<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><rss xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" version="2.0"><channel><title>Meteored Deutschland</title><link>https://www.daswetter.com</link><description>News rund ums Wetter: Aktuelle Wetternachrichten - Informieren Sie sich hier über die aktuellsten Wetternachrichten für Deutschland und weltweit. News rund um das Wetter: Wir halten Sie auf dem Laufenden!</description><language>de</language><lastBuildDate>Fri, 25 Sep 2026 17:20:16 +0000</lastBuildDate><pubDate>Fri, 25 Sep 2026 17:20:16 +0000</pubDate><atom:link href="https://www.daswetter.com/feed/" rel="self" type="application/rss+xml"/><copyright><![CDATA[ Copyright 2026 Meteored ]]></copyright><image><url>https://www.daswetter.com/imagenes/logo_rss.png</url><title>Meteored Deutschland</title><link>https://www.daswetter.com</link><width>144</width><height>144</height></image><sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod><sy:updateFrequency>6</sy:updateFrequency><item><title><![CDATA[Wolldecken zur Rettung der Gletscher: Die Schweiz testet eine ungewöhnliche Methode, um das Abschmelzen zu verlangsamen]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/wolldecken-zur-rettung-der-gletscher-die-schweiz-testet-eine-ungewohnliche-methode-um-das-abschmelzen-zu-verlangsamen.html</link><pubDate>Fri, 25 Sep 2026 14:15:00 +0000</pubDate><category>Aktuell</category><description><![CDATA[<p>Der Sommer 2026 hatte erhebliche Auswirkungen auf die Schweizer Gletscher, und um den Eisverlust zu verringern und die Skisaison zu sichern, werden sogar Decken aus Schafwolle getestet.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/coprire-i-ghiacciai-serve-davvero-in-svizzera-al-via-una-sperimentazione-innovativa-con-coperte-di-lana-1789137461995.jpeg" data-image="s3k71vun3ckg" alt="Das Monte-Rosa-Massiv vom Gornergrat aus gesehen. Man erkennt einen Gletscher. Auch hier, an der Punta Indren, wurde früher Sommerskifahren betrieben, doch das ist heute nicht mehr möglich." title="Das Monte-Rosa-Massiv vom Gornergrat aus gesehen. Man erkennt einen Gletscher. Auch hier, an der Punta Indren, wurde früher Sommerskifahren betrieben, doch das ist heute nicht mehr möglich."><figcaption>Das Monte-Rosa-Massiv vom Gornergrat aus gesehen. Man erkennt einen Gletscher. Auch hier, an der Punta Indren, wurde früher Sommerskifahren betrieben, doch das ist heute nicht mehr möglich.</figcaption></figure><p><strong>Der Sommer 2026 war für die alpinen Gletscher dramatisch. Selbst hochgelegene Gletscher litten erheblich darunter, </strong>da die Gefriergrenze häufig über 4.500 Meter stieg und zeitweise sogar 5.000 Meter erreichte. Der Winterschnee schmolz aufgrund der bereits Ende Mai einsetzenden Hitze vorzeitig ab, und wiederholte Hitzewellen verschlimmerten die Lage noch.</p><p>Die Auswirkungen auf die Landschaft, die Wasserressourcen, hydrogeologische sowie schnee- und eisbedingte Gefahren sowie auf den Sporttourismus sind gravierend. Insbesondere die Sommerskibranche versucht seit Jahren, die Folgen des Klimawandels mit der umstrittenen Methode zu mildern, Teile der Gletscher mit Geotextilbahnen abzudecken. Nun deuten Nachrichten aus der Schweiz darauf hin, <strong>dass Abdeckungen aus einem natürlichen Material getestet werden: Wolle.</strong></p><h2>Gletschervermessung: Was gehört dazu?</h2><p>For several years, some glaciers—or, more precisely, small portions of areas used for alpine skiing—have been covered with large special sheets made of synthetic materials known as "geotextiles". These are spread over the ice during the summer season in areas not used for summer skiing, with the aim of preserving them for fall openings or the following season.</p><div class="texto-destacado">Seit einigen Jahren werden einige Gletscher – genauer gesagt kleine Abschnitte von Gebieten, die für den alpinen Skisport genutzt werden – mit großen Spezialplanen aus synthetischen Materialien, den sogenannten „Geotextilien“, abgedeckt. Diese werden während der Sommersaison in Bereichen, die nicht für den Sommerskisport genutzt werden, auf dem Eis ausgebreitet, um sie für die Eröffnung im Herbst oder die folgende Saison zu erhalten.Da die Folien weiß und reflektierend sind, erhöhen sie die Albedo, indem sie einen größeren Teil der Sonnenstrahlung reflektieren, und wirken gleichzeitig als Wärmeisolierung für die Schneedecke. Dadurch wird das Schmelzen unter den Abdeckungen verlangsamt.</div><p>Die ersten Anwendungen gehen auf den Beginn des 21. Jahrhunderts zurück. In Italien ist das bekannteste Beispiel der Presena-Gletscher, auf dem früher Sommerskifahren betrieben wurde und der seit 2008 saisonal überdacht ist. Seitdem hat sich diese Technik auf andere italienische Gletscher sowie auf Gletscher in Frankreich, der Schweiz und Österreich ausgeweitet.</p><h2>Die Auswirkungen von Geotextilabdeckungen</h2><p>Allerdings haben Geotextilabdeckungen Auswirkungen auf die Umwelt und bringen hinsichtlich Wirksamkeit, Kosten, Umweltbelastung und Landschaftsveränderung eine Reihe von Problemen und Einschränkungen mit sich. Außerdem retten sie den Gletscher nicht wirklich, sondern erhalten lediglich kleine Abschnitte für Sport- und Tourismuszwecke.</p><p>Wir haben bereits über einen Brief berichtet, der von 44 Klima- und Gletscherexperten in Zusammenarbeit mit Organisationen, die italienische Gletscher überwachen, unterzeichnet wurde und in dem sie erläutern, warum das Abdecken von Gletschern keine Lösung ist.</p><div class="texto-destacado">In dem Schreiben betonen sie, dass diese Vorgehensweise auch als „Greenwashing“ gewertet werden kann, da dadurch eine Maßnahme mit erheblichen Auswirkungen als nachhaltig oder sogar wünschenswert dargestellt wird. Zu den Bedenken zählt unter anderem der Einsatz von Schneemobilen, Baggern und sogar Planierraupen, die Auswirkungen auf die Umwelt haben und Treibhausgasemissionen verursachen.<br></div><p>Die Abdeckungen setzen große Mengen an Fasern und Mikroplastik frei, die sich auf dem Gletscher ansammeln, ins Schmelzwasser gelangen, in Bäche und Flüsse gelangen und zudem in die Atmosphäre gelangen.</p><h2>Der neue Ansatz: Produkte aus natürlicher Wolle</h2><p>Im Bewusstsein der Umweltauswirkungen von Geotextilabdeckungen hat eine Gruppe von Studierenden der Universität Lausanne gemeinsam mit der Umweltorganisation Summit Foundation eine nachhaltigere Alternative entwickelt. Im Rahmen des Projekts „Keep It Wool“ haben sie Abdeckungen aus Schafwolle hergestellt, um das Eis zu schützen.</p><p>Der Nutzen könnte in zweierlei Hinsicht liegen, da heute ein großer Anteil der Wolle zu Abfall wird, darunter auch Material, das letztendlich auf Deponien landet.</p><p>Die ersten Gletscherdecken aus Wolle wurden von der Firma Fisolan hergestellt und im Juni 2026 auf einer Fläche von 200 Quadratmetern des Tsanfleuron-Gletschers ausgebreitet.</p><p>Wissenschaftler werten derzeit die ersten Ergebnisse aus, die zeigen, dass die Wollbahnen eine ähnliche Wirksamkeit wie synthetische Geotextilien aufweisen.</p><h2>Wie viel Gletschereis wird durch die Abdeckungen tatsächlich geschützt?</h2><p>Wissenschaftlern zufolge ist diese Maßnahme eine praktikable und nachhaltige Alternative, um das Abschmelzen der Gletscher zu verlangsamen, doch sie wirkt den weitreichenden Auswirkungen der globalen Erwärmung nicht wirklich entgegen.</p><figure> <img src="https://services.meteored.com/img/article/coprire-i-ghiacciai-serve-davvero-in-svizzera-al-via-una-sperimentazione-innovativa-con-coperte-di-lana-1789137564601.jpeg" data-image="k8tb5862r01r" alt="Pistenraupen bei der Verlegung von Geotextilbahnen auf dem Presena-Gletscher am Tonale-Pass." title="Pistenraupen bei der Verlegung von Geotextilbahnen auf dem Presena-Gletscher am Tonale-Pass."><figcaption>Pistenraupen bei der Verlegung von Geotextilbahnen auf dem Presena-Gletscher am Tonale-Pass.</figcaption></figure><p>Allgemeiner betrachtet dient die Technik des Verlegens von Abdeckungen – sei es aus Geotextil oder Wolle – nicht dazu, Gletscher zu retten, sondern vielmehr dazu, den Eisverlust in den kleinen, für den Wintersport vorgesehenen Bereichen zu begrenzen. Die abgedeckte Fläche macht tatsächlich nur einen sehr kleinen Teil des Gletschers aus; der Tsanfleuron-Gletscher, auf dem das Experiment stattfindet, erstreckt sich über etwa 3,8 km². Der mit Wolle bedeckte Teil entspricht somit lediglich 0,007 % seiner Gesamtfläche.</p><p>Damit bleibt das eigentliche Problem: der Klimawandel.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="789328" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/der-gro-te-arktische-eisberg-seit-2020-ist-letzten-monat-von-gronland-abgebrochen-und-er-ist-auf-dem-vormarsch.html" title="Der größte arktische Eisberg seit 2020 ist letzten Monat von Grönland abgebrochen – und er ist auf dem Vormarsch">Der größte arktische Eisberg seit 2020 ist letzten Monat von Grönland abgebrochen – und er ist auf dem Vormarsch</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/der-gro-te-arktische-eisberg-seit-2020-ist-letzten-monat-von-gronland-abgebrochen-und-er-ist-auf-dem-vormarsch.html" title="Der größte arktische Eisberg seit 2020 ist letzten Monat von Grönland abgebrochen – und er ist auf dem Vormarsch"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/draft-the-biggest-arctic-iceberg-since-2020-broke-off-greenland-last-month-and-it-s-on-the-move-1789396733184_320.png" alt="Der größte arktische Eisberg seit 2020 ist letzten Monat von Grönland abgebrochen – und er ist auf dem Vormarsch"></a></article></aside><p>Die Lösung für den Gletscherschwund liegt nicht in Schutzabdeckungen, sondern in einer drastischen Reduzierung der vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen, vor allem jener, die durch die Nutzung fossiler Brennstoffe entstehen.</p><h3><em>Quelle: </em></h3><p><em>Covering glaciers with blankets to keep them from melting: Switzerland's effort to protect them from climate change</em></p><p><em><a href="https://oem.com.mx/elsoldemexico/ciencia-y-salud/cubrir-los-glaciales-con-mantas-para-que-no-se-derritan-la-accion-de-suiza-para-protegerlos-del-cambio-climatico-31947940" target="blank">https://oem.com.mx/elsoldemexico/ciencia-y-salud/cubrir-los-glaciales-con-mantas-para-que-no-se-derritan-la-accion-de-suiza-para-protegerlos-del-cambio-climatico-3194794</a></em></p><p><a href="https://www.montagna.tv/280308/dai-pascoli-alle-coperte-dei-ghiacciai-in-svizzera-si-sperimentano-i-teli-di-lana/"> </a></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/wolldecken-zur-rettung-der-gletscher-die-schweiz-testet-eine-ungewohnliche-methode-um-das-abschmelzen-zu-verlangsamen.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Pflanzen, die Ihren Garten in diesem Herbst mit Farbe und Struktur beleben]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/pflanzen-die-ihren-garten-in-diesem-herbst-mit-farbe-und-struktur-beleben.html</link><pubDate>Fri, 25 Sep 2026 11:13:00 +0000</pubDate><category>Pflanzen</category><description><![CDATA[<p>Farbenfrohe Highlights zum Saisonende und Rastplätze für Bestäuber: Unverzichtbare Herbstpflanzungen für ein farbenprächtiges Bild und zur Versorgung wertvoller Bestäuber.</p><figure id="first-image"> <img src="https://services.meteored.com/img/article/plants-to-invigorate-your-garden-with-colour-and-structure-this-autumn-1790172967552.jpg" data-image="1u0exi3vmar5" alt="daisy" title="daisy"><figcaption>Bestäuberinsekten können sich gegen Ende der Saison an dem nahrhaften Nektar der Herbstmargerite erfreuen. Bildquelle: <a href="https://pixabay.com/photos/santbrink-aster-novoblogika-autumn-3737112/" target="_blank">Pixabay</a></figcaption></figure><p><br><strong>Wenn der Herbst voranschreitet, werden wir die Veränderung des Wetters spüren und die charakteristischen Veränderungen</strong> im Laub der Bäume bemerken, das in einem letzten Farbrausch aus leuchtendem Orange, Rot und Gelb erstrahlt. Wie könnte man weitere farbenfrohe Nuancen in den Garten bringen, um das Auge zu erfreuen, eine wertvolle Ressource für Bestäuber zu schaffen und durch Struktur für zusätzliche Abwechslung zu sorgen?<strong> Nun, hier sind einige Pflanzen, die vielleicht eine Antwort auf diese Frage bieten.</strong></p><h2>Farbe und Struktur miteinander verbinden</h2><p><strong>Die Herbst-Fetthenne (<em>Hylotelephium × mottramianum', Herbstfreude</em>, „Autumn Joy“) ist eine leuchtende und auffällige,</strong> horstbildende Staude mit lachsrosa Blüten im Sommer, die sich im Laufe des Herbstes in kräftige Kupferrot- und Bronzetöne verwandeln. </p><p>Die Blütenköpfe sehen im Hochsommer wie Brokkoli aus und entwickeln sich gegen September zu rosa Blüten. Diese Blüten sind für Bestäuber wie Bienen und Schmetterlinge sehr attraktiv. Wenn die Blütenköpfe versamen, sorgen sie den ganzen Herbst und Winter über für reizvolle strukturelle Akzente; sie können im Februar bis März zurückgeschnitten werden. <strong>Zur Bodenverbesserung sollte eine zwei bis drei Zoll dicke Schicht Mulch aus Mist oder gut verrottetem Kompost aufgebracht werden.</strong></p><figure class="video"><img src="https://img.youtube.com/vi/JNMjO_IoCB4/maxresdefault.jpg" alt="youtube video id=JNMjO_IoCB4" id="JNMjO_IoCB4"><span class="boton-video-lista-youtube"><svg width="48" height="48" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path d="M24.194 7.985h.093l.368.002c2.89.014 14.174.124 17.294.967a5.785 5.785 0 0 1 4.067 4.1c.888 3.345.955 10.049.96 11.041v.249c-.005.992-.072 7.696-.96 11.04a5.786 5.786 0 0 1-4.067 4.101c-3.328.9-15.944.964-17.755.97h-.434c-.962-.003-4.974-.023-9.022-.175l-.715-.029c-3.329-.139-6.562-.372-8.018-.766a5.786 5.786 0 0 1-4.067-4.1c-.363-1.366-.589-3.29-.73-5.158l-.039-.558a93.08 93.08 0 0 1-.19-5.081l-.002-.244V24.095l.002-.244c.015-1.557.125-7.657.96-10.796a5.785 5.785 0 0 1 4.066-4.101c1.456-.393 4.69-.627 8.018-.766l.715-.028c3.572-.135 7.115-.166 8.56-.173l.37-.002h.092Zm-4.922 9.382v13.705l12.023-6.852-12.023-6.853Z" fill="#FFF" fill-rule="evenodd"/></svg></span></figure><p>Das japanische Blutgras (<em>Imperata cylindrica,</em> ‚Rubra‘) ist bekannt für seinen dichten, horstbildenden Wuchs und seine streng geraden, linearen Halme, die in einer sich wandelnden Umgebung klare vertikale Linien bilden. Dieses laubabwerfende Gras behält im Herbst seine architektonische Form bei, <strong>wobei sich das durchscheinend grüne Laub in ein leuchtendes Blutrot verwandelt, das das gedämpfte Herbstlicht einfängt. </strong></p><p>Im Gegensatz zu Pflanzen mit größeren Blättern bildet diese leuchtende Farbe einen markanten geometrischen Kontrast, der sich gegen Ende der Saison noch verstärkt und seinen Höhepunkt erreicht. <strong>Die leichte, farbenfrohe Struktur verleiht Beeten in der Spätsaison nicht nur einen atemberaubenden Hauch</strong> von Wärme, sondern wiegt sich auch angenehm im Herbstwind.</p><h2>Farbenfrohe Herbstblüten für Bestäuber</h2><p><strong>Michaelmas-Gänseblümchen (<em>Symphyotrichum novi-belgii</em>) zeichnen sich durch eine wunderschöne goldgelbe Blütenmitte aus</strong>, die von dichten, gänseblümchenartigen Blütenbüscheln in leuchtendem Violett, Flieder, Rosa und strahlendem Weiß umrahmt wird. Ihre offenen Blütenköpfe dienen als ideale Rastplätze für wandernde Schmetterlinge und spätsaisonale Hummeln, was sie zu einer zertifizierten RHS-Pflanze für Bestäuber macht. Sie bieten eine wichtige Nektarquelle für Insekten, die vor dem Einbruch der tödlichen Winterkälte noch einmal Energie tanken wollen, und bilden dabei einen wunderschönen, farbenfrohen Teppich im Garten.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="789868" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/will-keine-sonne-die-allround-pflanze-die-floristen-fur-dunkle-wohnungen-empfehlen.html" title="„Will keine Sonne“: Die Allround-Pflanze, die Floristen für dunkle Wohnungen empfehlen">„Will keine Sonne“: Die Allround-Pflanze, die Floristen für dunkle Wohnungen empfehlen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/will-keine-sonne-die-allround-pflanze-die-floristen-fur-dunkle-wohnungen-empfehlen.html" title="„Will keine Sonne“: Die Allround-Pflanze, die Floristen für dunkle Wohnungen empfehlen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/no-quiere-nada-de-sol-la-planta-todoterreno-que-los-floricultores-recomiendan-para-casas-oscuras-1788228788486_320.jpg" alt="„Will keine Sonne“: Die Allround-Pflanze, die Floristen für dunkle Wohnungen empfehlen"></a></article></aside><p>Die nächste Pflanze verleiht dem Garten echte herbstliche Wärme. Vor allem das Herbst-Sonnenblümchen (<em>Helenium autumnale</em>) wird dafür geschätzt, dass es von August bis Oktober, also mitten im Herbst, blüht. Sie bringt eine Vielzahl sonnengelber, margeritenähnlicher Blüten hervor, deren charakteristische keilförmige Blütenblätter eine kugelförmige Mitte umrahmen. Diese winterharte Staude, die eine Höhe von bis zu einem Meter erreichen kann, ist ein großartiger Rückzugsort für Bestäuber wie Bienen und Schmetterlinge im Spätherbst und gedeiht gut an feuchten Standorten in normalen Beeten. <strong>Das Beste daran ist, dass sie Ihre Herbstbeete lebendig hält, ohne Heuschnupfen zu verschlimmern, da sie von Insekten und nicht vom Wind bestäubt wird. </strong></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/pflanzen-die-ihren-garten-in-diesem-herbst-mit-farbe-und-struktur-beleben.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Hitze-Alarm kurz vor Oktober! Hitzewelle rollt an, bis 31 Grad – diese Region trifft es am heftigsten]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/hitze-alarm-kurz-vor-oktober-hitzewelle-rollt-an-bis-31-grad-diese-region-trifft-es-am-heftigsten.html</link><pubDate>Fri, 25 Sep 2026 09:20:02 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Zwei Hochs verbünden sich und zünden eine Hitzewelle, wie es sie Ende September kaum je gab. Bis zu 31 Grad sind drin, eine Region wird regelrecht gegrillt!</p><figure id="first-video" class="video-dailymotion"><div id="player-xbcy8n2"><img src="https://services.meteored.com/img/video/preview/dailymotion-xbcy8n2.jpg" id="xbcy8n2"><span class="boton-video"><svg width="48" height="48" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 48 48"><circle cx="24" cy="24" r="24" style="fill:#fff"/><path d="m20.5 15.2 10.8 7.2c1.1.7 1.2 2.2.2 3l-11 7.3c-1.2.7-2.7-.2-2.7-1.6V16.8c0-1.4 1.5-2.3 2.7-1.6z" style="fill-rule:evenodd;clip-rule:evenodd;fill:#0074ad"/></svg></span></div></figure><p>Hitze-Alarm in Deutschland, und das wenige Tage vor dem Oktober! Eben noch gab es <strong>Bodenfrost</strong>, Sturmböen und Schnee in den Hochalpen, jetzt rollt eine <strong>Hitzewelle</strong> heran. Die Temperaturen schießen in den kommenden Tagen auf Werte, die man sonst nur aus dem Hochsommer kennt.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Schuld daran ist ein Doppelpack aus Hochdruck, eine regelrechte <strong>Hochzeit der Hochs</strong>. <strong>Hoch Zander</strong> hat sich bereits über Mitteleuropa festgesetzt, das <strong>Azorenhoch Arno</strong> drückt vom Atlantik mit aller Macht nach. Gemeinsam bilden sie ein echtes Herbst-Hitzehoch, und am Ende stehen bis zu <strong>31 Grad</strong> auf dem Thermometer!</p><h2>Diese Region trifft es am heftigsten: Der Oberrhein glüht</h2><p>Die Hitze schlägt vor allem an einem Ort zu: am <strong>Oberrhein</strong>. Rund um <strong>Freiburg</strong>, <strong>Karlsruhe</strong> und Mannheim staut sich die warme Luft im Rheingraben, dort werden die höchsten Werte des ganzen Landes erwartet. Beide Hochs verbinden sich über eine <strong>Hochdruckbrücke</strong> und blocken die Tiefs vom Atlantik ab.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="790051" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-warnen-das-kann-richtig-kippen-monster-el-nino-bringt-erst-sturm-dann-droht-der-winter-konter.html" title="Wetterforscher warnen: 'Das kann richtig kippen!' Monster-El-Niño bringt erst Sturm, dann droht der Winter-Konter">Wetterforscher warnen: "Das kann richtig kippen!" Monster-El-Niño bringt erst Sturm, dann droht der Winter-Konter</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-warnen-das-kann-richtig-kippen-monster-el-nino-bringt-erst-sturm-dann-droht-der-winter-konter.html" title="Wetterforscher warnen: 'Das kann richtig kippen!' Monster-El-Niño bringt erst Sturm, dann droht der Winter-Konter"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wetterforscher-warnen-das-kann-richtig-kippen-monster-el-nino-bringt-erst-sturm-dann-droht-der-winter-konter-1790154913698_320.jpg" alt="Wetterforscher warnen: 'Das kann richtig kippen!' Monster-El-Niño bringt erst Sturm, dann droht der Winter-Konter"></a></article></aside><p>Gleichzeitig dreht die Strömung auf Südwest und schaufelt heiße Luft aus Südwesteuropa direkt zu uns. Schon am <strong>Samstag</strong> kratzt der Oberrhein an der <strong>29-Grad-Marke</strong>, im übrigen Südwesten gibt es 25 bis 28 Grad. In der Mitte und im Süden werden es nach Nebel <strong>20 bis 25 Grad</strong>, nur im Norden bleibt es mit 16 bis 20 Grad und etwas Regen herbstlich.</p><h4>Sonntag: Die 30 Grad fallen, der erste Hitzetag ist da</h4><p>Am <strong>Sonntag</strong> geht es richtig los. In rund 1500 Metern Höhe liegt dann Luft mit mehr als 15 Grad über dem Land, das ist für Ende September eine extreme Hausnummer. Nach Frühnebel brennt die Sonne im Süden fast überall vom Himmel, weite Teile Deutschlands erreichen <strong>21 bis 25 Grad</strong>.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/hitze-alarm-kurz-vor-oktober-hitzewelle-rollt-an-bis-31-grad-diese-region-trifft-es-am-heftigsten-1790318862130.jpg" data-image="q1c0xqg76njj" alt="extrem, warm, wetter" title="extrem, warm, wetter"><figcaption>Die Temperaturanomalie ist in den letzten Septembertagen extrem. </figcaption></figure><p>Im Südwesten sind 25 bis 29 Grad drin, und am Oberrhein fällt die <strong>30-Grad-Marke</strong>. Damit ist der erste <strong>Hitzetag</strong> im Kasten, und die Hitzewelle nimmt Fahrt auf. Der Norden bleibt dagegen außen vor: Zwischen Nordseeküste und Oberrhein liegen locker mehr als zehn Grad Unterschied.</p><h4>Montag: Die Hitze legt nach</h4><p>Auch der <strong>Montag</strong> bringt keine Pause. Im Westen ziehen ein paar Wolkenfelder durch, der Hitze tut das aber kaum einen Abbruch. Im Südwesten klettern die Werte auf <strong>25 bis 30 Grad</strong>, am Oberrhein wird es sogar noch einen Tick heißer.</p><p>Das ist bereits <strong>Hitzetag Nummer zwei</strong> in Folge. Wer dort wohnt, erlebt Abende wie im Juli, samt Biergarten und Grill. Für ältere Menschen und alle mit Kreislaufproblemen heißt es aber: viel trinken und die pralle Mittagssonne meiden, denn sie hat noch erstaunlich viel Kraft.</p><h4>Dienstag: 31 Grad, die Hitzewelle ist perfekt</h4><p>Am <strong>Dienstag</strong> erreicht die Hitze ihren Höhepunkt. Verbreitet liegen die Höchstwerte über 25 Grad, im Südwesten sind Spitzen bis <strong>31 Grad</strong> möglich. Zum Übergang von September auf Oktober ist das <strong>rekordverdächtig</strong>.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="790200" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/deutschlands-wetter-wie-ein-ueberraschungsei-herbststurm-alpenschnee-und-30-grad-hitze-in-nur-drei-tagen.html" title="Deutschlands Wetter wie ein Überraschungsei: Herbststurm, Alpenschnee und 30-Grad-Hitze in nur drei Tagen">Deutschlands Wetter wie ein Überraschungsei: Herbststurm, Alpenschnee und 30-Grad-Hitze in nur drei Tagen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/deutschlands-wetter-wie-ein-ueberraschungsei-herbststurm-alpenschnee-und-30-grad-hitze-in-nur-drei-tagen.html" title="Deutschlands Wetter wie ein Überraschungsei: Herbststurm, Alpenschnee und 30-Grad-Hitze in nur drei Tagen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/deutschlands-wetter-wie-ein-ueberraschungsei-herbststurm-alpenschnee-und-30-grad-hitze-in-nur-drei-tagen-1790231544981_320.png" alt="Deutschlands Wetter wie ein Überraschungsei: Herbststurm, Alpenschnee und 30-Grad-Hitze in nur drei Tagen"></a></article></aside><p>Am Oberrhein kämen damit drei Hitzetage am Stück zusammen, und nach gängiger Definition ist dann die <strong>Hitzewelle</strong> perfekt. Extrem sind auch die Gegensätze: Nachts kühlt es unter klarem Himmel noch deutlich ab, morgens hängt zäher Nebel in den Tälern. Morgens also Jacke, nachmittags T-Shirt und Sonnenbrille.</p><h2>So geht es weiter: Die Hitze klingt langsam ab</h2><p>Und wie lange hält die Hitzewelle? Auch der <strong>Oktoberstart</strong> fällt nach aktuellem Stand ungewöhnlich warm aus. Von Westen greifen allerdings nach und nach dichtere Wolken und etwas Regen auf Deutschland über und sorgen regional für <strong>Abkühlung</strong>. Wie schnell das geht, hängt davon ab, wie lange Hoch Arno noch dagegenhält.</p><p>In vielen Regionen könnte es trotzdem trocken bleiben, für die ausgedörrten Böden keine gute Nachricht. Einen echten Temperatursturz oder gar einen frühen Wintereinbruch zeigen die Wettermodelle derzeit nicht. Tipp: Genießen Sie diese Hitze-Tage, so viel Sommer im Herbst gibt es nicht jedes Jahr.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/hitze-alarm-kurz-vor-oktober-hitzewelle-rollt-an-bis-31-grad-diese-region-trifft-es-am-heftigsten.