"Es tut sich was" - Meteorologe sieht Ende der Hitzewelle in NRW! Endet damit auch die Dürre?
Wenn es auch nicht so dramatisch ist wie Ende Juni, aber immer noch beeinflusst hochsommerliche Hitze und Trockenheit weite Teile von Nordrhein-Westfalen. Jetzt ist aber eine grundlegende Änderung der Wetterlage in Sicht.

Seit Wochen prägen große Hitze und Trockenheit das Bild in weiten Teilen von Nordrhein-Westfalen. Ähnlich wie in ganz Deutschland gibt es aber auch im bevölkerungsreichsten Bundesland große Unterschiede zwischen dem heißen Südwesten und dem etwas gemäßigterem Nordosten.
In den meisten Regionen des Landes setzt sich auch die große Trockenheit und Dürre fort, aber auch hier gibt es ein Nordost-Südwestgefälle. Während in der großen Südwesthälfte von NRW bisher fast gar kein Niederschlag gefallen ist (Stand 14. Juli), sorgten am Montag in Ostwestfalen kräftige Gewitter für teilweise große Regenmengen in kurzer Zeit.
Große regionale Unterschiede
Spitzenreiter war dabei die Wetterstation Rheda-Wiedenbrück mit 38,5 Litern pro Quadratmeter (entspricht mm), gefolgt von Lichtenau in Westfalen mit 26,7 mm und Bad Salzuflen mit 18,4 mm. Das sind aber nur die Gebiete, wo eine Wetterstation getroffen wurde, die regionalen Unterschiede waren wie immer bei solchen Gewitterlagen groß.
Laut der Radaranalyse vom Deutschen Wetterdienst (DWD) gab es im Teutoburger Wald teilweise weit über 50 mm Regen. Auf der anderen Seite gab es aber auch im Nordosten von NRW Orte mit nur wenig Niederschlag. Die große Trockenheit ist mit den lokalen Gewittern indes noch nicht beendet, abgesehen davon, dass große Teile des Landes ja noch gar keinen Niederschlag abbekommen haben.
Am Wochenende stellt sich das Wetter um und wir gelangen in eine (zyklonale) Nordwestlage. Damit ist es in der nächsten Woche erstmal nichts mit großer Wärme oder Hitze. Besonders im Westen fällt aber auch wohl wenig Regen.
— Kachelmannwetter (@Kachelmannwettr) July 14, 2026
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Ist denn jetzt ein Ende der hochsommerlichen Hitze in Sicht? Gibt es endlich mal Chancen auf Regen für alle? Aber erstmal der Reihe nach: Der Dienstag verläuft bis auf vereinzelte Hitzegewitter weiter sonnig und heiß bei 27 bis 33 Grad und einer vor allem im Südwesten von NRW starken Wärmebelastung. Die Nacht zum Mittwoch verläuft meist klar bei Tiefstwerten von 19 bis 14 Grad, in einigen Großstädten an Rhein und Ruhr nicht unter 20 Grad (Tropennacht).
Am Mittwoch ist es verbreitet sonnig, nur ganz im Süden ist ein lokales Hitzegewitter nicht ganz ausgeschlossen. Dazu bleibt es hochsommerlich warm bis heiß bei 27 bis 32 Grad. Der Donnerstag wird erneut verbreitet sonnig mit einer nur sehr geringen Gewittergefahr und nochmals heißen 29 bis 33 Grad, im Hochsauerland um 25 Grad.
Hitze ist am Wochenende vorbei
Am Freitag beginnt dann langsam die Wetterumstellung in NRW mit vor allem nach Süden hin örtlichen Schauern und Gewittern. Dazu ist es wechselnd, teilweise aber auch länger stark bewölkt und in der schwül-warmen Luft können nochmals 25 bis 29 Grad erreicht werden.
Am Wochenende ist dann die große Hitze dann endgültig vorbei, viel Niederschlag ist allerdings weiterhin nicht in Sicht! Bei zeitweiligem Sonnenschein bleibt es überwiegend niederschlagsfrei und mit 20 bis 25 Grad angenehm warm. Dazu wird es recht windig und die Nächte eignen sich bei Tiefstwerten von frischen 15 bis 10 Grad zum durchlüften. Auch in der kommenden Woche sieht es nicht nach einer Rückkehr der Hitze aus, viel Regen ist aber weiterhin nicht in Sicht!