Trotz Azorenhoch: Das Junisommerwetter wird am Wochenende versemmelt! Die Tiefs treiben es weiterhin sehr wetter-bunt!
Trotz Azorenhoch und hochreichendem Höhenrücken versemmeln Tiefs unter anderen bei Italien und auf dem Atlantik von Island ausgehend, das Junisommerwetter am Wochenende.

Statt einer stabilen Hochdrucklage mit viel Sonnenschein bleibt Deutschland in einer westlichen bis südwestlichen Strömung. Immer wieder ziehen Wolkenfelder durch, dazu bilden sich Schauer und einzelne Gewitter. Die Temperaturen bewegen sich dabei meist zwischen 18 und 25 Grad, nach zuvor oft nur 16 bis 22 Grad. Nachts kühlt die Luft häufig auf 14 bis 7 Grad ab.
Sommer auf der Ersatzbank: Tiefdruck macht dem Juni einen Strich durch die Rechnung
Verantwortlich dafür ist ein umfangreicher Tiefdruckkomplex von Island ausgehend und im Bereich der Britischen Inseln. Seine Ausläufer und eingelagerten Tröge sorgen dafür, dass die Atmosphäre über Deutschland nicht zur Ruhe kommt.
Das Ergebnis ist typisches Frühsommerwetter mit einem Mix aus Sonne, Wolken, Schauern und einzelnen Gewittern. Zwischendurch lockert es zwar immer wieder auf, doch beständiges Hochdruckwetter stellt sich nicht ein.
Kurz auf der Überholspur: Warmluft aus Westafrika bringt den Sommer zurück
Am Montag aber dann mal 28 Grad wegen Luftmassen die zwischendurch mal über Mali und der Elfenbeinküste waren und sich dort ordentlich aufheizen konnten.
Diese nehmen allerdings einen Umweg östlich um das Azorenhoch und werden dann weiter angetrieben von dem Tief auf dem Nordatlantik.
Über Frankreich finden sie ihren Weg nach Deutschland, sind aber immer noch sehr feucht, wenn sie bei uns ankommen.
Dadurch steigen nicht nur die Temperaturen an, sondern auch die Schwüle nimmt spürbar zu. Die Höchstwerte erreichen verbreitet 20 bis 28 Grad.
Mehr Sommer, mehr Gewitter: Die Kehrseite der Warmluft
Mit der feuchtwarmen Luft steigt gleichzeitig die Gewitterneigung. Vor allem dort, wo sich die Luftmasse stärker erwärmen kann, sind Schauer und Gewitter möglich. T
eilweise können diese kräftiger bis markant ausfallen. Auch in den Nächten bleibt die Luft mit Tiefstwerten zwischen 16 und 9 Grad vergleichsweise mild.
Ciao Sommertemperaturen – außer Spesen nix gewesen
Dann heißt es aber auch schon wieder: Ciao Sommertemperaturen – außer Spesen nix gewesen. Denn die Warmluft kann sich nicht dauerhaft halten. Von Westen und Nordwesten setzt sich erneut kühlere Luft durch. Verantwortlich dafür ist ein Höhentrog, der sich Richtung Mitteleuropa ausdehnt. Hinter ihm gelangt maritime Polarluft nach Deutschland. Die Tageshöchstwerte gehen wieder auf etwa 17 bis 24 Grad zurück.
Wetter-Zoom Europa
— Meteored Deutschland (@MeteoredDE) June 4, 2026
️ In weiten Teilen Europas wechselhaft mit Schauern, Gewittern & teils stürmischem Wind
️ Osten & SO Europas gehen regional kräftige Regengüsse nieder
️ Deutlich freundlicher & sehr heiß im SAlle
Infos https://t.co/dxKrUw1khu pic.twitter.com/PT6N6lCaLs
Zweierlei Luftmassen über unseren Köpfen
Und damit haben wir wieder zweierlei Luftmassen über unseren Köpfen. Während sich zeitweise noch feuchtwarme Luft behaupten kann, setzt sich andernorts die deutlich kühlere Meeresluft durch.
Wo beide Luftmassen aufeinandertreffen, entstehen häufig neue Schauer und Gewitter. Die Temperaturen bleiben dabei für die Jahreszeit meist moderat bis frisch und schwanken tagsüber zwischen 17 und 24 Grad.
Trauriges Ergo: Auch die zweite Juniwoche bleibt nicht gewitterfrei
Auch die zweite Juniwoche bleibt damit nicht gewitterfrei, wenn vielleicht auch unwetterfrei. Nach aktuellem Stand sprechen die Wettermodelle eher für wiederkehrende Schauer- und Gewitterlagen als für eine ausgeprägte Unwetterserie.
Beständiges Sommerwetter mit einer länger anhaltenden Hochdrucklage ist vorerst nicht in Sicht.
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