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Das „Pompeji“ der Anden: Ein gewaltiger Vulkanausbruch begrub eine ganze Landschaft unter sich]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/das-pompeji-der-anden-ein-gewaltiger-vulkanausbruch-begrub-eine-ganze-landschaft-unter-sich.html</link><pubDate>Fri, 25 Sep 2026 07:03:57 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Ein gewaltiger Vulkanausbruch in Chile hat Wissenschaftlern einen seltenen Einblick in die Urgeschichte der Anden gewährt und Hinweise darauf geliefert, wie sich die Gebirge im Laufe von Millionen von Jahren gebildet und verändert haben.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/the-pompeii-of-the-andes-giant-eruption-buried-an-entire-landscape-1790183495364.jpg" data-image="dvpr9h7lebls" alt="Landschaft" title="Landschaft"> <figcaption data-lt-tmp-id="lt-358011">Vom Fluss Lluta durchschneiderte Ignimbrit-Ablagerungen in Cardones im Norden Chiles. Bildnachweis: Frances J. Cooper.</figcaption></figure><p>Eine neue Studie, die in <em>Science Advances</em> veröffentlicht wurde, zeigt, dass ein gigantischer Vulkanausbruch wie der Vesuv auf eine ganze Landschaft gewirkt hat, indem er alles unter sich begrub und so Land bewahrte, das sonst der Erosion zum Opfer gefallen wäre. </p><p>Forscher untersuchten das Vulkangestein, das vor 21,9 Millionen Jahren aus der Lauca-Caldera im Norden Chiles ausbrach. Das als Ignimbrit bezeichnete Gestein bedeckt eine Fläche, die sechsmal so groß ist<strong> als Chiles Hauptstadt Santiago und können bis zu einem Kilometer tief sein. </strong></p><h2>Mit Modellen verborgene Landschaften kartieren</h2><p><strong>Das Team simulierte Hunderte möglicher Landschaften unter Verwendung von Modellen, </strong>die zeigen, wie Flüsse Gebirgszüge formen, um herauszufinden, welche davon der unter den Felsen verborgenen Landschaft ähneln könnten. Sie stellten fest, dass nur Landschaften mit relativ geringem Relief – ähnlich wie sanfte Ausläufer von Gebirgen – möglich gewesen wären. Sie gehen davon aus, dass sich dieser Teil der Anden langsam, etwa 2,5 cm alle 100 Jahre, angehäuft hat. </p><p>Wären die Gesteinsmassen schneller nach oben gedrückt worden, hätte sich die Landschaft mit steileren Hängen entwickeln können, <strong>die nicht unter die vulkanischen Ablagerungen gepasst hätten. </strong></p><p>Die Ergebnisse stützen die Theorie, dass sich die Anden über mehrere zehn Millionen Jahre hinweg langsam erhoben haben. Im Vergleich zu vielen anderen Teilen aktiver Gebirgsketten, die sich rasch erheben, wie beispielsweise Teile des Himalaya, ist dies ein langsamer Prozess.</p><p>Dr. Byron Adams vom Fachbereich Geowissenschaften der UCL erklärte: „Diese Landschaft wurde durch einen gewaltigen Vulkanausbruch verschüttet – ein bisschen wie Pompeji, nur in weitaus größerem Ausmaß. Anstatt eine Stadt zu bedecken, fegten heiße Gemische aus Vulkanasche, <strong>Gesteinsfragmenten und Gas über eine ganze Landschaft hinweg und verschütteten das darunter liegende Gelände.“</strong></p><p>„Pompeji zeigt, wie Vulkanausbrüche einen Moment in der Menschheitsgeschichte einfrieren können. Diese Studie belegt, dass auch weitaus größere Eruptionen Momente in der Erdgeschichte einfrieren können, indem sie ganze Landschaften unter vulkanischen Ablagerungen begraben und Hinweise darauf bewahren, wie sich die Berge vor dem Ausbruch gebildet haben.“</p><p>„Wir können zwar nicht tief genug graben, um die vergrabene Landschaft zu sehen, aber wir können anhand der Form der Vulkanschicht und unseres Wissens darüber, <strong>wie Flüsse Berge formen, Rückschlüsse darauf ziehen, was darunter verborgen ist.“</strong></p><h2>Vulkangestein, das geologische Zeitabläufe offenbart</h2><p>Die Forscher stellten fest, dass ihre Schätzung der Hebung mit früheren Untersuchungen zu Mineralien im Gestein übereinstimmte, die Temperaturveränderungen der letzten 50 Millionen Jahre dokumentieren. Die Temperaturveränderungen spiegeln die Abkühlung des Gesteins wider, während es sich durch die Erdkruste nach oben bewegt. </p><p>Dr. Adams fügte hinzu: „Dieser Ansatz eröffnet uns eine neue Möglichkeit, die Geschichte der Erde zu betrachten. Bei den derzeitigen Methoden zur Abschätzung der Geschwindigkeit, mit der sich Gebirge erheben, werden chemische ‚Uhren‘ im Gestein herangezogen, doch diese beschränken sich auf bestimmte Zeitpunkte.<strong> Mit unserer Methode lässt sich die Gesteinshebung über einen viel längeren Zeitraum abschätzen.“</strong></p><p>„In diesem Fall schätzen wir, dass es Millionen von Jahren gedauert hätte, bis sich die von uns vermutete, flache Landschaft vor dem Vulkanausbruch gebildet hätte.“</p><p>„Es gibt eine Debatte darüber, ob sich die Anden über einen Zeitraum von 40 oder 50 Millionen Jahren langsam und stetig erhoben haben oder ob sie sich zunächst extrem langsam hoben und dann erst in jüngerer Zeit, in den letzten sechs bis zehn Millionen Jahren, plötzlich emporstießen. Unsere Erkenntnisse, die einen großen Teil der mittleren Phase dieser Entwicklungsgeschichte abdecken, stützen die Hypothese einer langsamen, aber stetigen Hebung.“</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="790123" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/wie-vulkanausbruche-das-klima-beeinflussen-konnen.html" title="Wie Vulkanausbrüche das Klima beeinflussen können">Wie Vulkanausbrüche das Klima beeinflussen können</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/wie-vulkanausbruche-das-klima-beeinflussen-konnen.html" title="Wie Vulkanausbrüche das Klima beeinflussen können"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wie-vulkanausbruche-das-klima-beeinflussen-konnen-1790172926781_320.jpeg" alt="Wie Vulkanausbrüche das Klima beeinflussen können"></a></article></aside><p>Dr. Frances Cooper, ebenfalls vom Fachbereich Geowissenschaften der UCL, sagte: „Wir forschen seit vielen Jahren in diesem Teil der Anden, um zu verstehen, wie sich die Gebirgskette entwickelt hat. Die Anden haben einen großen Einfluss auf das regionale und globale Klima, daher ist die Rekonstruktion ihrer Geschichte wichtig für das Verständnis des langfristigen Klimawandels.“</p><p>„Das Besondere an dieser Studie ist, dass sie uns eine neue Möglichkeit bietet, diese Geschichte zusammenzusetzen. Der gleiche Ansatz könnte auch auf Vulkanablagerungen an anderen Orten der Welt angewendet werden und uns dabei helfen, Landschaften zu rekonstruieren, die seit Millionen von Jahren verborgen sind.“</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Byron%20A.%20Adams%2C%20Frances%20J.%20Cooper%2C%20Clementine%20Walsh%2C%20and%20Katharine%20V.%20Cashman" data-year="2026" data-title="Landscapes%20buried%20beneath%20large-volume%20ignimbrites%20reveal%20preeruptive%20uplift%20rates" data-url="https%3A%2F%2Fwww.science.org%2Fdoi%2F10.1126%2Fsciadv.aee5374">Byron A. Adams, Frances J. Cooper, Clementine Walsh, and Katharine V. Cashman. (2026). <a href="https://www.science.org/doi/10.1126/sciadv.aee5374" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Landscapes buried beneath large-volume ignimbrites reveal preeruptive uplift rates</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/das-pompeji-der-anden-ein-gewaltiger-vulkanausbruch-begrub-eine-ganze-landschaft-unter-sich.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Aufmerksamkeit: Mädchen und Jungen unterscheiden sich schon wenige Stunden nach der Geburt im Verhalten]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/aufmerksamkeit-madchen-und-jungen-unterscheiden-sich-schon-wenige-stunden-nach-der-geburt-im-verhalten.html</link><pubDate>Fri, 25 Sep 2026 06:10:31 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Bereits am ersten Lebenstag richten weibliche Neugeborene ihren Blick länger auf Gesichter als männliche – zumindest im Durchschnitt. Eine Studie mit 130 Neugeborenen zeigt Unterschiede bei der Aufmerksamkeit für Gesichter – ohne jedoch eine individuelle Entwicklung vorhersagen zu können. Die Ursachen dafür bleiben vorerst im Dunkeln.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/aufmerksamkeit-madchen-und-jungen-unterscheiden-sich-schon-wenige-stunden-nach-der-geburt-im-verhalten-1790259327750.jpg" alt="Wissenschaftler haben herausgefunden, dass sich die Aufmerksamkeit von Mädchen und Jungen bereits kurz nach der Geburt unterscheidet." title="Wissenschaftler haben herausgefunden, dass sich die Aufmerksamkeit von Mädchen und Jungen bereits kurz nach der Geburt unterscheidet."><figcaption>Wissenschaftler haben herausgefunden, dass sich die Aufmerksamkeit von Mädchen und Jungen bereits kurz nach der Geburt unterscheidet. Bild: Daniel Thomas/Unsplash</figcaption></figure><p>Bei Babys lassen sich Unterschiede in der visuellen Aufmerksamkeit bereits kurz nach der Geburt beobachten. Darauf deutet eine jüngste Studie der University of Cambridge hin. Untersucht wurden 130 gesunde Neugeborene, darunter 67 Jungen und 63 Mädchen, im Durchschnitt etwa 33 Stunden nach der Geburt.</p><p>Babys können bereits von Anfang an sehen, allerdings nur verschwommen – und am schärfsten in einem Abstand von 20 bis 30 Zentimetern. Im Versuch sollten dann die Neugeborenen <strong>zwei bewegte Videos</strong> anschauen: Auf einem war eine junge Frau zu sehen, die Blickkontakt hielt, sich natürlich bewegte und gelegentlich lächelte. Das zweite Video zeigte ein Newton-Pendel, bei dem Metallkugeln rhythmisch gegeneinanderschwangen.</p><p>Eine Kamera erfasste die Blickrichtung, und Beobachter prüften, wie lange die beiden Motive betrachtet wurden. Um Erwartungen zu vermeiden, wussten die Beobachter weder das Geschlecht des jeweiligen Babys noch, auf welcher Seite welches Video gezeigt wurde. </p><h2> Frühe Unterschiede bei Aufmerksamkeit und Verhalten </h2><p>Beim Vergleich der Geschlechter zeigte sich dann ein klarer Unterschied: Das Gesicht wurde nicht bei allen Kindern gleichermaßen bevorzugt. Die Werte belegten unterschiedliche durchschnittliche Aufmerksamkeitsmuster. Mädchen betrachteten das Gesicht im Mittel während 58,5 Prozent ihrer Beobachtungszeit, Jungen während 51,2 Prozent. Bei den Jungen war eine eindeutige Präferenz nicht erkennbar.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/aufmerksamkeit-madchen-und-jungen-unterscheiden-sich-schon-wenige-stunden-nach-der-geburt-im-verhalten-1790259336132.png" alt="Den Neugeborenen wurden zwei Videos vorgespielt: Eines zeigte ein sich bewegendes Gesicht und das andere ein mechanisches Kugelspiel." title="Den Neugeborenen wurden zwei Videos vorgespielt: Eines zeigte ein sich bewegendes Gesicht und das andere ein mechanisches Kugelspiel."><figcaption>Den Neugeborenen wurden zwei Videos vorgespielt: Eines zeigte ein sich bewegendes Gesicht und das andere ein mechanisches Kugelspiel. Bild: Khan et al., 2026</figcaption></figure><p>„Diese neue Studie zeigt uns, dass es nicht nur durchschnittliche geschlechtsspezifische Unterschiede im Gehirn gibt, sondern auch bei Aufmerksamkeit und Verhalten“, sagt Studienleiterin Yumnah Khan, Doktorandin am Autism Research Centre der University of Cambridge. Die Forschenden heben jedoch hervor, dass aus dem Ergebnis keine direkte biologische Ursache abgeleitet werden kann.</p><p>„Dass wir diese Unterschiede innerhalb weniger Stunden nach der Geburt beobachten, bevor umfangreiche Erfahrungen nach der Geburt stattgefunden haben, deutet darauf hin, dass <strong>vorgeburtliche Faktoren</strong> eine Rolle spielen“, erklärt Professor Sir Simon Baron-Cohen, Direktor des Autism Research Centre. Mögliche Einflüsse könnten Gene oder Sexualhormone sein, die jedoch im Versuch nicht gemessen wurden. Das Ergebnis könnte ebenfalls dadurch beeinflusst werden, dass die Kinder erst wenige Stunden außerhalb des Mutterleibs verbracht hatten.</p><h2>Durchschnittswerte, keine Schicksalslinien</h2><p>„Geschlechtsunterschiede bei der Geburt sind wichtige Ausgangspunkte“, sagt Dr. Alex Tsompanidis, Assistenzprofessor am Forschungszentrum, „aber wir müssen uns daran erinnern, dass sie nicht vollständig bestimmen, wie Kinder später lernen und sich entwickeln.“ <strong>Biologische und soziale Einflüsse </strong>wirken zusammen.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="692799" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/wer-wird-alter-babyboomer-millenials-oder-gen-z-auf-diese-weise-beeinflussen-die-generationen-die-lebenserwartung.html" title="Wer wird älter: Babyboomer, Millennials oder Gen Z? Auf diese Weise beeinflusst unsere Generation die Lebenserwartung">Wer wird älter: Babyboomer, Millennials oder Gen Z? Auf diese Weise beeinflusst unsere Generation die Lebenserwartung</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/wer-wird-alter-babyboomer-millenials-oder-gen-z-auf-diese-weise-beeinflussen-die-generationen-die-lebenserwartung.html" title="Wer wird älter: Babyboomer, Millennials oder Gen Z? Auf diese Weise beeinflusst unsere Generation die Lebenserwartung"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wer-wird-alter-babyboomer-millenials-oder-gen-z-auf-diese-weise-beeinflussen-die-generationen-die-lebenserwartung-1737207019494_320.jpg" alt="Wer wird älter: Babyboomer, Millennials oder Gen Z? Auf diese Weise beeinflusst unsere Generation die Lebenserwartung"></a></article></aside><p>Professorin Carrie Allison, die stellvertretende Direktorin des Zentrums, gibt außerdem zu bedenken: „Die Unterschiede, die wir sehen, treffen nicht auf alle männlichen oder weiblichen Säuglinge zu und zeigen sich nur beim Vergleich von Gruppen <strong>im Durchschnitt</strong>.“ Die individuellen Blickmuster überschnitten sich erheblich, sodass sich aus dem Blickverhalten eines einzelnen Neugeborenen keine verlässliche Aussage über seine spätere Entwicklung ableiten lässt.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="781100" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/bauernhof-effekt-schutzt-kinder-vor-allergien-forscher-decken-biologische-ursachen-auf.html" title="Bauernhof-Effekt schützt Kinder vor Allergien – Forscher decken biologische Ursachen auf">Bauernhof-Effekt schützt Kinder vor Allergien – Forscher decken biologische Ursachen auf</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/bauernhof-effekt-schutzt-kinder-vor-allergien-forscher-decken-biologische-ursachen-auf.html" title="Bauernhof-Effekt schützt Kinder vor Allergien – Forscher decken biologische Ursachen auf"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/bauernhof-effekt-schutzt-kinder-vor-allergien-forscher-decken-biologische-ursachen-auf-1785328685412_320.jpg" alt="Bauernhof-Effekt schützt Kinder vor Allergien – Forscher decken biologische Ursachen auf"></a></article></aside><p> Auch das Versuchsdesign lässt <strong>mehrere Erklärungen</strong> zu. Gesicht und Newton-Pendel unterschieden sich nicht nur hinsichtlich sozialer Bedeutung, sondern auch bei Form, Farben und Bewegungsmuster. Außerdem wurden nur ein weibliches Gesicht und ein mechanisches Objekt eingesetzt. Die manuelle Auswertung begrenzt die Übertragbarkeit ebenfalls. </p><p>Die Studie belegt daher nicht zweifelsfrei, dass vorgeburtliche Hormone oder Gene die beobachteten Unterschiede verursachen. Welche Bedeutung die Blickmuster für die spätere Entwicklung haben, muss also erst einmal offen bleiben.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Khan%2C%20Y.%20T.%2C%20Tsompanidis%2C%20A.%2C%20Hymanson%2C%20E.%2C%20et%20al" data-year="2026" data-title="Sex%20differences%20in%20face%20looking%20preferences%20at%20birth.%20Biology%20of%20Sex%20Differences" data-url="https%3A%2F%2Fdoi.org%2F10.1186%2Fs13293-026-00976-9">Khan, Y. T., Tsompanidis, A., Hymanson, E., et al. (2026). <a href="https://doi.org/10.1186/s13293-026-00976-9" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Sex differences in face looking preferences at birth. Biology of Sex Differences</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/aufmerksamkeit-madchen-und-jungen-unterscheiden-sich-schon-wenige-stunden-nach-der-geburt-im-verhalten.html</guid><dc:creator><![CDATA[Lisa Seyde]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Jupiter: Juno entdeckt ungewöhnliche Vorgänge am magnetischen Schutzschild vor dem Gasriesen]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/jupiter-juno-entdeckt-ungewohnliche-vorgange-am-magnetischen-schutzschild-vor-dem-gasriesen.html</link><pubDate>Fri, 25 Sep 2026 06:09:55 +0000</pubDate><category>Astronomie</category><description><![CDATA[<p>Messungen der NASA-Sonde Juno zeigen, dass Jupiters Magnetfeld den Sonnenwind mit mehreren ineinandergreifenden Vorgängen abbremst. Demnach schützt sich Jupiter vor dem Sonnenwind mit einem überraschend komplizierten System aus Plasmawellen, Shocklets und sich erneuernden Stoßfronten.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/jupiter-juno-entdeckt-ungewohnliche-vorgange-am-magnetischen-schutzschild-vor-dem-gasriesen-1790258938328.png" alt="Jupiters eigenwilliges Magnetfeld schirmt den Gasriesen vor verschiedenen Einflüssen ab, etwa dem Sonnenwind." title="Jupiters eigenwilliges Magnetfeld schirmt den Gasriesen vor verschiedenen Einflüssen ab, etwa dem Sonnenwind."><figcaption>Jupiters eigenwilliges Magnetfeld schirmt den Gasriesen vor verschiedenen Einflüssen ab, etwa dem Sonnenwind. Bild: University of Iowa</figcaption></figure><p>Wie andere magnetisierte Planeten besitzt auch Jupiter eine magnetische Blase, die den Sonnenwind abwehrt. Weil die geladenen Teilchen schneller eintreffen, als sich Störungen durch das einströmende Sonnenplasma ausbreiten können, bildet sich davor ein <strong>Bugstoß (bow shock)</strong>, der den Strom abbremsen muss.</p><p>Bei der Erde funktioniert das vergleichsweise geradlinig. Jupiter befindet sich jedoch rund fünfmal weiter von der Sonne entfernt. Sein interplanetarisches Magnetfeld ist zwar wesentlich schwächer – dennoch ist der beschriebene Bugstoß viel komplexer.</p><h2>Harmonische Wellen bremsen den Sonnenwind</h2><p>Die Messungen stammen von der NASA-Sonde <strong>Juno</strong>, die Jupiter bereits seit 2016 umkreist, doch erst Ende 2024 ihr Wellenmessgerät auf den Bugstoß richtete. Am 10. und 11. Dezember durchquerte Juno die Grenze zur Magnetosphäre zweimal, mit etwas mehr als neun Stunden Abstand. Einer der beiden Durchgänge erfolgte in einem flachen Winkel, der andere nahezu frontal. </p><p>Bei beiden Begegnungen war der Sonnenwind etwa neunmal schneller als Störungen im Plasma. Beim zweiten Durchgang registrierte Juno eine elektrische Welle mit rund 5600 Hertz sowie zusätzliche Schwingungen bei der doppelten und dreifachen Frequenz. Eine solche Überlagerung war an einem planetaren Bugstoß bisher nicht beobachtet worden. </p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/jupiter-juno-entdeckt-ungewohnliche-vorgange-am-magnetischen-schutzschild-vor-dem-gasriesen-1790258947695.jpg" alt="Messung beim Ausflug (Fall I) von Juno am 10.12.2024. Die Skizze zeigt verschiedene Plasmawellen, die in unterschiedlichen Regionen nahe dem Bugstoß erfasst wurden. Die farbigen Punkte zeigen unterschiedliche Wellentypen (von 7 mHz bis 9 kHz)." title="Messung beim Ausflug (Fall I) von Juno am 10.12.2024. Die Skizze zeigt verschiedene Plasmawellen, die in unterschiedlichen Regionen nahe dem Bugstoß erfasst wurden. Die farbigen Punkte zeigen unterschiedliche Wellentypen (von 7 mHz bis 9 kHz)."><figcaption>Messung beim Ausflug (Fall I) von Juno am 10.12.2024. Die Skizze zeigt verschiedene Plasmawellen, die in unterschiedlichen Regionen nahe dem Bugstoß erfasst wurden. Die farbigen Punkte zeigen unterschiedliche Wellentypen (von 7 mHz bis 9 kHz). Bild: Joseph et al., 2026</figcaption></figure><p>Das Muster entsteht, wenn ein starkes elektrisches Feld Elektronen wiederholt einfängt und freigibt. Dadurch werden Wellenberge abgeflacht und zusätzliche Frequenzen erzeugt. „Jupiter hat seinen eigenen Weg gefunden, mit dem Sonnenwind umzugehen – durch <strong>Plasmawellen</strong>, die stärker sind und reichhaltigere harmonische Strukturen aufweisen“, sagt Jayasri Joseph, Postdoc am Department of Physics and Astronomy an der University of Iowa. Die Studie dazu wurde in <em>Nature Communications</em> veröffentlicht.</p><h2>Shocklets vor der Hauptfront</h2><p>Gleichzeitig registrierte Juno ungefähr alle 8,3 Sekunden <strong>Magnetfeldausschläge</strong>. Die stärksten Pulse erreichten etwa 10,5 Nanotesla, womit sie mehr als fünfmal über dem weiter stromaufwärts gemessenen Feld lagen.</p><p>Die Forschenden erklären das mit <strong>Shocklets</strong>: kleinere Stoßregionen, die sich vor der eigentlichen Front bilden und den Sonnenwind schrittweise abbremsen. Dabei kann sich der Hauptstoß selbst wiederholt zurückbilden und erneuern. An der Erde treten vergleichbare Strukturen nur gelegentlich auf und verschwinden meist nach weniger als zwei Sekunden wieder.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/jupiter-juno-entdeckt-ungewohnliche-vorgange-am-magnetischen-schutzschild-vor-dem-gasriesen-1790258953386.jpg" alt="Messung beim Rückflug (Fall II) von Juno am 11.12.2024. Die Skizze zeigt verschiedene Plasmawellen, die in unterschiedlichen Regionen nahe dem Bugstoß erfasst wurden. Die farbigen Punkte zeigen unterschiedliche Wellentypen (von 7 mHz bis 9 kHz)." title="Messung beim Rückflug (Fall II) von Juno am 11.12.2024. Die Skizze zeigt verschiedene Plasmawellen, die in unterschiedlichen Regionen nahe dem Bugstoß erfasst wurden. Die farbigen Punkte zeigen unterschiedliche Wellentypen (von 7 mHz bis 9 kHz)."><figcaption>Messung beim Rückflug (Fall II) von Juno am 11.12.2024. Die Skizze zeigt verschiedene Plasmawellen, die in unterschiedlichen Regionen nahe dem Bugstoß erfasst wurden. Die farbigen Punkte zeigen unterschiedliche Wellentypen (von 7 mHz bis 9 kHz). Bild: Joseph et al., 2026</figcaption></figure><p><strong>Zusätzliche Wellen </strong>erzeugten etwa 18 regelmäßig angeordnete Spitzen im Abstand von rund 300 Hertz. Weil Jupiters äußeres Magnetfeld schwächer ist, kann sich dort ein breiteres Frequenzspektrum entwickeln. Dadurch werden mehr Elektronen unterschiedlicher Geschwindigkeiten erfasst und aufgeheizt.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="724221" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/die-nasa-entdeckt-einen-unerwarteten-zusammenhang-zwischen-der-starke-des-erdmagnetfelds-und-dem-sauerstoffgehalt.html" title="Die NASA entdeckt einen unerwarteten Zusammenhang zwischen der Stärke des Erdmagnetfelds und dem Sauerstoffgehalt">Die NASA entdeckt einen unerwarteten Zusammenhang zwischen der Stärke des Erdmagnetfelds und dem Sauerstoffgehalt</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/die-nasa-entdeckt-einen-unerwarteten-zusammenhang-zwischen-der-starke-des-erdmagnetfelds-und-dem-sauerstoffgehalt.html" title="Die NASA entdeckt einen unerwarteten Zusammenhang zwischen der Stärke des Erdmagnetfelds und dem Sauerstoffgehalt"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/investigacion-descubre-correlacion-inesperada-entre-la-intensidad-del-campo-magnetico-terrestre-y-los-niveles-de-oxigeno-1750780503861_320.png" alt="Die NASA entdeckt einen unerwarteten Zusammenhang zwischen der Stärke des Erdmagnetfelds und dem Sauerstoffgehalt"></a></article></aside><p>Weil die Befunde nur aus zwei Überquerungen stammen und Juno außerdem nicht bestimmen kann, wie viel Wärme die beobachteten Wellen tatsächlich erzeugen, wurde die Gesamtleistung des Stoßes vorerst nur wissenschaftlich beschrieben, und nicht genau beziffert.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="761921" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/ganymed-jupiters-mond-gro-er-als-ein-planet-und-mit-einem-eigenen-magnetfeld.html" title="Ganymed: Jupiters Mond, größer als ein Planet und mit einem eigenen Magnetfeld">Ganymed: Jupiters Mond, größer als ein Planet und mit einem eigenen Magnetfeld</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/ganymed-jupiters-mond-gro-er-als-ein-planet-und-mit-einem-eigenen-magnetfeld.html" title="Ganymed: Jupiters Mond, größer als ein Planet und mit einem eigenen Magnetfeld"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/ganimedes-la-luna-de-jupiter-mas-grande-que-un-planeta-y-con-su-propio-campo-magnetico-1773520315633_320.jpg" alt="Ganymed: Jupiters Mond, größer als ein Planet und mit einem eigenen Magnetfeld"></a></article></aside><p>Für Joseph geht die Bedeutung dennoch über den Jupiter hinaus. „Da noch stärkere Schocks um astrophysikalische Objekte wie Supernova-Überreste auftreten, bietet Jupiters Bugstoß ein nahe gelegenes natürliches Labor, um zu erforschen und zu verstehen, wie die Natur enorme Mengen an Strömungsenergie in Wärme und energiereiche Teilchen umwandelt.“</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Joseph%2C%20J.%2C%20Kurth%2C%20W.%20S.%2C%20Wilson%2C%20L.%20B.%2C%20et%20al" data-year="2026" data-title="Plasma%20wave%20observations%20from%20Juno%20spacecraft%20at%20the%20Jovian%20bow%20shock.%20Nature%20Communications" data-url="https%3A%2F%2Fdoi.org%2F10.1038%2Fs41467-026-76223-x">Joseph, J., Kurth, W. S., Wilson, L. B., et al. (2026). <a href="https://doi.org/10.1038/s41467-026-76223-x" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Plasma wave observations from Juno spacecraft at the Jovian bow shock. Nature Communications</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/jupiter-juno-entdeckt-ungewohnliche-vorgange-am-magnetischen-schutzschild-vor-dem-gasriesen.html</guid><dc:creator><![CDATA[Lisa Seyde]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Wetterforscher verkündet: „30.000 Tonnen über unseren Köpfen!" Sahara-Staub rollt an – bis 32 Grad und eine Überraschung]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-verkundet-30-000-tonnen-uber-unseren-kopfen-sahara-staub-rollt-an-bis-32-grad-und-eine-uberraschung.html</link><pubDate>Fri, 25 Sep 2026 02:32:00 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Zehntausende Tonnen Wüstenstaub ziehen heran, gleichzeitig kommt die Sahara-Hitze mit bis zu 32 Grad. Doch beim Staub passiert etwas, womit kaum jemand rechnet.