<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><rss xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" version="2.0"><channel><title>Meteored Deutschland</title><link>https://www.daswetter.com</link><description>News rund ums Wetter: Aktuelle Wetternachrichten - Informieren Sie sich hier über die aktuellsten Wetternachrichten für Deutschland und weltweit. News rund um das Wetter: Wir halten Sie auf dem Laufenden!</description><language>de</language><lastBuildDate>Wed, 07 Oct 2026 23:30:22 +0000</lastBuildDate><pubDate>Wed, 07 Oct 2026 23:30:22 +0000</pubDate><atom:link href="https://www.daswetter.com/feed/" rel="self" type="application/rss+xml"/><copyright><![CDATA[ Copyright 2026 Meteored ]]></copyright><image><url>https://www.daswetter.com/imagenes/logo_rss.png</url><title>Meteored Deutschland</title><link>https://www.daswetter.com</link><width>144</width><height>144</height></image><sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod><sy:updateFrequency>6</sy:updateFrequency><item><title><![CDATA[Die neuen CMIP7-Szenarien der Erderwärmung]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/die-neuen-cmip7-szenarien-der-erderwarmung.html</link><pubDate>Wed, 07 Oct 2026 17:20:00 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Alle 6-7 Jahre führen wissenschaftliche Klimamodellierungsgruppen auf der ganzen Welt eine koordinierte Reihe von Simulationen durch, die untersuchen, wie sich das Klima in Zukunft verändern könnte. </p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/die-neuen-cmip7-szenarien-der-erderwarmung-1791308127345.jpeg" data-image="v7sk0yx4xz6c"><figcaption>Klimamodelle sind mögliche Leitpfade für die Klimapolitik</figcaption></figure><p>Diese Simulationen bilden die Basis von <strong>schlüssigen Beweislinien für zukünftige Klima-Projektionen</strong>, wie sie in den Sachstandsberichten des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaveränderungen (IPCC) verwendet werden. </p><p>Sie basieren auf einer Reihe von <strong>gängigen Szenarien – oder „Wegen“ – </strong><strong>zukünftiger Treibhausgasemissionen.</strong></p><p>Für die siebte Phase des Coupled Model Intercomparison Project (CMIP7) - also das kollaborative Rahmenwerk zum Vergleich der Simulationsergebnisse- wurde nun eine neue Reihe von möglichen Entwicklungsszenarien der Erderwärmung veröffentlicht.</p><p>Diese <strong>ersetzen die bisherigen Szenarien</strong>, die in den aktuellen Versionen von Klimamodellen genannt wurden und eine wesentliche <strong>Basis des sechsten Sachstandsbericht des IPCC (AR6)</strong> darstellten.</p><h2>Neue Wege - bessere Prognosen</h2><p>Die neuen Szenarien unterscheiden sich sehr deutlich von den bisherigen, die in der Wissenschaft als <strong>„geteilte sozioökonomische Pfade“ (SSPs)</strong> publiziert wurden.</p><p>Während diese SSPs von etwas <strong>rätselhaft </strong>anmutenden <strong>„Strahlungsantriebsniveaus“</strong> ausgingen, sind die neuen Szenarien wesentlich verständlicher: sie basieren nur noch auf <strong>zukünftigen Emissionspfaden</strong>, und zwar von <strong>„negativ“ zu „niedrig“ bis zu „hoch“</strong>. </p><p>Damit haben sich die Modelle von einer <strong>nicht direkt klimapolitischen Betrachtung verabschiedet</strong> und untersuchen lediglich die <strong>Auswirkungen der Treibhausgasemissionen</strong>, basierend auf den Entscheidungen der Weltpolitik.</p><h3>Neue obere Linie </h3><p>Die neuen Szenarien revidieren auch die <strong>High-End-Erwärmungswerte</strong> weit unter den höchsten Szenarien der bisherigen Annahmen. Sie spiegeln damit eine Welt wider, in der zum Beispiel <strong>ein von fossiler Kohle geprägtes 21. Jahrhundert nicht mehr plausibel </strong>ist.</p><p>Gleichzeitig überarbeiten die Annahmen die <strong>bisherigen niedrigsten Erwärmungsszenarien nach obe</strong>n. Im Hinblick auf den im AR6 gezeigten Szenarien, gehen die neuen Annahmen davon aus, dass bei der derzeitigen Entwicklung das <strong>1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens </strong>zur Begrenzung der globalen Erwärmung <strong>nicht mehr realistisch</strong> ist.</p><h3>Carbon Brief Analyse</h3><p>Das Team der<strong> Klimajournalisten von Carbon Brief</strong> hat in einer <strong>umfangreichen Analyse</strong> das neue System untersucht und in einer englischsprachigen Zusammenfassung gut verständlich wiedergegeben.</p><p>Der Artikel von Carbon Brief <strong>vergleicht vor allen Dingen die CO<sub>2</sub>-Emissionen</strong> und die Erwärmungsprognosen der neuen Szenarien mit ihren Vorgängern. </p><p>Ein spezieller Fokus des Berichts lag auf der Verschiebung des oberen Endes einer möglichen Erderwärmung im Vergleich zu den bisherigen Szenarien, wie sie im IPCC Bericht AR6 genannt wurde.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="400852" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/neuer-ipcc-bericht-zeigt-dustere-zukunft-fur-den-planeten-.html" title="Neuer IPCC-Bericht zeigt düstere Zukunft für den Planeten!">Neuer IPCC-Bericht zeigt düstere Zukunft für den Planeten!</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/neuer-ipcc-bericht-zeigt-dustere-zukunft-fur-den-planeten-.html" title="Neuer IPCC-Bericht zeigt düstere Zukunft für den Planeten!"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/relatorio-climatico-da-onu-revela-futuro-assustador-para-o-planeta-1646118497781_320.jpg" alt="Neuer IPCC-Bericht zeigt düstere Zukunft für den Planeten!"></a></article></aside><p>Schließlich untersuchte Carbon Brief die mögliche <strong>Auswirkung von Kohlendioxidentfernung (CDR)</strong>, die in den neuen Szenarien ebenfalls integriert ist. </p><p>Hier die wichtigsten Highlights aus der Analyse durch Carbon Brief:</p><p>Die sieben neuen Szenarien nennen eine <strong>Bandbreite der globalen Erwärmung im Jahr 2100 von 1,6° C. bis 3,3 ° C</strong>., immer auf Basis zum vorindustriellen Niveau. Damit unterscheiden Sie sich von den <strong>bisherigen SSP-Szenarien</strong>, die einen <strong>Bereich von 1,5° C. bis 4,7° C.</strong> umfassten.</p><p>Die Spitze des oberen Bereichs ist zum ersten Mal seit vier Generationen der Klimamodellierung gesunken! Die höchsten Szenarien, die in den drei vorherigen IPCC-Bewertungszyklen verwendet wurden, nannten alle rund 4,6-4,9° C. als mögliche globale Erwärmung im Jahr 2100. Das <strong>neue höchste Szenario von CMIP7 erreicht dagegen nur 3,3° C</strong>. </p><p>Die niedrigsten Szenarien haben sich leicht nach oben verschoben, da eine Zukunft, die Überschreitungen von 1,5° C. vermeidet, nicht mehr als plausibel gilt. Das niedrigste Szenario erreicht einen <strong>Höchststand von rund 1,8° C. Mitte des Jahrhunderts</strong>, bevor es bis 2100 auf 1,5° C zurückfällt.</p><p>Die aktualisierten sozioökonomischen Annahmen, die den neuen Szenarien zugrunde liegen, beschreiben einen <strong>Planeten mit deutlich mehr Bewohnern,</strong> aber einer <strong>höheren Anzahl weniger wohlhabenden Personen</strong> als die ursprünglichen SSPs. </p><p>Die <strong>globale Bevölkerung</strong> erreicht bei den neuen Szenarien <strong>um 2080</strong> ihren Höhepunkt bei <strong>10,1 Milliarden Mensche</strong><strong>n</strong>. Die <strong>Einkommen</strong> pro Person im Jahr 2100 werden allerdings um <strong>zwischen 10% und 25% niedriger</strong> prognostiziert.</p><h3>Eine neue Generation von Szenarien</h3><p>Das neue CMIP7 wird die Basis des 7. Sachstandsbericht des IPCC sein, der im nächsten Jahr erscheinen soll.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="686630" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/neuer-zustandsbericht-des-weltklimarats-ipcc-ist-in-vorbereitung.html" title="Neuer Zustandsbericht des Weltklimarats IPCC ist in Vorbereitung">Neuer Zustandsbericht des Weltklimarats IPCC ist in Vorbereitung</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/neuer-zustandsbericht-des-weltklimarats-ipcc-ist-in-vorbereitung.html" title="Neuer Zustandsbericht des Weltklimarats IPCC ist in Vorbereitung"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/neuer-zustandsbericht-des-weltklimarats-ipcc-ist-in-vorbereitung-1733579677524_320.jpeg" alt="Neuer Zustandsbericht des Weltklimarats IPCC ist in Vorbereitung"></a></article></aside><p>Im <strong>April 2026 wurden in der Fachzeitschrift Geoscientific Model Development </strong>(GMD) erste Details zu den neuen Szenarien des CMIP7 veröffentlicht. Am 1. September wurden die zugrunde liegenden Emissionsdaten des CMIP-Teams öffentlich zugänglich gemacht. </p><p>Die sichtbarste Änderung der neuen Generation von Szenarien ist die Namensgebung. Wo die <strong>SSPs fünf sozioökonomische „Geschichten“</strong> mit Strahlungsantriebszielen (SSP1-2.6, SSP5-8.5 usw.) kombinierten, werden die <strong>CMIP7-Szenarien einfach nach dem Emissionspfad benannt,</strong> dem sie folgen.</p><h3>Keine „Baseline“-Szenarien mehr</h3><p>Eine weitere wichtige Veränderung beschlossen die Autoren der CMIP7-Szenarien, mit einem <strong>Ende der Annahme</strong>, dass es eine <strong>Welt ohne klimapolitische Entscheidungen </strong>geben werde. </p><p>Stattdessen beginnt die Bandbreite zukünftiger Emissionsszenarien mit der <strong>aktuellen Politik</strong> und untersucht Wege, wie sie gestärkt, geschwächt oder gleich gehalten werden können. Das <strong>höchste Szenario</strong> untersucht eine <strong>Rücknahme vieler Entscheidungen der aktuellen Klimaschutzpolitik</strong>. </p><p>Das <strong>mittlere Szenario</strong> hingegen erweitert diese Entscheidungen, geht also von <strong>einer Welt mit deutlich mehr globalem Klimaschutz</strong> aus. In ihrem GMD-Arbeitspapier betonten die Autoren der CMIP7-Szenarien, dass das mittlere Szenario <strong>„nicht als wahrscheinliches Szenario betrachtet werden sollte“</strong>, sondern dass es einen Maßstab liefern kann, an dem die Auswirkungen der zukünftigen Stärkung oder Schwächung der Politik gemessen werden könne.</p><p>Das <strong>neue niedrige Szenario</strong> geht von einer Welt aus, in der die<strong> globale Klimapolitik sehr schnell gestärkt</strong> wird, womit die <strong>Erwärmung bis 2100 auf unter 2° C. begrenzt</strong> würde.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/die-neuen-cmip7-szenarien-der-erderwarmung-1791308185200.jpeg" data-image="03xglzmcee06"><figcaption>Das alte und das neue Ziel: statt 1,5 Grad nun 2 Grad ?</figcaption></figure><p>Die Entwickler von CMIP7 stellten fest, dass es <strong>keine spezifische Wahrscheinlichkeit</strong> gibt, die einem Szenario zugewiesen sind. Vielmehr basieren die Szenarien auf Beurteilungen, die -Stand heute- alle im Bereich der Plausibilität liegen, in der sich die Welt heute befindet.</p><p>Neben der Abkehr von Basisszenarien gibt es weitere bemerkenswerte Designänderungen, die in CMIP7 vorgenommen wurden. </p><p>Die <strong>Ausgangsbasis der neuen Szenarien</strong> sind die tatsächlichen <strong>Emissionsbeobachtungen bis 2023</strong>. Die Modellierer haben sich entschieden, <strong>bis 2025 in der Nähe einer beobachteten Trendlinie zu bleiben</strong>, um zu vermeiden, dass die Emissionen zu stark von der Realität abweichen. </p><p>Die <strong>Unterschiede der Szenarien eröffnen sich erst nach 2026</strong> und vermeiden ein früheres Problem von Szenarien, die Jahre bevor die Modelle überhaupt zum Tragen kamen, bereits von der Realität abwichen.</p><p>Schließlich wurde der <strong>Zeitraum,</strong> in dem Modelle ausgeführt werden, <strong>von 2100 auf 2150 erweitert. </strong>Dies ist sehr beachtenswert, da die Welt bereits mehr als ein Viertel des Weges durch das 21. Jahrhundert beschritten hat. </p><p>Ich empfehle den Bericht von Carbon Brief allen, die sich für mittel- und langfristige Szenarien der Erderwärmung interessieren.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Carbpn%20Brief" data-year="2026" data-title="Analyse%20der%20neuen%20CMIP7-Klimamodellierung" data-url="https%3A%2F%2Fwww.carbonbrief.org%2Fexplainer-the-cmip7-emissions-scenarios-and-how-they-explore-future-climate-change%23methodology">Carbpn Brief. (2026). <a href="https://www.carbonbrief.org/explainer-the-cmip7-emissions-scenarios-and-how-they-explore-future-climate-change#methodology" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Analyse der neuen CMIP7-Klimamodellierung</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/die-neuen-cmip7-szenarien-der-erderwarmung.html</guid><dc:creator><![CDATA[Ralf Roschlau]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Experten bestätigen: "Die KI hat noch Schwierigkeiten, die tatsächliche Stärke von Hurrikanen vorherzusagen.“]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/experten-bestatigen-die-ki-hat-noch-schwierigkeiten-die-tatsachliche-starke-von-hurrikanen-vorherzusagen.html</link><pubDate>Wed, 07 Oct 2026 15:11:00 +0000</pubDate><category>Aktuell</category><description><![CDATA[<p>Die künstliche Intelligenz hat die Wettervorhersage innerhalb weniger Jahre revolutioniert, und globale, auf KI basierende Wettermodelle können Vorhersagen liefern, die mit einigen der weltweit besten physikalisch basierten Vorhersagesystemen mithalten können.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/los-expertos-lo-confirman-la-ia-todavia-tropieza-al-predecir-la-intensidad-real-de-los-huracanes-1791104920178.jpg" data-image="r5ln9fwpkx58" alt="Das Auge eines Hurrikans" title="Das Auge eines Hurrikans"><figcaption>In den letzten Jahren kam es zu einer raschen Zunahme einer großen Anzahl von Hurrikanen.</figcaption></figure><p>Der Fortschritt bei der Wettervorhersage durch den Einsatz von KI ist auf drei Faktoren zurückzuführen: die Verfügbarkeit riesiger Mengen an meteorologischen Daten, bedeutende Fortschritte bei den KI-Modellen und eine beispiellose Rechenleistung.<strong> Die Debatte konzentriert sich darauf, die KI für die Wettervorhersage</strong> durch neue Modelle oder Hardware zu verbessern, doch für diese Modelle sind die Daten von entscheidender Bedeutung.</p><p>Die künstliche Intelligenz profitiert weltweit von jahrzehntelangen meteorologischen Aufzeichnungen, die den gesamten Planeten abdecken.<strong> Dabei handelt es sich um Datensätze, die Millionen von Beispielen enthalten</strong>, wie sich die Bedingungen im Laufe der Zeit und unter verschiedenen atmosphärischen Bedingungen entwickeln, was es KI-Modellen ermöglicht, Muster auf eine Weise zu erlernen, das wäre vor nur einem Jahrzehnt noch unmöglich gewesen.</p><h2>Die regionale Ebene der Wettervorhersagen</h2><p>Weltweit ist eine rasante Zunahme einer großen Anzahl von Hurrikanen zu beobachten, die sich innerhalb weniger Stunden von relativ schwachen Stürmen zu zerstörerischen Hurrikanen entwickelt haben. Ein Beispiel dafür ist der Hurrikan Polo, der sich vor der mexikanischen Pazifikküste <strong>innerhalb von 24 Stunden von einem tropischen Sturm zu einem Hurrikan der Kategorie 5</strong> schnell verstärkte, <strong>am 21. September letzten Jahres mit Windgeschwindigkeiten von 290 km/h</strong>.</p><div class="texto-destacado">Wettervorhersagen werden für die KI wesentlich komplexer, wenn man von der globalen auf die regionale Ebene wechselt. Dieser Unterschied spielt eine entscheidende Rolle bei der Vorhersage der Intensität von Hurrikanen.</div><p>Wettervorhersagen auf globaler Ebene sind nicht einheitlich; dennoch werden Vorhersagen zur<strong> Intensität von Hurrikanen in der Regel als ein regionales Vorhersageproblem </strong>im Zusammenhang mit Extremereignissen betrachtet: Starkregen, schwere Stürme oder heftige Windböen.</p><figure><a href="https://svs.gsfc.nasa.gov/12702" target="_blank"><img src="https://services.meteored.com/img/article/los-expertos-lo-confirman-la-ia-todavia-tropieza-al-predecir-la-intensidad-real-de-los-huracanes-1791104595318.jpg" data-image="x849premzez9"></a><figcaption>Darstellung der Stärke des Hurrikans Matthew anhand von Satellitendaten in Florida (2016). Quelle: NASA's Scientific Visualization Studio</figcaption></figure><p>Solche Extremereignisse entwickeln sich in der Regel sehr schnell oder verlagern sich innerhalb kurzer Zeiträume rasch. <strong>Die Herausforderung besteht darin, dieses Verhalten mit KI-Modellen zu erfassen</strong>, da die Erkennung dieser Muster Daten erfordert, deren Detailgenauigkeit weit über das hinausgeht, was aktuelle globale Datensätze in der Regel bieten.</p><h2>Zwei Datenquellen</h2><p>KI-Prognosen stützen sich im Wesentlichen auf zwei Informationsquellen:</p><ul><li><strong>Beobachtungen:</strong> direkt und detailliert, beschränken sich jedoch in der Regel auf Küstenregionen und sind ungleichmäßig verteilt, während viele der wichtigsten Entwicklungsphasen von Hurrikanen auf offener See stattfinden, wo solche Beobachtungen selten sind. Moderne Satelliten können zwar dazu beitragen, einige dieser Messungen zu ergänzen, sind jedoch nicht in der Lage, die gesamte dreidimensionale Struktur aller Hurrikane weltweit gleichzeitig zu erfassen.</li><li><strong>Simulationen von Wettermodellen:</strong> kombinieren atmosphärische Bedingungen und physikalisches Wissen, um ein möglichst vollständiges dreidimensionales Bild der Atmosphäre in hoher Auflösung zu liefern. Auch diese simulierten Daten sind nicht perfekt, da alle Computermodelle Annäherungen und Unsicherheiten enthalten, die auf unvollständiges Wissen über die Erdatmosphäre zurückzuführen sind, und es kleinräumige Prozesse gibt, die von den Modellsimulationen nicht erfasst werden.</li></ul><p>Folglich <strong>steht derzeit kein vollständiger, qualitativ hochwertiger dreidimensionaler Datensatz zur Verfügung, um ein KI-Modell</strong> zur Vorhersage der Stärke von Hurrikanen zu trainieren.</p><h2>Ein weiteres Problem: das Chaos</h2><p>Wenn Wissenschaftler in Zukunft jeden Sturm jede Sekunde vollständig messen könnten – und zwar Tausende von Stürmen weltweit –, <strong>wäre es möglich, dass die KI die Intensität eines Hurrikans nicht mit absoluter Genauigkeit vorhersagen könnte</strong>. Der Grund dafür wäre das Chaos, d. h. kleine Unterschiede im Anfangszustand eines Hurrikans, die sich im Laufe der Zeit schnell verstärken können.</p><div class="texto-destacado">Hurrikane können ein gewisses Maß an Unvorhersehbarkeit aufweisen, das KI-Modelle daran hindern könnte, die Intensität eines Hurrikans über längere Vorhersagezeiträume hinweg vorherzusagen.</div><p>Die Intensität eines Hurrikans kann durch warmes Meerwasser zunehmen, oder seine Entwicklung kann durch Windscherung verlangsamt werden. Steigt die Meerestemperatur, nimmt auch die potenzielle Stärke des Hurrikans zu, und<strong> jede noch so kleine Störung führt zu Schwankungen in der Stärke des Hurrikans</strong>. Je wärmer also die Meeresoberfläche ist, desto größer sind diese Schwankungen.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/los-expertos-lo-confirman-la-ia-todavia-tropieza-al-predecir-la-intensidad-real-de-los-huracanes-1791123983890.jpg" data-image="kofladx8rpfk" alt="Temperaturen im Pazifik" title="Temperaturen im Pazifik"><figcaption>Die Meeresoberfläche weist insgesamt Temperaturen auf, die in der Geschichte der Messungen beispiellos sind. Dies führt zu einer zusätzlichen Unsicherheit, die schwer zu interpretieren ist.</figcaption></figure><p>Diese Schwankungen sind nicht nur zufällig; <strong>sie finden innerhalb eines sogenannten chaotischen Attraktors statt</strong> – einer Menge möglicher Sturmzustände, in die sich der Hurrikan auf unvorhersehbare Weise entwickeln kann, <strong>was ein grundlegendes Dilemma für das Training von KI-Modellen darstellt.</strong></p><h2>Ziele der beiden KI-Modelle</h2><p>Wissenschaftler streben danach, dass KI-Modelle möglichst genaue Vorhersagen treffen; daher <strong>besteht das Ziel während des Trainings darin, die Abweichung zwischen der Vorhersage und dem tatsächlichen Ergebnis zu minimieren</strong>, bis das KI-Modell den geringstmöglichen Fehler erreicht.</p><p>Außerdem soll das KI-Modell das dem Hurrikan innewohnende Chaos erfassen. Wenn es einem KI-Modell jedoch gelingt, dieses Chaos zu erfassen, lässt sich sein Fehler nicht unbegrenzt reduzieren.</p><div class="texto-destacado">Ein KI-Modell kann den wahrscheinlichsten Verlauf eines Hurrikans erlernen und gleichzeitig die unvorhersehbaren Schwankungen glätten, doch diese beiden Ziele stehen im Widerspruch zueinander.</div><p>Da die Daten zudem immer mit einer gewissen Unsicherheit behaftet sind, sind die von einem KI-Modell erlernten Regeln nur Näherungswerte. Daher<strong> wird sich die Genauigkeit der Vorhersagen zur Stärke von Hurrikanen bereits nach wenigen Tagen verschlechtern</strong>.</p><h2>Wie lassen sich Hurrikanvorhersagen verbessern?</h2><p>Die Herausforderung für KI-Modelle beschränkt sich nicht darauf, mehr Daten zu sammeln, bessere neuronale Netze zu entwickeln oder schnellere Computer einzusetzen, <strong>sondern vielmehr darauf, das Verhalten von Hurrikanen zu verstehen</strong> und zu erkennen, wie es zu Schwankungen in ihrer Intensität kommt.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="791516" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/die-noaa-entsendet-saildrones-um-den-motor-zu-untersuchen-der-el-nino-im-aquatorialen-pazifik-antreibt.html" title="Die NOAA entsendet Saildrones, um den Motor zu untersuchen, der El Niño im äquatorialen Pazifik antreibt">Die NOAA entsendet Saildrones, um den Motor zu untersuchen, der El Niño im äquatorialen Pazifik antreibt</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/die-noaa-entsendet-saildrones-um-den-motor-zu-untersuchen-der-el-nino-im-aquatorialen-pazifik-antreibt.html" title="Die NOAA entsendet Saildrones, um den Motor zu untersuchen, der El Niño im äquatorialen Pazifik antreibt"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/noaa-envia-drones-saildrones-el-nino-1790429713797_320.png" alt="Die NOAA entsendet Saildrones, um den Motor zu untersuchen, der El Niño im äquatorialen Pazifik antreibt"></a></article></aside><p>Beide Faktoren bestimmen, ob KI-Modelle lernen können, was vorhersehbar und was unvorhersehbar ist. <strong>Diese Unterscheidung schränkt die Genauigkeit unserer aktuellen Vorhersagen zur Hurrikanintensität ein und wird die nächste Generation von Wettervorhersage- und -bewertungssystemen bestimmen</strong>, die sich auf einen Bereich möglicher Hurrikanintensitäten und Eintrittswahrscheinlichkeiten konzentrieren sollten, anstatt auf einen einzigen numerischen Wert.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/experten-bestatigen-die-ki-hat-noch-schwierigkeiten-die-tatsachliche-starke-von-hurrikanen-vorherzusagen.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Kaltfront beendet den Spätsommer in NRW! Meteorologe: "Jetzt kommt der echte Herbst" - Endlich viel Regen?]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/kaltfront-beendet-spaetsommer-nrw-herbst-endlich-viel-regen.html</link><pubDate>Wed, 07 Oct 2026 14:26:00 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Es heißt Abschied nehmen vom Spätsommerwetter im Oktober. Eine Kaltfront sorgt nun für echtes Herbstwetter mit viel Wind, kühleren Temperaturen und Regenfällen. Kommt nun endlich der dringend benötigte große Regen?</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/kaltfront-beendet-spaetsommer-nrw-herbst-endlich-viel-regen-1791365516164.jpeg" data-image="i5tfxawije6z" alt="Herbst" title="Herbst"><figcaption>Der Herbst zeigt jetzt sein wahres Gesicht, der erwartete Regen ist aber ein Segen für die Natur</figcaption></figure><p>Freunde der Sommerwärme müssen jetzt wohl<strong> endgültig Abschied nehmen</strong> vom goldenen Oktober. Nach dem trocken-heißen Sommer setzte sich <strong>das viel zu warme Wetter</strong><strong> in Nordrhein-Westfalen (NRW)</strong> auch im September und Oktober fort. Die Folgen sind weiterhin für die Jahreszeit viel zu hohe Temperaturen und durch die<strong> anhaltende Trockenheit ein immer noch rekordniedriger Rhein</strong>.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="792237" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterwechsel-mit-ansage-experte-erklart-warum-der-regen-nicht-reicht-und-das-nachste-hoch-schon-wartet.html" title="Wetterwechsel mit Ansage: Experte erklärt, warum der Regen nicht reicht und das nächste Hoch schon wartet">Wetterwechsel mit Ansage: Experte erklärt, warum der Regen nicht reicht und das nächste Hoch schon wartet</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterwechsel-mit-ansage-experte-erklart-warum-der-regen-nicht-reicht-und-das-nachste-hoch-schon-wartet.html" title="Wetterwechsel mit Ansage: Experte erklärt, warum der Regen nicht reicht und das nächste Hoch schon wartet"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wetterwechsel-mit-ansage-experte-erklart-warum-der-regen-nicht-reicht-und-das-nachste-hoch-schon-wartet-1791355511720_320.jpg" alt="Wetterwechsel mit Ansage: Experte erklärt, warum der Regen nicht reicht und das nächste Hoch schon wartet"></a></article></aside><p>Am <strong>Mittwochmorgen (07. Oktober)</strong> lag der Pegel des Rheins in<strong> Köln mit 44 Zentimetern</strong> weiterhin auf dem <strong>Rekord-Niedrigwasserniveau</strong> von Ende September (27.09.) mit nur <strong>43 cm.</strong> Damit wurde das vorherige Rekordtief aus dem August noch einmal unterboten. Mit der Umstellung der Wetterlage könnte der Pegel<strong> bis zum Wochenende zumindest vorübergehend um bis zu 30 Zentimeter</strong> steigen.</p><h2>Erster Schritt Richtung Normalisierung?</h2><p>Am <strong>Dienstag sind in NRW nochmal Höchstwerte von bis zu 24 Grad </strong>gemessen wurden und auch der <strong>Mittwoch verspricht nochmal Spätsommerwetter</strong> vom feinsten. <strong>Zur Einordnung: </strong>Für die Jahreszeit "normale" Temperaturen wären aktuell <strong>Werte um 15 Grad</strong> für das Flachland. </p><p>Mit dem markanten Wetterwechsel kommt also <strong>nicht der große Kaltlufteinbruch</strong>, vielmehr liegen die Werte dann <strong>"endlich mal" im klimatischen Mittel.</strong> Beim Thema Niederschlag besteht zwar<strong> endlich Hoffnung auf verbreitet 15 bis 40 Liter </strong>pro Quadratmeter (mm) bis über das Wochenende, nach dem<strong> monatelangen Regendefizit</strong> wäre das aber allenfalls der erste Schritt Richtung einer Normalisierung.