Expxerte: "So Wetterkarten habe ich für Millionen-Metropole selten gesehen" Mega-Blizzard begräbt US-Ostküste
Ein explosiver Wintersturm legt die US-Ostküste lahm: Massive Schneemengen, Sturm und Chaos treffen Millionenstädte – Experten warnen vor extremen Stunden im weißen Ausnahmezustand.

Ein gewaltiger Wintersturm hat die dicht besiedelte Ostküste der USA in einen dramatischen Ausnahmezustand versetzt. Millionen Menschen in den Metropolregionen von New York, Boston und Philadelphia erleben derzeit einen der heftigsten Schneestürme dieses Winters. Innerhalb kurzer Zeit fallen enorme Mengen Neuschnee, während der Wind immer neue Schneeschauer vom Atlantik in die Städte treibt.
Meteorologen rechnen verbreitet mit 30 bis 60 Zentimetern Schnee, lokal könnten sogar bis zu 70 Zentimeter erreicht werden. Straßen verschwinden unter immer neuen Schneeschichten, während sich ganze Viertel in eine nahezu lautlose Schneelandschaft verwandeln.
Verkehr kollabiert im Schneechaos
Mit zunehmender Intensität des Sturms geraten Verkehr und Infrastruktur immer stärker unter Druck. Schneeverwehungen türmen sich zwischen Häusern und entlang der Hauptverkehrsachsen auf, wodurch Fahrzeuge stecken bleiben oder nur noch im Schritttempo vorankommen. Flughäfen melden tausende gestrichene Flüge, während Züge ausfallen und Pendler festsitzen.
Räumfahrzeuge kämpfen sich durch die Schneemassen, doch vielerorts kommt der Verkehr kaum noch voran. Besonders kritisch ist die Situation auf den Autobahnen, wo sich kilometerlange Staus gebildet haben und viele Autofahrer gezwungen sind, in ihren Fahrzeugen auszuharren.
Experten schlagen Alarm
Meteorologen warnen, dass sich der Sturm ungewöhnlich schnell intensiviert hat. Wetterexperte Dr. Martin Keller spricht von einer „explosiven Entwicklung mit extremem Schneepotenzial“, die besonders dicht besiedelte Regionen trifft. Durch starke Winde entstehen immer wieder neue Schneebänder, die lokal für überraschend hohe Schneemengen sorgen können. In einigen Vororten berichten Bewohner bereits von Schneehöhen, die Fahrzeuge bis zu den Türen einschließen. Sichtweiten sinken zeitweise auf wenige Meter, wodurch selbst kurze Wege zu einer Herausforderung werden.
Sturm erreicht seinen Höhepunkt
In den kommenden Stunden könnte der Blizzard seinen Höhepunkt erreichen. Böen von über 100 Kilometern pro Stunde treiben den Schnee durch die Straßenschluchten der Großstädte und sorgen für gefährliche Bedingungen. Besonders nachts drohen weitere kräftige Schneefälle, die die Schneedecke schnell anwachsen lassen können. Einsatzkräfte arbeiten im Dauereinsatz, um Straßen freizuhalten und liegengebliebene Fahrzeuge zu bergen. Dennoch geraten viele Regionen zeitweise an ihre Grenzen.
Millionenstädte versinken im Schnee
Vor allem in den dicht besiedelten Ballungsräumen wachsen die Schneedecken weiter an. Autos verschwinden teilweise unter dicken Schneeschichten, während Gehwege und Nebenstraßen kaum noch erkennbar sind. Bewohner berichten von Türen, die sich nur noch mit Mühe öffnen lassen, weil sich Schnee davor auftürmt. In einigen Stadtteilen wirkt die Umgebung wie eingefroren, während der Wind immer wieder neue Schneewolken über die Häuser hinwegtreibt.
Ausnahmezustand hält weiter an
Noch ist kein schnelles Ende in Sicht. Meteorologen erwarten weitere Schneefälle, bevor sich die Lage langsam beruhigt. Für Millionen Menschen bedeutet der Sturm weiterhin massive Einschränkungen im Alltag, während Behörden zur Vorsicht aufrufen. Der Blizzard zeigt eindrucksvoll, wie verwundbar selbst große Metropolen gegenüber extremen Wetterlagen sind und wie schnell das öffentliche Leben nahezu zum Stillstand kommen kann.