehr als im Osten und Süden. MeteoAM prognostiziert diese Woche Höhsttemperaturen von <strong>29 bis 36 Grad</strong>, während die Nächte zwischen 19 und 27 Grad schwanken. </p><p>Der Wind dreht häufiger, weht aus wechselnden Richtungen zwischen Nord und Süd mit 5 bis 21 km/h, auch hier ohne kräftige Böen.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/sardinien-im-spatsommer-sonne-hitze-und-ein-rekordwarmes-meer-1787578934361.jpg" data-image="03rjcgq2sl1d"><figcaption>Temperatur-Prognose für Alghero. Basierend auf MeteoAM und ECMWF Open Data (CC BY 4.0)</figcaption></figure><p> Nach ECMWF kühlt es in Alghero zum Monatswechsel spürbar ab, deutlicher als in Olbia oder Cagliari. </p><p>Nach Modelltendenz könnten die Höchstwerte von rund 35 Grad auf etwa 25 bis 28 Grad zurückgehen, auch hier mit ein paar Grad Spielraum nach oben wie unten. Am Samstag, den 29. August, deutet sich zudem etwas Regen an, mit Böen bis 24 km/h auch etwas mehr Wind als sonst in diesem Ausblick.<br> </p><h2> Keine Wetterwarnung in Sicht</h2><p>Der italienische Zivilschutz (Protezione Civile) verzeichnete im landesweiten Lagebericht vom 23. August keine Wetterwarnungen. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="353641" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/achtung-sardinien-waldbraende-wetter-duerre-wetter-klimawandel.html" title="Achtung Uraluber: Schwere Waldbrände auf Sardinien!">Achtung Uraluber: Schwere Waldbrände auf Sardinien!</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/achtung-sardinien-waldbraende-wetter-duerre-wetter-klimawandel.html" title="Achtung Uraluber: Schwere Waldbrände auf Sardinien!"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/sardegna-vento-caldo-vasti-incendi-oristano-evacuazioni-emergenza-353611-1_320.jpg" alt="Achtung Uraluber: Schwere Waldbrände auf Sardinien!"></a></article></aside><p>MeteoAM selbst gibt seine Prognosegenauigkeit mit rund plus/minus 4 Grad für die ersten 72 Stunden an, danach wird aus der festen Zahl eine Tendenz. Wer Ende August oder Anfang September auf die Insel reist, sieht am besten kurz vor Abflug noch einmal nach den aktuellsten Werten.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Worsfold%2C%20M.%3B%20Good%2C%20S.%3B%20Atkinson%2C%20C.%3B%20Embury%2C%20O." data-year="2024" data-title="%22Presenting%20a%20Long-Term%2C%20Reprocessed%20Dataset%20of%20Global%20Sea%20Surface%20Temperature%20Produced%20Using%20the%20OSTIA%20System.%22%20Remote%20Sensing%2C%2016(18)%2C%203358." data-url="https%3A%2F%2Fdoi.org%2F10.3390%2Frs16183358">Worsfold, M.; Good, S.; Atkinson, C.; Embury, O.. (2024). <a href="https://doi.org/10.3390/rs16183358" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">"Presenting a Long-Term, Reprocessed Dataset of Global Sea Surface Temperature Produced Using the OSTIA System." Remote Sensing, 16(18), 3358.</a>.</cite><br><cite data-author="Good%2C%20S.%3B%20Fiedler%2C%20E.%3B%20Mao%2C%20C.%3B%20Martin%2C%20M.J.%3B%20Maycock%2C%20A.%3B%20Reid%2C%20R.%3B%20Roberts-Jones%2C%20J.%3B%20Searle%2C%20T.%3B%20Waters%2C%20J.%3B%20While%2C%20J.%3B%20Worsfold%2C%20M." data-year="2020" data-title="%22The%20Current%20Configuration%20of%20the%20OSTIA%20System%20for%20Operational%20Production%20of%20Foundation%20Sea%20Surface%20Temperature%20and%20Ice%20Concentration%20Analyses.%22%20Remote%20Sensing%2C%2012(4)%2C%20720." data-url="https%3A%2F%2Fdoi.org%2F10.3390%2Frs12040720">Good, S.; Fiedler, E.; Mao, C.; Martin, M.J.; Maycock, A.; Reid, R.; Roberts-Jones, J.; Searle, T.; Waters, J.; While, J.; Worsfold, M.. (2020). <a href="https://doi.org/10.3390/rs12040720" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">"The Current Configuration of the OSTIA System for Operational Production of Foundation Sea Surface Temperature and Ice Concentration Analyses." Remote Sensing, 12(4), 720.</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/sardinien-im-spatsommer-sonne-hitze-und-ein-rekordwarmes-meer.html</guid><dc:creator><![CDATA[Sabin Klein]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA["Jetzt ist mal der Norden dran": Viel Sonne und angenehme Wärme für Urlauber an Nord- und Ostsee]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/jetzt-ist-mal-der-norden-dran-viel-sonne-angenehme-waerme-urlauber-nordsee-ostsee.html</link><pubDate>Tue, 25 Aug 2026 04:19:00 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Große Unterschiede gibt es in dieser Woche wieder einmal beim Wetter in Deutschland. Gute Nachrichten für Urlauber an Nord- und Ostsee: Diesmal ist der Norden auf der Sonnenseite im Land.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/jetzt-ist-mal-der-norden-dran-viel-sonne-angenehme-waerme-urlauber-nordsee-ostsee-1787563955703.jpeg" data-image="u32449k1t1rl" alt="Nord- und Ostsee" title="Nord- und Ostsee"><figcaption>In den kommenden Tagen liegt die Nord- und Ostsee beim Wetter auf der Sonnenseite in Deutschland</figcaption></figure><p>Der Sommer 2026 zeigte in Deutschland einen <strong>deutlichen Wetterkontrast</strong> zwischen Norden und Süden. Während es im Norden zeitweise vergleichsweise kühl und wechselhaft war, herrschte im Süden immer wieder große Hitze und besonders im Südwesten auch extreme Trockenheit vor.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="785216" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/herbstnebel-am-morgen-hitze-mit-ueber-32-grad-am-tag-und-dann-endet-die-letzte-sommerwoche-mit-einem-donnernden-finale.html" title="Herbstnebel am Morgen, Hitze mit über 32 Grad am Tag: und dann endet die letzte Sommerwoche mit einem donnernden Finale">Herbstnebel am Morgen, Hitze mit über 32 Grad am Tag: und dann endet die letzte Sommerwoche mit einem donnernden Finale</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/herbstnebel-am-morgen-hitze-mit-ueber-32-grad-am-tag-und-dann-endet-die-letzte-sommerwoche-mit-einem-donnernden-finale.html" title="Herbstnebel am Morgen, Hitze mit über 32 Grad am Tag: und dann endet die letzte Sommerwoche mit einem donnernden Finale"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/herbstnebel-am-morgen-hitze-mit-ueber-32-grad-am-tag-und-dann-endet-die-letzte-sommerwoche-mit-einem-donnernden-finale-1787559586882_320.png" alt="Herbstnebel am Morgen, Hitze mit über 32 Grad am Tag: und dann endet die letzte Sommerwoche mit einem donnernden Finale"></a></article></aside><p>Von der <strong>extremen Hitze im Südwesten blieb der Norden Deutschlands </strong>weitgehend verschont<strong>. </strong>Hitzetage mit <strong>30,0°C oder mehr</strong> gab es an der Küste in diesem Jahr bisher <strong>einen (Helgoland, Arkona/Rügen) bis 10 Tage (Kirchdorf/Poel)</strong>. Zum Vergleich: Am <strong>Flughafen Köln/Bonn</strong> gab es <strong>35</strong> solcher heißer Tage, am <strong>Oberrhein</strong> verbreitet über <strong>50</strong>. Spitzenreiter in ganz Deutschland ist bisher Rheinfelden mit <strong>unglaublichen 61 Hitzetagen</strong> bisher.</p><h2>Badewetter an Nord- und Ostsee</h2><p><strong>Sehr heiße Tage (Höchstwerte &gt;= 35,0°) </strong>wurden in weiten Teilen Schleswig-Holsteins, sowie an der Nordseeküste gar nicht registriert (auch sonst meist nur 1-2 Tage), im Südwesten Deutschlands gab es dagegen am <strong>Oberrhein häufig über 15 Tage</strong> mit 35,0°C oder mehr, <strong>Rheinfelden</strong> ist auch hier Spitzenreiter mit <strong>24 sehr heißen Tagen</strong> in diesem Sommer.</p><p>Auch in dieser Woche wird es in der Südwesthälfte Deutschland nochmal schwül-heiß und gewittrig. Der <strong>Norden und Nordosten Deutschlands profitiert dagegen von einem kräftigen Hochdruckgebiet</strong> über Skandinavien. Damit werden sehr trockene und angenehm warme Luftmassen Richtung Nord- und Ostsee herangeführt und bescheren Urlaubern und Einheimischen nochmal ein <strong>paar sonnige und trockene Spätsommertage</strong> ohne große Schwüle.</p><figure><blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">️ Temperaturtrend<br><br> Heute 20 bis 28 Grad, am Dienstag ähnliche Werte<br><br> Ab Mittwoch wird es deutlich wärmer: im Südwesten bis 30 Grad<br><br> Donnerstag verbreitet 26 bis 31 Grad hinter der Kaltfront wird es am Freitag deutlich kühler<br><br>Alle Infos <br> <a href="https://t.co/dxKrUw1khu">https://t.co/dxKrUw1khu</a> <a href="https://t.co/C63SfQ4eM5">pic.twitter.com/C63SfQ4eM5</a></p>— Meteored Deutschland (@MeteoredDE) <a href="https://x.com/MeteoredDE/status/2091828562311430649?ref_src=twsrc%5Etfw">August 24, 2026</a></blockquote></figure><p>Nach einer klaren und kühlen Nacht bringt der <strong>Dienstag</strong> viel Sonnenschein von früh bis spät und nur wenigen harmlosen Wolken bringen. Dazu steigen die Temperaturen in der sehr trockenen Luft auf <strong>20 Grad auf den Inseln</strong> und bis zu <strong>25 Grad Richtung Landesinneren.</strong> Dazu frischt der Ostwind im Tagesverlauf mäßig auf.</p><p>Die <strong>Nacht zum Mittwoch</strong> ist gering bewölkt oder klar bei Tiefstwerten von <strong>18 bis 15 Grad</strong> auf den Inseln und direkt an der Küste (warmes Meerwasser) und<strong> 14 bis 11 Grad</strong> mehr ins Landesinnere. Tagsüber gibt es am <strong>Mittwoch </strong>in Schleswig-Holstein und<strong> </strong>an der Ostsee nochmal<strong> verbreitet sonniges Wetter</strong>, in Ostfriesland kann es dagegen im Tagesverlauf aus Südwesten wolkiger werden. Es bleibt aber überall trocken und<strong> spätsommerlich warm</strong> bei Höchstwerten von <strong>20 bis 25 Grad.</strong> Insbesonders an der Ostsee gibt es teils starke Böen aus Ost bis Südost.</p><h2>Zum Wochenende unbeständiger und kühler</h2><p>Am <strong>Donnerstag </strong>wird es aus Südwesten vorübergehend wärmer und auch etwas schwüler. Dabei gibt es besonders an der <strong>Ostsee weiter viel Sonne </strong>mit nur einigen Wolkenfeldern, von <strong>Ostfriesland bis etwa zur Elbmündung</strong> kann es im Tagesverlauf zu einzelnen Schauern und Gewittern kommen. Dazu wird es sommerlich warm mit<strong> 24 Grad auf den Inseln und direkt am Meer</strong> und bis zu <strong>30 Grad</strong> Richtung Landesinneren.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="785205" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/da-wird-viel-unsinn-erzahlt-wetterexperte-dominik-jung-raumt-mit-den-klima-mythen-der-afd-auf.html" title="'Da wird viel Unsinn erzählt': Wetterexperte Dominik Jung räumt mit den Klima-Mythen der AfD auf">"Da wird viel Unsinn erzählt": Wetterexperte Dominik Jung räumt mit den Klima-Mythen der AfD auf</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/da-wird-viel-unsinn-erzahlt-wetterexperte-dominik-jung-raumt-mit-den-klima-mythen-der-afd-auf.html" title="'Da wird viel Unsinn erzählt': Wetterexperte Dominik Jung räumt mit den Klima-Mythen der AfD auf"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/da-wird-viel-unsinn-erzahlt-wetterexperte-dominik-jung-raumt-mit-den-klima-mythen-der-afd-auf-1787555322063_320.jpg" alt="'Da wird viel Unsinn erzählt': Wetterexperte Dominik Jung räumt mit den Klima-Mythen der AfD auf"></a></article></aside><p><strong>Ab Freitag</strong> scheint es dann auch an der Nord- und Ostsee <strong>unbeständig zu werden</strong> bei nur noch mäßig warmen Temperaturen um die<strong> 20 Grad</strong>. Genauere Details müssen natürlich noch abgewartet werden. Das <strong>sonnige und spätsommerliche Wetter </strong>ist dann aber auch im hohen Norden vorbei.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/jetzt-ist-mal-der-norden-dran-viel-sonne-angenehme-waerme-urlauber-nordsee-ostsee.html</guid><dc:creator><![CDATA[Markus Köss]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[„‚Das gab's so noch nie um diese Zeit' – Meteorologe mit düsterer September-Ansage]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetter-wende-zum-september-erst-goldener-spatsommer-dann-fallt-der-schalter.html</link><pubDate>Tue, 25 Aug 2026 02:51:00 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Noch lacht die Sonne, doch der große Umschwung steht schon in den Startlöchern. Ein Meteorologe zeigt, wann das goldene Wetter kippt – und was danach auf uns zurollt.</p><figure id="first-video" class="video-dailymotion"><div id="player-xb0h3ze"><img src="https://services.meteored.com/img/video/preview/dailymotion-xb0h3ze.jpg" id="xb0h3ze"><span class="boton-video"><svg width="48" height="48" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 48 48"><circle cx="24" cy="24" r="24" style="fill:#fff"/><path d="m20.5 15.2 10.8 7.2c1.1.7 1.2 2.2.2 3l-11 7.3c-1.2.7-2.7-.2-2.7-1.6V16.8c0-1.4 1.5-2.3 2.7-1.6z" style="fill-rule:evenodd;clip-rule:evenodd;fill:#0074ad"/></svg></span></div></figure><p><br>Noch zeigt sich der <strong>Spätsommer</strong> von seiner goldenen Seite – doch die große Ruhe trügt gewaltig. In den kommenden Tagen deutet sich ein <strong>Wetterwechsel</strong> an, der es in sich hat und viele Menschen in Deutschland auf dem falschen Fuß erwischen dürfte.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Denn hinter der aktuellen <strong>Wärme</strong> lauert bereits die nächste Entwicklung: Ein Schwall kühler Luft steht bereit und könnte das ruhige Sommerbild schneller kippen, als vielen lieb ist.</p><h2>Noch einmal richtig Sommer</h2><p>Zunächst aber dürfen sich alle Sonnenanbeter freuen. Über weite Teile Deutschlands schiebt sich in den nächsten Tagen ein <strong>kräftiges Hoch</strong>, das noch einmal <strong>spätsommerliche Werte</strong> bringt. Verbreitet klettern die Temperaturen auf <strong>24 bis 28 Grad</strong>, in den begünstigten Ecken am Oberrhein sind sogar Spitzen um die <strong>29 Grad</strong> möglich.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="785199" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-erschrocken-der-schalter-kippt-gerade-el-nino-ist-zuruck-und-plotzlich-reden-alle-uber-den-winter.html" title="Wetterforscher erschrocken: „Der Schalter kippt gerade': El Niño ist zurück – und plötzlich reden alle über den Winter!">Wetterforscher erschrocken: „Der Schalter kippt gerade": El Niño ist zurück – und plötzlich reden alle über den Winter!</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-erschrocken-der-schalter-kippt-gerade-el-nino-ist-zuruck-und-plotzlich-reden-alle-uber-den-winter.html" title="Wetterforscher erschrocken: „Der Schalter kippt gerade': El Niño ist zurück – und plötzlich reden alle über den Winter!"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wetterforscher-erschrocken-der-schalter-kippt-gerade-el-nino-ist-zuruck-und-plotzlich-reden-alle-uber-den-winter-1787554699396_320.jpg" alt="Wetterforscher erschrocken: „Der Schalter kippt gerade': El Niño ist zurück – und plötzlich reden alle über den Winter!"></a></article></aside><p>Dazu gibt es viel <strong>Sonnenschein</strong>, trockene Luft und laue Abende – ein Wetter wie gemalt für den letzten großen Auftritt der warmen Jahreszeit. Wer noch Urlaub oder ein freies Wochenende hat, sollte diese Tage bewusst nutzen. Denn dieser Zustand hat ein <strong>Verfallsdatum</strong>.</p><h3>Der Umschwung kommt schneller als gedacht</h3><p>Ab der Wochenmitte dreht sich das Blatt. Von <strong>Nordwesten</strong> her greift eine <strong>Kaltfront</strong> auf Deutschland über und schiebt die warme Luft nach Süden ab. Mit ihr kommen dichte <strong>Wolken</strong>, <strong>Regen</strong> und ein spürbar frischerer Wind, der sofort einen ganz anderen Charakter in die Luft bringt.</p><p>Innerhalb von nur 48 Stunden geht es mit den Temperaturen bergab: Statt Sommer stehen dann vielerorts nur noch <strong>15 bis 18 Grad</strong> auf dem Zettel. Im Bergland und in den Nächten wird es stellenweise sogar richtig <strong>kühl</strong> – der Herbst schickt damit seine erste ernst zu nehmende Visitenkarte.</p><h3>Regen, Wind und ein Hauch von Herbst</h3><p>Besonders der <strong>Nordwesten</strong> und die <strong>Mitte</strong> bekommen die Umstellung deutlich zu spüren. Zeitweise ziehen <strong>kräftige Schauer</strong> durch, örtlich sind sogar einzelne <strong>Gewitter</strong> mit dabei. An den Küsten frischt der Wind ordentlich auf und sorgt für erste <strong>stürmische Böen</strong>.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/wetter-wende-zum-september-erst-goldener-spatsommer-dann-fallt-der-schalter-1787606428458.jpg" data-image="acq7ys8bajq8" alt="kälte, wettersturz, wetter" title="kälte, wettersturz, wetter"><figcaption>Die erste Septemberwoche könnte richtig frisch ausfallen. Selbst am Tag keine 20 Grad mehr.