Wetterforscher warnt: "Meldestufe 3 ist bereits erreicht" Hochwasserlage spitzt sich zu: Pegel steigen weiter!

Regen und Schneeschmelze treiben die Pegel nach oben. Erste Flüsse erreichen hohe Meldestufen. Experten beobachten die Entwicklung genau und warnen vor möglichen lokalen Überschwemmungen.

Nach anhaltendem Regen und einsetzender Schneeschmelze sind die Wasserstände an vielen Flüssen zuletzt spürbar und teils schnell angestiegen. Besonders in Süddeutschland wurden bereits erhöhte Hochwassermeldestufen erreicht. Teilweise wurde sogar Meldestufe 3 registriert, was auf größere Ausuferungen und mögliche Überflutungen hinweist.

Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem neuen WhatsApp-Kanal beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.

Auch an größeren Flüssen wie Rhein, Mosel, Main und Donau werden derzeit steigende Pegelstände gemessen. Viele Anwohner beobachten die Entwicklung deshalb aufmerksam, denn die Erinnerung an frühere Hochwasserereignisse ist vielerorts noch präsent.

Schneeschmelze verstärkt die Lage

Neben dem Regen trägt vor allem die einsetzende Schneeschmelze zur aktuellen Entwicklung bei. Durch die mildere Witterung gelangt zusätzliches Wasser aus höheren Lagen in die Flüsse. Dadurch steigen die Pegel häufig auch dann weiter an, wenn der Regen bereits nachgelassen hat. Besonders kleinere und mittlere Flüsse reagieren oft schnell auf diese zusätzliche Wassermenge. Fachleute sehen darin einen wichtigen Grund, warum sich die Lage in einigen Regionen noch nicht vollständig entspannt hat. Gerade in engen Tälern oder entlang kleinerer Gewässer kann das Wasser rasch über die Ufer treten.

Die Niederschläge werden in den kommenden Tagen immer weniger. Ein größeres Hochwasser ist daher unwahrscheinlich.
Die Niederschläge werden in den kommenden Tagen immer weniger. Ein größeres Hochwasser ist daher unwahrscheinlich.

Meldestufe 3 sorgt für Aufmerksamkeit

Das Erreichen von Meldestufe 3 gilt bereits als deutliches Warnsignal. In dieser Stufe sind größere Überflutungen von Wiesen, Feldern oder einzelnen Straßen möglich. Auch Keller oder tiefer liegende Bereiche können betroffen sein. Zwar bedeutet diese Meldestufe noch kein extremes Hochwasser, dennoch zeigt sie, dass die Situation ernst genommen werden muss. Besonders in Teilen Oberfrankens wurde diese Marke zuletzt erreicht. Die Behörden verfolgen die Entwicklung der Pegel deshalb weiterhin sehr genau.

Wetter entscheidet über weitere Entwicklung

Ob sich die Lage weiter zuspitzt, hängt nun vor allem vom Wetter ab. Neue Regenfälle könnten die Pegelstände erneut ansteigen lassen und die Situation verschärfen. Bleibt es dagegen überwiegend trocken, dürfte sich die Lage allmählich beruhigen. Die aktuellen Prognosen deuten auf eine Phase mit mehr Sonne und deutlich weniger Niederschlag hin. Damit könnten die Flüsse langsamer zurückgehen als erwartet, aber zumindest nicht weiter stark ansteigen.

Keine extreme Hochwasserlage erwartet

Nach Einschätzung von Experten ist derzeit kein außergewöhnlich großes Hochwasser in Sicht. Zwar bleiben die Wasserstände vielerorts erhöht, doch ein flächendeckendes Extremereignis gilt aktuell als unwahrscheinlich. Dennoch ist weiterhin Vorsicht geboten, denn lokale Überschwemmungen sind weiterhin möglich. Besonders entlang kleinerer Flüsse kann sich die Situation kurzfristig verändern. Insgesamt deutet sich jedoch eher eine langsame Entspannung der Hochwasserlage an, sofern keine neuen starken Regenfälle auftreten.