</p><figure><blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">#REGEN ️ Bis Freitag im Westen meist 10 bis 25 l/m² Am Alpenrand regional 30 bis 40 l/m² ️ Richtung Oder und Neiße deutlich weniger, häufig nur 1 bis 10 l/m² ACHTUNG: Italien REGENBRENNPUNKT mit bis zu 250 l/qm Alles zum Wetter https://t.co/dxKrUw1khu https://t.co/S2oqDFvhBX</p>— Meteored Deutschland (@MeteoredDE) <a href="https://x.com/MeteoredDE/status/2107750618043383959?ref_src=twsrc%5Etfw">October 7, 2026</a></blockquote></figure><p>Nach einem nochmals sonnigen und mit<strong> 20 bis 24 Grad spätsommerlich </strong>warmen <strong>Mittwoch</strong>, nimmt die Bewölkung zum Spätnachmittag und Abend aus Südwesten zu. In der <strong>Nacht zum Donnerstag</strong> erreicht dann ganz NRW teils <strong>kräftiger Dauerregen</strong>, vereinzelt können auch Gewitter mit von der Partie sein. Der Wind frischt kräftig auf und die Tiefstwerte liegen bei <strong>12 bis 9 Grad</strong>.</p><p>Am <strong>Donnerstag </strong>ist es zunächst noch bedeckt und regnerisch, im Tagesverlauf gibt es von Westen Auflockerungen. Bei wechselnder Bewölkung kann es am Nachmittag <strong>einzelne Schauer oder ein kurzes Gewitter</strong> geben. Mäßiger bis frischer, in Böen teils <strong>starker und stürmischer Wind (um 65 km/h)</strong> aus Nordwest. Dazu wird es mit <strong>12 bis 16 Grad </strong>deutlich kühler als an den Vortagen.</p><h2>Wechselhaftes und windiges Wochenende</h2><p>Nach kurzer Beruhigung in der Nacht nimmt die Bewölkung am <strong>Freitag</strong> wieder zu und von <strong>Nordwesten setzt verbreitet Regen</strong> ein. Die Höchstwerte liegen der Jahreszeit entsprechend bei<strong> 11 bis 14 Grad</strong>, im höheren Bergland <strong>um 9 Grad</strong>. Der Südwestwind frischt im Tagesverlauf stark böig auf.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="792238" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/der-wettersturz-tauscht-was-sich-fur-ende-oktober-zusammenbraut-uberrascht-selbst-wetterexperten.html" title="Der Wettersturz täuscht: Was sich für Ende Oktober zusammenbraut, überrascht selbst Wetterexperten">Der Wettersturz täuscht: Was sich für Ende Oktober zusammenbraut, überrascht selbst Wetterexperten</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/der-wettersturz-tauscht-was-sich-fur-ende-oktober-zusammenbraut-uberrascht-selbst-wetterexperten.html" title="Der Wettersturz täuscht: Was sich für Ende Oktober zusammenbraut, überrascht selbst Wetterexperten"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/der-wettersturz-tauscht-was-sich-fur-ende-oktober-zusammenbraut-uberrascht-selbst-wetterexperten-1791356551412_320.jpg" alt="Der Wettersturz täuscht: Was sich für Ende Oktober zusammenbraut, überrascht selbst Wetterexperten"></a></article></aside><p>Das <strong>Wochenende</strong> bleibt in NRW wechselhaft mit für die Jahreszeit typischen Temperaturen. Bei <strong>sehr windigen 13 bis 16 Grad</strong> kann es immer wieder zu Schauern kommen, die Sonne findet aber auch regelmäßig Lücken. <strong>In der nächsten Woche könnte der Hochdruckeinfluss schon wieder zunehmen</strong> und NRW dann wieder überwiegend trockenes Wetter bescheren. Für Details ist es dafür aber noch viel zu früh.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/kaltfront-beendet-spaetsommer-nrw-herbst-endlich-viel-regen.html</guid><dc:creator><![CDATA[Markus Köss]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Lava über Leipzig: Hier brach vor 290 Millionen Jahren ein Supervulkan aus ]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/lava-uber-leipzig-hier-brach-vor-290-millionen-jahren-ein-supervulkan-aus.html</link><pubDate>Wed, 07 Oct 2026 12:13:00 +0000</pubDate><category>Freizeit</category><description><![CDATA[<p>Schnelle Zeitreise: Eine kurze Fahrt aus der sächsischen Metropole in östlicher Richtung - mehr braucht es nicht, um einige hundert Millionen Jahre zurückzulegen und auf die Spuren urzeitlicher Naturgewalten zu stoßen. </p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/lava-uber-leipzig-hier-brach-vor-290-millionen-jahren-ein-supervulkan-aus-1791288218441.jpeg" data-image="5yc7002yb62q" alt="Rochlitzer Berg" title="Rochlitzer Berg"><figcaption>Heute ein Traum für Kletterer: Roter Porphyr-Steinbruch im Geopark bei Leipzig. Foto: Adobe Stock</figcaption></figure><p>Die Fahrt von Leipzig ins Porphyrland ist eine <strong>Zeitreise</strong> in eine Epoche, in der vor Millionen Jahren eine gewaltige Ur-Landschaft geformt wurde. </p><p>Gerade mal 20 Kilometer von der mitteldeutschen Metropole entfernt liegt die Region, die vor rund 290 Millionen Jahren Schauplatz <strong>gigantischer Supervulkan-Eruptionen</strong> war.</p><h2>Explosive Urgeschichte</h2><p>Damals spuckten Edspalten und Schlöte <strong>glühende Lava</strong> aus, <strong>Aschewolken</strong> verdunkelten den Himmel und pyroklastische Ströme - rasende Gemische aus Gas, Asche und Gestein - fegten über das Land hinweg.</p><p>Nachvollziehen lässt sich die explosive Urgeschichte im <strong>Nationalen Geopark Porphyrland</strong>: Freigelegte Feldwände und historische Steinbrüche zeigen die <strong>urzeitlichen Schichten</strong>. </p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/lava-uber-leipzig-hier-brach-vor-290-millionen-jahren-ein-supervulkan-aus-1791288586218.jpeg" data-image="dhdjb8mnyp5u" alt="Rochlitzer Berg 2" title="Rochlitzer Berg 2"><figcaption>Lost Place: Einsiedelei auf dem Rochlitzer Berg. Foto: Adobe Stock</figcaption></figure><p>Mit heutigen Vulkanen haben diese Relikte allerdings nichts gemein: Aktive Feuerberge gibt es hier nicht mehr. Statt klassischer Vulkankegel zeugen <strong>monumentale Gesteinsschichten</strong> von der Epoche.</p><p>Bis zu 600 Meter dick sind die <strong>Porphyrschichten</strong>, die sich damals bildeten. Experten zählen diese vulkanischen Massen zu den <strong>größten weltweit nachgewiesenen Ablagerungen</strong> dieser Art.</p><h2>Eines der mächtigsten Vulkanereignisse der Erdgeschichte<br></h2><p>Ein besonders eindrucksvolles Relikt dieses Kapitels der Erdgeschichte zeigt sich ein Stück südlich am <strong>Rochlitzer Berg</strong>. Das Gebiet war Teil der legendären <strong>Rochlitz-Eruption</strong>, die zu den mächtigsten Vulkanereignissen der Erdgeschichte gezählt wird. Damals brach ein riesiger Kessel - eine Caldera - ein, der gewaltige <strong>50 mal 30 Kilometer</strong> maß. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="788726" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/festung-mit-ausblick-die-gro-te-burgruine-deutschlands-liegt-auf-einem-vulkankegel.html" title="Festung mit Ausblick: Die größte Burgruine Deutschlands liegt auf einem Vulkankegel ">Festung mit Ausblick: Die größte Burgruine Deutschlands liegt auf einem Vulkankegel </a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/festung-mit-ausblick-die-gro-te-burgruine-deutschlands-liegt-auf-einem-vulkankegel.html" title="Festung mit Ausblick: Die größte Burgruine Deutschlands liegt auf einem Vulkankegel "><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/die-gro-te-burgruine-deutschlands-liegt-auf-einem-vulkankegel-1789415570023_320.jpg" alt="Festung mit Ausblick: Die größte Burgruine Deutschlands liegt auf einem Vulkankegel "></a></article></aside><p>Heute ragt an dieser Stelle der 350 Meter hohe Rochlitzer Berg auf. Sein roter <strong>Porphyrtuff </strong>macht sich bereits seit mehr als 900 Jahren als <strong>robuster Baustoff</strong> nützlich.</p><h2>Vulkanismus brachte der Region einzigartige Baustoffe </h2><p>Die Urgewalt der Region beschränkt sich keineswegs auf den Geopark selbst. Ihr Erbe lebt bis heute in Steinen und Mauern weiter: Über Jahrhunderte hinweg prägten die vulkanischen Gesteine Baukultur und Architektur in ganz <strong>Mitteldeutschland</strong>.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/lava-uber-leipzig-hier-brach-vor-290-millionen-jahren-ein-supervulkan-aus-1791288943857.jpeg" data-image="fb4k37m58e8u" alt="Rathaus Leipzig" title="Rathaus Leipzig"><figcaption>Rotgolden: Für das Alte Rathaus in Leipzig wurde Rochlitzer Porphyr verwendet. Foto: Adobe Stock</figcaption></figure><p>Was aus geologischer Unruhe entstand, garantiert heute Dauerhaftigkeit: Zahlreiche <strong>historische Gebäude</strong> in Leipzig und Umgebung verdanken ihre <strong>Stabilität</strong> und <strong>Optik</strong> den Baumaterialien aus dem vulkanischen Umland.</p><h3>Berühmte Bauten aus Porphyr</h3><p>Der<strong> Beuchaer Granitporphyr </strong>etwa ist ein extrem harter, <strong>witterungsbeständige Stein</strong>, der aus den Steinbrüchen östlich von Leipzig stammt - zu bewundern ist das Material beim berühmtesten Monument Sachsens, dem <strong>Völkerschlachtdenkmal</strong>. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="225481" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/auswirkungen-des-vulkanismus-auf-klima-geschichte-und-leben.html" title="Auswirkungen des Vulkanismus auf Klima, Geschichte und Leben">Auswirkungen des Vulkanismus auf Klima, Geschichte und Leben</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/auswirkungen-des-vulkanismus-auf-klima-geschichte-und-leben.html" title="Auswirkungen des Vulkanismus auf Klima, Geschichte und Leben"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/efeitos-do-vulcanismo-no-clima-historia-e-vida-na-terra-224241-4_320.jpg" alt="Auswirkungen des Vulkanismus auf Klima, Geschichte und Leben"></a></article></aside><p>Auch beim <strong>Leipziger Hauptbahnhof</strong> und dem <strong>Bundesverwaltungsgericht </strong>wurde Porphyr verbaut.</p><p>Auch der Rochlitzer Porphyrtuff wird seit jeher als Baustoff verwendet - etwa für das <strong>Leipziger Rathaus</strong>. Sogar die <strong>Thomaskirche</strong> besitzt Elemente aus vulkanischem Gestein. Und im Umland ruhen die Schlösser Colditz und Rochlitz auf Sockeln aus Porphyr.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenzen</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="t-online" data-year="2026" data-title="Nur%2020%20Kilometer%20vor%20Leipzig%20beginnt%20ein%20Supervulkangebiet" data-url="https%3A%2F%2Fleipzig.t-online.de%2Fregion%2Fleipzig%2Fid_101449022%2Fbei-leipzig-hier-sehen-sie-enorme-ueberreste-gewaltiger-vulkanausbrueche.html">t-online. (2026). <a href="https://leipzig.t-online.de/region/leipzig/id_101449022/bei-leipzig-hier-sehen-sie-enorme-ueberreste-gewaltiger-vulkanausbrueche.html" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Nur 20 Kilometer vor Leipzig beginnt ein Supervulkangebiet</a>.</cite><br><cite data-author="Geopark%20Porphyrland%20e.V" data-year="2026" data-title="Geopark%20Porphyrland%3A%20Sachsen%20geheimnisvolles%20Steinreich" data-url="https%3A%2F%2Fgeopark-porphyrland.de%2F">Geopark Porphyrland e.V. (2026). <a href="https://geopark-porphyrland.de/" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Geopark Porphyrland: Sachsen geheimnisvolles Steinreich</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/lava-uber-leipzig-hier-brach-vor-290-millionen-jahren-ein-supervulkan-aus.html</guid><dc:creator><![CDATA[Stefanie Bisping]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Bremen: Erst die steife Brise und Regen, dann eine Rückkehr des Sommers?]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/bremen-erst-die-steife-brise-und-regen-dann-eine-ruckkehr-des-sommers.html</link><pubDate>Wed, 07 Oct 2026 11:26:03 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Heute steht das Thermometer noch bei der 20 °C Marke in Bremen. Mit der warmen Luft, kommt auch die Feuchtigkeit und das Skandinavientief sorgt für steifen Wind. Doch ganz zum Ende scheint der Sommer noch nicht gekommen zu sein - oder?</p><figure id="first-video" class="video-dailymotion"><div id="player-xbjdvpu"><img src="https://services.meteored.com/img/video/preview/dailymotion-xbjdvpu.jpg" id="xbjdvpu"><span class="boton-video"><svg width="48" height="48" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 48 48"><circle cx="24" cy="24" r="24" style="fill:#fff"/><path d="m20.5 15.2 10.8 7.2c1.1.7 1.2 2.2.2 3l-11 7.3c-1.2.7-2.7-.2-2.7-1.6V16.8c0-1.4 1.5-2.3 2.7-1.6z" style="fill-rule:evenodd;clip-rule:evenodd;fill:#0074ad"/></svg></span></div></figure><p>Ein sattes Moin nach <a href="https://www.daswetter.com/wetter_Bremen-Europa-Deutschland-Bremen--nxw-26366.html" data-mrf-recirculation="cuerpo_intext">Bremen</a>, wo heute noch einmal sommerliche Kleidung das Mittel der Tagesbedeckung ist. Mit 20 °C gibt die Sonne über <a href="https://www.daswetter.com/wetter_Bremen-Europa-Deutschland-Bremen--nxw-26366.html" data-mrf-recirculation="cuerpo_intext">Bremen</a> noch einmal Vollgas, der Regen bleibt zunächst aus und der Wind weht lediglich mäßig: alles gute Zutaten für einen herrlichen Sommertag im Herbst.</p><p>Doch wie das immer so ist im Herbst, das sommerliche Wetter hält sich nicht lang. Die Warme Luft enthält genügend Feuchtigkeit, die sich tendenziell schon am morgigen Donnerstag abregnen wird.</p><p>Die Modelle rechnen mit einer Regenwahrscheinlichkeit von 90%, nicht nur für den Donnerstag, sondern bis zum Ende der Woche. Den stärksten Regentag erwarten die Modelle am kommenden Freitag. Auch die Temperaturen fallen in <a href="https://www.daswetter.com/wetter_Bremen-Europa-Deutschland-Bremen--nxw-26366.html" data-mrf-recirculation="cuerpo_intext">Bremen</a> auf herbstliche 14 °C und trotz des Regens schaut die Sonne teilweise schüchtern durch die Wolken hindurch. Kann jetzt also die Sommerkleidung endgültig in den Schrank gelegt werden?</p><h2>Steife Brise und Regen in Bremen</h2><p>Zunächst könnte man diese Frage mit "Ja" beantworten. Aktuell befindet sich ein Tiefdruckgebiet über Skandinavien, was auf seiner Westseite für starken nord-west Wind über der Nordsee sorgt. In <a href="https://www.daswetter.com/wetter_Bremen-Europa-Deutschland-Bremen--nxw-26366.html" data-mrf-recirculation="cuerpo_intext">Bremen</a> kommt es daher ab morgen zu einer steifen Brise mit Windgeschwindigkeiten bis zu 56 km/h. Laut DWD führt dies zu "fühlbaren Hemmungen beim Gehen gegen den Wind".</p><p>Wenn Sie also an diesem Tag nicht so die Motivation für ihren täglichen Spaziergang finden, dann bekommen Sie hiermit die Erklärung für diese Gemütslage. Solange der Regen bleibt, halten diese starken Böen an: bis zum Sonntag also.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="790571" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/bremen-kommt-jetzt-nochmal-der-sommer-trotz-steter-wolkendecke.html" title="Bremen: Kommt jetzt nochmal der Sommer trotz steter Wolkendecke?">Bremen: Kommt jetzt nochmal der Sommer trotz steter Wolkendecke?</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/bremen-kommt-jetzt-nochmal-der-sommer-trotz-steter-wolkendecke.html" title="Bremen: Kommt jetzt nochmal der Sommer trotz steter Wolkendecke?"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/bremen-kommt-jetzt-nochmal-der-sommer-trotz-steter-wolkendecke-1790420686189_320.jpg" alt="Bremen: Kommt jetzt nochmal der Sommer trotz steter Wolkendecke?"></a></article></aside><h3>Geduld zahlt sich aus: In Form warm-feuchter Temperaturen in Bremen<br></h3><p>So ganz verabschiedet sich der Sommer jedoch noch nicht durch die Regentage. Wer geduldig das liebste Sommerkleid oder T-Shirt noch auf den Stuhl für wärmere Tage legte, wird voraussichtlich in der nach dem regenreichen Wochenende belohnt. </p><p>Schauen wir uns im Video die Temperaturen in einer Höhe von ca. 1.5 km (850 hPa) an, so sehen wir eine Welle warmer Luft, die zum Wochenende hin vom Atlantik Richtung Deutschland transportiert wird. Dieser Transport führt dazu, dass auch die Temperaturen an der Oberfläche steigen.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/bremen-erst-die-steife-brise-und-regen-dann-eine-ruckkehr-des-sommers-1791361501942.jpg" data-image="pfi3gpvq5bu6" alt="Jet Stream, 850 hPa" title="Jet Stream, 850 hPa"><figcaption>Bild 1: Der Jet Stream liegt direkt über Deutschland. Nördlich mit entwickelt sich ein Tief, südlich ein Hoch. Im Verlauf scheint sich das südliche Hoch in Kombination mit dem Hochdruckgebiet über dem Atlantik durchzusetzen.</figcaption></figure><p> </p><p>Auch der Jet-Stream (Bild 1) befindet sich in einer für die Rückkehr des Sommers günstigen Lage. Südlich des Jets über Deutschland sehen wir die Ausbildung eines Hochdruckgebietes, was ein Ausläufer des aktuell größeren Hochdruckgebiets im Atlantik ist. Der Jet-Stream wandert tendenziell von Westen nach Osten und zieht - zumindest in der aktuellen Modellvorhersage - das Hochdruckgebiets des Atlantiks weiter über Deutschland. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="791656" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/hamburger-temperatursturz-jetzt-hat-die-polarluft-platz.html" title="Hamburger Temperatursturz: Jetzt hat die Polarluft Platz!">Hamburger Temperatursturz: Jetzt hat die Polarluft Platz!</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/hamburger-temperatursturz-jetzt-hat-die-polarluft-platz.html" title="Hamburger Temperatursturz: Jetzt hat die Polarluft Platz!"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/hamburger-temperatursturz-jetzt-hat-die-polarluft-platz-1791014342711_320.jpg" alt="Hamburger Temperatursturz: Jetzt hat die Polarluft Platz!"></a></article></aside><p>In der Konsequenz bedeutet diese Konstellation zweierlei: Warme Temperaturen kommen voraussichtlich zurück nach <a href="https://www.daswetter.com/wetter_Bremen-Europa-Deutschland-Bremen--nxw-26366.html" data-mrf-recirculation="cuerpo_intext">Bremen</a> und gleichzeitig wird auch feuchte Luft angepustet. Zusammen mit der generell abkühlenden Tendenz der Atmosphäre kommt es also voraussichtlich zu mehr Wolkenbildung und tendenziell auch Regen. Ich denke: lieber warm unter den Wolken spazieren, als bei nichtssagenden 10 °C. Das ist aber natürlich Geschmackssache</p><p><strong>Ich wünsche Ihnen einen Spaziergang ohne fühlbare Hemmungen trotz steifer Brise!</strong></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/bremen-erst-die-steife-brise-und-regen-dann-eine-ruckkehr-des-sommers.html</guid><dc:creator><![CDATA[Kai Bellinghausen]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Zyklonregen reicht über die Küsten hinaus: Der Klimawandel kann Überschwemmungen verschlimmern]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/zyklonregen-reicht-uber-die-kusten-hinaus-der-klimawandel-kann-uberschwemmungen-verschlimmern.html</link><pubDate>Wed, 07 Oct 2026 11:19:00 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Schützt ein Leben fernab vom Meer vor einem Zyklon? Die damit verbundenen Regenfälle können die Gefahr auch im Landesinneren aufrechterhalten. Erfahren Sie, wie sich die Erwärmung der Ozeane und die Berge auf diese Bedrohung auswirken.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/las-lluvias-de-ciclones-llegan-mas-alla-de-las-costas-el-cambio-climatico-puede-agravar-las-inundaciones-1791103817024.png" data-image="q7c358nw9pc6" alt="Wissenschaft; Hurrikan; Klima; Klimawandel; Regenfälle" title="Wissenschaft; Hurrikan; Klima; Klimawandel; Regenfälle"><figcaption>Warme Ozeane liefern Energie und Feuchtigkeit, die zu stärkeren Wirbelstürmen und starken Regenfällen führen können.</figcaption></figure><p>Das Meer mag weit entfernt sein, und dennoch kann ein tropischer Wirbelsturm Straßen in Strömungen und Flüsse in Gefahrenquellen verwandeln. Wenn sich diese Systeme weit genug dem Festland nähern, reichen ihre Auswirkungen über die Küste hinaus. Die Regenfälle können in Gemeinden im Landesinneren zu Überschwemmungen führen, selbst nachdem die Winde bereits nachgelassen haben.</p><div class="texto-destacado">Die Stärke eines Hurrikans wird ausschließlich anhand seiner Windgeschwindigkeit gemessen: Niederschläge und Überschwemmungsgefahr werden dabei nicht berücksichtigt. Selbst ein tropischer Sturm kann durch Niederschläge schwere Schäden verursachen, insbesondere wenn er sich langsam fortbewegt oder auf bergiges Gelände trifft.</div><p>Der Klimawandel verstärkt diese Gefahr zusätzlich. <strong>Eine wärmere Atmosphäre kann mehr Wasserdampf aufnehmen, der dann für intensive Niederschläge zur Verfügung steht. </strong>Um vorhersagen zu können, wo sich der Regen konzentrieren könnte, ist es entscheidend zu verstehen, wie diese Feuchtigkeit, die Zirkulation der Stürme und das Relief zusammenwirken.</p><h2>Ein Experiment mit dem Zyklon Shaheen </h2><p>Eine in „Scientific Reports“ veröffentlichte Studie untersuchte den Sturm „Shaheen“, der im Oktober 2021 den Norden Omans heimgesucht hatte. Mithilfe von Simulationen mit dem Atmosphärenmodell ICON bei einer Auflösung von 6,5 Kilometern veränderten die Forscher die Meeresoberflächentemperatur, die Geländehöhe und die Rauheit der Meeresoberfläche. </p><figure> <img src="https://services.meteored.com/img/article/las-lluvias-de-ciclones-llegan-mas-alla-de-las-costas-el-cambio-climatico-puede-agravar-las-inundaciones-1791106821104.png" data-image="xl3o27266wz4" alt="tropischer Wirbelsturm; Regenfälle; Klima; Klimawandel; Risikomanagement" title="tropischer Wirbelsturm; Regenfälle; Klima; Klimawandel; Risikomanagement"><figcaption>Überschwemmungen in städtischen Gebieten verschlimmern sich, wenn der Straßenbelag die Versickerung behindert und die Entwässerung unzureichend ist.</figcaption></figure><p><strong>Die Veränderung, die die stärkste Reaktion hervorrief, war ein Anstieg der Meeresoberflächentemperatur um 2 °C.</strong> Unter dieser Bedingung verstärkte sich der simulierte Zyklon und führte zu stärkeren Niederschlägen an der Küste. Dieses Ergebnis ermöglicht zwar eine Untersuchung der Reaktion des Modells auf ein wärmeres Meer, stellt jedoch für sich genommen keine Klimaprognose dar.</p><h2>Mehr Feuchtigkeit, um die Regenfälle anzuregen </h2><p><strong>Tropische Wirbelstürme finden im Ozean eine Quelle für Energie und Feuchtigkeit. </strong>Unter günstigen atmosphärischen Bedingungen können wärmere Gewässer dazu beitragen, dass sie an Stärke gewinnen. Gleichzeitig kann die Zunahme des verfügbaren Wasserdampfs zu stärkeren Niederschlägen führen, wenn die Feuchtigkeit innerhalb des Systems zusammenfließt und kondensiert. </p><p><strong>Für ein Szenario mit einer globalen Erwärmung um 2 °C wird ein durchschnittlicher Anstieg der Niederschlagsmengen um etwa 14 % im Umkreis von etwa 100 Kilometern um das Zentrum der Wirbelstürme geschätzt. </strong>Es handelt sich hierbei um eine globale Schätzung auf der Grundlage mehrerer Studien, die sich vom Experiment mit Shaheen unterscheidet. Diese Schätzung bedeutet zudem nicht, dass jeder Sturm auf dieselbe Weise reagieren wird.</p><h2>Die Berge beeinflussen die Wasserverteilung </h2><p>Auch das Relief spielt eine Rolle.<strong> Wenn feuchte Luft auf einen Berg trifft, steigt sie auf, kühlt ab und kann zu mehr Niederschlag führen.</strong> In Shaheens Simulationen führte eine Verringerung der Geländehöhe zu einer Veränderung der Zugbahn des Zyklons und schwächte die durch die Berge verstärkten Regenfälle ab. Die Gesamtniederschlagsmenge hängt zudem von der Größe und der Bewegungsgeschwindigkeit des Systems ab. </p><div class="texto-destacado">Eine Niederschlagsmenge von 300 Millimetern entspricht 300 Litern Wasser pro Quadratmeter. Der Sturm „Shaheen“ hat diese Niederschlagsmenge 2021 in einigen Orten in Oman übertroffen.</div><p><strong>Große, langsam ziehende Wirbelstürme führen in der Regel zu höheren Niederschlagsmengen. </strong>Daher reicht die Kategorie eines Hurrikans nicht aus, um die durch Regen bedingte Gefahr einzuschätzen. Seine Windgeschwindigkeiten können nachlassen, während die Niederschläge weiterhin die Gefahr von Überschwemmungen bergen.</p><h2>Auch wenn man weit vom Meer entfernt wohnt, ist das Risiko nicht gebannt </h2><p>Im Landesinneren leiten die Hangneigungen das Wasser in Bäche und Flüsse; in den Städten begünstigt der Straßenbelag den Oberflächenabfluss und kann die Kanalisation überlasten. Auch andere Wetterphänomene können mit einem Zyklon oder dessen Ausläufern in Wechselwirkung treten und die Regenfälle in einer Region verlängern. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="792241" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/von-einem-exoplaneten-mit-einem-magnetfeld-das-tausendmal-starker-ist-als-das-der-erde-wurden-radiosignale-empfangen.html" title="Von einem Exoplaneten mit einem Magnetfeld, das tausendmal stärker ist als das der Erde, wurden Radiosignale empfangen">Von einem Exoplaneten mit einem Magnetfeld, das tausendmal stärker ist als das der Erde, wurden Radiosignale empfangen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/von-einem-exoplaneten-mit-einem-magnetfeld-das-tausendmal-starker-ist-als-das-der-erde-wurden-radiosignale-empfangen.html" title="Von einem Exoplaneten mit einem Magnetfeld, das tausendmal stärker ist als das der Erde, wurden Radiosignale empfangen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/campo-magnetico-milhares-de-vezes-mais-forte-que-o-da-terra-captam-pela-primeira-vez-sinais-de-radio-de-um-exoplaneta-1790789511734_320.jpg" alt="Von einem Exoplaneten mit einem Magnetfeld, das tausendmal stärker ist als das der Erde, wurden Radiosignale empfangen"></a></article></aside><p>Shaheens Studie belegt nicht, dass der Klimawandel dazu führt, dass Überschwemmungen immer weiter von der Küste weg verlagert werden. Die umfassenderen Erkenntnisse deuten jedoch darauf hin, dass die Regenfälle im Zuge der Erwärmung an Intensität zunehmen. Für die Gemeinden im Landesinneren unterstreicht dies die Notwendigkeit, Niederschläge und Flussläufe im Auge zu behalten, selbst wenn der Zyklon an Stärke verliert.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenzen</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Al%20Mawali%2C%20B.%2C%20Ali%2C%20I.%2C%20K%C3%B6hler%2C%20M.%20y%20colaboradores" data-year="2026" data-title="Sensitivity%20of%20ICON%20ensemble%20simulations%20of%20tropical%20cyclone%20Shaheen%20to%20sea%20surface%20temperature%20and%20terrain-height%20changes" data-url="https%3A%2F%2Fdoi.org%2F10.1038%2Fs41598-026-64579-5">Al Mawali, B., Ali, I., Köhler, M. y colaboradores. (2026). <a href="https://doi.org/10.1038/s41598-026-64579-5" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Sensitivity of ICON ensemble simulations of tropical cyclone Shaheen to sea surface temperature and terrain-height changes</a>.</cite><br><cite data-author="Sultan%20Qaboos%20University" data-year="2026" data-title="Could%20warmer%20waters%20bring%20heavier%20coastal%20rain%3F%20Insights%20from%20Cyclone%20Shaheen%20simulations" data-url="https%3A%2F%2Fphys.org%2Fnews%2F2026-09-warmer-heavier-coastal-insights-cyclone.html">Sultan Qaboos University. (2026). <a href="https://phys.org/news/2026-09-warmer-heavier-coastal-insights-cyclone.html" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Could warmer waters bring heavier coastal rain? Insights from Cyclone Shaheen simulations</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/zyklonregen-reicht-uber-die-kusten-hinaus-der-klimawandel-kann-uberschwemmungen-verschlimmern.