Fabian Siegmann

Fabian Siegmann

Meteorologe - 82 artikel

Als Windsurfer fand Fabian Siegmann schon in jungen Jahren Interesse an Wind & Wetter. Insbesondere der für den Bodensee bekannte, aber häufig von den Wettermodellen fehlerhaft vorhergesagte Föhnsturm weckte die Faszination für atmosphärische Prozesse.

Fabian entschied sich für ein Studium der Meteorologie am Karlsruher Institut für Technologie und schloss dieses im Jahr 2022 mit dem Abschluss Master of Science erfolgreich ab.

Schon während des Studiums sammelte Fabian viel praktische Berufserfahrung. Seit 2018 berichtet er auf der Website wettergefahren-fruehwarnung.de über Extremwetter in Deutschland und dem Rest der Welt. Seit 2019 arbeitet Fabian als freiberuflicher Meteorologe und steht als Wetterberatung im Motorsport sowie im Festival- und Eventbereich zur Verfügung.

Seit Oktober 2022 berichtet er bei daswetter.com über spannende Wetterphänomene.

Artikel von Fabian Siegmann

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Wenn es im Alpenraum warm wird: Wie funktioniert eigentlich der Föhn?
Wissenschaft

Der Föhn ist ein meteorologisches Phänomen, das für große Unterschiede im lokalen Wetter sorgen kann. Durch die Überströmung von Gebirgen entstehen besonders warme und trockene Luftmassen, die zum Teil 10 °C wärmen sein können als die Umgebung. Der Föhnsturm kann Orkanstärke erreichen. Doch wie entsteht Föhn eigentlich?

Kategorie 2 Zyklon GAMANE trifft auf Madagaskar!
Aktuell

Im Norden und Nordosten Madagaskars trifft der Tropische Zyklon GAMANE auf Land. Er bringt Windgeschwindigkeiten von 170 km/h mit, in Böen sogar bis zu 200 km/h. Außerdem kommt es zu extremen Niederschlägen - lokal sind Gesamtniederschläge von bis zu 500 mm möglich. Tropische Wirbelstürme treten auf der Südhalbkugel in unserem Winter und Frühjahr auf - und sind auf Madagaskar keine Seltenheit.

Schon Mitte März! Kann der Winter nochmal zurück kommen?
Aktuell

Hinsichtlich der Temperaturen kann man das Jahr 2024 bisher nicht als besonders abwechslungsreich definieren. Nach einem kurzen winterlichen Abschnitt im Januar ist es seitdem außerordentlich mild. Der Februar setzte neue Rekord und bereits in der zweiten Märzdekade kratzen die Höchsttemperaturen an der 20 °C Marke. Die Chancen auf einen später Wintereinbruch werden immer geringer. Doch ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass es nicht unmöglich ist.

Nasser Winter: Im Mittelmeerraum bis zu 200 mm Niederschlag.
Aktuell

An der Station Essen fielen in den vergangenen 12 Monaten etwa 1500 mm Gesamtniederschlag. Das ist ein Surplus von mehr als 500 mm im Vergleich zum Klimamittel. Vor allem der Winter fällt überdurchschnittlich niederschlagsreich aus. Der Süden Europas kam bisher trockener davon, wird aber aktuell von Starkniederschlägen heimgesucht. In Nizza kamen bereits mehr als 100 mm binnen 24 Stunden zusammen - ein neuer Rekord.

Winter weiter im Rekordflug! Auch im Februar kein Wintereinbruch
Aktuell

Auch im Februar kann der Winter in Deutschland kein Comeback starten. An einigen Stationen wird nahezu an jedem Tag des Monats eine zweistellige Höchsttemperatur erreicht. Warum der Februar in Mitteleuropa so mild ausfällt und ob es auch irgendwo noch richtigen Winter gibt, erfahrt ihr im Artikel.

Wir sind zwölf Tage voraus! Was sind phänologische Jahreszeiten?
Aktuell

Auch wenn die Temperaturen teilweise gegenteiliges vermuten lassen - wir befinden uns nach wie vor in meteorologischer sowie astronomischer Hinsicht im Winter. Nach einer weiteren Betrachtung - nämlich den phänologischen Jahreszeiten - hat jedoch bereits der Vorfrühling begonnen. Wir beleuchten die phänologischen Jahreszeiten und deren Veränderung im Klimawandel.

Mega-Sturmtief "Margrit": Bis zu 180 km/h in Norwegen!
Aktuell

Deutschland steckt in einem Sumpf mehrerer schwach ausgeprägter Hoch- und Tiefdruckgebiete - weiter im Norden geht es weitaus im wilder zu. Das Sturmtief MARGRIT bewegt sich aktuell auf die Westküste Skandinaviens zu und sorgt dabei für Sturm- und Orkanböen im Norden Großbritanniens sowie an der Westküste Norwegens. Im Rahmen eines Sting Jets sind zwischen Trondheim und Bodø sogar Böen bis zu 180 km/h drin.

Trotz Westwindlage in Mitteleuropa - Dürre im Mittelbereich!
Aktuell

Das Wetter im Mittelmeerraum zeigte sich zum Jahresbeginn weniger abwechslungsreich als in den mittleren Breiten. Hochdruckeinfluss sorgte für viel Sonne und kaum Niederschläge. Das Resultat: Der gesamte Mittelmeerraum, sowohl auf europäischer als auch auf afrikanischer Seite, leiden unter einer Dürre. Wir blicken auf das aktuellen Ereignis und das Auftreten von Dürreperioden im Klimawandel.

