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Bringt uns ein Hurrikan den Altweibersommer? Am Donnerstag Unwettergefahr!

Der Hurrikan Danielle nähert sich Europa und er könnte unsere Wetterküche entscheidend beeinflussen. Nach einigen wechselhaften Tagen schaut es nun immer mehr danach aus, als würde uns der (ex-)Hurrikan den Altweibersommer nach Deutschland bringen.

altweibersommer
Nach ein paar wechselhaften Tagen, steht nöchste Woche der Altweibersommer vor der Tür.

Nach dem Hoch ist vor dem Hoch. Wie schon seit Tag auf daswetter.com thematisiert erreichen den Nordatlantik immer öfters ehemalige tropische Wirbelstürme. Der erste ist der Hurrikan Danielle. Dieser hat noch Hurrikanstufe eins, wird aber bald zu einem außertropischen Tiefdruckgebiet werden. Zunächst müssen wir von Donnerstag bis Sonntag mit vielen Schauern und Gewittern rechnen. Es kann sogar Starkregen mit Überschwemmungen geben. Doch danach scheint sich ein neues Hoch über Europa aufbauen, quasi als Gegenstück zu der starken Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik und dadurch könnte bei uns der Altweibersommer Einzug halten.

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Auf den Hurrikan Danielle folgt im Schlepptau der Hurikan Earl. Beide bewegen sich aktuell Richtung Europa.

Es wäre die ideale Mischung: zunächst viel Regen und dann wieder viel Sonnenschein und steigende Temperaturen. Das würde auch dem Wintergetreide auf den Feldern sehr guttun. Das wird aktuell ausgebracht. Es ist aber nicht nur ein Hurrikan, der sich Europa nähert, dahinter kommen noch weitere nach Europa gezogen. Allerdings hat das ganze einen Haken: Während es in Mitteleuropa schön wird mit Sonne, könnte im Mittelmeerraum eine Unwetterlage entstehen. Das wäre nicht das erste Mal, dass ein Hoch über Mitteleuropa wiederum schwere Gewitter im Mittelmeer auslöst. Dort wird es dann nämlich wechselhaft, da die Tiefs an Mitteleuropa vorbeiziehen und dadurch vermehrt im Mittelmeerraum unterwegs sind.

Unwetter am Donnerstag

In den kommenden Tagen wird es erstmal wechselhaft werden. Dabei gibt es heute Nachmittag einzelne und morgen verbreitet Gewitter und Schauer. Besonders heftig dürfte das Ganze am Donnerstag ausfallen. Dann zieht eine Unwetterfront über Deutschland hinweg. Bei dieser Wetterfront sind Schauer und Gewitter eingelagert und es kommt teilweise zu Starkregen mit Überflutungsgefahr. Die Temperaturen erreichen am heutigen Dienstag nochmal 25 bis 32 Grad. Ab Morgen sind dann kaum noch 30 Grad zu erwarten und ab Donnerstag wird es immer kühler.

Zum Wochenende hin, schaffen es die Höchstwerte kaum noch über die 20-Grad-Marke. Dann ist in der Tat der Vollherbst da. Immer wieder gibt es Regenschauer und auch kurze Gewitter. Das geht mindestens bis zum Sonntag so weiter.

ECMWF Prognose deutet auf nassen September hin

Insgesamt rechnet ECMWF mit einem nassen September in Deutschland. Das ist kein Wunder, soll doch bis Sonntag regional sehr viel Regen vom Himmel kommen. Hier und da kann das gesamte Monatssoll erfüllt werden. Schon der Oktober könnte dann aber stellenweise wieder zu trocken ausfallen.

Das sagen die neusten Monatsprognosen von ECWMF, die heute erschienen sind. Die neuste Winterprognose schauen wir uns in einem der nächsten Wetterartikel an! Es gibt im Vergleich zum Mildwinter vom US-Wettermodell der NOAA auf jeden Fall ein paar gravierende Unterschiede...