</figcaption></figure><p>Der <strong>Süden</strong> hält sich zunächst noch etwas länger im Warmen, doch auch dort ist der <strong>Wetterumschwung</strong> nur eine Frage der Zeit. Spätestens zum Wochenende ist die Sommerpause flächendeckend beendet – und die Natur schaltet sichtbar in den Herbstmodus.</p><h3>Blick auf den Frühwinter</h3><p>Und wie geht es danach weiter? Die <strong>Langfristmodelle</strong> liefern bereits erste spannende Hinweise auf die kommenden Wochen und Monate. Vieles deutet auf einen <strong>wechselhaften, oft nass-kalten Herbst</strong> hin, bevor der Winter allmählich Fahrt aufnimmt.</p><figure> <img src="https://services.meteored.com/img/article/wetter-wende-zum-september-erst-goldener-spatsommer-dann-fallt-der-schalter-1787606737578.jpg" data-image="76g63hi8szjw" alt="nass, wetter, deutschland" title="nass, wetter, deutschland"><figcaption>Die erste Septemberwoche fällt laut dem ECMF ins Wasser. Es könnte deutlich nasser als normal werden. </figcaption></figure><p>Interessant wird vor allem, wie sich die <strong>großräumige Strömung</strong> einstellt. Kippt sie in eine Nordlage, drohen früh die ersten <strong>Nachtfröste</strong> und in den Hochlagen sogar die ersten <strong>Schneeflocken</strong> der Saison – ein Szenario, das noch vor wenigen Wochen kaum jemand auf dem Schirm hatte.</p><h2>Das erwartet Sie in den nächsten Tagen</h2><p>Unterm Strich heißt das: Genießen Sie den <strong>goldenen Spätsommer</strong>, solange er hält – denn lange bleibt er nicht mehr. Der Schalter Richtung Herbst wird in den kommenden Tagen umgelegt, und danach zeigt sich das Wetter spürbar <strong>unbeständiger</strong>.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="784749" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/super-el-nino-ist-da-und-ausgerechnet-ein-alter-winter-verrat-was-uns-2026-2027-erwartet.html" title="Super-El-Niño ist da – und ausgerechnet ein alter Winter verrät, was uns 2026/2027 erwartet">Super-El-Niño ist da – und ausgerechnet ein alter Winter verrät, was uns 2026/2027 erwartet</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/super-el-nino-ist-da-und-ausgerechnet-ein-alter-winter-verrat-was-uns-2026-2027-erwartet.html" title="Super-El-Niño ist da – und ausgerechnet ein alter Winter verrät, was uns 2026/2027 erwartet"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/super-el-nino-ist-da-und-ausgerechnet-ein-alter-winter-verrat-was-uns-2026-2027-erwartet-1787262165061_320.jpg" alt="Super-El-Niño ist da – und ausgerechnet ein alter Winter verrät, was uns 2026/2027 erwartet"></a></article></aside><p>Wer jetzt noch etwas draußen plant, sollte die warmen Stunden bewusst auskosten. Danach heißt es: <strong>Jacke raus</strong>, <strong>Schirm bereithalten</strong> und sich langsam auf die kühlere Jahreszeit einstellen. Der Herbst klopft schon deutlich hörbar an die Tür.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetter-wende-zum-september-erst-goldener-spatsommer-dann-fallt-der-schalter.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Fast-Blutmond am Freitag! Seltene Mondfinsternis über Deutschland – „Wer zu lange schläft, hat Pech"]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/fast-blutmond-am-freitag-seltene-mondfinsternis-uber-deutschland-wer-zu-lange-schlaft-hat-pech.html</link><pubDate>Tue, 25 Aug 2026 02:36:00 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Am Freitag verdunkelt sich der Vollmond über Deutschland fast komplett – ein Schauspiel, das erst 2028 wiederkommt. Doch nur wer früh aufsteht und nach Westen blickt, erlebt es wirklich.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/fast-blutmond-am-freitag-seltene-mondfinsternis-uber-deutschland-wer-zu-lange-schlaft-hat-pech-1787558887928.jpg" data-image="hceobs2j2fhz" alt="freitag, partielle Mondfinsternis, himmel" title="freitag, partielle Mondfinsternis, himmel"><figcaption>Am Freitag (28. August) gibt es eine partielle Mondfinsternis zu sehen. </figcaption></figure><p>Der Wecker klingelt, draußen ist es stockdunkel – und wer jetzt ans Fenster tritt, erlebt am <strong>Freitagmorgen</strong> ein Schauspiel, das es so schnell nicht wieder gibt. Über <strong>Deutschland</strong> schiebt sich der Schatten der Erde vor den Vollmond, bis fast die komplette Mondscheibe verschwindet.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Fast. Denn genau dieses kleine Wörtchen macht die <strong>Mondfinsternis am 28. August</strong> zu etwas ganz Besonderem – und sorgt schon jetzt für hitzige Diskussionen unter Hobby-Astronomen und Frühaufstehern.</p><h2>Fast ein Blutmond – und trotzdem keiner</h2><p>Bis zu <strong>96 Prozent</strong> der Mondscheibe tauchen beim Maximum in den Kernschatten der Erde ein. Das ist verdammt viel – und reicht am Ende doch nicht ganz. Ein hauchdünner, hell beleuchteter Rand bleibt stehen und überstrahlt das rötliche Licht daneben.</p><p>Das Ergebnis: ein tief verdunkelter, kupferfarben schimmernder Mond, aber eben <strong>kein echter Blutmond</strong> mit dem satten, glühenden Rot, das viele von Fotos kennen. Wer mit der ganz großen Show rechnet, sollte die Erwartung ein kleines bisschen herunterschrauben.</p><h4>Genau um diese Uhrzeit müssen Sie raus</h4><p>Los geht es unauffällig: Schon <strong>gegen 3.24 Uhr</strong> rutscht der Mond in den Halbschatten, zu sehen ist da aber kaum etwas. Richtig spannend wird es ab <strong>4.34 Uhr</strong>, wenn sich der Kernschatten sichtbar in die Mondscheibe frisst.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/fast-blutmond-am-freitag-seltene-mondfinsternis-uber-deutschland-wer-zu-lange-schlaft-hat-pech-1787559038431.jpg" data-image="bnr5yk3r7aed" alt="mondfinsternis, wetter, bedeckt" title="mondfinsternis, wetter, bedeckt"><figcaption>Das wird wohl nichts mit der Mondfinsternis: Der Himmel ist voller Wolken, aus Westen zieht Regen auf. </figcaption></figure><p>Das Maximum fällt auf <strong>6.13 Uhr</strong> – und jetzt kommt der Haken, den viele Kalender verschweigen: Zu diesem Zeitpunkt steht der Mond bei uns schon knapp über dem Horizont und geht mitten im schönsten Moment unter. Wer ausschläft, guckt in die Röhre.</p><h4>Der Westen hat die besseren Karten</h4><p>Und es gibt klare Gewinner und Verlierer – rein geografisch. Im <strong>Westen Deutschlands</strong> geht der Mond später unter als im Osten, hier bleibt also spürbar mehr von der Finsternis übrig. In <strong>Köln</strong> etwa verschwindet der Erdtrabant erst gegen <strong>6.47 Uhr</strong> hinter dem Horizont.</p><p>Wichtig ist deshalb vor allem eins: freie Sicht Richtung <strong>Westen und Südwesten</strong>. Bäume, Häuser, ein Hügel – alles, was tief am Horizont im Weg steht, kann Ihnen das Spektakel komplett vermasseln. Ein erhöhter Standort ist da Gold wert.</p><h4>Die entscheidende Frage: Spielt das Wetter mit?</h4><p>Und damit sind wir beim Punkt, der über alles entscheidet. Der schönste Fast-Blutmond nützt nichts, wenn eine dicke <strong>Wolkendecke</strong> dazwischenfunkt. Die gute Nachricht: Ein kräftiges Hoch macht sich in diesen Tagen breit und schraubt die Chancen auf einen <strong>klaren Himmel</strong> deutlich nach oben.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="785199" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-erschrocken-der-schalter-kippt-gerade-el-nino-ist-zuruck-und-plotzlich-reden-alle-uber-den-winter.html" title="Wetterforscher erschrocken: „Der Schalter kippt gerade': El Niño ist zurück – und plötzlich reden alle über den Winter!">Wetterforscher erschrocken: „Der Schalter kippt gerade": El Niño ist zurück – und plötzlich reden alle über den Winter!</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-erschrocken-der-schalter-kippt-gerade-el-nino-ist-zuruck-und-plotzlich-reden-alle-uber-den-winter.html" title="Wetterforscher erschrocken: „Der Schalter kippt gerade': El Niño ist zurück – und plötzlich reden alle über den Winter!"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wetterforscher-erschrocken-der-schalter-kippt-gerade-el-nino-ist-zuruck-und-plotzlich-reden-alle-uber-den-winter-1787554699396_320.jpg" alt="Wetterforscher erschrocken: „Der Schalter kippt gerade': El Niño ist zurück – und plötzlich reden alle über den Winter!"></a></article></aside><p>Die schlechte: Gerade in den frühen Morgenstunden bilden sich schnell mal <strong>Nebel und Dunst</strong> in den Niederungen – und ausgerechnet tief am Horizont, wo der Mond steht, reicht schon eine harmlose Dunstbank, um die Sicht zu trüben. Ein Blick aus dem Fenster lohnt sich also unbedingt.</p><h2>Zwei Jahre warten – oder jetzt den Wecker stellen</h2><p>Fest steht: Wer dieses Himmelsschauspiel verpasst, muss sich in Geduld üben. Die nächste <strong>echte totale Mondfinsternis</strong> über Deutschland lässt bis zum <strong>31. Dezember 2028</strong> auf sich warten – und bis dahin ist es ein weiter Weg.</p><p>Ein Fernglas macht die Kante des Erdschattens besonders eindrucksvoll, nötig ist es aber nicht: Das bloße Auge genügt völlig, eine Schutzbrille brauchen Sie – anders als bei einer Sonnenfinsternis – überhaupt nicht.</p><p>Also: Wecker auf <strong>kurz vor halb fünf</strong>, warme Jacke an, Blick nach Westen – und einfach genießen. Kleines Problem: Das Wetter könnte am Freitagmorgen überhaupt nicht mitspielen! Es deuten sich viele Wolken an und sogar Regen!</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/fast-blutmond-am-freitag-seltene-mondfinsternis-uber-deutschland-wer-zu-lange-schlaft-hat-pech.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Offshore-Windparks könnten die Niederschläge an Nord- und Ostsee regional verlagern]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/offshore-windparks-konnten-die-niederschlage-an-nord-und-ostsee-regional-verlagern.html</link><pubDate>Mon, 24 Aug 2026 16:26:00 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Wird die Offshore-Windenergie im Meer weiterhin massiv ausgebaut, könnte das regionale Wetterprozesse durcheinanderbringen. Eine neue Hereon-Studie zeigt nun, dass sich die Niederschläge verändern würden, und Küsten womöglich austrocknen.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/offshore-windparks-konnten-die-niederschlage-an-nord-und-ostsee-regional-verlagern-1787473660736.jpg" alt="Werden Windkraftanlagen künftig die Niederschläge an den Küsten verändern?" title="Werden Windkraftanlagen künftig die Niederschläge an den Küsten verändern?"><figcaption>Werden Windkraftanlagen künftig die Niederschläge an den Küsten verändern? Bild: Jesse De Meulenaere/Unsplash</figcaption></figure><p>Offshore-Windparks sind der zentrale Baustein der europäischen Energiewende. Doch je größer ihre Flächen werden, desto stärker können sie auch die Vorgänge in der Atmosphäre beeinflussen. Welche Folgen ein weitreichender Ausbau in Nord- und Ostsee haben könnte, haben nun Forschende des Helmholtz-Zentrums Hereon untersucht. </p><div class="texto-destacado">Die europäische Energiewende ist ein Gemeinschaftsprojekt der EU-Staaten, das sich zum Ziel gesetzt hat, bis 2050 der erste klimaneutrale Kontinent der Welt zu werden. Der European Green Deal bildet die Gesetzesgrundlage dafür. </div><p>Um sichtbar zu machen, wie sich große Windparkflächen auf ihre Umwelt auswirken, verwendeten die Wissenschaftler das regionale Klimamodell COSMO-CLM, mit dem sich kleinere Gebiete simulieren lassen und das auf Wetterdaten aus den Jahren 2008 bis 2017 beruht. Die Simulationen berücksichtigen mehrere Faktoren, etwa Windgeschwindigkeit, Luftdurchmischung und Feuchtigkeitstransport. </p><h2>Bewusst extremes Szenario gewählt</h2><p>„Unsere Arbeit trägt dazu bei, den weiteren Ausbau der Offshore-Windenergie in Europa mit den Anforderungen des Klima-, Umwelt- und Küstenschutzes in Einklang zu bringen“, sagt Erstautor Dr. Naveed Akhtar, der am Hereon-Institut für Küstensysteme im Bereich Analyse und Modellierung tätig ist.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/offshore-windparks-konnten-die-niederschlage-an-nord-und-ostsee-regional-verlagern-1787473666506.jpg" alt="Bis zum Jahr 2050 will die EU 300 Gigawatt aus Offshore-Windkraft beziehen. Derzeit sind in Europa Anlagen für ca. 39 Gigawatt installiert, davon in EU-Ländern ca. 21,5 GW." title="Bis zum Jahr 2050 will die EU 300 Gigawatt aus Offshore-Windkraft beziehen. Derzeit sind in Europa Anlagen für ca. 39 Gigawatt installiert, davon in EU-Ländern ca. 21,5 GW."><figcaption>Bis zum Jahr 2050 will die EU 300 Gigawatt aus Offshore-Windkraft beziehen. Derzeit sind in Europa Anlagen für ca. 39 Gigawatt installiert, davon in EU-Ländern ca. 21,5 GW. Bild: Nicholas Doherty/Unsplash</figcaption></figure><p>Für die Untersuchung wurde kein realistisches Ausbauziel gewählt, sondern ein bewusst überhöhtes Szenario. Das umfasst sämtliche ausgewiesenen Flächen in Nord- und Ostsee und unterstellt dort eine <strong>maximale Bebauung</strong>.</p><p>Die daraus resultierende Leistung läge deutlich über dem von der Europäischen Union diskutierten Ziel von 300 Gigawatt bis 2050. Mit dem Extremfall wollten die Forschenden vor allem die Größenordnung möglicher Klimaeffekte bestimmen.</p><h2>Verwirbelte Luft ändert Feuchtetransport</h2><p>Insgesamt kam heraus, dass über den Windparks mehr Niederschlag fallen könnte, während angrenzende Küstenregionen trockener würden. Für Teile Dänemarks, Deutschlands, der Niederlande und Großbritanniens errechnet das Modell <strong>Rückgänge des Küstenniederschlags</strong> von bis zu 15 Prozent.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/offshore-windparks-konnten-die-niederschlage-an-nord-und-ostsee-regional-verlagern-1787473674075.png" alt="Der in der Simulation verwendete Planungsstatus mit maximaler Bebauung: Flächen, die 2023 bebaut wurden (rot), 2030 (blau) und 2050 (grau)." title="Der in der Simulation verwendete Planungsstatus mit maximaler Bebauung: Flächen, die 2023 bebaut wurden (rot), 2030 (blau) und 2050 (grau)."><figcaption>Der in der Simulation verwendete Planungsstatus mit maximaler Bebauung: Flächen, die 2023 bebaut wurden (rot), 2030 (blau) und 2050 (grau). Bild: Akhtar et al., 2026</figcaption></figure><p>Diese Veränderungen lassen sich physikalisch damit erklären, dass Windkraftanlagen der Strömung Bewegungsenergie entziehen und zugleich Verwirbelungen erzeugen. Dadurch wird der Austausch zwischen verschiedenen Luftschichten verstärkt.</p><p>Feuchte Luft kann aufsteigen, abkühlen und kondensieren – was letztlich zu Wolkenbildung und Niederschlag über den Windparks führt. Gleichzeitig verändert sich der Feuchtetransport in Richtung Küste: Gibt die Luft über dem Meer mehr Wasser ab, erreicht weniger davon das Festland.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/offshore-windparks-konnten-die-niederschlage-an-nord-und-ostsee-regional-verlagern-1787473682874.png" alt="Jährliche mittlere Niederschlagsunterschiede zwischen den Simulationen mit Windparks a) 2023, b) 2030, c) 2050 mit 10-Megawatt-Turbinen und d) 2050 mit 15-Megawatt-Turbinen." title="Jährliche mittlere Niederschlagsunterschiede zwischen den Simulationen mit Windparks a) 2023, b) 2030, c) 2050 mit 10-Megawatt-Turbinen und d) 2050 mit 15-Megawatt-Turbinen."><figcaption>Jährliche mittlere Niederschlagsunterschiede zwischen den Simulationen mit Windparks a) 2023, b) 2030, c) 2050 mit 10-Megawatt-Turbinen und d) 2050 mit 15-Megawatt-Turbinen. Bild: Akhtar et al., 2026</figcaption></figure><p>Die Studie beschreibt allerdings langfristige statistische Veränderungen und sagt keine einzelnen Regenereignisse voraus. Größe, Anordnung und Abstand der Windkraftturbinen könnten die atmosphärischen Auswirkungen zusätzlich beeinflussen.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="764801" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/offshore-windparks-gro-e-unsicherheiten-bei-stromprognosen-festgestellt-wie-realistisch-sind-die-ziele-fur.html" title="Offshore-Windparks: Große Unsicherheiten bei Stromprognosen festgestellt – wie realistisch sind die Ziele für 2050?">Offshore-Windparks: Große Unsicherheiten bei Stromprognosen festgestellt – wie realistisch sind die Ziele für 2050?</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/offshore-windparks-gro-e-unsicherheiten-bei-stromprognosen-festgestellt-wie-realistisch-sind-die-ziele-fur.html" title="Offshore-Windparks: Große Unsicherheiten bei Stromprognosen festgestellt – wie realistisch sind die Ziele für 2050?"