Dauerfrost in Deutschland - richtig kalt ist es aber weiter im Norden!
Aktuell

Es wird kalt in Deutschland. Dauerfrost und zweistellige Tiefstwerte in der Nacht. Ein genauer Blick zeigt aber: Wir bekommen nur die abgeschwächter Form einer Kältewelle ab, die in Nordeuropa für unglaubliche Tiefstwerte gesorgt hat. In Norwegen, Schweden und Finnland kam es zu Tiefstwerten jenseits der -40 °C Marke.

Noch mehr Sturmtiefs: Auch im neuen Jahr zunächst kein Winterwetter.
Aktuell

Der milde, regnerische und stürmische Witterungsabschnitt setzt sich auch im nächsten Jahr fort. Schon für den zweiten Tag des Jahres kündigt sich ein Tiefdruckgebiet an, das an der Küste für Orkanböen bis 120 km/h, im Landesinneren für stürmische Böen von 75 km/h sorgen könnte. Auch der Regen und die milden Temperaturen bleiben erhalten. Die Hochwassersituation bleibt daher angespannt.

Weiße Weihnachten unwahrscheinlich: Dafür mehrere Sturmtiefs?
Aktuell

Der frühe Wintereinbruch schürte die Hoffnungen auf weiße Weihnachten. Nach einem sehr milden Witterungsabschnitt, der für Tauwetter und Hochwasser sorgte, deutet sich für Weihnachten erneut eine besondere Wetterlage an. Mit einem Wintereinbruch ist aber nicht zu rechnen, stattdessen mit dem Durchzug mehrerer Sturmtiefs. Die Temperaturen liegen dabei mit hoher Wahrscheinlichkeit im positiven Bereich, tagsüber oft sogar zwischen 5 und 10 Grad.

Zwei Milliarden Tonnen! So viel Sand gerät jährlich in die Atmosphäre.
Wissenschaft

Ein neuer Bericht der United Nations Convention to Combat Desertification (UNCCD) legt einen Zusammenhang zwischen menschlichen Aktivitäten und einer Zunahme von Sandstürmen nahe. Bis zu 1000 Quadratkilometer fruchtbares Land geht jedes Jahr durch den Einfluss von Sandstürmen verloren. Auch auf die Gesundheit der Menschen haben Sandstürme einen Einfluss - und zwar nicht nur an Ort und Stelle des Ereignisses, sondern auch mehrere tausend Kilometer entfernt.

Winterchaos in Deutschland: Was ist Schneebruch und wie kommt es dazu?
Aktuell

Der frühe Wintereinbruch stellt die Natur vor Herausforderungen. Bei den Schneefällen der vergangenen Tage kam es in vielen Regionen Deutschlands zu Schneebruch. Bäume, teilweise noch leicht belaubt, hielten den Schneemassen nicht stand, sodass einzelne Äste oder gar der ganze Baum nachgab. Wir gehen der Frage nach wie es zu Schneebruch kommt und welche Faktoren dabei eine Rolle spielen.

Sturmtief "Bettina": Blizzard und Sturmflut in Russland und der Ukraine!
Aktuell

Das Sturmtief "Bettina" sorgt derzeit in Russland und der Ukraine für schwierige Wetterverhältnisse. Während es in der Ukraine zu blizzardähnlichen Verhältnissen kommt, erzeugen die starke Winde auf der Ostseite des Tiefdruckgebiets eine Sturmflut an den russischen Küstengebieten des Schwarzen Meers.

Waldbrände in Bolivien: Trockenheit und extreme Hitze!
Aktuell

Im Nordwesten Boliviens wüten schwere Waldbrände. Bereits 50.000 ha Waldfläche sind bereits verbrannt, die Region ist allerdings nur sehr dünn vom Menschen besiedelt. Wir beleuchten die Ursache der Waldbrände und gehen der Frage nach, ob Waldbrände in Zeiten des Klimawandels immer häufiger werden oder nicht.

Viel los in den Weltmeeren: Überdurchschnittliche Hurrikanaktivität und Orkantief
Aktuell

Die Atlantische Hurrikansaison verläuft entgegen der der ursprünglichen Prognosen mit überdurchschnittlicher Aktivität. Die dämpfenden Effekte von El Nino wurden durch stark erhöhte Wassertemperaturen überkompensiert. Auch außerhalb der Tropen gibt es viel Bewegung: Ein hochreichender Kaltlufttropfen beliefert Europa diese und zum Teil auch noch nächste Woche mit diversen Sturm- oder gar Orkantiefs.

Trotz viel Regen zum Ende: Auch der Oktober bundesweit zu warm!
Aktuell

Wie schon sein Vorgänger fällt auch der Oktober im Jahr 2023 mal wieder zu warm aus. Hauptverursacher ist hierbei vor allem die im Süden extreme Wärme in der ersten Oktoberhälfte mit Höchstwerte von bis zu 30 °C. Doch auch viele Regentage kamen zusammen, sodass der Monat hinsichtlich des Gesamtniederschlags voraussichtlich leicht über dem Durchschnitt liegt.

Immer mehr Windräder: Steht irgendwann die Luft still?
Wissenschaft

Im Zuge der Energiewende wechseln wir von fossilen Brennstoffen auf Methoden, mit denen wir unserer Umgebung Energie entziehen. Dies geschieht sowohl durch Solaranlagen als auch durch Windkraftwerke. Hier stellt sich die angebrachte Frage: Ist diese Energie denn wirklich erneuerbar oder haben wir irgendwann den gesamten Wind aus der Atmosphäre entnommen? Wir ordnen den Sachverhalt ein und vergleichen den benötigen Energiebedarf der Menschheit mit der zur Verfügung stehenden Sonnen- und Windenergie.

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