Die aktuelle Wetterlage transportiert große Mengen Saharastaub von Nordafrika in Richtung Alpen. Trotz des wolkenlosen Himmels ist die Sicht stark eingeschränkt. Wie kommt es zu dem Besuch aus der Wüste und was sind mögliche Auswirkungen?
Markus Köss lebt in Köln und ist seit seiner Kindheit vom Wetter und Klima fasziniert. Dabei liegt seine Leidenschaft bis heute in Schnee- und Gewitterlagen.
Das Studium der Geographie an der Uni Bochum und der Uni Bonn beinhaltete dann auch den Schwerpunkt Klimatologie und er absolvierte zusätzlich eine Fortbildung am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung zum aktuellen Stand der Klimaforschung.
Seit mehr als zehn Jahren ist er freiberuflich als Berater und Gutachter bei Wetter- und Klimafragen tätig und hierbei insbesondere mit den Auswirkungen des Klimawandels in den Alpen. Dadurch ist er häufig vor Ort und erlebt die Wetterphänomene und Klimaveränderungen hautnah.
Zahlreiche Veranstaltungen und Fortbildungen absolvierte er u.a. beim Deutschen Wetterdienst.
Sein großes Hobby sind das Wandern und Skitouren in den Bergen. Auch hierbei ist eine Einschätzung der aktuellen Wetter- und Gefahrenlage von großer Bedeutung und so verbinden sich Beruf und Freizeit in einer großen Leidenschaft: Dem Wetter!
Die aktuelle Wetterlage transportiert große Mengen Saharastaub von Nordafrika in Richtung Alpen. Trotz des wolkenlosen Himmels ist die Sicht stark eingeschränkt. Wie kommt es zu dem Besuch aus der Wüste und was sind mögliche Auswirkungen?
Was für ein fulminanter meteorologischer Frühlingsbeginn: Der Februar endete schon mit rekordverdächtigen Temperaturen und jetzt macht der März mit dem Frühlingswetter genauso weiter. Im Rheinland wird schon bald die Vegetation nachhaltig anfangen zu blühen. Drohen dann wieder Schäden durch Spätfröste?
Was für eine 180 Grad Wende beim Wetter in den Alpen: Nach den massiven Schneefällen kehrt jetzt der Frühling mit aller Macht ein. Dabei sind mit der Sonne bis zu 20 Grad möglich, doch Vorsicht, die Lawinengefahr bleibt trotzdem groß.
Anhaltende Schneefälle sorgen in den Alpen für große Neuschneemengen und einer weiterhin großen Lawinengefahr. Es kam zu zahlreichen Einsätzen nach Lawinenabgängen mit Verletzten und Toten. Die Wetterlage kippt jetzt aber komplett in Richtung Frühling mit Tauwetter bis in die Hochlagen.
Mehrere Lawinenunglücke haben in den Alpen schon zu zahlreichen Verletzten und Toten geführt. In den nächsten Tagen ist weiter mit viel Neuschnee zu rechnen und starker Wind verschärft die Situation zusätzlich. Skifahrer sollten die gesicherten Pisten nicht verlassen!
Das eher ruhige und fast schon vorfrühlingshafte Wetter im Rheinland geht zu Ende. In Richtung Karneval bricht der Atlantik richtig durch und sorgt für viel Regen und Wind. Zum Karnevalswochenende sollten sich die "Jecken" dann warm anziehen, sogar Schnee ist möglich.
Was für ein faszinierendes Schauspiel gibt es derzeit an der Nord- und Ostsee: Wochenlange eisige Kälte schafft spektakuläre Eisformen, meterhohe Eisschollen und lässt Teile der Ostsee zufrieren wie schon seit vielen Jahren nicht mehr. Wie lange hält sich die ungewöhnliche Kälte noch?
