Hitze-Comeback bis 36 Grad: Wüstentage zum Monatsende – dann kippt das Wetter

Die Wettermodelle sind sich einig: Nächste Woche schiebt sich heiße Luft aus Südwesten heran, bis 36 Grad sind drin. Danach droht ein gefährlicher Umschwung mit schweren Unwettern.

Kaum zu glauben, aber der Sommer 2026 hat offenbar noch längst nicht genug. Viele hatten die dicke Jacke schon aus dem Schrank geholt – doch jetzt drehen die Wettercomputer wieder voll auf. Aus Südwesten pumpt subtropische Luft nach Deutschland, und die bringt es in sich.

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Schon zum Wochenbeginn klettern die Temperaturen kräftig, in der Wochenmitte könnte es dann richtig heiß werden. Von einem sanften Spätsommer kann keine Rede sein: Es wird noch einmal ein echtes Schwitzwetter mit Ansage – und das ausgerechnet, wenn viele schon den Herbst im Kopf hatten.

Was ICON, GFS und ECMWF jetzt berechnen

Ein Blick in die großen Wettermodelle lässt Hitzefans jubeln. Das amerikanische GFS und das deutsche ICON zeigen seit Tagen dieselbe Marschrichtung: heiße Luft aus dem Südwesten, dazu viel Sonne und kaum Abkühlung in der Nacht.

Und jetzt zieht sogar das sonst so zurückhaltende europäische ECMWF nach – in der letzten Augustwoche berechnet es ebenfalls zwei bis drei richtig heiße Tage. Wenn sich diese Schwergewichte einig sind, ist das ein starkes Signal. Der Hochsommer bekommt also eine späte, kräftige Zugabe.

30, 33, 36 Grad – so heiß wird es wirklich

Für die Werte heißt das: In der Spitze sind 30 bis 36 Grad drin, im Südwesten und entlang des Rheins am wahrscheinlichsten. Ab 30 Grad sprechen wir Meteorologen offiziell von einem Hitzetag.

Es wird schon wieder sommerlich warm bis hochsommerlich heiß. Die letzte Augustwoche dreht voll auf.
Es wird schon wieder sommerlich warm bis hochsommerlich heiß. Die letzte Augustwoche dreht voll auf.

Wird die 35-Grad-Marke geknackt, ist es sogar ein Wüstentag – und genau die könnten sich zum Monatsende tatsächlich noch einmal einstellen. Dazu kommen tropische Nächte, in denen das Thermometer kaum unter 20 Grad fällt. Für viele bedeutet das: wenig Schlaf, klebrige Hitze und schon am frühen Morgen der Griff zur Wasserflasche.

Der Experte warnt: „Das ist kein normaler Spätsommer"

Fachleute schauen bereits gespannt auf die Karten. „So eine späte, geballte Hitzewelle mit gleich mehreren möglichen Wüstentagen sehen wir nicht jedes Jahr – das ist alles andere als ein normaler Spätsommer", sagt der bekannte Diplom-Meteorologe Dominik Jung.

Er verweist darauf, dass die Atmosphäre nach den heißen Vorwochen regelrecht aufgeladen ist. Genau das macht die Lage brisant: Erst kommt die große Hitze, dann kippt das Ganze – und zwar mit voller Wucht.

Nach der Hitze der Knalleffekt: Unwetter im Anflug

Denn so schön das Sommerfinale klingt, so gefährlich wird das, was danach folgt. Sobald von Westen kühlere Luft gegen die schwül-heiße Masse drückt, entlädt sich die aufgestaute Energie schlagartig.

Es geht schon wieder los! Nächste Woche müssen wir erneut ziemlich schwitzen. Der Sommer lässt nicht locker.
Es geht schon wieder los! Nächste Woche müssen wir erneut ziemlich schwitzen. Der Sommer lässt nicht locker.

Die Modelle deuten schwere Gewitter an, dazu Starkregen, große Hagelkörner und heftige Sturmböen. In besonders angespannten Regionen sind sogar kurzlebige Tornados nicht ausgeschlossen. Aus dem Traumsommer wird dann binnen Stunden ein echtes Unwetter-Szenario.

Fazit: Schwitzwetter mit Ansage – und einem dicken Ausrufezeichen

Unterm Strich steht ein irrer Wetterwechsel: Erst noch einmal Sommer pur mit möglichen Wüstentagen, dann der harte Bruch mit kräftigen Unwettern. Wer die letzten warmen Tage genießen will, sollte die Gelegenheit jetzt nutzen.

Behalten Sie aber unbedingt die Warnungen im Blick, sobald die Gewitter aufziehen. Der Spätsommer zeigt sich noch einmal von seiner spektakulärsten Seite – heiß, wild und mit einem echten Knalleffekt zum Schluss.