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Rekordwinter in Deutschland? Die neuste Winterprognose von ECMWF ist da!

Der US-Wetterdienst NOAA setzt seit Monaten auf einen Rekordwinter in Deutschland. Die Temperaturabweichungen sollen im Vergleich zum 30-Jahresmittel sehr markant ausfallen. Nun hat auch der europäische Wetterdienst ECMWF seine neuste Winterprognose herausgebracht. Die Spannung steigt!

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Mitten in der Energiekrise droht Deutschland ein Rekordwinter. Der könnte allerdings nach unserem Geschmack sein.

Der Oktober ist auf Mildkurs. Gestern wurden in Lahr 25,3 Grad gemessen. Auch andere Wetterstationen im Westen und Südwesten von Deutschland hatten am Mittwoch Spitzenwerte um 24 oder 25 Grad. Damit gab es regional wie von daswetter.com prognostiziert nochmal einen Sommertag in Deutschland. Das goldene Oktoberwetter bleibt auch heute am Donnerstag erhalten. In der Früh zogen aber noch ein paar Wolken durch. Die brachten beispielsweise in Thüringen noch ein paar Tropfen Regen. Doch später kann sich in ganz Deutschland weitgehend die Sonne durchsetzen.

Die Höchstwerte erreichen heute und morgen bis zu 20 oder 21 Grad. So geht es auch am Wochenende und am Montag weiter. Allerdings fällt in der Nacht von Freitag auf Samstag im Nordwesten etwas Regen und auch der Montag könnte vermehrt Schauer bringen, doch die ungewöhnliche Wärme bleibt uns erhalten. Ein Temperatursturz ist bis Mitte Oktober nicht zu erwarten und damit auch kein Schnee in den Hochlagen und schon gar nicht in den tiefen Lagen. Doch was passiert im Winter 2022/23 in Deutschland? Bekommen wir mitten in der Energiekrise einen eiskalten Winter?

NOAA bleibt bei Rekordwinter 2022/23

Der kommende Winter wird in Deutschland vom US-Wetterdienst NOAA seit Wochen und Monaten als deutlich zu warm berechnet. Die Abweichungen im Vergleich zu den vergangenen 30 Jahren sollen bis zu 2 Grad betragen. Zur Orientierung: Zwei Grad wärmer als das Klimamittel 1991 bis 2020 würde uns einen rekordwarmen Winter bescheren. Der Wind könnte in den Top 5 der wärmsten Winter seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881 landen.

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Der US-Wetterdienst NOAA bleibt seit Monaten seiner Linie treu. Der Winter 2022/23 soll in Deutschland rekordverdächtig warm ausfallen.

Sämtliche Monate ab November 2022 bis hin zu Februar 2023 sollen laut der NOAA zwei Grad wärmer als üblich ausfallen. Doch was sagt der europäische Wetterdienst ECMWF? Der war bisher etwas zurückhaltender. Er rechnete von Dezember bis Februar mit normal temperierten Monaten. Doch das hat sich nun teilweise geändert.

ECMWF rechnet mit sehr warmem Februar 2023

Das europäische Wettermodell ist jetzt auch stellenweise gekippt und geht auf NOAA zu. Nun sollen zwar immer noch der Dezember und der Januar durchschnittlich ausfallen, doch der Februar 2023 soll dagegen bis zu 1,5 Grad wärmer als üblich und sehr nass werden. Hier scheinen die Europäer inzwischen einen klassischen Westwetterlagen-Monat zu berechnen. Ein Tief nach dem anderen zieht mit milden Luftmassen und Regen nach Deutschland: So könnte dieses Szenario aussehen.

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Der europäische Wetterdienst ECMWF rechnet für Deutschland mit einem deutlich zu warmen Februar 2023.

Dezember und Januar sollen dagegen normal ausfallen, bei den Niederschlägen könnte der Januar deutlich zu trocken davonkommen. Das deutet auf eine trockene und ziemlich langweilige Inversionswetterlage im Januar hin. Unterm Strich deutet keines der führenden Langfristwettermodelle einen zu kalten Winter an. Das war übrigens vor dem vergangenen Winter auch schon so gewesen und beide Modell lagen goldrichtig, während so manch anderer Meteorologe mit einem schneereichen und kalten Winter gedroht hatte und komplett daneben lag. Nun ja, gerade Jahreszeitvorhersagen sind eben alles andere als so sicher wie das "Amen in der Kirche" ...