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Dienstag auf Mittwoch Schneechaos im Osten

Der Winter gibt noch immer nicht auf. Dienstag auf Mittwoch kommt es im Osten Deutschlands zu einem Schneechaos. Dort können verbreitet 10 bis 15 cm Neuschnee fallen.

Dominik Jung Dominik Jung 05 Mär 2018 - 09:37 UTC
Ostdeutschland uss in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch mit starken Schneefällen rechnen.

Nach dem Glättechaos am Montagmorgen in weiten Teilen des Nordens, steht nun von Dienstag auf Mittwoch in Ostdeutschland ein massives Schneechaos ins Haus. Binnen weniger Stunden können dort bis zu 10 cm Neuschnee vom Himmel kommen. Am Mittwochmorgen ist dort im Berufsverkehr ein Verkehrschaos zu erwarten. Die Straßen können zeitweise dick mit Schnee bedeckt sein.

Im Rest des Landes erreichen die Temperaturen dagegen Werte von deutlich über 0 Grad und dort fällt am Dienstag und Mittwoch zeitweise Regen, nachdem die neue Woche am Montag besonders im Südwesten noch sehr freundlich gestartet ist. 

Der Dienstag bringt 4 bis 14 Grad, die höchsten Werte im Südwesten. Dann ziehen am Nachmittag aus Osten Niederschläge auf, die fallen anfangs oft als Regen und gehen dann in der Nacht zum Mittwoch immer mehr in Schnee über.

Schneechaos am Mittwochmorgen

Die Schneefälle breiten sich in der Nacht zum Mittwoch bis an die Ostsee aus. Bis zum Mittwochmorgen muss man mit 5 bis 10 cm Neuschnee rechnen. Auf den Straßen kommt es daher im Berufsverkehr zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Besonders betroffen sind Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Aber auch Teile des östlichen Niedersachsens können betroffen sein. Da gibt es für die Winterdienste wieder einiges zu tun.

Schnaafellgebiet über Osten
Am Mittwochmorgen liegt das Schneefallgebiet direkt über dem Nordosten Deutschlands.

Den gesamten Mittwoch über muss man im Nordosten ist erheblichen Verkehrsbehinderungen rechnen. Im Südwesten werden dagegen bei plus 8 Grad einzelne Regenschauer erwartet. Dort merkt man vom Schneechaos im Nordosten rein gar nichts.

Am Donnerstag setzt dann auch im Nordosten wieder Tauwetter ein und die Höchstwerte erreichen 5 bis 12 Grad. Aus Südwesten ziehen am Abend neue Regenfälle auf. Am Freitag strömt dann aus Südwesten extrem milde Luft herab. Am Oberrhein können wir bereits mit bis zu 18 Grad rechnen. Ähnlich warm wird es dann am Wochenende. Samstag und Sonntag sind bis zu 19 oder sogar 20 Grad möglich. Das wäre dann das erste Mal, dass in diesem Jahr die 20-Grad-Marke geknackt wird.

Schönes und sonniges Frühlingswetter ist allerdings nicht in Sicht, ganz im Gegenteil: Dichte Wolken bringen immer wieder teils kräftigen Regen und der Wind frischt dazu merklich auf. Es setzt bis in die Hochlagen massives Tauwetter ein. Da dieses milde und nasse Wetter auch in der nachfolgenden Woche andauert, muss man sich auf steigende Flusspegel einstellen. Es droht Hochwasser.

Der weitere Trend sieht auch an den Folgetagen eher wechselhaftes Wetter. Beständige schönes Frühlingswetter ist bis Monatsmitte derzeit nicht in Sicht.

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