Erste Gewitterlage 2026: Schauer, Sturmböen und Starkregen – trifft es auch dich?

Deutschland erlebt die erste markante Gewitterlage des Jahres. Schauer, Sturmböen und Starkregen sind im Anmarsch – doch nicht alle Regionen trifft es gleich hart.
Der April zeigt seine wilde Seite: Deutschland steht vor der ersten markanten Gewitterlage des Jahres 2026. Nach einem freundlichen Wochenstart mischt sich zunehmend instabile Luft in das Wettergeschehen.
Bereits am heutigen Donnerstag ziehen vom Nordosten bis zu den zentralen Mittelgebirgen sowie im Westen vereinzelte Schauer und kurze Gewitter durch. Wer draußen unterwegs ist, sollte den Himmel im Blick behalten.
Sturmböen und Starkregen: Was droht bei den Gewittern?
Die Gewitter am Donnerstag sind zwar noch nicht flächendeckend, doch sie haben es in sich. Sturmböen der Stärke 7 (bis ca. 60 km/h) sind möglich – genug, um Äste zu brechen und Gartenmöbel umzuwerfen.
Dazu kommen Starkregen-Zellen, die lokal in kurzer Zeit große Wassermengen abliefern können. Besonders der Westen Deutschlands sowie die zentralen Mittelgebirge gelten als Schwerpunktregionen der ersten Gewitterlage. Freitag bringt dann eine kurze Verschnaufpause – doch die ist trügerisch.
Samstag: Neue Gewitterrunde – jetzt trifft es den Nordwesten
Die Ruhe vor dem nächsten Sturm: Während der Freitag vielerorts sonnig und trocken bleibt und Temperaturen bis 24 Grad locken, baut sich für Samstag die nächste Gewitterlage auf. Im Nordwesten und Westen setzen bis zum Abend erneut Schauer und vereinzelt kurze Gewitter ein. In der Nacht zum Sonntag weitet sich der schauerartige Regen dann auf weite Teile des Landes aus – anfangs stellenweise noch gewittrig, mit böigem Wind aus Nordwest.
Sonntag: Abkühlung und Regen – Gewittergefahr im Süden
Der Sonntag bringt den markantesten Wetterumschwung der Woche. Im Süden und Südosten gibt es zunächst noch Schauer und Gewitter, bevor von Norden ein breites Regenband auf Deutschland übergreift.
Die Temperaturen stürzen auf nur noch 13 bis 16 Grad ab – ein Rückgang von teils mehr als zehn Grad gegenüber dem Freitag. An der Nordseeküste und im Bergland frischt der Wind stark böig auf. Die erste große Gewitterlage 2026 klingt damit zwar ab, hinterlässt aber einen nassen, ungemütlichen Wochenabschluss.
Welche Regionen sind am stärksten betroffen?
Die Gewittergefahr ist nicht gleichmäßig verteilt. Donnerstag trifft es vor allem Nordosten, Mittelgebirge und Westen, Samstag dann schwerpunktmäßig den Nordwesten.

Der Süden und Osten kommen am Wochenende zunächst noch glimpflicher davon – bis Sonntag früh auch dort Gewitter und Schauer einsetzen. Wer in gefährdeten Regionen lebt, sollte die aktuellen Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) unter wettergefahren.de regelmäßig abrufen.
Wie schütze ich mich vor Gewittern und Sturmböen?
Bei einer markanten Gewitterlage gilt: Offene Flächen, Bäume und Gewässer meiden. Starkregen kann innerhalb von Minuten Straßen überfluten – niemals Unterführungen bei Unwetter durchfahren!
Gartengeräte und Möbel sichern, Fenster schließen. WarnWetter-Apps liefern Echtzeit-Unwetterwarnungen direkt aufs Smartphone. Die erste Gewitterlage des Jahres 2026 ist ein deutliches Signal: Die Gewittersaison hat begonnen – und wer vorbereitet ist, bleibt auf der sicheren Seite.
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