</p><figure id="first-video" class="video-dailymotion"><div id="player-xbchlay"><img src="https://services.meteored.com/img/video/preview/dailymotion-xbchlay.jpg" id="xbchlay"><span class="boton-video"><svg width="48" height="48" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 48 48"><circle cx="24" cy="24" r="24" style="fill:#fff"/><path d="m20.5 15.2 10.8 7.2c1.1.7 1.2 2.2.2 3l-11 7.3c-1.2.7-2.7-.2-2.7-1.6V16.8c0-1.4 1.5-2.3 2.7-1.6z" style="fill-rule:evenodd;clip-rule:evenodd;fill:#0074ad"/></svg></span></div></figure><p>Das muss man sich mal vorstellen: Ab der Nacht zum Montag schweben zwischen <strong>10.000 und 30.000 Tonnen Saharastaub</strong> gleichzeitig über Deutschland. Das verkünden <strong>Wetterforscher</strong>, die die Staubfahne seit Tagen genau verfolgen.</p><p>Feinster Wüstenstaub aus <strong>Nordafrika</strong>, der Tausende Kilometer hinter sich hat, hängt dann direkt über unseren Köpfen. Und das Ende September!</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Mit dem Staub kommt die <strong>Sahara-Hitze</strong>. Noch vor wenigen Tagen haben viele morgens die <strong>Autoscheiben freigekratzt</strong>, auf den Wiesen lag <strong>Bodenfrost</strong>. Jetzt dreht der Spätsommer von Sonntag bis Mittwoch noch einmal voll auf, mit bis zu <strong>31 Grad</strong> im Südwesten und lokal sogar <strong>32 Grad</strong>.</p><h2>Diese Regionen bekommen den Wüstenstaub ab</h2><p>Die Staubfahne nimmt einen weiten Weg. Sie startet in der <strong>Sahara</strong>, zieht über Marokko, Spanien und Frankreich und erreicht dann den <strong>Südwesten und Westen Deutschlands</strong>. Am dichtesten ist der Schleier rund um <strong>Rhein-Main</strong>, auch das <strong>Rheinland</strong> bekommt einiges ab.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/wetterforscher-verkundet-30-000-tonnen-uber-unseren-kopfen-sahara-staub-rollt-an-bis-32-grad-und-eine-uberraschung-1790250288547.jpg" data-image="u4i0wj1ozcaj" alt="hitze, heiß, 30 grad" title="hitze, heiß, 30 grad"><figcaption>In Deutschland wird es Ende September nochmal richtig heiß. </figcaption></figure><p>Der Norden und vor allem der Osten kommen dagegen glimpflich davon, dort ist kaum noch etwas zu merken. Wer im Westen wohnt, sieht den Staub am ehesten als leicht <strong>milchigen Himmel</strong>. Abends können die <strong>Sonnenuntergänge</strong> besonders kräftig rot-orange leuchten. Einen <strong>gelben Himmel</strong> wie bei den heftigen Staubwellen im Frühjahr erwarten die Wetterforscher diesmal aber nicht.</p><h4>Warum trotzdem kein Sand auf Ihr Auto rieselt</h4><p>Jetzt kommt die Überraschung. Viele rechnen schon mit einer <strong>Sandschicht auf dem Auto</strong>, aber die bleibt aus. Weil <strong>kein Regen</strong> in Sicht ist, bleibt der allergrößte Teil des Staubs <strong>hoch oben in der Luft</strong> hängen. Heruntergewaschen wird er nur, wenn Schauer oder Gewitter durchziehen.</p><figure> <img src="https://services.meteored.com/img/article/wetterforscher-verkundet-30-000-tonnen-uber-unseren-kopfen-sahara-staub-rollt-an-bis-32-grad-und-eine-uberraschung-1790251003853.jpg" data-image="ybnoay4j8t5q" alt="sahara, staub, wetter" title="sahara, staub, wetter"><figcaption>Saharastaub erreicht in den kommenden Tagen auch wieder Deutschland und Mitteleuropa. </figcaption></figure><p>Genau die fehlen aber komplett. <strong>Blutregen</strong> oder schmutzige Tropfen auf den Scheiben sind deshalb nicht zu erwarten. Die Zehntausende Tonnen Wüste ziehen einfach über uns hinweg. Irgendwann werden sie weiter nach Osten verfrachtet oder vom nächsten Regen ganz woanders heruntergespült.</p><h4>Bis 32 Grad: Woher kommt diese Wahnsinns-Wärme?</h4><p>Schuld ist eine festgefahrene <strong>Blockadelage</strong>. Ein kräftiges <strong>Hoch</strong> über Mitteleuropa hält die Tiefs vom Atlantik fern. Gleichzeitig pumpt ein Tief vor Spanien und Portugal auf seiner Vorderseite warme Luft aus Südwesteuropa und teils sogar aus <strong>Nordafrika</strong> zu uns. Der Staub zeigt dabei ganz genau, woher der Wind weht, er ist sozusagen der <strong>Fingerabdruck</strong> dieser Luft.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="790200" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/deutschlands-wetter-wie-ein-ueberraschungsei-herbststurm-alpenschnee-und-30-grad-hitze-in-nur-drei-tagen.html" title="Deutschlands Wetter wie ein Überraschungsei: Herbststurm, Alpenschnee und 30-Grad-Hitze in nur drei Tagen">Deutschlands Wetter wie ein Überraschungsei: Herbststurm, Alpenschnee und 30-Grad-Hitze in nur drei Tagen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/deutschlands-wetter-wie-ein-ueberraschungsei-herbststurm-alpenschnee-und-30-grad-hitze-in-nur-drei-tagen.html" title="Deutschlands Wetter wie ein Überraschungsei: Herbststurm, Alpenschnee und 30-Grad-Hitze in nur drei Tagen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/deutschlands-wetter-wie-ein-ueberraschungsei-herbststurm-alpenschnee-und-30-grad-hitze-in-nur-drei-tagen-1790231544981_320.png" alt="Deutschlands Wetter wie ein Überraschungsei: Herbststurm, Alpenschnee und 30-Grad-Hitze in nur drei Tagen"></a></article></aside><p>Einheizen tut er selbst aber nicht, im Gegenteil. Er schluckt einen Teil der Sonnenstrahlen und kann die <strong>Höchstwerte</strong> sogar ein kleines bisschen drücken. Trotzdem sind <strong>31 bis 32 Grad</strong> drin. An einzelnen Stationen könnten sogar <strong>Wärmerekorde für Ende September</strong> wackeln.</p><h4>Die Dürre geht einfach weiter</h4><p>Die Kehrseite des Traumwetters ist bitter. Seit Wochen fällt kaum ein Tropfen, und daran ändert sich vorerst nichts. Die Böden sind <strong>knochentrocken</strong>, und der <strong>Rhein</strong> sackt immer weiter ab. Am Pegel <strong>Kaub</strong> stehen nur noch wenige Zentimeter, in Worms geht es schon deutlich ins Minus.</p><p>Für die <strong>Schifffahrt</strong> wird es damit immer enger. Jeder weitere warme und trockene Tag verschärft die Lage. Nötig wäre ein tagelanger <strong>Landregen</strong>, aber den sehen die Wettermodelle derzeit nicht.</p><h2>Wird jetzt auch der Oktober rekordwarm?</h2><p>Ob die Hitze bis in den Oktober reicht, ist die große Frage. Ein Teil der Modelle lässt die <strong>Tiefs vom Atlantik</strong> in den ersten Oktobertagen wieder zum Zug kommen. Andere halten das <strong>Blockadehoch</strong> länger fest. Die Langfristtrends rechnen den Oktober insgesamt <strong>wärmer als üblich</strong>.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="790202" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wustenluft-hammer-zum-monatswechsel-bis-31-grad-das-ist-schon-eine-hausnummer-jetzt-droht-sogar-eine-hitzewelle.html" title="Wüstenluft-Hammer zum Monatswechsel! Bis 31 Grad: „Das ist schon eine Hausnummer' – jetzt droht sogar eine Hitzewelle">Wüstenluft-Hammer zum Monatswechsel! Bis 31 Grad: „Das ist schon eine Hausnummer" – jetzt droht sogar eine Hitzewelle</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wustenluft-hammer-zum-monatswechsel-bis-31-grad-das-ist-schon-eine-hausnummer-jetzt-droht-sogar-eine-hitzewelle.html" title="Wüstenluft-Hammer zum Monatswechsel! Bis 31 Grad: „Das ist schon eine Hausnummer' – jetzt droht sogar eine Hitzewelle"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wustenluft-hammer-zum-monatswechsel-bis-31-grad-das-ist-schon-eine-hausnummer-jetzt-droht-sogar-eine-hitzewelle-1790229829140_320.jpg" alt="Wüstenluft-Hammer zum Monatswechsel! Bis 31 Grad: „Das ist schon eine Hausnummer' – jetzt droht sogar eine Hitzewelle"></a></article></aside><p>Einen <strong>Dauer-Sommer</strong> wird es aber nicht geben. Die Nächte sind lang, morgens gibt es oft <strong>Nebel</strong> und frische Temperaturen. Spätestens mit der ersten richtigen <strong>Herbstkaltfront</strong> ist der Spuk vorbei. Bis dahin gilt: T-Shirt raus, Sonne tanken und abends den <strong>Sahara-Sonnenuntergang</strong> genießen.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-verkundet-30-000-tonnen-uber-unseren-kopfen-sahara-staub-rollt-an-bis-32-grad-und-eine-uberraschung.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Zwei Satelliten überwachen die Ozeane und liefern laut NASA wertvolle Erkenntnisse über Hurrikane bei El Niño]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/zwei-satelliten-uberwachen-die-ozeane-und-liefern-laut-nasa-wertvolle-erkenntnisse-uber-hurrikane-bei-el-nino.html</link><pubDate>Thu, 24 Sep 2026 12:27:00 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Der derzeitige El-Niño-Zyklus hat sich bislang als bedeutend erwiesen und zu einer aktiven Hurrikansaison im Pazifik geführt. Im Weltraum befinden sich zwei Satelliten, die Meeresdaten erfassen, um die Vorhersagen für Hurrikane zu verbessern.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/two-satellites-in-orbit-monitor-the-earth-s-oceans-and-provide-useful-insight-about-hurricanes-during-el-nino-nasa-says-1789583999418.jpg" data-image="5sjna4cj51g4" alt="Satelliten" title="Satelliten"><figcaption>Im Weltraum befinden sich zwei Satelliten, die Daten über El Niño sowie Informationen sammeln, die zu besseren Hurrikanvorhersagen beitragen sollen.</figcaption></figure><p><strong>Sowohl Sentinel-6 Michael Freilich als auch Sentinel-6B überwachen aus dem Weltraum den Meeresspiegel,</strong> die Wellen und die Meeresbedingungen. Diese Daten helfen Wissenschaftlern dabei, El Niño besser zu verstehen und Hurrikanvorhersagen zu verbessern.</p><p>Diese Satelliten setzen eine jahrzehntelange Datenerfassung fort, die bei der Küstenplanung, dem Schutz der Infrastruktur, der Katastrophenhilfe und sogar in der Schifffahrtsindustrie von Nutzen ist. Beide Satelliten verfolgen El Niño, indem sie präzise Daten sammeln, um die Hurrikanvorhersagen zu verbessern. <strong>Die NOAA könnte diesen El Niño als einen der stärksten seit Beginn der Aufzeichnungen</strong> einstufen. </p><h2>Zwillingssatelliten</h2><p>Die Satelliten sind ein Gemeinschaftsprojekt der NASA und der ESA. Sentinel-6B wurde im November 2025 gestartet und fliegt 30 Sekunden hinter seinem Zwillingssatelliten und Vorgänger Sentinel-6 „Michael Freilich“. Das Sentinel-6/Jason-CS-Programm der NASA nutzt die Satelliten Sentinel-6 „Michael Freilich“ und Sentinel-6B zur Messung der Meeresoberflächenhöhe (SSH) und zur Überwachung der Meeresbedingungen. Dies sind wichtige Faktoren für die Sturmintensität. </p><p>Diese beiden Satelliten sind laut NASA die jüngsten einer Reihe von Radar-Missionen zur Meeresbeobachtung, die seit Anfang der 1990er Jahre die sich verändernden Meere der Erde kontinuierlich überwachen. <strong>Derzeit tragen sie dazu bei, das derzeitige El-Niño-Ereignis zu verfolgen, und liefern Daten</strong>, die genauere Hurrikanvorhersagen ermöglichen.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="789228" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/folgen-des-tagebaus-fernab-der-grube-satelliten-belegen-bodensenkungen-im-rheinland.html" title="Folgen des Tagebaus fernab der Grube: Satelliten belegen Bodensenkungen im Rheinland">Folgen des Tagebaus fernab der Grube: Satelliten belegen Bodensenkungen im Rheinland</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/folgen-des-tagebaus-fernab-der-grube-satelliten-belegen-bodensenkungen-im-rheinland.html" title="Folgen des Tagebaus fernab der Grube: Satelliten belegen Bodensenkungen im Rheinland"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/folgen-des-tagebaus-fernab-der-grube-satelliten-belegen-bodensenkungen-im-rheinland-1789672985777_320.jpg" alt="Folgen des Tagebaus fernab der Grube: Satelliten belegen Bodensenkungen im Rheinland"></a></article></aside><p>El Niño ist eine periodisch auftretende Erwärmung des tropischen Pazifiks, die die Hurrikanaktivität im Pazifik verstärkt, während sie diese im Atlantik dämpft. El Niño beeinflusst zudem die globalen Wetterverhältnisse. Am 15. Juli begann Sentinel-6B laut NASA damit, Daten mit geringer Latenz an Wissenschaftler zu liefern, die für Vorhersagen genutzt werden sollen und auf die sich Wettervorhersager letztendlich verlassen können. <strong>Eines Tages könnten diese Informationen Leben retten. </strong></p><h2>Satellitendaten</h2><p><strong>Satellitendaten können Bundes- und Landesbehörden dabei helfen, sich auf eine prognostizierte Sturmgefahr vorzubereiten</strong>. Diese lebensrettenden Daten verschaffen Zeit, um Sandsäcke sowie andere Notfallvorräte bereitzustellen, Warnungen herauszugeben und Evakuierungen durchzuführen. Diese Daten sind für den Schutz von Leben und Eigentum unverzichtbar. </p><p>Deirdre Byrne, Ozeanographin und Expertin für Altimetrie bei der NOAA, erklärt: „Es ist bekannt, dass Hurrikane im letzten Moment plötzlich an Geschwindigkeit zulegen, sodass nur ein kurzes Zeitfenster bleibt, um zu entscheiden, was zu tun ist. Das Ziel ist es, vorherzusagen, in welchem Ausmaß und wie schnell sich der Hurrikan verstärken wird, damit die Behörden die richtigen Entscheidungen treffen können.“</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="789854" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/wegen-el-nino-ruft-kalifornien-den-notstand-aus-doom-marketing-oder-klimarealitat-ist-europa-zu-fatalistisch.html" title="Wegen El Niño ruft Kalifornien den Notstand aus: Doom-Marketing oder Klimarealität – ist Europa zu fatalistisch?">Wegen El Niño ruft Kalifornien den Notstand aus: Doom-Marketing oder Klimarealität – ist Europa zu fatalistisch?</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/wegen-el-nino-ruft-kalifornien-den-notstand-aus-doom-marketing-oder-klimarealitat-ist-europa-zu-fatalistisch.html" title="Wegen El Niño ruft Kalifornien den Notstand aus: Doom-Marketing oder Klimarealität – ist Europa zu fatalistisch?"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wegen-el-nino-ruft-kalifornien-den-notstand-aus-doom-marketing-oder-klimarealitat-ist-europa-zu-fatalistisch-1790063047440_320.png" alt="Wegen El Niño ruft Kalifornien den Notstand aus: Doom-Marketing oder Klimarealität – ist Europa zu fatalistisch?"></a></article></aside><p>Jeder Satellit nutzt einen Radarhöhenmesser, um die Höhe der Meeresoberfläche, die Wellenhöhe und die Windgeschwindigkeit zu messen. Dieser sendet pro Sekunde Tausende von Radarimpulsen in den Ozean, die von den Wellenkämmen und -tälern zurückgeworfen werden. Schwankungen der Meeresoberfläche führen zu Unterschieden im Wärmegehalt. Wärmeres Wasser dehnt sich aus, und gerade in wärmerem Wasser verstärken sich Hurrikane. Jeder Satellit verfügt zudem über ein „Global Navigation System – Radio Occultation“-Instrument an Bord, das alle atmosphärischen Daten wie Luftfeuchtigkeit, Luftdruck und Temperatur erfasst. </p><p>Diese Satelliten sind die neuesten Modelle eines Programms, das die Weltmeere aus dem Weltraum überwacht. Es begann mit der TOPEX/Poseidon-Mission,<strong> die 1992 gestartet wurde. Sentinel-6 Michael Freilich ist der wichtigste Referenzsatellit für globale Meeresspiegelmessungen.</strong></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/zwei-satelliten-uberwachen-die-ozeane-und-liefern-laut-nasa-wertvolle-erkenntnisse-uber-hurrikane-bei-el-nino.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Pilzsuche im Wald: Warum viele Arten besonders nah am Weg wachsen]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/pilzsuche-im-wald-warum-viele-arten-besonders-nah-am-weg-wachsen.html</link><pubDate>Thu, 24 Sep 2026 11:32:41 +0000</pubDate><category>Pflanzen</category><description><![CDATA[<p>Im Herbst gehen immer mehr Leute in den Wald zum Pilze sammeln. Durch die Sozialen Medien wie Instagram werden neue Interessierte angelockt. Das Sammeln wurde zuvor von Generation zu Generation übertragen. </p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/pilzsuche-im-wald-warum-viele-arten-besonders-nah-am-weg-wachsen-1790242027289.jpeg" data-image="6zb16ko5jgj0"><figcaption>Traditionell startet im Herbst die Pilzsaison, doch ist es dieses Jahr dafür nicht zu trocken?</figcaption></figure><p>Mittlerweile gibt es neben digitalen Angeboten auch sogenannte Pilzsachverständiger, die bei der <strong>Pilzbestimmung </strong>helfen können. Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie e.V. bietet fundierte Leitfäden sowie Fortbildungen und Auflistungen von Pilzsachverständigern nach Region und Land. </p><h2>Pilze sammeln wird wieder zum Trend</h2><p>Immer häufiger fällt, auf, dass Pilze nah am Wegesrand wachsen und das Streifen durch den Wald gar nicht mehr so notwendig ist. </p><p>Manche Fachleute erklären diesen Zusammenhang beispielsweise mit der <strong>Feuchtigkeit</strong>, die sich an dem Rand der Wege sammeln kann. Eine plausiblere Erklärung liefert jedoch Konstantin Braun, Doktorand der Pharmazie an der Universität Freiburg.</p><h2>Pilze sind nur Fruchtkörper der verborgenen Pflanze</h2><p>Pilze sind am Schluss nur die Fruchtkörper, die wir sehen können. Im Boden versteckt und verborgen befindet sich das <strong>Netzwerk der Pilze</strong>, das sogenannte Myzel. Dieses verwobene Geflecht kann sehr groß werden und nimmt sich die Nährstoffe und das Wasser aus dem Boden. </p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/pilzsuche-im-wald-warum-viele-arten-besonders-nah-am-weg-wachsen-1790242148514.jpeg" data-image="zk6bbgq3ks9k"><figcaption>Pilze sammeln sollte gelernt sein. Viele Pilze haben sehr giftige Nachbarn, die bei Menschen große Schaden anrichten können.</figcaption></figure><p>Die Pilze an der Oberfläche dienen dazu, dass neue Sporen durch den Wind verteilt werden.</p><h2>Ein neues Myzel kann sich schnell bilden</h2><p>So kann sich an anderen Orten ein neues <strong>Myzel </strong>bilden. Auch wir Menschen tragen dazu bei, indem wir beispielsweise Pilzsporen mit unseren Schuhen durch den Wald tragen.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="734881" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/herbstsonne-trifft-pilzlust-dieses-wochenende-ist-die-beste-zeit-um-in-die-pilze-zu-gehen.html" title="Herbstsonne trifft Pilzlust: Dieses Wochenende ist die beste Zeit um ‚in die Pilze zu gehen‘!">Herbstsonne trifft Pilzlust: Dieses Wochenende ist die beste Zeit um ‚in die Pilze zu gehen‘!</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/herbstsonne-trifft-pilzlust-dieses-wochenende-ist-die-beste-zeit-um-in-die-pilze-zu-gehen.html" title="Herbstsonne trifft Pilzlust: Dieses Wochenende ist die beste Zeit um ‚in die Pilze zu gehen‘!"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/herbstsonne-trifft-pilzlust-dieses-wochenende-ist-die-beste-zeit-um-in-die-pilze-zu-gehen-1760771446618_320.png" alt="Herbstsonne trifft Pilzlust: Dieses Wochenende ist die beste Zeit um ‚in die Pilze zu gehen‘!"></a></article></aside><div class="texto-destacado">"Pilze wachsen sehr oft an Wegesrändern, da dort das Myzel nicht mehr weiterkommt, da ja der Weg dort ist. Und am Rand des Myzels werden dann die Fruchtkörper gebildet.", erläutert Konstantin Braun.</div><p>Durch die lange Trockenperiode im Sommer sind die Pilze etwas später unterwegs als in den vergangenen Jahren. Die <strong>Fruchtkörper </strong>können dieses Jahr auch deutlich weniger sein als in den letzten Jahren. Stellenweise ist der Wegerand einfach zu trocken gewesen, sodass sich der Weg in den tiefen und feuchten Wald doch eher lohnt. </p><h2>Lieber einmal zu vorsichtig sein</h2><p>Alle Interessierte und <strong>Neulinge </strong>bei der Pilzsuche sollten immer einen Kontakt griffbereit haben, der sich intensiv mit dem Sammeln auseinandergesetzt hat. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="729760" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/die-besten-orte-zum-pilze-sammeln-in-deutschland.html" title="Die besten Orte zum Pilze sammeln in Deutschland">Die besten Orte zum Pilze sammeln in Deutschland</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/die-besten-orte-zum-pilze-sammeln-in-deutschland.html" title="Die besten Orte zum Pilze sammeln in Deutschland"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/die-besten-orte-zum-pilze-sammeln-in-deutschland-1758110893075_320.jpg" alt="Die besten Orte zum Pilze sammeln in Deutschland"></a></article></aside><p>Apps und andere Angebote können gut unterstützen, doch bei Unsicherheiten oder <strong>Unwissenheit </strong>helfen immer noch erfahrene Fachleute oder erfahrene Freunde. Nicht zuletzt ist es ratsam, die Telefonnummer des Giftnotrufs (0228 19240) zu wissen.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="mdr.de" data-year="2026" data-title="Warum%20wachsen%20Pilze%20so%20oft%20am%20Wegesrand%3F" data-url="https%3A%2F%2Fwww.mdr.de%2Fwissen%2Fumwelt-klima%2Fwarum-wachsen-pilze-oft-am-wegesrand-%2Cpilze-332.html">mdr.de. (2026). <a href="https://www.mdr.de/wissen/umwelt-klima/warum-wachsen-pilze-oft-am-wegesrand-,pilze-332.html" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Warum wachsen Pilze so oft am Wegesrand?</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/pilzsuche-im-wald-warum-viele-arten-besonders-nah-am-weg-wachsen.html</guid><dc:creator><![CDATA[Anna Poth]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Deutschlands Wetter wie ein Überraschungsei: Herbststurm, Alpenschnee und 30-Grad-Hitze in nur drei Tagen]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/deutschlands-wetter-wie-ein-ueberraschungsei-herbststurm-alpenschnee-und-30-grad-hitze-in-nur-drei-tagen.html</link><pubDate>Thu, 24 Sep 2026 11:32:01 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Deutschland erlebt einen Wetter-Schnelldurchlauf: Nach frostigen Frühwerten folgen heute Sturm und Schnee in den Hochalpen. Nur drei Tage später treibt ungewöhnlich warme Luft die Temperaturen am Oberrhein bis an die 30-Grad-Marke. Mehr Wetter geht nicht, oder?</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/deutschlands-wetter-wie-ein-ueberraschungsei-herbststurm-alpenschnee-und-30-grad-hitze-in-nur-drei-tagen-1790229419248.png" data-image="blb42hp8rqjp" alt="Sommer, Sonntag, Wärme, Südwesteuropa, Deutschland, Oberrhein, 30-Grad-Marke" title="Sommer, Sonntag, Wärme, Südwesteuropa, Deutschland, Oberrhein, 30-Grad-Marke"><figcaption>Der Sommer holt noch einmal weit aus: Am Sonntag schiebt sich die Wärme aus Südwesteuropa bis nach Deutschland – nur drei Tage nach Sturm und Schnee in den Hochalpen könnte am Oberrhein die 30-Grad-Marke fallen.</figcaption></figure><p>Mütze, Regenjacke oder doch noch einmal kurze Hose? Deutschlands Wetter präsentiert zum Ende des Septembers mit drei Jahreszeiten innerhalb weniger Tage. </p><p><strong>Nach einem ungewöhnlich kalten Morgen folgen am Donnerstag ein ruppiger Nordwestwind, Schauer und Schnee in den höchsten Lagen der Alpen. Bereits am Sonntag könnte das Thermometer am Oberrhein jedoch wieder 30 Grad anzeigen.</strong></p><p>Wie groß der Temperaturkontrast ausfällt, zeigen die Messungen vom Mittwochmorgen. Unter den 486 ausgewerteten Wetterstationen sank die Temperatur in Nürnberg-Netzstall auf minus 0,5 Grad. Schorndorf-Knöbling meldete minus 0,2 Grad, Leutkirch-Herlazhofen minus 0,1 Grad. Auf der Zugspitze wurden minus 1,2 Grad registriert. Zahlreiche weitere Messpunkte im Süden lagen nur knapp über dem Gefrierpunkt.</p><h2>Höhentief Christina bringt den Herbststurm</h2><p>Heute zieht Höhentief Christina südostwärts weiter. Auf seiner Rückseite gelangt kalte Meeresluft nach Deutschland. In rund 1.500 Metern Höhe liegen die Temperaturen vorübergehend nur noch bei etwa 1 bis 2 Grad. <strong>Die kalte Höhenluft macht die Atmosphäre unruhig: Schauer entstehen, örtlich kann es kurz gewittern.</strong></p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="790051" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-warnen-das-kann-richtig-kippen-monster-el-nino-bringt-erst-sturm-dann-droht-der-winter-konter.html" title="Wetterforscher warnen: 'Das kann richtig kippen!' Monster-El-Niño bringt erst Sturm, dann droht der Winter-Konter">Wetterforscher warnen: "Das kann richtig kippen!" Monster-El-Niño bringt erst Sturm, dann droht der Winter-Konter</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-warnen-das-kann-richtig-kippen-monster-el-nino-bringt-erst-sturm-dann-droht-der-winter-konter.html" title="Wetterforscher warnen: 'Das kann richtig kippen!' Monster-El-Niño bringt erst Sturm, dann droht der Winter-Konter"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wetterforscher-warnen-das-kann-richtig-kippen-monster-el-nino-bringt-erst-sturm-dann-droht-der-winter-konter-1790154913698_320.jpg" alt="Wetterforscher warnen: 'Das kann richtig kippen!' Monster-El-Niño bringt erst Sturm, dann droht der Winter-Konter"></a></article></aside><p>Gleichzeitig wird der Nordwestwind zum bestimmenden Wetterfaktor. <strong>Zwischen den nordfriesischen Inseln und der Elbmündung sowie auf exponierten Gipfeln sind Böen zwischen 75 und 85 Kilometern pro Stunde möglich. </strong>Weiter landeinwärts werden stellenweise 50 bis 60 Kilometer pro Stunde erreicht. Im Tagesverlauf lässt der Wind langsam nach.</p><p><strong>An den Alpen sinkt die Schneefallgrenze bis zum Abend auf ungefähr 2.000 Meter.</strong> Damit können die höchsten Gipfel und Bergregionen vorübergehend weiß werden. Für die Täler ist dagegen kein Wintereinbruch zu erwarten.</p><h2>Noch einmal Frost vor dem Wärmesprung</h2><p><strong>In der Nacht zum Freitag</strong> übernimmt ein Hoch die Wetterregie. Bei klarem Himmel fällt die Temperatur vielerorts in den einstelligen Bereich. In geschützten Senken kann leichter Luftfrost auftreten, verbreiteter ist Frost unmittelbar über dem Boden. Zusätzlich entstehen gebietsweise <strong>dichte Nebelfelder.