Neue Sturmwarnung für das Wochenende in Deutschland! Die Jetstream-Autobahn bleibt bestehen!

Nach dem Sturm ist vor dem nächsten Sturm. Am Wochenende geht das windige und wechselhafte Herbstwetter in Deutschland mit Vollgas weiter. Die Hochwassergefahr bleibt bestehen. Eine Änderung der Großwetterlage ist nicht in Sicht.

Orkan Ciaran sorgt aktuell für schwere Schäden über Westeuropa. In der vergangenen Nacht wurden an der französischen Atlantikküste Spitzenböen bis zu 181 km/h gemessen. Wahrscheinlich lagen die Böen an einigen Orten noch etwas darüber, besonders über der See dürfte es zu Böen um 200 bis 220 km/h gekommen sein. Dabei bildeten sich regional auch noch Tornados. Diese sorgten für weitere Schäden. Berichte über Opfer oder Verletzte liegen aktuell noch nicht vor.

Der Wind hat auch Deutschland erfasst. Regional kam es in Nordrhein-Westfalen zu Spitzenböen bis 103 km/h. Das war recht ordentlich. Regional sind Äste abgebrochen und Bäume umgestürzt. Straßen waren zeitweise blockiert. Weiter nach Osten war es dagegen deutlich ruhiger und es ist deutlich schwächer in Sachen Wind und Regen. Morgen kommt es zu einer kleinen Erholung in Sachen Sturm und Regen. Doch diese Pause ist nicht von langer Dauer.

Viel Regen am ersten Novemberwochenende

Schon die Nacht auf Samstag bringt uns aus Westen neuen Regen. Ein Tief rauscht vom Atlantik an Deutschland vorbei und bringt erneut viel Wind. Betroffen ist vor allen Dingen der Westen und Norden. In den höheren Lagen kommt es wieder zu Sturmböen um 80 bis 90 km/h. Neben dem Samstag wird auch der Sonntag ziemlich verregnet sein. Ein Regenband nach dem nächsten zieht über Teile von Deutschland hinweg. Längere, trockene Wetterphasen sind die absolute Ausnahme.

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Viel Regen bis weit in die nächste Woche hinein. Stellenweise sind mehr als 60 Liter Regen möglich.

Das Vollherbstwetter geht in die nächste Runde. Auch nächste Woche wird sich kaum etwas ändern. Die Tiefs ziehen wie an einer Perlschnur über Deutschland hinweg. Immer wieder Regen, viel Wind und regional auch Sturmböen. Der Herbst scheint sich in diesem Jahr von seiner klassischen Seite zu zeigen.

Keine Änderung der Großwetterlage zu erwarten

Wann ändert sich die Großwetterlage? Diese Frage bekommen wir in diesen Tagen immer wieder gestellt. Kommt der goldene Herbst nochmal nach Deutschland zurück? Das ist ziemlich fraglich. Die wechselhafte Herbstwetterlage scheint mindestens bis zum 10. November anzuhalten, wahrscheinlich auch noch darüber hinaus.

In diesem Jahr gibt es sich der Herbst völlig typisch mit viel Wind, Sturm und Regen. Ruhiges Herbstwetter ist auf Weiteres nicht in Sicht.

Wer auf den ersten Wintereinbruch der Saison hofft, der wird enttäuscht sein. Winterlich kalte Luftmassen sind nicht in Sicht. Lediglich in den Hochlagen der Alpen, kann es ab 1500 bis 2000 m auch mal Schneeregen oder Schnee geben. Weiter unten geht es meist mit Regen weiter. Die Lufttemperaturen erreichen in den Niederungen in den nächsten Tagen verhältnismäßig milde 10 bis 14 Grad.

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