WM 2026 im Hitze-Wahnsinn: 49,5 Grad! Experte Habermehl warnt: "Spieler können kollabieren"

Die Fußball-WM in den USA wird zur Hitze-Hölle. Bis zu 49,5 Grad gefühlte Temperatur drohen den Stars – und für manche Stadien gibt es keine Rettung.

Die Fußballweltmeisterschaft 2026 glüht in den USA erst so richtig auf.
Die Fußballweltmeisterschaft 2026 glüht in den USA erst so richtig auf.

Es sollte das größte Fußballfest aller Zeiten werden – doch jetzt schlägt die Natur zurück. Wenn am 11. Juni die Fußball-WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko angepfiffen wird, droht den Stars ein Gegner, gegen den selbst die besten Kicker chancenlos sind: die Gluthitze.

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Klimaforscher schlagen Alarm. In einigen Spielorten könnten die Temperaturen gefühlt auf bis zu 49,5 Grad klettern – Werte, bei denen der menschliche Körper an seine absolute Grenze kommt. Es wird die heißeste Weltmeisterschaft, die es jemals gegeben hat.

49,5 Grad! Hier wird die WM zur Hölle

Am brutalsten erwischt es die Mitte und den Süden der USA. Dallas, Houston und das mexikanische Monterrey gelten als die heißesten Pflaster des Turniers. Hier kann der gefühlte Hitzeindex auf über 49 Grad explodieren – das ist mehr, als die meisten Menschen jemals im Leben erleben.

Dazu kommt eine fiese Mischung: In Houston paaren sich extreme Hitze und eine Luftfeuchtigkeit von über 70 Prozent. Der Schweiß verdunstet nicht mehr richtig, der Körper kann sich kaum noch kühlen. Für die Spieler heißt das: 90 Minuten Rennen am Limit – mitten im Backofen.

Mediziner warnen: "Spieler verlieren das Bewusstsein"

Sportärzte sind alarmiert. Steigt die Körperkerntemperatur eines Spielers über 40 Grad, wird es lebensgefährlich. "Man schwitzt nicht mehr, verliert die Muskelkontrolle, kann kaum noch laufen", warnen Experten. Im schlimmsten Fall droht der Kollaps mitten auf dem Rasen.

Große Hitze in den USA - die Temperaturanomalie ist aktuell sehr stark positiv. Es ist deutlich heißer als normal.
Große Hitze in den USA - die Temperaturanomalie ist aktuell sehr stark positiv. Es ist deutlich heißer als normal.

Die Spielergewerkschaft FIFPRO hat deshalb klare Grenzwerte gezogen. Ab einer bestimmten Hitzebelastung müssen Trinkpausen her – und im Extremfall müssen Partien sogar verschoben oder ganz abgebrochen werden. Schon bei der letzten Copa América an denselben Orten brachen Spieler reihenweise zusammen.

Diese Stadien haben keine Klimaanlage

Das eigentliche Problem: Längst nicht jede Arena ist gerüstet. Während in Dallas, Houston und Atlanta klimatisierte Stadien für etwas Abkühlung sorgen, stehen andere Spielorte komplett offen in der prallen Sonne.

Als besonders gefährdet gelten Miami, Kansas City, Philadelphia, Boston, New York und Monterrey – Stadien ohne durchgehende Kühlung. Und ausgerechnet eines der heißesten Pflaster erwischt es am Ende richtig: Das Finale am 19. Juli steigt im offenen Stadion bei New York. Wer dort sitzt, schwitzt gnadenlos mit.

Jedes vierte Spiel ein Hitze-Risiko

Die Zahlen, die Forscher errechnet haben, sind ein echter Schock. Jedes vierte Spiel der WM findet in einer Stadt statt, in der die Hitze den Körper an die Grenze der Selbstkühlung bringt. 14 von 16 Spielorten knacken eine kritische Schwelle.

Schuld daran ist auch der Klimawandel. Vergleicht man die heutigen Werte mit der WM 1970, hat sich die Zahl der extrem heißen Tage im Juni und Juli in vielen Gastgeberstädten verdreifacht. Was früher die Ausnahme war, ist heute bittere Normalität – und es wird Jahr für Jahr schlimmer.

Wird die WM zur Gefahr für die Fans?

Nicht nur die Profis sind in Gefahr. Auch die Hunderttausenden Fans auf den Rängen müssen sich auf eine echte Hitzeschlacht einstellen. Klimaforscher fordern dringend mehr Trinkwasser-Stationen, Schattenplätze und Kühlzonen in den Arenen.

Die große Frage, die über allem schwebt: Hat die FIFA aus den Fehlern gelernt? 2022 wurde die WM in Katar extra in den Winter verlegt – wegen der Hitze. Diesmal wird mitten im Hochsommer gespielt. Eines steht jetzt schon fest: Diese WM wird nicht nur ein Kampf um den Titel. Sie wird ein Kampf gegen die Sonne.

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