</strong></p><p><strong>Am Freitag </strong>beginnt bereits die Umstellung. <strong>Dabei sinkt die Luft großräumig ab, vorhandene Wolken lösen sich zunehmend auf und die Sonne kommt immer häufiger hervor.</strong> Gleichzeitig dreht die Strömung: Statt kühler Luft aus dem Norden erreicht Deutschland nun immer wärmere Luft aus südwestlicher Richtung.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/deutschlands-wetter-wie-ein-ueberraschungsei-herbststurm-alpenschnee-und-30-grad-hitze-in-nur-drei-tagen-1790231544981.png" data-image="ln1s7wvpxmci" alt="Donnerstagabend, Schneefallgrenze, 2.100 Meter, 30-Grad-Luft, Deutschland" title="Donnerstagabend, Schneefallgrenze, 2.100 Meter, 30-Grad-Luft, Deutschland"><figcaption>Am Donnerstagabend sinkt die Schneefallgrenze an den Alpen auf rund 2.100 Meter – während sich wenige Tage später bereits die nächste 30-Grad- Marke auf dem Thermometer zeigt.</figcaption></figure><h2>Von Alpenschnee zu 30 Grad</h2><p><strong>Am Samstag </strong>steigen die Höchstwerte außerhalb der wolkenreicheren Küstenregionen bereits auf 20 bis 25 Grad. Rund um den südlichen Oberrhein sind örtlich bis zu 28 Grad möglich.</p><p><strong>Am Sonntag</strong> erreicht die Warmluft ihren vorläufigen Höhepunkt.<strong> In etwa 1.500 Metern Höhe werden dann mehr als 15 Grad berechnet. Am Boden bedeutet das bei genügend Sonnenschein 25 bis 29 Grad, am Oberrhein möglicherweise sogar 30 Grad.</strong></p><p>Zwischen Schnee und spätsommerlicher Hitze liegen damit nur drei Tage. Das deutsche Septemberwetter liefert zum Monatsende tatsächlich den Inhalt eines meteorologischen Überraschungseis.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/deutschlands-wetter-wie-ein-ueberraschungsei-herbststurm-alpenschnee-und-30-grad-hitze-in-nur-drei-tagen.html</guid><dc:creator><![CDATA[Kathy Schrey]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Ein vor 60 Jahren für tot erklärtes Korallenriff vor Westafrikas Küste wurde jetzt lebend wiederentdeckt]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/ein-vor-60-jahren-fur-tot-erklartes-korallenriff-vor-westafrikas-kuste-wurde-jetzt-lebend-wiederentdeckt.html</link><pubDate>Thu, 24 Sep 2026 10:26:00 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Wissenschaftler kehrten zu einem Tiefseekorallenriff vor der Küste Benins zurück, das in den 1960er Jahren als „wahrscheinlich abgestorben“ eingestuft worden war – und stellten fest, dass es sehr wohl noch lebendig war, mit gesunden Korallen und zahlreichen Fischarten.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/coral-reef-off-west-africa-that-was-declared-dead-60-years-ago-has-been-found-alive-1790072750748.png" data-image="4khrtyas7tt7" alt="Forscher haben vor der Küste Benins ein lebendes Tiefseekorallen-Ökosystem wiederentdeckt – mehr als 60 Jahre, nachdem frühere Untersuchungen darauf hindeuteten, dass das Riff abgestorben sei." title="Forscher haben vor der Küste Benins ein lebendes Tiefseekorallen-Ökosystem wiederentdeckt – mehr als 60 Jahre, nachdem frühere Untersuchungen darauf hindeuteten, dass das Riff abgestorben sei."><figcaption>Forscher haben vor der Küste Benins ein lebendes Tiefseekorallen-Ökosystem wiederentdeckt – mehr als 60 Jahre, nachdem frühere Untersuchungen darauf hindeuteten, dass das Riff abgestorben sei.</figcaption></figure><p>In den 1960er Jahren wurde bei einer Reihe von Vermessungen vor der Küste Benins in Westafrika etwas entdeckt, das wie ein Tiefseekorallenriff aussah und sich mehr als 50 Meter unter der Wasseroberfläche befand. </p><p>Obwohl bei den Erhebungen nicht gezielt nach Korallen gesucht wurde (es ging vielmehr darum, ertragreiche Fischgründe zu kartieren), kamen die Forscher damals zu dem Schluss, dass das Riff wahrscheinlich abgestorben war.</p><p>Mehr als 60 Jahre später kehrte jedoch ein Team unter der Leitung von Gérard Zinzindohoué vom Institut de Recherches Halieutiques et Océanologiques du Bénin dorthin zurück und stellte fest, dass es dort vor Leben nur so wimmelte. Und laut ihrer Studie unterschied sich die Situation deutlich von dem, was die alten Aufzeichnungen vermuten ließen.</p><h2>„Eine Mischung aus Begeisterung und Ungläubigkeit“</h2><p>Im Rahmen der Forschungsarbeiten scannte das Team mit modernem Sonar einen 11,5 Kilometer langen Abschnitt des Meeresbodens ab und ließ anschließend eine Unterwasserdrohne sowie das vom Exploration Technology Lab von National Geographic bereitgestellte Deep Sea Camera System hinab, um sich ein genaues Bild zu verschaffen.</p><p>Die Kameras enthüllten eine lebendige Korallengemeinschaft mit sage und schreibe acht verschiedenen Korallenarten sowie acht Fischarten, die das Riff als Unterschlupf und Nahrungsquelle nutzten. Laut der Studie waren unter anderem goldene afrikanische Schnapper, Schwarzstreifen-Soldatenfische, guineische Kaiserfische, Riffbarsche und Falterfische zu beobachten.</p><figure> <img src="https://services.meteored.com/img/article/coral-reef-off-west-africa-that-was-declared-dead-60-years-ago-has-been-found-alive-1790072819365.png" data-image="n8z29mfue3tm" alt="Das neu dokumentierte Riff könnte für die lokale Fischerei und die marine Artenvielfalt von größerer Bedeutung sein, da historische Aufzeichnungen darauf hindeuten, dass sich ähnliche Lebensräume möglicherweise noch viel weiter entlang der Küste erstrecken." title="Das neu dokumentierte Riff könnte für die lokale Fischerei und die marine Artenvielfalt von größerer Bedeutung sein, da historische Aufzeichnungen darauf hindeuten, dass sich ähnliche Lebensräume möglicherweise noch viel weiter entlang der Küste erstrecken."><figcaption>Das neu dokumentierte Riff könnte für die lokale Fischerei und die marine Artenvielfalt von größerer Bedeutung sein, da historische Aufzeichnungen darauf hindeuten, dass sich ähnliche Lebensräume möglicherweise noch viel weiter entlang der Küste erstrecken.</figcaption></figure><p>„Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich diese ersten Bilder gesehen habe“, sagte Zinzindohoué. „Es war eine Mischung aus Begeisterung und Ungläubigkeit, denn nachdem wir so lange über dieses Riff nachgedacht hatten, stand plötzlich etwas Reales vor uns.“</p><p>Das Riff ist jedoch keine einheitliche Struktur wie eine typische flache Korallenwand. Den Forschern zufolge handelt es sich um ein sogenanntes mesophotisches Korallenökosystem – in dem einzelne Korallenbestände auf für sie geeigneten felsigen Abschnitten des Meeresbodens wachsen, in einer Zone, in der das Licht weitaus geringer ist als an der Oberfläche.</p><h2>Gibt es da draußen noch mehr davon?</h2><p>Berichten zufolge konnte das Team nur einen kleinen Teil des Gebiets untersuchen. Historische Aufzeichnungen aus den 1960er Jahren besagen jedoch, dass sich die Riffstruktur etwa 40 km parallel zur Küste erstrecken könnte. Das konnten sie bisher jedoch noch nicht bestätigen – und sie können auch nicht sagen, ob die Korallen, die bei den ursprünglichen Untersuchungen als abgestorben eingestuft wurden, tatsächlich abgestorben waren und sich später wieder erholt haben, oder ob sich das Team aus den 1960er Jahren einfach geirrt hat.</p><p>„Nach unserem Kenntnisstand ist dies der erste bestätigte Nachweis eines lebenden mesophotischen Korallenökosystems auf dem Kontinentalschelf des Golfs von Guinea“, erklärte Zinzindohoué und fügte hinzu, dass es seiner Meinung nach dort draußen noch weitere geben könnte.</p><p>„Wenn wir dieses Riff nach 60 Jahren wiederfinden konnten, wie viele andere gibt es dann wohl noch, die noch nicht dokumentiert oder einfach in Vergessenheit geraten sind?“, sagte er.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="754815" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/einige-korallenarten-koennen-in-extremen-bedingungen-besser-klarkommen-als-andere.html" title="Einige Korallenarten können in extremen Bedingungen besser klarkommen als andere">Einige Korallenarten können in extremen Bedingungen besser klarkommen als andere</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/einige-korallenarten-koennen-in-extremen-bedingungen-besser-klarkommen-als-andere.html" title="Einige Korallenarten können in extremen Bedingungen besser klarkommen als andere"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/einige-korallenarten-koennen-in-extremen-bedingungen-besser-klarkommen-als-andere-1771433304424_320.jpeg" alt="Einige Korallenarten können in extremen Bedingungen besser klarkommen als andere"></a></article></aside><p>Bislang wurden noch keine physischen Korallenproben entnommen, sodass die Identifizierungen anhand des Kameramaterials noch bestätigt werden müssen. Zinzindohoué erklärte jedoch, dass er bei einer höheren Finanzierung als Erstes mit einem ordnungsgemäßen Tauch- und Probenahmeprogramm dorthin zurückkehren würde.</p><p>„Es kommt mir so vor, als hätten wir gerade erst angefangen, ein Archiv zu lesen, das schon sehr lange existiert“, fügte er hinzu.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Frontiers%2FScienceDaily" data-year="September%202026" data-title="A%20coral%20reef%20thought%20dead%20for%2060%20years%20is%20teeming%20with%20life" data-url="https%3A%2F%2Fwww.sciencedaily.com%2Freleases%2F2026%2F09%2F260913081927.htm">Frontiers/ScienceDaily. (September 2026). <a href="https://www.sciencedaily.com/releases/2026/09/260913081927.htm" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">A coral reef thought dead for 60 years is teeming with life</a>.</cite></p></section><p><em><br></em></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/ein-vor-60-jahren-fur-tot-erklartes-korallenriff-vor-westafrikas-kuste-wurde-jetzt-lebend-wiederentdeckt.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Ungewöhnlich: Merkur, der kleinste Planet des Sonnensystems, schrumpft weiter]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/ungewohnlich-merkur-der-kleinste-planet-des-sonnensystems-schrumpft-weiter.html</link><pubDate>Thu, 24 Sep 2026 06:10:59 +0000</pubDate><category>Astronomie</category><description><![CDATA[<p>Der kleinste Planet des Sonnensystems könnte im Laufe seiner Geschichte stärker geschrumpft sein als bisher angenommen. Wissenschaftler schätzen nun, dass der Merkur seit seiner Entstehung bis zu 23 Kilometer an Durchmesser verloren haben könnte.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/insolite-mercure-la-plus-petite-planete-du-systeme-solaire-continue-de-retrecir-1789657793312.jpeg" data-image="hfiuj4x6l371" alt="merkur" title="merkur"><figcaption>Einer neuen Studie zufolge hat der Planet Merkur seit seiner Entstehung etwa 23 Kilometer an Durchmesser verloren.</figcaption></figure><p><strong>Merkur, der als kleinster Planet des Sonnensystems gilt</strong>, ist stärker geschrumpft, als Wissenschaftler bisher angenommen hatten. Eine neue Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt schätzt, dass sich sein Durchmesser seit seiner Entstehung um etwa 23 Kilometer verringert hat.</p><h2>Mercury schrumpfte stärker als erwartet</h2><p>Merkur ist derzeit der kleinste Planet im Sonnensystem – ein Titel, den er seit 2006 innehat. Zuvor galt Pluto mit einem Durchmesser von 2.377 km als der neunte Planet im Sonnensystem und damit als der kleinste. Doch durch die Neueinstufung von Pluto als Zwergplanet ging dieser Titel auf den Merkur über.</p><p>Merkur hat einen Durchmesser von etwa 4.880 km und ist damit fast dreimal kleiner als die Erde. Doch wie die anderen terrestrischen Planeten hat er sich seit seiner Entstehung weiterentwickelt. Während er allmählich abkühlt, ziehen sich seine inneren Schichten zusammen, was auch dazu führt, <strong>dass der gesamte Himmelskörper schrumpft.</strong></p><div class="texto-destacado">Dieses Phänomen betrifft alle vier Gesteinsplaneten des Sonnensystems: Merkur, Venus, Erde und Mars. Sie alle haben sich seit ihrer Entstehung allmählich abgekühlt, wodurch sich ihr Inneres zusammengezogen hat. Das Ausmaß dieses Prozesses variiert jedoch von Planet zu Planet.<br></div><p>Auf dem Merkur hat dieser Volumenverlust deutlich sichtbare Spuren auf der Oberfläche hinterlassen. Der Vorgang lässt sich mit dem Austrocknen eines Apfels vergleichen: Wenn dieser allmählich an Volumen verliert, bildet sich seine Schale. In ähnlicher Weise hat die Abkühlung des Merkurs zu Verformungen seiner Oberfläche geführt,<strong> unter anderem zur Bildung zahlreicher Klippen und Grate.</strong></p><figure></figure><figure><blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr"><a href="https://x.com/hashtag/Mercury?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#Mercury</a> is shrinking more than expected ... Astronomers have long known that Mercury is shrinking, as the <a href="https://x.com/hashtag/planet?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#planet</a> cools down and contracts. But now, new research has found that the planet has likely shrunk some 30% more than we thought:<a href="https://t.co/5vdLtJrHKK">https://t.co/5vdLtJrHKK</a><br><br> NASA. <a href="https://t.co/TA3lIcAIdq">pic.twitter.com/TA3lIcAIdq</a></p>— EarthSky (@earthskyscience) <a href="https://x.com/earthskyscience/status/2099868463304999326?ref_src=twsrc%5Etfw">September 15, 2026</a></blockquote></figure><p><strong>Das Ausmaß dieses Phänomens wurde jedoch unterschätzt. Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt schätzen,</strong> dass der Merkur seit seiner Entstehung bis zu 23 Kilometer an Durchmesser verloren hat, was zwischen 10 % und 30 % mehr ist als bisher angenommen.</p><h2>Durch Meteoriteneinschläge ausgelöschte Spuren</h2><p>Um zu diesem neuen Wert zu gelangen, untersuchten die Wissenschaftler die Strukturen auf der Oberfläche des der Sonne am nächsten gelegenen Planeten genauer. Insbesondere stellten sie fest, dass die zerklüftetsten Regionen weniger Spuren aufwiesen, die auf die allmähliche Kontraktion des Planeten zurückzuführen sind.</p><p>Dieses Merkmal lässt sich größtenteils durch die zahlreichen Meteoriteneinschläge erklären, die den Merkur im Laufe seiner Geschichte gezeichnet haben. Da der Planet über keine nennenswerte Atmosphäre verfügt, kann er einfliegende Objekte weder abbremsen noch zerbrechen, was zum Teil die Intensität des Meteoritenbombardements erklärt, dem er ausgesetzt war. Bei diesen Kollisionen herausgeschleudertes Gesteinsmaterial <strong>hat einige ältere Strukturen bedeckt und damit einen Teil der Spuren verdeckt</strong>, die durch die Kontraktion des Planeten entstanden sind.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="788411" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/asteroid-chariklo-james-webb-entdeckt-ungewohnliche-veranderungen-bei-den-ringen.html" title="Asteroid Chariklo: James Webb entdeckt ungewöhnliche Veränderungen bei den Ringen">Asteroid Chariklo: James Webb entdeckt ungewöhnliche Veränderungen bei den Ringen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/asteroid-chariklo-james-webb-entdeckt-ungewohnliche-veranderungen-bei-den-ringen.html" title="Asteroid Chariklo: James Webb entdeckt ungewöhnliche Veränderungen bei den Ringen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/asteroid-chariklo-james-webb-entdeckt-ungewohnliche-veranderungen-bei-den-ringen-1789252710941_320.jpg" alt="Asteroid Chariklo: James Webb entdeckt ungewöhnliche Veränderungen bei den Ringen"></a></article></aside><p>Die Forscher mussten diese Gebiete daher berücksichtigen, um das Ausmaß des Phänomens genauer einschätzen zu können. Auf diese Weise konnten sie durch den Vergleich tektonischer Strukturen und der Topografie in verschiedenen Regionen des Merkur ermitteln, inwieweit bestimmte Verformungen im Laufe der Zeit verwischt worden waren.</p><p>Diese neuen Daten haben Wissenschaftler dazu veranlasst, frühere Schätzungen nach oben zu korrigieren. Frühere Berechnungen deuteten darauf hin, dass der Merkur um maximal 16 Kilometer geschrumpft war. Nach den neuesten wissenschaftlichen Schätzungen könnte der Planet im Laufe seiner 4,5 Milliarden Jahre langen Existenz bis zu 23 Kilometer an Durchmesser verloren haben.</p><figure></figure><figure><blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Mercury Transfer Module separation confirmed! <br><br>After nearly eight years in space and billions of kilometres travelled, <a href="https://x.com/hashtag/BepiColombo?src=hash&ref_src=twsrc%5Etfw">#BepiColombo</a>'s Mercury Transfer Module has successfully separated.<br><br>Signal acquired via our Cebreros deep-space antenna confirms the spacecraft is healthy <a href="https://t.co/es5v8DqpAT">pic.twitter.com/es5v8DqpAT</a></p>— European Space Agency (@esa) <a href="https://x.com/esa/status/2095510865294381374?ref_src=twsrc%5Etfw">September 3, 2026</a></blockquote></figure><p>However, there is still much to discover about Mercury's evolution since its formation. New observations could allow us to measure the changes the planet has undergone more precisely and improve our understanding of how terrestrial planets evolve in different star systems. Scientists will be able to rely on the BepiColombo mission, led by ESA and JAXA, which is scheduled to enter orbit around Mercury in November.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Breizh-info" data-year="2026" data-title="Sciences%20Astronomie.%20La%20plan%C3%A8te%20Mercure%20a%20perdu%20jusqu%E2%80%99%C3%A0%2023%20km%20de%20diam%C3%A8tre%20depuis%20sa%20formation" data-url="https%3A%2F%2Fwww.breizh-info.com%2F2026%2F09%2F15%2F263979%2Fastronomie-la-planete-mercure-a-perdu-jusqua-23-km-de-diametre-depuis-sa-formation%2F">Breizh-info. (2026). <a href="https://www.breizh-info.com/2026/09/15/263979/astronomie-la-planete-mercure-a-perdu-jusqua-23-km-de-diametre-depuis-sa-formation/" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Astronomy: The planet Mercury has lost up to 23 km in diameter since its formation</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/ungewohnlich-merkur-der-kleinste-planet-des-sonnensystems-schrumpft-weiter.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Wüstenluft-Hammer zum Monatswechsel! Bis 31 Grad: „Das ist schon eine Hausnummer" – jetzt droht sogar eine Hitzewelle]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wustenluft-hammer-zum-monatswechsel-bis-31-grad-das-ist-schon-eine-hausnummer-jetzt-droht-sogar-eine-hitzewelle.html</link><pubDate>Thu, 24 Sep 2026 06:06:29 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Erst Bodenfrost, dann Sommer-Knaller! Ende September rollt heiße Luft aus dem Süden an. Im Südwesten drohen drei Hitzetage am Stück. Wird es so warm wie im Hochsommer?</p><figure id="first-video" class="video-dailymotion"><div id="player-xbce1za"><img src="https://services.meteored.com/img/video/preview/dailymotion-xbce1za.jpg" id="xbce1za"><span class="boton-video"><svg width="48" height="48" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 48 48"><circle cx="24" cy="24" r="24" style="fill:#fff"/><path d="m20.5 15.2 10.8 7.2c1.1.7 1.2 2.2.2 3l-11 7.3c-1.2.7-2.7-.2-2.7-1.6V16.8c0-1.4 1.5-2.3 2.7-1.6z" style="fill-rule:evenodd;clip-rule:evenodd;fill:#0074ad"/></svg></span></div></figure><p>Was für ein Wetter-Wahnsinn zum Ende des Septembers! Während viele schon die Heizung aufdrehen und die dicke Jacke aus dem Schrank holen, dreht der Spätsommer noch einmal richtig auf. Von Südwesten schaufelt ein Hoch <strong>Warmluft aus Richtung Nordafrika</strong> nach Deutschland, und die hat es in sich.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Im Südwesten sind ab Sonntag <strong>echte Hitzetage mit 30 Grad und mehr</strong> drin. Für Ende September ist das schon eine echte Hausnummer. Am Oberrhein könnten sogar drei Hitzetage am Stück zusammenkommen, und dann spricht man nach gängiger Definition von einer <strong>Hitzewelle</strong>.</p><h2>Erst Frost am Boden, dann das Sommer-Comeback</h2><p>Bis es so weit ist, zeigt sich das Wetter allerdings noch von seiner herbstlichen Seite. Heute ziehen im Norden und Osten <strong>Schauer und kurze Gewitter</strong> durch, dazu weht ein teils stürmischer Nordwestwind.</p><p>Mehr als 16 Grad sind im Nordosten kaum drin, sonst werden es 18 bis 23 Grad. In der Nacht wird es dann richtig frisch: Im Süden und Westen sinken die Werte bis auf 0 Grad, stellenweise gibt es <strong>Frost in Bodennähe</strong>.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/wustenluft-hammer-zum-monatswechsel-bis-31-grad-das-ist-schon-eine-hausnummer-jetzt-droht-sogar-eine-hitzewelle-1790229829140.jpg" data-image="jvxeo4dagria" alt="hitzwelle, wetter, deutschland" title="hitzwelle, wetter, deutschland"><figcaption>Das ist in der Tat extrem: Die Temperaturanomalie in Deutschland am kommenden Dienstag. </figcaption></figure><p>Am Freitag löst sich der Nebel auf, und von Südwesten setzt sich immer mehr die Sonne durch. Bis 24 Grad sind im Südwesten schon möglich. Am Samstag legt das Thermometer noch einmal eine Schippe darauf: verbreitet 20 bis 25 Grad, am Oberrhein <strong>bis zu 28 Grad</strong>. Nur im Norden ziehen noch Wolken und etwas Regen durch.</p><h4>Sonntag: Die 30-Grad-Marke fällt</h4><p>Am Sonntag ist es dann so weit. Nach morgendlichem Nebel scheint im Süden vielfach die Sonne, und die Luft heizt sich kräftig auf. 21 bis 25 Grad sind in weiten Teilen des Landes drin, im Südwesten sogar <strong>25 bis 29 Grad</strong>.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="789993" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/fruher-wintereinbruch-vergessen-sie-s-modelle-sehen-warme-herbst-bis-in-den-november.html" title="'Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!' – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November">"Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!" – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/fruher-wintereinbruch-vergessen-sie-s-modelle-sehen-warme-herbst-bis-in-den-november.html" title="'Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!' – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/fruher-wintereinbruch-vergessen-sie-s-modelle-sehen-warme-herbst-bis-in-den-november-1790105732004_320.jpg" alt="'Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!' – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November"></a></article></aside><p>Am Oberrhein wird die <strong>30-Grad-Marke</strong> geknackt, der erste Hitzetag ist damit im Kasten. Nur im Norden bleibt es mit 16 bis 21 Grad deutlich kühler. Ein richtiges <strong>Nord-Süd-Gefälle</strong> also: Wer im Süden wohnt, kann abends nochmal draußen sitzen wie im Hochsommer.</p><h4>Hitze-Trio zum Monatswechsel</h4><p>Und der Montag setzt noch einen drauf. Zwar ziehen im Westen ein paar Schauer durch, auch ein <strong>Gewitter</strong> ist nicht ganz ausgeschlossen. Trotzdem werden verbreitet <strong>25 bis 31 Grad</strong> erreicht, am Oberrhein stellenweise mehr. Selbst im Norden sind 18 bis 23 Grad drin.</p><figure> <img src="https://services.meteored.com/img/article/wustenluft-hammer-zum-monatswechsel-bis-31-grad-das-ist-schon-eine-hausnummer-jetzt-droht-sogar-eine-hitzewelle-1790229946702.jpg" data-image="3krgw3j8ocn1" alt="regen, dürre, deutschland" title="regen, dürre, deutschland"><figcaption>Bis in die nächste Woche hinein ist so gut wie kein Niederschlag in Sicht. Das betrifft besonders den Südwesten von Deutschland. </figcaption></figure><p>Der Dienstag dürfte dann der Höhepunkt werden: Im Südwesten sind <strong>bis zu 31 Grad</strong> möglich, fast überall liegen die Werte über 25 Grad. Damit wäre das <strong>Hitze-Trio am Oberrhein</strong> perfekt. Drei Tage mit 30 Grad Ende September, das erlebt man wahrlich nicht jedes Jahr.</p><h4>So warm wie im Juni oder Juli?</h4><p>Doch wie ordnet man diese Werte ein? Ende September liegen die üblichen Höchstwerte im Südwesten eher um die 20 Grad. Die kommenden Tage sind dort also <strong>rund zehn Grad wärmer als normal</strong> und entsprechen eher einem <strong>typischen Hochsommertag im Juni oder Juli</strong>.</p><p>An die Extremwerte der Hitzewellen aus dem Sommer kommt der September-Nachschlag allerdings nicht heran. Die Nächte sind jetzt deutlich länger, die Luft kühlt nach Sonnenuntergang spürbar ab. Die Tiefstwerte sinken meist auf <strong>15 bis 7 Grad</strong>, ideal zum Durchlüften und Durchschlafen.</p><h2>Wie lange hält der Spätsommer noch durch?</h2><p>Am Mittwoch, dem letzten Septembertag, bleibt es im Osten und Südosten sonnig und trocken. Am Oberrhein sind erneut <strong>30 oder 31 Grad</strong> drin, sonst 21 bis 25 Grad. Im Westen ziehen dagegen schon mehr Wolken auf, dazu kommen örtlich <strong>Schauer und einzelne Gewitter</strong>.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="790051" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-warnen-das-kann-richtig-kippen-monster-el-nino-bringt-erst-sturm-dann-droht-der-winter-konter.html" title="Wetterforscher warnen: 'Das kann richtig kippen!' Monster-El-Niño bringt erst Sturm, dann droht der Winter-Konter">Wetterforscher warnen: "Das kann richtig kippen!" Monster-El-Niño bringt erst Sturm, dann droht der Winter-Konter</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-warnen-das-kann-richtig-kippen-monster-el-nino-bringt-erst-sturm-dann-droht-der-winter-konter.html" title="Wetterforscher warnen: 'Das kann richtig kippen!' Monster-El-Niño bringt erst Sturm, dann droht der Winter-Konter"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wetterforscher-warnen-das-kann-richtig-kippen-monster-el-nino-bringt-erst-sturm-dann-droht-der-winter-konter-1790154913698_320.jpg" alt="Wetterforscher warnen: 'Das kann richtig kippen!' Monster-El-Niño bringt erst Sturm, dann droht der Winter-Konter"></a></article></aside><p>In der Nacht zum Donnerstag greift dann von Westen <strong>Regen</strong> über, und damit dürfte der Oktoberstart etwas getrübt werden. Wer kann, sollte die warmen Tage jetzt also unbedingt genießen. Wann es wieder solche Temperaturen gibt, steht in den Sternen. Spätestens im Oktober geht es dann Richtung Herbst.