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/offshore-windparks-gro-e-unsicherheiten-bei-stromprognosen-festgestellt-wie-realistisch-sind-die-ziele-fur-1776675756501_320.jpg" alt="Offshore-Windparks: Große Unsicherheiten bei Stromprognosen festgestellt – wie realistisch sind die Ziele für 2050?"></a></article></aside><p>Die Forschenden sehen deshalb weiteren Forschungsbedarf. Künftige Berechnungen sollen dann unterschiedliche Turbinendichten, Parkgrößen und räumliche Verteilungen miteinander vergleichen. Auch die Folgen für Ozeane und Ökosysteme sollen untersucht werden. Die Studien könnten bei der grenzüberschreitenden maritimen Raumplanung helfen, die Energiegewinnung und Umweltschutz gleichermaßen berücksichtigen muss.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Akhtar%2C%20N.%2C%20Elizalde%2C%20A.%2C%20Geyer%2C%20B.%2C%20et%20al" data-year="2026" data-title="Projected%20impacts%20of%20future%20offshore%20wind%20farms%20on%20coastal%20precipitation%20over%20the%20Northwest%20European%20shelf.%20Communications%20Earth%20%26%20Environment" data-url="https%3A%2F%2Fdoi.org%2F10.1038%2Fs43247-026-03852-x">Akhtar, N., Elizalde, A., Geyer, B., et al. (2026). <a href="https://doi.org/10.1038/s43247-026-03852-x" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Projected impacts of future offshore wind farms on coastal precipitation over the Northwest European shelf. Communications Earth & Environment</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/offshore-windparks-konnten-die-niederschlage-an-nord-und-ostsee-regional-verlagern.html</guid><dc:creator><![CDATA[Lisa Seyde]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Weltraumspiegel könnten den Vollmond in den Schatten stellen, und die Wissenschaft ist alarmiert]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/weltraumspiegel-konnten-den-vollmond-in-den-schatten-stellen-und-die-wissenschaft-ist-alarmiert.html</link><pubDate>Mon, 24 Aug 2026 14:56:00 +0000</pubDate><category>Astronomie</category><description><![CDATA[<p>Reflect Orbital hat sich zum Ziel gesetzt, Sonnenlicht mithilfe von Satelliten- und bodengestützter Technologie nach Bedarf einzufangen. Eine neue Preprint-Studie legt nahe, dass die satellitengestützten Spiegel den Nachthimmel deutlich stärker erhellen könnten als beabsichtigt.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/space-mirrors-could-outshine-the-full-moon-and-the-scientific-community-is-alarmed-1786802407859.jpeg" data-image="xyecribw0ksv" alt="Reflect-Orbitalkonstellation" title="Reflect-Orbitalkonstellation"><figcaption>Reflect Orbital hofft, in Zukunft „Sonnenlicht auf Abruf“ verkaufen zu können und zahlenden Kunden nach Sonnenuntergang und vor Sonnenaufgang Solarstrom zu liefern. Das Konzept basiert auf einer Konstellation von Satelliten, die mit Spiegeln ausgestattet sind.</figcaption></figure><p><br>Was wäre, wenn der Nachthimmel immer im Mondlicht erstrahlen würde? Reflect Orbital, ein Technologie-Start-up aus Kalifornien, hat von der Federal Communications Commission (FCC) die Genehmigung erhalten, einen Prototyp-Satelliten zu starten, der auf Abruf Sonnenstrahlung auf die Erde strahlen soll. Die Lösung basiert auf einer Konstellation von Satelliten in der Umlaufbahn, die mit riesigen Spiegeln ausgestattet sind, um das Sonnenlicht auf riesige Solarpaneele auf der Erde zu reflektieren.</p><p>Reflect Orbital hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2035 ein Netzwerk aus bis zu 50.000 mit Spiegeln ausgestatteten Satelliten zu starten, um die Sonneneinstrahlung besser zu nutzen und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern.</p><figure><blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr"> Brighter than the Moon: the impact of orbital mirrors<br><br>Reflect Orbital plans to launch giant mirrors into orbit to reflect sunlight onto Earth at night. New modeling reveals that such illumination would drastically increase light pollution.<br><br>A single 54-meter satellite beaming <a href="https://t.co/zJxIEChpil">pic.twitter.com/zJxIEChpil</a></p>— Black Hole (@konstructivizm) <a href="https://x.com/konstructivizm/status/2088587506505650499?ref_src=twsrc%5Etfw">August 15, 2026</a></blockquote></figure><p>„Das Problem ist, dass Solarenergie nicht dann zur Verfügung steht, wenn wir sie tatsächlich brauchen“, sagte Ben Nowack, CEO von Reflect Orbital, auf der Internationalen Konferenz über Energie aus dem Weltraum 2024 in London.</p><p>Das für 2026 geplante Testraumschiff „Earendil-1“ wird in der erdnahen Umlaufbahn einen Spiegel mit einer Größe von 59 Fuß (ca. 18 m) mal 59 Fuß (ca. 18 m) entfalten. Es wird einen etwa 3 Meilen (ca. 5 km) breiten Strahl reflektierten Sonnenlichts auf die Erdoberfläche richten. Reflect Orbital vergleicht die Zunahme der nächtlichen Sonnenstrahlung mit einem „sanften, mondähnlichen Schimmer“.</p><h2>Der Gegenwind: Forschung und Umweltbedenken</h2><p>Die im Juli erteilte Genehmigung der FCC für Orbital zum Start von Earendil-1 stieß bei Astronomen und Naturschützern auf heftige Kritik. Die American Astronomical Society (AAS) richtete ein Schreiben an die FCC, in dem sie sich gegen die Erteilung der Genehmigung aussprach. </p><figure><blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">By 2035, Reflect Orbital aims to launch up to 50,000 satellites equipped with mirrors to provide sunlight to Earth-based solar panels. Critics are concerned about impacts on wildlife, astronomy research and human health. <a href="https://t.co/LO6AuZp2RY">https://t.co/LO6AuZp2RY</a></p>— Smithsonian Magazine (@SmithsonianMag) <a href="https://x.com/SmithsonianMag/status/2088037929398550965?ref_src=twsrc%5Etfw">August 13, 2026</a></blockquote></figure><p><br>Die AAS führte Bedenken hinsichtlich einer zunehmenden Lichtverschmutzung, der Gefahr von Augenschäden für Amateurastronomen und der Ablenkung von Piloten an. Sie wies zudem darauf hin, dass staatlich finanzierte Observatorien möglicherweise staatliche Ressourcen verschwenden würden, sollten diese Teleskope aufgrund zunehmender Lichtverschmutzung unbrauchbar werden.</p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>Manche Menschen möchten vielleicht die Nacht in den Tag verwandeln, andere von uns jedoch nicht. – Stacy McGaugh, Vorsitzende des Fachbereichs Astronomie an der Case Western Reserve University<svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p>Auch Wildtierexperten äußerten Bedenken. DarkSky International, das sich ebenfalls gegen den Antrag bei der FCC ausspricht, warnte davor, dass künstliches Licht einen starken neuen Stressfaktor für nachtaktive Ökosysteme darstellen könnte. Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass bereits geringe Mengen an künstlichem Licht in der Nacht die Orientierungs-, Wanderungs-, Fress- und Fortpflanzungsmuster von Hunderten von Arten stören.</p><h2>Neue Studie stellt eine Helligkeit fest, die der eines Vollmonds gleicht</h2><p>Der neue Artikel, der derzeit auf arXiv (einem frei zugänglichen Preprint-Archiv für wissenschaftliche Arbeiten) veröffentlicht ist, beschreibt eine Studie, die gemeinsam von der Slowakischen Akademie der Wissenschaften und dem Institut für Astrophysik der Princeton University durchgeführt wurde. In der Studie wurde die Helligkeit des Himmels für Beobachter sowohl innerhalb als auch außerhalb des beleuchteten Bereichs modelliert. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="784793" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/merkur-ist-naher-an-der-sonne-aber-die-venus-ist-hei-er-das-extreme-phanomen-das-dieses-paradoxon-erklart.html" title="Merkur ist näher an der Sonne, aber die Venus ist heißer: Das extreme Phänomen, das dieses Paradoxon erklärt">Merkur ist näher an der Sonne, aber die Venus ist heißer: Das extreme Phänomen, das dieses Paradoxon erklärt</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/merkur-ist-naher-an-der-sonne-aber-die-venus-ist-hei-er-das-extreme-phanomen-das-dieses-paradoxon-erklart.html" title="Merkur ist näher an der Sonne, aber die Venus ist heißer: Das extreme Phänomen, das dieses Paradoxon erklärt"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/mercurio-esta-mas-cerca-del-sol-pero-venus-es-mas-caliente-el-fenomeno-extremo-que-explica-esta-paradoja-1786116756810_320.jpg" alt="Merkur ist näher an der Sonne, aber die Venus ist heißer: Das extreme Phänomen, das dieses Paradoxon erklärt"></a></article></aside><p>Vorläufige Ergebnisse vergleichen die Helligkeit mit der eines Vollmonds. Und da sich die Satelliten schnell über uns bewegen, kommt die Studie zu dem Schluss, dass für eine konstante Ausleuchtung eine Konstellation aus Tausenden von Satelliten erforderlich wäre. Es ist anzumerken, dass die Studie noch keiner umfassenden Begutachtung durch Fachkollegen unterzogen wurde.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/weltraumspiegel-konnten-den-vollmond-in-den-schatten-stellen-und-die-wissenschaft-ist-alarmiert.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Die große Andromeda-Galaxie verliert an Leuchtkraft, da ihre Sternentstehung um 80 % zurückgeht]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/die-gro-e-andromeda-galaxie-verliert-an-leuchtkraft-da-ihre-sternentstehung-um-80-zuruckgeht.html</link><pubDate>Mon, 24 Aug 2026 14:32:00 +0000</pubDate><category>Astronomie</category><description><![CDATA[<p>Die Sternentstehungsrate in Andromeda nimmt ab. Hubble hat 500 Millionen Jahre ihrer Geschichte rekonstruiert und dabei einen deutlichen Rückgang festgestellt, wobei M32 als mögliche Ursache für die beobachteten lokalen Störungen in Frage kommt.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/la-gran-galaxia-andromeda-se-apaga-su-produccion-de-estrellas-se-desploma-un-1786843657321.jpg" data-image="vj1gn0duulr1"><figcaption>Die Andromeda-Galaxie, auch M31 genannt, ist die der Milchstraße am nächsten gelegene riesige Spiralgalaxie.</figcaption></figure><p>M31, seit der Antike besser bekannt als Andromeda, ist einer unserer wichtigsten galaktischen Nachbarn, da sie zusammen mit der Milchstraße die Lokale Gruppe dominiert. Abgesehen davon, dass wir voraussichtlich in etwa 4 Milliarden Jahren mit ihr kollidieren werden, ermöglicht uns ihre Nähe, sie als Sternenlabor zu nutzen.</p><p>Dank seiner Nähe – etwa 2,5 Millionen Lichtjahre entfernt – können Weltraumteleskope wie das Hubble-Teleskop einzelne Sterne innerhalb seiner Scheibe auflösen und die Entwicklung dieser Systeme so detailliert beobachten, dass sich ihre Geschichte mit bemerkenswerter Präzision rekonstruieren lässt.</p><div class="texto-destacado">Die PHAT- und PHAST-Programme des Hubble-Teleskops decken zwei Drittel der Galaxienscheibe und deren Sternentstehung ab und erfassen Einzelmessungen von fast 200 Millionen Sternen – genug, um ihre Geschichte mit großer Präzision zu rekonstruieren.</div><p>In einer neuen Studie analysierten Forscher mehr als 6.500 kleine Regionen der südlichen Scheibe und verglichen dabei die Farbe und Helligkeit der Sterne, um abzuschätzen, wann verschiedene Sternpopulationen entstanden sind. Auf diese Weise konnten sie rekonstruieren, wie sich die Sternentstehung in den letzten 500 Millionen Jahren verändert hat.</p><p>Indem sie ermittelten, wie viele Sterne der jeweiligen Art in den einzelnen Regionen vorkommen, konnten die Forscher die bislang detaillierteste Geschichte der Sternentstehung rekonstruieren. Und hier wird es spannend: Die Daten zeigten, dass die Entstehung neuer Sterne in den letzten 40 Millionen Jahren zunehmend zurückgegangen ist.</p><h2>Ein Stillstand, der sich über Hunderte von Millionen Jahren hinweg entwickelt hat</h2><p>Der Rückgang ist alles andere als gering. Innerhalb des von den Untersuchungen abgedeckten Gebiets lag die durchschnittliche Rate in den letzten 100 Millionen Jahren bei 0,445 Sonnenmassen pro Jahr und sank auf 0,285 Sonnenmassen pro Jahr, wenn man die letzten 20 Millionen Jahre betrachtet.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/la-gran-galaxia-andromeda-se-apaga-su-produccion-de-estrellas-se-desploma-un-1786846271455.jpg" data-image="a3wyb8x6o6tk"><figcaption>Sternendichte aus der PHAST-Durchmusterung und 50-prozentige Vollständigkeitsgrenzen, berechnet auf der Grundlage der lokalen Sternendichte unter Verwendung statistischer Stichprobenverfahren. Quelle: Wainer et al.</figcaption></figure><p>Als diese Messungen auf die gesamte Scheibe hochgerechnet wurden, schätzten die Forscher die Rate für die letzten 100 Millionen Jahre auf etwa 0,67 Sonnenmassen pro Jahr und für die letzten 20 Millionen Jahre auf etwa 0,43. Diese Verlangsamung wird insbesondere in den letzten 40 Millionen Jahren deutlich.</p><p>Wenn wir die Zeit etwa 500 Millionen Jahre zurückdrehen, bildete Andromeda jährlich Sterne mit einer Gesamtmasse von einer Sonnenmasse. Doch hier wird es interessant: Vor etwa 40 Millionen Jahren sank die Rate auf fast die Hälfte dieses Wertes, wobei die aktuelle Rate sogar noch niedriger ist, was eher auf einen langwierigen Prozess als auf ein plötzliches Ende hindeutet.</p><p>Forscher deuten dieses Verhalten als Endstadium eines Rückgangs, der bereits viel früher einsetzte, da frühere Studien eine bedeutende Phase der Sternentstehung vor etwa 2 Milliarden Jahren nachgewiesen hatten. Seitdem hat sich die Scheibe allmählich zu einem weniger aktiven Zustand entwickelt und nähert sich dem einer Übergangsgalaxie an.</p><h3>M32, der kleine Verdächtige</h3><p>Ein Großteil der jüngsten Sternentstehung in Andromeda konzentriert sich auf ringförmige Strukturen, insbesondere auf den sogenannten 10-Kiloparsec-Ring. Der Name bezieht sich auf seine ungefähre Entfernung vom galaktischen Zentrum – etwa 32.000 Lichtjahre – und nicht darauf, dass der Ring 10 Kiloparsec dick wäre.</p><div class="texto-destacado">Ein Kiloparsec entspricht 3.262 Lichtjahren, da ein Parsec etwa 3,26 Lichtjahre misst und das Präfix „Kilo“ diesen Wert mit tausend multipliziert.</div><p>Genau hier taucht einer der faszinierendsten Hinweise auf. M32, eine kleine Satellitengalaxie, befindet sich in der Nähe, unweit des Rings, wo die Sternentstehung vor etwa 60 Millionen Jahren unter den Durchschnitt sank und über mehrere zehn Millionen Jahre hinweg unterdrückt blieb.</p><figure> <img src="https://services.meteored.com/img/article/la-gran-galaxia-andromeda-se-apaga-su-produccion-de-estrellas-se-desploma-un-1786844594132.jpg" data-image="nmy6czcouvfi"><figcaption>Messier 32, aufgenommen vom Hubble-Teleskop im Rahmen des PHAST-Projekts (Panchromatic Hubble Andromeda Southern Treasury). Bildquelle: NASA, ESA.</figcaption></figure><p>Vor 50 bis 20 Millionen Jahren entstanden in dieser Region etwa 40 % weniger Sterne als im Durchschnitt der Galaxienscheibe, wobei vor etwa 15 Millionen Jahren ein Tiefpunkt erreicht wurde. Andere nahegelegene Sektoren weisen hingegen ein anderes Verhalten auf, was bedeutet, dass der Rückgang nicht die gesamte Galaxie gleichermaßen betrifft.</p><p>Aus diesem Grund gilt M32 als möglicher Verursacher, auch wenn es noch keinen eindeutigen Beweis dafür gibt. Aktuelle Umlaufbahnmodelle deuten darauf hin, dass es vor etwa 20 Millionen Jahren die Scheibe der Andromeda-Galaxie durchquert haben könnte. Das Problem ist, dass der beobachtete Rückgang bereits früher einsetzte, was darauf hindeutet, dass mehrere Faktoren eine Rolle spielen könnten.</p><h3>Ein Ergebnis, das unsere Methoden zur Vermessung anderer Galaxien in Frage stellt</h3><p>Die Studie überprüft zudem eine Methode zur Abschätzung der Sternentstehung in weit entfernten Galaxien. Da einzelne Sterne in der Regel nicht auflösbar sind, wird die Strahlung im fernen Ultraviolettbereich (FUV) in Kombination mit Infrarotstrahlung herangezogen, um abzuleiten, wie viel Masse in einem bestimmten Zeitraum in Sterne umgewandelt wird.</p><p>In Andromeda führte diese Methode zu einer Überraschung: Die Schätzwerte lagen etwa 2,1-mal niedriger als diejenigen, die durch die Zählung von Sternpopulationen anhand von Farb-Helligkeits-Diagrammen ermittelt wurden. Die Diskrepanz ergibt sich daraus, dass diese Indikatoren die Aktivität über Zeiträume von 100 Millionen Jahren mitteln.