Wetter dreht komplett durch: Ab 11. Juni rollt die 30-Grad-Welle an – Sommermärchen voraus

Schluss mit Schauern und kühlen Nächten: Pünktlich zum WM-Start kippt die Großwetterlage. Ab dem 11. Juni geht es steil bergauf – bis 30 Grad und Hoffnung auf ein neues Sommermärchen.

Lange mussten Sommerfans zittern – doch jetzt kommt der große Knall. Es dreht gewaltig. Noch begleiten uns in den nächsten Tagen Schauer, kräftige Gewitter und empfindlich kühle Nächte. Doch dann folgt der Bruch in der Wetterlage. Und das Timing könnte kaum besser sein: Genau zum WM-Start dreht die Wetterlage auf Hochsommer.

Erst noch Regen, Gewitter und kühle Nächte

Bis zur Wochenmitte bleibt es wechselhaft. Von Westen ziehen immer wieder Schauer und teils kräftige Gewitter durch, dazu weht ein böiger Wind mit lokalen Sturmböen. Die Höchstwerte kommen oft nicht über 16 bis 22 Grad hinaus.

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Nachts wird es sogar richtig frisch: Örtlich kühlt es auf 5 bis 7 Grad ab. Von Sommer also zunächst keine Spur – eher Aprilwetter mitten im Juni.

Der große Bruch in der Wetterlage

Doch dann passiert das, worauf viele gewartet haben. Ein kräftiges Hochdruckgebiet schiebt sich heran und drängt die Tiefs samt feuchter Atlantikluft ab.

Die Schauerneigung bricht zusammen, die Sonne übernimmt das Kommando – und die Temperaturkurve zeigt steil nach oben. Genau dieser Schwenk fällt mitten in die ersten WM-Tage.

Ab 11. Juni: bis 30 Grad

Der Knaller kommt zum WM-Start am 11. Juni: Dann klettern die Werte verbreitet Richtung 30 Grad. Die kühle Phase ist damit schlagartig Geschichte.

Ab dem 11. Juni, mit Beginn der Fußballweltmeisterschaft, wird es in Deutschland richtig heiß.
Ab dem 11. Juni, mit Beginn der Fußballweltmeisterschaft, wird es in Deutschland richtig heiß.

Es wird das erste richtig heiße Wochenende des Jahres – Sommer pur, pünktlich zum Anpfiff. Wer Public Viewing plant, packt jetzt Sonnencreme und Sonnenbrille ein statt Regenjacke und Schirm.

Sommermärchen-Chance bei 70 Prozent

Viele erinnern sich an 2006: strahlender Sonnenschein, ausgelassene Stimmung, das legendäre Sommermärchen. Und die Zeichen stehen gut auf eine Neuauflage.

Die Wahrscheinlichkeit für einen zu warmen, sommerlichen Verlauf liegt nach den aktuellen Berechnungen bei rund 70 Prozent. Setzt sich das Hoch wie gerechnet durch, könnte aus dem Wetterumschwung eine handfeste Hitzewelle werden.

Der Ausblick

Unterm Strich neigt sich die zähe, unbeständige Phase dem Ende zu. Pünktlich zum WM-Start dreht die Großwetterlage auf Hochsommer – mit Spitzenwerten um 30 Grad. Die Tendenz ist eindeutig: Es wird heiß, sonnig und endlich richtig sommerlich. Ob es eine längere stabile Hochdruckwetterlage sein wird oder eine leicht wechselhafte, muss man allerdings noch abwarten.

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