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wustenluft-hammer-zum-monatswechsel-bis-31-grad-das-ist-schon-eine-hausnummer-jetzt-droht-sogar-eine-hitzewelle.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Wie Vulkanausbrüche das Klima beeinflussen können]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/wie-vulkanausbruche-das-klima-beeinflussen-konnen.html</link><pubDate>Thu, 24 Sep 2026 05:51:53 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Wenn ein Vulkan explosiv ausbricht und Schwefeldioxid bis in die Stratosphäre schleudert, kann das die Erde messbar abkühlen. Die Ausbrüche des Pinatubo 1991 und des Tambora 1815 zeigen, wie stark und wie unterschiedlich lange dieser Effekt wirken kann.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/wie-vulkanausbruche-das-klima-beeinflussen-konnen-1790172926781.jpeg" data-image="b8791iybr53j"><figcaption>Wenn ein Vulkan explosiv ausbricht und Schwefeldioxid bis in die Stratosphäre schleudert, kann das die Erde messbar abkühlen. Foto: Tony Baggett</figcaption></figure><h2> Warum ausgerechnet Schwefeldioxid das Klima kühlt </h2><p>Vulkane stoßen bei einem Ausbruch vor allem Wasserdampf, Kohlendioxid und Schwefeldioxid aus. Wasserdampf und Kohlendioxid sind aber bereits in so großen Mengen in der Atmosphäre vorhanden, dass ein einzelner Ausbruch ihre Konzentration kaum verändert. </p><p>Die <strong>stärkste kurzfristige Klimawirkung geht stattdessen vom Schwefeldioxid aus</strong>, sofern der Ausbruch explosiv genug ist, um das Gas bis in die Stratosphäre zu schleudern. Diese Luftschicht beginnt je nach Breitengrad in etwa 6 bis 20 Kilometern Höhe und reicht bis in rund 50 Kilometer Höhe hinauf.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="775415" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/veranderungen-der-magmatemperatur-fuhren-zu-unterschieden-bei-vulkanischen-explosionen.html" title="Veränderungen der Magmatemperatur führen zu Unterschieden bei vulkanischen Explosionen">Veränderungen der Magmatemperatur führen zu Unterschieden bei vulkanischen Explosionen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/veranderungen-der-magmatemperatur-fuhren-zu-unterschieden-bei-vulkanischen-explosionen.html" title="Veränderungen der Magmatemperatur führen zu Unterschieden bei vulkanischen Explosionen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/magma-temperature-changes-drive-differences-in-volcanic-explosions-1782121741240_320.jpeg" alt="Veränderungen der Magmatemperatur führen zu Unterschieden bei vulkanischen Explosionen"></a></article></aside><p>Nicht jeder explosive Ausbruch wirkt sich aufs Klima aus. Der Ausbruch des <em>Mount St. Helens</em> 1980 etwa war zwar explosiv, setzte aber mit rund 2 Millionen Tonnen deutlich weniger Schwefeldioxid frei als <em>Pinatubo</em> und bestand zudem überwiegend aus Asche, weshalb er keine langfristige Klimawirkung hatte.</p><p>Umgekehrt stoßen Vulkane wie <em>Kilauea</em> auf Hawaii oder der <em>Ätna</em> große Mengen Schwefeldioxid aus, die aber meist in den unteren Luftschichten bleiben und das Klima nur bei einer deutlichen Verstärkung der Emissionen beeinflussen.</p><p><strong>Vulkanasche spielt für die Klimawirkung meist nur eine untergeordnete Rolle</strong>, da sie schwerer ist und meist schon nach wenigen Tagen bis Wochen wieder zu Boden sinkt. Sie kann Schwefeldioxid aber auch chemisch binden und so die Aerosolbildung verringern. </p><div class="texto-destacado"><strong>Sulfat-Aerosole: </strong>Feine Tröpfchen aus Schwefelsäure und Wasser, die entstehen, wenn vulkanisches Schwefeldioxid in der Stratosphäre mit Wasserdampf reagiert. Sie reflektieren Sonnenlicht und kühlen dadurch die Erdoberfläche ab. </div><p><strong>Schwefeldioxid, das die Stratosphäre erreicht</strong>, wandelt sich dort dagegen innerhalb weniger Wochen in feine Schwefelsäure-Tröpfchen um, die Sonnenlicht reflektieren. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="784057" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/der-jungste-ausbruch-des-vulkans-fuego-zwingt-tausende-zur-evakuierung-und-lost-in-ganz-mittelamerika-alarm-aus.html" title="Der jüngste Ausbruch des Vulkans Fuego zwingt Tausende zur Evakuierung und löst in ganz Mittelamerika Alarm aus">Der jüngste Ausbruch des Vulkans Fuego zwingt Tausende zur Evakuierung und löst in ganz Mittelamerika Alarm aus</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/der-jungste-ausbruch-des-vulkans-fuego-zwingt-tausende-zur-evakuierung-und-lost-in-ganz-mittelamerika-alarm-aus.html" title="Der jüngste Ausbruch des Vulkans Fuego zwingt Tausende zur Evakuierung und löst in ganz Mittelamerika Alarm aus"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/la-reciente-erupcion-del-volcan-de-fuego-obliga-a-evacuar-a-miles-de-personas-y-enciende-las-alarmas-en-centroamerica-1786381791101_320.png" alt="Der jüngste Ausbruch des Vulkans Fuego zwingt Tausende zur Evakuierung und löst in ganz Mittelamerika Alarm aus"></a></article></aside><p>Nach Angaben der US-Weltraumbehörde NASA und des Klimaforschers Alan Robock bleiben diese sogenannten Sulfat-Aerosole ein bis vier Jahre in der Stratosphäre nachweisbar, wobei ihre Konzentration bereits nach rund einem Jahr deutlich abnimmt.</p><h2>Pinatubo 1991: der am besten dokumentierte Fall </h2><p>Der Ausbruch des philippinischen Vulkans <em>Pinatubo</em> am 15. Juni 1991 gilt als der am besten dokumentierte Fall, weil ihn Satelliten so umfassend verfolgten wie keinen Ausbruch zuvor. Nach NASA-Angaben schleuderte er rund 17 bis 20 Millionen Tonnen Schwefeldioxid in die Stratosphäre. Die <strong>Aerosolwolke umrundete die Erde innerhalb weniger Wochen und war gut ein Jahr lang global nachweisbar</strong>.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="778694" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/drohnen-sollen-kunftig-vulkanausbruche-besser-vorhersagen-forscher-entwickeln-neue-messtechnik-mit-laser-und-ki.html" title="Drohnen sollen künftig Vulkanausbrüche besser vorhersagen – Forscher entwickeln neue Messtechnik mit Laser und KI">Drohnen sollen künftig Vulkanausbrüche besser vorhersagen – Forscher entwickeln neue Messtechnik mit Laser und KI</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/drohnen-sollen-kunftig-vulkanausbruche-besser-vorhersagen-forscher-entwickeln-neue-messtechnik-mit-laser-und-ki.html" title="Drohnen sollen künftig Vulkanausbrüche besser vorhersagen – Forscher entwickeln neue Messtechnik mit Laser und KI"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/drohnen-sollen-kunftig-vulkanausbruche-besser-vorhersagen-forscher-entwickeln-neue-messtechnik-mit-laser-und-ki-1784060154165_320.jpg" alt="Drohnen sollen künftig Vulkanausbrüche besser vorhersagen – Forscher entwickeln neue Messtechnik mit Laser und KI"></a></article></aside><p>Unabhängige Studien beziffern die globale Abkühlung in den Monaten danach auf <strong>0,2 bis 0,5 Grad Celsius</strong>. Frühe Auswertungen kamen auf bis zu 0,5 Grad, gemessen um Mitte 1992. Spätere Studien liegen niedriger: Eine 2002 im Fachjournal Science veröffentlichte Analyse fand rund 0,3 Grad, eine Modellstudie im Journal of Climate maß 2003 rund 0,35 Grad. Eine Neuauswertung von Satellitendaten aus dem Jahr 2024 kommt auf 0,2 bis 0,3 Grad über etwa 13 Monate. Die genaue Größenordnung wird also bis heute weiter präzisiert, der grundsätzliche Effekt ist aber in mehreren unabhängigen Studien belegt. </p><h2> Tambora 1815 und das "<em>Jahr ohne Sommer</em>" </h2><p>Deutlich größer war der Ausbruch des indonesischen Vulkans <em>Tambora</em> am 10. April 1815, der <strong>größte bekannte historische Vulkanausbruch</strong>. Rekonstruktionen aus Vulkangestein und aus Eisbohrkernen kommen übereinstimmend auf etwa 53 bis 58 Millionen Tonnen Schwefeldioxid, die in die Stratosphäre gelangten, etwa das Dreifache der Pinatubo-Menge. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="789627" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/kleine-eiszeit-warum-europa-jahrhunderte-lang-fror.html" title="Kleine Eiszeit: Warum Europa Jahrhunderte lang fror">Kleine Eiszeit: Warum Europa Jahrhunderte lang fror</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/kleine-eiszeit-warum-europa-jahrhunderte-lang-fror.html" title="Kleine Eiszeit: Warum Europa Jahrhunderte lang fror"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/kleine-eiszeit-warum-europa-jahrhunderte-lang-fror-1789929287040_320.jpg" alt="Kleine Eiszeit: Warum Europa Jahrhunderte lang fror"></a></article></aside><p>Modellrechnungen zufolge <strong>sank die globale Jahresmitteltemperatur bis Ende 1815 </strong><strong>um rund 0,7 Grad</strong>. Auf der Nordhalbkugel lag die Abkühlung in den Sommermonaten über Land laut Baumring-Rekonstruktionen sogar bei 0,8 bis 1,3 Grad.</p><p>Die Folgen reichten bis ins Jahr 1816, das in weiten Teilen Nordamerikas und Europas als <strong>"Jahr ohne Sommer"</strong> in die Geschichte einging. Kühles, nasses Wetter ließ Ernten ausfallen, was Hungersnöte auslöste. </p><p>Je nach Studie schwanken die Schätzungen der Todesopfer zwischen rund 71.000 direkten Opfern in der Region und insgesamt bis zu 105.000 weltweit, Hungersnöte mit eingerechnet. </p><h2> Wichtige Testfälle für die Klimaforschung </h2><p>Beide Ausbrüche liefern bis heute wertvolle Testfälle für Klimamodelle. Die US-Bundesbehörde USGS verweist etwa auf Pinatubo als Vorbild für Pläne, das Klima künstlich mit Schwefel-Aerosolen in der Stratosphäre abzukühlen, warnt aber vor ungleich verteilten regionalen Folgen, anders als beim eher zufällig verteilten Effekt eines echten Vulkanausbruchs. </p><p>Dass selbst der bestdokumentierte Fall, Pinatubo, mehr als drei Jahrzehnte später noch neu vermessen wird, zeigt: Bei der Klimawirkung von Vulkanen gibt es weiterhin Forschungsbedarf. </p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/wie-vulkanausbruche-das-klima-beeinflussen-konnen.html</guid><dc:creator><![CDATA[Sabin Klein]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Wetterforscher warnen: "Das kann richtig kippen!" Monster-El-Niño bringt erst Sturm, dann droht der Winter-Konter]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-warnen-das-kann-richtig-kippen-monster-el-nino-bringt-erst-sturm-dann-droht-der-winter-konter.html</link><pubDate>Thu, 24 Sep 2026 02:17:00 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Im Pazifik kocht ein El Niño der Rekordklasse. Viele rechnen jetzt fest mit einem Schmuddelwinter ohne Schnee. Wetterforscher halten genau das für einen möglichen großen Irrtum.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/wetterforscher-warnen-das-kann-richtig-kippen-monster-el-nino-bringt-erst-sturm-dann-droht-der-winter-konter-1790154913698.jpg" data-image="swg6oiecoln4" alt="johannes habermehl, el nino, extrem" title="johannes habermehl, el nino, extrem"><figcaption>Trotz eines heftigen El Niño-Phänomens könnte der Winter 2026/27 auch in Deutschland extreme Schneeeskapaden bringen. </figcaption></figure><p><br>Im tropischen Pazifik braut sich etwas zusammen, das es so seit Jahrzehnten nicht gegeben hat. Das Meer vor Südamerika ist inzwischen rund <strong>zwei Grad wärmer als normal</strong>, und manche Modelle sehen den Wert bis zum Winter sogar Richtung drei Grad klettern. Das wäre ein <strong>Monster-El-Niño</strong>, wie ihn selbst erfahrene <strong>Wetterforscher</strong> kaum erlebt haben.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Die schnelle Schlussfolgerung liegt auf der Hand: Europa bekommt einen <strong>milden Schmuddelwinter</strong>, Schnee gibt es nur noch in den Alpen, fertig. So einfach ist die Sache aber nicht. Wer genauer hinschaut, entdeckt einen Haken, und der hat es in sich.</p><h2>Erst kommen die Stürme</h2><p>Tatsächlich spricht einiges dafür, dass der Frühwinter bei uns eher nass und windig ausfällt. Ein starker El Niño kann den <strong>Jetstream</strong> über dem Atlantik zusätzlich anheizen. Dann rauscht ein Tief nach dem anderen heran, oft mit <strong>Sturmböen</strong>, Dauerregen und Temperaturen, die im Flachland eher an Oktober als an Dezember erinnern.</p><p>Gerade November und Dezember könnten deshalb von einer kräftigen <strong>Westwetterlage</strong> geprägt sein. Weiße Weihnachten wären unter solchen Bedingungen eher Glückssache. Deutlich wahrscheinlicher ist das berüchtigte <strong>Weihnachtstauwetter</strong> mit grauem Himmel, nassen Straßen und ein paar Schneeresten höchstens auf den Bergen.</p><h4>Die Stratosphäre hat andere Pläne</h4><p>Jetzt wird es spannend. Der El Niño wirkt nämlich nicht nur direkt über den Atlantik, sondern auch über einen Umweg hoch oben in der <strong>Stratosphäre</strong>. In rund 30 Kilometern Höhe dreht sich im Winter der <strong>Polarwirbel</strong>, ein gewaltiger Kältekreisel über der Arktis. Solange er stark ist, bleibt die Kälte dort oben gefangen.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="789993" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/fruher-wintereinbruch-vergessen-sie-s-modelle-sehen-warme-herbst-bis-in-den-november.html" title="'Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!' – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November">"Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!" – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/fruher-wintereinbruch-vergessen-sie-s-modelle-sehen-warme-herbst-bis-in-den-november.html" title="'Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!' – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/fruher-wintereinbruch-vergessen-sie-s-modelle-sehen-warme-herbst-bis-in-den-november-1790105732004_320.jpg" alt="'Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!' – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November"></a></article></aside><p>Starke El-Niño-Winter können diesen Wirbel allerdings schwächen. Im Extremfall kommt es zu einer plötzlichen <strong>Stratosphärenerwärmung</strong>, der Wirbel gerät ins Taumeln oder bricht sogar auseinander. Einige Wochen später schlägt das oft bis nach unten durch. Dann baut sich ein Hoch über Skandinavien auf, und aus Russland strömt <strong>eisige Kontinentalluft</strong> nach Mitteleuropa.</p><h4>Zwei Winter, zwei völlig verschiedene Gesichter</h4><p>Dass El Niño keineswegs automatisch Mildwetter bedeutet, zeigen zwei Winter besonders deutlich. 2015/16 herrschte ebenfalls ein Super-El-Niño, und Deutschland erlebte einen der wärmsten Dezember überhaupt. Mancherorts blühten zu Weihnachten sogar Sträucher, Schnee war echte Mangelware.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/wetterforscher-warnen-das-kann-richtig-kippen-monster-el-nino-bringt-erst-sturm-dann-droht-der-winter-konter-1790155124127.jpg" data-image="s0jbmmy1cmlo" alt="pazifik, warm, extrem" title="pazifik, warm, extrem"><figcaption>Im Pazifik ist das Wasser extrem warm - das könnte ein besonders heftiges Wetterphänomen befeuern. </figcaption></figure><p>Ganz anders lief es 2009/10. Auch damals war im Pazifik ein kräftiger El Niño unterwegs. Trotzdem bekamen wir einen <strong>knackigen Winter</strong> mit viel Schnee, langen Frostphasen und reihenweise Glätteunfällen. Der Unterschied lag vor allem im Verhalten der Luftmassen über dem Nordatlantik, und genau dieses Muster kann sich wiederholen.</p><h4>Was hinter dem Januar-Risiko steckt</h4><p>Aus früheren starken El-Niño-Jahren wissen Wetterforscher, dass sich das Wetter in Europa oft im Laufe des Winters dreht. Während der Frühwinter gern von milder Atlantikluft dominiert wird, steigt im <strong>Januar und Februar</strong> die Chance auf blockierende Hochdrucklagen. Die gewohnte Westdrift kommt dann ins Stocken.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="788585" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/rekord-el-nino-im-anmarsch-jetzt-zeigt-der-polarwirbel-einen-riss-der-januar-konnte-alles-drehen.html" title="Rekord-El-Niño im Anmarsch: Jetzt zeigt der Polarwirbel einen Riss – der Januar könnte alles drehen">Rekord-El-Niño im Anmarsch: Jetzt zeigt der Polarwirbel einen Riss – der Januar könnte alles drehen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/rekord-el-nino-im-anmarsch-jetzt-zeigt-der-polarwirbel-einen-riss-der-januar-konnte-alles-drehen.html" title="Rekord-El-Niño im Anmarsch: Jetzt zeigt der Polarwirbel einen Riss – der Januar könnte alles drehen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/rekord-el-nino-im-anmarsch-jetzt-zeigt-der-polarwirbel-einen-riss-der-januar-konnte-alles-drehen-1789373871968_320.jpg" alt="Rekord-El-Niño im Anmarsch: Jetzt zeigt der Polarwirbel einen Riss – der Januar könnte alles drehen"></a></article></aside><p>Genau in solchen Phasen haben <strong>Kälteeinbrüche</strong> leichtes Spiel. Natürlich schiebt der <strong>Klimawandel</strong> die Temperaturen seit Jahren insgesamt nach oben, ein zu warmer Winter ist heute eher die Regel. Ein paar knackig kalte Wochen schließt das aber ausdrücklich nicht aus, und darin liegt die eigentliche Brisanz.</p><h2>Winter mit doppeltem Boden</h2><p>Unterm Strich zeichnet sich ein Winter ab, der zweigeteilt daherkommen könnte. Die erste Hälfte dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit <strong>stürmisch, nass und eher mild</strong> ausfallen. Wer bis Weihnachten auf Schlittenwetter hofft, braucht vermutlich viel Geduld.</p><p>Die zweite Hälfte bleibt dagegen offen, mit einem spürbar erhöhten Risiko für einen <strong>Winter-Konter aus dem Osten</strong>. Festnageln lässt sich das heute noch nicht, dafür ist die Atmosphäre zu launisch. Räumen Sie Schneeschaufel und Eiskratzer also besser nicht zu früh in die hinterste Ecke.</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/wetterforscher-warnen-das-kann-richtig-kippen-monster-el-nino-bringt-erst-sturm-dann-droht-der-winter-konter.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Das Pentagon gibt neue UFO-Akten frei: Beweisen sie die Existenz außerirdischer Raumschiffe?]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/das-pentagon-gibt-neue-ufo-akten-frei-beweisen-sie-die-existenz-au-erirdischer-raumschiffe.html</link><pubDate>Wed, 23 Sep 2026 15:08:00 +0000</pubDate><category>Aktuell</category><description><![CDATA[<p>Das Pentagon hat eine neue Sammlung von Unterlagen zu nicht identifizierten anomalen Phänomenen veröffentlicht, die international als UAP (Unidentified Anomalous Phenomena) und traditionell als UFOs bezeichnet werden.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/pentagono-desclasifica-nuevos-archivos-ovni-1789963262325.png" data-image="zr57s6fiqs5f" alt="Das Pentagon hat die sechste Tranche freigegebener Akten zu UFOs und nicht identifizierten anomalen Phänomenen veröffentlicht. Die Sammlung umfasst 71 Akten, darunter 15 Videos, 55 Dokumente und eine historische Aufnahme aus dem Jahr 1952 im Zusammenhang mit dem „Project Blue Book“." title="Das Pentagon hat die sechste Tranche freigegebener Akten zu UFOs und nicht identifizierten anomalen Phänomenen veröffentlicht. Die Sammlung umfasst 71 Akten, darunter 15 Videos, 55 Dokumente und eine historische Aufnahme aus dem Jahr 1952 im Zusammenhang mit dem „Project Blue Book“."><figcaption>Das Pentagon hat die sechste Tranche freigegebener Akten zu UFOs und nicht identifizierten anomalen Phänomenen veröffentlicht. Die Sammlung umfasst 71 Akten, darunter 15 Videos, 55 Dokumente und eine historische Aufnahme aus dem Jahr 1952 im Zusammenhang mit dem „Project Blue Book“.</figcaption></figure><p><br>Dies ist die sechste Veröffentlichung von freigegebenen Dokumenten im Rahmen des PURSUE-Programms, die Material aus einem Zeitraum von mehr als sieben Jahrzehnten – von 1952 bis 2025 – umfasst.</p><p>Die neue Veröffentlichung umfasst 71 Dateien, darunter 55 PDF-Dokumente, 15 Videos und eine Audioaufnahme. Der Großteil des Materials stammt vom US-Verteidigungsministerium, es sind jedoch auch vier Videos enthalten, die von Strafverfolgungsbehörden in Colorado zur Verfügung gestellt wurden.</p><p>Die Dokumente enthalten eine Mischung aus historischen Fällen, Aufzeichnungen von militärischen Sensoren, Sichtungsberichten und Unterlagen zu früheren Forschungsprogrammen. Die Veröffentlichung an sich bestätigt jedoch nicht, dass die beobachteten Phänomene außerirdischen Ursprungs sind.</p><h2>Eine neue Sammlung von UFO-Akten</h2><p>Die sechste Veröffentlichung erschien am 18. September 2026 im Rahmen von <em>PURSUE</em>, dem System, das geschaffen wurde, um die schrittweise Veröffentlichung historischer Unterlagen zu UAP zu ermöglichen.</p><p>Nach Angaben des Verteidigungsministeriums selbst werden dem Archiv weiterhin nach und nach neue Veröffentlichungen hinzugefügt. Die fünfte Tranche wurde am 7. August veröffentlicht, womit diese jüngste Veröffentlichung den regelmäßigen Aktualisierungsrhythmus der Sammlung beibehält.</p><p>Zu den auffälligsten Materialien zählen Videos, die von militärischen Plattformen in verschiedenen Teilen der Welt aufgenommen wurden, sowie historische Unterlagen, die bis in die Anfangsjahre der offiziellen US-Ermittlungen zu UFOs zurückreichen.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/pentagono-desclasifica-nuevos-archivos-ovni-1789963561715.gif" data-image="vncm8qipo2dg"><figcaption>Infrarotvideo, das im Jahr 2025 über einer Plattform des US-Militärs aufgenommen wurde. Es zeigt sechs kleine, offenbar kugelförmige Objekte, die ihre Richtung ändern und sich laut dem United States Central Command (CENTCOM) mit einer geschätzten Geschwindigkeit von 480 Meilen pro Stunde (770 km/h) fortbewegen. Das Video ist Teil der sechsten Veröffentlichung von UAP-Akten, die vom Pentagon freigegeben wurden. Quelle: US-Kriegsministerium</figcaption></figure><h2>Leuchtende Kugeln über einer Militärplattform</h2><p>Eines der eindrucksvollsten Videos der neuen Sammlung wurde im Jahr 2025 mit einem Infrarotsensor aufgenommen, der auf einer Plattform des US-Militärs installiert war.</p><p>Das Filmmaterial zeigt sechs kleine, offenbar kugelförmige Objekte, die am Himmel in einer Gruppe zu sehen sind. Der Militärbericht beschreibt sie als Objekte, die wendig wirkten und häufig die Richtung wechselten.</p><p>Der Beobachter schätzte, dass sie sich mit einer Geschwindigkeit von etwa 480 Meilen pro Stunde, also etwa 770 Kilometern pro Stunde, bewegt haben könnten.</p><p>Der Vorfall gilt weiterhin als ungeklärt. Die Einstufung eines Objekts als UAP bedeutet, dass seine Natur anhand der verfügbaren Daten nicht eindeutig bestimmt werden konnte – nicht jedoch, dass es sich nachweislich um ein außerirdisches Raumschiff handelt.</p><h2>Weitere vom Militär aufgenommene Videos</h2><p>Die neue Sammlung umfasst auch Aufnahmen, die während militärischer Einsätze in verschiedenen Gebieten mit Infrarotsensoren gemacht wurden.</p><p>Einer der Fälle betrifft einen Vorfall aus dem Jahr 2022 im Nahen Osten, bei dem mehrere Objekte in unterschiedlichen Höhen und mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten beobachtet wurden. Dem dazugehörigen Bericht zufolge könnten die Objekte zwischen einem und zwei Metern groß gewesen sein und schienen sich unregelmäßig zu bewegen.</p><p>Ein weiteres Video zeigt mehrere Objekte, die sich zu einer Gruppe zusammengeschlossen haben und sich als Formation fortbewegen.</p><p>Diese Art von Filmmaterial ist besonders interessant, da es von Sensoren stammt, die bei militärischen Einsätzen zum Einsatz kamen, und nicht ausschließlich aus Aufnahmen mit Mobiltelefonen oder herkömmlichen Kameras. Dennoch lassen sich allein anhand der Bilder nicht feststellen, um welche Objekte es sich bei den beobachteten Objekten handelte.</p><h2>Eine Tonaufnahme aus dem Jahr 1952 rückt das „Project Blue Book“ wieder in den Fokus</h2><p>Aus historischer Sicht ist vielleicht eines der interessantesten Dokumente eine Tonaufnahme aus dem Jahr 1952, die von Captain Edward J. Ruppelt angefertigt wurde, einem Offizier der US-Luftwaffe, der später das Projekt „Blue Book“ leiten sollte.</p><p>In der Aufnahme erläutert Ruppelt die Untersuchungen, die die US-Luftwaffe zu UFO-Meldungen durchführte.</p><p>Zu diesem Zeitpunkt waren im Rahmen der Untersuchung Hunderte von Meldungen zusammengekommen, von denen einige weiterhin ungeklärt blieben. Laut Ruppelt in diesem Vortrag konnten rund 20 % der von ihnen untersuchten Fälle anhand der verfügbaren Informationen immer noch nicht aufgeklärt werden.</p><p>Ruppelt sollte später zu einer der bekanntesten Persönlichkeiten im Zusammenhang mit dem „Project Blue Book“ werden, dem Programm der US-Luftwaffe, das zwischen 1952 und 1969 UFO-Sichtungen untersuchte.</p><p>Durch die Aufnahme dieser Aufzeichnung in die neue Sammlung wird es möglich, die Aussagen einer Schlüsselfigur aus der Anfangsphase der offiziellen Untersuchungen zu nicht identifizierten Luftphänomenen direkt zu hören.</p><h2>Was haben UFOs mit Wurmlöchern zu tun?</h2><p>Ein weiterer Aspekt, der große Aufmerksamkeit auf sich zieht, ist die Dokumentation zu Konzepten wie Wurmlöchern, Warp-Antrieb, Antigravitation, negativer Masse und Unsichtbarkeitssystemen.