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="782128" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/astronomen-entdecken-das-erste-sternpaar-das-eine-doppelte-supernova-explosion-uberstanden-hat.html" title="Astronomen entdecken das erste Sternpaar, das eine doppelte Supernova-Explosion überstanden hat">Astronomen entdecken das erste Sternpaar, das eine doppelte Supernova-Explosion überstanden hat</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/astronomen-entdecken-das-erste-sternpaar-das-eine-doppelte-supernova-explosion-uberstanden-hat.html" title="Astronomen entdecken das erste Sternpaar, das eine doppelte Supernova-Explosion überstanden hat"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/os-astronomos-descobrem-o-primeiro-par-de-estrelas-que-sobreviveu-a-explosao-de-uma-supernova-dupla-1784809370135_320.jpg" alt="Astronomen entdecken das erste Sternpaar, das eine doppelte Supernova-Explosion überstanden hat"></a></article></aside><p>Das Problem tritt auf, wenn sich die Sternentstehungsrate einer Galaxie rasch ändert, was bedeutet, dass die Annahme einer konstanten Rate zu erheblichen Fehlern führen kann. Das Team bestätigte, dass die anhand einzelner Sterne rekonstruierte Entwicklungsgeschichte die Daten korrekt wiedergibt, was darauf hindeutet, dass die herkömmliche Methode schlecht kalibriert ist.</p><p>Andromeda dient daher als Testfeld, um unsere Interpretation entfernter Galaxien zu verbessern. Dank ihrer Nähe können wir verschiedene Methoden vergleichen und erkennen, dass eine Galaxie, selbst wenn sie stabil erscheint, möglicherweise erhebliche Veränderungen durchläuft.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Tobin%20M.%20Wainer%20et%20al" data-year="2026" data-title="The%20Panchromatic%20Hubble%20Andromeda%20Southern%20Treasury%20(PHAST).%20II.%20The%20Spatially%20Resolved%20Recent%20Star%20Formation%20History%20in%20M31" data-url="https%3A%2F%2Fiopscience.iop.org%2Farticle%2F10.3847%2F1538-4357%2Fae6db9">Tobin M. Wainer et al. (2026). <a href="https://iopscience.iop.org/article/10.3847/1538-4357/ae6db9" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">The Panchromatic Hubble Andromeda Southern Treasury (PHAST). II. The Spatially Resolved Recent Star Formation History in M31</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/die-gro-e-andromeda-galaxie-verliert-an-leuchtkraft-da-ihre-sternentstehung-um-80-zuruckgeht.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Herbstnebel am Morgen, Hitze mit über 32 Grad am Tag: und dann endet die letzte Sommerwoche mit einem donnernden Finale]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/herbstnebel-am-morgen-hitze-mit-ueber-32-grad-am-tag-und-dann-endet-die-letzte-sommerwoche-mit-einem-donnernden-finale.html</link><pubDate>Mon, 24 Aug 2026 12:14:56 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Die letzte Woche des meteorologischen Sommers lässt schon den Jahreswechsel erahnen: Morgens liegt bereits der klassische Herbstnebel über Teilen Deutschlands und tagsüber wird es nochmal sommerlich heiß. Danach- also zum Wochenende hin- drohen Starkregen, Hagel und schwere Gewitter in zahlreichen Regionen des Landes.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/herbstnebel-am-morgen-hitze-mit-ueber-32-grad-am-tag-und-dann-endet-die-letzte-sommerwoche-mit-einem-donnernden-finale-1787559586882.png" data-image="w2nic7j08zwu" alt="Tiefdrucktrog, Höhenluft, Westen, Mitteleuropa, Nacht zum Freitag Gewitter" title="Tiefdrucktrog, Höhenluft, Westen, Mitteleuropa, Nacht zum Freitag Gewitter"><figcaption>Ein mächtiger Tiefdrucktrog mit kalter Höhenluft greift von Westen auf Mitteleuropa über und erhöht in der Nacht zum Freitag die Gefahr schwerer Gewitter.</figcaption></figure><p>Der Sommer ist noch nicht vorbei – und doch zeigt sich in dieser Woche bereits sein Nachfolger. In den Flusstälern der Mittelgebirge liegen am frühen Montagmorgen erste Nebelfelder. Teilweise beträgt die Sichtweite weniger als 150 Meter. Nach klaren Nächten sinken die Temperaturen regional sogar in den einstelligen Bereich.</p><p>Die kühlen und feuchten Morgenstunden lassen bereits den Herbst erahnen.<strong>Die Nächte werden länger und die Luft kann stärker auskühlen. </strong>Unter klarem Himmel und bei schwachem Wind bildete sich in der letzten Nacht eine flache <strong>Bodeninversion</strong>. </p><p>So sank die Temperatur an der knapp 700 Meter hoch gelegenen Station <strong>Deutschneudorf-Brüderwiese im sächsischen Erzgebirge auf nur 1,0 Grad</strong>. Insgesamt wurden heute Morgen an<strong> 33 deutschen Wetterstationen weniger als 5 Grad </strong>gemessen. Doch sobald sich der Nebel auflöst, meldet sich noch einmal der Sommer zurück.</p><p>Tagsüber am Montag scheint in weiten Teilen Deutschlands die Sonne. Lediglich im Norden ziehen zeitweise dichtere Wolken vorüber. <strong>Ganz im Nordosten, zwischen dem nördlichen Brandenburg und der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns, sind vereinzelt kurze Schauer möglich. </strong>Die Höchstwerte reichen von etwa 20 Grad an den Küsten bis zu sommerlichen 28 Grad im Südwesten.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="785205" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/da-wird-viel-unsinn-erzahlt-wetterexperte-dominik-jung-raumt-mit-den-klima-mythen-der-afd-auf.html" title="'Da wird viel Unsinn erzählt': Wetterexperte Dominik Jung räumt mit den Klima-Mythen der AfD auf">"Da wird viel Unsinn erzählt": Wetterexperte Dominik Jung räumt mit den Klima-Mythen der AfD auf</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/da-wird-viel-unsinn-erzahlt-wetterexperte-dominik-jung-raumt-mit-den-klima-mythen-der-afd-auf.html" title="'Da wird viel Unsinn erzählt': Wetterexperte Dominik Jung räumt mit den Klima-Mythen der AfD auf"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/da-wird-viel-unsinn-erzahlt-wetterexperte-dominik-jung-raumt-mit-den-klima-mythen-der-afd-auf-1787555322063_320.jpg" alt="'Da wird viel Unsinn erzählt': Wetterexperte Dominik Jung räumt mit den Klima-Mythen der AfD auf"></a></article></aside><h2>Der Sommer nimmt noch einmal Anlauf</h2><p><strong>Am Dienstag </strong>beginnt sich die Wetterlage langsam herbstlich zu modifizieren: während es im Nordosten zunächst sonnig und trocken bleibt, erreichen den Südwesten dichtere Wolken. Das heißt aus Frankreich und der Schweiz ziehen erste Regengebiete heran. Zudem könne sich in der zunehmend feuchten Luft vereinzelt bereits die ersten Schauer und Gewitter bilden.<strong>Gleichzeitig steigen die Temperaturen weiter.</strong> </p><p><strong>Am Mittwoch</strong> wird vielerorts die Sommermarke von 25 Grad überschritten. Besonders im Süden und Südwesten wird es zunehmend warm bis heiß. <strong>Am Donnerstag sind regional sogar mehr als 32 Grad möglich.</strong></p><p>Nach der stark ausgekühlten Luft in den frühen Stunden fühlt man sich vielleicht in den Hochsommer zurückversetzt. Doch da die Luft zunehmend feuchter und schwüler wird, wächst damit die Energie, die für kräftige Gewitter zur Verfügung steht. Eine Hochsommerliche anhaltende heiße Trockenlage mit tropischen Nächten, steht uns also nicht bevor! </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="785199" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-erschrocken-der-schalter-kippt-gerade-el-nino-ist-zuruck-und-plotzlich-reden-alle-uber-den-winter.html" title="Wetterforscher erschrocken: „Der Schalter kippt gerade': El Niño ist zurück – und plötzlich reden alle über den Winter!">Wetterforscher erschrocken: „Der Schalter kippt gerade": El Niño ist zurück – und plötzlich reden alle über den Winter!</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-erschrocken-der-schalter-kippt-gerade-el-nino-ist-zuruck-und-plotzlich-reden-alle-uber-den-winter.html" title="Wetterforscher erschrocken: „Der Schalter kippt gerade': El Niño ist zurück – und plötzlich reden alle über den Winter!"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wetterforscher-erschrocken-der-schalter-kippt-gerade-el-nino-ist-zuruck-und-plotzlich-reden-alle-uber-den-winter-1787554699396_320.jpg" alt="Wetterforscher erschrocken: „Der Schalter kippt gerade': El Niño ist zurück – und plötzlich reden alle über den Winter!"></a></article></aside><h2>Warme Luft , hohe Luftfeuchtigkeit und Luftmassengrenze</h2><p><strong>Ab Mittwoch </strong>entstehen im Westen und Südwesten häufiger Schauer und Gewitter. Im weiteren Verlauf können sie sich über weite Teile Deutschlands ausbreiten. <strong>Gleichzeitig liegt eine Luftmassengrenze quer über dem Land. In ihrem Umfeld ziehen Regengebiete und Gewitter möglicherweise nur langsam weiter.</strong></p><p>Dadurch steigt das Risiko für hohe Niederschlagsmengen. Treffen Schauer und Gewitter wiederholt dieselben Regionen, ist neben <strong>heftigem Starkrege</strong>n auch mehrstündiger Starkregen möglich. Wo die größten Regenmengen fallen, lässt sich derzeit noch nicht zuverlässig bestimmen.</p><p><strong>Am Donnerstag</strong> verschärft sich die Lage voraussichtlich:</p><ul><li>Zur schwülwarmen Luft kommen stärkere dynamische Antriebe und eine erhöhte Windscherung. </li><li>Damit wächst die Gefahr kräftiger und organisierter Gewitter. </li><li>Neben Starkregen sind Hagel sowie starke oder stürmische Böen möglich.</li><li> Regional können die Entwicklungen Unwettercharakter annehmen.</li></ul><figure><blockquote class="twitter-tweet" data-dnt="true" align="center"><p lang="de" dir="ltr"> Achtung <br><br>️ Unwettergefahr im SO: 2050 l/m², lokal Hagel um 3 cm<br><br> An den Alpen schwere Sturm- bis Orkanböen um 120 km/h möglich<br><br>️ W/NW: Gewitter mit Starkregen, kleinem Hagel und Böen bis 70 km/h.<br><br>Alle Infos zum Wetter gibt es hier <br> <a href="https://t.co/dxKrUw1khu">https://t.co/dxKrUw1khu</a> <a href="https://t.co/zML3jVAASt">pic.twitter.com/zML3jVAASt</a></p>— Meteored Deutschland (@MeteoredDE) <a href="https://x.com/MeteoredDE/status/2090680815906615321?ref_src=twsrc%5Etfw">August 21, 2026</a></blockquote></figure><h2>Ein donnerndes Finale beendet den Sommer</h2><p>Besonders brisant könnte die<strong> Nacht zum Freitag </strong>werden. Vom Westen aussehend simulieren die Wettermodelle ein gewittriges Regenband auf Deutschland übergreifen. <strong>Dabei sind heftiger Starkregen, größerer Hagel und schwere Sturmböen möglich. Auch einzelne Orkanböen können nach aktuellem Stand nicht ausgeschlossen werden.</strong></p><p>Aber Achtung: Noch bestehen Unsicherheiten bei Zugbahn, Zeitpunkt und Stärke der Entwicklung. Klar ist jedoch: Hinter der Kaltfront erreicht deutlich kühlere und auch wieder trockenere Luft Deutschland.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/herbstnebel-am-morgen-hitze-mit-ueber-32-grad-am-tag-und-dann-endet-die-letzte-sommerwoche-mit-einem-donnernden-finale.html</guid><dc:creator><![CDATA[Kathy Schrey]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Sommerpause in Hamburg: Brechen jetzt die letzten Sommertage an?]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/sommerpause-in-hamburg-brechen-jetzt-die-letzten-sommertage-an.html</link><pubDate>Mon, 24 Aug 2026 12:13:25 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Sommer, Sonne, Sonnenschein könnte bald vorbei sein in Hamburg. Zwar wird es bis Mittwoch nochmal muckelig warm, dann brechen die Temperaturen mit einem Gewitter jedoch ein. Was kommt danach?</p><figure id="first-video" class="video-dailymotion"><div id="player-xb077py"><img src="https://services.meteored.com/img/video/preview/dailymotion-xb077py.jpg" id="xb077py"><span class="boton-video"><svg width="48" height="48" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 48 48"><circle cx="24" cy="24" r="24" style="fill:#fff"/><path d="m20.5 15.2 10.8 7.2c1.1.7 1.2 2.2.2 3l-11 7.3c-1.2.7-2.7-.2-2.7-1.6V16.8c0-1.4 1.5-2.3 2.7-1.6z" style="fill-rule:evenodd;clip-rule:evenodd;fill:#0074ad"/></svg></span></div></figure><p>Ein herzerfrischendes Moin, Moin aus der hanseatischen Hauptstadt <a href="https://www.daswetter.com/wetter_Hamburg-Europa-Deutschland-Hamburg--1-26706.html" data-mrf-recirculation="cuerpo_intext">Hamburch</a>!</p><p>Für den kommenden Wochenstart zeichnet das ECMWF-Modell ein eher sommerliches Szenario. Bleibt es am heutigen Montag noch teilweise bewölkt, so verzieht sich die Wolkendecke am Dienstag. Der klare Himmel sorgt für stärkere Sonneneinstrahlung und die Temperaturen klettern auf 24 °C und bleiben in der restlichen Woche über dieser Marke. Doch dann kommt wohl ein größerer Einbruch!</p><h2>Gewitter, Regen, Wind: Die nordische Triade kommt am Wochenende nach Hamburg</h2><p><strong>Am Donnerstag werden mit knackigen 28 °C die Spitzentemperaturen</strong> dieser Woche erreicht. Mit den steigenden Temperaturen erhöht sich die verfügbare Energie in der Atmosphäre. Die warme Luft kann mehr Wasserdampf aufnehmen, ist aber trotzdem leichter als kalte Luft und schichtet sich zwangsläufig, langfristig über diese - tendenziell in einer Aufwärtsbewegung. Dabei kühlt die warme Luft wieder ab und verliert den Wasserdampf wieder, es kommt zu <strong>Wolkenbildung und potentiell Gewittern</strong>. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="783467" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/fast-40-grad-hitze-finale-am-freitag-dann-gewitter-knall-sommer-ist-noch-nicht-vorbei.html" title="Fast 40 Grad! Hitze-Finale am Freitag, dann Gewitter-Knall – „Sommer ist noch nicht vorbei!'">Fast 40 Grad! Hitze-Finale am Freitag, dann Gewitter-Knall – „Sommer ist noch nicht vorbei!"</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/fast-40-grad-hitze-finale-am-freitag-dann-gewitter-knall-sommer-ist-noch-nicht-vorbei.html" title="Fast 40 Grad! Hitze-Finale am Freitag, dann Gewitter-Knall – „Sommer ist noch nicht vorbei!'"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/fast-40-grad-hitze-finale-am-freitag-dann-gewitter-knall-sommer-ist-noch-nicht-vorbei-1786608562859_320.jpg" alt="Fast 40 Grad! Hitze-Finale am Freitag, dann Gewitter-Knall – „Sommer ist noch nicht vorbei!'"></a></article></aside><p>Ein solches Szenario ist für den <strong>Freitag</strong> vorhergesagt. Mit einer Wahrscheinlichkeit von insgesamt 80 % sollen <strong>Blitze und Donner über <a href="https://www.daswetter.com/wetter_Hamburg-Europa-Deutschland-Hamburg--1-26706.html" data-mrf-recirculation="cuerpo_intext">Hamburg</a></strong><a href="https://www.daswetter.com/wetter_Hamburg-Europa-Deutschland-Hamburg--1-26706.html" data-mrf-recirculation="cuerpo_intext"> </a>ziehen - hauptsächlich früh morgens und in den späten Abendstunden. Begleitet wird das Gewitter durch einen leichten Regen, Starkregen wird nicht erwartet. Auch die Windstärke nimmt im Verlauf der Woche immer mehr zu und hat am Freitag Spitzenwerte von bis zu 56 km/h. Es weht also mal wieder eine steife Brise an der Elbe.</p><h3>Ist der Sommer nach dem Gewitter vorbei?</h3><p><strong>Für die langfristige Prognose des Sommers sieht es nicht allzu gut aus</strong> - zumindest wenn man unter Sommer trockene, wolkenlose Tage versteht. Für die erste Septemberwoche bleibt es über <a href="https://www.daswetter.com/wetter_Hamburg-Europa-Deutschland-Hamburg--1-26706.html" data-mrf-recirculation="cuerpo_intext">Hamburg </a>bewölkt, mit vereinzelten Regenschauern. Die Temperaturen liegen meist um die 20 °C. Die steife Brise weht weiterhin mit bis zu 50 km/h, reduziert sich aber zum Wochenende.</p><p>Grund dafür ist ein <strong>Tiefdruckgebiet, was aktuell über dem östlichen Atlantik</strong> sitzt und Richtung Nordosten zieht (siehe Video). Es verdrängt das aktuelle Skandinavien-Hoch in der langfristigen Prognose und setzt sich dann über die Nordsee (leider nicht im Video zu sehen, aber in der ECMWF-Prognose).</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/sommerpause-in-hamburg-brechen-jetzt-die-letzten-sommertage-an-1787554089273.jpg" data-image="iudp0jwnpqnu" alt="Jet Stream, Wind, 300 hPa," title="Jet Stream, Wind, 300 hPa,"><figcaption>Der Jet-Stream bläst am Ende der Woche wieder kräftig über die warmen südeuropäischen Länder sowie Nordafrika und bringt wahrscheinlich warme Luft nach Deutschland. Potentiell führt dies also zu Gewittern, aber bei anhaltendem Luftstrom auch wieder steigenden Temperaturen.</figcaption></figure><p>Ein kleiner<strong> Lichtblick für den Sommer </strong>strahlt jedoch am letzten Tage der langfristigen Vorhersage auf unsere Gesichtshaut: Kein Regen und <strong>27 °C werden am 6. September erwartet</strong>. Ist das realistisch? </p><p>Dazu frage ich wie immer meinen Großlagenwetterfrosch Dieter Donner - der sich gerne die <strong>Position des Jet-Streams</strong> anschaut, um diese Frage zu beantworten. Es sieht so aus, als würde sich der Jet-Stream zum Ende dieser Woche in eine stärkere <strong>Südwest-Lage</strong> bringen. Das heißt, dass wärmere Luft aus Teilen Nordafrikas und Südeuropa wahrscheinlich Richtung Deutschland getragen werden. Sollte diese Position langfristig beibehalten werden, so ist es durchaus realistisch, dass das Thermometer auch in <a href="https://www.daswetter.com/wetter_Hamburg-Europa-Deutschland-Hamburg--1-26706.html" data-mrf-recirculation="cuerpo_intext">Hamburg</a> wieder auf die 27 °C zu geht.