Bis zu 25 Grad möglich: Experte warnt „Viele werden das als Wärmeschock empfinden“

Modelle zeigen frühe Wärme bis 25 Grad. Ein Wetterexperte überrascht mit einer klaren Einschätzung zum Winterende in Deutschland.


Die Wettermodelle deuten auf eine ungewöhnlich milde Entwicklung in der ersten Märzhälfte hin. Besonders das amerikanische GFS-Modell berechnet zeitweise Temperaturen von bis zu 25 Grad, was für Anfang März außergewöhnlich hoch wäre.

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Ursache ist eine stabile Hochdrucklage über Mitteleuropa, die milde Luft aus südlichen Regionen nach Deutschland lenken kann. Sollte sich diese Wetterlage bestätigen, könnten viele Regionen bereits früh im Monat fast frühsommerliche Temperaturen erleben.

Hochdrucklage ohne Ende

Die aktuellen Modellläufe zeigen eine auffallend stabile Wetterlage mit dominierendem Hochdruck. Kalte Luftmassen bleiben dabei meist weit entfernt von Mitteleuropa. Dadurch sind winterliche Wetterlagen in den kommenden zwei Wochen kaum in Sicht. Stattdessen erwartet uns eine Phase mit viel Sonne, trockener Luft und steigenden Temperaturen. Besonders in geschützten Lagen kann sich die Luft schnell erwärmen, sodass ungewöhnlich hohe Werte möglich werden.

Die gesamte erste Märzwoche bringt für die Jahreszeit deutlich zu hohe Temperaturen.
Die gesamte erste Märzwoche bringt für die Jahreszeit deutlich zu hohe Temperaturen.

Überraschende Experteneinschätzung

Wetterexperte Johannes Habermehl sorgt mit einer klaren Einschätzung für Aufmerksamkeit. Er sagt: „Das könnte viele überraschen, aber der Winter ist in den Tieflagen praktisch vorbei.“ Nach seiner Einschätzung sind längere winterliche Wetterlagen mit Dauerfrost oder viel Schnee inzwischen äußerst unwahrscheinlich. Die Wetterentwicklung habe sich deutlich verändert, sodass sich die Chancen auf eine echte Winterrückkehr stark verringert haben.

Kälte bleibt theoretisch möglich

Ganz ausgeschlossen sind kurze Kaltlufteinbrüche allerdings nicht. Auch Ende März oder im April kann es noch einmal vorübergehend kälter werden. Habermehl erklärt dazu: „Ein kurzer Schneeschauer oder etwas Schneeregen kann bis in den April hinein vorkommen – mehr dürfte es aber kaum werden.“ Solche Ereignisse wären jedoch eher kurzfristige Zwischenepisoden ohne nachhaltige Auswirkungen.

Sehr milde Aussichten

Die Prognosen für die kommenden 14 Tage zeigen überwiegend überdurchschnittliche Temperaturen. Selbst wenn die Marke von 25 Grad nicht erreicht wird, gilt eine klar milde und frühlingshafte Wetterphase als wahrscheinlich. Nachtfrost wird seltener und tagsüber sind vielerorts zweistellige Temperaturen deutlich über dem Durchschnitt zu erwarten. Damit setzt sich der Trend eines sehr milden Spätwinters weiter fort.

Frühling übernimmt die Kontrolle

Alles deutet darauf hin, dass der Frühling in diesem Jahr ungewöhnlich früh Einzug hält. Die Kombination aus anhaltendem Hochdruck, trockener Luft und viel Sonnenschein schafft ideale Bedingungen für steigende Temperaturen. Ein nachhaltiger Wintereinbruch ist nach aktuellem Stand nicht mehr in Sicht. Auch wenn einzelne kalte Tage noch möglich bleiben, spricht vieles dafür, dass der Winter in den Tieflagen endgültig beendet ist.