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Von einem Exoplaneten mit einem Magnetfeld, das tausendmal stärker ist als das der Erde, wurden Radiosignale empfangen]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/von-einem-exoplaneten-mit-einem-magnetfeld-das-tausendmal-starker-ist-als-das-der-erde-wurden-radiosignale-empfangen.html</link><pubDate>Wed, 07 Oct 2026 07:29:52 +0000</pubDate><category>Astronomie</category><description><![CDATA[<p>Zum ersten Mal haben Astronomen Radiowellen von einem Planeten außerhalb unseres Sonnensystems direkt nachgewiesen. Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse aus dieser wissenschaftlichen Entdeckung.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/campo-magnetico-milhares-de-vezes-mais-forte-que-o-da-terra-captam-pela-primeira-vez-sinais-de-radio-de-um-exoplaneta-1790789511734.jpg" data-image="09m56qzkzzeo"><figcaption>Künstlerische Darstellung, wie der Gasriese unter den Exoplaneten in der Scheibe um Beta Pictoris aussehen könnte. Bildquelle: Luís Calçada – ESO.</figcaption></figure><p><em>Beta Pictoris b</em> wurde 2008 mit dem <em>Very Large Telescope</em> der ESO entdeckt und ist ein junger Gasriese mit einer geschätzten Masse, die dem 9- bis 13-fachen der Jupitermasse entspricht. Er umkreist den Stern Beta Pictoris in einer Entfernung, die etwa dem 8-fachen des Abstands zwischen Erde und Sonne entspricht, und benötigt für einen Umlauf um den Stern etwa 24 Jahre.</p><p>Dieses Planetensystem befindet sich etwa 63 Lichtjahre entfernt im Sternbild Pictor und ist mit einem Alter von nur etwa 23 Millionen Jahren im kosmischen Maßstab extrem jung. Neben mindestens zwei weiteren Planeten verfügt <em>Beta Pictoris</em> über eine ausgedehnte Gas- und Staubscheibe, aus der sich irgendwann ein Gürtel aus eisigen Körpern entwickeln könnte, ähnlich dem Kuipergürtel in unserem Sonnensystem.</p><h2>Ein Signal, das den Magnetismus einer „anderen Welt“ offenbart</h2><p>Mithilfe des MeerKAT-Radioteleskop-Arrays in Südafrika haben Astronomen Radioausbrüche im Zusammenhang mit Polarlicht entdeckt, die direkt von <em>Beta Pictoris b</em> stammen. Dies ist die erste Radiostrahlung, die eindeutig einem Exoplaneten selbst und nicht dessen Mutterstern zugeordnet werden kann.</p><div class="texto-destacado">„Der massereichste Planet des Systems, <em>Beta Pictoris b</em>, erreicht während seiner 24-jährigen Umlaufbahn einen Winkelabstand von bis zu 0,55", und der Mutterstern ist magnetisch ruhig, was das System zu einem idealen Ziel für Radiobeobachtungen macht“, sagten Kevin Ortiz Ceballos vom Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics und seine Kollegen.</div><p>Den Forschern zufolge stammt das Signal von einem Mechanismus, der als Elektronenzyklotron-Maser-Instabilität (ECMI) bekannt ist – derselbe Prozess, der auch für die Radioausbrüche in den Polarlichtern von Jupiter, Erde, Saturn, Uranus und Neptun sowie von einigen planetähnlichen kühlen Braunen Zwergen verantwortlich ist.</p><h2>Ein „Fenster“ in das Innere einer fernen Welt</h2><p>Die maximale Frequenz dieser Art von Emission hängt direkt von der Stärke des Magnetfelds ab, das sie erzeugt.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/campo-magnetico-milhares-de-vezes-mais-forte-que-o-da-terra-captam-pela-primeira-vez-sinais-de-radio-de-um-exoplaneta-1790789703427.jpg" data-image="bhebtggquipf"><figcaption>Das MeerKAT-Radioteleskop in Südafrika. Bildnachweis: © Square Kilometre Array Organisation (SKAO) / South African Radio Astronomy Observatory (SARAO).</figcaption></figure><p>Diese Beobachtung ermöglichte es Wissenschaftlern erstmals, den Magnetismus eines Exoplaneten direkt zu berechnen: <em>Beta Pictoris b</em> verfügt über ein Magnetfeld von etwa 1,25 Kilogauss, das tausendmal stärker ist als das Erdmagnetfeld.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="792082" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/rekord-el-nino-au-er-kontrolle-pazifik-so-hei-wie-nie-seit-messbeginn-jetzt-ruckt-unser-winter-ins-visier.html" title="Rekord-El-Niño außer Kontrolle: Pazifik so heiß wie nie seit Messbeginn, jetzt rückt unser Winter ins Visier">Rekord-El-Niño außer Kontrolle: Pazifik so heiß wie nie seit Messbeginn, jetzt rückt unser Winter ins Visier</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/rekord-el-nino-au-er-kontrolle-pazifik-so-hei-wie-nie-seit-messbeginn-jetzt-ruckt-unser-winter-ins-visier.html" title="Rekord-El-Niño außer Kontrolle: Pazifik so heiß wie nie seit Messbeginn, jetzt rückt unser Winter ins Visier"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/rekord-el-nino-au-er-kontrolle-pazifik-so-hei-wie-nie-seit-messbeginn-jetzt-ruckt-unser-winter-ins-visier-1791270604475_320.jpg" alt="Rekord-El-Niño außer Kontrolle: Pazifik so heiß wie nie seit Messbeginn, jetzt rückt unser Winter ins Visier"></a></article></aside><p>„Dies ist die erste direkte Messung der Magnetfeldstärke eines Exoplaneten und stimmt mit den Vorhersagen der Dynamo-Skalierung für einen jungen, massereichen Riesenplaneten überein“, erklärten die Astronomen.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenzen</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Ceballos%2C%20K.%20N.%20O.%2C%20Berger%2C%20E.%2C%20%26%20Cendes%2C%20Y." data-year="2026" data-title="Discovery%20of%20radio%20emission%20from%20the%20exoplanet%20%CE%B2%20Pictoris%20b" data-url="https%3A%2F%2Farxiv.org%2Fabs%2F2609.16720">Ceballos, K. N. O., Berger, E., & Cendes, Y. (2026). <a href="https://arxiv.org/abs/2609.16720" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Discovery of radio emission from the exoplanet β Pictoris b</a>.</cite><br><cite data-author="Enrico%20de%20Lazaro" data-year="2026" data-title="Astronomers%20Detect%20Radio%20Signal%20from%20Beta%20Pictoris%20b" data-url="https%3A%2F%2Fwww.sci.news%2Fastronomy%2Fbeta-pictoris-b-radio-signal-15095.html">Enrico de Lazaro. (2026). <a href="https://www.sci.news/astronomy/beta-pictoris-b-radio-signal-15095.html" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Astronomers Detect Radio Signal from Beta Pictoris b</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/von-einem-exoplaneten-mit-einem-magnetfeld-das-tausendmal-starker-ist-als-das-der-erde-wurden-radiosignale-empfangen.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Der Wettersturz täuscht: Was sich für Ende Oktober zusammenbraut, überrascht selbst Wetterexperten]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/der-wettersturz-tauscht-was-sich-fur-ende-oktober-zusammenbraut-uberrascht-selbst-wetterexperten.html</link><pubDate>Wed, 07 Oct 2026 07:07:10 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Kühle Luft, Regen und Wind lassen keinen Zweifel: Der Herbst ist da. Doch die neue Monatsprognose zeigt, dass sich hinter dem Wettersturz eine ganz andere Entwicklung anbahnt. Und die hat es in sich.</p><figure id="first-video" class="video-dailymotion"><div id="player-xbjcpqu"><img src="https://services.meteored.com/img/video/preview/dailymotion-xbjcpqu.jpg" id="xbjcpqu"><span class="boton-video"><svg width="48" height="48" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 48 48"><circle cx="24" cy="24" r="24" style="fill:#fff"/><path d="m20.5 15.2 10.8 7.2c1.1.7 1.2 2.2.2 3l-11 7.3c-1.2.7-2.7-.2-2.7-1.6V16.8c0-1.4 1.5-2.3 2.7-1.6z" style="fill-rule:evenodd;clip-rule:evenodd;fill:#0074ad"/></svg></span></div></figure><p>Die Temperaturen gehen auf Talfahrt, die ersten Heizungen laufen und viele Menschen holen bereits die Winterjacke aus dem Schrank. Alles deutet darauf hin, dass der Herbst Deutschland jetzt fest im Griff hat. Doch genau dieser Eindruck könnte gewaltig täuschen.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Die brandneuen Berechnungen des europäischen Langfristmodells für den Oktober zeichnen nämlich ein Bild, mit dem in dieser Deutlichkeit kaum jemand gerechnet hat. Hinter dem Wettersturz baut sich über Europa eine Wetterlage auf, die den restlichen Monat komplett auf den Kopf stellen könnte.</p><h2>Hinter dem Kälteschock lauert die große Wärme</h2><p>Für die zweite Oktoberhälfte deuten die Wetterkarten auf einen kräftigen <strong>Hochdruckblock über Mittel- und Osteuropa</strong> hin. Die Tiefs, die uns gerade das ungemütliche Wetter bringen, werden dann weit nach Westen und Südwesten abgedrängt. Deutschland gerät in eine südwestliche Strömung, die sehr milde Luft heranführt.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/der-wettersturz-tauscht-was-sich-fur-ende-oktober-zusammenbraut-uberrascht-selbst-wetterexperten-1791356551412.jpg" data-image="qko5x3qkmxeo" alt="ecmwf, wetter, oktober" title="ecmwf, wetter, oktober"><figcaption>Der Oktober 2026 soll laut der neusten ECMWF-Prognose deutlich "zu warm" ausfallen. </figcaption></figure><p>Das Ergebnis wäre ein waschechter <strong>Goldener Oktober</strong>. Sonnige Tage mit Werten um 20 Grad sind in diesem Muster durchaus drin, an den Alpen bei Föhn sogar noch etwas mehr. Für Ende Oktober wäre das eine echte Ansage.</p><h4>Der ganze Monat wird zu warm</h4><p>So stark ist dieses Wärmesignal, dass es den gesamten Monat prägt. Großflächig rechnet die Prognose mit einem <strong>Temperaturplus von 1,5 bis 2 Grad</strong>, vor allem im Norden, Osten und Süden. Im Westen, also in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland, fällt das Plus mit 0,5 bis 1,5 Grad etwas geringer aus.</p><p>Den Spitzenwert erreicht der <strong>Südosten Bayerns</strong>. Dort und an den Alpen könnte der Oktober <strong>2 bis 3 Grad zu warm</strong> werden. Für einen kompletten Monat ist das ein außergewöhnlich kräftiges Signal.</p><h4>Warum der Wettersturz kaum ins Gewicht fällt</h4><p>Wie passt das zum aktuellen Kälteeinbruch? Entscheidend ist das <strong>Monatsmittel</strong>. Ein paar kühle Tage mit Schauern, Wind und vielleicht dem ersten Bodenfrost drücken die Bilanz nur kurz nach unten.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/der-wettersturz-tauscht-was-sich-fur-ende-oktober-zusammenbraut-uberrascht-selbst-wetterexperten-1791356589600.jpg" data-image="7s9e833tgs8b" alt="wetter, trockenheit, regen" title="wetter, trockenheit, regen"><figcaption>In Sachen Niederschlag sieht es auch im Oktober 2026 eher "zu trocken" als "zu nass" aus. Es ist weiterhin viel zu wenig Niederschlag in Sicht. </figcaption></figure><p>Folgen danach zwei bis drei Wochen deutlich zu mild, wird dieser Ausrutscher locker wieder ausgeglichen. Die Berechnungen haben den Wettersturz bereits eingerechnet und kommen trotzdem auf ein klares Plus. Gerade das macht diese Prognose so bemerkenswert.</p><h4>Regen wird vielerorts knapp</h4><p>Mit dem Hochdruck kommt auch die Trockenheit zurück. In vielen Regionen fallen nach der Prognose <strong>5 bis 10 Liter pro Quadratmeter weniger</strong> als üblich. Besonders trocken wird es im <strong>Südwesten</strong>, im Saarland und in der Pfalz, sowie in <strong>Südostbayern</strong>. Dort fehlen bis zu 20 Liter.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="791953" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wettersturz-alpen-spaetsommer-fruehwinter-kaltfront-schnee-berge.html" title="Wettersturz in den Alpen: 'Vom Spätsommer in den Frühwinter' - Kaltfront bringt ersten Schnee für die Berge">Wettersturz in den Alpen: "Vom Spätsommer in den Frühwinter" - Kaltfront bringt ersten Schnee für die Berge</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wettersturz-alpen-spaetsommer-fruehwinter-kaltfront-schnee-berge.html" title="Wettersturz in den Alpen: 'Vom Spätsommer in den Frühwinter' - Kaltfront bringt ersten Schnee für die Berge"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wettersturz-alpen-spaetsommer-fruehwinter-kaltfront-schnee-berge-1791192936496_320.jpg" alt="Wettersturz in den Alpen: 'Vom Spätsommer in den Frühwinter' - Kaltfront bringt ersten Schnee für die Berge"></a></article></aside><p>In der Mitte und im Norden fällt die Bilanz etwas ausgeglichener aus, in Teilen Niedersachsens sogar leicht nasser als normal. Eine Dürre droht nicht, aber unter dem Strich wird der Oktober eher zu trocken.</p><h3>Im Süden drohen die Unwetter</h3><p>Während Deutschland unter dem Hochdruckblock auf der warmen und trockeneren Seite liegt, könnten sich die abgedrängten Tiefs im Mittelmeerraum austoben. An der <strong>Alpensüdseite</strong> zeigt sich bereits ein deutlich nasses Signal. Dort staut sich feuchte Luft aus dem Süden, und kräftige Regenfälle werden wahrscheinlicher.</p><p>Natürlich bleibt eine Monatsprognose mit Unsicherheiten behaftet. Verschiebt sich der Hochdruckblock oder kommen die Tiefs doch weiter nach Osten voran, kann das Bild schnell kippen. Der Trend ist im Moment aber eindeutig: Lassen Sie sich vom Wettersturz nicht täuschen, denn der Oktober hat seine wärmste Überraschung womöglich noch vor sich.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/der-wettersturz-tauscht-was-sich-fur-ende-oktober-zusammenbraut-uberrascht-selbst-wetterexperten.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Wetterwechsel mit Ansage: Experte erklärt, warum der Regen nicht reicht und das nächste Hoch schon wartet]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterwechsel-mit-ansage-experte-erklart-warum-der-regen-nicht-reicht-und-das-nachste-hoch-schon-wartet.html</link><pubDate>Wed, 07 Oct 2026 06:46:00 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Erst der letzte Sommertag, dann rauscht die Kaltfront durch. Doch die Kälte hat kurze Beine, und der Regen bringt der Dürre kaum etwas. Schon ab Montag droht das nächste Hoch.</p><figure id="first-video" class="video-dailymotion"><div id="player-xbjcgxu"><img src="https://services.meteored.com/img/video/preview/dailymotion-xbjcgxu.jpg" id="xbjcgxu"><span class="boton-video"><svg width="48" height="48" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 48 48"><circle cx="24" cy="24" r="24" style="fill:#fff"/><path d="m20.5 15.2 10.8 7.2c1.1.7 1.2 2.2.2 3l-11 7.3c-1.2.7-2.7-.2-2.7-1.6V16.8c0-1.4 1.5-2.3 2.7-1.6z" style="fill-rule:evenodd;clip-rule:evenodd;fill:#0074ad"/></svg></span></div></figure><p>Wer heute im Südwesten unterwegs ist, erlebt noch einmal ein echtes Geschenk: Bis zu <strong>25 Grad am Oberrhein</strong>, viel Sonne und kaum Wind. Der Mittwoch wird damit sehr wahrscheinlich der <strong>letzte Sommertag des Jahres</strong> in Deutschland. Viele nutzen den Nachmittag noch einmal für einen Kaffee draußen oder eine Runde durch die Weinberge.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Lange hält das allerdings nicht. Von Nordwesten schiebt sich bereits eine kräftige <strong>Kaltfront</strong> heran, und die wirbelt das Wetter ab dem Abend kräftig durcheinander. Was danach kommt, ist ein Temperatursturz, wie er im Oktober nicht oft so abrupt passiert.</p><h2>Kaltfront bringt den Absturz über Nacht</h2><p>In der Nacht zum Donnerstag setzt im Westen Regen ein, bis zum Vormittag hat er sich bis an die Alpen durchgearbeitet. Hinter der Front strömt spürbar kühlere Luft nach, und die Werte rauschen in den Keller: Statt 25 Grad sind am Donnerstag und Freitag oft nur noch <strong>12 bis 16 Grad</strong> drin.</p><p>Dazu frischt der Wind auf, auf den Bergen sind auch mal <strong>stürmische Böen</strong> möglich. Wer morgens rausmuss, sollte Jacke und Schirm nicht vergessen. Vom Spätsommer direkt in den Herbst, und das innerhalb von 24 Stunden.</p><h4>Frische Nächte und ein durchwachsenes Wochenende</h4><p>Auch am Samstag und Sonntag bleibt das Wetter launisch. Wolken, ein paar Schauer und zwischendurch etwas Sonne wechseln sich ab, viel mehr als <strong>13 bis 16 Grad</strong> wird es tagsüber kaum geben.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/wetterwechsel-mit-ansage-experte-erklart-warum-der-regen-nicht-reicht-und-das-nachste-hoch-schon-wartet-1791355402906.jpg" data-image="kbm2yhgj3rb4" alt="regen, wetterprognose, wetterlage" title="regen, wetterprognose, wetterlage"><figcaption>Die Regensummen in den kommenden Tagen fallen regional sehr unterschiedlich aus. In der Fläche ist es allerdings deutlich zu wenig, um die große Trockenheit zu beenden. </figcaption></figure><p>Richtig herbstlich wird es nachts. Wo der Himmel aufreißt, geht es auf <strong>3 bis 6 Grad</strong> runter, in Senken und Tälern kann es sogar <strong>Bodenfrost</strong> geben. Kübelpflanzen wie Oleander oder Zitrusbäumchen sollten Sie spätestens jetzt im Blick haben.</p><h4>Regen gegen die Dürre? Das reicht bei Weitem nicht</h4><p>Jetzt zur Frage, die gerade im Südwesten viele umtreibt. Mit der Front kommen dort verbreitet <strong>10 bis 15 Liter pro Quadratmeter</strong> zusammen, im Schwarzwald hier und da etwas mehr. Für Gärten und Felder ist das erst einmal eine Wohltat, aber gegen die monatelange <strong>Trockenheit</strong> ist das wenig.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="791520" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/was-man-im-herbst-2026-pflanzen-sollte-winterharte-pflanzen-fur-ihren-gemusegarten-und-ihre-beete.html" title="Was man im Herbst 2026 pflanzen sollte: winterharte Pflanzen für Ihren Gemüsegarten und Ihre Beete">Was man im Herbst 2026 pflanzen sollte: winterharte Pflanzen für Ihren Gemüsegarten und Ihre Beete</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/was-man-im-herbst-2026-pflanzen-sollte-winterharte-pflanzen-fur-ihren-gemusegarten-und-ihre-beete.html" title="Was man im Herbst 2026 pflanzen sollte: winterharte Pflanzen für Ihren Gemüsegarten und Ihre Beete"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/que-sembrar-y-plantar-en-otono-2026-huerto-y-jardin-1790130252284_320.png" alt="Was man im Herbst 2026 pflanzen sollte: winterharte Pflanzen für Ihren Gemüsegarten und Ihre Beete"></a></article></aside><p>Der Regen feuchtet nur die oberste Bodenschicht an, in die Tiefe kommt so gut wie nichts. Auch die <strong>Niedrigwasserlage</strong> an Rhein und Neckar wird sich dadurch kaum bessern. Um das Defizit wirklich abzubauen, bräuchte es wochenlang regelmäßigen Landregen, und davon ist weit und breit nichts zu sehen.</p><h4>Das nächste Hoch steht schon in den Startlöchern</h4><p>Denn kaum ist die Front durch, bahnt sich der nächste Umschwung an. Die Wettermodelle bauen ab Montag von Westen her wieder ein <strong>Hochdruckgebiet</strong> über Mitteleuropa auf. Eine länger anhaltende Kälte ist damit schlicht nicht in Sicht.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/wetterwechsel-mit-ansage-experte-erklart-warum-der-regen-nicht-reicht-und-das-nachste-hoch-schon-wartet-1791355511720.jpg" data-image="6de44ybnjf7i" alt="rhein, dürre, regen" title="rhein, dürre, regen"><figcaption>Trotz des aufkommenden Regens, wird sich die Niedrigwasserlage am Rhein in den kommenden 10 bis 14 Tagen wenig entspannen. </figcaption></figure><p>Für die neue Woche heißt das: Morgens oft Nebel, danach aber viel Sonne und wieder <strong>17 bis 20 Grad</strong> am Nachmittag. Der <strong>goldene Oktober</strong> meldet sich also recht schnell zurück, für Ausflüge und Weinlese ideal.</p><h3>Wie es mit dem Herbstwetter weitergeht</h3><p>Unterm Strich ist der Wetterwechsel heftig, aber kurz. Donnerstag und Freitag werden die ungemütlichsten Tage, das Wochenende bleibt wechselhaft und nachts frisch. Ab Montag stehen die Zeichen dann wieder auf ruhiges, sonniges Herbstwetter.</p><p>Für Spaziergänger und Ausflügler ist das eine gute Nachricht, für Natur, Landwirtschaft und Schifffahrt eher nicht. Bleibt das Hochdruckmuster so stabil wie zuletzt, dürfte der <strong>Oktober 2026</strong> am Ende deutlich zu warm und zu trocken ausfallen. Die Dürre im Südwesten würde sich damit weiter in den Herbst ziehen.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterwechsel-mit-ansage-experte-erklart-warum-der-regen-nicht-reicht-und-das-nachste-hoch-schon-wartet.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[KI erkennt Bilder schlechter als Menschen: Selbst moderne KI-Modelle scheitern (noch) an der Form]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/ki-erkennt-bilder-schlechter-als-menschen-selbst-moderne-ki-modelle-scheitern-noch-an-der-form.html</link><pubDate>Wed, 07 Oct 2026 06:22:04 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Menschen erkennen Gegenstände oft an ihrer Gesamtform. Künstliche neuronale Netze hingegen verlassen sich auf andere Anzeichen – wie die Oberflächentextur – und werden selbst bei ausgefeiltestem Training vom menschlichen Sehen übertroffen.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/ki-erkennt-bilder-schlechter-als-menschen-selbst-moderne-ki-modelle-scheitern-noch-an-der-form-1791319534780.jpg" alt="Braunbär" title="Braunbär"><figcaption>Menschen können Objekte problemlos an ihren Umrissen erkennen – KI hingegen erkennt Objekte eher an Oberflächenmustern. Bild: Co_Sch/Pixabay</figcaption></figure><p>Eine Bild-KI kann auf einer gewöhnlichen Fotografie einen <strong>Bären</strong> zuverlässig erkennen. Verändert man jedoch die Darstellung, offenbart sich eine grundlegende Schwäche der Technik: Wo Menschen die Gesamtform weiterhin nutzen, verlieren viele KIs ihre Orientierung. Und das gilt sogar für Systeme, die bisher für eher menschenähnlich gehalten wurden.</p><p>Forschende der NYU Grossman School of Medicine haben nun eine neue Studie dazu im Fachjournal <em>iScience</em> veröffentlicht, in welcher sie die <strong>Erkennungsleistung</strong> von 70 Erwachsenen mit über 200 tiefen neuronalen Netzen verglichen haben. Die KI-Modelle unterschieden sich dabei in puncto Architektur (also IT-Konzeption), Trainingsdaten und Lernzielen.</p><h2>Visuelle Grundlage verändert</h2><p>Als <strong>Bildmaterial</strong> nutzten die Wissenschaftler 240 Alltagsfotografien aus 48 Objektklassen. Die Bilder wurden so verändert, dass Textur, innere Bestandteile und globale Form einzeln oder kombiniert erkennbar waren.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/ki-erkennt-bilder-schlechter-als-menschen-selbst-moderne-ki-modelle-scheitern-noch-an-der-form-1791319545268.jpg" alt="Im Versuch wurde getestet, ob KI Objekte genauso gut erkennen kann wie ein Mensch. Insbesondere die Kategorien Form, Textur und innere Merkmale wurden untersucht." title="Im Versuch wurde getestet, ob KI Objekte genauso gut erkennen kann wie ein Mensch. Insbesondere die Kategorien Form, Textur und innere Merkmale wurden untersucht."><figcaption>Im Versuch wurde getestet, ob KI Objekte genauso gut erkennen kann wie ein Mensch. Insbesondere die Kategorien Form, Textur und innere Merkmale wurden untersucht. Bild: Kato & He, 2026</figcaption></figure><p>Menschen erkannten solche Darstellungen weiterhin gut. Die KI-Modelle hingegen lagen eher daneben. Eine <strong>Standard-KI</strong> klassifizierte 95 Prozent der spärlich gesetzten Pluszeichenbilder als „Kreuzworträtsel“. Andere Systeme tippten auf „Fliegengitter“ oder „Kettenhemd“. Kein Modell erreichte das menschliche Niveau, wenn die globale Form entscheidend war.</p><p>Klassische Modelle setzten zudem häufig stärker auf <strong>Texturen</strong> als auf Formen. Training mit unscharfen oder stilisierten Bildern änderte daran wenig. Solche Verfahren erzeugten in älteren Tests einen stärkeren Form-Bias, weil sie Texturen schlechter auswerteten.</p><h2>Bild mit Sprache</h2><p>Am ehesten näherten sich Modelle dem menschlichen Verhalten an, die <strong>gemeinsam mit Bildern und schriftlichen Bildbeschreibungen </strong>trainiert worden waren. Damit war die Trainingsart wichtiger als das eigentliche KI-Modell. Nach zusätzlichem Training mit der Bilddatenbank <em>ImageNet</em> konnten sich einige Systeme jedoch bei reinen Umrissbildern mehr dem Menschen annähern.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/ki-erkennt-bilder-schlechter-als-menschen-selbst-moderne-ki-modelle-scheitern-noch-an-der-form-1791319554862.jpg" alt="Abgesehen von den drei Kategorien Form, Textur und innere Merkmale wurde auch untersucht, ob eine KI eine globale Umrissdarstellung mithilfe kleiner Kreuze erkennen kann." title="Abgesehen von den drei Kategorien Form, Textur und innere Merkmale wurde auch untersucht, ob eine KI eine globale Umrissdarstellung mithilfe kleiner Kreuze erkennen kann."><figcaption>Abgesehen von den drei Kategorien Form, Textur und innere Merkmale wurde auch untersucht, ob eine KI eine globale Umrissdarstellung mithilfe kleiner Kreuze erkennen kann. Bild: Kato & He, 2026</figcaption></figure><p>Doch auch hier blieb die <strong>Übereinstimmung lückenhaft</strong>. Ein Modell kann eine höhere Trefferquote als Menschen erzielen und trotzdem veränderte Bilder als schwierig einstufen. „Aktuelle KI-Modelle erreichen nicht die gleiche Wahrnehmung visueller Objekte wie Menschen“, sagt die renommierte Neurowissenschaftlerin Dr. Biyu He, die als Associate Professor an der NYU Grossman School of Medicine tätig ist. </p><p>Leistung und <strong>Menschenähnlichkeit </strong>sind nämlich nicht dasselbe. Ein Vergleich mit neuronalen Messdaten ergab, dass selbst Modelle mit guter Übereinstimmung zu menschlichen Hirndaten beim Formtest deutliche Schwächen zeigten.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="788103" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/agentic-ai-kunstliche-intelligenz-erledigt-komplexe-aufgaben-zunehmend-selbststandig.html" title="Agentic AI: Künstliche Intelligenz erledigt komplexe Aufgaben zunehmend selbstständig">Agentic AI: Künstliche Intelligenz erledigt komplexe Aufgaben zunehmend selbstständig</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/agentic-ai-kunstliche-intelligenz-erledigt-komplexe-aufgaben-zunehmend-selbststandig.html" title="Agentic AI: Künstliche Intelligenz erledigt komplexe Aufgaben zunehmend selbstständig"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/agentic-ai-kunstliche-intelligenz-erledigt-komplexe-aufgaben-zunehmend-selbststandig-1789083911635_320.png" alt="Agentic AI: Künstliche Intelligenz erledigt komplexe Aufgaben zunehmend selbstständig"></a></article></aside><p>Hinzu kommt, dass Testpersonen die ungewohnten Pluszeichenbilder ohne vorheriges Training bewältigten. Auch die <strong>Vorteile sprachgestützter Modelle</strong> lassen sich noch nicht eindeutig erklären. Sie wurden mit Hunderten Millionen bis Milliarden Bildern trainiert – also wesentlich mehr als die rund 1,2 Millionen Bilder von <em>ImageNet</em>. Unklar bleibt, ob Sprache, Datenmenge oder größere Vielfalt den Unterschied ausmacht.