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="782442" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/temperatur-drop-in-hamburg-es-wird-11c-kaelter-nach-dem-wochenende.html" title="Temperatur-Drop in Hamburg: Es wird 11 °C kälter nach dem Wochenende!">Temperatur-Drop in Hamburg: Es wird 11 °C kälter nach dem Wochenende!</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/temperatur-drop-in-hamburg-es-wird-11c-kaelter-nach-dem-wochenende.html" title="Temperatur-Drop in Hamburg: Es wird 11 °C kälter nach dem Wochenende!"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/temperatur-drop-in-hamburg-es-wird-11c-kaelter-nach-dem-wochenende-1786092586146_320.jpg" alt="Temperatur-Drop in Hamburg: Es wird 11 °C kälter nach dem Wochenende!"></a></article></aside><p><strong>Ich wünsche Ihnen, dass Sie in dieser Woche den Sommerregen genießen können und denken Sie anschließend vermehrt daran, einen Regenschirm für die leichten Schauer parat zu haben.</strong></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/sommerpause-in-hamburg-brechen-jetzt-die-letzten-sommertage-an.html</guid><dc:creator><![CDATA[Kai Bellinghausen]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Dieser Stern bewegt sich schneller um das Schwarze Loch der Milchstraße als alle anderen]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/dieser-stern-bewegt-sich-schneller-um-das-schwarze-loch-der-milchstra-e-als-alle-anderen.html</link><pubDate>Mon, 24 Aug 2026 08:13:00 +0000</pubDate><category>Astronomie</category><description><![CDATA[<p>Der Stern S301 kommt Sagittarius A* näher als jedes bekannte Objekt und bewegt sich mit mehr als acht Prozent der Lichtgeschwindigkeit. Über die extreme Umlaufbahn können Astronomen erstmals direkt die Rotation des Schwarzen Lochs im Zentrum der Milchstraße vermessen.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/dieser-stern-bewegt-sich-schneller-um-das-schwarze-loch-der-milchstra-e-als-alle-anderen-1787291326320.png" alt="Alle bekannten Sterne im Zentrum der Milchstraße, die das massereiche Schwarze Loch Sgr A* umkreisen. Der zentrale Bereich wird von jungen, heißen Sternen (blau) und einigen kühleren Sternen (orange/rot) dominiert. Einer der kühleren Sterne, S301, nähert sich Sgr A* sehr stark an – etwa im Abstand Sonne-Saturn." title="Alle bekannten Sterne im Zentrum der Milchstraße, die das massereiche Schwarze Loch Sgr A* umkreisen. Der zentrale Bereich wird von jungen, heißen Sternen (blau) und einigen kühleren Sternen (orange/rot) dominiert. Einer der kühleren Sterne, S301, nähert sich Sgr A* sehr stark an – etwa im Abstand Sonne-Saturn."><figcaption>Alle bekannten Sterne im Zentrum der Milchstraße, die das massereiche Schwarze Loch Sgr A* umkreisen. Der zentrale Bereich wird von jungen, heißen Sternen (blau) und einigen kühleren Sternen (orange/rot) dominiert. Einer der kühleren Sterne, S301, nähert sich Sgr A* sehr stark an – etwa im Abstand Sonne-Saturn. Bild: MPE</figcaption></figure><p>Der Stern S301 umkreist Sagittarius A*, das rund vier Millionen Sonnenmassen schwere Schwarze Loch im Zentrum unserer Galaxie, auf einer außergewöhnlich engen Bahn. Für einen Umlauf benötigt der Stern lediglich 8,7 Jahre. Bei seiner größten Annäherung kommt S301 bis auf 1,78 Milliarden Kilometer an Sagittarius A* heran – etwa zwölfmal die Entfernung zwischen Erde und Sonne.</p><div class="texto-destacado"><strong>„Da er Sagittarius A* so nahe kommt, eröffnet S301 ein neues Fenster zu den fundamentalen Eigenschaften der Raumzeit in dieser extremen Umgebung eines Schwarzen Lochs.“</strong><br><br>– Nobelpreisträger Reinhard Genzel, Direktor am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) </div><p>Dabei beschleunigt der Stern auf rund 25.000 Kilometer pro Sekunde, mehr als acht Prozent der Lichtgeschwindigkeit. Damit ist S301 der schnellste bisher bekannte Stern der Milchstraße. „Das ist ohne Beispiel“, sagt Felix Mang vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE), Erstautor der in <em>Nature</em> veröffentlichten Studie.</p><h2>Einblick in die verdrehte Raumzeit</h2><p>Die extreme Bahn macht S301 wissenschaftlich besonders wertvoll. Nach Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie zieht ein rotierendes Schwarzes Loch die Raumzeit mit sich und verdrillt sie. Dieser sogenannte <strong>Frame-Dragging-Effekt</strong> beeinflusst die Bewegung naher Objekte – und wird umso stärker, je näher sie dem Schwarzen Loch kommen.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/dieser-stern-bewegt-sich-schneller-um-das-schwarze-loch-der-milchstra-e-als-alle-anderen-1787291336539.png" alt="Aufnahme des galaktischen Zentrums vom Juli 2025. Dargestellt sind die stark exzentrische, enge Umlaufbahn von S301 um Sgr A* (weiß eingefärbt) sowie die Umlaufbahnen von fünf weiteren Sternen im galaktischen Zentrum." title="Aufnahme des galaktischen Zentrums vom Juli 2025. Dargestellt sind die stark exzentrische, enge Umlaufbahn von S301 um Sgr A* (weiß eingefärbt) sowie die Umlaufbahnen von fünf weiteren Sternen im galaktischen Zentrum."><figcaption>Aufnahme des galaktischen Zentrums vom Juli 2025. Dargestellt sind die stark exzentrische, enge Umlaufbahn von S301 um Sgr A* (weiß eingefärbt) sowie die Umlaufbahnen von fünf weiteren Sternen im galaktischen Zentrum. Bild: MPE</figcaption></figure><p>„Wir hoffen, mit diesem Stern innerhalb der nächsten zehn Jahre den <strong>Spin des Schwarzen Lochs</strong> messen zu können“, sagt Mang. Die Wissenschaftler bezeichnen das als „einen zentralen Test für Einsteins Theorie“.</p><p>Entdeckt wurde S301 mit dem Very Large Telescope Interferometer (VLTI) der Europäischen Südsternwarte ESO in Chile und dem Instrument GRAVITY+, das das Licht von vier 8-Meter-Teleskopen kombiniert. Dadurch entsteht ein virtuelles Teleskop mit 15-fach höherer räumlicher Auflösung als ein einzelnes 8-Meter-Teleskop.</p><p>„Paranal ist weltweit der einzige Ort, an dem Beobachtungen dieser Art möglich sind, da kein anderes Observatorium über vier 8-Meter-Teleskope verfügt, die zusammen als Interferometer geschaltet werden können“, erklärt GRAVITY+-Leiter Frank Eisenhauer.</p><h2>Messung in den kommenden Jahren</h2><p>Erste Beobachtungen von S301 gelangen 2023. Mithilfe älterer Daten konnte seine Bahn bis 2017 zurückverfolgt werden. Die Autoren denken, dass der Stern ursprünglich <strong>Teil eines</strong> <strong>Doppelsternsystems</strong> war, das durch die enormen Gezeitenkräfte von Sagittarius A* auseinandergerissen wurde.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/dieser-stern-bewegt-sich-schneller-um-das-schwarze-loch-der-milchstra-e-als-alle-anderen-1787291360671.jpg" alt="Die Bahn des Sterns S301 um Sagittarius A*. Die Rauten markieren Messungen, die mit dem Instrument GRAVITY am Very Large Telescope Interferometer der ESO (VLTI) durchgeführt wurden. Die Größe der Neptunbahn ist als Vergleichsmaßstab dargestellt." title="Die Bahn des Sterns S301 um Sagittarius A*. Die Rauten markieren Messungen, die mit dem Instrument GRAVITY am Very Large Telescope Interferometer der ESO (VLTI) durchgeführt wurden. Die Größe der Neptunbahn ist als Vergleichsmaßstab dargestellt."><figcaption>Die Bahn des Sterns S301 um Sagittarius A*. Die Rauten markieren Messungen, die mit dem Instrument GRAVITY am Very Large Telescope Interferometer der ESO (VLTI) durchgeführt wurden. Die Größe der Neptunbahn ist als Vergleichsmaßstab dargestellt. Bild: ESO/GRAVITY collaboration/L. Calçada</figcaption></figure><p>S301 wurde dabei eingefangen, während sein Begleiter vermutlich mit hoher Geschwindigkeit aus dem galaktischen Zentrum geschleudert wurde. Die nächste engste Annäherung von S301 steht im Jahr 2031 bevor. Mit GRAVITY+ und künftig dem Instrument MICADO am Extremely Large Telescope soll seine Bahn über mindestens zwei Umläufe vermessen werden.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="414791" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/milchstrasse-monster-sagittarius-monster-weltall.html" title="Sagittarius A: Riesiges 'Monster' im Herzen der Milchstraße entdeckt!">Sagittarius A: Riesiges "Monster" im Herzen der Milchstraße entdeckt!</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/milchstrasse-monster-sagittarius-monster-weltall.html" title="Sagittarius A: Riesiges 'Monster' im Herzen der Milchstraße entdeckt!"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/sagittarius-a-o-enorme-monstro-descoberto-no-coracao-da-via-lactea-buraco-negro-imagem-1652400954880_320.jpg" alt="Sagittarius A: Riesiges 'Monster' im Herzen der Milchstraße entdeckt!"></a></article></aside><p>„Ohne diesen Stern müssten wir die Bewegung anderer Sterne noch mehrere Jahrzehnte lang verfolgen, um der Messung des Spins auch nur nahezukommen“, erklärt Juan Osorno vom Observatoire de Paris-PSL. Mang fasst die wissenschaftliche Bedeutung knapp zusammen: „Das wäre die Erfüllung eines Traums.“</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Abd%20El%20Dayem%2C%20K.%2C%20Abuter%2C%20R.%2C%20Aimar%2C%20N.%2C%20et%20al" data-year="2026" data-title="Discovery%20of%20a%20star%20sensitive%20to%20the%20spin%20of%20Sagittarius%20A*.%20Nature" data-url="https%3A%2F%2Fdoi.org%2F10.1038%2Fs41586-026-10894-w">Abd El Dayem, K., Abuter, R., Aimar, N., et al. (2026). <a href="https://doi.org/10.1038/s41586-026-10894-w" target="_blank" rel="" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Discovery of a star sensitive to the spin of Sagittarius A*. Nature</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/dieser-stern-bewegt-sich-schneller-um-das-schwarze-loch-der-milchstra-e-als-alle-anderen.html</guid><dc:creator><![CDATA[Lisa Seyde]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA["Da wird viel Unsinn erzählt": Wetterexperte Dominik Jung räumt mit den Klima-Mythen der AfD auf]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/da-wird-viel-unsinn-erzahlt-wetterexperte-dominik-jung-raumt-mit-den-klima-mythen-der-afd-auf.html</link><pubDate>Mon, 24 Aug 2026 08:06:00 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Erderwärmung, CO₂, Rekordhitze: Rund ums Klima kursieren hartnäckige Mythen – auch aus der Politik. Der bekannte Diplom-Meteorologe und Klimaexperte Dominik Jung nimmt im Meteored-Interview die AfD‑Parolen auseinander.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/da-wird-viel-unsinn-erzahlt-wetterexperte-dominik-jung-raumt-mit-den-klima-mythen-der-afd-auf-1787555322063.jpg" data-image="j2dc9wgly4kl" alt="dürre, wetter, sommer 2026" title="dürre, wetter, sommer 2026"><figcaption>Im Sommer 2026 war es sehr trocken. Waldbrände konnten sich daher immer wieder problemlos ausbreiten. </figcaption></figure><p>Kaum ein Thema erhitzt die Gemüter so wie das Klima. Unter jedem zweiten Wetterbeitrag stehen dieselben Sprüche: alles Panikmache, das Klima habe sich doch schon immer geändert, Deutschland sei viel zu klein, um etwas zu bewegen. Besonders laut trommelt dabei die AfD gegen die Klimaforschung.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Wir haben mit Diplom-Meteorologe Dominik Jung gesprochen – einem Mann, der seit über 25 Jahren mit Wetterdaten arbeitet und wenig Geduld für Halbwahrheiten hat. Sein Urteil fällt deutlich aus.</p><h2>Herr Jung, wird beim Klima wirklich so viel Unsinn erzählt?</h2><p>"Leider ja, und das jeden Tag", sagt Jung. "Da wird mit Behauptungen um sich geworfen, die jeder Messreihe widersprechen." Die Zahlen sind eindeutig: In Deutschland ist es seit 1881 im Schnitt um rund <strong>2,5 Grad</strong> wärmer geworden – deutlich schneller als im weltweiten Mittel.</p><p>Die <strong>zehn wärmsten Jahre</strong> seit Beginn der Aufzeichnungen liegen allesamt im 21. Jahrhundert. <strong>2022, 2023 und 2024</strong> brachten sogar drei <strong>Rekordjahre in Folge</strong>. "Das ist kein Zufall und kein Gefühl", so Jung, "das steht schwarz auf weiß in den Thermometern."</p><h4>"Das Klima hat sich doch immer geändert"</h4><p>Der Klassiker unter den Ausreden. Jung winkt ab: "Natürlich hat es Warm- und Kaltzeiten gegeben – aber über Jahrtausende, nicht über Jahrzehnte. Was wir gerade erleben, läuft in <strong>atemberaubendem Tempo</strong> ab."</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/da-wird-viel-unsinn-erzahlt-wetterexperte-dominik-jung-raumt-mit-den-klima-mythen-der-afd-auf-1787555469593.jpg" data-image="96324k0cef2w" alt="hitzewelle, 40 Grad, sommer 2026" title="hitzewelle, 40 Grad, sommer 2026"><figcaption>Noch nie brachte ein Sommer in Deutschland seit 1881 so viele Hitzetage wie in diesem Jahr. </figcaption></figure><p>Sonnenflecken, Vulkane, natürliche Schwankungen – all das haben Forscher längst durchgerechnet und als Hauptursache ausgeschlossen. Übrig bleibt der <strong>CO₂‑Ausstoß des Menschen</strong>. Über <strong>420 ppm</strong> stecken heute in der Luft, so viel wie seit Hunderttausenden Jahren nicht. "Diesen Fingerabdruck wegzudiskutieren, ist einfach unseriös."</p><h4>"Deutschland ist doch viel zu klein"</h4><p>Auch dieses Argument hört Jung ständig – und hält es für besonders bequem. 'Deutschland gehört pro Kopf zu den <strong>größten Klimasündern</strong> der Welt. Sich hinzustellen und zu sagen, wir seien zu klein, das ist Rosinenpickerei.'</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="785199" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-erschrocken-der-schalter-kippt-gerade-el-nino-ist-zuruck-und-plotzlich-reden-alle-uber-den-winter.html" title="Wetterforscher erschrocken: „Der Schalter kippt gerade': El Niño ist zurück – und plötzlich reden alle über den Winter!">Wetterforscher erschrocken: „Der Schalter kippt gerade": El Niño ist zurück – und plötzlich reden alle über den Winter!</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-erschrocken-der-schalter-kippt-gerade-el-nino-ist-zuruck-und-plotzlich-reden-alle-uber-den-winter.html" title="Wetterforscher erschrocken: „Der Schalter kippt gerade': El Niño ist zurück – und plötzlich reden alle über den Winter!"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wetterforscher-erschrocken-der-schalter-kippt-gerade-el-nino-ist-zuruck-und-plotzlich-reden-alle-uber-den-winter-1787554699396_320.jpg" alt="Wetterforscher erschrocken: „Der Schalter kippt gerade': El Niño ist zurück – und plötzlich reden alle über den Winter!"></a></article></aside><p>Und die Physik kenne ohnehin keine Landesgrenzen. Wie ernst die Lage ist, zeigte der <strong>Juni 2026</strong>: In Sachsen-Anhalt kletterte das Thermometer auf <strong>41,8 Grad</strong> – der höchste je in Deutschland gemessene Wert. 'Solche Marken hätte vor 30 Jahren niemand für möglich gehalten.'</p><h4>Was bei den Parolen gern verschwiegen wird</h4><p>Denn hinter den Zahlen stecken handfeste Folgen. <strong>Dürre</strong>, sinkende Grundwasserstände, ausgetrocknete Böden, eine steigende <strong>Waldbrandgefahr</strong> und Tausende <strong>Hitzetote</strong> pro Jahr – das ist längst Realität, nicht Zukunftsmusik.</p><figure> <img src="https://services.meteored.com/img/article/da-wird-viel-unsinn-erzahlt-wetterexperte-dominik-jung-raumt-mit-den-klima-mythen-der-afd-auf-1787555633288.jpg" data-image="zqgthr4hrg47" alt="dominik jung, Universität Mainz" title="dominik jung, Universität Mainz"><figcaption>Der renommierte Diplom-Meteorologe und Klimaexperte Dominik Jung ordnet ein und räumt mit gängigen Klimamythen auf.</figcaption></figure><p>"Wer das als Panikmache abtut, der hat die letzten Sommer verschlafen", sagt Jung. „Die <strong>Rechnung</strong> für die Erwärmung zahlen wir doch schon heute – bei der Ernte, beim Trinkwasser, bei der Gesundheit." Ideologie, betont er, sei das keine, sondern schlicht <strong>Messtechnik</strong>.</p><h2>"Fakten kann man nicht wegwählen"</h2><p>Und was entgegnet er denen, die trotzdem alles abstreiten? Jung bleibt gelassen: „Über den richtigen Weg darf man streiten – über Windräder, über Tempolimit, über Kosten. Das ist Demokratie, das gehört dazu."</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="695363" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/klimwandel-jahr-erhaltung-gletscher-schmelze-gletscherschwund.html" title="Klimwandel: UN erklärt 2025 zum 'Jahr zur Erhaltung der Gletscher' - Ist das überhaupt noch möglich?">Klimwandel: UN erklärt 2025 zum "Jahr zur Erhaltung der Gletscher" - Ist das überhaupt noch möglich?