</p><p>Die Unterlagen stammen aus einem Forschungsprogramm der Defence Intelligence Agency, das unter der Bezeichnung „Advanced Aerospace Weapon System Applications Program“ (AAWSAP) lief, 2008 ins Leben gerufen wurde und 2012 endete.</p><p>Die sechste Veröffentlichung umfasst 37 „Defence Intelligence Reference Documents“ (DIRD), die im Rahmen dieses Programms erstellt wurden.</p><p>Ihre Titel mögen überraschend erscheinen, doch es gibt einen wichtigen Unterschied: Die Dokumente selbst werden als Referenz- und Synthese-Studien beschrieben, und ihre Veröffentlichung bedeutet nicht, dass die untersuchten Technologien entwickelt wurden oder dass die Vereinigten Staaten über Raumfahrzeuge verfügen, die in der Lage sind, Wurmlöcher oder Warp-Antriebe zu nutzen.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="786347" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/in-heidelberg-gebaut-jetzt-auf-dem-weg-ins-all-deutsche-praezision-hilft-der-nasa-unsichtbare-welten-aufzuspueren.html" title="In Heidelberg gebaut, jetzt auf dem Weg ins All: Deutsche Präzision hilft der NASA, unsichtbare Welten aufzuspüren">In Heidelberg gebaut, jetzt auf dem Weg ins All: Deutsche Präzision hilft der NASA, unsichtbare Welten aufzuspüren</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/in-heidelberg-gebaut-jetzt-auf-dem-weg-ins-all-deutsche-praezision-hilft-der-nasa-unsichtbare-welten-aufzuspueren.html" title="In Heidelberg gebaut, jetzt auf dem Weg ins All: Deutsche Präzision hilft der NASA, unsichtbare Welten aufzuspüren"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/in-heidelberg-gebaut-jetzt-auf-dem-weg-ins-all-deutsche-praezision-hilft-der-nasa-unsichtbare-welten-aufzuspueren-1788164255333_320.png" alt="In Heidelberg gebaut, jetzt auf dem Weg ins All: Deutsche Präzision hilft der NASA, unsichtbare Welten aufzuspüren"></a></article></aside><p>Mit anderen Worten: Die Tatsache, dass in einem offiziellen Dokument eine bestimmte technologische Möglichkeit untersucht wird, bedeutet nicht, dass diese Technologie bereits existiert.</p><h2>Ein Bericht über mögliche Verletzungen im Zusammenhang mit anomalen Phänomenen</h2><p>Zu den Unterlagen gehört auch eine technische Studie aus dem Jahr 2010, die sich mit mehreren Fällen befasst, in denen Menschen Berichten zufolge nach Ereignissen, die als anomal eingestuft wurden, Verletzungen erlitten haben.</p><p>Der Bericht untersucht drei konkrete Fälle, beschreibt die anschließend festgestellten körperlichen Symptome und vergleicht diese mit bekannten Vorfällen im Zusammenhang mit Hochfrequenzbelastung.</p><p>Das Dokument stellt Hypothesen zu möglichen fortschrittlichen Luft- und Raumfahrtsystemen auf, identifiziert jedoch weder eindeutig die Quelle der Expositionen noch belegt es, dass die Betroffenen mit außerirdischer Technologie in Kontakt gekommen waren.</p><h2>Vier Videos, die von Polizeibeamten in Colorado aufgenommen wurden</h2><p>Die neue Veröffentlichung enthält außerdem vier Videos von Strafverfolgungsbehörden in Colorado, die im Oktober 2023 aufgenommen wurden.</p><p>Laut der veröffentlichten Dokumentation beschrieb ein Beamter das Phänomen als geräuschlos, begleitet von blinkenden roten, blauen und grünen Lichtern.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="787094" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" 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NASAs historisches Experiment, das der Schwerkraft trotzte">Was passiert, wenn man 3.300 Bienen ins All schickt? NASAs historisches Experiment, das der Schwerkraft trotzte</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/was-passiert-wenn-man-3-300-bienen-ins-all-schickt-nasas-historisches-experiment-das-der-schwerkraft-trotzte.html" title="Was passiert, wenn man 3.300 Bienen ins All schickt? NASAs historisches Experiment, das der Schwerkraft trotzte"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/que-pasa-si-envias-3-300-abejas-al-espacio-el-historico-experimento-de-la-nasa-que-desafio-a-la-gravedad-1787577448436_320.jpg" alt="Was passiert, wenn man 3.300 Bienen ins All schickt? NASAs historisches Experiment, das der Schwerkraft trotzte"></a></article></aside><p>Das Filmmaterial wurde mit Mobiltelefonen aufgenommen und ist nun Teil des offiziellen UAP-Archivs.</p><p>Diese Art von Zeugenaussage verdeutlicht einmal mehr eines der Hauptprobleme bei der Erforschung anomaler Phänomene: Eine Beobachtung kann zwar dokumentiert werden, bleibt aber dennoch ungeklärt, wenn keine ausreichenden Informationen über Entfernung, Größe, Geschwindigkeit, Flugbahn oder atmosphärische Bedingungen vorliegen.</p><h2>Beweisen diese Dateien, dass außerirdische Raumschiffe existieren?</h2><p>Nein.</p><p>Die neue Freigabe ist interessant, da sie Zugang zu Unterlagen gewährt, die jahrelang in Regierungsarchiven verborgen blieben, und Fälle aus einem Zeitraum von mehr als 70 Jahren zusammenfasst. Allerdings stellt keines der veröffentlichten Materialien für sich genommen einen Beweis dafür dar, dass es sich bei UAP um Raumfahrzeuge außerirdischen Ursprungs handelt.</p><p>Tatsächlich besteht ein erheblicher Teil der Dokumente aus Ermittlungen, technischen Berichten oder Fällen, die aufgrund unzureichender Informationen ungelöst bleiben.</p><div class="texto-destacado">Die Unterscheidung ist wichtig: „unbekannt“ bedeutet nicht zwangsläufig „außerirdisch“.</div><p>Die Sammlung vermittelt ein besseres Verständnis dafür, was Militärangehörige beobachtet haben, was US-Behörden untersucht haben und welche Phänomene sie anhand der verfügbaren Daten nicht identifizieren konnten. Außerdem enthält sie historisches Material, das nun von unabhängigen Forschern ausgewertet werden kann.</p><h2><strong>Und die Geschichte ist noch nicht zu Ende</strong></h2><p>Das Verteidigungsministerium hat angekündigt, dass es weiterhin schrittweise neue Akten veröffentlichen wird, was bedeutet, dass diese sechste Veröffentlichung nur ein weiteres Kapitel in einem viel umfassenderen Prozess der Freigabe von Geheimdokumenten sein könnte.</p><p>Das Augenmerk wird sich nun auf die nächsten Dokumente richten, insbesondere darauf, ob künftige Veröffentlichungen ausreichend vollständige instrumentelle Daten liefern, um einige der noch offenen Fälle aufzuklären.</p><p>Quelle: <a href="https://lanasa.net/" target="_blank"><strong>NASANET</strong> </a></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/das-pentagon-gibt-neue-ufo-akten-frei-beweisen-sie-die-existenz-au-erirdischer-raumschiffe.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Auf dem Mond wurde ein neuer Krater entdeckt – ein seltenes Ereignis!]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/auf-dem-mond-wurde-ein-neuer-krater-entdeckt-ein-seltenes-ereignis.html</link><pubDate>Wed, 23 Sep 2026 12:07:00 +0000</pubDate><category>Astronomie</category><description><![CDATA[<p>Auf der Mondoberfläche wurde gerade ein neuer Krater mit einem Durchmesser von 222 Metern entdeckt. Er entstand 2024 durch den Einschlag eines Asteroiden oder Kometen und ist der bislang größte junge Einschlagkrater, der im Sonnensystem identifiziert wurde.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/un-nouveau-cratere-a-ete-decouvert-sur-la-lune-un-evenement-rare-1789741048151.jpeg" data-image="p93965t6or2d" alt="Obwohl der Mond mit unzähligen Kratern übersät ist, wurde gerade einer davon, der viel jünger ist als die anderen, von einem amerikanischen Forscher entdeckt." title="Obwohl der Mond mit unzähligen Kratern übersät ist, wurde gerade einer davon, der viel jünger ist als die anderen, von einem amerikanischen Forscher entdeckt."><figcaption>Obwohl der Mond mit unzähligen Kratern übersät ist, wurde gerade einer davon, der viel jünger ist als die anderen, von einem amerikanischen Forscher entdeckt.</figcaption></figure><p>In einem am 16. September veröffentlichten Bericht gab die NASA die Entdeckung eines neuen Kraters mit einem Durchmesser von mehr als 200 Metern auf unserem natürlichen Satelliten bekannt. Die Entdeckung stützte sich auf Aufnahmen der US-Raumsonde „Lunar Reconnaissance Orbiter“.</p><h2>Eine kürzlich erfolgte Auswirkung</h2><p>Nach der Auswertung von Bildern der Kamera des Lunar Reconnaissance Orbiter, der seit dem 23. Juni 2009 den Mond umkreist, konnte ein US-amerikanischer Forscher einen hellen Fleck entdecken, der von einem dunklen Hof umgeben war und im Frühjahr 2024 auf der Oberfläche unseres Mondes erschien.</p><div class="texto-destacado">Nach genauerer Untersuchung dieses neuen Merkmals identifizierten die Wissenschaftler es schnell als einen 222 Meter breiten und 43 Meter tiefen Krater, der durch den Einschlag eines Kometen oder Asteroiden auf der Ostseite des Mondes zwischen dem 11. April und dem 22. Mai 2024 entstanden war.<br></div><p>Obwohl die Mondsonde den Einschlag leider nicht direkt erfassen konnte, kam die NASA zu dem Schluss, dass das Objekt, das diesen riesigen Krater verursacht hat, möglicherweise so groß wie ein drei- bis sechsstöckiges Gebäude gewesen sein könnte – groß genug, um die Mondoberfläche in einer Entfernung von bis zu 100 Kilometern vom Einschlagort zu beeinträchtigen.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="786347" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/in-heidelberg-gebaut-jetzt-auf-dem-weg-ins-all-deutsche-praezision-hilft-der-nasa-unsichtbare-welten-aufzuspueren.html" title="In Heidelberg gebaut, jetzt auf dem Weg ins All: Deutsche Präzision hilft der NASA, unsichtbare Welten aufzuspüren">In Heidelberg gebaut, jetzt auf dem Weg ins All: Deutsche Präzision hilft der NASA, unsichtbare Welten aufzuspüren</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/in-heidelberg-gebaut-jetzt-auf-dem-weg-ins-all-deutsche-praezision-hilft-der-nasa-unsichtbare-welten-aufzuspueren.html" title="In Heidelberg gebaut, jetzt auf dem Weg ins All: Deutsche Präzision hilft der NASA, unsichtbare Welten aufzuspüren"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/in-heidelberg-gebaut-jetzt-auf-dem-weg-ins-all-deutsche-praezision-hilft-der-nasa-unsichtbare-welten-aufzuspueren-1788164255333_320.png" alt="In Heidelberg gebaut, jetzt auf dem Weg ins All: Deutsche Präzision hilft der NASA, unsichtbare Welten aufzuspüren"></a></article></aside><p>Laut einem aktuellen Bericht der US-Raumfahrtbehörde ist dieser Einschlagkrater der größte neu entstandene Krater, der jemals im Sonnensystem entdeckt wurde. Den bisherigen Rekord hielt ein Krater mit einem Durchmesser von etwa 70 Metern, der sich im Oktober 2012 im Mare Humorum, ebenfalls auf dem Mond, gebildet hatte.</p><h2>Ein außergewöhnliches Ereignis!</h2><p>Unser natürlicher Satellit weist zahlreiche Krater unterschiedlicher Größe und Form auf. Der Mond verfügt praktisch über keine Atmosphäre, was bedeutet, dass Meteoroiden, Asteroiden und andere Weltraumtrümmer direkt auf seine Oberfläche auftreffen. Auf der Erde sowie auf anderen Planeten des Sonnensystems bremst die Atmosphäre hingegen einfallende Trümmer ab oder zersplittert sie teilweise, wodurch die Entstehung neuer Krater begrenzt wird.</p><p>Einschläge dieser Größenordnung sind jedoch selbst auf dem Mond nach wie vor selten. Laut der Fachzeitschrift „Science Advances“ kommt es auf dem Mond durchschnittlich einmal alle 132 Jahre zu einem Einschlag dieser Größenordnung, was diesen neuen Krater – der zu Ehren des renommierten Mond-Einschlagsexperten Thomas McGetchin den Namen „McGetchin“ erhielt – zu einem außergewöhnlichen Ereignis macht!</p><p>Obwohl unser natürlicher Satellit Tausende von Kratern aufweist, werden wir durch die Beobachtung der Entstehung eines solchen Kraters nahezu in Echtzeit und die Verfolgung seiner Entwicklung in den kommenden Jahren die komplexe Geologie des Mondes besser verstehen und gleichzeitig untersuchen können, wie sich die Mondoberfläche nach einem Einschlag dieser Größenordnung verändert.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="789993" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/fruher-wintereinbruch-vergessen-sie-s-modelle-sehen-warme-herbst-bis-in-den-november.html" title="'Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!' – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November">"Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!" – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/fruher-wintereinbruch-vergessen-sie-s-modelle-sehen-warme-herbst-bis-in-den-november.html" title="'Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!' – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/fruher-wintereinbruch-vergessen-sie-s-modelle-sehen-warme-herbst-bis-in-den-november-1790105732004_320.jpg" alt="'Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!' – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November"></a></article></aside><p>Die Beobachtung dieser Auswirkungen macht uns zudem deutlich, dass die Oberfläche unseres natürlichen Begleiters keineswegs statisch ist. Da für die kommenden Jahre neue Mondmissionen vorbereitet werden, werden Wissenschaftler ihre Beobachtungen ausweiten und weiterhin die vielen Geheimnisse entschlüsseln können, die den Mond noch immer umgeben.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="20%20mintes%20%26%20AFP" data-year="2026" data-title="Lune%20%3A%20%C2%AB%20%C3%87a%20n%E2%80%99arrive%20qu%E2%80%99une%20fois%20par%20si%C3%A8cle%20%C2%BB%E2%80%A6%20La%20Nasa%20d%C3%A9couvre%20un%20nouveau%20crat%C3%A8re" data-url="https%3A%2F%2Fwww.20minutes.fr%2Fplanete%2F4246157-20260917-lune-ca-arrive-fois-siecle-nasa-decouvre-nouveau-cratere">20 mintes & AFP. (2026). <a href="https://www.20minutes.fr/planete/4246157-20260917-lune-ca-arrive-fois-siecle-nasa-decouvre-nouveau-cratere" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Moon: "It only happens once a century"... NASA discovers a new crater</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/astronomie/auf-dem-mond-wurde-ein-neuer-krater-entdeckt-ein-seltenes-ereignis.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Der Schutz des Regenwaldes ist effektiver als Wiederaufforstung]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/der-schutz-des-regenwaldes-ist-effektiver-als-wiederaufforstung.html</link><pubDate>Wed, 23 Sep 2026 10:14:00 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Ein internationales Forschungsteam der Lancaster University aus Großbritannien kommt zu dem Schluss, dass nur Schutzmaßnahmen langfristig den tropischen Regenwäldern helfen können. Ökosysteme müssen vor allem vor Wetterextremen geschützt werden.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/der-schutz-des-regenwaldes-ist-effektiver-als-wiederaufforstung-1789982976823.jpeg" data-image="ujltqhr2i99s"><figcaption>Ursprüngliche Regenwälder benötigen mehr Schutzmaßnahmen</figcaption></figure><p>In Bezug auf den starken <strong>El Niño </strong>in diesem Jahr wird immer wieder klar, dass die Ökosysteme der Erde mehr Schutz brauchen. <strong>Wetterextreme </strong>setzen auch intakten Systemen immer mehr zu und richten starke Schäden an. </p><h2>Tropische Regenwälder leider unter Wetterextremen</h2><p>Das Wetterphänomen sorgt weltweit für Temperaturextreme, extreme Wettereignisse wie Unwetter, Dürre und <strong>Überschwemmungen</strong>. Auch die tropischen Regenwälder sind von dem Wetterphänomen betroffen und leiden massiv.</p><p>Die internationale Forschungsgruppe aus Großbritannien, Brasilien, Schweden und Australien führte eine große <strong>Vergleichsstudie </strong>durch. Sie stellten verschiedene Maßnahmen zum Schutz der Wälder und Wiederaufforstungsprojekte gegenüber. </p><h2>Eine Vergleichsstudie liefert starke Erkenntnisse</h2><p>Insgesamt analysierten sie mehr als drei Millionen Hektar in den Regionen Santarém und Paragominas im brasilianischen Bundesstaat Pará.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/der-schutz-des-regenwaldes-ist-effektiver-als-wiederaufforstung-1789982778551.jpeg" data-image="xzdnuf6libkc"><figcaption>Tropische Regenwälder haben eine große Wirkung auf das weltweite Klima. Daher ist ihr Schutz besonders wichtig.</figcaption></figure><p>Im Detail schauten sie auf die Änderungen in den Jahren von <strong>2010 bis 2020</strong>. Sie verglichen und untersuchten hochauflösende Satellitenbilder mit Felddaten aus 381 Untersuchungen in 38 Einzugsgebieten und auf 499 ländlichen Grundstücken. Noch hinzu nahmen sie zudem Modelle zur Kartierung von 160 Vogelarten und 426 Baumarten.</p><h2>Verglichene Datenmengen stellen die Effektivität heraus</h2><p>Mit all diesen Datenmengen konnten die Forscherinnen und Forscher ausmachen, welche Methode, den Gebieten mehr Artenvielfalt und Widerstandsfähigkeit gegeben hat. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="763087" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/gerodete-regenwaelder-koennen-ihre-artenvielfalt-zurueckgewinnen.html" title="Gerodete Regenwälder können ihre Artenvielfalt zurückgewinnen">Gerodete Regenwälder können ihre Artenvielfalt zurückgewinnen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/gerodete-regenwaelder-koennen-ihre-artenvielfalt-zurueckgewinnen.html" title="Gerodete Regenwälder können ihre Artenvielfalt zurückgewinnen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/gerodete-regenwaelder-koennen-ihre-artenvielfalt-zurueckgewinnen-1775762205124_320.jpeg" alt="Gerodete Regenwälder können ihre Artenvielfalt zurückgewinnen"></a></article></aside><p>Sie konnten ableiten, welche Strategien zu mehr <strong>Artenvielfalt </strong>und weniger Kohlenstofffreisetzung geführt haben. Denn Studien haben gezeigt, dass Regenwälder mit hoher Artenvielfalt klimaresilienter sind. </p><div class="texto-destacado">„Diese Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit, politische Maßnahmen zu ergreifen und Ressourcen bereitzustellen, um die Waldbrände zu verhindern und zu bekämpfen, die tropische Wälder stören und schädigen“, erläutert Professor Jos Barlow der Lancaster University und leitender Autor der Studie.</div><p>Schnell wurde deutlich, dass die Vermeidung von Zerstörung durch Brände oder Rodung die bessere Maßnahme ist, um den Wald zu erhalten. </p><h2>Biologische Vielfalt von Anfang an</h2><p>Die biologische Vielfalt und Funktion der Wälder ist in den ursprünglichem Ökosystem immer noch am effektivsten. Sogenannte <strong>Aufforstungsprogramme</strong> sind natürlich nicht uneffektiv und lassen Artenvielfalt ebenfalls wieder einziehen. Jedoch ist der verglichene Impact im Gesamten weniger.</p><p>So bringt ein klarer Schutz der ursprünglichen Natur im Regenwaldgebiet mehr Effektivität und somit mehr Klimaschutz. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="765416" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/gezieltes-geoengineering-koennte-den-regenwald-langfristig-schuetzen.html" title="Gezieltes Geoengineering könnte den Regenwald langfristig schützen">Gezieltes Geoengineering könnte den Regenwald langfristig schützen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/gezieltes-geoengineering-koennte-den-regenwald-langfristig-schuetzen.html" title="Gezieltes Geoengineering könnte den Regenwald langfristig schützen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/gezieltes-geoengineering-koennte-den-regenwald-langfristig-schuetzen-1776960574100_320.jpeg" alt="Gezieltes Geoengineering könnte den Regenwald langfristig schützen"></a></article></aside><p>Dennoch sind Wiederaufforstungsprojekte ein <strong>wichtiger Schlüssel</strong>, um die klimatischen Veränderungen zu begrenzen und neues Leben in gerodeten Gebieten zu ermöglichen. </p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Leonardo%20S.%20Miranda%20et%20al" data-year="2026" data-title="Protecting%20tropical%20forests%20is%20more%20cost-effective%20for%20biodiversity%20and%20climate%20than%20restoration.%20Science%20393%2C1221-1225" data-url="https%3A%2F%2Fwww.science.org%2Fdoi%2F10.1126%2Fscience.adx9928">Leonardo S. Miranda et al. (2026). <a href="https://www.science.org/doi/10.1126/science.adx9928" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Protecting tropical forests is more cost-effective for biodiversity and climate than restoration. Science 393,1221-1225</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/der-schutz-des-regenwaldes-ist-effektiver-als-wiederaufforstung.html</guid><dc:creator><![CDATA[Anna Poth]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Dachten Sie, dass die Blumen mit dem Sommer verschwunden sind? Diese 4 Sträucher blühen im Herbst]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/dachten-sie-dass-die-blumen-mit-dem-sommer-verschwunden-sind-diese-4-straucher-bluhen-im-herbst.html</link><pubDate>Wed, 23 Sep 2026 09:28:10 +0000</pubDate><category>Pflanzen</category><description><![CDATA[<p>Herbstblumen beschränken sich nicht nur auf Chrysanthemen und andere saisonale Pflanzen. Auch diese vier Sträucher kommen in Frage: Sie können jetzt gepflanzt werden und blühen – zumindest teilweise – in dieser Jahreszeit.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/did-you-think-flowers-disappeared-with-summer-these-4-shrubs-bloom-in-fall-1790025292902.jpg" data-image="dp2nyvbqut7k" alt="Manche Sträucher können im Herbst gepflanzt werden, wenn die milderen Temperaturen ihren Wurzeln Zeit geben, sich vor dem Winter zu verwurzeln." title="Manche Sträucher können im Herbst gepflanzt werden, wenn die milderen Temperaturen ihren Wurzeln Zeit geben, sich vor dem Winter zu verwurzeln."><figcaption>Manche Sträucher können im Herbst gepflanzt werden, wenn die milderen Temperaturen ihren Wurzeln Zeit geben, sich vor dem Winter zu verwurzeln.</figcaption></figure><p>Nicht alle Neuanpflanzungen müssen bis zum Frühjahr warten. Einige Sträucher können im Herbst in den Garten gepflanzt werden, wenn mildere Temperaturen und weniger intensive Hitze ihnen mehrere Wochen Zeit geben, vor dem Winter Wurzeln zu schlagen.</p><div class="frase-destacada"><svg class="abre" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#abre"></use></svg>In kälteren Regionen sollte man sie am besten pflanzen, bevor der Boden gefriert.<svg class="cierra" viewBox="0 0 40 40"><use xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xlink:href="#cierra"></use></svg></div><p>Die Wahl hängt vom Klima und dem verfügbaren Platz ab. Zu den Pflanzen, die sich jetzt pflanzen lassen, gehören diese vier Sträucher, die zumindest teilweise auch im Herbst blühen.</p><h2><strong>Wiederblühende Azalee</strong></h2><p>Azaleen werden oft mit dem Frühling in Verbindung gebracht, doch die wiederblühenden Hybriden folgen einem anderen Blütezyklus. Nach ihrer ersten Blüte im Frühling blühen sie im Spätsommer und Herbst erneut. Je nach Sorte können die Blüten weiß, rosa, rot, violett oder orange sein.</p><p>Ihre Wurzeln sind flach – ein wichtiges Detail, das man beim Pflanzen beachten sollte. Sie benötigen sauren, organisch reichen und gut durchlässigen Boden. Mulch hilft, Feuchtigkeit zu speichern, sollte jedoch nicht direkt am Fuß des Strauchs aufgeschüttet werden.</p><div class="texto-destacado">Im Herbst ist das Gießen weiterhin wichtig, wenn der Strauch gerade erst gepflanzt wurde. Ein Rückschnitt ist jedoch nicht erforderlich: Ein Rückschnitt zu diesem Zeitpunkt könnte Knospen für die nächste Blüte entfernen.</div><h2><strong>Sasanqua-Kamelie</strong></h2><p><em></em><em>Camellia sasanqua</em> kann bereits im September zu blühen beginnen und mehrere Monate lang blühen. Ihre Blüten können weiß, rosa oder rot sowie einfach oder gefüllt sein und heben sich von dem dunkelgrünen Laub ab, das das ganze Jahr über erhalten bleibt.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="789993" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/fruher-wintereinbruch-vergessen-sie-s-modelle-sehen-warme-herbst-bis-in-den-november.html" title="'Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!' – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November">"Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!" – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/fruher-wintereinbruch-vergessen-sie-s-modelle-sehen-warme-herbst-bis-in-den-november.html" title="'Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!' – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/fruher-wintereinbruch-vergessen-sie-s-modelle-sehen-warme-herbst-bis-in-den-november-1790105732004_320.jpg" alt="'Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!' – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November"></a></article></aside><p>Bei Kamelien ist die Pflanztiefe wichtig: Der Wurzelballen sollte in leicht saurem, nährstoffreichem und gut durchlässigem Boden etwa auf gleicher Höhe mit dem umgebenden Boden liegen. Viele Sorten vertragen Morgensonne und etwas Schatten während der heißesten Stunden des Nachmittags.</p><div class="texto-destacado">Eine neu gepflanzte Kamelie benötigt in trockenen Perioden im Herbst noch Wasser. Wenn ihr Wuchs begrenzt werden soll oder einige Zweige entfernt werden müssen, ist es besser, mit dem Rückschnitt bis nach der Blüte zu warten.</div><h2><strong>Rispenhortensie</strong></h2><p>Es ist nicht notwendig, die Blüten der Rispenhortensie am Ende des Sommers zu entfernen. Die vertrockneten Blüten können während der kälteren Monate an den Zweigen verbleiben. Der Rückschnitt kann bis zum späten Winter oder frühen Frühling warten, bevor sich neue Triebe bilden.</p><div class="texto-destacado">Bei einer Pflanzung im Herbst muss in den ersten Wochen besonders auf die Bewässerung geachtet werden. Der Boden sollte etwas Feuchtigkeit speichern, ohne dass die Wurzeln ständig im Wasser stehen.