„Ich fürchte Schlimmes“ Klimaexperte Habermehl warnt: Rekordwinter könnte direkt in einen Hitzesommer führen
Ein Klimaexperte zeigt sich entsetzt über den extrem trockenen Winter. Seine Warnung ist deutlich: Die Gefahr eines Hitzesommers steigt – mit dramatischen Folgen.

Der Winter 2025/26 sorgt bei Klimaexperten für wachsende Unruhe. Seit dem 1. Dezember fielen deutschlandweit im Mittel nur 51 Liter Niederschlag. Damit sind erst 28 Prozent des langjährigen Mittels der Jahre 1991 bis 2020 erreicht, obwohl der Winter bereits deutlich mehr als zur Hälfte vorbei ist.
Ein mächtiges Hochdruckgebiet blockiert seit Wochen Regen und Schnee. Ein Experte spricht von einer Entwicklung, die ihn überrascht und erschrocken hat. Setzt sich dieser Trend fort, könnte dieser Winter zu den trockensten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881 zählen – ein historischer Negativrekord.
Festgefahrene Wetterlage verschärft die Krise
Besonders beunruhigend sind die Aussichten. Bis Ende Januar wird nahezu kein Niederschlag erwartet, auch die neuesten Prognosen für Februar deuten auf einen deutlich zu trockenen Monat hin. Meteorologen sprechen von einer blockierten Großwetterlage, die sich nur schwer auflösen lässt.
Jeder weitere trockene Tag verschärft die Situation. Flüsse, Böden und Grundwasserstände gehen bereits jetzt mit einem massiven Defizit in die kommenden Monate. Ein Klimaexperte zeigt sich besorgt und warnt: Diese Entwicklung könne sich noch lange fortsetzen.
Warum ein Rekordwinter den Hitzesommer begünstigt
Die zentrale Frage lautet nun, ob dieser Winter direkt in einen Hitzesommer führt. Fachleute erklären: Ein extrem trockener Winter erhöht die Wahrscheinlichkeit für einen heißen Sommer deutlich, auch wenn er ihn nicht garantiert.
Der Schlüssel liegt in den Böden. Normalerweise speichern sie im Winter Wasser und sorgen im Sommer durch Verdunstung für Kühlung. Bleibt dieses Wasser aus, heizen sich Boden und Luft deutlich schneller auf. Hochdrucklagen werden stabiler, Regen bleibt aus. Ein Experte sagt offen, er fürchte Schlimmes, falls auch das Frühjahr trocken verläuft.
Die gefürchtete Trocken-Hitze-Spirale
Besonders alarmierend ist die Gefahr einer Trocken-Hitze-Rückkopplung. Trockene Böden begünstigen Hitze, Hitze verstärkt die Trockenheit – ein gefährlicher Teufelskreis. Schon früh im Sommer können extreme Temperaturen entstehen, weil jede kühlende Verdunstung fehlt.

Experten zeigen sich entsetzt, wie schnell sich diese Spirale entwickeln könnte. Bleiben auch März und April zu trocken, drohen lange Hitzephasen, kaum Regen und eine extreme Belastung für Mensch und Natur.
Dramatische Folgen für Wasser, Wälder und Felder
Die möglichen Konsequenzen sind gravierend. Sinkende Flusspegel, weiter fallende Grundwasserstände und regionale Wasserknappheit rücken näher. Die Landwirtschaft startet mit ausgedörrten Böden in die Saison, Ernteausfälle werden wahrscheinlicher.
Wälder geraten unter massiven Stress, Schädlinge und Waldbrände könnten sich ausbreiten. Ein Klimaexperte zeigt sich erschrocken, wie schlecht die Ausgangslage bereits jetzt ist.
Noch Hoffnung – aber die Warnungen sind eindeutig
Ganz verloren ist die Hoffnung nicht. Ein sehr nasser Frühling könnte die Böden zumindest teilweise wieder auffüllen. Doch Experten betonen: Die Ausgangslage ist brandgefährlich. Wird der Winter 2025/26 tatsächlich ein Rekordwinter der Trockenheit, könnte er der Startschuss für einen extremen Hitzesommer sein. Die Warnungen sind klar, die Sorge groß – und die Zeit läuft.