</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/klimwandel-jahr-erhaltung-gletscher-schmelze-gletscherschwund.html" title="Klimwandel: UN erklärt 2025 zum 'Jahr zur Erhaltung der Gletscher' - Ist das überhaupt noch möglich?"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/klimwandel-jahr-erhaltung-gletscher-schmelze-gletscherschwund-1738662597086_320.jpeg" alt="Klimwandel: UN erklärt 2025 zum 'Jahr zur Erhaltung der Gletscher' - Ist das überhaupt noch möglich?"></a></article></aside><p>„Aber seine eigene <strong>Physik</strong> kann sich niemand backen. Das Thermometer zeigt für keine <strong>Partei</strong> andere Werte." Sein Schlusssatz sitzt: '<strong>Fakten kann man nicht wegwählen</strong> – auch nicht mit den lautesten Parolen.'</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/da-wird-viel-unsinn-erzahlt-wetterexperte-dominik-jung-raumt-mit-den-klima-mythen-der-afd-auf.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass der Stammbaum der Menschheit neu geschrieben werden muss]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/neue-forschungsergebnisse-deuten-darauf-hin-dass-der-stammbaum-der-menschheit-neu-geschrieben-werden-muss.html</link><pubDate>Mon, 24 Aug 2026 07:26:57 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Was wäre, wenn alles, was wir über unsere menschlichen Vorfahren zu wissen glaubten, falsch wäre? Neue Forschungsergebnisse stellen unsere Einordnung in die Evolutionsgeschichte infrage – und könnten unser Verständnis davon, woher wir stammen, grundlegend verändern.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/the-human-family-tree-needs-a-rewrite-new-research-suggests-1787480157428.jpg" data-image="6c5z3gpp32fm" alt="Schädel" title="Schädel"><figcaption>Schädel eines Paranthropus. Bildnachweis: Ian Towle, Monash University.</figcaption></figure><p>Neue Forschungsergebnisse der Monash University, die in der Fachzeitschrift <em>American Journal of Biological Anthropology</em> veröffentlicht wurden, stellen unser Verständnis der menschlichen Evolution sowie die Art und Weise, wie wir unsere Vorfahren benennen und klassifizieren, infrage. </p><p>Der Studie zufolge sollten wir alle Menschenarten und unsere nahen Verwandten aus dem Fossilienbestand, die in den letzten 4 bis 5 Millionen Jahren gelebt haben, neu überdenken und als Teil der Gattung Homo neu klassifizieren.</p><h2>Ist es an der Zeit, eine Neuklassifizierung vorzunehmen?</h2><p>Der Mensch wird oft als eine geradlinige Entwicklung durch verschiedene Arten dargestellt, von affenähnlichen Vorfahren über den Australopithecus und andere frühe Vertreter der Gattung Homo bis hin zum Homo sapiens, der heute lebt. </p><p>Die Fossilienfunde zeichnen jedoch ein weitaus komplexeres Bild, wobei neue Funde jene Merkmale in Frage stellen, von denen man einst annahm, dass sie uns von unseren Verwandten unterscheiden. </p><p>Dr. Ian Towle, leitender Forscher und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Monash Biomedicine Discovery Institute, erklärte, dass die jüngsten Erkenntnisse die Genauigkeit der derzeitigen Klassifizierungsmethoden in Frage stellen, darunter auch die Einordnung der aktuellen Arten in die Gattungen Homo, Australopithecus und Paranthropus, die ebenfalls in den letzten 5 Millionen Jahren gelebt haben. </p><p>„Die jüngsten Fossilienfunde und Fortschritte in der Evolutions- und Genanalyse machen dies zu einem idealen Zeitpunkt, um zu überdenken, ob unsere traditionelle Taxonomie die menschliche Evolution noch zutreffend widerspiegelt“, sagte Dr. Towle.</p><p>„Diese Gruppen stellen nicht unbedingt eigenständige evolutionäre Zweige oder ‚Kladen‘ dar, und auch die Unterschiede in Verhalten und Ökologie, anhand derer man sie früher unterschieden hat, lassen sich zunehmend schwerer aufrechterhalten.</p><p>„Ich schlage vor, den Begriff ‚Homo‘ auf diese anderen Gruppen auszuweiten, um eine genauere und stabilere Möglichkeit zu schaffen, die komplexen evolutionären Beziehungen darzustellen, die sich aus dem immer umfangreicheren Fossilienbestand ergeben.“</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="782875" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/die-wmo-warnt-vor-waldbranden-der-klimawandel-erhoht-das-risiko-ist-aber-nicht-die-einzige-ursache.html" title="Die WMO warnt vor Waldbränden: „Der Klimawandel erhöht das Risiko, ist aber nicht die einzige Ursache“">Die WMO warnt vor Waldbränden: „Der Klimawandel erhöht das Risiko, ist aber nicht die einzige Ursache“</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/die-wmo-warnt-vor-waldbranden-der-klimawandel-erhoht-das-risiko-ist-aber-nicht-die-einzige-ursache.html" title="Die WMO warnt vor Waldbränden: „Der Klimawandel erhöht das Risiko, ist aber nicht die einzige Ursache“"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/el-aviso-de-la-omm-sobre-los-incendios-forestales-el-cambio-climatico-aumenta-el-riesgo-pero-no-es-el-unico-culpable-1785751856331_320.jpeg" alt="Die WMO warnt vor Waldbränden: „Der Klimawandel erhöht das Risiko, ist aber nicht die einzige Ursache“"></a></article></aside><p>In den letzten 50 Jahren hat das Verständnis der Evolution dazu geführt, dass Wissenschaftler Organismen heute anders klassifizieren. Die moderne Taxonomie, also die Lehre von der Benennung und Klassifizierung von Organismen, zielt darauf ab, evolutionäre Verwandtschaftsverhältnisse widerzuspiegeln, indem Arten entsprechend ihrer gemeinsamen Abstammung in Gruppen zusammengefasst werden. </p><p>Betrachtet man jedoch die Evolutionsgeschichte des Menschen, so haben sich die Wissenschaftler etwas langsamer auf diesen Weg begeben.</p><p>In den letzten Jahrzehnten hat sich der Trend durchgesetzt, eine evolutionäre Gruppe oder Klade als gemeinsamen Vorfahren und alle ihre Nachkommen darzustellen. </p><p>Die Gattung Homo zeichnet sich durch ein großes Gehirn, den Gebrauch von Werkzeugen sowie bestimmte anatomische Merkmale und Verhaltensweisen aus. </p><p>Allerdings gibt es mittlerweile auch Mitglieder dieser Gattung mit kleinem Gehirn, und bei Paranthropus und Australopithecus wurden wahrscheinlich komplexe Verhaltensweisen beobachtet.</p><h2>Unsere Vorfahren einordnen</h2><p>Dr. Towle ist der Ansicht, dass wir die Arten der Gattungen Australopithecus und Paranthropus der Gattung Homo zuordnen sollten, was ein schlüssigeres Verständnis unserer Evolutionsgeschichte ermöglichen und dazu beitragen würde, eine Neudefinition von Arten zu vermeiden, sobald wir neue Fossilien entdecken. </p><p>„Je mehr wir über unsere Vorfahren und nahen fossilen Verwandten erfahren, desto mehr wird uns bewusst, wie komplex und nichtlinear unser Stammbaum ist“, sagte Dr. Towle. „Die Erweiterung der Gattung Homo um Arten der Gattungen Australopithecus und Paranthropus wird es uns ermöglichen, Unterschiede zu berücksichtigen, ohne bestimmte Gruppen regelmäßig neu klassifizieren zu müssen.“</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Towle%2C%20I." data-year="2026" data-title="Clades%2C%20grades%2C%20and%20the%20genus%20problem%3A%20A%20case%20for%20revising%20hominin%20taxonomy." data-url="https%3A%2F%2Fonlinelibrary.wiley.com%2Fdoi%2F10.1002%2Fajpa.70344">Towle, I.. (2026). <a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/ajpa.70344" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Clades, grades, and the genus problem: A case for revising hominin taxonomy.</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/neue-forschungsergebnisse-deuten-darauf-hin-dass-der-stammbaum-der-menschheit-neu-geschrieben-werden-muss.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Wetterforscher erschrocken: „Der Schalter kippt gerade": El Niño ist zurück – und plötzlich reden alle über den Winter!]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-erschrocken-der-schalter-kippt-gerade-el-nino-ist-zuruck-und-plotzlich-reden-alle-uber-den-winter.html</link><pubDate>Mon, 24 Aug 2026 07:02:31 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Über Monate stand alles auf La Niña. Jetzt dreht der Pazifik – und eine 97-Prozent-Prognose holt eine alte Winter-Erinnerung zurück ins Spiel. Was jetzt auf uns zukommt.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/wetterforscher-erschrocken-der-schalter-kippt-gerade-el-nino-ist-zuruck-und-plotzlich-reden-alle-uber-den-winter-1787554699396.jpg" data-image="rb7cq78t2sbd" alt="schnee, el nino, winter" title="schnee, el nino, winter"><figcaption>El Nino könnte im Winter 2026/2027 für einige Überraschungen sorgen. </figcaption></figure><p>Monatelang war die Lage klar. <strong>La Niña</strong>, die kühle Schwester im Pazifik, hatte das Kommando – und mit ihr die Aussicht auf einen weiteren durchwachsenen Winter. Doch damit ist es vorbei. Der Ozean hat den Kurs gewechselt, und zwar deutlich schneller, als die meisten es im Frühjahr noch für möglich gehalten hätten.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Der Schalter ist umgelegt. <strong>El Niño</strong>, das große Gegenstück, ist zurück – und diesmal offenbar mit Wucht. Was das für die kalte Jahreszeit bei uns bedeutet, sorgt in diesen Tagen für reichlich Gesprächsstoff. Denn ein ganz bestimmtes Jahr taucht in den Diskussionen immer wieder auf.</p><h2>„Das ist keine Prognose mehr – das ist Messwert"</h2><p>Das Besondere an der jetzigen Lage: Es geht längst nicht mehr um eine vage Vorhersage. Die zuständige Klimabehörde in den USA hat ihre Warnstufe bereits im Sommer angehoben. Die <strong>Meerestemperaturen</strong> im zentralen Pazifik liegen spürbar über dem Normalwert, vor der Küste Südamerikas sind es sogar mehr als zwei Grad zu viel.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/wetterforscher-erschrocken-der-schalter-kippt-gerade-el-nino-ist-zuruck-und-plotzlich-reden-alle-uber-den-winter-1787554869434.jpg" data-image="m9yekvbg8qvj" alt="pazifik, wasser, warm" title="pazifik, wasser, warm"><figcaption>Im Pazifik brodelt es. Die Wassertemperaturen erreichen dort Rekordwerte. </figcaption></figure><p>Und die Fachleute rechnen fest damit, dass sich daran so schnell nichts ändert. Mit einer Wahrscheinlichkeit von rund <strong>97 Prozent</strong> soll das Phänomen bis weit ins kommende Frühjahr durchhalten. Ein kräftiger El Niño mischt die großen Luftströmungen rund um den Globus komplett neu – und Mitteleuropa liegt mittendrin.</p><h4>Der eigentliche Chef sitzt über dem Nordpol</h4><p>Für unser Winterwetter entscheidend ist am Ende aber ein anderer Akteur, hoch oben in der Stratosphäre: der <strong>Polarwirbel</strong>. Solange dieser gewaltige Luftwirbel kräftig und stabil rotiert, hält er die eisige Kälte wie ein fester Deckel im hohen Norden zurück. Bei uns bleibt es dann mild, oft windig, wenig winterlich.</p><p>Doch dieser Deckel kann platzen. Kommt es mitten im Winter zu einer plötzlichen Erwärmung dort oben, bricht die arktische Luft nach Süden aus – und aus einem lauen Winter wird binnen weniger Tage eine <strong>knackige Kältewelle</strong>. Genau hier kommt El Niño ins Spiel, denn er kann solche Störungen anschieben.</p><h4>Erst lasch, dann eiskalt? Das typische Muster</h4><p>Wer in die Vergangenheit schaut, erkennt ein wiederkehrendes Schema. In Jahren mit El Niño startet der Winter bei uns häufig ausgesprochen <strong>mild</strong>. November und Dezember bleiben oft weich, von Westen weht milde Atlantikluft heran, an Schnee ist kaum zu denken.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="784749" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/super-el-nino-ist-da-und-ausgerechnet-ein-alter-winter-verrat-was-uns-2026-2027-erwartet.html" title="Super-El-Niño ist da – und ausgerechnet ein alter Winter verrät, was uns 2026/2027 erwartet">Super-El-Niño ist da – und ausgerechnet ein alter Winter verrät, was uns 2026/2027 erwartet</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/super-el-nino-ist-da-und-ausgerechnet-ein-alter-winter-verrat-was-uns-2026-2027-erwartet.html" title="Super-El-Niño ist da – und ausgerechnet ein alter Winter verrät, was uns 2026/2027 erwartet"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/super-el-nino-ist-da-und-ausgerechnet-ein-alter-winter-verrat-was-uns-2026-2027-erwartet-1787262165061_320.jpg" alt="Super-El-Niño ist da – und ausgerechnet ein alter Winter verrät, was uns 2026/2027 erwartet"></a></article></aside><p>Die große Bühne gehört dann meist dem <strong>Spätwinter</strong>. Erst im Januar und Februar, wenn viele schon gar nicht mehr mit Frost rechnen, kann der Polarwirbel ins Wanken geraten. Dann drohen ausgerechnet in der zweiten Winterhälfte die dicksten Überraschungen – mit Frost, Schnee und klirrenden Nächten.</p><h4>Ein Winter, an den sich viele mit Wehmut erinnern</h4><p>Und damit sind wir bei dem Jahr, das gerade in aller Munde ist. Auch im Winter <strong>2009 auf 2010</strong> hatte El Niño seine Finger im Spiel – und heraus kam ein Winter zum Verlieben. Eiskalt, tief verschneit, mit zugefrorenen Seen von der Küste bis hinunter in die Alpen.</p><p>Wochenlang lag damals der Schnee, nachts kroch das Thermometer weit unter den Gefrierpunkt, und Kinder rodelten selbst dort, wo sonst kaum eine Flocke fällt. Wer sich einen echten Winter herbeisehnt, klammert sich an genau diese Erinnerung – und hofft insgeheim, dass sich die Geschichte wiederholt.</p><h2>Ein Blick, der sich lohnt – aber kein Grund zur Panik</h2><p>So verlockend die Rechnung klingt, ein Selbstläufer ist sie nicht. Unter den Fachleuten wird gerade <strong>heftig gestritten</strong>, ob El Niño eine Störung des Polarwirbels eher begünstigt oder ihn im Gegenteil sogar ausbremst. Ein Joker, der noch verdeckt auf dem Tisch liegt.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="784915" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/munchen-kommt-die-hitze-nach-dem-unwetter-zuruck.html" title="München: kommt die Hitze nach dem Unwetter zurück?">München: kommt die Hitze nach dem Unwetter zurück?</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/munchen-kommt-die-hitze-nach-dem-unwetter-zuruck.html" title="München: kommt die Hitze nach dem Unwetter zurück?"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/munchen-nach-regen-unwetter-kommt-wieder-hitze-1787332632107_320.jpeg" alt="München: kommt die Hitze nach dem Unwetter zurück?"></a></article></aside><p>Dazu kommt die nüchterne Statistik: Der vergangene Winter war bereits der <strong>fünfzehnte zu warme in Folge</strong> – wer auf strenge Kälte wettet, wettet gegen eine lange Serie. Belastbare Hinweise liefert am Ende nur der Polarwirbel selbst, und der zeigt seine Karten frühestens im Spätherbst.</p><p>Der Pazifik hat vorgelegt. Entschieden wird über dem Nordpol – und zwar erst mitten im Winter. Bleibt also nur eins: jetzt ganz genau hinschauen.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-erschrocken-der-schalter-kippt-gerade-el-nino-ist-zuruck-und-plotzlich-reden-alle-uber-den-winter.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Wie aus Fremden Freunde werden: Wann wir fremden Menschen vertrauen – und wann nicht]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/wie-aus-fremden-freunde-werden-wann-wir-fremden-menschen-vertrauen-und-wann-nicht.html</link><pubDate>Mon, 24 Aug 2026 06:47:37 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Zwei Menschen müssen nicht komplett gleich ticken, um einander zu vertrauen: Eine neue Studie zeigt, dass Nähe zwischen Menschen vor allem durch bessere Vorhersagen des Gegenübers entsteht. Demnach bereitet es uns oft Probleme, Menschen zu vertrauen, wenn wir ihr Verhalten nicht zuverlässig abschätzen können.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/wie-aus-fremden-freunde-werden-wann-wir-fremden-menschen-vertrauen-und-wann-nicht-1787474630518.jpg" alt="Wissenschaftler haben herausgefunden, dass wir uns nicht durch ähnliche Hirnaktivität einander näher fühlen – sondern durch vorhersagbares Verhalten." title="Wissenschaftler haben herausgefunden, dass wir uns nicht durch ähnliche Hirnaktivität einander näher fühlen – sondern durch vorhersagbares Verhalten."