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Über 30 Grad: Der Sommer läuft bald zur Hochform auf!

Nach einem sehr frischen Wochenende geht es nächste Woche wieder deutlich nach oben. Der Sommer 2018 startet durch und scheint sich dann bei uns festzusetzen. Ein Ende der Hitze ist nicht in Sicht.

Dominik Jung Dominik Jung 22 Juni 2018 - 09:11 UTC
Sommer in Bestform
Der Sommer kehrt ab nächster Woche mit viel Sonne und Hitze zurück.

Wer heute Morgen früh aus dem Haus gegangen ist, der dürfte ganz schön gezittert haben, die Temperaturen lagen stellenweise bei 5 bis 10 Grad, lokal sogar noch tiefer. Auf dem Feldberg im Schwarzwald wurde sogar Bodenfrost gemessen. Im T-Shirt oder in kurzer Hose ist das eine recht frische Angelegenheit. Auch das gesamte Wochenende wird eher frisch ausfallen. Doch ab nächster Woche stehen die Zeichen nach wie vor auf Hochsommer. Es wird richtig, richtig warm und teilweise sogar über 30 Grad heiß. Wie es heute ausschaut könnte die Wetterlage eine ganze Weile anhalten und das genau zum Siebenschläferzeitraum. Bekommen wir also einen Rekordsommer?

Die Chancen auf einen längeren sehr warmen bis heißen und trockenen Witterungsabschnitt stehen zum Monatswechsel nicht schlecht. Es wird mit Beginn der neuen Woche wieder stetig wärmer. Gestern Abend sah es so aus, als könnte es auch schnell wieder kühler werden. Doch das ist heute schon wieder vom Tisch. Alles steht und fällt mit der exakten Lage des Hochdruckgebiets welches sich nächste Woche über Mitteleuropa legen soll. Je nach Lage kommt der Hochsommer oder eben auch nicht.

Viel Sonne und Hitze zum Monatswechsel

Das kommende Wochenende wird in Sachen Wärme nicht viel bis gar nichts zu bieten haben. Man könnte fast meinen, man sei im Herbst gelandet. Der Absturz fällt umso krasser auf, da es in den vergangenen Wochen immer wieder sehr warm bis heiß war und so kühl wie in diesen Tagen war es schon lange nicht mehr. Bereits die Nacht zum Samstag bringt Tiefstwerte zwischen 12 und 4 Grad. In den höheren Muldenlagen muss man sogar mit Bodenfrost rechnen. Wer da beim Zelten oder Campen ist, der hat wenig Freude. Immerhin: Reichlich Regen ist nicht in Sicht. Generell wird es meist auch nur im Norden nass werden. Sonst ist es meist trocken.

Heißes Badewetter
An diesem Wochenende ist es zum Baden viel zu kalt, aber ab nächster Woche hält man es nur noch im Wasser aus.

Am Samstag werden 13 bis 21 Grad erreicht. Dabei scheint ab und zu die Sonne, im Nordosten gibt es etwas Regen. Auch der Sonntag bringt maximal nur 15 bis 24 Grad. Dann scheint ab und zu die Sonne und Schauer sind eher selten. In der neuen Woche kommt dann nach aktuellem Stand das Hoch zu uns und es wird jeden Tag etwas wärmer. Die Höchstwerte erreichen am Dienstag bereits bis zu 30 Grad und am Siebenschläfertag sind sogar bis zu 33 Grad möglich. Zum nächsten Wochenende dreht der Sommer dann weiter auf und bringt nach den aktuellen Berechnungen bis zu 36 Grad im Schatten.

Sommer könnte sehr heiß und trocken ausfallen

Damit mehren sich die Anzeichen, dass der Sommer in diesem Jahr in der Tat eher zu warm und zu trocken ausfallen könnte. Wir haben schon jetzt in vielen Regionen Deutschlands ein echtes Dürre-Problem. Vielfach vertrocknet die Aussaat auf den Feldern. Ergiebiger Landregen war und bleibt weiterhin Fehlanzeige. Zudem befinden wir uns Ende Juni bzw. Anfang Juli im Zeitraum des Siebenschläfers. Und hier gibt es ja die bekannte Regel, dass sich das Wetter in diesem Zeitraum mit einer recht hohen Wahrscheinlichkeit auch in den Folgewochen fortsetzen wird. Sollte es nun wie erwartet wirklich so sonnig, trocken und warm werden, dann würden die Zeichen auf einen sehr warmen und freundlichen Sommer deuten.

Das hatte bereits der private Wetterdienst AccuWeather vor über einem Monat angekündigt. Wir hatten bei daswetter.com bereits darüber berichtet. Aktuell sieht es in der Tat nach einer deutlich höheren Wahrscheinlichkeit für einen sonnigen, warmen und trockenen Sommer aus, als nach einem nassen und kühlen Sommer. Letztlich werden wir es ganz genau aber erst Ende August wissen. Denn dann ist der Sommer für uns Meteorologen wieder vorbei.

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