Wetterforscher warnt: Eisheiligen schlagen brutal zu – jetzt drohen sogar bis zu 25 cm Schnee!

Erst Sommer-Hammer mit 28 Grad – dann der Wetter-Knall! Die Eisheiligen 2026 schlagen brutal zu. Ein Wetterexperte warnt vor bis zu 25 cm Neuschnee. Was jetzt auf uns zukommt.

Was für ein Wetter-Drama bahnt sich da an! Noch am Sonntag (10. Mai, Muttertag) genießen wir Spitzenwerte bis 26 Grad, in Brandenburg und Sachsen lokal sogar an die 27 Grad – Biergarten, Eisdiele und Freibad lassen grüßen. Doch dann ist Schluss mit lustig.

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Schon am Sonntagabend rauscht eine kräftige Kaltfront aus Nordwesten heran – und in der Nacht zu Montag fällt der Hammer. Innerhalb von 48 Stunden sausen die Werte um bis zu 15 Grad nach unten. So unsanft können die Eisheiligen sein.

Wetterforscher warnt: „Das wird heftig"

„Das wird heftig", sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung mit Blick auf die aktuellen Wetterkarten. Das europäische Wettermodell ECMWF zeigt ab Montag (11. Mai) einen massiven Höhentrog über Mitteleuropa, der polare Atlantikluft direkt in unsere Region pumpt.

Statt 27 Grad sind ab Montag nur noch 14 bis 18 Grad drin, am Mittwoch (13. Mai) bei Dauerregen örtlich sogar unter der 10-Grad-Marke. Auch das US-Modell der NOAA bestätigt den Vorstoß – kleine Detailunterschiede gibt es bei den Zugbahnen, an der grundsätzlichen Lage ändert das aber nichts mehr.

Hier kommt richtig viel Schnee runter

Und genau hier wird's spektakulär: Im Alpenraum sackt die Schneefallgrenze ab Montag bis auf 1.700 bis 1.900 Meter, in der Nacht zu Dienstag bei kräftigen Stauschauern sogar bis auf 1.500 Meter. Auf Zugspitze, Nebelhorn und im Berchtesgadener Land sind dadurch 10 bis 25 Zentimeter Neuschnee möglich.

An exponierten Nordstaulagen wie rund um den Watzmann oder am Hochfellner punktuell auch noch ein paar Zentimeter mehr. Hauptphase ist die Nacht zu Dienstag und der Dienstagvormittag, wenn der Stau gegen die bayerischen Alpen am stärksten anläuft. Mitte Mai – und auf den Gipfeln tobt der Winter.

Vorsicht in den Bergen – Vlies raus im Garten!

Bergwanderer, Aufsteiger und Mountainbiker im bayerischen Hochgebirge sollten ihre Pläne für Dienstag und Mittwoch noch einmal überdenken. Bei nasskaltem Wetter, Schneefall und stürmischen Böen wird Bergwetter schnell richtig gefährlich.

In den Alpen stürzt die Schneefallgrenze auf 1500 bis 2000 m.
In den Alpen stürzt die Schneefallgrenze auf 1500 bis 2000 m.

Auch Hobbygärtner müssen aufpassen: In Alpennähe und in den Tälern der Mittelgebirge ist Bodenfrost in den Nächten zur Wochenmitte nicht völlig auszuschließen. Wer am Wochenende seine Tomaten und Geranien rausgepflanzt hat, holt sie besser noch einmal rein – oder packt das Vlies aus.

Mein Fazit: Kurz und knackig – aber kein neuer Winter

Trotz Schnee und Temperatursturz: Im Wochenmittel rechnet das ECMWF die Eisheiligen-Woche immer noch 1 bis 3 Grad über dem langjährigen Klimamittel. Sprich: Der Spuk ist kurz und knackig. Spätestens am Freitag (15. Mai), zur „Kalten Sophie", deutet sich schon wieder Erholung an.

Und für die zweite Maihälfte zeigen die Modelle einen kräftigen Temperaturanstieg – möglicherweise sogar mit dem ersten Hitzetag des Jahres und der 30-Grad-Marke in Sicht. Aber jetzt erstmal heißt es: Vlies raus, Wanderpläne überdenken, das Schauspiel „Eisheilige schlagen zu" 2026 mitnehmen.

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