</div><figure> <img src="https://services.meteored.com/img/article/did-you-think-flowers-disappeared-with-summer-these-4-shrubs-bloom-in-fall-1790025484436.jpg" data-image="xr12dkt2i8c0" alt="Selektiver Fokus auf Sträucher mit rosa Blüten und grünen Blättern im Garten; Phlox paniculata ist eine Blütenpflanzenart aus der Familie der Phloxgewächse (Polemoniaceae) im Sommer, Hintergrund mit Natur-Blumenmuster. Weniger anzeigen Von Sarawut" title="Selektiver Fokus auf Sträucher mit rosa Blüten und grünen Blättern im Garten; Phlox paniculata ist eine Blütenpflanzenart aus der Familie der Phloxgewächse (Polemoniaceae) im Sommer, Hintergrund mit Natur-Blumenmuster. Weniger anzeigen Von Sarawut"><figcaption>Selektiver Fokus auf Sträucher mit rosa Blüten und grünen Blättern im Garten; Phlox paniculata ist eine Blütenpflanzenart aus der Familie der Phloxgewächse (Polemoniaceae) im Sommer, Hintergrund mit Natur-Blumenmuster. Weniger anzeigen Von Sarawut</figcaption></figure><p>Diese Hortensie verträgt mehr Sonnenstunden als andere Sorten, obwohl etwas Schatten am Nachmittag in heißeren Regionen die Belastung für die Pflanze verringern kann.</p><h2><strong>Caryopteris oder Blaubart</strong></h2><p>Bei Caryopteris sollte man als Erstes den Boden überprüfen. Die Pflanze benötigt volle Sonne und einen Standort, an dem sich kein Wasser um die Wurzeln ansammelt, insbesondere in den kälteren Monaten.</p><div class="texto-destacado">Ihre blauen Blüten erscheinen ab dem Spätsommer in Büscheln entlang der Stängel und blühen bis in den Herbst hinein. Die Blüten ziehen in dieser Jahreszeit auch Bienen, Schmetterlinge und andere Bestäuber an.</div><p>In Regionen mit strengen Wintern können kalte Temperaturen die Stängel schädigen und sogar dazu führen, dass der oberirdische Teil der Pflanze fast bis zum Boden abstirbt. Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass der Strauch verloren ist. Sind die Wurzeln noch gesund, kann er im Frühjahr neue Triebe bilden. Es ist ratsam, mit einem starken Rückschnitt bis nach den ersten Frösten zu warten.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="SanSone%2C%20A." data-year="2026" data-title="6%20Fall-Blooming%20Shrubs%20That%20Put%20On%20A%20Show%20Until%20The%20First%20Frost" data-url="https%3A%2F%2Fwww.southernliving.com%2Fauthor%2Farricca-elin-sansone">SanSone, A.. (2026). <a href="https://www.southernliving.com/author/arricca-elin-sansone" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">6 Fall-Blooming Shrubs That Put On A Show Until The First Frost</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/pflanzen/dachten-sie-dass-die-blumen-mit-dem-sommer-verschwunden-sind-diese-4-straucher-bluhen-im-herbst.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Kräftemessen zwischen Wind, Wasser und Sand: Wie Küstenerosion diese Insel verwandelt]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/kraftemessen-zwischen-wind-wasser-und-sand-wie-kustenerosion-diese-insel-verwandelt.html</link><pubDate>Wed, 23 Sep 2026 09:09:00 +0000</pubDate><category>Freizeit</category><description><![CDATA[<p>Die westlichste der sieben ostfriesischen Inseln sieht aus der Vogelperspektive nicht mehr so aus wie noch vor einigen Jahrzehnten. Besonders am West- und Nordstrand hat sie sich durch Sandverlust verändert. </p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/kraftemessen-zwischen-wind-wasser-und-sand-wie-kustenerosion-diese-beliebte-ferieninsel-verwandelt-1790065131447.jpeg" data-image="nrd97slhv0di" alt="Borkum Strand" title="Borkum Strand"><figcaption>Sandflächen in Bewegung: Der Nordstrand (links) ist der Nordsee besonders ausgesetzt. Foto: Adobe Stock.</figcaption></figure><p>Strömungen, Wind, Gezeiten und Sturmfluten tragen Sand ab und verteilen ihn an anderer Stelle wieder. Satellitenaufnahmen machen diesen Wandel eindrucksvoll nachvollziehbar: Borkums einst <strong>charakteristische Silhouette</strong> hat sich verändert.</p><p>Die westlichste der sieben Ostfriesischen Inseln bekommt die Kräfte des Meeres besonders deutlich zu spüren. Borkum liegt rund <strong>10,5 Kilometer vom Festland</strong> entfernt. Das beschert der Insel als einziger unter den sieben <strong>Hochseeklima</strong>. Doch sie ist dadurch auch exponierter als die übrigen Inseln. </p><h2>Die beliebte Ferieninsel ist in Bewegung<br></h2><p>Einen vorgelagerten Riffbogen, der die Insel zusätzlich schützen könnte, gibt es nicht. Auch die <strong>Strömungen</strong> im Bereich der Außenems beeinflussen die <strong>Sandbewegungen</strong> rund um Borkum.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/kraftemessen-zwischen-wind-wasser-und-sand-wie-kustenerosion-diese-beliebte-ferieninsel-verwandelt-1790065452956.jpeg" data-image="dznid3qc9ohf" alt="Borkum Strand" title="Borkum Strand"><figcaption>Traumstrand und Hochseeklima: Borkum ist eines der beliebtesten Ziele an der Nordsee. Foto: Adobe Stock</figcaption></figure><p>Hinzu kommt der <strong>Wind</strong>: Häufig kommt er aus <strong>westlichen Richtungen</strong> und kann Sand an der Westseite abtragen und weiter östlich aufschichten. </p><p>Besonders betroffen ist der sogenannte <strong>Westkörper </strong>der Insel. Die Küstenlinie bleibt so nicht statisch, sondern verändert sich fortlaufend.</p><p>Wie stark sich die Form Borkums über die vergangenen Jahrzehnte verändert hat, lässt sich anhand von Satellitenbildern nachvollziehen. Auf Aufnahmen aus den 1990er-Jahren ist an der <strong>Westseite</strong> noch eine deutlich ausgeprägte, <strong>spitz zulaufende Landform</strong> zu erkennen. </p><h3>Der Strand im Norden wird kleiner</h3><p>In den folgenden Jahrzehnten verschwand diese zunehmend. Auf neueren Bildern ist die Ausbuchtung kaum noch vorhanden; zugleich hat sich die <strong>Fläche des Nordstrands</strong> verringert.</p><p>Was heute nach <strong>dauerhaftem Verlust </strong>aussieht, muss allerdings nicht das endgültige Schicksal dieses Küstenabschnitts sein. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="788148" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/nordsee-ziele-fur-spatsommer-und-herbst-5-kleine-kustenstadte-die-sich-besonders-lohnen.html" title="Nordsee-Ziele für Spätsommer und Herbst: 5 kleine Küstenstädte, die sich besonders lohnen">Nordsee-Ziele für Spätsommer und Herbst: 5 kleine Küstenstädte, die sich besonders lohnen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/nordsee-ziele-fur-spatsommer-und-herbst-5-kleine-kustenstadte-die-sich-besonders-lohnen.html" title="Nordsee-Ziele für Spätsommer und Herbst: 5 kleine Küstenstädte, die sich besonders lohnen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/nordsee-ziele-fur-spatsommer-und-herbst-5-kleine-kustenstadte-die-sich-besonders-lohnen-1789111914987_320.jpg" alt="Nordsee-Ziele für Spätsommer und Herbst: 5 kleine Küstenstädte, die sich besonders lohnen"></a></article></aside><p>Sand wird an der Nordsee nicht einfach nur abgetragen, sondern ständig umgelagert. Wo sich Strände verkleinern, können an anderer Stelle <strong>neue Sandflächen</strong> entstehen. </p><h2>Badeleben künftig eher am Südstrand?</h2><p>Deshalb lässt sich auch nicht zuverlässig vorhersagen, wie sich Borkums Strände langfristig entwickeln werden. Nach Angaben der Nordseeheilbad Borkum GmbH ist sogar denkbar, dass sich der Schwerpunkt des Badebetriebs künftig stärker zum <strong>Südstrand</strong> verlagert.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="770322" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/mehr-als-nur-frische-luft-und-strandnahe-funf-tipps-fur-trips-an-die-deutsche-nordseekuste.html" title="Mehr als nur frische Luft und Strandnähe: Fünf Tipps für Trips an die deutsche Nordseeküste">Mehr als nur frische Luft und Strandnähe: Fünf Tipps für Trips an die deutsche Nordseeküste</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/mehr-als-nur-frische-luft-und-strandnahe-funf-tipps-fur-trips-an-die-deutsche-nordseekuste.html" title="Mehr als nur frische Luft und Strandnähe: Fünf Tipps für Trips an die deutsche Nordseeküste"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/nicht-nur-frische-luft-und-strandlage-das-bieten-die-schonsten-deutschen-stadte-an-der-nordsee-1779542839141_320.jpeg" alt="Mehr als nur frische Luft und Strandnähe: Fünf Tipps für Trips an die deutsche Nordseeküste"></a></article></aside><p>Für Borkum ist der Umgang mit solchen Veränderungen nichts Neues. Bereits seit den 1920er-Jahren werden <strong>Maßnahmen gegen den Küstenabtrag</strong> ergriffen. Der Hauptbadestrand auf Höhe der Bismarckstraße wurde beispielsweise verstärkt, um ihn vor weiterem Sandverlust zu schützen.</p><h3>Die Nordsee bleibt ein aktiver Gestaltungsfaktor</h3><p>Die Insel wird sich auch künftig mit der Nordsee arrangieren müssen. Ihre Küstenlinie ist kein unveränderliches Landschaftsbild, sondern das Ergebnis eines <strong>ständigen Kräftespiels</strong> aus Wind, Wasser und Sand.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Steffen%20Koller" data-year="2026" data-title="%22Spielball%20der%20Nordsee%22%3A%20Borkum%20verliert%20seinen%20Sand" data-url="https%3A%2F%2Fbremen.t-online.de%2Fregion%2Fbremen%2Fid_100275198%2Fnordseeinsel-borkum-verliert-straende-bilder-zeigen-ausmass-bremen-reise.html">Steffen Koller. (2026). <a href="https://bremen.t-online.de/region/bremen/id_100275198/nordseeinsel-borkum-verliert-straende-bilder-zeigen-ausmass-bremen-reise.html" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">"Spielball der Nordsee": Borkum verliert seinen Sand</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/kraftemessen-zwischen-wind-wasser-und-sand-wie-kustenerosion-diese-insel-verwandelt.html</guid><dc:creator><![CDATA[Stefanie Bisping]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Jetzt beginnt der Herbst – aber warum sind Tag und Nacht nicht gleich lang?]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/jetzt-beginnt-der-herbst-aber-warum-sind-tag-und-nacht-nicht-gleich-lang.html</link><pubDate>Wed, 23 Sep 2026 08:53:19 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p><strong>Willkommen im Herbst 2026!</strong> Am 23. September beginnt der astronomische Herbst. Meteorologisch hat die Jahreszeit aber bereits am 1. September begonnen. Doch warum gibt es überhaupt zwei Termine?</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/jetzt-beginnt-der-herbst-aber-warum-sind-tag-und-nacht-nicht-gleich-lang-1790146763045.jpg" data-image="br3jlezw4t70" alt="Herbst Herbstanfang Sonne Blätter" title="Herbst Herbstanfang Sonne Blätter"><figcaption>Willkommen im astronomischen Herbst! Dieser beginnt heute am 23. September 2026. Doch warum hat er bei den Meteorologen schon vor 23 Tagen begonnen?</figcaption></figure><p>Der Sommer ist vorbei: Am <strong>23. September beginnt auf der Nordhalbkugel der astronomische Herbst</strong>. Der Zeitpunkt ist nicht jedes Jahr exakt gleich, weil die Erde für einen Umlauf um die Sonne nicht genau 365 Tage benötigt.</p><p>Für Meteorologen ist der Herbst dagegen schon seit dem 1. September Realität. Das klingt zunächst widersprüchlich, hat aber einen einfachen Grund: Die beiden Definitionen verfolgen unterschiedliche Ziele.</p><h2>Warum beginnt der meteorologische Herbst schon am 1. September?</h2><p>Meteorologen teilen das Jahr in vier Jahreszeiten mit jeweils drei vollständigen Monaten ein. Der meteorologische Herbst umfasst deshalb immer September, Oktober und November.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="789993" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/fruher-wintereinbruch-vergessen-sie-s-modelle-sehen-warme-herbst-bis-in-den-november.html" title="'Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!' – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November">"Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!" – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/fruher-wintereinbruch-vergessen-sie-s-modelle-sehen-warme-herbst-bis-in-den-november.html" title="'Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!' – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/fruher-wintereinbruch-vergessen-sie-s-modelle-sehen-warme-herbst-bis-in-den-november-1790105732004_320.jpg" alt="'Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!' – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November"></a></article></aside><p>Das macht klimatologische Auswertungen einfacher. Temperatur, Niederschlag und Sonnenschein lassen sich dadurch für immer gleich lange Zeiträume vergleichen. <strong>Der meteorologische Herbst beginnt also nicht deshalb am 1. September, weil sich an diesem Tag das Wetter schlagartig verändert.</strong></p><p>Der astronomische Herbst orientiert sich dagegen an der Position der Erde zur Sonne.</p><h2>Was passiert beim astronomischen Herbstanfang?</h2><p>Am 23. September 2026 überquert die Sonne auf ihrer scheinbaren Jahresbahn den Himmelsäquator von Norden nach Süden. Dieser Zeitpunkt wird als <strong>Tagundnachtgleiche oder Äquinoktium</strong> bezeichnet.</p><p>Die Erdachse ist dabei weder zur Sonne hin noch von ihr weg geneigt. Beide Erdhalbkugeln erhalten dadurch grundsätzlich ähnlich viel Sonnenlicht.</p><p>Deshalb spricht man häufig von der „Tag-und-Nacht-Gleiche“. Ganz exakt stimmt das allerdings nicht.</p><h2>Warum sind Tag und Nacht nicht genau zwölf Stunden lang?</h2><p>Der Name Äquinoktium stammt aus dem Lateinischen und bedeutet sinngemäß „gleiche Nacht“. Trotzdem sind Tag und Nacht am 23. September in Deutschland nicht exakt zwölf Stunden lang.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/jetzt-beginnt-der-herbst-aber-warum-sind-tag-und-nacht-nicht-gleich-lang-1790146976734.jpg" data-image="ae6m7684sp3w" alt="Tag und Nacht" title="Tag und Nacht"><figcaption>Tag und Nacht - Ein Wechselspiel, welches durch die Rotation der Erde um ihre eigene Achse entsteht</figcaption></figure><p>Ein Grund liegt in der <strong>atmosphärischen Lichtbrechung</strong>. Die Atmosphäre lenkt das Sonnenlicht leicht ab. Dadurch können wir die Sonne bereits sehen, obwohl sie geometrisch noch knapp unter dem Horizont steht.</p><p>Hinzu kommt, dass Sonnenaufgang und Sonnenuntergang nicht anhand des Mittelpunktes der Sonnenscheibe definiert werden. Entscheidend ist, wann der obere Rand der Sonne den Horizont erreicht.</p><p><strong>Dadurch ist der lichte Teil des Tages rund um die Tagundnachtgleiche an den meisten Orten etwas länger als zwölf Stunden.</strong> Der tatsächlich exakt zwölf Stunden lange Tag fällt deshalb je nach geografischer Breite auf einen anderen Zeitpunkt.</p><h2>Zwei Herbstanfänge – und trotzdem derselbe Herbst</h2><p>Meteorologischer und astronomischer Herbst widersprechen sich also nicht. Sie beschreiben lediglich unterschiedliche Dinge.</p><p>Der meteorologische Herbst ist eine praktische Einteilung für Statistik und Klimatologie. Der astronomische Herbst bezeichnet dagegen einen konkreten Zeitpunkt, der sich aus der Stellung der Erde zur Sonne ergibt.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="789600" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/munchener-temperaturachterbahn-kommt-jetzt-der-hochsommer-im-herbst.html" title="Temperaturachterbahn zum Oktoberfest: Kommt jetzt der Hochsommer im Herbst?">Temperaturachterbahn zum Oktoberfest: Kommt jetzt der Hochsommer im Herbst?</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/munchener-temperaturachterbahn-kommt-jetzt-der-hochsommer-im-herbst.html" title="Temperaturachterbahn zum Oktoberfest: Kommt jetzt der Hochsommer im Herbst?"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/munchener-temperaturachterbahn-kommt-jetzt-der-hochsommer-im-herbst-1789913973561_320.jpg" alt="Temperaturachterbahn zum Oktoberfest: Kommt jetzt der Hochsommer im Herbst?"></a></article></aside><p>Und auch wenn der astronomische Herbst erst jetzt beginnt, bedeutet das nicht automatisch, dass es sofort überall herbstlich wird. <strong>Das Wetter folgt keinem Kalender.</strong> Spätsommerliche Wärme, Altweibersommer oder bereits kühle und nasse Tage sind Ende September gleichermaßen möglich.</p><p>Wie passend das ist, zeigt auch der Blick auf die aktuelle Wetterentwicklung: <strong>Während der Kalender jetzt auf Herbst steht, deuten die Wettermodelle bereits auf einen zunehmend spätsommerlichen Monatsausklang hin.</strong></p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/jetzt-beginnt-der-herbst-aber-warum-sind-tag-und-nacht-nicht-gleich-lang.html</guid><dc:creator><![CDATA[Tobias Röser]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[2,2 Grad zu warm, erst 37 Liter Regen: Konferenzen wie „Nachhaltige Geldanlagen 26“ werden mit jedem Monat wichtiger]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/2-2-grad-zu-warm-erst-37-liter-regen-konferenzen-wie-nachhaltige-geldanlagen-26-werden-mit-jedem-monat-wichtiger.html</link><pubDate>Wed, 23 Sep 2026 08:51:55 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Der September fällt bislang deutlich zu warm und vergleichsweise trocken aus. Die bisherigen September-Wetter-Daten verleihen der heutigen Frankfurter Konferenz über nachhaltige Geldanlagen eine Aktualität, die weit über den Finanzsektor spürbar hinausreicht.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/2-2-grad-zu-warm-erst-37-liter-regen-konferenzen-wie-nachhaltige-geldanlagen-26-werden-mit-jedem-monat-wichtiger-1790145490441.png" data-image="wuktrt1sug6k" alt="Frankfurter Finanzmetropole, September , Konferenz Nachhaltige Geldanlagen 26" title="Frankfurter Finanzmetropole, September , Konferenz Nachhaltige Geldanlagen 26"><figcaption>Sonnige Aussichten über der Frankfurter Finanzmetropole – doch der deutlich zu warme September verleiht der heutigen Konferenz „Nachhaltige Geldanlagen 26“ eine besondere Dringlichkeit.</figcaption></figure><p>Während sich die Finanzbranche heute in Frankfurt zur Konferenz „Nachhaltige Geldanlagen 26“ trifft, liefert das Wetter einen bemerkenswerten Hintergrund. <strong>Der September 2026 erreichte in Deutschland bis zum 23. September eine vorläufige Mitteltemperatur von rund 16 Grad.</strong> Gegenüber der international gebräuchlichen Klimaperiode von 1991 bis 2020 ergibt sich damit eine Abweichung von etwa plus 2,2 Grad.</p><p>Auch beim Niederschlag fällt die bisherige Bilanz auf: <strong>Deutschlandweit kamen bis zum Morgen des 23. September im Mittel ungefähr 37 Liter Regen pro Quadratmeter zusammen.</strong> Zum Vergleich: In einem vollständigen September fallen langfristig durchschnittlich rund 62 Liter. Da der Monat noch nicht beendet ist, lässt sich daraus keine endgültige Niederschlagsbilanz ableiten. Der Zwischenstand zeigt jedoch, dass noch eine beträchtliche Menge fehlt.</p><h2>Ein einzelner Monat ist kein Beweis – die Reihe zählt</h2><p>Ein warmer und trockener September allein beweist noch keinen Klimawandel. Entscheidend ist die langfristige Entwicklung. <strong>Die deutsche Temperaturreihe reicht bis 1881 zurück und zeigt besonders in den vergangenen Jahrzehnten einen deutlichen Anstieg der Septembertemperaturen.</strong> Sehr/Zu warme Monate sind mittlerweile die Regel und bestimmen die Schlagazeilen.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="789854" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/wegen-el-nino-ruft-kalifornien-den-notstand-aus-doom-marketing-oder-klimarealitat-ist-europa-zu-fatalistisch.html" title="Wegen El Niño ruft Kalifornien den Notstand aus: Doom-Marketing oder Klimarealität – ist Europa zu fatalistisch?">Wegen El Niño ruft Kalifornien den Notstand aus: Doom-Marketing oder Klimarealität – ist Europa zu fatalistisch?</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/aktuelles/wegen-el-nino-ruft-kalifornien-den-notstand-aus-doom-marketing-oder-klimarealitat-ist-europa-zu-fatalistisch.html" title="Wegen El Niño ruft Kalifornien den Notstand aus: Doom-Marketing oder Klimarealität – ist Europa zu fatalistisch?"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/wegen-el-nino-ruft-kalifornien-den-notstand-aus-doom-marketing-oder-klimarealitat-ist-europa-zu-fatalistisch-1790063047440_320.png" alt="Wegen El Niño ruft Kalifornien den Notstand aus: Doom-Marketing oder Klimarealität – ist Europa zu fatalistisch?"></a></article></aside><p>Beim Regen ist das Bild unruhiger. Auf äußerst nasse Septembermonate können ausgesprochen trockene folgen. <strong>Ein klarer, gleichmäßiger Trend ist dort schwerer zu erkennen. Gleichzeitig kann höhere Wärme die Verdunstung verstärken.</strong> Dann verlieren Böden und Pflanzen schneller Feuchtigkeit – selbst wenn die Niederschlagssumme auf den ersten Blick nicht außergewöhnlich niedrig erscheint.</p><h2>Frankfurt diskutiert über die Verantwortung des Kapitals</h2><p>Mitten in dieses hochaktuelle Spannungsfeld fällt die heutige Jahreskonferenz an der Frankfurt School of Finance & Management. Mehr als 25 Fachleute und über 150 Teilnehmende beschäftigen sich in mehr als 15 Veranstaltungen mit der Frage, wie Kapital gezielter für den ökologischen und wirtschaftlichen Umbau eingesetzt werden kann.</p><p><strong>Nachhaltige Geldanlagen können Investitionen in erneuerbare Energien, energiesparende Gebäude, klimaverträgliche Industrieprozesse und widerstandsfähige Infrastruktur ermöglichen.</strong> Sie ersetzen allerdings weder wirksame Klimapolitik noch verbindliche Regeln. Ohne ausreichend Kapital lassen sich viele notwendige Projekte jedoch kaum verwirklichen.</p><p>Dabei kommt es auf überprüfbare Kriterien an.<strong> Nicht jedes Finanzprodukt mit grünem Etikett bewirkt automatisch eine messbare Veränderung.</strong> Transparenz, nachvollziehbare Klimaziele und ein kritischer Blick auf mögliche Täuschungen bleiben deshalb unverzichtbar.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/2-2-grad-zu-warm-erst-37-liter-regen-konferenzen-wie-nachhaltige-geldanlagen-26-werden-mit-jedem-monat-wichtiger-1790145702574.png" data-image="tzsjuob7vp0o" alt="Bulle gegen Bär, Rendite, Frankfurt, Kapital, Gewinne, klimafreundlich, Wirtschaft" title="Bulle gegen Bär, Rendite, Frankfurt, Kapital, Gewinne, klimafreundlich, Wirtschaft"><figcaption>Bulle gegen Bär, Rendite gegen Risiko: In Frankfurt geht es heute darum, ob Kapital künftig nicht nur Gewinne erzielt, sondern auch den klimafreundlichen Umbau der Wirtschaft finanziert.</figcaption></figure><h2>Die Temperaturinflation geht weiter: die 30-Grad-Marke rückt wieder näher</h2><p>Nach einer vorübergehend wechselhaften und windigen Wetterphase steigt der Luftdruck erneut. Zum Wochenende gelangt ungewöhnlich warme subtropische Luft nach Deutschland. Häufig werden 20 bis 25 Grad erreicht, <strong>im Südwesten sind anschließend sogar Werte zwischen 25 und 30 Grad</strong> möglich.</p><p>Der September könnte damit so enden, wie er bislang verlaufen ist:<strong> deutlich zu warm und regional viel zu trocken. </strong>Die Wetterdaten treffen keine Anlageentscheidung. Sie zeigen aber, warum die Diskussion über eine nachhaltigere Kapital- und Finanzwirtschaft mit jedem außergewöhnlichen Monat dringlicher wird.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Frankfurt%20School%20Forum" data-year="23.%20September%202026" data-title="19.%20Jahreskonferenz%20Nachhaltige%20Geldanlagen%2026" data-url="https%3A%2F%2Fforum.frankfurt-school.de%2Fkonferenzen%2Fnachhaltige-geldanlagen%2F">Frankfurt School Forum. (23. September 2026). <a href="https://forum.frankfurt-school.de/konferenzen/nachhaltige-geldanlagen/" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">19. Jahreskonferenz Nachhaltige Geldanlagen 26</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/2-2-grad-zu-warm-erst-37-liter-regen-konferenzen-wie-nachhaltige-geldanlagen-26-werden-mit-jedem-monat-wichtiger.html</guid><dc:creator><![CDATA[Kathy Schrey]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Hitzewelle Ende September! „Der Extremsommer 2026 hat noch nicht fertig" – bis 32 Grad im Südwesten]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/hitzewelle-ende-september-der-extremsommer-2026-hat-noch-nicht-fertig-bis-32-grad-im-sudwesten.html</link><pubDate>Wed, 23 Sep 2026 06:56:18 +0000</pubDate><category>Vorhersage</category><description><![CDATA[<p>Wer dachte, der Sommer sei vorbei, irrt gewaltig! Ab Samstag drohen im Südwesten drei Hitzetage in Folge, am Sonntag sogar bis 32 Grad. Eine echte Hitzewelle Ende September!</p><figure id="first-video" class="video-dailymotion"><div id="player-xbbszbe"><img src="https://services.meteored.com/img/video/preview/dailymotion-xbbszbe.jpg" id="xbbszbe"><span class="boton-video"><svg width="48" height="48" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 48 48"><circle cx="24" cy="24" r="24" style="fill:#fff"/><path d="m20.5 15.2 10.8 7.2c1.1.7 1.2 2.2.2 3l-11 7.3c-1.2.7-2.7-.2-2.7-1.6V16.8c0-1.4 1.5-2.3 2.7-1.6z" style="fill-rule:evenodd;clip-rule:evenodd;fill:#0074ad"/></svg></span></div></figure><p>Die Jacken hängen schon an der Garderobe, im Supermarkt stapeln sich Lebkuchen und Spekulatius. Doch das Wetter spielt da einfach nicht mit! Der <strong>Sommer 2026</strong> holt noch einmal zum großen Schlag aus und schickt uns ausgerechnet Ende September eine <strong>waschechte Hitzewelle</strong>.</p><div class="texto-destacado"> <strong><strong>Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem<a href="https://whatsapp.com/channel/0029Vb5Vhe9KgsNxj9rtuO1r"> neuen WhatsApp-Kanal</a> beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.</strong></strong> </div><p>Vor allem der <strong>Südwesten Deutschlands</strong> muss sich auf Temperaturen einstellen, die man sonst eher aus dem Hochsommer kennt. Ab Samstag gehen dort jeden Tag die <strong>30 Grad</strong> und mehr, am Sonntag sind sogar bis zu <strong>32 Grad</strong> drin. Der Extremsommer 2026 hat noch nicht fertig!