><figcaption>Wissenschaftler haben herausgefunden, dass wir uns nicht durch ähnliche Hirnaktivität einander näher fühlen – sondern durch vorhersagbares Verhalten. Bild: Duy Pham/Unsplash</figcaption></figure><p>Wie entsteht Nähe zwischen zunächst fremden Menschen? Schweizer Wissenschaftler haben genau das nun untersucht: <strong>Vertrautheit</strong> bedeutet demnach nicht automatisch, dass sich die Hirnaktivität von zwei Menschen ähnelt. Viel wichtiger ist es, wie gut Menschen einander einschätzen und aufeinander reagieren können.</p><p>Forschende der ETH Zürich untersuchten sechs Wochen lang 61 Zweierteams, die sich sechsmal zum gemeinsamen Zeichnen trafen. Die Teilnehmenden waren entweder 18 bis 35 oder 70 bis 85 Jahre alt. Dabei bestanden 31 Paare aus Angehörigen verschiedener Generationen, 30 bestanden aus Gleichaltrigen.</p><p>Während der Treffen trugen alle Probanden Hirnsensoren. Zunächst sollten die Teammitglieder etwas getrennt zeichnen, und danach gemeinsam auf einem Blatt. Sie durften sich unterhalten, beim Zeichnen selbst aber nicht sprechen. So konnten die Wissenschaftler die Hirnaktivität unter natürlichen Bedingungen erfassen.</p><h2>Unerwartete Synchronität</h2><p>Im Mittelpunkt stand die sogenannte <strong>Hirnsynchronität</strong>: Sie beschreibt, wie ähnlich sich die Aktivität zweier Gehirne während einer gemeinsamen Tätigkeit entwickelt. Frühere Untersuchungen hatten vermuten lassen, dass diese Übereinstimmung mit wachsender Vertrautheit zunimmt.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/wie-aus-fremden-freunde-werden-wann-wir-fremden-menschen-vertrauen-und-wann-nicht-1787474638153.jpg" alt="Drei Beispiele gemeinsamer Zeichnungen. Gemeinsames Zeichnen wurde als Aufgabe ausgewählt, weil es auch in der Praxis von intergenerationellen Programmen oft zur Anwendung kommt." title="Drei Beispiele gemeinsamer Zeichnungen. Gemeinsames Zeichnen wurde als Aufgabe ausgewählt, weil es auch in der Praxis von intergenerationellen Programmen oft zur Anwendung kommt."><figcaption>Drei Beispiele gemeinsamer Zeichnungen. Gemeinsames Zeichnen wurde als Aufgabe ausgewählt, weil es auch in der Praxis von intergenerationellen Programmen oft zur Anwendung kommt. Bild: Social Brain Sciences Lab</figcaption></figure><p>Die Versuchsergebnisse fielen jedoch anders aus. „Bei den generationenübergreifenden Paaren war die Hirnsynchronität zu Beginn höher – und sie nahm von Woche zu Woche ab“, sagt die Kognitionswissenschaftlerin Dr. Ryssa Moffat, Postdoktorandin im Social Brain Sciences Lab am Lehrstuhl für kognitive und soziale Neurowissenschaften. Bei Gleichaltrigen zeigte sich der gegenteilige Verlauf: Ihre zunächst niedrigere Synchronität nahm über die sechs Wochen zu.</p><p>Die Abstimmung war beim gemeinsamen Zeichnen stärker als beim Alleinmalen. Moffat wendet jedoch ein: „Mehr Hirnsynchronität kann auch bedeuten, dass zwei Menschen sich besonders stark bemühen, einander zu verstehen.“</p><h2>Vorhersagen statt Gleichklang</h2><p>Die Forschenden schlagen eine alternative Erklärung vor. Beim Kennenlernen könnten Menschen vor allem lernen, die nächsten Handlungen, Aussagen oder Reaktionen ihres Gegenübers vorherzusehen. Dieses Prinzip nennen sie <strong>Mutual Prediction</strong>, also wechselseitige Vorhersage.</p><p>Zwischen den Generationen ist diese Anpassung zunächst schwieriger. „Die gleichaltrigen Teilnehmenden waren meist Studierende mit ähnlichem Alltag und fanden schnell gemeinsame Themen. Jüngere und ältere Menschen mussten dagegen erst herausfinden, worüber sie überhaupt reden konnten“, erklärt Moffat.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/wie-aus-fremden-freunde-werden-wann-wir-fremden-menschen-vertrauen-und-wann-nicht-1787474646384.jpg" alt="Mit mobiler Hirnmessung (fNIRS) wurde die Hirnaktivität zweier Personen beim Zeichnen erfasst. Die leichten Sensorkappen messen Veränderungen des Blutflusses. Auch Körperbewegungen wurden aufgezeichnet." title="Mit mobiler Hirnmessung (fNIRS) wurde die Hirnaktivität zweier Personen beim Zeichnen erfasst. Die leichten Sensorkappen messen Veränderungen des Blutflusses. Auch Körperbewegungen wurden aufgezeichnet."><figcaption>Mit mobiler Hirnmessung (fNIRS) wurde die Hirnaktivität zweier Personen beim Zeichnen erfasst. Die leichten Sensorkappen messen Veränderungen des Blutflusses. Auch Körperbewegungen wurden aufgezeichnet. Bild: PLOS Biology/Social Brain Sciences Lab</figcaption></figure><p>Zudem verändert sich mit zunehmender Vertrautheit das soziale Spiel. „Gleichaltrige finden eine gemeinsame Basis oft schneller oder bringen sie bereits mit“, sagt die Forscherin. „Mit der Zeit werden sie jedoch spielerischer, überraschen sich gegenseitig im Gespräch und machen es ihrem Gegenüber dadurch wieder schwerer, ihr Verhalten vorauszusagen.“</p><h2>Rollen zwischen den Generationen</h2><p>Eine zweite Untersuchung derselben Begegnungen identifizierte mehrere stabile Muster von Hirnaktivität. Auffällig war bei generationenübergreifenden Paaren, dass es zwischen den Gehirnen geringere Verbindung gab, aber starker Synchronität innerhalb eines einzelnen Gehirns.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="773590" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/kooperationsbereitschaft-menschen-sind-anderen-gegenuber-oft-hilfsbereiter-als-wir-denken.html" title="Kooperationsbereitschaft: Menschen sind anderen gegenüber oft hilfsbereiter, als wir denken">Kooperationsbereitschaft: Menschen sind anderen gegenüber oft hilfsbereiter, als wir denken</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/kooperationsbereitschaft-menschen-sind-anderen-gegenuber-oft-hilfsbereiter-als-wir-denken.html" title="Kooperationsbereitschaft: Menschen sind anderen gegenüber oft hilfsbereiter, als wir denken"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/kooperationsbereitschaft-menschen-sind-anderen-gegenuber-oft-hilfsbereiter-als-wir-denken-1781284387803_320.jpg" alt="Kooperationsbereitschaft: Menschen sind anderen gegenüber oft hilfsbereiter, als wir denken"></a></article></aside><p>Die Forschenden deuten das vorsichtig als Rollenverteilung: Die Person mit stärkerer interner Synchronität passte ihr Verhalten eher an. Meist war dies die jüngere Person, während die ältere führte. Generationenübergreifende Paare wechselten beim Zeichnen zudem häufiger ab, Gleichaltrige hingegen zeichneten öfter gleichzeitig.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="728387" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/was-dein-gehirn-weiss-bevor-du-es-tust-warum-meinungsaenderungen-mehr-sind-als-blosse-schwaeche.html" title="Was dein Gehirn weiß, bevor du es tust – Warum Meinungsänderungen mehr sind als bloße Schwäche">Was dein Gehirn weiß, bevor du es tust – Warum Meinungsänderungen mehr sind als bloße Schwäche</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/was-dein-gehirn-weiss-bevor-du-es-tust-warum-meinungsaenderungen-mehr-sind-als-blosse-schwaeche.html" title="Was dein Gehirn weiß, bevor du es tust – Warum Meinungsänderungen mehr sind als bloße Schwäche"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/was-dein-gehirn-weiss-bevor-du-es-tust-warum-meinungsaenderungen-mehr-sind-als-blosse-schwaeche-1757342265652_320.png" alt="Was dein Gehirn weiß, bevor du es tust – Warum Meinungsänderungen mehr sind als bloße Schwäche"></a></article></aside><p>Die in <em>PLOS Biology </em>und <em>Acta Psychologica</em> veröffentlichten Arbeiten betreten wissenschaftliches Neuland. „Unsere Studie ist die erste, die über mehrere Wochen hinweg zeigt, wie sich die Hirnaktivität bei jüngeren und älteren Menschen entwickelt“, sagt Moffat. Die Forschung könnte erklären, „wie aus Fremden Bekannte und vielleicht sogar Freunde werden“.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Naudszus%2C%20L.%20A.%2C%20Moffat%2C%20R.%2C%20%26%20Cross%2C%20E.%20S" data-year="2026" data-title="Two-brain%20states%20characterize%20within-%20and%20between-brain%20connectivity%20during%20intergenerational%20collaborative%20drawing.%20Acta%20Psychologica" data-url="https%3A%2F%2Fdoi.org%2F10.1016%2Fj.actpsy.2026.107252">Naudszus, L. A., Moffat, R., & Cross, E. S. (2026). <a href="https://doi.org/10.1016/j.actpsy.2026.107252" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Two-brain states characterize within- and between-brain connectivity during intergenerational collaborative drawing. Acta Psychologica</a>.</cite><br><cite data-author="Moffat%2C%20R.%2C%20Dumas%2C%20G.%2C%20%26%20Cross%2C%20E.%20S" data-year="2026" data-title="Social%20interactions%20between%20people%20of%20same%20and%20different%20generations%20shape%20longitudinal%20changes%20in%20interpersonal%20neural%20synchrony%2C%20loneliness%2C%20and%20social%20connection.%20PLOS%20Biology" data-url="https%3A%2F%2Fdoi.org%2F10.1371%2Fjournal.pbio.3003899">Moffat, R., Dumas, G., & Cross, E. S. (2026). <a href="https://doi.org/10.1371/journal.pbio.3003899" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Social interactions between people of same and different generations shape longitudinal changes in interpersonal neural synchrony, loneliness, and social connection. PLOS Biology</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/wie-aus-fremden-freunde-werden-wann-wir-fremden-menschen-vertrauen-und-wann-nicht.html</guid><dc:creator><![CDATA[Lisa Seyde]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA["Ich hab so einen Sommer noch nicht erlebt": Schon wieder Tornado-Gefahr, Hagel und Orkanböen im Anmarsch]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/ich-hab-so-einen-sommer-noch-nicht-erlebt-schon-wieder-tornado-gefahr-hagel-und-orkanboen-im-anmarsch.html</link><pubDate>Mon, 24 Aug 2026 06:46:45 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Kaum ist die letzte Hitzewelle vorbei, rollt schon die nächste heftige Unwetterlage heran. Tornados, Hagelschlag, schwere Sturmböen – der Schadenssommer 2026 legt jetzt noch einen drauf.</p><figure id="first-video" class="video-dailymotion"><div id="player-xb07com"><img src="https://services.meteored.com/img/video/preview/dailymotion-xb07com.jpg" id="xb07com"><span class="boton-video"><svg width="48" height="48" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 48 48"><circle cx="24" cy="24" r="24" style="fill:#fff"/><path d="m20.5 15.2 10.8 7.2c1.1.7 1.2 2.2.2 3l-11 7.3c-1.2.7-2.7-.2-2.7-1.6V16.8c0-1.4 1.5-2.3 2.7-1.6z" style="fill-rule:evenodd;clip-rule:evenodd;fill:#0074ad"/></svg></span></div></figure><p>Ich muss ganz ehrlich sagen: Ich schaue seit Wochen jeden Morgen auf die Modelle und frage mich, was da eigentlich noch alles auf uns zurollt. Kaum haben wir die letzte <strong>Hitzewelle</strong> hinter uns, kaum wird über den bisher heißesten Sommer der Messgeschichte gesprochen, da schiebt sich schon die nächste <strong>brenzlige Unwetterlage</strong> an uns heran.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Und mittendrin stehen wieder Warnungen vor <strong>Tornados</strong>, vor <strong>Hagelschlag</strong> und vor schweren Sturmböen. Das ist kein normaler Sommer mehr. Das ist ein Sommer, der Rekorde reihenweise pulverisiert.</p><h2>Ein Schadenssommer wie aus dem Bilderbuch</h2><p>Kurze Rückblende: <strong>41,8 Grad</strong> im Juni – neuer deutscher Allzeitrekord. Dann die zweite Hitzewelle Ende Juli, die dritte Mitte August, und dazwischen kaum ein Tropfen richtiger Landregen. An über <strong>240 Stationen</strong> in Deutschland wurden bereits Rekorde für die meisten Hitzetage einer Saison eingestellt, in Rheinfelden sogar sagenhafte 54.</p><p>Staubtrockene Böden, Flüsse mit Niedrigwasser, Waldbrände von Brandenburg bis in die Pfalz, weggekippte Fischbestände – die <strong>Schadensbilanz</strong> ist jetzt schon dreistellig, und wir sind noch längst nicht durch. Genau in diese Kulisse knallt nun die nächste heftige Wetterlage.</p><h4>Ab Donnerstag kippt das Wetter komplett</h4><p>Dienstag und Mittwoch geht es zunächst noch mal richtig hoch. Im Markgräfler Land werden <strong>30 Grad</strong> erreicht, am Donnerstag im Süden sogar <strong>31 Grad</strong>. Doch schon in der Nacht zum Freitag schiebt sich von Westen ein <strong>gewittriges Regenband</strong> herein – und das hat es faustdick hinter den Ohren.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/ich-hab-so-einen-sommer-noch-nicht-erlebt-schon-wieder-tornado-gefahr-hagel-und-orkanboen-im-anmarsch-1787553866319.jpg" data-image="u8wa9wg4vhbo" alt="unwetter, gewitter, regen" title="unwetter, gewitter, regen"><figcaption>Ab Donnerstagabend drohen teils heftige Gewitter und Unwetter. </figcaption></figure><p>Lokal sind <strong>schwere Gewitter</strong> möglich, mit Hagel, Starkregen und schweren Sturmböen. Am Freitag zieht die ganze Chose langsam nordostwärts weiter, und eine <strong>Unwetterentwicklung</strong> schließe ich ausdrücklich nicht aus.</p><h4>Warum die Gewitter jetzt so heftig werden</h4><p>Das Rezept ist bekannt und trotzdem jedes Mal unangenehm: schwül-heiße Luft aus Süd bis Südwest, dazu <strong>hohe Energiewerte</strong> in der Atmosphäre und dann eine Kaltfront, die von Westen dagegen drückt. Genau in diesem Zusammenprall entstehen die richtig widerlichen Zellen.</p><p>Wenn dann noch die <strong>Windscherung</strong> passt – und danach sieht es in den Modellen aus – können sich rotierende Gewitter bilden. Und aus rotierenden Gewittern entstehen bei uns in Mitteleuropa immer wieder <strong>Tornados</strong>. Meistens kurzlebig, meistens lokal, aber ganz sicher nicht harmlos.</p><h4>Diese Regionen müssen besonders aufpassen</h4><p>Die erste Front trifft schon Dienstag den <strong>Südwesten</strong> und arbeitet sich langsam Richtung Mitte vor. Donnerstag steht dann vor allem die <strong>Mitte und der Süden</strong> im Fokus, mit teils kräftigen Schauern und Gewittern und im Norden dazu einem frischen bis stürmischen Ostwind.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="784883" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/so-ungemutlich-wird-der-winter-wetterforscher-sieht-milden-sturm-und-hochwasser-winter.html" title="„So ungemütlich wird der Winter': Wetterforscher sieht milden Sturm- und Hochwasser-Winter 2026/2027">„So ungemütlich wird der Winter": Wetterforscher sieht milden Sturm- und Hochwasser-Winter 2026/2027</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/so-ungemutlich-wird-der-winter-wetterforscher-sieht-milden-sturm-und-hochwasser-winter.html" title="„So ungemütlich wird der Winter': Wetterforscher sieht milden Sturm- und Hochwasser-Winter 2026/2027"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/so-ungemutlich-wird-der-winter-wetterforscher-sieht-milden-sturm-und-hochwasser-winter-1787309811902_320.jpg" alt="„So ungemütlich wird der Winter': Wetterforscher sieht milden Sturm- und Hochwasser-Winter 2026/2027"></a></article></aside><p>Am Freitag verlagert sich der Schwerpunkt weiter nach Osten und Nordosten. Am <strong>Alpenrand</strong> kann sich der Regen sogar festsetzen und stundenlang herunterprasseln – Stichwort <strong>Sturzfluten</strong> in engen Tälern. Auch das haben wir dieses Jahr leider schon zu oft gesehen.</p><h2>Meine ehrliche Einschätzung</h2><p>Ich weiß, ich klinge wie eine kaputte Schallplatte, aber bitte: Nehmen Sie diese Lage ernst. Der Sommer 2026 hat gezeigt, wozu die Atmosphäre inzwischen fähig ist, und die kommenden Tage passen leider ins Bild. Verstauen Sie loses Zeug im Garten, parken Sie das Auto nicht unter dem alten Ahorn, und behalten Sie <strong>die Warnungen</strong> in den nächsten Tagen unbedingt im Blick.</p><figure> <img src="https://services.meteored.com/img/article/ich-hab-so-einen-sommer-noch-nicht-erlebt-schon-wieder-tornado-gefahr-hagel-und-orkanboen-im-anmarsch-1787553948915.jpg" data-image="83kef0g0k4vq" alt="nass, regen, wetter" title="nass, regen, wetter"><figcaption>Besonders im Westen und Süden wird es in den nächsten Tagen immer wieder recht nass werden. </figcaption></figure><p>Und noch etwas: Ich glaube nicht, dass wir mit dieser Woche durch sind. Solange die Böden so trocken sind und die umliegenden Meere so warm, bleibt das <strong>Unwetterrisiko</strong> hoch – bis weit in den Spätsommer und Frühherbst hinein.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/ich-hab-so-einen-sommer-noch-nicht-erlebt-schon-wieder-tornado-gefahr-hagel-und-orkanboen-im-anmarsch.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Attraktives Ausflugsziel: Warum die Region Saale-Unstrut als „Toskana des Nordens" gilt ]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/attraktives-ausflugsziel-warum-die-region-saale-unstrut-als-toskana-des-nordens-gilt.html</link><pubDate>Mon, 24 Aug 2026 05:12:00 +0000</pubDate><category>Freizeit</category><description><![CDATA[<p>Grüne Rebhänge, eine reizvolle historische Altstadt und malerische Flussauen: Freyburg verbindet Weintradition mit einem nahezu mediterranen Landschaftserlebnis. Da kann man sich fast ein bisschen wie in Italien fühlen.