„Es ist noch nicht vorbei“ – Experte Habermehl warnt vor neuer Kältewelle und Schnee!

Während Eisregen Straßen lahmlegt und der Nordosten friert, bleibt es im Südwesten ungewöhnlich mild. Doch die Lage bleibt angespannt – und eine neue Frostphase steht bereits bevor.

Über Teilen von Nord- und Ostdeutschland sorgt aktuell eine gefährliche Mischung aus Schnee und Eisregen für massive Probleme im Straßenverkehr. Besonders betroffen sind Hamburg, Bremen, Berlin sowie Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Vielerorts kommen Fahrzeuge kaum noch voran, weil sich eine spiegelglatte Eisschicht bildet.

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Behörden warnen vor unnötigen Fahrten, denn schon leichter Niederschlag kann die Situation verschärfen. Besonders kritisch bleibt die Lage dort, wo anhaltender Eisregen fällt und selbst geräumte Straßen innerhalb kurzer Zeit wieder zufrieren.

Mildes Kontrastprogramm im Südwesten

Während im Norden der Winter tobt, zeigt sich der Südwesten von einer fast frühlingshaften Seite. In Nordrhein-Westfalen wurden am Mittwoch örtlich bis zu 13 Grad gemessen, begleitet von Regen statt Schnee. Dieser starke Temperaturkontrast verdeutlicht, wie unterschiedlich die Luftmassen über Deutschland verteilt sind.


Meteorologen sprechen von einer markanten Luftmassengrenze, die kalte Kontinentalluft im Nordosten und milde Atlantikluft im Westen trennt. Für viele Menschen wirkt das Wetter dadurch widersprüchlich: Winterchaos hier, milde Spaziergänge dort.

Kurzzeitige Entspannung zum Wochenende

Zum Ende der Woche könnte es auch im Nordosten vorübergehend etwas milder werden. Schnee und Eisregen gehen dann regional in Regen über, und leichte Plusgrade sind möglich. Diese Phase dürfte jedoch nur kurz anhalten und bietet keine nachhaltige Entwarnung. Selbst kleine Temperaturschwankungen können entscheiden, ob Niederschlag als Regen oder als gefährlicher Eisregen fällt. Autofahrer und Pendler sollten deshalb weiterhin aufmerksam bleiben, denn die Wetterlage bleibt dynamisch und schwer vorhersehbar.

Dauerfrost kehrt zurück

Schon ab Sonntag deutet sich im Nordosten eine erneute Abkühlung an. Modelle zeigen die Rückkehr von Dauerfrost, mit Tageswerten um minus fünf Grad und strengen Nachtfrösten unter minus zehn Grad.

Diese Entwicklung könnte vorhandene Nässe rasch gefrieren lassen und die Glättegefahr erneut erhöhen. Besonders kritisch wäre dies nach einer Phase mit Tauwetter, wenn Wasser auf Straßen und Gehwegen stehen bleibt. Die Kombination aus Frost und frischem Niederschlag kann dann schnell wieder zu gefährlichen Bedingungen führen.

Schnee und Eisregen bleiben ein Thema

Auch in der kommenden Woche ist keine stabile Wetterlage in Sicht. Immer wieder können neue Niederschlagsgebiete mit starkem Schneefall oder erneutem Eisregen durchziehen. Vor allem Regionen entlang der Luftmassengrenze müssen sich auf wechselnde Bedingungen einstellen.

Aus Osten kommt nächste Woche die nächste Kältewelle auf Deutschland zu.
Aus Osten kommt nächste Woche die nächste Kältewelle auf Deutschland zu.

Ein kurzer Temperaturanstieg kann aus Schnee Regen machen, bevor die nächste Kältewelle alles wieder gefrieren lässt. Genau dieses Wechselspiel sorgt aktuell für die größte Unsicherheit in den Prognosen und erhöht das Risiko für Verkehr und Infrastruktur.

Fazit: Winterlage noch lange nicht beendet

Das aktuelle Wetter zeigt, dass die Situation weiterhin angespannt bleibt. Während der Südwesten wahrscheinlich eher mild bleibt, muss sich der Nordosten auf eine neue frostige Phase einstellen. Wichtig ist jetzt vor allem Vorsicht im Straßenverkehr und eine regelmäßige Beobachtung der Wetterwarnungen. Auch wenn es zwischendurch milder wird, ist das Winterchaos noch nicht vorbei. Vielmehr deutet sich eine Phase mit wechselhaften, teilweise extremen Bedingungen an, die Deutschland noch einige Zeit begleiten könnte.