Nächste markante Hitzewelle für Baden-Württemberg im Anmarch - Meteorologe warnt "vor 40 Grad und enormer Belastung"
Der Hitzesommer 2026 setzt sich weiter gnadenlos fort und Baden-Württemberg wird erneut der Hitze-Hotspot in Deutschland sein. Wieder drohen Temperaturen von 40 Grad und mehr, mit einer extremen Belastung für das Gesundheitssystem im Land.

Der Südwesten von Deutschland ist und bleibt der absolute Hitze-Hotspot in Deutschland. Das altbekannte Muster zwischen dem gemäßigten Norden Deutschlands und der immer wieder extremen Hitze in der Südwesthälfte des Landes setzt sich weiter fort.
Die großen Unterschiede in Deutschland lassen sich besonders gut an der Anzahl der bisherigen Hitzetage ablesen. Ein Hitzetag (auch "heißer Tag") ist in der Meteorologie ein Begriff für einen Tag, an dem die Höchsttemperatur mindestens 30,0°C erreicht oder übersteigt.
Hitze-Hotspot Oberrhein
In Schleswig-Holstein wurden in diesem Jahr bisher nur 1 (St. Peter-Ording) bis 7 (Lübeck) solcher Hitzetage gemessen. Ganz anders die Situation in Baden-Württemberg, wo entlang des Oberrheins verbreitet schon über 30 Tage mit 30 Grad und mehr registriert wurden. Absoluter Spitzenreiter in Sachen Hitze in Deutschland ist die Station Efringen-Kirchen-Istein (231m) im südlichen Oberrheingraben (nördlich von Basel) mit unglaublichen 38 Hitzetagen in 2026.
Genau diese bisher besonders von der Hitze betroffenen Regionen werden auch diesmal wieder am meisten von der nächsten Hitzewelle betroffen sein. Während Norddeutschland in der kommenden Woche wahrscheinlich nur kurz und für wenige Tage in den Einflussbereich der großen Hitze gerät, könnte der Süden des Landes erneut unter tagelanger extremer und unerträglicher Hitze "open end" leiden.
Das sind wieder Karten, wo auch wir nur noch ins Staunen kommen. Wir hatten eben Donnerstag gepostet, das wäre Freitag mit selbst im defensiven ECMWF regional 40 bis 42°C. Bitte bedenken, dass es noch keine sichere Prognose ist (Tag 5). Karten Max 6h: https://t.co/iCRMEb1KFk
— Kachelmannwetter (@Kachelmannwettr) July 25, 2026
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Daher kann es auch in Baden-Württemberg ähnlich wie Ende Juni zu einer enormen Belastung für das Gesundheitssystem von Krankenhäusern, Notdiensten bis hin zu Alten- und Pflegeheimen kommen. In diesen Bereichen sollte dringend eine Klimaanpassung in Form einer geeigneten Klimatisierung stattfinden, um Menschen im Zuge der weiter fortschreitenden Erwärmung vor dieser extrem belastenden Hitze zu schützen.
Der Montag aber wird nochmal ein Tag zum Durchschnaufen: Nach einem wolkigen Beginn mit örtlich letzten Schauern setzt sich im Tagesverlauf immer mehr die Sonne durch bei 22 Grad im Schwarzwald und 28 Grad am Rhein. Die klare Nacht zum Dienstag eignen sich bei Tiefstwerten von 15 bis 9 Grad nochmal perfekt zum Durchlüften.
Kein Ende der Hitzewelle absehbar
Der Dienstag wird dann schon sonnig und zunehmend heiß bei 27 bis 33 Grad. Diese Hitze steigert sich dann am Mittwoch, wo bei viel Sonne die Maxima bei 30 Grad im Schwarzwald und bis 37 Grad am Rhein steigen werden. Noch extremer wird die Hitzebelastung am Donnerstag ausfallen, wo mit erneut viel Sonnenschein am Rhein und Neckar um die 40 Grad oder sogar etwas mehr erreicht werden können!
Dazu werden auch die Nächte zunehmend tropisch warm bei Tiefstwerten nicht unter der 20 Grad-Marke und verstärken die enorme Wärmebelastung zusätzlich. Ab Freitag und auch über das Wochenende hinaus verbleibt Baden-Württemberg in der sehr heißen Luftmasse mit Höchstwerten von 35 Grad und mehr und einer weiterhin extremen Wärmebelastung. Neben viel Sonnenschein ist örtlich auch mal ein heftiges Hitzegewitter möglich, für Details ist es dafür natürlich noch viel zu früh. Ein Ende dieser extremen Hitzewelle ist aktuell noch nicht absehbar!