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="711464" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/kuenstliche-intelligenz-erkennt-kein-nein-und-das-ist-ein-gross-es-problem-fuer-medizinische-anwendungen.html" title="Künstliche Intelligenz erkennt kein ‚Nein‘ – und das ist ein großes Problem für medizinische Anwendungen">Künstliche Intelligenz erkennt kein ‚Nein‘ – und das ist ein großes Problem für medizinische Anwendungen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/kuenstliche-intelligenz-erkennt-kein-nein-und-das-ist-ein-gross-es-problem-fuer-medizinische-anwendungen.html" title="Künstliche Intelligenz erkennt kein ‚Nein‘ – und das ist ein großes Problem für medizinische Anwendungen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/kuenstliche-intelligenz-erkennt-kein-nein-und-das-ist-ein-gross-es-problem-fuer-medizinische-anwendungen-1747802233706_320.png" alt="Künstliche Intelligenz erkennt kein ‚Nein‘ – und das ist ein großes Problem für medizinische Anwendungen"></a></article></aside><p>Die Studie warnt damit, dass hohe Genauigkeit auf Standardtests nicht zwangsläufig dem menschlichen Sehen ähneln. Künftige Modelle könnten stärker mit alltagsnahen Kategorien trainiert und mit menschlichen Antworten abgeglichen werden. Ob sie dadurch Gegenstände so selbstverständlich über ihre Gesamtform erkennen wie Menschen, muss sich erst zeigen.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Kato%2C%20M.%2C%20%26%20He%2C%20B" data-year="2026" data-title="Systematic%20image%20perturbations%20reveal%20persistent%20gaps%20between%20human%20and%20machine%20vision.%20iScience" data-url="https%3A%2F%2Fdoi.org%2F10.1016%2Fj.isci.2026.117370">Kato, M., & He, B. (2026). <a href="https://doi.org/10.1016/j.isci.2026.117370" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Systematic image perturbations reveal persistent gaps between human and machine vision. iScience</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/ki-erkennt-bilder-schlechter-als-menschen-selbst-moderne-ki-modelle-scheitern-noch-an-der-form.html</guid><dc:creator><![CDATA[Lisa Seyde]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Das verrät Staub darüber, welche heftigen Kollisionen sich zwischen jungen Gesteinsplaneten ereignen]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/das-verrat-staub-daruber-welche-heftigen-kollisionen-sich-zwischen-jungen-gesteinsplaneten-ereignen.html</link><pubDate>Wed, 07 Oct 2026 06:21:12 +0000</pubDate><category>Astronomie</category><description><![CDATA[<p>Beobachtungen von 21 extremen Trümmerscheiben zeigen, dass, wenn junge Planetenkörper zusammenstoßen, Gestein verdampft – und neue Welten entstehen. Staubsignaturen deuten darauf hin, dass sich in jungen Planetensystemen zwischen mond- und marsgroßen Körpern gewaltige Kollisionen ereignen.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/das-verrat-staub-daruber-welche-heftigen-kollisionen-sich-zwischen-jungen-gesteinsplaneten-ereignen-1791320401741.png" alt="Illustration, wie sich aus dem Staub einer protoplanetaren Scheibe auch schnell die Planeten im Sonnensystem bilden konnten." title="Illustration, wie sich aus dem Staub einer protoplanetaren Scheibe auch schnell die Planeten im Sonnensystem bilden konnten."><figcaption>Illustration, wie sich aus dem Staub einer protoplanetaren Scheibe auch schnell die Planeten im Sonnensystem bilden konnten. Bild: LMU/Thomas Zankl/crushed eyes media</figcaption></figure><p>Wenn <strong>Planeten</strong> <strong>entstehen</strong>, fangen zunächst Gas und Staub an, um den zentralen jungen Stern zu rotieren. Daraus wachsen allmählich Körper heran, zuerst kieselsteingroße Pebbles, dann größere Planetesimale und schließlich Protoplaneten – die Vorstufe der uns bekannten Planeten.</p><p>Später bleibt um die reiferen Sterne eine dünnere Trümmerscheibe zurück, eine staubreiche Ringstruktur, die durch zusammenstoßende Gesteinskörper entstanden ist. Eine seltene Variante davon sind <strong>extreme Trümmerscheiben</strong> (Extreme Debris Disks, EDDs). Sie enthalten viel warmen Staub in Sternnähe und verändern ihre Infrarothelligkeit unregelmäßig über Monate oder Jahre hinweg. Die kleineren Körner werden durch den Strahlungsdruck des Sterns rasch nach außen gedrängt.</p><p>Für eine neue Studie wertete ein Team aus US-amerikanischen und ungarischen Wissenschaftlern um Dr. Kate Su vom Space Science Institute (SSI) in Boulder, Colorado, nun 21 solcher Systeme aus. Davon wurden 16 mit Webb untersucht, darunter 12 erstmals. Fünf weitere Datensätze stammen vom Weltraumteleskop Spitzer.</p><h2>Minerale bezeugen die Aufprallenergie</h2><p>Webb zerlegt das <strong>Infrarotlicht</strong> der Scheiben in seine spektralen Bestandteile – die Trümmerringe werden in erster Linie anhand von Infrarot-Überschüssen in den Sternspektren identifiziert. Verschiedene Minerale hinterlassen charakteristische Signaturen im Lichtspektrum, sodass sich rekonstruieren lässt, welche Stoffe bei den Kollisionen entstanden sind.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/das-verrat-staub-daruber-welche-heftigen-kollisionen-sich-zwischen-jungen-gesteinsplaneten-ereignen-1791320437788.jpg" alt="Beispiel eines Staubrings, hier um den hellen Stern Fomalhaut, aufgenommen mit dem Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA). Das darunterliegende blaue Bild zeigt eine frühere Aufnahme von Hubble." title="Beispiel eines Staubrings, hier um den hellen Stern Fomalhaut, aufgenommen mit dem Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA). Das darunterliegende blaue Bild zeigt eine frühere Aufnahme von Hubble."><figcaption>Beispiel eines Staubrings, hier um den hellen Stern Fomalhaut, aufgenommen mit dem Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA). Das darunterliegende blaue Bild zeigt eine frühere Aufnahme von Hubble. Bild: ALMA (ESO/NAOJ/NRAO).</figcaption></figure><p>Acht der 21 Scheiben sind reich an <strong>Siliziumdioxid</strong>, dem Material von Glas und Obsidian. Die Forscher führen das auf besonders energiereiche Zusammenstöße zwischen marsgroßen Körpern zurück: Ein erheblicher Teil des Gesteins wird dabei verdampft. Beim Abkühlen können glasartige Tröpfchen entstehen, die zu feinem Staub zermahlen werden.</p><p>Die übrigen 13 Systeme enthalten wenig Siliziumdioxid, dafür viel <strong>Forsterit</strong>, ein Mineral, das für den grünlichen Sand mancher hawaiianischer Strände verantwortlich ist. Das wiederum passt eher zu weniger zerstörerischen oder streifenden Kollisionen zwischen mondgroßen Körpern.</p><p>Auffällig ist der Zusammenhang mit dem <strong>Alter der Sterne</strong>. Siliziumdioxidreiche Scheiben wurden ausschließlich bei Sternen gefunden, die jünger als 300 Millionen Jahre sind. Siliziumarme Systeme dagegen haben ein breiteres Altersspektrum. Besonders staubreiche Scheiben schwanken deutlich stärker in ihrer Infrarothelligkeit.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/das-verrat-staub-daruber-welche-heftigen-kollisionen-sich-zwischen-jungen-gesteinsplaneten-ereignen-1791320447093.jpg" alt="Hubble-Bilder von den jungen Sternen HD 141943 und HD 191089, um die im April 2014 Trümmerringe entdeckt wurden." title="Hubble-Bilder von den jungen Sternen HD 141943 und HD 191089, um die im April 2014 Trümmerringe entdeckt wurden."><figcaption>Hubble-Bilder von den jungen Sternen HD 141943 und HD 191089, um die im April 2014 Trümmerringe entdeckt wurden. Bild: NASA/ESA, R. Soummer, Ann Feild (STScI)</figcaption></figure><p>Die Ergebnisse passen zu Theorien, nach denen felsige Planeten innerhalb der ersten hundert Millionen Jahre eines Planetensystems entstehen. Der Mond beispielsweise soll bereits im frühen Sonnensystem bei dem Einschlag eines marsgroßen Körpers auf die junge Erde entstanden sein.</p><p>„Das ist das erste Mal, dass wir genügend Systeme zusammengetragen haben, um diese Unterklasse wirklich zu verstehen“, sagt Dr. Kate Su.</p><h2>Fehlende Daten zu alten Systemen</h2><p>Eine zweite Möglichkeit betrifft <strong>ältere EDDs</strong>. Instabile Umlaufbahnen könnten neue Kollisionen auslösen und Staubwolken erzeugen – was allgemein zu der Annahme eines späten Bombardements im jungen Sonnensystem passen würde.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="750133" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/spektakulare-ringstrukturen-sichtbar-gemacht-astronomen-untersuchen-trummerscheiben-junger-planetensysteme.html" title="Spektakuläre Ringstrukturen sichtbar gemacht: Astronomen untersuchen Trümmerscheiben junger Planetensysteme">Spektakuläre Ringstrukturen sichtbar gemacht: Astronomen untersuchen Trümmerscheiben junger Planetensysteme</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/spektakulare-ringstrukturen-sichtbar-gemacht-astronomen-untersuchen-trummerscheiben-junger-planetensysteme.html" title="Spektakuläre Ringstrukturen sichtbar gemacht: Astronomen untersuchen Trümmerscheiben junger Planetensysteme"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/spektakulare-ringstrukturen-sichtbar-gemacht-astronomen-untersuchen-trummerscheiben-junger-planetensysteme-1768938645436_320.jpg" alt="Spektakuläre Ringstrukturen sichtbar gemacht: Astronomen untersuchen Trümmerscheiben junger Planetensysteme"></a></article></aside><p>„Wir erwarten keine siliziumdioxidreichen Systeme unter den älteren extremen Trümmerscheiben“, sagt Mitautor Attila Moór. Doch die Datenbasis ist dünn: Nur drei untersuchte Scheiben erfüllen das Alterskriterium. Weitere Webb-Beobachtungen sollen nun Klärung bringen.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="742933" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/was-trummerscheiben-uber-planeten-verraten-gro-e-sammlung-junger-sterne-veroffentlicht.html" title="Was Trümmerscheiben über Planeten verraten – große Sammlung junger Sterne veröffentlicht">Was Trümmerscheiben über Planeten verraten – große Sammlung junger Sterne veröffentlicht</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/was-trummerscheiben-uber-planeten-verraten-gro-e-sammlung-junger-sterne-veroffentlicht.html" title="Was Trümmerscheiben über Planeten verraten – große Sammlung junger Sterne veröffentlicht"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/was-trummerscheiben-uber-planeten-verraten-gro-e-sammlung-junger-sterne-veroffentlicht-1765141483496_320.jpg" alt="Was Trümmerscheiben über Planeten verraten – große Sammlung junger Sterne veröffentlicht"></a></article></aside><p>Die Forschenden sehen darin zugleich ein mögliches Anzeichen dafür, dass junge Planetensysteme eine dynamische Instabilität aufweisen. Mitautorin Ágnes Kóspál sagt: „Wir haben keine andere Möglichkeit, diese planetaren Embryonen direkt zu untersuchen, weil sie zu klein sind.“</p><p>Insgesamt blickt die Staubmineralogie damit auch indirekt auf Vorgänge, die sich einst auch bei der Entstehung von Erde und Mond abgespielt haben müssen.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Su%2C%20K.%20Y.%20L.%2C%20Mo%C3%B3r%2C%20A.%2C%20K%C3%B3sp%C3%A1l%2C%20%C3%81.%2C%20et%20al" data-year="2026" data-title="Extreme%20Debris%20Disks%3A%20Insights%20into%20Violent%20Collisions%20in%20Planet%20Formation%20and%20Destruction.%20The%20Astrophysical%20Journal" data-url="https%3A%2F%2Fdoi.org%2F10.3847%2F1538-4357%2Fae88fe">Su, K. Y. L., Moór, A., Kóspál, Á., et al. (2026). <a href="https://doi.org/10.3847/1538-4357/ae88fe" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Extreme Debris Disks: Insights into Violent Collisions in Planet Formation and Destruction. The Astrophysical Journal</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/das-verrat-staub-daruber-welche-heftigen-kollisionen-sich-zwischen-jungen-gesteinsplaneten-ereignen.html</guid><dc:creator><![CDATA[Lisa Seyde]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Endlich Regen für alle? Bleibt der Oktober nass oder kehrt schon bald der goldene Herbst zurück?]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/endlich-regen-fur-alle-bleibt-der-oktober-nass-oder-kehrt-schon-bald-der-goldene-herbst-zuruck.html</link><pubDate>Wed, 07 Oct 2026 06:20:41 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Nach Wochen mit viel Sonne und vielerorts zu wenig Regen wird es jetzt nass. Doch bleibt der Oktober wechselhaft oder kommt der goldene Herbst noch einmal zurück?</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/endlich-regen-fur-alle-bleibt-der-oktober-nass-oder-kehrt-schon-bald-der-goldene-herbst-zuruck-1791309821125.png" data-image="f0ddnqsj0jgg" alt="Regen Vorhersage Deutschland Menge" title="Regen Vorhersage Deutschland Menge"><figcaption>Solche Wetterkarten haben wir schon länger nicht mehr gesehen: Flächiger Regen für ganz Deutschland - doch es wird nicht überall gleich viel vom Himmel kommen</figcaption></figure><p>Lange mussten viele Regionen Deutschlands auf flächigen Regen warten. Nun ändert sich die Wetterlage deutlich und es kommt flächiger Niederschlag für ganz Deutschland auf. Doch für wie lange und reicht das, um die Trockenheit zu lindern?</p><h2>Jetzt kommt der Regen</h2><p> Ab Mittwochabend breiten sich von Westen Schauer, Gewitter und kräftiger Regen aus. In der Nacht zum Donnerstag erfasst das Niederschlagsgebiet große Teile des Landes. <strong>Der Donnerstag bringt dann verbreitet Regen, örtlich auch länger anhaltend und kräftig.</strong> Dabei bekommt nicht jede Region exakt gleich viel ab. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="791935" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/kaltefinger-beruhrt-deutschland-polarluft-knipst-den-spatsommer-uber-nacht-aus-temperatur-absturz-ab-donnerstag.html" title="Kältefinger berührt Deutschland! Polarluft knipst den Spätsommer über Nacht aus – Temperatur-Absturz ab Donnerstag">Kältefinger berührt Deutschland! Polarluft knipst den Spätsommer über Nacht aus – Temperatur-Absturz ab Donnerstag</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/kaltefinger-beruhrt-deutschland-polarluft-knipst-den-spatsommer-uber-nacht-aus-temperatur-absturz-ab-donnerstag.html" title="Kältefinger berührt Deutschland! Polarluft knipst den Spätsommer über Nacht aus – Temperatur-Absturz ab Donnerstag"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/kaltefinger-beruhrt-deutschland-polarluft-knipst-den-spatsommer-uber-nacht-aus-temperatur-absturz-ab-donnerstag-1791188371369_320.jpg" alt="Kältefinger berührt Deutschland! Polarluft knipst den Spätsommer über Nacht aus – Temperatur-Absturz ab Donnerstag"></a></article></aside><p>Besonders im Westen, rund um die Nordsee und an den Gebirgen kann sich der Regen länger halten. In Staulagen sind bis Freitag sogar größere Mengen möglich. Der Deutsche Wetterdienst hält dort innerhalb von 12 bis 24 Stunden <strong>25 bis 30 l/m²</strong> für nicht ausgeschlossen. Auch am Wochenende können im Norden und an der Küste erneut kräftige Schauer und Gewitter auftreten, sodass rund um die <strong>Nordsee oder in Staulagen vereinzelt sogar bis zu 50 l/m²</strong> nicht ausgeschlossen sind. Es ist jedoch auch zu sehen, dass die Osthälfte des Landes wohl tendenziell wieder weniger abbekommen wird. Schaut man sich beispielsweise die Vorhersage für <a href="https://www.daswetter.com/wetter_Berlin-Europa-Deutschland-Berlin--1-26301.html" data-mrf-recirculation="cuerpo_intext">Berlin</a> an und vergleicht diese mit <a href="https://www.daswetter.com/wetter_Koln-Europa-Deutschland-Nordrhein+Westfalen--1-26876.html" data-mrf-recirculation="cuerpo_intext">Köln</a>, sieht man relativ schnell, was gemeint ist.</p><h2>Endlich Entlastung nach der Trockenheit?</h2><p>Der Regen kommt zur richtigen Zeit. Der Sommer 2026 war in Deutschland von verbreiteter Trockenheit geprägt und auch der September brachte erneut sehr viel Sonne und regional extreme Trockenheit.</p><p>Allerdings sollte man zwischen einem einzelnen nassen Wetterwechsel und einer nachhaltigen Entspannung unterscheiden. Ein kräftiges Regengebiet kann die obersten Bodenschichten deutlich anfeuchten. Für eine langfristige Erholung tieferer Bodenschichten, von Grundwasser und Gewässern braucht es dagegen <strong>wiederholte Niederschlagsereignisse über einen längeren Zeitraum</strong>.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="792079" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/bis-zu-50-liter-regen-bis-sonntag-experte-erste-entspannung-fur-den-rhein-wetterumschwung-ab-donnerstag.html" title="Bis zu 50 Liter Regen bis Sonntag! Experte: 'Erste Entspannung für den Rhein' – Wetterumschwung ab Donnerstag">Bis zu 50 Liter Regen bis Sonntag! Experte: "Erste Entspannung für den Rhein" – Wetterumschwung ab Donnerstag</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/bis-zu-50-liter-regen-bis-sonntag-experte-erste-entspannung-fur-den-rhein-wetterumschwung-ab-donnerstag.html" title="Bis zu 50 Liter Regen bis Sonntag! Experte: 'Erste Entspannung für den Rhein' – Wetterumschwung ab Donnerstag"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/bis-zu-50-liter-regen-bis-sonntag-experte-erste-entspannung-fur-den-rhein-wetterumschwung-ab-donnerstag-1791268816489_320.jpg" alt="Bis zu 50 Liter Regen bis Sonntag! Experte: 'Erste Entspannung für den Rhein' – Wetterumschwung ab Donnerstag"></a></article></aside><p>Genau deshalb lohnt sich jetzt der Blick auf das <strong>ECMWF-Modell</strong>. Denn die entscheidende Frage lautet nicht mehr nur: Wo regnet es am Donnerstag? Sondern: Was passiert danach?</p><h2>ECMWF sieht keine einfache Antwort</h2><p>Für die kommenden Tage ist die Richtung zunächst ziemlich klar: Das Wetter bleibt unbeständig. Nach dem Regen am Donnerstag folgen weitere Schauer, dazu kommt vor allem im Norden und Westen viel Wind. Auch bis Sonntag und Montag sind weitere kräftige Niederschläge möglich.</p><p>Beim Blick in die zweite Oktoberhälfte wird die Prognose allerdings deutlich unsicherer. Das ECMWF arbeitet in seinem erweiterten Vorhersagebereich deshalb nicht mit einer scheinbar exakten Tagesprognose, sondern betrachtet <strong>Wochenmittel, Wahrscheinlichkeiten und Abweichungen vom klimatologischen Mittel</strong>. Das ist wichtig: Ein Signal für eine nasse Woche bedeutet nicht, dass es sieben Tage lang regnet.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/endlich-regen-fur-alle-bleibt-der-oktober-nass-oder-kehrt-schon-bald-der-goldene-herbst-zuruck-1791311542428.jpg" data-image="wgm0orcn31hj" alt="Regen Herbst Hund nass" title="Regen Herbst Hund nass"><figcaption>Auch wenn es ab Donnerstag vielerorts so aussehen könnte, heißt das noch lange nicht, dass der ganze restliche Oktober nass und niederschlagsreich ausfallen muss</figcaption></figure><p>Die aktuellen Modellkarten lassen deshalb vor allem eines erkennen: <strong>Eine Rückkehr zu einer dauerhaft trockenen Hochdrucklage ist derzeit nicht zwingend vorgezeichnet.</strong> Gleichzeitig gibt es auch keinen belastbaren Grund, den gesamten Oktober als durchgehend nass abzuschreiben.</p><h2>Kommt der goldene Herbst noch einmal zurück?</h2><p>Genau hier wird es interessant. Der Oktober kann durchaus beides liefern: mehrere nasse, windige Herbsttage und dazwischen freundliche Phasen mit Sonne und milden Temperaturen.</p><p>Ein stabiles Hochdruckgebiet könnte auch nach dem Wetterwechsel wieder für einige ruhige Tage sorgen. Gerade im Herbst sind solche Zwischenhochs typisch: Nach einer Front kann die Luft aufklaren, Nebel entstehen und anschließend die Sonne wieder herauskommen.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/endlich-regen-fur-alle-bleibt-der-oktober-nass-oder-kehrt-schon-bald-der-goldene-herbst-zuruck-1791311733052.jpg" data-image="roya8ro6gd4w" alt="Herbst Blätter Sonne Oktober warm golden" title="Herbst Blätter Sonne Oktober warm golden"><figcaption>Nach der zunächst wechselhaften Phase und mit der zunehmenden Färbung der Blätter kann es durchaus auch nochmal trockene, sonnige und milde Tage geben. Der Oktober hat schließlich gerade erst begonnen</figcaption></figure><p>Das bedeutet: Der goldene Oktober ist noch nicht endgültig abgeschrieben. Wahrscheinlicher als eine wochenlange Dauerlage erscheint derzeit ein <strong>Wechsel aus Regenphasen und freundlicheren Zwischenabschnitten</strong>. Gleichzeitig hat der Wetterwechsel einen wichtigen Effekt: Die extrem trockene und ungewöhnlich stabile Wetterphase ist erst einmal durchbrochen.</p><p>Der Oktober könnte damit genau das Wetter bekommen, das für den Herbst typisch ist: mal nass und stürmisch, mal sonnig und mild. Und für die Natur ist vor allem entscheidend, dass es nach der langen Trockenheit nicht nur bei einem einzigen Regenereignis bleibt.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/endlich-regen-fur-alle-bleibt-der-oktober-nass-oder-kehrt-schon-bald-der-goldene-herbst-zuruck.html</guid><dc:creator><![CDATA[Tobias Röser]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Rekord-El-Niño außer Kontrolle: Pazifik so heiß wie nie seit Messbeginn, jetzt rückt unser Winter ins Visier]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/rekord-el-nino-au-er-kontrolle-pazifik-so-hei-wie-nie-seit-messbeginn-jetzt-ruckt-unser-winter-ins-visier.html</link><pubDate>Wed, 07 Oct 2026 02:49:00 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Im Pazifik läuft etwas aus dem Ruder. Der El Niño steuert auf Rekordstärke zu, die Folgen reichen rund um den Globus. Und jetzt gerät auch unser Winter ins Visier.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/rekord-el-nino-au-er-kontrolle-pazifik-so-hei-wie-nie-seit-messbeginn-jetzt-ruckt-unser-winter-ins-visier-1791270604475.jpg" data-image="sfzjnc3cuczk" alt="wetter, el niño, deutschland" title="wetter, el niño, deutschland"><figcaption>Hat der Super-El-Niño wirklich keinen Einfluss auf unseren Winter in Deutschland?</figcaption></figure><p>Die Zahlen sind selbst für erfahrene Meteorologen kaum zu glauben. Im zentralen <strong>tropischen Pazifik</strong> liegt das Meerwasser derzeit rund <strong>2,3 Grad über dem Normalwert</strong>, vor Peru und Ecuador sind es stellenweise sogar mehr als 3 Grad. So warm war es dort zu dieser Jahreszeit noch nie, seit es regelmäßige Messungen gibt. Und das Erstaunliche daran: Seinen Höhepunkt erreicht ein El Niño normalerweise erst zwischen November und Januar.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Das Ende der Fahnenstange ist also noch gar nicht erreicht. Die Wahrscheinlichkeit für einen <strong>sehr starken El Niño</strong> liegt inzwischen bei über 90 Prozent. Noch brisanter: Mit rund 75 Prozent Wahrscheinlichkeit wird er alle Ereignisse seit 1950 übertreffen, auch die gefürchteten <strong>Super-El-Niños</strong> von 1982/83, 1997/98 und 2015/16. Die Wettermodelle sind sich dabei so einig wie selten zuvor.</p><h2>Warum der Pazifik gerade überkocht</h2><p>Im Normalfall schieben kräftige <strong>Passatwinde</strong> das warme Oberflächenwasser quer über den Pazifik nach Westen, bis nach Indonesien und Australien. Vor Südamerika strömt dafür kaltes Wasser aus der Tiefe nach oben. Dieses System hält das Wetter in den Tropen seit jeher im Gleichgewicht.</p><div class="texto-destacado"><strong>Warum droht ein so starker El-Niño?</strong><br><br>Nach den La-Niña-Phasen der vergangenen Jahre hatte sich im westlichen Pazifik ein riesiges Reservoir an warmem Wasser angestaut, das nur auf einen Auslöser wartete. Diesen lieferten im Frühjahr und Sommer mehrere kräftige Westwind-Ausbrüche, die die Passate schwächten und das warme Wasser in großen Wellen nach Osten schoben. Dazu kommt der Klimawandel: Die Ozeane sind insgesamt so warm wie nie, und dieses höhere Grundniveau verstärkt jeden El Niño zusätzlich. </div><p>Bei einem El Niño gerät genau dieses Gleichgewicht ins Wanken. Die Passate schwächeln oder drehen sogar, das warme Wasser schwappt zurück nach Osten, und der kalte Nachschub aus der Tiefe bleibt aus. Plötzlich verschieben sich die <strong>Regen- und Druckzentren</strong> der Tropen um Tausende Kilometer. Was dort passiert, wirkt wie ein Stein, der ins Wasser fällt: Die Wellen breiten sich über die halbe Erde aus.</p><h4>Sintflut hier, Dürre dort</h4><p>Die Folgen zeichnen sich bereits ab. Kalifornien hat den Notstand ausgerufen, weil im Winter <strong>heftige Regenfälle, Sturzfluten und Erdrutsche</strong> erwartet werden. Peru und Ecuador drohen ähnliche Szenarien. Am anderen Ende des Pazifiks geht es in die Gegenrichtung: In Indonesien, auf den Philippinen und in Australien wächst die Gefahr von <strong>Dürre, Missernten und verheerenden Buschfeuern</strong>.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="791520" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/was-man-im-herbst-2026-pflanzen-sollte-winterharte-pflanzen-fur-ihren-gemusegarten-und-ihre-beete.html" title="Was man im Herbst 2026 pflanzen sollte: winterharte Pflanzen für Ihren Gemüsegarten und Ihre Beete">Was man im Herbst 2026 pflanzen sollte: winterharte Pflanzen für Ihren Gemüsegarten und Ihre Beete</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/was-man-im-herbst-2026-pflanzen-sollte-winterharte-pflanzen-fur-ihren-gemusegarten-und-ihre-beete.html" title="Was man im Herbst 2026 pflanzen sollte: winterharte Pflanzen für Ihren Gemüsegarten und Ihre Beete"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/que-sembrar-y-plantar-en-otono-2026-huerto-y-jardin-1790130252284_320.png" alt="Was man im Herbst 2026 pflanzen sollte: winterharte Pflanzen für Ihren Gemüsegarten und Ihre Beete"></a></article></aside><p>Auch auf den Ozeanen hinterlässt der El Niño seine Spuren. Die Hurrikansaison im Atlantik verläuft ungewöhnlich ruhig, weil starke Höhenwinde die Stürme regelrecht zerschneiden. Im Ostpazifik dagegen wirbelt ein Sturm nach dem anderen. Und wenn in Brasilien, Westafrika oder Südostasien die Ernten leiden, landet das früher oder später auch bei uns: <strong>Kaffee, Kakao, Reis und Palmöl</strong> könnten spürbar teurer werden.</p><h4>Die Erde steuert auf ein Extremjahr zu</h4><p>Damit nicht genug. Der aufgeheizte Pazifik gibt gewaltige Wärmemengen an die Atmosphäre ab, und das treibt mit einigen Monaten Verzögerung die <strong>globale Durchschnittstemperatur</strong> nach oben. Das war nach 2015/16 so, und auch der El Niño von 2023/24 hat die Welt auf Rekordkurs geschickt.