Deutscher Wetterdienst warnt nächste Woche vor Unwettern: Schwüle Hitze erreicht Deutschland!

Es kommt Schwung in die Wetterlage. Die Hitze könnte sich bald deutlich intensivieren, das Wetter wird feuchter und damit auch anfälliger für Gewitter. Nächste Woche warnt der Deutsche Wetterdienst vor möglichen Unwettern. Der Sommer dreht voll auf.

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Ab Montag nimmt die Wahrscheinlichkeit für Unwetter laut Deutschen Wetterdienst deutlich zu.

Langsam, aber sicher hat sich der Sommer in Deutschland etabliert. Die ersten Hitzetage sind eingesammelt und es könnten bald noch viele folgen, schon ab kommenden Samstag erreichen wir im Westen und Südwesten wieder 30 Grad und etwas mehr. Die aktuellen Wettertrends deuten zudem in der letzten Juni-Dekade verstärkt auf recht große Hitze hin. Vor einigen Tagen hatte das US-Wettermodell GFS der NOAA in den letzten Junitagen bis zu 44 Grad im Südwesten von Deutschland berechnet. Das war natürlich eine extreme Außenseiterberechnung, aber in den vergangenen Stunden gab es immer wieder sehr warme Berechnungen. Da ist etwas um Busch. Kommt bald die große Hitze nach Deutschland.

Doch in den vergangenen Stunden wurden immer wieder hohe Temperaturen für Deutschland berechnet. Gestern Abend sollten um den 25. und 26. Juni herum bis 40 Grad im Südwesten von Deutschland erreicht werden, ein paar Stunden später wurden erneut heiße Tage um 35 bis knapp 40 Grad berechnet. Immer wieder kommt es zu diesen hochsommerlichen Modellprognosen.

Dies deutet zumindest darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit für eine heiße Phase deutlich ansteigt. Eine Sache ist jedenfalls aktuell eher unwahrscheinlich: Eine komplette Wetterumstellung hin zu kühlem und nassen Wetter. Die Dürre und die Wärme bleiben Deutschland erhalten.

Ab Samstag wieder 30 °C, ab Montag dann Unwettergefahr

Die Zeit der trockenen Luftmassen wird bald vorbei sein. Ab Sonntagnachmittag werden die Luftmassen feuchter. Aus Südwesteuropa strömt Mittelmeerluft heran. Damit steigt das Risiko für Gewitter und auch für Unwetter, wie der Deutsche Wetterdienst berichtet. Das könnte zunehmend ungemütlich und auch eklig werden. Die feuchte Luft lässt uns die gemessenen Temperaturen nochmal ein ganzes Stück wärmer empfinden als sie eigentlich sind.

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Kommenden Montag wird es erst sehr warm bis heiß und dann bilden sich in der feuchten und schwülen Luftmassen Schauer, Gewitter und Unwetter.

Das wird dann ziemlich drückend werden. Flächendeckender Regen werden die Gewitter und Unwetter in Deutschland aber nicht bringen. Die sind wie immer sehr lokal. Einige können viel Starkregen abbekommen, andere gar nichts. Aber selbst vom Starkregen wird kaum etwas in den tiefen Bodenschichten ankommen.

Siebenschläfer: Stellt er die Weichen für den Sommer?

Der Sommer dreht langsam immer mehr auf. Bald nähern wir uns auch dem Siebenschläferzeitraum. Das ist der Bereich Ende Juni und Anfang Juli. Wie das Wetter in diesem Abschnitt ist, so könnte es auch im gesamten Sommer 2023 weitergehen. Die Regel ist ganz einfach zu erklären: Besteht um dieses Datum ein Hochdruckgebiet, dann bleibt es meist noch längere Zeit. Ist die Wetterlage allerdings wechselhaft, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das wechselhafte Wetter auch an den Folgewochen andauern wird.

Derzeit sieht es danach auch, als wenn diese schwülwarme bzw. schwülheiße Wetterlage genau in diesem besagten Zeitraum anhalten würde. Demnach stünde Deutschland ein recht warmer oder gar heißer Sommer bevor, der immer wieder regional eng begrenzt Schauer und Gewitter bringen kann.