Experte warnt: "Das dicke Ende kommt womöglich erst noch" - die neuste Februarprognose ist da!

Neue Wettermodelle sorgen für Aufsehen: Der Februar 2026 verliert deutlich an Wärme. Prognosen kippen, der Norden wird neutral berechnet. Steht das große Winterfinale noch bevor?

Noch vor wenigen Wochen schien alles klar: Der Februar 2026 sollte nach damaligen Berechnungen 1 bis 2 Grad wärmer als das Klimamittel 1991–2020 ausfallen. Doch nun kommt die überraschende Kehrtwende. Die neuesten CFS-Läufe zeigen eine deutliche Abkühlung, besonders im Norden Deutschlands.

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Statt milder Westlagen tauchen immer häufiger neutrale bis leicht unterdurchschnittliche Signale auf. Für Meteorologen ist das ein Warnzeichen, denn solche kurzfristigen Kippbewegungen deuten oft auf größere Umstellungen in der Großwetterlage hin. Der Winter 2025/26 scheint sein Pulver noch nicht verschossen zu haben.

Der Norden im Fokus

Auffällig ist vor allem die Entwicklung über Norddeutschland. Während der Süden weiterhin leicht zu mild gerechnet wird, rutscht der Norden in den neutralen Temperaturbereich. Das bedeutet: Weder klare Wärme noch sichere Milderung. Genau diese Zone ist meteorologisch hochspannend, weil sie Spielraum für kalte Episoden lässt. Schon kleine Verschiebungen in der Luftdruckverteilung können hier winterliche Wetterlagen auslösen. Schneefall, Frost und eisige Nächte sind damit keineswegs vom Tisch, auch wenn sie aktuell nicht fest eingeplant sind.

Experte Habermehl: "Das ist ein gigantisches Kältemonster über Osteuropa"
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Der Polarwirbel als Zünglein an der Waage

Ein entscheidender Faktor bleibt der Polarwirbel. Mehrere Modellläufe deuten auf eine mögliche Abschwächung oder zumindest Instabilität hin. Gerät der Polarwirbel ins Wanken, steigen die Chancen auf blockierende Hochdrucklagen in höheren Breiten.

Für Mitteleuropa bedeutet das häufig: kalte Luft aus Osten oder Norden. Besonders im Februar kann ein solcher Umschwung drastische Folgen haben, da die Sonne zwar stärker wird, die Luftmassen aber noch tiefwinterlich sind. Genau hier liegt das Risiko für eine späte Kältephase.

ENSO, Atlantik und Unsicherheit

Zusätzlich spielt der ENSO-Zustand eine Rolle. Übergänge zwischen El Niño und neutralen Phasen sorgen oft für sprunghafte Modellreaktionen. Der Atlantik zeigt sich ebenfalls wechselhaft, was milde Westlagen weniger stabil erscheinen lässt. Stattdessen häufen sich Szenarien mit unterbrochenem Westwindband.

Die neuste Februar-Prognose des CFS-Modells der US-Wetterbehörde NOAA zeigt: Der Monat wird immer kühler berechnet.
Die neuste Februar-Prognose des CFS-Modells der US-Wetterbehörde NOAA zeigt: Der Monat wird immer kühler berechnet.


Für Deutschland bedeutet das eine erhöhte Wetter-Unsicherheit, die klassische Langfristprognosen ins Wanken bringt. Je näher der Februar rückt, desto größer wird die Bedeutung kurzfristiger Signale aus der Stratosphäre.

Kommt das dicke Ende erst noch

Die große Frage lautet nun: Kommt das Schlimmste erst noch? Die aktuellen Trends sprechen zumindest gegen einen ruhigen Ausklang des Winters. Ein spätes Winterfinale mit markanter Kälte ist wieder realistisch geworden.

Gerade der Februar ist bekannt dafür, überraschend zuzuschlagen, wenn viele den Winter bereits abgeschrieben haben. Einzelne Kältewellen reichen aus, um den Gesamteindruck des Monats deutlich zu verändern und für Schlagzeilen zu sorgen.

Warum jetzt genau hingeschaut werden muss

Wichtig bleibt die Einordnung: Monatsprognosen liefern Trends, keine Garantien. Doch die klare Abkühlungstendenz gegenüber früheren Berechnungen ist nicht zu ignorieren. Der Winter 2025/26 könnte sein finales Kapitel später schreiben als gedacht. Für Deutschland heißt das: erhöhte Aufmerksamkeit, wachsende Spannung und die reale Möglichkeit, dass der Februar 2026 wettergeschichtlich mehr bietet als nur graue Langeweile.