</p><figure> <img src="https://services.meteored.com/img/article/rekord-el-nino-au-er-kontrolle-pazifik-so-hei-wie-nie-seit-messbeginn-jetzt-ruckt-unser-winter-ins-visier-1791271019823.jpg" data-image="by0h3cl1k3be" alt="wasser, pazifik, warm" title="wasser, pazifik, warm"><figcaption>Das Wasser des Pazifiks ist ordentlich aufgewärmt. Das könnte es starkes El-Niño-Phänomen befeuern. </figcaption></figure><p>Kommt jetzt ein noch stärkeres Ereignis obendrauf, und das auf dem ohnehin erhöhten Niveau des Klimawandels, ist die Richtung klar: <strong>2027 hat beste Chancen, das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen</strong> zu werden. Die symbolische Grenze von <strong>1,5 Grad Erwärmung</strong> dürfte dann wieder deutlich gerissen werden.</p><h4>Der lange Arm bis nach Europa</h4><p>Doch was heißt das alles für Deutschland? Zunächst die gute Nachricht: Der direkte Einfluss auf unser Wetter ist <strong>deutlich schwächer</strong> als in Amerika oder Asien. Zwischen uns und dem Pazifik liegt der Atlantik, und dort gibt die <strong>Nordatlantische Oszillation</strong> den Takt vor. Sie entscheidet, ob uns milde Westwinde oder kalte Hochdrucklagen erreichen.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="791953" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wettersturz-alpen-spaetsommer-fruehwinter-kaltfront-schnee-berge.html" title="Wettersturz in den Alpen: 'Vom Spätsommer in den Frühwinter' - Kaltfront bringt ersten Schnee für die Berge">Wettersturz in den Alpen: "Vom Spätsommer in den Frühwinter" - Kaltfront bringt ersten Schnee für die Berge</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wettersturz-alpen-spaetsommer-fruehwinter-kaltfront-schnee-berge.html" title="Wettersturz in den Alpen: 'Vom Spätsommer in den Frühwinter' - Kaltfront bringt ersten Schnee für die Berge"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wettersturz-alpen-spaetsommer-fruehwinter-kaltfront-schnee-berge-1791192936496_320.jpg" alt="Wettersturz in den Alpen: 'Vom Spätsommer in den Frühwinter' - Kaltfront bringt ersten Schnee für die Berge"></a></article></aside><p>Ganz ohne Wirkung bleibt ein Rekord-El-Niño aber nicht. Bei früheren starken Ereignissen zeigte sich ein auffälliges Muster: Der <strong>Frühwinter</strong> fiel in Mitteleuropa oft mild, nass und stürmisch aus, weil Tief um Tief vom Atlantik hereinzog. Im <strong>Spätwinter</strong> dagegen kippte die Lage häufiger, die Westströmung brach zusammen und eisige Luft aus Nordosten fand ihren Weg nach Deutschland.</p><h2>So könnte unser Winter jetzt laufen</h2><p>Der bisher stärkste Fall liegt gar nicht lange zurück. Im Winter 2015/16 erlebte Deutschland einen der <strong>mildesten Dezember aller Zeiten</strong>, mancherorts blühten die Forsythien, Schnee gab es im Flachland praktisch nicht. Auch die Winter 1982/83 und 1997/98 verliefen überwiegend mild. Vieles spricht dafür, dass es diesmal ähnlich losgeht: <strong>grüne Weihnachten, viel Regen und immer wieder Sturm.</strong></p><p>Spannend wird es danach. Im <strong>Januar und Februar</strong> bleibt die Tür für einen Kälteeinbruch einen Spalt offen, vor allem wenn sich ein kräftiges Hoch über Skandinavien festsetzt. Ein klassischer Eiswinter mit wochenlangem Dauerfrost wäre dennoch eine große Überraschung. Wer sich nach Schnee sehnt, braucht in diesem Winter also Geduld und sollte seine Hoffnungen eher auf das letzte Drittel des Winters setzen.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/rekord-el-nino-au-er-kontrolle-pazifik-so-hei-wie-nie-seit-messbeginn-jetzt-ruckt-unser-winter-ins-visier.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Technologieoffenheit - das politische Zauberwort]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/technologieoffenheit-das-politische-zauberwort.html</link><pubDate>Tue, 06 Oct 2026 16:10:00 +0000</pubDate><category>Aktuell</category><description><![CDATA[<p>Dies ist die Geschichte einer sehr wirksamen PR-Strategie, um den Klimaschutz klein zu reden. Oder anders gesagt: wie verwirrt man die Gesellschaft in den Diskussionen zur Lösung der Klimakrise.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/technologieoffenheit-das-politische-zauberwort-1791219549166.jpeg" data-image="ue7vfkgih1ik"><figcaption>Die Erderwärmung kümmert sich nicht um verbale Wortspiele</figcaption></figure><p>Ohne Zweifel sind neue Technologien, notwendig und wichtig, um die Ursachen und die Folgen der Klimaveränderungen zu lösen. Gute und wirksame Beispiele dafür sind Netzspeicher und Wärmepumpen. Auch die Elektromobilität ist ein äußerst effizienter Ersatz für fossile Verbrennungsmotoren. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="791953" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wettersturz-alpen-spaetsommer-fruehwinter-kaltfront-schnee-berge.html" title="Wettersturz in den Alpen: 'Vom Spätsommer in den Frühwinter' - Kaltfront bringt ersten Schnee für die Berge">Wettersturz in den Alpen: "Vom Spätsommer in den Frühwinter" - Kaltfront bringt ersten Schnee für die Berge</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wettersturz-alpen-spaetsommer-fruehwinter-kaltfront-schnee-berge.html" title="Wettersturz in den Alpen: 'Vom Spätsommer in den Frühwinter' - Kaltfront bringt ersten Schnee für die Berge"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wettersturz-alpen-spaetsommer-fruehwinter-kaltfront-schnee-berge-1791192936496_320.jpg" alt="Wettersturz in den Alpen: 'Vom Spätsommer in den Frühwinter' - Kaltfront bringt ersten Schnee für die Berge"></a></article></aside><p>Ganz unabhängig von den vielen positiven Beispiele arbeiten <strong>mächtige Lobbyverbände</strong>, angeführt von den<strong> „Global Playern“ der fossilen Energieträger </strong>oder Teilen der Automobilindustrie sehr geschickt daran, alte Technologien so lange wie möglich im Geschäft zu halten. Ihr <strong>Zauberwort</strong> bei all ihren Forderungen lautet „<strong>Technologieoffenheit“</strong></p><h2>Ein Wort gegen das Klima</h2><p>Das <strong>deutsche Regierungskabinett</strong> hat am 26.März 2026 ein <strong>neues Klimaschutzprogramm</strong> auf den Weg gebracht. Mit den geplanten Maßnahmen will Deutschland dem Ziel der Klimaneutralität bis 2045 näherkommen und seine Zwischenziele bis 2030 und 2040 erreichen. </p><p>Während die <strong>Kritik der Nichtregierungsorganisationen und der Klimawissenschaft </strong>sich auf die <strong>„ungenügende Wirkung und Verbindlichkeit“ </strong>der Maßnahmen stützt, plädieren Teile der deutschen Politik -auch auf EU-Ebene- für eine völlig andere Richtung. Sie fordern, wie schon seit vielen Jahren, dass die <strong>Klimaziele „technologieoffen erreicht werden“</strong> müssen.</p><h3>Technologieoffen</h3><p>Das klingt fortschrittlich, unideologisch und aufgeschlossen. Ein Begriff der in der deutschen Politik eine <strong>steile Karriere </strong>gemacht hat, und zwar als Vorwurf und als Versprechen.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="791520" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/was-man-im-herbst-2026-pflanzen-sollte-winterharte-pflanzen-fur-ihren-gemusegarten-und-ihre-beete.html" title="Was man im Herbst 2026 pflanzen sollte: winterharte Pflanzen für Ihren Gemüsegarten und Ihre Beete">Was man im Herbst 2026 pflanzen sollte: winterharte Pflanzen für Ihren Gemüsegarten und Ihre Beete</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/was-man-im-herbst-2026-pflanzen-sollte-winterharte-pflanzen-fur-ihren-gemusegarten-und-ihre-beete.html" title="Was man im Herbst 2026 pflanzen sollte: winterharte Pflanzen für Ihren Gemüsegarten und Ihre Beete"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/que-sembrar-y-plantar-en-otono-2026-huerto-y-jardin-1790130252284_320.png" alt="Was man im Herbst 2026 pflanzen sollte: winterharte Pflanzen für Ihren Gemüsegarten und Ihre Beete"></a></article></aside><p>Es ist noch gar nicht so lange her, da war das Wort „Technologieoffenheit“ eher unbekannt. Heute <strong>dominiert es die klimapolitischen Debatten.</strong> </p><h3>Worte wirken!</h3><p>Das österreichische <strong>Kontext-Institut</strong> ist den verschlungenen Wegen des Begriffes und seiner Wirkung in einer <strong>Diskursanalyse</strong> nachgegangen.</p><p>In der Kommunikationsforschung ist die Wirkung von Worten seit langem bekannt. „<strong>Framing“ </strong>heißt der Fachbegriff dafür, wie <strong>Worte unser Denken beeinflussen</strong>. </p><p>Das erkannte schon <strong>Edward Bernays</strong>, der als <strong>Gründungsvater der PR</strong> gilt. Als die Tabakindustrie Frauen als Zielgruppe erschließen wollte, gab sie Bernays den Auftrag dabei mitzuhelfenb. Er verknüpfte Zigaretten mit der Frauenbewegung und verkaufte <strong>Rauchen als weiblichen Akt der Selbstbestimmung</strong>. Zigaretten nannte er <strong>„Fackeln der Freiheit“</strong>. </p><p>Laut dem Kontext-Institut eigne sich das Wort <strong>„Technologieoffenheit“</strong> besonders dafür, <strong>Klimapolitik zu hintertreiben</strong>. Der Begriff wirke auf den ersten Blick wissenschaftlich fundiert und werteoffen. Tatsächlich aber blende der Begriff Fakten meist komplett aus und verzögere damit notwendige klimapolitische Priorisierungen.</p><h2>Das Märchen der E-Fuels</h2><p>Ein Beispiel dazu aus der Verkehrswende. <strong>Klimafreundliche Mobilität </strong>verlangt nach <strong>Alternativen zum umweltschädlichen Benzin und Diesel.</strong> <strong>E-Autos</strong> sind dabei die effizienteste Form, denn sie brauchen <strong>am wenigsten Energie</strong>, damit sich die PKW-Räder drehen. Ihr „Power-to-Wheel“-Wirkungsgrad liegt bei über 80 Prozent.</p><p><strong>E-Fuels</strong>, die theoretisch Diesel und Benzin ersetzen könnten, sind dagegen <strong>höchst ineffizient.</strong> Der Treibstoff kann zwar klimafreundlich hergestellt werden, aber ihr <strong>Wirkungsgrad liegt nur bei 13 Prozen</strong>t. Enorme <strong>Energiemengen</strong> gehen schon <strong>bei der Herstellung verloren. </strong></p><p>Jeder Verbrennungsmotor wandelt außerdem nur einen Bruchteil des verwendeten Kraftstoffs in Bewegung um. Das meiste wird als Wärmeenergie verschwendet.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="469962" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/e-fuels-ein-ende-der-debatte-ist-notwendig.html" title="E-Fuels: Ein Ende der Debatte ist notwendig!">E-Fuels: Ein Ende der Debatte ist notwendig!</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/e-fuels-ein-ende-der-debatte-ist-notwendig.html" title="E-Fuels: Ein Ende der Debatte ist notwendig!"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/e-fuels-ein-ende-der-debatte-ist-notwendig-1675876631213_320.jpeg" alt="E-Fuels: Ein Ende der Debatte ist notwendig!"></a></article></aside><p>E-Fuels werden laut den Prognosen auch in Zukunft teuer und knapp sein.</p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>Es herrscht also ein breiter wissenschaftlicher Konsens über die effizienteste Technologie für die Ökologisierung des Pkw-Verkehrs<svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p>heißt es in der <strong>Kontext-Analyse.</strong> </p><p>Dennoch würden unter dem <strong>Deckmantel der <em>Technologieoffenheit</em> </strong>weitaus ineffizientere, teurere und schwerer verfügbare Technologien beworben, was die <strong>Nutzung von mit Diesel und Benzin betriebenen Autos verlängere</strong> und die Verbreitung der Elektromobilität verschleppe. </p><p>Und die <strong>Folgen betreffen nicht nur das Klima.</strong></p><p><strong>Martin Gornig</strong>, der F<strong>orschungsdirektor für Industriepolitik am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung,</strong> warnte jüngst im <strong>e-Magazin „Produktion“:</strong> </p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>Technologieoffenheit ist der Niedergang der deutschen Industrie, wenn dadurch in keiner Technologie hinreichend investiert wird. <svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p>Der Begriff stehe dafür, alten Technologien die Pfründe zu sichern und neue zu verhindern.</p><h3>Schaden für die Wirtschaft</h3><p>Damit trägt der Begriff dazu bei, der Wirtschaft zu schaden. Deutschland habe etwa die <strong>Entwicklung auf dem chinesischen Automarkt verschlafen</strong>, der auf E-Mobilität setzt und für die deutsche Autoindustrie ein riesiger Absatzmarkt war und ist. </p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>Früher waren die deutschen Produkte in China erfolgreich, weil die chinesischen Käufer den Eindruck hatten, das seien bessere Autos als ihre eigenen. Heute fragen sie sich, warum sie für schlechtere Autos aus Deutschland mehr Geld bezahlen sollen. <svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p>so Gornig</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/technologieoffenheit-das-politische-zauberwort-1791219649081.jpeg" data-image="8ihr6jb196tr"><figcaption>China geht seinen Weg konsequent weiter - während die westliche Welt diskutiert</figcaption></figure><h3>Drehbuch der Verschleppung</h3><p>Wie der Begriff der Technologieoffenheit in der Klimadebatte so erfolgreich wurde hat das Zeug zu einem spannenden Drehbuch. Das Kontext-Institut bezeichnet es als ein „<strong>Verschleppungsdrehbuch“,</strong> dass darauf abziele, </p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>….Klimaschutzmaßnahmen zu verzögern oder zu verhindern, um bestehende wirtschaftliche oder politische Strukturen und die damit verbundenen Eigeninteressen zu schützen.<svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p><strong>Interessenvertretungen</strong> verknüpften den <strong>Begriff „Technologieoffenheit“</strong> meist <strong>mit positiven Begriffen wie „ideologiefrei“ und „unbürokratisch“</strong>. Gleichzeitig verbreiten sie Angst-Erzählungen wie „<strong>Verbotspolitik bedroht unsere Freiheit“ </strong>oder <strong>„…ohne Technologieoffenheit verlieren wir Wettbewerbsfähigkeit“.</strong></p><h2>Heizungsgesetz der Ampel als Fallbeispiel</h2><p>Sehr gut lässt sich die Auswirkung des Framing-Begriffes „Technologieoffenheit“ am so genannten <strong>Heizungsgesetz </strong>betrachten. Die damalige <strong>Opposition aus CDU und CSU, unterstützt vom technologieoffenen Ampel-Koalitionspartner FDP </strong>nagelte den Begriff so lange in den noch offenen Sarg der Ampel-Koalition, bis diese zerbrach. </p><p>Das damit auch die <strong>FDP zumindest bis heute zerbrach,</strong> darf man wohl als <strong>Kollateralschaden der Framing-Geschichte</strong> betrachten.</p><p>Die Strategie wirkte sehr effektiv. Es kam rasch nach Beginn der neuen CDU/CSU/SPD-Koalition zu einem <strong>Ende des alten Ampel-Heizungsgesetzes</strong>, dass auch <strong>immer mit der Person </strong>das damaligen Grünen Wirtschaftsministers <strong>Robert Habeck verknüpft</strong> wurde. Seine <strong>Nachfolgerin Katharina Reiche</strong> von der CDU <strong>ersetzte es durch ein komplett „technologieoffenes“ Gesetz,</strong> dass in der Heizungsbranche auch als <strong>„Revival der Gas- und Ölbrenner“ </strong>bezeichnet wird.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="778622" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/konsequenzen-aus-dem-neuen-heizungsgesetz.html" title="Konsequenzen aus dem neuen Heizungsgesetz">Konsequenzen aus dem neuen Heizungsgesetz</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/konsequenzen-aus-dem-neuen-heizungsgesetz.html" title="Konsequenzen aus dem neuen Heizungsgesetz"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/konsequenzen-aus-dem-neuen-heizungsgesetz-1784038329175_320.jpeg" alt="Konsequenzen aus dem neuen Heizungsgesetz"></a></article></aside><h3>Verbrenner-Aus als weiteres Beispiel</h3><p>Die <strong>Europäische Union</strong> <strong>weichte</strong> auf Betreiben von Deutschland und Österreich das bereits beschlossene <strong>Verbrenner-Aus wieder auf</strong>. Hintergrund war ebenfalls der Begriff der „Technologieoffenheit“, den der <strong>CSU-Politiker Manfred Weber </strong>zusammen mit dem<strong> bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder</strong> so oft <strong>wiederholte</strong>, bis die deutsche Bundesregierung das Verbrenner-Aus in der EU durchsetzen konnte. </p><p>Laut der Kontext-Analyse taucht der Begriff „<strong>Technologieoffenheit“ </strong>im deutschsprachigen Raum <strong>vereinzelt in den 1990er-Jahren</strong> auf. Im Jahr <strong>2007 </strong>erschien er <strong>zum ersten Mal im klimapolitischen Zusammenhang. </strong></p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>In Deutschland wurde der Begriff zunächst in der Mobilitätsdebatte verwendet, als der Ölkonzern BP die Grenzen von Biosprit thematisierte <svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p>heißt es in der Diskursanalyse.</p><p>Richtig populär machte die fossile Lobby das Wort in der Klimapolitik im vergangenen Jahrzehnt. </p><p>Die genannten Beispiele zeigen, was <strong>Framing, gestützt von Lobby-Verbänden</strong> wert sein kann und wie es <strong>von den tatsächlichen Problemen </strong>und ihren Ursachen <strong>ablenkt.</strong> Technologieoffen eben.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Kontext-Diskurspapier%20Technologieoffenheit" data-year="" data-title="Strategie%20der%20Verschleppung%3A%20Was%20die%20%C3%96kologisierung%20bremst%20und%20wie%20wir%20den%20Diskurs%20zur%C3%BCckgewinnen" data-url="https%3A%2F%2Fkontext-institut.files.svdcdn.com%2Fproduction%2FDateien%2F202610_KONKLUSIO_Strategie-der-Verschleppung_Technologieoffenheit.pdf%3Fdm%3D1790587333">Kontext-Diskurspapier Technologieoffenheit. <a href="https://kontext-institut.files.svdcdn.com/production/Dateien/202610_KONKLUSIO_Strategie-der-Verschleppung_Technologieoffenheit.pdf?dm=1790587333" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Strategie der Verschleppung: Was die Ökologisierung bremst und wie wir den Diskurs zurückgewinnen</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/technologieoffenheit-das-politische-zauberwort.html</guid><dc:creator><![CDATA[Ralf Roschlau]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Astronomen entdecken erstmals Radioauren auf einem Exoplaneten und messen dessen Magnetfeld]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/astronomen-entdecken-erstmals-radioauren-auf-einem-exoplaneten-und-messen-dessen-magnetfeld.html</link><pubDate>Tue, 06 Oct 2026 15:21:00 +0000</pubDate><category>Astronomie</category><description><![CDATA[<p>Astronomen haben Radiowellen von β Pictoris b nachgewiesen. Das Signal scheint von Polarlichtern zu stammen und ermöglichte es den Wissenschaftlern erstmals, das Magnetfeld eines gasförmigen Exoplaneten direkt zu bestimmen.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/astronomos-detectan-por-primera-vez-auroras-de-radio-en-un-exoplaneta-y-miden-su-campo-magnetico-1790972514948.png" data-image="bt97rrmsar8r"><figcaption>Beta Pictoris b ist ein riesiger Gas-Exoplanet. Seine Masse beträgt das 11.729-Fache der Jupitermasse, er benötigt 23,6 Jahre für einen Umlauf und befindet sich in einer Entfernung von 10.018 AE von Jupiter.</figcaption></figure><p>Eine weitere Möglichkeit, ferne Planeten zu entdecken, besteht darin, ihnen zuzuhören. Vielleicht erinnern wir uns an den Film „Contact“, in dem Dr. Ellie Arroway ihre Kopfhörer aufsetzte und sich von der kosmischen Symphonie mitreißen ließ, die sie über Radiowellen empfing.</p><p>Ein Team von Astronomen hat Radiowellen entdeckt, die von <strong>einem Gasriesen mit etwa der 12-fachen Masse des Jupiter</strong> ausgehen, der einen 64 Lichtjahre von der Erde entfernten Stern, β Pictoris, umkreist. Es wird angenommen, dass die Wellen durch Polarlichter rund um den Planeten erzeugt werden.</p><div class="texto-destacado">Eine Aurora entsteht, wenn geladene Teilchen mit einem Magnetfeld in Wechselwirkung treten. Auf der Erde verbinden wir sie mit grünem oder rötlichem Licht, doch sie können auch Radiowellen erzeugen, die es uns ermöglichen, Magnetfelder zu untersuchen, selbst wenn die Auroren selbst nicht direkt beobachtet werden können.</div><p>Das große Problem besteht darin, nachzuweisen, dass ein solches Signal tatsächlich von einem Planeten stammen könnte. Auch ein Stern kann Radiowellen aussenden, und bei einer Entfernung von mehreren zehn Lichtjahren könnten die beiden Objekte sehr nahe beieinander liegen. Daher ist die Bestimmung der genauen Quelle entscheidend für die Interpretation dieser Entdeckung.</p><p>In einer neuen Studie, die als Preprint auf arXiv veröffentlicht wurde, behaupten Forscher, dieses Problem gelöst zu haben. Sie haben <strong>Emissionen zwischen 0,85 und 3,5 Gigahertz nachgewiesen und die Quelle bei β Pictoris b</strong> lokalisiert, wodurch sie erstmals dessen Magnetfeld direkt abschätzen konnten.</p><h2>Woher wussten sie, dass das Signal von dem Planeten kam?</h2><p>Die Beobachtungen wurden mit <strong>MeerKAT, einem aus 64 Antennen bestehenden Radioteleskop in Südafrika</strong>, durchgeführt. Das Team untersuchte das System zwischen Februar 2025 und Mai 2026 viermal und suchte dabei nach schwachen Signalen und schnellen Veränderungen, die auf magnetische Aktivität auf dem Planeten hindeuten könnten.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/astronomos-detectan-por-primera-vez-auroras-de-radio-en-un-exoplaneta-y-miden-su-campo-magnetico-1790972783178.png" data-image="3tve2brqpb6r"><figcaption>Radiobeobachtungen von β Pic b in vier Messungen zeigen Intensität und zirkulare Polarisation in zwei Frequenzbändern.</figcaption></figure><p>Nach diesen Korrekturen <strong>wurde die Radioquelle auf β Pictoris b lokalisiert</strong>. Berechnungen der Fehler zeigten, dass diese nicht auf den Stern oder den Planeten β Pictoris c zurückgeführt werden können, die sich an unterschiedlichen Positionen innerhalb desselben Planetensystems befinden.</p><p>Zudem handelte es sich bei dem Signal nicht um ein einfaches, konstantes Rauschen, sondern es wurden mehrere <strong>schnelle, wiederholte Impulse mit einer ausgeprägten zirkularen Polarisation ausgesendet.</strong> Diese Eigenschaft deutet darauf hin, dass die Wellen auf eine hochgradig geordnete Weise erzeugt werden, wie es für bestimmte mit Magnetfeldern verbundene Prozesse typisch ist.</p><h3>Ein starkes Magnetfeld</h3><p>Das Interessanteste daran ist, dass die Frequenz dieser Art von Emissionen von der Stärke des Magnetfelds abhängt, in dem sie entstehen. Daher können Radiowellen als eine Art natürliches „Messgerät“ für den Magnetismus des Planeten dienen.</p><p>Die Emission <strong>wurde bis zu 3,5 Gigahertz, der Obergrenze der Beobachtungen, nachgewiesen</strong>. Sollte der von den Autoren vorgeschlagene Mechanismus zutreffen, würde diese Frequenz ein Feld von mindestens 1,25 Kilogauss in dem Bereich erfordern, in dem das Signal entstanden ist.</p><p>Und obwohl sie auch andere Erklärungsansätze untersuchten, würde eine durch Plasma erzeugte Emission eine weitaus größere Anzahl von Elektronen erfordern, als man um einen Planeten herum erwarten würde, während andere Radiomechanismen die beobachtete Kombination aus Intensität, Geschwindigkeit und starker Polarisation nicht ohne Weiteres erklären können.</p><p>Auch der Stern β Pictoris scheint kein geeigneter Kandidat zu sein, da frühere Messungen darauf hindeuten, dass <strong>sein Magnetfeld zu schwach wäre, um das beobachtete Signal</strong> bei diesen Frequenzen zu erzeugen. Zudem stimmt die Position der Radioquelle nicht mit der des Sterns überein.</p><h3>Bedeutung der Entdeckung</h3><p>β Pictoris b rotiert zudem sehr schnell: Er vollführt <strong>eine Umdrehung alle 9 Stunden</strong>. Zwei der beobachteten Signalspitzen traten im Abstand von etwa acht Stunden auf – ein Hinweis darauf, dass sich das Signal entsprechend der Rotation des Planeten wiederholen könnte.</p><p>Der Magnetismus liefert Hinweise darauf, was im Inneren eines Planeten vor sich geht, und bestimmt, wie die ihn umgebenden Teilchen miteinander wechselwirken; außerdem beeinflusst er, wie viel Material aus der Atmosphäre in den Weltraum entweicht.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="788411" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/asteroid-chariklo-james-webb-entdeckt-ungewohnliche-veranderungen-bei-den-ringen.html" title="Asteroid Chariklo: James Webb entdeckt ungewöhnliche Veränderungen bei den Ringen">Asteroid Chariklo: James Webb entdeckt ungewöhnliche Veränderungen bei den Ringen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/asteroid-chariklo-james-webb-entdeckt-ungewohnliche-veranderungen-bei-den-ringen.html" title="Asteroid Chariklo: James Webb entdeckt ungewöhnliche Veränderungen bei den Ringen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/asteroid-chariklo-james-webb-entdeckt-ungewohnliche-veranderungen-bei-den-ringen-1789252710941_320.jpg" alt="Asteroid Chariklo: James Webb entdeckt ungewöhnliche Veränderungen bei den Ringen"></a></article></aside><p>Sollten weitere Beobachtungen dieses Ergebnis bestätigen, <strong>könnte die Radioastronomie zu einem Instrument für die direkte Erforschung des planetarischen Magnetismus werden</strong>. Die Autoren weisen darauf hin, dass mehrere direkt fotografierte Riesenplaneten mit ähnlichen Techniken und empfindlicheren Instrumenten untersucht werden könnten.</p><p>Wir sollten diese Arbeit mit Vorsicht betrachten, da es sich um ein Preprint vom 15. September 2026 handelt, das im Rahmen des Peer-Review-Verfahrens noch Änderungen unterliegen kann. Dennoch liefert sie detaillierte Beobachtungsdaten, die durch weitere Beobachtungen bestätigt werden können.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="K.%20N.%20Ortiz%20Ceballo%2C%20E.%20Berger%2C%20Y.%20Cendes" data-year="2026" data-title="Discovery%20of%20radio%20emission%20from%20the%20exoplanet%20%CE%B2%20Pictoris%20b" data-url="https%3A%2F%2Farxiv.org%2Fabs%2F2609.16720%3Futm_source">K. N. Ortiz Ceballo, E. Berger, Y. Cendes. (2026). <a href="https://arxiv.org/abs/2609.16720?utm_source" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Discovery of radio emission from the exoplanet β Pictoris b</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/astronomen-entdecken-erstmals-radioauren-auf-einem-exoplaneten-und-messen-dessen-magnetfeld.