Badeverbote an der Ostsee: Welche vier Strände von Blaualgen betroffen sind
Die andauernde Hitze hat auch unsere Meere aufgewärmt. Durch die hohen Wassertemperaturen um die 20 Grad Celsius und die starke Sonneneinstrahlung haben die Blaualgen mittlerweile in der Ostsee leichtes Spiel.

Ähnlich wie in Badeseen beispielsweise in Bayern oder Baden-Württemberg können sich Blaualgen schnell ausbreiten. Jetzt wird an den ersten Stränden in der Nähe von Rostock sowie an der polnischen Küste vom Baden abgeraten.
Die Klimaerwärmung begünstigt die Ausbreitung
Blaualgen können zu allergischen Reaktionen, Hautreizungen, Schwellungen und Magen-, Darmbeschwerden führen. Bereits seit der Sommersaison haben die Ostseebäder schon mit einer Übermenge an Quallen zu tun. Das Schwimmen ist diesen Sommer somit mit besonderer Vorsicht zu genießen.
Ausdrücklich Kinder, Menschen mit geschwächtem Immunsystem und Hunde sollten das Wasser nicht trinken und auf das Baden verzichten. Das Badeverbot besteht auf deutschen und polnischen Stränden.
In Polen gelten bereits strenge Verbote
Die folgenden Strände in Polen sind sehr stark befallen. Die polnischen Strände Jastarnia Leśna und Jurata Międzymorze auf der Halbinsel Hel sowie Gdynia-Redłowo und Mechelinki an der Danziger Bucht sind aktuell gesperrt.

In Deutschland warnt die Hansestadt Rostock von einem Blaualgenteppich. Dieser Teppich betrifft demnach die Strandabschnitte 30 – 36 auf der Höhe des Neuen Friedhofs und weiter westlich an der Küste entlang.
Die Hansestadt Rostock warnt vor einem Blaualgenteppich
Normalerweise sind die Blaualgen vielmehr in Seen und Gewässern mit wenig Wasserbewegung zu finden.
Durch die Klimaveränderungen und die warmen Temperaturen und wenig Wetterveränderungen ist die Ostsee aktuell viel zu ruhig. Durch die ruhige See können sich die Blaualgen unbeschadet ausbreiten. Der Befall ist in der Regel leicht zu erkennen.
Blaualgen sind eine ernstzunehmende Gesundheitsgefahr
Das Wasser hat eine bläulich-grünliche Trübung. Oftmals gibt es parallel dazu Schlierenbildungen, sodass die Sichttiefe deutlich eingeschränkt ist. Im konkreten Fall soll nicht mehr geschwommen werden, wenn die Badegäste, bis Kniehöhe im Wasser stehen und ihre eigenen Füße nicht mehr erkennen können.
Wasserbehörden und Ämter geben auch wieder Entwarnung
In diesem Fall sollten ebenfalls Kinder nicht mehr am Ufer spielen oder im Wasser planschen.
Die Aufhebung der Badeverbote und Badeeinschränkungen wird durch die Gesundheitsämter und Wasserbehörden wieder aufgehoben. Teilweise ist es denkbar, dass sich die Situation wieder schnell verbessern kann.
Artikelreferenz
ndr.de. (2026). Blaualgen vor Warnemünde: Warnung vor Baden in der Ostsee.
t-online.de. (2026). Warnung vor Blaualgen an deutschen und polnischen Stränden.