Wintereinbruch zum 1. Advent?

Temperaturen bis 17 Grad und das im November. Wo ist der Frühwinter hin? Nach aktuellem Stand, könnte er Anfang Dezember zu uns kommen. Wir schauen uns die aktuelle Prognose genauer an.

Johannes Habermehl Johannes Habermehl 23 Nov 2019 - 12:57 UTC
erster Advent mit Schnee
Zum 1. Advent könnte es deutlich kälter werden. Sogar der erste Schnee bis in tiefe Lagen wäre möglich.

Der Samstagnachmittag bringt wieder viel Wärme. Die Höchstwerte liegen im Süden teilweise bei über 15 Grad. Lokal werden sogar bis zu 17 Grad am Alpenrand gemessen. Das sind Frühlingswerte wie im März oder April. Auch sonst hat sich oft die Sonne gezeigt und es war ein herrlicher Samstag. Doch die Frage stellt sich: Wo ist denn der Winter geblieben? In den Hochlagen gab es schon den ersten Schnee und nun ist es überall mild und nächste Woche geht es auch noch mild und nass weiter.

Auch der morgige Sonntag bringt wieder Werte zwischen 7 und 14 Grad teilweise werden wieder bis zu 16 Grad erreicht. Wo sich genau die Sonne zeigt und wo sich der Nebel den ganzen Tag halten wird, kann man aber heute wieder mal nicht gut vorhersagen. Das ist immer eine sehr lokale Angelegenheit und dann kommt die neue Woche. Die bleibt mild und wird dann auch noch nass und stürmisch.

Sturm und Regen in der letzten Novemberwoche

Am Montag ist es bei 6 bis 10 Grad meist trüb und grau. Nur selten kann im Südwesten etwas Regen fallen, meist ist es trocken. Am Dienstag frischt der Wind merklich auf. Dazu ziehen Regenwolken auf und die Höchstwerte erreichen 5 bis 11 Grad. Teilweise gibt es in den Hochlagen die ersten Sturmböen. Schneeregen oder Schnee gibt es erst ab 900 bis 100 m.

Am Mittwoch geht das windige und stürmische Wetter weiter. Die Luft erwärmt sich dann sogar auf 8 bis 14 Grad. Dazu gibt es viel Wind und auch Sturmböen bis 70, lokal auch 80 km/h. In den Hochlagen und an der See sind sogar bis zu 100 km/h möglich. Das wird dann wohl der stürmischste Tag der Woche werden.

Wetterumstellung am 1. Advent?

Ein Tief folgt dem nächsten. Daher geht es auch am Donnerstag, Freitag und Samstag ähnlich weiter. Die Westwetterlage bleibt erhalten. Immer wieder fällt Regen und es gibt viel Wind. Zum Teil sind auch weitere Sturmböen möglich. Gefährlich bleibt die Wetterlage allemal. Da kann sich auch schnell mal ein kräftiger Sturm nach Deutschland verirren. Wir halten Euch natürlich auf dem Laufenden.

Am Sonntag wird es dann aus Norden kühler. So sieht es das US-Wettermodell und auch das europäische Wettermodell. Die Temperaturen gehen auf 2 bis 6 Grad zurück. Es ist kalt und zeitweise fällt Niederschlag. Teilweise fällt der bis in tiefere Lagen als Schneeregen oder Schnee. In einem ersten Trend könnte es in der ersten Dezemberwoche sogar frostig kalt werden.

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