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Humboldt-Pinguine in Gefahr: Ein „Super-El-Niño“ bedroht eine peruanische Kolonie, die bereits 80 % ihrer Vögel verlor]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/humboldt-pinguine-in-gefahr-ein-super-el-nino-bedroht-eine-peruanische-kolonie-die-bereits-80-ihrer-vogel-verlor.html</link><pubDate>Tue, 06 Oct 2026 13:17:00 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Die einzigartige Pinguinart, die an einigen der trockensten Küsten der Erde lebt, ist vom Aussterben bedroht – aufgrund der Erwärmung der Ozeane und anderer Umweltfaktoren, die bereits zu einem drastischen Rückgang einer ihrer Hauptkolonien geführt haben.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/pinguinos-de-humboldt-en-peligro-super-el-nino-amenaza-a-una-colonia-de-peru-que-ha-perdido-el-80-de-sus-ejemplares-1791064975975.png" data-image="puk096q8h679"><figcaption>Der Humboldt-Pinguin verdankt seinen Namen dem kalten Meeresstrom, der entlang der Küsten Chiles und Perus verläuft und selbst zu Ehren des deutschen Naturforschers Alexander von Humboldt benannt wurde.</figcaption></figure><p><strong>Ich kann euch versichern:</strong> Wenn man an Pinguine denkt, hat man sofort das Bild einer weißen, eisigen Landschaft irgendwo auf einem abgelegenen Gletscher vor Augen. Aber wie verrückt wäre es, unsere Protagonisten in eine Wüste zu versetzen, in der es so gut wie nie regnet und die von Felsen, Sand und Klippen umgeben ist? Das würde doch keinen Sinn ergeben, oder?</p><p>Auch wenn es wie eine völlig verrückte und unmögliche Szene erscheinen mag, ist dies an den Küsten Perus und Chiles Realität. Hier lebt der Humboldt-Pinguin (<em>Spheniscus humboldti</em>), <strong>eine Art, die sich an eine der extremsten Küstenumgebungen Südamerikas angepasst hat</strong>. Was macht also ein Pinguin in der Wüste?</p><div class="texto-destacado"><p>Im Gegensatz zu anderen Pinguinarten, die in verschneiten Landschaften beheimatet sind, bewohnt diese Art die trockenen Küsten, die vom Humboldtstrom beeinflusst werden – einem außerordentlich aktiven Ozeansystem, das kaltes, nährstoffreiches Wasser nach Norden transportiert.</p></div><p><strong>Doch sie sind nicht das Einzige,</strong> was diese Umgebung so einzigartig macht. Ihr Lebensraum bildet eine ideale Verbindung zwischen der Wüste und dem Ozean, wo buchstäblich jedes Ungleichgewicht ihre Umgebung noch extremer machen und die Anpassung der Art stören könnte, wodurch sie besonders gefährdet wäre.</p><h2>Dramatischer Rückgang der Zahlen</h2><p>Eine der Kolonien, die jahrzehntelang als grundlegend für den Bestand dieser Art in Punta San Juan in Peru galt, verzeichnet einen dramatischen Rückgang der Bestände, wobei ein Trend noch besorgniserregender ist als der Verlust selbst: <strong>die geringe Wahrscheinlichkeit einer vollständigen Erholung und des Fortbestands der Art in der Zukunft.</strong></p><h2>Hinter den Schlagzeilen: El Niño stellt die Zukunft der Art auf die Probe</h2><p>Im Jahr 2012 wurden in dem Naturschutzgebiet im Süden Perus rund 3.000 Humboldt-Pinguine gezählt, und 13 Jahre später, im Jahr 2025, waren laut einem <strong>kürzlich in der Fachzeitschrift „Science News“</strong> veröffentlichten Bericht weniger als 500 übrig geblieben.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/pinguinos-de-humboldt-en-peligro-super-el-nino-amenaza-a-una-colonia-de-peru-que-ha-perdido-el-80-de-sus-ejemplares-1791064989413.png" data-image="fbyt0s4cjdxq"><figcaption>Veränderungen des Lebensraums, Umweltverschmutzung und steigende Meerestemperaturen führen dazu, dass diese Art weiterhin stark gefährdet ist.</figcaption></figure><p>Warum sind in etwas mehr als einem Jahrzehnt so viele Tiere verschwunden? Nun, der Rückgang war das Ergebnis mehrerer Ausbrüche der Vogelgrippe in den letzten Jahren, der mit El Niño verbundenen Meeresbedingungen sowie des Drucks, dem die Art durch Fischereiaktivitäten in der Nähe ausgesetzt war.</p><p>In der Veröffentlichung vom 28. September 2026 heißt es, dass das rund 54 Hektar große peruanische Schutzgebiet jahrzehntelang die größte Pinguinkolonie des Landes beherbergte, wo die Tiere Nahrung fanden und den Nachwuchs der Art großzogen. <strong>Und genau hier liegt eines der größten Probleme: der Zugang zu Nahrung.</strong></p><p>Aber was hat ihre Ernährung mit steigenden Temperaturen und El Niño zu tun? Nun, wenn sich das Wasser erwärmt, kommt die Anchoveta (eine Fischart, die der Sardelle ähnelt und die Hauptnahrungsquelle der Pinguine darstellt) nicht mehr vor, was die Probleme, mit denen die Art in ihrem Kampf ums Überleben ohnehin schon zu kämpfen hat, noch verschärft.</p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>Im Gegensatz zu den Pinguinen der Polarregionen, die ihre Eier auf Eis oder freiliegenden Felsen ausbrüten, graben Wüstenpinguine ihre Nester direkt in die dichten Schichten aus angesammeltem Guano, die als Isolierung für ihre Eier gegen extreme Temperaturen dienen. Um das Meer zu erreichen, müssen sie mehr als zwei Kilometer durch die Wüste laufen.<svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p><strong>Der Humboldtstrom fungiert buchstäblich als riesige Speisekammer</strong>: Er transportiert kaltes Wasser in Richtung der Küsten von Peru und Chile, bringt im Rahmen eines als „Upwelling“ bezeichneten Phänomens Nährstoffe an die Oberfläche, fördert das Wachstum von Phytoplankton und unterstützt damit das umfangreiche Nahrungsnetz der Region.</p><h3>Warum bleibt der Humboldt-Pinguin wegen des wärmeren Ozeans ohne Abendessen?</h3><p>Die Antwort ist einfach: El Niño, eine Warmphase im äquatorialen Pazifik, die sich direkt auf dieses Gleichgewicht auswirkt, verändert alles, indem er die Struktur des Ozeans verändert; denn während dieses Phänomens sind die Gewässer deutlich wärmer als normal und drängen die Nährstoffe, die zur Ernährung der Arten benötigt werden, tiefer und weiter von der Küste weg.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/pinguinos-de-humboldt-en-peligro-super-el-nino-amenaza-a-una-colonia-de-peru-que-ha-perdido-el-80-de-sus-ejemplares-1791065025799.png" data-image="ed9eu0t1j4ka"><figcaption>Der Humboldt-Pinguin ist derzeit vom Aussterben bedroht, da ein Großteil seines Bestands in den letzten zehn Jahren verloren gegangen ist.</figcaption></figure><p>Obwohl Humboldt-Pinguine seit Jahren mit El-Niño-Ereignissen koexistieren und die Art über Verhaltens- und Anpassungsmechanismen verfügt, die es ihr ermöglichen, diese Veränderungen zu überstehen, sind die Temperaturen in dieser Phase mittlerweile deutlich höher.</p><div class="texto-destacado"><p>Im Oktober 2026 stehen wir vor einem extremen El-Niño-Ereignis. Klimastörungen und der sich beschleunigende Anstieg der Meerestemperaturen bedrohen die Existenz unserer Spezies in naher Zukunft.</p> </div><p>Verschiedene Studien haben gezeigt, dass einige Arten während starker El-Niño-Ereignisse ihre Fortpflanzung einschränken oder sogar vorübergehend einstellen, in andere Gebiete abwandern und erhebliche Bestandsrückgänge verzeichnen können.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="791526" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/el-nino-erreicht-ein-ausma-das-zu-dieser-fruhen-jahreszeit-noch-nie-beobachtet-wurde.html" title="El Niño erreicht ein Ausmaß, das zu dieser frühen Jahreszeit noch nie beobachtet wurde">El Niño erreicht ein Ausmaß, das zu dieser frühen Jahreszeit noch nie beobachtet wurde</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/el-nino-erreicht-ein-ausma-das-zu-dieser-fruhen-jahreszeit-noch-nie-beobachtet-wurde.html" title="El Niño erreicht ein Ausmaß, das zu dieser frühen Jahreszeit noch nie beobachtet wurde"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/el-nino-atteint-un-niveau-jamais-vu-si-tot-dans-l-annee-decouvrez-pourquoi-2027-est-deja-dans-le-viseur-changement-climatique-1790501080024_320.jpeg" alt="El Niño erreicht ein Ausmaß, das zu dieser frühen Jahreszeit noch nie beobachtet wurde"></a></article></aside><p>El Niño wird zwar keine Arten auslöschen, macht jedoch die gravierenden Herausforderungen deutlich, die die globale Erwärmung mit sich bringt. Ein verändertes Naturphänomen, <strong>das Ökosysteme mit weitaus extremeren und beispiellosen Auswirkungen konfrontiert.</strong></p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Science%20News" data-year="2026" data-title="Peru%E2%80%99s%20penguins%20are%20on%20the%20brink.%20A%20super%20El%20Ni%C3%B1o%20could%20make%20it%20worse." data-url="https%3A%2F%2Fwww.sciencenews.org%2Farticle%2Fdesert-penguins-climate-el-nino">Science News. (2026). <a href="https://www.sciencenews.org/article/desert-penguins-climate-el-nino" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Peru’s penguins are on the brink. A super El Niño could make it worse.</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/humboldt-pinguine-in-gefahr-ein-super-el-nino-bedroht-eine-peruanische-kolonie-die-bereits-80-ihrer-vogel-verlor.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Hast du schon einmal von dieser „toten Stadt“ gehört? Sie liegt in Portugal und kann kostenlos besichtigt werden]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/hast-du-schon-einmal-von-dieser-toten-stadt-gehort-sie-liegt-in-portugal-und-kann-kostenlos-besichtigt-werden.html</link><pubDate>Tue, 06 Oct 2026 07:23:38 +0000</pubDate><category>Freizeit</category><description><![CDATA[<p>Im Norden des Landes gibt es eine antike Siedlung, in der man noch heute zwischen Mauern, Häusern und Straßen spazieren gehen kann, die auf eine jahrtausendealte Geschichte zurückblicken. Und das Beste daran? Der Eintritt ist kostenlos.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/ja-conhece-esta-cidade-morta-fica-em-portugal-e-pode-ser-visitada-gratuitamente-1790762041527.jpg" data-image="0waw50cgjdmi" alt="Festung Monte Mozinho" title="Festung Monte Mozinho"><figcaption>Portugals „tote Stadt“ ist mehr als zweitausend Jahre alt und kann kostenlos besichtigt werden. Foto: Stadtverwaltung Penafiel</figcaption></figure><p><strong>Der Name klingt dramatisch, doch die Geschichte ist weitaus interessanter. </strong>In Penafiel befinden sich im „Castro de Monte Mozinho“, auch bekannt als „Tote Stadt“, die Ruinen einer Siedlung, deren Bau vor mehr als zweitausend Jahren begann. Und ja, sie kann auch heute noch besichtigt werden. Das Beste daran: Der Eintritt ist kostenlos.</p><p>Was den Namen angeht, ist die Erklärung ganz einfach. Der Ort war mehrere Jahrhunderte lang bewohnt, wurde aber schließlich aufgegeben. Heute gibt es anstelle der Bewohner nur noch die Überreste von Häusern, Mauern und anderen Bauwerken, die uns einen Einblick in das Leben auf diesem Hügel vor etwa zweitausend Jahren geben.</p><p>„Auf einem Hügel in der Gemeinde Penafiel, 408 Meter über dem Meeresspiegel, liegt eine verborgene Siedlung mit einer mehr als zweitausendjährigen Geschichte“, schreibt das Magazin „NiT“. „Dort lebt niemand mehr, und alles, was geblieben ist, sind Steinmauern und die Überreste alter Behausungen, die die Region geprägt haben.“</p><p>Castro de Monte Mozinho erstreckt sich über eine Fläche von etwa 22 Hektar (das entspricht 30 Fußballfeldern) und erstreckt sich über die Gemeinden Galegos, Oldrões und Valpedre. <strong>Damit ist es eine der größten befestigten Siedlungen aus der Römerzeit im Norden Portugals.</strong></p><h2>Eine Stadt mit Häusern, Mauern und steinernen Kriegern</h2><p>Die Geschichte der Siedlung begann jedoch schon viel früher. Genauer gesagt zwischen dem Ende des 1. Jahrhunderts v. Chr. und dem Beginn des 1. Jahrhunderts n. Chr., zu einer Zeit, als die römische Präsenz begann, den Nordwesten der Iberischen Halbinsel zu verändern.</p><p>Und man sollte nicht glauben, dass Rom alles, was bereits existierte, ausgelöscht hätte. Ganz im Gegenteil.<strong> Die am Monte Mozinho gefundenen Überrest</strong>e zeugen von einer Vermischung von Castro-Traditionen und neuen römischen Einflüssen.</p><div class="texto-destacado"><p><strong>Zu den identifizierten Bauwerken zählen sowohl Rundhäuser, die für eine ältere Tradition charakteristisch sind, als auch quadratische oder rechteckige Wohnhäuser.</strong></p></div><p>Im Laufe der Zeit wuchs die Siedlung und wurde um verschiedene Bereiche, Straßen und Verteidigungsanlagen erweitert. Im oberen Teil befand sich beispielsweise eine von einer Mauer umgebene Akropolis, die vermutlich für verschiedene gemeinschaftliche Aktivitäten genutzt wurde.</p><p>Ebenfalls in diesem höher gelegenen Teil der Siedlung wurden einige der bekanntesten Überreste von Monte Mozinho entdeckt. Am Eingang zur Stadtmauer wurden zwei aus Granit gehauene Statuen gallaekischer Krieger gefunden. <strong>Wer sie heute sehen möchte</strong>, muss das Stadtmuseum von Penafiel besuchen, da sich die Exponate nicht mehr neben den Ruinen befinden.</p><h2>Was ist aus der „toten Stadt“ geworden?</h2><p>Trotz der Veränderungen, die sie durchlief, blieb die Siedlung über mehrere Jahrhunderte hinweg bewohnt. Archäologische Funde deuten darauf hin, dass die Besiedlung mindestens bis ins 5. Jahrhundert andauerte.</p><p>Von diesem Zeitpunkt an verlor der Ort zunehmend an Bedeutung und wurde nach und nach aufgegeben. Nein, dies war wahrscheinlich kein plötzliches Ereignis. Vielmehr scheint es sich um einen schrittweisen Prozess gehandelt zu haben, in dessen Verlauf die Bevölkerung sich nach anderen Wohnorten umsah.</p><p>„Einige Bewohner sind möglicherweise in tiefer gelegene, offenere Gebiete gezogen, <strong>während andere die Region verlassen haben“, heißt es auf der Website von „Away“.</strong></p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/ja-conhece-esta-cidade-morta-fica-em-portugal-e-pode-ser-visitada-gratuitamente-1790762273714.jpg" data-image="7r0renyy3y52" alt="Festung Monte Mozinho" title="Festung Monte Mozinho"><figcaption>Außerdem gibt es das Informationszentrum „Castro de Monte Mozinho“, das 2004 eingerichtet wurde, um die Geschichte und Bedeutung der archäologischen Stätte näher zu erläutern. Foto: Museum von Penafiel</figcaption></figure><p>Viele Jahrhunderte lang waren auf dem Hügel nur noch die verfallenen Gebäude zu sehen. Erst viel später weckte der Ort erneut das Interesse derer, die verstehen wollten, was sich dort zugetragen hatte.</p><p><strong>Die ersten modernen Untersuchungen gehen auf den Beginn des 20. Jahrhunderts zurück, </strong>doch die archäologischen Ausgrabungen begannen offiziell erst 1943. Die Arbeiten wurden Jahrzehnte später wieder aufgenommen und ermöglichten die Identifizierung von Häusern, Straßen, Mauern und anderen Überresten sowie von Gegenständen wie Münzen und Keramikscherben.</p><p>Dank dieser Entdeckungen ist es nun möglich, die Geschichte der Menschen, die am Monte Mozinho lebten, zumindest teilweise zu rekonstruieren.</p><h2>Ein kostenloser Besuch in Penafiel</h2><p>Das Beste daran ist, dass man keine Führung buchen oder eine Eintrittskarte kaufen muss, um die Siedlung zu erkunden. Der Zugang zur archäologischen Stätte ist kostenlos, und der Rundgang kann im Freien erfolgen, wobei man sich an den vor Ort verfügbaren Informationen orientieren kann.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="784795" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/mehr-als-3-700-jahre-alt-und-tragt-immer-noch-oliven-die-geschichte-des-altesten-olivenbaums-portugals.html" title="Mehr als 3.700 Jahre alt und trägt immer noch Oliven: Die Geschichte des ältesten Olivenbaums Portugals">Mehr als 3.700 Jahre alt und trägt immer noch Oliven: Die Geschichte des ältesten Olivenbaums Portugals</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/mehr-als-3-700-jahre-alt-und-tragt-immer-noch-oliven-die-geschichte-des-altesten-olivenbaums-portugals.html" title="Mehr als 3.700 Jahre alt und trägt immer noch Oliven: Die Geschichte des ältesten Olivenbaums Portugals"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/tem-mais-de-3-700-anos-e-ainda-produz-azeitonas-a-historia-da-oliveira-mais-antiga-de-portugal-1787143695958_320.jpg" alt="Mehr als 3.700 Jahre alt und trägt immer noch Oliven: Die Geschichte des ältesten Olivenbaums Portugals"></a></article></aside><p>Als Ergänzung zum Besuch gibt es außerdem das 2004 gegründete Informationszentrum „Castro de Monte Mozinho“, das dem Stadtmuseum von Penafiel angegliedert ist. Das Zentrum wurde konzipiert, <strong>um die bei den Ausgrabungen entdeckten Überreste in einen Kontext zu stellen und den Besuchern die Entwicklung der Siedlung näherzubringen.</strong></p><div class="texto-destacado"><p><strong>„Obwohl man die Ruinen im Freien besichtigen kann, ist das Museum vorübergehend geschlossen“, warnt „NiT“.</strong></p></div><p>In der Nähe gibt es außerdem Parkplätze und einen Picknickplatz, sodass Sie Ihren Besuch ohne großen Planungsaufwand verlängern können. Dennoch gibt es eine einfache Regel, die Sie beachten sollten: Die Ruinen sind archäologisches Kulturerbe und sollten nicht als Weg, Bank oder – noch schlimmer – als improvisierte Kletterwand genutzt werden.</p><p>„Für alle, die das portugiesische Kulturerbe abseits der bekanntesten Touristenpfade entdecken möchten, ist die ‚Tote Stadt‘ daher einer jener Orte, an denen Geschichte nicht mehr nur in Büchern zu finden ist, sondern buchstäblich unter unseren Füßen liegt“, heißt es auf der Website von „Away“.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenzen</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Museu%20de%20Penafiel" data-year="2026" data-title="O%20Castro%20de%20Monte%20Mozinho%20integra%20a%20Rede%20de%20Castros%20do%20Noroeste%20Peninsular" data-url="https%3A%2F%2Fwww.museudepenafiel.com%2Fos-nucleos%2Fgaleria">Museu de Penafiel. (2026). <a href="https://www.museudepenafiel.com/os-nucleos/galeria" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">O Castro de Monte Mozinho integra a Rede de Castros do Noroeste Peninsular</a>.</cite><br><cite data-author="NiT%2C%20Pincelli%2C%20I" data-year="2026" data-title="A%20%E2%80%9Ccidade%20morta%E2%80%9D%20com%20mais%20de%20dois%20mil%20anos%20em%20Portugal%20que%20pode%20visitar%20%C3%A0%20borla" data-url="https%3A%2F%2Fwww.nit.pt%2Ffora-de-casa%2Fna-cidade%2Fa-cidade-morta-com-mais-de-dois-mil-anos-em-portugal-que-pode-visitar-a-borla">NiT, Pincelli, I. (2026). <a href="https://www.nit.pt/fora-de-casa/na-cidade/a-cidade-morta-com-mais-de-dois-mil-anos-em-portugal-que-pode-visitar-a-borla" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">A “cidade morta” com mais de dois mil anos em Portugal que pode visitar à borla</a>.</cite><br><cite data-author="Away" data-year="2026" data-title="Esta%20%E2%80%9Ccidade%20morta%E2%80%9D%20tem%20mais%20de%202%20mil%20anos%2C%20fica%20em%20Portugal%20e%20%C3%A9%20de%20entrada%20gratuita" data-url="https%3A%2F%2Faway.iol.pt%2Fcidade-morta%2Fcastro-de-monte-mozinho%2Festa-cidade-morta-tem-mais-de-2-mil-anos-fica-em-portugal-e-e-de-entrada-gratuita%2F20260921%2F6ab11a7a0cf23b0ed4fd9005">Away. (2026). <a href="https://away.iol.pt/cidade-morta/castro-de-monte-mozinho/esta-cidade-morta-tem-mais-de-2-mil-anos-fica-em-portugal-e-e-de-entrada-gratuita/20260921/6ab11a7a0cf23b0ed4fd9005" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Esta “cidade morta” tem mais de 2 mil anos, fica em Portugal e é de entrada gratuita</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/hast-du-schon-einmal-von-dieser-toten-stadt-gehort-sie-liegt-in-portugal-und-kann-kostenlos-besichtigt-werden.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Wasserbombe über Rom: Diese Regenmengen sprengen alles, was Italien gewohnt ist]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wasserbombe-uber-rom-diese-regenmengen-sprengen-alles-was-italien-gewohnt-ist.html</link><pubDate>Tue, 06 Oct 2026 07:04:40 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Über Mittelitalien braut sich eine gewaltige Wasserbombe zusammen. Bis Sonntag zeigen die Wetterkarten über 250 Liter Regen bei Rom. Sturzfluten und Erdrutsche drohen, auch Urlauber sind betroffen.</p><figure id="first-video" class="video-dailymotion"><div id="player-xbiuxmu"><img src="https://services.meteored.com/img/video/preview/dailymotion-xbiuxmu.jpg" id="xbiuxmu"><span class="boton-video"><svg width="48" height="48" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 48 48"><circle cx="24" cy="24" r="24" style="fill:#fff"/><path d="m20.5 15.2 10.8 7.2c1.1.7 1.2 2.2.2 3l-11 7.3c-1.2.7-2.7-.2-2.7-1.6V16.8c0-1.4 1.5-2.3 2.7-1.6z" style="fill-rule:evenodd;clip-rule:evenodd;fill:#0074ad"/></svg></span></div></figure><p>Über Italien baut sich eine regelrechte <strong>Wasserbombe</strong> auf. Die neuesten Berechnungen des europäischen Wettermodells zeigen für die Region rund um <strong>Rom</strong> Regenmengen, die für die Hauptstadtregion absolut außergewöhnlich sind. An der Küste nordwestlich der Ewigen Stadt stehen bis Sonntagabend sage und schreibe <strong>255 Liter pro Quadratmeter</strong> auf der Karte.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Zum Vergleich: In vielen Regionen Deutschlands fallen im ganzen Jahr nur 500 bis 700 Liter. In Rom selbst sind es im Jahresmittel rund 800 Liter. Mit den prognostizierten <strong>über 140 Litern</strong> könnte die Stadt also binnen weniger Tage fast ein <strong>Fünftel ihres Jahresregens</strong> abbekommen, an der Küste sogar fast ein Drittel.</p><h2>Das Mittelmeer lädt die Wasserbombe auf</h2><p>Der Zündstoff für dieses Extrem-Ereignis liegt direkt vor der italienischen Küste. Das <strong>Mittelmeer</strong> ist nach dem langen Sommer noch immer ungewöhnlich warm, vielerorts hat das Wasser deutlich über 20 Grad. Gleichzeitig schiebt sich <strong>kühle Höhenluft</strong> heran, und ein Tief setzt sich über dem westlichen Mittelmeer regelrecht fest.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/wasserbombe-uber-rom-diese-regenmengen-sprengen-alles-was-italien-gewohnt-ist-1791269947336.jpg" data-image="8z8aym1tm3e8" alt="unwetter, rom, italien" title="unwetter, rom, italien"><figcaption>Neue Unwetter rund ums Mittelmeer. Diesmal ist Italien mitten im Fokus. Dort kommt es in den nächsten Tagen zu heftigen Niederschlägen. </figcaption></figure><p>Genau diese Mischung macht die Lage so explosiv. Die warme See pumpt gewaltige Mengen <strong>Feuchtigkeit</strong> in die Atmosphäre, die Luft saugt sie auf wie ein Schwamm und entlädt sie an der Küste und an den Hängen des Apennin. Besonders tückisch: Die <strong>Gewitterzellen</strong> können über Stunden immer wieder über dieselben Orte hinwegziehen.</p><h4>Hier schlägt die Wasserbombe ein</h4><p>Im Zentrum des Geschehens liegt die Region <strong>Latium</strong>. Neben Rom kommen <strong>Latina</strong> auf rund 105 Liter, <strong>Terni</strong> auf 87 und <strong>Viterbo</strong> auf 67 Liter. Auch die südliche <strong>Toskana</strong> wird kräftig getroffen, bei <strong>Grosseto</strong> sind es um die 90 Liter, in Livorno und Siena immerhin zwischen 45 und 55 Liter.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="791505" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-staunt-das-gibt-s-doch-gar-nicht-bis-zu-28-grad-zum-oktoberstart-die-nachste-herbst-hitze-rollt-an.html" title="Wetterforscher staunt: 'Das gibt's doch gar nicht!' Bis zu 28 Grad zum Oktoberstart, die nächste Herbst-Hitze rollt an">Wetterforscher staunt: "Das gibt's doch gar nicht!" Bis zu 28 Grad zum Oktoberstart, die nächste Herbst-Hitze rollt an</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-staunt-das-gibt-s-doch-gar-nicht-bis-zu-28-grad-zum-oktoberstart-die-nachste-herbst-hitze-rollt-an.html" title="Wetterforscher staunt: 'Das gibt's doch gar nicht!' Bis zu 28 Grad zum Oktoberstart, die nächste Herbst-Hitze rollt an"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wetterforscher-staunt-das-gibt-s-doch-gar-nicht-bis-zu-28-grad-zum-oktoberstart-die-nachste-herbst-hitze-rollt-an-1790925398384_320.jpg" alt="Wetterforscher staunt: 'Das gibt's doch gar nicht!' Bis zu 28 Grad zum Oktoberstart, die nächste Herbst-Hitze rollt an"></a></article></aside><p>Weiter südlich wird es in <strong>Kampanien</strong> ebenfalls brenzlig, <strong>Neapel</strong> liegt bei über 80 Litern. Ganz anders an der Adria: In <strong>Pescara</strong>, <strong>Foggia</strong> oder <strong>Bari</strong> fallen teils weniger als 10 Liter. Während dort kaum ein Tropfen fällt, öffnen sich keine 200 Kilometer weiter westlich alle Schleusen.</p><h4>Sturzfluten, Erdrutsche, überflutete Straßen</h4><p>Mit normalem Herbstregen hat das nichts mehr zu tun. Fällt ein großer Teil der Mengen in kurzer Zeit, ist die <strong>Kanalisation</strong> im Nu überfordert. Straßen verwandeln sich in reißende Bäche, <strong>Unterführungen</strong> laufen voll, kleine Flüsse treten innerhalb kürzester Zeit über die Ufer.</p><figure> <img src="https://services.meteored.com/img/article/wasserbombe-uber-rom-diese-regenmengen-sprengen-alles-was-italien-gewohnt-ist-1791270226573.jpg" data-image="76jsf523y9qt" alt="unwetter, tief, mittelmeer" title="unwetter, tief, mittelmeer"><figcaption>Ein Unwettertief treibt besonders rund um Italien in den kommenden Stunden und Tagen sein Unwesen. </figcaption></figure><p>In den Hügel- und Bergregionen drohen zusätzlich <strong>Erdrutsche</strong> und Schlammlawinen. Gerade die Böden an den Hängen können solche Wassermassen nicht mehr aufnehmen. Italien hat in den vergangenen Jahren mehrfach erlebt, wie schnell aus Starkregen eine <strong>Katastrophe</strong> werden kann. Auch Bahn- und Flugverkehr rund um Rom könnten ins Stocken geraten.</p><h4>Auch der Balkan wird getroffen</h4><p>Die Wasserbombe macht an der Adria nicht halt. Auf der anderen Seite des Meeres sieht es teilweise ebenfalls dramatisch aus. In <strong>Bosnien und Herzegowina</strong> stehen für <strong>Mostar</strong> knapp <strong>123 Liter</strong> auf der Karte, in Sarajevo und Zenica bleibt es dagegen deutlich ruhiger.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="791953" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wettersturz-alpen-spaetsommer-fruehwinter-kaltfront-schnee-berge.html" title="Wettersturz in den Alpen: 'Vom Spätsommer in den Frühwinter' - Kaltfront bringt ersten Schnee für die Berge">Wettersturz in den Alpen: "Vom Spätsommer in den Frühwinter" - Kaltfront bringt ersten Schnee für die Berge</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wettersturz-alpen-spaetsommer-fruehwinter-kaltfront-schnee-berge.html" title="Wettersturz in den Alpen: 'Vom Spätsommer in den Frühwinter' - Kaltfront bringt ersten Schnee für die Berge"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wettersturz-alpen-spaetsommer-fruehwinter-kaltfront-schnee-berge-1791192936496_320.jpg" alt="Wettersturz in den Alpen: 'Vom Spätsommer in den Frühwinter' - Kaltfront bringt ersten Schnee für die Berge"></a></article></aside><p>An der <strong>kroatischen Küste</strong> kommen <strong>Zadar</strong> auf rund 60 und <strong>Split</strong> auf knapp 50 Liter. Für die Gebirgsregionen im Hinterland bedeutet das: Bäche und Flüsse können rasch gefährlich anschwellen. Wer dort im Herbsturlaub unterwegs ist, sollte die Wetterlage in den kommenden Tagen genau im Auge behalten.