Modelle drehen durch: Habermehl warnt „Das ist außergewöhnlich“ – März steuert auf Rekord zu

Die Wettermodelle rechnen mit außergewöhnlicher März-Wärme. Experten zeigen sich überrascht – die erste Monatshälfte könnte historische Dimensionen erreichen und Winterluft bleibt weiter außen vor.


Die aktuellen Wettermodelle sorgen für große Aufmerksamkeit unter Meteorologen. Besonders die erste Märzhälfte könnte extrem mild und außergewöhnlich warm verlaufen. Mehrere Modellläufe zeigen Temperaturen deutlich über dem langjährigen Mittel, teilweise mit ungewöhnlich großen Abweichungen.

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Sollte sich dieser Trend bestätigen, könnte die erste Märzhälfte zu den wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881 zählen. Auch Wetterexperte Habermehl zeigte sich zuletzt überrascht von der außergewöhnlichen Stabilität der milden Wetterlage, die sich in den Prognosen immer wieder bestätigt.

Frühling statt Spätwinter

Die berechneten Temperaturen erinnern vielerorts eher an Frühling als an Spätwinter. Wiederholt werden zweistellige Höchstwerte deutlich über der üblichen März-Norm simuliert. Schon zuletzt wurden ungewöhnlich hohe Temperaturen für die Jahreszeit erreicht.


Sollte sich die warme Luft weiter durchsetzen, sind neue Temperaturrekorde für Anfang März durchaus möglich. Vieles deutet darauf hin, dass sich die außergewöhnliche Wärmephase weiter festsetzen könnte.

Blockadelage hält an

Ursache für die Entwicklung ist eine stabile Großwetterlage über Europa. Ein kräftiges Hoch sorgt für eine ausgeprägte Blockadelage, die kalte Luftmassen effektiv fernhält. Dadurch bleibt Mitteleuropa unter Einfluss von milder und trockener Luft, während winterliche Kaltluft kaum Chancen hat vorzudringen. Nach aktuellem Stand könnte diese Lage bis mindestens zur Monatsmitte bestehen bleiben, da die Modelle weiterhin kaum Veränderungen erkennen lassen.

Bis Ende der ersten Märzwoche ist kein Niederschlag in Sicht. Der Frühling dreht voll auf.
Bis Ende der ersten Märzwoche ist kein Niederschlag in Sicht. Der Frühling dreht voll auf.

Winter weiter chancenlos

Immer wieder wird über mögliche Kälterückfälle diskutiert, doch in den aktuellen seriösen Modelltrends taucht ein nachhaltiger Wintereinbruch nicht auf. Selbst in erweiterten Prognosen bleibt die Tendenz klar zu mild. Eine deutliche Abkühlung erscheint derzeit sehr unwahrscheinlich, weil die großräumige Strömung weiterhin warme Luft nach Mitteleuropa lenkt. Damit bleibt der Winter vorerst praktisch ohne jede Chance auf ein Comeback.

Trockenheit als zweites Problem

Neben der Wärme fällt besonders die anhaltende Niederschlagsarmut auf. Nennenswerte Regenfälle sind derzeit kaum zu erkennen. Zwar gab es zuletzt regional etwas Niederschlag, doch insgesamt blieb es vielerorts ungewöhnlich trocken. Die kommenden Tage deuten erneut auf längere trockene Wetterphasen hin. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, könnte die Trockenheit bereits früh im Jahr deutlich spürbar werden.

Unsichere Hoffnung auf Wetterwechsel

Erst zur Monatsmitte zeigen einige Modellrechnungen vorsichtige Hinweise auf mögliche Veränderungen. Denkbar wäre dann, dass kühlere Luftmassen zumindest zeitweise näher nach Mitteleuropa gelangen. Noch sind diese Signale jedoch unsicher, und viele Prognosen lassen die milde Wetterphase weiter dominieren. Insgesamt deutet vieles darauf hin, dass die erste Märzhälfte außergewöhnlich warm verlaufen dürfte und möglicherweise in die Wettergeschichte eingeht.