Die Ozeane der frühen Erde könnten grün statt blau gewesen sein – beeinflusst durch Eisenhydroxid und Cyanobakterien. Neueste Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass der Klimawandel die Farbgebung der Meere erneut verändern könnte.
Die Ozeane der frühen Erde könnten grün statt blau gewesen sein – beeinflusst durch Eisenhydroxid und Cyanobakterien. Neueste Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass der Klimawandel die Farbgebung der Meere erneut verändern könnte.
Bisher dachte man, der Amazonas-Regenwald würde ab einem bestimmten Grad der Entwaldung austrocknen. Dass das nicht zwingend sein muss, belegen nun Neuerechnungen von Wind, Verdunstung und Niederschlag.
Forscher haben herausgefunden, dass sich die Verzweigung von Ästen mathematisch mit fraktalen Gesetzmäßigkeiten beschreiben lässt. In künstlerischen Darstellungen hängt es sogar von diesen Regelmäßigkeiten ab, ob wir einen Baum als solchen erkennen oder nicht.
Eine Studie zeigt, dass geöffnete Polder die Auen der Oder ökologisch stärken. Längere Überflutungszeiten fördern die Wasserqualität, binden Nährstoffe und unterstützen die Artenvielfalt. Dies könnte helfen, die Folgen von Klimawandel und Umweltbelastungen abzumildern und den Hochwasserschutz zu verbessern.
Im Zeitalter der sozialen Medien scheint die Langeweile ausgestorben zu sein. Doch Forscher sagen, dass sie eine wichtige Funktion erfüllt und dass sie eine Botschaft sei, der man zuhören und auf die man reagieren sollte.
Ohne intakte Natur werden wir unseren Wohlstand nicht halten können, darin sind sich Experten und Expertinnen einig. Mit der Natur verlieren wir Lebensräume, Arten sowie unsere Lebens- und Wirtschaftsgrundlagen.
Forschende der Universität Jena haben bei Ausgrabungen auf der arabischen Halbinsel 80.000 Jahre alte Steinklingen entdeckt. Der Fund stellt bisherige Annahmen über Frühe Ausbreitungsrouten des Homo sapiens aus Afrika infrage.
Hydrothermalquellen sind Oasen der Tiefsee. Sie entstehen an durchlässigen Strukturen der Erdkruste. Am Gakkelrücken, dem sich am langsamsten auseinanderbewegenden mittelozeanischen Rücken, haben Forschende nun das nördlichste Hydrothermalfeld der Erde entdeckt, etwa 300 Kilometer vom Nordpol entfernt.
Im Rahmen des Projekts KOOPERATIV der Universitäten Göttingen und Rostock haben Forscher untersucht, wie Naturschutz über Grundstücksgrenzen hinweg funktionieren kann. Als besonders erfolgversprechend haben sich drei gezielte Maßnahmen erwiesen.
Während einige Tierarten unter Einsamkeit leiden, haben manche Lebewesen erfolgreich Strategien für das Alleinsein entwickelt. Die Forschung über Einzelgänger könnte auch für den Menschen relevant sein.
Könnte Asteroid 2024 YR4 auch auf dem Mond einschlagen? Ja, sagen Wissenschaftler. Im schlimmsten Fall könnte sich Mondmaterial lösen und auf der Erde einschlagen. Dennoch bleibt ein Einschlag eher unwahrscheinlich.
Das Besondere am neu entdeckten Exoplaneten HD 20794d ist, dass er in der lebensfreundlichen Zone seines Sterns kreist. Außerdem befindet er sich zu ihm in einem Abstand, in dem es flüssiges Wasser geben könnte.
Warum verspüren manche Menschen auch nach einer warmen Mahlzeit noch Appetit auf Süßes? Forschende haben nun das Phänomen des sogenannten Dessertmagens untersucht.
Ein massereicher Galaxienhaufen produziert in rasanter Geschwindigkeit neue Sterne. Wissenschaftler suchen nach den Ursachen und entdecken eine entscheidende Zwischenphase des sich abkühlenden Gases.
Exokometengürtel sind ausgedehnte Regionen um Sterne, in denen zahlreiche eisige Kleinkörper existieren. Ihre Untersuchung liefert wichtige Erkenntnisse über die Entstehung und Entwicklung von Planetensystemen. Mithilfe präziser Radioteleskop-Beobachtungen konnten nun 74 dieser Strukturen detailliert kartiert werden.
Dänische Forscher haben die Sonnensteine von Bornholm untersucht und den Zusammenhang zu einem verheerenden Vulkanausbruch hergestellt. Die Steine sollen demnach vor 4900 Jahren geopfert worden sein – entweder zur Besänftigung der Götter oder aus Dankbarkeit für die erneute Ernte.
Eine neue Studie belegt, dass extremes Wetter dem Grundwasser schadet. Durch trockene Risse im Erdreich können Schadstoffe wie Pestizide und Antibiotika ungefiltert versickern, wodurch das Grundwasser als Trinkwasserquelle zunehmend gefährdet wird.
Forschende haben einen RNA-gesteuerten Mechanismus entdeckt, der es dem Bakterium B. thetaiotaomicron ermöglicht, sich im Darm an wechselnde Nahrungsbedingungen anzupassen. Die Entdeckung könnte neue Therapieansätze für Darmerkrankungen und Infektionen eröffnen.
In Nepal werden noch immer 8,8 Millionen Frauen und Mädchen während ihrer Periode in winzigen Menstruationshütten untergebracht. Regelmäßig gibt es Todesopfer – wegen Unterkühlung, Infektionen oder durch Schlangenbisse.
Forscher haben entdeckt, dass das sich das Spike-Protein des Coronavirus langfristig in den Hirnhäuten sowie im Knochenmark des Schädels ablagert. Die Studienergebnisse stellen einen ersten Hoffnungsschimmer bei der Behandlung von Long-COVID dar.