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/attraktives-ausflugsziel-warum-die-region-saale-unstrut-als-toskana-des-nordens-gilt-1787244406761.jpg" data-image="5htplj1bq41y" alt="Freyburg Rebhänge" title="Freyburg Rebhänge"><figcaption>Ein Hauch Italien in Sachsen-Anhalt: Weinberg in Freyburg. Foto: Pixabay</figcaption></figure><p>Rund eine Stunde von Leipzig entfernt liegt eine Landschaft, die mit ihren grünen Hügeln und <strong>Weinbergen</strong> fast mediterran wirkt. Die Reben liegen an den Hängen des <strong>Unstrut-Tals</strong> und künden von zukünftigen Freuden. </p><p>Auf dem <strong>Weinlehrpfad</strong> lässt sich die Umgebung zu Fuß erkunden, während der <strong>Unstrutradweg</strong> durch das Flusstal führt. Immer wieder eröffnen sich dabei weite Ausblicke auf die Weinlandschaft, die Freyburg den Beinamen „Toskana an der Unstrut" eingebracht hat.</p><h2>Mediterrane Vibes zwischen historischem Fachwerk</h2><p>Auch die Stadt selbst lohnt einen Rundgang. Zwischen verwinkelten Gassen und restaurierten Fachwerkhäusern verströmt Freyburgs Zentrum den Charme einer <strong>historischen Weinstadt</strong>. </p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/attraktives-ausflugsziel-warum-die-region-saale-unstrut-als-toskana-des-nordens-gilt-1787244599129.jpg" data-image="7v4d2yo5e7su" alt="St. Marien" title="St. Marien"><figcaption>Reizvoll ist Freyburgs Altstadt mit der spätromanischen Basilika St Marien. Foto: Pixabay</figcaption></figure><p>Zu den besonders sehenswerten Bauten zählt die im 13. Jahrhundert erbaute Stadtkirche St. Marien, die von der langen Geschichte der Stadt zeugt, aber auch das oberhalb der Stadt gelegene, mittelalterliche <strong>Schloss Neuenburg</strong>.</p><h3>1000 Jahre Weintradition</h3><p>Der Weinbau ist seit mehr als einem Jahrtausend Teil des Lebens in der Region. Die <strong>klimatischen Bedingungen</strong> an den Hängen der Flusstäler schaffen günstige Voraussetzungen für den Anbau diverser Rebsorten. </p><p>Die Flussauen von Saale und Unstrut sorgen für ein besonderes <strong>Mikroklima</strong>. Lange Vegetationsperioden, ausreichend Sonne und der <strong>kühlende Effekt des Flusses</strong> lassen vor allem charaktervolle, meist <strong>trockene Weine</strong> entstehen.</p><h2>Heimat eines berühmten Sekts</h2><p>Freyburg steht allerdings nicht nur für Wein, sondern ebenso für <strong>Sekt</strong>. Seit 1856 wird hier Rotkäppchen hergestellt. </p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/attraktives-ausflugsziel-warum-die-region-saale-unstrut-als-toskana-des-nordens-gilt-1787244901160.jpg" data-image="doww016ndxrt" alt="Sekt" title="Sekt"><figcaption>Auch ein bekannter Sekt wird in der Region erzeugt. Foto: Pixabay</figcaption></figure><p>Bei Führungen durch die <strong>historischen Keller</strong> erhalten Besucher Einblicke in die Herstellung und können die Erzeugnisse verkosten.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="781827" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/viel-fachwerk-und-geschichte-zum-anfassen-in-einer-der-altesten-stadte-deutschlands.html" title="Viel Fachwerk und Geschichte zum Anfassen in einer der ältesten Städte Deutschlands">Viel Fachwerk und Geschichte zum Anfassen in einer der ältesten Städte Deutschlands</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/viel-fachwerk-und-geschichte-zum-anfassen-in-einer-der-altesten-stadte-deutschlands.html" title="Viel Fachwerk und Geschichte zum Anfassen in einer der ältesten Städte Deutschlands"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/fachwerk-rausch-und-geschichte-zum-anfassen-in-einer-der-altesten-stadte-deutschlands-1785761152355_320.jpeg" alt="Viel Fachwerk und Geschichte zum Anfassen in einer der ältesten Städte Deutschlands"></a></article></aside><p>Eine weitere Anlaufstelle für Weinliebhaber ist die <strong>Winzervereinigung Freyburg</strong>. Mehr als <strong>300 Winzer</strong> sind darin organisiert und erzeugen Weine, die die Besonderheiten der Saale-Unstrut-Region widerspiegeln. Im historischen Barockgewölbe können Besucher probieren und auch gleich kaufen.</p><h3>Und so kommen Sie in die Toskana an der Unstrut</h3><p>Von <strong>Leipzig </strong>aus ist Freyburg ein ideales Ausflugsziel. Mit dem Auto geht es zunächst über die A9 und anschließend auf die A38. An der Ausfahrt <strong>Merseburg-Süd</strong> führt die Strecke über Landstraßen weiter nach Freyburg.</p><p>Mit der Bahn dauert die Fahrt etwa <strong>75 Minuten</strong>. In der Regel ist ein <strong>Umstieg in Naumburg</strong> an der Saale erforderlich. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="777482" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/hinein-ins-nass-im-norden-verbirgt-sich-eine-der-ruhigsten-badestellen-deutschlands.html" title="Hinein ins Nass: Im Norden verbirgt sich eine der ruhigsten Badestellen Deutschlands ">Hinein ins Nass: Im Norden verbirgt sich eine der ruhigsten Badestellen Deutschlands </a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/hinein-ins-nass-im-norden-verbirgt-sich-eine-der-ruhigsten-badestellen-deutschlands.html" title="Hinein ins Nass: Im Norden verbirgt sich eine der ruhigsten Badestellen Deutschlands "><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/abkuhlung-in-norddeutschland-verbirgt-sich-eine-der-ruhigsten-badestellen-deutschlands-1783423511139_320.jpeg" alt="Hinein ins Nass: Im Norden verbirgt sich eine der ruhigsten Badestellen Deutschlands "></a></article></aside><p>In Freyburg lassen sich die wichtigsten Ziele bequem <strong>zu Fuß</strong> oder mit dem <strong>Fahrrad </strong>erreichen. Zum <strong>Schloss Neuenburg</strong> führt ein etwa halbstündiger Spaziergang vom Stadtzentrum.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="t-online%20(mgr)" data-year="2026" data-title="Ausflug%20ab%20Leipzig%3A%20Die%20%22Toskana%20an%20der%20Unstrut%22%20ist%20ein%20echter%20Geheimtipp" data-url="https%3A%2F%2Fleipzig.t-online.de%2Fregion%2Fleipzig%2Fid_101387758%2Fausflug-ab-leipzig-toskana-der-unstrut-ist-noch-ein-geheimtipp.html">t-online (mgr). (2026). <a href="https://leipzig.t-online.de/region/leipzig/id_101387758/ausflug-ab-leipzig-toskana-der-unstrut-ist-noch-ein-geheimtipp.html" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Ausflug ab Leipzig: Die "Toskana an der Unstrut" ist ein echter Geheimtipp</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/attraktives-ausflugsziel-warum-die-region-saale-unstrut-als-toskana-des-nordens-gilt.html</guid><dc:creator><![CDATA[Stefanie Bisping]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Tornados in Deutschland 2026: Zwischenbilanz einer ruhigen Saison]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/tornados-in-deutschland-2026-zwischenbilanz-einer-ruhigen-saison.html</link><pubDate>Mon, 24 Aug 2026 04:23:44 +0000</pubDate><category>Aktuell</category><description><![CDATA[<p>Die Tornadosaison 2026 verläuft in Deutschland bislang deutlich ruhiger als im langjährigen Mittel. Mitte August sorgte eine aktivere Wetterphase für mehrere bestätigte Tornados und Sturmschäden in mehreren Bundesländern, an der grundsätzlichen Bilanz änderte das bislang wenig.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/tornados-in-deutschland-2026-zwischenbilanz-einer-ruhigen-saison-1787493102770.jpg" data-image="ppqrr5rjxr1h"><figcaption>Die Tornadosaison 2026 verlief in Deutschland bislang deutlich ruhiger als im langjährigen Mittel, mit einer aktiveren Phase Mitte August. Foto: Greg Johnson.</figcaption></figure><p>Nach DWD-Angaben galten bis Ende Juli erst 13 Tornados in Deutschland als bestätigt, im langjährigen Mittel sind es rund 49 pro Jahr. Als Grund nannte der DWD „lang anhaltende Hochdruck- und Dürrephasen“, die den Sommer 2026 prägten und die für Tornados nötige Windscherung unterdrückten.</p><p>Die bislang <strong>aktivste Phase der Saison</strong> begann in der Nacht zum <strong>20. August</strong>. Der DWD bestätigte Tornados bei Fürstenwalde/Spree in Brandenburg (Kategorie IF1: rund 150 km/h) und im Raum Wetzlar in Hessen, dazu kamen erhebliche Schäden in Rheinland-Pfalz und Thüringen. Bei den Stürmen kamen zwei Menschen ums Leben.</p><h2><strong><strong><strong><strong>Weder isoliert noch mit festem Schwerpunkt</strong></strong></strong></strong><br></h2><p>Der 19. August war <strong>europaweit ungewöhnlich aktiv</strong>. Die European Severe Weather Database (ESWD) bestätigte für diesen einen Tag <a href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/sieben-tornados-an-einem-tag-europaiesche-unwetter-datenbank-bestaetigt-wirbelsturm-serie-quer-durch-europa.html" data-mrf-recirculation="cuerpo_intext">sieben Tornados in fünf Ländern</a>, neben Fürstenwalde auch in Italien, Dänemark, Polen und Litauen. </p><p> Für die deutsche Bilanz zählt davon nur der Fall in Fürstenwalde, das Beispiel zeigt aber, dass die Wetterlage jenes Tages weit über Deutschland hinaus für rotierende Gewitter sorgte, statt ein isoliertes deutsches Ereignis zu sein. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="784609" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/tornado-chaos-in-deutschland-so-etwas-sieht-man-selten-wirbelsturm-zerlegt-hauser-jetzt-droht-der-nachste.html" title="Tornado-Chaos in Deutschland: „So etwas sieht man selten' – Wirbelsturm zerlegt Häuser, jetzt droht der nächste">Tornado-Chaos in Deutschland: „So etwas sieht man selten" – Wirbelsturm zerlegt Häuser, jetzt droht der nächste</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/tornado-chaos-in-deutschland-so-etwas-sieht-man-selten-wirbelsturm-zerlegt-hauser-jetzt-droht-der-nachste.html" title="Tornado-Chaos in Deutschland: „So etwas sieht man selten' – Wirbelsturm zerlegt Häuser, jetzt droht der nächste"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/tornado-chaos-in-deutschland-so-etwas-sieht-man-selten-wirbelsturm-zerlegt-hauser-jetzt-droht-der-nachste-1787206690326_320.jpg" alt="Tornado-Chaos in Deutschland: „So etwas sieht man selten' – Wirbelsturm zerlegt Häuser, jetzt droht der nächste"></a></article></aside><p>Auch innerhalb Deutschlands lässt sich <strong>kein verlässliches Muster</strong> ablesen, wo Tornados am häufigsten auftreten. </p><p>Eine aktuelle Studie von DWD-Forschern in der Meteorologischen Zeitschrift kommt zu dem Schluss, dass Tornados im ganzen Land vorkommen und die scheinbare regionale Häufung vor allem von der Bevölkerungsdichte abhängt, also davon, wie <strong>viele Menschen ein Ereignis überhaupt melden</strong>. </p><p>Nur bei den stärkeren Fällen zeichnen sich durch die Geländeform bedingte lokale Schwerpunkte ab. Die Tornados der Saison 2026 verteilten sich entsprechend breit, von Brandenburg bis Rheinland-Pfalz.<br> </p><h2> Ruhiger Start in die Saison</h2><p>Zuvor war die Saison ungewöhnlich ruhig verlaufen. Bereits im Frühjahr hatten Meteorologen darauf hingewiesen, Anfang Mai lagen erst vier unbestätigte Verdachtsfälle vor und kein einziger bestätigter Tornado. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="784608" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/sieben-tornados-an-einem-tag-europaiesche-unwetter-datenbank-bestaetigt-wirbelsturm-serie-quer-durch-europa.html" title="Sieben Tornados an einem Tag: Europäische Unwetter-Datenbank bestätigt Wirbelsturm-Serie quer durch Europa!">Sieben Tornados an einem Tag: Europäische Unwetter-Datenbank bestätigt Wirbelsturm-Serie quer durch Europa!</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/sieben-tornados-an-einem-tag-europaiesche-unwetter-datenbank-bestaetigt-wirbelsturm-serie-quer-durch-europa.html" title="Sieben Tornados an einem Tag: Europäische Unwetter-Datenbank bestätigt Wirbelsturm-Serie quer durch Europa!"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/sieben-tornados-an-einem-tag-europaische-unwetter-datenbank-bestaetigt-wirbelsturm-serie-quer-durch-europa-1787208438012_320.png" alt="Sieben Tornados an einem Tag: Europäische Unwetter-Datenbank bestätigt Wirbelsturm-Serie quer durch Europa!"></a></article></aside><p>Eines der auffälligsten, aber folgenlosen Ereignisse dieser ruhigen Phase war eine Wasserhose über dem Bodensee. Am 1. Juli 2026 drehte sich kurz nach 13:00h vor Friedrichshafen ein Wirbel über dem Wasser, der für Aufsehen sorgte, ohne dass Schäden gemeldet wurden.</p><h3>Wie Tornados entstehen</h3><p>Tornados entstehen meist in Superzellen, besonders kräftigen Gewittern mit einem in sich rotierenden Aufwindbereich. </p><p>Am 19. August zeigte sich das anschaulich: </p><p>Kalte Luft aus dem Norden traf auf warme Luft aus dem Süden, entlang dieser Grenze entwickelte sich eine einzelne, langlebige Superzelle, die von Belgien bis nach Thüringen zog. </p><p>Ungewöhnlich starke Windscherung, unterschiedliche Windrichtungen und -geschwindigkeiten in verschiedenen Höhen, sorgte für die nötige Drehung, obwohl die Luft selbst nur mäßig instabil war, eine Kombination, die Tornados eher begünstigt als klassische Hitzegewitter.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="784874" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/unwetter-wucht-im-suden-riesenhagel-orkanboen-tornado-gefahr-experte-jetzt-wird-s-brenzlig.html" title="Unwetter-Wucht im Süden: Riesenhagel, Orkanböen, Tornado-Gefahr – Experte: „Jetzt wird's brenzlig'">Unwetter-Wucht im Süden: Riesenhagel, Orkanböen, Tornado-Gefahr – Experte: „Jetzt wird's brenzlig"</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/unwetter-wucht-im-suden-riesenhagel-orkanboen-tornado-gefahr-experte-jetzt-wird-s-brenzlig.html" title="Unwetter-Wucht im Süden: Riesenhagel, Orkanböen, Tornado-Gefahr – Experte: „Jetzt wird's brenzlig'"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/unwetter-wucht-im-suden-riesenhagel-orkanboen-tornado-gefahr-experte-jetzt-wird-s-brenzlig-1787304410531_320.jpg" alt="Unwetter-Wucht im Süden: Riesenhagel, Orkanböen, Tornado-Gefahr – Experte: „Jetzt wird's brenzlig'"></a></article></aside><p>Einen belegten Trend zu mehr oder stärkeren Tornados in Deutschland gibt es bislang nicht. Mehr gemeldete Fälle in den vergangenen Jahren erklären sich nach bisheriger Einschätzung<strong> vor allem durch mehr Smartphones und eine bessere Dokumentation</strong>, nicht durch eine tatsächliche Zunahme des Phänomens selbst.</p><h2> Ausblick<br></h2><p>Bereits in seiner Zwischenbilanz Ende Juli ging der DWD davon aus, dass die Tornadosaison 2026 trotz aktiver Monate im August und September in der <strong>Gesamtbilanz deutlich unterdurchschnittlich</strong> bleiben würde. </p><p>Mit Fürstenwalde und dem Raum Wetzlar kamen nach der Unwetterphase mindestens zwei weitere bestätigte Fälle hinzu, an der grundsätzlichen Lücke zum langjährigen Mittel von rund 49 Tornados änderte das wenig. </p><p>Für die Tage danach rechnete der DWD mit weiteren schweren Gewittern im Süden, Details dazu in der separaten Vorhersage. Ob und wie stark sich die Bilanz bis zum Ende der Saison noch verschiebt, bleibt bis dahin offen.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Beyer%2C%20Wapler%20%26%20K%C3%BChne" data-year="2026" data-title="Tornadoes%20in%20Germany%3A%20intensity%2C%20temporal%20and%20spatial%20distribution.%20Meteorologische%20Zeitschrift%2034(4)%2C%20237%E2%80%93250" data-url="https%3A%2F%2Fdoi.org%2F10.1127%2Fmetz%2F1276%20(Verlag%3A%20https%3A%2F%2Fwww.schweizerbart.de%2Fjournals%2Fmetz)">Beyer, Wapler & Kühne. (2026). <a href="https://doi.org/10.1127/metz/1276 (Verlag: https://www.schweizerbart.de/journals/metz)" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Tornadoes in Germany: intensity, temporal and spatial distribution. Meteorologische Zeitschrift 34(4), 237–250</a>.</cite><br><cite data-author="DWD" data-year="31.07.2026" data-title="Zwischenbilanz%20der%20Tornadosaison%202026" data-url="https%3A%2F%2Fwww.dwd.de%2FDE%2Fwetter%2Fthema_des_tages%2F2026%2F7%2F31.html">DWD. (31.07.2026). <a href="https://www.dwd.de/DE/wetter/thema_des_tages/2026/7/31.html" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Zwischenbilanz der Tornadosaison 2026</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/tornados-in-deutschland-2026-zwischenbilanz-einer-ruhigen-saison.html</guid><dc:creator><![CDATA[Sabin Klein]]></dc:creator></item></channel></rss>