</p><h2>Sturmtief bei Island pumpt heiße Luft nach Deutschland</h2><p>Hinter dem Wärme-Comeback steckt eine ganz besondere Wetterlage. Draußen auf dem Atlantik dreht sich ein <strong>kräftiges Sturmtief bei Island</strong>, das extrem tiefen Luftdruck hat. Auf seiner Vorderseite baut sich über <strong>Mitteleuropa</strong> ein mächtiger <strong>Hochdruckkeil</strong> auf, und genau diese Kombination ist der Motor der Hitze.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/hitzewelle-ende-september-der-extremsommer-2026-hat-noch-nicht-fertig-bis-32-grad-im-sudwesten-1790146324177.jpg" data-image="ufdzkhj2onbp" alt="wetter, hitzewelle, deutschland" title="wetter, hitzewelle, deutschland"><figcaption>Das Wochenende wird deutlich "zu warm" ausfallen in Deutschland. Das zeigt die Wetterkarte mit den Temperaturanomalien. </figcaption></figure><p>Zwischen Tief und Hoch entsteht eine stramme <strong>Südwestströmung</strong>. Die schaufelt eine für die Jahreszeit <strong>ungewöhnlich warme Luftmasse</strong> aus Südwesteuropa direkt zu uns.Das Tief bei Island wirkt wie eine riesige Pumpe, die uns die Wärme aus dem Süden nach Deutschland schiebt. Dazu gibt es unter dem Hoch viel <strong>Sonnenschein</strong>.</p><h4>Oberrhein wird zum Hitze-Hotspot</h4><p>Am heißesten wird es wie so oft am <strong>Oberrhein</strong>. Rund um <strong>Freiburg, Karlsruhe und Mannheim</strong> sind die 30 Grad am Wochenende praktisch gesetzt. Aber auch in der <strong>Pfalz</strong>, in <strong>Rheinhessen</strong> und im Saarland wird es richtig sommerlich, hier klettern die Werte ebenfalls bis an die 30-Grad-Marke heran.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="789993" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/fruher-wintereinbruch-vergessen-sie-s-modelle-sehen-warme-herbst-bis-in-den-november.html" title="'Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!' – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November">"Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!" – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/fruher-wintereinbruch-vergessen-sie-s-modelle-sehen-warme-herbst-bis-in-den-november.html" title="'Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!' – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/fruher-wintereinbruch-vergessen-sie-s-modelle-sehen-warme-herbst-bis-in-den-november-1790105732004_320.jpg" alt="'Früher Wintereinbruch? Vergessen Sie's!' – Modelle sehen Wärme-Herbst bis in den November"></a></article></aside><p>Weiter nördlich und östlich bleibt es zwar etwas gemäßigter, aber auch dort kann sich das Wetter sehen lassen. Viele Regionen bekommen noch einmal <strong>Biergarten-Wetter</strong> vom Feinsten. Den Spitzenwert erwartet der Experte am <strong>Sonntag</strong>, dann sind im Südwesten örtlich bis zu <strong>32 Grad</strong> möglich.</p><h4>Hitzewelle? Ja, fachlich ganz klar!</h4><p>Manch einer mag jetzt die Stirn runzeln: Eine Hitzewelle im Herbst, gibt es das überhaupt? Die Antwort ist eindeutig. Von einer <strong>Hitzewelle</strong> spricht man in der Meteorologie, wenn an mindestens <strong>drei Tagen in Folge 30 Grad</strong> oder mehr gemessen werden.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/hitzewelle-ende-september-der-extremsommer-2026-hat-noch-nicht-fertig-bis-32-grad-im-sudwesten-1790146449604.jpg" data-image="x0xdvnchc9c4" alt="dürre, wetter, deutschland" title="dürre, wetter, deutschland"><figcaption>Kaum Regen in Deutschland - bis Montag bleibt es in den meisten Landesteilen trocken. </figcaption></figure><p>Genau das wird im Südwesten am <strong>Samstag, Sonntag und Montag</strong> passieren. „Damit ist das Kriterium für eine Hitzewelle <strong>ganz klar erfüllt</strong>. Das ist fachlich sauber definiert, da gibt es kein Wenn und Aber und auch nichts zu lamentieren", stellt Jung klar. Für die letzten Septembertage ist das absolut <strong>außergewöhnlich</strong>.</p><h4>Warum 30 Grad Ende September so besonders sind</h4><p>Normalerweise liegen die Höchstwerte Ende September im Südwesten eher bei <strong>gemütlichen 18 bis 20 Grad</strong>. Die Sonne steht schon deutlich tiefer, die Tage sind spürbar kürzer als im Juli. Um da noch auf 30 Grad zu kommen, braucht es richtig <strong>heiße Luft von oben</strong>, und genau die kommt jetzt.</p><p>Typisch für die Jahreszeit sind trotzdem die <strong>frischen Morgenstunden</strong>. In den langen Nächten kühlt es ordentlich ab, in Flusstälern kann sich zäher <strong>Nebel</strong> halten. Morgens noch Pulli, nachmittags T-Shirt und Sonnencreme, so wird das die nächsten Tage laufen.</p><h2>Der Extremsommer 2026 legt noch einmal nach</h2><p>Der <strong>Sommer 2026</strong> hat Deutschland schon mit mehreren Hitzewellen ordentlich eingeheizt. Dass jetzt noch eine obendrauf kommt, passt perfekt ins Bild eines echten <strong>Extremsommers</strong>. Wer das Wochenende draußen verbringt, sollte trotz Herbstkalender an <strong>Sonnenschutz</strong> und genug <strong>Trinken</strong> denken.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="789718" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/alpen-wanderwetter-herbst-hoehentief-sommer-comeback.html" title="Alpen: Das (fast) perfekte Wanderwetter zum Start in den Herbst - Höhentief am Donnerstag, dann 'Sommer-Comeback'?">Alpen: Das (fast) perfekte Wanderwetter zum Start in den Herbst - Höhentief am Donnerstag, dann "Sommer-Comeback"?</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/alpen-wanderwetter-herbst-hoehentief-sommer-comeback.html" title="Alpen: Das (fast) perfekte Wanderwetter zum Start in den Herbst - Höhentief am Donnerstag, dann 'Sommer-Comeback'?"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/alpen-wanderwetter-herbst-hoehentief-sommer-comeback-1789985915811_320.jpeg" alt="Alpen: Das (fast) perfekte Wanderwetter zum Start in den Herbst - Höhentief am Donnerstag, dann 'Sommer-Comeback'?"></a></article></aside><p>Wie lange die Hitze über den Montag hinaus bleibt, ist noch nicht in Stein gemeißelt. Genießen Sie diese Tage, sie sind ein echtes <strong>Geschenk zum Saisonende. </strong>Denn eines ist sicher: Irgendwann holt sich der Herbst sein Recht zurück, aber eben noch nicht an diesem Wochenende!</p>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/hitzewelle-ende-september-der-extremsommer-2026-hat-noch-nicht-fertig-bis-32-grad-im-sudwesten.html</guid><dc:creator><![CDATA[Johannes Habermehl]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Der Klimawandel beeinflusste die Säugetierwelt schon vor 66 bis 23 Millionen Jahren]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/der-klimawandel-beeinflusste-die-saugetierwelt-schon-vor-66-bis-23-millionen-jahren.html</link><pubDate>Wed, 23 Sep 2026 06:30:41 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Eine neue Studie zeichnet für Zentralasien drei markante Wendepunkte der Säugetierevolution nach. Die belegen, dass globale Klimaschwankungen und regionale Umweltveränderungen schon vor Millionen Jahren mit dem Wandel von Tiergemeinschaften verbunden waren.</p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/der-klimawandel-beeinflusste-die-saugetierwelt-schon-vor-66-bis-23-millionen-jahren-1790100047337.png" alt="Anhand von Fossilien und Klimasimulationen wurde untersucht, wie das Klima die Säugetiervielfalt Zentralasiens vor etwa 66 bis 23 Millionen Jahren veränderte." title="Anhand von Fossilien und Klimasimulationen wurde untersucht, wie das Klima die Säugetiervielfalt Zentralasiens vor etwa 66 bis 23 Millionen Jahren veränderte."><figcaption>Anhand von Fossilien und Klimasimulationen wurde untersucht, wie das Klima die Säugetiervielfalt Zentralasiens vor etwa 66 bis 23 Millionen Jahren veränderte. Bild: KI-generiert</figcaption></figure><p>Untersucht wurde das <strong>Paläogen</strong>, die Zeit zwischen dem Massenaussterben der Dinosaurier vor rund 66 Millionen Jahren und etwa 23 Millionen Jahren vor heute. In dieser Epoche entwickelten sich Säugetiere zu den dominierenden Landwirbeltieren.</p><p>„Wir haben anhand von Fossilfunden in der Mongolei und China die taxonomische Vielfalt und Zusammensetzung von Säugetiergemeinschaften und die Entwicklung der Körpermasse der Tiere im Laufe der Zeit rekonstruiert“, erklärt Studienleiterin Dr. Gemma Louise Benevento, Forscherin am Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig und der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Beneventos Forschungsteam entdeckte dabei drei Umbrüche, die mit Klimaveränderungen zusammenfielen.</p><h2>Drei Klimaepisoden, drei Umbrüche</h2><p>Der erste Umbruch fällt in das Paläozän-Eozän-Temperaturmaximum <strong>vor etwa 56 Millionen Jahren</strong>. Innerhalb von etwa 100.000 Jahren stieg die globale Temperatur um fünf bis zehn Grad Celsius an. Das sich allmählich begrünende Land – eine zuvor trockene Binnenlandschaft – ließ die Säugetiervielfalt stark ansteigen: Sie verdreifachte sich.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/der-klimawandel-beeinflusste-die-saugetierwelt-schon-vor-66-bis-23-millionen-jahren-1790100067267.png" alt="Das Xining-Becken liegt im Untersuchungsgebiet." title="Das Xining-Becken liegt im Untersuchungsgebiet."><figcaption>Das Xining-Becken liegt im Untersuchungsgebiet. Bild: Benevento et al., 2026 </figcaption></figure><p>Der zweite Einschnitt folgte am Übergang vom Eozän zum Oligozän <strong>vor etwa 33,9 Millionen Jahren</strong>. Eine langfristige Abkühlung und Austrocknung leitete den Wandel von einer warmen „Treibhauswelt“ zu einer kühleren „Eishauswelt“ mit polaren Eiskappen ein. In Zentralasien sank dabei die Artenvielfalt, die Körpergröße der Säugetiere nahm ab und ihre Gemeinschaften veränderten sich stark.</p><p>Zwischen den globalen Ereignissen entdeckten die Forschenden jedoch einen weiteren Wendepunkt: Bereits <strong>vor etwa 40 Millionen Jahren</strong> wurde Zentral-Ostasien trockener. Darauf hatten bereits geologische und ökologische Spuren hingedeutet, etwa durch Verwitterung und Pollen. </p><p>„Für diesen Zeitraum wurde eine Zunahme von Pollenarten festgestellt, die für Wüstenlandschaften typisch sind“, erklärt Benevento. Klimasimulationen bestätigten nun die regionale Austrocknung, die demnach rund sechs Millionen Jahre früher einsetzte als bisher angenommen.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/der-klimawandel-beeinflusste-die-saugetierwelt-schon-vor-66-bis-23-millionen-jahren-1790100056341.jpg" alt="Wie Spuren von Pollen und Verwitterung zeigen, muss es im Xining-Becken während des mittleren Eozäns eine regionale Trockenphase gegeben haben – die sich wiederum auf die Säugetierwelt auswirkte." title="Wie Spuren von Pollen und Verwitterung zeigen, muss es im Xining-Becken während des mittleren Eozäns eine regionale Trockenphase gegeben haben – die sich wiederum auf die Säugetierwelt auswirkte."><figcaption>Wie Spuren von Pollen und Verwitterung zeigen, muss es im Xining-Becken während des mittleren Eozäns eine regionale Trockenphase gegeben haben – die sich wiederum auf die Säugetierwelt auswirkte. Bild: Benevento et al., 2026</figcaption></figure><p>Für die Säugetiergemeinschaften erwies sich die regionale Entwicklung als ähnlich folgenreich wie die großen globalen Klimasignale. </p><h2>Vergangenheit – und Gegenwart?</h2><p>Als mögliche Ursache nennen die Forschenden <strong>veränderte Luftströmungen</strong> infolge des Rückzugs des Paratethys-Meeres und der Hebung des Tibetischen Plateaus. Beides könnte den Wassertransport in der Atmosphäre verändert und zur Austrocknung Zentralasiens geführt haben.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="783112" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/warum-gab-es-keine-winzigen-dinosaurier-saugetiere-konnten-die-antwort-darauf-liefern.html" title="Warum gab es keine winzigen Dinosaurier? Säugetiere könnten die Antwort darauf liefern">Warum gab es keine winzigen Dinosaurier? Säugetiere könnten die Antwort darauf liefern</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/warum-gab-es-keine-winzigen-dinosaurier-saugetiere-konnten-die-antwort-darauf-liefern.html" title="Warum gab es keine winzigen Dinosaurier? Säugetiere könnten die Antwort darauf liefern"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/why-were-there-no-tiny-dinosaurs-mammals-may-hold-the-answer-1786286194815_320.jpg" alt="Warum gab es keine winzigen Dinosaurier? Säugetiere könnten die Antwort darauf liefern"></a></article></aside><p>Bemerkenswert sei, „dass diese regionalen Austrocknungsphase offenbar einen ähnlich starken Einfluss auf die Säugetiergemeinschaften hatte wie die ‚großen‘ globalen Klimaereignisse“, so Benevento. Für die Gegenwart bedeute das, dass Klimafolgen nicht allein anhand globaler Temperaturwerte verstanden werden können.</p><p> Die Studie verweist deshalb auf <strong>regionale Faktoren</strong> wie Wasserverfügbarkeit, atmosphärischer Feuchtigkeitstransport und sich verschiebende Lebensräume. Veränderungen dieser Art können bestimmen, welche Arten in einer Region überdauern und wie sich Tiergemeinschaften zusammensetzen. </p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="688466" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/der-alteste-vorfahre-der-saugetiere-sah-aus-wie-ein-hund-hatte-aber-saebelzahne.html" title="Der älteste Vorfahre der Säugetiere sah aus wie ein Hund, hatte aber Säbelzähne">Der älteste Vorfahre der Säugetiere sah aus wie ein Hund, hatte aber Säbelzähne</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/der-alteste-vorfahre-der-saugetiere-sah-aus-wie-ein-hund-hatte-aber-saebelzahne.html" title="Der älteste Vorfahre der Säugetiere sah aus wie ein Hund, hatte aber Säbelzähne"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/oldest-ancestor-of-mammals-looked-like-a-dog-but-with-sabre-teeth-1734516664211_320.jpg" alt="Der älteste Vorfahre der Säugetiere sah aus wie ein Hund, hatte aber Säbelzähne"></a></article></aside><p>Der Blick in die Vergangenheit zeigt damit, dass sich der Klimawandel biologisch nicht überall gleich auswirkt – und dass auch die regionale Umwelt über die künftige Biodiversität entscheidet.</p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Benevento%2C%20G.%20L.%2C%20Meijer%2C%20N.%2C%20Brugger%2C%20J.%2C%20et%20al" data-year="2026" data-title="Global%20and%20regional%20climate%20change%20impacted%20Paleogene%20mammal%20faunas%20in%20Central%20Asia.%20Nature%20Communications" data-url="https%3A%2F%2Fdoi.org%2F10.1038%2Fs41467-026-77374-7">Benevento, G. L., Meijer, N., Brugger, J., et al. (2026). <a href="https://doi.org/10.1038/s41467-026-77374-7" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">Global and regional climate change impacted Paleogene mammal faunas in Central Asia. Nature Communications</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/der-klimawandel-beeinflusste-die-saugetierwelt-schon-vor-66-bis-23-millionen-jahren.html</guid><dc:creator><![CDATA[Lisa Seyde]]></dc:creator></item><item><title><![CDATA[Chinesische Forscher entdecken möglichen Quantenzustand in lebenden Zellen: Was heißt das für die Energiegewinnung?]]></title><link>https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/chinesische-forscher-entdecken-moglichen-quantenzustand-in-lebenden-zellen-was-hei-t-das-fur-die-energiegewinnung.html</link><pubDate>Wed, 23 Sep 2026 06:30:18 +0000</pubDate><category>Wissenschaft</category><description><![CDATA[<p>Chinesische Wissenschaftler haben in lebenden Zellen ein rätselhaftes Signal entdeckt, das mit einem möglichen Quantenzustand der Mitochondrien zusammenhängen könnte. Die kleinen Zellorganellen stellen nämlich Energie für Zellvorgänge bereit – und womöglich spielen sich in ihrem Inneren Vorgänge ab, an denen Materie und Licht beteiligt sind. </p><figure id="first-image"><img src="https://services.meteored.com/img/article/chinesische-forscher-entdecken-moglichen-quantenzustand-in-lebenden-zellen-was-hei-t-das-fur-die-energiegewinnung-1790099195606.png" alt="Wissenschaftler haben eigenwillige Schwingungen der Mitochondrien gemessen – die womöglich mit der Energiebereitstellung zu tun haben." title="Wissenschaftler haben eigenwillige Schwingungen der Mitochondrien gemessen – die womöglich mit der Energiebereitstellung zu tun haben."><figcaption>Wissenschaftler haben eigenwillige Schwingungen der Mitochondrien gemessen – die womöglich mit der Energiebereitstellung zu tun haben. Bild: KI-generiert</figcaption></figure><p>Mitochondrien versorgen Zellen mit Energie, indem sie Nährstoffe in das energiereiche Molekül <strong>ATP</strong> (Adenosintriphosphat) umwandeln. Wie diese winzigen „Kraftwerke der Zelle“ ihre Vorgänge genau organisieren, konnte jedoch noch nicht vollständig geklärt werden.</p><p>Ein Forschungsteam um Bo Song von der University of Shanghai for Science and Technology hat nun menschliche Zellen und Gewebe aus Nieren, Leber, Herz und Skelettmuskeln von Mäusen untersucht – und dabei möglicherweise einen <strong>quantenphysikalischen Zusammenhang</strong> entdeckt.</p><h2>Ein Signal aus den Zellkraftwerken</h2><p>Die Wissenschaftler setzten bei der Untersuchung die sogenannte Fourier-Transform-Infrarotspektroskopie ein – mit der lassen sich charakteristische Schwingungen von Molekülen und Zellstrukturen bestimmen, womit man wiederum prüfen kann, wie sie <strong>auf verschiedene Frequenzen reagieren</strong>. Dabei stießen sie auf ein ungewöhnliches Signal bei 71 Terahertz – also 71 Billionen Schwingungen pro Sekunde.</p><p>Bemerkenswert war, dass das Signal sowohl in lebenden Zellen und Mausgewebe als auch in isolierten Mitochondrien auftrat. Wurden die Proben dagegen getrocknet und zermahlen, verschwand es. „Der <strong>mitochondriale Quantenzustand</strong> bietet eine gute Möglichkeit, die unbekannte Frequenz zu erklären“, sagt Song gegenüber<em> ScienceAlert</em>.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/chinesische-forscher-entdecken-moglichen-quantenzustand-in-lebenden-zellen-was-hei-t-das-fur-die-energiegewinnung-1790099208364.jpg" alt="Elektronenmikroskopische Aufnahme zweier Mitochondrien. Die genauen Vorgänge im Innern dieser Zellorganellen werden derzeit noch erforscht." title="Elektronenmikroskopische Aufnahme zweier Mitochondrien. Die genauen Vorgänge im Innern dieser Zellorganellen werden derzeit noch erforscht."><figcaption>Elektronenmikroskopische Aufnahme zweier Mitochondrien. Die genauen Vorgänge im Innern dieser Zellorganellen werden derzeit noch erforscht. Bild: Public Domain</figcaption></figure><p>Die Forscher vermuten, dass die Ursache in den gefalteten Innenmembranen der Mitochondrien, den sogenannten <strong>Cristae</strong>, zu suchen ist. Dort befinden sich nämlich Lipide mit CH2-Bindungen, die natürlicherweise bei etwa 87 Terahertz schwingen.</p><h2>Ein möglicher Quanteneffekt</h2><p>Das theoretische Modell beschreibt eine <strong>Kopplung</strong> <strong>zwischen Lichtteilchen und diesen</strong> <strong>kollektiven Molekülschwingungen</strong>. Dabei könnte ein sogenannter Polaritonen-Zustand entstehen, der Eigenschaften von Licht und Materie miteinander verbindet. Das Modell sagt voraus, dass sich die ursprüngliche 87-Terahertz-Schwingung in zwei Energieniveaus aufspaltet – bei etwa 71 und 103 Terahertz.</p><p>Die Forscher sehen darin eine mögliche Erklärung für ihr Messergebnis. Mitochondrien könnten aufgrund ihrer Größe und Struktur zudem wie winzige <strong>Resonanzräume</strong> wirken, in denen Licht kurzfristig eingeschlossen wird und eine solche Wechselwirkung ermöglicht.</p><p>Doch der Quantenzustand wurde nicht unmittelbar beobachtet, sondern nur aus dem gemessenen Signal und dem übereinstimmenden theoretischen Modell abgeleitet. Die Studie wurde als Preprint auf <em>bioRxiv</em> veröffentlicht.</p><figure><img src="https://services.meteored.com/img/article/chinesische-forscher-entdecken-moglichen-quantenzustand-in-lebenden-zellen-was-hei-t-das-fur-die-energiegewinnung-1790099201975.png" alt="Mit Polaritonenzustand ist ein Zustand gemeint, bei dem Licht extrem stark mit Materie wechselwirkt. Womöglich spielt sich so etwas auch in Mitochondrien ab, sagen die Forschenden." title="Mit Polaritonenzustand ist ein Zustand gemeint, bei dem Licht extrem stark mit Materie wechselwirkt. Womöglich spielt sich so etwas auch in Mitochondrien ab, sagen die Forschenden."><figcaption>Mit Polaritonenzustand ist ein Zustand gemeint, bei dem Licht extrem stark mit Materie wechselwirkt. Womöglich spielt sich so etwas auch in Mitochondrien ab, sagen die Forschenden. Bild: KI-generiert</figcaption></figure><p>Anschließend untersuchte das Team, ob die vermutete Wechselwirkung die <strong>Energieproduktion</strong> tatsächlich beeinflussen könnte. Lebende Zellen wurden zehn Minuten lang schwachem mittleren Infrarotlicht ausgesetzt.</p><p>Bei 71 Terahertz stieg die ATP-Produktion um 10,3 Prozent, bei 87 Terahertz um 10,1 Prozent. Eine Kontrollfrequenz von 53,7 Terahertz zeigte dagegen keinen signifikanten Effekt. Das spricht dafür, dass nicht allein die Bestrahlung, sondern möglicherweise die gewählte Frequenz entscheidend war.</p><p>Die Forscher bringen den Effekt mit dem <strong>Citratzyklus</strong> in Verbindung, ein grundlegender Stoffwechselvorgang bei der ATP-Produktion. „Der mitochondriale Quantenzustand könnte die Effizienz der TCA-Zyklen erhöhen und dadurch die ATP-Produktion beeinflussen“, sagt Song.</p><h2>Noch kein Beweis</h2><p>Die Ergebnisse müssen jedoch mit Vorsicht interpretiert werden. Getestet wurde unter anderem nur eine kultivierte menschliche Zelllinie, und jede Versuchsgruppe umfasste acht Proben. Ob der vorgeschlagene Mechanismus auch in Organismen oder im menschlichen Körper eine Rolle spielt, bleibt offen.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="757961" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/was-man-zum-fruhstuck-essen-sollte-um-mehr-energie-zu-haben-5-von-experten-empfohlene-optionen.html" title="Was man zum Frühstück essen sollte, um mehr Energie zu haben: 5 von Experten empfohlene Optionen">Was man zum Frühstück essen sollte, um mehr Energie zu haben: 5 von Experten empfohlene Optionen</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/freizeit/was-man-zum-fruhstuck-essen-sollte-um-mehr-energie-zu-haben-5-von-experten-empfohlene-optionen.html" title="Was man zum Frühstück essen sollte, um mehr Energie zu haben: 5 von Experten empfohlene Optionen"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/que-desayunar-para-tener-mas-energia-5-opciones-respaldadas-por-expertos-1772046438093_320.jpg" alt="Was man zum Frühstück essen sollte, um mehr Energie zu haben: 5 von Experten empfohlene Optionen"></a></article></aside><p> Auch andere Erklärungen für das 71-Terahertz-Signal müssen ausgeschlossen werden. Ebenso ist noch unklar, ob tatsächlich ein Energieaustausch zwischen Licht und Molekülschwingungen stattfindet.</p><aside class="article-body-container redactor-component non-editable" data-article="743607" data-redactor-type="newsinserter" data-mrf-recirculation="cuerpo_relacionada"><article class="article-in-body articulo-mas-noticias foto-derecha non-editable"><div class="encabezado col"><span class="text_seccion_art">ähnlicher Artikel</span><span class="link_bold"><a class="non-editable" href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/das-team-aus-oxford-entdeckt-dass-der-eigentliche-energieverbrauch-von-quantenuhren-lediglich-in-deren-ablesen-besteht.html" title="Das Team aus Oxford entdeckt, dass der eigentliche Energieverbrauch von Quantenuhren lediglich in deren Ablesen besteht">Das Team aus Oxford entdeckt, dass der eigentliche Energieverbrauch von Quantenuhren lediglich in deren Ablesen besteht</a></span></div><a class="imagen " href="https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/das-team-aus-oxford-entdeckt-dass-der-eigentliche-energieverbrauch-von-quantenuhren-lediglich-in-deren-ablesen-besteht.html" title="Das Team aus Oxford entdeckt, dass der eigentliche Energieverbrauch von Quantenuhren lediglich in deren Ablesen besteht"><img class="img-body non-editable" src="https://services.meteored.com/img/article/quantum-timekeeping-has-a-hidden-energy-bill-and-it-s-not-where-you-d-think-1764606321667_320.jpg" alt="Das Team aus Oxford entdeckt, dass der eigentliche Energieverbrauch von Quantenuhren lediglich in deren Ablesen besteht"></a></article></aside><p>„Unsere wichtigste Einschränkung ist das Fehlen einer Dynamik des energiebezogenen Transfers durch 87-Terahertz-Licht“, sagt Song. Daher müssen noch unabhängige Experimente und direkte Messungen des Quantenzustands durchgeführt werden. </p><section class="article-reference redactor-component non-editable reference" data-redactor-type="reference"><h3 class="article-reference__label">Artikelreferenz</h3><p class="article-reference__body"><cite data-author="Yang%2C%20Y.%2C%20Gu%2C%20Z.%2C%20%26%20Song%2C%20B." data-year="2026" data-title="A%20quantum%20state%20of%20mitochondria%20in%20the%20living%20cell.%20bioRxiv" data-url="https%3A%2F%2Fdoi.org%2F10.64898%2F2026.09.10.750628">Yang, Y., Gu, Z., & Song, B.. (2026). <a href="https://doi.org/10.64898/2026.09.10.750628" target="_blank" data-mrf-recirculation="end_article_citation">A quantum state of mitochondria in the living cell. bioRxiv</a>.</cite></p></section>]]></description><guid isPermaLink="true">https://www.daswetter.com/nachrichten/wissenschaft/chinesische-forscher-entdecken-moglichen-quantenzustand-in-lebenden-zellen-was-hei-t-das-fur-die-energiegewinnung.html</guid><dc:creator><![CDATA[Lisa Seyde]]></dc:creator></item></channel></rss>