Die Temperaturgegensätze in Deutschland sind enorm: Einem eisigen Nordosten steht ein fast schon vorfrühlingshafter Südwesten gegenüber. Die schon seit Wochen eingefahrene Grenzwetterlage will einfach nicht weichen und so findet der Kampf der Luftmassen weiterhin genau über Deutschland statt.
Das alte Wettermuster der großen Temperaturgegensätze in Deutschland bleibt bestehen bzw. wird sich noch verschärfen: Einem milden Südwesten steht ein eisiger Nordosten Deutschlands gegenüber. Im Übergangsbereich ist weiterhin Schnee und Eisregen mit großer Glättegefahr möglich.
Kurz vor den Olympischen Spielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo liegt auf der Alpensüdseite bis in die höchsten Lagen extrem wenig Schnee. Alleine in Südtirol fielen im bisherigen Winter 90 Prozent weniger Niederschläge als üblich. Besteht noch Hoffnung auf Neuschnee?
Was war das für ein faszinierendes Spektakel am Himmel: Ein besonders starker Sonnensturm sorgte in der Nacht zu Dienstag für zahlreiche Polarlichter, die den Himmel über Deutschland und den Alpen bunt färbte. Wie kam es zu diesem beeindruckenden Farbspektakel?
Der Januar begann in Bayern für Winterliebhaber vielversprechend mit knackiger Kälte und dem langersehnten Neuschnee bis in die Niederungen. Das Winterintermezzo ist bereits wieder milderen Temperaturen gewichen. Mit einem Hochdruckgebiet kehrt jetzt das alte Muster zurück und Niederschläge sind bis auf Weiteres Fehlanzeige.
Nach den Weihnachtsferien haben endlich auch die Alpen eine ordentliche Portion Neuschnee erhalten und präsentierten sich am Wochenende als wahren Wintertraum. Jetzt wird es aber deutlich milder. Droht dem Schnee damit wieder der Graus?
Das wird heftig werden für den Norden Deutschlands: Ein kräftiges Tief führt zu einem wahren Schneesturm mit starken Schneefällen, Sturm und meterhohen Schneeverwehungen. Wer kann, sollte in den betroffenen Gebieten möglichst zu Hause bleiben!
Wer hätte das vor einigen Wochen gedacht: Nach dem sehr milden Winterbeginn im Dezember sind jetzt Schnee, Eis und Frost in NRW mit Pauken und Trompeten angekommen und auch in den nächsten Tagen geht es mit richtigem Hochwinterwetter weiter.
Die Weihnachtstage waren zwar winterlich kalt, doch Schnee ist bisher Mangelware in Deutschland. Zum Jahreswechsel könnte sich das ändern, denn eine Luftmassengrenze sorgt beim Wetter für Hochspannung und könnte regional für kräftige Schneefälle sorgen.
Pünktlich zu Weihnachten kippt das Wetter auf eine kalte Ostlage, die zwar eisige Luftmassen im Gepäck hat, dafür aber kaum Niederschlag. Trotzdem gibt es für einige Regionen noch Hoffnung auf ein wenig Schnee zum Fest.
Bis Weihnachten stellt sich das Wetter in Bayern um. Mit einer nordöstlichen Strömung kommt deutlich kältere Luft in den Freistaat und kleinere Höhentiefs könnten sogar noch für eine weiße Überraschung an den Festtagen sorgen.
Das derzeitige Wetter erinnert eher an den Frühherbst als an den Winter. Viel zu mild ist es für Mitte Dezember und selbst Frost ist in NRW kein Thema, von Schnee ganz zu schweigen. Bestehen trotzdem noch Chancen auf weiße Weihnachten?
Es fing so gut an mit dem Winter in den Alpen, denn der erste Wintereinbruch brachte Ende November die erste Kälte mit einer ordentlichen Portion Neuschnee. Jetzt hat die große Wärmedüse aber auch die Alpen erreicht und viele schauen schon besorgt in Richtung Weihnachtsferien.