20 cm Neuschnee am Wochenende! Wintereinbruch: "Damit hat kaum einer gerechnet" Experte ist völlig perplex!

Der März war bislang außergewöhnlich mild. Doch ausgerechnet jetzt kehrt der Winter kurz zurück: In den Alpen fällt nochmals kräftiger Neuschnee, während Deutschland insgesamt im Wetterwechsel steckt.

Der März 2026 hat bislang für viele Schlagzeilen gesorgt. In zahlreichen Regionen Deutschlands lagen die Temperaturen deutlich über dem langjährigen Durchschnitt, immer wieder fühlte sich das Wetter bereits wie früher Frühling an. Doch genau diese ungewöhnlich milde Phase bekommt jetzt einen überraschenden Dämpfer.

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Am Wochenende stellt sich die Wetterlage um – und bringt noch einmal winterliche Luft in die Berge. Während es in den Niederungen meist bei Regen bleibt, kann es in höheren Lagen der Mittelgebirge und besonders in den Alpen wieder schneien.

Regenband zieht über Deutschland

Bereits in der Nacht zum Samstag überquert ein breites Regenband Deutschland. Vom Südwesten über die Mitte bis in den Nordosten ist es stark bewölkt mit zeitweiligem Regen. Nur im Nordwesten bleibt es häufiger trocken und die Wolken lockern stellenweise etwas auf.

Auch im Südosten zieht zwar zunehmend Bewölkung auf, zunächst fällt dort jedoch kaum Niederschlag. Die Temperaturen gehen auf etwa 9 bis 3 Grad zurück, in höheren Lagen sowie im Südosten sind lokal um 1 Grad möglich.

Samstag: Schnee kehrt in die Berge zurück

Am Samstag zeigt sich Deutschland wettertechnisch zweigeteilt. Während sich im Nordwesten im Tagesverlauf häufiger die Sonne durchsetzen kann, bleibt es in vielen anderen Regionen stark bewölkt. Zeitweise fällt Regen, besonders in der Mitte und im Süden. In den höheren Lagen der westlichen Mittelgebirge mischt sich stellenweise wieder Schnee unter den Niederschlag.

Noch deutlicher wird das winterliche Comeback jedoch in den Alpen: Dort sinkt die Schneefallgrenze und oberhalb der höheren Lagen kann sich frischer Schnee ansammeln. Die Höchstwerte liegen meist zwischen 7 und 14 Grad, im äußersten Osten und Südosten sind örtlich sogar bis zu 19 Grad möglich.

Am Wochenende droht regional ein Wintereinbruch!
Am Wochenende droht regional ein Wintereinbruch!

Alpen bekommen bis zu 15 Zentimeter Neuschnee

Während viele Regionen Deutschlands also weiterhin eher herbstlich anmutendes Wetter erleben, wird es in den Alpen nochmals richtig winterlich. Besonders in höheren Lagen kann sich bis zum Sonntag eine Neuschneedecke von bis zu 15 Zentimetern bilden.

Sind späte Wintereinbrüche im März normal?

Ja, späte Wintereinbrüche im März sind durchaus normal. Die Sonne wird zwar schon stärker, aber kalte Luft aus dem Norden oder Osten kann jederzeit noch nach Mitteleuropa vorstoßen. Besonders in den Bergen und Alpen sind Schneefälle im März oder sogar April keine Seltenheit.

Für Wintersportorte bedeutet das kurzfristig noch einmal frische Schneelandschaften, nachdem der März zuvor vielerorts ungewöhnlich mild verlaufen war. Auch in höheren Mittelgebirgslagen kann es zumindest zeitweise schneien, allerdings meist nur mit geringen Mengen.

Sonntag bleibt wechselhaft

In der Nacht zum Sonntag halten sich vom Süden bis in den Nordosten weiterhin viele Wolken und gebietsweise fällt noch etwas Regen. In den höheren Lagen kann es erneut schneien und stellenweise glatte Straßen geben. Der Nordwesten zeigt sich dagegen freundlicher: Dort lockert die Bewölkung stärker auf und örtlich wird es sogar klar. Am Sonntag selbst bleibt es vor allem in der Südosthälfte zunächst stark bewölkt mit etwas Regen oder in den Bergen Schnee. Im Laufe des Tages lassen die Niederschläge jedoch nach.

Neue Regenfront zum Wochenstart

Schon in der Nacht zum Montag kündigt sich die nächste Wetteränderung an. Von Nordwesten her greift erneut Regen auf Deutschland über und breitet sich bis in die Mitte aus. Gleichzeitig fällt auch in Südostbayern zeitweise Niederschlag, der in den höheren Lagen der Mittelgebirge und der Alpen teilweise noch einmal als Schnee fallen kann.

Die Temperaturen sinken auf etwa 7 bis 3 Grad, bei Auflockerungen ist örtlich leichter Frost möglich. Gleichzeitig nimmt der Südwestwind deutlich zu und kann im Bergland kräftige Böen bringen. Damit bleibt das Wetter in Deutschland auch zum Start in die neue Woche ausgesprochen dynamisch.