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NOAA rechnet mit Rekordwinter: Trend Dezember bis Februar wurde korrigiert!

Der US-Wetterdienst NOAA ist für seine Jahreszeitprognosen bekannt. Nun wurde der Wintertrend 2022/23 ordentlich korrigiert. Deutschland und Europa könnte ein Rekordwinter bevorstehen. Temperaturen und Niederschläge wurden angepasst.

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Viele Menschen haben Angst vor dem kommenden Winter. Die Energiepreise sind ganz oben. Ein kalter Winter wäre für viele kaum bezahlbar.

Heute endet einer der wärmsten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Es war außerdem auch noch einer trockensten. Beim Sonnenschein konnte sich der Sommer 2022 ganz oben platzieren. Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen ist es der sonnigste Sommer überhaupt gewesen. Viele fragen sich nun, ob das mit dem Klimawandel zusammenhängt. Das ist natürlich gut möglich. Allerdings ist ein einzelner Sommer allein erstmal nur Wetter. Wetter über einen langen Zeitraum beobachten, mindestens 30 Jahre, wird dann erst zu Klima. Allerdings verdichten sich natürlich aufgrund der Rekorde und extremen Wetterlage die Anzeichen für den Klimawandel.

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Die Energiepreise steigen und steigen. Viele können sich das heizen kaum noch leisten. Ein MIldwinter würde an dieser Stelle für etwas Entlastung sorgen.

Jetzt rechnet der US-Wetterdienst NOAA auch noch mit einem Rekordwinter. Viele Menschen haben Angst, dass der kommende Winter besonders kalt und schneereich ausfallen könnte. Besonders strenge Kälte wäre ein echtes Problem und ein sehr teures dazu. Seit Wochen und Monaten steigen die Energiepreise stetig an. Für viele sind Gas und Strom jetzt schon kaum noch zu bezahlen. Wenn soeben auch noch ein sehr kalter Winter kommt, würde es richtig problematisch werden. Nicht mehr jeder kann sich die Preise leisten. Da hoffen viele auf einen eher milden Winter 2022/23.

NOAA korrigiert Wintervorhersage deutlich

Genau der könnte sich laut den aktuellen Prognosen des US-Wetterdienstes NOAA nun auch einstellen. Über den gesamten Zeitraum Dezember bis Februar gemittelt soll der Winter rund 2 Grad wärmer ausfallen als der neue Klimamittel der Jahre 1991 bis 2020. Sollte dies so eintreten, dann würde der kommende Winter ganz oben landen im Bereich der wärmsten Winter seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881, also ein echter Rekordwinter. Für viele Privatpersonen und die Wirtschaft wäre das ein echter Segen. Dadurch könnte man viel Energie einsparen.

In Sachen Niederschläge sieht es allerdings weiterhin eher schlecht aus. Von Dezember bis Februar soll es lediglich "normale" Niederschlagsmengen geben, also weder zu nass, noch zu trocken werden. Wir bräuchten allerdings dringend viel Regen. Das Regendefizit im Erdreich ist brisant. Dafür sieht es aktuell aber eher schlecht aus.

Dezember und Februar besonders warm

In der Detailprognose sollen der Dezember 2022 und der Februar 2023 besonders mild ausfallen. Im Dezember könnte die Abweichung nach oben 2 Grad betragen, im Februar könnte es sogar bis zu 3 Grad wärmer werden als üblich. Nur im Januar liegen die berechneten Abweichungen der NOAA um 1 bis 2 Grad über dem Klimamittel. Unterm Strich wäre das damit erneut ein rekordwarmer Winter.

Aber man darf sicher sein, dass in den kommenden Wochen noch viele andere Winterprognosen die Runde machen und viele werden versuchen Panik zu verbreitet. Kalt könnte der Winter werden, besonders lang und eisig. Ausgerechnet jetzt soll es einen strengen Winter geben. Dieser Unsinn macht aktuell schon bei einigen "Experten" der Branche die Runde. Damit lassen sich natürlich wunderbare Schlagzeilen generieren, die den Menschen Angst machen sollen. Es sei an dieser Stelle aber nochmal ganz klar gesagt: Kein seriöses Langfristwettermodell rechnet aktuell mit einem kalten Winter, alle gehen von einem Mildwinter aus! Also bitte keine Panik.