Wetterexperte Habermehl ist besorgt: "Das war so nicht geplant" Wettermodelle zeigen plötzlich andere Entwicklung!

Trotz gegenteiliger Wetterberichte bleibt es heiß. Die große Abkühlung kommt nicht – stattdessen droht ab dem 10. Juli die nächste massive Hitzewelle.
In vielen Wetterberichten ist aktuell von einer deutlichen Abkühlung die Rede – inklusive Temperatursturz und spürbarer Erfrischung. Doch die Realität sieht anders aus: Für große Teile West- und Süddeutschlands bleibt es sommerlich heiß, teilweise sogar extrem warm. Die prognostizierte „Abkühlung“ wird regional höchstens als kurze Unterbrechung der Hitze wahrgenommen.
Johannes Habermehl, Wetterexperte
Vor allem tagsüber steigen die Temperaturen vielerorts weiterhin über die 30-Grad-Marke, die Nächte bleiben tropisch und lassen kaum Erholung zu. Wer also auf durchlüftete Wohnungen oder kühle Schlafzimmer hofft, muss sich gedulden – und zwar länger als gedacht.
Neuer Hitze-Höhepunkt am Wochenende erwartet
Besonders der kommende Samstag rückt in den Fokus: Eine sehr warme Luftmasse aus Südwesteuropa erreicht Deutschland und sorgt in der Mitte und im Süden für Temperaturen bis zu 35 Grad – lokal sogar darüber. Schon ab Freitag steigen die Werte spürbar an. Trotz der gegenteiligen Ankündigungen vieler Wetterdienste bleibt die großflächige Abkühlung aus.

Die Wettermodelle zeigen vielmehr eine kurze Delle in der Hitzeentwicklung, gefolgt von einem erneuten Temperatursprung. Wer auf kühlere Tage spekuliert hat, dürfte enttäuscht werden – vor allem in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und NRW.
Tropennächte und Hitzestau in Gebäuden
Die anhaltende Wärme sorgt für ein zunehmendes Problem: Aufgeheizte Häuser und Wohnungen kühlen nachts kaum noch ab. In vielen städtischen Gebieten liegen die nächtlichen Tiefstwerte weiter über 20 Grad – sogenannte Tropennächte. Die Belastung für Mensch und Natur steigt.
Bis einschließlich Sonntag ist laut aktuellen Prognosen kaum mit einer flächendeckenden Erfrischung zu rechnen. Auch wenn es in einigen Regionen ab Montag etwas kühler werden könnte, bedeutet das nicht automatisch Entspannung. Viele Wettermodelle rechnen nur mit einem kurzen Rückgang der Höchstwerte – eine stabile Abkühlung sieht anders aus.
Ab 10. Juli: Nächster Heißluftvorstoß wahrscheinlich
Die aktuellsten Modellläufe zeigen ab Donnerstag, dem 10. Juli, bereits den nächsten massiven Vorstoß heißer Luft aus Südwesten. Erneut drohen Tageshöchstwerte von über 30 Grad, vereinzelt sogar bis zu 37 Grad. Besonders betroffen wären erneut der Süden und die Mitte Deutschlands.
Die Wahrscheinlichkeit für eine Rückkehr extremer Hitze ist hoch – eine nachhaltige Entspannung ist nach jetzigem Stand nicht in Sicht. Stattdessen zeigt sich eine gefährliche Wetterlage mit aufeinanderfolgenden Hitzephasen, die zunehmend auch gesundheitliche Risiken mit sich bringen.
Waldbrandgefahr auf Höchststufe – kein Regen in Sicht
Neben der Hitze spitzt sich auch die Trockenheit weiter zu. In vielen Regionen Deutschlands gilt bereits die zweithöchste oder höchste Waldbrandwarnstufe. Der fehlende Regen sorgt für ausgetrocknete Böden und steigende Dürregefahr. Bis auf lokale Schauer oder einzelne Gewitter – vor allem im Alpenraum – ist bis Mitte nächster Woche kein flächendeckender Niederschlag zu erwarten.

Die Kombination aus Hitze, Wind und Trockenheit verschärft die Situation zusätzlich. Für Natur, Landwirtschaft und Bevölkerung bleibt die Lage angespannt. Der Sommer 2025 zeigt bereits jetzt: Die Hitzeperioden kommen in immer kürzeren Abständen – mit steigender Intensität.