</p><h2>Was Urlauber jetzt wissen müssen</h2><p>Eines muss man klar sagen: Es handelt sich um eine <strong>Prognose</strong>, nicht um ein festes Ergebnis. Der Schwerpunkt des Starkregens kann sich bis zum Wochenende noch um 50 oder 100 Kilometer verschieben. Die Zahlen sind deshalb nicht auf den Liter genau zu nehmen, die Richtung ist aber eindeutig: Mittelitalien steht ein <strong>extrem nasses Wochenende</strong> bevor.</p><p>Wer in den nächsten Tagen nach Rom, an die Küste Latiums oder in die Toskana reist, sollte die <strong>Warnungen des italienischen Zivilschutzes</strong> verfolgen. Ausflüge in Flussnähe oder in enge Täler besser verschieben, bei Starkregen keine überfluteten Straßen durchfahren und Unterführungen meiden. Ein Regenschirm allein wird gegen diese Wassermassen sicher nicht reichen.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wasserbombe-uber-rom-diese-regenmengen-sprengen-alles-was-italien-gewohnt-ist.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Bis zu 50 Liter Regen bis Sonntag! Experte: "Erste Entspannung für den Rhein" – Wetterumschwung ab Donnerstag]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/bis-zu-50-liter-regen-bis-sonntag-experte-erste-entspannung-fur-den-rhein-wetterumschwung-ab-donnerstag.html</link><pubDate>Tue, 06 Oct 2026 06:42:41 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Schluss mit dem Sonnenwetter! Ab Donnerstag rauschen kräftige Regenfälle, Sturmböen und Gewitter heran. Für den ausgetrockneten Rhein könnte das endlich die ersehnte Wende einleiten.</p><figure id="first-video" class="video-dailymotion"><div id="player-xbiumhy"><img src="https://services.meteored.com/img/video/preview/dailymotion-xbiumhy.jpg" id="xbiumhy"><span class="boton-video"><svg width="48" height="48" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 48 48"><circle cx="24" cy="24" r="24" style="fill:#fff"/><path d="m20.5 15.2 10.8 7.2c1.1.7 1.2 2.2.2 3l-11 7.3c-1.2.7-2.7-.2-2.7-1.6V16.8c0-1.4 1.5-2.3 2.7-1.6z" style="fill-rule:evenodd;clip-rule:evenodd;fill:#0074ad"/></svg></span></div></figure><p>Noch zeigt sich der Herbst in weiten Teilen Deutschlands von seiner freundlichen Seite. Heute löst sich der <strong>Nebel</strong> in der Mitte und im Süden meist zügig auf, danach scheint oft die <strong>Sonne</strong>. Nur im Norden ziehen dichtere Wolken durch, an der Küste fällt hier und da etwas Regen. Am Alpenrand quellen im Tagesverlauf Wolken auf, einzelne <strong>Schauer oder Gewitter</strong> sind dort möglich.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Die Temperaturen können sich sehen lassen: An der See werden 17 Grad erreicht, im <strong>Südwesten bis zu 25 Grad</strong>. In der Nacht klart es vielerorts auf, später bildet sich wieder Nebel. Die Tiefstwerte liegen zwischen 14 und 5 Grad. Doch dieses Altweibersommer-Gefühl hat ein Verfallsdatum.</p><h2>Mittwoch noch einmal richtig mild</h2><p>Am Mittwoch geht es nach dem Nebel oft <strong>heiter</strong> in den Tag. Mit 20 bis 26 Grad wird es abseits des Nordens noch einmal erstaunlich warm für Anfang Oktober. An der Nordsee und im Norden bleibt es mit 17 bis 23 Grad etwas kühler, dazu kommen dort mehr Wolken und gelegentlich Regen.</p><p>Im Laufe des Tages greifen die Wolken auch auf den <strong>Westen und Nordwesten</strong> über. Am Abend können sich im äußersten Westen bereits erste <strong>Gewitter</strong> entwickeln. Es ist der Vorbote eines kräftigen Umschwungs, der sich in der Nacht zum Donnerstag mit aller Macht bemerkbar macht.</p><h4>Nachts rauscht die Regenfront heran</h4><p>In der Nacht zum Donnerstag breiten sich von Westen her <strong>kräftige Schauer</strong> und teils starker Regen ostwärts aus, örtlich blitzt und donnert es. Nur im Osten und Südosten bleibt es vorerst noch trocken. Die Tiefstwerte sinken auf 15 bis 7 Grad.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/bis-zu-50-liter-regen-bis-sonntag-experte-erste-entspannung-fur-den-rhein-wetterumschwung-ab-donnerstag-1791268816489.jpg" data-image="n26pnhliqf6r" alt="regen, 50 mm, deutschland" title="regen, 50 mm, deutschland"><figcaption>Bis zum Wochenende kommt regional einiges an Regen vom Himmel herunter.</figcaption></figure><p>Gleichzeitig frischt der Wind spürbar auf. An der <strong>Nordsee und im Westen</strong> drohen <strong>starke bis stürmische Böen</strong>, wobei der Wind auf Nordwest bis Nord dreht. Wer noch Gartenmöbel oder lose Gegenstände draußen stehen hat, sollte sie besser rechtzeitig sichern.</p><h4>Donnerstag mit Dauerregen und Sturmböen</h4><p>Der Donnerstag wird dann zum echten <strong>Schmuddeltag</strong>. Der Himmel ist überwiegend grau, der teils <strong>lang anhaltende und kräftige Regen</strong> erreicht nun auch den Osten und Südosten. In der Nordwesthälfte wird es zwar etwas wechselhafter, doch auch dort gehen <strong>Schauer und vereinzelte Gewitter</strong> nieder.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="791658" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/im-oktober-der-nebel-viel-bringt-im-winter-der-flocken-spiel-verrat-uns-nebel-im-oktober-schon-etwas-uber-den-winter.html" title="Im Oktober der Nebel viel, bringt im Winter der Flocken Spiel - verrät uns Nebel im Oktober schon etwas über den Winter?">Im Oktober der Nebel viel, bringt im Winter der Flocken Spiel - verrät uns Nebel im Oktober schon etwas über den Winter?</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/im-oktober-der-nebel-viel-bringt-im-winter-der-flocken-spiel-verrat-uns-nebel-im-oktober-schon-etwas-uber-den-winter.html" title="Im Oktober der Nebel viel, bringt im Winter der Flocken Spiel - verrät uns Nebel im Oktober schon etwas über den Winter?"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/im-oktober-der-nebel-viel-bringt-im-winter-der-flocken-spiel-verrat-uns-nebel-im-oktober-schon-etwas-uber-den-winter-1791016899137_320.jpg" alt="Im Oktober der Nebel viel, bringt im Winter der Flocken Spiel - verrät uns Nebel im Oktober schon etwas über den Winter?"></a></article></aside><p>Die Temperaturen stürzen regelrecht ab: Nur noch <strong>13 bis 20 Grad</strong>, die höchsten Werte gibt es im Osten. Dazu weht ein frischer, stark böiger Wind aus West bis Nordwest, an der See und im Bergland sind sogar <strong>Sturmböen</strong> möglich. In den Alpen sinkt die <strong>Schneefallgrenze</strong> in der Nacht zum Freitag unter 1500 Meter.</p><h4>Bis zu 50 Liter Regen pro Quadratmeter</h4><p>Und es geht munter weiter. Am Freitag zieht aus Nordwesten neuer <strong>Regen</strong> auf, der bis zum Abend auch den Osten erfasst. Nur der Süden bleibt länger trocken. Mit 12 bis 18 Grad wird es deutlich kühler, auf den Bergen und an den Küsten sind erneut <strong>stürmische Böen</strong> drin.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/bis-zu-50-liter-regen-bis-sonntag-experte-erste-entspannung-fur-den-rhein-wetterumschwung-ab-donnerstag-1791268903379.jpg" data-image="olbwgmhsnsq3" alt="wechselhaft, wetter, oktober" title="wechselhaft, wetter, oktober"><figcaption>Der goldener Oktober legt auch am Wochenende erstmal eine Pause ein. </figcaption></figure><p>Auch am Wochenende bleibt es <strong>wechselhaft</strong>. Neben trockenen Phasen gibt es immer wieder Regen und Schauer bei Höchstwerten von 13 bis 19 Grad. Summiert man alles bis Sonntag, kommen gebietsweise <strong>bis zu 50 Liter Regen pro Quadratmeter</strong> zusammen, vor allem in den Staulagen der Mittelgebirge im Westen und Südwesten.</p><h2>Was bringt der Regen dem Rhein?</h2><p>Genau hier wird es für den <strong>Rhein</strong> spannend. Nach den langen Trockenphasen kämpft der Fluss mit <strong>Niedrigwasser</strong>, die Schifffahrt muss vielerorts mit weniger Ladung fahren. Der Regen füllt zunächst die <strong>Nebenflüsse</strong> wie Mosel, Main, Nahe und Neckar, erst mit etwas Verzögerung macht sich das auch am Rhein bemerkbar. Ein spürbarer Anstieg der Pegel ist daher durchaus realistisch.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="791520" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/was-man-im-herbst-2026-pflanzen-sollte-winterharte-pflanzen-fur-ihren-gemusegarten-und-ihre-beete.html" title="Was man im Herbst 2026 pflanzen sollte: winterharte Pflanzen für Ihren Gemüsegarten und Ihre Beete">Was man im Herbst 2026 pflanzen sollte: winterharte Pflanzen für Ihren Gemüsegarten und Ihre Beete</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/was-man-im-herbst-2026-pflanzen-sollte-winterharte-pflanzen-fur-ihren-gemusegarten-und-ihre-beete.html" title="Was man im Herbst 2026 pflanzen sollte: winterharte Pflanzen für Ihren Gemüsegarten und Ihre Beete"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/que-sembrar-y-plantar-en-otono-2026-huerto-y-jardin-1790130252284_320.png" alt="Was man im Herbst 2026 pflanzen sollte: winterharte Pflanzen für Ihren Gemüsegarten und Ihre Beete"></a></article></aside><p>Eine <strong>totale Entwarnung</strong> ist das allerdings noch nicht. Die ausgetrockneten Böden saugen einen großen Teil des Wassers auf wie ein Schwamm, und in den Alpen fällt der Niederschlag in höheren Lagen bereits als <strong>Schnee</strong>, der vorerst liegen bleibt. Für eine nachhaltige Erholung bräuchte es mehrere nasse Wochen. Aber für den Moment gilt: Diese <strong>erste Entspannung</strong> ist deutlich besser als nichts.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/bis-zu-50-liter-regen-bis-sonntag-experte-erste-entspannung-fur-den-rhein-wetterumschwung-ab-donnerstag.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Ein verheerendes Jahr für die schweizerischen und deutschen Gletscher]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/ein-verheerendes-jahr-fuer-die-schweizerischen-und-deutschen-gletscher.html</link><pubDate>Tue, 06 Oct 2026 06:25:06 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Die schweizerischen Gletscher haben unter den extremen Wetterbedingungen enorm gelitten. Die Dürre und die Hitze ließen über fünf Prozent des Gletschereises komplett verschwinden. Auch der geringe Niederschlag im Winter beeinflusste das Verschwinden.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/ein-verheerendes-jahr-fuer-die-schweizerischen-und-deutschen-gletscher-1791210787016.jpeg" data-image="ihi1de9daw23"><figcaption>Der Hitzesommer hat den Gletschern in der Schweiz und in Deutschland stark zugesetzt.</figcaption></figure><p>Die noch bestehenden Gletscher verloren zudem an Masse. Im Durchschnitt hat sich die <strong>Gletscherdicke </strong>um 2,5 bis 4 Meter verringert. Manche Gletscherzungen haben bis zu 10 Meter Eis verloren. Klassische Gletschertouren wird es wahrscheinlich in ein paar Jahren nicht mehr geben.</p><h2>Eissschmelze noch nie so extrem</h2><p>So verloren die Gletscher Rhône, <strong>Aletsch </strong>und Clariden in diesem Jahr deutlich mehr Masse als zuvor. Es konnten die stärksten Abschmelzprozesse beobachtet werden. Seit den Aufzeichnungen war das Abschmelzen in den Schweizer Alpen noch nie so drastisch beobachtet worden. Kleinere Gletscher wie der<strong> Bella Tola </strong>im Kanton Wallis oder der Griessfirn im Kanton Glarus sind endgültig für immer abgeschmolzen.</p><h2>20 Prozent des Gletschervolumens verschwand innerhalb von 5 Jahren</h2><p>Bereits in den letzten <strong>fünf Jahren </strong>konnte in der Schweiz ein immenses Abschmelzen und starke Bewegungen in den Bergen beobachtet werden. Das Gletschervolumen sank um 20 Prozent. Viele kleine und große Naturkatastrophen wie der Bergsturz in Blatten im Lötschental werden in der Schweiz und in alpinen Regionen immer häufiger.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/ein-verheerendes-jahr-fuer-die-schweizerischen-und-deutschen-gletscher-1791210684995.jpeg" data-image="1t3uq2xkq6g7"><figcaption>Felsstürze wie beispielsweise im Kanton Graubünden werden immer häufiger passieren.</figcaption></figure><p>In diesem Jahr traf es die alpinen Regionen besonders heftig. Zunächst gehörte der Winter zu den schneeärmsten und<strong> trockensten Wintern</strong> der letzten Jahre. So konnte der Schnee die Gletscher nicht vor der Sonne schützen. </p><h2>Über Nullgrad sogar auf 4000 Metern?</h2><p>Dann folgten der heißeste Sommer und eine starke Dürre, die den Gefrierpunkt auf über <strong>4000 Metern </strong>Höhe brachte. Alle kleineren Berge waren schneefrei und der Sonne und Hitze ausgesetzt. Das Abschmelzen war sozusagen vorprogrammiert.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="788669" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/eine-interaktive-karte-ermoeglicht-gletschern-beim-schrumpfen-zuzusehen.html" title="Eine interaktive Karte ermöglicht Gletschern beim Schrumpfen zuzusehen">Eine interaktive Karte ermöglicht Gletschern beim Schrumpfen zuzusehen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/eine-interaktive-karte-ermoeglicht-gletschern-beim-schrumpfen-zuzusehen.html" title="Eine interaktive Karte ermöglicht Gletschern beim Schrumpfen zuzusehen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/eine-interaktive-karte-ermoeglicht-gletschern-beim-schrumpfen-zuzusehen-1789396057463_320.jpeg" alt="Eine interaktive Karte ermöglicht Gletschern beim Schrumpfen zuzusehen"></a></article></aside><p>Auch in den deutschen Alpen hat der Hitzesommer seine Spuren hinterlassen. Auch hier wurde die <strong>Nullgradgrenze </strong>verschoben und war zeitweise nur noch über 5000 Metern zu finden. Die Hitze hat den Permafrost aufgetaut und so hat sich der Klebstoff, der die Berge zusammenhält, gelöst. </p><h2>Der auftauende Permafrost sorgt für neue Gefahrenlagen</h2><p>Viele Geröll- und Gesteinsabgänge können Hochtouren erschweren. Nicht zuletzt waren dadurch die Zustiege zu Hütten unpassierbar. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="791720" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/munchen-ergriffen-von-polarluft-von-spatsommer-bis-zum-ersten-schnee-in-den-alpen.html" title="München ergriffen von Polarluft: von Spätsommer bis zum ersten Schnee in den Alpen">München ergriffen von Polarluft: von Spätsommer bis zum ersten Schnee in den Alpen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/munchen-ergriffen-von-polarluft-von-spatsommer-bis-zum-ersten-schnee-in-den-alpen.html" title="München ergriffen von Polarluft: von Spätsommer bis zum ersten Schnee in den Alpen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/munchen-ergriffen-von-polarluft-von-spatsommer-bis-zum-ersten-schnee-in-den-alpen-1791049622299_320.jpg" alt="München ergriffen von Polarluft: von Spätsommer bis zum ersten Schnee in den Alpen"></a></article></aside><p>Auch die Berghütten erlitten durch die Trockenheit und Hitze starken Wassermangel. So musste das Wasser beispielsweise in den Waschräumen auf das Nötigste begrenzt werden.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenzen</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="br.de" data-year="2026" data-title="Hitze%20in%20den%20Alpen%3A%20Welche%20Gefahren%20drohen" data-url="https%3A%2F%2Fwww.br.de%2Fnachrichten%2Fbayern%2Fhitze-in-den-alpen-welche-gefahren-drohen%2CVR77BIY">br.de. (2026). <a href="https://www.br.de/nachrichten/bayern/hitze-in-den-alpen-welche-gefahren-drohen,VR77BIY" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Hitze in den Alpen: Welche Gefahren drohen</a>.</cite><br><cite data-author="GLAMOS" data-year="2026" data-title="Annual%20mass%20balance%20on%20Swiss%20glaciers%20in%202025%2F2026%2C%20Glacier%20Monitoring%20Switzerland%2C%20annual%20mass%20balance%20report" data-url="https%3A%2F%2Fdoi.glamos.ch%2Fpubs%2Fannualrep%2Fannualrep_2026.html">GLAMOS. (2026). <a href="https://doi.glamos.ch/pubs/annualrep/annualrep_2026.html" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Annual mass balance on Swiss glaciers in 2025/2026, Glacier Monitoring Switzerland, annual mass balance report</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/ein-verheerendes-jahr-fuer-die-schweizerischen-und-deutschen-gletscher.html</guid><dc:creator><![CDATA[Anna Poth]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Sentinel-3C: Europas neues Auge für Meereshitzewellen und Algenblüten]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/sentinel-3c-europas-neues-auge-fur-meereshitzewellen-und-algenbluten.html</link><pubDate>Tue, 06 Oct 2026 06:24:46 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Ein neuer europäischer Umweltsatellit umkreist seit Mitte September die Erde. Er misst die Temperatur, die Farbe und die Höhe der Meere. Was steckt hinter den drei Instrumenten, und warum profitieren Küsten und Ozeane davon?</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/sentinel-3c-europas-neues-auge-fur-meereshitzewellen-und-algenbluten-1791236503652.jpeg" data-image="6bnbhhvuveze"><figcaption>Zwei neue Satelliten zur Beobachtung der Meere. Foto: Andrei Armiagov</figcaption></figure><p>Am 15. September 2026 um 3:21h deutscher Zeit hob eine <strong>Vega-C-Rakete</strong> vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou in Französisch-Guayana ab. An Bord waren zwei Satelliten: der Forschungssatellit <strong>FLEX</strong> (Fluorescence Explorer) der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und <strong>Sentinel-3C</strong>, der dritte Satellit der Sentinel-3-Reihe aus dem EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus.</p><p>Seine Daten fließen in <strong>Frühwarnungen vor marinen Hitzewellen</strong> ein, helfen beim Aufspüren schädlicher Algenblüten und zeigen, wie es um die Wasserqualität an den Küsten steht. Zugleich verlängern sie die Messreihen zum Anstieg des Meeresspiegels. Zwei Sentinel-3-Satelliten zusammen liefern innerhalb von zwei Tagen Farbaufnahmen der gesamten Erde.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="790431" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/wie-satelliten-ein-el-nino-monate-im-voraus-erkennen.html" title="Wie Satelliten ein El Niño Monate im Voraus erkennen">Wie Satelliten ein El Niño Monate im Voraus erkennen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/wie-satelliten-ein-el-nino-monate-im-voraus-erkennen.html" title="Wie Satelliten ein El Niño Monate im Voraus erkennen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wie-satelliten-ein-el-nino-monate-im-voraus-erkennen-1790338119743_320.jpeg" alt="Wie Satelliten ein El Niño Monate im Voraus erkennen"></a></article></aside><p>Mit vier Instrumenten beobachtet Sentinel-3C Ozeane, Land, Eis und Atmosphäre. Für die Meere liefert er drei Schlüsselgrößen: Farbe, Temperatur und Höhe der Wasseroberfläche.</p><h2>Ein Farbmesser für das Meer </h2><p>Das erste Instrument heißt Ocean and Land Colour Instrument (OLCI). Es fängt das Sonnenlicht auf, das vom Wasser zurückgeworfen wird, und zerlegt es in <strong>21 Farbkanäle</strong>, sogenannte Spektralbänder. Ein Bildpunkt deckt dabei bis zu 300 mal 300 Meter ab.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="788009" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/satellitendaten-zeigen-eine-verstarkung-des-golfstroms-einer-wichtigen-komponente-der-amoc.html" title="Satellitendaten zeigen eine Verstärkung des Golfstroms, einer wichtigen Komponente der AMOC">Satellitendaten zeigen eine Verstärkung des Golfstroms, einer wichtigen Komponente der AMOC</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/satellitendaten-zeigen-eine-verstarkung-des-golfstroms-einer-wichtigen-komponente-der-amoc.html" title="Satellitendaten zeigen eine Verstärkung des Golfstroms, einer wichtigen Komponente der AMOC"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/intensificacion-de-la-corriente-del-golfo-1788493334720_320.png" alt="Satellitendaten zeigen eine Verstärkung des Golfstroms, einer wichtigen Komponente der AMOC"></a></article></aside><p>Aus den feinen Farbunterschieden lässt sich die <strong>Phytoplanktonkonzentration</strong> ablesen. Breitet sich eine Algenblüte aus, verschiebt sich die Farbe des Meeres messbar.</p><div class="texto-destacado"> <p><strong>Phytoplankton</strong> besteht aus mikroskopisch kleinen Algen, die im lichtdurchfluteten Oberflächenwasser der Meere treiben. Wie Landpflanzen betreiben sie Fotosynthese und enthalten dafür den grünen Farbstoff Chlorophyll. Je mehr Phytoplankton im Wasser ist, desto grünlicher erscheint das Meer. Satelliten messen deshalb die Chlorophyllkonzentration als Maß für die Planktonmenge. </p> </div><h2>Wärmebild und Radar ergänzen den Blick von oben </h2><p>Das zweite Instrument, das Sea and Land Surface Temperature Radiometer (SLSTR), arbeitet im Infrarotbereich. Es misst die Wärmestrahlung der Meeresoberfläche und berechnet daraus deren Temperatur. Weil diese Strahlung nicht vom Sonnenlicht abhängt, funktioniert das bei Tag und bei Nacht. So lassen sich <strong>marine Hitzewellen</strong> erkennen, also Phasen, in denen das Meer über längere Zeit ungewöhnlich warm ist.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="790209" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/zwei-satelliten-uberwachen-die-ozeane-und-liefern-laut-nasa-wertvolle-erkenntnisse-uber-hurrikane-bei-el-nino.html" title="Zwei Satelliten überwachen die Ozeane und liefern laut NASA wertvolle Erkenntnisse über Hurrikane bei El Niño">Zwei Satelliten überwachen die Ozeane und liefern laut NASA wertvolle Erkenntnisse über Hurrikane bei El Niño</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/zwei-satelliten-uberwachen-die-ozeane-und-liefern-laut-nasa-wertvolle-erkenntnisse-uber-hurrikane-bei-el-nino.html" title="Zwei Satelliten überwachen die Ozeane und liefern laut NASA wertvolle Erkenntnisse über Hurrikane bei El Niño"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/two-satellites-in-orbit-monitor-the-earth-s-oceans-and-provide-useful-insight-about-hurricanes-during-el-nino-nasa-says-1789583999418_320.jpg" alt="Zwei Satelliten überwachen die Ozeane und liefern laut NASA wertvolle Erkenntnisse über Hurrikane bei El Niño"></a></article></aside><p>Das dritte Instrument ist ein Radar-Höhenmesser, das SAR Radar Altimeter (SRAL). Es schickt Radarpulse senkrecht nach unten und misst, wie lange ihr Echo braucht. Aus dieser Laufzeit ergibt sich die <strong>Höhe der Meeresoberfläche</strong>. Wiederholte Messungen zeigen, wie sich der Meeresspiegel verändert. Unterstützt wird es von einem Mikrowellenradiometer, dem vierten Instrument an Bord. Nebenbei liefert der Höhenmesser Werte zu Wellenhöhe und Windgeschwindigkeit.</p><h2>Staffelwechsel im All </h2><p>Seit 2016 messen die Sentinel-3-Satelliten ohne Unterbrechung und liefern damit eine wertvolle Datenreihe für die Klimaforschung. Der Copernicus-Meeresdienst (Copernicus Marine Service) verarbeitet ihre Messungen zu fertigen Produkten weiter. Die Daten stehen dafür <strong>nahezu in Echtzeit</strong> zur Verfügung.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="784000" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/waldbrandrauch-aus-dem-all-wie-satelliten-europas-luft-uberwachen.html" title="Waldbrandrauch aus dem All: Wie Satelliten Europas Luft überwachen">Waldbrandrauch aus dem All: Wie Satelliten Europas Luft überwachen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/waldbrandrauch-aus-dem-all-wie-satelliten-europas-luft-uberwachen.html" title="Waldbrandrauch aus dem All: Wie Satelliten Europas Luft überwachen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/waldbrandrauch-aus-dem-all-wie-satelliten-europas-luft-uberwachen-1786898462067_320.jpg" alt="Waldbrandrauch aus dem All: Wie Satelliten Europas Luft überwachen"></a></article></aside><p>Sentinel-3A und Sentinel-3B sind seit 2016 und 2018 im All. Sentinel-3C soll Sentinel-3A ablösen, sobald er vollständig in Betrieb genommen ist. Bis dahin steuert das ESA-Kontrollzentrum ESOC (European Space Operations Centre) in Deutschland die Inbetriebnahme, danach übernimmt die Europäische Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten (EUMETSAT) den Betrieb. Für 2029 ist mit Sentinel-3D ein vierter Satellit geplant, damit die Datenreihe bis ins nächste Jahrzehnt weiterläuft.</p><p>Ob sich Nord- und Ostsee im nächsten Sommer ungewöhnlich stark aufheizen oder sich vor einer Küste eine Algenblüte ausbreitet: Sentinel-3C wird es aus 815 Kilometern Höhe mitverfolgen.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/sentinel-3c-europas-neues-auge-fur-meereshitzewellen-und-algenbluten.html</guid><dc:creator><![CDATA[Sabin Klein]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Kältefinger berührt Deutschland! Polarluft knipst den Spätsommer über Nacht aus – Temperatur-Absturz ab Donnerstag]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/kaltefinger-beruhrt-deutschland-polarluft-knipst-den-spatsommer-uber-nacht-aus-temperatur-absturz-ab-donnerstag.html</link><pubDate>Tue, 06 Oct 2026 02:44:00 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Eben noch T-Shirt-Wetter, jetzt kommt der Schock: Ein eisiger Kältefinger schiebt sich von Skandinavien direkt nach Deutschland. Ab Donnerstag rauschen die Temperaturen in den Keller.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/kaltefinger-beruhrt-deutschland-polarluft-knipst-den-spatsommer-uber-nacht-aus-temperatur-absturz-ab-donnerstag-1791188371369.jpg" data-image="g04i2mlczj55" alt="kältefinger, wetter, deutschland" title="kältefinger, wetter, deutschland"><figcaption>Ab Donnerstag berührt uns der "Kältefinger". Dann kommt extrem kalte Höhenluft bei uns im Land an. </figcaption></figure><p>Der Spätsommer hat uns in den letzten Tagen noch einmal richtig verwöhnt. Viele haben die Sonne genossen, draußen gesessen und gehofft, dass es noch eine Weile so weitergeht. <strong>Doch daraus wird nichts.</strong></p><div class="texto-destacado"><strong> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </strong></div><p>Ab <strong>Donnerstag</strong> dreht das Wetter komplett. Aus dem hohen Norden rückt <strong>Polarluft</strong> an, und zwar mit einer Wucht, die für Anfang Oktober schon bemerkenswert ist. Der Spätsommer wird quasi über Nacht ausgeknipst.</p><h2>Eisiger Kältefinger reicht bis zu den Alpen</h2><p>Wer sich die Höhenkarten für Donnerstagabend anschaut, sieht ein spektakuläres Bild. Wie ein langer, schmaler <strong>Kältefinger</strong> zieht sich eiskalte Luft von <strong>Norwegen und Schweden</strong> über Dänemark bis mitten nach <strong>Deutschland</strong>.