Weiße Weihnachten 2026: KI hat gerechnet – in dieser Großstadt stehen die Schnee-Chancen plötzlich richtig gut

Schnee unterm Tannenbaum? Wir haben eine KI für Deutschlands zehn größte Städte rechnen lassen. Eine Metropole sticht klar heraus, andere fallen fast komplett durch.

Bekommen wir in diesem Jahr weiße Weihnachten? DAS sagt die KI!
Bekommen wir in diesem Jahr weiße Weihnachten? DAS sagt die KI!

Kaum ist der November da, stellen sich Millionen Menschen in Deutschland wieder dieselbe Frage: Gibt es dieses Jahr endlich weiße Weihnachten? Nach den vielen grünen und oft viel zu milden Festtagen der letzten Jahre ist die Sehnsucht nach Schnee groß. Und diesmal gibt es tatsächlich ein paar Hinweise, die zumindest ein bisschen Hoffnung machen.

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Der November ist ungewöhnlich kalt gestartet, und auch für die kommenden Wochen deutet vieles auf eher kühles Wetter hin. Grund genug, mal genauer hinzuschauen. Wir haben eine Künstliche Intelligenz gefragt, wie die Chancen auf Schnee an Heiligabend in den zehn größten Städten Deutschlands stehen. Eine Stadt hat dabei plötzlich richtig gute Karten.

So hat die KI gerechnet

Die KI hat dafür die Schneestatistik der letzten Jahrzehnte für jede Stadt ausgewertet und mit den aktuellen Langfristtrends abgeglichen. Als weiße Weihnacht zählt dabei, wenn an mindestens einem der drei Festtage eine geschlossene Schneedecke liegt. Heraus kommt eine Wahrscheinlichkeit in Prozent, auf fünf Prozent gerundet.

Klar ist aber auch: Niemand kann sieben Wochen im Voraus sagen, ob es am 24. Dezember schneit. Die Zahlen zeigen, wie gut die Karten stehen, mehr nicht. Ein Blick auf das Ergebnis lohnt sich trotzdem, denn die Unterschiede zwischen den Städten sind teilweise gewaltig.

München ist der klare Favorit

Ganz oben steht München. Die bayerische Landeshauptstadt liegt deutlich höher als die meisten anderen Großstädte, und die Alpen sind nicht weit. Die KI gibt für München eine Chance von 35 Prozent auf weiße Weihnachten. Zusammen mit dem kalten Start in den Winter sind das so gute Aussichten wie schon lange nicht mehr.

Auf Platz zwei landet Stuttgart mit 20 Prozent. Die Stadt liegt zwar im Talkessel, doch die Höhenlagen ringsherum bekommen bei Kaltluft schnell etwas ab. Wenn es im Dezember von Osten her richtig kalt wird, hat der Süden einfach die besten Voraussetzungen.

Berlin, Leipzig und Frankfurt im Mittelfeld

Ebenfalls auf 20 Prozent kommen Berlin und Leipzig. Im Osten Deutschlands ist das Klima etwas kontinentaler geprägt, und kalte Luft aus Russland oder Skandinavien erreicht diese Regionen zuerst. Ein trockener, frostiger Dezember würde den beiden Städten durchaus in die Karten spielen.

Frankfurt am Main kommt auf 15 Prozent, genauso wie Dortmund. Frankfurt liegt im milden Rhein-Main-Gebiet, wo Schnee oft schneller wieder wegtaut, als er gefallen ist. Dortmund profitiert dagegen ein wenig von seiner Lage am Rand des Sauerlands.

Schlechte Karten für Hamburg und das Rheinland

Richtig mau sieht es im Norden und Westen aus. Hamburg, Köln und Essen liegen jeweils bei nur 10 Prozent. Hier sorgt die Nähe zur Nordsee oder die milde Luft im Rheinland dafür, dass Niederschlag im Dezember meistens als Regen fällt. Schnee gibt es dort zwar immer mal wieder, aber selten genau zu Weihnachten.

Werden an diesem Weihnachtsfest Kinderträume wahr? Bekommen wir weiße Weihnachten? Wir haben die künstliche Intelligenz befragt!
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Das Schlusslicht ist Düsseldorf mit gerade einmal 5 Prozent. Die Landeshauptstadt am Rhein gehört zu den mildesten Großstädten Deutschlands. Wer dort weiße Weihnachten erleben will, braucht schon sehr viel Glück oder fährt über die Feiertage besser in die Berge.

Noch ist nichts entschieden

Ob es am Ende tatsächlich für Schnee unterm Tannenbaum reicht, entscheidet sich oft erst in den letzten Tagen vor dem Fest. Schon eine einzige milde Westströmung kann jede Hoffnung auf eine weiße Weihnacht zunichtemachen, auch wenn es Anfang Dezember noch eisig war. Genau das ist in den vergangenen Jahren oft passiert.

Trotzdem stehen die Zeichen in diesem Jahr nicht schlecht. Ein kühler, trockener November ist zumindest kein schlechter Start in den Winter. Sobald sich konkretere Prognosen für die Festtage abzeichnen, schauen wir wieder genau hin. Bis dahin heißt es für alle Schneefans, besonders in München: Daumen drücken!