Rasenschnitt? – Zu wichtig für die Tonne!
Es ist Frühling und schon starten wieder die Rasenmäher in den Gärten und auf Wiesen der Städte und Kommunen. Laut einem neuen Ökotest enthält der Rasenschnitt generell Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphor und Kalium.

All das sind Nährstoffe, die der eigene Garten selbst gut gebrauchen kann. Wer den Rasenschnitt im Garten selbst weiterverwendet, leistet einen wertvollen Beitrag in der Kreislaufwirtschaft und schon sogar das Klima.
Rasenschnitt kann gut weiterverwendet werden
Für die Wiederverwendung gibt es verschiedene Methoden. Eine sehr bekannte Form ist das sogenannte Mulchen. Dabei bleibt der feine Schnitt des Rasens einfach auf dem Gartenboden liegen. So kann das Schnittgut die Nährstoffe problemlos an den Rasen und den Boden zurückgeben.
Es ist ratsam, spezielle Mähroboter oder Mulchmäher zu nehmen, die das Gras ausreichend verkleinern. Hobbygärtnerinnen und Gärtner sollten die eigene Rasenfläche circa einmal pro Woche mähen. So ist es für den Boden eine kleine und gute Menge an Schnittgut, sodass der Rasen wirklich davon profitieren kann.
Der eigene Garten, Bäume und Sträucher können profitieren
Auch Sträucher, Bäume und Beete können von dem Rasenschnitt etwas abbekommen. Der Schnitt gibt auch dort seine Nährstoffe gut weiter und verhindert besonders in eher trockenen Perioden vor Austrocknung. Ebenfalls kann das Wachsen von Unkraut gemindert werden. Vor allem Aussaaten von Gemüse wie Tomatenpflanzen freuen sich über die besondere natürliche Düngung.

Unter anderem rät das Umweltbundesamt eine größere Menge Rasenschnitt im eigenen Kompost zu entsorgen. Bevor das Gras in den Kompost gebracht wird, sollte es allerdings gut durchtrocknen. Das nasse oder feuchte Gras kann anderenfalls zu Fäulnis führen.
Wer weitere Schnittreste im Garten hat, wie Äste oder kleine Häcksel sollte das Gras dort untermischen. Eine gute Vermischung sorgt für eine ausreichende Sauerstoffzufuhr. Nicht zuletzt bietet der Rasenschnitt eine gute Grundlage in Hochbeeten. Als Füllmaterial kann der Schnitt in den unteren Schichten der Hochbeete dienen.
Doch lieber in die Biotonne?
Ein zu großes Grundstück oder zu wenig Zeit und Möglichkeiten können natürlich doch immer zur Entsorgung in der Biotonne führen. Auch für die Tonnenentsorgung sollte das Gras bestenfalls abgetrocknet sein.
Felder oder Wiesen in der eigenen Nachbarschaft sollten nicht als Entsorgungsort dienen. Tatsächlich ist das Abladen von Grünschnitt verboten. Auch auf Friedhofsanlagen gilt so ein Verbot und es kann zu hohen Geldstrafen kommen.
Quellenhinweise
Ruhr24.de (2026). Rasenschnitt aus dem Garten bloß nicht entsorgen. Garten. Service.Verpassen Sie nicht die neuesten Nachrichten von Meteored und genießen Sie alle unsere Inhalte auf Google Discover völlig KOSTENLOS
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