</p><figure> <img src="https://services.meteored.com/img/article/kaltefinger-beruhrt-deutschland-polarluft-knipst-den-spatsommer-uber-nacht-aus-temperatur-absturz-ab-donnerstag-1791188602456.jpg" data-image="kqzg253bh81e" alt="kälter, wetter, wochenende" title="kälter, wetter, wochenende"><figcaption>Zum Wochenende könnte es dann sogar eine weitere Kaltluft-Attacke auf Deutschland geben. </figcaption></figure><p>Und damit nicht genug: Die Kaltluftzunge reicht sogar bis nach Frankreich und an den Alpenrand. In rund fünfeinhalb Kilometern Höhe liegen die Werte über Norddeutschland bei <strong>minus 25 bis minus 30 Grad</strong>. Das ist eine echte Ansage.</p><h4>Die Polarfront knallt nach Deutschland</h4><p>Was da passiert, ist schnell erklärt. Die <strong>Polarfront</strong>, also die Grenze zwischen warmer Luft aus dem Süden und kalter Luft aus dem Norden, wird weit nach Süden gedrückt. Deutschland liegt dann plötzlich auf der kalten Seite.</p><p>Der Wechsel geht dabei ziemlich ruppig vonstatten. Wo eben noch milde Luft lag, strömt innerhalb kurzer Zeit <strong>deutlich kältere Luft</strong> ein. Genau das macht diesen Wetterumschwung so heftig und für viele so überraschend.</p><h4>Schauer, Graupel und sogar Gewitter</h4><p>Trifft so kalte Höhenluft auf den noch recht warmen Boden, wird die Atmosphäre extrem unruhig. Die Folge sind <strong>kräftige Schauer</strong>, die oft wie aus dem Nichts auftauchen. Dabei kann es auch <strong>graupeln</strong>, und kurze <strong>Gewitter</strong> mit Blitz und Donner sind ebenfalls drin.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="791510" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/meteorologe-schockt-mit-winter-prognose-rekord-el-nino-kann-den-polarwirbel-zerrei-en-dann-droht-uns-eisige-kalte.html" title="Meteorologe schockt mit Winter-Prognose: Rekord-El-Niño kann den Polarwirbel zerreißen – dann droht uns eisige Kälte">Meteorologe schockt mit Winter-Prognose: Rekord-El-Niño kann den Polarwirbel zerreißen – dann droht uns eisige Kälte</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/meteorologe-schockt-mit-winter-prognose-rekord-el-nino-kann-den-polarwirbel-zerrei-en-dann-droht-uns-eisige-kalte.html" title="Meteorologe schockt mit Winter-Prognose: Rekord-El-Niño kann den Polarwirbel zerreißen – dann droht uns eisige Kälte"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/meteorologe-schockt-mit-winter-prognose-rekord-el-nino-kann-den-polarwirbel-zerrei-en-dann-droht-uns-eisige-kalte-1790927703915_320.jpg" alt="Meteorologe schockt mit Winter-Prognose: Rekord-El-Niño kann den Polarwirbel zerreißen – dann droht uns eisige Kälte"></a></article></aside><p>Dazu frischt der Wind spürbar auf. Im Norden und an der Küste sind <strong>stürmische Böen</strong> möglich. Zwischendurch blinzelt zwar immer wieder die Sonne durch, doch die nächste dunkle Wolkenwand steht meist schon in den Startlöchern.</p><h4>Temperatur-Absturz und erster Bodenfrost</h4><p>Bei den Temperaturen geht es kräftig bergab. Statt angenehmer Werte um die 20 Grad sind vielerorts nur noch <strong>10 bis 14 Grad</strong> drin. Im Norden und in den Mittelgebirgen kann es tagsüber sogar noch etwas frischer werden. Gefühlt ist es durch den Wind ohnehin deutlich kälter.</p><p>Richtig ungemütlich werden die Nächte. Wo der Himmel aufklart, sackt das Thermometer in den <strong>einstelligen Bereich</strong>. In höheren Lagen ist sogar <strong>erster Bodenfrost</strong> möglich. In den Alpen sinkt die <strong>Schneefallgrenze</strong> deutlich, die Gipfel dürften sich weiß färben.</p><h2>Jacke raus, Heizung an: So lange bleibt es kalt</h2><p>Wer noch Kübelpflanzen auf Balkon oder Terrasse stehen hat, sollte sie jetzt im Blick behalten. Empfindliche Gewächse sind in den kommenden Nächten besser an einem geschützten Platz aufgehoben. Auch die <strong>Winterjacke</strong> darf schon mal griffbereit hängen.</p><p>Wie lange der <strong>Kälteschub</strong> genau anhält, ist noch nicht ganz klar. Eine schnelle Rückkehr des Spätsommers ist aber nicht in Sicht. Fest steht: Ab Donnerstag hat der <strong>Herbst</strong> in Deutschland endgültig das Kommando übernommen.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/kaltefinger-beruhrt-deutschland-polarluft-knipst-den-spatsommer-uber-nacht-aus-temperatur-absturz-ab-donnerstag.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Wettersturz in den Alpen: "Vom Spätsommer in den Frühwinter" - Kaltfront bringt ersten Schnee für die Berge]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wettersturz-alpen-spaetsommer-fruehwinter-kaltfront-schnee-berge.html</link><pubDate>Mon, 05 Oct 2026 14:49:07 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Ein paar Tage noch gibt es Spätsommerwetter in den Alpen, doch dann bringt eine markante Kaltfront einen wahren Temperatur- und Wettersturz. In den Bergen gibt es den ersten Schnee, teilweise kann es bis auf 1000 Meter herabschneien.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/wettersturz-alpen-spaetsommer-fruehwinter-kaltfront-schnee-berge-1791192936496.jpg" data-image="i07qx57336oz" alt="Schnee" title="Schnee"><figcaption>Eine markante Kaltfront bringt den ersten Schnee für die Alpen (Foto Markus Köss, Mittenwald im Herbst 2023)</figcaption></figure><p>Nach dem <strong>trockenen und heißen Sommer </strong>2026 fiel auch der September in den Alpen viel zu trocken und deutlich zu warm aus. Der erste meteorologische Monat im Herbst reihte sich damit nahtlos an die vergangenen Sommermonate an. Die Folgen waren neben <strong>der großen Trockenheit auch eine Rekordschmelze bei den Gletschern.</strong></p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="791933" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/experte-warnt-vor-wetter-absturz-bis-zu-20-cm-neuschnee-erst-26-grad-dann-frost-und-schnee.html" title="Experte warnt vor Wetter-Absturz: Bis zu 20 cm Neuschnee! Erst 26 Grad, dann Frost und Schnee">Experte warnt vor Wetter-Absturz: Bis zu 20 cm Neuschnee! Erst 26 Grad, dann Frost und Schnee</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/experte-warnt-vor-wetter-absturz-bis-zu-20-cm-neuschnee-erst-26-grad-dann-frost-und-schnee.html" title="Experte warnt vor Wetter-Absturz: Bis zu 20 cm Neuschnee! Erst 26 Grad, dann Frost und Schnee"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/experte-warnt-vor-wetter-absturz-bis-zu-20-cm-neuschnee-erst-26-grad-dann-frost-und-schnee-1791186399847_320.jpg" alt="Experte warnt vor Wetter-Absturz: Bis zu 20 cm Neuschnee! Erst 26 Grad, dann Frost und Schnee"></a></article></aside><p>Auch die ersten Oktobertage erinnerten eher <strong>an den Spätsommer als an den Herbst.</strong> Kein Wunder also, dass die Berge bis in die Gipfellagen oft noch <strong>komplett schneefrei </strong>sind. In den kommenden Tagen setzt sich das <strong>sonnige und warme Spätsommerwetter</strong> fort, bevor zum <strong>Donnerstag eine markante Wetterumstellung</strong> bevorsteht.</p><h2>Bis 25 Grad zur Wochenmitte</h2><p>Eine <strong>markante Kaltfront </strong>sorgt dann für einen <strong>wahren Temperatursturz</strong> in den Alpen. In den Bergen kann die <strong>Schneefallgrenze zum ersten Mal in diesem Herbst</strong> bis in die höheren Tallagen sinken. Für die Gletscher endet damit endlich die <strong>monatelange "Leidenszeit"</strong>. </p><p>In den Hochlagen sind b<strong>is zum Wochenende durchaus 10 bis 20 Zentimeter</strong> Neuschnee möglich. Die Nullgradgrenze sinkt von etwa <strong>3500 Metern</strong> am Dienstag und Mittwoch auf <strong>1800 bis 1500 Meter </strong>zum Freitag. Bis dahin gibt es aber in den Alpen noch<strong> einige Tage Altweibersommer </strong>vom feinsten.</p><figure><blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">Wettersturz betrifft auch den Alpenraum: Beispiel Kitzsteinhorn (beliebigen Berg/Ort über das Menü eingeben): https://t.co/xrjTosBlOc Wanderer/Bergsteiger - bitte nicht vom Wettersturz überrascht werden! /PH</p>— Alpinwetter | kachelmannwetter.com (@Alpinwetter) <a href="https://x.com/Alpinwetter/status/2107034453734531476?ref_src=twsrc%5Etfw">October 5, 2026</a></blockquote></figure><p>So beginnt der <strong>Dienstag</strong> in einigen Tallagen mit Nebel oder Nebelfeldern. Abseits davon bzw. nach dessen Auflösung scheint aber die Sonne und es wird für <strong>Oktober ungewöhnlich warm mit 18 bis 23 Grad</strong>, selbst auf <strong>2000 Meter</strong> hat es bis <strong>12 Grad</strong>, auf 3000 Meter um +4 Grad. Die <strong>Nacht zum Mittwoch</strong> verläuft gering bewölkt oder klar bei <strong>9 bis 4 Grad.</strong></p><p>Der <strong>Mittwoch</strong> wird nach vereinzelten Nebelfeldern ebenfalls freundlich mit <strong>viel Sonnenschein</strong> und spätsommerlichen Temperaturen. Mit <strong>leichtem Föhn</strong> sind in einigen Alpentälern sogar Werte <strong>bis 25 Grad </strong>möglich, aber auch sonst steigen die Temperaturen auf warme <strong>18 bis 23 Grad</strong>, in <strong>2000 Meter um 10 Grad.</strong></p><h2>Schnee bis auf 1000 Meter möglich</h2><p>Am <strong>Donnerstag</strong> erreicht dann im Tagesverlauf die Kaltfront die Alpen und sorgt für einen regelrechten Wettersturz. Besonders nach Osten hin zeigt sich die Sonne am Vormittag noch gelegentlich, sonst bringen immer dichtere Wolken <strong>teils kräftige Regenfälle und einen wahren Temperatursturz.</strong> Während im Vorfeld der Kaltfront am Mittag im <strong>Berchtesgadener Land noch knapp 20 Grad </strong>erreicht werden können, gibt es mit der Front im <strong>Allgäu nur noch Werte um 10 Grad</strong>. Dazu sinkt die <strong>Schneefallgrenze bis gegen 1500 Meter</strong>.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="791857" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/polarpeitsche-bringt-ersten-schnee-wetterforscher-warnt-bis-zu-15-grad-absturz-das-wird-richtig-brutal.html" title="Polarpeitsche bringt ersten Schnee! Wetterforscher warnt: 'Bis zu 15 Grad Absturz – das wird richtig brutal'">Polarpeitsche bringt ersten Schnee! Wetterforscher warnt: "Bis zu 15 Grad Absturz – das wird richtig brutal"</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/polarpeitsche-bringt-ersten-schnee-wetterforscher-warnt-bis-zu-15-grad-absturz-das-wird-richtig-brutal.html" title="Polarpeitsche bringt ersten Schnee! Wetterforscher warnt: 'Bis zu 15 Grad Absturz – das wird richtig brutal'"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/polarpeitsche-bringt-ersten-schnee-wetterforscher-warnt-bis-zu-15-grad-absturz-das-wird-richtig-brutal-1791136676204_320.jpg" alt="Polarpeitsche bringt ersten Schnee! Wetterforscher warnt: 'Bis zu 15 Grad Absturz – das wird richtig brutal'"></a></article></aside><p>In der <strong>Nacht zu Freitag</strong> gibt es weitere Regenfälle, teilweise kann es dabei <strong>bis auf 1000 Meter </strong>teils kräftig schneien. Die Temperaturen sinken dabei auf <strong>8 bis 1 Grad</strong>, in den <strong>Hochlagen muss mit Schneeglätte</strong> gerechnet werden. Am <strong>Freitag</strong> klingen letzte Regen-, oberhalb von <strong>1200-1500 m Schneefälle</strong>, rasch ab und die Wolken lockern zunehmend auf. Mit <strong>6 bis 13 Grad</strong> wird es recht frisch, auf <strong>2000 Meter </strong>liegen die Höchstwerte <strong>um 0 Grad</strong>, darüber gibt es Dauerfrost. Das Wochenende wird dann <strong>leicht wechselhaft mit zeitweiligem Sonnenschein</strong> und vereinzelten Schauern, dazu wird es schon wieder milder mit Höchstwerten von <strong>12 bis 18 Grad </strong>in den Tallagen.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wettersturz-alpen-spaetsommer-fruehwinter-kaltfront-schnee-berge.html</guid><dc:creator><![CDATA[Markus Köss]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Goldener Oktober im Anflug? Nochmal über 20 Grad, aber nicht überall – dann droht der Wetterwechsel]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/goldener-oktober-im-anflug-nochmal-uber-20-grad-aber-nicht-uberall-dann-droht-der-wetterwechsel.html</link><pubDate>Mon, 05 Oct 2026 14:23:00 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Nach einem nebligen Wochenende wird es zum Wochenstart wieder sonnig und warm. Doch nicht ganz Deutschland profitiert gleichermaßen – und am Donnerstag droht bereits der nächste Wetterwechsel.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/goldener-oktober-im-anflug-nochmal-uber-20-grad-aber-nicht-uberall-dann-droht-der-wetterwechsel-1791138149128.jpg" data-image="pibrbk604k5x" alt="Oktober warm golden sonnig Temperatur" title="Oktober warm golden sonnig Temperatur"><figcaption>Es stehen in vielen Teilen Deutschland nochmal warme und sonnige Oktobertage an. Doch für wie lange und welche Region ist im Nachteil?</figcaption></figure><p>Nach dem anfangs teils nebligen, aber vielerorts freundlichen Wochenende setzt sich das goldene Oktoberwetter fort und es stehen Deutschland einige ungewöhnlich milde Tage bevor. Eine ausgedehnte Hochdruckzone vom Atlantik bis nach Osteuropa sorgt zunächst für ruhiges Wetter und sehr milde Luftmassen. <strong>Nach Auflösung lokaler Nebelfelder setzt sich vor allem im Süden und in der großen Mitte häufig die Sonne durch. </strong>Doch eine Region ist etwas im Nachteil.</p><h2> Der goldene Oktober gibt zum Wochenstart nochmal Gas </h2><p>Am Montag werden verbreitet <strong>20 bis 24 Grad</strong> erreicht, örtlich sind auch darüber hinaus Werte möglich. Besonders freundlich wird es nach Auflösung von Nebel in der Mitte und im Süden. Im Norden ziehen dagegen bereits mehr Wolken durch. Nördlich des Nord-Ostsee-Kanals sind nur um 19 Grad zu erwarten.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="791371" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/goldener-oktober-zum-feiertag-wetterexperte-sagt-das-wird-ein-traum-wochenende-bis-25-grad-und-kaum-regen.html" title="Goldener Oktober zum Feiertag: Wetterexperte sagt 'Das wird ein Traum-Wochenende' – bis 25 Grad und kaum Regen">Goldener Oktober zum Feiertag: Wetterexperte sagt "Das wird ein Traum-Wochenende" – bis 25 Grad und kaum Regen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/goldener-oktober-zum-feiertag-wetterexperte-sagt-das-wird-ein-traum-wochenende-bis-25-grad-und-kaum-regen.html" title="Goldener Oktober zum Feiertag: Wetterexperte sagt 'Das wird ein Traum-Wochenende' – bis 25 Grad und kaum Regen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/goldener-oktober-zum-feiertag-wetterexperte-sagt-das-wird-ein-traum-wochenende-bis-25-grad-und-kaum-regen-1790841578087_320.jpg" alt="Goldener Oktober zum Feiertag: Wetterexperte sagt 'Das wird ein Traum-Wochenende' – bis 25 Grad und kaum Regen"></a></article></aside><p>Damit fühlt sich der Oktober vielerorts noch einmal fast spätsommerlich an. Morgens kann es dagegen weiterhin frisch sein: Abseits der Küsten liegen die Tiefstwerte örtlich nur bei wenigen Grad, in klaren Regionen ist sogar leichter Bodenfrost möglich. <strong>Der Temperaturunterschied zwischen kaltem Morgen und sonnigem Nachmittag bleibt damit beträchtlich.</strong></p><h3>Dienstag und Mittwoch: Viel Sonne, bis zu 25 Grad</h3><p>Am Dienstag kann sich das freundliche und warme Wetter vielerorts sogar noch etwas besser durchsetzen. Nach örtlichem Nebel wird es verbreitet sonnig und mit <strong>20 bis 24 Grad</strong> erneut ungewöhnlich warm für Anfang Oktober.</p><p>Allerdings bleibt der Norden der kleine Spielverderber beim goldenen Oktober. Dort sind die Wolken zahlreicher und örtlich kann etwas Regen fallen. Während im Süden und in der Mitte vielfach 20 bis 24 Grad erreicht werden, bleiben die Temperaturen im Norden eher darunter.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/goldener-oktober-im-anflug-nochmal-uber-20-grad-aber-nicht-uberall-dann-droht-der-wetterwechsel-1791138725529.jpg" data-image="mmk2gvmogiac" alt="Goldener Oktober Herbst Sonne warm" title="Goldener Oktober Herbst Sonne warm"><figcaption>Langsam beginnen die Blätter sich zu färben. Wenn dann wie in den kommenden Tagen die Sonne noch dazu scheint, kommt schnell ein Feeling von goldenem Oktober auf</figcaption></figure><p>Am Mittwoch zeigt sich zunächst ein ähnliches Bild. Nach Auflösung von Nebel scheint in weiten Teilen Deutschlands noch einmal die Sonne. <strong>Mit 20 bis 25 Grad könnte es sogar der wärmste Tag der Woche werden.</strong> Im Norden ist es erneut wolkiger und kühler. Gleichzeitig kündigt sich bereits der Wetterwechsel an: Im Nordwesten nehmen die Wolken zu, am Nachmittag breiten sie sich auch weiter nach Westen aus.</p><h3>Der goldene Oktober bekommt schon wieder einen Dämpfer</h3><p>Sonderlich lange währt der goldene Oktober nicht. Am Mittwochabend ist es dann mit der ruhigen Herbstidylle zunehmend vorbei. Von Westen ziehen Regenfälle auf, teilweise können auch nochmal Gewitter dabei sein. In der Nacht zum Donnerstag verlagert sich der Niederschlag weiter ostwärts. <strong>Der Wetterwechsel erfasst damit nach und nach ganz Deutschland.</strong></p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="791656" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/hamburger-temperatursturz-jetzt-hat-die-polarluft-platz.html" title="Hamburger Temperatursturz: Jetzt hat die Polarluft Platz!">Hamburger Temperatursturz: Jetzt hat die Polarluft Platz!</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/hamburger-temperatursturz-jetzt-hat-die-polarluft-platz.html" title="Hamburger Temperatursturz: Jetzt hat die Polarluft Platz!"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/hamburger-temperatursturz-jetzt-hat-die-polarluft-platz-1791014342711_320.jpg" alt="Hamburger Temperatursturz: Jetzt hat die Polarluft Platz!"></a></article></aside><p>Der Donnerstag dürfte sich anschließend deutlich herbstlicher präsentieren. Es wird verbreitet wolkiger und regnerischer, dazu frischt der Wind aus West bis Nordwest auf. Die Höchstwerte liegen dann nur noch zwischen <strong>14 und 20 Grad</strong>. An der See kann es sogar stürmische Böen geben.</p><h2>Sind das schon die letzten goldenen Oktobertage?</h2><p>Für den Moment sieht es tatsächlich nach einer <strong>kurzen, aber durchaus beachtlichen goldenen Oktoberphase</strong> aus. Vor allem Montag bis Mittwoch bieten in der Mitte und im Süden noch einmal viel Sonne und Temperaturen deutlich über dem für Anfang Oktober üblichen Niveau.</p><p>Doch der goldene Oktober ist nicht überall gleich golden: <strong>Der Norden muss bereits zu Wochenbeginn Abstriche machen</strong>, bevor der Wetterwechsel am Mittwochabend und Donnerstag schließlich auch die übrigen Regionen erreicht.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/goldener-oktober-im-anflug-nochmal-uber-20-grad-aber-nicht-uberall-dann-droht-der-wetterwechsel-1791139036100.jpg" data-image="rhrao4koy2x8" alt="Herbst Oktober Regen nass kühl grau" title="Herbst Oktober Regen nass kühl grau"><figcaption>Auch solch ein Wetter gehört zum Herbst dazu. Grau, Regen, nass: das könnte uns am Donnerstag in weiten Teilen Deutschlands erwarten</figcaption></figure><p>Ob danach direkt dauerhaft graues Herbstwetter folgt, ist allerdings noch nicht entschieden. Die Wettermodelle erwarten zunächst eine deutlich wechselhaftere und kühlere Wetterphase. Für eine längerfristige Rückkehr zu ruhigem, goldenem Herbstwetter ist die Entwicklung noch zu unsicher.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/goldener-oktober-im-anflug-nochmal-uber-20-grad-aber-nicht-uberall-dann-droht-der-wetterwechsel.html</guid><dc:creator><![CDATA[Tobias Röser]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Neue Art des schwarzen Schnabelkäfers zu Ehren des Volkes der Arawak benannt]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/neue-art-des-schwarzen-schnabelkafers-zu-ehren-des-volkes-der-arawak-benannt.html</link><pubDate>Mon, 05 Oct 2026 13:27:00 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Versteckt in den Nebelwäldern der Dominikanischen Republik hat ein winziger, einzigartiger Käfer eine überraschende Geschichte über Artenvielfalt, Evolution und die Naturgeschichte der Insel ans Licht gebracht.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/new-black-click-beetle-species-named-in-honour-of-the-arawak-people-1791016171024.jpg" data-image="mn54y2k67hqw" alt="Käfer" title="Käfer"> <figcaption data-lt-tmp-id="lt-443348" >Lissomus arawak. Bildnachweis: Bild von J. Pirkl, 2025.</figcaption></figure><p>In einer neuen Studie, die in der Fachzeitschrift <em>Alpine Entomology</em> veröffentlicht wurde, beschreiben Paul J. Johnson von der South Dakota State University und Jiri Hodecek vom Schweizer Institut für Forensische Technologie eine neue Art von Schnappkäfern aus Nebelwaldgebieten in den Bergen der Dominikanischen Republik. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="791505" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-staunt-das-gibt-s-doch-gar-nicht-bis-zu-28-grad-zum-oktoberstart-die-nachste-herbst-hitze-rollt-an.html" title="Wetterforscher staunt: 'Das gibt's doch gar nicht!' Bis zu 28 Grad zum Oktoberstart, die nächste Herbst-Hitze rollt an">Wetterforscher staunt: "Das gibt's doch gar nicht!" Bis zu 28 Grad zum Oktoberstart, die nächste Herbst-Hitze rollt an</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-staunt-das-gibt-s-doch-gar-nicht-bis-zu-28-grad-zum-oktoberstart-die-nachste-herbst-hitze-rollt-an.html" title="Wetterforscher staunt: 'Das gibt's doch gar nicht!' Bis zu 28 Grad zum Oktoberstart, die nächste Herbst-Hitze rollt an"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wetterforscher-staunt-das-gibt-s-doch-gar-nicht-bis-zu-28-grad-zum-oktoberstart-die-nachste-herbst-hitze-rollt-an-1790925398384_320.jpg" alt="Wetterforscher staunt: 'Das gibt's doch gar nicht!' Bis zu 28 Grad zum Oktoberstart, die nächste Herbst-Hitze rollt an"></a></article></aside><p><strong>Der Käfer hat einen glänzenden, stark gewölbten schwarzen Körper und wurde zu Ehren des Volkes der Arawak benannt</strong>, das vor der europäischen Kolonialisierung auf der Insel lebte. <em>Lissomus arawak</em> ist weniger als einen Zentimeter lang, sein Körper ist fast haarlos und er hat hellgelbe Antennensegmente. Dies ist erst die dritte auf Hispaniola bekannte Art der Gattung <em>Lissomus</em> und die dritte, die auf den Großen Antillen nachgewiesen wurde.</p><p> </p><h2>Eine neue Art entdeckt!</h2><p>Forscher entdeckten die Käfer an drei Standorten in bergigen Laub- und Nebelwäldern in Höhenlagen zwischen 600 und 700 Metern in der Nähe der Sierra de Bahoruco und in der Cordillera Septentrional.</p><p>Der neue Käfer ist strukturell näher mit Arten aus Zentral- und Nordsüdamerika verwandt als die beiden anderen <em>Lissomus</em>-Arten, die bereits von Hispaniola bekannt sind.</p><p><strong>„Die morphologischen Unterschiede</strong> deuten darauf hin, dass die <em>Lissomus</em>-Arten auf Hispaniola möglicherweise nicht alle auf ein einziges Besiedlungsereignis zurückzuführen sind“, erklärten die Forscher. „Eine mögliche Erklärung ist daher, dass die Vorfahren dieser Käfer die Großen Antillen bei mindestens zwei verschiedenen Gelegenheiten erreicht haben.“ Sie weisen jedoch darauf hin, dass „dies vorerst eine überprüfbare Hypothese und keine nachgewiesene Evolutionsgeschichte ist“, solange noch keine umfassendere phylogenetische Analyse vorliegt.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="786551" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/brasilianische-autobahn-wird-weltberuhmt-viadukte-bis-70-meter-hoch-durchschneiden-den-atlantischen-regenwald.html" title="Brasilianische Autobahn wird weltberühmt: Viadukte bis 70 Meter hoch durchschneiden den Atlantischen Regenwald">Brasilianische Autobahn wird weltberühmt: Viadukte bis 70 Meter hoch durchschneiden den Atlantischen Regenwald</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/brasilianische-autobahn-wird-weltberuhmt-viadukte-bis-70-meter-hoch-durchschneiden-den-atlantischen-regenwald.html" title="Brasilianische Autobahn wird weltberühmt: Viadukte bis 70 Meter hoch durchschneiden den Atlantischen Regenwald"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/rodovia-brasileira-ganha-fama-mundial-ao-cortar-a-mata-atlantica-com-viadutos-de-ate-70-metros-1788030580365_320.jpg" alt="Brasilianische Autobahn wird weltberühmt: Viadukte bis 70 Meter hoch durchschneiden den Atlantischen Regenwald"></a></article></aside><p>Die neue Art ist nur anhand von fünf Exemplaren bekannt, die zwischen 1985 und 2024 einzeln gesammelt wurden; alle sind weiblich. </p><p>„Bei einer so kleinen Stichprobe sind der Zufall und der opportunistische Charakter der Sammlung wahrscheinlich die einfachsten Erklärungen“, so die Forscher, die hinzufügten, dass dies „unser Vertrauen, dass <em>L. arawak</em> eine eigenständige Art ist, nicht ernsthaft erschüttert. <strong>Alle fünf Weibchen weisen eine konsistente und einzigartige Kombination </strong>morphologischer Merkmale auf.“</p><p>Der Name ehrt die ersten Bewohner der Insel. </p><p>„Wir haben den Namen ‚Arawak‘ gewählt, um die Geschichte der indigenen Bevölkerung und das fortbestehende kulturelle Erbe der Antillen zu würdigen“, erklärten die Forscher. „Wir wollten, dass der Name dieser einzigartigen endemischen Art die biologische Geschichte der Insel mit ihrer Menschheitsgeschichte verbindet.“</p><p>Die Entdeckung des Käfers sei Teil einer umfassenderen Initiative, fügten sie hinzu, „die noch nicht vollständig erforschte Insektenvielfalt der Insel zu dokumentieren“, wobei allein in der Dominikanischen Republik vermutlich noch <strong>mindestens 15 weitere Schnappkäferarten auf ihre Beschreibung warten.</strong></p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="%3A%20Johnson%2C%20P.%20J.%2C%20%26%20Hodecek%2C%20J." data-year="2026" data-title="Lissomus%20arawak%20sp.%20nov.%20(Coleoptera%2C%20Elateridae)%2C%20a%20new%20species%20from%20the%20Dominican%20Republic." data-url="https%3A%2F%2Falpineentomology.pensoft.net%2Farticle%2F193434%2F">: Johnson, P. J., & Hodecek, J.. (2026). <a href="https://alpineentomology.pensoft.net/article/193434/" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Lissomus arawak sp. nov. (Coleoptera, Elateridae), a new species from the Dominican Republic.</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/neue-art-des-schwarzen-schnabelkafers-zu-ehren-des-volkes-der-arawak-benannt.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item></channel></rss>